| Archivorganisation Mai 2009
Archiv 1 = letzte archivierte Nachrichten >oben anklicken: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = 1. Teil unten > archivierte Spezials oder Editorials Mai 2009
Archiv 2 = 2. Teil unten >Messen, Märkte, Veranstaltungen (Vor- u.Nachschauen Mai 2009)
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Inhaltsverzeichnis gesondert archivierte Spezials (die vollständigen Beiträge finden Sie nachfolgend)
03_ (16.05.09-00.00.09) Anerkennung – Balsam für die Seele (Mob21_05.09-Im Blickpunkt-SPEZIAL News)
02_ (08.05.09-00.00.09) Volvo 7700 Hybrid: Unkompliziert in die saubere Zukunft (Mob20_05.09-Im Blickpunkt-SPEZIAL News)
01_ (05.05.09-00.00.09) Monica Nenning gewinnt Wettbewerb „Mein schönster Scania“ (Mob10_05.09-Im Blickpunkt-SPEZIAL News)
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Inhaltsverzeichnis >Messen, Märkte, Veranstaltungen (Vor- u.Nachschauen April 2009)
01. VORSCHAU_Mob18_05.2009_Experten und Erfolgsstrategien auf den 12. IFF-Wissenschaftstagen
01. VORSCHAU_Mob17_05.2009_LIGNA HANNOVER: Starker Auftritt trotz Wirtschaftskrise (Veranstaltungen und Im Archiv 2)
08. Nachschau_Mob34_05.2009 Glänzende Branchenaussichten auf der Intersolar 2009 (Archiv2 - Mai 2009)
07. Nachschau_Mob33_05.2009 SENSOR+TEST 2009 - Aussteller-Erwartungen deutlich übertroffen (Archiv2 - Mai 2009)
06. Nachschau_Mob32_05.2009 Fahrspass pur: Elektrofahrzeuge kommen jetzt richtig auf Touren (Archiv2 - Mai 2009)
05. Nachschau_Mob31_05.2009 KLASSIKWELT BODENSEE sorgte erneut für eine große Begeisterung (Archiv2 - Mai 2009)
04. Nachschau_Mob30_05.2009 LIGNA HANNOVER zeigt Stärke in der Branche (Archiv2 - Mai 2009)
03. Nachschau_Mob29_05.2009 transport logistic 2009 übertrifft alle Erwartungen (Archiv2 - Mai 2009)
02. Nachschau_Mob16_05.2009 Besucherrekord auf der 25. iaf in Münster
01. Nachschau_Mob08_05.2009 TUNING WORLD BODENSEE ist Kult: Autofans strömen in Massen (Im Blickpunkt-links)
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  Anerkennung – Balsam für die Seele
Anerkennung drückt gleichzeitig Akzeptanz, Lob und Respekt aus. Es gibt wohl keinen Menschen, der persönlicheAnerkennung zurückweist. Oft trifft das Gegenteil zu: Vielfach sind für Mitmenschen, Angestellte und Vorgesetzte AkzeptanzLob und Respekt gegenüber anderen fast Fremdwörter geworden.
(Bilder oben: Paul Grossenbacher, Direktor der Sparte Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge)
Welchen Wert die Anerkennung für den Einzelnen bedeutet und welche positive Ausstrahlung sich daraus ergibt, haben die Verantwortlichen der Nutzfahrzeugsparte von Mercedes-Benz (MB) in der Schweiz schon vor Jahrzehnten erkannt. Aus der breiten Reihe von Aktivitäten der Mercedes-Benz-Nutzfahrzeuge für «Persönlichkeiten des Alltags» stellen wir hier zwei wirkliche Besonderheiten vor: Von einem Unternehmen als Millionär anerkannt und bei einer grossen Gala in Würde geehrt zu werden, passiert nicht so oft. Ein anderes Glück widerfährt jährlich rund 3000 Lastwagen-Chauffeuren, die einen Mercedes-Benz-Lastwagen steuern. Sie werden nämlich von einer Fee aufgespürt, aufgemuntert und beschenkt.
Der Traum vom Millionärsein
Seit 1977 – also seit zwanzig Jahren werden von Mercedes-Benz Chauffeure geehrt, die eine oder mehrere Millionen Kilometer auf einem MB- oder einem Saurer-Lastwagen zurückgelegt haben. Eine Million Kilometer entspricht etwa 25 Erdumrundungen und rund 20’000 Stunden berufliche Tätigkeit hinter dem Steuer. Um eine Million Kilometer rückzulegen, benötigt ein durchschnittlicher Automobilist zwischen 60 und 100 Jahre.
Gefunden werden die Kilometermillionäre über einen Aufruf bei den Transportunternehmern und den MB-Fahrern. Die potenziellen Millionäre melden sich bei ihrer MB-Vertretung, wo die Aufzeichnungen von Fahrtenschreibern überprüft und die Anmeldeformalitäten erledigt werden. Die Anmeldung wird jeweils vom Chauffeur, dem Chef des Transportunternehmens und der MB-Vertretung unterzeichnet.
 
Alle zwei Jahre eine Millionärsgala
Seit etwa zehn Jahren werden die Millionäraspiranten jeweils auch mit Partnerin oder Begleitperson zur alle zwei Jahre stattfindenden Millionärsgala eingeladen. Früher fanden die Festivitäten jährlich, aber mit einer kleineren Teilnehmerzahl statt.
 Lange Zeit war das Verkehrshaus in Luzern Treffpunkt und Start zur Gala. Diese fand mit Prominenz, wie mit dem Velorennfahrer Ferdy Kübler und dem Sänger John Brack auf dem See statt. Aufgrund des gestiegenen Interessens und der immer grösser werdenden Teilnehmerzahl, entschied MB den Anlass alle zwei Jahre an einem stets anderen Standort und mit grösserer räumlichen Kapazität als in Luzern durchzuführen.
(Bilder oben: Mercedes-Benz empfing die geladenen Gäste auf der Station Staffel der Rigi-Bahnen mit einem ganz besonderes Highlight - einem Mercedes Benz Actros V8. Bevor dies möglich war, bedurfte es eines nicht alltäglichen Bahntransportes der Rigi-Bahnen.)
Im Jahr 2007 fand die Feier der Millionäre auf dem Militärflugplatz in Dübendorf statt. 2009, genauer am Samstag 16. Mai, trafen sich die frischgebackenen Millionäre auf Einladung von Mercedes-Benz auf der Rigi, dem traditionsbefrachteten Innerschweizer Hausberg.
   
   
(Bilder: Die «Kilometer-Millionärs-Gala» von Mercedes-Benz fand 2009 auf der Station Staffel der Rigi-Bahnen in einem ganz besonderem Ambiente statt.)
Wie es sich für eine Gala gehört, konnten sich die geladenen Gäste über ein Gourmetbuffet und diverse Showacts von Vormittags bis in den frühen Abend hinein bestens vergnügen. Im Zentrum der Veranstaltung stand natürlich die Ehrung der «Kilometermillionäre». In diesem Jahr wurden insgesamt 81 Lastwagen-Chauffeure und 1 Lastwagen-Chauffeurin für eine und mehr Millionen gefahrene Kilometer beglückwünscht. Dabei wurden ein Chauffeur für vier, drei Fahrer für drei, zwölf für zwei und sechsundsechzig für eine Million gefahrene Kilometer geehrt. Als Auszeichnung erhielten die «Millionäre» auf der Showbühne aus den Händen von Paul Grossenbacher, dem Direktor der Mercedes-Benz-Nutzfahrzeuge, eine Urkunde, eine Uhr und eine Anstecknadel als Dankeschön und Erinnerung. Übrigens soll bisher nur zwei Mal ein Chauffeur mit vier Millionen Kilometern ausgezeichnet worden sein.
 Unterwegs mit der Lucky-Trucker-Fee
Seit der Lancierung der Lucky-Trucker-Fee sind bereits über 25 Jahre vergangen. Die derzeitige Lucky-Truckerin, Patrizia Baumgartner, ist für Mercedes-Benz bereits das achzehnte Jahr zu den Chauffeuren unterwegs. Ihre Vorgängerin war es während fünf Jahren.
Die Aufgaben der Lucky-Trucker-Fee fallen bei MB unter die Kundenbetreuung, Stufe «Chauffeur». Das Ziel ist dabei, möglichst viele Chauffeure – in erster Linie mit Mercedes-Benz Lastwagen – zu treffen. Dabei gilt es, mit den Kapitänen der Strasse das Gespräch zu suchen, ihnen bei möglichen schnell und unkompliziert weiter zu helfen und allenfalls die richtige Kontaktperson oder Garage zu vermitteln.
Patrizia Baumgartner fährt die neusten Nutzfahrzeuge von Mercedes-Benz bei entsprechenden und regelmässigen Trainings selber. Bei internen Instruktionsmeetings holt sie sich zusätzliches Wissen, um für ihre Aufgabe bestens gerüstet zu sein.
Hie und da gibt es bei den Gesprächen mit den Chauffeuren neben den beruflichen auch private Angelegenheiten zu besprechen. Und dass die Lucky-Trucker-Fee dies ausgezeichnet macht, zeigt sich an den vielen spontanen Reaktionen der Chauffeure, wenn sie irgendwo auftaucht. Bei Begegnungen auf der Fahrt, wird nicht selten die Lichthupe zum Gruss betätigt.
