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Archivorganisation Februar 2010

Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge

Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom Februar 2010

Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen Februar 2010
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Mob15_02.2010_Messen+Veranstaltungen:Fahrradmesse «twoo»: Velobranche fest im Sattel (Veranstaltungen+Archiv 1+2)
Mob14_02.2010_
Messen+Veranstaltungen: PACK&MOVE: Bereits wieder im November 2010 (Veranstaltungen+Archiv 1+2)
Mob13_02.2010_Messen+Veranstaltungen:
Automechanika Int. Leitmesse der Automobilwirtschaft (Veranstaltungen+Archiv 1+2)
Mob12_02.2010_Navigation:
Die Wanderwege auf dem iPhone(Im Blickpunkt 12)

Mob11_02.2010_
Verkehrspolitik: Publikation «Verkehrspolitik des Bundes» in neuer Form erschienen(Im Blickpunkt 5)
Mob10_02.2010_Automobilwirtschaft: Ford-Werke GmbH: 40 Millionen Fahrzeuge seit 1926 produziert (Im Blickpunkt 4)
Mob09_02.2010_Wasserverkehr:
Schweiz tritt Übereinkommen zum Gefahrguttransport auf Binnengewässern bei (Im Blickpunkt 3)
Mob08_02.2010_Schienenverkehr:
Zertifizierungen beim Güterwagenunterhalt (Im Blickpunkt 2)
Mob07_02.2010_
Schweiz: Abgeschwächte Zuwanderung von EU-27/EFTA-Angehörigen (Im Blickpunkt 3)
Mob06_02.2010_Strassenverkehr: :
Falschmeldung in ,20minuten" zur Kindersicherung im Auto(Im Blickpunkt 4)
Mob05_02.2010_Strassenverkehr: Vademecum 2010 – Kennzahlen zu Automobilwirtschaft und Strassenverkehr(Im Blickpunkt 5)
Mob04_02.2010_
Verkehrssicherheit: Messtechnik im Dienste der Verkehrssicherheit (Im Blickpunkt links)
Mob03_02.2010_
: V (Im Blickpunkt rechts)
Mob02_02.2010_Energietechnik:
Die „Intersolar Europe“ bricht schon jetzt alle Rekorde ((Veranstaltungen+Archiv 1+2))
Mob01_02.2010_Immobilien:
EXPO REAL 2010 erweitert ihren Subtitle ((Veranstaltungen+Archiv 1+2))

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Fahrradmesse «twoo»: Velobranche fest im Sattel
Vom 11. bis 14. Februar 2010 strömten rund 33'000 Velointeressierte an die Schweizer Fahrradmesse twoo in der Messe Basel. Die Aussteller und die Veranstalterin Messe Schweiz sind mit dem Messeverlauf zufrieden und äussern sich positiv über die qualitativ guten Kundenkontakte. Die Neuheiten und Trends aus dem Fahrradmarkt - insbesondere die boomenden Elektrovelos und die trendigen Fixies - zogen Publikum aus der ganzen Region, aber auch aus der restlichen Deutschschweiz an.

Mit 33'698 Besuchern hat die twoo bei ihrer dritten Durchführung ihr Etappenziel erreicht. Zwar liegen die Zahlen leicht unter dem Vorjahr, dafür wurde die Besucherqualität von Ausstellerseite an allen vier Messetagen höher als bei der letzten twoo eingeschätzt.
Auf mehrheitlich positives Echo ist das Messekonzept mit seiner Konzentration auf das urbane Bike-Umfeld gestossen. Dieser Markt birgt noch ein riesiges Potenzial. Gemäss den aktuellsten Zahlen der Schweizerischen Fachstelle für Zweiradfragen haben im Jahr 2009 die Elektrobikes um fast 50 Prozent und die Citybikes um 7,8 Prozent im Verkauf zugelegt.

Einen Ansturm erlebte der E-Bike-Testparcours. Interessierte aller Altersklassen nutzten die Gelegenheit, die Elektro-Fahrräder Probe zu fahren und sich dabei kompetent beraten zu lassen. Die zehn E-Bike-Marken, die mehrheitlich das Qualitätssiegel «NewRide» tragen, zeigten sich begeistert. Über gute Kundenkontakte und Abverkäufe äusserten sich auch die Händler und Produzenten von Citybikes, Mountainbikes, Trialbikes und Rennvelos. Als Trend entpuppten sich die Fixies. Die flippigen Eingangräder werden bei Grossstädtern immer beliebter.

Viel beachtete Highlights waren zudem die Indoorbiking-Attraktionen wie Bikeshow.ch, BMX Flatland Show und Bikepolo. Zum Publikumsmagneten avancierte das Sportmuseum Schweiz mit der erstmaligen Präsentation eines originalen Dopingkoffers der Tour de France 1954 sowie mit seiner Ausstellung «Vom Laufrad zum Carbonvelo».

Die nächste twoo findet vom 10. bis 13. Februar 2011 in Basel statt.

Quelle, ots Basel
Mob15_02.2010
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PACK&MOVE: Bereits wieder im November 2010
Die PACK&MOVE wechselt in einen 2-Jahres-Rhythmus und findet bereits 2010 wieder parallel zur Swisstech/PRODEX vom 16. bis 19. November in Basel statt. Die terminliche Anpassung deckt die vorherrschenden Marktbedürfnisse besser ab und stellt mit der Parallelität den langfristigen Erfolg der 2008 neu lancierten Leistungsschau der Verpackungs- und Logistikbranche sicher.

Anstelle der geplanten Austragung 2011 wird die PACK&MOVE bereits vom 16. bis 19. November 2010 stattfinden. Der Messebeirat steht hinter dieser Entwicklung, auch wenn der Entscheid kontrovers diskutiert und aufgrund der Kurzfristigkeit als ambitiös eingestuft wird. Insbesondere der 2-Jahres-Rhythmus ist im Sinne des gesamten Beirats. Die PACK&MOVE wird sich so zur starken Branchenplattform und Leistungsschau in der Schweiz entwickeln.
Der Hauptgrund für das Vorziehen der Basler Logistik- und Verpackungsmesse liegt in der Parallelität zu den beiden wichtigen Einkäufermessen Swisstech und PRODEX. Mit ihren insgesamt über 40'000 Besuchern sind diese Messen ein starker Magnet für ein auch an der PACK&MOVE interessiertes Fachpublikum. Die Besucher der beiden Parallelmessen 2008 haben bewirkt, dass die Aussteller der PACK&MOVE eine grosse Anzahl hochwertiger Neukontakte knüpfen konnten. Mit fast 17'000 Besuchern wurde die PACK&MOVE zum Erfolg. Auf diesen Mehrwert wollen die Aussteller nicht mehr verzichten. Deshalb plädieren vor allem die Vertreter der Intralogistik-Branche für die Weiterführung der Parallelität.

Die PACK&MOVE wird in Zukunft immer gemeinsam mit der Swisstech und PRODEX im November der geraden Jahre stattfinden. Ein weiterer Vorteil des neuen Messetermins ergibt sich für die Transportlogistik-Branche. Die Basler Messe findet jeweils im Zwischenjahr der TransportLogistik München statt. Das öffnet Türen für einen Ausbau dieses Bereichs und für ein interessantes Rahmenprogramm. Der 2-Jahres-Rhythmus bietet weitere interessante Entwicklungsmöglichkeiten für die PACK&MOVE. Mit der Niederlassung der MCH Group AG in Lausanne sind bereits konkrete Pläne für eine Messe mit den Themen Logistik und Verpackung in der Romandie in Ausarbeitung.

