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Archivorganisation Januar 2010

Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge

Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom Januar 2010

Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen Januar 2010
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Mob15_01.2010_Messen_Veranstaltungen:
suissetraffic: Anschluss garantiert im September 2011 (Veranstaltungen+Archiv 1+2)

Mob14_01.2010_International:
China will Bevölkerung zu gutem Benehmen erziehen (Im Blickpunkt 2)

Mob13_01.2010_CH-Wirtschaft:
Neue Rekordzahl aktiver Unternehmen(Im Blickpunkt 3)

Mob12_01.2010_Telekommunikation:
Leitfaden Mobilfunk: Hilfe für Gemeinden bei Beurteilung (Im Blickpunkt 4)

Mob11_01.2010_Luftverkehr: Schweizer F-5 Tiger: 250'000 Stunden in der Luft (Im Blickpunkt 5)
Mob10_01.2010_Automobiltechnik:
ESP bereits bei 85 Prozent der Neuwagen serienmässig vorhanden (Im Blickpunkt links)
Mob09_01.2010_Messen_Veranstaltungen: SENSOR+TEST 2010 Schwerpunktthema Energieeffizienz
(Veranstaltungen+Archiv 1+2)
Mob08_01.2010_Messen_Veranstaltungen:
25. Ferien- und Gesundheitsmesse Bern: Ungebrochene Lust. (Archiv 1+2)
Mob07_01.2010_Messen_Veranstaltungen:
Swissbau: Fulminanter Start der Bau- und Immobilienwirtschaft (Im Archiv 1+2)
Mob06_01.2010_Schienenverkehr:
Abkommen über Weiterentwicklung des Bahnangebots im Genferseebecken (Im Blickpunkt 2)
Mob05_01.2010_Schienenverkehr:
Ausschreibung der Rollenden Landstrasse (Rola): Kein geeignetes Angebot (Im Blickpunkt 3)
Mob04_01.2010_Schienenverkehr:
Neue Verordnungen über sicherheitsrelevante Tätigkeiten im Bahnbereich (Im Blickpunkt 4)
Mob03_01.2010_Altern. Antriebe + Energien:
Neues von Wasserstoff, Infrastruktur und Brennstoffzellen (Im Blickpunkt 5)
Mob02_01.2010_Automobilwirtschaft:
Kennen Sie die Geschichte von Volvo ? (Im Blickpunkt rechts)
Mob01_01.2010_Forschung+Entwicklung:
Eigenständig fahrende Automobile schon in zehn Jahren Realität? (Im Blickpunkt links)

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suissetraffic: Anschluss garantiert im September 2011
(Veranstaltungen+Archiv 1+2)
Das Datum für die erfolgreiche Fortführung und Weiterentwicklung der suissetraffic ist bekannt. Vom 6. bis 9. September 2011 wird die Schweiz erneut zur zentralen Marktplattform Europas im öffentlichen Verkehr. Die Vorbereitungen zur erneuten Organisation der suissetraffic, die internationale Fachmesse des öffentlichen Verkehrs, laufen auf Hochtouren.

Die internationale Fachmesse suissetraffic vereint in Bern (Schweiz) zum zweiten Mal die gesamte Zulieferindustrie des öffentlichen Verkehrs. Insgesamt bietet die suissetraffic einen repräsentativen Querschnitt mit Innovationen aus den Bereichen Bahntechnologie, Bahninfrastruktur, Transport-IT, Verkehrsdienstleistungen, Güterumschlag/Logistik,
Busse und Bustechnologie, Strecken- und Tunnelbau, Seilbahntechnologie sowie Ausund Weiterbildung. Die breite Unterstützung durch Industrie, Verbände, Organisationen, Verkehrsunternehmen und Politik unterstreicht die grosse Bedeutung dieser wichtigen Marktplattform für den öffentlichen Verkehr im Zentrum Europas.

Das Messekonzept
Bereits die erste suissetraffic 2009 schaffte eine ideale Begegnungsplattform sowohl für Aussteller als auch für Entscheidungsträger. Auf dieser Basis wird weitergearbeitet. Die Verbindung aus Fachmesse, Symposium, Fachtagungen und Parallelveranstaltungen bietet auch an der suissetraffic 2011 einen idealen Treffpunkt, um als Aussteller mit
Kunden und Lieferanten aus Industrie, Politik und den Verkehrsunternehmen den Kontakt zu pflegen. Die Messe findet alle zwei Jahre in den ungeraden Jahren, alternierend zur InnoTrans Berlin, statt. Weitere Informationen sind unter www.suissetraffic.ch abrufbar.

Quelle: BEA, Bern
Mob15_01.2010
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China will Bevölkerung zu gutem Benehmen erziehen

Wer sich im Gemeindebau nicht ordentlich benimmt, dem droht der Rausschmiss - zumindest planen das die Stadtväter der Zehn-Millionen-Metropole Guangzhou - der Hauptstadt der chinesischen Provinz Kanton. Ein Strafpunktesystem soll die Bewohner zur Ordnung zwingen, berichtet BBC-Online.


Wer spuckt, öffentlich uriniert oder sein Fahrzeug illegal abstellt, bekommt je drei Strafpunkte. Wer Abfall oder Gegenstände aus den oberen Geschossen wirft, erhält sieben Strafpunkte, wer seine Miete drei Monate schuldig bleibt, 20. Bei 20 gesammelten Strafpunkten innerhalb von zwei Jahren, wird man aus dem Gemeindebau gekündigt.

Ideen von Hongkong abgeschaut
Das Guangzhou Land and House Management Bureau www.laho.gov.cn gibt auf seiner Homepage an, dass man die Ideen zu gutem Benehmen in der Öffentlichkeit von Hongkong abgeschaut hat. Der Plan sei es, ein zivilisiertes, hygienisches, sicheres und harmonisches Zusammenleben der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Das öffentliche Ausspucken ist in China immer noch weit verbreitet, obwohl es bereits seit mehreren Jahren zahlreiche Regierungskampagnen gibt, die dagegen ankämpfen. Ein Grund, warum die Regierung in Guangzhou hinter dem Plan steht, sind die für November 2010 anberaumten Asian Games www.gz2010.cn/en zu denen Sportler aber auch Gäste aus ganz Asien erwartet werden.

