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Archivorganisation April 2010

Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge

Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom April 2010

Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen April 2010
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Mob17_04.2010_Spezial NEWS: 21 neue Combino-Strassenbahnen für Bern (Im Blickpunkt Editorial / Spezial NEWS)
Mob16_04.2010_
Sachen gibt's...: "2012" - Katastrophenfilm löst Massenpanik aus (Im Blickpunkt 0)
Mob15_04.2010_Schienenverkehr: Vorschlag eines neuen Trassenpreissystems - Vorkonsultation (Im Blickpunkt 2)
Mob14_04.2010_Schienenverkehr:
Finanzierung der Bahninfrastruktur 2011/2012: Anhörung bei den Kantonen (Im Blickpunkt 3)
Mob13_04.2010_Luftverkehr: Neues Gespräch der Arbeitsgruppe Schweiz-Deutschland zum Flughafen Zürich (Im Blickpunkt 4)
Mob12_04.2010_Internet:
Über 50 Online-Services mit SuisseID
(Im Blickpunkt 5)
Mob11_04.2010_Veranstaltungen:
bauma 2010 markiert eine Trendwende (Archiv 1 + 2)
Mob10_04.2010_Veranstaltungen:
HANNOVER MESSE 2010: Neuer Schub für die Konjunktur (Archiv 1 + 2)
Mob09_04.2010_Veranstaltungen
Marktreife für Elektromobilität durch staatliche Prämien? (Veranstaltungen + Archiv 1 + 2)
Mob08_04.2010_Strassenverkehr:
Qualitative Verbesserung der Strassenverkehrsunfallstatistik
(Im Blickpunkt 5)
Mob07_04.2010_Staatsbetriebe:
Bundesnahe Unternehmen: Zielvorgaben 2009 insgesamt erreicht
(Im Blickpunkt 4)
Mob06_04.2010_Strassenverkehr:
Frühlingsputz für das Auto
(Im Blickpunkt 3)
Mob05_04.2010_Strassentransport:
10'000 Fähigkeitsausweise in sechs Monaten (Im Blickpunkt 2)
Mob04_04.2010_Sachen gibt's:
EU warnt vor unseriösen Elektronik-Onlineshops (Im Blickpunkt 0)
Mob03_04.2010_Spezial News:
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Mob02_04.2010_Forschung+Entwicklung:
Effizienter Verkehr mit Car2Car-Kommunikation (Im Blickpunkt rechts)
Mob01_04.2010_Forschung+Entwicklung: Digitales Gewusel: simulierter Personenstrom (Im Blickpunkt links)

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21 neue Combino-Strassenbahnen für Bern
(Im Blickpunkt Editorial / Spezial NEWS)
Die Berner Verkehrsbetriebe Bernmobil hatten bei Siemens Schweiz, Transportation Systems 21 Combino-Strassenbahnen der neusten Generation bestellt. Das neue Modell des Typs Combino Classic ist eine Weiterentwicklung der bereits in Bern im Einsatz stehenden 15 Siemens-Trams, die vor einigen Monaten vollumfänglich saniert worden sind. Die 21 neuen Strassenbahnen werden bis Ende 2010 ausgeliefert. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 100 Mio. Schweizer Franken.

Anlieferung per LKW
Wir von Mobilität haben eine Combino-Auslieferung, um 00.15 Uhr ab der Berner Kantonsgrenze, mitverfolgt.













 

 





Das deutsche Speditionsunternehmen Kübler transportiert die neuen Combinos von Wien nach Bern. Ab der Schweizergrenze, bzw. ab Rheinfelden, wird „Kübler“ vom Schweizer Spezialisten, der Firma Schwerlastlogistik aus Lenzburg, jeweils in verschiedenen Belangen, u.a Bewilligungen, Routenwahl, Begleitung, Abladen und Rückbau des Transportaufliegers, unterstützt. Der Transport von Wien nach Bern, der Schweizer Bundeshauptstadt, dauert rund eine Woche. Der letzte Teil des Transportes erfolgt in der Nacht, weil die Fahrzeuge in Bern erst nach Betriebsschluss des Strassenbahnbetriebes, also nach ein Uhr, direkt auf die Schienen abgeladen werden können. Nachdem die Neuankömmlinge auf den Schienenfahrweg gesetzt sind, werden sie ins nahe Depot gestossen. Dort werden sie in den folgenden Tagen von Spezialisten für ihren Fahrdienst vorbereitet. Facts zum Combino Transport: 52 m lang (Transportfahrzeug), 3m breit, 4.30m hoch und 109 Tonnen schwer! Mehr Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie >hier

Combino Classic
Der neue Combino Classic ist ein 100prozentiges Niederflurfahrzeug, 2,3 m breit und mit 42
Metern um einiges länger als der bestehende 31 Meter lange Combino Advanced von Bernmobil. Die neuen 7-teiligen Fahrzeuge haben somit eine bedeutend höhere Fahrgastkapazität. Der Combino Classic wird mit einigen Änderungen gegenüber dem Vorgängermodell versehen. Neben den konstruktiven Verbesserungen am Wagenkasten und an den Fahrwerken, die im Rahmen der Combino-Sanierung erarbeitet wurden, verfügt das neue Fahrzeug u.a. über einen klimatisierten Fahrgastraum (Kühlung), Bildschirme für die Fahrgastinformation (innen und aussen) sowie eine manuelle Rollstuhlrampe und zwei Rollstuhlplätze. Zudem werden Anpassungen beim Innen- und Aussendesign vorgenommen. So wird zum Beispiel das Kopfmodul überarbeitet - die neue Kopfform verbindet einen verbesserten Fussgänger- und Wagenführerschutz mit einem eleganten Design.

Weitere Neuerungen sind die optimierte Sitz-Anordnung im Bereich der Fahrwerksmodule sowie die verbesserte Haltestangenanordnung. Zur Überwachung des sicheren Ein- und Ausstiegs der Fahrgäste werden zusätzlich zu den Rückspiegeln Videokameras eingesetzt.
Die 21 neuen Fahrzeuge werden in den Jahren 2009 und 2010 ausgeliefert und sind für die
Erschliessung des neuen Stadtteils Westside Brünnen im Rahmen des Projekts Tram Bern West und für den Betrieb der Linie 9 vorgesehen.

Quelle: Siemens und Schwerlastlogistik
Bilder: Rolf Grob, Mobilität, Winterthur

Bilder vom Transport auf dem letzten Teilstück und vom Abladevorgang, finden Sie in unserer Bildergalerie >hier

Mob17_05.2010
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"2012" - Katastrophenfilm löst Massenpanik aus
(Im Blickpunkt 0)
NASA beantwortet zigtausende Anfragen zu Weltuntergangstheorie. Mit dem Katastrophenfilm "2012" www.whowillsurvive2012.com des deutschen Hollywood-Regisseurs Roland Emmerich ist vor einiger Zeit ein neuer Mega-Blockbuster in die Kinos gestartet. Der mit Special Effects gespickte Streifen, der auf einer vom Maya-Kalender abgeleiteten Weltuntergangstheorie basiert, soll für das Produktionsstudio Sony Pictures kräftig die Kassen klingen lassen. Hierfür wurde im Web ein Marketing-Hype inszeniert, der so stark ist, dass die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA mittlerweile Überstunden leisten muss, um besorgten Menschen zu erklären, dass die Welt auch nach 2012 weiter existieren wird.



"Durch diesen Film machen sich die Leute ernsthaft Sorgen über ein bevorstehendes Ende der Welt", stellt David Morrison, Senior Scientist am Astrobiology Institute des NASA Ames Research Center http://www.arc.nasa.gov in Moffett Field Kalifornien, gegenüber dem Guardian fest. Die von Sony im Netz verbreitete Marketingkampagne, die bewusst versucht hat, eine Art Weltuntergangshysterie auszulösen, sei offenbar sehr erfolgreich gewesen. "Wir bekommen täglich zigtausende Anfragen aus der ganzen Welt und werden gefragt, ob man die Menschheit nicht irgendwie retten könnte", schildert Morrison.

"Weltuntergang lenkt von Alltagsproblemen ab"
"Solche Weltuntergangstheorien sind für die Menschen im Grunde genommen immer eine Möglichkeit, sich von den aktuellen Problemen ihres Alltags abzulenken", stellt Peter Vitouch, Medienpsychologe und Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien www.univie.ac.at/Publizistik, fest. Im Internetzeitalter könnten sich derartige Thesen wesentlich stärker und schneller verbreiten als noch vor einigen Jahren.

"Die meiste Aufmerksamkeit kann heute sicherlich im Web erregt werden", betont Vitouch. Dass es angesichts des neuen Kinofilms gleich zu einer derartigen Massenhysterie kommt, sei allerdings ungewöhnlich. "Solche Weltuntergangstheorien sind nicht neu. Zu Nestroys Zeiten hatten die Menschen Angst vor Kometen, zur Jahrtausendwende befürchteten sie den Zusammensturz der Computersysteme und jetzt wird der Maya-Kalender als brauchbares Motiv für das Ende der Welt herangezogen", so Vitouch.

