RENAULT TRUCKS PRÄSENTIERT DIE ZWEITE GENERATION VON ELEKTRO-LKW: EINE GESAMTE Z.E. BAUREIHE VON 3,5 BIS 26 T

RENAULT TRUCKS PRÄSENTIERT DIE ZWEITE GENERATION VON ELEKTRO-LKW: EINE GESAMTE Z.E. BAUREIHE VON 3,5 BIS 26 T

Nach einer zehnjährigen Testphase in Kooperation mit Kunden und unter realen Einsatzbedingungen stellt Renault Trucks die Elektro-Fahrzeuge der zweiten Generation vor: den Renault Master Z.E., den Renault Trucks D Z.E. und den Renault Trucks D Wide Z.E., eine komplette Verteilerverkehr-Baureihe von 3,5 bis 26 t für den innerstädtischen Einsatz. Die Fahrzeuge Renault Trucks D und Renault Trucks D Wide Z.E. werden im Produktionswerk von Blainville-sur-Orne hergestellt und kommen 2019 auf den Markt. Der Renault Master Z.E. wird bereits 2018 verfügbar sein.

Als Pionier in der Elektromobilität begleitet Renault Trucks die urbane Entwicklung und bringt seine zweite Generation von elektronisch betriebenen Lkw auf den Markt. Die Baureihe Renault Trucks Z.E. bestehend aus Renault Master Z.E., Renault Trucks D Z.E. und Renault Trucks D Wide Z.E. wird in den

Versionen 3,5 bis 26 t erhältlich sein und eignet sich für alle Einsätze im Stadtverkehr. Dies beinhaltet sowohl Warenlieferung und -verteilung als auch Entsorgungstransporte.

Seit zehn Jahren bereitet Renault Trucks den Wandel zur Elektromobilität vor

Für Renault Trucks hat sich die Elektromobilität sehr früh als Lösung für die innerstädtische Probleme in den Bereichen Luftqualität und Lärmbelästigung sowie bei der Reduzierung globaler CO2-Emissionen herausgestellt. Seit über zehn Jahren testet Renault Trucks Elektro-Lkw gemeinsam mit Kunden und konnte so grundlegende Informationen über Nutzung, Batterie- und Ladeverhalten sowie Wartung von Elektro-Lkw gewinnen.

Diese Tests unter realen Betriebsbedingungen ermöglichten den Kunden, ihren eigenen Auftraggebern das Verständnis der Elektro-Technologie näherzubringen. Renault Trucks kann zudem auf umfassendes Know-how aus dem mehrjährigen Betrieb eines elektrobetriebenen Renault Maxity Electric zurückgreifen.

Vor zehn Jahren waren wir die Ersten, mit dem Ziel, den Weg für den Elektro-Lkw zu ebnen, um die Luftqualität in den Innenstädten zu verbessern“, erklärt Bruno Blin, Präsident von Renault Trucks. „Heute verfügen wir über eine leistungsstarke Baureihe von Elektrofahrzeugen. Experten unseres Servicenetzes begleiten unsere Kunden bei ihrem Wechsel zur Elektromobilität. Vor zehn Jahren haben wir die Tests gestartet, heute sind wir startbereit.“

Emissionsfreie Lkw ohne Zugangsbeschränkung in urbanen Zonen

Die neuesten technologischen Fortschritte haben gezeigt, dass Elektro-Lkw eine wirtschaftlich rentable Alternative für Transportunternehmen sind. Darum beginnt Renault Trucks nun mit der Markteinführung einer vollständigen Z.E.-Baureihe.

Unabhängig von den Beschränkungen in urbanen Zonen werden die Renault Trucks Fahrzeuge der Baureihe Z.E. ihre Aufträge rund um die Uhr ausführen können. Sie sind durch das Nicht-Ausstossen lokaler Schadstoffe oder CO2-Emissionen die ideale Lösung zur Verbesserung der Luftqualität. Darüber hinaus können Elektro-Lkw das hohe Verkehrsaufkommen zu Stosszeiten verhindern, da sie geräuscharme und damit zeitversetzte Lieferungen ermöglichen.