Ein Tagesablauf der Lucky-Trucker-Fee
Anfangs Jahr erstellt sie einen Plan mit Daten und Regionen, wo sie über das Jahr ihrer Aufgabe jeweils nachgehen will. Einmal im entsprechenden Gebiet angekommen, sucht sie Parkplätze, Raststätten, Industriequartiere, Kiesgruben und sonstige Orte auf, wo sie Chauffeure beim Rasten oder bei der Arbeit vermutet. Viele trifft sie jeweils zwischen 9.00 und 12.00 Uhr bei der Verpflegung in einem Restaurant an. Der erste Check wird am Lastwagen durchgeführt: Sie sucht zuerst rundherum nach dem Lucky-Trucker-Kleber und anschliessend nach dem Chauffeur. Fahrer mit einem Aufkleber an ihrem Fahrzeug beglückt sie gleich mit einem Geschenk (z. B. MB-Gürtel), mit der MB-Zeitschrift «On the Road» und neuen Aufklebern. Solchen ohne Aufkleber übergibt sie neben einem Trostpflaster auch die neusten Lucky-Trucker-Kleber für den Fall eines nächstens Zusammentreffens. Jeder Kontakt wird, letztlich auch aus Gründen der Kontaktkontrolle, mit dem Ausfüllen eines Wettbewerbstalons abgeschlossen. Bei der jährlichen Verlosung haben die Chauffeure die Chance, einen der attraktiven Preise (z. B. eine Reise) zu gewinnen.
Und was meint Patrizia Baumgartner auf die Frage nach besonderen Erlebnissen bei der Erfüllung ihrer Aufgabe? An ein wirklich negatives Erlebnis könne sie sich in allen diesen Jahren nicht erinnern. Die Chauffeure, überwiegend Männer, seien immer sehr herzlich und zuvorkommend. Selbst solche, die sie gelegentlich einmal aus ihrem Schlaf in der Fahrerkabine hole, um ihnen das Geschenk zu überreichen, seien nach einer kurzen Schlaftrunkenheit plötzlich «quitsch fiedel». Die Lucky-Trucker-Fee ist nach den vielen Einsatzjahren in Kreisen der Strassenkapitäne keine Unbekannte mehr.
Im Lauf der Jahre habe sich neben der Technik viel verändert. Vor allem die Hektik, der massive Druck und die grössere Belastung, denen sich die Chauffeure täglich aussetzen müssen, seien heute merklich grösser geworden. Nicht selten sei dies auch ein ernsthaftes Gesprächsthema. Im Weiteren merke man, dass auch bei den Chauffeuren ein Generationenwechsel stattfinde.
Abschliessend meint Patrizia Baumgartner, dass sie ihre Tätigkeit nach wie vor über alles liebe. Sie freue sich immer wieder, wenn sie an der Basis für ihren Arbeitgeber viel Positives bewirken könne. Besonders befriedigend sei es, den Chauffeuren, also Menschen, die nicht immer angenehm im Rampenlicht stehen, hin und wieder eine kleine Freude bereiten zu können.
Abschliessend sei noch erwähnt
Auch wenn die beiden Aktivitäten bei Mercedes-Benz zu einer gezielten und erfolgreichen Marketingstrategie gehören, haben sie unglaublich viel Sympathisches an sich. Hier werden Menschen, die auch oft nicht direkt in die Kaufentscheidung eines neuen Lastwagens eingebunden sind, mit viel Aufwand und Engagement ehrliche Anerkennung gezollt. Es sind die Chauffeure, die Strassenkapitäne, die für das gute Funktionieren unserer Wirtschaft täglich eine wichtige Arbeiten erledigen.
Bilder, Text: Rolf Grob, Mobilität, Winterthur
Weitere Bilder - mehr als 300 - finden Sie in unserer Bildergalerie >hier
Der Anlass und die frisch gebackenen Millionäre werden zudem in der gedruckten Ausgabe
der Mobilität, der «Trucking - Gala 2009», noch besonders gewürdigt!
Mob21_05.2009
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Volvo 7700 Hybrid: Unkompliziert in die saubere Zukunft
Für den Einstieg in die zukunftgerichtete Hybrid-Technologie offeriert die Volvo Bus Corporation eine einfache, effiziente und bezahlbare Lösung. Sie heisst Volvo 7700 Hybrid. Der innovative Stadtbus spart mit seinem diesel-elektrischen Antrieb bis zu 30 Prozent Treibstoff. Das clevere Volvo-Hybrid-Konzept punktet aber auch bei der Wirtschaftlichkeit. Die Mehrinvestitionen in die umweltschonende Technik lassen sich amortisieren. Von den Vorteilen des Volvo 7700 Hybrid ist auch die PostAuto Schweiz AG überzeugt. Sie wird einen der weltweit ersten Volvo 7700 Hybrid im Liniendienst einsetzen.
Sparsam unterwegs sein und die Umwelt bestmöglichst schonen, das sind zwei Kernwerte in der Unternehmensphilosophie der PostAuto Schweiz AG. Angestrebt werden damit die Reduzierung des CO2-Ausstosses und die Schonung der Umwelt. Doch auch die Wirtschaftlichkeit des Busbetriebs spielt eine gewichtige Rolle. PostAuto Schweiz strebt deshalb ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ökologischem Mehrwert und finanziellen Zusatzinvestitionen an, wenn es um Beschaffungen von Fahrzeugen mit alternativer aber teurerer Antriebstechnik geht. Zu dieser
Strategie passt der neue Volvo 7700 Hybrid bestens. Er setzt Bestwerte beim Treibstoffsparen und damit bei der Reduzierung des Schadstoffausstosses. Und gleichzeitig garantiert der Volvo 7700 Hybrid trotz innovativem Antriebskonzept eine hohe Wirtschaftlichkeit im Einsatz.
Nach seiner Weltpremiere an der IAA 2008 in Hannover im vergangenen September tritt nun der Volvo 7700 Hybrid in die Phase der Einführung. Die ersten Testfahrzeuge gehen noch in diesem Jahr bei Kunden in den Liniendienst.
Anfangs 2010 wird der erste auf der Produktionslinie gefertigte Vorserienbus an PostAuto Schweiz AG geliefert, welche mit dem Hybrid-Bus Neuland betritt. Sie erwartet von den Einsatzerfahrungen mit der alternativen Antriebstechnologie Impulse für künftige
Beschaffungsprojekte. Für die Volvo Bus Corporation bilden die Praxis-Einsätze mit dem Volvo 7700 Hybrid die letzte Bestätigung, dass das hauseigene Hybrid-Konzept reif für den Markt ist. Die Aufnahme der Serienproduktion ist für Anfang 2010 vorgesehen.
Ein Konzept mit vielen Vorteilen
Warum kompliziert, wenn es einfach auch geht? Der Stadtbus Volvo 7700 Hybrid zeigt eindrücklich, dass innovative Antriebskonzepte nicht zwingend auf einer komplexen Technik aufbauen müssen. Im Prinzip ist der Volvo 7700 Hybrid nämlich ein ganz normaler Niederflur-Stadtbus. Der 12-Meter-Zweiachser nimmt gleich viele oder sogar mehr Fahrgäste mit, wie sein konventioneller Kollege. Betriebseinschränkungen im flachen und hügeligen Gelände kennt er keine, nur für Bergstrecken ist es nicht geeignet. Für die Wartung müssen sich Personal und Werkstätten kaum neu ausrichten. Der Volvo 7700 Hybrid nutzt ausschliesslich Komponenten, die entweder zur bisherigen Volvo-Busplattform gehören oder innerhalb des Volvo-Konzerns neu entwickelt wurden.
Simpel, aber clever, so lässt sich die innovative Technik, die hinter dem modischen Kleid des Volvo 7700 Hybrid steckt, am besten umschreiben. Angetrieben wird der Bus von einem Parallel-Hybrid-System. Dieses entspricht im Grunde genommen einem klassischen Antriebsstrang. Als zusätzliches Element ist zwischen Kupplung und Getriebe ein Elektromotor eingefügt. Diese Anordnung gibt antriebstechnisch einen maximalen Spielraum: Diesel- und Elektromotor können je nach Fahrsituation gemeinsam oder einzeln arbeiten. Weil der Elektromotor gleichzeitig aber auch ein Generator ist, wandelt er die beim Bremsen anfallende Energie in elektrischen Strom um. Leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkumulatoren speichern diese elektrische Energie. Beim Anfahren fliesst der Strom in den Elektromotor zurück. Die Kapazität reicht aus, um im rein elektrischen Betrieb bis zu einer Geschwindigkeit von 15 bis 20 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Erst dann schaltet sich der Dieselmotor zu.
   
Beim Bremsen füllt sich der Stromspeicher
Danach arbeiten Dieselmotor und Elektromotor parallel zusammen, um die Fahrgeschwindigkeit aufrecht zu erhalten. Der Elektromotor bewirkt eine zusätzliche Verstärkung des Drehmoments. Bei höheren Geschwindigkeiten wird der Bus nur vom Dieselmotor angetrieben. Den grössten Spareffekt erzielt der Volvo 7700 Hybrid im innerstädtischen Stopp-and-go-Verkehr, weil dann die regenerative Bremsenergie, die sonst als Abwärme verloren geht, besonders gross ist. Dabei sinkt der Dieselverbrauch im Vergleich zum herkömmlichen Stadtbus um bis zu 30 Prozent. Doch auch auf Agglomerationslinien mit weniger Stopps und Haltestellen glänzt der Parallel-Hybrid mit deutlich reduziertem Dieselkonsum. Und ebenfalls in der typisch schweizerischen Überland-Topografie mit vielen Steigungen und Talfahrten garantiert der Volvo 7700 Hybrid einen grossen Spareffekt.
