| Archivorganisation Mai 2009
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
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Mob34_05.2009_Fachmessen: Glänzende Branchenaussichten auf der Intersolar 2009 (Archiv2 - Mai 2009)
Mob33_05.2009_Fachmessen: SENSOR+TEST 2009 - Aussteller-Erwartungen deutlich übertroffen (Archiv2 - Mai 2009)
Mob32_05.2009_Fachmessen: Fahrspass pur: Elektrofahrzeuge kommen jetzt richtig auf Touren (Archiv2 - Mai 2009)
Mob31_05.2009_Fachmessen: Zweite KLASSIKWELT BODENSEE sorgte erneut für eine große Begeisterung (Archiv2 - Mai 2009)
Mob30_05.2009_Fachmessen: LIGNA HANNOVER zeigt Stärke in der Branche (Archiv2 - Mai 2009)
Mob29_05.2009_Fachmessen: transport logistic 2009 übertrifft alle Erwartungen (Archiv2 - Mai 2009)
Mob28_05.2009_Raumfahrt: Die Internationale Raumstation (engl. International Space Station, kurz ISS) (Im Blickpunkt-rechts)
Mob27_05.2009_Raumfahrt: Vorerst letzter Euro-Baustein für ISS fertig (Im Blickpunkt-links)
Mob26_05.2009_Was es nicht alles gibt: Prävention gegen Korruption beim Flughafenausbau in Frankfurt (Im Blickpunkt-0)
Mob25_05.2009_Schienenverkehr: Europäischer Schienengüterverkehr verzeichnet drastischen Einbruch (Im Blickpunkt-2)
Mob24_05.2009_Luftverkehr: CH und F regeln Aufsicht über die zivile Flugsicherung im Grenzgebiet (Im Blickpunkt-3)
Mob23_05.2009_Strassenverkehr: Verkehrsprognosen für Auffahrt, Pfingsten und Fronleichnam (Im Blickpunkt-4)
Mob22_05.2009_Schienenverkehr: Bundesrat gibt grünes Licht für Bahn-Doppelspur Hüntwangen-Rafz (Im Blickpunkt-5)
Mob21_05.2009_Strassentransport: Anerkennung – Balsam für die Seele (Im Blickpunkt-SPEZIAL News)
Mob20_05.2009_SPEZIAL News: Volvo 7700 Hybrid: Unkompliziert in die saubere Zukunft (Im Blickpunkt-SPEZIAL News)
Mob19_05.2009_Was es nicht alles gibt: Gutgläubigkeit ist Sicherheitsrisiko in Social Networks (Im Blickpunkt - Spezial)
Mob18_05.2009_Veranstaltungen: Experten und Erfolgsstrategien auf den 12. IFF-Wissenschaftstagen (Veranst. -Mai-Archiv-2)
Mob17_05.2009_Veranstaltungen: LIGNA HANNOVER: Starker Auftritt trotz Wirtschaftskrise (Veranstaltungen -Mai-Archiv-2)
Mob16_05.2009_Veranstaltungen: Besucherrekord auf der 25. iaf in Münster (Veranstaltungen -Mai-Archiv-2)
Mob15_05.2009_Energiewirtschaft: Nuklearforum Schweiz: Weltweit 48 Kernkraftwerke im Bau (Im Blickpunkt-2)
Mob14_05.2009_Automobilwirtschaft: Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns wird angestrebt (Im Blickpunkt-3)
Mob13_05.2009_Auszeichungen: LABOR SPIEZ mit UNO-Preis (für Einsätze bei Umweltkatastrophen) (Im Blickpunkt-4)
Mob12_05.2009_Strassenverkehr: Schweizer Autos sind immer noch zu durstig (Im Blickpunkt-5)
Mob11_05.2009_Strassenverkehr: Achtungserfolg beim Treibstoffverbrauch - Vereinbarung mit UVEK (Im Blickpunkt-5)
Mob10_05.2009_SPEZIAL News: Monica Nenning gewinnt Wettbewerb „Mein schönster Scania“ (Im Blickpunkt-SPEZIAL News)
Mob09_05.2009_Wissen: Tuning (englisch tune ‚Harmonie, Einklang‘): (Im Blickpunkt-rechts)
Mob08_05.2009_Veranstaltungen: TUNING WORLD BODENSEE ist Kult: Autofans strömen in Massen: (Im Blickpunkt-links)
Mob07_05.2009_Veranstaltungen: Strahlend schön: Martina Ivezaj ist die neue MISS TUNING(Im Blickpunkt-links)
Mob06_05.2009_Was es nicht alles gibt: Chinesin verkauft Lebenszeit im Internet (Im Blickpunkt-0)
Mob05_05.2009_Schienenverkehr: Obama plant Bahn-Hochleistungsnetz in den USA (Im Blickpunkt-2)
Mob04_05.2009_Roh- und Werkstoffe: Rohstoffmangel schürt internationale Konflikte (Im Blickpunkt-3)
Mob03_05.2009_Luftverkehr: Vogelfedern sollen Flugzeuge effizienter machen (Im Blickpunkt-4)
Mob02_05.2009_Luftverkehr: Mikroflugzeug nach Mauersegler-Vorbild gebaut (Im Blickpunkt-4)
Mob01_05.2009_Forschung u.Entwicklung: Batterieforschung weltweit im Aufwind (Im Blickpunkt-5)
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Glänzende Branchenaussichten auf der Intersolar 2009 (Archiv2 - Mai 2009)
Die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar ist mit einem enormen Erfolg zu Ende gegangen. Das Ziel der Veranstalter konnte erreicht werden. Etwa 60.000 Besucher aus über 150 Nationen besuchten die Intersolar 2009 auf der Messe. Zudem konnten über 2.000 Teilnehmer bei den 22 Kongressveranstaltungen in München begrüßt werden.
„Nie zuvor hatten wir mehr Aussteller, Besucher, Medienvertreter und Nationen auf der Intersolar. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage freuen wir uns ganz
besonders über den positiven Verlauf der Intersolar 2009. Nach der letzten vorläufigen Zählung konnten wir Besucher aus insgesamt über 150 Nationen in München willkommen
heißen. Die Resonanz war wirklich überwältigend“, so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, einem der beiden Veranstalter der Intersolar.
Auch Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, ebenfalls Veranstalter der Intersolar, ist mehr als zufrieden: „Nach
einem bereits äußerst erfolgreichen Auftakt in München 2008 freuen wir uns, dass das Interesse bei Ausstellern und Besuchern von Jahr zu Jahr deutlich ansteigt. Mit diesem
Wachstum an Internationalität, Fläche, Ausstellern und Besuchern blicken wir weiterhin positiv in die Zukunft.“
Große Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern Angesichts von etwa 60.000 internationalen Besuchern, einer Vielzahl von Innovationen und einem Flächenzuwachs
von 37 Prozent zeigten sich auch die Besucher und Aussteller der Intersolar 2009 mehr als zufrieden. „Wir sind Aussteller auf der Intersolar von Anbeginn an: Von Pforzheim über Freiburg und jetzt auch in München. Die Messehallen sind wunderbar, die Organisation klappt hervorragend [...]. Mit dem Besucherandrang sind wir sehr zufrieden, sehr gute Qualität der Besucher, sehr viele ausländische Besucher, die auch sehr wichtig für uns sind.“
so Rudolf Pfeil, Geschäftsführer der RESOL – Elektronische Regelungen GmbH.
„I find the Intersolar show a very fascinating solar show. It is the biggest solar show in the world and you can just feel the energy here.” so Connie J. Duncan, Senior Managerin von
Applied Materials Inc.
Christoph Panhuber, Leiter der Solarelektroniksparte bei der Fronius International GmbH sagt: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe und spüren sehr viel Interesse -
insbesondere an unseren Neuvorstellungen, die wir hier präsentieren. Die Intersolar ist einfach DIE Leitmesse weltweit und von daher ein Muss für jeden, der neue Produkte auf den Markt bringen will.“
Und auch die Partner der Messe sind zufrieden. Heinz Kundert, President der SEMI Europe PV Group freut sich über die positive Stimmung der vergangenen Tage: „You can
feel that the interest in PV is extremely high and exhibitors are pleased.“
Ausgezeichnete Innovationen: Der Intersolar AWARD 2009
In diesem Jahr lobten die Veranstalter der Intersolar in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) zum zweiten Mal den Intersolar AWARD aus.
Der Preis wird jährlich von einer unabhängigen Jury in den Kategorien „Photovoltaik“ und „Solarthermie“ vergeben um besonders innovative Produkte und Technologien zu würdigen. Prämiert werden neuartige, wegweisende Produkte und Dienstleistungen der Photovoltaik und
Solarthermie. Unterstützt wurde der Intersolar AWARD in diesem Jahr von Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, der als Schirmherr die Bedeutung innovativer Unternehmen für die Zukunft der internationalen Solarbranche unterstreicht.
„Dieses Jahr war es für die Jury aufgrund der zahlreichen hochwertigen Einreichungen besonders schwierig, die innovativsten Produkte und Dienstleistungen zu ermitteln.
Die große Qualität der Einreichungen zeigt sehr deutlich, dass die Solarbranche nach wie vor einer der wichtigsten internationalen Innovationsmotoren ist. Der positive Verlauf
der Messe unterstreicht den Stellenwert der Intersolar als wichtigster internationaler Marktplatz der Solarbranche. Über den AWARD hinaus präsentierten viele Hersteller ihre
Neuheiten auf der Intersolar.“, so Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).
Nachdem die Preisträger des Intersolar AWARD bereits am ersten Tag der Messe prämiert wurden, konnten die Gewinner noch während der Messe vom besonderen Interesse der Fachbesucher und der Medien profitieren. In der Kategorie Photovoltaik überzeugten in diesem Jahr die Aerowest GmbH, National Semiconductor Corp. und SOLON SE mit ihren Einreichungen. In der Kategorie Solarthermie wurde der AWARD an NEP Solar Pty Ltd, RESOL – Elektronische Regelungen GmbH und Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH und Co. KG verliehen.
Quelle: Neue Messe München
Mob34_05.2009
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SENSOR+TEST 2009 - Aussteller-Erwartungen deutlich übertroffen (Archiv2 - Mai 2009)
- 537 Aussteller
- Rund 7.000 Fachbesucher
- Attraktives Rahmenprogramm
- SENSOR Innovationspreis
Einen weiteren Beleg für die Widerstandskraft der Sensorik, Mess- und Prüftechnik hat die SENSOR+TEST 2009 erbracht. Der positive Verlauf der Messe deutet darauf hin, dass die Branche nicht so stark von der aktuellen Situation betroffen ist wie befürchtet. „Mit insgesamt 537 Ausstellern auf 18.000 m² Ausstellungsfläche kann man die SENSOR+TEST als vollen Erfolg werten“, ist sich Holger Bödeker, Geschäftsführer der veranstaltenden AMA Service GmbH, sicher. Auch die etwa 7.000Fachbesucher sind angesichts der wirtschaftlichen Gesamtlage ein durchaus positives Ergebnis. Die überwiegende Zahl der Aussteller ist vom Verlauf der Messe ebenfalls positiv überrascht worden. „Wir sind mit dem Verlauf der SENSOR+TEST bisher sehr zufrieden“, sagt Manfred Walter, stellvertretender Produktlinienleiter bei der JUMO GmbH & Co. KG: „Am ersten Messetag konnten wir die Zahl der Kontakte im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern.“
In Zeiten, in denen viele Unternehmen eine sehr restriktive Reisepolitik verfolgen, dürfen häufig nur diejenigen Mitarbeiter Messen besuchen, die auch konkrete Projekte haben. Die Aussteller haben bestätigt, dass dadurch die ohnehin hohe Qualität der Fachbesucher nochmals erhöht wurde. Daraus resultierte, dass nahezu alle Gespräche, die an den Ständen geführt wurden, einen sehr konkreten Projektbezug hatten.
Während der drei Messetage wurde den Fachbesuchern ein umfangreiches Spektrum an Informationen rund um die Themenbereiche Sensorik, Mess- und Prüftechnik geboten. Neben den vielen Innovationen und neuen Produkten auf den Messeständen wurde auch das Aktionsprogramm wieder sehr gut von den Besuchern angenommen. Auf den Ausstellerforen wurden interessante Vorträge gehalten sowie zwei Podiumsdiskussionen veranstaltet. Die Action Area, die in diesem Jahr erstmals in die Halle 11 integriert wurde, war komplett belegt und stets sehr gut besucht.
„Wir waren sehr positiv überrascht von der Anzahl der Kontakte am ersten Messetag auf der SENSOR+TEST“, freut sich Rainer Gille, Geschäftsführer der Verhoeven Feinmechanik GmbH. Das Unternehmen, das erstmals auf der SENSOR+TEST ausstellt, nimmt am Gemeinschaftsstand „Junge innovative Unternehmen“ teil. Auch die Job-Tea-Time und der auf die Bereiche Sensorik, Mess- und Prüftechnik abgestimmte Stellenmarkt hat sich inzwischen als fester Bestandteil der SENSOR+TEST etabliert. Diese Plattform ermöglicht es den Ausstellern, auf einfache Art und Weise mit Absolventen und jungen Technikern in Kontakt zu treten.
In diesem Jahr ging der mit 10.000 Euro dotierte SENSOR-Innovationspreis an ein Team des Instituts für Mikrosystemtechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Die Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Jörg Müller wurde für die Entwicklung eines miniaturisierten Massenspekrometers ausgezeichnet.Die Preisverleihung fand am ersten Messetag im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung statt. Der begleitenden SENSOR+TEST Kongress trug mit einem deutlichen Teilnehmerzuwachs in erheblichem Maße zum Erfolg der Veranstaltung bei.
SENSOR+TEST 2010
Im kommenden Jahr wird die SENSOR+TEST vom 18. bis 20. Mai wieder in Nürnberg stattfinden. Der Schwerpunkt des Kongress-Programms wird im Jahr 2010 die Fachtagung „Sensoren und Messsysteme“ sein, die von der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG) und der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) veranstaltet wird. Mit dieser und weiteren Veranstaltungen rund um die Messe ist schon heute wieder ein interessantes Programm für das nächste Jahr garantiert.
Quelle:AMA Service GmbH
Mob33_05.2009
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Fahrspass pur: Elektrofahrzeuge kommen jetzt richtig auf Touren (Archiv2 - Mai 2009)
Friedrichshafen - Die große Show der Oldtimer und die Premiere der Expo für alternative Antriebe "the electric avenue" sind mit einem überaus erfreulichen Ergebnis zu Ende gegangen: 42.000 Besucher ließen sich vier Tage lang von der neuen Expo für nachhaltige Mobilität und von der KLASSIKWELT BODENSEE begeistern. Testen und ausprobieren - das hatte bei der "the electric avenue Expo" absolute Priorität: Einmal "erfahren", wie ein elektrogetriebener Sportwagen "abgeht" oder ein E-Bike und ein Elektroroller beschleunigen - das haben viele Besucher gerne in Anspruch genommen und dabei "Fahrspaß pur" genossen.
Solche umfangreichen Testmöglichkeiten werden künftige Kaufentscheidungen für ein elektrogetriebenes Gefährt positiv beeinflussen. Davon sind die Aussteller, die auf der Premiere der " the electric avenue Expo" vertreten waren, überzeugt.
Interessante Modelle wie Lampo, Tesla, Citysax, Think, Twike, Vectrix und EVT Roller standen bereit - einsteigen und losfahren, hieß die Devise. Die Besucher drehten mit großem Interesse und viel Begeisterung auf dem Testparcours an den Messehallen eine Proberunde und waren beeindruckt, welche Power in einem Elektroantrieb steckt. Auf dem Parcours in der Messehalle A2 konnten Pedelecs und Elektrofahrräder zum Beispiel von den Firmen Flyer, Ultra Motor, Bikeboard und von Derby Cycle getestet werden.
Der erste Porsche mit Elektroantrieb der Firma RUF Automobile stand im Rampenlicht und weckte ein riesiges Medieninteresse. Die zwei Schweizer Unternehmen Protoscar und BRUSA zeigten den "Lampo" sowie den Elektro-Roadster "Spyder". Der Tesla Roadster sorgte als erster serienreifer Sportwagen mit Elektroantrieb ebenfalls für Aufsehen. Das Elektro-Kleinkraftrad ELMOTO bietet Fahrspaß auf zwei Rädern. Der Vectrix VX-1 ist das erste elektrische Serien-Hochleistungszweirad, das ohne Wartung, Ölwechsel oder Tanken alle Vorzüge eines herkömmlichen Benzinrollers bietet.
Guido Hannich, Geschäftsführer the-electric-avenue communications , zog ein erstes Fazit: "Wir haben nur positives Feedback erfahren. Ich habe bereits mit vielen Mitausstellern gesprochen. Sie sind alle sehr zufrieden und haben auch die Messe sehr gelobt. Wir haben viele wirklich gute Gespräche mit Kunden geführt und dabei erfahren, dass viele Besucher gezielt zur "the electric avenue Expo" gekommen sind. Der Test-Parcours ist die optimale Ergänzung, denn gerade bei einer Probefahrt springt der Funke über, wie bei einer Dame, die sich von ihrem Sportwagen trennen wird und einen Tesla geordert hat. Der Messeverlauf war noch besser als im Vorfeld erwartet."
Norbert Grabotin, Ruf Automobile GmbH: "Wir sind mit unserem Auftritt hier in Friedrichshafen sehr zufrieden - da steckt Power dahinter; denn hochkarätige Firmen wie beispielsweise Tesla stehen hinter dem Thema. Das Image des Elektromotors kann hier einschlägig aufgewertet werden. Das Interesse für unseren ‚Greenster’ ist enorm."
