SMART RENEWABLE ENERGY: INTERSOLAR EUROPE UND EES EUROPE ZEIGEN DIE ENERGIEVERSORGUNG DER ZUKUNFT

Im Zuge der Energiewende wird die dezentrale Erzeugung und Einspeisung von Energie aus erneuerbaren Quellen immer wichtiger. Verbraucher werden dabei auch zu Energieproduzenten, digitale Energiemanagement-Lösungen bringen Nachfrage und Verbrauch in Einklang. Mit Produktneuheiten und aktuellen Diskussionen zu diesem Thema können Besucher der Intersolar Europe, der weltweiten Leitmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner, sowie der ees Europe, Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, sich unter dem Titel „Smart Renewable Energy“ vertraut machen. Die beiden Messen finden zeitgleich vom 22. bis zum 24. Juni 2016 in München statt. Auch auf der Intersolar Europe und der ees Europe Konferenz, die beide vom 21. bis zum 22. Juni 2016 stattfinden, sind mehrere Vorträge vernetzten Lösungen rund um die Integration Erneuerbarer Energien gewidmet. 

Der Energiemarkt befindet sich im Umbruch: Die dezentrale Erzeugung und Einspeisung von Energie aus erneuerbaren Quellen, etwa durch Photovoltaik, verändert das Zusammenspiel zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Weil Energiequellen wie die Sonne nicht zu jeder Zeit gleichmäßig zur Verfügung stehen, müssen Energienachfrage und -bedarf flexibel aufeinander abgestimmt werden. Die Antwort auf diese Herausforderungen liegt in digital vernetzten Lösungen. Die Intersolar Europe und ees Europe widmen diesem Thema unter dem Titel „Smart Renewable Energy“ einen eigenen Schwerpunkt in Halle B2. Auf dem Smart Renewable Energy Forum stellen Experten in Vorträgen täglich Neuerungen zum Schwerpunktthema vor. Besucher können sich dort über Trends wie die „Digitalisierung der Energiewirtschaft und Smart Meter Rollout“ sowie „Wind meets Solar and Storage: Integration Strategies“ (beide am 23. Juni) informieren. Ebenso stehen Smart Renewable Energy Lösungen für Prosumer und im Gewerbe am 22. Juni auf dem Programm.

Eine internationale Plattform zur Diskussion über ökonomische, technische und wissenschaftliche Fragen beim Zusammenspiel von Solar- und Windenergie sowie Stromspeichern bieten die Sonderschau und der Gemeinschaftsstand „Wind meets Solar and Storage“ (Halle B2, Stand B2.290 und 280).

Elektroautos werden zum relevanten Bestandteil des Stromnetzes
In der benachbarten Halle B1 können sich Besucher auf der ees Europe Sonderschau „E-Mobility & Renewable Energy“ über ein Thema informieren, dessen Relevanz für vernetzte Energielösungen ebenfalls steigt: Elektrofahrzeuge können in zukünftigen Stromnetzen nicht nur als Verbraucher, sondern auch als Speicher eingebunden werden. Besucher lernen dort zukunftsweisende Fahrzeugkonzepte, Infrastrukturen und beispielhafte Projekte kennen. Auch das ees Forum (Halle B1, Stand B1.151) widmet sich am Vormittag des letzten Messetages (24. Juni) dem Thema „Elektromobilität und Erneuerbare Energien“.

Smart Renewable Energy ist außerdem Teil des Programms der Intersolar Europe und der ees Europe Konferenz, die beide am 21. und 22. Juni stattfinden. Vorträge thematisieren unter anderem „Vernetzte Energielösungen für Wohnhäuser, Gewerbe- und Industrieimmobilien“, „Smarte Stadtteile und ganze Smart Cities“, „Die Digitalisierung des Energiemarktes“ oder „Neue Geschäftsmodelle, Direktvermarktung und Energiemarktdesign“ (alle am 22. Juni). Zum Schwerpunktthema bietet die Messe auch Workshops, Delegations- und Messerundgänge an.

Hintergrund zum Energiemarkt: Flexibilität gewinnt an Bedeutung
Statt zentraler atomarer und fossiler Großkraftwerke, die Konsumenten mit Strom beliefern, werden künftig Millionen dezentraler regenerativer Energieanlagen, Speicher und Verbraucher zu relevanten Akteuren auf dem Energiemarkt. In dieser zunehmend dezentralen Landschaft sind Energiemanagement-Systeme, die neben Klima und Komforteinstellungen Ladevorgänge steuern und per Smart-Grid-Funktion die Einspeisung von Solarstrom ins Netz regeln, essentiell. Intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, steuern und überwachen künftig Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Verbrauch von Elektrizität. Eine wichtige Rolle übernehmen in diesem Zusammenhang intelligente Stromzähler, so genannte Smart Meter. Sie sammeln alle wichtigen Daten zum Stromverbrauch und werten diese gleichzeitig aus. Somit werden sie zu Datenschnittstellen zwischen privaten Haushalten, Netzbetreibern und Energielieferanten.

Die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr werden zunehmend miteinander gekoppelt, um flexibel einen Ausgleich zwischen Energienachfrage und -erzeugung zu schaffen. Hierbei spielen auch Energiespeicher eine wichtige Rolle. Sie können mit positiver wie negativer Regelleistung zur Frequenzhaltung im Stromnetz beitragen. Photovoltaikanlagen mit Stromspeichern können beispielsweise sowohl Regelenergie bereitstellen als auch überschüssigen Strom aus dem Netz aufnehmen.

Um den Energiemarkt dezentraler und flexibler zu machen, entstehen zahlreiche digitale Dienstleistungen und Technologien. Kern ist die Vernetzung von Akteuren und die möglichst automatisierte Analyse und Optimierung von Energiesystemen.

Die Intersolar Europe 2016 findet vom 22. bis 24. Juni auf der Messe München statt.


Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter www.intersolar.de


Die Träger der Intersolar Europe
Träger der Intersolar Europe sind die führenden Industrieverbände der Solarbranche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. als Exklusivpartner sowie die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF), die International Solar Energy Society (ISES), die SEMI (Europe) und die Plattform Photovoltaik-Produktionsmittel im Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA-PV). Mit Unterstützung der SolarPower Europe.

Über die Intersolar
Mit Veranstaltungen auf vier Kontinenten ist die Intersolar die weltweite Leitmesse für die gesamte Solarwirtschaft und ihre Partner. Um den solaren Anteil an der Energieversorgung zu erhöhen, verbindet sie Menschen und Unternehmen aus aller Welt.

Die Intersolar Europe ist die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner. Sie findet jährlich auf der Messe München statt und konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik, Energiespeicher, Regenerative Wärme sowie Produkte und Lösungen für Smart Renewable Energy. Die begleitende Intersolar Europe Conference vertieft ausgewählte Themen der Messe und beleuchtet dabei vor allem internationale Märkte, Finanzierung und zukunftsweisende Technologien. Die Intersolar Europe hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als wichtigste Branchenplattform der Solarwirtschaft etabliert.

Mit fünfundzwanzig Jahren Erfahrung bringt die Intersolar wie keine andere Veranstaltung die internationalen Akteure der Solarwirtschaft aus den einflussreichsten Märkten zusammen. Die Intersolar Messen und Konferenzen finden in München, San Francisco, Mumbai, São Paulo und Dubai statt. Diese internationalen Veranstaltungen werden durch die Intersolar Summits ergänzt, die weltweit in den neuen und wachsenden Solarmärkten stattfinden.

Im Jahr 2016 findet parallel zur Intersolar Europe zum dritten Mal die ees Europe, Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme statt. Gemeinsam mit der begleitenden ees Europe Conference deckt die Messe die gesamte Wertschöpfungskette innovativer Batterie- und Energiespeichertechnik ab.

Weitere Informationen über die Intersolar Europe finden Sie unter: www.intersolar.de

Veranstalter der Intersolar Europe sind die Solar Promotion GmbH, Pforzheim und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).

Info : 3. März 2016, fischerAppelt, relations GmbH, München


VON SMART RENEWABLE ENERGY BIS CROWDFUNDING: DIE HÖHEPUNKTE IM RAHMENPROGRAMM DER INTERSOLAR EUROPE 2016

22. - 24. Juni 2016 treffen sich in München erneut Hersteller, Zulieferer, Großhändler und Dienstleister zur weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner - der Intersolar Europe. Im Fokus der Messe und ihrem umfassenden Rahmenprogramm stehen die neuesten Trends, Dienstleistungen und Produkte für die Energieversorgung von morgen. So informiert das Programm im Innovations- und Anwenderforum über aktuelle Themen vom Betrieb von PV-Anlagen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen für die Vermarktung von Solarstrom. Alles über die Technologien und Systeme der intelligenten Energieversorgung erfahren die Besucher auf dem neuen Smart Renewable Energy Forum. Darüber hinaus behandelt die Intersolar Europe Conference aktuelle Themen wie Finanzierungsmodelle für PV-Anlagen, Hybridkraftwerke und die Lage der internationalen Märkte. Der renommierte Intersolar AWARD prämiert 2016 erneut innovative Technologien und Projekte.

Solar und smart – so sieht die moderne Energieversorgung aus. Die Digitalisierung der Energiewirtschaft und die Vernetzung der unterschiedlichen Technologien sind dabei die wesentlichen Herausforderungen einer modernen und zukunftsfähigen Infrastruktur. Alles über die Technologien, die dazu benötigt werden, erfahren die Besucher auf dem Smart Renewable Energy Forum (Halle B2, Stand B2.131), das 2016 zum ersten Mal auf der Intersolar Europe stattfindet. Auch die Intersolar Europe Conference beleuchtet in mehreren Sessions das Thema der intelligenten Energiesysteme. Der Wandel auf dem Energiemarkt bildet den Hintergrund für die Intersolar Europe, die in diesem Jahr vom 22. bis 24. Juni auf der Messe München stattfindet.

Aktuelle Marktlage: Weltweites Wachstum wird Zahlen von 2015 übertreffen
Die Zeichen für die internationalen Solarmärkte stehen gut: Laut dem Marktforschungsinstitut GTM Research aus Boston, Massachusetts/USA wurde mit 59 Gigawatt im Jahr 2015 ein Drittel mehr Photovoltaikleistung installiert als im Jahr zuvor. In diesem Jahr soll die weltweit installierte Gesamtleistung um 64 auf 321 Gigawatt steigen. Besonders in den USA und China wird GTM Research zufolge in diesem Jahr ein starkes Wachstum erwartet. Ein Grund dafür ist unter anderem die Verlängerung des Investment Tax Credit Förderprogramms in den USA im vergangenen Dezember, das der Solarwirtschaft dort einen deutlichen Aufschwung verschafft.

Preise für Innovationen: Intersolar AWARD
Der renommierte Intersolar AWARD wird 2016 erneut wegweisende Innovationen in der Kategorie „Photovoltaik“ auszeichnen. 2016 werden zudem zum ersten Mal “Herausragende Solare Projekte” ausgezeichnet, die in besonders vorbildlicher Weise die globale Energiewende vorantreiben. Die bestehenden Kategorien, die bisher Anwendungen in Europa, Nordamerika und Indien auszeichneten, werden somit zusammengefasst und der Intersolar AWARD für Solare Projekte künftig auf globaler Ebene verliehen. Teilnahmeberechtigt sind neben den Ausstellern der Intersolar Messen erstmalig auch die Eigentümer der Projekte. Die Verleihung findet am Mittwoch, 22. Juni, ab 16.30 Uhr auf dem Innovations- und Anwenderforum (Halle A2, Stand A2.530) statt. Vorab präsentieren dort die nominierten Unternehmen ihre Lösungen und Produkte dem Publikum in kurzen Vorträgen. Darüber hinaus erfahren die Besucher im Innovations- und Anwenderforum alles über die Trends der Branche: Ein Schwerpunkt sind die Themen „Betrieb und Wartung von PV-Anlagen“ (23. Juni) sowie „Power to Heat“, also die Erzeugung von Wärme durch den Einsatz von Strom (24. Juni). Zudem beleuchten die Veranstalter gemeinsam mit dem Deutsch-französischen Büro für erneuerbare Energien das Thema Direktvermarktung und Ausschreibungen in Deutschland und Frankreich (23. Juni).

