| Archivorganisation April 2010
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Archiv 2 (hier, weiter unten) = archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen April 2010
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Archiv 2 (hier, weiter unten) = archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen April 2010
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Mob11_04.2010 > bauma 2010 markiert eine Trendwende (Archiv 1 + 2)
Mob10_04.2010 > HANNOVER MESSE 2010: Neuer Schub für die Konjunktur (Archiv 1 + 2)
Mob09_04.2010 > Marktreife für Elektromobilität durch staatliche Prämien? (Veranstaltungen + Archiv 1 + 2)vvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvv
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bauma 2010 markiert eine Trendwende (Archiv 1 + 2)
> Gute Besucherqualität trotz fehlender Besucher aus Übersee nach temporärem Flugverbot in Europa
> Rekordmarken bei Fläche und Ausstellerzahl
> Über 415.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern
Die bauma 2010 markiert eine Trendwende für die internationale Baumaschinenindustrie und führt zum erhofften Stimmungsumschwung trotz des Flugverbots, das die ersten Tage das Messegeschehen beeinflusste.
„Die Stimmung zeigt, dass der Konjunktur-Tiefpunkt in Europa überwunden ist. Es gibt wieder viel Zuversicht. Natürlich fehlten den Ausstellern anfangs viele Kunden aus Asien und Amerika – in der zweiten Hälfte der Messelaufzeit wurde dies aber deutlich besser. Hervorragendes Krisenmanagement der Messe München in den Vulkanasche-Tagen“, so resümiert Ralf Wezel, Secretary General von CECE, Europäisches Baumaschinen-Komitee, den Verlauf der bauma 2010. Er bestätigt damit auch die Erwartungen der Branche, die Dr. Christof Kemmann, Vorsitzender des Fachverbandes Baumaschinen- und Baustoffmaschinen im Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) e.V. bei der Hauptpressekonferenz zur bauma 2010 am ersten Messetag skizziert hatte.
Obwohl das Flugverbot über Europa die Anreise von Besuchern und letztendlich rund 50 Ausstellern aus Übersee verhinderte, war die Stimmung bei den rund 3.150 angemeldeten Ausstellern aus 53 Ländern auf dem Messegelände zum Abschluss der Messe gut. Bereits zur Halbzeit vermeldeten einige Aussteller mehr Verkaufsabschlüsse als geplant. „Die guten alten Zeiten kommen zurück: Unsere Verkaufszahlen auf der Messe übertreffen die Erwartungen bei weitem. Nach unserer Einschätzung werden wir an das Volumen der Rekord-bauma 2007 anknüpfen können. Das ist ein deutliches Signal, dass sich Zeppelin-Cat nach dem schwierigen Jahr 2009 wieder im Aufwärtstrend befindet“, bestätigt Michael Heidemann, Geschäftsführer Zeppelin und Vorsitzender der Geschäftsführung Zeppelin Baumaschinen GmbH, Deutschland. Michikazu Okada, Vizepräsident von Hitachi Sumitomo Heavy Industries Construction Crane Co., Ltd., Japan: ”Wir hatten viele neue Geschäftskontakte, von denen einige zu unerwarteten Vertragsabschlüssen führten.“
Auch die repräsentative Befragung der Aussteller von TNS-Infratest zeigt, dass die bauma 2010 als Weltleitmesse die Stimmungswende nach einem Krisenjahr 2009 markiert, das mit wenigen Ausnahmen viele internationale Märkte erfasst hatte. Nahezu die Hälfte der Aussteller erwartet eine Verbesserung der Entwicklung der wirtschaftlichen Situation in der Zukunft.