Craig Davis, Sales and Marketing Director Europe von Tesla Motors: "Wir haben uns für diesen neuen Messeauftritt entschieden, da wir in Europa auch eine Neuerscheinung sind. Wir sehen das Timing als optimal, da das Interesse für elektrische Mobilität vorhanden ist. Wir werden diese Messe weiterhin unterstützen und hoffen, dass wir alle Aussteller, die mit Elektromotoren zu tun haben, hierher bekommen. Die Location ist klasse und die Mischung aus Statik und Dynamik mit Test-Parcours ist optimal. Einfach ein super Konzept."
Sven Wedemeyer, Vectrix Deutschland GmbH: "Wir hatten ein sehr positives Feedback bei uns auf dem Stand. Wir konnten neue Geschäftskontakte knüpfen und gleichzeitig den Endkunden erreichen. Unsere Erwartungen an die Expo wurden erfüllt. Das Publikum vor Ort ist sehr fachkundig und mit dem Thema bereits vertraut."
Hermann Keller, Geschäftsführer Die Fahrradprofis: "Die Resonanz war sehr positiv und wir verzeichnen eine gute Zielgruppe. Bei einer zweiten Durchführung der Expo sind wir wieder mit dabei."
"Die neue Expo für nachhaltige Mobilität und die KLASSIKWELT BODENSEE ergänzen sich ausgezeichnet", freut sich Messechef Klaus Wellmann über die große Resonanz der beiden Themen. Die Messe ist überzeugt, dass das Thema Elektroantriebe auch bei der nächsten Veranstaltung wieder dabei sein wird. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Oldtimern und neuen Antrieben bewertete die Projektleitung der "the electric avenue Expo" als gelungen: "Wir konnten feststellen, dass auf dem Messegelände ein sehr interessiertes Publikum unterwegs war, das für die mobile Vergangenheit genauso aufgeschlossen war, wie für die mobile Zukunft", betonte Roland Bosch, Leiter Business Development der Messe Friedrichshafen.
Die Oldtimershow bot auf insgesamt 80.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein vielseitiges und qualitativ hochwertiges Spektrum: Flugzeuge, Schiffe, Automobile, Traktoren und Motorräder - hier wurde alles aufgefahren, was historische mobile Geschichte geschrieben hat. Insgesamt 380 Aussteller aus zehn Nationen sorgten im Vergleich mit der ersten Veranstaltung im Jahr 2008 für eine Steigerung um 26 Prozent.
KLASSIKWELT BODENSEE 2010
Den nächsten Termin zur KLASSIKWELT BODENSEE vom 3. bis 6. Juni 2010 haben sich die Freunde und Liebhaber der Oldtimerszene schon notiert. Die Expo für nachhaltige Mobilität "the electric avenue Expo" läuft ebenfalls wieder zum selben Termin als parallele Veranstaltung.
Quelle: Messe Friedrichshafen GmbH
Mob32_05.2009
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Zweite KLASSIKWELT BODENSEE sorgte erneut für eine große Begeisterung (Archiv2 - Mai 2009)
Oldtimer-Event verströmt pure Freude und weckt Emotionen. Die große Show der Oldtimer und die Premiere der Expo für alternative Antriebe, "the electric avenue" sind am Sonntag mit einem überaus erfreulichen Ergebnis zu Ende gegangen: 42.000 Oldtimer-Freunde ließen sich vier Tage lang von der KLASSIKWELT BODENSEE begeistern, die alles bot, was historisch ist, fliegen, fahren oder schwimmen kann. Wer Oldtimer zu Lande, zu Wasser und in der Luft liebt und auf Youngtimer steht, der kam auf seine Kosten: Alle Marken, alle Typen, die jemals Geschichte in der Oldtimerszene geschrieben haben und auch teuer gehandelt werden, waren vertreten.
Es wurde schließlich nicht nur gestaunt, sondern auch gut verkauft, teilten viele Automobilhändler zum Abschluss mit. Auch die Premiere der ersten Expo für Elektro-Mobilität "the electric avenue" stieß bei den Autofans auf großes Interesse und sorgte auf dem Testparcours für einen großen Andrang.
Die KLASSIKWELT BODENSEE kann sich schon nach der zweiten Veranstaltung in die Reihe der wichtigsten Oldtimermessen in Deutschland, ja sogar in Europa einreihen: "Keine andere Oldtimermesse bietet ein solches Spektrum an historischen Fahrzeugen und an mobiler Geschichte. Schiffe, Flugzeuge, Autos, Motorräder, Lastwagen und Traktoren - ein einmaliges Angebot, das allein schon als historisch gelten kann", stellte Messechef Klaus Wellmann fest.
Viel Lob kam auch aus der Oldtimerszene: "Die KLASSIKWELT BODENSEE etabliert sich mit der zweiten Auflage als professionelle, sehr lebhafte Veranstaltung, die das ganze Spektrum der Mobilität in Aktion erleben lässt und sich auch durch eine ausgesprochen entspannte Atmosphäre auszeichnet. Dadurch grenzt sie sich von den anderen Messen ab - kurzum: Eine Messe zum Genießen mit allen Sinnen", lobte Martin Halder vom Meilenwerk in Berlin und profunder Insider.
Die Szene inszenierte sich regelrecht und stilecht auf der Messe. Die Liebe zum alten Automobil, zum historischen Schiff und zum Flugzeug-Veteranen war in den Messehallen deutlich spürbar und wurde nach allen Regeln der Kunst auch so gelebt und präsentiert: Die Sonderschau "100 Jahre Maybach", eine spektakuläre Oldtimer-Auktion, eine Dampfboot-Parade auf dem Bodensee, alte Laster unter dem Schlagwort "Last & Kraft" setzten in diesem Jahr neue und viel beachtete Akzente auf dem Oldtimer-Event.
Auf dem Messe-Rundkurs gab es täglich spannende Demonstrationsfahrten mit Rennfahrzeugen aller Kategorien. Staunend schauten die Besucher täglich ab 13.30 Uhr zum Himmel, wenn die Maschinen zur historischen Air-Show starteten und am Samstagabend bei der großen Klassiker-Parade rollten 120 historische Fahrzeuge durch die Innenstadt. Den Straßenrand säumten erneut tausende begeisterte Zuschauer.
Die Oldtimershow bot auf insgesamt 80.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein vielseitiges und qualitativ hochwertiges Spektrum: Flugzeuge, Schiffe, Automobile, Traktoren und Motorräder - hier wurde alles aufgefahren, was historische mobile Geschichte geschrieben hat. Insgesamt 380 Aussteller aus zehn Nationen sorgten im Vergleich mit der ersten Veranstaltung im Jahr 2008 für eine Steigerung um 26 Prozent.
"Die Klassikwelt Bodensee begeistert die Menschen und wird nicht umsonst als eine der fröhlichsten Oldtimermessen Europas bezeichnet", betonte Projektleiter Berthold Porath. "Obwohl wir mit der KLASSIKWELT BODENSEE erst im zweiten Jahr stehen, haben wir es bereits geschafft, neuen Schwung in die Szene zu bringen. Das ist eine ausgezeichnete Werbung für die gesamte Oldtimerszene."
Besucherumfrage
Richtig gute Noten bekam die KLASSIKWELT BODENSEE in der Besucher-Umfrage: 97 Prozent der Befragten beurteilten Angebot und Rahmenprogramm mit den Noten "sehr gut" (52%) und "gut" (45%). Und mehr als 90 Prozent der Befragten werden die nächste KLASSIKWELT BODENSEE sicher wieder besuchen.
KLASSIKWELT BODENSEE 2010
Den nächsten Termin zur Klassikwelt Bodensee vom 3. bis 6. Juni 2010 haben sich die Freunde und Liebhaber der Oldtimerszene schon notiert. Die Expo für nachhaltige Mobilität "the electric avenue" läuft ebenfalls wieder zum selben Termin als parallele Veranstaltung.
Quelle: Messe Friedrichshafen GmbH
Mob31_05.2009
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LIGNA HANNOVER zeigt Stärke in der Branche (Archiv2 - Mai 2009)
Mit einem positiven Verlauf, konzentrierten Geschäften und hoher Internationalität hat die LIGNA HANNOVER 2009 in der internationalen Holzbranche die Hoffnung auf neues Wachstum geweckt. "Die LIGNA HANNOVER hat die Erwartungen der ausstellenden Unternehmen aus 50 Ländern deutlich übertroffen", sagte Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, zum Abschluss der Veranstaltung am Freitag.
"Gerade in der schwierigen Zeit der Wirtschaftskrise hat die LIGNA als Weltleitmesse ihre Leuchtturmfunktion bewiesen und neue Orientierung gegeben. In Hannover haben Aussteller und Besucher gezeigt, dass die Branche flexibel, anpassungsfähig und innovativ nach vorn denkt. Vor allem das Schwerpunktthema Ressourceneffizienz hat neue Wachstumsimpulse gegeben", stellte Kühne dar.
Der VDMA Holzbearbeitungsmaschinen (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) beschreibt die LIGNA als Fels in der Brandung. "Die Ausnahmestellung der LIGNA im weltweiten Messezyklus für unsere Branche wurde durch den regen Zuspruch seitens der Aussteller und Besucher untermauert", so Geschäftsführer Dr. Bernhard Dirr.
In den vergangenen fünf Tagen hatten sich 1 758 Aussteller aus 50 Ländern auf 130 152 Quadratmetern auf der Weltleitmesse der Forst- und Holzwirtschaft präsentiert - eindrucksvolle Daten, die nur leicht unter den Werten des Boomjahres 2007 liegen. Bei den Ausstellerzahlen festigte die LIGNA ihre Position als weltweit bedeutendstes Ereignis der Forst- und Holzbranche. Kühne: "Bei der Gesamtbesucherzahl haben wir angesichts der Rahmenbedingungen mit mehr als 83 000 ein ordentliches Ergebnis erzielt. Trotz Krise wurden aufgrund der guten Besucherqualität neue Projekte initiiert, Geschäfte generiert und auch abgeschlossen sowie zahlreiche neue Kontakte geknüpft." So berichtet beispielsweise die Firma Timme Stapelautomaten aus Brandenburg von einem großen Erfolg, da auf der LIGNA verbindliche Export-Aufträge nach Kanada und den USA abgeschlossen wurden, die die Produktion des gesamten Jahres sichern.
"Die Besucherzahl spiegelt die weltweit angespannte konjunkturelle Lage sowie die damit verbundenen zum Teil drastischen Reisebeschränkungen wider", sagte Kühne. "Und dennoch kam deutlich mehr als ein Drittel der Entscheidungsträger aus dem Ausland."
Die LIGNA HANNOVER 2009 beeindruckte erneut durch ihre hohe Internationalität mit Besuchern aus insgesamt mehr als 90 Ländern. Dabei blieb die prozentuale Verteilung auf die Weltregionen stabil, so vor allem auch die Besucheranteile aus Amerika und Asien. Steigende Besucherzahlen waren aus Schweden, der Schweiz, Polen und Frankreich zu verzeichnen.
Mehr als 95 Prozent des Publikums waren wieder Fachbesucher. "Es ist beachtlich, dass wir diesen extrem hohen Wert angesichts der Rahmenbedingungen stabil halten konnten", führte Kühne aus. Bei den Branchen zeigten sich Zuwächse aus dem Baugewerbe und dem Innenausbau, während der prozentuale Anteil des Maschinenhandels sank. "Diese Werte sind ein klarer Spiegel der Entwicklung der einzelnen Branchen", betonte Kühne. Abschließend bilanzierte Messe-Vorstand Kühne: "Die LIGNA wurde mit Spannung erwartet und hat die Stärken der Branche mobilisiert."
LIGNA HANNOVER 2011
Die nächste LIGNA HANNOVER wird 2011 vom 30. Mai bis 3. Juni in Hannover ausgerichtet.
Quelle: Deutsche Messe, Hannover
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transport logistic 2009 übertrifft alle Erwartungen (Archiv2 - Mai 2009)
Die weltweit größte Messe für Logistik, Telematik und Verkehr endet in München mit einem Flächen- und Ausstellerrekord sowie rund 48.000 Fachbesuchern. „Mit diesem Ergebnis wurden die Erwartungen weit übertroffen. Die Branche hat hier in München eindrucksvoll bewiesen, dass sie trotz Krise flexibel, anpassungsfähig und innovativ nach Vorne denkt“, sagte Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München.
Auch die Politik würdigte die herausragende Rolle der transport logistic als die Leitmesse der globalen Transport- und Logistikbranche in schwierigen Zeiten: „Das große Interesse an der diesjährigen transport logistic ist ein positives Signal für die gesamte Branche. Und so geht von hier ein ganz deutlicher Impuls aus - und den brauchen wir“, sagte der deutsche Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee bei der Eröffnung der Messe.
Sein niederländischer Kollege, Verkehrsminister Camiel Eurlings, bekräftigte: „Die transport logistic gibt mit ihrem Wachstum ein wichtiges Zeichen: Es gibt wieder Hoffnung in einer schwierigen Zeit. Sie ist zweifelsfrei die größte Messe in dieser Branche.“
Diese Ansicht teilten auch die Aussteller und Besucher der transport logistic 2009. Eine Befragung von tns Infratest ergab, dass 70 Prozent der ausstellenden Unternehmen und 58 Prozent der Fachbesucher in den kommenden zwei Jahren eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation erwarten. Michael Kubenz, Präsident des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) und Fachbeiratsvorsitzender der transport logistic: „Die transport logistic 2009 erweist sich als Mutmacher. Sie sendet wertvolle Signale und Impulse für die Zukunft unserer Branche.“
In Zeiten von Reisebeschränkungen in den Unternehmen erreichte die Messe dennoch mit rund 48.000 Besuchern das gleiche Besucheraufkommen wie im Logistik-Boomjahr 2007. Besonders hoben die Aussteller die hohe Qualität der Unternehmensrepräsentanten und eine nie da gewesene Intensität der Kundengespräche hervor. Positiv bewertet wurde, dass mehr als ein Drittel der Besucher aus der verladenden Industrie und Handel kamen. Birgit Kastner-Simon, Division Manager Corporate Marketing bei Dachser: „Erneut ist die transport logistic ein Highlight für die Branche und die verladende Wirtschaft. Gerade in unserer heutigen Zeit steigt die Bedeutung einer so weit reichenden Kommunikationsplattform enorm. Unser Resümee: sehr gute Gespräche, viele neue Kontakte, viele wertvolle Informationen.“ Christian Marnetté, Stellvertretendes Mitglied der Geschäftsleitung Sales & Marketing bei Kühne + Nagel, ergänzte: „Wir hatten einen Kontaktrekord und die Qualität der Besucher war sehr hoch. In unserem Unternehmen sehen wir die transport logistic als Chefsache - jeden Tag sind Geschäftsführer hier am Stand.“
Die Top Ten-Besucherländer waren neben Deutschland – in dieser Reihenfolge – Österreich, Niederlande, Italien, Schweiz, Tschechische Republik, Frankreich, Polen, Großbritannien, Ungarn und Belgien. 32 Prozent der Fachbesucher kamen aus dem Ausland. Der internationale Fachbesuch legte damit gegenüber der Vorveranstaltung sogar leicht zu. Monika Ribar, Präsidentin von Panalpina Worldtransport: „Der Standort Deutschland ist ein starkes Land für Logistik in Europa. Die transport logistic geht darüber hinaus, sie ist grenzüberschreitend. Das ist für die Branche besonders bedeutend und macht die Messe zu dem, was sie ist.“ Dies sah auch Dr. Andreas Otto so, Produkt- und Vertriebsvorstand der Lufthansa Cargo: „Wenn ich sehe, wie viele Kunden und vor allem, wer hier alles ist und wieviel positive Energie ich spüre, dann bin ich mir heute schon sicher, dass sich das Investment gelohnt hat.“
In den Ausstellungshallen präsentierten 1.760 Unternehmen aus 55 Ländern – ein Plus von elf Prozent im Vergleich zur Vorveranstaltung – eine Vielzahl von Innovationen und Dienstleistungen für die intelligente und umweltfreundliche Bewältigung des weltweiten Güterverkehrs. Auch bei den Ausstellern verzeichnete die Messe eine starke internationale Beteiligung mit 41 Prozent. Klemens Rethmann, Vorstandsvorsitzender von Rhenus Logistic: „Wir haben die Zeit auf der transport logistic sehr genossen, weil wir endlich mal nichts von der Krise gehört haben. Die Messe ist eine tolle Plattform für Kontaktpflege, Ausbau von Kontakten und Kennenlernen von neuen Kunden, woraus sehr produktive Geschäfte entstehen können. Hier trifft man Wettbewerber sowie internationale Kunden aus aller Welt.“
Das Konferenzprogramm der transport logistic 2009 und die Fachkonferenzen Air Cargo Europe, marilog und Eurasia waren sehr gefragt. Die Teilnehmer nutzten das Angebot der über 30 weiteren Fachveranstaltungen, um sich über unternehmerische Strategien aus der Krise, Technologien wie RFID, innovative Kundenservice-Konzepte, Wachstumsmärkte wie Türkei, Brasilien und Kroatien oder Green Logistics zu informieren. „Die Foren haben der Branche nicht nur Informationen, sondern auch wertvolle Impulse gegeben. So wird die ,Grüne Logistik’ jetzt als wirkliche Herausforderung verstanden“, erklärte Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik.
transport logistic 2011
Die nächste transport logistic findet vom 10. bis 13. Mai 2011 statt.
Quelle: Neue Messe München
Mob29_05.2009
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bild: Die ISS im März 2009 aufgenommen aus dem Space Shuttle Discovery
Die Internationale Raumstation (engl. International Space Station, kurz ISS)
ISS ist eine bemannte Raumstation, die derzeit in internationaler Kooperation betrieben und weiter ausgebaut wird.