Die potenziellen Aussteller haben 2010 keine PACK&MOVE geplant. Entsprechend fehlen auch vielerorts die Budgets für einen Auftritt. Die Verantwortlichen haben sich deshalb entschieden, den potentiellen Ausstellern ein sehr attraktives Sparpaket anzubieten, das den Ansprüchen einer Leistungsshow vollumfänglich gerecht wird. Unter dem Namen BeneFit kann der Aussteller für CHF 5'900.- ein unschlagbares Komplettangebot mit Standfläche, attraktivem Standbau, individueller Beschriftung und Gestaltungsmöglichkeiten, inklusive aller Dienstleistungen und Catering buchen.

Quelle: Messe Schweiz
Mob14_02.2010
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Automechanika Internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft (Veranstaltungen+Archiv 1+2)
Die Automechanika, die vom 14. bis 19. September 2010 in Frankfurt stattfindet, geht in die heiße Planungsphase. Mit dem Stand der angemeldeten Fläche zeigt sich die Messe Frankfurt sehr zufrieden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits 90 Prozent der Ausstellungs-fläche, verglichen mit der Vorveranstaltung, angemeldet. Zur Rekord-veranstaltung 2008 präsentierten 4.471 Aussteller auf über 305.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihre Produkte und Dienst-leistungen. Über 161.000 Besucher, die Hälfte davon aus dem Aus-land, besuchten damals die internationale Leitmesse der Automobil-wirtschaft. „Die Messe Frankfurt beweist mit ihrem Flaggschiff Automechanika wieder einmal, was es heißt, Marktführer zu sein: Besonders in Krisenzeiten setzen Unternehmen auf die Leitmesse der Branche“, betont Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Die Automechanika wird sich daher auch in diesem Jahr als größte internationale Plattform der Automobilwirtschaft präsentieren.“

Neben der Funktion als Informationsdreh­scheibe und globales Schaufenster der Industrie – 80 Prozent der Aussteller stammen aus dem Ausland – steht die Automechanika besonders für das große Maß an Innovationen und nachhaltigen Technologien, die auf der Messe präsentiert werden.

Bestandteil des umfangreichen Rahmenprogramms ist daher auch 2010 wieder der „Automechanika Innovation Award“, sowie der umweltorientierte Besucherführer „Green Directory“.

Seit 1996 wird der international anerkannte Innovation Award für her­ausragende Neuerungen verliehen. Große Aufmerksamkeit genießt hierbei auch die begleitende Sonderschau. Im Foyer der Halle 4 sind die Sieger-Produkte und –Technologien während der gesamten Messe ausgestellt. Zum Thema Klimaschutz wird der 2008 ins Leben gerufene „Green Directory“ auch in diesem Jahr Besucher wieder zu emissionsreduzierenden und nachhaltigen Produkten und Dienst­leistungen auf der Messe führen.

Ein weiteres Highlight im Rahmenprogramm ist das „Automechanika Aftermarket Forum“. Das Vortragsprogramm mit hochkarätigen Keynote-Speakern der Branche und Podiumsdiskussionen beginnt bereits am ersten Messetag mit einer offiziellen Eröffnung. Auch die neue Location im Portalhaus, neuer Besuchereingang neben der Halle 11, und die Verlängerung des Forums um einen Tag versprechen eine noch größere Aufmerksamkeit. Der thematische Fokus liegt in diesem Jahr auf den Bereichen Werkstatt und Handel.

Ein absolues Novum auf der Automechanika 2010 ist die neue Halle 11 im Westen des Geländes. Die zur IAA 2009 in Betrieb genom­mene Messehalle vereint erstmals die Produktbereiche Lack und Karosserie unter einem Dach. Der an die Halle 11 angeschlossene neue Eingang Portalhaus ermöglicht eine verbesserte Besucherfüh­rung. Die dort vom Rebstockgelände ankommenden Besucher gelan­gen direkt von der Halle 11 über die Laufbänder der Via Mobile zu den Hallen 9 und 10, und von dort zur Halle 8 mit direktem Zugang zum neuen Freigelände Südwest. Hier wird es wieder die „Car Wash City“ geben, die Waschstraßen und –portale in Betrieb zeigt. Das Westgelände ist somit ein in sich geschlossener Rundlauf, der die verwandten Themengebiete optimal miteinander verbindet. Eine ide­ale Ergänzung hierzu bietet das Angebot in den Halle 1 bis 6 im Ost­gelände mit den Produktgruppen „Parts & Systems“ und

„Accessories & Tuning“.
Eine Premiere ist auch die geplante Teilnahme von „West Coast Customs“. Die aus MTV- und D-Max Sendungen bekannten Fahr­zeug-Tuner, zu deren Kunden u. a. Arnold Schwarzenegger, Paris Hilton oder die Klitschko Brüder zählen, werden dann auf dem Freigelände an Halle 4 Fahrzeuge in Werkstatt-Boxen live tunen.

Besonderes Besucher-Highlight, speziell für deutsche Werkstätten und den Handel, ist die erstmals stattfindende Sternfahrt zur Automechanika an den beiden letzten Messetagen (Samstag und Sonntag). Alle deutschen Werkstätten sind aufgerufen mit ihrem besonderen Fahrzeug hieran teilzunehmen. Anmelden kann man sich in den sechs Fahrzeugklassen „vor 1945“, „Classic bis 1979“, „Youngtimer bis 1989“ und neuzeitliche Fahrzeuge nach den Kriterien „Performance“, „Optik“ und „Info/Multimedia“.

Alle Informationen zur Automechanika unter www.automechanika.com

Quelle: Messe Frankfurt
Mob13_02.2010
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Die Wanderwege auf dem iPhone (Im Blickpunkt 2)
Im Zuge seiner Weiterentwicklung durch das Bundesamt für Landestopografie swisstopo wird Swiss Map Mobile für das iPhone um die offiziellen Routen des Schweizer Wanderwegnetzes ergänzt. Die neue Version 2.0 der Swiss Map Mobile iPhone Edition bietet nun auch zahlreiche Funktionen für Wanderfreunde und Anhänger von Freiluftaktivitäten.

Auf den topografischen Karten, die sich mit der Applikation Swiss Map Mobile auf dem iPhone nutzen lassen, sind von nun an auch die Wanderwege der Schweiz eingezeichnet. Hinzu kommen unter anderem die Routingfunktion sowie Hinweise in Sprachform. Gibt man einen Zielpunkt vor und aktiviert die GPS-Funktion, so errechnet die Applikation den Streckenverlauf auf dem Wanderwegnetz, und der Nutzer wird beim Zurücklegen seines Weges mit gesprochenen Hinweisen in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache geleitet. Ein Höhenprofil zeigt ihm dabei an, wie er im Gelände vorankommt. Um das schweizerische Wanderwegnetz erwerben zu können, muss die Applikation Swiss Map Mobile für das iPhone heruntergeladen werden. Nach dem Erwerb der Applikation und des gewünschten Sektors oder einer Anzahl Karten-Kacheln können auch die Wanderwege sektorweise erworben werden. Die Landeskarten sind in den Massstäben 1:25 000, 1:100 000, 1:500 000 und 1:1 Million für die gesamte Schweiz verfügbar.