Intersolar Europe Conference: Von Leasing bis Crowdfunding
Begleitend zur Intersolar Europe findet im ICM – Internationales Congress Center München am 21. und 22. Juni die Intersolar Europe Conference statt. Ein Schwerpunkt des Programms sind in diesem Jahr Finanzierungsmodelle für PV Anlagen. Experten diskutieren unter anderem die Chancen von Solaranlagen-Leasing in Europa und die Vor- und Nachteile innovativer Finanzierungsformen wie Crowdfunding gegenüber etablierten Bürgerbeteiligungsmodellen. Auf der Agenda stehen zudem Überblicke über die weltweiten und regionalen Photovoltaikmärkte, sowie PV Power Plants. Smart Renewable Energy wird auch auf der Konferenz eine wichtige Rolle spielen.

Sonderschauen zu E-Mobilität und Windkraft
Ihrem Anspruch, die Akteure der Energieversorgung international zu vernetzen, wird die Intersolar Europe nicht nur auf dem Smart Renewable Energy Forum gerecht. Auch die Sonderschau „Wind meets Solar and Energy Storage“ (Halle B2, B2.283) zeigt den Besuchern Lösungen auf, wie das ökonomische und technische Zusammenspiel von Solar- und Windenergie aussehen kann. Das Trendthema Elektromobilität wird in der Sonderschau „E-Mobility & Renewable Energy“ (Halle B1, Stand B1.190) beleuchtet und diskutiert – denn Elektrofahrzeuge bieten nicht nur Potenziale für eine nachhaltige Mobilität, sondern auch enorme Möglichkeiten für die Einbindung in das intelligente Stromnetz der Zukunft.

ees Europe Conference: Speichersysteme ins Smart Home integrieren
Zeitgleich zur Intersolar Europe findet mit der ees Europe Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme statt. Die Messe hat sich mittlerweile als die Branchenplattform für Ausrüster, Hersteller, Händler und Anwender von stationären und mobilen elektrischen Energiespeicherlösungen etabliert. Sie widmet sich in diesem Jahr unter anderem der Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit von Batterien sowie neuen Technologien der Energiespeichersysteme. Nach der Premiere im Vorjahr wird auch 2016 wieder die ees Europe Conference stattfinden. Die Vorträge am 21. und 22. Juni thematisieren neben Sicherheit und Verlässlichkeit von Speicherlösungen unter anderem auch deren Einbindung in Smart-Home-Konzepte.

Die Intersolar Europe 2016 findet vom 22. bis 24. Juni auf der Messe München statt.

Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter www.intersolar.de

Die Träger der Intersolar Europe
Träger der Intersolar Europe sind die führenden Industrieverbände der Solarbranche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. als Exklusivpartner sowie die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF), die International Solar Energy Society (ISES), die SEMI (Europe) und die Plattform Photovoltaik-Produktionsmittel im Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA-PV). Mit Unterstützung der SolarPower Europe.

Über die Intersolar
Mit Veranstaltungen auf vier Kontinenten ist die Intersolar die weltweite Leitmesse für die gesamte Solarwirtschaft und ihre Partner. Um den solaren Anteil an der Energieversorgung zu erhöhen, verbindet sie Menschen und Unternehmen aus aller Welt.

Die Intersolar Europe ist die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner. Sie findet jährlich auf der Messe München statt und konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik, Energiespeicher, Regenerative Wärme sowie Produkte und Lösungen für Smart Renewable Energy. Die begleitende Intersolar Europe Conference vertieft ausgewählte Themen der Messe und beleuchtet dabei vor allem internationale Märkte, Finanzierung und zukunftsweisende Technologien. Die Intersolar Europe hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als wichtigste Branchenplattform der Solarwirtschaft etabliert.

Mit fünfundzwanzig Jahren Erfahrung bringt die Intersolar wie keine andere Veranstaltung die internationalen Akteure der Solarwirtschaft aus den einflussreichsten Märkten zusammen. Die Intersolar Messen und Konferenzen finden in München, San Francisco, Mumbai, São Paulo und Dubai statt. Diese internationalen Veranstaltungen werden durch die Intersolar Summits ergänzt, die weltweit in den neuen und wachsenden Solarmärkten stattfinden.

Im Jahr 2016 findet parallel zur Intersolar Europe zum dritten Mal die ees Europe, Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme statt. Gemeinsam mit der begleitenden ees Europe Conference deckt die Messe die gesamte Wertschöpfungskette innovativer Batterie- und Energiespeichertechnik ab.

Veranstalter der Intersolar Europe sind die Solar Promotion GmbH, Pforzheim und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).

Info : 22. Februar 2016, fischerAppelt, München


Schaufenster bauma Unternehmen präsentieren neueste Baumaschinen-Trends

 Schaufenster bauma Unternehmen präsentieren neueste Baumaschinen-Trends

 

Neue Produkte, Verfahren und Lösungen sind der Kern jeder Messe. Das gilt natürlich auch und gerade für die größte Messe der Welt, die bauma. Die kommende Ausgabe der Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte findet vom 11. bis 17. April 2016 zum 31. Mal in München statt. Im Folgenden einige erste Neuheiten und sich abzeichnende Trends für Weiterentwicklungen und Innovationen bei den Baumaschinen.