225 Mio. Dollar Einnahmen am ersten Wochenende
Obwohl "2012" bei den Kritikern bislang eher nur bescheidene Wertungen abräumen konnte, scheint die stark online-fokussierte Marketingstrategie Sonys aufzugehen. So berichtet etwa das US-Branchenblatt Variety, dass der Katastrophenfilm allein am Eröffnungswochenende insgesamt 225 Mio. Dollar (65 Mio. in den USA und 165 Mio. international) an Einnahmen generiert haben soll. Sein Produktionsbudget von 200 Mio. Dollar hat der Streifen damit bereits wenige Tage nach dem offiziellen Kinostart wieder eingespielt.

Quelle: pte, Hollywood
Mob16_05.2010
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Vorschlag eines neuen Trassenpreissystems - Vorkonsultation der direkt betroffenen Kreise

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) unterbreitet im Rahmen einer Vorkonsultation den direkt betroffenen Kreisen einen Vorschlag, nach welchen Prinzipien die Trassenpreise künftig berechnet werden sollen, und erläutert ihn an Informationsveranstaltungen. Die Eisenbahnunternehmen, Verbände der verladenden Wirtschaft und die Kantone sind nun zu einer ersten Stellungnahme eingeladen.

Das BAV hat die Vorbereitungen des dritten Teilpakets der Bahnreform 2 zum Anlass genommen, einen Vorschlag für die Revision des Trassenpreissystems zu entwickeln. Der Trassenpreis ist das Entgelt, welches Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für die Benützung der Schieneninfrastruktur in der Schweiz bezahlen müssen.

Der Vorschlag führt neue Instrumente mit Lenkungswirkung ein. Dabei geht es namentlich um die optimale Nutzung der bestehenden Kapazitäten im Schienennetz. Zudem sollen die Kosten auf die einzelnen Züge verursachergerecht verteilt werden. So werden die Trassenpreise nach Kapazität und Anlagenintensität der Strecken sowie nach Trassenqualität der Zugsgattungen differenziert. Damit wird typischerweise ein Zug auf belasteten Strecken in der Hauptverkehrszeit wesentlich mehr pro Trassenkilometer zahlen als ein Zug auf Nebenstrecken. Zudem werden mit dem Vorschlag die schweren Züge zu Lasten der leichteren Züge günstiger. Längerfristig setzt das System Anreize - einerseits für die EVU in Bezug auf Trassen- und Fahrzeugwahl, planerisch bezüglich Angebotsgestaltung (z.B. neue Haltestellen) und infrastrukturseitig in Form eines optimierten Unterhalts.

Die betroffenen Kreise können sich bis Ende Mai im Rahmen der Vorkonsultation zu den vorgeschlagenen Prinzipien äussern. Zur Diskussion stehen auch stärkere Preisdifferenzierungen bezüglich Lärm, Verschleiss und Qualität. Das Konzept wird anschliessend im Hinblick auf die Vernehmlassungsvorlage des dritten Teilpakets der Bahnreform 2 bearbeitet.

Hintergrundinformation aktuelles System:
Der Trassenpreis (TP) wurde 1999 mit der (ersten) Bahnreform in der Schweiz eingeführt, um die Infrastrukturbetreiberinnen (ISB) für ihre Leistungen an die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) zu entschädigen.

Das seither geltende Trassenpreissystem (TPS) hat sich im Grossen und Ganzen bewährt. Es ist einfach, transparent und basiert im Einklang mit der massgebenden EU-Richtlinie 2001/14 auf Normgrenzkosten. Damit sollen die Kosten, welche die Züge jeweils unmittelbar an der Infrastruktur verursachen, gedeckt werden. Den Rest übernehmen grundsätzlich Subventionen der öffentlichen Hand.

Aktuell setzt sich der Trassenpreis aus den Preisen für Grund -, Zusatz - und Serviceleistungen  zusammen. Diese sind kaum differenziert (Ausnahme: Zuschlag von 2 Fr. pro Zugkilometer im Lötschberg-Basistunnel).

Quelle: Bundesamt für Verkehr BAV
Mob15_04.2010
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Finanzierung der Bahninfrastruktur 2011/2012: Anhörung bei den Kantonen
(Im Blickpunkt 3)
Das Bundesamt für Verkehr BAV schlägt vor, für die Jahre 2011/12 die Finanzmittel für den Betrieb, Unterhalt und Erhalt der Bahninfrastruktur zu erhöhen. Dies als Folge der von der SBB geltend gemachten, höheren Kosten für den Substanzerhalt des Bahnnetzes. Die zusätzlichen Gelder sollen wie vom Bundesrat gefordert durch geringere Einlagen in den FinöV-Fonds kompensiert werden.

Bis Mitte Mai 2010 können die Kantone im Rahmen einer Anhörung zum Entwurf der Botschaft über die Finanzierung der schweizerischen Eisenbahninfrastruktur (SBB und Privatbahnen) und die Leistungsvereinbarung Bund - SBB für die Jahre 2011-12 Stellung nehmen.

Der Botschaftsentwurf sieht vor, dass der Bund für die Bahninfrastruktur in den Jahren 2011/2012 insgesamt 4,425 Milliarden Franken in Form von Betriebs- und Investitionsbeiträgen zur Verfügung stellt: 1,133 Milliarden für die Infrastruktur der Privatbahnen und 3,292 Milliarden für die SBB Infrastruktur.

Der beantragte Zahlungsrahmen für die SBB Infrastruktur übersteigt die gemäss der korrigierten Finanzplanung des Bundes zur Verfügung stehenden Mittel um 332 Millionen Franken. Um die Vorgaben des Konsolidierungsprogramms 2011-2013 einzuhalten, muss diese Summe gemäss Bundesratsentscheid vom 16. Dezember 2009 kompensiert werden. Die Aufstockung der Substanzerhaltungsmittel für die SBB wird durch eine temporäre Reduktion der LSVA-Einlagen in den FinöV-Fonds ausgeglichen.

Sofern sich die Kürzung der FinöV-Fonds-Einnahmen auf die Jahre 2011 und 2012 beschränkt, ist aus heutiger Sicht keine Anpassung des Bauprogramms der aktuell aus dem Fonds finanzierten Projekte nötig: Die NEAT, die Anschlüsse ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz in der Ost- und Westschweiz sowie die Lärmsanierung können nach Auffassung des BAV wie geplant realisiert werden. Für den Fall, dass der FinöV-Fonds auch ab 2013 auf entsprechende Erträge verzichten müsste, könnten unter Umständen Steuerungsmassnahmen (z.B. Verschiebung von ZEB-Projekten) erforderlich werden.

Die Erhöhung des Zahlungsrahmens ermöglicht der SBB Infrastruktur, die Substanzerhaltung 2011/2012 schrittweise zu intensivieren. Lösungsmöglichkeiten für die mittel- und langfristige Finanzierung der Substanzerhaltung und des Ausbaus des Schienennetzes werden derzeit durch eine vom BAV geleitete verwaltungsinterne Arbeitsgruppe ,Finanzierung Bahninfrastruktur" erarbeitet. Die Ergebnisse werden im Herbst/Winter 2010 vorliegen. Sie fliessen in die Vernehmlassungsvorlage Bahn 2030 ein und werden in der übernächsten Leistungsvereinbarung für die Jahre 2013-2016 berücksichtigt.

Nach Auswertung der Anhörung wird das Bundesamt für Verkehr die Botschaft überarbeiten und die Verhandlungen mit der SBB zur LV 11-12 abschliessen. Voraussichtlich im Juni 2010 wird der  Bundesrat die Botschaft ans Parlament überweisen, so dass sie in der Herbst- und der Wintersession 2010 von beiden Räten behandelt werden kann.

Die Dokumente der Anhörung sind auf der Internetseite des BAV unter www.bav.admin.ch
abrufbar.

Quelle: Bundesamt für Verkehr BAV
Mob14_04.2010
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Neues Gespräch der Arbeitsgruppe Schweiz-Deutschland zum Flughafen Zürich (Im Blickpunkt 4)
Die von den Verkehrsministern der Schweiz und Deutschlands eingesetzte Arbeitsgruppe zur Regelung der Lärmfrage im Zusammenhang mit dem Flughafen Zürich hat erneut getagt.

Die Verkehrsminister der Schweiz und Deutschlands, Moritz Leuenberger und Peter Ramsauer, haben Mitte März der gemischten Arbeitsgruppe den Auftrag erteilt, Gespräche zu führen mit dem Ziel, Ansätze für eine dauerhafte und einvernehmliche Regelung zur Benutzung des süddeutschen Luftraums für Anflüge auf den Flughafen Zürich zu finden. Eine Basis dafür bildet die gemeinsam durchgeführte Lärmbelastunganalyse, deren Resultate seit vergangenem Oktober vorliegen.