Die Pläne für eine große, internationale Raumstation gehen bis in die 1980er Jahre zurück. Die Station war damals noch unter den Namen Freedom oder Alpha in Planung. Die ISS befindet sich seit 1998 im Bau und ist zurzeit das größte künstliche Objekt im Erdorbit. Sie kreist in ca. 350 km Höhe mit einer Bahnneigung von 51,6° ca. alle 91 min um die Erde und soll nach ihrer geplanten Fertigstellung im Jahre 2011 maximale Abmessungen von etwa 110 m × 100 m × 30 m erreichen. Danach soll sie mindestens bis ins Jahr 2020 weiterbetrieben werden.
Mehr zum Thema "ISS" - hier >
Mehr zu " Vorerst letzter Euro-Baustein für ISS fertig" - hier >
Quelle: wikipedia.org
Mob28_05.2009
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Bild: Das Automated Transfer Vehicle (ATV) ist ein weiterer europäischer Beitrag zur ISS
(Foto: T.A.S.)
Vorerst letzter Euro-Baustein für ISS fertig (Im Blickpunkt-rechts)
Installation von Tranquility im Frühjahr 2010. Mit dem zylindrischen Modul Node 3, auch bekannt als Tranquility, liefert Europa den bislang letzten Hauptbestandteil der ISS ab. Der Baustein wurde von Thales Alenia Space in Turin konstruiert. Als Teil der Raumstation wird Tranquility lebenserhaltende Systeme und ein riesiges Fenster beinhalten, das ebenfalls in Europa gebaut wurde. Tranquility wird in Kürze zum Kennedy Space Center in den USA transportiert, von wo aus ein Shuttle das Modul zur ISS bringen soll. Als wahrscheinlichster Termin gilt der Start der Endeavour im Februar 2010, bei dem die Aussichtsplattform Cupola transportiert werden soll.
Die beiden europäischen Bausteine stellen jedoch noch kein Ende der Erweiterung der ISS dar. Es gäbe noch Wachstumsmöglichkeiten, so Mike Suffredini gegenüber der BBC. "Wenn jemand noch ein Modul in den Orbit bringen möchte, kann er das tun. Unsere russischen Freunde haben noch einige Vorschläge eingebracht. Aber der wichtigste Punkt in der Partnerschaft ist es, sich nun auf die Nutzung zu konzentrieren."
Node 3 Tranquility und Node 2, der ATV Weltraumtransporter, sind der europäische Beitrag zu einem Tauschgeschäft mit den USA. Im Gegenzug transportierte die Nasa im vergangenen Jahr das Forschungslabor Columbus zur ISS. Tranquility ist etwa sieben Meter lang und hat einen Durchmesser von 4,5 Metern. Das zylindrische Design entspricht den bisherigen europäischen Beiträgen zur ISS. Aus der großen Fensterfront sollen die Astronauten zum einen Arbeiten an der Station besser direkt beobachten können und zum anderen einen Blick auf die Erde ermöglicht bekommen.
Quelle: pte
Mob27_05.2009
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Prävention gegen Korruption beim Flughafenausbau in Frankfurt
Seit dem 15. Januar ist das internetbasierte Hinweisgebersystem BKMS® System der Potsdamer Business Keeper AG bei der Fraport AG im Einsatz, um Mitarbeitern und Lieferanten eine sichere Anlaufstelle zur Meldung von Missständen anzubieten. Mit Hilfe des Systems verfolgt der Betreiberkonzern des Flughafens Frankfurt das Ziel, Korruption und sonstigen Unregelmäßigkeiten entschieden entgegenzuwirken.
Die Fraport AG hat sich bereits im Jahr 2003 mit der Einführung eines Werte-Managementsystems eindeutig zu integerem Geschäftsverhalten bekannt. Seit dieser Zeit steht den Mitarbeitern zur Meldung von Missständen ein interner Ombudsmann zur Verfügung. Der bisherige Kommunikationsweg wird jetzt durch das zeit- und ortsunabhängige BKMS® System ergänzt.
"Der unmittelbar bevorstehende Ausbau unseres Flughafens bedeutet große Investitionen, die sicherlich auch Begehrlichkeiten wecken werden", so Otto Geiß, Leiter der Internen Revision bei Fraport. Korruption und Wirtschaftskriminalität, aber auch andere Sachverhalte wie zum Beispiel Vandalismus und Ausweismissbrauch können ab sofort von Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Lieferanten über die Homepage www.fraport.de sicher und wenn gewünscht auch vollkommen anonym gemeldet werden.
"Die Nutzung des zertifizierten BKMS® Systems ermöglicht es den Mitarbeitern, integeres Verhalten im Rahmen des Wertemanagements selbständig und freiwillig basierend auf ihrer Selbstverantwortung für ihr Unternehmen sicherzustellen", erklärt Kenan Tur, Vorstand der Business Keeper AG. "Große Konzerne wie die Bertelsmann AG, Deutsche Telekom AG, RTL Group, Talanx AG und andere sind nicht nur von der Effektivität dieses elektronischen Hinweisgebersystems überzeugt, sondern schätzen auch dessen präventive Wirkung."
Mit der Einführung des BKMS® Systems und ihrem überzeugten Eintreten gegen Korruption und Wirtschaftskriminalität zeigt die Fraport AG, dass wirtschaftlicher Erfolg und unbedingte Einhaltung der Regeln nicht im Widerspruch stehen müssen. Im Gegenteil: beides sind Bedingungen für eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung.
Quelle: pts, Potsdam
Mob26_05.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Europäischer Schienengüterverkehr verzeichnet drastischen Einbruch (Im Blickpunkt-2)
60% der Logistikverantwortlichen prognostizieren weitere Talfahrt. Zweite Auflage des European Rail Freight Survey von Booz & Company / Krise wirkt als Katalysator für strukturelle Anpassungen / Exzellenter Kundenservice und hohe Pünktlichkeit sind neben dem Preis aktuell die wichtigsten Erfolgsfaktoren / Kundenzufriedenheit leidet unter verschlechterter Wettbewerbsfähigkeit.
Während der europäische Schienengüterverkehr in den vergangenen Jahren überproportional von dem dynamischen Wirtschaftswachstum und der Zunahme des Welthandels profitieren konnte, verzeichnet die Branche infolge der
weltweiten Wirtschaftskrise nunmehr einen beispiellosen Nachfrageeinbruch. Das Transportvolumen im Schienengüterverkehr verringerte sich im ersten Quartal 2009 europaweit um 36% gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch andere Verkehrsträger, wie der Strassentransport (-14%) oder die Luftfracht (-23%), hatten im ersten Quartal 2009 schmerzhafte Verluste zu verzeichnen.
In der aktuellen Studie European Rail Freight Survey 2009 der internationalen Strategieberatung Booz & Company haben 250 der europaweit wichtigsten Industrie- und Logistikunternehmen diesen negativen Trend bestätigt. 60% der Befragten erwarten, dass die Nachfrage im Schienengüterverkehr im Gesamtjahr 2009 deutlich sinken wird. Fast ein Drittel geht sogar von einem Rückgang von über 10% aus. Dieser Absatzeinbruch macht sich jedoch nicht in allen Bereichen des Sektors gleichermassen bemerkbar: Der Volumenrückgang und der daraus resultierende Preisdruck schlägt sich vor allem bei den Transporten im kombinierten Verkehr und langfristig geplanten Ganzzügen nieder. Weniger stark betroffen sind der Wagenladungsverkehr sowie kurzfristig bestellte Ganzzüge. Der massive Einbruch in der Stahl- und Automobilindustrie sowie im weltweiten Containerverkehr geht vor allem zu Lasten der langfristig geplanten Züge. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs zwischen traditionellen Staatsbahnen und vielen kleinen Privatbahnen wird der Preisdruck zudem weiter verstärkt.
Krise als Katalysator für Strukturanpassungen
„Die schwere Wirtschaftskrise und der lahmende Welthandel treffen die Transport- und Logistikbranche als Schlüsselindustrie der Globalisierung besonders hart. Wie in vielen anderen Branchen wird die Rezession zum Katalysator für tief greifende Strukturanpassungen“, so Dieter Schneiderbauer, Partner und Logistikexperte bei Booz & Company. „Nach unserer Untersuchung werden die Anbieter gestärkt aus der Krise hervorgehen, die konsequent ihre Produktionskapazitäten anpassen bzw. flexibilisieren und das Leistungsangebot sowie ihre Preisstrategien auf die Anforderungen der unterschiedlichen
Kundengruppen gezielt ausrichten.“
Trotz der aktuellen Krise äusserte sich die Hälfte der Kunden darüber besorgt, dass die Kapazitäten im europäischen Schienengüterverkehr nicht für die zukünftig wieder deutlich steigende Nachfrage ausreichen könnten. Tritt dieses
Szenario tatsächlich ein, so prognostizieren drei Viertel der Logistikmanager für die Phase des Aufschwungs eine Verlagerung von Transportvolumina hin zu anderen Verkehrsträgern, insbesondere der Strasse.
Kundenzufriedenheit leidet unter verschlechterter Wettbewerbsfähigkeit
Die Zufriedenheit der Kunden mit den Anbietern im Schienengüterverkehr hat deutlich abgenommen. Lag sie 2008 auf einer Skala von eins bis sechs (Bewertung 1 = Höchste Zufriedenheit) noch bei 2,8, so liegt sie nun nur noch bei 3,6. Der
Hauptgrund hierfür liegt offensichtlich in der verschlechterten Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Strasse. Während Spediteure die gefallenen Treibstoffpreise direkt an ihre Kunden weitergeben konnten, sind die Trassengebühren und Energiepreise für Güterbahnen im Vorjahresvergleich gestiegen. Ausserdem agieren viele kleine Fuhrunternehmen und osteuropäische Anbieter derzeit mit Dumping-Preisen, um im Geschäft zu bleiben. „Das daraus resultierende Preisgefälle zwischen der Schiene und der Strasse ist nach unserer Untersuchung gegenüber dem Vorjahr der wichtigste Treiber für die
zurückgehende Kundenzufriedenheit“, so Schneiderbauer. Hinzu kommt: Die Erwartungshaltung der Kunden hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Vor dem Auftrag an einen Logistikpartner findet ein aufwändiger Selektionsprozess statt. Dabei steht trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds nicht ausschliesslich der Preis im Vordergrund. Dieser spielt zwar mit 78% (2008: 55%) die wichtigste Rolle, aber dicht dahinter folgen mit der Qualität der Auftragsabwicklung (72%) und der Einhaltung von Lieferterminen (70%) zwei wichtige Servicekriterien.
Die Ergebnisse des European Rail Freight Survey 2009 zeigen den Handlungsdruck für die Akteure im europäischen Schienengüterverkehr auf. Sie müssen zügig ihre Kapazitäten und Kosten an die aktuell deutlich niedrigere Nachfrage anpassen, dürfen dabei aber das mittel- bis langfristig zu erwartende Wachstum nicht aus den Augen verlieren. Infolge der aktuellen Wirtschaftskrise kommt es auch in wichtigen Abnehmerbranchen des Schienengüterverkehrs (z.B. Stahl, Chemie, Automobil) zu Strukturveränderungen. So wird beispielsweise die Verlagerung von Produktionsstätten nach Mittelosteuropa zu neuen attraktiven Schienenverkehren führen. „Um die längeren und komplexeren Lieferketten adäquat bedienen zu können, müssen die Infrastrukturunternehmen auch in der Krise konsequent in den Ausbau des Schienennetzes investieren und die
Optimierung des Kapazitäts- und Auftragsmanagements vorantreiben. Nur so kann die Schiene im Wettbewerb gegen die Strasse langfristig erfolgreich bestehen“, resümiert Schneiderbauer.
Über Booz & Company
Booz & Company ist mit mehr als 3‘300 Mitarbeitenden in 59 Büros auf allen Kontinenten eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Zu den Klienten gehören erfolgreiche Unternehmen sowie Regierungen und Organisationen. Der Gründer Edwin Booz formulierte bereits 1914 die Grundlagen der Unternehmensberatung. Heute arbeitet Booz & Company weltweit eng mit den Klienten zusammen, um die Herausforderungen globaler Märkte zu meistern und nachhaltiges Wachstum zu schaffen. Dazu kombiniert Booz & Company einzigartiges Marktwissen sowie tiefe funktionale Expertise mit einem praxisnahen Ansatz.
Quelle: Booz & Company, Zürich
Mob25_05.2009
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Schweiz und Frankreich regeln Aufsicht über die zivile Flugsicherung im Grenzgebiet (Im Blickpunkt-3)
Vertretungen der Schweizer und der französischen Luftfahrt-Behörden, Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und Direction générale de l'Aviation civile (DGAC), haben die künftige Zusammenarbeit bei der technischen Aufsicht über die grenzüberschreitende Flugsicherung geregelt. BAZL-Vizedirektor Daniel Hügli und Florance Rousse, Direktorin der Direktion für die Sicherheit der Zivilluftfahrt (Direction de la sécurité de l'aviation civile, DSAC) unterzeichneten heute in Genf ein entsprechendes Abkommen.
Die Schweiz nimmt auf der Basis des bilateralen Abkommens über die Luftfahrt mit der EU seit 1. Dezember 2006 am Einheitlichen Europäischen Luftraum (Single European Sky, SES) teil. Der SES will die Bewirtschaftung des Luftverkehrs in Europa durch verbesserte operationelle Konzepte, Betriebssysteme sowie direktere Flugrouten reorganisieren. Die Organisation der Flugsicherung orientiert sich dabei an den Verkehrsströmen und nicht mehr, wie heute, weitgehend an den nationalen Grenzen. Ziel der Reorganisation ist es, die Sicherheit und die Effizienz des Luftverkehrs in Europa zu steigern und gleichzeitig die Kosten und die negativen Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Um eine effiziente Kontrolle der Flugsicherungen innerhalb des SES zu gewährleisten, ist eine enge Zusammenarbeit der staatlichen Aufsichtsbehörden notwendig. Die Schweiz und Frankreich arbeiten bei der grenzüberschreitenden Luftraumüberwachung schon lange zusammen. Der heute unterschriebene Vertrag regelt die Aufsicht über die Tätigkeiten, welche die schweizerische Skyguide und die französische Luftraumüberwachung (Direction des services de la navigation aérienne, DSNA) im jeweils andern Staatsgebiet ausüben. Skyguide ist in der Gegend von Genf für die Luftraumüberwachung über einem Teil des französischen Territoriums zuständig, die DSNA im Raum Basel für Schweizer Gebiet. Das Abkommen sieht insbesondere vor, dass jährlich ein Plan von Inspektionen und Audits erstellt wird unter der Verantwortung der Behörde jenes Staates, aus der die Flugsicherung stammt. Sowohl für die französischen als auch für die Schweizer Behörden stellt es das erste Abkommen im Rahmen des SES dar.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt, Bern
Mob24_05.2009
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Verkehrsprognosen für Auffahrt, Pfingsten und Fronleichnam (Im Blickpunkt-4)
Während Auffahrt, Pfingsten und Fronleichnam muss vor allem auf der Nord-Süd-Achse mit Behinderungen gerechnet werden.
Auf folgenden Strecken erwarten wir Stau oder stockenden Verkehr:
Autobahnen:
Richtung Süden
• A1 Zürich - Genf: zwischen Zürich und Bern, sowie zwischen Lausanne und Morges (Baustelle)
• A2/E35 Basel-Chiasso-Mailand: vor dem Grenzübergang Basel-Weil, zwischen dem Belchen-Tunnel und der Verzweigung Wiggertal, zwischen Erstfeld und dem Gotthard-Nordportal, vor dem Grenzübergang Chiasso-Brogeda und vor der Zahlstelle Como-Grandate
• A3 Basel-Zürich: zwischen dem Grenzübergang Basel-St-Louis und der Verzweigung Wiese
• A13 Chur-Bellinzona: zwischen Nufenen und Hinterrhein (Baustelle), vor dem Nordportal des San Bernardino-Tunnels
• Auf den Umfahrungen von Bern (A1/A6), Lausanne (A1/A9) und Zürich (A1/A3).
Tage und Zeiten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen:
Mittwoch 20.05.: 12.00-22.00 (siehe Gotthard); Donnerstag 21.5.: 07.00-17.00, Freitag 22.5.:16.00-21.00; Samstag 23.5.: 8.00-16.00; Freitag 29.5.: 16.00-21.00 (siehe Gotthard); Samstag 30.5.: 8.00-16.00 Uhr.
Richtung Norden
• A1 Genf-Zürich: zwischen Bern und Zürich sowie zwischen Morges und Lausanne (Baustelle)
• A2/E35 Mailand-Chiasso-Basel: vor der Zahlstelle Como-Grandate, vor dem Grenzübergang Chiasso-Brogeda; zwischen Quinto und dem Gotthard-Südportal, zwischen Reiden und der Verzweigung Härkingen sowie vor dem Grenzübergang Basel-Weil
• A3 Sargans-Zürich-Basel: zwischen Zürich-Brunau und dem Autobahnende und vor dem Grenzübergang Basel-St-Louis
• A4a Zug-Sihlbrugg: zwischen Baar und dem Autobahnende in Sihlbrugg
• A9 Martigny-Lausanne: zwischen Bex und dem Glion-Tunnel
• A13 Bellinzona-Chur: vor dem Südportal des San Bernardino-Tunnels, zwischen Hinterrhein und Nufenen (Baustelle)
• Auf den Umfahrungen von Bern (A1/A6), Lausanne (A1/A9) und Zürich (A1/A3)
Tage und Zeiten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen:
Samstag 23.5.: 10.00-21.00; Sonntag 24.5.: 10.00-21.00 (siehe Gotthard); Samstag 30.5.: 11.00-18.00; Montag 01.06.: 12.00-21.00 (siehe Gotthard); Freitag 05.06.: 16.00-21.00; Samstag 06.06.: 10.00-21.00; Sonntag 07.06.: 15.00-20.00; Samstag 13.06.: 08.00-16.00; Sonntag 14.06.: 15.00-20.00 Uhr.
