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Archivorganisation Januar 2009
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom Januar 2009
Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
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Mob38_01.2009- Strassenverkehr: Verkehrsidee: Auto ausleihen mit dem Fahrschein (Im Blickpunkt 2)
Mob37_01.2009- Autohandel: "Verschrottungsprämie" unzureichend - Gebrauchtwagenmarkt wächst (Im Blickpunkt 3)
Mob36_01.2009- Schienenverkehr: Internationaler Grossauftrag für SBB Cargo (Im Blickpunkt 4)
Mob35_01.2009- Verkehrsrecht: Verkehrssündern drohen in Österreich unliebsame Überraschungen (Im Blickpunkt 5)
Mob34_01.2009- Automobile: Sie wollen mehr zum Thema "Elektroautos" wissen? (Im Blickpunkt rechts)
Mob33_01.2009- Automobile: Schnellstes Elektroauto der Welt vor Serienreife (Im Blickpunkt links)
Mob32_01.2009- Messen: boot-Düsseldorf 2009: Der Optimismus kehrt zurück (Veranstaltungen _3_ Nachschau )
Mob31_01.2009- Messen: Motorradwelt Bodensee startet mit Vollgas in die neue Saison (Veranstaltungen _3_ Nachschau )
Mob30_01.2009- Automobile: Neu-Eöffnung der Th. Willy AG Auto-Zentrum Schlieren (Im Blickpunkt Spezial)
Mob29_01.2009- Erfassungstechnologien: Automatische Erfassung von Arbeitsleistung via GPS (Im Blickpunkt 2)
Mob28_01.2009- Alternative Energien: Sonnenenergie für Brennstoffzellen (Im Blickpunkt 3)
Mob27_01.2009- Umweltschutz: Erdgaslager wird zum CO2-Friedhof (Im Blickpunkt 4)
Mob26_01.2009- Navigation: GPS revolutioniert soziale Netzwerke (Im Blickpunkt 5)
Mob25_01.2009- Energien: Windturbine für Einsatz in Städten entwickelt (Im Blickpunkt 2)
Mob24_01.2009- Strassenverkehr: Ford: Auto der Zukunft versteht Sprache (Im Blickpunkt 3)
Mob23_01.2009- Kommunikation: Großbritannien führt totale E-Mail-Überwachung ein (Im Blickpunkt 4)
Mob22_01.2009- Kommunikation: Automatische SMS-Blockade für jugendliche Autofahrer (Im Blickpunkt 5)
Mob21_01.2009- Kommunikation: Frankreich will Handys für Kleinkinder verbieten (Im Blickpunkt 5)
Mob20_01.2009- Kommunikation: FMK: Kein Handyverbot für Kinder in Frankreich (Im Blickpunkt 5)
Mob19_01.2009- Veranstaltung, Wasserverkehr.: Die boot 2009 macht Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer (Veranstaltungen)
Mob18_01.2009- Luftverkehr: Schweiz und USA: neues Abkommen über Personendaten von Flugpassagieren (Im Blickpunkt 2)
Mob17_01.2009- Strassenverkehr: Automobilhandel: Jetzt das Steuer herumreißen (Im Blickpunkt 3)
Mob16_01.2009- Luftverkehr: Tiger-Teilersatz (TTE): Zweite Offertanfrage den Herstellerfirmen übergeben (Im Blickpunkt 4)
Mob15_01.2009- Wirtschaft: Produzenten- und Importpreisindex im Dezember und im Jahresverlauf 2008 (Im Blickpunkt 5)
Mob14_01.2009- Energie: Sie wollen mehr zum Thema Erdgas wissen? (Im Blickpunkt rechts)
Mob13_01.2009- Strassenverkehr: Opel Zafira 1.6 CNG Turbo: Kraftvoll, sauber, günstig (Im Blickpunkt links)
Mob12_01.2009- Strassenverkehr: Warum Erdgasfahrzeuge so beliebt sind (Im Blickpunkt links)
Mob11_01.2009- Strassenverkehr: Hervorragende Ergebnisse 2006 der Schweizerischen Strassenrechnung (Im Blickpunkt 2)
Mob10_01.2009- Strassentransport: „Weihnachtstrucker“ sorgten für strahlende Kinderaugen (Im Blickpunkt 3)
Mob09_01.2009- Luftverkehr: Die Lions Air Group AG übernimmt die Innsbrucker Welcome Air (Im Blickpunkt 4)