Gutes Benehmen vor ausländischen Gästen
Vom 12. bis 27. November werden in der drittgrößten Stadt Chinas die 16. Asian Games über die Bühne gehen. 45 Nationen nehmen an den Spielen teil. Erwartet werden rund 11.000 Sportler. Durch eine Beteiligung von Finanzgruppen aus Hongkong erhofft man sich die Realisierung großer Bauprojekte. Unter anderem soll eine Bücherei, eine Oper, ein Museum, die Zwillingstürme von Guangzhou und ein Fernsehturm entstehen.

Guangzhou liegt am Pearl River rund 120 Kilometer nördlich von Hongkong. Die Region zählt zu den Wirtschaftszentren Chinas. Das BIP betrug 2008 rund 118 Mrd. Dollar - rund 11.700 Dollar pro Kopf. Damit lag die Metropole an sechster Stelle unter den insgesamt 659 Städten Chinas. Zweimal jährlich findet in Guangzhou eine der größten chinesischen Import-Export-Messen, die Canton Fair www.cantonfair.org.cn, statt.

Quelle: pte, London
Mob14_01.2010
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Neue Rekordzahl aktiver Unternehmen
Die Anzahl der in den schweizerischen Handelsregistern eingetragenen Unternehmen hat per Ende 2009 mit 525 790 einen neuen Höchststand erreicht. Die Aktiengesellschaften machen mit 186 985 Eintragungen nach wie vor den grössten Teil der Unternehmen in der Schweiz aus, wie aus der Handelsregister-Statistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) hervorgeht.

Der Trend der letzten Jahre hält unverändert an: Die Anzahl der Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) ist markant um 7,6 % auf 118 134 per Ende 2009 gestiegen und hat damit eine neue Rekordmarke erreicht. Auch die Anzahl der Aktiengesellschaften ist leicht um 1,6 % auf 186 985 Eintragungen gestiegen. Die Anzahl der eingetragenen Genossenschaften ist hingegen um 2,6 % auf 10 691 zurückgegangen.

Neueintragungen leicht zurückgegangen
Im Jahr 2009 sind 35 454 neue Unternehmen eingetragen und im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) publiziert worden. Damit sind die Neueintragungen im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 % leicht zurückgegangen. Die Löschungen der publizierten Unternehmen sind um 10,9 % auf 23 638 gestiegen. Bei einem grossen Teil dieser Löschungen handelt es sich um Handelsregisterbereinigungen. Die Gesamtzahl aller im schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) publizierten Handelsregistermeldungen ist im vergangenen Jahr um 28,6 % auf 269 051 gestiegen.

Quelle: Bundesamt für Justiz
Mob13_01.2010
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Leitfaden Mobilfunk: Hilfe für Gemeinden bei der Beurteilung von Mobilfunkantennen

Meistens sind es kommunale Baubehörden, die Baubewilligungen für Mobilfunksendeanlagen erteilen. Bei der Beurteilung müssen sie vielfältige Ansprüche berücksichtigen. Der neue Leitfaden Mobilfunk für Gemeinden und Städte bietet praktische Hilfe dabei und zeigt auch Möglichkeiten, wie Gemeinden die Standorte neuer Mobilfunkantennen steuern können. Bundes-, Kantons-, Gemeinde- und Städtebehörden haben den Leitfaden gemeinsam erarbeitet.

Kommunale Bau- und Planungsbehörden stehen bei der Beurteilung von Mobilfunksendeanlagen häufig unter Druck: Sie müssen entscheiden im Spannungsfeld umwelt- und planungsrechtlicher Vorgaben, dem Wunsch der Mobilfunkbetreiber nach technisch einwandfreiem Betrieb von Anlagen und Netzen, einer sich rasch wandelnden Technologie, den Forderungen der Bevölkerung nach Schutz vor nichtionisierender Strahlung sowie Ortsbild- und Landschaftsschutz.

Der neue Leitfaden Mobilfunk für Gemeinden und Städte bietet praktische Hilfe für Behörden und Gremien, die Entscheide im Zusammenhang mit Mobilfunk treffen müssen. Der Leitfaden hilft ihnen, strukturierter vorzugehen und zu erkennen, welche Voraussetzungen und Abklärungen notwendig sind, bevor über die Bewilligung von Mobilfunkanlagen entschieden werden kann. Er zeigt zudem Möglichkeiten auf, wie die Gemeinden die Standorte neuer Mobilfunkanlagen aktiv steuern können.

Bund, Kantone, Gemeinden und Städte gemeinsam
Der Leitfaden Mobilfunk wurde gemeinsam erarbeitet von der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz BPUK, dem Schweizerischen Gemeindeverband, dem Schweizerischen Städteverband, dem Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Bundesamt für Kommunikation BAKOM sowie dem Bundesamt für Raumentwicklung ARE. Vertreterinnen und Vertreter präsentierten anlässlich einer Medienkonferenz am 14. Januar den neuen Leitfaden Mobilfunk der Öffentlichkeit.

Leitfaden (PDF) > hier

Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU
Mob12_01.2010
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Schweizer F-5 Tiger: 250'000 Stunden in der Luft

Dieser Tage wurde mit den Kampfjets vom Typ Northrop F-5E/F Tiger II die 250`000. Flugstunde am Schweizer Himmel geflogen. Die Flugzeuge stehen seit 1978 im Einsatz und werden vorwiegend für den Schutz des Luftraums verwendet. Aktuell stehen noch 54 Maschinen im Dienste der Schweizer Luftwaffe.