Gotthard-Strassentunnel
An einigen Abenden kann der Stau vor dem Gotthard-Tunnel möglicherweise
länger als angegeben dauern. Dies an folgenden Tagen: 20., 24.,29. Mai und 1. Juni. Am Montag 25.05. und am Dienstag 02.06. kann es zwischen 12.00 und 21.00 Uhr zu Stau vor dem Gotthard-Südportal kommen.
Hauptstrassen und Grenzübergänge
Reger Verkehr ist auch auf den folgenden Strecken möglich: Spiez-Kandersteg (Hinreise), Gampel-Goppenstein (Rückreise), im Sihltal (Langnau a.A.-Sihlbrugg), Wädenswil-Hirzel- Sihlbrugg, auf der Axenstrasse (Brunnen-Flüelen) Bellinzona-Locarno, sowie an den Grenzübergängen Au, Koblenz, St. Margrethen und Thayngen sind Wartezeiten möglich.
Weitere Informationen
Sprachgesteuerter Telefondienst von Viasuisse: Nummer 163 (50 Rappen pro Anruf und pro Minute); die nationalen Radiosender DRS, RSR und RSI; Internetseiten: www.tcs.ch, www.sbb.ch, www.teletext.ch (Schienenverkehr Seiten 486/487; Strassenverkehr 491-498) und www.bls.ch.
Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA, Bern
Mob23_05.2009
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Bundesrat gibt grünes Licht für Bahn-Doppelspur Hüntwangen-Rafz (Im Blickpunkt-5)
Der Bundesrat hat die Finanzierungs-Vereinbarung mit der SBB f ür die Realisierung der Doppelspur Hüntwangen-Rafz genehmigt. Es handelt sich um die vierte Vereinbarung für den Anschluss der Ostschweiz an das europäische Hochleistungs-Eisenbahnnetz (HGV-Anschluss).
Damit kann die SBB die Doppelspur zwischen Hüntwangen und Rafz im Korridor Bülach-Schaffhausen bauen. Der Bau soll spätestens Ende Juli 2009 beginnen und Ende 2010 abgeschlossen sein. Die Plangenehmigungsverfügung (Baubewilligung) des Bundesamtes für Verkehr ist am 4. Mai 2009 rechtskräftig geworden.
Für die Arbeiten im Rahmen der HGV-Anschluss-Ausbauten Bülach-Schaffhausen stehen gemäss Parlamentsbeschluss 130 Millionen Franken (Preisstand Oktober 2003) zur Verfügung. Der Doppelspurausbau Hüntwangen-Rafz ist Teil dieses Vorhabens. Dessen Kosten betragen 42 Millionen Franken. Das zweite Teilprojekt, der Doppelspurausbau zwischen Jestetten und Neuhausen, wird voraussichtlich im nächsten Jahr zur Ausführung gelangen.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Bern
Mob22_05.2009
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  Anerkennung – Balsam für die Seele
Anerkennung drückt gleichzeitig Akzeptanz, Lob und Respekt aus. Es gibt wohl keinen Menschen, der persönlicheAnerkennung zurückweist. Oft trifft das Gegenteil zu: Vielfach sind für Mitmenschen, Angestellte und Vorgesetzte AkzeptanzLob und Respekt gegenüber anderen fast Fremdwörter geworden.
(Bilder oben: Paul Grossenbacher, Direktor der Sparte Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge)
Welchen Wert die Anerkennung für den Einzelnen bedeutet und welche positive Ausstrahlung sich daraus ergibt, haben die Verantwortlichen der Nutzfahrzeugsparte von Mercedes-Benz (MB) in der Schweiz schon vor Jahrzehnten erkannt. Aus der breiten Reihe von Aktivitäten der Mercedes-Benz-Nutzfahrzeuge für «Persönlichkeiten des Alltags» stellen wir hier zwei wirkliche Besonderheiten vor: Von einem Unternehmen als Millionär anerkannt und bei einer grossen Gala in Würde geehrt zu werden, passiert nicht so oft. Ein anderes Glück widerfährt jährlich rund 3000 Lastwagen-Chauffeuren, die einen Mercedes-Benz-Lastwagen steuern. Sie werden nämlich von einer Fee aufgespürt, aufgemuntert und beschenkt.
Der Traum vom Millionärsein
Seit 1977 – also seit zwanzig Jahren werden von Mercedes-Benz Chauffeure geehrt, die eine oder mehrere Millionen Kilometer auf einem MB- oder einem Saurer-Lastwagen zurückgelegt haben. Eine Million Kilometer entspricht etwa 25 Erdumrundungen und rund 20’000 Stunden berufliche Tätigkeit hinter dem Steuer. Um eine Million Kilometer rückzulegen, benötigt ein durchschnittlicher Automobilist zwischen 60 und 100 Jahre.
Gefunden werden die Kilometermillionäre über einen Aufruf bei den Transportunternehmern und den MB-Fahrern. Die potenziellen Millionäre melden sich bei ihrer MB-Vertretung, wo die Aufzeichnungen von Fahrtenschreibern überprüft und die Anmeldeformalitäten erledigt werden. Die Anmeldung wird jeweils vom Chauffeur, dem Chef des Transportunternehmens und der MB-Vertretung unterzeichnet.
 
Alle zwei Jahre eine Millionärsgala
Seit etwa zehn Jahren werden die Millionäraspiranten jeweils auch mit Partnerin oder Begleitperson zur alle zwei Jahre stattfindenden Millionärsgala eingeladen. Früher fanden die Festivitäten jährlich, aber mit einer kleineren Teilnehmerzahl statt.
 Lange Zeit war das Verkehrshaus in Luzern Treffpunkt und Start zur Gala. Diese fand mit Prominenz, wie mit dem Velorennfahrer Ferdy Kübler und dem Sänger John Brack auf dem See statt. Aufgrund des gestiegenen Interessens und der immer grösser werdenden Teilnehmerzahl, entschied MB den Anlass alle zwei Jahre an einem stets anderen Standort und mit grösserer räumlichen Kapazität als in Luzern durchzuführen.
(Bilder oben: Mercedes-Benz empfing die geladenen Gäste auf der Station Staffel der Rigi-Bahnen mit einem ganz besonderes Highlight - einem Mercedes Benz Actros V8. Bevor dies möglich war, bedurfte es eines nicht alltäglichen Bahntransportes der Rigi-Bahnen.)
Im Jahr 2007 fand die Feier der Millionäre auf dem Militärflugplatz in Dübendorf statt. 2009, genauer am Samstag 16. Mai, trafen sich die frischgebackenen Millionäre auf Einladung von Mercedes-Benz auf der Rigi, dem traditionsbefrachteten Innerschweizer Hausberg.
   
   
(Bilder: Die «Kilometer-Millionärs-Gala» von Mercedes-Benz fand 2009 auf der Station Staffel der Rigi-Bahnen in einem ganz besonderem Ambiente statt.)
Wie es sich für eine Gala gehört, konnten sich die geladenen Gäste über ein Gourmetbuffet und diverse Showacts von Vormittags bis in den frühen Abend hinein bestens vergnügen. Im Zentrum der Veranstaltung stand natürlich die Ehrung der «Kilometermillionäre». In diesem Jahr wurden insgesamt 81 Lastwagen-Chauffeure und 1 Lastwagen-Chauffeurin für eine und mehr Millionen gefahrene Kilometer beglückwünscht. Dabei wurden ein Chauffeur für vier, drei Fahrer für drei, zwölf für zwei und sechsundsechzig für eine Million gefahrene Kilometer geehrt. Als Auszeichnung erhielten die «Millionäre» auf der Showbühne aus den Händen von Paul Grossenbacher, dem Direktor der Mercedes-Benz-Nutzfahrzeuge, eine Urkunde, eine Uhr und eine Anstecknadel als Dankeschön und Erinnerung. Übrigens soll bisher nur zwei Mal ein Chauffeur mit vier Millionen Kilometern ausgezeichnet worden sein.
 Unterwegs mit der Lucky-Trucker-Fee
Seit der Lancierung der Lucky-Trucker-Fee sind bereits über 25 Jahre vergangen. Die derzeitige Lucky-Truckerin, Patrizia Baumgartner, ist für Mercedes-Benz bereits das achzehnte Jahr zu den Chauffeuren unterwegs. Ihre Vorgängerin war es während fünf Jahren.
Die Aufgaben der Lucky-Trucker-Fee fallen bei MB unter die Kundenbetreuung, Stufe «Chauffeur». Das Ziel ist dabei, möglichst viele Chauffeure – in erster Linie mit Mercedes-Benz Lastwagen – zu treffen. Dabei gilt es, mit den Kapitänen der Strasse das Gespräch zu suchen, ihnen bei möglichen schnell und unkompliziert weiter zu helfen und allenfalls die richtige Kontaktperson oder Garage zu vermitteln.
Patrizia Baumgartner fährt die neusten Nutzfahrzeuge von Mercedes-Benz bei entsprechenden und regelmässigen Trainings selber. Bei internen Instruktionsmeetings holt sie sich zusätzliches Wissen, um für ihre Aufgabe bestens gerüstet zu sein.
Hie und da gibt es bei den Gesprächen mit den Chauffeuren neben den beruflichen auch private Angelegenheiten zu besprechen. Und dass die Lucky-Trucker-Fee dies ausgezeichnet macht, zeigt sich an den vielen spontanen Reaktionen der Chauffeure, wenn sie irgendwo auftaucht. Bei Begegnungen auf der Fahrt, wird nicht selten die Lichthupe zum Gruss betätigt.
Ein Tagesablauf der Lucky-Trucker-Fee
Anfangs Jahr erstellt sie einen Plan mit Daten und Regionen, wo sie über das Jahr ihrer Aufgabe jeweils nachgehen will. Einmal im entsprechenden Gebiet angekommen, sucht sie Parkplätze, Raststätten, Industriequartiere, Kiesgruben und sonstige Orte auf, wo sie Chauffeure beim Rasten oder bei der Arbeit vermutet. Viele trifft sie jeweils zwischen 9.00 und 12.00 Uhr bei der Verpflegung in einem Restaurant an. Der erste Check wird am Lastwagen durchgeführt: Sie sucht zuerst rundherum nach dem Lucky-Trucker-Kleber und anschliessend nach dem Chauffeur. Fahrer mit einem Aufkleber an ihrem Fahrzeug beglückt sie gleich mit einem Geschenk (z. B. MB-Gürtel), mit der MB-Zeitschrift «On the Road» und neuen Aufklebern. Solchen ohne Aufkleber übergibt sie neben einem Trostpflaster auch die neusten Lucky-Trucker-Kleber für den Fall eines nächstens Zusammentreffens. Jeder Kontakt wird, letztlich auch aus Gründen der Kontaktkontrolle, mit dem Ausfüllen eines Wettbewerbstalons abgeschlossen. Bei der jährlichen Verlosung haben die Chauffeure die Chance, einen der attraktiven Preise (z. B. eine Reise) zu gewinnen.
Und was meint Patrizia Baumgartner auf die Frage nach besonderen Erlebnissen bei der Erfüllung ihrer Aufgabe? An ein wirklich negatives Erlebnis könne sie sich in allen diesen Jahren nicht erinnern. Die Chauffeure, überwiegend Männer, seien immer sehr herzlich und zuvorkommend. Selbst solche, die sie gelegentlich einmal aus ihrem Schlaf in der Fahrerkabine hole, um ihnen das Geschenk zu überreichen, seien nach einer kurzen Schlaftrunkenheit plötzlich «quitsch fiedel». Die Lucky-Trucker-Fee ist nach den vielen Einsatzjahren in Kreisen der Strassenkapitäne keine Unbekannte mehr.
Im Lauf der Jahre habe sich neben der Technik viel verändert. Vor allem die Hektik, der massive Druck und die grössere Belastung, denen sich die Chauffeure täglich aussetzen müssen, seien heute merklich grösser geworden. Nicht selten sei dies auch ein ernsthaftes Gesprächsthema. Im Weiteren merke man, dass auch bei den Chauffeuren ein Generationenwechsel stattfinde.
Abschliessend meint Patrizia Baumgartner, dass sie ihre Tätigkeit nach wie vor über alles liebe. Sie freue sich immer wieder, wenn sie an der Basis für ihren Arbeitgeber viel Positives bewirken könne. Besonders befriedigend sei es, den Chauffeuren, also Menschen, die nicht immer angenehm im Rampenlicht stehen, hin und wieder eine kleine Freude bereiten zu können.
Abschliessend sei noch erwähnt
Auch wenn die beiden Aktivitäten bei Mercedes-Benz zu einer gezielten und erfolgreichen Marketingstrategie gehören, haben sie unglaublich viel Sympathisches an sich. Hier werden Menschen, die auch oft nicht direkt in die Kaufentscheidung eines neuen Lastwagens eingebunden sind, mit viel Aufwand und Engagement ehrliche Anerkennung gezollt. Es sind die Chauffeure, die Strassenkapitäne, die für das gute Funktionieren unserer Wirtschaft täglich eine wichtige Arbeiten erledigen.
Bilder, Text: Rolf Grob, Mobilität, Winterthur
Weitere Bilder - mehr als 300 - finden Sie in unserer Bildergalerie >hier
Der Anlass und die frisch gebackenen Millionäre werden zudem in der gedruckten Ausgabe
der Mobilität, der «Trucking - Gala 2009», noch besonders gewürdigt!
Mob21_05.2009
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Volvo 7700 Hybrid: Unkompliziert in die saubere Zukunft
Für den Einstieg in die zukunftgerichtete Hybrid-Technologie offeriert die Volvo Bus Corporation eine einfache, effiziente und bezahlbare Lösung. Sie heisst Volvo 7700 Hybrid. Der innovative Stadtbus spart mit seinem diesel-elektrischen Antrieb bis zu 30 Prozent Treibstoff. Das clevere Volvo-Hybrid-Konzept punktet aber auch bei der Wirtschaftlichkeit. Die Mehrinvestitionen in die umweltschonende Technik lassen sich amortisieren. Von den Vorteilen des Volvo 7700 Hybrid ist auch die PostAuto Schweiz AG überzeugt. Sie wird einen der weltweit ersten Volvo 7700 Hybrid im Liniendienst einsetzen.
Sparsam unterwegs sein und die Umwelt bestmöglichst schonen, das sind zwei Kernwerte in der Unternehmensphilosophie der PostAuto Schweiz AG. Angestrebt werden damit die Reduzierung des CO2-Ausstosses und die Schonung der Umwelt. Doch auch die Wirtschaftlichkeit des Busbetriebs spielt eine gewichtige Rolle. PostAuto Schweiz strebt deshalb ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ökologischem Mehrwert und finanziellen Zusatzinvestitionen an, wenn es um Beschaffungen von Fahrzeugen mit alternativer aber teurerer Antriebstechnik geht. Zu dieser
Strategie passt der neue Volvo 7700 Hybrid bestens. Er setzt Bestwerte beim Treibstoffsparen und damit bei der Reduzierung des Schadstoffausstosses. Und gleichzeitig garantiert der Volvo 7700 Hybrid trotz innovativem Antriebskonzept eine hohe Wirtschaftlichkeit im Einsatz.
Nach seiner Weltpremiere an der IAA 2008 in Hannover im vergangenen September tritt nun der Volvo 7700 Hybrid in die Phase der Einführung. Die ersten Testfahrzeuge gehen noch in diesem Jahr bei Kunden in den Liniendienst.
Anfangs 2010 wird der erste auf der Produktionslinie gefertigte Vorserienbus an PostAuto Schweiz AG geliefert, welche mit dem Hybrid-Bus Neuland betritt. Sie erwartet von den Einsatzerfahrungen mit der alternativen Antriebstechnologie Impulse für künftige
Beschaffungsprojekte. Für die Volvo Bus Corporation bilden die Praxis-Einsätze mit dem Volvo 7700 Hybrid die letzte Bestätigung, dass das hauseigene Hybrid-Konzept reif für den Markt ist. Die Aufnahme der Serienproduktion ist für Anfang 2010 vorgesehen.
Ein Konzept mit vielen Vorteilen
Warum kompliziert, wenn es einfach auch geht? Der Stadtbus Volvo 7700 Hybrid zeigt eindrücklich, dass innovative Antriebskonzepte nicht zwingend auf einer komplexen Technik aufbauen müssen. Im Prinzip ist der Volvo 7700 Hybrid nämlich ein ganz normaler Niederflur-Stadtbus. Der 12-Meter-Zweiachser nimmt gleich viele oder sogar mehr Fahrgäste mit, wie sein konventioneller Kollege. Betriebseinschränkungen im flachen und hügeligen Gelände kennt er keine, nur für Bergstrecken ist es nicht geeignet. Für die Wartung müssen sich Personal und Werkstätten kaum neu ausrichten. Der Volvo 7700 Hybrid nutzt ausschliesslich Komponenten, die entweder zur bisherigen Volvo-Busplattform gehören oder innerhalb des Volvo-Konzerns neu entwickelt wurden.