Die Arbeitsgruppe unter der Leitung des Direktors des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), Peter Müller, und des Leiters der Abteilung Luft- und Raumfahrt im deutschen Verkehrsministerium, Gerold Reichle, hat sich in Zürich zu einem Gespräch getroffen. Der Schweizer Delegation gehörten im Weiteren die Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer und der CEO der Flughafen Zürich AG, Thomas Kern, an, auf deutscher Seite waren auch der Waldshuter Landrat Tilmann Bollacher und das Bundesland Baden-Württemberg durch Manfred Dahlheimer vertreten. Die Schweiz hat erste Vorstellungen für eine mögliche Lösung präsentiert. Diese Überlegungen sollen in weiteren Gesprächen erörtert werden.

Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL
Mob13_04.2010
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Über 50 Online-Services mit SuisseID
(Im Blickpunkt 5)
Unübersichtlich viele Benutzernamen und Passwörter gehören ab sofort der Vergangenheit an. Bei über 50 Online-Services kann man sich mit der SuisseID ab heute oder in den nächsten Monaten sicher und einfach anmelden sowie Dokumente rechtsverbindlich elektronisch unterschreiben. Insgesamt haben sich 150 Unternehmen und Organisationen für eine Teilnahme als Pionierprojekt beworben. Die SuisseID ist der erste standardisierte elektronische Identitätsnachweis der Schweiz.

Mit der SuisseID lanciert der Bund ein wichtiges Instrument, um dem elektronischen Geschäftsverkehr in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen. Dazu Staatssekretär und Direktor des SECO Jean-Daniel Gerber: ,Der elektronische Geschäfts- und Behördenverkehr weist in der Schweiz ein immenses Potenzial auf. Das müssen wir zum Wohl des Wirtschaftsstandorts Schweiz noch besser nutzen. Die SuisseID bietet eine elementare Grundlage für eine effiziente Anwendung von E-Economy und E-Government. Aufgrund der hohen Transaktionssicherheit, der rechtsgültigen elektronischen Abwicklung und der damit verbundenen wertvollen Zeitersparnis hat sie einen grossen Nutzen für alle Beteiligten." Erste Berechnungen zum volkswirtschaftlichen Nutzen gehen davon aus, dass einmalige Einsparungen von mehreren 100 Millionen Franken entstehen, wenn 10'000 Unternehmen, Institutionen und Personen die SuisseID für den gegenseitigen elektronischen Geschäftsverkehr einsetzen.

Breite Nutzungsmöglichkeiten der SuisseID
Bei über 50 Online-Services kann man die SuisseID bereits jetzt oder in den nächsten Monaten anwenden. Bis Ende April haben sich gegen 150 Unternehmen und Organisationen beworben, um als Pionierprojekt teilzunehmen. ,Dieses grosse Interesse hat die Erwartungen deutlich übertroffen und wir sind überzeugt, dass die Einsatzmöglichkeiten für SuisseID-Inhaber bis Ende dieses Jahres stark anwachsen werden", so Staatssekretär Jean-Daniel Gerber.

Unter den Nutzungsanbietern befinden sich sowohl öffentliche Verwaltungsstellen als auch Unternehmen: So lassen sich künftig mit Hilfe der SuisseID Geschäfte über das Portal der Eidgenössischen Steuerverwaltung elektronisch abwickeln. Auf dieser Basis werden ab Mitte 2011 Dienstleistungen der Mehrwertsteuer schrittweise elektronisch angeboten, darunter auch die Mehrwertsteuerabrechnung.

Zudem bietet die Innovative Web AG 350 Gemeinden aus 22 Kantonen die SuisseID für ihre elektronische Abwicklung von Verwaltungsprozessen an. Damit wird ein Potenzial von rund zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern erschlossen. Bürger, Politiker, Vereine, Firmen und Verwaltungsangestellte können in Zukunft ihre Geschäfte digital mit der SuisseID abwickeln.

Weitere prominente Beispiele von Nutzungsanbietern sind das Bundesamt für Justiz, wo Bürger ihren Strafregisterauszug online bestellen können und ein persönliches Erscheinen am Schalter nicht mehr nötig ist, die Schweizerische Post, die Eidgenössischen Zollverwaltung oder Buch.ch. Bei Buch.ch ermöglicht die SuisseID einen sicheren und einfachen Online-Einkauf sowie die Authentifizierung von Kunden und die Altersprüfung beim Kauf von Filmen oder Videogames.

Ab jetzt erhältlich
Ab sofort kann die SuisseID in Form einer Chipkarte oder eines USB-Sticks online bei der Schweizerischen Post/SwissSign AG oder bei QuoVadis Trustlink Schweiz AG beantragt werden. Abzüglich der 65 Franken, die der Bund bis Ende 2010 pro SuisseID beisteuert, kostet das Standardpaket für eine drei Jahre gültige SuisseID 99 Franken, das heisst 33 Franken pro Jahr. Damit ist die SuisseID hinsichtlich Kosten vergleichbar mit einer EC-Karte. Nachdem man den Antrag online ausgestellt und ausgedruckt hat und sich einmalig an einer Identifikationsstelle ausgewiesen hat, erhält man die SuisseID per Post zugestellt. Die Post und QuoVadis bieten verschiedene Möglichkeiten, die erstmalige Identifikation unkompliziert durchzuführen. Aus Sicherheitsüberlegungen beschränkt sich die SuisseID auf eine maximale Gültigkeit von drei Jahren. Danach muss sie neu beantragt werden.

Weiter wird die SuisseID vom Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) den Kunden von Bund und Kanton und von der Swisscom ihren Grosskunden (Business to Business) angeboten.

Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Mob12_04.2010
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bauma 2010 markiert eine Trendwende
(Archiv 1 + 2)
> Gute Besucherqualität trotz fehlender Besucher aus Übersee nach temporärem Flugverbot in Europa
> Rekordmarken bei Fläche und Ausstellerzahl
> Über 415.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern

Die bauma 2010 markiert eine Trendwende für die internationale Baumaschinenindustrie und führt zum erhofften Stimmungsumschwung trotz des Flugverbots, das die ersten Tage das Messegeschehen beeinflusste.

„Die Stimmung zeigt, dass der Konjunktur-Tiefpunkt in Europa überwunden ist. Es gibt wieder viel Zuversicht. Natürlich fehlten den Ausstellern anfangs viele Kunden aus Asien und Amerika – in der zweiten Hälfte der Messelaufzeit wurde dies aber deutlich besser. Hervorragendes Krisenmanagement der Messe München in den Vulkanasche-Tagen“, so resümiert Ralf Wezel, Secretary General von CECE, Europäisches Baumaschinen-Komitee, den Verlauf der bauma 2010. Er bestätigt damit auch die Erwartungen der Branche, die Dr. Christof Kemmann, Vorsitzender des Fachverbandes Baumaschinen- und Baustoffmaschinen im Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) e.V. bei der Hauptpressekonferenz zur bauma 2010 am ersten Messetag skizziert hatte.
 
Obwohl das Flugverbot über Europa die Anreise von Besuchern und letztendlich rund 50 Ausstellern aus Übersee verhinderte, war die Stimmung bei den rund 3.150 angemeldeten Ausstellern aus 53 Ländern auf dem Messegelände zum Abschluss der Messe gut. Bereits zur Halbzeit vermeldeten einige Aussteller mehr Verkaufsabschlüsse als geplant. „Die guten alten Zeiten kommen zurück: Unsere Verkaufszahlen auf der Messe übertreffen die Erwartungen bei weitem. Nach unserer Einschätzung werden wir an das Volumen der Rekord-bauma 2007 anknüpfen können. Das ist ein deutliches Signal, dass sich Zeppelin-Cat nach dem schwierigen Jahr 2009 wieder im Aufwärtstrend befindet“, bestätigt Michael Heidemann, Geschäftsführer Zeppelin und Vorsitzender der Geschäftsführung Zeppelin Baumaschinen GmbH, Deutschland. Michikazu Okada, Vizepräsident von Hitachi Sumitomo Heavy Industries Construction Crane Co., Ltd., Japan: ”Wir hatten viele neue Geschäftskontakte, von denen einige zu unerwarteten Vertragsabschlüssen führten.“
 
Auch die repräsentative Befragung der Aussteller von TNS-Infratest zeigt, dass die bauma 2010 als Weltleitmesse die Stimmungswende nach einem Krisenjahr 2009 markiert, das mit wenigen Ausnahmen viele internationale Märkte erfasst hatte. Nahezu die Hälfte der Aussteller erwartet eine Verbesserung der Entwicklung der wirtschaftlichen Situation in der Zukunft.
 
Bereits im Vorfeld der Messe hatte sich gezeigt, dass die Hoffnungen der Branche weltweit auf der Leitmesse in München liegen: mit 555.000 Quadratmetern Gesamtfläche, die komplett ausgebucht waren, und einem internationalen Ausstelleranteil von 60 Prozent, konnten neue Höchstmarken bei der Gesamtausstellerzahl, der internationalen Beteiligung und der Flächenbelegung gesetzt werden. Gerade aus China, Indien und der Türkei hatten sich die Ausstellerzahlen im Vergleich zur Vorveranstaltung stark erhöht. „Die bauma ist das Mekka für die Baumaschinenindustrie. Obwohl die Vulkanasche über Europa lag, ist es faszinierend zu sehen wie viele Besucher aus aller Welt man hier trifft“, so Cuneyt Divris, Präsident des türkischen Verbandes Imder, Construction Equipment Distributors & Manufacturers Association of Turkey.
 