Die Applikation wird mit einem Start-Guthaben geliefert, das der Fläche eines halben Kartenblatts entspricht, sodass man alle neuen Funktionen der Swiss Map Mobile iPhone Edition testen und sich mit ihnen vertraut machen kann.

Swiss Map Mobile liegt auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch vor.
Applikation für iPhone: Fr. 4.40, worin als Bonus ein Guthaben enthalten ist, das der Fläche eines halben Kartenblatts entspricht (Datenübertragungskosten nicht inbegriffen).
Swiss Map Mobile, topografische Karten für Fr. 89.- pro Sektor oder 1000/5000 Karten-Kacheln für Fr 4.40/18.- (Datenübertragungskosten nicht inbegriffen).
Swiss Map Mobile, Wanderwege für Fr. 9.90 pro Sektor (Datenübertragungskosten nicht inbegriffen).

Informationen zum Produkt unter: www.swisstopo.ch/iphone
Erhältlich mit iTunes im App Store.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Mob12_02.2010
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Publikation «Verkehrspolitik des Bundes» in neuer Form erschienen (Im Blickpunkt 5)
Die Publikation «Faktenblätter zur Verkehrspolitik des Bundes» ist in diesen Tagen auf dem Webportal des UVEK aufgeschaltet worden. Die Faktenblätter dokumentieren den Stellenwert der einzelnen Verkehrsträger in der Schweiz und zeigen auf, wie sich die Verkehrspolitik aus Sicht des Bundes entwickeln soll.

Neben den Verkehrsträgern selbst werden nach einer einheitlichen Systematik alle relevanten verkehrspolitischen Themen aufgeführt. Vorgestellt werden beispielsweise das Instrument der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) sowie Projekte wie die Alpentransitbörse oder das Europäische Zugsicherungssystem (ETCS). Schliesslich wird detailliert auf die gegenseitige Abhängigkeit von Verkehr einerseits sowie den Politikfeldern Raumordnung und Umwelt andererseits eingegangen.

Der modulare Aufbau in Form von Faktenblättern erlaubt es, der Öffentlichkeit ein aktuelles verkehrspolitisches Handbuch zur Verfügung zu stellen. An Stelle der früheren isolierten Berichte wurde nun eine verkehrsübergreifende Internetpublikation zur Verkehrspolitik des Bundes entwickelt. Diese wird periodisch auf den neuesten Stand gebracht.

Faktenblätter zur Verkehrspolitik des Bundes (pdf, 7667kb) > hier

Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
Mob11_02.2010
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Rekordmarke der Ford-Werke GmbH: 40 Millionen Fahrzeuge seit 1926 produziert (Im Blickpunkt 4)
- Köln heute bedeutendster Ford-Standort außerhalb der USA
- 29.000 Beschäftigte bei der deutschen Ford-Werke GmbH
- 2001 bis 2010 wurden 4,35 Mrd. Euro in Werke investiert

Meilenstein in der Geschichte der deutschen Ford-Werke GmbH: Das 40millionste Fahrzeug - ein Ford Fiesta - lief am Freitag, 5. Februar 2010, im Kölner Stammwerk vom Band. Gewürdigt wurde das Jubiläum im Beisein von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und dem Stellvertretenden NRW-Ministerpräsidenten und Landesinnovationsminister, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, sowie Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters mit einer Feierstunde in der Montagehalle der Fiesta-Fertigung.

Die Rekordproduktion der 40 Millionen Fahrzeuge erzielte die Ford-Werke GmbH seit ihrer Gründung in Berlin im Jahr 1925 als Ford Motor Company AG an den Standorten Berlin, Köln, Saarlouis und Genk/Belgien.

Das Jubiläumsfahrzeug, ein fünftüriger Ford Fiesta in Polar-Silber metallic (1,25 Liter Duratec-Benziner, 60 kW/82 PS), ist für einen Kunden in Berlin bestimmt. Symbolhaft wird damit eine Brücke von Köln nach Berlin zu den Wurzeln des Unternehmens in Deutschland geschlagen.

In seiner Ansprache unterstrich John Fleming, Chairman and CEO Ford of Europe (Köln), die Bedeutung der Ford-Werke GmbH für den globalen Ford-Konzern: "Köln ist aber nicht nur die Heimatstadt der Ford-Werke, sondern auch der Hauptsitz von Ford in Europa. Ford Europa operiert in mehr als 50 Ländern von Albanien bis Usbekistan.
Die europäische Ford-Zentrale haben wir im Jahr 1998 hierher verlegt." Überdies sei Ford in Köln der größte Produktions- und Entwicklungsstandort des Unternehmens außerhalb der USA. Deutschland komme eine stetig wachsende Bedeutung zu, nicht nur aus europäischer, sondern auch aus globaler Sicht. John Fleming: "Im Rahmen unserer globalen "ONE Ford" Strategie stellen wir sicher, dass wir global - und auch hier in Deutschland - unsere Stärken und Mittel noch wirksamer einsetzen."

"Heute zeigt sich, dass der legendäre Firmengründer Henry Ford I mit seinem Optimismus bei der Grundsteinlegung in Köln im Jahr 1930 Recht behalten hat: 'The Germans will make a good job of it' hat er damals gesagt, und so ist es auch: 40 Millionen Fahrzeuge der Ford-Werke haben große Automobilgeschichte geschrieben", betonte Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH und Vice President Ford Customer Service Division bei der Feierstunde am Kölner Montageband. Ausdrücklich dankte Bernhard Mattes den Beschäftigten für ihr Engagement.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle führte aus: "40 Millionen Ford-Autos sind ein herausragender Unternehmenserfolg.  Darauf können das Management und die Belegschaft stolz sein".

"Wir in NRW können zu Recht stolz sein auf den Weltkonzern Ford, der in unserem Bundesland zwei seiner wichtigsten F- und E-Einheiten (Forschung und Entwicklung) konzentriert hat - in Köln mit der Entwicklung zukünftiger Fahrzeuggenerationen für die gesamte Welt.

Hinzu kommt Aachen mit dem Ford Forschungszentrum, wo die Schwerpunkte auf der Umweltforschung, der Entwicklung alternativer Antriebe und Sicherheitssystemen liegen. Das unterstreicht einmal mehr, wie wichtig der Bereich Forschung und Entwicklung  für unser Land ist",  betonte der Stellvertretende NRW-Ministerpräsident und Landesinnovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Unter den bis heute von den Ford-Werken produzierten Modellen befinden sich so klangvolle Namen wie der Ford Capri, der Ford Sierra oder - in früheren Tagen - die Modelle der Taunus-Baureihe mit der "Badewanne", dem Ford Taunus M P 3. Begonnen hat die deutsche Ford-Geschichte in Berlin. In Hallen am Berliner Westhafen wurde ab
1926 das legendäre T-Modell ("Tin Lizzie"-Blechliesel) produziert. Am Fließband setzten die ersten deutschen Ford-Mitarbeiter vorgefertigte Teile zusammen, die aus den USA per Schiff eintrafen - verpackt in Holzkisten.

1930 gelang es dem damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer Henry Ford I von den Standortvorteilen am Rhein zu überzeugen. Und schon ein Jahr später - am 4. Mai 1931 - lief im Kölner Norden der erste Ford "Made in Cologne" vom Band. In den Folgejahren produzierten rund 1.200 Ford-Mitarbeiter auf 33.000 Quadratmeter zunächst 60 Fahrzeuge pro Tag. Darunter war schon bald das so genannte A-Modell - eine Weiterentwicklung der legendären "Tin Lizzie".