Interessant ist der Volvo 7700 Hybrid nicht nur wegen seinen Qualitäten als Diesel- und Abgasminimalist, sondern auch aus wirtschaftlichen Überlegungen. Durch das Bremsen via Elektromotor-Generator nimmt der Verschleiss der Bremsbeläge ab, der Einsatz des Elektromotors, der ohne Kupplung mit maximalem Drehmoment anläuft und stufenlos hochdreht, entlastet das Getriebe.
Die Technik im Detail
Herzstück des Volvo-Parallel-Hybrid-Konzepts ist das elektrische Motoren-Generator-Modul I-SAM (Integrated Starter Alternator Motor). I-SAM besteht aus einem Elektromotor mit permanenten Magneten, der mit Wechselstrom betrieben wird. Im Bremseinsatz erzeugt I-SAM ebenfalls Wechselstrom. In einem für hohe Leistungen ausgelegten PMU-Modul (Powertrain Management Unit) wird der Wechselstrom in Gleichstrom für das Fahrzeug-Bordnetz und die Lithium-Ionen-Akkumulatoren umgewandelt. Der PMU-Rechner koordiniert zudem die Leistung von Diesel- und Elektromotor, schaltet zwischen den Antriebsquellen um, überwacht das Laden und Entladen der Batterien und steuert das I-Shift-Getriebe und die Kupplung.
Der gesamte Antriebstrang des Volvo 7700 Hybrid passt ohne grössere Anpassungen in die bestehende Bus-Chassisfamilie. Für die kompakten Baumasse sorgt der kurze D5-Vierzylinder-Dieselmotor, der stehend hinten links im Busheck eingebaut wird. Der kurze Motor lässt genügend platz für das ebenfalls sehr schmal gehaltene I-SAM-Modul. Die Nebenaggregate des Volvo 7700 Hybrid sind nicht wie üblich mechanisch über Keil- und Zahnriemen mit dem Dieselmotor verbunden, sondern sie besitzen eigene, elektrische Antriebe. Dieses Konzept hat zwei Vorteile: Bei der Anordnung der Aggregate ergibt sich innerhalb des Busses ein grösserer Spielraum und zusätzlich wird Energie gespart. Im Volvo 7700 Hybrid schalten sich die Elektromotoren des Lenkservos, des Luft-Kompressors oder verschiedener Kühllüfter nur dann zu, wenn sie effektiv benötigt werden.
Der Volvo 7700 Hybrid bietet auf seiner gesamten Länge Niederflurkomfort. Die Einstiegshöhe liegt mit Kneeling-Funktion bei 27 Zentimetern bei allen Einstiegen. Der Stahl-Aufbau ist im Frontbereich zusätzlich verstärkt, um bei Kollisionen mehr Sicherheit zu bieten. Die Vorderachse wurde modifiziert und gewichtsoptimiert. Der maximale Lenkeinschlag liegt nun bei 54 Grad.
Niedrigere Emissionen und leiserer Betrieb
Ein Citybus mit Hybridantrieb verursacht weniger Abgase und läuft leiser als ein gleich grosser Bus mit Dieselmotor. Der Volvo 7700 Hybrid kann die CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent verringern, während der Euro-V-EEV Motor mit SCR (selektive katalytische Reduktion) in Hybridausführung die Schadstoffmengen und Stickoxidemissionen um 40 bis 50 Prozent reduziert. Der optionale Dieselpartikelfilter (DPF) senkt die Partikelmenge weiter um bis zu 80 Prozent.
Über kurze Strecken kann der Bus auch nur vom Elektromotor angetrieben werden und verursacht so überhaupt keine Abgase. In Busgaragen bewirkt dies eine enorme Verbesserung der Arbeitsverhältnisse.
Der Geräuschpegel des Volvo 7700 Hybrid liegt im normalen Verkehr wesentlich niedriger als bei einem Bus mit Dieselmotor. Wenn nur der Elektromotor als Antrieb verwendet wird, wie zum Beispiel beim Anfahren an einer Haltestelle, läuft er fast geräuschlos.
Gleiches Gewicht und gleiche Zahl von Fahrgästen
Der Volvo Hybridbus hat eine LithiumIonenBatterie zur Speicherung elektrischer Energie. Durch das parallele System kann diese Batterie kleiner sein, als bei anderen Hybridkonzepten und verringert das zusätzliche Gewicht. Auch der kleinere vierzylindrige 5-Liter-Motor D5 hilft, das Gewicht zu verteilen. Alles in allem wiegt der Volvo 7700 Hybrid etwa gleichviel wie das konventionelle Volvo-7700-Modell, kann aber dank ausgeglichener Gewichtsverteilung um bis zu sieben Fahrgäste mehr befördern.
Der Motor ist wie bei anderen Volvo-7700-Modellen hinten links eingebaut, so dass die Gestaltung des Fahrgastraums ein leichtes Ein- und Aussteigen ermöglicht. Die Lage der Batterie hat ein leichtes Restyling der Fahrzeugfront ermöglicht. Mit der Markteinführung des Volvo 7700 Hybrid wurde ergänzend zu dem Hightech-Antriebsstrang eine durchgreifende Umgestaltung des Exterieurs vorgenommen.
Hybridbusse lassen sich leicht in Fahrzeugparks eingliedern, die bereits aus Dieselbussen bestehen. Die Wartung der Hybridbusse ist gleich unkompliziert wie bei anderen Dieselbussen, abgesehen von etwas zusätzlicher Schulung des Wartungspersonals. Die Hybridbatterien sind einfach und sicher in einer normalen Busgarage zu handhaben.
Technische Daten des Volvo 7700 Hybrid
Länge: 12,07 m
Höhe: 3,2 m
Breite: 2,55 m
Radstand: 5,95 m
Zulässiges Gesamtgewicht: max. 18’000 kg (18’900 kg technisch zulässig)
Federung: Luftfederung, Absenkung (Kneeling)
Bremsen: elektronisch gesteuerte Scheibenbremsen (EBS)
Anzahl Türen: Drei, durch hochmoderne Elektromotoren betätigt
Klimaanlage: Vollelektrisch betriebene Klimatisierung des Fahrgastraums
Einstiegshöhe: 27 cm (abgesenkt)
Höchstzulässige Anzahl Fahrgäste: etwa 95, je nach Ausstattung des Busses
Hybridsystem: Paralleler Antrieb Volvo I-SAM / Diesel
Dieselmotor: Volvo D5, 5 Liter Hubraum, 4 Zylinder, Euro-V-EEV (mit zusätzlichem Dieselpartikelfilter), Leistung/Drehmoment 215 PS, 800 Nm
Elektromotor: Leistung/Drehmoment 160 PS, 800 Nm
Getriebe: Volvo I-Shift-Getriebe (automatisiertes mechanisches Getriebe)
Quelle: Volvo Trucks (Schweiz) AG, Abteilung Bus
Mob20_05.2009
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Monica Nenning gewinnt Wettbewerb „Mein schönster Scania“
(Im Blickpunkt-SPEZIAL News)
Aus über einhundert eingereichten Gestaltungsvorschlägen wählten eine Fachjury aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverband, Fachjournalisten sowie Vertreter der Scania Schweiz AG die drei Siegerprojekte aus dem Wettbewerb „Mein schönster Scania“ aus. Als Siegerprojekt wurde der Gestaltungsvorschlag von Monica Nenning aus Hinterkappelen / BE ausgewählt.
Was mit einer Idee aus der grossen Scaniapräsenz anlässlich des 15. Int. Trucker- und Country-Festival in Interlaken geboren wurde, fand nun Ende April seinen rühmlichen Abschluss. Anlässlich einer kleinen Pressekonferenz durften Vertreter der Scania Schweiz AG unter Anwesenheit der drei glücklichen Sieger das Siegerprojekt aus dem Wettbewerb „Mein schönster Scania“ vorstellen.
Wettbewerb „Mein schönster Scania“
Weshalb nicht einmal einen Wettbewerb lancieren, bei dem Scania-Fans „ihren“ Scania gestalten und verzieren konnten, dachte man sich bei der Scania Schweiz AG in Kloten. So wurde der Wettbewerb „Mein schönster Scania“ geboren und entsprechende Teilnahmeformulare konnten über das Internet heruntergeladen werden oder via Mail und Telefon in ausgedruckter Form bestellt werden. Tag für Tag trafen unzählige und in vielen Stunden gestaltete Gestaltungsvorschläge ein. Insgesamt nahmen über 100 eingereichte Gestaltungsvorschläge am Wettbewerb teil. Damit das Auswahl- und Bewertungsverfahren auch wirklich neutral durchgeführt werden konnte, wurde der Adressblock vom eingereichten Gestaltungsvorschlag getrennt und nur noch mit einer Identifikationsnummer versehen, damit später auch noch nachvollzogen werden konnte, von wem der eingereichte Gestaltungsvorschlag denn auch war.
Keine leichte Aufgabe für die Jury
Als Jury wurden Vertreter aus Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände Les Routiers Suisses und der ASTAG, sowie Schweizer Fachjournalisten eingeladen, alle eingereichten Vorschläge zu prüfen und den zehn schönsten Entwürfen einen bis max. zehn Punkte zu vergeben. Dies war gar nicht so einfach, wie man im Anschluss erfahren konnte. Waren doch viele Entwürfe so genial, dass es weit mehr als nur drei Sieger hätte geben müssen.
Das Siegerobjekt "Schön, fleissig, stark, Scania!"