Dennoch schlagen sich in der absoluten Besucherzahl die konjunkturelle Lage im Vorfeld der bauma und das unerwartete Flugverbot zu Messebeginn nieder: Über 415.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern kamen zur bauma 2010. Das sind im Vergleich zur Vorveranstaltung in 2007 17 Prozent weniger. 65 Prozent der Besucher stammten aus Deutschland, 35 Prozent reisten aus Ländern außerhalb Deutschlands an. „Trotz der vielfältigen Sofortmaßnahmen, die die Messe München in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in München und den internationalen Vertriebs- und Verbandspartnern ergriffen hat, konnten in der besucherstärkeren zweiten Hälfte der Laufzeit nicht mehr alle erwarteten Besucher aus Asien, Indien und Amerika zur Weltleitmesse bauma nach München kommen. Wir blicken jedoch angesichts der Trendwende, welche die bauma 2010 für die Branche weltweit eingeläutet hat, sehr optimistisch auf die bereits ausgebuchte bauma China 2010 in Shanghai. Auch das Interesse an der neuen Veranstaltung bC India 2011 in Mumbai hat dazu geführt, dass die ursprünglich geplante Fläche deutlich erweitert wird. Diese Veranstaltungen werden vielen Key Playern, die auf der Weltleitmesse bauma vertreten waren, internationale Plattformen in den beiden Wachstumsmärkten China und Indien bieten und somit auch die Fachbesucher, die dieses Mal nicht nach München kommen konnten, ansprechen“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Messe München GmbH.
 
Die bauma 2010 ist ihrer Rolle als Weltleitmesse einmal mehr gerecht geworden durch die Fülle an Innovationen: „Nie waren mehr Innovationen ausgestellt, alle in Hinblick auf Nachhaltigkeit, Schutz der Umwelt und der Menschen. Die bauma ist trotz Krise und Aschewolke unangefochten die Nummer eins“, bestätigt Dr. Reinhold Festge, Geschäftsführender Gesellschafter, Haver & Boecker, Deutschland.
 
Die Veranstaltungen im bauma Forum, die gerade in den ersten beiden Messetagen der bauma 2010 viele Specials über das Partnerland Indien vorgesehen hatten, mussten teilweise abgesagt oder personell umbesetzt werden. 44 Vorträge und Veranstaltungen konnten ab dem dritten Messetag planmäßig stattfinden. Die Länderspecials im bauma Forum werden in Zusammenarbeit mit dem VDMA e.V., dem ideellen Träger der bauma, organisiert.
 
Die 30. bauma, Internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, wird turnusmäßig wieder in drei Jahren vom 15. bis 21. April 2013 in München stattfinden.
 
Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 64 Auslandsvertretungen, die mehr als 90 messerelevante Länder der Welt betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk. Als global tätiges Unternehmen leistet die Messe München International bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag.
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de

Quelle: Deutsche Messe
Mob11_04.2010
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HANNOVER MESSE 2010: Neuer Schub für die Konjunktur
(Archiv 1 + 2)
Die HANNOVER MESSE 2010 hat den Konjunkturaufschwung verstärkt - davon wird in den nächsten Monaten auch die Industrie profitieren. Die Aussteller blicken optimistisch in die Zukunft. "Weil die Stimmung auf der HANNOVER MESSE ein Konjunkturbarometer ist, können wir jetzt sagen: Es geht wieder bergauf", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Dr. Wolfram von Fritsch, zum Abschluss der HANNOVER MESSE am Freitag in Hannover. "Zwar hat uns das internationale Flugchaos in den ersten Tagen getroffen, aber die Messe legte einen eindrucksvollen Schlussspurt hin."

Von Fritsch sagte: "Aussteller berichten von sehr konkreten Projekten, Investitionsvorhaben und Abschlüssen, die in den nächsten Wochen und Monaten zu einer weiter steigenden Auslastung der Industrie beitragen werden. Im vergangenen Jahr suchten die Besucher Orientierung, in diesem Jahr machten sie Geschäft. Die HANNOVER MESSE konnte in dieser Phase ihre Stärken ausspielen und für eine zusätzliche Dynamik sorgen. Einige Aussteller haben sogar das Niveau des Boomjahres 2008 erreicht."

Die massiven Behinderungen im internationalen Luftverkehr zeigten Folgen bei Ausstellern und Besuchern. Die Deutsche Messe reagierte mit einem umfangreichen Maßnahmenbündel auf die Situation. Mehrere hundert Aussteller wurden aus ganz Europa mit Bussen nach Hannover geholt. Aus der Türkei nahmen beispielsweise 150 Personen eine mehr als 50-stündige Busfahrt auf sich, um in Hannover ausstellen zu können. Aus Neuseeland war eine Ausstellerin 134 Stunden nach Hannover unterwegs. "Viele hundert Unternehmer haben uns eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft und welche Bedeutung die HANNOVER MESSE für sie hat", sagte von Fritsch. Auf Grund der Flugverbote war es allerdings für rund 300 Aussteller unmöglich, ihre Stände noch rechtzeitig zu besetzen. Vor allem Aussteller aus Asien und Amerika konnten nicht nach Hannover reisen.

Das weltweite Flugchaos über Europa wirkte sich auch auf die Besucherzahlen aus. "Die Sperrung des Luftverkehrs und ein tagelanges Hin und Her haben wir am Montag, Dienstag und Mittwoch massiv zu spüren bekommen. Dies konnte bis zum Ende der Messe nicht mehr ausgeglichen werden", stellte von Fritsch fest. Die Zahl der Besucher aus dem Ausland ist deshalb um etwa die Hälfte gesunken. Insgesamt ging die Zahl der Besucher um rund 20 Prozent auf 150 000 zurück. Deutlich spürbar waren die Rückgänge bei den Besuchern aus Übersee, hier insbesondere aus Asien und Nordamerika.

Von den ausländischen Besuchern kamen die meisten angesichts der Luftraumsperrung erwartungsgemäß aus den Nachbarländern Deutschlands. Aus den Niederlanden kamen sogar deutlich mehr Besucher als 2008. Danach folgten Dänemark, Österreich, Frankreich, die Schweiz und Polen.

"Der Erfolg der HANNOVER MESSE lässt sich in diesem Jahr nicht an der Besucherzahl messen. Diese Veranstaltung wird als Vulkan-Messe in unsere Unternehmensgeschichte eingehen", sagte von Fritsch.

Auch der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel, zog eine positive Bilanz: "Die Asche-Wolke hat den internationalen Flugverkehr lahmgelegt - aber nicht die HANNOVER MESSE. Ganz im Gegenteil. Die Aussteller und in besonderer Weise auch die Deutsche Messe haben alles daran gesetzt, diese HANNOVER MESSE zu einem Erfolg zu führen. Das ist gerade in der aktuellen Phase des aufkeimenden Aufschwungs von besonderer Bedeutung. Die Unternehmen und Branchen, die in Hannover vertreten waren, haben allen widrigen Umständen zum Trotz Kraft für eine nachhaltige Erholung der Konjunktur geschöpft."

Die starken Säulen der HANNOVER MESSE 2010 waren Industrieautomation, Energietechnologien sowie industrielle Zulieferung und Dienstleistungen. Insgesamt wurden weit mehr als 4 000 Innovationen auf dem Gelände präsentiert. In der Forschungshalle 2 fanden sich marktfähige Forschungsergebnisse für die industrielle Anwendung.

Zur HANNOVER MESSE, die in diesem Jahr unter dem Motto "Effizienter - Innovativer - Nachhaltiger" stand, hatten sich mehr als 4 800 Aussteller aus 64 Ländern angemeldet - das Niveau des Boomjahres 2008.

Die Energiemessen der HANNOVER MESSE belegten rund ein Viertel der Ausstellungsfläche. Mehr als 1 100 Unternehmen präsentierten mit konventionellen wie erneuerbaren Energieträgern den Energiemix der Zukunft und zeigten die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette von der Erzeugung, Lieferung, Übertragung, Verteilung bis hin zu Transformation und Speicherung.

