Logo des Verlags
Im Blickpunkt
 
Rundschau   < letzte aktuelle Nachricht nächste aktuelle Nachricht >
Home
AGENDA
Veranstaltungen
MARKTPLATZ
EmpfehlungenAktuelle Angebote
PUBLIKATIONEN
NewsletterAbonnierenProbeexemplarInserieren
SERVICE
Im Blickpunkt ArchivBildergalerie
ÜBER UNS
ImpressumKontakt

**********************************************************
Wissen ist ein Schatz, der seinen Besitzer überallhin begleitet
(Sprichtwort aus China)
**********************************************************

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Windenergie – was ist darunter zu verstehen?

Bei der Windenergie handelt es sich um die kinetische Energie der bewegten Luftmassen der Athmosphäre. Sie ist eine indirekte Form der Sonnenenergie und zählt deshalb zu den erneuerbaren Energien. Die Windenergie-Nutzung ist eine seit dem Altertum bekannte Möglichkeit, um Energie aus der Umwelt zu schöpfen.
Stromerzeugung

Windenergieanlage, Windpark
Windenergieanlagen können in allen Klimazonen, auf See und in allen Landformen (Küste, Binnenland, Gebirge) zur
Gewinnung elektrischen Stroms eingesetzt werden. Aufgrund der Unstetigkeit des Windes kann die mit Windenergieanlagen gewonnene elektrische Energie nur im Verbund mit anderen Energiequellen oder Speichern für eine kontinuierliche Energiebereitstellung genutzt werden. Durch Prognose der Einspeisung und Austausch in und zwischen den deutschen Übertragungsnetzen (Regelzonen) kann die schwankende Stromerzeugung im Zusammenspiel mit anderen Kraftwerken wie die normalen Verbrauchsschwankungen ausgeglichen werden. Die Verknüpfung der Regelzonen und die Gesamtreserve dauerverfügbarer Energiequellen definieren daher zukünftig den Gesamtanteil der Windenergie an der Stromerzeugung. Für Deutschland geht man derzeit von 20 bis 25% maximalem Anteil aus. Eine andere Möglichkeit, die Schwankungen auszugleichen, besteht in der Nutzung von Pumpspeicherkraftwerken, Druckluftspeicherkraftwerken, Wasserstoffelektrolyse- und Verbrennung und Schwunggradspeichern (siehe norwegisches Modellprojekt auf der Insel Utsira). Die Kombination dieser Techniken mit dem sogenannten Demand Side Management, also der zeitweiligen Abschaltung oder dem verzögerten Betrieb nicht zwingend notwendiger Verbraucher, ist ebenfalls eine Möglichkeit, die Schwankungen bei der Windenergieerzeugung auszugleichen.

Andererseits weht der Wind aufgrund der Sonneneinstrahlung tagsüber meist stärker als nachts und passt sich somit auf natürliche Weise dem am Tag höheren Energiebedarf an. In ähnlicher Weise ist oft die Erzeugung im Winter größer als im Sommer, was ebenfalls günstig ist.

Die Höhe der vorzuhaltenden Reserveleistung (Regelenergie) hängt auch erheblich von der Vorhersagegenauigkeit des Windes, der Regelungsfähigkeit des Netzes sowie dem zeitlichen Verlauf des Stromverbrauchs ab. Eine deutliche Verminderung des Bedarfs an Regelenergie entsteht durch Kombination von Windenergieanlagen an verschiedenen Standorten, da sich die Schwankungen der dortigen Windgeschwindigkeiten teilweise gegenseitig ausmitteln.

Ältere drehzahlstarre Windenergieanlagen mit Asynchrongeneratoren haben z. T. Eigenschaften, die bei einem starken Ausbau Probleme im Netzbetrieb bereiten können; dies betrifft vor allem den sogenannten Blindstrom. Dem kann durch Blindstromkompensation abgeholfen werden; moderne drehzahlvariable Anlagen mit elektronischem Stromumrichter können den Blindstromanteil ohnehin nach den Anforderungen des Netzes beliebig einstellen und auch Spannungsschwankungen entgegenwirken, so dass sie sogar zur Netzstabilisierung beitragen können.

Umweltschützer argumentieren, Windenergie sei, wenn alle externen Kosten der Energieerzeugung (auch die Umweltschäden durch z. B. Schadstoffausstoß) einbezogen werden, neben der Wasserkraft eine der billigsten Energiequellen. (Beispiel sie 1)Da die Messung externer Kosten und Nutzen jedoch nicht eindeutig möglich ist, kommen andere Studien zu anderen Ergebnissen (Beispiel sie 2) Moderne Windenergieanlagen besitzen eine kurze energetische Amortisationszeit von nur wenigen Monaten (siehe 3).

Als lukrativ gelten Winde mit einer mittleren Geschwindigkeit von wenigstens 6,9 m/s in einer Höhe von 80 Metern über dem Erdboden. Sie werden als Winde der Klasse drei bezeichnet und sind an der Nordsee, der Südspitze Südamerikas, der australischen Insel Tasmanien und an den Großen Seen im Norden der USA üblich.

International
International gehört Deutschland vor Spanien, den USA und Indien zu den größten Nutzern von Windenergie zur Erzeugung von elektrischem Strom. Österreich lag Ende 2006 auf Platz 14.Dänemark verzeichnet mit etwa 20 Prozent weltweit den größten Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung. In einigen Regionen Deutschlands und Dänemarks liegt der Anteil allerdings noch wesentlich höher. Nach Informationen der IHK Emden betrug die Stromerzeugung aus Windenergie im Kammerbezirk Ostfriesland-Papenburg im Jahre 2005 im Durchschnitt 71% des Verbrauchs.

In Deutschland, Dänemark und Spanien gab es über Jahre eine durch den politischen Willen getragene gleichmäßige Entwicklung der Windenergie. Dies hat zur Entwicklung eines neuen Industriezweiges in diesen drei Ländern geführt. Deutsche Technologien (neben dänischen und spanischen Entwicklungen) wurden daher in den letzten Jahren auch verstärkt in anderen Märkten eingesetzt. Dadurch ist der Exportanteil deutscher Hersteller im Steigen begriffen.

Obwohl die restlichen Länder jeweils weniger als 100 MW installiert haben, findet man hier viele Länder, die erst in den letzten Jahren die Windenergie für sich entdeckt haben und denen in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum prognostiziert wird, wie zum Beispiel Brasilien. 2006 wurden 14.900 MW neu installiert, davon 2.454 MW in den Vereinigten Staaten, 2.233 MW in Deutschland, 1.840 MW in Indien, 1.587 MW in Spanien und 1.374 MW in China. Insgesamt sind damit weltweit 73.904 MW installiert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass durch das unterschiedliche und jährlich schwankende Windpotential die Windstromerzeugung in den verschiedenen Ländern andere Relationen haben kann, als die insgesamt installierte Leistung der Windenergieanlagen.

Die bereits eingetretenen Steigerungen der internationalen Windkrafterzeugung sind weitaus höher als z. B. noch 1998 im World Energy Outlook der IEA (Internationale Energieagentur) prognostiziert.

Quelle und Bilder: wikipedia und Siemens

Neuste Informationen zum Thema "Windenergie" > hier

Mob09_08.2010
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wie funktioniert eigentlich Truckracing?


Truckracing, gigantisch, faszinierend, beeindruckend
5 Tonnen Eisen und Stahl, rund 1500 PS, mehr als 5000 NM Drehmoment, in knapp über 5 Sekunden zur abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, mehr als 1 Liter Diesel pro Kilometer, das sind die Kurzdaten für einen SuperRaceTruck.

Beinahe jeder kennt den Truck Grand Prix am Nürburgring. Kaum aber jemand weiss, dass dies nur eines der zehn Rennen zum FIA European Truck Racing Cup ist. Nach der Formel 1 die populärste Motorsportserie in Europa. Allein bis zu 240’000 Fans pilgern Mitte Juli Jahr für Jahr in die Eifel, fast 800’000 Zuschauer zieht dieses gigantische Spektakel europaweit an. Wahrlich imposant und gigantisch ist auch das, was die Renntrucks bieten.

Knapp über 5 Sekunden benötigt ein SuperRaceTruck bis zu seiner automatisch abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, und ebenso schnell wird der Koloss aus 5 Tonnen Stahl und Eisen wieder auf Null heruntergebremst, bis die Bremsen glühen. Welch brachialen Kräfte dazu nötig sind, kann man nur erahnen. Was die Maschinen ganz genau leisten, damit will zwar niemand so recht herausrücken, doch die aktuellen SuperRaceTrucks liegen bei etwa 1500 PS, wobei sie die unvorstellbare Kraft von weit mehr als 5000 NM entfalten. Ein Formel1-Renner erreicht nicht einmal ein Zehntel dessen.

Wie diese filigranen, windkanaloptimierten Gebilde ist auch solch ein SuperRaceTruck ein echtes High-Tech-Produkt. Ausser der Silhouette haben diese Rennmaschinen nicht mehr viel mit dem gemeinsam, was der normale Trucker so tagtäglich über die Straßen bewegt. Nicht von der Technik her, und erst recht nicht, was das Feeling betrifft, das einen überkommt, wenn man in einem solchen Ungetüm über die Pisten rast.

Historie
Der FIA European Truck Racing Cup wird in zwei Klassen ausgefahren, mit den SuperRaceTrucks, letztendlich reine Rennfahrzeuge, und den seriennäheren RaceTrucks.
Begonnen hatte all das Anfang der 80er mit ganz normalen Strassen-LKWs. Und wie so oft bei solchen Verrücktheiten hatte auch hier die Idee ihren Ursprung in den USA. Während der Woche reine Transportvehikel, sollten die Giganten der Strasse an den Wochenenden dann einmal zeigen, was wirklich in ihnen steckt, ohne die Zwänge der Strassenverkehrsordnung
und 30 Tonnen Ballast im Rücken.

Zuerst hatten sich in Europa die Franzosen und Engländer vom Truckracing-Bazillus infizieren lassen, bald gab es solche Rennen auch auf der iberischen Halbinsel, und bereits 1986 den ersten Truck GP am Nürburgring. Mehr als 100’000 TruckRace-Verrückte waren es schon damals. Gestartet wurde in drei Klassen, nach Hubraum getrennt, bis knapp 12 Liter, bis etwas über 14 Liter und in der "Königsklasse" hatten die Motoren gar 18,5 Liter, bei einem Mindestgewicht zwischen 5 und 6 Tonnen.

Schnell erkannten die Verantwortlichen, welch riesiges Potential hier lag, und das in jeder Hinsicht. Aus den Alltagstrucks wurden Hochleistungs-Rennfahrzeugen, einzelne Teams erhielten schon bald Werksunterstützung, und auch die FIA wurde auf die überaus populäre Motorsportart aufmerksam. So gab es denn ab 1989 eine offizielle Europameisterschaft. Profipiloten aus dem Tourenwagenserien, vom Motorradrennsport oder gar aus der Formel 1 verdrängten die rennfahrenden Trucker aus den Cockpits der Spitzenfahrzeuge. Die Truckrace-Etats von Mercedes-Benz und MAN erreichten höhere Millionenbeträge. Die Industrie hatte das Truckracing als exzellentes Test- und Betätigungsfeld für Neuentwicklungen entdeckt. Die Kluft zwischen den Werkteams und den restlichen Teilnehmern wurde immer größer. Eine neue Klasseneinteilung - nicht nur mehr nach Hubraum - war unumgänglich.  So gab es denn ab der Saison 1994 die "kleine" Klasse der RaceTrucks, die auf Serienfahrzeugen beruhten. Der Hubraum unterlag keiner Einschränkung, allerdings gab es einen Luftmengenbegrenzer. Die Trucks hatten mindestens 5800 KG auf die Waage zu bringen, waren sie mit Trommelbremsen ausgestattet, lag das Mindestgewicht bei 5500 KG. In der "großen" Klasse der SuperRaceTrucks durfte man mit maximal 12 Liter großen Maschinen an den Start gehen, die Fahrzeuge mussten mindestens 5000 KG wiegen. Ansonsten war diese Klasse relativ frei von weiteren Auflagen. Die Innovationsbestrebungen nicht nur der LKW-Hersteller selbst, sondern auch der Zulieferer nahmen ungeheure Ausmasse an.

Mit DAF griff ein weiterer europäischer Grosskonzern ins Geschehen ein, und man erwartete bald auch das Engagement von Volvo, Scania, Renault, Iveco usw. Die Rennen um den FIA European Truck Racing Cup erreichten eine ungeheure Popularität, regelmässige TV-Berichte auf Eurosport trugen kräftig dazu bei. Einzig in Deutschland war von diesen spektakulären Ereignis in den Medien so gut wie nichts zu sehen. Dennoch wurde der Truck GP neben dem Formel 1-Event das Nürburgring-Ereignis schlechthin. Fast eine viertel Million Zuschauer kamen in die Eifel. Zu volkstümlichen Preisen erlebten sie im frei zugänglichen Fahrerlager nicht nur Motorsport zum Anfassen, sondern um die Rennen herum wurde ihnen auch noch einiges an Show, Musik und Vergnügungen unterschiedlichster Art geboten. Der Truck GP war hier ein echter Trendsetter.

Zum Ende der Saison 1999 auf dem Höhepunkt eigener Erfolge erklärte DAF seinen Rückzug aus dem Truckracing, da allein für die Weiterentwicklung der Racetrucks Entwicklungspotential in nicht mehr zu verantwortender Grössenordnung gebunden sei. Tatsächlich hatten die Kosten ungeahnte Höhen erreicht. 2001 änderte Mercedes-Benz sein Konzept der Werksunterstützung grundlegend, überließ die Verantwortung nun vornehmlich den einzelnen Teams, nachdem sich der Stuttgarter Autobauer in den Jahren zuvor mit grösster Akribie um jede Kleinigkeit gekümmert hatte. Als dann zum Saisonende MAN, zuvor hatte man alles gewonnen, was es zu gewinnen gab, den Rückzug aus der SuperRaceTruck-Klasse verkündete, meinte man auch in der Konzernzentrale von DaimlerChrysler, es sei sinnlos, als einzig verbliebener Gross-Hersteller möglicherweise nur noch gegen sich selbst anzutreten. Die wirtschaftliche Situation auf dem Nutzfahrzeugsektor hatte sich dramatisch verschlechtert, so dass kaum Aussicht auf einen Truckracing-Einstieg anderer Hersteller bestand.

Neuanfang: Die "Kleinen" werden immer grösser
Sowohl Mercedes als auch MAN beorderten ihre Werksfahrzeuge zurück, und so gab es eigentlich nur noch einen wettbewerbsfähigen SuperRaceTruck, den Caterpillar des englischen TRD-Teams mit dem Finnen Harri Luostarinen am Steuer. Der Buggyra des neuen tschechischen Teams von Martin Koloc mit "Mr. Truckracing" Gerd Körber im Cockpit hatte nicht ein einziges Mal die Zielflagge gesehen, dem Tatra von Stan Matejovsky fehlte es an Leistung, alle anderen Teams waren ohne Fahrzeug. Da gewann plötzlich die in den Augen der meisten Truckracing-Fans eh stark vernachlässigte RaceTruck-Klasse an Bedeutung. Einzelne Teams wechselten von der "grossen" in die "kleine" Klasse, und auch MAN versprach, sich hier weiter zu engagieren. Schon immer gab es in dieser Gruppe die grössten Starterfelder, die spektakulärsten Starts und die spannendsten Rennen.

Und je mehr Fahrzeuge am Start, desto größer das Spektakel. Wenn die riesigen Renntrucks nach dem fliegenden Start in breiter Phalanx auf die erste Kurve zuschossen, riss es seit jeher die Zuschauer von den Sitzen, denn jedermann wusste, in dieser Formation passen die dort nicht durch. Nur selten kamen die Trucks unbehelligt aus der ersten Runde zurück. Manöver, die in anderen Motorsportserien Entsetzen hervorgerufen und unweigerlich die Eliminierung der Beteiligten zur Folge hätten, weil die Fahrzeuge sich in den Fangzäunen jenseits der Leitplanken wiederfinden würden, entfachen im Truckracing Begeisterungsstürme der Zuschauer. Denn hier weiss der Fan, es passiert nichts. Antitschen und Anklopfen gehört dazu. Zerbersten dabei Karosserieteile, sieht das zwar spektakulär und gefährlich aus, beeinträchtigt aber nicht unbedingt die Trucks an ihrer Weiterfahrt. Nicht selten standen die Truckracer mit den lädiertesten Karossen auf den obersten Stufen des Sieger-Treppchens.
Trotz der oft wesentlich spektakuläreren Rennverläufe in der kleinen Klasse, behielten die SuperRaceTrucks gerade auch in den Augen vieler Zuschauer weiterhin den Status der Könige. Und obwohl Anfang 2002 die Serie der Grossen vielfach für tot erklärt wurde, lieferten sich anschliessend fünf Privatteams mit insgesamt gerade mal 7 SuperRaceTrucks die wohl spannendste Saison der letzten Jahre, als Gerd Körber noch im letzten Rennen am Lausitzring Harri Luostarinen den sicher geglaubten Titel entriss. 2003 waren es dann nur noch vier Teams, die mit 6 Trucks in einer nicht weniger spannenden Saison um die Podiumsplätze kämpften. 2004 könnte also durchaus das letzte Jahr der SuperTrucks im FIA European Truck Racing Cup werden, obwohl es Peter Müller und seinem Deutsche Post World Net Team gelungen ist, mit Volkswagen endlich mal wieder einen Grosshersteller ins Truckracing-Boot zu ziehen.

SuperRaceTrucks und RaceTrucks
Seit 1994 gibt es diese Unterscheidung. Die SRT müssen im Gegensatz zu den RT nicht auf einem Serienfahrzeug basieren. Man kann also solch einen Renntruck letztendlich die jeweils besten Teile nutzend zusammenbauen oder auch entsprechend den FIA-Vorgaben völlig neu konstruieren. Eigentlich so, wie ein F1-Renner auch gebaut wird. Im Laufe der Jahre wurden die technischen Regeln im Detail immer mal wieder modifiziert, im Prinzip haben aber die meisten 5 Tonnen wiegenden SRT seit Jahren um die 1500 PS, das Drehmoment ist mittlerweile auf weit über 5000 NM gestiegen. Alle fahren das gleiche ZF-Automatikgetriebe.
Die RaceTrucks hingegen entsprechen eher den Tourenwagen. Die Seriennähe muss gewahrt bleiben, die Vorgaben der FIA sind recht eng. Doch auch hier erreichen die Motoren, die wegen der besseren Gewichtsverteilung in die Mitte gewandert sind, mittlerweile bis zu 1100 PS und 5000 NM. Geschaltet wird hier noch per Hand, meistens ein ZF 16 Gang Getriebe, wovon allerdings eigentlich nur die obersten Gänge auch genutzt werden. Das Mindestgewicht liegt bei 5.800 KG, RaceTrucks mit Trommelbremsen dürfen 300 KG leichter sein.

Obwohl sämtliche Renntrucks einen unglaublichen Durst entwickeln, etwa 1 Liter Diesel pro Kilometer, haben sie ausgesprochen kleine Tanks, Die Renndistanzen im Cuprennen liegen nämlich auch gerade mal bei rund 50 KM, das QualiRace ist noch kürzer. Stattdessen haben die Renntrucks einen außerordentlich großen Wasservorrat dabei. Die ständig an der Grenze zur Überbelastung stehenden Bremsen, werden nämlich durch einen permanenten Wasserstrahl gekühlt. Funktioniert diese Kühlung nicht so recht, sind die Bremsen im Nu rotglühend.

Die SuperRaceTrucks fahren mittlerweile nur noch zwei Rennen an einem Wochenende, das QualiRace und das Cuprennen, für das der Sieger die doppelte Punktzahl für das Championat einstreichen kann.

Die RaceTrucks haben die alte Ordnung beibehalten und tragen sowohl samstags als auch sonntags das volle Programm aus, mit jeweils einem QualiRace und einem Cuprennen.

Kuriosa mehr >
Aktuellste News aus der Szene mehr >

Quelle: www.truckracing.de
Mob10_07.2010
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Was ist eigentlich Biomasse?
Als Biomasse wird die gesamte organische Substanz bezeichnet. Basis für die Bildung von Biomasse ist die vor allem von Pflanzen betriebene Photosynthese, bei der Sonnenenergie absorbiert und durch Bildung von Biomasse gespeichert wird. Zur Biomasse werden sowohl lebende Pflanzen, als auch die von ihnen abgeleitete organische Substanz, wie Tiere und Mikroorganismen, als auch tote organische Substanz wie Totholz, Laub, Stroh und anderes gezählt. Man bezeichnet sie daher auch als nachwachsende Rohstoffe. Die aus Biomasse entstandenen fossilen Energieträger (Kohle, Erdöl und Erdgas) werden ihr nicht zugeordnet. Die Natur produziert jährlich große Mengen an Biomasse, von der ein kleiner Teil als Nahrung, Futtermittel oder nachwachsender Rohstoff (Nawaro) zur stofflichen Nutzung oder zur Energiebereitstellung (Bioenergie) genutzt wird.
Mehr zum Thema Biomasse > hier
oder
Biomasse als Alternative zu Kohle > hier

Quelle: wikipedia.org
Mob08_07.2010
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kennen Sie die Geschichte der Volkswagen AG?
Die Volkswagen AG, abgekürzt VW AG, mit Sitz in Wolfsburg, ist die Muttergesellschaft des Volkswagen-Konzerns. Der Konzern, zu dem die Marken Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Seat, Škoda, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Scania gehören, ist der grösste Automobilhersteller Europas. Neben der Automobilherstellung gehören auch Finanz- und Logistikdienstleistungen zum Konzern. Eine Verschmelzung mit der Porsche  Automobil Holding ist für das Jahr 2011 vorgesehen. Am 7. Dezember 2009 teilte VW mit, der Konzern habe sich für 3,9 Mrd. Euro mit 49,9 % an der Porsche AG beteiligt. Ursprung des heutigen Konzerns ist die von der NS-Organisation „Kraft durch Freude“ am 28. Mai 1937 in Berlin gegründete Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH (GeZuVor). Nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb die Militärverwaltung der Britischen Besatzungszone das Werk bei Fallersleben unter dem Namen Wolfsburg Motor Works. Am 22. August 1960 wurde die mittlerweile im Besitz des Bundeslandes Niedersachsen befindliche Volkswagenwerk G.m.b.H. in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Auf Beschluss der Hauptversammlung 1985 ist der Name des Unternehmens seither „Volkswagen AG“.

Gründung
Am 7. März 1934 forderte Adolf Hitler bei der Eröffnung der Internationalen Automobilausstellung in Berlin den Bau eines Wagens für breite Schichten der Bevölkerung. Es schwebte ihm die Konstruktion eines Autos vor, das 100 km/h Dauergeschwindigkeit auf der Autobahn halten kann, mit vier Sitzen für Familien geeignet ist, sparsam im Verbrauch ist und vor allem unter 1000 Reichsmark (RM) kostet.
Ferdinand Porsche, der in Stuttgart ein eigenes Konstruktionsbüro betrieb und zuvor bereits für verschiedene Unternehmen arbeitete, erhielt am 22. Juni 1934 vom Reichsverband der Deutschen Automobilindustrie den Entwicklungsauftrag zum Bau eines Prototyps. Die um die Beurteilung der Machbarkeit befragten deutschen Automobilfirmen bezweifelten, dass der Volkswagen zu Hitlers Wunschpreis von weniger als 1000 RM zu realisieren sei. Schon andere Fahrzeugkonzepte zuvor, die bereits den Begriff Volkswagen nutzten, konnten aufgrund zu hoher Materialkosten und – mangels rationeller Fertigungsmethoden – zu hoher Produktionskosten nicht zu einem „volkstümlichen“ Preis angeboten werden. So hatte auf der oben erwähnten Automobilausstellung auch Josef Ganz einen Volkswagen mit dem Namen Maikäfer präsentiert.

Mehr zur Geschichte über VW Volkswagen finden Sie  >hier und >hier

Quelle: wikipedia.org
Mob16_03.2010
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Was steckt hinter dem Kürzel „IATA“?

Die International Air Transport Association (engl. für Internationale Flug-Transport-Vereinigung, IATA), wurde als Dachverband der Fluggesellschaften im April 1945 in Havanna auf Kuba gegründet. Sie ist die Nachfolgeorganisation der am 28. August 1919 in Den Haag gegründeten International Air Traffic Association. Ihr Sitz ist in Montreal in Kanada. Das Ziel der IATA ist, die Luftfahrtindustrie zu „repräsentieren und ihr zu dienen“. Der Branchenverband möchte das Verständnis für die Belange der Luftfahrtindustrie fördern und das „Bewusstsein für die Vorzüge“ schärfen, die die Luftfahrt der globalen Wirtschaft bringe. Weiteres Ziel ist die Förderung des sicheren, planmässigen und wirtschaftlichen Transportes von Menschen und Gütern in der Luft, sowie die Förderung der Zusammenarbeit aller an internationalen Lufttransportdiensten beteiligten Unternehmen.

Ihr gehören heute weltweit ungefähr 230 Fluggesellschaften an, die rund 94 % aller internationalen Flüge durchführen.

Mitglieder der IATA sind grosse oder nationale Luftfahrtgesellschaften, die internationale und interkontinentale Flüge durchführen. Aber auch Flughäfen, Flugbehörden, Reisebüros, Zulieferbetriebe, Bodenabfertigungsunternehmen und Unternehmen aus der Industrie gehören dazu. Billigflug-, reine Charterfluggesellschaften sowie Gesellschaften, die nur Inlandsflüge durchführen, sind häufig nicht Mitglieder der IATA.

In Deutschland hat die IATA ihren Sitz in Frankfurt am Main, in der Schweiz in Genf, für Österreich ist das Büro in Prag zuständig.

Mehr zu diesem Thema >hier

Quelle: wikipedia.org
Mob19_06.2010
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was steckt hinter den vier Buchstaben RFID?

Das Akronym RFID basiert auf dem englischen Begriff „Radio-frequency identification“ Das lässt sich ins Deutsche übersetzen mit Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung und Speicherung von Daten.

Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und diese kennzeichnet, sowie einem Lesegerät zum Auslesen der Transponder-Kennung. Das Lesegerät enthält eine Software (ein Mikroprogramm), das den eigentlichen Leseprozess steuert, und eine RFID-Middleware mit Schnittstellen zu weiteren EDV-Systemen und Datenbanken.

In der Regel erzeugt das Lesegerät ein elektromagnetisches Hochfrequenzfeld geringer Reichweite, vorzugsweise mit Induktionsspulen. Damit werden nicht nur Daten übertragen, sondern auch der Transponder mit Energie versorgt. Nur wenn größere Reichweiten erzielt werden sollen und die Kosten der Transponder nicht sehr kritisch sind, werden aktive Transponder mit eigener Stromversorgung eingesetzt. Meist wird die Frequenz 13,56 MHz benutzt, auf die auch Warnsysteme vor RFID-Einsatz ansprechen.

RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein und implantiert werden, etwa bei Haustieren. Vorteile dieser Technik ergeben sich aus der Kombination von Kleinheit der Transponder, unauffälligen Auslesemöglichkeiten (z. B. neuer Pass) und geringem Preis der Transponder (teilweise im Cent-Bereich). Diese neue Technik verdrängt zunehmend den heute noch weit verbreiteten Barcode.

Bild: Wikipedia > Universelles RFID-Handlesegerät für 125 kHz/134 kHz bzw. 13,56 MHz; optional Barcode

Mehr zu RFID finden Sie >hier

Quelle: Wikipedia.org
Mob10_06.2010
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Effizienter Verkehr mit Car2Car-Kommunikation

Mit einer besseren Vernetzung von Autos untereinander und mit Ampelanlagen oder Hinweisschildern soll der Straßenverkehr effizienter werden. Der Austausch von Daten über Verkehrsdichte, Straßenzustand oder Ampelschaltzeiten macht den Verkehr flüssiger und auch sicherer. Für das optimale Energiemanagement von Elektroautos sind diese Informationen besonders wichtig. Bei der so genannten Car2X-Kommunikation verständigen sich Fahrzeuge entweder mit anderen Fahrzeugen (Car2Car) oder mit der Verkehrsinfrastruktur (Car2Infrastructure).

Eine mögliche Kommunikationsform ist unter anderem eine neue, auf WLAN basierende Funktechnologie. Feldversuche laufen bereits in Europa und den USA. Im Rahmen einer Konferenz in Palm Desert im US-Staat Kalifornien haben Siemens und das BMW Group Technology Office Palo Alto ein System vorgestellt, das Daten zwischen Ampel und Fahrzeug übermittelt, um die Motor-Start-Stopp-Automatik zu optimieren und bei der Ampelanfahrt die Bremsenergierückgewinnung ideal anzusteuern.

In heutigen Fahrzeugen sammeln Sensoren ständig Informationen – zum Beispiel über die Geschwindigkeit, die Umgebung oder den vorausfahrenden Verkehr. Vernetzt man die Autos, so können sie nachfolgende Fahrzeuge vor Glatteis, Staus oder ähnlichen Situationen warnen. Kreuzungen oder mehrspurige Straßen werden sicherer, wenn die Fahrzeuge sich gegenseitig „im Auge“ behalten. Auch die Energieeffizienz verbessert sich: Wenn die Motor-Start-Stopp-Automatik von BMW EfficientDynamics die Ampelschaltzeiten kennt, kann der Treibstoffverbrauch noch weiter gesenkt werden. Bisher stellt die Funktion den Motor eigenständig ab, sobald das Auto steht und der Fahrer auskuppelt. Sie startet wieder, wenn die Kupplung gedrückt wird. Liegen zwischen Stopp und Start nur wenige Sekunden, ist es aber energetisch günstiger, den Motor laufen zu lassen. Mit der Car2X-Kommunikation werden Autos außerdem zu mobilen Sensoren für Verkehrsleitsysteme, weil sie aktuelle Daten über die Verkehrslage liefern.

Siemens Corporate Technology (CT) entwickelt unter anderem effiziente Kommunikationsprotokolle, mit denen die Daten innerhalb weniger Millisekunden an alle Partner in der Umgebung übermittelt werden. Im Rahmen des Car2Car Communication Consortiums erarbeitet das Unternehmen auch Standards, die sicherstellen, dass alle Autofabrikate und Infrastrukturen reibungslos miteinander „sprechen“ können. Zusätzlich entwickelt Siemens Prototypen der Kommunikationseinheiten. Siemens ist derzeit das einzige Unternehmen, das integrierte Lösungen sowohl für Fahrzeuge als auch für Verkehrsinfrastrukturen anbieten kann. (RN 2010.03.5)

Quelle, Bild: Siemens
Mob02_04.2010
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kennen Sie die Geschichte von Volvo ?

Volvo (lat.: ich rolle) ist ein schwedischer Fahrzeugkonzern. Der Konzern wurde 1927 als Pkw-Hersteller gegründet, verkaufte den Geschäftsbereich Volvo Car Corporation jedoch 1999 an Ford.

Heute produziert die Volvo Group Busse (Volvo Buses) und Lastkraftwagen der Marken Volvo (Volvo Trucks), Renault, Mack und Nissan, sowie Baumaschinen.

Zur Volvo Group gehört auch die Firma Volvo Penta, die vor allem Boots-, Schiffs- und Industriemotoren fertigt. Außerdem Volvo Construction Equipment, die Baumaschinensparte von Volvo, Volvo Aero (früher Volvo Flygmotor) - Fertigung von Flugzeug- und Raumschiffantrieben und die Finanzsparte Volvo Financial. Alle sind 100%ige Töchter der Volvo Group (AB Volvo). Volvo Financial ist die einzig übrig gebliebene Volvo-Sparte außerhalb des Fahrzeugsegments.

Bis 1973 war Volvo ein reiner Fahrzeugkonzern. Danach jedoch folgten viele Beteiligungen und Übernahmen in anderen Segmenten. Der damalige Vorstandsvorsitzende Pehr G. Gyllenhammar entwickelte Volvo im Laufe der Jahre zu einem Multikonzern. Auf der Aktionärsversammlung im April 1994 stellte der damalige Vorstandsvorsitzende Sören Gyll das Ende der Diversifikation vor. Volvo konzentrierte sich fortan wieder fast vollständig auf das Kerngeschäft und verkaufte nach und nach - mit Ausnahme der genannten Volvo Financial - alle anderen ehemaligen Volvo-Töchter außerhalb des Fahrzeugsegments.

Weiteres zu Volvo > hier
Aktuellstes zum Thema > mehr oder im Archiv > mehr

Quelle: Wikipedia
Mob02_01.2010
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Luftverkehr besser verstehen

Luftverkehr ist der Verkehr mit Hilfe von Luftfahrzeugen, insbesondere Flugzeugen. Zu unterscheiden ist zwischen dem zivilen gewerblichen, dem privaten sowie dem militärischen Luftverkehr. Zunächst mit der Einführung der Strahltriebwerke, dann vor allem im Zuge der Liberalisierung des Luftverkehrs ist der Luftverkehr stark angestiegen und bildet heute einen wichtigen Teil der modernen Verkehrsinfrastruktur. In den letzten Jahren wuchs der Luftverkehr um jährlich 5 % [1].
Die bodengestützte Abwicklung des Luftverkehrs geschieht typischerweise über Flughäfen (oder Verkehrslandeplätze) als Abflug- bzw. Ankunftsorte. Darüber hinaus setzt ein Luftverkehr in größerem Ausmaß eine personal- und kostenintensive Infrastruktur, insbesondere Einrichtungen der Flugsicherung, voraus. Hierzu ist der Luftraum strukturiert. Hubschrauber und spezielle Militärflugzeuge ermöglichen es, Transportleistungen auch von Straßen, Plätzen oder Schiffen aus sicher zu erbringen.

Weitere Informationen gemäss untenstehendem Inhaltsverzeichnis finden sie hier >

Inhaltsverzeichnis
1 Rechtliche Grundlagen; 2 Zahlen und Fakten für Deutschland; 2.1 Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR); 2.2 Flüge unter Sichtflug-Bedingungen (VFR); 2.3 Starts und Landungen; 2.4 Ziele; 3 Vereinigungen; 4 Vorteile; 4.1 Differenzierung nach zu überbrückender Distanz; 4.2 Luftverkehr als Treiber der globalen Vernetzung; 4.3 Sonstige Vorteile; 5 Nachteile; 5.1 Eng begrenzte Nutzlastkapazität; 5.2 Umweltbeeinträchtigungen; 5.3 Fehlentwicklungen im Luftverkehrsmarkt;
6 Regionalluftverkehr; 7 Einzelnachweise; 8 Siehe auch; 9 Weblinks; 10 Literatur.

Quelle: wikipedia.org
Mob10_11.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Was steckt eigentlich hinter der Aussage: " Das Wasser ist die Kohle der Zukunft."?
"Was werden wir später einmal statt Kohle verbrennen?", fragte der Seemann. "Wasser", antwortete Smith. "Wasserstoff und Sauerstoff werden für sich oder zusammen zu einer unerschöpflichen Quelle von Wärme und Licht werden, von einer Intensität, die die Kohle überhaupt nicht haben könnte; das Wasser ist die Kohle der Zukunft."



Bilder: Linde und BMW
Bild 1: Linde: Lückenlose Versorgung unserer Kunden Wasserstoff und Kohlenmonoxid werden wie hier zur Bayer AG in Brunsbüttel direkt über Rohrleitungen zum Kunden transportiert.

Jules Verne, "Die geheimnisvolle Insel", 1874
Es sieht sehr danach aus, als würde auch diese Vision von Jules Verne noch Realität werden!

Hier lesen Sie mehr über:
- Rolle und Nutzen von Wasserstoff
- Brennstoffzellen
- Erzeugung von Wasserstoff
- Verwendung von Wasserstoff
- Emmissionen
- Sicherheit
- Normung, Regelsetzung
- Die Rolle des DWV

Rolle und Nutzen von Wasserstoff
Wasserstoff ist keine neue Erfindung - er wurde schon im 18. Jahrhundert als Element identifiziert und ist seit 100 Jahren ein wichtiger Rohstoff der Chemieindustrie. Heute jedoch tritt seine potenzielle Rolle als Energieträger immer mehr in den Vordergrund, besonders in einer auf erneuerbare Primärenergien gestützten Energiewirtschaft. Hier wird er benötigt, weil er die Speicherung und den Transport der Primärenergie ermöglicht.

Erneuerbare Energien sind im Prinzip reichlich vorhanden, doch stehen sie nicht immer an den Orten zur Verfügung, wo sie verbraucht werden sollen, und auch nicht immer zu den gewünschten Zeiten. Mit Hilfe des Energieträgers Wasserstoff können diese örtlichen und zeitlichen Lücken zwischen Angebot und Nachfrage überbrückt werden. Er ergänzt als Transportmittel den Strom, der in der Regel die Methode der Wahl ist und auch bleiben wird. Jedoch kann man nicht jeden Ort ans Netz anschließen, und besonders nicht mobile Energieverbraucher (PKW, Nutzfahrzeuge, Flugzeuge). Darüber hinaus ist die Speicherung von Elektrizität nur begrenzt möglich. Noch dazu liefern nicht alle erneuerbaren Energiequellen unmittelbar Strom (zum Beispiel Biomasse).

Die Brennstoffzelle...
ist die optimale Methode, um die in Wasserstoff gespeicherte Energie wieder nutzbar zu machen. In ihr wird die chemische Energie in einem elektrochemischen Prozess unmittelbar in elektrische Energie und Wärme umgesetzt. Durch die Vermeidung von Zwischenschritten (Dampferzeugung, Turbine, Generator) und die Umgehung der für Wärmekraftmaschinen geltenden thermodynamischen Grenzen (Carnot-Wirkungsgrad) ist sie ungewöhnlich effizient. Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerke erreichen bei gleichzeitiger Nutzung von Elektrizität und Wärme Wirkungsgrade von über 80 %, also etwa doppelt so viel wie herkömmliche Feuerungsanlagen.

Erzeugung von Wasserstoff
Wasserstoff ist auf der Erde in praktisch unbegrenzten Mengen vorhanden, allerdings fast ausschließlich in chemischen Verbindungen (Wasser, Säuren, Kohlenwasserstoffe, andere organische Verbindungen).
Der größte Teil der heutigen Wasserstoffproduktion entsteht als Neben- oder Koppelprodukt in Prozessen der chemischen Industrie und wird auch von dieser selbst in anderen Prozessen wieder verbraucht, vor allen Dingen in der Petrochemie. Wenn er im industriellen Maßstab gezielt erzeugt wird, geschieht das zur Zeit hauptsächlich durch Reformierung von Erdgas. Dieses Verfahren stützt sich allerdings auf einen fossilen und nicht dauerhaft vorhandenen Rohstoff und ist mit erheblichen CO2 -Emissionen verbunden.
In Verbindung mit erneuerbaren Primärenergien bieten sich statt dessen die Elektrolyse von Wasser oder die Vergasung von Biomasse an. Zur letzteren kann man außer Resten aus der Land- und Forstwirtschaft oder Biomüll aus Haushalten im erweiterten Sinne auch organische Industrieabfälle zählen, deren Beseitigung oft erhebliche Schwierigkeiten bereitet.

Verwendung von Wasserstoff
Wasserstoff wird auch in Zukunft ein wichtiger Rohstoff der chemischen Industrie bleiben. Allerdings wird seine Rolle als Energieträger mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Nach einer Studie der Deutschen Shell ist zu erwarten, dass im Jahre 2050 etwa 50 % der Weltenergieerzeugung aus erneuerbaren Quellen kommen werden (wobei der Absolutverbrauch erheblich ansteigen wird); davon wiederum werden 50 % voraussichtlich in Wasserstoff umgewandelt werden, um zum Verbraucher zu kommen.

Stationäre Anlagen
- In der Energiewirtschaft bahnt sich eine Wende zur dezentralen Erzeugung an. Bald werden kleine Brennstoffzellenanlagen vermarktet werden, die den Grundbedarf eines Mehrfamilienhauses decken können. Zur Zeit werden sie wegen der vorhandenen Infrastruktur in der Regel mit Erdgas versorgt, das intern reformiert wird. Auf lange Sicht jedoch wird der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur zu erwarten sein.

- Im Rahmen des zentralen Versorgungsnetzes können Elektrolyseure für die Lastregelung eingesetzt werden. Statt Kraftwerke in bedarfsschwachen Zeiten abzuschalten, kann die überschüssige Energie zur Erzeugung von Wasserstoff verwendet werden, der entweder als solcher vermarktet oder wieder zur Stromerzeugung benutzt wird. Entsprechende Pläne gibt es zum Beispiel bei den HEW.

Mobile Anlagen
Die gesamte Fahrzeugindustrie arbeitet in Erwartung immer schärferer Vorschriften über die Emissionen von CO 2 intensiv an derzeit noch als alternativ geltenden Treibstoffen und Antrieben.

- Wasserstoff kann verwendet werden, um Verbrennungsmotoren anzutreiben; diese Entwicklungslinie wird von BMW verfolgt.

- Die anderen Firmen setzen eher auf Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle.

So weit es sich um Busse oder andere Nutzfahrzeuge handelt, wird der Wasserstoff komprimiert oder tiefkalt verflüssigt mitgeführt. Bei PKW wollen viele Hersteller zumindest in den ersten Modellen Methanol tanken, das an Bord reformiert wird.
Es gibt bei der DASA auch das Projekt der Entwicklung eines Passagierflugzeugs , das flüssigen Wasserstoff an Stelle von Kerosin als Treibstoff verwendet ("Cryoplane").

Emissionen
Der Verbrauch von Wasserstoff ist mit geringen oder gar keinen Emissionen verbunden. Er verbrennt zu Wasser, aus dem er im Prinzip wieder gewonnen werden kann; somit geht er nicht verloren und ist ein dauerhaft verfügbarer Energieträger. In Verbrennungskraftmaschinen entstehen im Luftbetrieb geringe Mengen an Stickoxiden. Durch die weiten Möglichkeiten der Wahl der Arbeitsbedingungen beim Wasserstoffmotor kann die Bildungsrate allerdings weit niedriger gehalten werden als bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen. Bei der Brennstoffzelle mit ihrer niedrigeren Betriebstemperatur entfällt auch dieses Problem. Emissionen entstehen hier allenfalls durch periphere Komponenten (Brennstoffaufbereitung bei der Versorgung mit Erdgas).

Sicherheit
Der sichere Umgang mit Wasserstoff ist in industriellen Anwendungen seit langer Zeit Stand der Technik. Auch der Transport auf Straße, Schiene und Wasser oder durch Pipelines wirft keine grundsätzlichen Probleme auf. Für den Aufbau einer Infrastruktur kommt es darauf an, alltagstaugliche Geräte, Anlagen und Systeme zu entwickeln, in denen das vorhandene Wissen verwendet wird. Für das Betanken von Fahrzeugen bieten sich zum Beispiel automatische Systeme an, wie sie zur Zeit am Flughafen München in der praktischen Erprobung sind. Durch die Automatisierung werden viele fehlerträchtige Arbeitsgänge vermieden.

Normung, Regelsetzung
Wasserstoff fällt als komprimiertes oder tiefkalt verflüssigtes brennbares Gas unter die entsprechenden einschlägigen Regelwerke. Besondere Gefahren gehen nicht von ihm aus, so dass es in Deutschland gar kein wasserstoffspezifisches Regelwerk gibt. Normungsbedarf entsteht in absehbarer Zeit vor allem durch seine Einführung als Treibstoff in den Verkehr (Zulassungsvorschriften). Außerdem werden allgemein verstärkt Druckbehälter aus faserverstärktem Kunststoff oder anderen neuen Werkstoffen eingesetzt werden. Hier treten andere Sicherheitsfragen auf als bei der herkömmlichen Gasflasche aus Stahl oder Aluminium.

Die Rolle des DWV
Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. ist die Dachorganisation der Wasserstofftechnologie in Deutschland. Er koordiniert die interessierten Personen und Firmen, informiert Fachleute, Öffentlichkeit und Entscheidungsträger der Politik und ist die "Lobby" der Wasserstofftechnologie in Deutschland. Dabei arbeitet er eng mit Partnerorganisationen in anderen Ländern zusammen.

Quelle: Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV), Berlin
Mob08_10.2009
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was sind eigentlich Tanker?


Ein Tanker ist ein Schiff zum Transport von flüssigen Stoffen, wie Wasser, Rohöl, Ölen, Kraftstoffen, Flüssiggas oder petrochemischen Erzeugnissen.

Bild: Der Öltanker „Abqaiq“ beim Beladen (Foto: Wikipedia)

Die Silhouette eines Tankers ist leicht von der anderer Schiffe zu unterscheiden. Er besitzt ein flaches Deck, das außer der Brücke kaum Aufbauten trägt. Er benötigt kein Ladegeschirr (auf Deck montierte Kräne), bis auf den mittschiffs auf allen Tankschiffen montierten so genannten Manifoldkran, mit dem Schläuche von Land an Bord gehoben werden können, um sie mit dem Leitungssystem des Schiffes zu verbinden. Diese Anschlüsse (auch Manifold genannt) sind aus der Entfernung ebenfalls gut zu erkennen.

Tanker haben Pumpen zum Löschen (seemännisch für „entladen“) der Ladung an Bord. Überwacht werden auch bei Tankern, wie mittlerweile bei fast allen Schiffen, alle Lade- und Löschoperationen mit einem Ladungsrechner, mit dem sich alle Kräfte, die auf das Schiff einwirken, vorhersagen lassen.

Hauptbestandteile der Schiffstechnik sind Hauptmaschine mit Nebenaggregaten, Kesselanlage, Hilfsdiesel mit Generatoren für die Stromerzeugung, Inertgasanlage, Tankwascheinrichtungen sowie die Ladepumpen mit einer Einzelleistung von über 10.000 t pro Stunde.

Bei entflammbaren Tankladungen werden heutzutage Schiffsbrände und -explosionen durch Befüllen der Leerräume der Tanks durch den Einsatz eines Inertgases vermieden. Das Inertgas ersetzt die vorherige, sauerstoffhaltige Tankatmosphäre durch fast sauerstofffreies Gas, um so zu garantieren, dass die Ladungsgase sich nicht entzünden können. Das Inertgas kann ein speziell aufbereitetes, auf dem Schiff hergestelltes Verbrennungsgas sein; es kann aber auch jedes andere, mit der jeweiligen Ladung kein brennbares Gemisch bildendes Gas als Inertgas verwendet werden.

Aktuellstes zum Thema > mehr oder im Archiv > mehr
Weiteres zum Thema > hier

Quelle: Wikipedia
Mob04_09.2009
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was versteht man unter dem Wort "Hybrid"?

Bild: Hybridbus in der Schweiz ist Tatsache - Lenzburg hat ihn!

Das Wort "Hybrid"
kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet "gemischt, von zweierlei Herkunft". Ein Hybridfahrzeug ist demzufolge ein Fahrzeug mit zweierlei Energiearten beziehungsweise Antrieben. Die am weitesten verbreitete Hybridvariante ist die Kombination aus Verbrennungsmotor (also Diesel oder Benziner) als Hauptenergiequelle und elektrischer Maschine mit einem elektrischen Speicher in Form einer Batterie, Brennstoffzelle oder SuperCaps.

- In der Botanik und in der Zoologie bezeichnet man als Hybriden (mask.) oder besser Hybride (fem.) ein Lebewesen, das durch Kreuzung von Eltern verschiedener Zuchtlinien, Rassen oder Arten hervorgegangen ist (auch Bastard).
- In der Kommunikationswissenschaft wird von Hybridisierung gesprochen, wenn sich   mehrere Genre zu einem Neuen zusammensetzen. So gilt z.B. die Genrefamilie Reality TV als Hybridgenre (Bsp: soap opera + documentary = docu-soap; gameshow + documentary = reality gameshows)
- In der Kartografie bezeichnet man mit der Hybrid-Darstellung eine Ansicht, in der Straßen- und Ortsnamen in eine Luftbildaufnahme eingezeichnet sind
- In der Molekularbiologie bezeichnet man als Hybrid einen Vorgang, bei dem sich an einem Einzelstrang einer Desoxyribonukleinsäure oder Ribonukleinsäure ein komplementärer Einzelstrang als Hybridisierung anlagert - siehe dazu Hybridisierung (Molekularbiologie).
- In der Chemie und der Atomphysik werden Linearkombinationen von Orbitalen Hybrid-Orbitale genannt.
- Im Golfsport ist ein Hybrid (oder Rescue) ein Schläger, der die Schlaglänge eines Holzes mit der Spielbarkeit eines Eisen zu verbinden versucht.
- Im Tennis ist ein Hybrid eine Bespannung, bei der für die Längssaite eine andere Saite verwendet wird als für die Quersaite.
- In der Sprachwissenschaft bezeichnet hybrid bei Fremdwörtern die Zusammensetzung aus verschiedenen Sprachen, z.B. Lokalanästhesie (v. lat.: locus = Ort + griech.: ἄν- = nicht + αἴσθησις = Gefühl).

Automobilsalon in Genf - Hybridtechnologie im Automobilbau aktueller denn je!

- Serienreife Lithium-Ionen-Batterie für Hybridautos hier >
- Immer wieder neue Bilder vom Automobilsalon hier >
- Veranstaltungskalender mit direkten Links zu nationalen und internationalen Fachmessen, Tagungen und Kongressen hier >



Hybrid in der Technik

Allgemein versteht man in der Technik unter Hybrid ein System, bei welchem zwei Technologien miteinander kombiniert werden.
- Hybridelektronik oder hybride Schaltung bezeichnet elektrische Schaltungen, die sowohl Analogtechnik als auch Digitaltechnik verwenden.
- Bei der Hybridfestplatte (HHD) wird eine herkömmliche Festplatte mit einem Flashspeicher kombiniert.
- Hybride Antriebssysteme bestehen aus einer Kombination von mindestens zwei verschiedenen Antrieben. In der Praxis handelt es sich meist um die Kombination aus einem Verbrennungsmotor und einem oder mehreren Elektromotoren in einem Fahrzeug. Die bekanntesten Fahrzeuge mit einem Hybrid-Antrieb sind der Toyota Prius, der Lexus RX 400h und GS 450h sowie der Honda Civic IMA.
- In der Automatisierungstechnik versteht man unter hybriden Systemen Systeme, die kontinuierliche und diskrete Zustände besitzen.
- In der Hochspannungstechnik beschreibt man Hybride Schaltanlagen als solche die für Freileitungsanwendungen und Kabelsysteme konzipiert sind.
- Die Hybride bei Mikroprozessoren oder das Hybridnetz (Netz aus Glasfaser- und Kupfer-Leitungen) oder etwa CDs mit verschiedenen Dateisystemen zugleich.
- Hybridverschlüsselungsverfahren kombinieren verschiedene Verschlüssungstechnologien.
- Armbanduhren, die sowohl eine analoge als auch eine digitale Zeitanzeige haben, werden als Hybriduhren bezeichnet.
im Bauwesen werden Verbundysteme und Verbundbaustoffe als Hybride bezeichnet.
- Auch beim Stahlbeton, dem Verbundwerkstoff aus Beton und Stahl, spricht man von einem Hybrid.
Hybridraketenmotoren sind eine Mischung aus Feststoff- und Flüssigkeitsantrieb.
- In der Architektur ist ein Hybrid eine Mischung aus verschiedenen Formen, Funktionen und Abläufen.
Hybridkapital: Finanzmarkttitel, die die Eigenschaften unterschiedlicher Wertpapiertypen vereinigen, z.B.: Anleihen, die mit einem Versicherungsvertrag vereinigt sind.
- Das Festival Ars Electronica stand 2005 unter dem Motto "Hybrid - living in paradox" und widmete sich den rasanten Prozessen von Entgrenzung und Verschmelzung in Kunst, Technologie und Gesellschaft.
- Hybrid Theory ist der frühere Name der Band Linkin Park
- Hybrid (band) sind zwei britische Musikproduzenten, die elektronische Rhythmen mit klassisch-symphonischen Elementen wie Streicherarrangements kombinieren.
- Unter hybriden Produkten versteht man Leistungsangebote, die sowohl eine Sach- als auch eine Dienstleistungskomponente umfassen.
- Unter hybriden Objekten versteht man in der virtuellen Realität Objekte, die halb aus realen, halb aus virtuellen Komponenten bestehen.
- In der Konsumforschung bezeichnet man hybrides Käuferverhalten als eine typische Mischform der heutigen Zeit. Käufer zeigen nicht mehr feste Bindungen an Marken oder Geschäfte, die ihren wirtschaftlichen Voraussetzungen entsprechen, sondern wechseln zwischen den Anbietern. Ein Aldi-Käufer kann somit auch bei Armani seine Jacke kaufen. Oder ein Pärchen verbringt den 300-Euro-Billigurlaub in der Türkei und einige Wochen später ein Wellnesswochenende für 400 Euro im 5-Sterne-Hotel im Schwarzwald. Man könnte in diesem Zusammenhang auch von der Unberechenbarkeit der Konsumenten sprechen.