Wichtige Akteure im Güterverkehr sprechen sich zugunsten der Elektromobilität aus, wie z. B. XPO Logistics: „XPO wollte immer ein Beispiel für die Notwendigkeit und den Einsatz alternativer Antriebslösungen in der Transportindustrie sein“ erklärt Luis Gomez, Geschäftsführer der Sparte Transport bei XPO Logistics Europe. „Wir begrüssen, dass Renault Trucks in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen investiert hat, die zur Nullemission tendieren. Renault Trucks gestaltet so die Zukunft des Transports in einem sich schnell wandelnden Umfeld.“

Auch Suez sieht der Einführung der Baureihe Z.E. von Renault Trucks mit besonderer Aufmerksamkeit entgegen: „Wir sind sehr froh, eine neue wettbewerbsfähige Transportlösung zu testen und engagieren uns an der Seite von Renault Trucks“, erklärt Edouard Hénault, Generaldirektor für Kommunaldienstleistungen bei Suez. „Mit diesen neuen Elektro-Lkw kann Suez seine Kunden bei der Reduzierung ihrer CO2-Emissionen durch ein Angebot von noch umweltfreundlicherer geräuscharmer Müllabfuhr ohne lokale Schadstoffemissionen unterstützen.

Renault Master Z.E., bereits ab September 2018 erhältlich

Der ab September 2018 erhältliche Renault Master Z.E. eignet sich besonders für Lieferungen im Bereich der letzten Meile. Das Fahrzeug kann alle urbanen Zonen befahren, selbst die mit Zugangsbeschränkungen. Die komplette Ladezeit der Batterie dieses vollelektrischen Lkw beträgt sechs Stunden.

Das Ladevolumen des Renault Master Z.E. ist äquivalent zu seinem Diesel-Pendant. Den Renault Master Z.E. gibt es in insgesamt sechs Ausführungen (vier Kastenwagen- und zwei Plattformfahrgestellmodelle) und er erfüllt alle Ansprüche, die Transportunternehmen im innerstädtischen Bereich fordern. So gibt es für die Sicherheit des Fahrers, seiner Ladung und der Stadtbewohner den Renault Master Z.E. serienmässig mit Rückfahrkamera, Einparkhilfe sowie Totem-Winkel-Spiegel.

Renault Trucks D und Renault Trucks D Wide Z.E. für den Verteilerverkehr und die Entsorgung

Ab 2019 wird der Renault Trucks D Z.E. für den innerstädtischen und speziell für den temperaturgeführten Transport in einer 16-Tonnen-Ausführung erhältlich sein. Den Renault Trucks D Wide Z.E. wird es für den Bereich Entsorgung in einer 26-Tonnen-Version geben. Diese beiden Modelle werden ab dem zweiten Halbjahr 2019 im Renault Trucks Werk in Blainville-sur-Orne in der Normandie gefertigt.

Die Reichweite der Lkw mittlerer Tonnage der Baureihe Z.E. kann je nach Nutzung und Batteriekonfiguration bis zu 300 km betragen. Die Batterien sind die teuerste Komponente beim Kauf eines elektrisch betriebenen Lkw. Um die Nutzlast und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit beizubehalten, bietet Renault Trucks Fahrzeugvarianten für die unterschiedlichsten Einsatzarten an.

Mit Gleichstrom können die Lithium-Ionen-Akkus des Renault Trucks D Z.E. und des Renault Trucks D Wide Z.E. vollständig in ein bis zwei Stunden über einen 150 kW-Combo-Stecker aufgeladen werden. Eine Nachtladung mit Wechselstrom dauert bei einem 300 kWh-Akku ungefähr 12 Stunden. Hierfür reicht eine Starkstromsteckdose (380V, 32 A).

Zur Anpassung an alle Branchenlösungen und für jeden Einsatzzweck sind die Renault Trucks D Z.E. und Renault Trucks D Wide Z.E. mit einem Motornebenantrieb mit standardisierter mechanischer Schnittstelle ausgestattet.

TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN

RENAULT MASTER Z.E.

  • § zGG: 3,1 t
  • § 57 kW-Elektromotor
  • § Maximales Drehmoment: 225 Nm
  • § Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
  • § Energiespeicher: Lithium-Ionen-Akkus 33 kWh
  • § Reichweite NEFZ: 200 km
  • § Reale Reichweite: bis zu 120 km

RENAULT TRUCKS D Z.E.

  • § zGG: 16 t
    Technisches Gesamtgewicht 16,7 t
  • § Verfügbare Radstände: 4.400 mm und 5.300 mm
  • § 185 kW-Elektromotor (konstante Leistung 130 kW)
  • § Drehmoment des Elektromotors: 425 Nm.
  • § Maximales Achsdrehmoment: 16 kNm
  • § 2-Gang-Getriebe
  • § Energiespeicher: Lithium-Ionen-Akkus von 200 bis 300 kWh
  • § Reale Reichweite: bis zu 300 km

RENAULT TRUCKS D WIDE Z.E.