Heute gehört die Ford-Werke GmbH mit ihren Standorten Köln, Saarlouis sowie Genk und Lommel in Belgien und insgesamt rund 29.000 Beschäftigten zu den führenden Automobilherstellern in Deutschland:
Sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch im Saarland stellt das Unternehmen die größten Automobilwerke. Alleine in Köln beschäftigt die Ford-Werke GmbH über 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 50 Nationen, in Saarlouis sind es weitere 6.500.

Die beiden Ford-Automobilwerke in Köln und in Saarlouis zählen bei der Produktivität zur Spitzengruppe aller Automobilfertigungen in Europa. In Köln gibt es neben der Fertigung das John-Andrews-Entwicklungszentrum mit dem Designbereich und das zentrale Ersatzteillager zur Versorgung der Ford-Händler und Werkstätten in über 30 Ländern. In Aachen arbeiten über 200 Wissenschaftler und Ingenieure im europäischen Ford Forschungszentrum Aachen (FFA) an der Entwicklung verbrauchs- und schadstoffarmer Antriebe sowie aktiver Sicherheitssysteme.

Zwischen 2001 und 2010 hat Ford erheblich in die Entwicklung neuer, zukunftsweisender Fahrzeuge investiert, alleine für die Modernisierung der Werke wurden in diesem Zeitraum 4,35 Milliarden Euro aufgebracht. In diesem Jahr wird das Unternehmen wieder mehrere hundert Millionen Euro aufbringen.

Die Fahrzeugwerke Köln und Saarlouis sind auf eine Jahreskapazität von jeweils 400.000 Fahrzeugen ausgelegt. Mit der ebenfalls zur Kölner Ford-Werke GmbH zählenden Fertigungsstätte im belgischen Genk/Provinz Limburg baut das Unternehmen jährlich über eine Million Autos. Ford in Deutschland ist heute mehr denn je exportorientiert:
Rund 80 Prozent der Fahrzeuge werden von Köln und Saarlouis in über 60 Länder ausgeführt - bis nach Japan, Neuseeland, Australien und Südafrika. In Deutschland ist die Marke Ford an über 1.850 Standorten durch ihre Vertriebspartner vertreten.

Mit einem Jahresumsatz von 19,762 Milliarden Euro war die Kölner Ford-Werke GmbH im Jahr 2008 das umsatzstärkste deutsche Unternehmen mit einer US-Muttergesellschaft. Das ergaben die Berechnungen der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham), Berlin. Bereits im Jahr 2007 hatte sich das Kölner Unternehmen mit einem Umsatz von 19,679 Milliarden Euro auf den ersten Platz der Rangliste geschoben, nachdem es 2006 mit 15,298 Milliarden Euro noch den dritten Platz belegt hatte.

Quelle: ots, Köln
Mob10_02.2010
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Schweiz tritt Übereinkommen zum Gefahrguttransport auf Binnengewässern bei
(Im Blickpunkt 3)
Die Schweiz soll dem europäischen Übereinkommen zum Gefahrguttransport auf Binnengewässern beitreten. Der Bundesrat hat am Mittwoch eine entsprechende Botschaft an das Parlament verabschiedet. Betroffen vom Übereinkommen ist in der Schweiz allein die Rheinschifffahrt.

Der Bundesrat beantragt dem Parlament, dass die Schweiz dem europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen Gütern auf Binnenwasserstrassen (ADN) beitreten soll. Ziel ist, dass der Gefahrguttransport auf europäischen Binnenwasserstrassen durch möglichst einfache, klare und harmonisierte rechtliche Bedingungen geregelt wird.

Konkret betroffen vom Beitritt zum ADN ist allein der Rhein zwischen Basel und Rheinfelden. Er ist die einzige Binnenwasserstrasse der Schweiz mit namhaften Gefahrguttransporten. Heute unterliegen diese Transporte der Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf dem Rhein (ADNR) von 2001.

Die bisherige ADNR gilt nur auf dem Rhein unterhalb der Mittleren Brücke in Basel und den anderen Binnenwasserstrassen Deutschlands, Frankreichs, der Niederlande und Belgiens. Demgegenüber ist das neue ADN europaweit auf Binnengewässern gültig.

Das ADN findet grundsätzlich Anwendung auf alle internationalen Beförderungen von gefährlichen Gütern mit Schiffen auf Binnenwasserstrassen. Demzufolge würden in der Schweiz neben dem Rhein auch die Grenzgewässer darunter fallen. Da auf dem Genfersee und den Tessinerseen keine Gefahrguttransporte stattfinden und die wenigen Beförderungen gefährlicher Güter mit Fähren auf dem Bodensee bereits spezifischen Vorschriften unterliegen, sollen diese Grenzgewässer nicht dem ADN unterstellt werden. Die Schweiz wird daher beim Beitritt eine entsprechende Erklärung abgeben.

Die betroffenen Kantone sowie das Schifffahrtsgewerbe begrüssen den Beitritt zum ADN. Als völkerrechtlicher Vertrag ist der Beitritt zum ADN gemäss Bundesverfassung dem fakultativen Referendum unterstellt.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
Mob09_02.2010
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Zertifizierungen beim Güterwagenunterhalt (Im Blickpunkt 2)

Stellen, die den Unterhalt von Güterwagen planen und steuern, können sich auf freiwilliger Basis zertifizieren lassen. Um diese Vorteile auch für Schweizer Unternehmen im internationalen Güterverkehr nutzbar zu machen, schliesst sich die Schweiz einer Vereinbarung mehrerer EU-Länder an. BAV-Direktor Max Friedli hat heute ein entsprechendes Memorandum of Understanding (MoU ECM) bei der zwischenstaatlichen Organisation für den internationalen Eisenbahnverkehr (OTIF) in Bern unterzeichnet.

Das unterzeichnete Memorandum (MoU ECM)  beabsichtigt die Harmonisierung eines minimalen Qualitätslevels beim Unterhalt von Güterwagen in ganz Europa.  Dazu werden die organisatorischen Anforderungen definiert, die eine Stelle, die für den Unterhalt von Güterwagen zuständig ist, erfüllen soll.  Zudem werden die Bedingungen und Verfahren für die Zertifizierung einer solchen Stelle festgelegt. International bezeichnet man solche Stellen mit Entity in Charge of Maintenance, daher die Abkürzung ECM. Mit der Unterzeichnung des MoU ECM wird sicher gestellt, dass die Zertifizierungen von den unterzeichnenden Ländern gegenseitig anerkannt werden. Das Memorandum of Understanding gilt als Übergangslösung auf freiwilliger Basis, bis ein EU-weites Zertifizierungssystem für Stellen, die mit der Instandhaltung von Güterwagen betraut sind, in Kraft tritt. Die Übergangslösung wurde auf Anregung der Güterwagen-Branche geschaffen.

Quelle: Bundesamt für Verkehr, Bern
Mob08_02.2010
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Abgeschwächte Zuwanderung von EU-27/EFTA-Angehörigen (Im Blickpunkt 3)
Ende Dezember 2009 betrug die ständige ausländische Wohnbevölkerung aus EU-27/EFTA-Ländern 1'066'086 Personen, das sind 3.9 Prozent mehr als Ende Dezember 2008. Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Staaten nahm im selben Zeitraum um 0.3 Prozent zu.