Nach Auswertung aller Jurybewertungen stand das Siegerprojekt von Monica Nenning aus Hinterkappelen/BE zuoberst auf der Rangliste. Ihr eingereichter Vorschlag mit vielen Ameisen und der treffenden Aussage „Schön, fleissig, stark, Scania!“ bekam insgesamt am meisten Punkte. Auf dem zweiten Platz landete das Projekt von Daniel Schild aus Brienzwiler mit einem Vorschlag einer kombinierten Schweiz/Schweden-Lackierung. Auf den dritten Rang kam das Projekt von Pascal Hurni aus Sarmenstorf mit Svempas-Griffin, einer V8 Bezeichnung und vielen „Schlangenlinien“.
  
Die drei erstplatzierten Gestaltungsarbeiten
Von links nach rechts: (Bild 1) Das eingereichte Siegerprojekt von Monica Nenning mit den vielen Ameisen und der Bezeichnung „Schön, fleissig, stark, Scania!“ (Bild 2) Auf dem zweiten Platz kam der Gestaltungsvorschlag von Daniel Schild aus Brienzwiler/BE mit einer Kombination aus der Schweizer- und der Schwedischen Landesflagge. (Bild 3) Pascal Hurni aus Sarmenstorf konnte mit seinem Vorschlag den 3. Platz erzielen.
 
Die Siegerehrung im Bild
Von links nach rechts: (Bild 1) Siegerin Monica Nenning und Tobias Schönenberger, Leiter Marketing / PR bei Scania Schweiz AG, (Bild 2) Siegerin Monica Nenning mit Bruno Loosli von ABP Schriften (zuständig für die reale Umsetzung der Siegerarbeit),
(Bild 3) Der Zweitrangierte Daniel Schild, (Bild 4) Pascal Hurni der Drittrangierte.
   
Mob10_05.2009
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Glänzende Branchenaussichten auf der Intersolar 2009 (Archiv2 - Mai 2009)
Die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar ist mit einem enormen Erfolg zu Ende gegangen. Das Ziel der Veranstalter konnte erreicht werden. Etwa 60.000 Besucher aus über 150 Nationen besuchten die Intersolar 2009 auf der Messe. Zudem konnten über 2.000 Teilnehmer bei den 22 Kongressveranstaltungen in München begrüßt werden.
„Nie zuvor hatten wir mehr Aussteller, Besucher, Medienvertreter und Nationen auf der Intersolar. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage freuen wir uns ganz
besonders über den positiven Verlauf der Intersolar 2009. Nach der letzten vorläufigen Zählung konnten wir Besucher aus insgesamt über 150 Nationen in München willkommen
heißen. Die Resonanz war wirklich überwältigend“, so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, einem der beiden Veranstalter der Intersolar.
Auch Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, ebenfalls Veranstalter der Intersolar, ist mehr als zufrieden: „Nach
einem bereits äußerst erfolgreichen Auftakt in München 2008 freuen wir uns, dass das Interesse bei Ausstellern und Besuchern von Jahr zu Jahr deutlich ansteigt. Mit diesem
Wachstum an Internationalität, Fläche, Ausstellern und Besuchern blicken wir weiterhin positiv in die Zukunft.“
Große Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern Angesichts von etwa 60.000 internationalen Besuchern, einer Vielzahl von Innovationen und einem Flächenzuwachs
von 37 Prozent zeigten sich auch die Besucher und Aussteller der Intersolar 2009 mehr als zufrieden. „Wir sind Aussteller auf der Intersolar von Anbeginn an: Von Pforzheim über Freiburg und jetzt auch in München. Die Messehallen sind wunderbar, die Organisation klappt hervorragend [...]. Mit dem Besucherandrang sind wir sehr zufrieden, sehr gute Qualität der Besucher, sehr viele ausländische Besucher, die auch sehr wichtig für uns sind.“
so Rudolf Pfeil, Geschäftsführer der RESOL – Elektronische Regelungen GmbH.
„I find the Intersolar show a very fascinating solar show. It is the biggest solar show in the world and you can just feel the energy here.” so Connie J. Duncan, Senior Managerin von
Applied Materials Inc.
Christoph Panhuber, Leiter der Solarelektroniksparte bei der Fronius International GmbH sagt: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe und spüren sehr viel Interesse -
insbesondere an unseren Neuvorstellungen, die wir hier präsentieren. Die Intersolar ist einfach DIE Leitmesse weltweit und von daher ein Muss für jeden, der neue Produkte auf den Markt bringen will.“
Und auch die Partner der Messe sind zufrieden. Heinz Kundert, President der SEMI Europe PV Group freut sich über die positive Stimmung der vergangenen Tage: „You can
feel that the interest in PV is extremely high and exhibitors are pleased.“
Ausgezeichnete Innovationen: Der Intersolar AWARD 2009
In diesem Jahr lobten die Veranstalter der Intersolar in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) zum zweiten Mal den Intersolar AWARD aus.
Der Preis wird jährlich von einer unabhängigen Jury in den Kategorien „Photovoltaik“ und „Solarthermie“ vergeben um besonders innovative Produkte und Technologien zu würdigen. Prämiert werden neuartige, wegweisende Produkte und Dienstleistungen der Photovoltaik und
Solarthermie. Unterstützt wurde der Intersolar AWARD in diesem Jahr von Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, der als Schirmherr die Bedeutung innovativer Unternehmen für die Zukunft der internationalen Solarbranche unterstreicht.
„Dieses Jahr war es für die Jury aufgrund der zahlreichen hochwertigen Einreichungen besonders schwierig, die innovativsten Produkte und Dienstleistungen zu ermitteln.
Die große Qualität der Einreichungen zeigt sehr deutlich, dass die Solarbranche nach wie vor einer der wichtigsten internationalen Innovationsmotoren ist. Der positive Verlauf
der Messe unterstreicht den Stellenwert der Intersolar als wichtigster internationaler Marktplatz der Solarbranche. Über den AWARD hinaus präsentierten viele Hersteller ihre
Neuheiten auf der Intersolar.“, so Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).
Nachdem die Preisträger des Intersolar AWARD bereits am ersten Tag der Messe prämiert wurden, konnten die Gewinner noch während der Messe vom besonderen Interesse der Fachbesucher und der Medien profitieren. In der Kategorie Photovoltaik überzeugten in diesem Jahr die Aerowest GmbH, National Semiconductor Corp. und SOLON SE mit ihren Einreichungen. In der Kategorie Solarthermie wurde der AWARD an NEP Solar Pty Ltd, RESOL – Elektronische Regelungen GmbH und Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH und Co. KG verliehen.
Quelle: Neue Messe München
Mob34_05.2009
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SENSOR+TEST 2009 - Aussteller-Erwartungen deutlich übertroffen (Archiv2 - Mai 2009)
- 537 Aussteller
- Rund 7.000 Fachbesucher
- Attraktives Rahmenprogramm
- SENSOR Innovationspreis
Einen weiteren Beleg für die Widerstandskraft der Sensorik, Mess- und Prüftechnik hat die SENSOR+TEST 2009 erbracht. Der positive Verlauf der Messe deutet darauf hin, dass die Branche nicht so stark von der aktuellen Situation betroffen ist wie befürchtet. „Mit insgesamt 537 Ausstellern auf 18.000 m² Ausstellungsfläche kann man die SENSOR+TEST als vollen Erfolg werten“, ist sich Holger Bödeker, Geschäftsführer der veranstaltenden AMA Service GmbH, sicher. Auch die etwa 7.000Fachbesucher sind angesichts der wirtschaftlichen Gesamtlage ein durchaus positives Ergebnis. Die überwiegende Zahl der Aussteller ist vom Verlauf der Messe ebenfalls positiv überrascht worden. „Wir sind mit dem Verlauf der SENSOR+TEST bisher sehr zufrieden“, sagt Manfred Walter, stellvertretender Produktlinienleiter bei der JUMO GmbH & Co. KG: „Am ersten Messetag konnten wir die Zahl der Kontakte im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern.“
In Zeiten, in denen viele Unternehmen eine sehr restriktive Reisepolitik verfolgen, dürfen häufig nur diejenigen Mitarbeiter Messen besuchen, die auch konkrete Projekte haben. Die Aussteller haben bestätigt, dass dadurch die ohnehin hohe Qualität der Fachbesucher nochmals erhöht wurde. Daraus resultierte, dass nahezu alle Gespräche, die an den Ständen geführt wurden, einen sehr konkreten Projektbezug hatten.
Während der drei Messetage wurde den Fachbesuchern ein umfangreiches Spektrum an Informationen rund um die Themenbereiche Sensorik, Mess- und Prüftechnik geboten. Neben den vielen Innovationen und neuen Produkten auf den Messeständen wurde auch das Aktionsprogramm wieder sehr gut von den Besuchern angenommen. Auf den Ausstellerforen wurden interessante Vorträge gehalten sowie zwei Podiumsdiskussionen veranstaltet. Die Action Area, die in diesem Jahr erstmals in die Halle 11 integriert wurde, war komplett belegt und stets sehr gut besucht.
„Wir waren sehr positiv überrascht von der Anzahl der Kontakte am ersten Messetag auf der SENSOR+TEST“, freut sich Rainer Gille, Geschäftsführer der Verhoeven Feinmechanik GmbH. Das Unternehmen, das erstmals auf der SENSOR+TEST ausstellt, nimmt am Gemeinschaftsstand „Junge innovative Unternehmen“ teil. Auch die Job-Tea-Time und der auf die Bereiche Sensorik, Mess- und Prüftechnik abgestimmte Stellenmarkt hat sich inzwischen als fester Bestandteil der SENSOR+TEST etabliert. Diese Plattform ermöglicht es den Ausstellern, auf einfache Art und Weise mit Absolventen und jungen Technikern in Kontakt zu treten.