Bereits im Vorfeld der Messe hatte sich gezeigt, dass die Hoffnungen der Branche weltweit auf der Leitmesse in München liegen: mit 555.000 Quadratmetern Gesamtfläche, die komplett ausgebucht waren, und einem internationalen Ausstelleranteil von 60 Prozent, konnten neue Höchstmarken bei der Gesamtausstellerzahl, der internationalen Beteiligung und der Flächenbelegung gesetzt werden. Gerade aus China, Indien und der Türkei hatten sich die Ausstellerzahlen im Vergleich zur Vorveranstaltung stark erhöht. „Die bauma ist das Mekka für die Baumaschinenindustrie. Obwohl die Vulkanasche über Europa lag, ist es faszinierend zu sehen wie viele Besucher aus aller Welt man hier trifft“, so Cuneyt Divris, Präsident des türkischen Verbandes Imder, Construction Equipment Distributors & Manufacturers Association of Turkey.
Dennoch schlagen sich in der absoluten Besucherzahl die konjunkturelle Lage im Vorfeld der bauma und das unerwartete Flugverbot zu Messebeginn nieder: Über 415.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern kamen zur bauma 2010. Das sind im Vergleich zur Vorveranstaltung in 2007 17 Prozent weniger. 65 Prozent der Besucher stammten aus Deutschland, 35 Prozent reisten aus Ländern außerhalb Deutschlands an. „Trotz der vielfältigen Sofortmaßnahmen, die die Messe München in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in München und den internationalen Vertriebs- und Verbandspartnern ergriffen hat, konnten in der besucherstärkeren zweiten Hälfte der Laufzeit nicht mehr alle erwarteten Besucher aus Asien, Indien und Amerika zur Weltleitmesse bauma nach München kommen. Wir blicken jedoch angesichts der Trendwende, welche die bauma 2010 für die Branche weltweit eingeläutet hat, sehr optimistisch auf die bereits ausgebuchte bauma China 2010 in Shanghai. Auch das Interesse an der neuen Veranstaltung bC India 2011 in Mumbai hat dazu geführt, dass die ursprünglich geplante Fläche deutlich erweitert wird. Diese Veranstaltungen werden vielen Key Playern, die auf der Weltleitmesse bauma vertreten waren, internationale Plattformen in den beiden Wachstumsmärkten China und Indien bieten und somit auch die Fachbesucher, die dieses Mal nicht nach München kommen konnten, ansprechen“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Messe München GmbH.
Die bauma 2010 ist ihrer Rolle als Weltleitmesse einmal mehr gerecht geworden durch die Fülle an Innovationen: „Nie waren mehr Innovationen ausgestellt, alle in Hinblick auf Nachhaltigkeit, Schutz der Umwelt und der Menschen. Die bauma ist trotz Krise und Aschewolke unangefochten die Nummer eins“, bestätigt Dr. Reinhold Festge, Geschäftsführender Gesellschafter, Haver & Boecker, Deutschland.
Die Veranstaltungen im bauma Forum, die gerade in den ersten beiden Messetagen der bauma 2010 viele Specials über das Partnerland Indien vorgesehen hatten, mussten teilweise abgesagt oder personell umbesetzt werden. 44 Vorträge und Veranstaltungen konnten ab dem dritten Messetag planmäßig stattfinden. Die Länderspecials im bauma Forum werden in Zusammenarbeit mit dem VDMA e.V., dem ideellen Träger der bauma, organisiert.
Die 30. bauma, Internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, wird turnusmäßig wieder in drei Jahren vom 15. bis 21. April 2013 in München stattfinden.
Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 64 Auslandsvertretungen, die mehr als 90 messerelevante Länder der Welt betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk. Als global tätiges Unternehmen leistet die Messe München International bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag.
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Quelle: Deutsche Messe
Mob11_04.2010
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HANNOVER MESSE 2010: Neuer Schub für die Konjunktur (Archiv 1 + 2)
Die HANNOVER MESSE 2010 hat den Konjunkturaufschwung verstärkt - davon wird in den nächsten Monaten auch die Industrie profitieren. Die Aussteller blicken optimistisch in die Zukunft. "Weil die Stimmung auf der HANNOVER MESSE ein Konjunkturbarometer ist, können wir jetzt sagen: Es geht wieder bergauf", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Dr. Wolfram von Fritsch, zum Abschluss der HANNOVER MESSE am Freitag in Hannover. "Zwar hat uns das internationale Flugchaos in den ersten Tagen getroffen, aber die Messe legte einen eindrucksvollen Schlussspurt hin."