Mit dem Rüstungsprogramm 1975 stimmten die eidgenössischen Räte der Beschaffung von 72 Flugzeugen vom Typ Northrop F-5 Tiger II zu (66 Einsitzer F-5E und 6 Doppelsitzer F-5F). Die Endmontage der für den Schutz des Luftraums - damals noch Raumschutz genannt - vorgesehenen Jets erfolgte bei den Flugzeugwerken Emmen. Eine zweite Tranche von 38 Flugzeugen, darunter sechs Doppelsitzer, war Bestandteil des Rüstungsprogramms 1981. Von den insgesamt 110 beschafften Flugzeugen stehen heute noch 54 im Einsatz. Sie werden von Milizpiloten geflogen und in erster Linie für den Schutz des Luftraums verwendet, wo sie die von den Berufsstaffeln geflogenen Boeing F/A-18C/D Hornet ergänzen. Seit 1995 fliegt auch die Patrouille Suisse den Tiger, wofür einige Flugzeuge einen rotweissen Anstrich und Rauchanlagen erhielten. Weitere aktuelle Einsatzgebiete der F-5-Flotte sind die Elektronische Kriegsführung (EKF), das Schleppen von Zielen für das Luft-Luft-Schiessen mit den Bordkanonen der F/A-18 oder die Zieldarstellung für die Fliegerabwehr.

Die Tiger-Flotte leistet in der Schweizer Luftwaffe seit 32 Jahren mit einer Viertelmillion Flugstunden wertvolle Dienste. Die Flugzeuge stehen vor dem Ende ihrer Lebensdauer. Im Rahmen des Projekts Tiger-Teilersatz (TTE) ist in den nächsten Jahren ihre Ablösung durch eine kleinere Anzahl moderner Flugzeuge geplant. Zur Debatte stehen der Eurofighter Typhoon von EADS, die Rafale von Dassault und der Gripen von Saab. Den Entscheid über den Tiger-Teilersatz wird der Bundesrat in diesem Jahr treffen.

Quelle: VBS Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, Bern
Mob11_01.2010
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ESP bereits bei 85 Prozent der Neuwagen serienmässig vorhanden
(Im Blickpunkt links)
Nachholbedarf gibt es noch bei den Fahrzeugen der Klein- und Mikroklasse. Hier könnten bis zu 4'000 Unfalltote in Europa jährlich verhindert werden.

War das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) in seiner Anfangszeit in den 90er Jahren nur den Oberklassemodellen vorenthalten, sind heute 85 Prozent der angebotenen neuen Personenwagen in der Schweiz mit dem elektronischen Helfer ausgerüstet. Eine Zunahme von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einzig bei der Klein- und Mikroklasse gibt es noch Nachholbedarf.

Laut einer Untersuchung des TCS verfügen 22 Prozent der in der Schweiz erhältlichen Neuwagen der Klein- und Mikroklasse nicht über ein ESP. Bei rund der Hälfte dieser Fahrzeugklassen gibt es jedoch den elektronischen Helfer gegen Aufpreis. In der Kategorie der Vans, Minivans, Geländewagen und SUVs ist bei rund 9 Prozent kein ESP verbaut. Etwas besser verhält es sich bei der unteren Mittelklasse, mit einem serienmässigen Anteil von 92 Prozent. In der Kategorie der Coupés und Cabriolets liegt der Anteil gar bei 95 Prozent. Die Neufahrzeuge der Luxus- und oberen Mittelklasse sind alle serienmässig mit ESP ausgestattet.

Bei 27,6% aller Unfälle mit Personenschäden in der Schweiz handelt es sich um einen Schleuder/Selbstunfall, bei Unfällen mit Todesfolge sind es sogar 48,2% (BFS, Stand 2008). Laut Euro NCAP könnten in Europa durch den Einsatz von ESP jährlich bis zu 4'000 Unfalltote und 100'000 Verletzte verhindert werden.

In Deutschland wird bei diversen Kleinwagen das ESP bereits bei der Basisvariante serienmässig angeboten, während in der Schweiz das ESP beim gleichen Modell jedoch nur gegen Aufpreis zu haben ist.

Doch bald wird der elektronische Schutzengel ESP bei allen Fahrzeugtypen die Regel sein. Denn ein Beschluss des Europaparlaments aus dem Jahr 2009 besagt, dass ab November 2011 alle in der EU neu zugelassenen Personenwagen und Lastwagen serienmässig mit dem ESP ausgerüstet sein müssen. Dieser Beschluss kommt auch der Schweiz zugute, denn mehr als 98 Prozent der erteilten schweizerischen Fahrzeugtypen-Genehmigungen für Personenwagen basieren auf einer EG-Gesamtgenehmigung. Bei den übrigen 2 Prozent handelt es sich um Einzelfahrzeuge und Exoten, welche bis auf weiteres von diesem Beschluss ausgenommen sind.

Herbert Meiers Tipp beim Fahrzeugkauf: „Käufer sollten beim Kauf von Neuwagen oder Occasionen auf das Vorhandensein eines ESP zu achten, denn damit erhöht sich nicht nur die Fahrsicherheit, sondern auch der Wiederverkauswert des Fahrzeuges.“

Quelle: TCS, Bern / Emmen
Mob10_01.2010
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SENSOR+TEST 2010 Schwerpunktthema Energieeffizienz
(Veranstaltungen+Archiv 1+2)
Der Ausstellerbeirat der SENSOR+TEST hat gemeinsam mit dem Vorstand des AMA Fachverbands für Sensorik e.V. beschlossen, als Schwerpunkt für die im Mai stattfindende SENSOR+TEST das Thema Energieeffizienz festzulegen. Damit soll die besondere Bedeutung, die der Sensorik und Messtechnik in diesem wichtigen Zukunftsfeld zukommt, demonstriert werden. „Die Sensorik und Messtechnik leistet in doppelter Hinsicht Beiträge zur Energieeffizienz: Zum einen durch Produkte mit geringerem eigenem Energieverbrauch und zum anderen durch die wirksame Vermeidung von Energieverschwendung in vielfältigen Anwendungen aller Branchen“ erläutert J. Achenbach, Vorsitzender des Ausstellerbeirats, die Entscheidung des Gremiums.