Mob08_01.2009- Energie: Nukleare Sicherheit war 2008 in den schweizerischen Kernanlagen gewährleistet (Im Blickpunkt 5)
Mob07_01.2009- Energie: Atomstrom so sauber wie Wind und Sonne (Im Blickpunkt 5)
Mob06_01.2009- Logistik: Wie wird der Begriff Logistik eigentlich definiert? (Im Blickpunkt rechts)
Mob05_01.2009- Transport + Logistik: Logistik „Made in Germany“ bei der transport logistic 2009 (Im Blickpunkt links)
Mob04_01.2009- Sicherheit: Nationale Alarmzentrale: Zahl der Ereignisse stabil, drei grosse Ereignisse 2008 (Im Blickpunkt 2)
Mob03_01.2009- Web, Internet: Mittelständler lassen Internet links liegen (Im Blickpunkt 3)
Mob02_01.2009- Arbeitsstatistiken: Arbeitszeit 2007 - Gesamtanzahl Arbeitsstunden auf Rekordhoch (Im Blickpunkt 4)
Mob01_01.2009- Gesundheit: Sekundenschlaf eine Folge des Schnarchens? (Im Blickpunkt 5)
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Verkehrsidee: Auto ausleihen mit dem Fahrschein (Im Blickpunkt 2)
Gesündere Städte und neue Verkehrsroutinen verspricht die Idee des "öffentlichen Autos", die Verkehrsplaner der TU Berlin www.verkehrsplanung.tu-berlin.de formuliert haben. Darunter stellen sich die Forscher frei verfügbare Autos vor, die höchstens 300 Meter vom Benutzer entfernt stehen und unkompliziert per Handy aktiviert werden. Die Bezahlung erfolgt über einen speziellen Tarif des städtischen Verkehrsnetz-Tickets und erlaubt schnelles Wechseln zwischen Verkehrslinien und öffentlichem Auto, je nach Bedarf und Fahrtstrecke. "Das Prinzip ähnelt dem der öffentlichen Fahrräder, die sich in den letzten Jahren bereits in vielen europäischen Großstädten durchgesetzt haben", sagt die Forschungsleiterin Christine Ahrend im pressetext-Interview. Erste Vorstöße für diese Idee gibt es heuer in Paris, wo 2.000 hybride Elektroautos vom Typ Cleanova II als sogenannte "Voiturelib" (freie Autos) zur Verfügung gestellt werden.
Ein öffentliches Auto würde zu weniger Fahrzeugen und zu besserer Luft in den Städten führen, erklärt Ahrend. "Sinnvoll wäre es, wenn die Autos emissionslos betrieben werden. Obwohl man die Quelle der Stromerzeugung diskutieren müsste, wäre es wenigstens in der unmittelbaren Umgebung ein Beitrag für eine gesündere Umwelt." Als Vorteil des öffentlichen Autos sieht Ahrend auch die Anpassung an den jeweiligen Zweck. "Kleinere Autos wären im Umlauf, denn jeder kann sich das für das momentane Bedürfnis am besten geeignete Auto mieten und muss nicht das ganze Jahr mit dem Ferienauto fahren." Für den Kunden reduzieren sich dadurch die hohen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten. Die Idee bildet auch eine Antwort auf Untersuchungen, die gezeigt haben, dass Autos den Großteil ihrer Lebenszeit am Straßenrand, in Garagen oder auf Parkplätzen stehen.
Neue Verkehrskonzepte für die Stadt müssen kundenorientiert sein, fordert Ahrend. Das setze ein besseres Verstehen der starken Bindung der Menschen an ihr Auto voraus. "Der Individualverkehr wird geschätzt, da er bequem ist und Taktzeiten sowie Fahrtroute selbst gestalten lässt. Das hat zum Siegeszug des Autos in den Städten geführt." Die Vision des öffentlichen Autos wolle die Menschen in diesem Bedürfnis abholen und eine attraktive Alternative bieten. Denn sei das eigene Auto einmal gekauft, gelange der Besitzer schnell in schwer änderbare Routinen. "Man vergisst den Kaufpreis und rechnet nur noch die Benzinkosten, gegen die öffentlichen Verkehrsmittel nicht konkurrieren können."