Eine der aktuellen Markterfordernisse für die unterschiedlichsten Arten von Baumaschinen ist Effizienz auch auf kleinem Raum. „Kompakt“ ist hier ein oft gebrauchtes Stichwort. So bietet der deutsche Hersteller Wirtgen bei seinen Kaltfräsen auch eine Kompaktklasse an. Das hier bestehende Maschinenprogramm wird jetzt mit dem Frontlader W 150 CFi ergänzt. Nach Firmenangaben verbindet die Neuheit die Vorzüge der Kleinfräsen – Wendigkeit, Ein-Mann-Bedienung und Flexibilität – mit dem Frontlader-Prinzip und der Produktivität der Wirtgen-Großfräsen. Der W 150 CFI ist bei einer Arbeitsbreite von 1,5 m und einer Frästiefe bis 330 mm laut dem Unternehmen besonders geeignet für größere Baustellen mit beengten Platzverhältnissen, zum Beispiel in Innenstädten. Beim Manövrieren unter diesen Bedingungen helfe das ausgereifte Sichtkonzept der Maschine in Kombination mit seinem Kamerasystem.

Für Arbeiten auf wenig Raum sind auch die beiden neuen Baggermodelle EZ80 und EZ53 des Herstellers Wacker Neuson ausgerichtet. Als sogenannte Zero Tail-Bagger haben sie keinen Hecküberstand. So können mit ihnen nach Firmeninformationen auch an schwer zugänglichen Stellen hohe Aushubleistungen erzielt werden. Schließlich zähle das kleinere Modell EZ53 mit einem Betriebsgewicht von rund 5,3 Tonnen zu den leistungsstärksten Baggern seiner Klasse. Das größere Modell EZ80 mit einem Betriebsgewicht von rund acht Tonnen punktet laut Wacker Neuson mit einem geringen Kraftstoffverbrauch.

Nicht nur in den Innenstädten, auch bei Umschlagsarbeiten kann es eng zugehen. Mit der Neuauflage seines Pick & Carry Umschlagbaggers 730 bringt der niederbayerische Hersteller Sennebogen eine Maschine auf den Markt, die speziell auf den Holzumschlag abzielt. Mit einem Heckschwenkradius von 2,76 m und 3,30 m Breite ist sie sehr kompakt und gleichzeitig standsicher konstruiert. Bei 10,5 m Reichweite erzielt der Bagger eine Traglast von bis zu 4,2 Tonnen. Und dank des 360 Grad endlos rotierbaren Oberwagens kann er aus den Sortiergassen immer vorwärts wieder ausfahren; aufwändiges Rangieren entfällt.

Weiterhin wird von modernen Baumaschinen erwartet, dass sie ihren Beitrag dazu leisten, die Produktionsabläufe auf den Baustellen zu beschleunigen. Hier setzen die ab Werk integrierten Automatik-Steuerungen an, die in immer mehr Baumaschinen Einzug halten. So zeigen beispielsweise Caterpillar und Zeppelin auf der bauma eine neue Assistenzfunktion mit halbautomatischer Löffel-Steuerung für Kettenbagger. Mit dem System „CAT Grade mit Assist“ referenziert der Fahrer seine Löffelschneide an einem bekannten Höhenpunkt, gibt einen Höhen-Offset ein und kann mit dem automatischen Erstellen des Feinplanums auf Zentimeter-Genauigkeit beginnen. Dabei wird der Löffel mit konstantem Schnittwinkel mitgeführt. Da die Löffelschneide im Automatikbetrieb vom Fahrer nicht unter das Soll-Planum gedrückt werden kann, wird ein zu tiefes Ausheben vermieden. Das spart unnötigen Materialmehraushub und Nacharbeit. Laut Hersteller spielt Assist seine Stärken speziell in Situationen aus, in denen der Fahrer die Höhe schlecht einschätzen kann, zum Beispiel im Kanalbau oder beim Baugrubenaushub.

Auch Komatsu Europe unterstützt die Fahrer mit Automatiklösungen: In München stellt sie die neue D85EXi/PXi-18 Planierraupe mit intelligenter Maschinensteuerung vor. Mit dieser Ausstattung kann sowohl das Grob-, als auch das Feinplanum in Automatik-Betriebsart durchgeführt werden. Das System erfasst und steuert die am Schild anliegende Last und optimiert selbsttätig die Einstechtiefe des Schilds. Im Gegensatz zu den am Markt verfügbaren Nachrüstlösungen wird auch diese Technologie schon im Werk in die Maschine integriert. Laut Komatsu können Planierraupen, die mit der intelligenten Maschinensteuerung ausgerüstet sind, eine erheblich gesteigerte Einsatzeffizienz erreichen - besonders, wenn ein akkurates abschließendes Feinplanum garantiert werden muss.

Für die Fahrer bedeuten automatische Steuerungen auch einen Komfortgewinn. Generell rückt der Arbeitskomfort in der Kabine und die Prozesswahrnehmung aus dieser heraus zunehmend in den Fokus der Baumaschinenhersteller. So hat sich nach den Beobachtungen des britischen Herstellers JCB die auf Komfort und Sicht optimierte CommandPlus-Kabine bei seinem Radlader-Flaggschiff 457 in der Praxis bestens bewährt. Deshalb rüstete das Unternehmen jetzt auch sein mittleres Maschinensegment damit aus: Auf der bauma werden vier weitere Radlader-Modelle mit der Kabine zu sehen sein, bei der die B-Säulen gleich weit wie das Heck auseinandergestellt sind. Es ergibt sich ein großer Innenraum mit sehr guter Sicht durch eine Panorama-Frontscheibe. „Command Driving Position“ nennt JCB die Fahrerposition mit überarbeiteten Pedalen, einer einstellbaren Lenksäule und sitzmontierten Hydraulikhebeln. Vollfarbige LC-Displays zeigen die Bedienerbildschirme des Laders und dienen als Monitor für eine Heckkamera.

