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Archivorganisation November 2009

Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge

Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom November 2009
Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten
> oben anklicken: Messen und Märkte, Veranstaltungen

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Mob24_11.2009_Strassentransport: LSVA-Urteil: Geld her - Krise hin oder her (im Blickpunkt 2)
Mob23_11.2009_Luftverkehr: BAZL: Lärmbelastungskataster für den Flughafen Basel-Mulhouse (im Blickpunkt 3)
Mob22_11.2009_Energie, Schienenverkehr:
Kein Heimfallrecht am Bahnstrom-Kraftwerk Etzelwerk (im Blickpunkt 4)
Mob21_11.2009_Schienenverkehr:
Z
EB für eine ausgebaute Bahninfrastruktur (im Blickpunkt 5)
Mob20_11.2009_Strassentransport:
R-Serie von Scania ist „International Truck of the Year 2010“ (im Blickpunkt links +Spezial News)
Mob19_11.2009_Automobilwirtschaft:
Citroën will bis 2012 unter die Top drei in Europa (im Blickpunkt 2)
Mob18_11.2009_Messen, Veranstaltungen: #rail2009 erfolgreich beendet > Dialog schafft Aufbruchstimmung (im Blickpunkt 3)
Mob17_11.2009_Messen, Veranstaltungen: Erfolgreiche Premiere der suissetraffic in Bern (im Blickpunkt 4)
Mob16_11.2009_Messen, Veranstaltungen: Die transportCH weiter auf Erfolgskurs (im Blickpunkt 5)
Mob15_11.2009_Alternative Energien:
Windenergie – was ist darunter zu verstehen? (im Blickpunkt rechts)
Mob14_11.2009_Alternative Energien:
Weltgrößter Offshore-Windpark liefert Strom (im Blickpunkt links)
Mob13_11.2009_Messen, Veranstaltungen:
Auto-Zürich 2009 (Schlussbericht noch ausstehend) (Archiv 1 + 2 - Nachschauen)
Mob12_11.2009_Messen, Veranstaltungen:
#rail2009 Branchendialog schafft Aufbruchstimmung (Archiv 1 + 2 - Nachschauen)
Mob11_11.2009_Messen, Veranstaltungen:
TTW 2009 – Qualität statt Quantität (Archiv 1 + 2 - Nachschauen)
Mob10_11.2009_Luftverkehr:
Luftverkehr besser verstehen (im Blickpunkt rechts)
Mob09_11.2009_
Forschung+Entwicklung: Detektor spürt Flüssigsprengstoff blitzartig auf (im Blickpunkt links)
Mob08_11.2009_Strassentransport: Die neue Scania R-Serie: Stil, Ambiente, Leistung
(im Blickpunkt Spezial News)
Mob07_11.2009_EDV-Sicherheit
: Virenschleuder Website: Ansteckungsgefahr lauert überall (im Blickpunkt 0)
Mob06_11.2009_Verkehrsinfrastrukur:
Schweizer Infrastrukturen sind gut - es braucht neue Finanzierungsmodelle (im Blickp. 2)
Mob05_11.2009_Verkehrsinfrastruktur:
strasseschweiz -
zum Strategiebericht “VCS-Initiative ist schädlich" (im Blickpunkt 2)
Mob04_11.2009_Fahrzeugbau:
Humbaur kauft Kögel – Europas drittgrößter Lkw-Aufliegerhersteller (im Blickpunkt 3)
Mob03_11.2009_Fachveranstaltungen:
Mehr Publikum am Suisse Caravan Salon 2009 (im Archiv 1+2)
Mob02_11.2009_Verkehrsgeschichte:
Rebranding nach 25 Jahren SDHM wird SWISS OLDTIMERS (im Blickpunkt 4)
Mob01_11.2009_Strassenverkehr: Der Automobilmarkt Schweiz in Zeiten globaler Veränderungen
(im Blickpunkt 5)

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LSVA-Urteil: Geld her - Krise hin oder her
Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG nimmt die Entscheidung des Bundesrats, im Rechtsstreit um die LSVA-Erhöhung 2008 ans Bundesgericht zu gelangen, zur Kenntnis. In Anbetracht der glasklaren Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes und dem auch für das Transportgewerbe äusserst schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist der Bundesratsentscheid unverständlich.

Das Transportgewerbe soll weiter unbegrenzt abgezockt werden.  Mit seiner Trotzreaktion auf den Bundesverwaltungsentscheid  hat Bundesrat Moritz Leuenberger zudem ein eher seltsames Verständnis von Demokratie an den Tag gelegt. Abgesehen von den aufwendigen Einsprachen, die jetzt weiterhin jeden Monat notwendig sind, lässt der Bundesrat das Transportgewerbe mitten in der Wirtschaftskrise einmal mehr im Regen stehen. Die ASTAG prüft nun, wie man auf den Schritt des Bundesrates reagieren wird.

Das weitere Vorgehen des Bundesrats in der rechtlichen Auseinandersetzung um die letzte Erhöhung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) von 2008 ist für Tausende von Schweizer Transportunternehmer der ASTAG ein Schlag ins Gesicht. Der Entscheid, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vor dem Bundesgericht in Lausanne anzufechten, ist in Anbetracht des klaren Richterentscheides und der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation unbegreiflich.

Offenbar geht es dem Bundesrat darum, den Schweizer Strassentransport , der notabene über 90 Prozent des Binnengütertransportes und damit die Versorgung in der Schweiz  sicherstellt, gegen allen politischen und rechtlichen Widerstand fiskalisch auszubeuten: «So uneinsichtig der Bundesrat sich bisher verhielt, so trotzig klammert er sich nun an den letzten Strohhalm», hält Nationalrat Adrian Amstutz, Zentralpräsident der ASTAG fest. Andere Wirtschaftszweige erhalten öffentliche Gelder in Milliardenhöhe, der Strassengüterverkehr hingegen wird systematisch ausgeblutet. Adrian Amstutz: «Das Volk hat der LSVA zugestimmt, aber das Volk hat dem Bundesrat keinen Freipass zur grenzenlosen Abzockerei ausgestellt.»

Fragwürdige Reaktion
Das Bundesverwaltungsgericht hatte in seinem Urteil festgehalten, dass für eine weitere Erhöhung der LSVA absolut keine Rechtsgrundlage mehr besteht. Es ist deshalb skandalös genug, dass die ASTAG schon bisher einen enormen administrativen, wissenschaftlichen und finanziellen Aufwand treiben musste. «Der Gipfel der Frechheit», so Adrian Amstutz, ist jedoch die Reaktion von Verkehrsminister Moritz Leuenberger, der das Urteil eines angeblich «niederen weltlichen Gerichts» als «demokratisch fragwürdig» bezeichnete. Nicht nur zeugt die Reaktion von schlechtem Stil; vielmehr hat Moritz Leuenberger als Jurist offensichtlich auch kein Verständnis für die Gewaltenteilung in unserem Rechtsstaat.

Selbst der Bundesverwaltungsrichter, wohlgemerkt ein Parteikollege des Verkehrsministers, tönte im Urteil an, dass die Bundesbehörden sogar vor Mauscheleien nicht zurückschreckten. Mitten im laufenden Verfahren änderten sie die Spielregeln und integrierten neu erfundene Kosten in die Berechnungen. «Demokratisch fragwürdig ist daher nicht das Urteil, sondern vorab die Reaktion des Bundesrats, der damit wiederum Druck auf die Transportunternehmer ausübt - und dies in einer wirtschaftlich äusserst schwierigen Zeit», betont Adrian Amstutz.

Für die betroffenen Fahrzeughalter bedeutet der Entscheid des Bundesrats, dass sie nun weiterhin in staatlich verursachter Unsicherheit  arbeiten und monatlich alle LSVA-Rechnungen mit einer Einsprache anfechten müssen. Die ASTAG prüft jetzt, welche weiteren Massnahmen eingeleitet werden müssen. Die Gremien der ASTAG werden sich noch im November zu einer Aussprache treffen.

Quelle: ots, ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband
Mob24_11.2009
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BAZL veröffentlicht Lärmbelastungskataster für den Flughafen Basel-Mulhouse
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) erarbeitet Lärmbelastungskataster für die Schweizer Flughäfen. Diese Dokumente beschreiben den maximal zu erwartenden Lärm rund um einen Flughafen. Nach verschiedenen anderen Flugplätzen liegt nun auch der Lärmbelastungskataster für den Flughafen Basel-Mulhouse vor.

Der binationale Flughafen Basel-Mulhouse liegt zwar auf französischem Staatsgebiet. An- und Abflugrouten führen allerdings auch über Schweizer Territorium. Die Lärmkurven für den Flughafen Basel-Mulhouse sind im Zusammenhang mit der Einführung des Instrumentenlandesystems auf die Piste 33 erarbeitet worden. Sie berücksichtigen also bereits die Auswirkungen des seit Dezember 2007 in Betrieb stehenden neuen Anflugverfahrens auf die Nordwestschweiz.

Der Lärmbelastungskataster ist eine der Grundlagen, um Massnahmen gegen den Fluglärm zu treffen. Die Schweizer Gesetzgebung für den Umweltbereich (Lärmschutzverordnung) sieht vor, dass das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die von den Flughäfen ausgehende Lärmbelastung ermittelt und in der Form eines Lärmbelastungskatasters (LBK) darstellt.

Der Lärmbelastungskataster bildet lediglich die Lärmbelastung ab und hat keine direkten Auswirkungen auf die betroffene Bevölkerung. Er dient aber den kantonalen und kommunalen Behörden bei der Raumplanung, beispielsweise bei der Erstellung von Zonenplänen oder bei der Erteilung von Baubewilligungen.

Die Lärmbelastung wird mit Kurven auf den Landeskarten dargestellt. Die Kurven zeigen den Tagesdurchschnitt an den Tagen mit dem grössten Lärm. Bei den vorliegenden Lärmbelastungskurven handelt es sich um Berechnungen, die auf den prognostizierten Flugbewegungen und den bekannten Lärmemissionen  der verschiedenen Flugzeugtypen beruhen und nicht um effektive Messungen. Der Lärmbelastungskataster ist  eine der Grundlagen für den Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) zum Flughafen Basel-Mulhouse, den das BAZL zusammen mit den regionalen Behörden erarbeitet.

Lärmbelastungskataster für Basel-Stadt > hier

Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
Mob23_11.2009
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Kein Heimfallrecht am Bahnstrom-Kraftwerk Etzelwerk
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat festgestellt, dass am Bahnstrom-Kraftwerk Etzelwerk am Sihlsee kein Heimfallrecht besteht. Das Kraftwerk geht somit nach Ablauf der von den SBB gehaltenen Konzession im Jahr 2017 nicht in das Eigentum der Kantone Zug, Schwyz und Zürich über.

1919 und 1929 erteilten die Kantone Zug, Schwyz und Zürich den Schweizerischen Bundesbahnen SBB eine Konzession zur Nutzung der Wasserkraft der Sihl (Etzelwerk). Die Konzession begann mit Aufnahme des Betriebs im Jahr 1937 zu laufen, wurde 1987 verlängert und läuft am 11. Mai 2017 aus. Die Verhandlungen zwischen den beteiligten Kantonen und den SBB über die Erneuerung der Konzession wurden Anfang 2008 unterbrochen. Die drei Kantone als Konzessionsgeber sind der Ansicht, dass nach Ablauf der Konzession ein so genanntes Heimfallrecht bestehe und somit das Kraftwerk auf diesen Zeitpunkt hin in ihr Eigentum übergehe. Die SBB bestreiten das Vorliegen eines Heimfallsrechts und ersuchten das UVEK im Frühling 2008 um Klärung dieser Streitfrage.

Das UVEK gelangt in seiner Beurteilung zum Schluss, dass kein gesetzliches Heimfallrecht besteht und dass auch die Konzession von 1919/1929 keine explizite Bestimmung über den Heimfall enthält. In den 1927 zwischen den SBB und den schwyzerischen Bezirken Einsiedeln und Höfe unterzeichneten Zusatzvereinbarungen zur Konzession ist zwar ein Heimfallrecht in drei ganz bestimmten Fällen vorgesehen (Erlöschen der Konzession infolge Verzichts oder Verwirkung oder wenn die SBB nach 50 Jahren ihren Anspruch auf Verlängerung der Konzession nicht gelten machen). Da aber alle drei Fälle nicht eingetroffen sind, ist das in den Zusatzvereinbarungen vereinbarte Heimfallrecht in der Zwischenzeit gegen­standslos geworden.