Das bilaterale Abkommen über den freien Personenverkehr mit der EU wirkt sich auf die Zusammensetzung der ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz aus. Während der Zuwachs bei den EU-27/EFTA-Staatsangehörigen 3.9 Prozent (+ 39'591) betrug, nahm die Anzahl von Nicht-EU/EFTA-Bürgerinnen und -Bürgern um nur 0.3 Prozent (+1'657) zu. Insgesamt lebten am 31. Dezember 2009 1'680'197 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz.

Bei den EU-27/EFTA-Staatsangehörigen stieg der Bestand weniger stark an als im Vergleich zum Vorjahr (2008: +6.8 Prozent; 2009: +3.9 Prozent). Dies ist primär auf die sich abschwächende Konjunktur seit Herbst 2008 zurückzuführen. Es zeigt sich, dass sich die Bestandeszunahme bei den EU-27/EFTA-Staatsangehörigen der jeweiligen wirtschaftlichen Situation in unserem Land angleicht.  

Am stärksten angestiegen ist vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 die Zahl der Staatsangehörigen aus Kosovo (+27'181), Deutschland (+17'119), Portugal (+ 9'087), Frankreich (+4'955) und Grossbritannien (+2'222). Die Zunahme der kosovarischen Staatsangehörigen ist primär darauf zurückzuführen, dass Kosovo seit  dem 17. Februar 2008 ein unabhängiger Staat ist und sich in der Folge viele in der Schweiz ansässige Kosovaren neu unter der kosovarischen Staatsbürgerschaft eintragen liessen (ehemals serbische Staatsangehörige).

Die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (-31'093), Bosnien-Herzegowina (-1'713), Sri Lanka (-1'243), Kroatien (-1'183) und Italien (-909) ist hingegen rückläufig. Dies entspricht dem Trend der letzten Jahre.

Die Zuwanderung von Staaten ausserhalb der EU ist nur schwach angestiegen (+ 0.3 Prozent). Diese Entwicklung entspricht der Zuwanderungspolitik des Bundesrates und dem Zulassungssystem im neuen Ausländergesetz, wonach aus Nicht-EU-Staaten nur noch besonders qualifizierte Erwerbstätige rekrutiert werden können.

Weitere Informationen über den neuesten Stand der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz kann der beiliegenden Ausländerstatistik entnommen werden.

Bevölkerungsdaten BFM und BFS
Die Angaben des Bundesamtes für Migration (BFM) zur ständigen ausländischen Bevölkerung stützen sich auf das Zentrale-Migrations-Informations-System (ZEMIS) und umfassen alle ausländischen Staatsangehörigen, die während mindestens einem Jahr in der Schweiz wohnhaft sind und eine Bewilligung für den Aufenthalt, die Niederlassung oder den über 12-monatigen Kurzaufenthalt besitzen. Nicht enthalten in der Ausländerstatistik sind Personen aus dem Asylbereich sowie internationale Funktionäre und Diplomaten mit deren Familien.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) zählt in seiner Bevölkerungsstatistik auch die internationalen Funktionäre und Diplomaten und deren Familien dazu.

Quelle: Bundesamt für Migration
Mob07_02.2010
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Falschmeldung in ,20minuten" zur Kindersicherung im Auto (Im Blickpunkt 4)
In einer Printausgabe schreibt ,20minuten", dass Kinder über sieben Jahre ab dem 1. April 2010 nicht gesichert werden müssen. Diese Meldung ist falsch. Ab dem 1.April 2010 müssen Kinder bis zwölf Jahren im Auto mit entsprechenden Rückhaltesystemen wie zum Beispiel Kindersitze oder Sitzerhöhungen gesichert werden.

Ausnahme von der Sicherungspflicht bezüglich Sitzplätzen mit Beckengurten:
Auf Sitzplätzen, welche lediglich mit einem Beckengurt ausgerüstet sind, muss für Kinder ab sieben Jahren keine Kinderrückhaltevorrichtung verwendet werden. Diese Verfügung ist befristet bis 31. Dezember 2012. Sie wurde im Bundesblatt publiziert, momentan läuft die dreissigtägige Beschwerdefrist. 

Die Verfügung ist abrufbar >hier

Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Mob06_02.2010
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Vademecum 2010 – Kennzahlen zu Automobilwirtschaft und Strassenverkehr
(Im Blickpunkt 5)
(95 Mia. Franken Umsatz)
Wie alljährlich im Monat Februar publiziert strasseschweiz – Verband des Strassenverkehrs FRS auch heuer sein so genanntes Vademecum. Dieses als Taschenfaltprospekt gestaltete Zahlenwerk, das auch auf der Verbandswebsite eingesehen werden kann, gibt beispielsweise Aufschluss über den Gesamtumsatz der Automobilwirtschaft in der Schweiz, über den Motorfahrzeugbestand oder über die Verkehrsleistungen im Strassenverkehr.

Das Vademecum von strasseschweiz ist – zumindest für die am privaten Strassenverkehr interessierten Kreise – mittlerweile zu einem unverzichtbaren statistischen Nachschlagewerk geworden. Auch in diesem Jahr vermittelt das Vademecum in übersichtlicher Form die wichtigsten im Zusammenhang mit der Automobilwirtschaft und dem Strassenverkehr stehenden Kennzahlen.

So betrug zum Beispiel der Gesamtumsatz der Automobilbranche in der Schweiz im Jahr 2008 gut 95 Milliarden Franken – rund eine Milliarde Franken weniger als 2007. Dabei waren in insgesamt knapp 21'600 Betrieben 256'600 Personen tätig. Am meisten Umsatz erwirtschafteten das Transportgewerbe (20 Mia. Franken), das Garagengewerbe (rund 18,2 Mia. Franken), die schweizerischen Produktionsbetriebe für die internationale Automobilindustrie (13,6 Mia. Franken), die Benzingesellschaften samt Raffinerien und die Tankstellen (13,35 Mia. Franken), die Neuwagenverkäufe (rund 14,15 Mia. Franken), das Fahrzeugleasing (rund 6 Mia. Franken) sowie die Versicherungen (rund 4,6 Mia. Franken).

Ferner machte im Jahr 2009 der Motorwagenbestand total gut 4,6 Millionen Fahrzeuge aus; davon waren allein über vier Millionen Personenwagen. Zu diesem Total hinzugezählt werden können rund 643'000 Motorräder, was einen Gesamtbestand von knapp 5,3 Millionen Motorfahrzeugen ergab. Auf tausend Einwohner kamen 517 Personenwagen bzw. 80 Nutzfahrzeuge, womit der so genannte Motorisierungsgrad erstmals sank – und zwar auf das Niveau von 2005 bzw. 2006.

Erneut angewachsen sind im Jahr 2009 die auf der Strasse erbrachten Verkehrsleistungen: Gemäss Schätzungen wurden 89 Milliarden Personenkilometer und 16,4 Milliarden Tonnenkilometer zurückgelegt – dies auf einem gesamten schweizerischen Strassennetz von rund 71'370 Kilometer Länge. Betreffend das Gemeindestrassennetz muss dabei mangels offizieller Nachführung noch immer auf die Zahl (51'446 Kilometer) aus dem Jahr 1984 zurückgegriffen werden.