Der sorgsame Umgang mit Ressourcen und dabei insbesondere die möglichst effiziente Ausnutzung von Energie ist eine der bedeutendsten Zukunftsaufgaben der Menschheit. Gründe hierfür liegen in der Verknappung fossiler Energie­träger, dem hohen Energieverbrauch in den Industrieländern und dem hohen Anstieg in den Schwellenländern und der damit zusammenhängenden Umwelt­problematik. Trotz eines geringeren Energieeinsatzes sollen dabei keine Einschränkungen bei Leistung, Sicherheit, Nutzen oder Komfort von Maschinen, Anlagen und Produkten entstehen. Sensorik und Messtechnik liefern hierfür eine wichtige Grundlage. Nur mit genauen Informationen über Umweltbedingungen, Betriebszustände und Bedarfsgrößen, die zeitnah und umfassend verfügbar sind, lassen sich in vielen Anwendungen entsprechende Effizienzsteigerungen realisieren.

Aufgrund der großen Bedeutung der Sensorik und Messtechnik für diesen Bereich wird auf der vom 18. - 20. Mai 2010 stattfindenden SENSOR+TEST mit dem Schwerpunktthema Energieeffizienz eine entsprechende Plattform geschaffen. Ausstellern, Forschungsinstituten und Anwendern soll damit die Gelegenheit zu einem noch intensiveren, zielführenden Austausch in diesem wichtigen Zukunftsfeld gegeben werden. Ein spezielles „Effizienz-Forum“ bietet den Ausstellern die Möglichkeit, mit Postern und Table-Top-Exponaten ihre Neuheiten und Lösungen in diesem Bereich zusätzlich zu ihrem Messeauftritt zu präsentieren. Dieses Forum können auch Unternehmen für eine entsprechende preiswerte Präsentation nutzen, die noch nicht mit einem eigenen Messestand vertreten sein können. Am ersten Messetag werden sich auch die Vorträge und Podiumsdiskussionen auf dem Ausstellerforum in Halle 12 um das Thema Energieeffizienz drehen. Der Veranstalter und der Ausstellerbeirat sind überzeugt, dass viele Aussteller die Gelegenheit nutzen, um ihre spezifischen Produkte und Lösungen in diesem Bereich vorzustellen.

Mit der Festlegung eines jährlichen Schwerpunktthemas werden auf der SENSOR+TEST zukünftig regelmäßig besonders relevante Entwicklungen und branchenübergreifende Anwendungserfolge der Sensor-, Mess- und Prüftechnik zu dem entsprechenden Thema hervorgehoben. 

Quelle: AMA Service GmbH, Wunstorf
Mob09_01.2010
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25. Ferien- und Gesundheitsmesse Bern: Ungebrochene Lust. (Archiv 1+2)
Die 25. Ferien- und Gesundheitsmesse Bern erfreute sich auch in diesem Jahr wieder grosser Beliebtheit: 41’682
Besucherinnen und Besucher nutzten vom 14. - 17. Januar die Gelegenheit, mit den Tourismus- und Gesundheits-
Angeboten auf Tuchfühlung zu gehen und neue Inspirationen fürs frischgebackene Jahr zu holen.


Aussteller aus der Schweiz und aus dem Ausland boten den Besuchern neben kompetenter Beratung die Möglichkeit zum Verweilen und Entspannen. An der Ferienmesse nahmen erneut die bedeutendsten Tour-Operators und Spezialisten für jede
Region der Erde teil. Ob Erlebnis- und Abenteuertrips, Camping- und Carreisen, Kreuzfahrten oder exklusive Individualreisen – die Ferienmesse hatte für alle Reisehungrigen etwas zum Träumen im Koffer. Es gilt nicht nur in den Ferien etwas Gutes für Körper, Geist und Seele zu tun. Auch im Alltagsleben muss der Gesundheit die notwendige Beachtung geschenkt werden. Viele Besucherinnen und Besucher liessen sich bei den mGesundheits-Ausstellern individuell beraten und genossen auch vor Ort Entspannung durch Massagen und anderen Therapieformen.

Trotz anspruchsvollen wirtschaftlichen Zeiten liessen sich die meisten Besucher die Lust auf die Ferienplanung nicht
nehmen. „Wenn die Qualität des Ferien- und Reiseangebots stimmt, ist man auch bereit, dafür zu zahlen“, so das
Fazit vieler Aussteller. Und für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis muss man gar nicht mal so weit reisen, wie das
umfangreiche Angebot der Schweizer Anbieter mit der Gastregion Wallis an der Ferienmesse gezeigt hat.

Die nächste Ferien- und Gesundheitsmesse findet vom 13.-16. Januar 2011 statt.

Quelle: BEA, CH- Bern
Mob08_01.2010
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Swissbau 2010: Fulminanter Start der Bau- und Immobilienwirtschaft ins neue Jahr
(Im Archiv 1+2)
Die Swissbau in Basel hat ihre Rolle als Leitmesse und wichtigster Treffpunkt der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz und dem angrenzenden Ausland eindrücklich bestätigt. Die 1'211 Aussteller aus 21 Ländern äusserten sich durchwegs positiv über den ausgezeichneten Verlauf der Fachmesse. Besonders hervorgehoben wurden die hohe Qualität der 108'269 Besucher sowie deren Investitionsabsichten. Gerade im aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bot sich allen Beteiligten ein motivierender Start ins neue Jahr.

Die Swissbau, Leitmesse der Bau- und Immobilienwirtschaft, fand vom 12. bis 16. Januar 2010 in der Messe Basel statt. Während fünf Tagen wurden gesamthaft 108'269 Besucher aus den Bereichen Planung, Baugewerbe, Immobilienwirtschaft, Investment, Bildung und Forschung sowie private Immobilienbesitzer gezählt. Innerhalb der primären Besuchersegmente konnte der Anteil Fachbesucher gegenüber den Privaten auf 78% gesteigert werden. Insbesondere der Anteil der Planer (Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure und Fachplaner) stieg dabei um 5%. Dies entspricht dem Wunsch vieler Aussteller; sind es doch oft die Planer, welche einen grossen Einfluss auf den Investitionsentscheid eines Bauvorhabens haben.