Von Fritsch sagte: "Aussteller berichten von sehr konkreten Projekten, Investitionsvorhaben und Abschlüssen, die in den nächsten Wochen und Monaten zu einer weiter steigenden Auslastung der Industrie beitragen werden. Im vergangenen Jahr suchten die Besucher Orientierung, in diesem Jahr machten sie Geschäft. Die HANNOVER MESSE konnte in dieser Phase ihre Stärken ausspielen und für eine zusätzliche Dynamik sorgen. Einige Aussteller haben sogar das Niveau des Boomjahres 2008 erreicht."
Die massiven Behinderungen im internationalen Luftverkehr zeigten Folgen bei Ausstellern und Besuchern. Die Deutsche Messe reagierte mit einem umfangreichen Maßnahmenbündel auf die Situation. Mehrere hundert Aussteller wurden aus ganz Europa mit Bussen nach Hannover geholt. Aus der Türkei nahmen beispielsweise 150 Personen eine mehr als 50-stündige Busfahrt auf sich, um in Hannover ausstellen zu können. Aus Neuseeland war eine Ausstellerin 134 Stunden nach Hannover unterwegs. "Viele hundert Unternehmer haben uns eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft und welche Bedeutung die HANNOVER MESSE für sie hat", sagte von Fritsch. Auf Grund der Flugverbote war es allerdings für rund 300 Aussteller unmöglich, ihre Stände noch rechtzeitig zu besetzen. Vor allem Aussteller aus Asien und Amerika konnten nicht nach Hannover reisen.
Das weltweite Flugchaos über Europa wirkte sich auch auf die Besucherzahlen aus. "Die Sperrung des Luftverkehrs und ein tagelanges Hin und Her haben wir am Montag, Dienstag und Mittwoch massiv zu spüren bekommen. Dies konnte bis zum Ende der Messe nicht mehr ausgeglichen werden", stellte von Fritsch fest. Die Zahl der Besucher aus dem Ausland ist deshalb um etwa die Hälfte gesunken. Insgesamt ging die Zahl der Besucher um rund 20 Prozent auf 150 000 zurück. Deutlich spürbar waren die Rückgänge bei den Besuchern aus Übersee, hier insbesondere aus Asien und Nordamerika.
Von den ausländischen Besuchern kamen die meisten angesichts der Luftraumsperrung erwartungsgemäß aus den Nachbarländern Deutschlands. Aus den Niederlanden kamen sogar deutlich mehr Besucher als 2008. Danach folgten Dänemark, Österreich, Frankreich, die Schweiz und Polen.
"Der Erfolg der HANNOVER MESSE lässt sich in diesem Jahr nicht an der Besucherzahl messen. Diese Veranstaltung wird als Vulkan-Messe in unsere Unternehmensgeschichte eingehen", sagte von Fritsch.
Auch der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel, zog eine positive Bilanz: "Die Asche-Wolke hat den internationalen Flugverkehr lahmgelegt - aber nicht die HANNOVER MESSE. Ganz im Gegenteil. Die Aussteller und in besonderer Weise auch die Deutsche Messe haben alles daran gesetzt, diese HANNOVER MESSE zu einem Erfolg zu führen. Das ist gerade in der aktuellen Phase des aufkeimenden Aufschwungs von besonderer Bedeutung. Die Unternehmen und Branchen, die in Hannover vertreten waren, haben allen widrigen Umständen zum Trotz Kraft für eine nachhaltige Erholung der Konjunktur geschöpft."
Die starken Säulen der HANNOVER MESSE 2010 waren Industrieautomation, Energietechnologien sowie industrielle Zulieferung und Dienstleistungen. Insgesamt wurden weit mehr als 4 000 Innovationen auf dem Gelände präsentiert. In der Forschungshalle 2 fanden sich marktfähige Forschungsergebnisse für die industrielle Anwendung.
Zur HANNOVER MESSE, die in diesem Jahr unter dem Motto "Effizienter - Innovativer - Nachhaltiger" stand, hatten sich mehr als 4 800 Aussteller aus 64 Ländern angemeldet - das Niveau des Boomjahres 2008.