Quelle:  strasseschweiz – Verband des Strassenverkehrs FRS
Mob05_02.2010
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Messtechnik im Dienste der Verkehrssicherheit (Im Blickpunkt links)

Jedes Jahr verunfallen im Schweizer Strassenverkehr etwa 100'000 Personen; rund 360 Personen werden getötet. Eine der häufigsten Unfallursachen ist das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit. Gezielte Geschwindigkeitskontrollen an kritischen Stellen erhöhen die Verkehrssicherheit. Messgeräte, die zur Überwachung von Geschwindigkeit und Lichtsignalen eingesetzt werden, müssen eine sehr hohe Zuverlässigkeit aufweisen: Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie Polizei und Gerichte müssen sich auf die gemessenen Werte verlassen können. Dies sicherzustellen ist Aufgabe des Bundesamtes für Metrologie (METAS).

Eine fehlerhafte Messung bei der Geschwindigkeitsüberwachung könnte dazu führen, dass einer Fahrzeuglenkerin oder einem Fahrzeuglenker zu Unrecht eine Busse ausgestellt oder sogar der Führerausweis entzogen wird. Deshalb müssen die Messsysteme jederzeit einwandfrei funktionieren und von der Polizei vorschriftsgemäss eingesetzt werden. Entsprechend hoch sind dabei die Anforderungen:

>> Messgenauigkeit: Eine Messung im Strassenverkehr kann nicht wiederholt werden, sie muss beim Zeitpunkt der Messung genau und zuverlässig sein. Einflüsse wie Temperatur, Feuchtigkeit oder elektromagnetische Wellen von Mobilfunkanlagen und Hochspannungsleitungen dürfen die Funktion der Messmittel nicht stören.

>> Messsicherheit bzw. Messwertzuordnung: Ein Messergebnis muss selbst bei dichtem Verkehr und in komplexen Situationen zweifelsfrei dem gemessenen Fahrzeug zugeordnet werden können.

>> Messbeständigkeit: Die Funktionstüchtigkeit der Messmittel muss während der gesamten Einsatzdauer gewährleistet sein.

Das METAS hat nun eine Broschüre veröffentlicht, worin die Messtechnik im Dienste der Verkehrssicherheit erläutert wird. Auf 16 Seiten fasst sie die Anforderungen an Messmittel im Strassenverkehr zusammen und informiert illustrativ darüber, mit welchen Geräten, Verfahren und Methoden Geschwindigkeit gemessen werden kann. Diese Broschüre richtet sich an Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, Polizisten und weitere, an Verkehrsfragen interessierte Kreise. Sie ist auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch erhältlich und kann beim METAS kostenlos bezogen werden: www.metas.ch/order oder Telefon +41 31 32 33 111.

Das Richtige korrekt messen
Schweizer Produkte und Dienstleistungen zeichnen sich durch hohe Qualität, Genauigkeit und Zuverlässigkeit aus. Um dies zu erreichen, muss unsere Wirtschaft in der Lage sein, die Eigenschaften ihrer Produkte und Dienstleistungen so genau wie nötig zu messen, zu prüfen und zu bewerten. Ob es um die Genauigkeit in der Produktion, das Abrechnen elektrischer Energie oder das Einhalten von Grenzwerten in der Umwelt geht: Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren nur, wenn das Richtige korrekt gemessen wird.

Das Bundesamt für Metrologie (METAS) realisiert die Referenzmasse der Schweiz, sorgt für ihre internationale Anerkennung und gibt sie in der erforderlichen Genauigkeit an Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft weiter. Es ist in der Lage, die genauesten Messinstrumente zu kalibrieren, und schafft damit die Voraussetzungen dafür, dass in der Schweiz so gemessen und geprüft werden kann, wie dies notwendig ist.

Das Labor Verkehr stellt sicher, dass die Messmittel bei amtlichen Verkehrskontrollen genau und zuverlässig sind. Es prüft zudem neue Messmittel und Messverfahren.

Die Messmittel

1 Verkehrsüberwachungsanlagen (im Hintergrund ein Laserscanner) sind eine sehr wirksame Massnahme zur Verhinderung von Verkehrsunfällen.

Der starke Verkehr auf den Strassen stellt die Geschwindigkeitsüberwachung vor grosse Herausforderungen. Eine Fehlmessung könnte dazu führen, dass ein Fahrzeuglenker zu einer ungerechtfertigten Busse oder sogar zur Abgabe des Führerausweises verurteilt wird. Deshalb müssen die Messsysteme jederzeit einwandfrei funktionieren und von der Polizei vorschriftsgemäss eingesetzt werden. Entsprechend hoch sind die

Anforderungen an Messmittel
Messgenauigkeit: Eine Messung im Strassenverkehr kann nicht wiederholt werden. Sie muss auf Anhieb genau und zuverlässig sein. Einflüsse wie Temperatur, Feuchtigkeit oder elektromagnetische Wellen von Mobilfunkanlagen und Hochspannungsleitungen dürfen die Funktion der Messmittel nicht stören.

Messsicherheit bzw. Messwertzuordnung: Ein Messergebnis muss selbst bei dichtem Verkehr und in komplexen Situationen zweifelsfrei dem gemessenen Fahrzeug zugeordnet werden können.

Messbeständigkeit: Die Funktionstüchtigkeit der Messmittel muss während deren gesamten Einsatzdauer gewährleistet sein.

2 Radargeräte neuster Generation messen die Geschwindigkeit und die Entfernung zum Fahrzeug

Geschwindigkeitsmessung mit Radar

Die Geschwindigkeitsmessung aller Radargeräte beruht auf dem Doppler-Effekt. Die Radarantenne sendet einen eng gebündelten Radarstrahl in einem festen Winkel zur Fahrbahnrichtung aus. Fährt ein Fahrzeug in das Strahlungsfeld der Antenne ein, wird ein Teil der Strahlung reflektiert und von der Antenne wieder empfangen. Aufgrund der Bewegung des Fahrzeugs ändert die Strahlung ihre Frequenz, und zwar proportional zur Geschwindigkeit des Fahrzeuges. So kann aus dem Frequenzunterschied zwischen ausgesandter und reflektierter Strahlung die Geschwindigkeit des Fahrzeuges berechnet werden.


3 Bei punktuellen manuellen Geschwindigkeitsmessungen mit einem Lasergerät führt das Messpersonal die Messung ab Hand oder ab Stativ durch.

Geschwindigkeitsmessung mit Laser
Bei Geschwindigkeitsmessungen mit Laser wird die Laufzeit einzelner Infrarotimpulse vom Sender zum Fahrzeug und zurück zum Empfänger gemessen. Aus dieser Laufzeit kann die Entfernung zwischen dem Lasergerät und dem Fahrzeug berechnet werden. Während eines Messvorgangs wird eine Serie von Laufzeitmessungen durchgeführt und gespeichert. Mit Hilfe eines mathematischen Vorgangs wird aus den Messwerten die Fahrzeuggeschwindigkeit berechnet.

Überwachungssysteme für Geschwindigkeit und Lichtsignale
Bis vor ein paar Jahren wurden für die Geschwindigkeitsmessung bei Rotlichtüberwachungs­anlagen ausschliesslich Induktionsschleifen verwendet. Dabei sind unterhalb des Deckbelages der Fahrbahn in genau definiertem Abstand mehrere Sensoren eingebaut. Detektoren registrieren die Zeit, die ein Fahrzeug für das Überfahren dieser Sensoren benötigt. Aus dieser Zeit und dem Abstand zwischen den Sensoren lässt sich die Geschwindigkeit ermitteln.

Heute werden vermehrt auch Laser- oder Radarmessmittel mit Rotlichtüberwachungen kombiniert. Radargeräte mit frequenzmodulierten Sensoren können mehrere, parallel befahrene Spuren gleichzeitig erfassen.