Simpel, aber clever, so lässt sich die innovative Technik, die hinter dem modischen Kleid des Volvo 7700 Hybrid steckt, am besten umschreiben. Angetrieben wird der Bus von einem Parallel-Hybrid-System. Dieses entspricht im Grunde genommen einem klassischen Antriebsstrang. Als zusätzliches Element ist zwischen Kupplung und Getriebe ein Elektromotor eingefügt. Diese Anordnung gibt antriebstechnisch einen maximalen Spielraum: Diesel- und Elektromotor können je nach Fahrsituation gemeinsam oder einzeln arbeiten. Weil der Elektromotor gleichzeitig aber auch ein Generator ist, wandelt er die beim Bremsen anfallende Energie in elektrischen Strom um. Leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkumulatoren speichern diese elektrische Energie. Beim Anfahren fliesst der Strom in den Elektromotor zurück. Die Kapazität reicht aus, um im rein elektrischen Betrieb bis zu einer Geschwindigkeit von 15 bis 20 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Erst dann schaltet sich der Dieselmotor zu.
   
Beim Bremsen füllt sich der Stromspeicher
Danach arbeiten Dieselmotor und Elektromotor parallel zusammen, um die Fahrgeschwindigkeit aufrecht zu erhalten. Der Elektromotor bewirkt eine zusätzliche Verstärkung des Drehmoments. Bei höheren Geschwindigkeiten wird der Bus nur vom Dieselmotor angetrieben. Den grössten Spareffekt erzielt der Volvo 7700 Hybrid im innerstädtischen Stopp-and-go-Verkehr, weil dann die regenerative Bremsenergie, die sonst als Abwärme verloren geht, besonders gross ist. Dabei sinkt der Dieselverbrauch im Vergleich zum herkömmlichen Stadtbus um bis zu 30 Prozent. Doch auch auf Agglomerationslinien mit weniger Stopps und Haltestellen glänzt der Parallel-Hybrid mit deutlich reduziertem Dieselkonsum. Und ebenfalls in der typisch schweizerischen Überland-Topografie mit vielen Steigungen und Talfahrten garantiert der Volvo 7700 Hybrid einen grossen Spareffekt.
Interessant ist der Volvo 7700 Hybrid nicht nur wegen seinen Qualitäten als Diesel- und Abgasminimalist, sondern auch aus wirtschaftlichen Überlegungen. Durch das Bremsen via Elektromotor-Generator nimmt der Verschleiss der Bremsbeläge ab, der Einsatz des Elektromotors, der ohne Kupplung mit maximalem Drehmoment anläuft und stufenlos hochdreht, entlastet das Getriebe.
Die Technik im Detail
Herzstück des Volvo-Parallel-Hybrid-Konzepts ist das elektrische Motoren-Generator-Modul I-SAM (Integrated Starter Alternator Motor). I-SAM besteht aus einem Elektromotor mit permanenten Magneten, der mit Wechselstrom betrieben wird. Im Bremseinsatz erzeugt I-SAM ebenfalls Wechselstrom. In einem für hohe Leistungen ausgelegten PMU-Modul (Powertrain Management Unit) wird der Wechselstrom in Gleichstrom für das Fahrzeug-Bordnetz und die Lithium-Ionen-Akkumulatoren umgewandelt. Der PMU-Rechner koordiniert zudem die Leistung von Diesel- und Elektromotor, schaltet zwischen den Antriebsquellen um, überwacht das Laden und Entladen der Batterien und steuert das I-Shift-Getriebe und die Kupplung.
Der gesamte Antriebstrang des Volvo 7700 Hybrid passt ohne grössere Anpassungen in die bestehende Bus-Chassisfamilie. Für die kompakten Baumasse sorgt der kurze D5-Vierzylinder-Dieselmotor, der stehend hinten links im Busheck eingebaut wird. Der kurze Motor lässt genügend platz für das ebenfalls sehr schmal gehaltene I-SAM-Modul. Die Nebenaggregate des Volvo 7700 Hybrid sind nicht wie üblich mechanisch über Keil- und Zahnriemen mit dem Dieselmotor verbunden, sondern sie besitzen eigene, elektrische Antriebe. Dieses Konzept hat zwei Vorteile: Bei der Anordnung der Aggregate ergibt sich innerhalb des Busses ein grösserer Spielraum und zusätzlich wird Energie gespart. Im Volvo 7700 Hybrid schalten sich die Elektromotoren des Lenkservos, des Luft-Kompressors oder verschiedener Kühllüfter nur dann zu, wenn sie effektiv benötigt werden.
Der Volvo 7700 Hybrid bietet auf seiner gesamten Länge Niederflurkomfort. Die Einstiegshöhe liegt mit Kneeling-Funktion bei 27 Zentimetern bei allen Einstiegen. Der Stahl-Aufbau ist im Frontbereich zusätzlich verstärkt, um bei Kollisionen mehr Sicherheit zu bieten. Die Vorderachse wurde modifiziert und gewichtsoptimiert. Der maximale Lenkeinschlag liegt nun bei 54 Grad.
Niedrigere Emissionen und leiserer Betrieb
Ein Citybus mit Hybridantrieb verursacht weniger Abgase und läuft leiser als ein gleich grosser Bus mit Dieselmotor. Der Volvo 7700 Hybrid kann die CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent verringern, während der Euro-V-EEV Motor mit SCR (selektive katalytische Reduktion) in Hybridausführung die Schadstoffmengen und Stickoxidemissionen um 40 bis 50 Prozent reduziert. Der optionale Dieselpartikelfilter (DPF) senkt die Partikelmenge weiter um bis zu 80 Prozent.
Über kurze Strecken kann der Bus auch nur vom Elektromotor angetrieben werden und verursacht so überhaupt keine Abgase. In Busgaragen bewirkt dies eine enorme Verbesserung der Arbeitsverhältnisse.
Der Geräuschpegel des Volvo 7700 Hybrid liegt im normalen Verkehr wesentlich niedriger als bei einem Bus mit Dieselmotor. Wenn nur der Elektromotor als Antrieb verwendet wird, wie zum Beispiel beim Anfahren an einer Haltestelle, läuft er fast geräuschlos.
Gleiches Gewicht und gleiche Zahl von Fahrgästen
Der Volvo Hybridbus hat eine LithiumIonenBatterie zur Speicherung elektrischer Energie. Durch das parallele System kann diese Batterie kleiner sein, als bei anderen Hybridkonzepten und verringert das zusätzliche Gewicht. Auch der kleinere vierzylindrige 5-Liter-Motor D5 hilft, das Gewicht zu verteilen. Alles in allem wiegt der Volvo 7700 Hybrid etwa gleichviel wie das konventionelle Volvo-7700-Modell, kann aber dank ausgeglichener Gewichtsverteilung um bis zu sieben Fahrgäste mehr befördern.
Der Motor ist wie bei anderen Volvo-7700-Modellen hinten links eingebaut, so dass die Gestaltung des Fahrgastraums ein leichtes Ein- und Aussteigen ermöglicht. Die Lage der Batterie hat ein leichtes Restyling der Fahrzeugfront ermöglicht. Mit der Markteinführung des Volvo 7700 Hybrid wurde ergänzend zu dem Hightech-Antriebsstrang eine durchgreifende Umgestaltung des Exterieurs vorgenommen.
Hybridbusse lassen sich leicht in Fahrzeugparks eingliedern, die bereits aus Dieselbussen bestehen. Die Wartung der Hybridbusse ist gleich unkompliziert wie bei anderen Dieselbussen, abgesehen von etwas zusätzlicher Schulung des Wartungspersonals. Die Hybridbatterien sind einfach und sicher in einer normalen Busgarage zu handhaben.
Technische Daten des Volvo 7700 Hybrid
Länge: 12,07 m
Höhe: 3,2 m
Breite: 2,55 m
Radstand: 5,95 m
Zulässiges Gesamtgewicht: max. 18’000 kg (18’900 kg technisch zulässig)
Federung: Luftfederung, Absenkung (Kneeling)
Bremsen: elektronisch gesteuerte Scheibenbremsen (EBS)
Anzahl Türen: Drei, durch hochmoderne Elektromotoren betätigt
Klimaanlage: Vollelektrisch betriebene Klimatisierung des Fahrgastraums
Einstiegshöhe: 27 cm (abgesenkt)
Höchstzulässige Anzahl Fahrgäste: etwa 95, je nach Ausstattung des Busses
Hybridsystem: Paralleler Antrieb Volvo I-SAM / Diesel
Dieselmotor: Volvo D5, 5 Liter Hubraum, 4 Zylinder, Euro-V-EEV (mit zusätzlichem Dieselpartikelfilter), Leistung/Drehmoment 215 PS, 800 Nm
Elektromotor: Leistung/Drehmoment 160 PS, 800 Nm
Getriebe: Volvo I-Shift-Getriebe (automatisiertes mechanisches Getriebe)
Quelle: Volvo Trucks (Schweiz) AG, Abteilung Bus
Mob20_05.2009
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Gutgläubigkeit ist Sicherheitsrisiko in Social Networks (Im Blickpunkt - Spezial)
Die Menge der Userdaten rentiert sich für Hacker! Auf der IT-Sicherheitskonferenz ShmooCon 2009 in Washington haben zwei Sicherheitsexperten demonstriert, wie einfach es für Hacker sein kann, die Sicherheitslücken von Social Networks auszunutzen. Dadurch, dass die User der Networks Fotos, Texte, Musik und andere Inhalte mühelos hinauf laden können, haben es auch Angreifer leicht. Risiken bringt außerdem die Tatsache mit sich, dass viele User vom Arbeitsplatz aus auf Social Networks zugreifen. Die Vorführung mit dem Titel "2.0: Weitere Grübeleien über Attacken auf Social Networks" wurde von Nathan Hamiel und Shawn Moyer durchgeführt. "Social Networks sollen so viele User wie möglich auf einer Plattform vereinen und für Angreifer rentiert sich das natürlich", so Moyer gegenüber dem Magazin CSO.

User-Konten auf Social Networks können mit einer Vielzahl von einfachen Tricks gekapert und verunstaltet werden, meinen die beiden Experten. Ein User-Konto kann außerdem wiederum dafür verwendet werden, um andere User oder Web-2.0-Anwendungen zu attackieren. "Jede Anwendung kann dazu genutzt werden, andere Applikationen anzugreifen und eine Anwendung kann dazu verwendet werden, um die gesamte Datei zu sehen, wenn die Privatsphäre-Einstellungen ausgeschaltet sind", erklärt Hamiel. Social Networks können auch in Mikro-Botnets eingebunden werden und durch fehlgeleitete Direktnachrichten auf Twitter können beispielsweise Telefonnummern von Berühmtheiten ausgeforscht werden.
Das Grundproblem liegt jedoch darin, dass die meisten Menschen zu gutgläubig sind, meint der Sicherheitsberater James Arlen. "Es ist eigentlich ein unüblich hohes Level an Vertrauen, wenn man sich das Profil einer Person anschaut und sagt 'ich kenne diese Person', aber keinen Versuch macht, die Identität zu verifizieren", meint Arlen. Während der Vorführung auf der Konferenz konnten durch ein gefälschtes LinkedIn-Profil eines prominenten IT-Sicherheitsexperten die Kontakte von über 50 Personen, darunter teils wichtige Führungskräfte, gesammelt werden.
Quelle: pte, Framingham
Mob19_05.2009
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Experten und Erfolgsstrategien auf den 12. IFF-Wissenschaftstagen (Veranstaltungen -Mai-Archiv-2)
Mit Fachtagungen zum Thema Digital Engineering, zur Logistik und zur Robotik bietet das Fraunhofer IFF Entwicklern und Anwendern ein spannendes Forum für den Austausch zu aktuellen Trends und Perspektiven. Mehr als 400 Gäste erwartet das Fraunhofer IFF in Magdeburg vom 16. bis 18. Juni 2009.
Spezialisten aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Politik haben sich diesen Termin lange im Terminkalender vorgemerkt. Viele von ihnen kommen jährlich. Denn die IFF-Wissenschaftstage haben sich als ein anerkannter Branchentreff etabliert. Im Zentrum des Interesses stehen die praktischen Erfahrungen hochrangiger Experten: Sie erlauben seltene Einblicke in ihre Erfolgsstrategien.
Die Fachtagung »Digital Engineering zum Entwickeln, Testen und Betreiben technischer Systeme« widmet sich vor allem dem Maschinen- und Anlagenbau und der Automobilindustrie. Institutsleiter Prof. Michael Schenk hat Schwerpunkte auf die Themen der digitalen Produkt- und Prozessentwicklung, auf die digitale Fabrik sowie auf die berufliche Qualifikation gesetzt. Schenk trifft damit den Nerv der Zeit: »Die virtuellen Technologien sind nicht mehr wegzudenken. Man kann allerdings viel mehr damit gewinnen, als die Konstruktion in 3-D. Das zeigen wir auf den 12.
IFF-Wissenschaftstagen.« An seinem Virtual Development and Training Centre VDTC präsentiert das Fraunhofer IFF das Know-how der klugen Köpfe und die weltweit einzigartige technische Ausstattung der Forschungseinrichtung. So können die Gäste unter anderem den einzigartigen Elbe Dom, eine 360-Grad-Großprojektionsfläche bestaunen. Sogar im Maßstab 1:1 werden hier virtuelle Fabriken dreidimensional dargestellt.
Im Fokus der Logistik-Fachtagung steht neben »Mobilität und Verkehr« die aktuell stark forcierte »Grüne Logistik« auf dem Programm. Die moderne Logistik muss nicht nur globale Netzwerke planen, steuern und optimieren, sondern auch komplexe Netzwerke managen, Risiken beherrschen und gleichzeitig mit vorhandenen Ressourcen noch sparsamer umgehen.
Automatisierungsexperten kommen auf einer dritten Fachtagung auf ihre Kosten. Mit »Sicherheit in der Mensch-Roboter-Interaktion« steht ein Thema auf dem Programm, das die gesamte Branche aktuell beschäftigt: die Interaktion zwischen Mensch und Roboter ohne trennende Schutzeinrichtungen. Dahin bewegt sich der Trend, doch braucht man dafür neue Sicherheitskonzepte und Technologien.
Das Erfolgsrezept der IFF-Wissenschaftstage besteht einerseits aus der gelungenen Mischung exzellenter Referenten. Andererseits erlaubt es den spannende Einblicken in aktuelle Forschungsaufgaben, die sich die Wissenschaftler gemeinsam mit ihren Industriepartnern vorgenommen haben und den besten Möglichkeiten für persönliches Networking.
Weitere Informationen: www.vdtc.de
Quelle: Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, D-Magdeburg
Mob18_05.2009
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LIGNA HANNOVER: Starker Auftritt trotz Wirtschaftskrise (Veranstaltungen -Mai-Archiv-2)
1 752 Aussteller auf der weltweit größten Messe für die Forst- und Holzwirtschaft Ressourceneffizienz Leitthema der Messe Umfangreiches Rahmenprogramm in allen Themenbereichen Höchstmaß an Internationalität.
Positive Zeichen in der Wirtschaftskrise setzt die LIGNA HANNOVER vom 18. bis 22. Mai 2009. Die Weltleitmesse für die Forst- und Holzwirtschaft steht in diesem Jahr unter dem Motto "Making more out of wood - Technologie für Ressourceneffizienz".
"Die LIGNA wird in diesem Jahr mit besonderer Spannung erwartet.
Trotz der aktuellen Entwicklungen auf den Weltmärkten verzeichnet die LIGNA ein hervorragendes Ergebnis. 1 752 Aussteller zeigen, wie intelligente Technik und Dienstleistung ein sparsames Wirtschaften entlang der gesamten Prozesskette ermöglichen - und zwar von der Waldanpflanzung bis zur Möbelproduktion. Alle Marktführer sind auf der Messe vertreten", sagt Stephan Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. "Auf der LIGNA als Weltleitmesse für die internationale Forst- und Holzwirtschaft werden Trends für die Branche gesetzt. Die LIGNA 2009 wird der Branche Orientierung geben."
Auf 130 036 Quadratmetern Netto-Ausstellungsfläche inklusive Sonderschauen demonstrieren die Aussteller ihre Produkte und Lösungen. Ob für die Holzernte und -bringung, Maschinen, Geräte oder Werkzeuge - auf der LIGNA sind die Lösungen zu finden, um den gewachsenen Anforderungen in der Forst- und Holzwirtschaft gerecht zu werden. Die Maschinenanbieter zeigen ihre Innovationen in den Bereichen Sägewerkstechnik, Holzwerkstoff- und Furnierherstellung, Möbelindustrie, Handwerk, Massivholzverarbeitung, Forstwirtschaft und Forsttechnik. Zum dritten Mal ist die "Handwerk, Holz & mehr" als die "Messe in der Messe" dabei. Hier hat das Handwerk seinen festen Platz gefunden. Tischler, Schreiner, Zimmerer und Montagebetriebe, aber auch Architekten und Planer finden hier modernste Maschinen, Geräte, Werkzeuge und Zubehör bis hin zu IT-Lösungen, eine Fülle innovativer Anwendungen von Holz und Holzwerkstoffen sowie die Demonstration neuester Techniken.
Zahlreiche anwenderorientierte Sonderpräsentationen, Seminare und Fachtagungen sowie internationale Kontaktbörsen und Kongresse runden das Ausstellungsprogramm der LIGNA HANNOVER 2009 ab und tragen wesentlich zum Wissenstransfer und Networking bei www.ligna.de/sonderpraesentationen .
Die LIGNA ist so international wie keine andere Messe im weltweiten Wettbewerbsumfeld. Mehr als die Hälfte der Aussteller kommen aus dem Ausland. An der Spitze der Top-Ten-Länder, die mit ihren Unternehmen auf der LIGNA HANNOVER 2009 ausstellen, steht flächenmäßig Deutschland, gefolgt von Italien, Österreich, der Schweiz, Spanien, Dänemark, den Niederlanden, Taiwan, Finnland und Schweden. Auch der hohe Anteil der ausländischen Besucher bestätigt die Internationalität.