Somit stellt das UVEK fest, dass am Etzelwerk weder von Gesetzes wegen noch aufgrund einer Vereinbarung zwischen den SBB und den Kantonen ein Heimfallrecht besteht, welches per Ablauf der Konzession im Jahre 2017 ausgeübt werden könnte. Gegen diesen Entscheid können die Parteien beim Bundesverwaltungsgericht und schliesslich beim Bundesgericht Beschwerde einreichen.

Quelle: Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
Mob22_11.2009
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ZEB für eine ausgebaute Bahninfrastruktur

Mit dem Grossprojekt der zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur, kurz ZEB, wird das Schweizer Bahnnetz in den nächsten 20 Jahren für 5.4 Milliarden Franken leistungsfähiger gemacht. In einem ersten Umsetzungsschritt werden mehr als 60 kleinere und mittlere Projekte in der ganzen Schweiz realisiert, darunter der Eppenbergtunnel, das 4. Gleis Lausanne-Renens sowie der Ausbau des Korridors Oerlikon-Winterthur.

Das Bundesamt für Verkehr BAV und die SBB orientierten heute die Medien über die geplante Umsetzung von ZEB. Insgesamt umfasst ZEB schweizweit mehr als 100 Projekte. Die meisten davon sind keine Neubaustrecken, sondern Massnahmen am bestehenden Netz. Um den Bahnbetrieb nicht mit zuvielen Baustellen zu belasten sowie aus finanziellen Gründen werden in einem ersten Schritt schweizweit Projekte im Umfang von 2.7 Milliarden Franken umgesetzt. Die wichtigsten Massnahmen sind:

- 4. Gleis Lausanne - Renens
- Entflechtung Wylerfeld
- Entflechtung Liestal
- Eppenbergtunnel
- Durchmesserlinie (DML) Zürich - Oerlikon und Zufahrten
- Zufahrten Gotthard

Der erste Umsetzungsschritt hat zum Ziel, die wichtigsten Engpässe zu beseitigen. Sobald Vorentscheide zum künftigen Erweiterungsprogramm Bahn 2030 gefallen sind, wird die Umsetzung der verbleibenden ZEB-Massnahmen an die Hand genommen. Damit wird sicher gestellt, dass alle Massnahmen aufeinander abgestimmt sind.

Quelle: Bundesamt für Verkehr
Mob21_11.2009
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Neue R-Serie von Scania ist „International Truck of the Year 2010“




Die neue R-Serie von Scania wurde als „International Truck of the Year 2010“ ausgezeichnet – und erhielt damit die prestigeträchtigste Trophäe der europäischen Lkw-Branche. Die Jury betont in ihrer Begründung vor allem die aerodynamische Gestaltung der R-Serie, die Kraftstoffwirtschaftlichkeit sowie das einzigartige Scania Fahrer Eco-Modul, das den Profi am Lenkrad zu einer effizienteren Fahrweise anspornt.


„Kontinuierliche Verbesserungen zählen zu den Eckpfeilern der Strategie von Scania und prägen natürlich auch unsere Produktentwicklung. Die Auszeichnung der neuen R-Serie als „International Truck of the Year“ bestätigt, dass es uns erneut gelungen ist, mit jeder Innovation mehr Produktivität, reduzierte Betriebskosten und höheren Fahrerkomfort zu erzielen“, kommentiert Leif Östling, Vorstandsvorsitzender von Scania. „Die Begründung der Jury stimmt mit den positiven Reaktionen unserer Kunden überein. Auch das Timing für die neue R-Serie liegt genau richtig“, unterstreicht Leif Östling.

Der Vorsitzende der Jury, Gianenrico Griffini, kommentiert: „In dieser äusserst schwierigen Zeit für die Fahrzeugindustrie und vor allem für die Hersteller von Nutzfahrzeugen in Europa hat Scania einen topmodernen Lkw auf die Räder gestellt, der hinsichtlich seines Kraftstoffverbrauchs, seiner Fahreigenschaften und seiner Transportwirtschaftlichkeit zum neuen Massstab wird.“

Die Auszeichnung „International Truck of the Year 2010“ wird Scania im Dezember 2009 überreicht. Die Auszeichnung geht jedes Jahr an das Lkw-Modell, das in den vergangenen zwölf Monaten den stärksten Beitrag zur Effizienz der Strassengütertransporte leisten konnte. Die Jury besteht aus führenden Fachjournalisten aus 22 europäischen Ländern, die in ihrer Begründung u. a. festhalten:

„Die neue Serie R basiert auf den Erfolgen des Vorgängers, der 2005 die Auszeichnung ‚Truck of the Year‘ erhielt. Die ITOY-Jury ist nicht zuletzt von der Evolution dieses Modells beeindruckt.“ „Das neueste Modell mit aerodynamisch stärker geprägter Fahrerhausform trägt nicht nur zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs bei, sondern verbessert auch den Luftstrom durch den Motorraum, was die Motorkühlung weiter verbessert – dies ist besonders wichtig beim Übergang auf die nächste Generation der Euro-6-Dieselmotoren. Die revidierte automatisierte Schaltung Scania Opticruise, die gleichzeitig mit der neuen R-Serie auf den Markt kommt, beeindruckt durch schnelleres, weicheres Schalten sowie eine intelligentere Schaltstrategie.“

„Die ITOY-Juroren rühmen auch das Scania Fahrer Eco-Modul (eine Entwicklung für die Serie R), das die meisten Mitglieder der Jury als wegweisendes Fortbildungswerkzeug schätzen, das kontinuierlich und pro-aktiv das Fahrverhalten des Profis am Lenkrad analysiert. Das System beurteilt den Kraftstoffverbrauch, die Effizienz der Fahrweise und die Fahrtechnik durch ein einfaches, aber effizientes Benotungssystem mit Sternen, die den Fahrer dazu motivieren, ständig sein Bestes zu geben. Nicht zuletzt beeindruckt die Serie R auch durch ihre neue Innenausstattung mit neuestem Instrumentenbrett, hohen Komfort und Ergonomie.“

Weitere Informationen zur neuen Serie R von Scania auch auf der Website www.scania.com/media/R2009

SCANIA – King of the Road

Mob20_11.2009
Quelle: Scania
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Citroën will bis 2012 unter die Top drei in Europa
Schwester Peugeot soll überholt werden - C3 im Kampf gegen VW. Die französische Automobilmarke Citroën verfolgt den ehrgeizigen Plan, bis 2012 einen der drei Spitzenplätze im europäischen Automarkt zu erobern und die Schwestermarke Peugeot zu überholen. Wie der Chef des gegenwärtig noch auf Platz sieben rangierenden Autobauers, Frédéric Banzet, gegenüber der Financial Times Deutschland verlautbaren ließ, sei dies eine "Ambition, keine Prognose". Die ernst gemeinten Expansionspläne will Banzet vorrangig im Segment der sparsamen Kleinwagen - und hierbei besonders mit dem C3 - umsetzen.


Ziel ohne Premiummarke vage
"Dieses Ziel in dem relativ kurzen Zeithorizont zu schaffen, halte ich für unrealistisch sowie eher als Motivationsstrategie für die Belegschaft gedacht", sagt Frank Schwope, Analyst bei der Norddeutschen Landesbank im Gespräch. Vor allem Volkswagen, Opel/Vauxhall und Fiat würden Marktpositionen zu verteidigen wissen. "Wenn man Autos in Masse verkaufen möchte, kann man das wie Citroën in den letzten Jahren über Preisnachlässe tun. Um Geld zu verdienen, braucht man aber Premiummarken", so Schwope.

Profiteur der Abwrackprämie
Die ambitionierten Vorhaben kommen für Brancheninsider nicht überraschend. So profitierte Citroën im hart umkämpften Absatzmarkt Deutschland von der auslaufenden Abwrackprämie. Bedingt durch die wirtschaftlichen Stimulationen der deutschen Bundesregierung konnten die Franzosen ihre Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte steigern. Dies bescherte der etablierten Automarke erstmals einen Marktanteil von über drei Prozent. Die Expansionspläne basieren auf Citroëns C3, der in Konkurrenz zum VW Polo sowie dem Ford Fiesta steht.

Geschäftskunden im Fokus
"Die Preispolitik Citroëns hat über die Jahre hinweg dazu geführt, dass den Franzosen nun ein Billigimage anheftet", verdeutlicht Schwope gegenüber pressetext. Dass dieser Eindruck nicht auf Dauer bei den Kunden zurückbleibt, wollen die Verantwortlichen gegenwärtig verhindern. Um sein Ziel zu erreichen, will Banzet anderen Marken Kunden abjagen, indem er Neukäufer unter den Geschäftskunden gewinnt. Zurückhaltende Flottenkäufer sollen nun mit speziellen Kundenberatern, speziellen Ausstattungen und hohen Wiederverkaufspreisen gelockt werden.

Quelle: pte, Paris/Hannover
Mob19_11.2009

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#rail2009 erfolgreich beendet > Branchendialog schafft Aufbruchstimmung (im Blickpunkt 3)
„Die #rail2009 hat in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihre große Bedeutung für die europäische Mobilitätsbranche unterstrichen und sich als Dialogforum erfolgreich gefestigt.“ Diese Bilanz zieht Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, zum Abschluss der dreitägigen Kongressmesse.

Sowohl das Ministerium als fachlicher Träger als auch die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH als Veranstalter sind mit dem Verlauf der #rail2009 zufrieden. „Die Stimmung unter den Ausstellern war gut, und angesichts der interessierten und kompetenten Fachbesucher war die Messe für die meisten Unternehmen ein Erfolg“, resümiert Messegeschäftsführer Stefan Baumann: „Die #rail2009 hat die geschäftlichen und persönlichen Kontakte innerhalb der Branche gestärkt und für Aufbruchstimmung gesorgt.“ Rund 10.500 Teilnehmer wurden gezählt.

Zur #rail2009 konnten Besucher aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, der Schweiz und aus der Tschechischen Republik begrüßt werden. Die Fachkompetenz der Besucher sorgte für interessante Geschäftskontakte auf der #rail2009. Drei Viertel der Besucher sind in ihren Unternehmen beratend, mitentscheidend oder ausschlaggebend an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt.

Kongress als Markenzeichen
Insbesondere der verkehrspolitische Kongress – gewissermaßen das Markenzeichen der #rail2009 – ist gut angekommen und hat Branchengrößen, Vorstandsmitglieder und politische Entscheidungsträger nach Dortmund gebracht. Namen wie Dr. Rüdiger Grube, Vor-standsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, und Wladimir Jakunin, Präsident der Russi-schen Eisenbahn AG, belegen die hohe Akzeptanz, die die Kongressmesse in der europäischen Bahn- und Verkehrswirtschaft genießt. Im Rahmen der #rail2009 trafen sich Verkehrs-minister und Bahnchefs aus insgesamt acht europäischen Ländern zu einem informellen Bahngipfel. Zudem nutzten einmal mehr zahlreiche Branchenverbände und Institutionen die Kongressmesse als Dialogplattform für eigene Veranstaltungen. Das niederländische Generalkonsulat beispielsweise organisierte ein Seminar zur grenzüberschreitenden Logistik.

„Die außergewöhnlich gute und hochrangige Beteiligung zeigt, dass die #rail2009 den Nerv der Branche trifft: Hier werden die Fragen erörtert, die die Marktakteure aktuell bewegen“, betont Minister Lienenkämper. Neben dem nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium hatten europäische und nationale Branchenverbände, Verkehrsunternehmen und die deutschen Kommunalverbände an den Programminhalten mitgearbeitet.

Weltpremieren zur Fachmesse
Auf der Fachmesse präsentierten sich insgesamt rund 200 Aussteller. Neben vielen traditio-nell in Dortmund vertretenen Unternehmen wie der DB mit ihren Tochtergesellschaften, die auch in diesem Jahr größter Einzelaussteller war, beteiligten sich zahlreiche neue Bran-chenpartner. Über ihren ersten, erfolgreichen Auftritt in Dortmund freute sich zum Beispiel die Russische Eisenbahn AG, die zugleich auch größter ausländischer Aussteller war.