Die Energiemessen der HANNOVER MESSE belegten rund ein Viertel der Ausstellungsfläche. Mehr als 1 100 Unternehmen präsentierten mit konventionellen wie erneuerbaren Energieträgern den Energiemix der Zukunft und zeigten die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette von der Erzeugung, Lieferung, Übertragung, Verteilung bis hin zu Transformation und Speicherung.
Als Publikumsmagnet entpuppte sich die neue Leitmesse MobiliTec in Halle 27. Dort befanden sich auch der Gemeinschaftsstand Wasserstoff und Brennstoffzellen sowie der Ausstellungsschwerpunkt Renewables. Mit der MobiliTec besetzte die Deutsche Messe das Thema Elektromobilität. Ein Zukunftsthema, an dem rund ein Drittel aller Messebesucher Interesse zeigte. Sie informierten sich über hybride und elektrische Antriebstechnologien, mobile Energiespeicher und alternative Mobilitätstechnologien. Rund 100 Aussteller präsentierten auf einer Gesamtfläche von mehr als 4 000 Quadratmetern Technologien und Lösungsansätze für die Mobilität von morgen. "Die neue Leitmesse MobiliTec war ein durchschlagender Erfolg", sagte von Fritsch. "Unser Konzept, das Zusammenwirken aller beteiligten Branchen und Technologien aufzuzeigen, ist aufgegangen. Wir präsentieren die Elektromobilität mit allen Aspekten - von den Komponenten, Antriebs- und Speichertechnologien, Batterien bis hin zu ganzheitlichen Systemen und ihren Anwendungen inklusive der Infrastruktur und der Netzintegration."
Mit der CoilTechnica feierte 2010 eine weitere Messe Premiere. In Halle 6 präsentierten rund 70 Aussteller Technologien für die Fertigung von Transformatoren, Generatoren, Spulen und Elektromotoren. Bereits während der HANNOVER MESSE hat sich die Branche auf eine CoilTechnica im Jahre 2011 verständigt. "Die Bedeutung der industriellen Zulieferung innerhalb der HANNOVER MESSE hat damit weiter zugenommen. Mit der CoilTechnica haben wir eine Branche gewonnen, die hervorragend in das Portfolio der HANNOVER MESSE passt. Die Aussteller waren mit dem Messeverlauf sehr zufrieden und werden im nächsten Jahr erneut in Hannover ausstellen", berichtete von Fritsch.
Hohe Aufmerksamkeit besaßen erneut die Themen der Industrial Automation. Von besonderem Interesse waren die Efficiency Days, die vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie der Deutschen Messe organisiert wurden. An fünf Messetagen präsentierten Unternehmen mit Vorträgen, Diskussionen und Vorführungen ihr Know-how in Sachen Energieeffizienz in industriellen Prozessen.
Von Fritsch bedankte sich für einen herausragenden Auftritt des diesjährigen Partnerlandes. "Italien hat alle Chancen genutzt, um sich als exportstarke Industrienation mit großer Innovationskraft zu präsentieren. Die italienischen Aussteller waren ebenso flexibel wie ihr Wirtschaftsminister Claudio Scajola, der mit dem Auto aus Italien zur Eröffnung anreiste. Das ist ein beeindruckendes Zeichen für die enge Partnerschaft zu Italien."
Die Nachwuchsinitiative TectoYou war auch in diesem Jahr ein Erfolg. Mehrere tausend Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet kamen nach Hannover und waren begeistert von den Technologien und Innovationen der Aussteller.
In mehr als 1 000 Kongressen, Foren und Workshops konnten sich die Besucher über aktuelle Themen und Trends der HANNOVER MESSE informieren.
Am Messefreitag richtet die Deutsche Messe bereits zum siebenten Mal den Fachkongress WoMenPower aus. Dort stehen Karrierefragen, Erfolgsstrategien im Beruf sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Mittelpunkt. Die Deutsche Messe erwartet mehr als 800 Teilnehmer.