Auch Bus, Straßenbahn, U- und S-Bahn sollten sich Ahrend zufolge mehr auf den Kunden einstellen. "Der öffentliche Verkehr passt sich zu wenig an moderne Lebensformen an. Trotz guter Struktur ist es spätabends oft schwierig, mit Straßenbahn oder Bus nach Hause zu kommen, außerdem werden oft die Taktzeiten nicht eingehalten", so Ahrend. Die Möglichkeit, etwa bei der Busfahrt zu telefonieren, zu essen oder die Zeitung zu lesen, sollte stärker in den Vordergrund rücken. "Das sind Alleinstellungsmerkmale der öffentlichen Linien, die bei entsprechender Betonung zusätzliche Fahrkunden bringen könnten." Zuerst müssten solche Anforderungen und Ziele einmal formuliert werden, ehe man erst im nächsten Schritt die Kostenfrage klärt, schlägt die Verkehrsplanerin abschließend vor.
Quelle: pte, Berlin
Mob38_01.2009
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"Verschrottungsprämie" unzureichend - Gebrauchtwagenmarkt wächst (Im Blickpunkt 3)
Die herrschende Absatzkrise im Automobilmarkt ist nicht nur eine Folge der Finanzkrise, und Verschrottungsprämien allein werden die Krise nicht bewältigen können. Auch die geringen Renditen der Händler und die unzureichende Kooperation zwischen Herstellern und Vertriebspartnern sind eine wesentliche Ursache dafür, dass die Automobilbranche mit Schwierigkeiten kämpft. Das geht aus einer Studie der Managementberater Horváth & Partners hervor, die unter mehr als 200 Experten in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde. Die aktuelle Wirtschaftslage und die Versäumnisse der Marktteilnehmer, das Vertriebssystem in seiner Gesamtheit zu betrachten und Ziele aufeinander abzustimmen, verstärken den Handlungsbedarf.
"Die Lage im Automobilvertrieb ist prekär. Hersteller nutzen ihre Machtposition gegenüber den Händlern immer noch aus. Die Steuerung des Automobilvertriebs muss neu überdacht werden", bringt es Heiko Fink, Leiter der Studie, auf den Punkt. Erschwerend kommt hinzu, dass der Handel mit Automobilen schon in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden ist und die aktuelle Krise nun diesen Effekt deutlich verstärkt. "Händler und Hersteller müssen in der aktuellen Krise viel stärker kooperieren und die Vertriebssteuerung in den drei Feldern Strategie, Kunde und Kompetenz neu ausrichten", so Fink.
Große Unzufriedenheit der Branche
Das verschobene Machtgefüge im Automobilhandel führt zur andauernden Unzufriedenheit der Händler. Mehr als die Hälfte der befragten Händler (51%) sind mit ihren Verträgen unzufrieden. Aufgrund der Umsatzeinbußen durch die Krise sehen sich die Händler genötigt, den Verkauf von Neuwagen mit Preisnachlässen und Rabattschlachten anzukurbeln, was sich jedoch negativ auf die eigene Rendite auswirkt. 2/3 aller Händler machen heute bereits weniger als 1,5 % Rendite. Um die Verluste auszugleichen, konzentriert sich der Handel zunehmend auf den Service und das Gebrauchtwagengeschäft. Jedoch fehlt es hier an einer verstärkten Kooperation mit den Herstellern.
Kooperation als Weg aus der Krise
Beide Seiten sind sich einig, dass die höchste Priorität darauf liegt, den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt der Vertriebssteuerung zu stellen. Doch besagt ein weiteres Ergebnis der Studie, dass die Strategien von Herstellern und Händlern nicht aufeinander abgestimmt sind. Die Hersteller liefern wenig konkrete Kompetenzanforderungen und Handlungsempfehlungen, während sich die Händler nicht immer erfolgreich auf eigene Faust um eine Optimierung bemühen.
Gegenseitiges Misstrauen ist die Folge: So glauben etwa die Hersteller, dass die Händler für ein "professionell" geführtes Autohaus nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter haben. Die Händler wiederum wünschen sich eine stärkere Unterstützung durch die Hersteller, um die notwendigen Kompetenzen aufzubauen. Insgesamt sehen die Berater einen Mangel im strategischen Kompetenzmanagement. "Wenn so viele Händler vor dem wirtschaftlichen Aus stehen, dann ist das auch für die Hersteller eine bedrohliche Situation. Denn sie sind mehr denn je auf den indirekten Vertriebsweg über ihre Handelspartner angewiesen", meint Studienleiter Fink.