Eine der stärksten Ausstellergruppen bildeten die Anbieter aus dem Bereich öffentlicher Nahverkehr. Neben großen Verbünden wie dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Betrieben wie der Düsseldorfer Rheinbahn oder den Kölner Verkehrsbetrieben präsentierten sich auch erfolgreiche Gemeinschaften wie die Kooperation Östliches Ruhrgebiet. Daneben positionier-ten sich die Unternehmen der Fahrzeugindustrie als starke Branchenpartner. Die #rail2009 hat ihr Ziel, die Partner der Bahn- und Verkehrsbranche unmittelbar zusammenzubringen, erneut erreicht.

Neben den bahntechnischen Ausrüstern zeigten erstmals auch die Bushersteller eine beein-druckende Präsenz. Weltpremieren wie der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Bus „Phileas“ er-wiesen sich als echte Besucherattraktionen. Zu den Messehighlights zählten in diesem Jahr zudem der Gemeinschaftsstand eTicket Deutschland und der eTicket Parcours sowie der Messestand des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem das Designkonzept für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) erstmals öffentlich vorgestellt wurde.

Andrang beim KarriereForum
Einen besonderen Messeerfolg stellt auch das deutsch-niederländische KarriereForum der Initiative Bahn NRW am dritten Tag der #rail2009 dar. Neun Hochschulinstitute und 14 Un-ternehmen aus beiden Ländern nahmen an der Veranstaltung teil, die durch den nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und den niederländischen Generalkonsul Rob de Leeuw eröffnet wurde. Über 200 Studierende informierten sich über berufliche Per-spektiven und Karrierechancen in der europäischen Mobilitätsbranche und nutzten das An-gebot, mit Entscheidern und Personalverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Quelle: Messe Westfalenhalle Dortmund
Mob18_11.2009
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Erfolgreiche Premiere der suissetraffic in Bern (im Blickpunkt 4)
Über 5 000 Besucher, ein spannendes und ausgesprochen vielfältiges Programm:Die 163 Lieferanten und Betreiber des öffentlichen Verkehrs präsentierten vom Mittwoch bis Samstag ihre Neuheiten an der ersten suissetraffic in Bern. Nebst der Leistungsschau bot die Fachmesse Raum für persönliche Gespräche, für Fachtagungen unter Experten und das suissetraffic-Symposium für Top-Kader aus Politik, Industrie und Verkehrsunternehmen.

Die suissetraffic fand vom 11. bis 14. November auf dem Messegelände der BEA bern expo AG statt. Auftakt der neuen internationalen Fachmesse des öffentlichen Verkehrs bildete das suissetraffic-Symposium u.a. mit Bundesrat Moritz Leuenberger, Andreas Meyer, CEO SBB und Andrea Hämmerle, SP Nationalrat. Die Referenten stellten ihre künftigen Finanzierungsmodelle für die Bahninfrastruktur vor und debattierten über Liberalisierungsschritte und Organisation der Infrastruktur. Die Entscheidungsträger aus dem In- und Ausland erhielten umfassende Informationen zu allen wichtigen Neuheiten rund um den öffentlichen Verkehr.

Der Grundstein ist gelegt
Die Teilnahme namhafter Referenten am ersten suissetraffic-Symposium bezeichnet die Organisatorin BEA bern expo AG als Bekenntnis für eine internationale ÖV-Fachmesse in der Schweiz. «Wir haben unsere Ziele übertroffen», sagt Peter Boeni, Mitglied der Geschäftsleitung der BEA bern expo AG. «Die suissetraffic schaffte eine ideale Begegnungsplattform für Aussteller und Entscheidungsträger, die angestrebte Ausstellerzahl sowie die verkaufte Ausstellungsfläche lagen bereits bei dieser ersten Durchführung über unseren Erwartungen».

Rollmaterial, Weichenstellungen und Karriereplanung
Unter anderen präsentierte sich die SBB als zukunftsorientiertes Unternehmen und attraktive Arbeitgeberin. «Die ,suissetraffic' bietet den Schweizer Unternehmen eine gute Plattform, um ihre Kräfte für den Schweizer Markt und die Chancen im Ausland bündeln zu können. Sie erlaubt der SBB zudem, sich als innovatives und attraktives Unternehmen - beispielsweise für künftige Mitarbeitende - einem interessierten Publikum präsentieren zu können», gibt Andreas Meyer, CEO SBB, auf Anfrage Auskunft. Bombardier-Spezialisten zeigten energie- und umwelteffiziente Lösungen für den Nah-, Fern- und Güterverkehr. «Die Verbindung aus Fachmesse, Symposium und Fachtagungen bot ein idealer Treffpunkt, um mit unseren Kunden und Lieferanten, aber auch mit der Industrie, Politik und den Verkehrsunternehmen den Kontakt zu pflegen», sagt Carsten Bopp, Direktor Verkauf Schweiz der Bombardier Transportation.

Der Samstag stand im Zeichen der Aus- und Weiterbildung. Fachleute und Ausbildungsinstitute informierten über die zahlreichen Berufe, Weiterbildungsangebote und die erfolgreiche Karriereplanung im öffentlichen Verkehr. Nach der gelungenen Premiere wird die nächste suissetraffic im Jahr 2011 auf dem Messegelände der BEA bern expo AG wieder stattfinden.

Quelle: BEA bern expo AG
Mob17_11.2009
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Die transportCH weiter auf Erfolgskurs (im Blickpunkt 5)
Der gesamte Markt des schweizerischen Strassentransportes hat sich vom 12. bis 15. November an der transportCH im Forum Fribourg eingefunden. 22‘271 Besucherinnen und Besucher sind zum grössten Nutzfahrzeugsalon der Schweiz geströmt, das sind 18.2 Prozent mehr als im 2007. Die Expotrans AG als Organisatorin zeigt sich sowohl mit der Besucher- und Ausstellerzahl als auch mit der vielfältigen Branchenpräsenz sehr zufrieden. Die Anzahl abgeschlossener Geschäfte zeigt die starke Präsenz der Fachbesucher in Freiburg.

An der transportCH vom 12. bis 15. November fehlte es an nichts: Schwere und leichte Nutzfahrzeugmarken, Fahrzeug- und Hebegerätebauer, zahlreiche Ausstattungs-, Komponenten-, Zubehör- und Dienstleistungsanbieter. Zu Recht erwähnte Michael Gehrken, Direktor des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes ASTAG, in seiner Eröffnungsrede, dass die transportCH die Leitmesse der Branche sei.

26 Premieren an der transportCH
Als nationale Leistungsschau der Nutzfahrzeugbranche präsentierten Firmen wie Citroën, Continental und Scania insgesamt 26 Schweizer-, Europa- und Weltpremieren. Viel Aufmerksamkeit erhielt auch die Ausbildungsplattform der verschiedenen Verbände und die Fachhochschule für Automobiltechnik Biel. Zum zweiten Mal fand die Nutzfahrzeugtagung des Autogewerbeverbandes der Schweiz AGVS unter der Kuppel der transportCH statt.

TransportCH 2011 in Bern - neue Mauern, gleiche Organisatorin
Die transportCH ist mit der zur Verfügung stehenden Ausstellungsfläche im Forum Fribourg an ihre Grenze gelangt. Die Organisatorin musste zahlreichen Ausstellern aus Platzgründen eine Absage erteilen. Dies wird sich im Jahr 2011 ändern: Vom 9. bis 12. November wird der Messeplatz in Bern neuer Treffpunkt der Nutzfahrzeugbranche Schweiz. Durch den geplanten Neubau einer modernen Halle wird der Messeplatz in Bern an Attraktivität gewinnen und der transportCH genügend Platz bieten. Die transportCH wird weiterhin von den heutigen Organisatoren weitergeführt.

Quelle: transportCH-Organisation
Mob16_11.2009
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Windenergie – was ist darunter zu verstehen?

Bei der Windenergie handelt es sich um die kinetische Energie der bewegten Luftmassen der Athmosphäre. Sie ist eine indirekte Form der Sonnenenergie und zählt deshalb zu den erneuerbaren Energien. Die Windenergie-Nutzung ist eine seit dem Altertum bekannte Möglichkeit, um Energie aus der Umwelt zu schöpfen.
Stromerzeugung

Windenergieanlage, Windpark
Windenergieanlagen können in allen Klimazonen, auf See und in allen Landformen (Küste, Binnenland, Gebirge) zur
Gewinnung elektrischen Stroms eingesetzt werden. Aufgrund der Unstetigkeit des Windes kann die mit Windenergieanlagen gewonnene elektrische Energie nur im Verbund mit anderen Energiequellen oder Speichern für eine kontinuierliche Energiebereitstellung genutzt werden. Durch Prognose der Einspeisung und Austausch in und zwischen den deutschen Übertragungsnetzen (Regelzonen) kann die schwankende Stromerzeugung im Zusammenspiel mit anderen Kraftwerken wie die normalen Verbrauchsschwankungen ausgeglichen werden. Die Verknüpfung der Regelzonen und die Gesamtreserve dauerverfügbarer Energiequellen definieren daher zukünftig den Gesamtanteil der Windenergie an der Stromerzeugung. Für Deutschland geht man derzeit von 20 bis 25% maximalem Anteil aus. Eine andere Möglichkeit, die Schwankungen auszugleichen, besteht in der Nutzung von Pumpspeicherkraftwerken, Druckluftspeicherkraftwerken, Wasserstoffelektrolyse- und Verbrennung und Schwunggradspeichern (siehe norwegisches Modellprojekt auf der Insel Utsira). Die Kombination dieser Techniken mit dem sogenannten Demand Side Management, also der zeitweiligen Abschaltung oder dem verzögerten Betrieb nicht zwingend notwendiger Verbraucher, ist ebenfalls eine Möglichkeit, die Schwankungen bei der Windenergieerzeugung auszugleichen.

Andererseits weht der Wind aufgrund der Sonneneinstrahlung tagsüber meist stärker als nachts und passt sich somit auf natürliche Weise dem am Tag höheren Energiebedarf an. In ähnlicher Weise ist oft die Erzeugung im Winter größer als im Sommer, was ebenfalls günstig ist.

Die Höhe der vorzuhaltenden Reserveleistung (Regelenergie) hängt auch erheblich von der Vorhersagegenauigkeit des Windes, der Regelungsfähigkeit des Netzes sowie dem zeitlichen Verlauf des Stromverbrauchs ab. Eine deutliche Verminderung des Bedarfs an Regelenergie entsteht durch Kombination von Windenergieanlagen an verschiedenen Standorten, da sich die Schwankungen der dortigen Windgeschwindigkeiten teilweise gegenseitig ausmitteln.

Ältere drehzahlstarre Windenergieanlagen mit Asynchrongeneratoren haben z. T. Eigenschaften, die bei einem starken Ausbau Probleme im Netzbetrieb bereiten können; dies betrifft vor allem den sogenannten Blindstrom. Dem kann durch Blindstromkompensation abgeholfen werden; moderne drehzahlvariable Anlagen mit elektronischem Stromumrichter können den Blindstromanteil ohnehin nach den Anforderungen des Netzes beliebig einstellen und auch Spannungsschwankungen entgegenwirken, so dass sie sogar zur Netzstabilisierung beitragen können.

Umweltschützer argumentieren, Windenergie sei, wenn alle externen Kosten der Energieerzeugung (auch die Umweltschäden durch z. B. Schadstoffausstoß) einbezogen werden, neben der Wasserkraft eine der billigsten Energiequellen. (Beispiel sie 1)Da die Messung externer Kosten und Nutzen jedoch nicht eindeutig möglich ist, kommen andere Studien zu anderen Ergebnissen (Beispiel sie 2) Moderne Windenergieanlagen besitzen eine kurze energetische Amortisationszeit von nur wenigen Monaten (siehe 3).

Als lukrativ gelten Winde mit einer mittleren Geschwindigkeit von wenigstens 6,9 m/s in einer Höhe von 80 Metern über dem Erdboden. Sie werden als Winde der Klasse drei bezeichnet und sind an der Nordsee, der Südspitze Südamerikas, der australischen Insel Tasmanien und an den Großen Seen im Norden der USA üblich.