In diesem Jahr ging der mit 10.000 Euro dotierte SENSOR-Innovationspreis an ein Team des Instituts für Mikrosystemtechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Die Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Jörg Müller wurde für die Entwicklung eines miniaturisierten Massenspekrometers ausgezeichnet.Die Preisverleihung fand am ersten Messetag im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung statt. Der begleitenden SENSOR+TEST Kongress trug mit einem deutlichen Teilnehmerzuwachs in erheblichem Maße zum Erfolg der Veranstaltung bei.
SENSOR+TEST 2010
Im kommenden Jahr wird die SENSOR+TEST vom 18. bis 20. Mai wieder in Nürnberg stattfinden. Der Schwerpunkt des Kongress-Programms wird im Jahr 2010 die Fachtagung „Sensoren und Messsysteme“ sein, die von der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG) und der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) veranstaltet wird. Mit dieser und weiteren Veranstaltungen rund um die Messe ist schon heute wieder ein interessantes Programm für das nächste Jahr garantiert.
Quelle:AMA Service GmbH
Mob33_05.2009
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Fahrspass pur: Elektrofahrzeuge kommen jetzt richtig auf Touren (Archiv2 - Mai 2009)
Friedrichshafen - Die große Show der Oldtimer und die Premiere der Expo für alternative Antriebe "the electric avenue" sind mit einem überaus erfreulichen Ergebnis zu Ende gegangen: 42.000 Besucher ließen sich vier Tage lang von der neuen Expo für nachhaltige Mobilität und von der KLASSIKWELT BODENSEE begeistern. Testen und ausprobieren - das hatte bei der "the electric avenue Expo" absolute Priorität: Einmal "erfahren", wie ein elektrogetriebener Sportwagen "abgeht" oder ein E-Bike und ein Elektroroller beschleunigen - das haben viele Besucher gerne in Anspruch genommen und dabei "Fahrspaß pur" genossen.
Solche umfangreichen Testmöglichkeiten werden künftige Kaufentscheidungen für ein elektrogetriebenes Gefährt positiv beeinflussen. Davon sind die Aussteller, die auf der Premiere der " the electric avenue Expo" vertreten waren, überzeugt.
Interessante Modelle wie Lampo, Tesla, Citysax, Think, Twike, Vectrix und EVT Roller standen bereit - einsteigen und losfahren, hieß die Devise. Die Besucher drehten mit großem Interesse und viel Begeisterung auf dem Testparcours an den Messehallen eine Proberunde und waren beeindruckt, welche Power in einem Elektroantrieb steckt. Auf dem Parcours in der Messehalle A2 konnten Pedelecs und Elektrofahrräder zum Beispiel von den Firmen Flyer, Ultra Motor, Bikeboard und von Derby Cycle getestet werden.
Der erste Porsche mit Elektroantrieb der Firma RUF Automobile stand im Rampenlicht und weckte ein riesiges Medieninteresse. Die zwei Schweizer Unternehmen Protoscar und BRUSA zeigten den "Lampo" sowie den Elektro-Roadster "Spyder". Der Tesla Roadster sorgte als erster serienreifer Sportwagen mit Elektroantrieb ebenfalls für Aufsehen. Das Elektro-Kleinkraftrad ELMOTO bietet Fahrspaß auf zwei Rädern. Der Vectrix VX-1 ist das erste elektrische Serien-Hochleistungszweirad, das ohne Wartung, Ölwechsel oder Tanken alle Vorzüge eines herkömmlichen Benzinrollers bietet.
Guido Hannich, Geschäftsführer the-electric-avenue communications , zog ein erstes Fazit: "Wir haben nur positives Feedback erfahren. Ich habe bereits mit vielen Mitausstellern gesprochen. Sie sind alle sehr zufrieden und haben auch die Messe sehr gelobt. Wir haben viele wirklich gute Gespräche mit Kunden geführt und dabei erfahren, dass viele Besucher gezielt zur "the electric avenue Expo" gekommen sind. Der Test-Parcours ist die optimale Ergänzung, denn gerade bei einer Probefahrt springt der Funke über, wie bei einer Dame, die sich von ihrem Sportwagen trennen wird und einen Tesla geordert hat. Der Messeverlauf war noch besser als im Vorfeld erwartet."
Norbert Grabotin, Ruf Automobile GmbH: "Wir sind mit unserem Auftritt hier in Friedrichshafen sehr zufrieden - da steckt Power dahinter; denn hochkarätige Firmen wie beispielsweise Tesla stehen hinter dem Thema. Das Image des Elektromotors kann hier einschlägig aufgewertet werden. Das Interesse für unseren ‚Greenster’ ist enorm."
Craig Davis, Sales and Marketing Director Europe von Tesla Motors: "Wir haben uns für diesen neuen Messeauftritt entschieden, da wir in Europa auch eine Neuerscheinung sind. Wir sehen das Timing als optimal, da das Interesse für elektrische Mobilität vorhanden ist. Wir werden diese Messe weiterhin unterstützen und hoffen, dass wir alle Aussteller, die mit Elektromotoren zu tun haben, hierher bekommen. Die Location ist klasse und die Mischung aus Statik und Dynamik mit Test-Parcours ist optimal. Einfach ein super Konzept."
Sven Wedemeyer, Vectrix Deutschland GmbH: "Wir hatten ein sehr positives Feedback bei uns auf dem Stand. Wir konnten neue Geschäftskontakte knüpfen und gleichzeitig den Endkunden erreichen. Unsere Erwartungen an die Expo wurden erfüllt. Das Publikum vor Ort ist sehr fachkundig und mit dem Thema bereits vertraut."
Hermann Keller, Geschäftsführer Die Fahrradprofis: "Die Resonanz war sehr positiv und wir verzeichnen eine gute Zielgruppe. Bei einer zweiten Durchführung der Expo sind wir wieder mit dabei."
"Die neue Expo für nachhaltige Mobilität und die KLASSIKWELT BODENSEE ergänzen sich ausgezeichnet", freut sich Messechef Klaus Wellmann über die große Resonanz der beiden Themen. Die Messe ist überzeugt, dass das Thema Elektroantriebe auch bei der nächsten Veranstaltung wieder dabei sein wird. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Oldtimern und neuen Antrieben bewertete die Projektleitung der "the electric avenue Expo" als gelungen: "Wir konnten feststellen, dass auf dem Messegelände ein sehr interessiertes Publikum unterwegs war, das für die mobile Vergangenheit genauso aufgeschlossen war, wie für die mobile Zukunft", betonte Roland Bosch, Leiter Business Development der Messe Friedrichshafen.
Die Oldtimershow bot auf insgesamt 80.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein vielseitiges und qualitativ hochwertiges Spektrum: Flugzeuge, Schiffe, Automobile, Traktoren und Motorräder - hier wurde alles aufgefahren, was historische mobile Geschichte geschrieben hat. Insgesamt 380 Aussteller aus zehn Nationen sorgten im Vergleich mit der ersten Veranstaltung im Jahr 2008 für eine Steigerung um 26 Prozent.
KLASSIKWELT BODENSEE 2010
Den nächsten Termin zur KLASSIKWELT BODENSEE vom 3. bis 6. Juni 2010 haben sich die Freunde und Liebhaber der Oldtimerszene schon notiert. Die Expo für nachhaltige Mobilität "the electric avenue Expo" läuft ebenfalls wieder zum selben Termin als parallele Veranstaltung.
Quelle: Messe Friedrichshafen GmbH
Mob32_05.2009
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Zweite KLASSIKWELT BODENSEE sorgte erneut für eine große Begeisterung (Archiv2 - Mai 2009)
Oldtimer-Event verströmt pure Freude und weckt Emotionen. Die große Show der Oldtimer und die Premiere der Expo für alternative Antriebe, "the electric avenue" sind am Sonntag mit einem überaus erfreulichen Ergebnis zu Ende gegangen: 42.000 Oldtimer-Freunde ließen sich vier Tage lang von der KLASSIKWELT BODENSEE begeistern, die alles bot, was historisch ist, fliegen, fahren oder schwimmen kann. Wer Oldtimer zu Lande, zu Wasser und in der Luft liebt und auf Youngtimer steht, der kam auf seine Kosten: Alle Marken, alle Typen, die jemals Geschichte in der Oldtimerszene geschrieben haben und auch teuer gehandelt werden, waren vertreten.
Es wurde schließlich nicht nur gestaunt, sondern auch gut verkauft, teilten viele Automobilhändler zum Abschluss mit. Auch die Premiere der ersten Expo für Elektro-Mobilität "the electric avenue" stieß bei den Autofans auf großes Interesse und sorgte auf dem Testparcours für einen großen Andrang.
Die KLASSIKWELT BODENSEE kann sich schon nach der zweiten Veranstaltung in die Reihe der wichtigsten Oldtimermessen in Deutschland, ja sogar in Europa einreihen: "Keine andere Oldtimermesse bietet ein solches Spektrum an historischen Fahrzeugen und an mobiler Geschichte. Schiffe, Flugzeuge, Autos, Motorräder, Lastwagen und Traktoren - ein einmaliges Angebot, das allein schon als historisch gelten kann", stellte Messechef Klaus Wellmann fest.