Der Geschäftsführer von Horváth & Partners in Wien, Thomas Sima, ergänzt, dass auch die aktuell diskutierte "Verschrottungsprämie" an der grundsätzlichen Misere nichts ändert. "Erst wenn sich Hersteller und Händler an einen Tisch setzen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und das bestehende Misstrauen abzubauen, wird sich die Situation für den Automobilmarkt verbessern."
Studie "Automotive Retail Performance" - die Managementberater Horváth & Partners haben die Studie bereits zum fünften Mal durchgeführt. Im Rahmen der Befragung wurden mehr als 200 Autohändler, Hersteller und Importeure in Deutschland, Österreich und der Schweiz interviewt. Die Studie ist bei Horváth & Partners Wien erhältlich.
Quelle: pts, Wien
Mob37_01.2009
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Internationaler Grossauftrag für SBB Cargo (Im Blickpunkt 4)
Die Schweizer Güterbahn fährt für den internationalen Kombi-Operateur T.R.W. (Train Route Wagon) neu rund 70 Güterzüge pro Woche nach Italien und bindet neue Destinationen an das internationale Netzwerk an.
Mit einem neuen Dreijahresvertrag weitet SBB Cargo die Transportleistung für T.R.W kräftig aus. In Kooperation mit der belgischen Eisenbahn SNCB transportiert die Schweizer Güterbahn für T.R.W. rund 70 Containerzüge pro Woche von der Nordseeküste bis nach Italien. SNCB fährt die Güterzüge über Frankreich nach Basel und über Belgien bis nach Aachen. Von dort übernimmt SBB Cargo neu die Gesamtverantwortung für sämtliche Transporte und führt diese grenzüberschreitend nach Turin, Mailand, Novara sowie an die – neu an das internationale Nord-Süd-Netzwerk angebundenen – Destinationen Piacenza und Tavazzano.
Als Tochter der SNCB ist T.R.W. auf den kontinentalen intermodalen Verkehr spezialisiert und besitzt eigene Terminals in verschiedenen Städten Belgiens. Mit dem langfristigen Vertrag und geplanten 3150 Güterzügen pro Jahr weiten SBB Cargo und T.R.W. ihre langjährige Zusammenarbeit weiter aus.
Qualität trotz Konjunkturabschwung
Der weltweite Konjunkturabschwung hat Ende 2008 auch SBB Cargo erfasst. „Neue Aufträge sind wichtig, um einen Teil der Verkehrsrückgänge zu kompensieren und zeigen uns, dass die alpenquerende Leistung und Qualität von SBB Cargo weiterhin
gefragt sind“, unterstreicht Edmund Prokschi, Leiter Geschäftsbereich International von SBB Cargo. Mit raschen Massnahmen wie der gezielten Reduktion der Transportkapazität oder der Festlegung von monatlichen Programmen mit Grosskunden
begegnet SBB Cargo der Konjunkturflaute aktiv und bleibt im internationalen Gütertransport auch zukünftig gut aufgestellt.
Quelle: SBB
Mob36_01.2009
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Verkehrssündern drohen in Österreich unliebsame Überraschungen (Im Blickpunkt 5)
Nach dem Winterurlaub erwartet manchen Autofahrer zuhause unangenehme Post: ein Knöllchen aus Österreich. Egal ob man zu schnell gefahren ist oder bei einem Telefonat am Steuer erwischt wurde - wer Zweifel an der Richtigkeit der Beschuldigung hat, muss diese nicht unangefochten hinnehmen. Doch Vorsicht: Fehlende Kenntnisse des österreichischen Rechts bescheren die ein oder andere Überraschung.
„Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem deutschen Recht und dem österreichischen Verwaltungsstrafsystem ist die sogenannte Lenkerauskunft, also die Auskunftspflicht über den Fahrer des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Ordnungswidrigkeit“, erläutert Rechtsanwalt Dr. Hubert Tramposch von der Anwaltskanzlei Tramposch & Partner in Innsbruck. „In Deutschland ist der Fahrzeughalter nicht immer verpflichtet, den Fahrer bekannt zu geben, in Österreich schon.“ Mit erheblichen Konsequenzen: Verweigert der Fahrzeughalter die Auskunft, so kann zum einen die Strafe für die Übertretung direkt gegen ihn festgesetzt werden. Zum anderen kann ihm für die Verweigerung selbst eine Strafe von bis zu 5.000 € auferlegt werden.