Quelle: wikipedia
Mob20_08.2008
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Erneuerbare Energien in den Tank

Klimawandel, versiegende Ölreserven, Wirtschafts- und Autokrise und neue technische Entwicklungen in der Antriebs- und Batterietechnologie verhelfen einem hundert Jahre alten Thema zu ganz neuer Bedeutung: dem Elektroauto. Die Vision hinter der Elektromobilität ist aus dem Spannungsfeld entstanden, dass immer mehr Menschen individuell beweglich sein wollen, während die Ressourcen an Öl zugleich knapper werden und wegen des Klimawandels möglichst wenig CO2 ausgestoßen werden darf. Daher müssen Rohstoffe effizienter genutzt werden und der Anteil an erneuerbaren Energien ansteigen – dies geht nur, wenn umweltfreundlich erzeugter Strom zum allgegenwärtigen Energieträger wird. Forscher bei Siemens untersuchen deshalb die Wertschöpfungskette der Elektromobilität umfassend: Es werden die Anforderungen an das Elektroauto, der elektrische Antrieb und die Rückgewinnung der Energie ebenso einbezogen wie die Gestaltung der Infrastruktur (Energieerzeugung und -verteilung, Verkehrs- und Energiemanagement, intelligente Verfahren der Stromverbrauchsmessung und -abrechnung, Leistungselektronik, Software und Sensorik). Zusammen mit der Ruf Automobile GmbH entstand bereits ein erster Prototyp eines Elektro-Sportwagens namens eRuf Greenster.

Strom macht mobil - Ein Elektroauto und seine Einzelteile
Alle Einzelteile, die aus einem RUF-Fahrzeug einen eRUF machen: Einzelne Batterieblöcke werden zu einer Batterie zusammengeschaltet. Der zentrale Motor wird in der Mitte angeordnet. Siemens Corporate Technology hat für den Prototypen eRuf Greenster der Ruf Automobile GmbH ein integriertes System aus Motor/Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanwendung entwickelt. Dieser Prototyp verfügt über einen Zentralmotor mit einem Leistungspotenzial von 270 Kilowatt und 950 Newtonmeter Motordrehmoment. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt bei moderater Fahrweise etwa 200 Kilometer.

Strom macht mobil - Der Umbau zum Elektroauto
Forscher von Siemens Corporate Technology haben für den Prototypen eRuf Greenster der Ruf Automobile GmbH ein integriertes System aus Motor/ Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanwendung entwickelt. Der Motorraum des ursprünglichen Porsche 997 muss vorbereitet werden, um Elektromotor, Inverter und Batterie aufnehmen zu können. Dieser Prototyp verfügt über einen Zentralmotor mit einem Leistungspotenzial von 270 Kilowatt und 950 Newtonmeter Motordrehmoment. Die Reichweite beträgt bei moderater Fahrweise etwa 200 Kilometer. Die Folgeversion des eRuf Greenster ist bereits mit einem Doppelmotor und einem bidirektionalen Anschluss für Ende 2010 geplant.









Strom macht mobil - Das Herz eines Elektroautos
Der zentrale Elektromotor des eRuf Greenster wird von den Batterien eingerahmt. Dieser Prototyp verfügt über einen Zentralmotor mit einem Leistungspotenzial von 270 Kilowatt und 950 Newtonmeter Motordrehmoment. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt bei moderater Fahrweise etwa 200 Kilometer. Siemens Corporate Technology hat für den Prototypen eRuf Greenster der Ruf Automobile GmbH ein integriertes System aus Motor/ Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanwendung entwickelt. Die Folgeversion des eRuf Greenster ist bereits mit einem Doppelmotor und einem bidirektionalen Anschluss für Ende 2010 geplant.

Strom macht mobil - Die „Hochzeit“ von Chassis und Elektromotor
Der zentrale Elektromotor wird von den Batterien eingerahmt. Dieser Prototyp verfügt über einen Zentralmotor mit einem Leistungspotenzial von 270 Kilowatt und 950 Newtonmeter Motordrehmoment. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt bei moderater Fahrweise etwa 200 Kilometer. Siemens Corporate Technology hat für den Prototypen eRuf Greenster der Ruf Automobile GmbH ein integriertes System aus Motor/ Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanwendung entwickelt.

 

Strom macht mobil - Das Elektroauto wird verkabelt
Nach dem Einbau des Antriebssystems erfolgt die Verkabelung und das Zusammenschalten der Komponenten des elektrischen Antriebstrangs. Der eRuf Greenster verfügt über einen Zentralmotor mit einem Leistungspotenzial von 270 Kilowatt und 950 Newtonmeter Motordrehmoment. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt bei moderater Fahrweise etwa 200 Kilometer. Siemens Corporate Technology hat für den Prototypen eRuf Greenster der Ruf Automobile GmbH ein integriertes System aus Motor/ Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanwendung entwickelt. Die Folgeversion dieses Prototypen ist bereits mit einem Doppelmotor und einem bidirektionalen Anschluss für Ende 2010 geplant.

Strom macht mobil - Am Puls des eRuf Greenster
Elektromotor und die beiden Batterien werden für den Einbau vorbereitet. Siemens Corporate Technology hat für den Prototypen eRuf Greenster der Ruf Automobile GmbH ein integriertes System aus Motor/Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanwendung entwickelt. Dieser Prototyp verfügt über einen Zentralmotor mit einem Leistungspotenzial von 270 Kilowatt und 950 Newtonmeter Motordrehmoment. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt bei moderater Fahrweise etwa 200 Kilometer.


Siemens Corporate Technology hat für den Prototypen eRuf Greenster der Ruf Automobile GmbH ein integriertes System aus Motor/Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanwendung entwickelt. Dieser Prototyp verfügt über einen Zentralmotor mit einem Leistungspotenzial von 270 Kilowatt und 950 Newtonmeter Motordrehmoment. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt bei moderater Fahrweise etwa 200 Kilometer. Die Folgeversion des eRuf Greenster ist bereits mit einem Doppelmotor und einem bidirektionalen Anschluss für Ende 2010 geplant.




Strom macht mobil - Das Herz des eRuf Greenster
Der gelbe Elektromotor wird von den Batterien eingerahmt. Dieser Prototyp verfügt über einen Zentralmotor mit einem Leistungspotenzial von 270 Kilowatt und 950 Newtonmeter Motordrehmoment. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt bei moderater Fahrweise etwa 200 Kilometer. Siemens Corporate Technology hat für den Prototypen eRuf Greenster der Ruf Automobile GmbH ein integriertes System aus Motor/Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanwendung entwickelt.

 

Forscher von Siemens Corporate Technology haben für den Prototypen eRuf Greenster der Ruf Automobile GmbH ein integriertes System aus Motor/Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanwendung entwickelt. Die Folgeversion des eRuf Greenster ist bereits mit einem Doppelmotor und einem bidirektionalen Anschluss für Ende 2010 geplant. Die zentrale Siemens Forschung untersucht das Thema Elektromobilität umfassend: Es werden die Anforderungen an das Elektroauto, mit dem elektrischen Antrieb und der Rückgewinnung der Energie als auch die Gestaltung der Infrastruktur (Energieerzeugung und –verteilung, Verkehrs- und Energiemanagement, smart metering, Leistungselektronik, Software und Sensorik) einbezogen.

Quelle  + Bilder: Siemens
Mob17_07.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Es ist ein Langstreckenrennen für Sportwagen, das vom Automobile Club de l’Ouest (ACO) bei der französischen Stadt Le Mans veranstaltet wird.

Die sogenannten 24 Heures du Mans für Automobile werden seit 1923 (damals circa 17,3 km) auf dem ab 1932 etwa 13,5 km langen Circuit des 24 Heures du Mans südlich der Stadt ausgetragen, dessen Abschnitte normalerweise auch als Landstraßen genutzt werden. Motorradfahrer hingegen fahren ihr 24 Heures du Mans moto genanntes Rennen auf der deutlich kürzeren permanenten Strecke Circuit Bugatti.

Der Brite Jackie Oliver absolvierte in den Vortests 1971 die kürzeste Rundenzeit, mit 3:13,6 (250,457 km/h). Als schnellste Rennrunde nennen die Organisatoren jene 3:18,4 Minuten, die der Brite Jackie Oliver während des Rennens 1971 mit einem Porsche 917 Langheck vorlegen konnte und dabei einen Rundenschnitt von 244,387 km/h auf der damals genau 13,469 km langen Bahn erreichte. Jedoch wurde 2008 auf der durch Schikanen 160m längeren Strecke von einem Peugeot mit 246,068 km/h ein höherer Schnitt erzielt.

Die schnellste Qualifikationsrunde konnte 1985 von Hans-Joachim Stuck und Derek Bell auf einem Porsche 962 erreicht werden. Die damals 13,626 km lange Strecke wurde in 3:14,8 Minuten umrundet, was einem Schnitt von 251,815 km/h entspricht. Dabei ist allerdings zu beachten, dass es zu dieser Zeit auf der langen Geraden namens Ligne Droite des Hunaudières (auch „die Mulsanne“ genannt) noch keine Schikanen gab.

2007, unmittelbar nach der 75. Ausgabe seines 24-Stunden-Rennens für Automobile, bei dem Peugeot gegen Audi antrat, vermeldete der Veranstalter ACO mit fast 251.000 Besuchern einen neuen absoluten Zuschauerrekord.

Weitere Informationen gemäss untenstehendem Inhaltsverzeichnis finden sie hier >
1. Überblick; 2. Geschichte - 2.1 Le-Mans-Start - 2.2 Der Unfall im Jahr 1955; 3. Alternative Antriebe; 4. Fahrzeugklassen; 5. Le-Mans-Rennserien; 6. Die Le-Mans-Gesamtsieger seit 1923; 7. Mediale Verarbeitung; 8. Weblinks; 9. Quellen.

Informationen zum 24-Stunden-Rennen im 2009 > hier

Quelle: wikipedia.org
Mob27_06.2009
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Bild: Die ISS im März 2009 aufgenommen aus dem Space Shuttle Discovery

Die Internationale Raumstation (engl. International Space Station, kurz ISS)
ISS ist eine bemannte Raumstation, die derzeit in internationaler Kooperation betrieben und weiter ausgebaut wird.
Die Pläne für eine große, internationale Raumstation gehen bis in die 1980er Jahre zurück. Die Station war damals noch unter den Namen Freedom oder Alpha in Planung. Die ISS befindet sich seit 1998 im Bau und ist zurzeit das größte künstliche Objekt im Erdorbit. Sie kreist in ca. 350 km Höhe mit einer Bahnneigung von 51,6° ca. alle 91 min um die Erde und soll nach ihrer geplanten Fertigstellung im Jahre 2011 maximale Abmessungen von etwa 110 m × 100 m × 30 m erreichen. Danach soll sie mindestens bis ins Jahr 2020 weiterbetrieben werden.

Mehr zum Thema "ISS" - hier >
Mehr zu " Vorerst letzter Euro-Baustein für ISS fertig" - hier >

Quelle: wikipedia.org
Mob28_05.2009
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Tuning (englisch tune ‚Harmonie, Einklang‘)

Den Begriff Tuning verwendet man in verschiedensten Gebieten. So spricht man beispielsweise davon

- in der Musik beim Stimmen von Instrumenten
- bei Geräten allgemein im Zusammenhang mit der Kalibrierung
- beim Fahrzeugtuning bei optischen und technischen Änderungen.
- bei Computern die gegenseitige Feinabstimmung von Hardware-Komponenten oder Software, die Feinabstimmung von Parametern einer Datenbankinstallation oder beeinflussbarer Eigenschaften einer Datenbankanwendung mit dem Ziel einer Performance-Verbesserung.
- in der Neurologie bei einer Eigenschaft von Nervenzellen

Quelle: wikipedia.org
Mob09_05.2009

Mehr zum Thema Tuning - hier >
Mehr zum Fahrzeugtuning - hier >
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Bild: NAVSTAR – GPS-Satellit der zweiten Generation


Satellit (Raumfahrt)

Ein (künstlicher) Satellit (lat. Leibwächter) ist in der Raumfahrt ein künstlicher Raumflugkörper, der einen Himmelskörper – wie einen Planeten oder einen Mond – auf einer elliptischen oder kreisförmigen Umlaufbahn zur Erfüllung wissenschaftlicher, kommerzieller oder militärischer Zwecke umrundet. Künstliche Satelliten, die auf einer eigenen Umlaufbahn einen anderen Körper als die Erde zu seiner Erforschung umlaufen, werden Orbiter genannt.
Dem gegenüber stehen die natürlichen Satelliten, welche auch als Monde oder Trabanten bezeichnet und gesondert behandelt werden.

Quelle: wikipedia.org
Mob19_04.2009

Mehr zum Thema Satellit (Raumfahrt) - hier >
Mehr zu Solarfarm im Weltall wird Realität mehr>
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Auch Roboter haben eine Geschichte!
Was bezeichnet man als einen Roboter und woher stammt der Name?

Roboter sind stationäre oder mobile Maschinen, die nach einem bestimmten Programm festgelegte Aufgaben erfüllen. Allerdings hat sich die Bedeutung im Laufe der Zeit gewandelt. Der Begriff Roboter (tschechisch: robot) wurde von Josef und Karel Čapek Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Science-Fiction-Literatur geprägt. Sein Ursprung liegt im slawischen Wort robota, welches mit Arbeit, Fronarbeit oder Zwangsarbeit übersetzt werden kann. 1921 beschrieb Karel Čapek in seinem Theaterstück R.U.R. in Tanks gezüchtete menschenähnliche künstliche Arbeiter. Mit seinem Werk greift Čapek das klassische Motiv des Golems auf. Heute würde man Čapeks Kunstgeschöpfe als Androiden bezeichnen. Vor der Prägung dieses Begriffes wurden Roboter zum Beispiel in den Werken von Stanisław Lem als Automaten oder Halbautomaten bezeichnet.

Mehr zum Thema Roboter, Robotik - hier >
Honda entwickelt Roboter-Gedankensteuerung mehr>

Zum Bild: „titan“ der stärkste Roboter der Welt für Produktions- und Logistikaufgaben
Neue Herausforderungen braucht der Roboter. Der KUKA “titan“ nimmt es mit den ganz schweren Jungs auf. Mit 1000 Kilogramm Traglast und einer Reichweite von 3200 mm ist er der grösste und stärkste 6-Achs-Industrieroboter weltweit. Für die KUKA Roboter GmbH bedeutet dies ein neuer Beweis ihrer Innovationskraft - und einen Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde. Den Kunden eröffnet der „titan“ viele neue Einsatzmöglichkeiten und zwar überall dort wo es in einem Automatisierungsprozess um Kraft, und Reichweite und Präzision geht. Deswegen wird er seinen Platz vor allem auch in der Baustoff-, Automobil- oder Giessereiindustrie finden. Er kann beispielsweise ganze Autokarosserien allein versetzen.

Der neue Robotertyp eignet sich also speziell zum Heben schwerer, grosser oder sperriger Bauteile. Für ihn wurde über ein Jahr intensiv geforscht, programmiert und geprobt.

Bislang bedurfte es für die genannten Leistungen mindestens zweier Roboter, in der Regel aber aufwändige Sonderkinematiken für schwere Lasten. In der Baustoffindustrie kann er statt eines Krans, der ein Mehrfaches gegenüber dem „titan“ wiegt, Betontreppen-Segmente heben. Meterdicke Glasscheiben oder grosse Gussteile – alles kein Problem für den Meister der Traglast. Denn der ist stark und stabil und büsst dabei nichts an Präzision oder Genauigkeit ein. Über vier Meter hoch ist er im gestreckten Zustand. Daneben mutet sein Vorgänger, der KR 500, ebenfalls schon ein Kraftpaket, beinahe klein und zierlich an.

Neun Antriebe bringen Leistung eines Mittelklassewagens
Insgesamt wurden neun Motoren verbaut, die gemeinsam die Leistung eines Mittelklassewagens zustande bringen. Deshalb bedurfte es bei der Konstruktion des „titan“ nicht nur eines soliden Grundgestells aus Stahl, sondern auch eines völlig neuen Antriebskonzepts. In Achse 1 und 3 laufen jeweils zwei Antriebe auf nur ein Getriebe. Achse 2 verfügt ebenfalls über zwei Motoren, die auf zwei Getriebe zuführen. Darüber hinaus hält der KUKA „titan“ ein statisches Drehmoment von 60000 Newtonmeter (Nm). Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass ein leistungsstarkes Auto über ein maximales Antriebsdrehmoment von nur 600 Nm verfügt (und damit nur über ein Prozent von der Kraft des „titan“). Bei einem Arbeitsraumvolumen mit 78 Kubikmetern stellt er damit jeden anderen seiner Artgenossen in den Schatten.

Quelle: Kuka Robot Group, Augsburg / Rottwei
Mob03_04.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was steckt hinter dem Begriff "Breitband, bzw. Breitbandnetz"?

Ein Breitbandnetz ist ein Datennetzwerk, bei dem im Unterschied zum Basisbandnetz die digitalen Nutzdaten nicht direkt übertragen, sondern einem oder mehreren hochfrequenten Trägern aufmoduliert werden.

Dabei werden im Allgemeinen verschiedene Frequenzbereiche für Sende- und Empfangsdaten benutzt, die durch (analog arbeitende) Umsetzer verbunden werden.

Die Breitbandtechnik erlaubte in den 1980ern unter Verwendung bewährter Hochfrequenz-Komponenten aus der Kabelfernsehtechnik die Realisierung von Netzwerken, die komplexer und räumlich weitläufiger sein konnten, als es mit Basisbandtechnik möglich war.

Durch die rasant gestiegenen Geschwindigkeiten von Basisbandnetzen, der Verwendung von Lichtwellenleitern und die Verfügbarkeit billiger, schnellerer Netzwerkkomponenten wie Switches ist diese Technik im Bereich kabelgebundener lokaler Netze mittlerweile veraltet und wird praktisch nicht mehr eingesetzt. Heute noch existierende Anwendungen der Breitbandtechnik sind Internetanschlüsse über TV-Kabelnetze sowie drahtlose Netzwerke. Mit dem Aufkommen schneller Internetverbindungen wie DSL wird der Begriff Breitband mittlerweile (nicht ganz korrekterweise) für (subjektiv) schnelle Datenverbindungen benutzt.

Mehr Informationen zum Thema Breitband > hier
Mehr zu einem Afrika-Projekt >hier

Quelle: wikipedia.org
Mob32_03.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Genfer Auto-Salon ist eine der weltweit wichtigsten Automobil-Fachmessen.
Er findet jedes Jahr Anfang März in Genf statt.

Im Jahr 1905 fand im schweizerischen Genf in einem Wahllokal am Boulevard Georges-Favon die erste so genannte „Nationale Automobil- und Fahrradausstellung“ statt. Seitdem wurden auf dem Genfer Auto-Salon zahlreiche Fahrzeuge von namhaften Herstellern präsentiert, die teilweise die Geschichte des Automobils neu geschrieben haben. 1982 ist der Genfer Auto-Salon vom alten Palais des expositions in der Innenstadt zum neuen Messekomplex Palexpo umgezogen.

Wesentliche Beschränkungen beim Bau der Messestände tragen seit der Gründung zu einer guten Übersichtlichkeit der Messe bei. Während in den 1920er Jahren lediglich Teppiche und Grünpflanzen zur Gestaltung eines Messestandes zugelassen wurden, wird heute beispielsweise die zulässige Höhe der Messestände begrenzt.

Unterbrechungen
1907 wurde die Ausstellung nach Zürich verlegt, weil in Genf eine automobilfeindliche Stimmung aufkam, welche mit einer Gefahr für Fußgänger begründet wurde.
Von 1908 bis 1922 fand keine nationale Autoausstellung in der Schweiz statt.
Von 1940 bis 1945 fand während des zweiten Weltkrieges ebenfalls keine Ausstellung statt, auch nicht im ersten Nachkriegsjahr 1946.


Zu den letzten Austragungen
Während der 76. Auflage vom 2. bis 12. März 2006 hatten 260 Aussteller aus 30 Länder etwa 900 Automodelle auf einer Fläche von 102'000 m² präsentiert. Es kamen 674'000 Besucher, davon knapp 5000 Medienvertreter aus 80 Ländern. Der 77. Genfer Auto-Salon fand vom 8. bis 18. März 2007 statt mit einer Besucherzahl von 730'000. Der 78. Genfer Auto-Salon fand vom 6. bis 16. März 2008 statt. Es wurden rund 715'000 Eintritte verkauft. Zum
79. Auflage des Genfer Auto-Salon der vom 5. bis 15. März 2009 stattfand finden Sie mehr hier >.

Mehr zur Geschichte des Genfer Auto-Salon hier >

Quelle: wikipedia.org
Mob16_03.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Adam Opel – mehr über sein Leben und Wirken!

Die Adam Opel GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller, der seit seiner Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1929 (seit 2005 Gesellschaft mit beschränkter Haftung) zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors gehört. Der Unternehmenssitz ist Rüsselsheim. Produktionswerke befinden sich an vier deutschen sowie sieben weiteren europäischen Standorten.

Gründung und erste Jahre
Adam Opel war ältester Sohn des Schlossermeisters Philipp Wilhelm Opel in Rüsselsheim. Nach der Lehre im väterlichen Betrieb ging Opel 1857 auf die Gesellenwanderschaft, die ihn über Lüttich, Brüssel und England nach Paris führte. Zunächst arbeitete er dort in einer Tresorfabrik, dann mit seinem Bruder Georg Opel in der Nähmaschinenfabrik von Journaux & Leblond. Anfang 1862 wechselten sie in die Nähmaschinenfabrik von Huguenin & Reimann. Im Herbst 1862 kehrte Adam Opel nach Rüsselsheim zurück und begann in der väterlichen Werkstatt mit dem Bau der ersten Opel-Nähmaschine.
Im Frühjahr 1863 machte sich Adam Opel in einem ehemaligen Kuhstall selbständig, der in Paris gebliebene Bruder Georg versorgte ihn mit den notwendigen Spezialstählen, Greifern und Nadeln. Die Fertigung der Nähmaschinen beanspruchte viel Zeit. So verdiente Opel seinen Lebensunterhalt mit der Herstellung von Weinverkorkmaschinen und dem Verkauf von Nähmaschinen der Firma Plaz und Rexroth aus Paris (diese Nähmaschinen werden oft fälschlich als Opel Nr. 1 bezeichnet). 1864 waren auch Howe-Nähmaschinen aus London im Opelangebot.
Die 1868 geschlossene Ehe mit der Fabrikantentochter Sophie Marie Scheller ermöglichte Opel im gleichen Jahr die Errichtung der Näh Maschinen.Fabrik von Adam Opel und den Erwerb von Fabrikanteilen der Gießerei Lallement & Cie. Bis 1880 wurden insgesamt 20.000 Nähmaschinen hergestellt. Mit dem Fabrikumbau von 1882 erfolgte die Umstellung auf das Singer-System. Bis dahin hatte Opel gebaut: Opel-Nähmaschine nach Plaz und Rexroth, Thomas-Schneidernähmaschine, 1864 Delphin-Nähmaschine nach Grover und Baker, 1870 Titannähmaschine Sophia und Cylinder-Elastique-Nähmaschine für Schuhmacher. 1885 produzierten 300 Mitarbeiter 18.000 Nähmaschinen.
Spätestens um 1900 wurde deutlich, dass die Zukunft des Opel-Werkes nicht bei den Nähmaschinen liegen würde. Die gesamte deutsche Produktion war fast höher als der mögliche Weltabsatz. So stagnierte der Nähmaschinenverkauf, Opel verkaufte billigst an Großhändler und nach Übersee. Deshalb kam der große Brand im Nähmaschinenwerk 1911 wie gerufen; Opel beendete die Nähmaschinenproduktion zugunsten der Fahrrad- und Motorwagenherstellung. In den Jahren zwischen 1863 und 1911 hatte Opel insgesamt eine Million Nähmaschinen hergestellt und verkauft.

Zur Feier von 110 Jahren automobile Innovationen >hier
Mehr zum Thema "Opel und die automobile Zeit des Unternehmens" >hier wikipedia.org
Mob02_03.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was versteckt sich hinter den drei Buchstaben LED?

Eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode beziehungsweise lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung (als Infrarotdiode) oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial abhängigen Wellenlänge ab.

Quelle: wikipedia.org

Mehr zum Einsatz von "LED" >hier
Mehr zum Thema "LED" >hier wikipedia.org
Mob30_02.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Viel zum Thema Grossraumflugzeuge!

Ein Großraumflugzeug (engl. wide body wörtlich übersetzt breiter Körper) ist ein Verkehrsflugzeug mit mehr als fünf Meter Rumpfdurchmesser und mindestens zwei Gängen (englisch: Twin Aisle) in der Passagierkabine.


 






Die ersten Großraumflugzeuge waren die Boeing 747 (Bild 1 v.l.), die McDonnell Douglas DC-10 (Bild 2 v.l) und die Lockheed L-1011 TriStar (Bild 3 v.l). Später kam als erstes Flugzeug des europäischen Herstellers Airbus der A300 auf den Markt und etablierte damit ein erstes Konkurrenzangebot gegen die US-amerikanische Dominanz. Mit der Iljuschin Il-86 (Bild 4 v.l) wurde das erste sowjetische Großraumflugzeug entwickelt, um dem erwarteten Wachstum im Flugverkehrsaufkommen zu begegnen. Zusätzlich zu diesen umfasst die Familie der Großraumflugzeuge heute die Boeing 767, die Boeing 777, die McDonnell Douglas MD-11, die von Airbus produzierten Typen A310, A330, A340 und A380 sowie den russischen Typ Iljuschin Il-96.