4 Laserscanner tasten die Umgebung fächerförmig ab. Dadurch ist es möglich, Informationen über alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer in einem Radius von ca. 40 Metern zu erhalten.

Laserscanner als multifunktionales System

Mit Laserscannern lässt sich ein grösserer Verkehrsbereich überwachen. Aus diesem Grund können sie sowohl für Geschwindigkeitsmessungen als auch für die Rotlichtüberwachung verwendet werden. Laserscanner arbeiten nach dem Prinzip der Impulslaufzeitmessung: Trifft der ausgesandte gepulste Laserstrahl auf ein Objekt, wird er reflektiert und im Empfänger des Scanners registriert. Die Zeit zwischen dem Aussenden des Pulses und dem Empfang des reflektierten Pulses ist direkt proportional zur Entfernung des Objekts vom Laserscanner. Aus der Folge der empfangenen Pulse werden die Kontur des Objekts und seine Bewegung bzw. seine Geschwindigkeit berechnet.

Der Laserscanner liefert über alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer genaue und unverfälschte Informationen Diese werden verfolgt, solange sie sich im Blickfeld des Systems befinden.

Nachfahrtachografen
Tachografen sind spezielle, in ein Polizeifahrzeug eingebaute Geräte. Sie bestehen aus einem Impulsgeber, einem digitalen Tachometer und einer Datenregistrierung, allenfalls kombiniert mit einer Bildaufzeichnung. Im Gegensatz zu anderen Messverfahren wird die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges bei dieser Methode nicht direkt ermittelt: Der Nachfahrtachograf zeichnet vielmehr die Geschwindigkeit des Polizeifahrzeuges auf. Nach einer festgelegten Nachfahrstrecke kann dem fehlbaren Fahrzeug so die durchschnittliche Geschwindigkeit zugeordnet werden.

Sicherheitsabzüge
Jeder Messung wohnt eine bestimmte Messunsicherheit inne. Bei der Ahndung von Geschwindigkeitsübertretungen werden deshalb Sicherheitsmargen, auch Toleranzabzüge genannt, einberechnet. Sie stellen sicher, dass in jedem Fall ein niedrigerer Wert als die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit geahndet wird. Die technisch bedingten Anforderungen an die Messmittel werden von METAS bestimmt. Für die Anwendung der Messmittel durch die Polizei und damit auch für die effektiv angewandten Sicherheitsmargen ist das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zuständig.

Das Richtige korrekt messen
Schweizer Produkte und Dienstleistungen zeichnen sich durch hohe Qualität, Genauigkeit und Zuverlässigkeit aus. Um dies zu erreichen, muss unsere Wirtschaft in der Lage sein, die Eigenschaften ihrer Produkte und Dienstleistungen so genau wie nötig zu messen, zu prüfen und zu bewerten. Ob es um die Genauigkeit in der Produktion, das Abrechnen elektrischer Energie oder das Einhalten von Grenzwerten in der Umwelt geht: Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren nur, wenn das Richtige korrekt gemessen wird.

Das Bundesamt für Metrologie (METAS) realisiert die Referenzmasse der Schweiz, sorgt für ihre internationale Anerkennung und gibt sie in der erforderlichen Genauigkeit an Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft weiter. Es ist in der Lage, die genauesten Messinstrumente zu kalibrieren, und schafft damit die Voraussetzungen dafür, dass in der Schweiz so gemessen und geprüft werden kann, wie dies notwendig ist.

5 Die Simulation realistischer Verkehrssituationen im Labor erleichtert die Bauartprüfungen und Eichungen von Geschwindigkeitsmessmitteln.

Das Labor Verkehr stellt sicher, dass die Messmittel bei amtlichen Verkehrskontrollen genau und zuverlässig sind. Es prüft zudem neue Messmittel und Messverfahren.

Messeinrichtungen und Prüfverfahren: Mit komplexen Simulationsverfahren werden die Messgeräte auch im Labor realitätsnah geprüft. Diese Verfahren bieten den Vorteil, dass die verschiedenen Geräte und Gerätetypen unter wiederholbaren, identischen Bedingungen getestet werden können, was im realen Strassenverkehr nicht möglich ist.

Bauartprüfungen: Eine Hauptaufgabe des Labors ist das Durchführen von Bauartprüfungen. Bevor neue Messmittel für amtliche Messungen eingesetzt werden dürfen, müssen sie eine strenge, systematische Prüfung bestehen. Dabei wird abgeklärt, ob der Gerätetyp den schweizerischen Rechtsgrundlagen entspricht und für die Anwendung geeignet ist.

Zulassungen: Erfüllt ein Messmittel alle Prüfkriterien, stellt METAS ein Zulassungszertifikat aus. Darin wird bescheinigt, dass der geprüfte Gerätetyp für amtliche Messungen verwendet werden darf.
 

Eichungen: Mit regelmässigen Eichungen wird sichergestellt, dass jedes einzelne Messmittel von Beginn an korrekt misst und seine Messbeständigkeit über die ganze Lebensdauer gewährleistet ist.

Broschüre über Verkehrsmesstechnik
Das METAS hat nun eine Broschüre veröffentlicht, worin die Messtechnik im Dienste der Verkehrssicherheit erläutert wird. Auf 16 Seiten fasst sie die Anforderungen an Messmittel im Strassenverkehr zusammen und informiert illustrativ darüber, mit welchen Geräten, Verfahren und Methoden Geschwindigkeit gemessen werden kann. Die Broschüre ist auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch erhältlich und kann beim METAS kostenlos bezogen werden: www.metas.ch/order oder Telefon +41 31 32 33 111.

Fachbroschüre (d) Verkehrsmesstechnik (PDF) > hier

Quelle: Bundesamt für Metrologie METAS
Mob04_02.2010
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Die weltweite Fachmesse für Solartechnik „Intersolar“ bricht mit der „Intersolar Europe“ schon jetzt alle Rekorde
((Veranstaltungen+Archiv 1+2))
Die bisherige „Intersolar“ tritt ab 2010 als „Intersolar Europe“ auf. Am 9. Juni 2010 fällt erneut der Startschuss für die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar am Standort München. Aus der bisherigen „Intersolar“ wird dann die „Intersolar Europe“. Mit der neuen Namensgebung tragen die Veranstalter der fortschreitenden Internationalisierung der Messe Rechnung, die mittlerweile weltweit an mehreren Standorten vertreten ist. Unter dem neuen Namen sprengt die internationale Fachmesse für Solartechnik bereits jetzt die Flächenrekorde der vorangegangenen Jahre. Knapp sechs Monate vor Eröffnung der Messe ist die geplante Ausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern in elf Hallen zu 90 Prozent belegt. Damit ist die Fläche des Vorjahres bereits heute überschritten. Rund 1.500 Aussteller werden im Juni auf der Neuen Messe München erwartet.

Am 9. Juni 2010 öffnet die internationale Fachmesse für Solartechnik Intersolar Europe ihre Tore in München. Die weltweite Leitmesse Intersolar ist mittlerweile neben Europa auch in Nord Amerika, Indien und China vertreten. Die Intersolar Europe ist die größte der vier Einzelveranstaltungen. Schon heute sind 90 Prozent der geplanten Ausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern in elf Hallen belegt. Damit wächst die Intersolar Europe erneut über die Grenzen des Vorjahres hinaus. Schon 2009 konnte sie ein Flächenwachstum von 37 Prozent auf insgesamt 104.000 Quadratmeter in neun Hallen verzeichnen.