Ein weiterer Unterschied des österreichischen Verfahrens bei Verkehrsüberschreitungen: Bei Strafen bis zur Höhe von 365 Euro erhält der Verkehrssünder lediglich eine Zahlungsaufforderung. Persönlich kann er sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Gegen diese Vorgehensweise kann allerdings Einspruch erhoben werden, worauf ein ordentliches Verfahren mit einer schriftlichen oder mündlichen Rechtfertigung des Beschuldigten folgt. Die Entscheidung nach dem ersten Einspruch ergeht mit Bescheid. „Wird der Einspruch allerdings abgelehnt, hat sich der Verkehrssünder mit an den Verfahrenskosten zu beteiligen“, betont Tramposch, dessen Kanzlei als Mitglied der Geneva Group International viele grenzüberschreitende Verfahren betreut, „der zu zahlende Anteil wird mit zehn Prozent der verhängten Strafe bemessen.“
Grundsätzlich haben Beschuldigte die Möglichkeit, ein zweites Mal Einspruch zu erheben. In dieser zweiten Instanz folgt eine persönliche Vernehmung. „Spätestens dann ist es sinnvoll, einen professionellen Rechtsbeistand zurate zu ziehen“, empfiehlt Tramposch. Nur mit fachgerechter Unterstützung von Experten könnten unangemessene Strafen und unnötige Kosten, verursacht durch die Unterschiede in den Rechtssystemen der beteiligten Länder, abgewendet werden. Anwalt Tramposch rät, den prozessualen Risiken von Verkehrsdelikten durch den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung vorzubeugen.
Quelle: Geneva Group International (GGI), Zürich/Innsbruck
Mob35_01.2008
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Sie wollen mehr zum Thema "Elektroautos" wissen? (Im Blickpunkt rechts)
Elektroauto bezeichnet ein durch einen oder mehrere Elektromotoren angetriebenes Automobil. Die Antriebsenergie wird meist in einem Energiespeicher z.B. einem Akkumulator mitgeführt. Beim Gyroantrieb wird die Antriebsenergie mechanisch in einem Schwungrad gespeichert, bis sie von einem Generator in elektrische Energie für die Fahrmotoren umgewandelt wird. Andere Bauformen entnehmen die Elektrizität einer Oberleitung. Solarfahrzeuge gewinnen sie direkt aus Sonnenlicht mittels Solarzellen auf ihren Oberflächen. Weiter gibt es Brennstoffzellenfahrzeuge, serielle Hybridelektrokraftfahrzeuge und Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb.
Quelle: wikipedia.org
Mehr zur neusten Generation von Elektrofahrzeugen >hier
Mehr zum Thema Elekrofahrzeuge >hier wikipedia.org
Quelle: Mob34_01.2009
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Schnellstes Elektroauto der Welt vor Serienreife (Im Blickpunkt links)
US-Hersteller Shelby verspricht kurze Ladezeit und große Reichweite. Der US-amerikanische Rennwagenhersteller Shelby SuperCars (SSC) www.shelbysupercars.com will bis Ende 2009 das schnellste Elektroauto der Welt produzieren. Der Aero EV (Electric Vehicle) soll mit 1.000 PS in rund 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen und eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 330 km/h erreichen. Völlig neu sind auch die Ladezeiten für die Batterie, die angeblich nur zehn Minuten betragen, berichtet das Unternehmen. Angetrieben wird der Aero EV durch eine Eigenentwicklung des Unternehmens. Das Batterie-Konzept "All-Electric Scalable Powertrain" ist nach Herstellerangaben aufgrund seiner skalierbaren PS-Leistung, seinem geringen Gewicht, der kompakten Bauform und minimalen Ladedauer bisher weltweit einzigartig.