Viel Lob kam auch aus der Oldtimerszene: "Die KLASSIKWELT BODENSEE etabliert sich mit der zweiten Auflage als professionelle, sehr lebhafte Veranstaltung, die das ganze Spektrum der Mobilität in Aktion erleben lässt und sich auch durch eine ausgesprochen entspannte Atmosphäre auszeichnet. Dadurch grenzt sie sich von den anderen Messen ab - kurzum: Eine Messe zum Genießen mit allen Sinnen", lobte Martin Halder vom Meilenwerk in Berlin und profunder Insider.
Die Szene inszenierte sich regelrecht und stilecht auf der Messe. Die Liebe zum alten Automobil, zum historischen Schiff und zum Flugzeug-Veteranen war in den Messehallen deutlich spürbar und wurde nach allen Regeln der Kunst auch so gelebt und präsentiert: Die Sonderschau "100 Jahre Maybach", eine spektakuläre Oldtimer-Auktion, eine Dampfboot-Parade auf dem Bodensee, alte Laster unter dem Schlagwort "Last & Kraft" setzten in diesem Jahr neue und viel beachtete Akzente auf dem Oldtimer-Event.
Auf dem Messe-Rundkurs gab es täglich spannende Demonstrationsfahrten mit Rennfahrzeugen aller Kategorien. Staunend schauten die Besucher täglich ab 13.30 Uhr zum Himmel, wenn die Maschinen zur historischen Air-Show starteten und am Samstagabend bei der großen Klassiker-Parade rollten 120 historische Fahrzeuge durch die Innenstadt. Den Straßenrand säumten erneut tausende begeisterte Zuschauer.
Die Oldtimershow bot auf insgesamt 80.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein vielseitiges und qualitativ hochwertiges Spektrum: Flugzeuge, Schiffe, Automobile, Traktoren und Motorräder - hier wurde alles aufgefahren, was historische mobile Geschichte geschrieben hat. Insgesamt 380 Aussteller aus zehn Nationen sorgten im Vergleich mit der ersten Veranstaltung im Jahr 2008 für eine Steigerung um 26 Prozent.
"Die Klassikwelt Bodensee begeistert die Menschen und wird nicht umsonst als eine der fröhlichsten Oldtimermessen Europas bezeichnet", betonte Projektleiter Berthold Porath. "Obwohl wir mit der KLASSIKWELT BODENSEE erst im zweiten Jahr stehen, haben wir es bereits geschafft, neuen Schwung in die Szene zu bringen. Das ist eine ausgezeichnete Werbung für die gesamte Oldtimerszene."
Besucherumfrage
Richtig gute Noten bekam die KLASSIKWELT BODENSEE in der Besucher-Umfrage: 97 Prozent der Befragten beurteilten Angebot und Rahmenprogramm mit den Noten "sehr gut" (52%) und "gut" (45%). Und mehr als 90 Prozent der Befragten werden die nächste KLASSIKWELT BODENSEE sicher wieder besuchen.
KLASSIKWELT BODENSEE 2010
Den nächsten Termin zur Klassikwelt Bodensee vom 3. bis 6. Juni 2010 haben sich die Freunde und Liebhaber der Oldtimerszene schon notiert. Die Expo für nachhaltige Mobilität "the electric avenue" läuft ebenfalls wieder zum selben Termin als parallele Veranstaltung.
Quelle: Messe Friedrichshafen GmbH
Mob31_05.2009
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LIGNA HANNOVER zeigt Stärke in der Branche (Archiv2 - Mai 2009)
Mit einem positiven Verlauf, konzentrierten Geschäften und hoher Internationalität hat die LIGNA HANNOVER 2009 in der internationalen Holzbranche die Hoffnung auf neues Wachstum geweckt. "Die LIGNA HANNOVER hat die Erwartungen der ausstellenden Unternehmen aus 50 Ländern deutlich übertroffen", sagte Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, zum Abschluss der Veranstaltung am Freitag.
"Gerade in der schwierigen Zeit der Wirtschaftskrise hat die LIGNA als Weltleitmesse ihre Leuchtturmfunktion bewiesen und neue Orientierung gegeben. In Hannover haben Aussteller und Besucher gezeigt, dass die Branche flexibel, anpassungsfähig und innovativ nach vorn denkt. Vor allem das Schwerpunktthema Ressourceneffizienz hat neue Wachstumsimpulse gegeben", stellte Kühne dar.
Der VDMA Holzbearbeitungsmaschinen (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) beschreibt die LIGNA als Fels in der Brandung. "Die Ausnahmestellung der LIGNA im weltweiten Messezyklus für unsere Branche wurde durch den regen Zuspruch seitens der Aussteller und Besucher untermauert", so Geschäftsführer Dr. Bernhard Dirr.
In den vergangenen fünf Tagen hatten sich 1 758 Aussteller aus 50 Ländern auf 130 152 Quadratmetern auf der Weltleitmesse der Forst- und Holzwirtschaft präsentiert - eindrucksvolle Daten, die nur leicht unter den Werten des Boomjahres 2007 liegen. Bei den Ausstellerzahlen festigte die LIGNA ihre Position als weltweit bedeutendstes Ereignis der Forst- und Holzbranche. Kühne: "Bei der Gesamtbesucherzahl haben wir angesichts der Rahmenbedingungen mit mehr als 83 000 ein ordentliches Ergebnis erzielt. Trotz Krise wurden aufgrund der guten Besucherqualität neue Projekte initiiert, Geschäfte generiert und auch abgeschlossen sowie zahlreiche neue Kontakte geknüpft." So berichtet beispielsweise die Firma Timme Stapelautomaten aus Brandenburg von einem großen Erfolg, da auf der LIGNA verbindliche Export-Aufträge nach Kanada und den USA abgeschlossen wurden, die die Produktion des gesamten Jahres sichern.
"Die Besucherzahl spiegelt die weltweit angespannte konjunkturelle Lage sowie die damit verbundenen zum Teil drastischen Reisebeschränkungen wider", sagte Kühne. "Und dennoch kam deutlich mehr als ein Drittel der Entscheidungsträger aus dem Ausland."
Die LIGNA HANNOVER 2009 beeindruckte erneut durch ihre hohe Internationalität mit Besuchern aus insgesamt mehr als 90 Ländern. Dabei blieb die prozentuale Verteilung auf die Weltregionen stabil, so vor allem auch die Besucheranteile aus Amerika und Asien. Steigende Besucherzahlen waren aus Schweden, der Schweiz, Polen und Frankreich zu verzeichnen.
Mehr als 95 Prozent des Publikums waren wieder Fachbesucher. "Es ist beachtlich, dass wir diesen extrem hohen Wert angesichts der Rahmenbedingungen stabil halten konnten", führte Kühne aus. Bei den Branchen zeigten sich Zuwächse aus dem Baugewerbe und dem Innenausbau, während der prozentuale Anteil des Maschinenhandels sank. "Diese Werte sind ein klarer Spiegel der Entwicklung der einzelnen Branchen", betonte Kühne. Abschließend bilanzierte Messe-Vorstand Kühne: "Die LIGNA wurde mit Spannung erwartet und hat die Stärken der Branche mobilisiert."
LIGNA HANNOVER 2011
Die nächste LIGNA HANNOVER wird 2011 vom 30. Mai bis 3. Juni in Hannover ausgerichtet.
Quelle: Deutsche Messe, Hannover
Mob30_05.2009
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transport logistic 2009 übertrifft alle Erwartungen (Archiv2 - Mai 2009)
Die weltweit größte Messe für Logistik, Telematik und Verkehr endet in München mit einem Flächen- und Ausstellerrekord sowie rund 48.000 Fachbesuchern. „Mit diesem Ergebnis wurden die Erwartungen weit übertroffen. Die Branche hat hier in München eindrucksvoll bewiesen, dass sie trotz Krise flexibel, anpassungsfähig und innovativ nach Vorne denkt“, sagte Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München.
Auch die Politik würdigte die herausragende Rolle der transport logistic als die Leitmesse der globalen Transport- und Logistikbranche in schwierigen Zeiten: „Das große Interesse an der diesjährigen transport logistic ist ein positives Signal für die gesamte Branche. Und so geht von hier ein ganz deutlicher Impuls aus - und den brauchen wir“, sagte der deutsche Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee bei der Eröffnung der Messe.