Für eine intelligente Verknüpfung von Neuentwicklungen in einer visionären Kabine schlossen sich unabhängige OEM-Zulieferer und Wissenschaftler im vergangenen Jahr zum „CAB Concept Cluster“ zusammen. Gemeinsam gestalteten sie die „Genius Cab“. Die Modellkabine soll hinsichtlich Sicherheit, intuitiver Bedienbarkeit, Fahrerkomfort, Wartung und Design Maßstäbe setzen. Sie wird auf der Münchener Messe nicht nur erstmals zu sehen sein, sie ist auch nominiert für den bauma-Innovationspreis in der Kategorie Design. Der Preis würdigt Forschungs- und Entwicklungsteams von Unternehmen und Universitäten, die praxistaugliche Spitzentechnik für die Bau-, Baustoff- und Bergbauindustrie zur Marktreife bringen und dabei die Umwelt, die Ressourcen und den Menschen im Blick haben.

In der Rubrik „Komponenten“ des bauma-Innovationspreises nominiert ist ein neues hochfestes Faserseil für Hubanwendungen, das Liebherr zusammen mit dem österreichischen Seilhersteller Teufelberger entwickelt hat. Es ist um bis zu 80 Prozent leichter als Stahlseile und hat darüber hinaus eine höhere Lebensdauer. Durch das reduzierte Gewicht des Seils können bei unverändertem Gesamtgewicht die Traglasten gesteigert werden. Auch die Montage und Demontage vereinfacht sich, da die Faserseile häufig von Hand und ohne Hilfseinscherwinden auf dem Kran montiert werden können. Zudem ist eine Schmierung der Seile nicht mehr erforderlich. Auf der bauma 2016 präsentiert Liebherr das kurz vor der Markteinführung stehende Seil in einem Technologie-Pavillon auf seinem Messestand im Freigelände.

Generell sind Krane nach wie vor ein weites Feld für Neu- und Weiterentwicklungen. So zeigt das auf Hub- und Materialumschlaglösungen spezialisierte US-amerikanische Unternehmen Terex auf der bauma unter anderem seinen neuen „Boom Booster Kit“ für den Raupenkran Superlift 3800. Die geschweißte Stahlkonstruktion besteht aus bis zu sieben, jeweils zwölf Meter langen Teilstücken zum direkten Anbau an den Kran. So kann der Superlift 3800 Kran eine maximale Hakenhöhe von 174 m erreichen und in dieser Konfiguration Lasten bis zu 80 Tonnen heben. Nach Einschätzung des Herstellers empfiehlt sich der aufgerüstete Multifunktionskran vor allem zum Bau von großen Windkraftanlagen, bei denen Hubhöhen von mehr als 140 m gefordert sind.

Der deutsche Hersteller Wolffkran eröffnete im vergangenen Jahr in den USA eine neue Niederlassung. Passend zur Unternehmenserweiterung entwickelten die Heilbronner US-Versionen der beiden Wippkrane Wolff 355 B und 700 B. Auf der bauma zeigt Wolffkran das kleinere Modell 355 B US. Als Anpassungen an die US-amerikanischen Vorgaben kann dessen Ausleger mit einem optionalen Hilfshub versehen werden. Außerdem wurden Elektrik und Bauweise entsprechend den Regularien des neuen Zielmarktes modifiziert.

Im ersten Quartal 2016 wird sich Manitowoc Cranes von The Manitowoc Company trennen. Die bauma wird die erste große Fachmesse sein, an der Manitowoc Cranes als eigenständiges Unternehmen teilnimmt. Unter dessen angekündigten Innovationen findet sich der Turmdrehkran MDT 389. Die Neuentwicklung ist der größte einer neuen Reihe von Topless-Kranen von Potain, die allesamt mit dem Manitowoc-Kransteuerungssystem (CCS) ausgerüstet sind. Das CCS ist ein neues Bediensystem, das in absehbarer Zeit in allen neuen Potain-Turmdrehkranen verfügbar sein soll. Nach Firmenangaben bietet CCS seinen Benutzern hohen Komfort und Flexibilität, eine besonders ergonomische Bedienung und eine verbesserte Hubleistung.

Weitere Informationen unter www.bauma.de

 

Über die bauma
Die bauma ist die weltweit führende Branchenveranstaltung für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte und sie ist mit einer Gesamtausstellungsfläche von 605.000 Quadratmetern die größte Messe der Welt. Im Jahr 2013 brach sie mit insgesamt 3.421 Ausstellern aus 57 Ländern sowie 535.065 Besuchern aus mehr als 200 Ländern alle Rekorde. Die bauma hat einen dreijährigen Turnus; die nächste Ausgabe findet vom 11. bis 17. April 2016 in München statt.

Baumaschinenmessen der Messe München
Zusätzlich zur Weltleitmesse bauma verfügt die Messe München über eine breite Kompetenz in der Organisation weiterer, internationaler Baumaschinenmessen. Neben der Brandveranstaltungen bauma China in Shanghai organisiert die Messe München gemeinsam mit der Association of Equipment Manufacturers (AEM) die BAUMA CONEXPO INDIA in Gurgaon/Delhi und die BAUMA CONEXPO AFRICA in Johannesburg.

Messe München
Die Messe München ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien allein am Standort München einer der weltweit führenden Messeveranstalter. 14 dieser Veranstaltungen sind in ihrer Branche international die Nummer 1. Mehr als 30.000 Aussteller und rund zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM – Internationales Congress Center München und im MOC Veranstaltungscenter München teil. Darüber hinaus veranstaltet das Unternehmen Fachmessen in China, Indien, der Türkei und in Südafrika. Mit Beteiligungsgesellschaften in Europa, Asien und in Afrika und mit über 60 Auslandsvertretungen, die mehr als 100 Länder betreuen, ist die Messe München weltweit präsent.