Dass die Zukunft dem Elektrofahrzeug gehört, bestätigt auch Hubert Berger, Leiter des Studiengangs "Elektronik & Technologiemanagement" der Fachhochschule Joanneum www.fh-joanneum.at, im Interview. "Solche Weltrekordfahrzeuge, die zwar keine Massenproduktion sind, zeigen deutlich, zu welchen Leistungen Elektromotoren in Fahrzeugen möglich sind." Nach Angaben des Autoherstellers beträgt die Reichweite mit einer vollen Batterieladung zwischen 240 und 320 Kilometer. Innerhalb von zehn Minuten soll die Batterie bei 220 Volt wieder vollständig aufgeladen sein. Berger hält diese Applikation für unmöglich: "Bei einer Reichweite von 250 Kilometer braucht man mindestens 30 Kilowattstunden Energie - das erfordert eine 300 Kilogramm schwere Batterie - und damit eine Ladezeit von mindestens neun Stunden, wenn man den Strom aus der 220V-Steckdose nimmt", rechnet Berger vor. Bei der Verwendung von Drehstrom würde sich die Ladezeit auf drei Stunden verringern, so Berger.
"Ich denke, dass wir es noch schneller, noch schmäler und noch grüner hinkriegen, als andere Hersteller", meint der Unternehmensgründer und Chef-Designer Jerod Shelby. SSC-Green will in den kommenden Jahren die Produktschiene "All-Electric Scalable Powertrain" (AESP) auf weitere andere Fahrzeuge ausweiten. So sind bis 200 PS starke Mittelklasse-Autos, Limousinen und SUVs, aber auch bis zu 1.200 PS starke Lastwagen, Busse und Militärfahrzeuge geplant.
Shelby SuperCars ist auf die Produktion von Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen spezialisiert. Das Unternehmen hält auch den derzeitigen Weltrekord für das schnellste noch straßenzugelassene Serienfahrzeug: Der "Ultimate Aero", der seit 2007 im Programm ist, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 412 km/h.
Quelle: pte, Seattle/Kapfenberg
Mob33_01.2009
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boot-Düsseldorf 2009: Der Optimismus kehrt zurück (Veranstaltungen _3_ Nachschau )
Der Optimismus ist in die Yacht- und Wassersportbranche zurückgekehrt. Die angespannte Lage in der Weltwirtschaft hatte die Yacht- und Wassersportwirtschaft mit großer Skepsis auf den Verlauf der boot-Düsseldorf blicken lassen. Am 25. Januar 2009 stand nach neun Messetagen fest: Es geht noch eine ganze Menge! 238.000 hochkarätige Besucher aus 65 Ländern sorgten in weiten Teilen der Angebotspalette für zufriedene Aussteller und oft überraschend gute Geschäfte. 2008 waren es 267.000 Besucher. Auf der weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse stellten 1.641 Austeller aus 57 Ländern in 17 Messehallen auf 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Bootspremieren, neue Wassersportgeräte sowie Ausrüstungen und Zubehör vor.
Auftrieb für die Branche
„Die boot 2009 fand unter den denkbar schwierigsten Bedingungen für eine Verbrauchershow statt. Wir haben wie erwartet Besucher verloren. Aber die kaufkräftigen, am Yacht- und Wassersport Interessierten sind uns erhalten geblieben und haben der Branche Auftrieb gegeben“, so Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. „Die boot hat ihre Funktion als Konjunkturbarometer und wirtschaftlicher Impulsgeber erneut unter Beweis gestellt.“
Wichtige psychologische Wende
Das bestätigt auch Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft: „Nach dem ersten Wochenende ging ein „Aufatmen“ durch die Hallen, gab es eine „psychologische Wende“.
Viele Besucher mit Kaufabsichten
Die hohe Qualität und Kaufkraft des Publikums werden auch durch die ersten Besucherbefragungen belegt. 71 Prozent der Besucher gaben an, 2009 Boote, Ausrüstungen und Wassersportgeräte kaufen zu wollen. Knapp 60 Prozent haben bei der boot bestellt oder gekauft. 45.000 boot-Besucher kamen aus dem Ausland. Im Aufwind liegen dabei der gesamte amerikanische Raum und der Mittlere Osten. ¨
Trend zu Innovation und Qualität
Den Markt für Boote und Yachten kennzeichnet laut Jürgen Tracht ein klarer Trend. „Innovation und Qualität gehen beim Kunden vor Preis! Unternehmen, die kreativ sind, Komfort, Qualität und Service bieten, können sich im Markt durchsetzen.“
Hanse Yachts meldet Verkaufserfolge
Gerade bei Segelbooten und Segelyachten hat sich das in diesem Jahr klar gezeigt. Michael Schmidt, CEO HanseYachts AG, Greifswald: „Die boot 2009 ist für uns hervorragend gelaufen. Sie war vom Umsatz her eine der besten seit Jahren. Eine sehr, sehr gute Messe. Fulminanter Start, tolles Publikum. Und das bis zum Schluss. Unsere Erwartungen sind weit übertroffen worden.“
Zurückhaltung im mittleren Segment
Verhalten allerdings ist die Nachfrage sowohl bei Motor- und bei Segelbooten im mittleren Segment von 80.000 bis 200.000 Euro.