Als Publikumsmagnet entpuppte sich die neue Leitmesse MobiliTec in Halle 27. Dort befanden sich auch der Gemeinschaftsstand Wasserstoff und Brennstoffzellen sowie der Ausstellungsschwerpunkt Renewables. Mit der MobiliTec besetzte die Deutsche Messe das Thema Elektromobilität. Ein Zukunftsthema, an dem rund ein Drittel aller Messebesucher Interesse zeigte. Sie informierten sich über hybride und elektrische Antriebstechnologien, mobile Energiespeicher und alternative Mobilitätstechnologien. Rund 100 Aussteller präsentierten auf einer Gesamtfläche von mehr als 4 000 Quadratmetern Technologien und Lösungsansätze für die Mobilität von morgen. "Die neue Leitmesse MobiliTec war ein durchschlagender Erfolg", sagte von Fritsch. "Unser Konzept, das Zusammenwirken aller beteiligten Branchen und Technologien aufzuzeigen, ist aufgegangen. Wir präsentieren die Elektromobilität mit allen Aspekten - von den Komponenten, Antriebs- und Speichertechnologien, Batterien bis hin zu ganzheitlichen Systemen und ihren Anwendungen inklusive der Infrastruktur und der Netzintegration."

Mit der CoilTechnica feierte 2010 eine weitere Messe Premiere. In Halle 6 präsentierten rund 70 Aussteller Technologien für die Fertigung von Transformatoren, Generatoren, Spulen und Elektromotoren. Bereits während der HANNOVER MESSE hat sich die Branche auf eine CoilTechnica im Jahre 2011 verständigt. "Die Bedeutung der industriellen Zulieferung innerhalb der HANNOVER MESSE hat damit weiter zugenommen. Mit der CoilTechnica haben wir eine Branche gewonnen, die hervorragend in das Portfolio der HANNOVER MESSE passt. Die Aussteller waren mit dem Messeverlauf sehr zufrieden und werden im nächsten Jahr erneut in Hannover ausstellen", berichtete von Fritsch.

Hohe Aufmerksamkeit besaßen erneut die Themen der Industrial Automation. Von besonderem Interesse waren die Efficiency Days, die vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie der Deutschen Messe organisiert wurden. An fünf Messetagen präsentierten Unternehmen mit Vorträgen, Diskussionen und Vorführungen ihr Know-how in Sachen Energieeffizienz in industriellen Prozessen.

Von Fritsch bedankte sich für einen herausragenden Auftritt des diesjährigen Partnerlandes. "Italien hat alle Chancen genutzt, um sich als exportstarke Industrienation mit großer Innovationskraft zu präsentieren. Die italienischen Aussteller waren ebenso flexibel wie ihr Wirtschaftsminister Claudio Scajola, der mit dem Auto aus Italien zur Eröffnung anreiste. Das ist ein beeindruckendes Zeichen für die enge Partnerschaft zu Italien."

Die Nachwuchsinitiative TectoYou war auch in diesem Jahr ein Erfolg. Mehrere tausend Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet kamen nach Hannover und waren begeistert von den Technologien und Innovationen der Aussteller.

In mehr als 1 000 Kongressen, Foren und Workshops  konnten sich die Besucher über aktuelle Themen und Trends der HANNOVER MESSE informieren.

Am Messefreitag richtet die Deutsche Messe bereits zum siebenten Mal den Fachkongress WoMenPower aus. Dort stehen Karrierefragen, Erfolgsstrategien im Beruf sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Mittelpunkt. Die Deutsche Messe erwartet mehr als 800 Teilnehmer.

Die HANNOVER MESSE 2011 wird vom 4. bis 8. April mit 13 Leitmessen das Messegelände komplett belegen. Zusätzlich zu den neun Leitmessen dieses Jahres - Industrial Automation, Energy, Power Plant Technology, MobiliTec, Digital Factory, Industrial Supply, CoilTechnica, MicroNanoTec sowie Research & Technology - werden erneut die Motion, Drive & Automation, die Wind, die SurfaceTechnology und die ComVac im Programm sein.

Die HANNOVER MESSE 2011 wird die industrielle Wertschöpfungskette von der industriellen Automation über die Antriebs- und Fluidtechnik, Drucklufttechnik, Oberflächentechnik, Mikro- und Nanotechnologien, Energietechnologien, Kraftwerksbau, Elektromobilität bis hin zur Zulieferung und zu Software-Anwendungen für die Industrie zeigen.

Quelle: Deutsche Messe
Mob10_04.2010
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Marktreife für Elektromobilität durch staatliche Prämien?
(Veranstaltungen + Archiv 1 + 2)
„Wir haben mittlerweile rund 150 Einzelprojekte in acht Modellregionen genehmigt“, stellte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zu den Chancen der Elektromobilität im Interview mit dem Spiegel vom 12. April 2010 fest. Die Bundesregierung halte an dem Ziel fest, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen. Staatliche Kaufprämien für Elektroautos lehnte Ramsauer allerdings ab. Die Elektromobilität befände sich noch in einer Testphase und die besten Technologien müssten erst gefunden werden. Ramsauer stellte sich damit gegen Forderungen der Grünen und der Automobilindustrie, die Markteinführung für Elektroautos durch Prämien zu beschleunigen. Mit der seit Februar 2010 installierten „Gemeinsamen Geschäftstelle Elektromobilität“ (GGE) wollen das Bundesverkehrsministerium und das Bundeswirtschaftsministerium die Pläne zu Elektromobilität gemeinsam vorantreiben.

Auf der 4. EUROFORUM-Jahrestagung „Elektromobilität und ihre Auswirkungen auf die Energiewirtschaft“ (20. und 21. Mai 2010, Hamburg) stellt MinDir Werner Ressing (Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Technologie) die Ziele der GGE vor und betont die strategische Bedeutung der Elektromobilität für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Experten aus der Automobil- und Energiewirtschaft stellen ihre aktuellen Projekte zur Entwicklung von leistungsfähigen Batterien, elektrischen Antrieben sowie für den Infrastrukturausbau vor. Über die Marktpotenziale von Elektrofahrzeugen und ihren Beitrag zum Klimaschutz diskutieren unter anderen Dr. Michael Weinhold (Siemens AG), Prof. Dr. Martin Wietschel (Fraunhofer ISI) und Wolfgang Lohbeck (Greenpeace e.V.).

Im Juni 2009 startete das Pilotprojekt „MINI E Berlin powered by Vattenfall“. 50 Elektro-Minis wurden ein halbes Jahr unter Alltagsbedingungen getestet und an Autostrom-Stationen von Vattenfall im Berliner Stadtgebiet aufgeladen. Vattenfall stellte für das Projekt regenerativ erzeugten und zertifizierten Strom zur Verfügung. Die Ergebnisse des Projektes präsentieren Vertreter der beteiligten Konsortialpartner BMW, Vattenfall und Technische Universität Chemnitz auf der etablierten Jahrestagung. Über die Erfahrungen mit den ersten Rollout-Regionen in Japan und Dänemark des Ladesystem-Anbieters Better Place spricht Rolf Schumann (Better Place). Er geht auch auf den landesweiten Feldversuch mit auswechselbaren Batterien in Israel ein. Wie der Energieversorger RWE die Elektromobilität vorantreibt und welche Vertriebs- und Dienstleistungschancen sich für Energieversorger ergeben, zeigt Carolin Reichert (RWE Effizienz GmbH).

Das vollständige Programm finden Sie unter:
www.elektromobilitaet-energie.de

Quelle: EUROFORUM Deutschland SE, Düsseldorf
Mob09_04.2010
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Qualitative Verbesserung der Strassenverkehrsunfallstatistik
(Im Blickpunkt 5)
Die Strassenverkehrsunfallstatistik soll in der Schweiz künftig bessere Hinweise auf die Unfallursachen liefern. Dank einem neuen Unfallregister können polizeiliche Unfalldaten ab 2011 mit anderen Faktoren verknüpft werden, die einen Einfluss auf das Verkehrsgeschehen haben können. Der Bundesrat hat heute eine entsprechende Verordnung verabschiedet. Damit sollen die Grundlagen für gezielte Massnahmen zur Vermeidung von Unfällen geschaffen werden.

Bis jetzt betreut das Bundesamt für Statistik (BFS) die Daten der Strassenverkehrsunfälle. Heute Mittwoch hat der Bundesrat die Verordnung über das Strassenverkehrsunfall-Register (SURV) verabschiedet. Er hat damit die rechtliche Grundlage geschaffen, dass ab 2011 das Bundesamt für Strassen (ASTRA) für die Statistik zuständig ist.

Damit wird die Möglichkeit geschaffen, dass die Unfalldaten mit anderen ASTRA-Registern verknüpft werden können, insbesondere mit dem Register der Administrativmassnahmen (ADMAS), dem Fahrberechtigungsregister (FABER), mit dem Fahrzeug- und Halterdatenregister (MOFIS) sowie mit dem Infrastrukturverzeichnis (MISTRA). Bei der Auswertung der Daten ist kein Rückschluss auf Personen möglich.

Mit diesen Verknüpfungen lässt sich quantifizieren, welchen Einfluss menschliches Verhalten auf das Unfallgeschehen hat, wie sich die Fahrzeugart auswirkt und welche Rolle die Strasseninfrastruktur spielt. Konkret kann zum Beispiel angegeben werden, ob Autos mit stärkeren Motoren häufiger in Unfälle verwickelt sind als andere. Oder es lässt sich herausfinden, ob Automobilisten, die schon einmal den Führerausweis abgeben mussten, überdurchschnittlich oft in Unfälle verwickelt sind. Und schliesslich kann zum Beispiel gesagt werden, ob auf einem gewissen Fahrbahnbelag mehr Unfälle passieren als auf einem anderen.