Bild :  die größte Messe der Welt, die bauma

Info :  18. Februar 2016,  Messe München GmbH, München


IT-TRANS 2016 auf Wachstumskurs

IT-TRANS 2016 auf Wachstumskurs

Die fünfte Ausgabe der IT-TRANS, Internationale Konferenz und Fachmesse für IT-Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, wird so umfangreich und international wie noch nie. Aktuell haben sich bereits über 200 Aussteller aus mehr als 30 Ländern für die Veranstaltung, die vom 1. bis 3. März 2016 in der Messe Karlsruhe stattfinden wird, angemeldet (Endstand IT-TRANS 2014: 164 Aussteller aus 24 Ländern). Erwartet werden rund 5.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt.

„Dieser Zuspruch, gerade auch aus dem Ausland, freut uns sehr und unterstreicht die globale Bedeutung der IT-TRANS“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. „Erstmals dabei sind Aussteller u.a. aus Japan, Neuseeland, Bulgarien, Slowenien, Serbien und Estland. Sämtliche namhafte Firmen der Branche werden vertreten sein; darunter INIT, Trapeze, Lawo Toshiba, Siemens, Scheidt & Bachmann, Moovel aus dem Daimler-Konzern, Deutsche Bahn, Nomad Digital und viele mehr.“ Mit dem Kernthema Digitalisierung im ÖPV, so Wirtz weiter, treffe die IT-TRANS perfekt den Bedarf zahlreicher Verkehrsunternehmen, die dieses Thema für 2016 ganz oben auf ihre Agenda gesetzt haben.

Hochkarätiges Konferenzprogramm

Intelligente, auf die Bedürfnisse der Fahrgäste ausgerichtete Systeme gehören zu den Schwerpunktthemen der IT-TRANS 2016. Das Programm von Konferenz und Fachmesse ist nahezu komplett und wird laufend unter www.it-trans.org aktualisiert. Internationale Experten aus Verkehrsbetrieben, Wirtschaft, Politik, Behörden, Forschung und Entwicklung stellen in 15 Konferenz-Sessions innovative Lösungen und deren Umsetzung vor. Es werden Redner aus Europa, Asien, dem mittleren Osten und Nordamerika erwartet. Die Referenten informieren über Innovationen in Kernbereichen wie E-Ticketing, Fahrgeldmanagement, Fahrgastinformationssysteme, ITCS und Smart Cards und stellen Beispiele vor, wie Informationstechnologien eine stärkere Integration des öffentlichen Personenverkehrs im urbanen Umfeld ermöglichen. Das Augenmerk liegt auf Smart Cities und Smart Mobility.

Kräftiges Wachstum für ITS-Markt in Europa erwartet

Hierbei geht es um die Vernetzung und optimale Integration des öffentlichen Personenverkehrs in das städtische Umfeld. Intelligente Transport Systeme (ITS) im öffentlichen Personenverkehr helfen, Barrieren zwischen Verkehrsträgern zu überwinden und ermöglichen Fahrgästen so eine komfortablere, sicherere und schnellere Reise von A nach B. Öffentliche Verkehrsbetreiber setzen daher zunehmend auf intermodale Erweiterungen ihres Angebots, das über Busse und Bahnen hinaus auch neue Mobilitätslösungen wie Carsharing und Leihräder berücksichtigt. ITS tragen so dazu bei, den CO2-Ausstoß zu reduzieren sowie den Verkehrsfluss und die Sicherheit zu verbessern. Sie sind auch wesentlich kostengünstiger als der Bau neuer Infrastruktur und schonen die immer knapper werdenden Flächenressourcen. Das schwedische Marktforschungsunternehmen Berg Insight schätzt, dass das Gesamtvolumen für ITS im öffentlichen Personenverkehr der EU für den Bereich Busse und Straßenbahnen jährlich um 7,2 Prozent wachsen wird, von 1,03 Milliarden Euro in 2014 auf 1,46 Milliarden Euro bis zum Jahr 2019.

Bild : Logo

Info : 20. Januar 2016, KMK Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK), Karlsruhe


LogiMAT 2016 in Stuttgart

IFT Tag 1. Sequenz: Softwaregestützte Planung intralogistischer Systeme

Anforderungen, Existierende Unterstützungsansätze, Potenziale und Herausforderungen

Mittwoch, 9. März 2016 von 10:00 bis 11:00 Uhr, Forum E, Halle 9

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. K.-H. Wehking,

Leiter des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT), Universität Stuttgart

Intralogistiksysteme haben sich in den vergangenen Jahrzehnten infolge wachsender Dynamik und Turbulenz der Marktanforderungen sowie steigender Produkt- und Prozesskomplexität stark gewandelt. Eine angepasste Reaktion auf die kontinuierliche Entwicklung setzt die Fähigkeit zur permanenten Planungsbereitschaft in einem Unternehmen voraus und muss durch geeignete Methoden und Werkzeugen zur Analyse, Gestaltung und Optimierung unterstützt werden. Heute begleiten Softwarelösungen Planer über alle Phasen der Planung, Vor der Datenerhebung und Auswertung bis zur Feinplanung.

In dieser Sequenz wird zum einen der Beitrag von rechnergestützten Werkzeugen zur Verbesserung der Qualität der Planung aus der Perspektive von Anwendern, Beratern und Entwicklern diskutiert. Zum anderen wird ein Konzept für eine neuartige, dezentral aufgebaute und auf Selbstorganisation beruhende Methodik zur Grobplanung von Intralogistiksystemen auf Basis von intelligenten Planungsobjekten und einem Software-Agentensystem präsentiert. Dieses Konzept verleiht dem traditionellen und iterativen Planungsvorgehen völlig neue Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Die regelbasierte Systembildung sorgt für die Einbeziehung aller möglichen Varianten in die Planung und versichert eine objektive Planungssystematik. Insgesamt tritt dadurch eine erhebliche Verkürzung der Planungszeiten ein.