Quelle: Deutsche Messe AG
Mob17_05.2009
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Besucherrekord auf der 25. iaf in Münster (Veranstaltungen -Mai-Archiv-2)
Vom 21. bis 23. April 2009 fand in Münster (D) die 25. iaf, Int. Ausstellung Fahrwegtechnik, statt. Sie ging mit einem Rekordergebnis zu Ende. In drei Messetagen konnten rund 25.000 Fachbesucher registriert werden. 177 Aussteller aus 15 Nationen zeigten die neusten Entwicklungen aus den Bereichen Schienen- und Fahrwegtechnik.
Auf der iaf in Münster zeigten in dieser Woche 177 Aussteller aus 15 Nationen die neusten Entwicklungen aus den Bereichen Schienen- und Fahrwegtechnik. Organisiert vom Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e.V. (VDEI), hat die iaf das Ziel, auf Innovationen der Branche aufmerksam zu machen. Mit Erfolg: Die iaf konnte rund 25.000 Besucher begrüßen. Unter den Gästen waren neben Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, auch Dr. Berthold Tillmann, Oberbürgermeister der Stadt Münster und Dr.-Ing. Volker Kefer, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG. Lutz Lienenkämper betonte in Münster: „Wir – Politik, Verkehrswirtschaft und Verkehrstechnik – haben in der Vergangenheit gemeinsam die Mobilität sichergestellt und damit eine Grundlage für wirtschaftliche Prosperität in unserem Land gelegt. Gemeinsam wollen wir auch zukünftig für diese Aufgabe einstehen.“
Elf Milliarden Euro für Ausbau von Nahverkehrsstrecken und Bahnhöfen
DB Netz AG-Vorstand Dr.-Ing. Volker Kefer erklärte im Rahmen der iaf, dass vor allem der Ausbau kleinerer Bahnhöfe vorangetrieben werden soll: „Wir planen für die Jahre 2009 und 2010 Investitionen in die Infrastruktur in Höhe von über elf Milliarden Euro, die größtenteils aus Bundesmitteln stammen. Dank der zusätzlichen Mittel aus den Konjunkturprogrammen des Bundes können wir zudem viele Projekte forciert angehen. Schwerpunkte sind die Modernisierung insbesondere kleinerer und mittlerer Bahnhöfe, von Nahverkehrsstrecken sowie der Ausbau von Hauptstrecken und Knoten.“ Die weltweite Finanzmarktkrise sei dabei kein Grund, Investitionen zu stoppen, so Kefer weiter: „Wir müssen jetzt die Voraussetzungen schaffen, um nach der Rezession erneut mit Volldampf durchstarten zu können.“ Prof. Dr.-Ing. Lothar Fendrich, Präsident des VDEI, kam zu einer ähnlichen Einschätzung: „Die Zahl von 177 Ausstellern aus 15 Nationen zeigt, dass viele Firmen die gegenwärtige Krise der Finanzwirtschaft und die Krise der davon angesteckten Realwirtschaft als Chance zu antizyklischem Entgegenstemmen begreifen.“
VDEI-Förderpreis – Auszeichnung für Ingenieur aus Baden-Württemberg
Im Rahmen der iaf-Eröffnungsveranstaltung wurde in Münster auch der VDEI-Förderpreis vergeben. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis ging in diesem Jahr an Matthias Vogel, Diplom-Ingenieur aus Göppingen in Baden-Württemberg. Der Eisenbahningenieur erarbeitete ein Bewertungsverfahren zum Einsatz elektronischer Stellwerkstechnik bei Umbauvorhaben der Eisenbahnen. Mit dem Preis will der VDEI den Ingenieursnachwuchs aus dem Sektor des spurgeführten Verkehrs gezielt fördern. Innovative Leistungen von Studenten und jungen Ingenieuren sollen durch die Vergabe des Förderpreises angeregt und deren Realisierung unterstützt werden.
Girls’Day – Mädchen entdecken Schienentechnik
Der dritte Tag der iaf in Münster stand 2009 unter einem ganz besonderen Motto: Am 23. April 2009 hieß es „Girls’Day“ in der Halle Münsterland. 15 Schülerinnen aus Münster und Umgebung hatten die Möglichkeit, technische Berufe für sich zu entdecken. So konnten sie auf der iaf beispielsweise bei der Firma Robel Schienen anschrauben. Am Messestand des Bauunternehmens Hering durften die Mädchen einen Kran bedienen, und beim Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen (VDEF) erlebten sie am Fahrsimulator, wie es ist, eine Lokomotive zu bedienen.
Die nächste iaf findet vom 28. bis zum 30. Mai 2013 statt. Als Austragungsort der dann 26. Internationalen Ausstellung Fahrwegtechnik ist wieder das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland vorgesehen. „Der VDEI und seine iaf bleiben Münster treu“, erläutert VDEI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Lothar Fendrich. „Mehr noch, wir werden unsere jährlich veranstaltete Oberbaufachtagung (OFT) im zweijährlichen Rhythmus zum iaf-Bahnbaukongress ausweiten. Er wird in dieser neuen Gestalt erstmals im Frühjahr 2011 ausgerichtet, auch hier in Münster.“
Weiterführende Informationen: www.vdei.de.
Ein umfangreicher, visueller Rückblick finden Sie in der Bildergalerie auf unserer Webseite hier >
Quelle: vdei
Mob16_05.2009
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Nuklearforum Schweiz: Weltweit 48 Kernkraftwerke im Bau (Im Blickpunkt-2)
Anfang 2009 bestand der weltweite zivile Nuklearpark aus insgesamt 443 Kernkraftwerksblöcken in 31 Ländern. Gegenwärtig sind 48 Anlagen im Bau. Geplant sind weltweit über hundert neue Anlagen. Allein in den USA sind bis heute Baugesuche für insgesamt 26 Kernkraftwerksblöcke eingereicht worden. Das geht aus der neuen, interaktiven Reaktorkarte «nuclearplanet» des Nuklearforums Schweiz hervor.
Mit elf laufenden Bauprojekten war China im Jahr 2008 weltweiter Spitzenreiter unter den 16 Ländern, in denen derzeit Kernkraftwerke gebaut werden. Acht Neubauprojekte sind in Russland in Ausführung; in der EU und in Indien sind es je sechs. Unter den 114 projektierten Kernkraftwerken befinden sich auch die drei Kernkraftwerksprojekte in der Schweiz, für die im vergangenen Jahr Rahmenbewilligungsgesuche eingereicht worden sind. Den höchsten Atomstromanteil verzeichnete letztes Jahr Frankreich mit 76 Prozent. In der Schweiz lag er im Jahr 2008 bei 39 Prozent. Der Anteil der Kernenergie an der weltweiten Stromversorgung beträgt rund 16 Prozent, fast ebensoviel wie der Beitrag der Wasserkraft.
Daten und Fakten zu den Kernkraftwerken der Welt - immer aktuell
Neu publiziert das Nuklearforum Schweiz auf der Website « www.nuclearplanet.ch » eine laufend aktualisierte, interaktive Reaktorkarte mit allen relevanten Daten und Fakten zu den Kernkraftwerken der Welt. Links zu Nachrichten aus dem E-Bulletin, dem Nachrichtenportal des Nuklearforums Schweiz, bieten zudem aktuelle Hintergrundinformationen zur Entwicklung der Kernenergie rund um die Erde.
Nuklearforum Schweiz
Das Nuklearforum Schweiz ist ein Verein zur Förderung der sachgerechten Information über die zivile Nutzung der Kernenergie. Seit 50 Jahren unterstützt das Nuklearforum als wissenschaftlich-technische Fachorganisation die Meinungsbildungsprozesse im Bereich der Kernenergie. Das Nuklearforum ist am 1. Januar 2005 durch Namensänderung aus der Schweizerischen Vereinigung für Atomenergie (SVA) entstanden.
Weitere Informationen: www.nuklearforum.ch
Quelle: ots, Nuklearforum Schweiz
Mob15_05.2009
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Familiengesellschafter sind sich einig: Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns wird angestrebt (Im Blickpunkt-3)
Die Vorstände der beiden Unternehmen Volkswagen AG und Porsche Automobil Holding SE haben in den vergangenen Wochen intensive Gespräche über die Vertiefung der Zusammenarbeit geführt. Die daraus resultierenden Vorschläge haben die Familiengesellschafter der Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, am Mittwoch unter Einbeziehung von Kapitalmaßnahmen diskutiert und sich für die Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns ausgesprochen. Unter einer einheitlichen Führungsgesellschaft sollen in der Endstruktur zehn Marken nebeneinander stehen, wobei die igenständigkeit aller Marken und damit auch von Porsche gewahrt bleibe.
Auf dieser Grundlage werden die beiden Unternehmen Volkswagen und Porsche in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe die Gespräche unter maßgeblicher Einbeziehung des Landes Niedersachsen als größten Mitaktionär sowie den Arbeitnehmervertretern beider Unternehmen vertiefen. Ziel ist es, in den nächsten vier Wochen eine entsprechende Entscheidungsgrundlage über die zukünftige Struktur der gemeinsamen Gruppe zu entwickeln.
Quelle: Porsche, K-GO, Stuttgart
Mob14_05.2009
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LABOR SPIEZ mit UNO-Preis ausgezeichnet (Im Blickpunkt-4)
Erstmals vergeben drei internationale Umwelt-Organisationen dieses Jahr den "Green Star Award": eine gemeinsame Auszeichnung für Einsätze bei Umweltkatastrophen. Zu den ersten Preisträgern gehört das LABOR SPIEZ im Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS. Es wird damit für seine zahlreichen Missionen in Krisengebiete geehrt.
Das UNO-Umweltprogramm UNEP, das UN-Büro für die Koordination Humanitärer Angelegenheiten OCHA sowie Green Cross International haben am 7. Mai in Brüssel gemeinsam den "Green Star Award" verliehen. Diese neue Auszeichnung geht an Personen, Organisationen und Regierungen, die sich um die Vermeidung oder Bewältigung von Umweltkatastrophen verdient gemacht haben.
Marc Cadisch, Leiter des LABOR SPIEZ, konnte am Donnerstag anlässlich einer Zeremonie in Brüssel die Auszeichnung in der Kategorie Organisationen in Empfang nehmen. In der gleichen Kategorie konnte auch das brasilianische Center for Scientific Support in Disaster Situations den Preis in Empfang nehmen. Als Einzelperson wurde der britische Umweltwissenschaftler Mike Cowing ausgezeichnet, in der Kategorie Geberländer wurden die Regierungen von Schweden und der Niederlande geehrt.
Das LABOR SPIEZ ist das schweizerische Institut für ABC-Schutz. Seit 25 Jahren ist es an internationalen Missionen beteiligt. Im Auftrag der UNEP Post-Conflict and Disaster Management Branch (PCDMB) engagieren sich die Spiezer Experten in Missionen zur Abklärung von Umweltgefahren in Konfliktgebieten, etwa im Libanon, in Afghanistan oder in Liberia. Aber auch für die Organisation für das Verbot chemischer Waffen OPCW oder für die Weltgesundheitsorganisation WHO ist das LABOR SPIEZ zu einem wichtigen Partner geworden.
Mit seinen Einsätzen leistet das LABOR SPIEZ einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit in Krisenregionen. Dieses Engagement dient auch schweizerischen Interessen, denn es bringt Erfahrungen im Feld, ermöglicht das Arbeiten mit reellen Proben und bietet Gelegenheit, weltweit mit Fachleuten Erfahrungen auszutauschen. Dies wiederum dient der Verbesserung des ABC-Schutzes in der Schweiz.
Quelle: VBS Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Mob13_05.2009
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Zwei Meldgungen zum Treibstoffverbrauch – zu durstig oder Achtungserfolg?
1. Bundesamt für Energie (Mob12_05.2009 - Im Blickpunkt-5)
2. autoschweiz (Mob12_05.2009 - Im Blickpunkt-5)
Schweizer Autos sind immer noch zu durstig (Im Blickpunkt-5)
7.14 Liter pro 100 Kilometer betrug der durchschnittliche Treibstoffverbrauch der 2008 neu in Verkehr gesetzten Personenwagen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer deutlichen Abnahme um 3.9 Prozent. Trotzdem wird das Reduktionsziel von 6.4 Liter pro 100 Kilometer, das die Schweizer Autoimporteure gemäss ihrer freiwilligen Zielvereinbarung mit dem UVEK bis Ende 2008 erreichen wollten, klar verfehlt.
Im Februar 2002 unterzeichneten die Vereinigung der Schweizer Automobilimporteure (auto-schweiz) und das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eine Zielvereinbarung. Darin verpflichtete sich auto-schweiz auf freiwilliger Basis, den spezifischen Treibstoffverbrauch neuer Personenwagen um durchschnittlich 3% pro Jahr abzusenken. Auf diese Weise sollte der durchschnittliche Treibstoffverbrauch zwischen 2000 und 2008 von 8,4 l/100 km auf 6.4 l/100 km sinken.
In der Laufzeit der Vereinbarung ist der durchschnittliche Treibstoffverbrauch der Neuwagen in der Schweiz zwar kontinuierlich gesunken, jedoch deutlich zu langsam. 2008 lag er bei 7.14 l/100 km statt bei 6.4 l/100 km und verfehlte damit das vereinbarte Ziel um 0.74 l/100 km.
Leergewicht sinkt erstmals seit 12 Jahren
Personenwagen sind in den letzten Jahren deutlich sparsamer geworden: Ein 1'000 kg schweres Fahrzeug verbrauchte 2008 noch 4.85 l/100 km, während es 1996 noch rund 2 Liter mehr waren. Da das durchschnittliche Leergewicht der Neuwagen in der gleichen Zeitspanne aber von rund 1'300 auf 1'500 kg zunahm, wurde der Effizienzgewinn etwa zur Hälfte vernichtet, da mit zusätzlichem Gewicht auch der Treibstoffverbrauch ansteigt: Pro 100 kg Zusatzgewicht um rund einen halben Liter.
Im vergangenen Jahr sank das durchschnittliche Leergewicht erstmals seit 1996 um 29 kg (1.93%) auf 1'473 kg (2007: 1'502 kg), was wesentlich zum guten Jahresergebnis beitrug. Ob sich damit allerdings eine Trendwende in der Vorliebe der Schweizer für schwere und verbrauchsintensive Fahrzeuge abzeichnet, wird sich erst in ein paar Jahren zeigen.
Durchschnittliche CO2-Emissionen sinken auf 175 g/km
2008 lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neuwagen bei 175 g/km, was einer Abnahme von 4.37% gegenüber dem Vorjahr entspricht (2007: 183 g/km). Zum Vergleich: In der EU lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neuwagen im Jahr 2007 bei rund 160 g/km.
Bei den Benzin-Fahrzeugen sank der Wert um 4.89% auf 175 g/km (2007: 184 g/km), bei den Diesel-Fahrzeugen auf 176 g/km (2007: 181 g/km). Erstmals liegt damit der CO2-Ausstoss der Diesel-Fahrzeuge höher als derjenige der Benziner (0.56%).
Der Anteil der Diesel-Fahrzeuge in der Schweiz ist nochmals leicht gestiegen und betrug Ende 2008 33% (2007: 32.2%).
Künftig CO2-Grenzwerte der EU übernehmen
Weil die Zielvereinbarung zwischen dem UVEK und auto-schweiz auf freiwilliger Basis abgeschlossen wurde, kann der Bund gegen die Auto-Importeure keine Sanktionen ergreifen. Das UVEK will deshalb die künftigen Zielsetzungen nicht mehr auf freiwilliger Basis vereinbaren, sondern gesetzlich festlegen. Dazu sollen die vom Europäischen Parlament im Dezember 2008 festgelegten CO2-Grenzwerte übernommen werden. Mit diesen Grenzwerten verpflichtet die EU Hersteller und Importeure, den durchschnittlichen CO2-Ausstoss der neuen Autos bis 2015 auf 130 g CO2/km und bis 2020 auf 95 g CO2/km zu senken. 2012 sollen bereits 65% der Neuwagen eines Herstellers/Importeurs das Ziel erreichen, 2013 müssen es 75% und 2014 schon 80% sein. Wenn die Hersteller und Importeure diese Ziele nicht erreichen, werden Geldbussen fällig.
Das UVEK arbeitet diesen Vorschlag, mit dem auch eine Motion der Energiekommission des Nationalrats erfüllt wird (UREK-N, 07.3004: Emissionen von in der Schweiz neu immatrikulierten Personenwagen), als indirekten Gegenvorschlag zur "Offroader-Initiative" aus.
Quelle: Bundesamt für Energie
Mob12_05.2009
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auto-schweiz - 2008: Achtungserfolg beim Treibstoffverbrauch - freiwillige Vereinbarung mit UVEK zeigt Wirkung
(Im Blickpunkt-5)
Der durchschnittliche Treibstoffverbrauch aller in der Schweiz verkauften Neufahrzeuge ist im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr erneut gesunken und beläuft sich nun auf 7,14 Liter/100 km. Dies entspricht allein innert Jahresfrist einer Abnahme von knapp 4 Prozent oder 0,3 Liter. Damit wurde erstmals der in der freiwilligen Vereinbarung mit dem UVEK festgelegte jährliche Absenkungswert von 0,25 Liter deutlich übertroffen. Allerdings wurde der festgelegte Zielwert von 6,4 Liter/100 km per 2008 trotzdem nicht erreicht. Statt der geforderten 2 Liter sank der Verbrauch in den letzten 8 Jahren um 1,26 Liter. Die Entwicklung geht jedoch mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung in die gewünschte Richtung.