Die ersten Resultate der repräsentativen Besucherumfrage und die Einschätzungen der Austeller zeigen, dass nicht nur der Anteil der Fachbesucher sondern auch die Qualität der Besucher insgesamt, sprich der Anteil jener mit hoher Entscheidungskompetenz, sich enorm positiv entwickelt hat. Obschon die Anzahl der Besucher unter der Rekordbeteiligung des konjunkturell ausserordentlich starken Jahres 2007 liegt, erhält die Swissbau 2010 durchs Band Bestnoten von den Ausstellern. Der Anteil ausländischer Besucher blieb mit rund 9% unverändert. Die Swissbau unterstreicht damit erneut ihre europäische Ausstrahlung.

Bau- und Immobilienbranche: Konjunkturstützen der Schweizer Wirtschaft
Bundespräsidentin Doris Leuthard wies in ihrer Eröffnungsrede vor führenden Vertretern aus Politik und Wirtschaft auf die Bedeutung der
Bau- und Immobilienbranche für die Konjunkturentwicklung und -stabilität in der Schweiz hin. «Wer heute in den Klimaschutz investiert, der wird morgen auf den Weltmärkten zu den Gewinnern zählen. Diese Strategie dürfte aufgehen, denn eine effiziente und wirksame Klimapolitik ist mehr als Umweltschutz, sie ist immer auch
Wirtschafts- und Wachstumspolitik. Fachmessen wie die Swissbau sind ideale Plattformen, um diese Chancen von morgen zu präsentieren und zu diskutieren».

Starkes Besucherinteresse im Bereich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit
Die Besucher der Swissbau interessierten sich dieses Jahr nicht nur für die Themen Rohbau und Gebäudehülle, Technik und Baustelle, Innenausbau oder Konzept und Planung. Verstärkt wurden übergreifende Lösungen und Neuheiten im Bereich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit nachgefragt. Zahlreiche Aussteller wurden diesem Anspruch gerecht, gefolgt von den drei eindrücklichen Sonderschauen Woodstock, Global Building und EnergieSchweiz, welche die neuesten Technologien und Prozesse erleb- und spürbar machten oder eine Übersicht zu aktuellen
Aus- und Weiterbildungsangeboten zeigten.

Swissbau Future Forum - die Stadt als «Verschwendungsanlage»
Eine der vielen hochkarätigen Begleitveranstaltungen war dem Thema Stadtentwicklung gewidmet. Der Trendforscher Matthias Horx und der Philosoph Peter Sloterdijk präsentierten und diskutierten unter der Moderation des Publizisten Roger de Weck einen futuristischen und historisch begründeten Blick auf die Stadt der Zukunft. Das Swissbau Future Forum öffnete einmal mehr den Horizont über die rein quantitativen Prognosen hinaus und spannte einen interessanten Bogen zu den menschlichen, sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen, welche die Stadt der Zukunft beeinflussen werden.

Messehighlight Trendwelt Bad
Breite Gänge zum Flanieren, stilvolle und luxuriöse Inszenierungen, eine in weiches Licht getauchte stimmungsvolle Atmosphäre. Die Leader der Branche präsentierten sich dieses Jahr zum ersten Mal auf 6'000 m2 in der neu konzipierten Trendwelt Bad. Sie zeigten das Bad als speziellen Teil der Wohnwelt, als privates Refugium und als Ort der Regeneration. Das neue Konzept wurde sowohl von den Besuchern wie auch von den Ausstellern mit Begeisterung aufgenommen.

Premiere Swissbau Real Estate
Innerhalb des Sektors Konzept und Planung bot die Messe mit dem Fachbereich Swissbau Real Estate erstmals auch der Immobilienwirtschaft eine integrierte Plattform. Zahlreiche Symposien sowie Projekt- und Firmenpräsentationen lockten zahlreiche Architekten, Investoren und Immobiliendienstleister nach Basel.

Preise und Wettbewerbe
Im Rahmen der Swissbau wurde der Umweltpreis der Schweiz von der Stiftung pro Aqua-pro Vita vergeben, mit 50'000 Franken einer der höchstdotierten Preise in diesem Gebiet. Gewinner in der Kategorie «Technische Innovation» war die Firma Cobiax Technologies AG aus Zug, welche die Fachjury mit ihrer eindrücklichen Erfindung überzeugte. Gleichzeitig wurde der Unternehmer Walter Schmid als «Ecopreneur» für sein langjähriges Schaffen im Bereich Umwelttechnik ausgezeichnet.

Der Spezialpreis der Jury ging an die Firma topten.ch.
Zum ersten Mal wurde der Swissbau Design Award vergeben. Die Fachjury unter der Leitung von Köbi Gantenbein, Chefredaktor der Zeitschrift Hochparterre, prüfte die Auftritte der 1'211 Aussteller nach den Gesichtspunkten Wirkung, Handwerk und Darstellung. Gold in der Kategorie über 80 m2 gewann die Firma Walter Meier (Klima
Schweiz) AG. In der Kategorie unter 80 m2 ging der erste Preis an Schaerholzbau AG. Der Publikumspreis ging an die Firma Bodenschatz AG.

Jetzt schon vormerken: Swissbau 17. bis 21. Januar 2012
Der strategische Entscheid, die Swissbau neu in den geraden Jahren durchzuführen - und damit nicht mehr parallel mit den grossen Baumessen in Deutschland - hat sich bewährt. Dieses Jahr präsentierten sich neu 136 Aussteller aus Deutschland an der Swissbau, was einem Plus von 50%  entspricht. Die Swissbau findet alle zwei Jahre in der Messe Basel statt, das nächste Mal vom 17. bis 21. Januar 2012.

Hilsa ab 2012 an der Swissbau
Nach den Anbietern der Bereiche Sanitär und Heizung hat sich auch der führende Branchenverband der Klima- und Lüftungsbranche «ProKlima» ab 2012 für die Integration der Hilsa in die Swissbau ausgesprochen. Rudolf Pfander, Messeleiter der Swissbau, freut sich über diesen Entscheid, entspricht er doch den Bedürfnissen des Marktes nach einer verstärkten Vernetzung innerhalb der Segmente und Zielgruppen.

swissbau24.ch - 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr
Bis zur nächsten Swissbau finden Interessierte sämtliche Aussteller, Produkte, Neuheiten und Kontakte im interaktiven Branchenportal www.swissbau24.ch. Seit dem Start letzten Oktober verzeichnet das Portal bereits 563'757 Page Views und entspricht damit einem echten Kundenbedürfnis nach übersichtlicher und aktueller Information im Bereich Bau- und Immobilienwirtschaft.