International
International gehört Deutschland vor Spanien, den USA und Indien zu den größten Nutzern von Windenergie zur Erzeugung von elektrischem Strom. Österreich lag Ende 2006 auf Platz 14.Dänemark verzeichnet mit etwa 20 Prozent weltweit den größten Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung. In einigen Regionen Deutschlands und Dänemarks liegt der Anteil allerdings noch wesentlich höher. Nach Informationen der IHK Emden betrug die Stromerzeugung aus Windenergie im Kammerbezirk Ostfriesland-Papenburg im Jahre 2005 im Durchschnitt 71% des Verbrauchs.

In Deutschland, Dänemark und Spanien gab es über Jahre eine durch den politischen Willen getragene gleichmäßige Entwicklung der Windenergie. Dies hat zur Entwicklung eines neuen Industriezweiges in diesen drei Ländern geführt. Deutsche Technologien (neben dänischen und spanischen Entwicklungen) wurden daher in den letzten Jahren auch verstärkt in anderen Märkten eingesetzt. Dadurch ist der Exportanteil deutscher Hersteller im Steigen begriffen.

Obwohl die restlichen Länder jeweils weniger als 100 MW installiert haben, findet man hier viele Länder, die erst in den letzten Jahren die Windenergie für sich entdeckt haben und denen in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum prognostiziert wird, wie zum Beispiel Brasilien. 2006 wurden 14.900 MW neu installiert, davon 2.454 MW in den Vereinigten Staaten, 2.233 MW in Deutschland, 1.840 MW in Indien, 1.587 MW in Spanien und 1.374 MW in China. Insgesamt sind damit weltweit 73.904 MW installiert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass durch das unterschiedliche und jährlich schwankende Windpotential die Windstromerzeugung in den verschiedenen Ländern andere Relationen haben kann, als die insgesamt installierte Leistung der Windenergieanlagen.

Die bereits eingetretenen Steigerungen der internationalen Windkrafterzeugung sind weitaus höher als z. B. noch 1998 im World Energy Outlook der IEA (Internationale Energieagentur) prognostiziert.

Quelle und Bilder: wikipedia und Siemens

Neuste Informationen zum Thema "Windenergie" > hier

Mob15_11.2009
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Weltgrößter Offshore-Windpark liefert Strom
(im Blickpunkt links)

Der weltweit größte Windpark auf See, Horns Rev II, ist kürzlich in Betrieb gegangen. Dort erzeugen 91 Siemens-Windkraftanlagen in der Nordsee elektrischen Strom. Der Park kann maximal rund 210 Megawatt (MW) elektrische Leistung liefern, das entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 200.000 Haushalten. Jede der Turbinen von Siemens Energy hat dabei eine Nennleistung von 2,3 MW, wie die aktuelle Ausgabe des Forschungsmagazins Pictures of the Future berichtet.

Jede der 300 Tonnen schweren Anlagen ragt insgesamt mehr als 100 Meter über die Wasserfläche. An den 60 Meter hohen Türmen hängen je drei 45 Meter lange Rotorblätter, deren Spitzen an windigen Tagen mit bis 220 Kilometer pro Stunde durch die Luft sausen. Die Flügel können je nach Windstärke ihren Anstellwinkel verändern, um möglichst viel Wind einzufangen. Auch die 82 Tonnen schwere Gondel, an der die Rotoren befestigt sind, dreht sich selbstständig in den Wind. Unzählige Sensoren an und in der Gondel messen die Schwingungen der einzelnen Maschinenteile. Treten ungewöhnliche Werte auf, schlägt das System Alarm. So können drohende Schäden erkannt werden, noch bevor sie wirklich auftreten.

Gebaut werden die Turbinen bei Siemens in Dänemark. Eine besondere Herausforderung sind dabei die Rotorblätter, die wegen der starken Winde extrem flexibel und doch stabil sein müssen. Siemens verwendet ein einzigartiges, patentiertes Verfahren, bei dem die Rotorblätter in einem Stück aus abwechselnden Lagen von Balsaholz und Glasfasern gefertigt und mit Epoxidharz vergossen werden. Auf diese Weise ist der Flügel frei von möglichen Schwachstellen wie Nähten und Klebstellen. 20 Jahre lang sollen die Rotoren zuverlässig laufen. Diese Zuverlässigkeit ist gerade für Offshore-Anlagen extrem wichtig, denn Wartungseinsätze auf hoher See sind etwa zehnmal teurer als an Land.

Windenergie ist neben der Sonnenenergie eine der viel versprechendsten erneuerbaren Stromquellen der Zukunft: Experten schätzen, dass 2030 weltweit 13-mal mehr Strom aus Wind erzeugt wird als heute und damit rund acht Prozent des gesamten Bedarfs gedeckt wird. Die Bundesregierung will bis 2030 rund 25.000 MW Strom aus Wind erzeugen und plant dafür 40 neue Windparks in Nord- und Ostsee, bestehend aus rund 2.500 Windkraftanlagen. Windturbinen sind ein wichtiger Bestandteil des Umweltportfolios von Siemens, mit dem der Konzern im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 19 Milliarden Euro erzielte. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter umweltfreundlicher Technik. (IN 2009.11.1)

Bilderlegende: Der weltweit größte Windpark auf See, Horns Rev II, ist kürzlich in Betrieb gegangen. Dort erzeugen 91 Siemens-Windkraftanlagen in der Nordsee elektrischen Strom. Der Park kann maximal rund 210 Megawatt (MW) elektrische Leistung liefern, das entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 200.000 Haushalten. Jede der Turbinen von Siemens Energy hat dabei eine Nennleistung von 2,3 MW, wie die aktuelle Ausgabe des Forschungsmagazins Pictures of the Future berichtet.

Mob14_11.2009
Quelle: Siemens

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------#rail2009 erfolgreich beendet - Branchendialog schafft Aufbruchstimmung (Archiv 1 + 2 - Nachschauen)
„Die #rail2009 hat in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihre große Bedeutung für die europäische Mobilitätsbranche unterstrichen und sich als Dialogforum erfolgreich gefestigt.“ Diese Bilanz zieht Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, zum Abschluss der dreitägigen Kongressmesse.
Sowohl das Ministerium als fachlicher Träger als auch die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH als Veranstalter sind mit dem Verlauf der #rail2009 zufrieden. „Die Stimmung unter den Ausstellern war gut, und angesichts der interessierten und kompetenten Fachbesucher war die Messe für die meisten Unternehmen ein Erfolg“, resümiert Messegeschäftsführer Stefan Baumann: „Die #rail2009 hat die geschäftlichen und persönlichen Kontakte innerhalb der Branche gestärkt und für Aufbruchstimmung gesorgt.“ Rund 10.500 Teilnehmer wurden gezählt.

Zur #rail2009 konnten Besucher aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, der Schweiz und aus der Tschechischen Republik begrüßt werden. Die Fachkompetenz der Besucher sorgte für interessante Geschäftskontakte auf der #rail2009. Drei Viertel der Besucher sind in ihren Unternehmen beratend, mitentscheidend oder ausschlaggebend an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt.

Kongress als Markenzeichen
Insbesondere der verkehrspolitische Kongress – gewissermaßen das Markenzeichen der #rail2009 – ist gut angekommen und hat Branchengrößen, Vorstandsmitglieder und politische Entscheidungsträger nach Dortmund gebracht. Namen wie Dr. Rüdiger Grube, Vor-standsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, und Wladimir Jakunin, Präsident der Russi-schen Eisenbahn AG, belegen die hohe Akzeptanz, die die Kongressmesse in der europäischen Bahn- und Verkehrswirtschaft genießt. Im Rahmen der #rail2009 trafen sich Verkehrs-minister und Bahnchefs aus insgesamt acht europäischen Ländern zu einem informellen Bahngipfel. Zudem nutzten einmal mehr zahlreiche Branchenverbände und Institutionen die Kongressmesse als Dialogplattform für eigene Veranstaltungen. Das niederländische Generalkonsulat beispielsweise organisierte ein Seminar zur grenzüberschreitenden Logistik.
„Die außergewöhnlich gute und hochrangige Beteiligung zeigt, dass die #rail2009 den Nerv der Branche trifft: Hier werden die Fragen erörtert, die die Marktakteure aktuell bewegen“, betont Minister Lienenkämper. Neben dem nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium hatten europäische und nationale Branchenverbände, Verkehrsunternehmen und die deutschen Kommunalverbände an den Programminhalten mitgearbeitet.

Weltpremieren zur Fachmesse
Auf der Fachmesse präsentierten sich insgesamt rund 200 Aussteller. Neben vielen traditio-nell in Dortmund vertretenen Unternehmen wie der DB mit ihren Tochtergesellschaften, die auch in diesem Jahr größter Einzelaussteller war, beteiligten sich zahlreiche neue Bran-chenpartner. Über ihren ersten, erfolgreichen Auftritt in Dortmund freute sich zum Beispiel die Russische Eisenbahn AG, die zugleich auch größter ausländischer Aussteller war.
Eine der stärksten Ausstellergruppen bildeten die Anbieter aus dem Bereich öffentlicher Nahverkehr. Neben großen Verbünden wie dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Betrieben wie der Düsseldorfer Rheinbahn oder den Kölner Verkehrsbetrieben präsentierten sich auch erfolgreiche Gemeinschaften wie die Kooperation Östliches Ruhrgebiet. Daneben positionier-ten sich die Unternehmen der Fahrzeugindustrie als starke Branchenpartner. Die #rail2009 hat ihr Ziel, die Partner der Bahn- und Verkehrsbranche unmittelbar zusammenzubringen, erneut erreicht.

Neben den bahntechnischen Ausrüstern zeigten erstmals auch die Bushersteller eine beein-druckende Präsenz. Weltpremieren wie der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Bus „Phileas“ er-wiesen sich als echte Besucherattraktionen. Zu den Messehighlights zählten in diesem Jahr zudem der Gemeinschaftsstand eTicket Deutschland und der eTicket Parcours sowie der Messestand des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem das Designkonzept für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) erstmals öffentlich vorgestellt wurde.

Andrang beim KarriereForum
Einen besonderen Messeerfolg stellt auch das deutsch-niederländische KarriereForum der Initiative Bahn NRW am dritten Tag der #rail2009 dar. Neun Hochschulinstitute und 14 Un-ternehmen aus beiden Ländern nahmen an der Veranstaltung teil, die durch den nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und den niederländischen Generalkonsul Rob de Leeuw eröffnet wurde. Über 200 Studierende informierten sich über berufliche Per-spektiven und Karrierechancen in der europäischen Mobilitätsbranche und nutzten das An-gebot, mit Entscheidern und Personalverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Quelle:
Mob12_11.2009
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------TTW 2009 – Qualität statt Quantität (Archiv 1 + 2 - Nachschauen)
Der TRAVEL TRADE WORKSHOP (TTW) erwies sich anlässlich der 34. Ausgabe (4./5. November) einmal mehr als wichtigster jährlicher Treffpunkt der Schweizer Tourismusindustrie. Das Gastland Tunesien reiste mit zahlreichen hochkarätigen Vertretern an. Erstmals wurde der BusContact dieses Jahr vollständig in die Fachmesse integriert und ermöglichte den Leistungsträgern eine Vielzahl an interessanten Kontaktmöglichkeiten. Am Business Travel Workshop (BTW) schilderte Keynote-Speaker Harry Hohmeister anlässlich seines ersten Auftritts als Swiss CEO vor der Branche spannende Details zu Problemen und Entwicklungen in der kriselnden Airline-Industrie. Verschiedene Branchenvertreter diskutierten auf Top-Niveau über die Zukunft des stationären Reisebürovertriebs im Internet-Zeitalter, und das ECPAT Switzerland stellte die erste Schweizer Studie zum Thema Kindersextourismus vor. Während zwei Tagen ergab dies einen höchst spannenden Informations-Cocktail, von dem die Messebesucher nachhaltig profitieren werden. Auf einer Fläche von 4100 m2 haben 390 Aussteller – das sind 8% weniger als im Vorjahr – ihre Produkte präsentiert sowie den Ausblick auf 2010 gewagt.