Quelle: wikipedia.org

Mehr zur neusten Generation von Elektrofahrzeugen >hier
Mehr zum Thema Elekrofahrzeuge >hier wikipedia.org
Mob18_02.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bild: Shelby SuperCars (SSC) - Infos zum Bild siehe weiter unten

Sie wollen mehr zum Thema "Elektroautos" wissen?
Elektroauto bezeichnet ein durch einen oder mehrere Elektromotoren angetriebenes Automobil. Die Antriebsenergie wird meist in einem Energiespeicher z.B. einem Akkumulator mitgeführt. Beim Gyroantrieb wird die Antriebsenergie mechanisch in einem Schwungrad gespeichert, bis sie von einem Generator in elektrische Energie für die Fahrmotoren umgewandelt wird. Andere Bauformen entnehmen die Elektrizität einer Oberleitung. Solarfahrzeuge gewinnen sie direkt aus Sonnenlicht mittels Solarzellen auf ihren Oberflächen. Weiter gibt es Brennstoffzellenfahrzeuge, serielle Hybridelektrokraftfahrzeuge und Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb.

Infos zum Bild: US-Hersteller Shelby verspricht kurze Ladezeit und große Reichweite. Der US-amerikanische Rennwagenhersteller Shelby SuperCars (SSC) www.shelbysupercars.com will bis Ende 2009 das schnellste Elektroauto der Welt produzieren. Der Aero EV (Electric Vehicle) soll mit 1.000 PS in rund 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen und eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 330 km/h erreichen. Völlig neu sind auch die Ladezeiten für die Batterie, die angeblich nur zehn Minuten betragen, berichtet das Unternehmen. Angetrieben wird der Aero EV durch eine Eigenentwicklung des Unternehmens. Das Batterie-Konzept "All-Electric Scalable Powertrain" ist nach Herstellerangaben aufgrund seiner skalierbaren PS-Leistung, seinem geringen Gewicht, der kompakten Bauform und minimalen Ladedauer bisher weltweit einzigartig.

Quelle: wikipedia.org

Mehr zur neusten Generation von Elektrofahrzeugen >hier
Mehr zum Thema Elekrofahrzeuge >hier wikipedia.org
Mob08_02.2009

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bild: wikipedia.org

Die Brennstoffzelle

Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, die die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie wandelt. Im Sprachgebrauch steht Brennstoffzelle meist für die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle.

Eine Brennstoffzelle ist kein Energiespeicher sondern ein Wandler. Die Energie zur Stromproduktion wird mit den Brennstoffen zugeführt. Zusammen mit einem Brennstoffspeicher kann eine reversible Brennstoffzelle - bei vergleichsweise sehr geringem Wirkungsgrad - einen Akkumulator ersetzen.

Mehr zu neusten Entwicklungen im Bereich Brennstoffzellen >hier
Mehr zum Thema Brennstoffzelle >hier wikipedia.org

Quelle: wikipedia.org
Mob06_02.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sie wollen mehr zum Thema "Elektroautos" wissen?

Elektroauto bezeichnet ein durch einen oder mehrere Elektromotoren angetriebenes Automobil. Die Antriebsenergie wird meist in einem Energiespeicher z.B. einem Akkumulator mitgeführt. Beim Gyroantrieb wird die Antriebsenergie mechanisch in einem Schwungrad gespeichert, bis sie von einem Generator in elektrische Energie für die Fahrmotoren umgewandelt wird. Andere Bauformen entnehmen die Elektrizität einer Oberleitung. Solarfahrzeuge gewinnen sie direkt aus Sonnenlicht mittels Solarzellen auf ihren Oberflächen. Weiter gibt es Brennstoffzellenfahrzeuge, serielle Hybridelektrokraftfahrzeuge und Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb.

Quelle: wikipedia.org

Mehr zur neusten Generation von Elektrofahrzeugen >hier
Mehr zum Thema Elekrofahrzeuge >hier wikipedia.org
Quelle: Mob34_01.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sie wollen mehr zum Thema Erdgas wissen?

Erdgas ist ein brennbares Naturgas, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Es tritt häufig zusammen mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise entsteht. Erdgase bestehen hauptsächlich aus Methan, unterscheiden sich aber in ihrer weiteren chemischen Zusammensetzung. Als fossiler Energieträger dient es hauptsächlich der Beheizung von Wohn- und Gewerberäumen, als industrielle Prozesswärmeenergie, zur elektrischen Stromerzeugung und in kleinem Umfang als Treibstoff für Kraftfahrzeuge. Hinzu treten mengenmäßig bedeutsame Anwendungen als Reaktionspartner in chemischen Prozessen, wo wiederum sein Energiereichtum zum Tragen kommt. Diese sind z. B. die Ammoniaksynthese im Haber-Bosch-Verfahren (Stickstoffdüngemittel), die Eisenerzreduktion im Hochofenprozeß oder die Herstellung von Wasserstoff.

Quelle: wikipedia.org

Mehr zum Thema Erdgas >hier
Mehr zum Thema Erdgasfahrzeuge >hier

Mob14_01.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wie wird der Begriff Logistik eigentlich definiert?
Die Logistik ist Lehre der ganzheitlichen Planung, Bereitstellung, Durchführung und Optimierung von Prozessen der Ortsveränderung von Gegenständen, Daten, Energie und Personen sowie der notwendigen Transportmittel selbst. Sie sichert den quantitativen und qualitativen Erfolg von Transportprozessen und die räumliche Mobilität der betrachteten Objekte. Die Logistik ist Gegenstand der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften.

In den Wirtschaftswissenschaften wird die technische Ebene der Logistik abstrahiert. Das logistische System einer Unternehmung verknüpft Quelle und Senke der Wertschöpfung mit den unternehmensinternen Orten der Verarbeitung und Speicherung bzw. Lagerung. Ursprünglich als Hauptfunktion der Materialwirtschaft verstanden, wird Logistik heute vor allem als betriebliche Querschnittsfunktion über die Bereiche Beschaffung, betriebliche Leistungserstellung (Produktion im weiteren Sinne) und Absatz betrachtet.

Die Ingenieurwissenschaften beschäftigen sich mit der technischen Ausführung der Transporteinrichtungen und Ausgestaltung der Transportnetzstrukturen. Zu den Disziplinen gehört die Fördertechnik, die Materialflusstechnik, die Lagertechnik und die Verkehrsbetriebstechnologie. Informationstechnik und Telematik dient der Kontrolle und Steuerung der Ortsänderungsprozesse. Automatisierungstechnik erlaubt logistische Prozesse zu automatisieren.

Mehr zum Thema Logistik >hier und zum Thema Transport + Logistik >hier
Quelle: wikipedia.org
Mob06_01.2009

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Foto: pixelio.de

Geschichte und Entwicklung des Mobilfunks


Die Entwicklung des Mobilfunks begann 1926 mit einem Telefondienst in Zügen der Deutschen Reichsbahn und Reichspost auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin. Dieser Telefondienst wurde nur den Reisenden der 1. Klasse angeboten, doch schon 1918, rund fünf Jahre nach der Erfindung des Meissnerischen Röhrensenders, führte die Deutsche Reichsbahn im Raum Berlin Versuche mit Funktelefonen durch.

Die ersten deutschlandweit verwendbaren Autotelefonie gab es 1958. Die Geräte waren wegen der für die Funktechnik verwendeten Vakuumröhren recht groß. Gespräche wurden handvermittelt, die Gerätepreise lagen bei ca. 50 % des Wagenpreises.

Ab 1974 gab es in Österreich das B-Netz, in dem schon automatisch vermittelt wurde. Sieben Jahre später hatte es erst 1000 Teilnehmer. Der Standort eines Teilnehmers musste bekannt sein, um ihn anrufen zu können.

1975 wurde in der Schweiz das Nationale Autotelefonnetz (Natel) eingeführt. Ab 1983 Natel B, 1987 folgte Natel C, 1994 die GSM-Technologie.

Ab 1985 gab es in Deutschland und Österreich das kleinzellige analoge C-Netz. Es ermöglichte eine geringere Sendeleistung der Telefone und damit eine Verkleinerung der Geräte. Die „Portables“, kleine Kistchen mit Tragegriff und einem angeschlossenen Telefonhörer sowie einer längeren Antenne, waren geboren. 1983 stellte Motorola das weltweit erste kommerzielle Mobiltelefon „Dynatac 8000x“ vor. Als Erfinder gilt der Motorola-Designer Rudy Krolopp.
Durch die Einführung flächendeckender digitaler Mobilfunknetze (D-Netz Ende 1980er-/Anfang 1990er-Jahre in Deutschland, Österreich und der Schweiz) konnte die benötigte Batterieleistung der Mobiltelefone und damit auch deren Größe erneut vermindert werden. 1992 wurde das erste GSM-fähige Mobilgerät von Motorola, das International 3200, vorgestellt.
Die Entwicklung geht zunehmend in Richtung Multifunktionsgeräte mit Funktionen wie IP-Telefonie, Uhr, Kamera, MP3-Player, Navigationsgerät, Taschenrechner und Spielkonsole. Für diese Geräte hat sich inzwischen die Bezeichnung Smartphone oder auch PDA-Phone durchgesetzt.

Mehr zum Thema finden Sie >hier und >hier
Quelle: wikipedia.org
Mob24_12.2008
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bild: Rundum-Ansicht des Autos hilft beim Einparken (Foto: Fujitsu)

Echtzeit-Videosystem erlaubt beliebige Perspektiven


Die Fujitsu Laboratories http://jp.fujitsu.com/group/labs/en haben eine Videoverarbeitungstechnologie vorgestellt, die in Echtzeit eine 3D-Rundumsicht des Umfelds von Fahrzeugen bereitstellt. Ein Display verspricht dabei die Anzeige jeder gewünschten Perspektive der Fahrzeugumgebung. Diese Erweiterung des Blickfelds für Fahrer ist dazu gedacht, Unterstützung bei verschiedenen Verkehrssituationen wie dem Einparken, dem Überholen und dem Abbiegen zu bieten. Damit soll das System zur Steigerung der Verkehrssicherheit beitragen.



Schon jetzt gibt es Fahrerassistenz-Lösungen, die mithilfe von Videokameras das Wahrnehmungsfeld von Autolenkern erweitern. Sie können aber nur bestimmte Perspektiven und Blickwinkel sichtbar machen und die Anzeige schaltet dabei teils automatisch zwischen verschiedenen Kameras um. Genau solche Einschränkungen will Fujitsu vermeiden. Dazu setzt das Unternehmen auf vier Kameras als Datenquellen, ein OpenGL-ES-fähiges System-on-a-Chip zur Bildverarbeitung sowie einen Video-Prozessor, der die Aufnahmen der Kameras kombiniert. Das Gesamtsystem arbeitet praktisch in Echtzeit mit nur 30 Millisekunden Zeitaufwand für die Videoverarbeitung.

Bei der Verarbeitung der Kameradaten entsteht eine virtuelle 3D-Darstellung der Fahrzeugumgebung, die laut Fujitsu mit jeder beliebigen Perspektive und Sichtlinie auf einem Display angezeigt werden kann. Beim Einparken beispielsweise können Fahrzeuge in der Umgebung oder Fußgänger hinter dem Auto angezeigt werden. Auf Autobahnen verspricht das System Hilfe bei der Einschätzung, ob genügend Platz für einen gefahrlosen Spurwechsel vorhanden ist. Beim Abbiegen wiederum bietet die Technologie laut Fujitsu die Möglichkeit, einfach das Fahrzeugumfeld auf der Beifahrerseite zu sehen. Der Wechsel zwischen verschiedenen Ansichten kann unmittelbar und glatt erfolgen, womit Fahrern die Orientierung leichter fallen soll als bei einem plötzlichen Umspringen.

"Diese Entwicklung ist ein guter, interessanter Schritt", kommentiert Adrian Zlocki vom Geschäftsbereich Fahrerassistenz am Institut für Kraftfahrzeuge http://www.ika.rwth-aachen.de der RWTH Aachen. Fraglich sei allerdings, ob Fahrzeuglenker ein zusätzliches Display auch nutzen und vor allem, ob sie die gebotenen zusätzlichen Informationen auch schnell genug erfassen können. "Es wäre daher noch besser, wenn Objekte in der Fahrzeugumgebung auch erkannt und geeignet bewertet werden könnten", meint der Wissenschaftler. Ein sinnvoller nächster Schritt wäre eine Kombination des Fujitsu-Systems mit Algorithmen, die Risiken wie herannahende Fahrzeuge oder Fußgänger hinter dem einparkenden Auto identifizieren, um den Fahrer gezielt darauf hinzuweisen, so Zlocki.

Quelle: pte, Kawasaki
Mob09_12.2008
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Darf es ein bisschen mehr Wissen zum Thema «Corvette» sein?

Die Corvette ist ein amerikanischer Sportwagen von General Motors in der inzwischen sechsten Generation. In Sachen Sportwagen ist die Corvette für Amerikaner mindestens ein so großer Mythos und eine Ikone wie für Deutschland der Porsche 911 oder für Italien der Ferrari. Als die erste Corvette 1953 produziert wurde, war sie der zweite rein amerikanische Sportwagen nach dem nicht sehr erfolgreichen Crosley Hotshot/Supersport. Früher wurde sie als Chevrolet Corvette angeboten. Die Corvette ist seit jeher ein Sportwagen mit einem sehr guten „Preis-Leistungs-Verhältnis“. In Europa läuft sie seit Einführung der 6. Generation im Jahre 2005 nur noch unter dem Markennamen Corvette, um sich deutlich von den Chevrolet-Fahrzeugen als Premiumprodukt abzusetzen. Dies geschah, da in Europa Fahrzeuge der koreanischen Marke Daewoo als Chevrolet verkauft werden, und diese nicht mit der Corvette in Zusammenhang stehen sollen. In Europa wird die Corvette vom europäischen Generalimporteur Kroymans vertrieben.

Weitere Informationen finden Sie hier > oder hier > oder auch hier >
Mob15_08.2008
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Darf es ein bisschen mehr Wissen über Opel sein?
Die Adam Opel GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller, der nach Umwandlung in eine AG im Jahre 1929 (seit 2005 GmbH) zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors gehört. Der Unternehmenssitz ist Rüsselsheim. An vier deutschen sowie sieben weiteren europäischen Standorten befinden sich Produktionswerke.

Opel ist einer der größten deutschen Fahrzeughersteller und hat neben Rüsselsheim Standorte in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. Der Konzern hatte im Jahre 2006 exakt 27.661 Beschäftigte. Im 2007 lag der Umsatz bei 15,6 Mrd EUR.

In Erinnerung an Georg von Opel wird der Georg von Opel-Preis an Sportler verliehen, die sich durch soziales Engagement oder uneigennütziges Athletentum auszeichnen.

Weitere Informationen finden Sie hier > oder hier > oder auch hier >
Das neuste von Opel erfahren Sie mit einem Klick hier >

Quelle: wikipedia
Mob20_07.2008
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Erklärungen zum Thema der Bildverarbeitung

Die (digitale) Bildverarbeitung nutzt die Mittel der Signalverarbeitung zur Aufbereitung - dies sind Bildvorverabeitungsroutinen wie Kalibrierung, Restauration, Rekonstruktion - zur Speicherung und zur Darstellung von visuellen 2D- bzw. 3D- Informationen aus digitalisierten Daten verschiedenster Art.

Im Gegensatz zur Bildbearbeitung, welche sich mit der Manipulation von Bildern zur anschließenden Darstellung beschäftigt, umfasst die Bildverarbeitung weitergehende Bearbeitungsprozeduren zur Extraktion von Information aus den Ursprungsdaten: z. B. Bewegungsbestimmung, Bildsegmentierung, Bilderkennung und Mustererkennung). Bildverarbeitung wird mittlerweile in nahezu allen Wissenschafts- und Ingenieursdisziplinen eingesetzt, wie beispielsweise in der modernen Mikroskopie, medizinischen Diagnostik, Astronomie, Maschinenbau und in der Fernerkundung (Umweltbeobachtung, Spionage). Mit Methoden der Bildverarbeitung werden in Maschinen Objekte gezählt, vermessen, Objekte inspiziert oder codierte Informationen gelesen. Röntgen- und Ultraschallgeräte liefern mit der Bildverarbeitung Bilder, die der Arzt einfacher deuten kann. Röntgengeräte in Sicherheitszonen untersuchen Gepäck und Kleidung automatisch nach gefährlichen Objekten (Waffen etc.). Ein weiteres Feld ist die Qualitätssicherung in Fertigungs- und Produktionsprozessen.

Mehr Details unter der Quelle Wikipedia mehr >
Bildverarbeitung: Der erste Opel, der sehen kann mehr >

Mob20_06.2008
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Schwarzbuch Öl - Eine Geschichte von Gier, Krieg, Macht und Geld


Thomas Seifert und Klaus Werner haben jahrelang den Einfluss der Öl-Lobby und die Zusammenhänge zwischen Erdöl und Politik recherchiert. Der steigende Ölpreis, der hohe Energieverbrauch der westlichen Welt und nunmehr auch Chinas, die Rolle der USA und neue Allianzen zum Zweck der Sicherstellung der Öl-Ressourcen - kein Thriller könnte spannender sein.

Nach dem großen Erfolg von "Schwarzbuch Markenfirmen" das Buch zum schmutzigen Geschäft mit dem "schwarzen Gold".

Thomas Seifert, Klaus Werner  > Schwarzbuch Öl  >Eine Geschichte von Gier, Krieg, Macht und Geld  >320 Seiten  >Paperback  >EUR 22,10 (A) / EUR 21,50 (D)  >ISBN 3-552-06023-5
----------------------------------------
Zum Inhalt « Schwarzbuch Öl

1. Der Homo Hydrocarbonensis oder Das Öl-Zeitalter
Die Welt hängt am Tropf

Die Öl-Sucht der Industriegesellschaft
Das Kartell – Die Bedeutung der OPEC
Paper Barrels – Spekulation auf den Rohstoffmärkten

2. Die Mutter aller Schlachten oder Blut und Öl am Golf

3. Petro-Politik oder Der Einfluss der Öl-Lobby
Zu Gast bei Gaddafi – Ölgeschäfte mit dem Wüstenfuchs
The New Great Game – Ringen der Großmächte am Kaspischen Meer
Die Pipeline in den Westen – Europa im Griff von Zar Putin
Söldner, Spieler,Waffenhändler – Geschäfte mit dem Kampf ums Öl

4. Die Petro-Tyrannei oder Öl als Treibstoff für Konflikte
Das Demokratie-Antiserum – Ölreichtum, Diktatur und Bürgerkrieg
Der Ressourcen-Fluch
Luxus für einige, Elend für alle anderen
Wenn Öl fließt, brennt der Regenwald
Die Zerstörung der Umwelt am Amazonas

5. Wie lange noch? oder Das Ende der Öl-Epoche
Das Erwachen des Petrodrachen
Chinas Durst nach Öl
Der Ausstieg – Mögliche Wege aus der Erdölfalle
Peak Oil – Die Talfahrt der Ölförderung und
der Höhenflug des Ölpreises

Epilog

6. Firmenporträts
Anmerkungen
Lektüreliste

----------------------------------------
Leseprobe - "Schwarzbuch Öl"

Epilog
Öl – Treibstoff des Krieges, Ursache von Korruption, Menschenrechtsverletzung, Bürgerkrieg, Umweltverschmutzung und drohendem Klimakollaps.

Eine Blutspur führt von den Zapfsäulen an den Persischen Golf: Zuerst (1953) stürzte die CIA den demokratisch gewählten Premier des Iran, der die Ölindustrie verstaatlicht hatte, um den korrupten, aber dafür weitaus kooperativeren Schah wieder auf den Thron zu hieven. Das Ergebnis ist bekannt: 1979 revoltierten die Massen, das theokratische Regime von Ayatollah Khomeini kam an die Macht. Um den Iran zu bedrängen, bediente man sich des irakischen Diktators Saddam Hussein – bis dieser Kuwait überfiel. Die USA stationierten Truppen in Saudi-Arabien und vertrieben Saddam aus Kuwait. Die US-Truppen blieben am Golf und unterhielten weiter Basen in Saudi-Arabien. Ein gewisser Osama Bin Laden rief dazu auf, die »Ungläubigen« von der arabischen Halbinsel zu vertreiben, sein Hass auf die USA gipfelte im Terror des 11. September 2001. Die USA vertrieben die Taliban, Bin Ladens Helfershelfer, aus Afghanistan, die zahlreichen Militärbasen im ölstrategisch wichtigen Zentralasien sind ein »Kollateral-Nutzen« für die USA, die sich für die nächste große Konfrontation rüsten – diesmal mit China. Doch der 11. September hatte den Weg freigemacht für die Schlacht aller Schlachten. Saddam wurde gestürzt, die USA haben rund 130 000 Mann im Irak stationiert. Täglich geben irakische Bürger und GIs ihr Leben und ihr Blut dafür, dass das Schmiermittel der Weltwirtschaft weiter fließt.

Geht es den USA wirklich um die Demokratisierung des Nahen Ostens, wie die Neocons in Washington erklären? Oder geht es um etwas noch Größeres, Gewaltigeres, um einen globalen »Kampf der Kulturen«?

1 Oder stehen schnöde wirtschaftliche und geopolitische Interessen im Vordergrund, wie etwa das Absichern der eigenen Position in der wichtigsten Rohstoffregion der Erde?

Im Nahen Osten sehen sich nun die USA, das einzig verbliebene Imperium, mit Terroristen und islamischen Extremisten konfrontiert, die nicht zuletzt auch das Produkt westlicher Interventionen und Unterstützung despotischer Herrscher zugunsten der Ölinteressen sind. Sie verstehen ihren Terror auch als Angriff auf den neuen Hegemon in der Region, den sie als Kolonialmacht sehen. Der »Kampf der Kulturen« hat daher eher materielle als ideologische Ursachen, es geht nicht um Gott, es geht auch um Geld.

Es wird Zeit umzukehren: Allein die USA gaben im Jahr 2000 (also noch vor der Irak-Invasion) rund siebzig Milliarden Dollar jährlich für die militärische Sicherung der Golfregion aus.2 Das sind immerhin zehn Dollar pro aus der Region stammendem Fass Öl. Siebzig Milliarden Dollar, das sind rund die Hälfte des EU-Budgets oder rund 54 Prozent der Kosten des gesamten Apollo-Programms der NASA in den 60er-Jahren.

3 Die weltweite Entwicklungshilfe beträgt demgegenüber jährlich nur rund 55 Milliarden Dollar. Die Hälfte der Stromversorgung Deutschlands könnte mit dieser Summe auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden, ein Zehntel würde für die Umstellung der Stromversorgung in Österreich – das durch Wasserkraft begünstigt ist – auf Windenergie genügen. Wohlgemerkt, in diesen Zahlen sind die Kriegs- und Okkupationskosten im Irak nicht enthalten. Diese betragen bis heute rund 208 Milliarden Dollar.

4 Wie kommen wir von der Öl-Droge los? Das Entwöhnprogramm findet auf mehreren Ebenen statt. Jeder Einzelne kann sich aktiv mit seinen Konsumentscheidungen, mit der Wahl seiner Verkehrsmittel und Stromanbieter, mit seinem Sparverhalten, im Besonderen aber durch politisches Engagement beteiligen, denn die Verantwortung liegt vor allem bei den politischen Entscheidungsträgern und ökonomischen Eliten.
Die konkreten Vorschläge sind zum großen Teil altbekannt, allein es fehlt der Wille der Regierungen, Anreize zu ihrer Umsetzung zu schaffen: Statt den Verzicht auf Auto und Flugzeug durch die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs zu ermöglichen, werden Bahn und Bus privatisiert und gleichzeitig Autobahnen, Industrie und Fluggesellschaften mit Steuergeldern hoch subventioniert. Wenig Anreize gibt es auch für die Bildung von Fahrgemeinschaften oder Carsharing.

Das Problem ist, dass sich die Regierungen der Industrieländer offenbar als Erfüllungsgehilfen der Kfz- und Ölindustrie sowie der mächtigen Autofahrerclubs sehen. Es braucht eine solare Revolution: Eine sanfte, aber tiefgreifende Revolution, wie der Politikwissenschafter Elmar Altvater schreibt: »Sie ist eine solare Kulturrevolution und die solare Wirtschaft wird nur entstehen, wenn ihr eine solare Kultur zuwächst.«

5 Wesentlicher Knackpunkt wäre etwa die Herstellung von Kostenwahrheit und die Einführung des Verursacherprinzips durch eine Ökologisierung des Steuersystems und durch Instrumente wie Roadpricing, Maut und Rohstoffsteuern. Damit wären Benzinfresser wie etwa Geländefahrzeuge für all jene, die nicht am Morgen auf steinigen Felswegen und durch tosende Bergbäche in die Arbeit fahren müssen, schnell aus dem Verkehr. Stromspar-Maßnahmen und die Wahl weniger energieintensiver Konsumprodukte, also etwa ökologische Lebensmittel aus der Region statt Tiefkühlkost aus der Intensivlandwirtschaft mit langen Transportwegen, tragen unter dem Strich zu einer Steigerung der Lebensqualität bei. Tipps dazu sind bei Umweltschutz-Organisationen und Konsumentenschutz-Verbänden erhältlich. Solange aber aufgrund der derzeitigen Subventionspolitik ein hochgezüchteter Apfel aus Chile bei uns billiger ist als ein Öko-Apfel aus der Region, darf man die Verantwortung nicht auf die Konsumenten und Konsumentinnen abschieben. Auch die in internationalen Handelsverträgen etwa auf Ebene der Welthandelsorganisation (WTO) festgeschriebenen Gesetze verhindern eine Reduzierung des Energieverbrauchs und den Aufbau von Alternativen, da diese Verträge das Ergebnis der Lobbyarbeit einzelner multinationaler Unternehmen und nicht das Ergebnis demokratischer Entscheidungsprozesse sind. Eine Demokratisierung internationaler Organisationen wie der WTO, aber etwa auch der Europäischen Union, müsste vor allem die Kontrollmöglichkeiten und die Transparenz politischer Entscheidungsprozesse vergrößern. Auf politischer Ebene wurde zwar vieles bereits diskutiert, aber wenig umgesetzt: Die Ergebnisse sind im Grünbuch

6 und im Weißbuch der EU-Kommission 7 zu finden. Das ehrgeizige Ziel der Union: Der Beitrag von erneuerbaren Energiequellen soll bis 2020 zwölf Prozent des Gesamt-Energieverbrauchs betragen, zwanzig Prozent der Treibstoffe sollen bis dahin aus Ethanol, Biodiesel oder Wasserstoff stammen.