  • § zGG 26 t.

Technisches Gesamtgewicht 27 t.

  • § Verfügbarer Radstand: 3.900 mm
  • § Zwei Elektromotoren einer Gesamtleistung von 370 kW (konstante Leistung 260 kW)
  • § Maximales Drehmoment der Elektromotoren: 850 Nm
  • § Maximales Achsdrehmoment: 28 kNm
  • § 2-Gang-Getriebe
  • § Energiespeicher: Lithium-Ionen-Akkus, 200 kWh
  • § Reale Reichweite: bis zu 200 km

Bild : Renault Trucks stellt nach einer zehnjährigen Testphase die Baureihe Renault Trucks Z.E. mit Elektro-Fahrzeugen von 3,5 bis 26 t für Nutzungen im Stadtverkehr vor

Info : 30. August 2018, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon

Vergleichsfahrten mit Elektro-, Hybrid- und Erdgasautos im Verkehrshaus

Vergleichsfahrten mit Elektro-, Hybrid- und Erdgasautos im Verkehrshaus

Vom 20. - 23. Juni 2013 zeigen die Autogaragen aus der Region Luzern eine Sonderschau "Ecocar-Expo" mit Elektro-, Hybrid- und Erdgasfahrzeugen. Besondere Attraktion: Unverbindliche Probefahrten mit direkten Vergleichsmöglichkeiten.

Benzin- und Dieselfahrzeuge sind zwar in den letzten Jahren markant sparsamer geworden. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass diese fossilen Treibstoffe nicht erneuerbar sind, d.h. irgendwann müssen sie ersetzt werden. Es gibt gute Gründe, nicht zuzuwarten, bis der letzte Tropfen "verfahren" ist, gibt es doch andere Anwendungsgebiete wie beispielsweise der Flugverkehr oder die Kunststoffherstellung, bei denen die Aussichten auf einen Ersatz noch schlechter sind als für Strassenfahrzeuge.

Seit einigen Jahren bieten die grossen Autohersteller Alternativen auf den Markt an. Zwei Ansätze stehen im Vordergrund: Neue Treibstoffe wie Erdgas/Biogas und der Elektromotor als teilweiser oder vollständiger Ersatz des Verbrennungsmotors.

Alternativen zu Benzin und Diesel

Biogas kann dem Erdgas beigemischt werden, welches anstelle von Benzin einen Benzinmotor antreibt. Biogas hat das CO2, welches beim Verbrennen freigesetzt wird, in der Wachstumsphase der Umgebung entzogen und gilt deshalb als CO2-neutral. Nachhaltige Biotreibstoffe (also nur Stoffe, welche nicht als Nahrungs- oder Futtermittel verwendet werden) könnten rund 10 % des heutigen globalen Treibstoffverbrauchs ersetzen - nicht genügend, um das Problem vollständig zu lösen, aber doch ein nicht zu vernachlässigender Beitrag.

Der Elektromotor hat dank des hohen Wirkungsgrades einen deutlich geringeren Energieverbrauch als die heutigen, bereits weitgehend optimierten Benzin- und Dieselautos. Dem steht das vergleichsweise hohe Gewicht und die begrenzte Speicherkapazität der Batterien gegenüber, was die Reichweite mit einer Batterieladung auf wenige hundert Kilometer beschränkt. Zudem dauert das Laden der Batterien mehrere Stunden.

Hybridisierungsstufen

Neben den reinen Elektroautos haben sich in den letzten Jahren Hybridautos auf dem Markt etabliert. Sie haben einen Verbrennungs- und einen Elektromotor. Letzterer dient vor allem zur Rückgewinnung der Bremsenergie und zum Ausgleich der Leistungsspitzen. Dadurch sinken Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen um je bis zu 30%, die Freisetzung von Luftschadstoffen nimmt sogar noch stärker ab.
Plug-in-Hybridfahrzeuge sind Hybridautos mit grösseren Batterien, die auch an der Steckdose geladen werden können. Damit können sie für kürzere Strecken als Elektrofahrzeug eingesetzt werden.