Zürich/Montreux, 5. November 2009 – Die Schweizer Reisebranche traf sich zur 34. Ausgabe des TRAVEL TRADE WORKSHOP (TTW) in Montreux. Mit einer geballten Ladung an spannenden Referaten und Debatten wurden die Messebesucher über neue Entwicklungen und Trends, Problemfelder und griffige Lösungen rund um die Tourismusbranche informiert sowie zur aktiven Diskussionsteilnahme angeregt. Der TTW hat dank eines sehr reichhaltigen und abwechslungsreichen Messeprogramms seine Kompetenz als qualitativ und quantitativ führende Aus- und Weiterbildungsplattform der Schweizer Reiseindustrie erneut bewiesen.
Die hochstehenden Programmpunkte ergänzten den intensiven Austausch in den Messehallen in hervorragender Weise. Auf einer Fläche von 4100 m2 haben 390 Aussteller – das sind 8% weniger als im Vorjahr – ihre Produkte präsentiert und erklärt sowie den Ausblick auf 2010 gewagt. 5882 Besucher waren am 34. TTW, das sind 10,5% weniger als im letzten Jahr. «Die Intensität der fachlichen Auseinandersetzung und des Networking am diesjährigen TTW war auf hohem Niveau», stellt TTW-Direktor Ralph Nikolaiski fest. Die aktuelle Wirtschafts- und Tourismuskrise habe das Bedürfnis nach einem fachlichen Austausch unter Messebesuchern wie Ausstellern deutlich intensiviert, so Nikolaiski weiter.

Positive Stimmen aus den Messehallen
Der Eindruck wird von vielen Messebesuchern bestätigt. So etwa von Bruno Jans, CEO Helvetic Airways: «Trotz des schwierigen Krisenjahres hat der jüngste TTW die wichtigen Akteure der Schweizer Reisebranche mobilisiert. Wir haben an beiden Tagen sehr viele spannende Gespräche und Verhandlungen geführt und blicken auf zwei für Helvetic Airways äusserst erfolgreiche Messetage zurück. Wenn auch in den
Reihen der Aussteller einige besonders betroffene Unternehmen bedauerliche Lücken hinterlassen haben, zeigte sich doch, dass die grösste Schweizer Tourismusfachmesse als Plattform für Meinungsaustausch wie auch als Informationsquelle ein wichtiger Bestandteil der gesamten Reisebranche ist. Die Qualität der Besucher hat die Quantität mehr als wett gemacht.»
Ebenso positiv aufgenommen wurde die Neuerung im Bereich BusContact: Nach 15-jährigem Bestehen wurde die Kontaktplattform für die Car-Branche und Leistungsträger an den Car-Destinationen für die diesjährige Ausführung am TRAVEL TRADE WORKSHOP (TTW) vollständig in die Fachmesse integriert und an beiden Messetagen durchgeführt. Dadurch erhielten die am TTW teilnehmenden Car-Unternehmer und Leistungsträger wie Hotels, Bergbahnen oder Vertreter der Regionen, eine Vielzahl an interessanten Kontaktmöglichkeiten.

Gastfreundliches Tunesien und zahlreiche fachliche Höhepunkte
Das Gastland Tunesien eröffnete den TTW mit einer feierlichen Zeremonie. Eine prominente Delegation aus allen touristischen Regionen des Landes informierte über die wirtschaftliche und touristische Ausrichtung Tunesiens und brachte den Besuchern auch die kulinarischen Höhepunkte des Landes näher.

Die wichtigsten Leistungsträger waren auch am diesjährigen TTW präsent und verliehen der Fachmesse damit eine hohe Dichte an Kompetenz und Fachwissen. Harry Hohmeister bezog anlässlich seines ersten Auftritts vor der Branche als Swiss CEO Stellung zu Problemen und Entwicklungen der nationalen Fluggesellschaft im Umfeld der globalen Krise der Airline-Industrie. Professor Christian Lässer, Tourismusexperte der Universität St. Gallen, präsentierte überraschende Ergebnisse einer brandneuen Studie zum Thema «Reisebüro vs. Internet». Die Organisation ECPAT Switzerland sorgte mit Resultaten der ersten Studie «Reisende über Kindersextourismus» für viel Gesprächsstoff. Die Umweltorganisation Myclimate verlieh zum ersten Mal fünf Myclimate Awards an besonders ambitionierte CO2-Kompensationspartner (Berg-Welt, Desert Team, Globetrotter, Kuoni und Nature Team) aus der Reiseindustrie.

Quelle:TTW
Mob11_11.2009
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Luftverkehr besser verstehen
(im Blickpunkt rechts)
Luftverkehr ist der Verkehr mit Hilfe von Luftfahrzeugen, insbesondere Flugzeugen. Zu unterscheiden ist zwischen dem zivilen gewerblichen, dem privaten sowie dem militärischen Luftverkehr. Zunächst mit der Einführung der Strahltriebwerke, dann vor allem im Zuge der Liberalisierung des Luftverkehrs ist der Luftverkehr stark angestiegen und bildet heute einen wichtigen Teil der modernen Verkehrsinfrastruktur. In den letzten Jahren wuchs der Luftverkehr um jährlich 5 % [1].
Die bodengestützte Abwicklung des Luftverkehrs geschieht typischerweise über Flughäfen (oder Verkehrslandeplätze) als Abflug- bzw. Ankunftsorte. Darüber hinaus setzt ein Luftverkehr in größerem Ausmaß eine personal- und kostenintensive Infrastruktur, insbesondere Einrichtungen der Flugsicherung, voraus. Hierzu ist der Luftraum strukturiert. Hubschrauber und spezielle Militärflugzeuge ermöglichen es, Transportleistungen auch von Straßen, Plätzen oder Schiffen aus sicher zu erbringen.

Weitere Informationen gemäss untenstehendem Inhaltsverzeichnis finden sie hier >

Inhaltsverzeichnis
1 Rechtliche Grundlagen; 2 Zahlen und Fakten für Deutschland; 2.1 Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR); 2.2 Flüge unter Sichtflug-Bedingungen (VFR); 2.3 Starts und Landungen; 2.4 Ziele; 3 Vereinigungen; 4 Vorteile; 4.1 Differenzierung nach zu überbrückender Distanz; 4.2 Luftverkehr als Treiber der globalen Vernetzung; 4.3 Sonstige Vorteile; 5 Nachteile; 5.1 Eng begrenzte Nutzlastkapazität; 5.2 Umweltbeeinträchtigungen; 5.3 Fehlentwicklungen im Luftverkehrsmarkt;
6 Regionalluftverkehr; 7 Einzelnachweise; 8 Siehe auch; 9 Weblinks; 10 Literatur.

Quelle: wikipedia.org
Mob10_11.2009

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Bild: Detektor erkennt flüssige Gefahrenstoffe (Foto: fz-juelich.de)


Detektor spürt Flüssigsprengstoff blitzartig auf
(im Blickpunkt links)

Jülicher Physiker präsentieren ersten Prototypen. Physiker am Forschungszentrum Jülich www.fz-juelich.de haben eine neue Methode zur raschen Erkennung gefährlicher Flüssigkeiten entwickelt. "Explosive Flüssigkeiten oder flüssige Komponenten, aus denen sich an Bord eines Flugzeugs Sprengstoff herstellen lässt, können nunmehr in Bruchteilen einer Sekunde identifiziert werden. Unser Verfahren ist nicht nur weit schneller als andere, es ist auch viel zuverlässiger", erklärt Knut Urban, Institutsleiter am Forschungszentrum Jülich.

Die Forscher nutzen dafür elektromagnetische Strahlung, um aufgrund der spezifischen Reflexions- und Absorptionseigenschaften von Substanzen einen molekularen Fingerabdruck der jeweiligen Stoffe zu erstellen. Das Entwicklerteam hat unter Federführung von Yuri Divin bereits einen Prototypen des neuen Detektors angefertigt.

Lichtstrahlen entlarven Flüssigkeiten
In technischer Hinsicht nutzen die Physiker eine besondere Form der Spektroskopie. Substanzen werden einer elektromagnetischen Strahlung über einen sehr breiten Frequenzbereich von wenigen Gigahertz bis hin zu einigen Terahertz, also weit unterhalb sichtbaren Lichts, hinweg ausgesetzt. Da jede Flüssigkeit die so zugeführte Energie aus verschiedenen Frequenzbereichen unterschiedlich aufnimmt, lässt sich ein "molekularer Fingerabdruck erstellen und mit Referenzdaten vergleichen", heißt es seitens der Experten.

Das Hilbert-Spektrometer erlaubt Detektionen innerhalb von 200 Millisekunden. Herz der Apparatur ist der sogenannte "Josephson-Kontakt", ein überaus sensibles nanoelektronisches Bauteil, welches das aufgenommene Spektrum in ein elektrisches Signal umwandelt, mit dem problematische Flüssigkeiten angezeigt werden. Die Jülicher arbeiten derzeit an der Fertigung geeigneter Apparaturen für den Praxiseinsatz sowie an der Optimierung von Details.

Marktreife in Kooperation mit Industrie
"Da das Forschungszentrum Jülich Grundlagenforschung betreibt, kann die weitere Produktentwicklung nur mit einem industriellen Partner vorangetrieben werden. Wie schnell es gelingen wird, Marktreife zu erlangen, ist von der Höhe der Investitionen abhängig. Erste Priorität wird die Entwicklung einer fortschrittlicheren und nicht zu teuren Lichtquelle haben müssen ", sagt Angela Wenzik, Wissenschaftsjournalistin am Forschungszentrum Jülich, im Gespräch mit pressetext. Im Rahmen des laufenden Projekts seien handelsübliche Lichtquellen zum Einsatz gekommen.

Der Ansatz selbst ist nicht neu. Bisherige Verfahren waren teuer oder nutzten nur enge Frequenzbereiche und lieferten infolgedessen unzuverlässige Ergebnisse. Gerade im Bereich der Spektroskopie geben in jüngster Zeit jedoch verschiedenste Ansätze Anlass zur Hoffnung . Auf absehbare Zeit bleibt der Einsatz auf internationalen Großflughäfen jedoch das vorrangige Ziel von Forschern.

Bild: Detektor erkennt flüssige Gefahrenstoffe (Foto: fz-juelich.de)

Quelle: pte, Jülich
Mob09_11.2009
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(im Blickpunkt Spezial News)

Die neue Scania R-Serie: Stil, Ambiente, Leistung

Die R-Serie von Scania präsentiert sich innen und aussen mit einer neuen Optik. Die Veränderungen des äusseren Erscheinungsbildes unterstreichen das unverwechselbare Design und verbessern gleichzeitig Aerodynamik und Kühlkapazität. Im Inneren erwartet den Profi am Lenkrad ein neues hochwertiges Ambiente, kombiniert mit einem neuen und einzigartigen Konzept für das ausziehbare Bett sowie einer Fülle durchdachter Details – resultierend aus den Wünschen und Anregungen von Kunden.

Fünf Jahre nach ihrer Vorstellung und mit mehr als 200.000 ausgelieferten Einheiten weltweit, rollt die Scania R-Serie mit einer neuen, dynamischeren Front und weiteren stilistischen Modifikationen
an den Start, die die Effizienz der R-Serie erhöhen und dem Aussehen mehr Individualität verleihen.

Das Interieur der neuen R-Serie wurde umfassend überarbeitet. Hochwertige Materialien setzen dabei neue Massstäbe. Unzählige Optionen – genau wie in einem Oberklasse-Pkw – erlauben es, den Fahrerarbeitsplatz und den Wohnbereich individuellen Anforderungen anzupassen.

Opticruise: Pionier mit erweiterter Funktionalität
Das neue Scania Opticruise ist in zwei Ausführungen lieferbar: als vollautomatisierte Version mit automatischer Kupplung ohne Kupplungspedal oder als Ausführung mit Kupplungspedal. Bei der vollautomatisierten Ausführung arbeitet eine elektrohydraulische Kupplungssteuerung für maximale Präzision. Die Schaltstrategie ist dabei vollkommen neu. Zahlreiche neue Funktionen erleichtern dem Profi am Lenkrad das Fahren.

Fahrer Eco-Modul – Wirtschaftlichkeit mit eigenem Trainer an Bord
Das Scania Fahrer Eco-Modul ist ein neues Echtzeit-Support-System, das dem Profi am Lenkrad Tipps und Rückmeldungen zur Optimierung seiner Fahrweise liefert. Das innovative System, das in den meisten Fernverkehrsfahrzeugen von Scania serienmässig an Bord sein wird, wurde mit dem Ziel konzipiert, die beim Fahrertraining erworbenen Kenntnisse auf hohem Niveau zu stabilisieren. Dabei stehen zentrale Themen der Fahrerschulung im Mittelpunkt, vor allem Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Das Scania Fahrer Eco-Modul analysiert kontinuierlich Daten von verschiedenen Sensoren im Fahrzeug und wertet damit den Fahrstil des Fahrers aus.