 

IFT Tag 3. Sequenz: Exzellenz in der manuellen Kommissionierung

Optimierte Planung und Betriebskonzepte für die manuelle Kommissionierung

Mittwoch, 9. März 2016 von 13:30 bis 14:30 Uhr, Forum E, Halle 9

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. K.-H. Wehking,

Leiter des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT), Universität Stuttgart

Die Kommissionierung hat die Aufgabe, den gewünschten Servicegrad in der Distributionslogistik zu sichern und die Materialversorgung in der Produktion aufrecht zu erhalten. Dabei müssen die Handhabung von Artikeln aus einem breiten Maßen- und Volumen-Spektrum sowie die Abdeckung von Lastspitzen realisiert werden. Die dynamischen Aufgaben der Kommissionierung erfordern den Einsatz flexibler Lösungskonzepte, die meistens nur durch einen hohen Anteil an manuellen Tätigkeiten zu verwirklichen sind. Vor diesem Hintergrund ist die weite Verbreitung der klassischen Person-zur-Ware-Kommissionierung auf ihre hohe Flexibilität und geringe Investitionskosten zurückzuführen. In dieser Sequenz werden konkrete Ansätze zur optimierten Planung und Betrieb manueller Kommissioniersysteme aus Sicht der Praxis, Wissenschaft und Hochschullehre präsentiert.

Die im Schnitt älter werdenden Belegschaften in der Kommissionierung müssen immer anspruchsvollere Aufträge erfüllen. Vor diesem Hintergrund wird zum einen auf neue technologische Möglichkeiten fokussiert, die die Leistung und Präzision der Kommissionierarbeit erhöhen bei sinkender physischer und psychologischer Belastung. Diese Inhalte werden aus Sicht eines etablierten Herstellers vermittelt und haben für die Planungsphase eine besonders hohe Relevanz.

Die Leistungsentwicklungsphase, die vor der Erreichung eines wirtschaftlichen Kommissionierleistungsgrads stattfindet, wird von unterschiedlichen Ursachen ausgelöst bzw. beeinflusst. Hierzu zählen u. a. das Einarbeiten neuer, ggf. temporärer Arbeitskräfte, die Übernahme neuer Tätigkeiten und das Erlernen veränderter Prozessabläufe. Hierzu werden Erkenntnisse und Empfehlungen aus einem einschlägigen, industrienahen Forschungsprojekt des IFT der Universität Stuttgart präsentiert.

Die Sequenz wird mit einem Vortrag über organisatorische Maßnahmen zur Optimierung bestehender Kommissioniersysteme abgerundet. Hier wird u. a. auf kostengünstige Optimierungsmaßnahmen für die manuelle Kommissionierung eingegangen. Die hier erläuterten Erkenntnisse wurden im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen einer

Hochschule und einem anwendenden Industrieunternehmen entwickelt.

 

IFT Tag 4. Sequenz: Wandel in der Automobilproduktionslogistik

Neuartige Logistikkonzepte für eine Produktion ohne Band

Mittwoch, 9. März 2016 von 15:00 bis 16:00 Uhr, Forum E, Halle 9

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. K.-H. Wehking,

Leiter des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT), Universität Stuttgart

Die Logistik in der Automobilindustrie folgt in Ihrer Entwicklung häufig den Vorgaben der Montage bzw. Konstruktion. Die zentrale Aufgabe ist die Bereitstellung des korrekten Materials zur vorgegebenen Zeit, an den Montagestationen. Damit bei immer weiter ansteigenden Materialvarianten die Versorgungssicherheit erhalten werden kann, wird Material tagelang zwischengepuffert. Während mit den bisherigen Montage- und Logistikkonzepten gerade große Stückzahlen identischer Fahrzeuge kostengünstig produziert werden konnten, steigen in letzter Zeit sowohl die Angebot der Fahrzeughersteller als auch die Wahlwünsche der Kunden. Man bewegt sich deshalb auf die Produktion der Stückzahl 1 zu. Dies führt zur Notwendigkeit von Änderungen in den Produktions- und Logistikabläufen. Bisherige, starre Montagebandkonzepte werden wirtschaftlich immer unattraktiver, da gerade in den letzten Jahren eine steigende Zahl von Antriebsalternativen (Elektro-, Hybrid-, Diesel- und Benzinmotoren) zum Produktionsprogramm hinzukam. Für diese geänderten Anforderungen müssen dringend wirtschaftlich sinnvolle Logistiklösungen inklusive neuartiger Lagerungs- und Transportkonzepte entwickelt werden.

Während im letzten Jahr erste Ergebnisse für eine Montage und Logistik der Zukunft vorgestellt wurden, gehen die aktuellen Ergebnisse des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT) im Großprojekt ARENA2036 jetzt weiter ins Detail. Ergebnisse von Simulationsläufen mit realen Automobilproduktionsdaten und Visualisierungen der neuen Logistikabläufe zeigen die möglichen Veränderungen für die Logistik auf. Darüber hinaus werden auch neuartige förder-, lager- und handhabungstechnische Maschinen vorgestellt, die zur Umsetzung zukünftiger, flexibler Montagen notwendig sind. Hierzu zählen sowohl innovative Lager- als auch FTF-Konzepte.

Sie erhalten in dieser Sequenz dementsprechend aktuelle Informationen über die anstehenden Veränderungen in der Automobilmontage und der zugehörigen Produktionslogistik. Dabei wird auch dargestellt, wie sich die Aufgaben der am logistischen Prozess beteiligten Unternehmen (z. B. der Logistikdienstleister) ändern werden.

Hinweis: Für den redaktionellen Inhalt dieser Meldung ist das Unternehmen bzw. Institut verantwortlich, das dieses Forum veranstaltet.

Info : 2. Februar 2016, EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH, München


Powertage - Impulsgeber für die Energiebranche

Vom Dienstag, 31. Mai bis  Donnerstag, 2. Juni 2016 werden die Powertage bereits zum siebten Mal in der Messe Zürich durchgeführt. Nirgendwo sonst kommen sich Markt, Politik und Technik so nahe. Das erfolgreiche Veranstaltungskonzept mit seinem Mix aus Fachvorträgen, Ausstellung und Networkinganlässen wird vom Bundesamt für Energie (BFE) sowie von namhaften Branchenverbänden unterstützt. Dazu zählen der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), Electrosuisse (Verband für Elektro-, Energie- und Informationstechnik), die Energietechnische Gesellschaft (ETG), der Schweizerische Wasserwirtschaftsverband (SWV) sowie swissmig, der Verein Smart Grid Industrie Schweiz.