Erfreulich ist, dass die Vorliebe der Autokäufer für sparsame, energieeffiziente Autos ungebrochen ist. So wurden im vergangenen Jahr wieder eine grossen Anzahl Modelle der Energieeffizienzkategorien A (48'435 Einheiten) und B (68'572 Einheiten) verkauft. Diese Personenwagen verbrauchen im Durchschnitt lediglich 5,12 Liter bzw. 6,16 Liter auf 100 km. Ihr Anteil an den gesamten Neuwagenverkäufen beläuft sich mittlerweile auf stolze 40,8 Prozent. Von den 286'341 im letzten Jahr verkauften Neuwagen lagen immerhin 111'445 Einheiten oder 38,9 Prozent beim oder unter dem Zielwert von 6,4 Liter/100 km. Interessant ist auch, dass 30'604 oder 10,7 Prozent der Personenwagen bereits im letzten Jahr unter dem von der EU für 2015 festgesetzten CO2-Grenzwert von 130 g pro km lagen. (**1**)
Nach wie vor ist aber bei den Schweizer Autokäufern auch eine unübersehbare Vorliebe für schwerere, leistungsstarke und sportliche Autos vorhanden. Dieses Kaufverhalten erklärt neben den topografischen und klimatischen Besonderheiten unseres Landes den Hang der Kunden zu automobilen Spezialitäten wie Sportkombis und Grossraumlimousinen.
Zusammenfassend stellt auto-schweiz fest, dass die Begeisterung für das Auto zwar ungebrochen ist, dass aber der Wunsch nach einer sinnvollen Mobilität grösser und damit der Trend zu "vernünftigen" Modellen stärker wird.
(**1**) Es ist nicht so, dass der EU-Grenzwert von jedem EU-Land erreicht werden muss. Bei den von Brüssel vorgeschriebenen 130 g CO2 pro Kilometer per 2015 handelt es sich um den Durchschnittswert aller EU-Länder - das Ganze ist also eine Mischrechnung. Nehmen wir ein Beispiel zuhilfe (alle Zahlen 2007): Portugal mit dem aktuell tiefsten Wert von 143 g CO2/km würde demnach einen Teil der CO2-Emissionen Schwedens mit dem höchsten Wert von 180 g/km kompensieren. Als Nicht-EU-Mitglied steht die Schweiz aber alleine da und kann von solchen Synergien nicht profitieren - umso schwieriger wenn nicht unlösbar wird die Aufgabe. Kommt dazu, dass unser Land sehr spezifische geografische, topografische, klimatische und fiskalpolitische Besonderheiten aufweist, was die EU-Zielerreichung zusätzlich erschwert. In der Schweiz ist der Anteil der 4x4-Fahrzeuge viel höher (CH: 26 % / EU: 9.4 %) und der Dieselanteil deutlich kleiner (CH: 32.5 % / EU: 53.6 %). Bei der Definition des CO2-Grenzwertes für den Sonderfall Schweiz muss also zwingend ein gewisser Korrekturfaktor zur Anwendung kommen.
Quelle: ots, autoschweiz
Mob11_05.2009
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Monica Nenning gewinnt Wettbewerb „Mein schönster Scania“
(Im Blickpunkt-SPEZIAL News)
Aus über einhundert eingereichten Gestaltungsvorschlägen wählten eine Fachjury aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverband, Fachjournalisten sowie Vertreter der Scania Schweiz AG die drei Siegerprojekte aus dem Wettbewerb „Mein schönster Scania“ aus. Als Siegerprojekt wurde der Gestaltungsvorschlag von Monica Nenning aus Hinterkappelen / BE ausgewählt.
Was mit einer Idee aus der grossen Scaniapräsenz anlässlich des 15. Int. Trucker- und Country-Festival in Interlaken geboren wurde, fand nun Ende April seinen rühmlichen Abschluss. Anlässlich einer kleinen Pressekonferenz durften Vertreter der Scania Schweiz AG unter Anwesenheit der drei glücklichen Sieger das Siegerprojekt aus dem Wettbewerb „Mein schönster Scania“ vorstellen.
Wettbewerb „Mein schönster Scania“
Weshalb nicht einmal einen Wettbewerb lancieren, bei dem Scania-Fans „ihren“ Scania gestalten und verzieren konnten, dachte man sich bei der Scania Schweiz AG in Kloten. So wurde der Wettbewerb „Mein schönster Scania“ geboren und entsprechende Teilnahmeformulare konnten über das Internet heruntergeladen werden oder via Mail und Telefon in ausgedruckter Form bestellt werden. Tag für Tag trafen unzählige und in vielen Stunden gestaltete Gestaltungsvorschläge ein. Insgesamt nahmen über 100 eingereichte Gestaltungsvorschläge am Wettbewerb teil. Damit das Auswahl- und Bewertungsverfahren auch wirklich neutral durchgeführt werden konnte, wurde der Adressblock vom eingereichten Gestaltungsvorschlag getrennt und nur noch mit einer Identifikationsnummer versehen, damit später auch noch nachvollzogen werden konnte, von wem der eingereichte Gestaltungsvorschlag denn auch war.
Keine leichte Aufgabe für die Jury
Als Jury wurden Vertreter aus Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände Les Routiers Suisses und der ASTAG, sowie Schweizer Fachjournalisten eingeladen, alle eingereichten Vorschläge zu prüfen und den zehn schönsten Entwürfen einen bis max. zehn Punkte zu vergeben. Dies war gar nicht so einfach, wie man im Anschluss erfahren konnte. Waren doch viele Entwürfe so genial, dass es weit mehr als nur drei Sieger hätte geben müssen.
Das Siegerobjekt "Schön, fleissig, stark, Scania!"
Nach Auswertung aller Jurybewertungen stand das Siegerprojekt von Monica Nenning aus Hinterkappelen/BE zuoberst auf der Rangliste. Ihr eingereichter Vorschlag mit vielen Ameisen und der treffenden Aussage „Schön, fleissig, stark, Scania!“ bekam insgesamt am meisten Punkte. Auf dem zweiten Platz landete das Projekt von Daniel Schild aus Brienzwiler mit einem Vorschlag einer kombinierten Schweiz/Schweden-Lackierung. Auf den dritten Rang kam das Projekt von Pascal Hurni aus Sarmenstorf mit Svempas-Griffin, einer V8 Bezeichnung und vielen „Schlangenlinien“.
  
Die drei erstplatzierten Gestaltungsarbeiten
Von links nach rechts: (Bild 1) Das eingereichte Siegerprojekt von Monica Nenning mit den vielen Ameisen und der Bezeichnung „Schön, fleissig, stark, Scania!“ (Bild 2) Auf dem zweiten Platz kam der Gestaltungsvorschlag von Daniel Schild aus Brienzwiler/BE mit einer Kombination aus der Schweizer- und der Schwedischen Landesflagge. (Bild 3) Pascal Hurni aus Sarmenstorf konnte mit seinem Vorschlag den 3. Platz erzielen.
 
Die Siegerehrung im Bild
Von links nach rechts: (Bild 1) Siegerin Monica Nenning und Tobias Schönenberger, Leiter Marketing / PR bei Scania Schweiz AG, (Bild 2) Siegerin Monica Nenning mit Bruno Loosli von ABP Schriften (zuständig für die reale Umsetzung der Siegerarbeit),
(Bild 3) Der Zweitrangierte Daniel Schild, (Bild 4) Pascal Hurni der Drittrangierte.
   
Mob10_05.2009
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Tuning (englisch tune ‚Harmonie, Einklang‘) (Im Blickpunkt-rechts)
Den Begriff Tuning verwendet man in verschiedensten Gebieten. So spricht man beispielsweise davon
- in der Musik beim Stimmen von Instrumenten
- bei Geräten allgemein im Zusammenhang mit der Kalibrierung
- beim Fahrzeugtuning bei optischen und technischen Änderungen.
- bei Computern die gegenseitige Feinabstimmung von Hardware-Komponenten oder Software, die Feinabstimmung von Parametern einer Datenbankinstallation oder beeinflussbarer Eigenschaften einer Datenbankanwendung mit dem Ziel einer Performance-Verbesserung.
- in der Neurologie bei einer Eigenschaft von Nervenzellen
Quelle: wikipedia.org
Mob09_05.2009
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TUNING WORLD BODENSEE ist Kult: Autofans strömen in Massen (Im Blickpunkt-links)
Friedrichshafen - Automobiltuning wirkt nach wie vor als Besuchermagnet: 107.500 Tuningfans aus ganz Europa reisten nach Friedrichshafen, um sich von den exklusiven Umbauten der 220 internationalen Tuning-Unternehmen inspirieren zu lassen. An vier Messetagen bot die TUNING WORLD BODENSEE erneut ein Festival für Tuningfreunde aller Altersklassen. 22 Weltpremieren erstrahlten im Rampenlicht, insgesamt waren alleine 1.000 veredelte Fahrzeuge in den Messehallen. 154 Clubs stellten ihre liebevoll umgebauten Unikate zur Schau.
"Die TUNING WORLD BODENSEE hat bei Besuchern und an positiver Stimmung noch einmal zugelegt. Das ist sensationell", ist Messechef Klaus Wellmann begeistert. Die starke Besucherzahl des Vorjahres (100.000) erhöhte sich auf 107.500 und war Garant für die Zufriedenheit bei den Ausstellern. In zahlreichen Gesprächen betonten die Firmenvertreter, dass sie im internationalen Dreiländereck gute Geschäfte machen konnten. "Das Messekonzept der TUNING WORLD BODENSEE 2009 hat sich einmal mehr bestätigt", bilanziert Harald Schmidtke, Geschäftsführer beim Verband Deutscher Automobil Tuner (VDAT).
"Ich habe schon viele Messen erlebt, aber das hier hat alles getoppt", freute sich Ueli Anliker, Schweizer Aussteller in der neuen Premium Car Area. "Dank der medialen Präsenz hatte ich schon nach dem ersten Messetag Anfragen aus aller Welt vorliegen." 411 Journalisten aus 14 Ländern, darunter allein 25 Fernsehteams und Vertreter zahlreicher Onlinemedien wurden in der Presseabteilung registriert. Über das große Medieninteresse, über die gute Stimmung bei den Ausstellern und den Besuchern freute sich zu Messeschluss auch Dirk Kreidenweiß, Projektleiter der TUNING WORLD BODENSEE. "Es war spürbar, dass die Besucher ganz eng mit dem Thema Tuning verbunden sind. Mann und Frau treffen sich am Bodensee, tauschen sich über neue Trends und Produkte aus, und haben auch richtig Spaß dabei."
  
Bei sommerlichen Temperaturen traf neben dem Ausstellungsangebot auch das Rahmenprogramm beim Publikum ins Schwarze: Die Wahl zur MISS TUNING, Award-Verleihungen, Lowrider- und Driftshows, Starbesuche von Eddie Paul oder Nives Celsius und drei Abendpartys ließen Tuningträume wahr werden. Dies wird auch durch die Ergebnisse der Besucherbefragung bestätigt: 89 Prozent der Gäste bewerteten das Angebot der TUNING WORLD BODENSEE mit den Noten "sehr gut" und "gut".
  
Als entspannt und dem starken Andrang angemessen beurteilten Polizei, Stadt und Messe die Verkehrslage an den vier Tagen rund um das Messegelände. Das Verkehrskonzept hatte gegriffen und spürbare Wirkung erzielt. Die Besucher wurden frühzeitig auf umliegende Parkplätze geleitet und mit Pendelbussen schnell zum Messegelände gebracht.
Ihre Stippvisite für das kommende Jahr kündigten bereits 88 Prozent der Besucher an. Gute Vorzeichen also für die nächste TUNING WORLD BODENSEE, die vom 13. bis 16. Mai 2010 wieder in Friedrichshafen stattfindet. Neue Botschafterin der Tuning-Szene gekürt
Quelle: Messe Friedrichshafen GmbH
Mob08_05.2009
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Strahlend schön: Martina Ivezaj ist die neue MISS TUNING (Im Blickpunkt-links)
Martina Ivezaj in Friedrichshafen – „Ich freue mich riesig auf ein spannendes Tuning-Jahr!“ Im Blitzlichtgewitter der Fotografen und mit Freudentränen in den Rehaugen nahm Martina Ivezaj aus Markt Wald (Landkreis Unterallgäu) die Krone der MISS TUNING 2009 entgegen. Eine Jury wählte die angehende Abiturientin am Sonntag, 3. Mai 2009 auf der TUNING WORLD BODENSEE zur neuen Botschafterin der Tuning-Szene. Für ihre kommende Amtszeit darf sich die 19-Jährige über einen brandneuen Seat Ibiza und ein exklusives Kalender-Fotoshooting auf den British Virgin Islands freuen.
  
Martina Ivezaj ist gelernte Fachkraft für Brief- und Frachtverkehr und hat bereits Erfahrung im Model-Business: Sie stand im vergangenen März als „Bravo HipHop Babe“ vor der Kamera und stieg als Nummerngirl im Boxkampf Vitali Klitschko gegen Juan Carlos Gomez in den Ring. Bei der Wahl zur MISS TUNING setzte sich die Autoliebhaberin gegen 350 Mitbewerberinnen durch und tritt nun die Nachfolge von Daniela Grimm an. Die Plätze zwei und drei belegten beim Messefinale in Friedrichshafen Leslie Braumann aus Braunschweig und Nina Zivkovic aus Denkendorf.
Weitere Informationen: www.tuningworldbodensee.de.
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Quelle: Messe Friedrichshafen GmbH
Mob07_05.2009
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Bild: Chen Xiao beim Besuch einer Kundin im Krankenhaus (Foto: mop.com)
Chinesin verkauft Lebenszeit im Internet (Im Blickpunkt-0)
Nutzer können für drei Dollar eine Stunde ihres Lebens gestalten. Das Internet ist mittlerweile Heimstätte vieler verrückter Ideen und Projekte. Dass in dieser Hinsicht aber wohl noch lange nicht der Zenit erreicht ist, zeigt das Beispiel der jungen Chinesin Chen Xiao. Seit Dezember vergangenen Jahres betreibt die 26-Jährige einen Online-Shop, der ein sehr spezielles Angebot für seine Kunden bereithält. Zu einem Preis von umgerechnet rund drei Dollar pro Stunde bietet das in Peking lebende Mädchen dort die eigene Lebenszeit zum Verkauf an. Wie Chen gegenüber CNN erklärt, erwerben Käufer mit der Zeit, für die sie bezahlt haben, auch das Recht, ihr Leben in diesem Zeitraum vollkommen frei nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Ausgenommen sind ihren eigenen Angaben zufolge lediglich solche Wünsche, die ein illegales, unmoralisches oder gewalttätiges Verhalten beinhalten.
"Jedes Mal, sobald ich einen Plan dafür entwickelt hatte, was ich mit meinem Leben anfangen will, wurde nichts daraus. Wenn ich es nun anderen Menschen erlaube, mir vorzuschreiben, was ich tun soll, stolpere ich vielleicht über neue und bessere Dinge", fasst die junge Chinesin die Grundidee hinter ihrem ungewöhnlichen Online-Angebot zusammen. Dass sie dabei gleichzeitig auch noch gutes Geld verdienen könne, sei nur ein positiver Nebeneffekt. Insbesondere in Zeiten der Wirtschaftskrise sei der Verkauf von Lebenszeit aber eine gute Möglichkeit, sich finanziell über Wasser zu halten. Wichtiger als das Geld sei der 26-Jährigen allerdings die Freude an der Sache selbst. "Wenn dich jemand darum bittet, etwas Einfaches zu erledigen und du es tust, kann es dich sehr glücklich machen. Dadurch kann man sich von einer trübseligen zu einer sehr fröhlichen Person verwandeln. Auf diese Weise bekommt man ein völlig anderes Selbstwertgefühl", erläutert Chen.
Die Wünsche, mit der sich Mitmenschen im Internet an sie richten würden, seien sehr unterschiedlich. Vom Pflegen von streunenden Katzen bis hin zum Liefern von warmen Mahlzeiten an Obdachlose sei dabei schon alles Mögliche dabei gewesen, schildert Chen im CNN-Interview. Am bedeutendsten habe sie selbst den Moment empfunden, als sie gebeten wurde, einem Ehepaar bei der Geburt ihres Kindes beizustehen. "Der Vater war ein vollkommen Fremder, der nur jemanden gesucht hat, der dieses bewegende Ereignis in Form von Fotos festhält", erinnert sich die Chinesin. Natürlich hätte sie es aber auch bereits mit mehreren unanständigen Angeboten zu tun bekommen. "Es gab da diesen Mann, der mich zu ein paar privaten Stunden auf eine Ski-Berghütte einladen wollte. Als ich dort mit einem Freund und einer Kamera in der Hand auftauchte, wollte er sofort aus dem Geschäft aussteigen. Ich habe aber abgelehnt", so Chen.
Dass die findige Chinesin mit ihrem "exklusiven" Angebot bei den Internetnutzern in ihrem Land sehr gut ankommt, beweisen die bisherigen Verkaufserfolge. So sollen über den Online-Shop Chens seit seinem Start im Dezember bereits mehr als 40 Verkaufsvorgänge erfolgreich abgeschlossen worden sein. In die Taschen der 26-Jährigen sind dabei insgesamt 3.000 Chinesische Yuan (rund 336 Euro) an Einnahmen geflossen. Ob sie den Verkauf ihrer Lebenszeit im Internet noch lange weiter betreiben wird, kann Chen zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht genau sagen: "Ich weiß nicht, wie lange ich die Online-Anfragen noch weiter erfüllen werde. Wenn die Leute meine Dienste nicht mehr brauchen, werde ich wieder zu meinem ursprünglichen Leben zurückkehren. Ich weiß aber nicht genau, wie dieses aussehen wird."