Sein niederländischer Kollege, Verkehrsminister Camiel Eurlings, bekräftigte: „Die transport logistic gibt mit ihrem Wachstum ein wichtiges Zeichen: Es gibt wieder Hoffnung in einer schwierigen Zeit. Sie ist zweifelsfrei die größte Messe in dieser Branche.“
Diese Ansicht teilten auch die Aussteller und Besucher der transport logistic 2009. Eine Befragung von tns Infratest ergab, dass 70 Prozent der ausstellenden Unternehmen und 58 Prozent der Fachbesucher in den kommenden zwei Jahren eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation erwarten. Michael Kubenz, Präsident des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) und Fachbeiratsvorsitzender der transport logistic: „Die transport logistic 2009 erweist sich als Mutmacher. Sie sendet wertvolle Signale und Impulse für die Zukunft unserer Branche.“
In Zeiten von Reisebeschränkungen in den Unternehmen erreichte die Messe dennoch mit rund 48.000 Besuchern das gleiche Besucheraufkommen wie im Logistik-Boomjahr 2007. Besonders hoben die Aussteller die hohe Qualität der Unternehmensrepräsentanten und eine nie da gewesene Intensität der Kundengespräche hervor. Positiv bewertet wurde, dass mehr als ein Drittel der Besucher aus der verladenden Industrie und Handel kamen. Birgit Kastner-Simon, Division Manager Corporate Marketing bei Dachser: „Erneut ist die transport logistic ein Highlight für die Branche und die verladende Wirtschaft. Gerade in unserer heutigen Zeit steigt die Bedeutung einer so weit reichenden Kommunikationsplattform enorm. Unser Resümee: sehr gute Gespräche, viele neue Kontakte, viele wertvolle Informationen.“ Christian Marnetté, Stellvertretendes Mitglied der Geschäftsleitung Sales & Marketing bei Kühne + Nagel, ergänzte: „Wir hatten einen Kontaktrekord und die Qualität der Besucher war sehr hoch. In unserem Unternehmen sehen wir die transport logistic als Chefsache - jeden Tag sind Geschäftsführer hier am Stand.“
Die Top Ten-Besucherländer waren neben Deutschland – in dieser Reihenfolge – Österreich, Niederlande, Italien, Schweiz, Tschechische Republik, Frankreich, Polen, Großbritannien, Ungarn und Belgien. 32 Prozent der Fachbesucher kamen aus dem Ausland. Der internationale Fachbesuch legte damit gegenüber der Vorveranstaltung sogar leicht zu. Monika Ribar, Präsidentin von Panalpina Worldtransport: „Der Standort Deutschland ist ein starkes Land für Logistik in Europa. Die transport logistic geht darüber hinaus, sie ist grenzüberschreitend. Das ist für die Branche besonders bedeutend und macht die Messe zu dem, was sie ist.“ Dies sah auch Dr. Andreas Otto so, Produkt- und Vertriebsvorstand der Lufthansa Cargo: „Wenn ich sehe, wie viele Kunden und vor allem, wer hier alles ist und wieviel positive Energie ich spüre, dann bin ich mir heute schon sicher, dass sich das Investment gelohnt hat.“
In den Ausstellungshallen präsentierten 1.760 Unternehmen aus 55 Ländern – ein Plus von elf Prozent im Vergleich zur Vorveranstaltung – eine Vielzahl von Innovationen und Dienstleistungen für die intelligente und umweltfreundliche Bewältigung des weltweiten Güterverkehrs. Auch bei den Ausstellern verzeichnete die Messe eine starke internationale Beteiligung mit 41 Prozent. Klemens Rethmann, Vorstandsvorsitzender von Rhenus Logistic: „Wir haben die Zeit auf der transport logistic sehr genossen, weil wir endlich mal nichts von der Krise gehört haben. Die Messe ist eine tolle Plattform für Kontaktpflege, Ausbau von Kontakten und Kennenlernen von neuen Kunden, woraus sehr produktive Geschäfte entstehen können. Hier trifft man Wettbewerber sowie internationale Kunden aus aller Welt.“
Das Konferenzprogramm der transport logistic 2009 und die Fachkonferenzen Air Cargo Europe, marilog und Eurasia waren sehr gefragt. Die Teilnehmer nutzten das Angebot der über 30 weiteren Fachveranstaltungen, um sich über unternehmerische Strategien aus der Krise, Technologien wie RFID, innovative Kundenservice-Konzepte, Wachstumsmärkte wie Türkei, Brasilien und Kroatien oder Green Logistics zu informieren. „Die Foren haben der Branche nicht nur Informationen, sondern auch wertvolle Impulse gegeben. So wird die ,Grüne Logistik’ jetzt als wirkliche Herausforderung verstanden“, erklärte Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik.
transport logistic 2011
Die nächste transport logistic findet vom 10. bis 13. Mai 2011 statt.
Quelle: Neue Messe München
Mob29_05.2009

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Experten und Erfolgsstrategien auf den 12. IFF-Wissenschaftstagen
Mit Fachtagungen zum Thema Digital Engineering, zur Logistik und zur Robotik bietet das Fraunhofer IFF Entwicklern und Anwendern ein spannendes Forum für den Austausch zu aktuellen Trends und Perspektiven. Mehr als 400 Gäste erwartet das Fraunhofer IFF in Magdeburg vom 16. bis 18. Juni 2009.
Spezialisten aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Politik haben sich diesen Termin lange im Terminkalender vorgemerkt. Viele von ihnen kommen jährlich. Denn die IFF-Wissenschaftstage haben sich als ein anerkannter Branchentreff etabliert. Im Zentrum des Interesses stehen die praktischen Erfahrungen hochrangiger Experten: Sie erlauben seltene Einblicke in ihre Erfolgsstrategien.
Die Fachtagung »Digital Engineering zum Entwickeln, Testen und Betreiben technischer Systeme« widmet sich vor allem dem Maschinen- und Anlagenbau und der Automobilindustrie. Institutsleiter Prof. Michael Schenk hat Schwerpunkte auf die Themen der digitalen Produkt- und Prozessentwicklung, auf die digitale Fabrik sowie auf die berufliche Qualifikation gesetzt. Schenk trifft damit den Nerv der Zeit: »Die virtuellen Technologien sind nicht mehr wegzudenken. Man kann allerdings viel mehr damit gewinnen, als die Konstruktion in 3-D. Das zeigen wir auf den 12.
IFF-Wissenschaftstagen.« An seinem Virtual Development and Training Centre VDTC präsentiert das Fraunhofer IFF das Know-how der klugen Köpfe und die weltweit einzigartige technische Ausstattung der Forschungseinrichtung. So können die Gäste unter anderem den einzigartigen Elbe Dom, eine 360-Grad-Großprojektionsfläche bestaunen. Sogar im Maßstab 1:1 werden hier virtuelle Fabriken dreidimensional dargestellt.
Im Fokus der Logistik-Fachtagung steht neben »Mobilität und Verkehr« die aktuell stark forcierte »Grüne Logistik« auf dem Programm. Die moderne Logistik muss nicht nur globale Netzwerke planen, steuern und optimieren, sondern auch komplexe Netzwerke managen, Risiken beherrschen und gleichzeitig mit vorhandenen Ressourcen noch sparsamer umgehen.
Automatisierungsexperten kommen auf einer dritten Fachtagung auf ihre Kosten. Mit »Sicherheit in der Mensch-Roboter-Interaktion« steht ein Thema auf dem Programm, das die gesamte Branche aktuell beschäftigt: die Interaktion zwischen Mensch und Roboter ohne trennende Schutzeinrichtungen. Dahin bewegt sich der Trend, doch braucht man dafür neue Sicherheitskonzepte und Technologien.
Das Erfolgsrezept der IFF-Wissenschaftstage besteht einerseits aus der gelungenen Mischung exzellenter Referenten. Andererseits erlaubt es den spannende Einblicken in aktuelle Forschungsaufgaben, die sich die Wissenschaftler gemeinsam mit ihren Industriepartnern vorgenommen haben und den besten Möglichkeiten für persönliches Networking.
Weitere Informationen: www.vdtc.de
Quelle: Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, D-Magdeburg
Mob18_05.2009
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LIGNA HANNOVER: Starker Auftritt trotz Wirtschaftskrise
1 752 Aussteller auf der weltweit größten Messe für die Forst- und Holzwirtschaft Ressourceneffizienz Leitthema der Messe Umfangreiches Rahmenprogramm in allen Themenbereichen Höchstmaß an Internationalität.
Positive Zeichen in der Wirtschaftskrise setzt die LIGNA HANNOVER vom 18. bis 22. Mai 2009. Die Weltleitmesse für die Forst- und Holzwirtschaft steht in diesem Jahr unter dem Motto "Making more out of wood - Technologie für Ressourceneffizienz".
"Die LIGNA wird in diesem Jahr mit besonderer Spannung erwartet.
Trotz der aktuellen Entwicklungen auf den Weltmärkten verzeichnet die LIGNA ein hervorragendes Ergebnis. 1 752 Aussteller zeigen, wie intelligente Technik und Dienstleistung ein sparsames Wirtschaften entlang der gesamten Prozesskette ermöglichen - und zwar von der Waldanpflanzung bis zur Möbelproduktion. Alle Marktführer sind auf der Messe vertreten", sagt Stephan Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. "Auf der LIGNA als Weltleitmesse für die internationale Forst- und Holzwirtschaft werden Trends für die Branche gesetzt. Die LIGNA 2009 wird der Branche Orientierung geben."
Auf 130 036 Quadratmetern Netto-Ausstellungsfläche inklusive Sonderschauen demonstrieren die Aussteller ihre Produkte und Lösungen. Ob für die Holzernte und -bringung, Maschinen, Geräte oder Werkzeuge - auf der LIGNA sind die Lösungen zu finden, um den gewachsenen Anforderungen in der Forst- und Holzwirtschaft gerecht zu werden. Die Maschinenanbieter zeigen ihre Innovationen in den Bereichen Sägewerkstechnik, Holzwerkstoff- und Furnierherstellung, Möbelindustrie, Handwerk, Massivholzverarbeitung, Forstwirtschaft und Forsttechnik. Zum dritten Mal ist die "Handwerk, Holz & mehr" als die "Messe in der Messe" dabei. Hier hat das Handwerk seinen festen Platz gefunden. Tischler, Schreiner, Zimmerer und Montagebetriebe, aber auch Architekten und Planer finden hier modernste Maschinen, Geräte, Werkzeuge und Zubehör bis hin zu IT-Lösungen, eine Fülle innovativer Anwendungen von Holz und Holzwerkstoffen sowie die Demonstration neuester Techniken.
Zahlreiche anwenderorientierte Sonderpräsentationen, Seminare und Fachtagungen sowie internationale Kontaktbörsen und Kongresse runden das Ausstellungsprogramm der LIGNA HANNOVER 2009 ab und tragen wesentlich zum Wissenstransfer und Networking bei www.ligna.de/sonderpraesentationen.