Elektroautos mit Range Extender haben einen herkömmlichen Verbrennungsmotor, der in der Fahrt als Generator dient und entweder direkt den Elektromotor mit Strom versorgt oder die Batterien lädt. Dadurch, dass für die längeren Fahrten ein Verbrennungsmotor zu Hilfe genommen wird, kann die Batteriegrösse kleiner gewählt werden, was sich positiv auf die Fahrzeugkosten auswirkt. Gleichzeitig kann die Reichweite mit einer „Tankfüllung“ auf mehrere hundert Kilometer vergrössert werden.

E-Bikes und E-Scooters

Vor zehn Jahren noch beinahe unbekannt, sind E-Bikes heute aus unserem Strassenbild nicht mehr wegzudenken. Die Fahrzeuge unterscheiden sich nicht nur optisch, auch technisch gibt es grosse Unterschiede, welche das Fahrgefühl entscheidend beeinflussen.

Insbesondere das Segment der so genannt schnellen E-Bikes (mit einer Motorunterstützung bis zu 45 km/h) wächst zurzeit rasant. Nahtlos anschliessend wird für die nächsten Jahre eine Entwicklung bei den E-Mofas, E-Scooters und sogar Elektro-Motorräder erwartet.

Gratis Probefahren und sich informieren

An der Ecocar-Expo im Verkehrshaus informieren e'mobile, der Schweizerische Verband für elektrische und effiziente Strassenfahrzeuge, und NewRide, das Schweizer Förderprogramm für Elektro-Zweiräder, zusammen mit den Fahrzeuganbietern der Region über all die vielfältigen Fragen wie Schnellladung, Umweltbelastung durch die Herstellung und Entsorgung der Batterien, Gesamtkosten, sinnvolle Einsatzgebiete.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Energiestadt Luzern, dem Amt für Umwelt und Energie des Kantons Luzern, den CKW und EnergieSchweiz.

Interessierte können die ausgestellten Fahrzeuge unter kompetenter Instruktion kostenlos Probe fahren.

Führerausweis nicht vergessen! Öffnungszeiten: täglich von 10 - 18 Uhr.

Liste der ausgestellten Fahrzeuge und weitere Details: www.e-mobile.ch

Direktor des Verkehrshauses "elektrifiziert"

Martin Bütikofer, als Direktor des Verkehrshauses Gastgeber der Ecocar-Expo, wollte es wissen. Er setzte einen smart electric drive während 5 Tagen im Alltag ein, fuhr in der Stadt und über Berge, über Land und auf der Autobahn. Nach fünf Tagen und 300 km war er überrascht: "Zuerst einmal war fast keine Instruktion nötig, die Bedienungselemente sind dort angeordnet, wo man sie erwartet. Die Fahrdynamik hat mich begeistert. Der 55-kW Elektromotor zeigt sein volles Drehmoment beim Beschleunigen des Fahrzeuges und dies selbst in grösseren Steigungen. Neu war für mich das Gefühl der limitierten Reichweite (Anzeige Restkilometer bzw. % der Batterieladung). In Wirklichkeit hatte ich aber nie ein Problem damit. Der Ladevorgang ist dank den einfach zu bedienenden Steckverbindungen kein Problem (und dies ohne Benzin oder Diesel an den Händen). Die Ladedauer ist an einer 240V Steckdose hingegen relativ lang. So war die Batterie z.B. nach einer kurzen Nacht (24.00 - 07.00 Uhr) von ca. 15% erst zu 85% geladen."

20 m2 Sonne für ein Elektroauto

Wie viel Fläche Photovoltaik benötige ich, um mein Elektroauto solar zu betreiben? Diese Frage hängt natürliche von diversen Faktoren ab, z. B. von der Sonnenscheindauer oder von der Einsatzintensität des Fahrzeuges. Als Faustregel für einen Jahresdurchschnitt lässt sich folgendes sagen: 1 m2 Photovoltaik ergibt pro Jahr eine Energiemenge von ca. 100 kWh. Ein modernes Elektroauto hat einen Durchschnittsverbrauch von rund 20 kWh/100 km. D.h., eine Photovoltaik-Anlage von 20 m2 Fläche produziert pro Jahr Strom für ca. 10‘000 km im Elektroauto.

Bild : Bereits zum vierten Mal findet im Verkehrshaus eine Ecocar-Expo statt. Martin Bütikofer, Direktor des Verkehrshauses, ist von der Elektromobilität überzeugt.

Info : 14. Juni 2013, e'mobile, Bern


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