Quelle: ots, Basel > Originaltext: Swissbau / MCH Group
Mob07_01.2010
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Rahmenabkommen über Weiterentwicklung des Bahnangebots im Genferseebecken unterzeichnet (Im Blickpunkt 2)
Das Genferseebecken ist eine der am stärksten wachsenden Regionen der Schweiz. Der Bund, die SBB AG und die beteiligten Kantone wollen den stark zunehmenden Mobilitätsbedürfnissen zwischen Lausannen und Genf mit einem adäquaten Bahnangebot begegnen. Sie haben ihren gemeinsamen Willen in einem Rahmenabkommen festgehalten.

Das Rahmenabkommen über die Zukunft der Linie Lausanne-Genf Flughafen wurde am Montag in Lausanne von Max Friedli, dem Direktor des Bundesamtes für Verkehr, Andreas Meyer, CEO der SBB AG, sowie den beiden Staatsratsvorsitzenden (Regierungspräsidenten) Pascal Broulis (VD) und François Longchamp (GE) unterzeichnet.

Es legt die grossen Linien für die künftige Entwicklung des Bahnangebots und der dazu notwendigen Infrastruktur fest. Die einzelnen Umsetzungsschritte und die Modalitäten der Vorfinanzierung durch die beiden Kantone werden in Detailabkommen konkretisiert werden.

Quelle: Bundesamt für Verkehr (BAV)
Mob06_01.2010
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Ausschreibung der Rollenden Landstrasse (Rola): Kein geeignetes Angebot (Im Blickpunkt 3)
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat im März dieses Jahres die finanzielle Förderung der Rollende Landstrasse (Rola) durch die Schweizer Alpen für die Jahre 2012 bis 2018 ausgeschrieben. Als Abgeltung für die Beförderung von anfangs 115'000 und später 125'000 Lastkraftwagen auf der Rola sind pro Jahr bis zu 50 Millionen Franken vorgesehen.

Keines der eingegangenen Angebote hat die im Pflichtenheft vorgegebenen Kriterien erfüllt. Somit muss das Vergabeverfahren abgebrochen werden. Dies wurde am 16. Dezember 2009 im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) publiziert. Die Ausschreibung war in der Botschaft zur Güterverkehrsvorlage vorgesehen und auf Grund des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen Pflicht.

Die Förderung der Rollenden Landstrasse soll - wie im Güterverkehrsverlagerungsgesetz vorgesehen - ergänzend zum Unbegleiteten Kombinierten Verkehr fortgesetzt werden. Das BAV prüft jetzt, ob die Rola mittels jährlich abgeschlossenen Angebotsvereinbarungen bestellt werden soll. Durch den Abbruch kann das BAV die Förderung der Rola aber auch direkt im freihändigen Verfahren für mehrere Jahre vergeben.

Die Rola ist ein Transportsystem für den begleiteten kombinierten Verkehr auf der Schiene. Auf einem Zug werden komplette Lastwagen bzw. Sattelzüge samt Fahrer befördert. Die erste Rola durchquerte die Schweiz bereits 1968. Seit rund zehn Jahren betreiben die zwei Rola-Operateure Hupac und Ralpin Angebote auf den Nord-Süd-Achsen. Sie bedienen heute die beiden Verbindungen zwischen Freiburg im Breisgau (Deutschland) und Novara (Italien) über die Lötschberg-Simplon-Achse sowie zwischen Basel und Lugano über die Gotthard-Achse. Im Jahr 2008 wurden die schweizerischen Strassen-Alpenübergänge dank der Rola um rund 100'000 LKW entlastet.

Quelle: Bundesamt für Verkehr (BAV)
Mob05_01.2010
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Neue Verordnungen über sicherheitsrelevante Tätigkeiten im Bahnbereich treten in Kraft (Im Blickpunkt 4)
Die neue Verordnung über sicherheitsrelevante Tätigkeiten im Eisenbahnbereich (STEBV) und die revidierte Verordnung über die Zulassung zum Führen von Triebfahrzeugen der Eisenbahnen (VTE) treten anfangs 2010 in Kraft. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) wird eine neue Datenbank einführen. Mit ihr werden die Daten der Fahrberechtigungen von Triebfahrzeugführenden durch die Eisenbahnunternehmen bearbeitet. Neu ist namentlich ein Fahrausweis im Kreditkartenformat.

Die STEBV regelt die Zulassung von Personengruppen mit sicherheitsrelevanten Aufgaben wie z.B. Triebfahrzeugführer, Fahrdienstleiter, Sicherheitswärter, Visiteure, etc. Die Verordnung umschreibt  die fachlichen und medizinischen Grundanforderungen und die entsprechenden Qualifikationen. Hinzu kommen Massnahmen bei Dienstunfähigkeit wegen Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss und Ausweisentzügen.

Die VTE enthält weiter Anpassungen im Zusammenhang mit den Vorgaben der EU-Richtlinie für einen internationalen Führerschein für Triebfahrzeugführende. Dies bedeutet u.a., dass der bisherige Führerausweis in Papierform durch ein Kreditkartenformat abgelöst und mit einer Zusatzbescheinigung ergänzt wird. Die Inkraftsetzung erfolgt per 1. Januar 2010.

Im Rahmen der VTE hat das BAV eine neue Datenbank unter dem Projektnamen ,Phoenix" entwickelt. Sie wird im Gegensatz zur bisherigen Datenbank mit externen Schnittstellen versehen sein und ermöglicht damit die Datenbewirtschaftung der Fahrberechtigungen von Triebfahrzeugführenden durch die Eisenbahnunternehmen, Vertrauensärzte und -Psychologen sowie Prüfungsexperten. Mit diesem modernen Hilfsmittel können die Verfahren vereinfacht werden. Dies erhöht Qualität und Wirtschaftlichkeit der administrativen Zulassungsprozesse.