Auch die Ausstellerzahl wird im Vergleich zu 2009 steigen. Rund 1.500 Aussteller aus aller Welt werden ihre Produkte und Dienstleistungen im Juni auf der Neuen Messe München präsentieren. Schon jetzt übertrifft die Anzahl angemeldeter Aussteller die Erwartungen. Aber auch was die Besucherzahlen anbetrifft sind die Veranstalter optimistisch und gehen für 2010 von über 60.000 internationalen Besuchern aus. Zuletzt kamen 50 Prozent der Aussteller und 39 Prozent der Besucher aus dem Ausland auf das Gelände der Neuen Messe München. „Wir erwarten gespannt den Startschuss für die Intersolar Europe im Jahr 2010. Das kontinuierliche Wachstum der Messe zeigt uns, dass die Bedeutung der Intersolar als Treffpunkt für die internationale Solartechnikbranche weiterhin zunimmt. Die bisherigen Zahlen versprechen, dass die Messe auch in diesem Jahr ein großer Erfolg wird“, so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Sol ar Promotion GmbH, Pforzheim einem der beiden Veranstalter der Intersolar Europe.

Branchenspezifische Gliederung
Die klare Gliederung in die Bereiche Photovoltaik und Solarthermie erleichtert Ausstellern und Besuchern die Orientierung auf der Messe. Außerdem wird dem Bereich „Photovoltaik-Produktion“ wie bereits 2009 eine eigene Halle gewidmet. Die Veranstalter der Intersolar Europe – die Solar Promotion GmbH und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) – kooperieren dabei wie im Vorjahr mit der PV Group, einer auf die Photovoltaik spezialisierten Initiative des internationalen Halbleiterverbands SEMI. “Die klare thematische Struktur der Intersolar Europe hat bereits im letzten Jahr bei allen Beteiligten großen Anklang gefunden. Sie erleichtert die Orientierung und bietet somit den Fachbesuchern die optimale Basis für einen strukturierten Messerundgang“, so Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der FWTM.

Aus der „Intersolar“ wird die „Intersolar Europe“
2010 geht die Intersolar in München erstmals als Intersolar Europe an den Start. Mit der Intersolar North America in San Francisco, der Intersolar India in Hyderabad und der ersten Kooperation der Intersolar Asia mit der SOLARCON China in Shanghai konnten die Veranstalter der Intersolar seit 2008 die Messe erfolgreich international verankern. „Die neue klare Systematik unserer internationalen Messen erleichtert die Kommunikation und die Orientierung für unsere Aussteller und Besucher weltweit. Gleichzeitig verbindet sich für uns damit auch ein eindeutiges Markenversprechen an die Branche weltweit, nämlich die optimale globale Vernetzung der Solarbranche und aller angeschlossenen Branchen auf einer weltweiten Messe“, kommentiert Markus Elsässer die neue Namensgebung.

Die Intersolar Europe wird vom 9. bis zum 11. Juni 2010 auf der Neuen Messe München stattfinden.

Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter www.intersolar.de.

Die Träger der Intersolar Europe
Träger der Intersolar Europe sind die führenden Industrieverbände der Solarbranche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. als Exklusivpartner der Intersolar Europe, die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF) und die International Solar Energy Society (ISES). Mit Unterstützung der European Photovoltaic Industry Association (EPIA).

Über die Intersolar
Die Intersolar ist mit über 1.800 Ausstellern und 77.000 Besuchern auf drei Kontinenten die weltweite Leitmesse für die gesamte Solarwirtschaft. 2010 wird die Intersolar in München erstmals zur „Intersolar Europe“. Mit der Anpassung des Namens setzen die Veranstalter erneut ein deutliches Zeichen für die fortschreitende Internationalisierung der Intersolar, die heute auf mehreren Kontinenten präsent ist. Mit über 1.400 Ausstellern und mehr als 58.000 Besuchern im Jahr 2009 ist die Intersolar Europe die größte Einzelveranstaltung der Intersolar. Sie konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik und Solarthermie und hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als internationale Industrie-Leitmesse etabliert.

Neben der Intersolar Europe wurde bereits 2008 die Intersolar North America in San Francisco ins Leben gerufen. Im Jahr 2009 folgte die Intersolar India in Hyderabad. In diesem Jahr ist die Intersolar Asia erstmals mit einem eigenen Pavillon auf der SOLARCON China in Shanghai vertreten. Die Intersolar Europe wird veranstaltet von der Solar Promotion GmbH, Pforzheim und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG. Die Messen in Nordamerika, Indien und China werden von den internationalen Tochtergesellschaften Solar Promotion International GmbH, Pforzheim und der Freiburg Management und Marketing International GmbH (FMMI) veranstaltet.

Quelle: Messe München International
Mob02_02.2010

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EXPO REAL 2010 erweitert ihren Subtitle
(Veranstaltungen+Archiv 1+2)
Die EXPO REAL heißt im Messetitel ab 2010 „Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen“. Die Ergänzung um „Investitionen“ trägt einem vielfachen Wunsch aus der Branche Rechnung. Sie soll das Profil der Messe als Plattform gerade auch für Investitionsstandorte und Investoren weiter schärfen. Die EXPO REAL wird dieses Jahr vom 4. bis 6. Oktober 2010 zum dreizehnten Mal in München stattfinden.
 
„Immobilien können nicht losgelöst vom Investitionsumfeld gesehen werden. Die Erweiterung im Messetitel um Investitionen beschreibt daher noch treffender Angebot und Nachfrage der EXPO REAL“, sagt Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München. „Das wird auch deutlich, wenn man sieht, wie auf der Messe die Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft ineinandergreift: von Wirtschaftsregionen und Städten als Investitionsstandorten, über Projektentwickler, Finanzierer, Berater, Architekten und Planer, Corporate Real Estate Manager und Expansionsleiter bis hin zu Nutzern und Investoren.“ Ergänzend dazu bietet die Messe mit ihrem Konferenzprogramm, im Besonderen mit dem INVESTMENT LOCATIONS FORUM, Strategien und Markteinblicke aus erster Hand von Experten aus zahlreichen Ländern und Märkten.
 
Die begriffliche Erweiterung spiegelt auch die jüngste Aussteller- und Besucherbefragung der EXPO REAL 2009 wider. Die fünf wichtigsten genannten Beteiligungsziele - Networking, Kontaktanbahnung mit Entscheidern und potenziellen Kunden, Marktorientierung und Präsentation von Projekten - sind Wegbereiter für Investitionsentscheidungen.
 
Mehr Informationen unter www.exporeal.net
 
Über die EXPO REAL
Die EXPO REAL, 13. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, findet vom 4. bis 6. Oktober 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die Veranstaltung ist die Messe für Networking bei branchen- und länderübergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet eine internationale Networking-Plattform für die Märkte von Europa über Russland, den Mittleren Osten bis in die USA. Das umfangreiche Konferenzprogramm mit rund 500 Referenten bietet einen fundierten Überblick über aktuelle Trends und Innovationen des Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes. Auf der EXPO REAL 2009 stellten 1.580 Unternehmen aus 34 Ländern aus und es kamen 21.430 Besucher aus 73 Ländern. Zusammen mit den Repräsentanten der ausstellenden Unternehmen hatte die Messe damit mehr als 35.000 Teilnehmer. Die Statistiken zur EXPO REAL sind von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer im Auftrag der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) geprüft.

Quelle: Messe München International
Mob01_02.2010