Elektrisierendes Forumsprogramm

Die Schlüsselthemen wie zentrale und dezentrale Energieerzeugung, erneuerbare Energien und die Konvergenz der Energienetze beeinflussen die Inhalte im Powertage Forum. Jeweils am Vormittag referieren Spezialisten aus der Energiewirtschaft, den Bundesbehörden und der Politik zum aktuellen Programmpunkt. Die Vortragssprache ist Deutsch.

Integration der dezentralen Stromproduktion ins Netz
Unter dem Patronat der Electrosuisse und der Energietechnischen Gesellschaft stehen am Dienstag, 31. Mai erfolgreiche Technologien im Zentrum. Michael Koller, Fachspezialist Energiespeicher der Elektrizitätswerke Kanton Zürich, gibt seine Praxiserfahrung aus dem EKZ Smart Grid Labor weiter. Um Power-to gas durch Elektrolyse geht es im Vortrag von Dirk Schönberger, Vertriebsleiter Hydrogen Solutions bei Siemens. Die Fachspezialisten im Bereich Schutz bei der BKW, Florian Romanens und Matthias Dietrich, zeigen mögliche Lösungsansätze auf und präsentieren konkrete Umsetzungsprojekte. Zum Schluss erklärt Michael Staudinger, Geschäftsführer Marktregion Schweiz bei Landis+Gyr, wie kosteneffizientes Monitoring und Steuern von Verteilnetzen funktionieren kann.

Energiewirtschaft im Umbruch
Der Mittwoch, 1. Juni ist geprägt von der Wirtschaft und Politik und steht unter dem Vorsitz des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen. Die «neue Energiewelt» muss als Gesamtenergiesystem verstanden und betrachtet werden, sagt Michael Frank, Direktor VSE. Er fokussiert die vier Trends Digitalisierung, Dezentralisierung, Konvergenz der Netze und Eigenverbrauch und deren Einfluss. Wohin die Reise für die Energiebranche geht, weiss Dr. Walter Steinmann, Direktor Bundesamt für Energie BFE. Er thematisiert die Energiepolitik in Zeiten des Umbruchs, zieht das Fazit der Beratungen zur Energiestrategie 2050 und definiert die nächsten Schritte. Der Umbau des Energiesystems stellt die Schweizer Energieversorgungsunternehmen vor grosse Herausforderungen. Dr. Felix R. Graf, CEO der CKW, beantwortet die wesentlichen Fragen. Und Marcel Morf, Leiter Geschäftsbereich Grossprojekte & Speziallösungen bei Alpiq InTec Management gibt Einblick in dezentrale Energiesysteme, deren Leistungsfähigkeit und welche Möglichkeiten und neue Geschäftsfelder sich durch diesen Trend eröffnen.

Wasserkraft im Wettbewerb
Die Hoheit für den Donnerstag, 2. Juni liegt beim Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband. Die Wasserkraft braucht gute, klare und langfristige Rahmenbedingungen. Christian Dupraz, Leiter Wasserkraft beim Eigenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK, Bundesamt für Energie BFE, Wasserkraft, beleuchtet die aktuelle Situation. Die Rolle der Wasserkraft in einem künftigen Energiesystem analysiert Prof. Rolf Wüstenhagen, Professor für Management Erneuerbare Energien an der Universität of St. Gallen. Mit den Trends im Energiehandel und deren Auswirkungen auf die Wasserkraft beschäftigt sich Dr. Urs Springer, Head of Trading & Origination bei BKW Energie. Einen Blick in die Zukunft, aus der Sicht des Netzbetreibers mit Fokus auf die Wasserkraft, wagt Dr. Jörg Spicker, Leiter Market Operations bei Swissgrid.

Spannende Ausstellung

Die gut etablierten Powertage bewegen sich nah am Markt, was sich auch im aktuellen und umfassenden Angebot der Aussteller widerspiegelt. Die Neuheiten, Produkte und Dienstleistungen dürften insbesondere Fachpersonen von Energieversorgungsunternehmen sowie Verantwortlichen in der Strombeschaffung von Grossabnehmern und der öffentlichen Hand konkrete Lösungen aufzeigen. Die namhaften Branchenvertreter, u.a. ABB Schweiz, Alpiq, Axpo, BKW, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ, Landis+Gyr und Siemens, freuen sich auf den intensiven Austausch. Die Powertage sind nahezu ausgebucht.

Anregendes Networking

Die Networking-Zone im Zentrum der Ausstellung ermöglicht es Besuchern wie Ausstellern in entspannter Atmosphäre ihr berufliches Netzwerk zu festigen und zu erweitern; übrigens bei kostenloser Verpflegung, denn im Eintrittspreis sind Mittagslunch, Snacks und Getränke inbegriffen.

Info : 2. Februar 2016, MCH Messe Schweiz (Basel) AG, Basel


Impressionen zum Messeauftakt der Motorradwelt Bodensee 2016

Impressionen zum Messeauftakt der Motorradwelt Bodensee 2016

Die Motoradwelt Bodensee ist mit einem guten Besucheraufkommen gestartet. 292 Herstellern, Händlern und Dienstleistern bieten ein breites Markenspektrum: Neben BMW, Ducati, Suzuki, Yamaha, Triumph, KTM und Harley sind zur 22. Auflage Piaggio und erstmals Kawasaki als Hersteller auf der Messe vertreten. Zahlreiche Action-Shows und Test-Parcours machen Fahrspaß erlebbar und machen Appetit auf die neue Biker-Saison.

Bild :  Impression vom ersten Messetag : Früh übt sich – auch der Nachwuchs findet auf der Messe den passenden fahrbaren Untersatz

Info : Messe Friedrichshafen GmbH

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