Die Schweizer Bahnunternehmen haben 2009 Stellung genommen zu den Entwürfen der neuen Verordnung über die sicherheitsrelevanten Tätigkeiten im Eisenbahnbereich (STEBV)  sowie zur geänderten Verordnung über die Zulassung zum Führen von Fahrzeugen der Eisenbahnen (VTE).

Quelle: Bundesamt für Verkehr (BAV)
Mob04_01.2010
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Der „Wasserstoff-Spiegel“ Nr. 1/10 des DWV ist erschienen! (Im Blickpunkt 5)
Neues von Wasserstoff, Infrastruktur und Brennstoffzellen
Hier einige Themen: Abschlusskonferenz für internationales Busprojekt, Parade von Wasserstoffautos in Kopenhagen, erste tschechische Wasserstoff-Tankstelle, Lärm ist nützlich und anderes mehr.

Mehr unter > www.dwv-info.de

Quelle: Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV)
Mob03_01.2010
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Kennen Sie die Geschichte von Volvo ? (Im Blickpunkt rechts)
Volvo (lat.: ich rolle) ist ein schwedischer Fahrzeugkonzern. Der Konzern wurde 1927 als Pkw-Hersteller gegründet, verkaufte den Geschäftsbereich Volvo Car Corporation jedoch 1999 an Ford.

Heute produziert die Volvo Group Busse (Volvo Buses) und Lastkraftwagen der Marken Volvo (Volvo Trucks), Renault, Mack und Nissan, sowie Baumaschinen.

Zur Volvo Group gehört auch die Firma Volvo Penta, die vor allem Boots-, Schiffs- und Industriemotoren fertigt. Außerdem Volvo Construction Equipment, die Baumaschinensparte von Volvo, Volvo Aero (früher Volvo Flygmotor) - Fertigung von Flugzeug- und Raumschiffantrieben und die Finanzsparte Volvo Financial. Alle sind 100%ige Töchter der Volvo Group (AB Volvo). Volvo Financial ist die einzig übrig gebliebene Volvo-Sparte außerhalb des Fahrzeugsegments.

Bis 1973 war Volvo ein reiner Fahrzeugkonzern. Danach jedoch folgten viele Beteiligungen und Übernahmen in anderen Segmenten. Der damalige Vorstandsvorsitzende Pehr G. Gyllenhammar entwickelte Volvo im Laufe der Jahre zu einem Multikonzern. Auf der Aktionärsversammlung im April 1994 stellte der damalige Vorstandsvorsitzende Sören Gyll das Ende der Diversifikation vor. Volvo konzentrierte sich fortan wieder fast vollständig auf das Kerngeschäft und verkaufte nach und nach - mit Ausnahme der genannten Volvo Financial - alle anderen ehemaligen Volvo-Töchter außerhalb des Fahrzeugsegments.

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Quelle: Wikipedia
Mob02_01.2010
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Eigenständig fahrende Automobile schon in zehn Jahren Realität?
(Im Blickpunkt links)
Unter der Bezeichnung SARTRE (Safe Road Trains for Environment) hat die EU jetzt ein neues Forschungsprojekt für eigenständig fahrende Automobile gestartet. Im Mittelpunkt stehen Entwicklung und Test einer neuen Technologie, mit deren Einsatz Fahrzeuge eigenständig im Kolonnenverkehr auf Autobahnen fahren können. Das Potenzial der Technologie ist beachtlich und ermöglicht einen verbesserten Verkehrsfluss, kürzere Fahrzeiten, mehr Komfort und weniger Unfälle. Zugleich verweisen die Experten auf die positiven Umweltaspekte, denn der Kolonnenverkehr sorgt für eine deutliche Verbrauchssenkung und die Reduzierung von CO2-Emissionen. Die ersten Testfahrzeuge mit der neuen Technologie sollen bereits 2011 zum Einsatz kommen. Die Volvo Car Corporation beteiligt sich gemeinsam mit zahlreichen anderen Partnerunternehmen an SARTRE.

Ein typisches Szenario zeigt beispielhaft, wie die Vision des selbst fahrenden Personenwagens schon in wenigen Jahren Realität werden könnte: Ein Autofahrer befährt im morgendlichen Berufsverkehr die Autobahn und trifft hier auf eine Vielzahl anderer Fahrzeuge, die sich bei normaler Geschwindigkeit zu einem Konvoi zusammenschliessen. Nach wenigen Minuten kann der Fahrer das Lenkrad loslassen und sich beispielsweise der Zeitungslektüre widmen, telefonieren oder sich ein TV-Programm ansehen, während sein Fahrzeug vollkommen selbstständig und bei reduziertem Treibstoffverbrauch wie von alleine fährt. Dies ist keinesfalls Utopie, denn Wissenschaftler halten es für denkbar, dass dieses Szenario innerhalb der nächsten zehn Jahre Realität werden kann.




Aktuelle Forschung für den Fahrzeugbetrieb ohne Eingriff des Fahrers
Die Automobilindustrie entwickelt seit langem aktive und präventive Sicherheitssysteme. Beispiele dafür sind die Traktionskontrolle oder Bremsassistenzprogramme. Aktuelle Forschungen gehen jedoch weit darüber hinaus und arbeiten an Technologien, die den Fahrzeugbetrieb ohne Eingriff des Fahrers ermöglichen: das selbsttätige oder eigenständige Fahren. Das heisst, Fahrzeuge sind in der Lage, selbsttätig Gas und Bremse zu betätigen und die Lenkung zu bedienen. Diese Technologie kann bei Kolonnenfahrten zusammen mit ähnlich gesteuerten Fahrzeugen eingesetzt werden.

Der Testeinsatz von Fahrzeugen, die mit dieser Technologie ausgerüstet sind, startet bereits im Jahr 2011. Die Ausstattung umfasst ein Navigationssystem sowie eine Sende- und Empfangseinheit, die mit einem Führungsfahrzeug kommunizieren. Da das neue System in die Fahrzeuge integriert ist, sind für den Betrieb keine Änderungen der Verkehrsinfrastruktur erforderlich.