Daraus lassen sich wirksame und gezielte Massnahmen zur künftigen Verhinderung von Unfällen ableiten.

Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Mob07_04.2010
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Bundesnahe Unternehmen: Zielvorgaben 2009 des Bundesrats insgesamt erreicht
(Im Blickpunkt 4)
Der Bundesrat hat gestern den Bericht über die Leistungen der bundesnahen Unternehmen SBB, Post und Swisscom an die zuständigen parlamentarischen Kommissionen verabschiedet. Darin hält er fest, dass Post und Swisscom die vom Bundesrat gesetzten strategischen Ziele gut erreicht haben. Bei der SBB belastete die schwierige Situation von SBB Cargo die gute Leistungsbilanz der übrigen Geschäftsbereiche. Alle drei Unternehmen stehen vor weiteren strategischen und operativen Herausforderungen.

Der Bundesrat hat an die Leistungen von SBB, Post und Swisscom bilanziert und seinen Bericht über die Zielerreichung der Unternehmen an die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommissionen der eidgenössischen Räte verabschiedet. Die Beurteilung der skyguide erfolgt jeweils separat, nämlich gemeinsam durch das UVEK und das VBS.

Im Einzelnen haben SBB, Post, Swisscom und skyguide ihre Ziele folgendermassen erreicht:

SBB: Güterverkehr belastet gute Gesamtbilanz
Die SBB hat die Ziele des Bundesrats teilweise erfüllt. Die schwierige Situation von SBB Cargo belastete die gute Leistungsbilanz der Geschäftsbereiche Personenverkehr, Infrastruktur und Immobilien. Die Wirtschaftskrise führte zu einem starken Abschwung des Gütertransportgeschäfts. Trotz frühzeitig eingeleiteter Gegensteuerungsmassnahmen stieg das Defizit von SBB Cargo. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zwingen SBB Cargo zu weiteren Sanierungsmassnahmen, um das angestrebte ausgeglichene Ergebnis zu erreichen. Der anstehende Entscheid zur weiteren Umsetzung der strategischen Stossrichtung soll die finanzielle und unternehmerische Position von SBB Cargo weiter stärken.

Der Konzerngewinn der SBB wurde wesentlich getragen durch die positiven Ergebnisse im Personenverkehr und bei den Immobilien. Im Fern- und Regionalverkehr konnte die Verkehrsleistung, wenn auch leicht abgeschwächt, weiter gesteigert werden. Im internationalen Personenverkehr hingegen sank die Verkehrsleistung um 15,7% vor allem wegen den Problemen mit den Cisalpino-Zügen zwischen der Schweiz und Italien. Auf Ende 2009 haben Trenitalia und die SBB die Firma Cisalpino aufgelöst und deren operative Tätigkeit eingestellt. Die Kunden sind insgesamt zufrieden und die Pünktlichkeit der Züge im Kernnetz während den Hauptverkehrszeiten hat sich verbessert. Bei der Infrastruktur wurden Vorgaben des Bundes zur Produktivität und Subventionseffizienz erreicht. Es zeichnet sich allerdings ab, dass für Erneuerung und Unterhalt des Netzes künftig erheblich mehr Mittel erforderlich sein werden. Die personellen Ziele sind erfüllt. Die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhte sich auf ein zufrieden stellendes Niveau.

Post:  Gute Qualität der Dienstleistungen
Die Post hat die vom Bundesrat gesetzten Ziele insgesamt erreicht. Sie hat die Grundversorgung (Dienstleistungen des Post- und Zahlungsverkehrs) in guter Qualität und zu angemessenen Preisen erbracht. Die Laufzeitvorgaben der A- und B-Briefpost wurden eingehalten. Die Zufriedenheit der Geschäfts- und Privatkunden befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Ebenso gelang es der Post, ihre Marktanteile im Kerngeschäft (Briefe, Pakete, Zahlungsverkehr und Postautodienste) zu halten, teilweise sogar auszudehnen. Die Post ist eine attraktive Arbeitgeberin mit einer fortschrittlichen Personalpolitik. Das Vertrauen des Personals litt im vergangenen Jahr jedoch unter den Turbulenzen an der Unternehmensspitze. Der Deckungsgrad der Pensionskasse konnte auf 95,5% erhöht werden. Mit 728 Mio. CHF fällt der Konzerngewinn geringer aus als im Vorjahr (825 Mio. CHF). Der Universaldienst konnte auch 2009 eigenwirtschaftlich erbracht werden. Nach wie vor ungenügend sind die Renditen der Konzerngesellschaften.
Der Bundesrat hat beschlossen, eine Gewinnausschüttung an den Bund im Umfang von 200 Mio. CHF vorzunehmen. Im Weiteren wird der Gewinn für die Sanierung der Pensionskasse Post sowie den Aufbau von Eigenkapital verwendet.

Swisscom: Solides Ergebnis
Die Swisscom AG hat die Erwartungen des Bundesrats erfüllt. Das Unternehmen konnte seine führende Stellung auf dem heimischen Markt festigen und trotz Wirtschaftskrise und anhaltender Preiserosion den Umsatz und das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr annähernd stabil halten. Bezüglich Kundenzufriedenheit rangiert Swisscom nach wie vor an der Spitze der Branche und hält bezüglich Rentabilität mit den besten Telekom-Unternehmen Europas Schritt. Die Mitarbeiterzufriedenheit ist hoch. Swisscom stellt die Grundversorgung in der Schweiz gemäss den Qualitätskriterien des Fernmelderechts sicher und setzt die Entbündelung der letzten Meile und den schnellen Bitstrom-Zugang zügig um. In Italien gewann Fastweb erneut Kunden und Marktanteile hinzu. Der Aktienkurs von Swisscom stieg - nach einem Einbruch von 23% im Vorjahr - um 16,5%. Der Reingewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,9% auf 1,93 Mrd. CHF. Es wird eine Dividende von 20 CHF ausgeschüttet. Die schweizerische Eidgenossenschaft, die rund 57% des Aktienkapitals von Swisscom hält, bezieht Dividenden von rund 590 Mio. CHF. Nicht ausgeschüttete freie Mittel werden zum Schuldenabbau verwendet.

Skyguide: Gute Leistung trotz schwierigem Umfeld
Skyguide hat die Ziele des Bundesrats insgesamt erfüllt. Die Sicherheit war auf hohem Niveau gewährleistet. Beeinflusst durch die markante Verkehrsabnahme konnte die Pünktlichkeit der abgefertigten Flüge auf einen neuen Bestwert gesteigert werden. Die Zusammenarbeit mit der Luftwaffe funktionierte gut. Der Umzug des Betriebszentrums Zürich von Kloten nach Dübendorf wurde reibungslos durchgeführt. Skyguide ist das produktivste Flugsicherungsunternehmen in Europa. Dass ihre Gebühren im internationalen Vergleich nach wie vor zu den höchsten zählen, ist auf strukturelle und währungsbedingte Faktoren zurückzuführen. Auf den Rückgang der Gebühreneinnahmen reagierte skyguide mit einem ambitiösen Kostensenkungsprogramm. Zwar gelang es nicht, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen, doch fiel der operative Fehlbetrag dank der zusätzlichen Einsparungen, an denen sich auch das Personal und die Zulieferer beteiligten, mit -9,1 Mio. CHF deutlich geringer aus als budgetiert. Skyguide arbeitet aktiv an der Schaffung eines einheitlichen Luftraums in Europa («Single European Sky») und an der Errichtung eines funktionalen Luftraumblocks über Deutschland, Frankreich, den Benelux-Staaten und der Schweiz (FABEC) mit. Derzeit prüft skyguide zusammen mit ihren deutschen und französischen Partnern die Option eines gemeinsam betriebenen Zentrums im Grossraum Basel.

Quelle:  Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Mob06_04.2010
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Frühlingsputz für das Auto
(Im Blickpunkt 3)
Der Frühling weckt die Lebensgeister. Es ist die richtige Zeit, ihr Auto einer gründlichen Frühlingskur zu unterziehen. Also ab in die Waschanlage. TCS-Spezialisten raten auch zu einer gründlichen Innenreinigung und zum Frühlingscheck bei einem der 18 Technischen Zentren des TCS oder bei ihrem Garagisten.

Wenn der Frühling dem Winter endgültig den Garaus machte, ist die Zeit reif, das Auto auf Vordermann zu bringen. Es lohnt sich, folgende Ratschläge des TCS zu beherzigen. Übrigens: Wer sein Auto gut in Schuss hält, trägt zu dessen Werterhaltung bei.

Gründliche Aussenwäsche
Den gröbsten Schmutz und die Winterreste lässt man am besten in einer Waschstrasse
entfernen. Lackschäden sind nicht zu befürchten, da die Reinigungswalzen keinen Schaden
anrichten. Wer gerne selber Hand anlegen will, für den ist die Waschbox eine günstige
Alternative.

