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Iveco Powerstar bei einem der härtesten Rallyes der Dakar-Geschichte
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Der niederländische Fahrer Gerard de Rooy triumphiert mit seinem Iveco Powerstar bei einem der härtesten Rallyes der Dakar-Geschichte

Die „Dakar“ ist hierzulande wie andere Motorsportarten wegen etlicher tragischer Unfälle nicht unumstritten, in vielen Ländern in aller Welt jedoch ein Mega-Ereignis. Besonders in Südamerika – nicht nur in den Austragungsländern Argentinien und Bolivien, wo die Straßen gesäumt sind - ist die TV- und Printpräsenz erheblich. Das Team Petronas de Rooy hat mit Iveco wieder auf das richtige Pferd gesetzt und belegt neben dem Siegertreppchen drei weitere Plätze unter den ersten zehn. Die Rallye, die über 2 Wochen wieder von Meereshöhe bis 4.000 m Höhe, von Schotterpisten bis kräftezehrendem Sand alle Schwierigkeitsgrade geboten hat, barg diesmal eine für den Sieg vorentscheidende Zusatzhürde: 50 Grad Hitze während einer schweren Wüstenetappe. Auf dieser Tagesetappe machte das de Rooy Team alles klar. Während das favorisierte und hochsubventionierte russische Prestigeteam wie die meisten anderen aufgrund von Motorüberhitzung „Dampf herausnehmen“ mussten, konnten sich die Fahrer der de Rooy Autos auf uneingeschränkten Vortrieb verlassen. Gelernt ist gelernt: dasselbe Triebwerk, ein 13 Liter Diesel von FPT Industrial, erledigt nicht nur in den LKWs von Iveco seine Arbeit, sondern in ähnlicher Form auch als Serienantrieb in Erntemaschinen des Mutterhauses CNH Industrial. Und ein Feldhäcksler- oder Mähdreschereinsatz bei Volllast rund um die Uhr in Australien bei Hitze, Staub und ohne Fahrtwind ist eben Benchmark. Aber auch die Kondition der Fahrer ist mitentscheidend. 16 Gänge manuell geschaltet oder Reifenwechsel in der Hitze im feuerfesten Rennanzug stellen enorme Anforderungen dar, auf die sich Gerard de Rooy beispielsweise monatelang systematisch mit Ausdauertraining vorbereitet hat. Erschwerend kommt hinzu, dass die Autos keine Klimaanlagen haben. Einmal ist eine Klimaanlage als mechanisches Teil eine potenzielle Fehlerquelle, zum anderen zieht sie ca. 30 PS von der Motorleistung ab. Den 3. Platz erreichte in der Gesamtwertung der Argentiner Federico Villagra, wie de Rooy auf einem Iveco Powerstar unterwegs. Nach insgesamt 9.000 km Vollast zeigte sich die Robustheit der Iveco Fahrzeuge noch auf andere Art und Weise: weil er mit den zuverlässigen Fahrzeugen keine großen Einsätze hatte, landete auf Platz 5 der Mechaniker Ton van Genugten. Interessanterweise mit einem Iveco Trakker, einem von 2 Servicemobilen. Er war tatsächlich als Assistent mit einem „Werkstattwagen“ unterwegs und hatte eine gute Tonne Ersatzteile an Bord. Pierre Lahutte, Iveco Brand President ist begeistert: “Iveco’s Erfolg auf der 2016 Edition der Dakar steht in einer beeindruckenden Reihe mit dem “International Truck of the Year 2016” für den Eurocargo und dem “International Coach of the Year 2016” für den Magelys. Ich danke im Namen von Iveco Gerard De Rooy, Federico Villagra, Anton Van Genugten, Pep Vila und Ales Loprais sowie dem ganzen Team dahinter für die herausragende Leistung“

Bilder : eines der härtesten Rallyes der Dakar-Geschichte

Info : 21. Januar 2016, IVECO (Schweiz) AG, Kloten

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