Die LIGNA ist so international wie keine andere Messe im weltweiten Wettbewerbsumfeld. Mehr als die Hälfte der Aussteller kommen aus dem Ausland. An der Spitze der Top-Ten-Länder, die mit ihren Unternehmen auf der LIGNA HANNOVER 2009 ausstellen, steht flächenmäßig Deutschland, gefolgt von Italien, Österreich, der Schweiz, Spanien, Dänemark, den Niederlanden, Taiwan, Finnland und Schweden. Auch der hohe Anteil der ausländischen Besucher bestätigt die Internationalität.
Quelle: Deutsche Messe AG
Mob17_05.2009
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Besucherrekord auf der 25. iaf in Münster
Vom 21. bis 23. April 2009 fand in Münster (D) die 25. iaf, Int. Ausstellung Fahrwegtechnik, statt. Sie ging mit einem Rekordergebnis zu Ende. In drei Messetagen konnten rund 25.000 Fachbesucher registriert werden. 177 Aussteller aus 15 Nationen zeigten die neusten Entwicklungen aus den Bereichen Schienen- und Fahrwegtechnik.
Auf der iaf in Münster zeigten in dieser Woche 177 Aussteller aus 15 Nationen die neusten Entwicklungen aus den Bereichen Schienen- und Fahrwegtechnik. Organisiert vom Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e.V. (VDEI), hat die iaf das Ziel, auf Innovationen der Branche aufmerksam zu machen. Mit Erfolg: Die iaf konnte rund 25.000 Besucher begrüßen. Unter den Gästen waren neben Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, auch Dr. Berthold Tillmann, Oberbürgermeister der Stadt Münster und Dr.-Ing. Volker Kefer, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG. Lutz Lienenkämper betonte in Münster: „Wir – Politik, Verkehrswirtschaft und Verkehrstechnik – haben in der Vergangenheit gemeinsam die Mobilität sichergestellt und damit eine Grundlage für wirtschaftliche Prosperität in unserem Land gelegt. Gemeinsam wollen wir auch zukünftig für diese Aufgabe einstehen.“
Elf Milliarden Euro für Ausbau von Nahverkehrsstrecken und Bahnhöfen
DB Netz AG-Vorstand Dr.-Ing. Volker Kefer erklärte im Rahmen der iaf, dass vor allem der Ausbau kleinerer Bahnhöfe vorangetrieben werden soll: „Wir planen für die Jahre 2009 und 2010 Investitionen in die Infrastruktur in Höhe von über elf Milliarden Euro, die größtenteils aus Bundesmitteln stammen. Dank der zusätzlichen Mittel aus den Konjunkturprogrammen des Bundes können wir zudem viele Projekte forciert angehen. Schwerpunkte sind die Modernisierung insbesondere kleinerer und mittlerer Bahnhöfe, von Nahverkehrsstrecken sowie der Ausbau von Hauptstrecken und Knoten.“ Die weltweite Finanzmarktkrise sei dabei kein Grund, Investitionen zu stoppen, so Kefer weiter: „Wir müssen jetzt die Voraussetzungen schaffen, um nach der Rezession erneut mit Volldampf durchstarten zu können.“ Prof. Dr.-Ing. Lothar Fendrich, Präsident des VDEI, kam zu einer ähnlichen Einschätzung: „Die Zahl von 177 Ausstellern aus 15 Nationen zeigt, dass viele Firmen die gegenwärtige Krise der Finanzwirtschaft und die Krise der davon angesteckten Realwirtschaft als Chance zu antizyklischem Entgegenstemmen begreifen.“
VDEI-Förderpreis – Auszeichnung für Ingenieur aus Baden-Württemberg
Im Rahmen der iaf-Eröffnungsveranstaltung wurde in Münster auch der VDEI-Förderpreis vergeben. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis ging in diesem Jahr an Matthias Vogel, Diplom-Ingenieur aus Göppingen in Baden-Württemberg. Der Eisenbahningenieur erarbeitete ein Bewertungsverfahren zum Einsatz elektronischer Stellwerkstechnik bei Umbauvorhaben der Eisenbahnen. Mit dem Preis will der VDEI den Ingenieursnachwuchs aus dem Sektor des spurgeführten Verkehrs gezielt fördern. Innovative Leistungen von Studenten und jungen Ingenieuren sollen durch die Vergabe des Förderpreises angeregt und deren Realisierung unterstützt werden.
Girls’Day – Mädchen entdecken Schienentechnik
Der dritte Tag der iaf in Münster stand 2009 unter einem ganz besonderen Motto: Am 23. April 2009 hieß es „Girls’Day“ in der Halle Münsterland. 15 Schülerinnen aus Münster und Umgebung hatten die Möglichkeit, technische Berufe für sich zu entdecken. So konnten sie auf der iaf beispielsweise bei der Firma Robel Schienen anschrauben. Am Messestand des Bauunternehmens Hering durften die Mädchen einen Kran bedienen, und beim Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen (VDEF) erlebten sie am Fahrsimulator, wie es ist, eine Lokomotive zu bedienen.
Die nächste iaf findet vom 28. bis zum 30. Mai 2013 statt. Als Austragungsort der dann 26. Internationalen Ausstellung Fahrwegtechnik ist wieder das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland vorgesehen. „Der VDEI und seine iaf bleiben Münster treu“, erläutert VDEI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Lothar Fendrich. „Mehr noch, wir werden unsere jährlich veranstaltete Oberbaufachtagung (OFT) im zweijährlichen Rhythmus zum iaf-Bahnbaukongress ausweiten. Er wird in dieser neuen Gestalt erstmals im Frühjahr 2011 ausgerichtet, auch hier in Münster.“
Weiterführende Informationen: www.vdei.de.
Ein umfangreicher, visueller Rückblick finden Sie in der Bildergalerie auf unserer Webseite hier >
Quelle: vdei
Mob16_05.2009
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TUNING WORLD BODENSEE ist Kult: Autofans strömen in Massen (Im Blickpunkt-links)
Friedrichshafen - Automobiltuning wirkt nach wie vor als Besuchermagnet: 107.500 Tuningfans aus ganz Europa reisten nach Friedrichshafen, um sich von den exklusiven Umbauten der 220 internationalen Tuning-Unternehmen inspirieren zu lassen. An vier Messetagen bot die TUNING WORLD BODENSEE erneut ein Festival für Tuningfreunde aller Altersklassen. 22 Weltpremieren erstrahlten im Rampenlicht, insgesamt waren alleine 1.000 veredelte Fahrzeuge in den Messehallen. 154 Clubs stellten ihre liebevoll umgebauten Unikate zur Schau.
"Die TUNING WORLD BODENSEE hat bei Besuchern und an positiver Stimmung noch einmal zugelegt. Das ist sensationell", ist Messechef Klaus Wellmann begeistert. Die starke Besucherzahl des Vorjahres (100.000) erhöhte sich auf 107.500 und war Garant für die Zufriedenheit bei den Ausstellern. In zahlreichen Gesprächen betonten die Firmenvertreter, dass sie im internationalen Dreiländereck gute Geschäfte machen konnten. "Das Messekonzept der TUNING WORLD BODENSEE 2009 hat sich einmal mehr bestätigt", bilanziert Harald Schmidtke, Geschäftsführer beim Verband Deutscher Automobil Tuner (VDAT).
"Ich habe schon viele Messen erlebt, aber das hier hat alles getoppt", freute sich Ueli Anliker, Schweizer Aussteller in der neuen Premium Car Area. "Dank der medialen Präsenz hatte ich schon nach dem ersten Messetag Anfragen aus aller Welt vorliegen." 411 Journalisten aus 14 Ländern, darunter allein 25 Fernsehteams und Vertreter zahlreicher Onlinemedien wurden in der Presseabteilung registriert. Über das große Medieninteresse, über die gute Stimmung bei den Ausstellern und den Besuchern freute sich zu Messeschluss auch Dirk Kreidenweiß, Projektleiter der TUNING WORLD BODENSEE. "Es war spürbar, dass die Besucher ganz eng mit dem Thema Tuning verbunden sind. Mann und Frau treffen sich am Bodensee, tauschen sich über neue Trends und Produkte aus, und haben auch richtig Spaß dabei."
  
Bei sommerlichen Temperaturen traf neben dem Ausstellungsangebot auch das Rahmenprogramm beim Publikum ins Schwarze: Die Wahl zur MISS TUNING, Award-Verleihungen, Lowrider- und Driftshows, Starbesuche von Eddie Paul oder Nives Celsius und drei Abendpartys ließen Tuningträume wahr werden. Dies wird auch durch die Ergebnisse der Besucherbefragung bestätigt: 89 Prozent der Gäste bewerteten das Angebot der TUNING WORLD BODENSEE mit den Noten "sehr gut" und "gut".
  
Als entspannt und dem starken Andrang angemessen beurteilten Polizei, Stadt und Messe die Verkehrslage an den vier Tagen rund um das Messegelände. Das Verkehrskonzept hatte gegriffen und spürbare Wirkung erzielt. Die Besucher wurden frühzeitig auf umliegende Parkplätze geleitet und mit Pendelbussen schnell zum Messegelände gebracht.
Ihre Stippvisite für das kommende Jahr kündigten bereits 88 Prozent der Besucher an. Gute Vorzeichen also für die nächste TUNING WORLD BODENSEE, die vom 13. bis 16. Mai 2010 wieder in Friedrichshafen stattfindet. Neue Botschafterin der Tuning-Szene gekürt
Quelle: Messe Friedrichshafen GmbH
Mob08_05.2009
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