Quelle, Bilder: Scania
Mob08_11.2007

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Virenschleuder Website: Ansteckungsgefahr lauert überall
(im Blickpunkt 0)
Webseitenbetreiber beseitigen Malware-Infektionen nur schleppend Vorsicht Ansteckungsgefahr: Nicht nur in den dunklen Ecken des Internets lauern Schadprogramme. Der deutsche Security-Software-Hersteller G Data beobachtet verstärkt den Trend, dass sich auch auf seriösen Webseiten immer häufiger Schadcode befindet, der sich automatisch und unbemerkt vom Anwender per Drive-by-Download installiert. Doch wie reagieren die betroffenen Webseiten-Betreiber? G Data machte die Probe und kontaktierte Anbieter, deren Webserver massiv Schadcode auslieferten. Das brisante Ergebnis: 45 Prozent der Webmaster nahmen ihre Malware-Schleudern erst nach mehreren Wochen oder gar nicht vom Netz.

Im Rahmen der Malware Information Initiative hat G Data in den vergangenen Monaten besonders intensiv beobachtet, wie sich Malware im Internet verbreitet. Wie beliebt diese Art der Schadcode-Streuung ist, zeigt sich daran, dass sie mittlerweile E-Mail als Hauptverbreitungsmethode verdrängt hat. Doch wie gelingt es den Online-Kriminellen, seriöse Webseiten für ihre Zwecke zu missbrauchen? Ralf Benzmüller, Leiter der G Data Security Labs, erläutert die drei häufigsten Methoden der Täter.

"Cyber-Kriminelle, die ihre Malware über gekaperte Webseiten verbreiten, machen sich drei wesentliche Schwachpunkte zunutze: Der Zugang zum Webserver ist oftmals nur durch schwache Passwörter gesichert, wie beispielsweise admin123. Diese lassen sich durch sogenannte Wörterbuchattacken, die vollkommen automatisiert ablaufen, innerhalb von Sekunden knacken", so Ralf Benzmüller.

Doch nicht nur schwache Passwörter erleichtern den Online-Kriminellen das Kapern von Webseiten. Häufig ausgenutzte Schwachstellen beinhalten auch die verwendeten Webserver-Programme, die beispielsweise zum Betreiben von Online-Shops, Content Management Systemen oder Blog- und Foren-Software eingesetzt werden. "Diese werden häufig in den Standardeinstellungen betrieben oder weisen durch fehlende Updates viele Sicherheitslücken auf. Durch spezielle Anfragen bei Suchmaschinen lassen sich verwundbare Rechner sehr schnell ausfindig machen und automatisiert angreifen und übernehmen. Hier ist es besonders wichtig, dass die Betreiber der Webserver regelmäßig Software-Updates einspielen. Ein weiteres Einfallstor bieten ungefilterte Benutzereingaben, z.B. in Webseitenformularen, Sie können für Cross-Site-Scripting-Angriffe oder SQL Injections genutzt werden. Leider sind hier eine Reihe von Filtermodulen unzureichend und Angreifern gelingt es immer wieder, über diesen Weg Schadcode in Webseiten zu injizieren."

Schwache Passwörter, Sicherheitslücken in Webserver-Software und unzureichende Filterung von Nutzereingaben sind nur einige Wege, wie die Betreiber von Webservern den Gaunern Attacken erleichtern bzw. ermöglichen.

++ Trotz Warnung: Nur schleppende Reaktion der Webseitenbetreiber
Viele PC-Nutzer sind mittlerweile zwar sensibilisiert, welche Gefahren im Web lauern, jedoch vermuten sie einen Angriff nicht über die Seiten seriöser Anbieter, wie z. B. Hotels, Bürgerinitiativen oder Web-Communities. Im Rahmen der G Data Malware Information Initiative stoßen die Experten immer wieder auf Webserver aus diesen Bereichen, die Schadcode verteilen. Um die Infektionsherde unschädlich zu machen, kontaktiert G Data regelmäßig die verantwortlichen Betreiber. Die Erfahrungen, die der deutsche Sicherheitsspezialist dabei macht, variieren stark. Am Besorgniserregendsten ist die schleppende Reaktion der Verantwortlichen: Von 100 Webseitenbetreibern, die G Data im Rahmen einer Studie informierte, reagierten lediglich 55 innerhalb einer Woche.

++ Reaktionszeit der Seitenbetreiber:
- Unter einer Woche: 55 Prozent
- 1-2 Wochen: 20 Prozent
- 3-4 Wochen: 20 Prozent
- keine Reaktion: 5 Prozent

"Wir informieren im Rahmen unserer Möglichkeiten die Verantwortlichen, sobald wir Schadcode auf deren Website entdecken, um die Weiterverbreitung der Malware so schnell wie möglich zu unterbinden. Doch wir müssen in vielen Fällen erleben, dass darauf gar nicht oder nur überaus langsam reagiert wird. Beispielsweise haben wir zuletzt einen bekannten Stuttgarter Sportvermarkter über einen Schadcode auf seiner Website informiert. Drei Wochen später war dieser Computerschädling aber immer noch aktiv - wie viele Nutzer darüber ihren PC infiziert haben, kann man nur erahnen", resümiert Ralf Benzmüller. "Wir wünschen uns, dass mehr Betreiber von Webseiten ihre Verantwortung gegenüber den Besuchern ihrer Webseite ernst nehmen. Wer sich nicht in die Machenschaften von Online-Kriminellen einbeziehen lassen möchte, sollte seinen Webserver regelmäßig überprüfen und ggf. schnell und nachhaltig reagieren."

Sicherheitstipps:
Die Möglichkeiten der Manipulation sind vielfältig und für Webadministratoren ist es daher nicht immer einfach, den Infektionsherd aufzustöbern. Oft werden Webseiten aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt. Es genügt, einen einzelnen Baustein der Seite zu infizieren oder den Bauplan der Webseite so zu modifizieren, dass an jede Webseite eine Zeile Schadcode angefügt wird. Aufgrund der vermehrten Angriffe der Hacker rät G Data Betreibern daher dringend dazu, ihre Webserver regelmäßig auf Viren zu prüfen und bei einem positiven Befund so schnell wie möglich zu reagieren.

Beachtet man die folgenden Tipps, schränken sich die Möglichkeiten der Täter stark ein:
1. Sicherheits-Updates der genutzten Webanwendungs-Software sollten umgehend installiert werden. Nur so können kritische Lücken geschlossen werden, bevor sie in großem Umfang ausgenutzt werden können. Leider ist das Zeitfenster zwischen Veröffentlichung des Patches und etwaigen Angriffsversuchen mitunter sehr klein.

2. Antivirenprogramme dürfen auf keinem Rechner fehlen - auch nicht auf dem Webserver. Hier ist außerdem zu beachten, dass diese ebenfalls mit den aktuellsten Virensignaturen versorgt sind.

3. Betreiber von Webseiten sollten regelmäßig Offline-Versionen ihrer Sites mit einem Virenscanner prüfen. Auf diese Weise lassen sich auch gut versteckte Schädlinge schnell ausfindig machen.

4. Sollte es zu einer Infektion kommen, sollten Webadministratoren sofort alle Zugangspasswörter ändern. So können Angreifer nicht direkt am nächsten Tag den Server erneut verseuchen.

5. Anwender sollten darauf achten, dass der Browser und die Plug-Ins sich immer auf einem aktuellen Stand befinden. Veraltete Programme, sog. Software-Dinosaurier, beinhalten oft Sicherheitslücken, die von den Tätern zur Einschleusung von Schadcode genutzt werden.

6. PC-User sollten einen Virenschutz verwenden, der Inhalte von Webseiten permanent auf Schadcode prüft. Hierdurch werden Schädlinge frühzeitig entdeckt und gestoppt, bevor sie den Browser erreichen.

Generell sollten Anwender, deren Virenschutzlösung beim Besuch einer Internetseite anschlägt, die Seitenbetreiber über den Malware-Fund informieren.

Quelle: pts, Bochum, Deutschland
Mob07_11.2009
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Zustand der Schweizer Infrastrukturen ist gut - beim Verkehr braucht es neue Finanzierungsmodelle
(im Blickpunkt 2)
Die Prosperität der Schweizer Wirtschaft basiert auf den leistungsfähigen und gut funktionierenden Infrastrukturen unseres Landes. Dieser Standortvorteil kann nur gewahrt werden, wenn die Leistungsfähigkeit der Netze erhalten bleibt. Die Kapazitäten müssen optimal bewirtschaftet, mögliche Engpässe rechtzeitig beseitigt und Ausbauten frühzeitig geplant werden. Im Verkehrsbereich muss der Bund neue Einnahmequellen erschliessen, um die notwendigen Investitionen tätigen zu können; die Einführung einer neuen Abgabeform auf Mobilität wird unumgänglich sein. Zu diesen Schlüssen kommt der Strategiebericht «Zukunft der nationalen Infrastrukturnetze in der Schweiz», den Bundesrat Moritz Leuenberger heute präsentiert hat.

Der Infrastrukturbericht wurde vom UVEK als Teil des bundesrätlichen Wachstumspaketes erstellt. Heute wurde die öffentliche Anhörung dazu eröffnet. Der Bundesrat wird den Bericht Anfang 2010 verabschieden.

Der Bericht hält fest, dass die sechs nationalen Infrastrukturnetze Strasse, Schiene, Luftfahrt, Strom, Gas und Telekommunikation gut ausgebaut sind, alle Landesteile gleichermassen erschliessen und zuverlässig funktionieren. Damit tragen sie zum inneren Zusammenhalt unseres Landes bei und sichern die hohe Standortattraktivität der Schweiz im internationalen Vergleich. Dies belegt - neben vielen anderen Studien - das jüngste Ranking des WEF, wo die Schweiz sowohl beim Zustand der Infrastrukturen als auch bei der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit einen weltweiten Spitzenplatz belegt. Rund 5 Prozent des Schweizer Bruttoinlandproduktes wird in den Infrastruktursektoren erwirtschaftet, und jeder achte Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt von ihnen ab. Störungen oder gar Zusammenbrüche der nationalen Infrastrukturnetze würden massive volkwirtschaftliche Schäden verursachen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD warnt denn auch nachdrücklich vor einer ,Infrastrukturlücke", die dann droht, wenn zu wenig Geld für die Finanzierung der notwendigen Kapazitäten zur Verfügung steht.

Die Anforderungen an die Netze steigen
Die Anforderungen an die Schweizer Infrastrukturnetze werden laut dem Bericht in den kommenden zwanzig Jahren erheblich steigen, weil sowohl die Bevölkerung als auch die Wirtschaft weiter wachsen und damit auch die Nachfrage nach Mobilität, Energie und Kommunikationsangeboten. Gleichzeitig sind die Infrastruktursektoren durch einen raschen technologischen Wandel gekennzeichnet, der zwar einen zunehmend effizienteren Betrieb ermöglicht, sie aber auch immer komplexer werden lässt. Hinzu kommt, dass die heutigen nationalen Trennlinien durch einen starken Trend zur Europäisierung der Netze zunehmend aufgelöst werden. Bau und Betrieb von Infrastrukturen wirken sich zudem massiv auf Raum und Umwelt aus.  

Substanz erhalten und bestehende Systeme optimal auslasten
Vor diesem Hintergrund muss es das oberste Ziel einer nationalen Infrastrukturstrategie sein, die Leistungsfähigkeit der Infrastrukturnetze zu erhalten und diese so weiterzuentwickeln, dass sie auch im Jahr 2030 die Versorgung aller Landesteile mit Mobilität, Energie und Kommunikation sicherstellen können - im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit und einer hohen Lebensqualität. Damit die eingesetzten Mittel möglichst effizient verwendet werden, sollen primär die bestehenden Kapazitäten optimal ausgelastet werden. Mögliche Engpässe, welche das ganze System blockieren können, müssen rechtzeitig erkannt und beseitigt werden. Die dafür notwendigen Entscheidungen müssen bereits heute in die Wege geleitet werden, weil Planung, Bewilligung und Bau solcher Anlagen erfahrungsgemäss Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

Zudem gilt es, die negativen Auswirkungen der Infrastrukturen auf Mensch und Umwelt wie auch die von der Natur ausgehenden Gefahren (etwa Hochwasser und Erdrutsche) für die Infrastrukturen zu minimieren. So können zum Beispiel die Immissionen und der Landverbrauch klein gehalten werden, wenn man verschiedene Netzelemente wie Strassen, Eisenbahnlinien, Strom- und Gasleitungen bündelt. Im weiteren empfiehlt der Bericht dem Bund, rechtzeitig die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass die Schweizer Infrastrukturbetreiber angesichts der sich abzeichnenden Europäisierung der Netze konkurrenzfähig bleiben und die Schweiz als ,Infrastruktur-Drehscheibe" mitten in der EU eine aktive Rolle spielen kann. Es gilt, die Interoperabilität der europäischen Netze weiter zu verbessern. Dazu müssen rechtliche und technische Hindernisse zwischen den Staaten abgebaut werden.