Die HANNOVER MESSE 2011 wird vom 4. bis 8. April mit 13 Leitmessen das Messegelände komplett belegen. Zusätzlich zu den neun Leitmessen dieses Jahres - Industrial Automation, Energy, Power Plant Technology, MobiliTec, Digital Factory, Industrial Supply, CoilTechnica, MicroNanoTec sowie Research & Technology - werden erneut die Motion, Drive & Automation, die Wind, die SurfaceTechnology und die ComVac im Programm sein.
Die HANNOVER MESSE 2011 wird die industrielle Wertschöpfungskette von der industriellen Automation über die Antriebs- und Fluidtechnik, Drucklufttechnik, Oberflächentechnik, Mikro- und Nanotechnologien, Energietechnologien, Kraftwerksbau, Elektromobilität bis hin zur Zulieferung und zu Software-Anwendungen für die Industrie zeigen.
Quelle: Deutsche Messe
Mob10_04.2010
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Marktreife für Elektromobilität durch staatliche Prämien? (Veranstaltungen + Archiv 1 + 2)
„Wir haben mittlerweile rund 150 Einzelprojekte in acht Modellregionen genehmigt“, stellte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zu den Chancen der Elektromobilität im Interview mit dem Spiegel vom 12. April 2010 fest. Die Bundesregierung halte an dem Ziel fest, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen. Staatliche Kaufprämien für Elektroautos lehnte Ramsauer allerdings ab. Die Elektromobilität befände sich noch in einer Testphase und die besten Technologien müssten erst gefunden werden. Ramsauer stellte sich damit gegen Forderungen der Grünen und der Automobilindustrie, die Markteinführung für Elektroautos durch Prämien zu beschleunigen. Mit der seit Februar 2010 installierten „Gemeinsamen Geschäftstelle Elektromobilität“ (GGE) wollen das Bundesverkehrsministerium und das Bundeswirtschaftsministerium die Pläne zu Elektromobilität gemeinsam vorantreiben.
Auf der 4. EUROFORUM-Jahrestagung „Elektromobilität und ihre Auswirkungen auf die Energiewirtschaft“ (20. und 21. Mai 2010, Hamburg) stellt MinDir Werner Ressing (Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Technologie) die Ziele der GGE vor und betont die strategische Bedeutung der Elektromobilität für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Experten aus der Automobil- und Energiewirtschaft stellen ihre aktuellen Projekte zur Entwicklung von leistungsfähigen Batterien, elektrischen Antrieben sowie für den Infrastrukturausbau vor. Über die Marktpotenziale von Elektrofahrzeugen und ihren Beitrag zum Klimaschutz diskutieren unter anderen Dr. Michael Weinhold (Siemens AG), Prof. Dr. Martin Wietschel (Fraunhofer ISI) und Wolfgang Lohbeck (Greenpeace e.V.).
Im Juni 2009 startete das Pilotprojekt „MINI E Berlin powered by Vattenfall“. 50 Elektro-Minis wurden ein halbes Jahr unter Alltagsbedingungen getestet und an Autostrom-Stationen von Vattenfall im Berliner Stadtgebiet aufgeladen. Vattenfall stellte für das Projekt regenerativ erzeugten und zertifizierten Strom zur Verfügung. Die Ergebnisse des Projektes präsentieren Vertreter der beteiligten Konsortialpartner BMW, Vattenfall und Technische Universität Chemnitz auf der etablierten Jahrestagung. Über die Erfahrungen mit den ersten Rollout-Regionen in Japan und Dänemark des Ladesystem-Anbieters Better Place spricht Rolf Schumann (Better Place). Er geht auch auf den landesweiten Feldversuch mit auswechselbaren Batterien in Israel ein. Wie der Energieversorger RWE die Elektromobilität vorantreibt und welche Vertriebs- und Dienstleistungschancen sich für Energieversorger ergeben, zeigt Carolin Reichert (RWE Effizienz GmbH).
Das vollständige Programm finden Sie unter:
www.elektromobilitaet-energie.de
Quelle: EUROFORUM Deutschland SE, Düsseldorf
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