An guten Vorsätzen herrscht kein Mangel:
Das Uppsala-Protokoll: Die Erdöl importierenden Staaten sollen ihre Einfuhren in dem Maß kürzen, wie die Ölreserven zurückgehen, also jährlich um rund 2,5 Prozent.

8 Die Apollo-Allianz: Eine Koalition von US-Umweltgruppen, Gewerkschaftern, Kirchengemeinden und Wirtschaftsverbänden hat sich zur »Apollo-Allianz« zusammengeschlossen: Sie erinnern daran, dass Präsident John F. Kennedy 1961 Amerika ein Ziel gesetzt hat: Innerhalb eines Jahrzehnts einen Astronauten zum Mond zu schicken. Acht Jahre später setzte Commander Neil Armstrong seinen Fuß auf die Mondoberfläche. »Ein Beweis, dass wir erfolgreich sein können, wenn wir unser Wissen, unsere Innovationskraft und unseren Schaffen-wir-Spirit einsetzen«, wie auf der Homepage zu lesen ist. Jetzt sei es wieder an der Zeit, sich ein Ziel zu setzen: Eine neue Unabhängigkeitserklärung muss her, diesmal von Energie-Importen. Europa könnte das Ziel schneller schaffen als die USA: Höhere Energiesteuern haben eine höhere Energieeffizienz und beim Auto höhere Kilometerleistung pro Liter bewirkt. Die historischen Siedlungsstrukturen und traditionell besser ausgebauten Nahverkehrsnetze begünstigen Europa zusätzlich. Eine globale Apollo-Allianz hätte Vorbildwirkung: auch für China und Indien, deren einzige Chance es ist, in erneuerbare Energiegewinnung einzusteigen. Für das Petro-Zeitalter sind die beiden Staaten ohnehin zu spät dran. Die Petro-Party wird vorbei sein, bis beide Staaten ein gewisses Wohlstands-Niveau erlangt haben werden.

9 Der globale Marshall-Plan: Mit Tobin-Steuer (auf Finanztransaktionen), einer Terra-Abgabe (einer Abgabe auf Welthandel) und anderen Finanzierungsinstrumenten soll den ärmsten Ländern der Welt eine Tür zu einer nachhaltigen Entwicklung geöffnet werden. Der Einsatz von lokalen, erneuerbaren Energiequellen ist ein wichtiges Element in einem solchen Prozess. Die Promotoren des »globalen Marshall-Plans« fordern die Europäische Union auf, alles zu tun, was die Umsetzung der »Millennium-Ziele«10 befördert: Hungerbekämpfung, Gesundheitsvorsorge, Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz.

Sind all diese Papiere, Protokolle, Manifeste und Ziele, Weiß- und Grünbücher nur Makulatur? Ja, solange die Regierungen der Industrieländer weiterhin die Interessen von einigen Dutzend Großkonzernen vertreten, die – das sei zugegeben – von einer ökologischen Wende nicht profitieren würden, denn Sonne und Wind lassen sich nicht so leicht monopolisieren wie ein Erdölfeld.

Aber niemand wird sagen können, er sei nicht gewarnt worden. Wie sagt doch ein saudisches Sprichwort: »Mein Vater ist auf einem Kamel geritten. Ich fahre ein Auto, mein Sohn fliegt mit dem Flugzeug, sein Sohn wird auf einem Kamel reiten.«

> zur Webseite mit Bestellmöglichkeit

Mob02_05.2008

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was sagen Ihnen die Begriffe Galileo, TEN, Navstar und Glonass?

Die Satellitennavigation mit Galileo
Galileo basiert auf 30 Satelliten (27 plus drei Ersatz), die in einer Höhe von etwa 23.260 km die Erde umkreisen, und einem Netz von Bodenstationen, die die Satelliten kontrollieren. Taschenempfänger in der Größe eines Mobiltelefons können aus den Funksignalen der Satelliten die eigene Position mit einer Genauigkeit von wenigen Metern bestimmen. Bei Verwendung von Zusatzinformationen, -diensten lässt sich ähnlich wie bei anderen satellitengestützten Navigationssystemen die Positionsgenauigkeit in den Zentimeterbereich steigern. Galileo ist das erste von der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gemeinsam durchgeführte Projekt und Teil des TEN-Verkehrsprojektes (TEN ist die Abkürzung für transeuropäische Netze).

Ende 2010 soll Galileo, das europäische Satellitennavigationssystem, betriebsbereit sein. Es soll, ähnlich dem amerikanischen Navstar-GPS und dem russischen Glonass –System, weltweit Daten zur genauen Positionsbestimmung liefern. Im Gegensatz zum amerikanischen und russischen System, wurde Galileo für zivile Zwecke entwickelt und unterliegt keiner nationalen Militärkontrolle.

Bislang strebten die Europäer keine Kompatibilität zu den übrigen Systemen an. Nach neusten Meldungen soll aber Galileo nun doch, zumindest mit GPS III (die dritte Modernisierungsstufe von Navstar-GPS, bereits beim Start im Jahre 2010 kompatibel werden. Diese Überlegungen könnten zumindest mit einer lückenloseren Abdeckung (allzeitiger Zugriff auf bis zu 15 Satelliten) einen Vorteil bringen. Es gilt aber jetzt schon als sicher, dass die heute gebräuchlichen GPS-Empfänger nicht für den Empfang von Galileodaten genutzt werden können.

In welcher Form werden nun aber die Galileo-Dienste zur Verfügung stehen? Die Leistungen  bei Galileo sollen, wie bisher bei Navstar-GPS, ebenfalls für alle frei und kostenlos nutzbar sein. Die genaueren Positionsdaten, die beim Navstar-GPS nur dem Militär zur Verfügung stehen,  werden bei Galileo, zusammen mit weiteren Datendiensten, gegen Bezahlung bereitgestellt.

Mob39_04.2008

Weitere Informationen zur Satellitennavigation mit Galileo hier >

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bild von Siemens: Gabellichtschranke, Lichtleitsensor und Laser-Distanzsensor

Was ist ein Laser?
Laser ist das Initialwort von Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (Lichtverstärkung durch Iduzierte Emission). Der Begriff wurde 1957 von Gordon Gould geprägt.

Laser sind Strahlungsquellen (Infrarot, sichtbares Licht, Ultraviolett, Röntgenstrahlung), deren Gemeinsamkeit im Entstehungsprozess der Strahlung liegt, nämlich in der so genannten induzierten Emission. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Typen von Lasern mit den verschiedensten Eigenschaften. Ein Laser besteht immer aus einem optisch aktiven Medium, in dem die Strahlung erzeugt wird, und meistens einem Resonator, der für die Eigenschaften des Laserstrahls, wie Parallelität oder Strahlprofil, mitverantwortlich ist.

Laser haben Eigenschaften, die sie stark von klassischen Lichtquellen (wie z. B. einer Glühlampe) unterscheiden. Aufgrund der hohen Kohärenz wird bei Laserstrahlung die Wellennatur des Lichts besonders deutlich, beispielsweise durch Interferenzeffekte. Laser können außerdem stark (fokussiert) werden, weshalb sie sich als Schneid- und Schweißwerkzeug oder auch als Laserskalpell in der Medizin eignen.

Laser können auch so konstruiert werden, dass sie Impulse mit extrem geringer Dauer (~10-fs-Bereich) aussenden. Die damit mögliche zeitaufgelöste Laserspektroskopie ist ein Standardverfahren zur Untersuchung schneller Prozesse geworden.

Quelle: wikipedia
Mob12_04.2008

Weitere Informationen zum Thema Laser hier >
Informationen zu einem neuen Forschungs- und Entwicklungsprojekt hier >
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was ist eigentlich eine Magnetschwebebahn und wie funktioniert sie?

Magnetschwebebahnen sind spurgeführte Landverkehrsmittel, die durch magnetische Anziehung oder Abstossung in der Schwebe gehalten werden. Räder sind dabei entweder gar nicht oder nur bei niedrigen Geschwindigkeiten notwendig.
In englischer Sprache ist für Magnetschwebebahnen das Kunstwort Maglev üblich, das in den 1960er Jahren durch den amerikanischen Physiker Howard T. Coffey aus dem Ausdruck „Magnetic Levitation“ abgeleitet wurde.

Informations- und Bildquelle: www.transrapid.de

Umfangreiche Informationen, gemäss nachfolgendem Inhaltsverzeichnis, finden Sie unter folgendem Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetschwebebahn

Inhaltsverzeichnis
1 Magnetisches Schweben
2 Antriebsarten
3 Vorteile der Magnetschwebebahn
4 Nachteile herkömmlicher Magnetschwebebahnen
5 Geschichte
5.1 Deutsches Reich
5.2 Bundesrepublik Deutschland
5.3 Schweiz
5.4 Japan
5.5 China
5.5.1 Projekte
6 Die Entwicklung der Geschwindigkeitsrekorde bei Versuchsfahrten
7 Entwicklung
8 Ausgeführte Anlagen

Informationen zu einem Rekord-Angebot: 100 Millionen Euro für den ersten Spatenstich hier >

Mob25_03.2008

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bild: DB AG/Kirsche, Bahnsteiguhr in Köln Hauptbahnhof

Die Sommer- und Winterzeit – ein Buch mit sieben Siegeln?
Die Sommerzeit ist die im Sommerhalbjahr meist um eine Stunde vorgestellte Uhrzeit einer Zeitzone. Die Kurzbezeichnung hierfür in Mitteleuropa ist MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit), auf englisch CEST (Central European Summer Time). Der offizielle Ausdruck für die umgangssprachliche Winterzeit ist Normalzeit. Denn nur die Sommerzeit stellt mit ihrer Verschiebung zur „normalen Zeit“ eine Besonderheit dar und wird deshalb als solche bezeichnet, auch wenn sie inzwischen den grösseren Anteil des Kalenderjahres einnimmt.

Vertiefen Sie sich in das Thema der Zeitumstellung! Folgende Links bieten Ihnen dazu die Möglichkeit:

- Zitumstellung und die Regeln dazu hier >

- Schon eine Stunde Zeitverschiebung bringt Körper durcheinander und was ist eigentlich Zeit hier >

- Zeitumstellung und die Geschichte, Sommerzeitregelungen, Liste aller Staaten mit Sommerzeit, Pro und Kontra, Probleme bei der Umstellung, Letzte und nächste Umstellungen und Sonstiges hier >

Mob26_03.2007
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was sind Leitsysteme und worum geht es dabei?
(Prozessleitsysteme, Netzleitsysteme und Gebäudeleittechnik.)

Ein Leitsystem oder SCADA-System dient zur "Leitung" einer Fertigung oder Produktion oder Teilen hiervon, und auch artverwandter Prozesse und Vorgänge, z. B. in der Stromerzeugung oder in der Verkehrstechnik. Genauer: Ein Leitsystem soll einen komplexen zeitlichen und materiell-inhaltlichen Planungs- und Istablauf übersichtlich darstellen und den steuernden menschlichen Eingriff unterstützen oder überhaupt erst ermöglichen.

Bild von Siemens: Mit neuesten Leittechniksystemen können auch Kraftwerke noch wirtschaftlicher betrieben werden.


Diese Unterstützung des menschlichen Eingriffs unterscheidet ein Leitsystem von einer automatisierten Regelung, die selbsttätig anhand eines Soll-Ist-Vergleichs und mittels Sensor-Signalen Reaktionen in das System einleitet.

Ein Leitsystem kann zur Schaffung einer Prozessübersicht eine Vielzahl von Sensoren enthalten, Automatiken nutzen und auch Aktoren zu steuern erlauben. Es ist jedoch nicht komplett selbsttätig, sondern immer noch auf den menschlichen Eingriff zur Funktion angewiesen.

Bei Leitsystemen ist somit die Mensch-Maschine-Schnittstelle von grosser Bedeutung: ein Leitsystem ist nur so gut, wie es auf die Möglichkeiten und Fähigkeiten des (auf seine Aufgabe trainierten) Menschen eingestellt ist. Weder darf der Mensch unterfordert werden (z. B. durch stures Beobachten von Kameras) noch darf er überfordert werden (durch eine Unübersichtlichkeit zu vieler, weitverteilter, zeitlich zu schnell abfolgender Signale oder der erforderlichen Reaktionen auf die Signale).

Daher werden oftmals Teilautomatiken in Leitsysteme integriert oder verdichtete Vor-Ergebnisse berechnet und dem Leitstandsbediener (oder "Leitstandfahrer") zumeist grafisch-visuell aufbereitet, woraufhin der Bediener des Leitsystems sinnfällige Entscheidungen trifft und sie dann vermittels der Leitstands-Eingriffsmöglichkeiten umsetzt.

Für alle diese Aufgaben ist eine hochdetaillierte Analyse der Aufgabenstellung vonnöten, eine Systemanalyse. Passend zur Steuerungsaufgabe werden hierin die Input- und Output-Parameter des Planungsprozesses detailliert beschrieben. Anhand dieser Ein- und Ausgabedaten, der ihnen zugrundeliegenden Ressourcen (Kapazitäten, Lagerflächen, Durchflussmengen etc.) werden dem Leitstandsbediener vom Leitstand oftmals Vorschläge und Alternativen unterbreitet, unter denen er dann wählt, bzw. die er modifiziert.

Unter Leitsystemen versteht man somit in der Industrie komplexe Systeme aus Hard- und Software, die der Überwachung und Steuerung des jeweilige Prozesses (Produktion, Verteilung) dienen. Leitsysteme findet man zum Beispiel in der Automobilindustrie, Energieerzeugung und -verteilung, Wasserversorgung und Wasserentsorgung, Telekommunikation, und in der Sicherheitstechnik.

Allgemein können Prozessleitsysteme, Netzleittechnik und Gebäudeleittechnik unterschieden werden. Die eingesetzte Software wird zunehmend auf PCs eingesetzt, die Steuerung der Prozesse und deren Überwachung erfolgt über Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) oder Fernwirkanlagen (FWA).

Leitsysteme werden oft von Herstellern von Automatisierungsanlagen und Fernwirkanlagen angeboten, es gibt aber auch unabhängige Anbieter.

Beispiele für Leitstände
- Fluglotsenarbeitsplatz
- Fertigungssteuerung einer mechanischen bzw. zerspanenden Fertigung mit Flächenübersicht über die Maschinen, ihre Belegung, ihre Schichtverfügbarkeit, Wartungsintervalle, CNC-Programm-Verfügbarkeit, Werkzeug- und Vorrichtungsverfügbarkeit, Durchsatzleistung, Energieverbrauch, Betriebsmitteldaten (Kühlschmiermitteleinsatz, Temperaturen und Schwingungen kritischer Komponenten)
- Verladung von Gasen und Flüssigkeiten an einem Erdöl-Hafenterminal
- Stromverteilung eines Energieversorgers
- Prozesssteuerung der Ofenanlage einen Zementwerks
- Gepäckverteilung eines Flughafens
- Verkehrsleitsystem

Zum Thema Verkehrsleitsysteme mehr >

Quelle: wikipedia.org
Mob32_02.2008
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was sind Laufwasserkraftwerke und wie funktionieren sie?

Ein Laufwasserkraftwerk oder Laufkraftwerk oder auch Flusskraftwerk ist ein Wasserkraftwerk und dient zur Stromerzeugung. Dabei wird die Wasserkraft von Flüssen und Bächen in elektrischen Strom umgewandelt.

Funktionsweise
Das Flusswasser wird durch eine Wasserturbine geleitet, die die potentielle Energie des Wassers in eine mechanische Drehbewegung umwandelt. Diese Drehbewegung treibt einen Generator an. Um Durchfluss und Gefällehöhe zu steigern, wird mittels einer Wehranlage das Flusswasser aufgestaut. Dadurch entsteht auf der flussaufwärts gelegenen Seite der Wehranlage ein Stausee, der so genannte Rückstauraum. Die Fallhöhe als Höhenunterschied zwischen Oberwasser und Unterwasser sowie der Wasserdurchfluss bestimmen die Installierte Leistung und das Arbeitsvermögen des Kraftwerkes. Ein Diffusor am Austritt der Wasserturbine vergrößert den Wirkungsgrad bei gegebenem Höhenunterschied, verstärkt aber auch auf Grund seiner Vakuumbildung die Gefahr von Turbinenschäden durch Kavitation.
Durch eine Stauanlage wird Wasser im Stauraum auf möglichst hohem potentiellen Niveau zurückgehalten. Die Energie der Bewegung des abfließenden Wassers wird auf eine Wasserturbine oder ein Wasserrad übertragen, wodurch dieses in Drehbewegung mit hohem Drehmoment versetzt wird. Dieses wiederum wird direkt oder über ein Getriebe an die Welle des Generators weitergeleitet. Der Generator wandelt die mechanische Energie in elektrischen Strom um. Für den Antrieb des Generators werden gewöhnlich Kaplan- und Francisturbinen verwendet. Weitere Bauteile sind abhängig von Größe und Bauart des Elektrizitätswerkes.

Mob11_02.2008
Quellen und mehr - nachfolgend direkte Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Laufwasserkraftwerk
www.ewb.ch (auch nachfolgendes Bild)


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Kennen Sie die Wiege des Dieselmotors oder wissen für was die drei Buchstaben MAN alles stehen?

Die MAN - Gruppe


Die MAN Gruppe ist eines der führenden Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen Europas mit jährlich rund 13 Mrd € Umsatz und weltweit rund 50 000 Mitarbeitern. MAN ist Anbieter von Lkw, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen sowie Industriedienstleistungen und hält in allen Unternehmensbereichen führende Markt-Positionen. Die MAN AG, München, gehört zu den 30 führenden Unternehmen im deutschen Aktienindex (DAX).

Geschichte – so entstand MAN
Die Wurzeln der MAN Gruppe reichen fast 250 Jahre zurück. Das erste sichtbare Ergebnis ihres wirtschaftlichen Handelns war gleich eine Pionierleistung: Mit der Eisenhütte „St. Antony“ in Oberhausen nahm 1758 das erste schwerindustrielle Unternehmen des Ruhrgebiets seinen Betrieb auf. 1782 folgte dann die Hütte „Gute Hoffnung“.

Rudolf Diesel baute 1897 den weltweit ersten funktionstüchtigen Dieselmotor bei der damaligen Maschinenfabrik Augsburg AG, die 1898 mit der Maschinenbau-AG Nürnberg zur Vereinigten Maschinenfabrik Augsburg und Maschinenbaugesellschaft Nürnberg A.G. verschmolzen wurde. 1908 erfolgte die Umbenennung in M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Augsburg.

Die 1873 gegründete GHH (Gutehoffnungshütte Actienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb, Sterkrade) übernahm 1921 die Mehrheit an der M.A.N.

In ihrer heutigen Form als Vertragskonzern existiert MAN seit 1986. Damals wurde die M.A.N. auf die GHH verschmolzen und der Firmensitz nach München verlegt.

Transport, Antrieb und Energie
Die MAN Gruppe ist mit ihren Produkten hervorragend aufgestellt
- MAN Nutzfahrzeuge ist einer der führenden Nutzfahrzeughersteller in Europa. 
- MAN Diesel ist weltweit führend bei großen Schiffsdieseln und Stationärmotoren. 
- MAN Turbo verfügt über die weltweit größte Produktpalette für Turbomaschinen.
- MAN Ferrostaal ist ein weltweit tätiger Anbieter von Industriedienstleistungen und agiert innerhalb der MAN Gruppe als internationale Vertriebs- und Serviceplattform.

Mit Expansionen ins Ausland stärkt die MAN AG ihre Position auf Wachstumsmärkten. Das gilt etwa für das neue Montagewerk für Nutzfahrzeuge in Polen und das Joint Venture mit der indischen Force Motor zum Bau schwerer Lkw in Indien, deren Verkauf vor Ort und im aussereuropäischen Raum. Die MAN Gruppe ist in einer guten Verfassung, die Chancen auf den Märkten zu ergreifen und damit zu wachsen.

Mitarbeiter
Als einer der weltweit führenden Engineering-Konzerne ist die MAN Gruppe in 120 Ländern aktiv. Entsprechend sind bereits knapp 40 Prozent der insgesamt rund 50.000 Mitarbeiter außerhalb Deutschlands tätig, wobei dieser Wert im Zuge der stärkeren Internationalisierung in den vergangenen Jahren langsam aber stetig gewachsen ist.
MAN Nutzfahrzeuge als größter Unternehmensbereich beschäftigt rund 33.600 Mitarbeiter weltweit. In den beiden anderen produzierenden Bereichen MAN Diesel und MAN TURBO arbeiten rund 6.300 beziehungsweise 2.900 Menschen. Der Industriedienstleister MAN Ferrostaal hat rund 4.800 Mitarbeiter.

Ein MAN-weites System der Job Rotation erlaubt es den Mitarbeitern, zwischen den vier Bereichen und verschiedenen Standorte zu wechseln. Dadurch bietet die MAN Gruppe internationale Karrierechancen und ermöglicht ihren Mitarbeitern, sich unter dem Dach einer starken Marke mit technologischer Vielfalt ständig weiter zu entwickeln.

MAN-Strategie
Die Strategie der MAN Gruppe zielt auf nachhaltige Wertsteigerung in den Kernbereichen. Die MAN Gruppe fokussiert ihre Aktivitäten auf wachstumsstarke Geschäftsfelder im Bereich Transport-Related Engineering, die nachhaltig ausgebaut werden. Dabei zentralisiert das Führungssystem „Industrial Governance“ mit seiner klaren Rollenverteilung die strategische Führung und stärkt die operative Verantwortung der Unternehmensbereiche. Jeder Bereich muss sich mit am besten Wettbewerber messen. Das Leitbild der MAN Gruppe bildet den Rahmen für das verantwortungsvolle, den Grundsätzen der Nachhaltigkeit verpflichtete Handeln aller MAN-Mitarbeiter.

Unsere Unternehmenswerte fussen auf der soliden und vielfach erprobten Basis unserer fast 250-jährigen Geschichte. Damals wie heute gelten die vier Kernwerte: zuverlässig, innovativ, dynamisch, offen.

Diese Werte sind wesentliche Erfolgsfaktoren für MAN auf Produktmärkten, dem Kapitalmarkt, bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter und für die gesellschaftliche Akzeptanz aller unternehmerischen Aktivitäten.

Quelle: MAN, München
Mob30_11.2007

weitere Informationen zu MAN generell hier> oder zur MAN Firmenhistorie hier>

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kennen Sie die Geschichte des Erfinders der Glühlmape?

Thomas Alva Edison (* 11. Februar 1848  in Milan, Ohio; † 18. Oktober 1931 in West Orange, New Jersey) war ein US-amerikanischer Erfinder auf dem Gebiet der Elektrizität und des Kraftwerkwesens. Seine Verdienste gründen in erster Linie auf der Marktfähigkeit seiner Erfindungen, die er mit außerordentlichem Geschick zu einem ganzen System von Stromerzeugung, Stromverteilung und Anlieferung des Stromes beim Verbraucher verbinden konnte.

Eine Erfindung Edisons ist auch heute noch mit der Elektrizität in jedem Privathaushalt verbunden: Das sogenannte Edison-Gewinde, mit dem eine Glühlampe in die zugehörige Fassung geschraubt werden kann. Das aus Messingblech hergestellte Gewinde zeichnet sich durch eine einfache Produktion sowie durch eine sichere Handhabung auch für Laien aus. In späteren Jahren leistete er Entwicklungstätigkeit im Bereich Verfahrenstechnik, wo ihm ebenfalls bahnbrechende Entwicklungen gelangen. Beispielsweise geht die Einführung des heute üblichen Kleinbildfilmes in der Filmkunst auf Edison zurück. In Anerkennung seiner Leistungen feiern die USA seit 1983 an seinem Geburtstag den National Inventor’s Day.
Edison soll gesagt haben: Genialität besteht zu 1 % Prozent aus Inspiration und zu 99 % aus Transpiration (Genius is one per cent inspiration and ninety-nine per cent perspiration). Sein größter Rivale war George Westinghouse, mit dem er den Stromkrieg begann.

Weitere Informationen finden Sie hier > oder hier > oder hier >

Quelle: Wikipedia.org
Mob18_11.2007
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Was ist ein Frühwarnsystem und wie ist es normalerweise aufgebaut?

Ein Frühwarnsystem ist eine Einrichtung, welche aufkommende Gefahren frühzeitig als solche erkennt und Gefährdete möglichst schnell darüber informiert. Sie soll ermöglichen, durch eine rechtzeitige Reaktion die Gefahr abzuwenden oder zu mildern.

Teile eines Frühwarnsystems
Im Wesentlich beinhaltet ein Frühwarnsystem alle nachfolgend aufgeführten Merkmale, bzw. Bereiche
- Sammlung der Daten
- Überwachung / Auswertung
- Einschätzung
- Warnung / Verbreitung
- Automatische Reaktion

Voraussetzungen / Vorsorge
Das beste Frühwarnsystem nützt wenig, wenn die Gewarnten nicht wissen, wie sie auf eine Warnung zu reagieren haben oder ihr Wissen nicht praktisch umsetzen können. Eine umfassende Information, ein entsprechendes und regelmässiges Training ist bei jedem Frühwarnsystem eine absolute Notwendigkeit.

Verbreitung von Frühwarnsystemen
Frühwarnsysteme machen dort Sinn wo ungünstige Vorkommnisse mit relativ hoher Regelmässigkeit auftreten.

Quelle und zusätzliche Informationen hier > oder auch hier >
Mob13_11.2007
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
High-tech am Himmel hat einen Namen: Eurofighter!