Quelle: pte, Peking
Mob06_05.2009
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Grafik: Geplantes Hochleistungs-Bahnnetz in den USA (Foto: Whitehouse.gov)
Obama plant Bahn-Hochleistungsnetz in den USA (Im Blickpunkt-2)
Das Transportsystem soll modernisiert und ausgebaut werden. Mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 120 km/h sind die schnellsten Züge derzeit in den USA unterwegs. Geht es nach den Plänen des neuen Präsidenten Barack Obama www.whitehouse.gov soll die Bahninfrastruktur massiv ausgebaut werden. Ziel ist ein effizientes Hochgeschwindigkeitsnetz, das die großen Metropolen mit Geschwindigkeiten von bis zu 240 km/h miteinander verbindet.
"Unsere Autobahnen sind hoffnungslos verstopft. Die Produktivitätsverluste durch Staus kosten uns jährlich 80 Mrd. Dollar", meint der Präsident. "Unsere Flughäfen ersticken an den zunehmenden Lasten. Wir sind den fluktuierenden Treibstoffpreisen zu häufig ausgeliefert", zitiert BBC-Online den Präsidenten. Darüber hinaus pumpe man viel zu viele Treibhausgase in die Luft. Gebraucht werde ein effektives Transportsystem, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entspreche. Ein Beispiel wolle man sich an den Hochleistungsbahnen in Deutschland, Frankreich, Spanien, Japan und China nehmen.
Die USA könnten es sich nicht leisten auf den Ausbau der zehn wichtigsten Bahnverbindungen zu verzichten, meint Obama. Acht Mrd. Dollar sollen im Recovery Act dafür locker gemacht werden. Dazu wurde eine weitere Mrd. Dollar für fünf Jahre seitens des Präsidenten beantragt. Sechs der zehn geplanten Routen sind bereits genehmigt. Dazu gehört der Kalifornien-Korridor, der von San Diego über Los Angeles, Sacramento nach San Francisco führt sowie der Pacific Northwest-Korridor, der die Städte Eugene, Portland, Tacoma, Seattle und Vancouver miteinander verbindet. Auch rund um die Millionen-Metropole Chicago soll ein Hochleistungsbahn-Netzwerk entstehen. An der Ostküste werden gleich mehrere Korridore miteinander verbunden. Dazu gehört die Streckenführung zwischen Boston, Portland und Montreal sowie Philadelphia, Harrisburg und Pittsburgh. Zudem wird ein Hochgeschwindigkeitszug von Washington nach Atlanta sowie nach Savannah führen.
Von 1930 bis 2002 hat sich das US-weite Eisenbahnnetz von der Gesamtstreckenlänge von 691.700 Kilometern Länge auf nur noch 228.000 Kilometer Länge verkürzt. Insgesamt gibt es mehr als 550 Eisenbahngesellschaften. Die staatliche Gesellschaft Amtrak www.amtrak.com ist auf Zuschüsse in Millionenhöhe angewiesen und ist trotz Investitionen und Restrukturierungen nicht in der Lage, ihre Züge wirtschaftlich zu betreiben. Mehrfach haben konservative US-Präsidenten versucht, Amtrak komplett zu zerschlagen. Die einzigen Hochgeschwindigkeitszüge in den USA sind die 20 Garnituren des Amtrak-Acela Express. Die Zugsgarnituren auf Basis des französischen TGV verkehren seit 2000 auf der Strecke von Boston über New York nach Washington DC und erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 240 km/h.
Quelle: pte, Washington DC
Mob05_05.2009
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Rohstoffmangel schürt internationale Konflikte (Im Blickpunkt-3)
Die rasant steigende Nachfrage nach Hightech-Metallen hat Engpässe im Bestand von Rohstoffen wie Indium, Gallium, Tellur, Tantal oder Neodym verursacht. Ihre Verknappung könnte die fortschreitende Entwicklung von Zukunftstechnologien gefährden, wie das Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) www.izt.de im Auftrag des deutschen Bundeswirtschaftsministeriums aufzeigt. Während die seltenen Rohstoffe zur Herstellung von Hightech-Produkten in verschiedenen Industriezweigen dringend benötigt werden, ist ihre Rarität zugleich Nährboden für soziale Unruhen und internationale Konflikte. Dabei dürfte sich der Bedarf an den Metallen in Zukunft noch vervielfachen.
Die begehrten Rohstoffe bilden die Grundlage für Zukunftstechnologien und Hightech-Geräte. So stecken etwa Neodym-Magnete in Elektromotoren von Hybridfahrzeugen und Gallium in Leuchtdioden oder Microchips für Mobilfunkgeräte. Die Nachfrage nach Indium, das zur Herstellung von Flachbildschirmen sowie in der Photovoltaik-Industrie benötigt wird, wird sich dem IZT zufolge bis 2030 gegenüber der derzeitigen Produktionsmenge mehr als verdreifachen. Neodym und Gallium sollen in 20 Jahren sogar vierfach bzw. sechsfach höher nachgefragt werden. Nach ihrer Verwertung, die meist in Kombination mit anderen Metallen geschieht, ist eine Trennung und damit eine Wiederverwendung beinahe unmöglich.
"Eine Reihe von Zukunftstechnologien ist auf bestimmte seltene Metalle so stark angewiesen, dass ihr massenhafter Ausbau durch Rohstoffengpässe bedroht ist", sagt IZT-Experte für seltene Metalle Lorenz Erdmann. Damit sei etwa in der Solarindustrie mit einem begrenzten Ausbau zu rechnen. Die Neodym-Knappheit verursache außerdem Engpässe in der Autobranche bei der Herstellung von Elektroantrieben. Daneben zählen Technologien wie Brennstoffzellen durch die Verknappung von Platin und Scandium, Elektrooptik (Gallium, Germanium, Indium) und Mikroelektronik (Gallium, Tantal) zu den betroffenen Segmenten. Die Seltenheit der Metalle ist in vielen Fällen auf ihre Natur als Nebenprodukt der Förderung anderer Rohstoffe zurückzuführen.
Neben wirtschaftlichen Problemen und massiven Preissteigerungen, die angesichts der Rohstoffverknappung drohen, führen die Engpässe der Hightech-Metalle bereits zu politischen Spannungen. In Krisenregionen wie dem Kongo ist angesichts des Bürgerkriegs etwa der Zugang zu Kobalt und Tantal gefährdet. Zudem verschafft die ungleiche Verteilung seltener Hightech-Metalle Ländern wie etwa China im internationalen Vergleich Wettbewerbsvorteile. So kontrolliert die Volksrepublik rund 97 Prozent der Neodym-Weltproduktion und hat bereits eine Exportbegrenzung angeordnet. Bolivien beherrscht dagegen mit den weltweit größten Vorkommen das Geschäft mit Lithium, das bei der Herstellung von Elektroautobatterien benötigt wird. Dem IZT nach zeichnen sich bei einer weltweit weiterhin derart stark steigenden Nachfrage nach den Hightech-Metallen internationale Konflikte ab.
Quelle: pte, Berlin
Mob04_05.2009
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Bild: Die Federn reduzieren die Luftwirbel hinter dem Zylinder (Foto: A. Bottaro)
Vogelfedern sollen Flugzeuge effizienter machen (Im Blickpunkt-4)
Wenn man die starren Flügel eines Flugzeugs mit künstlichen Borsten versieht, die Vogelfedern ähnlich sind, könnte man die Effizienz deutlich steigern, kommen italienische Wissenschaftler zum Schluss. Bei einem Versuch mit einem Zylinder ist es dem Team um Alessandro Bottaro von der Universität Genua www.dicat.unige.it gelungen, zu zeigen, wie die Federn den Luftwiderstand deutlich verringerten. Ähnliche Auswirkungen würden die federähnlichen Strukturen übrigens auch bei Unterwasserfahrzeugen zeigen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Journal of Fluid Mechanics.

Vögel verwenden lange, steife Federn, um vom Boden abzuheben, zu beschleunigen und sich in der Luft zu halten. Was Bottaro aber weit mehr interessiert, sind die kleinen Federn - so genannte Deckfedern - und ihre Rolle bei der Effizienz der Aerodynamik. Obwohl diese Federn scheinbar keine Bedeutung haben, konnte der Forscher feststellen, dass beim Gleiten durch die Luft einige dieser Federn in speziellen Winkeln vom Flügel abstehen und den Luftstrom in Schwingung versetzen. Um den Effekt zu untersuchen, hat das Forscherteam auf einen Zylinder mit 20 Zentimeter Durchmesser synthetische Deckfedern angebracht und im virtuellen Windkanal getestet.
Die synthetischen Federn wurden als starre Keratin-Borsten mit einer Länge zwischen vier und sechs Zentimetern und einem Querschnitt von 0,5 Millimeter mit einer Dichte von drei Federn pro Quadratzentimeter am Zylinder aufgebracht. Der Zylinder wurde mit seiner Längsachse rechtwinkelig zum Luftstrom ausgerichtet. So waren die Federn parallel zum Wind platziert. Bei Zunahme des Windes begannen die Federn ähnlich wie echte Deckfedern zu vibrieren. Der Luftwiderstand verringerte sich um 15 Prozent. Offensichtlich dämpfen die Federn den Effekt des Luftwiderstands. Normalerweise gleitet die Luft schnell über den Zylinder und erzeugt dahinter eine Region mit Niederdruck. Das führt zur Verwirbelung der Luft dahinter. Mit den angebrachten Federn verringerte sich die Bildung solcher Verwirbelungen dahinter deutlich. "Das ist ähnlich wie bei einem neuen Tennisball, der schneller durch die Luft fliegt als ein alter, abgenutzter Tennisball", meint Bottaro.
Nach Bottaros Ansicht könnte man Flugzeuge mit solchen künstlichen Federn versehen und damit ihre Effizienz deutlich steigern. Das einzige Problem wäre die Frage der Reinigung dieser Federn. Dazu müsste man ein Selbstreinigungssystem entwickeln, da sonst die Effektivität erneut eingebüßt wird. Für den holländischen Forscher David Lentink von der Universität Wageningen haben die Entdeckungen von Bottaro mehr Relevanz in der Mechanik von Flüssigkeiten. Lentink ist Teamleiter dss so genannten RoboSwift www.roboswift.nl - einem ferngesteuerten Flugzeug dessen Flügel sich verformen können, um so eine bessere Aerodynamik zu erzielen (siehe nachfolgende Meldung).
Quelle: pte, Genua
Mob03_05.2009
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Bild: RoboSwift im Flug (Foto: wur.nl)
Mikroflugzeug nach Mauersegler-Vorbild gebaut (Im Blickpunkt-4)
Das Mikroflugzeug RoboSwift www.roboswift.nl, dessen Flügel nach dem Vorbild des Mauerseglers gestaltet sind, hat seinen ersten Flug erfolgreich hinter sich gebracht. Dies hat das niederländische Projektteam aus Luft- und Raumfahrttechnik- Studenten der Technischen Universität Delft www.tudelft.nl und der Experimental Zoology Group der Universität Wageningen www.ezo.wur.nl nun bekannt gegeben. "Es ist sehr gut gelaufen, gerade was die Vorführung der formflexiblen Flügel betrifft", freut sich Jan Wouter Kruyt vom RoboSwift-Team im Gespräch. Diese variable Flügelform ist die Eigenheit von RoboSwift und soll hohe Beweglichkeit und Flugeffizienz bewirken.

Die Flügel des RoboSwift können nach dem Vorbild des Mauerseglers ihre Form den Flugbedingungen anpassen. So ist es bei dem Mikroflugzeug möglich, die Gesamtfläche der Flügel ähnlich dem Zusammenfalten von Federn zu reduzieren oder die Stellung der Flügel zum Rumpf zu verändern. Damit soll das weniger als 100 Gramm schwere Fluggerät besondere Beweglichkeit und Effizienz im Flug erreichen. Weitere Teile von RoboSwift sind ein leiser Elektromotor sowie drei Kameras. Die Form ähnelt auch insgesamt der eines Mauersegels, um ein möglichst unauffälliges Fluggerät zu erhalten. "Durch das Design eignet es sich als Beobachtungsflugzeug", meint Kruyt.
Bei der International Micro Air Vehicle Competition in Agra wird das Team vom 10. bis 15. März eine Anwendungsmöglichkeit demonstrieren. "In Indien fliegen wir ein Geisel-Szenario", erklärt Kruyt. Die Idee ist, dass RoboSwift die Vogelperspektive eines Gebietes liefert, um mit so gewonnenen Informationen Einheiten am Boden zu unterstützen. Auch zur Überwachung von Menschenmengen wäre das Gerät damit geeignet. Kruyt nennt Fußballstadien als Beispiel, wenn etwa Ausschreitungen durch Hooligans zu befürchten sind. Allerdings befindet sich RoboSwift noch in der Entwicklungsphase, wie Kruyt betont. Dennoch zeigt das niederländische Landespolizeikorps Korps landelijke Politiediensten (KLPD) bereits Interesse. Das KLPD sponsert die Teilnahme des RoboSwift-Teams am Wettwerb in Indien.
"Die Ornithologie ist ein zweites großes Anwendungsgebiet, speziell die Verhaltensforschung bei Vögeln in großer Höhe", so Kruyt weiter. Das ist nicht verwunderlich, wurde das RoboSwift-Design doch durch eine Studie der aerodynamischen Eigenschaften des Mauerseglers inspiriert. Sie wurde vom Zoologen David Lentink von der Universität Wageningen im April 2007 im Journal Nature veröffentlicht. Etwa gleichzeitig startete das Projekt mit dem Ziel, seine Flugeigenschaften technisch mit RoboSwift nachzuahmen. "So gut wie ein Vogel zu fliegen, liegt allerdings noch in weiter Ferne ", gibt Kruyt zu.
Quelle: pte, Wageningen/Delft
Mob02_05.2009
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Batterieforschung weltweit im Aufwind (Im Blickpunkt-5)
Energiespeicherung wird zur Kerntechnologie in der Autoindustrie. US-Unternehmen haben zu Beginn des Jahres um 40 Prozent weniger Geld in die Förderung alternativer Energiequellen investiert als im Vorjahr. Trotz Rezession ist für Energiespeichertechnologien und Batterieforschung eine gegenläufige Tendenz feststellbar. Investitionen in die Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Batterien und Brennstoffzellen nehmen weltweit zu. Vor dem Hintergrund staatlicher Konjunkturprogramme sowie der beginnenden Elektrifizierung des Autoverkehrs überrascht dieser Trend trotz des hohen Kapitaleinsatzes zur Herstellung leistungsfähiger Lithium-Ionen-Batterien und Brennstoffzellen nicht.

"Diese Entwicklung wird von zahlreichen Ventures weltweit vorangetrieben. Allianzen zwischen international agierenden Akteuren wie Renault/Nissan und NEC oder Citroen/Peugoet und Mitsubishi beweisen, dass es sich um einen globalen Trend handelt, sagt Stefan Lippautz, Cohead Automotive & Manufacturing Group CE von Arthur D. Little im Gespräch. Derselbe Trend könne in der Zulieferindustrie beobachtet werden. Der amerikanische Zulieferer Johnson Controls betreibt mit der französischen Saft-Gruppe ein aufwendiges Gemeinschaftsunternehmen. In Deutschland engagieren sich Firmen wie Bosch und Continental zunehmend im Bereich Batterietechnologie. Energiespeicherung wird zur Kerntechnologie in der Kraftfahrzeugindustrie. "Angesichts eines langfristig steigenden Ölpreises handelt es sich um das Wachstumsfeld im Automotivbereich", betont Lippautz.
Elektroautos werden künftig auch in den USA mit Lithium-Ionen-Batterien angetrieben. Startup-Unternehmen wie A123-Systems www.a123systems.com taten sich im ersten Quartal 2009 mit einem Plus von 69 Mio. Dollar an Investitionskapital hervor. Namhafte Konzerne wie General Electric investieren mittlerweile beträchtliche Summen von bis zu 15 Mio. Dollar in die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien sowie in die Entwicklung von effizienten Stromnetzen. "Wir haben ehrgeizige Expansionspläne und glauben, dass die Entwicklung leistungsfähiger Energiespeicher in den Vereinigten Staaten nicht verschlafen werden darf", sagt David Vieau, CEO von A123-Systems. Das im Februar verabschiedete US-Paket zur Belebung der Konjunktur trug dazu bei, den Cashflow nicht austrocknen zu lassen, berichtet die New York Times. Laut Erhebungen der CleanTech Group http://cleantech.com erwirkten Batterien- und Brennstoffzellenhersteller in den USA im ersten Quartal 2009 insgesamt 126 Mio. Dollar Wagniskapital. Im vierten Quartal des Vorjahres waren es lediglich 34 Mio Dollar. Zu Jahresbeginn wurden die Zahlen des ersten Quartals 2008 sogar übertroffen.
Aufgrund der begrenzten Mehrpreisbereitschaft von potenziellen Käufern von Elektroautos sind die Batteriekosten mit derzeit rund 800 Euro pro Kilowattstunde noch zu hoch. Ein Kleinwagen benötigt etwa 20 Kilowattstunden an Leistung. Durch die Massenproduktion von Lithium-Ionen-Batterien ist bis 2015 mit Preisen von 250 bis 300 Euro pro Kilowattstunde zu rechnen. "Angesichts der zu erwartenden Preisregression ist zwischen 2015 und 2020 je nach Ölpreisentwicklung und Steuergesetzgebung mit einem jährlichen Absatz von ein bis zehn Millionen alternativ angetriebenen Kraftfahrzeugen zu rechnen", so Lippautz weiter. Es handle sich um ein potenzielles Milliardengeschäft, das die gegenwärtigen Investitionen in Energiespeichertechnologien absolut rechtfertige. Der Markt müsse jedoch zuvor die üblichen Reifungsprozesse durchlaufen.
Quelle: pte, New York/München
Mob01_05.2009
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