Finanzierung von Strassen- und Schienenprojekten sichern
Ein besonderes Augenmerk legt der Bericht auf die Landverkehrsinfrastrukturen, deren Finanzierung über die öffentliche Hand und nicht direkt über den Markt erfolgt. Alle Prognosen gehen davon aus, dass die Mobilität weiter zunehmen wird. Die zuständigen Bundesämter schätzen, dass der Personenverkehr bis 2030 auf der Strasse um 20 Prozent und auf der Schiene um 45 Prozent wachsen wird. Beim Güterverkehr ist sogar mit einem Anstieg um 35 respektive 85 Prozent zu rechnen. Da sowohl das Strassen- als auch das Schienennetz bereits heute stark belastet sind, werden zusätzliche Kapazitäten nötig sein, um die steigende Nachfrage zu bewältigen. Die beiden Verkehrsträger sind dabei als zusammenhängendes System zu betrachten, weil ein leistungsfähiger Schienenverkehr das Strassennetz entlastet. Aus ökologischen wie auch aus ökonomischen Gründen muss das Mobilitätswachstum vor allem durch den öffentlichen Verkehr bewältigt werden.

Weil sich der Wettbewerb um die Mittel der öffentlichen Hand in den nächsten Jahren weiter verschärfen dürfte, ist die Finanzierung von Schienen- und Strassenprojekten rechtzeitig zu sichern. Wie bei allen Infrastrukturen geht es auch beim Verkehr zunächst darum, die Effizienz der bestehenden Netze durch eine optimale Auslastung der zur Verfügung stehenden Kapazitäten zu erhöhen. Dieses Ziel lässt sich durch ein integriertes Verkehrsmanagement, durch optimale Abstimmung der Verkehrsträger und mittels Nachfragesteuerung über den Preis erreichen. Auf dem Nationalstrassennetz sollen in erster Linie die systemgefährdenden Engpässe behoben werden. Die bereits beschlossenen Ausbauten des Schienennetzes werden nicht ausreichen, um den weiter wachsenden Verkehr zu absorbieren. Das UVEK ist bereits daran, weitere Kapazitätserweiterungen im Rahmen des Paketes ,Bahn 2030" wie auch mögliche Finanzierungsmodelle zu prüfen und zu konkretisieren.

Mobilitätsabgabe bei allen Verkehrsträgern einführen
Auch beim Strassenbau zeichnet sich mittelfristig eine Finanzierungslücke ab. Dies deshalb, weil die Automobile in Zukunft vermehrt elektrisch angetrieben werden und deshalb die Einnahmen aus der Mineralölsteuer zurückgehen. Daher muss die Finanzierung des Verkehrs grundsätzlich überdacht werden. Der Bericht hält fest, dass ein Systemwechsel zu einer neuen Mobilitätsabgabe (Mobility Pricing), die bei allen Verkehrsmitteln erhoben wird, unumgänglich ist. Die Autoren empfehlen, diese Mobilitätsabgabe verkehrslenkend einzusetzen, damit die bestehenden Kapazitäten optimal ausgelastet werden können.

Quelle: Generalsekretariat UVEK
Mob06_11.2009
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Zum Strategiebericht „Zukunft der nationalen Infrastrukturnetze in der Schweiz“VCS-Initiative ist schädlich
(im Blickpunkt 2)

strasseschweiz – Verband des Strassenverkehrs FRS hat vom Strategiebericht „Zukunft der nationalen Infrastrukturnetze in der Schweiz“ Kenntnis genommen. Aus diesem geht hervor, dass die Prosperität der Schweizer Wirtschaft auf leistungsfähigen und gut funktionierenden Infrastrukturen basiert. Mit einer Gesamtlänge von fast 71'500 Kilometer ist das schweizerische Strassennetz wesentlicher und unabdingbarer Teil dieser Infrastrukturen.

Der Bericht „Zukunft der nationalen Infrastrukturnetze in der Schweiz“, den das Departement Leuenberger heute präsentiert hat, macht eines deutlich: Der Mittelbedarf in den Jahren 2010-2030 beträgt allein für das Nationalstrassennetz, auf dem rund ein Drittel der gesamten Verkehrsleistung des motorisierten Individualverkehrs abgewickelt wird, total rund 64 Milliarden Franken (Ausbau: fast 45 Mia.; Unterhalt: gut 19 Mia.). Dies ist etwas weniger, als in der gleichen Periode für die
Schieneninfrastruktur prognostiziert wird (rund 70,5 Mia. Franken).

Unter Berücksichtigung der Tatsachen, dass der Strassenverkehr (wie der Schienenverkehr) in den kommenden 20 Jahren für die Infrastrukturen einen enormen Finanzierungsbedarf sowie die Spezialfinanzierung Strassenverkehr (SFSV) bereits ab dem Jahr 2016 einen negativen Saldo aufweisen werden, steht die VCS-Initiative „Für den öffentlichen Verkehr“, die der SFVS zusätzlich Finanzmittel im grossen Umfang entziehen will, völlig quer in der Landschaft.

Statt – wie dies im Strategiebericht vorgeschlagen wird – beide Verkehrsträger (Strasse und Schiene) adäquat und bedarfsgerecht weiter zu entwickeln, will die VCS-Initiative in rückwärtsgewandter und unrealistischer Manier praktisch nur noch auf den Ausbau der Schienennetzes (inkl. Trams) setzen. Massive Störungen und Zusammenbrüche nicht nur auf dem nationalen, sondern auch auf dem kantonalen und kommunalen Strassennetz der Schweiz wären die Folge. Um die durch die
VCS-Initiative bewirkten massiven volkswirtschaftlichen Schäden abzuwenden, wäre eine Erhöhung des Treibstoffpreises um 80 Rappen pro Liter vonnöten. Dies würde nahezu eine Verdoppelung der heute erhobenen Abgaben auf Benzin und Diesel bedeuten.

strasseschweiz – Verband des Strassenverkehrs FRS
(vormals Schweizerischer Strassenverkehrsverband FRS – Fédération Routière Suisse FRS) ist die Dachorganisation der Automobilwirtschaft und des privaten Strassenverkehrs in der Schweiz.
strasseschweiz umfasst rund 35 Verbände aus der Automobil- und Strassenwirtschaft sowie aus den zahlreichen helvetischen Strassenbenützer- und Fahrlehrerorganisationen. Die wichtigsten Trägerorganisationen sind: TCS (Touring Club Schweiz); auto-schweiz (Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure); AGVS, Autogewerbeverband der Schweiz; ACS (Automobil Club der Schweiz) und ASTAG (Schweizerischer Nutzfahrzeugverband).


Quelle: strasseschweiz
Mob05_11.2009
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Humbaur kauft Kögel
(im Blickpunkt 3)

- Erfolgreiche Lösung für insolventen Trailerhersteller nach nur drei Monaten
- Mittelständischer Investor übernimmt 442 Mitarbeiter
- Standortfrage bleibt vorerst offen

Kögel – Europas drittgrößter Lkw-Aufliegerhersteller – hat einen neuen Eigentümer. Nur drei Monate nach Anmelden der Insolvenz konnte  Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Freitag in Neu-Ulm den erfolgreichen Verkauf des Unternehmens bekannt geben. Käufer ist die Unternehmensgruppe Humbaur aus Gersthofen bei Augsburg. „Mit Humbaur konnten wir einen mittelständischen Unternehmer aus der Region für die Übernahme von Kögel gewinnen, der an einem langfristigen Engagement interessiert ist und der sich klar zum Produktionsstandort in der Umgebung von Burtenbach bekennt“, erklärte Arndt Geiwitz gegenüber der Presse. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir heute den Grundstein für eine weitere Erfolgsstory für Kögel gelegt haben.“ Kögel hatte nach einem dramatischen und anhaltenden Markteinbruch von rund 90 Prozent in der Trailerbranche Ende Juli 2009 Insolvenz angemeldet.

Der Unternehmer Ulrich Humbaur wird als alleiniger Gesellschafter neben den Markenrechten und den Produktionsanlagen auch 442 der bislang 763 Mitarbeiter übernehmen. 233 Mitarbeiter sollen für eine Übergangszeit von sechs Monaten in einer Transfergesellschaft aufgefangen werden, die übrigen gehen in Rente oder scheiden aus befristeten Beschäftigungsverhältnissen aus. Die Kosten für die Transfergesellschaft von 3,6 Millionen Euro werden sich zu je einem Drittel der neue Investor Humbaur, der Insolvenzverwalter sowie die sicherungsinnehaltenden Banken teilen. „Mit dem Verkauf an Humbaur konnten wir mehr als 67 Prozent der Arbeitsplätze erhalten. Das ist erheblich mehr als das derzeit niedrige Marktniveau erwarten ließ“, sagte Geiwitz. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch der Arbeitnehmervertreter Günter Frey von der IG-Metall-Verwaltungsstelle Neu-Ulm/Günzburg mit dem Verkauf an Humbaur. „Wir begrüßen es sehr, dass bei dem Bieterverfahren ein erfolgreicher mittelständischer Unternehmer aus der Heimat den Zuschlag bekommen hat.“ Der neue Eigentümer habe sich bereit erklärt mit der Gewerkschaft einen Tarifvertrag abzuschließen. „Wir werden gemeinsam am künftigen Erfolg von Kögel arbeiten.“

Neben dem Erhalt möglichst vieler Mitarbeiter seien vor allem die Nutzungsbedingungen der Gebäude und Grundstücke am Standort Burtenbach ein äußerst schwieriger Punkt in den Verhandlungen mit den zuletzt drei interessierten Investoren gewesen, erklärte Geiwitz. Sämtliche Gebäude und ein Großteil der Grundstücke sei während der letzten Jahre von den Altgesellschaftern verkauft und über eine eigene Vermietgesellschaft zurück gemietet worden. Da die Altgesellschafter auf dieses Zwischenmietverhältnis auch künftig nicht verzichten wollten, konnte keine Einigung über die Nutzung der Gebäude und Grundstücke erzielt werden. „Die Standortfrage bleibt vorerst offen“, so Geiwitz. Investor Ulrich Humbaur erklärte, er sei bereits auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück in der Nähe von Burtenbach. „Wir werden so schnell wie möglich eine neue Fabrik errichten und dort die Trailerproduktion von Kögel in gewohnt hoher Qualität fortsetzen.“ Schon in den nächsten Tagen soll mit dem Abbau der Produktionsanlagen und dem Auszug aus den bisherigen Gebäuden begonnen werden. Selbstverständlich würden dennoch alle derzeit vorhandenen und anstehenden Kundenaufträge von Kögel ganz normal bearbeitet. Wegen der andauernd schwachen Marktlage sei jedoch auf absehbare Zeit weiterhin mit Kurzarbeit bei Kögel zu rechnen.

Das 1957 gegründete Familienunternehmen Humbaur ist heute einer der führenden Anhängerhersteller Europas. Die inhabergeführte Humbaur GmbH mit Sitz in Gersthofen bei Augsburg beschäftigt rund 450 Mitarbeiter, die jährlich einen Umsatz von rund 120 Millionen Euro erwirtschaften. Zur Produktpalette gehören Pkw- und Lkw-Anhänger von 750 Kilogramm bis 40 Tonnen Gesamtgewicht. Vor drei Jahren ist Humbaur zudem in den Markt für Sattelauflieger eingestiegen. Inhaber Ulrich Humbaur will Kögel nicht nur als eigenständige Marke sondern auch als eigenständiges Unternehmen weiterführen. „Es wird eine ganz klare Zweimarkenstrategie mit unterschiedlichen Produkten und eigenen Vertriebsaktivitäten geben.“ Die neue Gesellschaft wird unter dem Namen Kögel Trailer GmbH & Co. KG firmieren und von drei Geschäftsführern geleitet. Thomas Heckel wird als Vorsitzender der Geschäftsführung die Bereiche Einkauf und Vertrieb verantworten. Für Produktion und Technik zeichnet künftig Thomas Eschey verantwortlich, während Jürgen Steinbacher die Bereiche Finanzen, Controlling und Personal leiten wird. Alle drei waren bisher schon bei Humbaur in leitender Position tätig. Die rechtliche Übernahme durch den neuen Gesellschafter erfolgt in den nächsten Tagen.