Wie häufig eine Autowäsche erfolgen soll, ist jedem Fahrzeughalter zu überlassen.
Tipp des TCS-Experten, Jürg Thrier: „Das Auto nach den Wintermonaten einer
Unterbodenwäsche durch den Fachmann unterziehen, damit die Salzreste restlos entfernt
werden können. Insektenreste, Harz und Vogelkot immer sofort entfernen, da es sonst zu
Schäden am Lack kommen kann“.

Innenreinigung
Zur gründlichen Innenreinigung gehört das Entfernen und Ausklopfen der Teppiche. Ein
prüfender Blick unter die Fahrzeugteppiche vorne und hinten gibt Aufschluss über eventuelles Stauwasser oder Feuchtigkeit. Um Haare (auch Tierhaare) und Textilfusseln von den Sitzpolstern zu entfernen, bedient man sich am besten eines Gummihandschuhs, mit dem man  in Faserrichtung über die Polster streicht. Der Restschmutz wird vom Staubsauger erledigt, nicht zu vergessen sind auch der Kofferraum und die Ablage.

Armaturenbrett, Türabdeckungen und Kunststoffteile werden mit einem Staubtuch oder einem feuchten Tuch gereinigt und mit einem handelsüblichen Cockpit-Reiniger wieder auf
Vordermann gebracht. Für klare Sicht nach den Wintermonaten sorgt eine gründliche Reinigung aller Scheibeninnenflächen mit Hilfe eines Glasreinigers.

TCS-Tipp: Seitenscheiben vor dem Reinigen etwas senken, damit man den in den
Dichtungslippen sitzenden Scheibenteil innen und aussen ebenfalls sauber kriegt.

Die wichtigsten Tipps im Überblick
- Auto innen und aussen gründlich reinigen
- Bodenmatten auslüften und trocknen
- Scheiben innen und aussen reinigen
- Salzreste entfernen durch gründliche Autoreinigung, inklusive Unterboden
- Beschädigten Unterbodenschutz durch Fachmann ausbessern lassen
- Gummielemente reinigen und pflegen
- Kofferraum entrümpeln: Schneebesen, Eiskratzer, Sandsack etc. gehören in den Lagerraum
- Falls notwendig Scheibenwischerblätter ersetzen

Reifenwechsel
Bei den nun herrschenden milden Temperaturen ist die Zeit gekommen, beim Garagisten einen Termin für den Wechsel von Winter- auf  Sommerreifen reservieren zu lassen. Aber aufgepasst: Der April ist für seine Wetterkapriolen bekannt und somit ist in höher gelegenen Gebieten mit gelegentlichen Wintereinbrüchen zu rechnen. Tipp vom TCS-Experten, Jürg Thrier: „Wer in den Voralpen und in Berggebieten wohnt, tut gut daran, die Winterreifen erst im Mai zu wechseln. Apropos Profiltiefe: Weisen die Winterreifen ein Profil von weniger als 4 mm auf, sind sie für die nächste Wintersaison nicht mehr geeignet. Bei der Lagerung erleichtern Komplettreifen (auf Felgen montierte Reifen) die Handhabung und der Reifenwechsel wird zum Kinderspiel.“

Soll man Winterreifen im Sommer ausfahren?
Nein. Winterreifen sind für kalte Temperaturen ausgelegt. TCS Tests haben aufgezeigt, dass mit Winterreifen auf trockener und nasser Fahrbahn deutlich längere Bremswege in Kauf
genommen werden müssen.

Mindestprofiltiefe
Der TCS empfiehlt aus Sicherheitsgründen bei Sommerreifen eine Mindestprofiltiefe von 3
Millimetern.

Lagerung
Noch funktionstüchtige Reifen sind kühl und trocken zu lagern. Auf Felgen montierte Reifen
sollten flach gestapelt oder einzeln aufgehängt werden. Die Reifen und Felgen vor dem
Einlagern reinigen. Wer im Einstellplatz oder in seiner Garage keinen Platz für das Einlagern der Reifen findet, wendet sich an seinen Garagisten, der die Reifenlagerung übernimmt.

Luftdruck
Reifendruck regelmässig bei jedem zweiten Tankstellenhalt überprüfen lassen.
Zu geringer Reifendruck führt zur Verschlechterung der Fahreigenschaften und zu einem
erhöhten Treibstoffverbrauch von bis zu 0.3 Liter/100 km.

TCS-Tipps zum Reifendruck
Die Betriebsanleitung gibt Auskunft über den notwendigen Reifendruck. Bei vielen Fahrzeugmodellen ist ein Kleber mit den vorgeschriebenen Reifendruck-Angaben an der Tankklappe, der Fahrzeugtüre oder im Handschuhfach angebracht.

- Regelmässig den Reifendruck an den kalten Reifen überprüfen.
- Bei grosser Zuladung oder längeren Autobahnfahrten Luftdruck um ca. 0.2. bar erhöhen (siehe auch Betriebsanleitung)
- Ein erhöhter Reifendruck um bis zu 0.5 bar über der Herstellerangabe verbessert das
Fahrverhalten, reduziert aber geringfügig den Fahrkomfort.

Frühlingscheck bei einem Technischen Zentren des TCS oder dem Garagisten
Folgende Punkte sind vom Fachmann zu überprüfen:
- Ölstand und Bremsen
- Scheibenwaschanlage
- Ladezustand der Batterie
- Funktionsweise der Beleuchtungsanlage
- Bremsen und Stossdämpfer

... und ausserdem:
- Scheibenwaschflüssigkeit durch „Sommerqualität“ ersetzen lassen.
- Skiträger abmontieren. Vorteil: Geringerer Treibstoffverbrauch infolge Reduktion des
Luftwiderstandes.
- Kofferraum entrümpeln
- Kleber für die Abgaskontrolle konsultieren
- Serviceheft checken und falls notwendig beim Garagisten Service-Termin verlangen

Quelle:  TCS Touring Club Schweiz
Mob05_04.2010
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10'000 Fähigkeitsausweise in sechs Monaten (Im Blickpunkt 2)
Über 10'000 Schweizer Lastwagen- und Busfahrer/innen besitzen bereits den Fähigkeitsausweis, der ab 2013 für den Personen- und ab 2014 für den Gütertransport in allen Staaten der EU und in der Schweiz obligatorisch ist. Gemäss der am 1. September 2009 in Kraft getretenen Chauffeurzulassungsverordnung (CZV) erhalten alle Fahrer/innen, die vor dem 1.9.09 die Führerprüfung absolviert oder das Gesuch für einen Lehrfahrausweis eingereicht hatten, den Fähigkeitsausweis prüfungsfrei. Neue Fahrer/innen der Kategorien C/C1 und D/D1 müssen zusätzlich zur Führerprüfung eine anspruchsvolle Prüfung absolvieren. Der Fähigkeitsausweis ist fünf Jahre gültig und wird nur erneuert, wenn fünf Weiterbildungstage absolviert worden sind. In der Schweiz müssen ungefähr 60’000 Lastwagen- und Busfahrer/innen diese neuen Anforderungen erfüllen. Die Massnahmen dienen der Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Aufwertung des Chauffeurberufs und der Förderung einer umweltverträglichen und energieeffizienten Verwendung des Fahrzeugs.

Der wie der Führerausweis im Kreditkartenformat erhältliche Fähigkeitsausweis kann über die von der Vereinigung der Strassenverkehrsämter asa betriebene Website www.cambus.ch bestellt und mit Visa-, Master- oder Postcard bezahlt werden. Er kostet 20 Franken und wird in wenigen Tagen per Post ausgeliefert. Im Februar 2010 wurde bereits der 10’000. Ausweis versandt. Ebenfalls im Februar haben erste Fahrer/innen die CZV-Prüfung erfolgreich absolviert. Auf www.cambus.ch sind alle Informationen zum Fähigkeitsausweis und zur CZV zu finden.

Quelle: asa Vereinigung der Strassenverkehrsämter (Schweiz)
Mob05_04.2010
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EU warnt vor unseriösen Elektronik-Onlineshops
(Im Blickpunkt 0)
Zwei Drittel der Angebote trügerisch - Kommission will Käuferrechte stärken. Der Kauf von Elektronikartikeln in Online-Shops ist beim überwiegenden Großteil der Angebote problematisch. Wie die Europäische Kommission aufzeigt, arbeiten zwei Drittel der Betreiber unseriös. Verbraucher könnten aufgrund mangelnder Informationen etwa über den Preis von MP3- wie auch DVD-Playern, Konsolen, Kameras oder Mobiltelefonen auf Probleme stoßen, obwohl die Kommission die Rechte der Konsumenten beim Internet-Einkauf bereits im Vorjahr weiter stärken wollte. Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva bekräftigt nunmehr den Bedarf einer EU-weiten Lösung und gesamteuropäischer Käuferrechte. Unseriösen Online-Shops droht neben möglichen Bußgeldern sogar die Schließung ihres Angebots.