Der Eurofighter ist das bedeutendste Programm von EADS Military Air Systems. Integrierte Systeme, eine optimale Mensch-Maschine-Schnittstelle und modernste Fertigungstechnologien, wie z.B. der Einsatz von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen (CFK), machen den Eurofighter zum derzeit überragenden Hochleistungs-Mehrrollen-Kampfflugzeug. Er vereint nicht nur innovative und fortschrittliche Technologien, sondern ist auch ein internationales Programm von grösster politischer und wirtschaftlicher Tragweite.

Insgesamt 635 Flugzeuge wurden bislang beauftragt
180 Deutschland
232 Grossbritannien
121 Italien
087 Spanien
15 Österreich

Technische Daten
Max. Geschwindigkeite Mach 2.0
Max. Startmasse 23t
Antrieb 2x90kN (EJ200)
Gesamtlänge 15.96 m
Spannweite 10.95 m
Gesamthöhe 5.28

Direkte Links (unten anklicken) zu einigen sehr interessanten Webseiten mit dem Thema Eurofighter
(teilweise auch mit Kurzfilmen)
http://eurofighter.airpower.at
www.eurofighter.com
www.eurofighter.at
www.eads.net
www.luftwaffe.de
www.doppeladler.com
www.spiegel.de
www.wienerzeitung.at

Erstflug von Eurofighter Typhoon IPA6 / Tranche-2-Avionik jetzt im Flugtest mehr >

Mob05_11.2007
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Auftreffen des Tsunami vom 26. Dezember 2004 auf die Küste Thailands

Möchten Sie mehr zum Thema "Tsunami" erfahren?

Ein Tsunami (jap. 津波, Hafenwelle; aus 津 tsu, Hafen, und 波 nami, Welle) ist eine sich schnell fortpflanzende Meereswoge, die überwiegend durch Erdbeben auf dem Meeresgrund (oft auch als „Seebeben“ bezeichnet) ausgelöst wird.

Tsunamis werden oft als Flutwellen bezeichnet; ihre Entstehung hat jedoch nichts mit den tageszeitlichen Wechseln zwischen Ebbe und Flut (Gezeiten) zu tun; ebensowenig werden Tsunamis durch Wind verursacht. Tsunamis sind nicht mit so genannten Riesen- oder Monsterwellen zu verwechseln.

Auf offenem Meer werden Tsunamis kaum bemerkt, in Ufernähe jedoch können starke Tsunamis weiträumige katastrophale Schäden verursachen und ganze Küstenstriche verwüsten. Solche Erscheinungen zählen zu den Naturkatastrophen.

Weitere interessante, umfassend beschriebene und illustrierte Informationen
zum Thema „Tsunami“ finden Sie
hier >

Hightech-Tsunami-Frühwarnsystem soll Leben retten> click hier

Mob34_10.2007 (2) Veröffentlichung im Blickpunkt rechts

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wollen Sie mehr über den Airbus-Konzern wissen?

Airbus S. A. S. ist ein europäischer Flugzeughersteller mit Hauptsitz in Toulouse, Frankreich. Hauptmontage- und Auslieferungswerke befinden sich in Hamburg-Finkenwerder und Toulouse. Wichtige Zulieferwerke prodzuieren für Airbus in Spanien, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern, sowie in anderen Teilen der Welt. Die Tochtergesellschaft der European Aeronautic Defence (EADS) erzielte 2005 einen Umsatz von über 22 Milliarden Euro und beschäftigte fast 55'000 Mitarbeiter. Airbus ist zusammen mit Boeing der grösste Hersteller der Welt für Passagierflugzeuge; zusammen bilden die beiden Firmen derzeit das Duopol für Grossraumflugzeuge.

Weitere Informationen zu Airbus finden Sie unter folgendem Link http://de.wikipedia.org/wiki/Airbus

Zusätzliche Informationen zum A380 (PDF) > click hier
Ein Grossraumflugzeug von Airbus oder von Boeing? (PDF)> click hier
Der erste A380 an Singapore Airlines übergeben> click hier
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was sind Solarflugzeuge und was haben sie mit einer Geheimmission zu tun?

Solarflugzeuge werden elektrisch über Solarzellen und Elektromotoren angetrieben. Da sie ihre Energie ausschliesslich durch die Sonneneinstrahlung beziehen, benötigen sie keinen fossilen Treibstoff und verursachen somit keine Emissionen (Schadstoffausstoss). Solarflugzeuge können vorzugsweise als sehr hoch fliegende Objekte eingesetzt werden, da die Sonneneinstrahlung in großen Höhen weniger durch die Erdatmosphäre gedämpft wird und keine Abschattung durch Wolken erfolgt.

Stattet man diese Flugzeuge mit einem Energiespeicher aus, der tagsüber einen Teil der Sonnenergie speichert und ihn nachts für den Antrieb zur Verfügung stellt, können Solarflugzeuge theoretisch unbegrenzt, in der Praxis zumindest für Tage, Wochen, vielleicht sogar Monate in der Luft bleiben. Zurzeit wird ein Wasserstofferzeuger- Brennstoffzellensystem als Energiespeicher favorisiert.

Geheimmission Pathfinder
Pathfinder wurde zu Beginn der 1980er Jahre für ein Geheimprogramm in den USA entwickelt. Nach einigen Flügen stellte man fest, dass die Technik für tagelange solarbetriebene Flüge noch nicht weit genug fortgeschritten war. Daraufhin wurde Pathfinder eingemottet. 1993 wurde es von der Ballistic Missile Defence Organization wieder flugbereit gemacht und 1994 der NASA für ihr ERAST-Programm (Environmental Research Aircraft and Sensor Technology) überstellt, das die Entwicklung unbemannter Fluggeräte zum Ziel hatte.

Am 11. September 1995 wurde ein erster Weltrekord für solarbetriebene Flugzeuge aufgestellt, als in einem 12stündigen Flug eine Höhe von 15.240 m (50.000 ft) erreicht wurde. Am 7. Juli 1997 wurde dieser Rekord auf 21.802 m (71.530 ft) erhöht. Das war der Weltrekord für propellerbetriebene Flugzeuge und Solarflugzeuge. 1998 entstand aus Pathfinder der Pathfinder Plus.

Pathfinder Technische Daten
Spannweite: 29,5 m
Länge: 3,6 m
Masse: 252 kg
Nutzlast: 45 kg
Geschwindigkeit: etwa 27-32 km/h (17-20 mph)
Nennleistung der Solarzellen: 7,5 kW  
Antrieb: 6 Elektromotoren mit je max. 1,5 kW
Hersteller: AeroVironment, Inc., Monrovia, Calif.

Quelle: Wikipedia.org
Mob12.a_10.2007

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was sind eigentlich Biokraft-, bzw. Biotreibstoffe?

Als Biokraftstoff oder Biotreibstoff werden Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren bezeichnet, die aus Biomasse hergestellt werden.

Gemäss der EU-Richtlinie 2003/30/EG gelten zumindest folgende Erzeugnisse als Biokraftstoffe:

- Bioethanol und Zellulose-Ethanol: Zellulose-Ethanol: Ethanol, das aus Biomasse oder dem biologisch abbaubaren Teil von Abfällen hergestellt wird und für die Verwendung als Biokraftstoff bestimmt ist,
- Biodiesel: Methylester eines pflanzlichen oder tierischen Öls mit Dieselkraftstoffqualität, der für die Verwendung als Biokraftstoff bestimmt ist,
- Biogas: Brenngas, das aus Biomasse oder aus dem biologisch abbaubaren Teil von Abfällen hergestellt wird, durch Reinigung Erdgasqualität erreichen kann und für die Verwendung als Biokraftstoff bestimmt ist, oder Holzgas,
- Biomethanol: Methanol, das aus Biomasse hergestellt wird und für die Verwendung als

Biokraftstoff bestimmt ist,
- Biodimethylether: Dimethylether, der aus Biomasse hergestellt wird und für die Verwendung als Biokraftstoff bestimmt ist,
- Bio-ETBE (Ethyl-tertiär-Butylether): ETBE, der auf der Grundlage von Bioethanol hergestellt wird.
- Bio-MTBE (Methyl-tertiär-Butylether): Kraftstoff, der auf der Grundlage von Biomethanol hergestellt wird.
- Synthetische Biokraftstoffe (BtL-Kraftstoff): synthetische Kohlenwasserstoffe oder synthetische Kohlenwasserstoffgemische, die aus Biomasse gewonnen wurden,
- Biowasserstoff: Wasserstoff, der aus Biomasse oder aus dem biologisch abbaubaren Teil von Abfällen hergestellt wird und für die Verwendung als Biokraftstoff bestimmt ist,
- Reines Pflanzenöl: Öl, das durch Auspressen, Extraktion oder vergleichbare Verfahren aus Ölsaaten gewonnen wird, roh oder raffiniert, jedoch chemisch unverändert, sofern es für den betreffenden Motorentyp geeignet ist und die entsprechenden Emissionsanforderungen erfüllt.
- Biobutanol: 1-Butanol, das durch mikrobiologische Vergärung von Biomasse hergestellt wird, und als Biokraftstoff verwendet werden kann.

Quelle: wikipedia.org

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was steckt hinter dem Begriff Rad?

Das Rad ist ein prinzipiell kreisrundes, scheibenförmiges Fahrzeugteil oder Maschinenelement, das – seit der bronzezeitlichen Erfindung des Speichenrades – von innen nach außen betrachtet aus Nabe, Speichen sowie Felgen und eventuell einem Radreifen besteht. Um seinen Mittelpunkt drehbar auf einer Achse gelagert dient es mit einer Trageeinheit versehen dem Transport von Gütern und Personen. Auf einer Welle befestigt dient es der Übertragung von Kräften in Form von Drehmomenten. Seine Funktionsmöglichkeiten wurden über die letzten sechstausend Jahre ständig erweitert. In unserer heutigen mechanisierten Welt leistet das Rad einen größeren Beitrag.

Und kennen Sie die Geschichte des Rades?
Das Rad gilt als eine der ältesten, ist sicher jedoch eine der wichtigsten Erindungen der Menschheit. Lange galt seine Erfindung in der sumerischen Kultur um 4000 v. Chr. als gesichert. Heute nimmt man eher an, dass das Wagenrad an mehreren Orten etwa gleichzeitig erfunden wurde.

Ältere Transportgeräte
Die ersten Transportgeräte, auf denen man Lasten ziehen oder schieben konnte, waren Schlitten, Schleifen und Travois. Bei ihrer Benutzung war in der Regel eine hohe Gleitreibung zu überwinden. Der Transport auf Rollen, bzw. Walzen wiederum war nur auf gut vorbereiteten Straßen möglich. Nachgewiesen ist diese Transportform aus dem Ägypten der Pharaonen, aber auch Megalithbauten wie Stonehenge wären ohne diese Transportform kaum zu errichten gewesen. Nachteilig war daran, dass die Rollen über die gesamte Strecke ausgelegt oder immer wieder von hinten weggenommen und vorn wieder vor den zu befördernden Gegenstand gelegt werden mussten.

Erste Nachweise des Rades
Das drehbar befestigte Rad erleichterte den Lastentransport erheblich und war auch schon mit Steinwerkzeugen herzustellen. Die „unendliche" Rotation um eine Achse scheint allerdings schon einige Jahrhunderte früher erfunden worden zu sein, bevor sie Eingang in die Verkehrstechnik fand. Mesopotamische und ägyptische Töpfer gelten als die Ersten, die Räder als Töpferscheiben bei der Keramikherstellung eingesetzt haben. Erste Funde von Wagen oder Wagendarstellungen gibt es aus der Mitte des 4. Jahrtausends vor Chr., und zwar aus ganz verschiedenen Gegenden: Aus dem Alpenvorland, aus Südpolen (Bronocice), aus dem Nordkaukasus (Majkop-Kultur, heute zu Russland), aus Mesopotamien und aus der Induskultur (Harappa) Auch unter den ältesten Funden sind schon zweiachsige Wagen.

Viele Funde stammen von Beisetzungen in Wagengräbern. Andere sind Moorfunde aus Feuchtgebieten. Bei ihnen wie auch bei der Wagendarstellung in Bronocice fällt auf, dass Wagen im Zusammenhang mit befestigten Wegen (Bohlenwegen) auftraten. Der größte Teil des Wagenverkehrs hat sich aber mit Sicherheit auf unbefestigten Wegen abgespielt, teilweise sogar in der offen Steppe.

Anmerkung: Angesichts einerseits der weiten geografischen Streuung alter Rad- und Wagenfunde, andererseits ihrer Zufälligkeit, wäre es nicht verwunderlich, wenn, statt gegenwärtig fünf, in wenigen Jahren noch mehr „Ursprungsregionen" bekannt wären.

Weiterentwicklungen
Schon in der Steinzeit begann man, das Gewicht der Scheibenräder durch Auskehlungen zu vermindern. Eine metallzeitliche Erfindung war die Speiche, die um 2000 v. Chr. im Orient eingeführt wurde. Mit dem stabilen und leichten Speichenrad baute man so genannte Streitwagen, also zweirädrige Wagen, die eigentlich Karren heissen müssten. Da Zweirädrigkeit eine gute Methode war, das Gewicht zu vermindern, wurde auch später so mancher anspruchsvolle Einachser gebaut, der durchaus kein Karren war. Hatten die ersten Speichenräder bronzene Speichen, so baute man im weiteren Verlauf der Bronzezeit und auch danach überwiegend hölzene Speichenräder, an denen nur die auf der Achse reibende Innenfläche der Radnabe und die äussere Lauffläche der Felge mit Metall beschlagen war. Metallspeichen wurden erst ab dem 19. Jh. nach Chr. wieder führend, sei es wegen höherer Lasten und Geschwindigkeiten wie im Eisenbahnverkehr, sei es nachdem die Erfindung des Speichensturzes es erlaubte, sehr leichte stabile Räder mit dünnen gespannten Drahtspeichen zu bauen, wie heute vor allem beim Fahrrad üblich.

Das Rad in der Neuen Welt
Die Maya benutzten schon in präkolumbischer Zeit Räder, sogar Zahnräder, in mehr oder weniger feinmechanischen Geräten. Wagen sind aber aus den altamerikanischen Kulturen bisher nicht nachgewiesen.

Quelle: wikipedia.org
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der ISO-Container
Er ist der wohl wichtigste und bekannteste Containertyp, da in ihm ein grosser Teil des Warenhandels abgewickelt wird. Die Container können wegen ihrer genormten Form mit den verschiedensten Transportmitteln (Seeschiffe, Binnenschiffe, Eisenbahn, LKW) befördert und schnell umgeschlagen werden. Die Gängigsten sind hierbei 20-Fuss**- und 40-Fuss-Container. Die zunehmende Verbreitung des Containers im Warenverkehr hat dem Güterverkehr ein neues Gesicht gegeben. Man schätzt die Zahl der gegenwärtig weltweit im Transportwesen eingesetzten Container auf rund 100 Millionen.

** Ein Fuss (engl. foot, Plural feet) ist ein Längenmass. Es ist neben der Fingerbreite, der Handbreite, der Handspanne, der Elle und dem Schritt eine der ältesten Längeneinheiten. Diese Einheiten wurden wohl schon vor der Erfindung der Schrift benutzt.
Der heute übliche Englische Fuss beträgt 1 ft = 30,48 cm, was fast der Schuhgrösse 46 entspricht (30,48 × 1,5 = 45,72). Ein karolingischer Fuß hatte eine durchschnittliche Länge von 33,3 cm.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was steckt hinter den Begriffen Simulation und Simulator?

Die Simulation oder Simulierung ist eine Vorgehensweise zur Analyse von Systemen, die für die theoretische oder formelmässige Behandlung zu kompliziert sind. Dies ist überwiegend bei dynamischem Systemverhalten gegeben. Bei der Simulation werden Experimente an einem Modell durchgeführt, um Erkenntnisse über das reale System zu gewinnen. Im Zusammenhang mit Simulation spricht man von dem zu simulierenden System und von einem Simulator als Implementierung oder Realisierung eines Simulationsmodells. Letzteres stellt eine Abstraktion des zu simulierenden Systems dar (Struktur, Funktion, Verhalten). Der Ablauf des Simulators mit konkreten Werten (Parametrisation) wird als Simulationsexperiment bezeichnet. Dessen Ergebnisse können dann interpretiert und auf das zu simulierende System übertragen werden.
Deswegen besteht die Simulation erst einmal aus einer Modellfindung, Wird ein neues Modell entwickelt, spricht man von einer Modellierung, ist ein vorhandenes Modell geeignet, um Aussagen über die zu lösende Problemstellung zu machen, müssen die Parameter des Modells auf das Problem eingestellt und kalibriert werden. Das Modell kann dann im Rahmen seiner statistischen Aussagekraft für Rückschlüsse auf das Problem und seine Lösung genutzt werden. Quelle: u.a. de.wikipedia.org

Bilder: Simulator auf dem Messestand von SBB Cargo auf der Fachmesse Innotrans 2006 in Berlin.

So genannte Simulatoren werden heute auch intensiv in Form eines Trainingsgerätes (Simulation von realen Zuständen, Abläufen) für die Aus- und Weiterbildung oder auch zum Sicherheitstraining, beispielsweise in Bereichen der Verkehrsmittel, genutzt.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Was sind eigentlich Gezeitenkraftwerke und wie funktionieren Sie?

Ein Gezeitenkraftwerk ist ein Wasserkraftwerk, das die Lageenergie des wechselnden Wasserspiegels des Meeres, also des Tidenhubs zwischen Ebbe und Flut und die Bewegungsenergie des Gezeitenstromes zur Produktion von elektrischem Strom nutzt.

Gezeitenkraftwerke entnehmen ihre Energie letztlich der Erddrehung und der Anziehungskraft des Mondes und der Sonne auf die Erde. Sie bremsen die Strömungsbewegung der Meere durch Gezeiten lokal minimal ab. Das Abbremsen geschieht durch Stauung der auf und ablaufenden Strömung und in der Folge durch die Nutzung der in dem gestauten Wasser enthaltenen Lageenergie durch Turbinen, die die durch sie generierte Rotationsenergie dann über Generatoren in elektrische Nutzenergie verwandeln. Im Verhältnis zur gesamten Abbremsung durch die natürliche Gezeitenreibung fällt dies nicht ins Gewicht, die Erde hat wegen ihrer hohen Masse eine sehr hohe Drehenergie. Daher werden Gezeitenkraftwerke üblicherweise zu den regenerativen Energien gezählt.

Bild:
Eineinhalb Kilometer vor der Küste von Lynmouth/Devon entsteht
das erste Offshore-Gezeiten-Kraftwerk der Welt. mehr >

Bild: Unterwasser-Turbine: Rekordleistung aus Tidenhub
mehr >



Bisher: Gezeitenkrafwerke in Staudamm-Bauweise
Bisher wurden Gezeitenkraftwerke immer mit einem Staudamm an Meeresbuchten oder in Ästuaren verwirklicht. Inzwischen entsteht Eineinhalb Kilometer vor der Küste von Lynmouth/Devon das erste Offshore-Gezeiten-Kraftwerk (offshore = „ausserhalb der Küstengewässer liegend“, küstenfern) der Welt. mehr >

Funktionsweise der Staudamm-Bauweise
Gezeitenkraftwerke funktionieren nach dem Staudamm-Prinzip und werden an Meeresbuchten und in Ästuaren errichtet, die einen besonders hohen Tidenhub (Differenz zwischen Hoch- und Niedrigwasserstand) aufweisen. Damit dieser wirksam werden kann, wird die entsprechende Bucht mit einem Deich abgedämmt. Im Deich befinden sich Wasserturbinen, die bei Flut vom auffließenden Wasser, bei Ebbe vom abfließenden Wasser beschickt werden, weshalb die Turbinen in beiden Durchströmungsrichtungen arbeiten. Dies erreicht man, indem man die Rotorenblätter umstellt. Da schon ein geringes Wassergefälle zur Stromerzeugung genutzt werden muss, kommen sogenannte Rohrturbinen zum Einsatz, deren bekanntester Vertreter die Kaplan-Turbine ist.

Ein solches Gezeitenkraftwerk kann auch die überflüssige Energie anderer Kraftwerke nutzen, um noch mehr Wasser, als schon natürlich hereinströmt, in z.B. die Bucht, hineinzupumpen. Wenn dann zum Beispiel über Mittag Versorgungsengpass herrscht, kann mehr Wasser abgelassen und somit auch mehr Energie erzeugt werden. In diesem Fall wirkt das Gezeitenkraftwerk gleichzeitig als Pumpspeicherwerk.

Ökonomie & Ökologie
Fordert man ein Minimum an Tidenhub von 5 m, so gibt es ungefähr 100 geeignete Buchten auf der Erde, die für ein Gezeitenkraftwerk genutzt werden könnten. Nur die Hälfte dieser ließe einen wirtschaftlichen Einsatz zu. Da Ebbe und Flut alle 12 Stunden und 24 Minuten auftreten, kann die Leistung nicht gleichmäßig abgegeben werden. Verstärkt wird dieses Problem ungleichmäßiger Energiegewinnung zudem durch hohe Spring- und schwache Nipptiden.
Außerdem sind sie ökologisch nicht unproblematisch, da sie die Fauna und Flora der Küstengewässer beeinflussen. Die Ökosysteme an Küsten sind mit dem natürlichen 12-Stunden-Zyklus entstanden, aber hinter einem solchen Gezeitenkraftwerk sind die Phasen verschoben.
Solche Gezeitenkraftwerke mit einem Staudamm werden in Zukunft aufgrund der begrenzten möglichen Standorte und den hohen Ökologischen Auswirkungen nur einen geringen Anteil zur Strombedarfsdeckung leisten können (siehe auch Weblinks).

Anlagen
Das erste und zur Zeit größte Gezeitenkraftwerk wurde ab 1961 an der Atlantikküste in der Mündung der Rance bei Saint-Malo in Frankreich erbaut und am 26. November 1966 eingeweiht. Der Tidenhub beträgt in der Bucht bei St. Malo normal 12, manchmal auch 16 Meter. Der Betondamm ist 750 Meter lang, wodurch ein Staubecken mit einer Oberfläche von 22 km² und einem Nutzinhalt von 184 Mio m³ entsteht. Der Damm besitzt 24 Durchlässe, in denen jeweils eine Turbine mit einer Nennleistung von 10 MW installiert ist. Die gesamte Anlage hat somit eine Leistung von 240 MW und erzeugt jährlich rund 600 Millionen Kilowattstunden Strom. Dieses Kraftwerk arbeitet auch als Pumpspeicherwerk.

Ein weiteres Gezeitenkraftwerk mit allerdings nur 20 MW befindet sich in Annapolis Royal an einer Nebenbucht der Bay of Fundy in Neuschottland (Kanada). Es wurde 1984 errichtet und dient in erster Linie der Forschung und Entwicklung. Es arbeitet im Ein-Richtungs-Betrieb und nutzt nur den Ebbstrom.

Seit längerem wird an der Fundy-Bay auch ein großes Gezeitenkraftwerk von 5.000 MW Leistung geplant, aufgrund der hohen Investitionen wurde es aber bisher nicht realisiert. Daneben bestehen auch Bedenken über die Auswirkungen eines derartigen Projektes; neben ökologischen Folgen (die Bay of Fundy ist ein wichtiges Fischereigebiet) wird auch befürchtet, dass der Gezeitenhub an der Gegenseite der Bucht durch einen Kraftwerksdamm verändert würde und dadurch Städte wie Boston überflutet werden könnten. Weitere kleinere Gezeitenkraftwerke gibt es in Russland bei Murmansk mit 0,4 MW und in China. Das größte chinesische Gezeitenkraftwerk befindet sich bei Jiangxia in der Provinz Zhejiang. Es wurde 1986 fertiggestellt und hat 10 MW Leistung. Das grösste Gezeitenkraftwerk mit 10 Turbinen zu je 26 MW (gesamt 260 MW) wird zur Zeit in Sihwa Südkorea, südlich von Seoul, gebaut.

Quelle: wikipedia.org
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wie wird eigentlich aus Wellenkraft Elektrizität erzeugt?

Siemens-Bild: Das Joint Venture Voith Siemens Hydro (VSH) treibt die Wellenenergie zur Marktreife voran




Wellenkraftwerke

Wellenkraftwerke sind eine Form der Wasserkraftwerke. Sie nutzen die Energie der Meereswellen, um elektrischen Strom zu erzeugen. Wellenkraft zählt zu den erneuerbaren Energien.

Im Unterschied zum Gezeitenkraftwerk wird nicht der Tidenhub ausgenutzt, um die Energiedifferenz zwischen Ebbe und Flut zu nutzen, sondern die kontinuierliche Wellenbewegung.

Potential von Wellenkraftwerken
Die Leistung, welche Wellen beim Auftreffen auf eine Steilküste freisetzen, beträgt durchschnittlich 15 bis 30 Kilowatt je Meter Küstenlinie.

Nach Berechnungen des internationalen Weltenergierates in London könnten Wellen- und Gezeitenkraftwerke 15 Prozent des weltweiten Strombedarfs decken (diese Berechnung berücksichtigt allerdings nur küstennahe Standorte). Geeignete Standorte in Europa seien die Küsten Grossbritanniens, Spaniens, Portugals, Irlands und Norwegens. In Schottland könnten bis zum Jahr 2020 rund vierzig Prozent des Strombedarfs auf diese Art befriedigt werden.

Bislang kostet der Wellenstrom in der Produktion bis zu zehn Cent pro Kilowattstunde. Der Preis ist damit etwa doppelt so hoch wie der von Windenergie. Die Wellenkraftwerksbetreiber hoffen den Preis innerhalb der nächsten zehn Jahre auf vier Cent zu senken und damit dem von Kohle und Gas angleichen zu können.

Allerdings gibt es mehrere Firmen, welche nach eigener Aussage mit ihren jeweiligen Technologien in Serienfertigung auf einen Erzeugerpreis von 3 Cent/kWh kommen könnten und damit bereits heute konkurrenzfähig wären (z.B. Brandl Motor, Ocean Power Technologies Inc., SDE Wave Energy Ltd., Wave Dragon ApS).[1]

Funktionsprinzipien von Wellenenergie
Die Nutzung der Wellenenergie ist mit verschiedenen Prinzipien möglich:

- Pneumatische Kammer: Nutzung der ein- und ausströmenden Luft in einer Kammer, in der sich der Wasserspiegel durch eine Verbindung zum Meer hebt und senkt, durch einen Windgenerator.