Für Ulrich Humbaur ist der Kauf von Kögel nach eigenen Worten „eine konsequente Weichenstellung für ein weiteres Wachstum“ des Familienunternehmens Humbaur. „Zum einen können wir künftig beträchtliche Synergien im Einkauf von Materialien heben“, erklärte der neue Kögel-Eigentümer. Bei einem Materialanteil von 70 Prozent an den gesamten Produktionskosten sei dies von grundlegender Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. „Zum anderen ermöglicht uns die Marke Kögel schneller in der Trailerbranche Fuß zu fassen, und diesen in Zukunft wieder wachsenden Markt erfolgreich zu bedienen.“ Allerdings erwartet der Unternehmer erst ab dem Jahr 2011 wieder eine Erholung des Trailermarktes. „Danach wird es aber ein starkes Wachstum und eine sehr große Nachfrage nach Sattelaufliegern in ganz Europa und darüber hinaus geben.“

Die Kögel Trailer GmbH  & Co. KG wird laut Humbaur die gesamte derzeitige Produktpalette fortführen. Wie Insolvenzverwalter Geiwitz erklärte, habe Humbaur ein unternehmerisches Konzept auf Basis des Erwerber- und Sanierungskonzeptes vorgelegt, das eine Konzentration aller übernommenen Bereiche am Standort Burtenbach vorsehe. Geplant ist demnach die Verschmelzung der bisherigen Bereiche Ersatzteilwesen, Kundendienst und Gebrauchtfahrzeugvermarktung mit dem Betrieb in Burtenbach. In Ulm verbleiben die abgespaltenen Bereiche Reparatur und Logistik mit 36 Mitarbeitern beim Insolvenzverwalter. „Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir für den Standort im Ulmer Industriegebiet Donautal eine eigene, zufriedenstellende Lösung finden werden“, sagte Geiwitz.

Zahlen und Fakten zum Verkauf von Kögel:

Neuer Firmenname: Kögel Trailer GmbH & Co. KG
Kommanditist: Ulrich Humbaur / 100%
Mitarbeiter: 442

Mitarbeiter bisher: 763
davon in Burtenbach >661
davon in Ulm >102
davon Altersteilzeit >32
davon befristet >17
davon geringfügig beschäftigt >3

Mitarbeiter zur Weiterbeschäftigung in Ulm: 36

Anzahl erhaltener Arbeitsplätze: 67,23%

Umsatz Kögel 2008 > 440 Mio.Euro
Unsatz Kögel 2009 (erwartet) > 50 Mio. Euro

Quelle: Kögel Fahrzeugwerke GmbH
Mob04_11.2009
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Mehr Publikum am Suisse Caravan Salon 2009
(im Archiv 1+2)
Mit einem grossen Publikumsaufmarsch zeigt der Suisse Caravan Salon 2009, dass Caravaning im Trend bleibt. Auch der Fachhandel ist über die an der Messe erzielten Resultate positiv erfreut.

Mit über 36'000 Besucherinnen und Besuchern in fünf Tagen konnte der Suisse Caravan Salon gegenüber dem Vorjahr zulegen. «Wir freuen uns, dass sich eine so hohe Besucherzahl über die neuesten Trends der Caravaningbranche, Vermietung und die touristischen Destinationen auf unserem Messeplatz informiert hat», sagt Messeleiter, Rolf Krähenbühl. «Dazu beigetragen hat das breite Produkte- und Dienstleistungsangebot, sowie diverse unterhaltende Highlights: das ultimative Männermobil, das ausgefallene Wohnmobil mit Mini in der Heckgarage oder der Wohnwagen, welcher mit dem Motorrad gezogen werden kann.»
Die Aussteller sind nicht nur über die Besucherzahlen erfreut, sondern auch über die konkreten Verkaufserfolge. «Eine erste Umfrage bei den Mitgliedern unseres Verbandes zeigt, dass praktisch alle Aussteller die Vorjahresresultate halten, in den meisten Fällen sogar übertreffen konnten», freut sich Martin Maraggia, Präsident des Caravaningfachverbandes und Patronatspartner caravaningsuisse.

Der Suisse Caravan Salon 2010 findet vom 28.10.2010 bis 1.11.2010 auf dem
Messegelände der BEA bern expo AG statt.

Quelle: BEA bern expo AG
Mob03_11.2009
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Rebranding nach 25 Jahren SDHM wird SWISS OLDTIMERS (im Blickpunkt 4)
Vor 25 Jahren wurde der SDHM Schweizerischer Dachverband für Historische Motorfahrzeuge gegründet. Seit 1985 setzt er sich für die Anliegen der Besitzer historischer Fahrzeuge ein. Nach einem ersten erfolgreichen Vierteljahrhundert wird der kommunikative Auftritt den heutigen Bedürfnissen angepasst. Mit der neuen Marke „SWISS OLDTIMERS“ tritt der SDHM jetzt sofort erkennbar und selbsterklärend auf.

„In Gesprächen mit Bekannten haben wir festgestellt, dass nur Insider wussten, was ‚SDHM’ bedeutet. Wenn wir aber in der Öffentlichkeit noch besser wahrgenommen werden wollen, dann muss schon der Name ‚hängen bleiben’ – und nicht zuerst erklärt werden müssen“, davon war Dino Graf, seit Frühjahr 2009 Präsident des SDHM überzeugt. Und das war auch die Initialzündung für den jetzt abgeschlossenen Veränderungsprozess.
 
Ab 3. November tritt der Schweizerische Dachverband für Historische Motorfahrzeuge mit der neuen Eigenmarke SWISS OLDTIMERS und mit einem neuen Logo in der Öffentlichkeit auf. „Für uns im Vorstand war klar, dass wir eine neue, selbsterklärende Marke für den Dachverband kreieren müssen, wenn wir erreichen wollen, dass man uns auch über die Oldtimerszene hinweg besser wahrnehmen soll“,  erklärte Dino Graf an der 25. Präsidentenkonferenz des SDHM in Luzern vom 2. November. „Weiter soll unser Auftritt klar einzigartig sein und der Bezug zur Schweiz klar dokumentiert werden. Das war mit dem alten Auftritt nicht möglich, zudem stellten wir im Laufe der Zeit fest, dass Teile des alten Logos, der stilisierte Rennfahrer, auch in anderen Ländern im Umfeld der Oldtimerszene verwendet wurde. Das konnte nicht in unserem Interesse sein. Und deshalb setzten wir auf eine neue Eigenkreation.“
 
Der Vorstand des SDHM ist überzeugt, dass das neue einprägsame schweizerische Logo der Kommunikation mit den angeschlossenen Clubs, politischen Gremien und der Öffentlichkeit klar dienen wird. Neu tritt der SDHM in der Kommunikation als ‚SWISS OLDTIMERS – Schweizerischer Dachverband für historische Motorfahrzeuge’ auf. Ebenfalls neu gestaltet wurde der Webauftritt des Verbandes mit der neuen Webadresse www.swissoldtimers.ch.

SWISS OLDTIMERS, der Schweizerische Dachverband für Historische Motorfahrzeuge ist die grösste gesamtschweizerische Organisation im Dienste des historischen Motorfahrzeuges. SWISS OLDTIMERS vereint mehr als 100 schweizerische Oldtimer- und Markenclubs mit rund 10'000 Besitzerinnen und Besitzern historischer Motorfahrzeuge, organisiert Oldtimerevents und kämpft dafür, dass automobiles technisches Kulturgut erhalten bleibt und auch genutzt werden kann.

Quelle: SWISS OLDTIMERS Schweizerischer Dachverband für Historische Motorfahrzeuge
Mob02_11.2009
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Der Automobilmarkt Schweiz in Zeiten globaler Veränderungen (im Blickpunkt 5)

Auf Einladung der EurotaxGlass’s International AG, Division Schweiz, trafen sich rund 450 Top-Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zum wichtigsten Branchentreffen der Schweizer Automobilwirtschaft, dem EurotaxGlass's-Branchentreffen.

„Tour d’Horizon“ durch ein anspruchsvolles Geschäftsjahr
Dr. Peter Ballé, Geschäftsführer von EurotaxGlass’s in der Schweiz, eröffnete die traditionsreiche Veranstaltung in der Trafohalle in Baden mit einer „Tour d’Horizon“ durch das herausfordernde Geschäftsjahr 2009. In seinen Ausführungen machte er deutlich, dass die bis Ende September um rund 10 % geringeren Immatrikulationen von Neuwagen im europäischen Umfeld ein Spitzenergebnis darstellen, auch wenn die Auswirkungen auf einzelne Betriebe hierzulande durchaus schmerzhaft seien. Etwas kompensiert wird der rezessive Umsatzeinbruch durch die gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegene Nachfrage nach Gebrauchtwagen sowie durch eine stabile Restwertentwicklung in den meisten Fahrzeugsegmenten.

Nebst schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich das hiesige Autogewerbe aber auch immer wieder mit politischen Widrigkeiten auseinanderzusetzen. Stellvertretend erwähnte Peter Ballé in diesem Zusammenhang die aktuelle VCS-Initiative für den öffentlichen Verkehr sowie die überwiegend ideologisch motivierten Regulierungen und Umverteilungspläne zulasten der Strassenbenutzer. Als positiv erachtet er hingegen die per 1. Januar 2010 in Kraft tretende MwSt-Revision sowie die auf europäischer Ebene vorzeitig verlängerte Gruppenfreistellungsverordnung (GVO).

Zum Abschluss seiner Ausführungen sowie mit Blick auf das neue Geschäftsjahr rief Peter Ballé die Branchenvertreter auf, die historisch einmalig schwierigen Rahmenbedingungen als Faktum zu verstehen und zu akzeptieren. Wichtig sei zudem, die den Interessen der Automobilwirtschaft zuwider laufenden Begehrlichkeiten Dritter mit vereinten Kräften und mit einer Stimme entgegenzuwirken. Ungeachtet äusserer Zwänge sei zudem einer ökologisch sinnvollen Erneuerung der Branche hohe Priorität einzuräumen, damit man sich auch in Zukunft zwanglos und guten Gewissens der Freude am Automobil und an der individuellen Mobilität verschreiben könne.

„Go ahead, be a Champion“: Impulsreferat von Kent Ruhnke
Im Anschluss an Peter Ballé richtete Alastair MacLeod, CEO von EurotaxGlass’s International, ein kurzes Grusswort an die Gäste, bevor Kent Ruhnke für sein Impulsreferat „Go ahead, be a Champion“ auf die Bühne trat. Die mit viel Herzblut sowie in Interaktion mit dem Auditorium vorgetragenen Anekdoten aus der bewegenden und bewegten Karriere des kanadischen Meistertrainers vermochten das Publikum zu begeistern. Die Philosophie, mit der Kent Ruhnke sowohl Einzelne als auch ganze Teams seit Jahrzehnten immer wieder an deren Leistungsgrenze zu bringen vermag, wurde fassbar und sorgte beim anschliessenden Apéro und Networking für angeregten Gesprächsstoff sowie für manche Motivations- und Ausbildungsidee im eigenen Unternehmen.

Über EurotaxGlass's:
EurotaxGlass's ist Europas führender Anbieter von entscheidungsrelevanten Informationen, Analysen, Daten, Lösungen und Business Intelligence Dienstleistungen für die Automobilindustrie. Das Unternehmen mit Sitz in Freienbach SZ ist mit 650 Mitarbeitern in 30 Ländern tätig. Mehr über uns und unsere Marktleistungen erfahren Sie auch im Internet unter http://b2b.eurotaxglass.ch (Geschäftskundenbereich) sowie unter www.eurotaxglass.ch (Webpräsenz der Division Schweiz).

Quelle: EurotaxGlass's
Mob01_11.2009