Kolonnenverkehr mit Führungsfahrzeug
Die Idee hinter dieser Art des Kolonnenverkehrs ist der Einsatz eines Führungsfahrzeugs, das ganz normal und mit voller Kontrolle über sämtliche Fahrzeugfunktionen betrieben wird. Gesteuert wird es von einem routinierten Fahrer, der mit der entsprechenden Fahrtroute bestens vertraut ist. Das Führungsfahrzeug kann beispielsweise ein Taxi, ein Bus oder auch ein Lastwagen sein. Jede geführte Kolonne wird aus sechs bis acht Fahrzeugen bestehen. Sobald sich ein Fahrer seinem individuellen Ziel nähert, übernimmt er wieder selbst die Kontrolle und verlässt die Kolonne, indem er seitlich ausschert. Danach fährt er wie gewohnt weiter. Die verbleibenden Fahrzeuge schliessen die entstandene Lücke und setzen ihre Fahrt fort, bis sich der Konvoi schliesslich auflöst.

Verkehrsmodell mit vielen Vorteilen
Der Vorteil solcher Kolonnen ist, dass die Fahrer sich während der Fahrt nicht auf den Verkehr und das Fahren konzentrieren müssen und sich stattdessen mit anderen Tätigkeiten beschäftigen können. Im Vergleich zu individuell gesteuerten Fahrzeugen verbessern solche Kolonnen zudem die Sicherheit und entlasten durch den reduzierten Kraftstoffverbrauch die Umwelt. Grund dafür ist, dass die Fahrzeuge im Kolonnenverkehr mit geringem Abstand fahren und so der Luftwiderstand deutlich reduziert wird. Die Kraftstoffersparnis schätzen Experten auf rund 20%. Zugleich kann auf diese Weise die Kapazität des Strassennetzes effektiver genutzt werden.

„SARTRE vereint eine einzigartige Kombination aus Technologien, Fähigkeiten und Fachkenntnis aus der europäischen Industrie und Wissenschaft", sagt Tom Robinson, SARTRE Projekt-Koordinator beim britischen Unternehmen Ricardo, das dieses EU-Vorhaben leitet. „Durch die Entwicklung und Anwendung der neuen Technologie auf Fahrzeug-Ebene soll SARTRE erhebliche Verbesserungen bei der Sicherheit und der Umweltentlastung ermöglichen, und das ohne Investitionen in die Veränderung der Strassen-Infrastruktur."

Umfassende Sicherheitstests
„Ich kann verstehen, dass viele Menschen dieses Vorhaben als eine Utopie betrachten", sagt Erik Coelingh, Technical Director Active Safety Functions bei Volvo Cars. „Aber diese Art des selbsttätigen Fahrens ist kein Hokuspokus und vor allem erfordert es keine Veränderung der Infrastruktur. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklungsarbeit und der Anwendung einer Technologie, die bereits existiert. Zusätzlich müssen wir jedoch umfassende Tests durchführen, um zu gewährleisten, dass unsere hohen Sicherheitsanforderungen erfüllt werden."

Ideal für Pendler
Nach Ansicht der Wissenschaftler unterstützt diese neue Art des Kolonnenverkehrs insbesondere Berufspendler, die täglich längere Autobahnstrecken zurücklegen. Von dem neuen System können aber auch Fahrer kommerziell genutzter Fahrzeuge wie Busse und Lastwagen profitieren. Und während sich die Kolonne in Richtung des Zielortes bewegt, können die Fahrer jederzeit den Konvoi verlassen und wie gewohnt ihr individuelles Ziel ansteuern.

Details zum SARTRE-Projekt

Das Projekt SARTRE wird von der EU-Kommission unterstützt. Es wurde im September 2009 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Geleitet wird SARTRE vom britischen Unternehmen Ricardo UK Ltd, einem führenden und unabhängigen Technologie-Anbieter im Transportbereich (www.ricardo.com).

Folgende weitere Unternehmen sind an SARTRE beteiligt:

Volvo Car Corporation (Schweden)
Die Volvo Car Corporation hat als einer der leistungsstärksten Automobilhersteller zahlreiche weltweit führende Innovationen realisiert. Der jährliche Absatz des Unternehmens beträgt rund 400’000 Fahrzeugen in 120 Ländern. Die Volvo Car Corporation verfügt weltweit über rund 2’000 Verkaufsstandorte. Die Zentrale des Unternehmens befindet sich in Göteborg.

Volvo Technology Corporation (Schweden)
Das Unternehmen ist Teil der Volvo Group, einem weltweit führenden Hersteller kommerzieller Transportsysteme. Dazu zählen Lkw, Busse und Konstruktionsausrüstungen ebenso wie Teile für den maritimen Bereich und für Flugzeugmotoren. Zugleich entwickelt das Unternehmen Konzepte und Technologien für den Transportbereich. www.tech.volvo.com

SP Technical Research Institut of Sweden (Schweden)
SP zählt zu den führenden internationalen Forschungsinstituten, das sich unter anderem im Bereich der nachhaltigen Entwicklung von Industrieunternehmen engagiert. www.sp.se/en

Robotiker-Tecnalia Technology Centre (Spanien)
Das Technologiezentrum ist spezialisiert auf Informations- und Kommunikationstechnologien mit dem Ziel einer nachhaltiger Entwicklung. Das Unternehmen hat sich bislang an 85 europäischen Projekten beteiligt. www.robotiker.com

IDIADA (Spanien)
IDIADA ist ein weltweiter Partner der Automobilindustrie und entwickelt Komplettlösungen für automobile Entwicklungsprojekte. Schwerpunkte sind dabei unter anderem Antrieb, Bremssysteme sowie Systeme für die passive Sicherheit. www.idiada.com

Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen (Deutschland)
Das Institut führt umfangreiche Forschungen für Kraftfahrzeuge (z.B. Personenwagen, Lkw, Motorräder) und für verwandte Verkehrs- und Umweltmodelle durch. Das ika ist Teil der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule in Aachen und beschäftigt über 200 Mitarbeiter. www.ika.rwth-aachen.de

Quelle: Volvo Cars, Glattbrugg
Mob01_01.2010