- Nutzung der Relativbewegung von Schwimmkörpern zueinander oder zum Ufer. Die Bewegung wird dabei meist über hydraulische Systeme umgesetzt, die den Generator antreiben.

- Nutzung der potentiellen Energie (Höhenenergie) auflaufender Wellen auf eine Rampe (Projekt Wave Dragon)

Quelle: wikipedia

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Diesel ist nicht gleich Diesel. Was sind eigentlich Dieselkraftstoffe ?

Dieselkraftstoff
(auch Diesel oder Dieselöl genannt) ist ein Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, das als Kraftstoff für einen Dieselmotor geeignet ist.

Diesel wird durch Destillation von Rohöl als Mitteldestillat gewonnen. Die Hauptbestandteile des Dieselkraftstoffes sind unter anderem Alkane, Cycloalkane und aromatische Kohlenwasserstoffe mit etwa 10 bis 22 Kohelnstoff-Atomen pro Molekül und einem Siedebereich zwischen 150 °C und 390 °C. Dieser Bereich schwankt auf Grund dessen so stark, dass hier viele, teils von einander unabhängige, teils abhängige, Faktoren einwirken können wie beispielsweise der Atmosphärendruck. Um die Centanzahl zu heben und so die Zündwilligkeit des Dieselkraftstoffes zu verbessern, kann Tetranitromethan, Amylnitrat oder Acetonperoxid zugegeben werden, doch dies erhöht die Toxität.

Biodiesel ist ein nach seiner Verwendung dem Dieselkraftstoff entsprechender pflanzlicher Kraftstoff. Im Gegensatz zum konventionellen Dieselkraftstoff wird er nicht aus Rohöl, sondern aus Pflanzenölen oder tierischen Fetten gewonnen. Biodiesel wird deshalb als ein erneuerbarer Energieträger bezeichnet. Chemisch handelt es sich um Fettsäuremethylester (FAME).

Am 31. August des Jahres 1937 meldete der Belgier G. Chavanne der freien Universität von Brüssel ein Patent zur Umesterung von Pflanzenölen durch Ethanol (auch Methanol wird erwähnt) an, um deren Eigenschaften zur Nutzung als Motorenkraftstoff zu verbessern (Belgisches Patent 422,877).

Naturbelassenes oder lediglich gefiltertes Pflanzenöl kann ebenfalls als Kraftstoff verwendet werden (siehe Kraftstoff Planzenöl). Die Verwendung von reinem Pflanzenöl ist nur in geeigneten Motoren möglich. Es handelt sich zwar auch um einen Biokraftstoff, jedoch spricht man hier nicht von Biodiesel, auch wenn es in Dieselmotoren Verwendung findet.

Quelle: wikipedia

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mars-Mission: Revolutionäre Plasmarakete besteht Dauertest

Plasmaantrieb verkürzt Reisezeit von Astronauten deutlich

 

Das US-Unternehmen Ad Astra Rocket http://www.adastrarocket.com hat bekannt gegeben, dass der Raketenantrieb auf Basis von Plasma erfolgreich getestet wurde. Der bisher nur als Prototyp verfügbare Antriebsmechanismus für Weltraumfahrzeuge mit dem Namen "Variable Specific Impulse Magnetoplasma Rocket" (VASIMR) bestand den Test mit einer Rekordzeit von vier Stunden Dauerleistung, berichtet der NewScientist. Die Forscher hoffen, dass Raketen mit Plasmaantrieb günstiger zu betreiben sind, als mit konventionellem Antrieb. Zudem soll die Reisezeit - beispielsweise zum Mars - für Astronauten deutlich verkürzt werden.

Das Unternehmen wird vom ehemaligen NASA-Astronauten und Plasmaphysiker Franklin Chang-Diaz geleitet. Chang-Diaz arbeitet bereits seit den 70er-Jahren an dem Antrieb. Er hofft, mithilfe der Plasmaraketen kommerzielle Weltraumfahrzeuge in höhere Umlaufbahnen bringen zu können. Zudem soll die neue Antriebsform bei Reisen zum Nachbarplaneten Mars zum Einsatz kommen und dabei die Reisezeit deutlich verkürzen. Statt der bisher sieben bis acht Monate dauernden Reise, wären Astronauten nur noch rund drei Monate unterwegs und damit auch kürzer der schädlichen, kosmischen Strahlung ausgesetzt.



Plasma ist elektrisch geladenes Gas, das aus Atomen besteht, die einige ihrer Elektronen verloren haben. Das extrem heiße Gas kann aufgrund seiner Leitfähigkeit durch bestimmte Magnetfelder gebündelt und beschleunigt werden. Das beschleunigte Plasma wird in der letzten Antriebsstufe nach hinten ausgestoßen und erzeugt somit Schub. Konventionelle Raketen erzeugen in der Startphase für kurze Zeit sehr viel Antriebskraft. Der Rest der Reise muss mit der erreichten Geschwindigkeit antriebslos absolviert werden. Der Plasmaantrieb im Gegensatz beschleunigt kontinuierlich. Dadurch ist im Raumfahrzeug auch ein geringes Niveau an künstlicher Schwerkraft vorhanden. Als Rohstoff, aus dem das Plasma gewonnen wird, dient Wasserstoff, der unterwegs gesammelt werden kann.

In vorangegangenen Test, der im Dezember durchgeführt wurde, lief der Antrieb gerade einmal zwei Minuten. Der Versuch musste aufgrund von Überhitzung abgebrochen werden. Die Techniker waren somit in den vergangenen sechs Monaten hauptsächlich mit dem Design eines effizienten Kühlsystems beschäftigt. Der nächste Meilenstein für den Plasmaantrieb wurde nun für 2010 gesetzt. "Bis dahin wollen wir ein kleines Raumfahrzeug in den Orbit bringen", sagt Ronald Chang-Diaz, Executive Director von Ad Astra Rocket und Bruder des Astronauten.

 

Quelle: pressetext.at, Houston (pte/15.06.2007)

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

„titan“ der stärkste Roboter der Welt für Produktions- und Logistikaufgaben

Neue Herausforderungen braucht der Roboter. Der KUKA “titan“ nimmt es mit den ganz schweren Jungs auf. Mit 1000 Kilogramm Traglast und einer Reichweite von 3200 mm ist er der grösste und stärkste 6-Achs-Industrieroboter weltweit. Für die KUKA Roboter GmbH bedeutet dies ein neuer Beweis ihrer Innovationskraft - und einen Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde. Den Kunden eröffnet der „titan“ viele neue Einsatzmöglichkeiten und zwar überall dort wo es in einem Automatisierungsprozess um Kraft, und Reichweite und Präzision geht. Deswegen wird er seinen Platz vor allem auch in der Baustoff-, Automobil- oder Giessereiindustrie finden. Er kann beispielsweise ganze Autokarosserien allein versetzen.

Der neue Robotertyp eignet sich also speziell zum Heben schwerer, grosser oder sperriger Bauteile. Für ihn wurde über ein Jahr intensiv geforscht, programmiert und geprobt.

Bislang bedurfte es für die genannten Leistungen mindestens zweier Roboter, in der Regel aber aufwändige Sonderkinematiken für schwere Lasten. In der Baustoffindustrie kann er statt eines Krans, der ein Mehrfaches gegenüber dem „titan“ wiegt, Betontreppen-Segmente heben. Meterdicke Glasscheiben oder grosse Gussteile – alles kein Problem für den Meister der Traglast. Denn der ist stark und stabil und büsst dabei nichts an Präzision oder Genauigkeit ein. Über vier Meter hoch ist er im gestreckten Zustand. Daneben mutet sein Vorgänger, der KR 500, ebenfalls schon ein Kraftpaket, beinahe klein und zierlich an.

Neun Antriebe bringen Leistung eines Mittelklassewagens
Insgesamt wurden neun Motoren verbaut, die gemeinsam die Leistung eines Mittelklassewagens zustande bringen. Deshalb bedurfte es bei der Konstruktion des „titan“ nicht nur eines soliden Grundgestells aus Stahl, sondern auch eines völlig neuen Antriebskonzepts. In Achse 1 und 3 laufen jeweils zwei Antriebe auf nur ein Getriebe. Achse 2 verfügt ebenfalls über zwei Motoren, die auf zwei Getriebe zuführen. Darüber hinaus hält der KUKA „titan“ ein statisches Drehmoment von 60000 Newtonmeter (Nm). Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass ein leistungsstarkes Auto über ein maximales Antriebsdrehmoment von nur 600 Nm verfügt (und damit nur über ein Prozent von der Kraft des „titan“). Bei einem Arbeitsraumvolumen mit 78 Kubikmetern stellt er damit jeden anderen seiner Artgenossen in den Schatten.

Quelle: Kuka Robot Group, Augsburg / Rottweil, Mai 2007

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mögliche Erklärung für grösstes Grundwasser-Reservoir der Erde

Im Nordwesten Sudans sind auf Satellitenbildern die Umrisse eines riesigen Sees entdeckt worden. Laut NewScientist hat eine Wissenschaftlerin vom Boston University Center for Remote
Sensing
http://www.bu.edu/remotesensing/ während Nachforschungen über die hydrologische Geschichte der Region die sich von der Umgebung abhebende Fläche auf dem Kartenmaterial gesehen. Die frühere Existenz des Riesensees stellt eine mögliche Erklärung dar, warum eines der trockensten Gebiete der Erde heute noch über das größte Grundwasser-Reservoir des gesamten Planeten verfügt. Auch untermauert die Entdeckung die Vermutung, dass die Sahara einst eine feuchte und grüne Region darstellte.

Die Ausmasse des Sees sind tatsächlich gewaltig. So erstreckt sich das auf den Satellitenbildern ersichtliche Segment auf über 250 Kilometer Länge und nimmt in seiner größten Ausprägung 30.750 Quadratkilometer ein. Gespeist wurde der Riesensee, der mit einem geschätzten Volumen von 2.500 Kubikkilometer etwa fünf Mal so groß wie der Erie-See war, von insgesamt neun Flüssen. Die Wissenschaftler vermuten, dass der See zumindest älter als 11.000 Jahre sein muss, da die Gegend seit dieser Zeit als trocken gilt. Es wird angenommen, dass ein Grossteil des Wassers durch das Sandsteinsubstrat gesickert ist und sich schließlich in mehreren hundert Metern Tiefe als Grundwasser ansammelte.

Die Entdeckung der Küstenumrisse beschreiben die Wissenschaftler als puren Zufall. Um das Modell vervollständigen zu können, führten die Forscher die zunächst verwendeten Radarbilder mit geologischem Datenmaterial der NASA-Topographierungsmission "Shuttle Radar Topography Mission" http://www2.jpl.nasa.gov/srtm aus dem Jahr 2000 zusammen. Das Wissen um die Existenz des Sees fügt sich in bisherige Erkenntnisse ein, dass das in der Sahara befindliche Grundwasser-Reservoir unter anderem von zwei riesigen Flüssen im Westen von Ägypten und Osten von Libyen gespeist wurde. Das Reservoir wurde im Jahr 1953 bei Ölbohrungen in Libyen entdeckt und fasst rund 150.000 Kubikkilometer Wasser. Neben Ägypten und Libyen wird das Grundwasser auch vom Sudan und vom zentralafrikanischen Staat Tschad genutzt.

Quelle: pressetext.at
Bilder: Boston University Center for Remote Sensing

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Haben Sie schon einmal den Begriff "Kantei" gehört oder sagt Ihnen gar die Kantei-Methode etwas ?

Japanische Politur enthüllt Geheimnisse europäischer Schwertschmiedekunst

Japanische Schwerter gelten als Non-plus-Ultra der Schmiedekunst; sie wurden - und werden - aus mehrtausendfach gefaltetem Stahl hergestellt. Demgegenüber bestehen historische europäische Schwerter nur aus etwa einem Dutzend Lagen. Stimmt das oder handelt es sich vielmehr um eine Fehleinschätzung, einen Mythos? Antworten auf diese und andere Fragen rund um die europäische und japanische Schwertschmiedekunst gab der Archäologe Stefan Mäder an einem Vortrag in der Empa.

Die japanische Schwertschmiedekunst ist so berühmt wie die Samurai. Der Mythos um den wehrhaften Kriegeradel hat dazu beigetragen, dass japanische Klingen als die besten weltweit gelten. Dabei fehlt der Vergleich. Denn über den Originalzustand frühgeschichtlicher Klingen aus Europa ist wenig bekannt. «Schwerter aus archäologischen Ausgrabungen sind meist nur noch Rostruinen», sagt der Schwertforscher - und Kendo-Kämpfer - Stefan Mäder. Die rostigen Klingen liessen kaum mehr Rückschlüsse auf Materialeigenschaften und Fertigungstechnik der Schwerter zu, so der Experte. Mäder untersucht seit mehr als zehn Jahren technologische und kulturelle Aspekte der Schwertherstellung in Europa und Japan. Er ist Lehrbeauftragter an der Kokugakuin Universität in Tokio. Nun folgte er einer Einladung des Zentrums für Kulturgüteranalytik an die Empa in Dübendorf.

Alemannische Klinge aus dem 6. Jhdt. aus Süddeutschland nach der Behandlung mit der Kantei-Methode. Hell der gehärtete Stahl in der Klinge, dunkel der weichere, kohlenstoffärmere Stahl. (Bild S. Mäder).

Kantei - eine japanische Methode zur Begutachtung von Schwertern

«In der westlichen Archäologie wurden Politur und Schleiftechnik bislang kaum beachtet,» sagt Mäder. Ganz anders in Japan: Dort hat sich über Jahrhunderte eine Methode der Schwertbegutachtung entwickelt, die «Kantei» genannt wird. Sie beruht auf dem Schleifen und Polieren der Klinge, wobei Schleifsteine mit immer feinerer Körnung und ein basisches Wasserbad verwendet werden. Nach und nach gibt die Klingenoberfläche Informationen über Materialeigenschaften und Herstellung preis. Japanische Schwertexperten können aus der Schmiedetextur und den so genannten Härtelinien ablesen, aus welcher Epoche eine Klinge stammt und in welcher Schmiedeschule, ja sogar von welchem Schmied, sie gefertigt wurde. Kantei liefert allerdings keine schnellen Antworten. Die gesamte Oberfläche einer Klinge zu bearbeiten, dauert zwei bis drei Wochen. Auch erfordert die Methode Fingerspitzengefühl. «Beim Polieren erkennt man die Feinheiten einer Schwertklinge», sagt Mäder. Für europäische Schwerter sei die Zuordnung zu Werkstattkreisen durch Begutachtung der Klingenoberfläche bisher undenkbar. «Doch auch bei uns könnte ähnlich wie in Japan ein System zur Klassifizierung der Schwerter aufgebaut werden.»

Die Kantei-Methode ist ein Vorgänger der modernen Metallographie. Sie ist neuzeitlichen Tests aber darin überlegen, dass die gesamte Oberfläche untersucht wird. Hingegen schneiden europäische Metallographen häufig nur kleine Proben aus einem Schwert. Trotzdem reicht Kantei allein zur Aufklärung der Herkunft europäischer Schwerter nicht aus, da über deren Hersteller kaum etwas bekannt ist. Um diese Lücke zu füllen, könnte die Kantei-Methode durch moderne Analysen ergänzt werden. An der Empa werden seit den 1980er Jahren metallographische Untersuchungen durchgeführt. Hier wurde beispielsweise das älteste Schwert Europas auf seine Eisenzusammensetzung untersucht. Es stammt aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. und wurde in einem Brandgrab in Singen gefunden. «Wir vergleichen die chemische Zusammensetzung des Eisens im Schwert mit verschiedenen Eisenlagerstätten», sagt Marianne Senn, Archäometallurgie-Expertin der Empa und Leiterin des Zentrums für Kulturgüteranalytik. «So können wir das Eisen, das zum Schmieden eines Schwertes verwendet wurde, einem bestimmten Herkunftsgebiet zuordnen. Die geographische Zuordnung erleichtert es, mit der Kantei-Methode Werkstattkreise für europäische Schwertklingen zu definieren.»

Metallographischer Anschliff der Klinge eines Schwertes aus dem 3. Jhdt. v. Chr. aus La Tène. Die Ätzung macht die Schmiedetextur sichtbar (Bild Empa).

Skepsis auf europäischer Seite
Stefan Mäder erlernte von dem japanischen Schwertpolierer Sasaki Takushi 1996 die Kantei-Methode; dann kehrte er nach Deutschland zurück, um ein Projekt zur Untersuchung von Klingenoberflächen europäischer Schwerter zu starten. Die anfangs zögernden Geldgeber überzeugte er mit dem Argument, dass Schwerter Zeugnisse des Kunsthandwerks und der technologischen Entwicklung seien: «Schwertklingen haben zu jeder Zeit den Höchststand in der Eisen- und Stahltechnologie dargestellt.»

Schwieriger war es, alte Schwertklingen zu bekommen. Archäologen und Restauratoren wollten ihre Schätze nicht hergeben, da sie glaubten, die Kantei-Methode würde die Klinge zu stark angreifen. Doch auch hier konnte Mäder beruhigen. «Beim Schleifen und Polieren nach japanischem Vorbild wird weniger als ein halber Millimeter korrodiertes Material von der Oberfläche abgetragen», sagt er. Und er hatte noch ein weiteres Argument für die Kantei-Methode: «Es gibt wohl kaum andere archäologische Fundstücke, die dafür gemacht wurden, so oft nachgeschliffen zu werden wie eine Klinge». Schliesslich erhielt er vom Archäologischen Nationalmuseum in Stuttgart drei alemannische Schwertklingen aus dem 6.bis 8. Jahrhundert n. Chr., die er nach Japan mitnahm.

Neuer Glanz auf alten Klingen
Von der Textur und Härtung der alemannischen Schwerter war Mäder jedenfalls begeistert: «Die Klingen zeigen einen komplexen Aufbau, der von höchster Handfertigkeit zeugt». Die Schmiede von einst hätten verschiedene Stahlqualitäten in einer Klinge vereinigt und mehrstufig gehärtet, wodurch kunstfertige Muster entstanden seien.

Am meisten überrascht war der Forscher von einer römischen Spatha aus dem 4. Jahrhundert n. Chr., dem bislang ältesten Untersuchungsobjekt aus Europa. Das Schwert ist aus feinst raffiniertem Eisen aufgebaut. Raffinieren bedeutet, aus dem Eisen die Schlacke, Holzkohle und Gase zu entfernen. Das Eisen wird dabei umgefaltet - in eine Vielzahl von Lagen. Je besser raffiniert wurde, umso mehr Lagen weist das Eisen auf. Seine Analyse lieferte dem Schwertforscher einen unerwarteten Triumph. «Das frühgeschichtliche Europa war bezüglich der Schwertschmiedekunst keineswegs hinterwäldlerisch», sagt Mäder. «Es stimmt also nicht, dass unsere Schwerter aus schlecht raffiniertem Eisen bestehen. Ohne Kantei-Politur war einfach nicht erkennbar, dass europäische Schwerter weit mehr als nur ein Dutzend Lagen besitzen». Aus wie vielen Lagen japanische und europäische Schwerter nun aber genau geschmiedet wurden, will Mäder in Zusammenarbeit mit der Empa klären.

Quelle / Autorin: Daniela Wenger, Abteilung Analytische Chemie,
Empa -- Materials Science & Technology - Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Dübendorf, St. Gallen und Thun (26.03.2007)

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was sagen Ihnen die Begriffe Astronaut, Kosmonaut, Taikonaut, Spationaut, Angkasawan
?

Der Begriff Astronaut, setzt sich aus zwei griechischen Begriffen (astron = Stern + nautes = Seefahrer/Matrose) zusammen und wurde durch das Buch Les Astronautes (Die Astronauten) (1927) des französischen Science-Fiction-Autors J.-H. Rosny Aîné geprägt. Dies geschah in Anlehnung an den Begriff Aeronaut (Luftschiffer). Dieser Begriff hat sich durch die US-amerikanische Raumfahrt fest etabliert, so auch für den (west-)deutschen Begriff Raumfahrer.

Der Begriff Kosmonaut setzt sich ebenfalls aus zwei griechischen Begriffen (kosmos = Weltraum + nautes = Seefahrern / Matrose) zusammen und bezeichnet einen sowjetischen Raumfahrer. Der Begriff wurde während des Wettlaufs zum Weltall der 1950er Jahre geprägt, und mit Juri Gagarin als erstem Menschen im Weltraum weltweit bekannt. Das Bild des Kosmonauten spielte in der Sowjetunion eine Bedeutung, die über die technische oder politische Errungenschaft wie im Westen hinaus ging. Das wird u.a. im Kosmonautenmuseum in Moskau illustriert. Auch im heutigen Russland und den GUS-Staaten wird weiterhin von Kosmonauten gesprochen.

Durch die Teilung Deutschlands und der in dieser Zeit durch die Fortschritte in der Raumfahrt gebräuchlich gewordenen Begriffe entstand im deutschen Sprachraum eine Besonderheit. Während im westlichen Teil der Begriff „Astronaut“ benutzt wurde, wurde im östlichen Teil der Begriff „Kosmonaut“ verwendet. Die Bundesrepublik Deutschland als Teil des Westbündnisses war wirtschaftlich und wissenschaftlich zu den USA orientiert, die DDR hingegen in den beiden Bereichen zur Sowjetunion.

Taikonaut (von tai = universal + kong = Himmel; zusammen: Weltraum + griech.: nautes = Seefahrer) ist ein von den Medien inszeniertes Kunstwort für chinesische Raumfahrer. Auf Chinesisch wird das Wort Yǔhángyuán (geschrieben: 宇航员; "Weltraumfahrer") verwendet. In fremdsprachigen Veröffentlichungen der chinesischen Regierung werden vor allem die Begriffe „Astronaut“ und „Kosmonaut“ verwendet. Die chinesische Regierung startete am 15. Oktober 2003 mit dem Raumschiff Shenzhou 5 und dem Raumfahrer Yang Liwei den ersten bemannten chinesischen Weltraumflug

Der Begriff (Spationaut) spationaute (von franz.: espace = Raum/Weltraum + ναύτης nautēs = Seefahrer) ist ein französisches Kunstwort für Raumfahrer, das sich möglicherweise gegenüber « astronaute » durchsetzen könnte, vor allem für französische oder europäische Raumfahrer.

Der Begriff Angkasawan leitet sich vom malaysischen Wort angkasa (Weltraum) ab. Die beiden malaysischen Raumfahrer Faiz Khaleed und Sheikh Muszaphar Shukor sind bisher die einzigen zwei Raumfahrer mit dieser Bezeichnung. Der Begriff wurde gewählt um sie von anderen Raumfahrern abzuheben, obwohl sie an einer russischen Raumfahrtmission teilnehmen werden.

Quelle: wikipedia.org

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Welche weltbekannte Brücke, die 75 Jahre alt ?

Die am 19. März 1932 offiziell eröffnete Sydney Harbour Bridge stellt die Hauptverbindung zwischen Sydneys Nord- und Südküste über den Hafen von Sydney (Port Jackson) dar und wird von Einheimischen schlicht „Kleiderbügel“ (engl.: coat hanger) genannt. Neben dem berühmten Sydney Opera House wird dieses imposante Bauwerk meist als weiteres Wahrzeichen Sydneys genannt.

Die Sydney Harbour Bridge ist..
- die schwerste und längste Bogenbrücke der Welt
- für viele Einwohner Sydneys etwas Besonderes - eine Wohnung mit Fenster muss die Blickrichtung zur Brücke haben.

Zahlen und Fakten: Sydney Harbour Bridge
4 riesige Stahlstelzen tragen die Brücke
6 Straßenspuren (bei der Eröffnung) und 2 Bahngleisen, 2 Straßenbahnschienen, je ein Fuss- und Fahrradweg.
7 Jahre, von 1924 bis 1932, wurde während 365 Tagen im Jahr an der Brücke gebaut.
8 Straßenspuren (davon eine Busspur), zwei Bahngleise, einen Fahrradweg und einen Fußweg
50 Meter Breite - sie die „Breiteste Brücke der Welt mit langer Spannweite“
79 % des Stahls Redcar im Nordosten Grossbritanniens, 21% aus Australien selber.
128 Stahlseile hielten während der Bauzeit die halben Bogen.
128 Stahlseile - jedes war 365 Meter lang, 7 cm im Durchmesser, wog 8,6 Tonnen und bestand aus 217 einzelnen Drähten.
134 m über dem Meerespiegel erhebt sich der Bogenscheitel
503 m Spannweite
1149 Meter beträgt die Brückenlänge, inkl. Auffahrrampen
1400 Männer waren am Bau der Brücke beschäftigt, 16 davon starben an einem Arbeitsunfall.
17.000 m³ Granit wurden verbaut
39'006 Tonnen Stahl sind im Bogen verarbeitet
52'800 Tonnen Stahl wurden insgesamt verarbeitet.
95'000 m² Beton wurden beim Brückenbau verwendet
272'000 Liter Farbe benötigte man für die ersten drei Anstriche; für einen Anstrick hat ein Streichtrupp etwa zehn Jahre
6'000'000 Nieten zieren die Brücke
10'057'170 Pfund, 7 Shillinge und 9 Pennies kostet die Brücke; voranschlagt waren 4'217'722 Pfund.

Quelle: wikipedia.org

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Assimilation – was versteht man darunter?

In der Biologie versteht man unter Assimilation die Umwandlung von körperfremden Stoffen in körpereigene. Sie vollzieht sich vor allem in den Pflanzen, die Anorganisches in Organisches überführen. Der wichtigste Vorgang ist die CO 2-Assimilation: die Pflanzen entnehmen der Luft Kohlendioxid (CO 2) und dem Boden mit Wurzeln Wasser (H2O). Daraus bilden sie auf sehr komplizierte, noch nicht ganz erforschte Weise zunächst Kohlenhydrate wie Zucker und Stärke, wobei Sauerstoff (O) frei wird. Dieser chemische Prozess, genannt Fotosynthese, geht mit Hilfe des Sonnenlichtes als Energiequelle und eines grünen Farbstoffes (Chlorophyll) vor sich, der in den Blättern und in anderen grünen Pflanzenteilen enthalten ist. Ausserdem spielt dabei ein kompliziertes Enzymsystem als Katalysator eine wichtige Rolle.