"In der Tat sind Online-Händler in Europa vor sehr hohe Anforderungen gestellt. In Sachen Verbraucherschutz hat sich in den vergangenen Jahren einiges bewegt. Allerdings kann den Händlern keine pauschale Unseriosität unterstellt werden", entgegnet Olaf Roik, E-Commerce-Experte beim Hauptverband des Deutschen Einzelhandels www.einzelhandel.de, im Gespräch. Dem Fachmann zufolge könne den Anbietern nicht generell vorgeworfen werden, die Informationspflicht gegenüber den Konsumenten zu vernachlässigen. Alleine der stete Anstieg des Verbrauchervertrauens in den vergangen Jahren beweise das Gegenteil. "Das zeigt die weiterhin dynamische Entwicklung bei den Händlern", meint Roik. Vonseiten der EU müsse stärker differenziert und dürfe nicht pauschalisiert werden.

Neben unzureichenden Informationen über die Rechte von Verbrauchern und tatsächliche Produktpreise bemängelt die EU-Kommission häufig unvollständige Kontaktdaten auf den Seiten der Elektronik-Onlineshops. "Wir haben herausgefunden, dass mehr als die Hälfte der Händler, die Elektroartikel im Internet verkaufen, ihre Kunden hinters Licht führen", wird Kuneva von der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung zitiert. Hierzulande waren die Verbraucherinformationen sogar auf 21 von 29 Händlerseiten mangelhaft. Positiv fielen hingegen die bulgarischen Händler auf. Die Seiten der zwölf verschiedenen Anbieter seien zu 100 Prozent einwandfrei. Mit den vorgeblich EU-weit vorhandenen unseriösen Shops sollen sich nunmehr die Behörden der einzelnen Länder beschäftigen. Ändert sich an deren Verhalten nichts, drohen weitere Konsequenzen bis hin zur Sperre.

Quelle: pte, Brüssel
Mob04_04.2010
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Effizienter Verkehr mit Car2Car-Kommunikation (Im Blickpunkt rechts)

Mit einer besseren Vernetzung von Autos untereinander und mit Ampelanlagen oder Hinweisschildern soll der Straßenverkehr effizienter werden. Der Austausch von Daten über Verkehrsdichte, Straßenzustand oder Ampelschaltzeiten macht den Verkehr flüssiger und auch sicherer. Für das optimale Energiemanagement von Elektroautos sind diese Informationen besonders wichtig. Bei der so genannten Car2X-Kommunikation verständigen sich Fahrzeuge entweder mit anderen Fahrzeugen (Car2Car) oder mit der Verkehrsinfrastruktur (Car2Infrastructure).

Eine mögliche Kommunikationsform ist unter anderem eine neue, auf WLAN basierende Funktechnologie. Feldversuche laufen bereits in Europa und den USA. Im Rahmen einer Konferenz in Palm Desert im US-Staat Kalifornien haben Siemens und das BMW Group Technology Office Palo Alto ein System vorgestellt, das Daten zwischen Ampel und Fahrzeug übermittelt, um die Motor-Start-Stopp-Automatik zu optimieren und bei der Ampelanfahrt die Bremsenergierückgewinnung ideal anzusteuern.

In heutigen Fahrzeugen sammeln Sensoren ständig Informationen – zum Beispiel über die Geschwindigkeit, die Umgebung oder den vorausfahrenden Verkehr. Vernetzt man die Autos, so können sie nachfolgende Fahrzeuge vor Glatteis, Staus oder ähnlichen Situationen warnen. Kreuzungen oder mehrspurige Straßen werden sicherer, wenn die Fahrzeuge sich gegenseitig „im Auge“ behalten. Auch die Energieeffizienz verbessert sich: Wenn die Motor-Start-Stopp-Automatik von BMW EfficientDynamics die Ampelschaltzeiten kennt, kann der Treibstoffverbrauch noch weiter gesenkt werden. Bisher stellt die Funktion den Motor eigenständig ab, sobald das Auto steht und der Fahrer auskuppelt. Sie startet wieder, wenn die Kupplung gedrückt wird. Liegen zwischen Stopp und Start nur wenige Sekunden, ist es aber energetisch günstiger, den Motor laufen zu lassen. Mit der Car2X-Kommunikation werden Autos außerdem zu mobilen Sensoren für Verkehrsleitsysteme, weil sie aktuelle Daten über die Verkehrslage liefern.

Siemens Corporate Technology (CT) entwickelt unter anderem effiziente Kommunikationsprotokolle, mit denen die Daten innerhalb weniger Millisekunden an alle Partner in der Umgebung übermittelt werden. Im Rahmen des Car2Car Communication Consortiums erarbeitet das Unternehmen auch Standards, die sicherstellen, dass alle Autofabrikate und Infrastrukturen reibungslos miteinander „sprechen“ können. Zusätzlich entwickelt Siemens Prototypen der Kommunikationseinheiten. Siemens ist derzeit das einzige Unternehmen, das integrierte Lösungen sowohl für Fahrzeuge als auch für Verkehrsinfrastrukturen anbieten kann. (RN 2010.03.5)

Quelle, Bild: Siemens
Mob02_04.2010
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Digitales Gewusel: simulierter Personenstrom
(Im Blickpunkt links)

Zur Optimierung von Fluchtwegen aus Gebäuden oder Stadien forscht Siemens Corporate Technology an Techniken, die das Gehverhalten von Menschenmengen schneller berechnen, als sie in der Realität stattfinden. Mit diesem Simulator können zum Beispiel Evakuierungsszenarien getestet werden. Das System berechnet das Verhalten einiger tausend Fußgänger zehnmal so schnell wie in Echtzeit. Mit realen Informationen aus Kameras gekoppelt, kann die Bewegung von Menschenmassen vorhergesagt werden. So lassen sich kritische Situationen vermeiden, weil die Einsatzkräfte mehr Zeit zum Eingreifen haben.

Fährunglücke, Unfälle in Fußballstadien, aber auch die Sorge vor Anschlägen haben die Notwendigkeit aufgezeigt, das Verhalten von Menschenmassen besser vorhersagen zu können, was letztlich bedeutet, die Bewegung einzelner Personen zu simulieren. Aber auch Fragestellungen, bei denen es nicht unmittelbar um Gefahrensituationen geht, profitieren von den Forschungen – wie das schnellstmögliche Umsteigen bei vollbesetzten Zügen.

Die Berechnung einer großen Anzahl von Personen ist komplex. Menschen gehen unterschiedlich schnell oder halten weniger Abstand zu Begleitern als zu Unbekannten. Meistens streben sie in verschiedene Richtungen – zum Beispiel zu Parkplatz, U-Bahn oder Fahrradständern. Betrachtet man jede einzelne Person und ihre Interaktion mit allen anderen, sprengt man schnell die Rechenkapazität der Computer. Um dieses Problem zu umgehen, unterteilen die Siemens-Forscher den Raum in Zellen, deren Größe dem Platzbedarf eines Menschen entspricht. Das Verhalten der leeren und besetzten Zellen untereinander beschreiben sie durch eine Art Kraftfeld oder Potenzial. Gegenstände wie Säulen wirken zum Beispiel abstoßend und auch Menschen stoßen Fremde stärker ab als die eigene Gruppe. Mit diesem Kniff lässt sich das Verhalten von tausenden Personen sehr schnell berechnen.

Außerdem bezieht das Modell die Topographie mit ein, indem es etwa Treppen je nach Gehrichtung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten belegt. Derzeit koppeln die Forscher den Simulator mit Daten wie Personenzahl und Gehrichtung, die sie aus Kamerabildern auslesen, um Kurzzeitprognosen für die nächsten Minuten zu erstellen. Damit könnte etwa die Leitstelle in einem übervollen Bahnhof entscheiden, ob ein einfahrender Zug auf einen weniger bevölkerten Bahnsteig umgeleitet werden sollte.
Siemens erforscht diese Simulationstechniken unter anderem im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts Repka. Dort entsteht ein Trainingssimulator, der das Gehverhalten von 50.000 Personen in Echtzeit berechnen soll. Mit dem System sollen Einsatzleiter verschiedene Rettungseinsätze bei Fußballspielen durchspielen können. (RN 2010.04.3)


 

 

 

 

 

 

 

 

Bilderhinweis: Zur Optimierung von Fluchtwegen aus Gebäuden oder Stadien forscht Siemens Corporate Technology an Techniken, die das Gehverhalten von Menschenmengen schneller berechnen, als sie in der Realität stattfinden. Mit diesem Simulator können zum Beispiel Evakuierungsszenarien getestet werden. Das System berechnet das Verhalten einiger tausend Fußgänger zehnmal so schnell wie in Echtzeit. Mit realen Informationen aus Kameras gekoppelt, kann die Bewegung von Menschenmassen vorhergesagt werden. So lassen sich kritische Situationen vermeiden, weil die Einsatzkräfte mehr Zeit zum Eingreifen haben.

Quelle: Siemens
Mob01_04.2010