Dieser Vorgang hat eine überragende Bedeutung zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts auf unserem Planeten. Die Fotosynthese liefert auf der Erde jährlich unzählige Tonnen organische Substanzen, die hauptsächlich Kohlenstoff enthalten; ausserdem ersetzt sie immer wieder die riesigen Sauerstoffverluste, die laufend durch Oxidation und Verwesung auftreten. Wenn die Pflanzen ihre chemische Aktivität einstellen würden, wäre der Sauerstoff nach 3000 Jahren völlig au der irdischen Atmosphäre verschwunden. Die Fotosynthese ist daher die lebenswichtigste biochemische Reaktion.

Die Masse des CO2 liegt überwiegend in folgender Form vor:
CO2 als Kohlenstoff gebunden in fossilen Energieträgern
CO2 gasförmig in der Atmosphäre
CO2 gelöst in Gewässern und Ozeanen
CO2 gebunden als Carbonat in Kalksteinen und Korallenriffen
CO2 als Kohlenstoffbestandteil der derzeitigen Biomasse

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was ist eigentlich eine Brennstoffzelle?

Eine Brennstoffzelle ist eine galvansche Zelle, die die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in ektrische Energie umwandelt. Im Sprachgebrauch steht Brennstoffzelle meist für die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle.

Eine Brennstoffzelle ist kein Energiespeicher, sondern nur ein Wandler. Die Energie wird mit den Brennstoffen in einem Tank gespeichert. Zusammen mit einem Brennstoffspeicher kann die Brennstoffzelle einen Akkumulator ersetzen, wodurch ein deutlich niedrigeres und günstigeres Leistungsgewicht erreicht werden kann.

Das Prinzip der Brennstoffzelle wurde schon 1838 von Christian Friedrich Schönbein entdeckt, indem er zwei Platindrähte in einer Elektrolytlösung (wahrscheinlich Schwefelsäure) mit Wasserstoff beziehungsweise Sauerstoff umspülte und zwischen den Drähten eine Spannung feststellte. 1839 veröffentlichte Schönbein diese Ergebnisse. Im gleichen Jahr schrieb Sir William Grove eine Notiz über das „batterisierte“ Knallgas und wandte diese Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit Schönbein in mehreren Versuchen an.

Aufgrund der Erfindung der Dynamomaschine durch Werner von Siemens geriet die von ihm als „Galvanische Gasbatterie“ bezeichnete Erfindung zunächst in Vergessenheit, da die Dynamomaschine in Verbindung mit der Dampfmaschine bezüglich Brennstoff und Materialien relativ einfach und unkompliziert war.

Ihre Renaissance erlebte die Brennstoffzelle ab den 1950er Jahren mit der beginnenden Raumfahrtforschung. Sie gewinnt seitdem kontinuierlich an Bedeutung. Auf Island wird sie im Zuge der eingeführten Wasserstoffwirtschaft bald flächendeckend eingesetzt. Die momentan leistungsfähigste stationäre Brennstoffzelle ist eine Hochtemperatur-Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle und steht im Forschungszentrum Jülich.

Quelle: wikipedia.org

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wissen Sie wer den Boxermotor entwickelt hat und kennen Sie dessen Geschichte?

2007 - genau vor 110 Jahren begann die Geschichte des Boxermotors
1897 entwickelt Karl Benz den Boxermotor. Das Aggregat mit zwei liegenden Zylindern, die gegenläufig arbeitend auf eine gemeinsame Kurbelwelle wirken, nennt Benz „Contra-Motor“. Eingesetzt wird die Maschine von 1899 an vor allem in Personen- und Rennwagen.

Gegenspieler statt Zwillinge: Karl Benz ordnet 1897 die Zylinder seines neuen Motors gegenläufig an und nennt ihn „Contra-Motor“.

 

Geniale Episode des Motorenbaus bei Benz & Cie.: Der Contra-Motor wird von 1899 bis 1902 in Serien-Personenwagen und Rennfahrzeugen eingesetzt.

Die Erfindung des Automobils liegt 1897 gerade einmal elf Jahre zurück, und Kraftwagen sind in Deutschland noch selten auf den Straßen. Doch die Ansprüche der Automobilisten an die Leistungsfähigkeit ihrer Vehikel sind bereits gestiegen. Das hat auch Karl Benz erkannt. Er richtet 1896 eine eigene Abteilung für Motorwagenbau in seinem Mannheimer Unternehmen ein und beginnt mit der Entwicklung von leistungsfähigen Mehrzylindermotoren. Als erster Entwurf entsteht 1897 der Prototyp eines Zweizylinder-Aggregats mit parallel gekuppelten Zylindern. Dieser „Zwillingsmotor“ ähnelt den Reihenmotoren, an denen auch andere Hersteller zu dieser Zeit arbeiten.

Bild1: Rücken an Rücken sitzen Fahrer, Beifahrer und Passagiere im Benz-Modell Dos-à-Dos, das 1899 zusam-
men mit dem Contra-Motor Premiere hat.
Bild 2:
Mit dem Contra-Motor zum Sieg: Fritz Held mit Beifahrer Hans Thum auf Rennwagen Benz 8 PS nach dem
Sieg bei der Automobil-Distanzfahrt Frankfurt – Köln am 2. Januar 1899.
Bild 3: Großraumautomobil oder Omnibus: Der Benz Break mit acht Sitzen aus dem Jahr 1899.
Bild 4: Freie Sicht nach vorn und nach hinten: Ausfahrt mit einem Benz Dos-à-Dos im Jahr 1900.
Bild 5: Fritz Held und Beifahrer Mathias Bender gewinnen 1900 die Fernfahrt Mannheim – Pforzheim – Mannheim
auf dem Rennwagen Benz 16 PS. Für die beste Zeit des Tages erhalten sie die große Vase.
Bild 6: Klappverdeck für die Passagiere: Benz Mylord Coupé von 1901.
Bild 7: Mit 15 PS: Benz Phaeton mit Contra-Motor von 1902.

Doch bald darauf präsentiert Benz & Cie. ein anderes Motorenkonzept, bei dem die Zylinder gegenläufig angeordnet sind. Diesen „Contra-Motor“ entwickeln die Ingenieure in den kommenden beiden Jahren zur Serienreife weiter. Eine erste 4,2-Liter-Variante wird schon 1898 in Omnibusse eingebaut. Doch die ausgereiften 1,7-Liter- und 2,7-Liter-Motoren debütieren schließlich 1899 mit einer Leistung von 5 PS (4 kW) und 8 PS (5,9 kW) im Modell Benz Dos-à-Dos.

Laufruhe durch Massenausgleich
Das Contra-Aggregat ist der erste Boxermotor der Automobilgeschichte und wird in Personenwagen, Nutzfahrzeugen sowie in Rennwagen eingesetzt. Das neue Motorenkonzept bietet gegenüber Reihenmotoren mehrere Vorteile. Vor allem gleichen die um 180 Grad versetzten Zylinder die Massenbewegungen sehr gut aus. Denn ihre Arbeitstakte verlaufen bei gegenläufiger räumlicher Ausrichtung so versetzt, dass sich die Momente von Arbeits- und Ansaugtakt sowie Ausstoß- und Verdichtungstakt aufheben. Möglich wird diese Bewegung der Kolben aufgrund einer doppelt gekröpften Kurbelwelle. Wegen dieser doppelten Kröpfung sind die beiden Zylinder im nach oben offenen Motorrahmen leicht zueinander verschoben angeordnet. Dieser Aufbau erlaubt außerdem eine kompakte und flache Bauweise des Boxermotors.

Rücken an Rücken
Zusammen mit dem Motor stellt Benz 1899 eine neue Karosserieform vor, den Dos-à-Dos. In diesem Fahrzeug sitzen Fahrer sowie Beifahrer Rücken an Rücken mit den Passagieren. Allerdings treten im selben Jahr als weitere Varianten der Benz Mylord (zwei Sitzbänke in Fahrtrichtung) und der Benz Phaeton (drei Sitzbänke, davon zwei in Fahrtrichtung) neben den Dos-à-Dos. Außerdem präsentiert Benz schon 1898 die Karosserievariante Break mit zwölf Sitzen und 1899 den Break mit acht Sitzen.

Die Leistung des Contra-Motors steigt nach seiner Premiere 1899 kontinuierlich. Während der 5-PS-Motor des Dos-à-Dos zunächst nicht verändert wird, leistet die größere Variante mit 2690 Kubikzentimeter Hubraum 1899 erst 8 PS (5,9 kW), 1900 dann 9 PS (6,6 kW) und 1901 schließlich 10 PS (7,4 kW). 1902 erreicht der bewährte Motor mit einer erhöhten Drehzahl von 980/min statt 920/min endlich 12 PS (8,8 kW). Der kleinere 1710-Kubikzentimeter-Motor erstarkt in diesem Jahr auf 9 PS (6,6 kW). Und als neue Varianten kommen in den Benz-Modellen Tonneau und Phaeton der 2940-Kubikzentimeter-Motor mit 15 PS (11 kW) und das 3720-Kubikzentimeter-Aggregat mit 20 PS (14,7 kW) zum Einsatz.

Ausserdem arbeitet bereits 1898 im zwölfsitzigen Break ein Benz-Boxermotor mit 4245 Kubikzentimeter Hubraum, der zwischen 13 PS (9,6 kW) und 15 PS (11 kW) leistet. Schon 1900 wird aber der Bau dieser Maschine eingestellt. Dagegen erhält 1902 der Benz Ideal einen Contra-Motor mit 2090 Kubikzentimeter Hubraum, der 8 PS (5,9 kW) bei 1000/min leistet. Die Vorgängermodelle des Ideal sind noch mit einem Einzylindermotor ausgerüstet.

Im Nutzfahrzeugbereich bewährt sich der Contra-Motor unter anderem als Antrieb für das stärkste der neuen Lastwagen-Modelle, die Benz 1900 vorstellt. Der Fünftonner läuft auf Eisenreifen und hat als Antrieb eine Contra-Maschine mit 14 PS (10,4 kW). Schon 1898 liefert Benz den zwölfsitzigen Break als Omnibus nach England. In Deutschland setzt sich dieses Fahrzeug jedoch nicht durch.

Im Renneinsatz
Der Boxermotor macht nicht nur in Personenwagen und Nutzfahrzeugen Karriere, sondern bewährt sich auch auf der Rennstrecke: Das erste Fahrzeug der Marke, das eigens für Motorsportwettbewerbe konstruiert wird, ist der 1899 vorgestellte Rennwagen Benz 8 PS. 1899 erringt Fritz Held damit den Klassensieg der Fernfahrt Frankfurt – Köln über 193,2 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22,5 km/h. Held wird mit der Großen Goldenen Medaille ausgezeichnet, Emil Graf fährt in einem baugleichen Wagen auf Platz zwei. Nach der Steigerung der Motorleistung auf 12 PS kommt Fritz Held 1899 bei der Fahrt Innsbruck – München auf Platz zwei. Auf der Strecke Berlin – Leipzig siegen Fritz Held und Richard Benz mit der kürzesten Fahrzeit.

Der nächste Benz Rennwagen entsteht 1900 auf der Basis des 1899 erfolgreichen Fahrzeugs. Sein Contra-Motor leistet nun 16 PS und hat Zentralölung, Wasserpumpe sowie ein Zahnrad-Vorgelege mit vier Übersetzungen und einem Rückwärtsgang. Der 1150 Kilogramm schwere Wagen kostet rund 15 000 Mark. Sein erster Einsatz endet mit einem zweiten Platz für Fritz Scarisbrick bei der Gebirgsfahrt Eisenach – Oberhof – Meiningen – Eisenach über 136 Kilometer. Nach 4 Stunden und 23 Minuten kommt Scarisbrick mit einem Durchschnittstempo von 30,1 km/h ins Ziel, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 65 km/h.

Die letzte Evolutionsstufe der Benz-Boliden mit Contra-Motor ist der 1900 vorgestellte Rennwagen Benz 20 PS. Hatten die beiden vorherigen Modelle jeweils einen Zweizylinder-Boxer, weist dieses von Georg Diehl entwickelte Fahrzeug einen Vierzylinder-Boxer mit 5440 Kubikzentimeter Hubraum auf. Es ist das erste Benz Automobil mit schräg gestellter Lenksäule. Mathias Bender gewinnt auf diesem Fahrzeug das internationale Bahnrennen in Frankfurt am 29. Juli 1900 über 48 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 47,5 km/h. Auf Platz zwei kommt Fritz Scarisbrick mit dem 16-PS-Boliden.

Rückkehr zum Zwillingsmotor
1902 endet die Ära des Contra-Motors bei Benz. In die Fahrzeuge der Mannheimer Marke werden nun der Zwillingsmotor und ein davon abgeleiteter Reihenvierzylinder eingebaut. Der von Karl Benz entwickelte Boxermotor bleibt eine geniale Episode in der Geschichte des Motorenbaus bei Benz & Cie.

Quelle: DaimlerChrysler

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Erinnern Sie sich noch an die Entstehungsgeschichte des Eurotunnels?


Die Eisenbahnverbindung unter dem Ärmelkanal
1994 wurde der Eurotunnel, eine unter dem Ärmelkanal hindurchführende Eisenbahnverbindung zwischen Frankreich und England, in Betrieb genommen. Seither bring ein spezieller Pendelzug in nur fünfunddreissig Minuten Passagiere, Güter und Fahrzeuge von einem Land ins andere. 1987 begann man mit dem Bau. Der Vortrieb des 50 km langen Stollens, der aus zwei Hauptröhren und einem dazwischenliegenden Arbeits- und Fluchttunnel besteht, erfolgte gleichzeitig von Sangatte und von Folkstone aus und 1991 wurde der letzte Meter der 38 km langen Unterwasserstrecke, die bis zu 40 m unter der Meeresoberfläche verläuft, durchstossen. Da die Bauarbeiten mehr als das Doppelte des Kostenvoranschlages verschlangen und die Zahl der Passagiere und Frachtmengen nicht den Erwartungen entsprach, geriet die Betreibergesellschaft bald einmal in finanzielle Nöte. Durch verschiedene Massnahmen gelang es im 1997 erstmals einen Gewinn zu erzielen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sagt Ihnen der der Ausdruck "urbanes Land" etwas?

Urban (lat.) bedeutet städtisch, gebildet und weltmännisch. Wenn man von urbanisieren spricht, dann meint man ein verstädtertes Land. Spricht man von Urbanistik, dann meint man die Wissenschaft des Städtebaus.

Die Schweiz ist zu einem urbanen Land geworden.
Lebten 1980 noch 61 Prozent der Wohnbevölkerung in städtischen Gebieten, so sind es derzeit 74 Prozent. Das Bundesamt für Statistik untersucht diesen Verstädterungs-Prozess und widmet ihm eine Ausstellung.

Die Stadt entziffern (Ausstellung im Espace Public des BFS). Obwohl die Schweiz noch immer mit wunderschönen Alpenland-schaften und zahlreichen verträumten Gegenden aufwarten kann, hat sie sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend gewandelt - sie ist zu einem urbanen Land geworden. 74 Prozent der Schweizer Bevölkerung leben in Städten und Agglome-rationen. Dieser Anteil lag 1980 noch bei 61,5 Prozent und 1990 bei 69 Prozent. In denselben Zonen konzentrieren sich 82 Prozent der Beschäftigten. Die mit Gebäuden und Infrastrukturen bebaute Fläche ist innerhalb von zwölf Jahren um 32 700 Hektaren (+13%) gewachsen. Die zahlreichen Indikatoren des Bundesamtes für Statistik (BFS) zum Thema tragen wesentlich zur systematischen Beobachtung des Raums und dessen Nutzung bei und zeigen dabei die Bedeutung der territorialen Dyna-mik auf, welche die Schweiz seit einigen Jahrzehnten erfährt.

Quelle: (BFS) Bundesamt für Statistik (Neuchâtel, 09.02.2007)

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was ist Benzol? Inwieweit könnten Sie diese Frage spontan beantworten?

Benzol - schädlich und nützlich
Benzol ist ein aromatisch riechender Kohlenwasserstoff, der aus Erdöl und Steinkohle gewonnen wird. Die Verwendung ist vielfältig. Die meisten Leute bringen diesen Stoff in Zusammenhang mit Gift im Benzin, ohne genau zu wissen warum. Benzol wird dem Benzin, mit dem Zweck die Oktanzahl zu erhöhen, zugesetzt. Der Zusatzstoff ist für den Menschen giftig und kann beim Einatmen Kopfschmerzen und Übelkeit und bei längerer Einwirkung Krebs und Knochenmarkschädigungen hervorrufen und tödliche Vergiftungen verursachen. Aus diesen Gründen hat man in der Schweiz schon vor Jahren die Tankstellen umge-rüstet. So genannte Saugrüssel sorgen für das Absaugen der schädlichen Benzoldämpfe und der Rückführung in die Tankan-lagen. Dort werden sie wieder verflüssigt.

Neben der Verwendung als Benzinzusatz wird Benzol noch bei der Herstellung von Arzneimitteln, Waschpulvern, Schmierfet-ten und Wachsen sowie als Lösungsmittel und als Ausgangssubstanz für chemische Verbindungen wie Anilin und Phenol ein-gesetzt. Aus den Letzteren werden Kunststoffe und Farben hergestellt.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wer sind die Tigerstaaten und warum nennt man sie so?

Der Kreis der Tigerstaaten
Der Begriff „Tigerstaaten“ erhielt in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts seine eigentliche Prägung. Noch vor Jahrzehnten gehörten die damit gemeinten Staaten, wie beispielsweise Singapur, Hongkong, Taiwan und Südkorea, zu den ärmsten Entwicklungsländern der Welt. Ihre wirtschaftliche Aufholjagd wurde beispiellos. Somit bezeichnete man als Tiger-staaten die wirtschaftlich am rasantesten gewachsenen Staaten Asiens. Diese Staaten, die vom Schwellenland mit hoher Dynamik zum Industriestaat wurden, entsprechen sinnbildlich einem Tiger der mit enormer Energie zum Sprung ansetzt.

Zu den klassischen Tigerstaaten, auch als kleine Tigerstaaten bezeichnet, gehören Hongkong, Südkorea, Singapur und Taiwan. Zum erweiterten Kreis zählt man heute auch die Länder wie Japan, Brunei, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thai-land und Vietnam. Die den klassischen vier Tigerstaaten gefolgten Länder werden auch als Pantherstaaten bezeichnet.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Welches Wahrzeichen macht die deutsche Stadt Wuppertal so bekannt?

Die Schwebebahn und Ihre Geschichte
Die ersten Schritte auf dem Weg zum Wahrzeichen Wuppertals. Am 8. Februar 1887 wurde von den Elberfelder Stadtverordneten eine "Kommission zur Prüfung des Projektes einer Hochbahn" gewählt. Am 15. März 1887 wählte Barmen ebenfalls eine Kommission. Wenig später erfolgte der Zusammenschluss beider Kommissionen zu einer gemeinsamen Hochbahnkommission.

Im Sommer 1898 wurde mit dem Bau der Schwebebahn begonnen. Dieser schritt zügig voranschritt. Am 5. Dezember 1898 stieg die erste Probefahrt, die zweite folgte am 4. März 1899. Im Jahre 1991 wurden zwei weitere Streckenabschnitte freigegeben. Der 1. März 1901 gilt als Datum der offiziellen Betriebseröffnung. Am 27. Juni 1903 wurde auch die restliche Strecke Kluse-Rittershausen (Oberbarmen) freigegeben. 19'200 Tonnen Eisen waren insgesamt verarbeitet worden. Die gesamte Strecke wies 472 Eisenstützen auf. Die Baukosten betrugen rund 16 Mio. Goldmark. Heute transportiert die Schwebebahn täglich cirka 80'000 Fahrgäste und ist damit Wuppertals wichtigstes öffentliches Verkehrsmittel.

Die Bahn baute übrigens M.A.N. Das Industrieunternehmen, heute mit dem Hauptsitz in München, ist den meisten Leuten vor allem als Hersteller von Nutzfahrzeugen, Dieselmotoren und Turbomaschinen bekannt.

Quellen und weitere Informationen unter:
www.schwebebahn.de
www.schwebebahn-wtal.de
www.uni-wuppertal.de/wuppertal/schwebebahn/

www.man.de


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kennen Sie die Wiege des Dieselmotors?

Initiant und Ort des Geschehens
Rudolf Diesel und der Direktor der Maschinenfabrik Augsburg, Heinrich von Buz, gehen eine Zusammenarbeit ein. Buz gibt Diesel die volle Unterstützung bei seinen Entwicklungsarbeiten. M.A.N wird zur Wiege des Dieselmotors.



Zwischen 1893 - 1897 baute und erprobte Rudolf Diesel den weltweit ersten funktionstüchtigen Dieselmotor bei der Maschinenfabrik Augsburg AG, die 1898 mit der Maschinenbau-AG Nürnberg zur Vereinigten Maschinenfabrik Augsburg und Maschinenbaugesellschaft Nürnberg A.G. verschmolzen wurde. 1908 erfolgte die Umbenennung in M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Augsburg.

Die Wurzeln der MAN Gruppe reichen fast 250 Jahre zurück. Das erste sichtbare Ergebnis ihres wirtschaftlichen Handelns war gleich eine Pionierleistung: Mit der Eisenhütte „St. Antony“ in Oberhausen nahm 1758 das erste schwerindustrielle Unternehmen des Ruhrgebiets seinen Betrieb auf. 1782 folgte dann die Hütte „Gute Hoffnung“.

Heute bietet MAN in mehr als 120 Ländern der Welt zuverlässige und innovative Tech-nologien sowie Know-how im Bereich Transportrelated Engineering an. Inzwischen arbeiten bei MAN weltweit 50'000 Mitarbeiter. Vor fast 250 Jahren gegründet, erwirtschaftet MAN heute mit Nutzfahrzeugen, Dieselmotoren, Turbomaschinen und Industriedienstleistungen einen Umsatz von rund 13 Milliarden Euro.

www.man.de

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wissen Sie beispielsweise in welchem Zusammenhang der Begriff "Setra" entstanden ist?

Otto Kässbohrer und Setra
Am 26. Januar 1904 wurde der deutsche Unternehmer und Fahrzeugbauer Otto Kässbohrer geboren. Dieses Jahr, also 2007, wäre er 103 Jahre alt geworden. Er ist einer der Unternehmer welcher durch seinen Erfindergeist nachhaltig Geschichte

geschrieben hat. Im Jahre 1951 gelang ihm einen der ersten Omnibusse zu bauen, dessen Aufbau weder von einem Lastwagen- noch von einem Personenwagengestell getragen wurde. Die neue Generation Omnibus nannte er "Setra" – der Begriff steht für "selbsttragend".


Die neuste Generation Setra-Reisebusse

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Haben Sie schon einmal etwas von der Weltuntergangsuhr gehört?

Weltuntergangsuhr steht auf fünf vor zwölf
Wissenschaftler nehmen auch Klimaänderung als Bedrohung auf
Washington/London (pte/18.01.2007/13:50) - Der Bulletin der Atomic Scientists http://www.thebulletin.org hat die "Weltuntergangsuhr" zwei Minuten vorgestellt: Die Menschheit befindet such näher am Abgrund als in den vergangenen 20 Jahren, lautet der Grundtenor der Experten. Verschärfend kommt nach Ansicht der Wissenschaftler auch noch die Klimaerwärmung als Bedrohung für den Planeten hinzu. Prominente Forscher, darunter ein Beratergremium dem 18 Nobelpreisträger angehören, haben ihre Ergebnisse bei Pressekonferenzen in Washington und in London veröffentlicht.

Zwei Faktoren waren ausschlaggebend dafür, die Zeiger dieser symbolischen Weltuntergangs-Uhr (Doomsday-Clock), die 1947 vom "Bulletin" ins Leben gerufen wurde und damals auf sieben vor zwölf gestellt wurde, jetzt um zwei Minuten nach vor zu rücken wurde: Zum einen sei die Bedrohung der Erde durch die neuen Atommächte Nordkorea und Iran gestiegen, zum anderen sei es leicht möglich, dass Atomwaffen in Hände von Terroristen gelangen könnten. Ein weiterer Faktor beziehe sich auf die Zunahme der friedlichen Nutzung der Kernkraft. Die Forscher argumentieren damit, dass damit noch mehr spaltbares Material auf der Erde verfügbar sei.

Insgesamt wurde diese Weltuntergangsuhr seit ihrer Einführung 18 Mal verstellt. 1953 stand der Minutenzeiger nach den Wasserstoffbomben-Tests sogar auf zwei Minuten vor zwölf. 1991 wurde die Uhr auf 17 Minuten vor zwölf zurückgedreht: Damals hatten sich die Supermächte nach dem Ende des Kalten Krieges darauf geeinigt, große Mengen von Kernwaffen abzubauen.

Die Zukunft sieht nach Ansicht der Experten alles andere als positiv aus: Auch die Arsenale der beiden Militärmächte USA und Russlands umfassen etwa 26.000 Atomsprengköpfe. "Obwohl die Gefahr eines Krieges der beiden Supermächte abgenommen hat, könnte ein regionaler Konflikt Millionen Todesopfer fordern", meinte Martin Rees, Astronom an der Universität Cambridge. Das Risiko, dass hier Atomwaffen zum Einsatz kommen, sei größer als je zuvor, so der Forscher. Das Schmugglernetzwerk des pakistanischen Forschers A.Q. Khan habe dies deutlich gemacht. Dass die Welt machtlos dagegen ist, sei auch am Beispiel des Iran zu sehen, argumentieren die Forscher. Selbst diplomatische Druckmittel erwiesen sich als vergeblich.

Neu hinzugekommen sind aber nun auch andere Gefahren, die von den Bulletin-Experten miteinbezogen wurden. "Als wir auf die Doomsday-Clock geblickt haben, mussten wir feststellen, dass auch andere Technologien und Trends zu beobachten sind, die wir berücksichtigen müssen", erklärt Kennette Benedict, Direktorin des Bulletin. Neben den Gefahren durch Nanotechnologie und Bioterrorismus, sehe die Bedrohung durch die Klimaveränderung mindestens genauso düster aus wie jene durch Atomwaffen. (Ende)

Quelle: pressetext.austria
www.pressetext.at