Das Geschäft mit Großyachten hatte bei der boot 2009 nicht den Schwung der Vorjahre. Dennoch sprechen führende Werften und Händler zum Teil von guten Abschlüssen und vielen internationalen Interessenten. Albert Drettmann, Chef der Yachtagentur Drettmann, Bremen, bezeichnete die boot als die wichtigste Veranstaltung für sein Unternehmen. „Das gilt uneingeschränkt auch dieses Jahr. Wie haben gut verkauft und vielversprechende neue Kontakte geknüpft, die ein gutes Nachmessegeschäft versprechen.“
Bei Ausrüstungen und Zubehör setzt sich der Trend zu mehr Komfort und Sicherheit fort. Die Nachfrage in diesem Segment liegt knapp auf Vorjahresniveau.
Bootsurlaub trifft auf großes Interesse
Beim Urlaub wird nicht gespart! Die boot-Düssedorf ist eine erstklassige Reisebörse. 54 Prozent der boot-Besucher planen laut den Befragungen einen Wassersporturlaub, 42 Prozent suchen bei der boot ihr nächstes Reiseziel aus. Die Vercharterer und Aussteller im Bereich Wassertourismus sprechen von sehr guten Geschäften. Es wurde kräftig gebucht, die Flotten sind national wie international ausgelastet. Besonders gefragt: der führerscheinfreie Hausbooturlaub auf den Binnengewässern Europas. Bei Seglern stehen die Ostsee, das Mittelmeer, aber auch die Überseereviere hoch im Kurs.
Dauerbrenner Tauchen
Ein Dauerbrenner ist die Diving Show boot-Düsseldorf in der Messehalle 3. Jeder fünfte Besucher machte einen Abstecher in die weltgrößte Messe für Tauchen und Tauchtourismus unter dem Dach der boot. Insbesondere die Hersteller von Tauchsportausrüstungen und die Tauchtouristik zeigten sich mit dem Messeverlauf zufrieden.
Yachten bleiben das Herzstück der Messe
Boote und Yachten stehen im Besucherinteresse nach wie vor auf Platz 1. Gut zwei Drittel wollten sich über diesen Angebotsbereich informieren. Es folgen Bootsausrüstungen, Motoren und technisches Zubehör (60 Prozent), wassertouristische Angebote, Boots- und Yachtcharter und der Tauchsport.
Themenwelten sorgen für Impulse in den Hallen
Die zehn Themenwelten der boot kamen bei den Besuchern wieder hervorragend an. Das gilt vor allem für das Segel-Center, die Classic Show, die blaue Urlaubswelt und das Tauchsport Center. Das Aktionszentrum in der Halle 1 mit der Beach World und dem Segel Center unter einem Dach traf den Nerv der jungen Wassersportler.
Zufriedene Besucher
Die boot-Düsseldorf ließ auch 2009 kaum Besucherwünsche offen: Laut den ersten Befragungen sahen weit über 90 Prozent ihre Erwartungen erfüllt. Die boot-Düsseldorf 2010 findet vom 23. bis 31. Januar statt.
Quelle: boot Düsseldorf
Weitere Informationen: www.boot.de
Mob32_01.2009
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Motorradwelt Bodensee startet mit Vollgas in die neue Saison (Veranstaltungen _3_ Nachschau )
Friedrichshafen – Die Motorradbranche dreht auf: Am Wochenende strömten bei strahlend blauem Himmel 33.200 Besucher – rund 400 mehr als im Vorjahr – auf die Motorradwelt Bodensee. Von 23. bis 25. Januar 2009 konnten sich Motorrad- und Roller-Fans über Neuheiten und Trends der neuen Saison informieren und auf zahlreichen Testparcours auf Motorrädern, Rollern und Quads selbst Gas geben. Die Aussteller freuten sich über ein ausgesprochen kauf-interessiertes Publikum und zogen eine überaus positive Bilanz.
„Das ist ein Top-Ergebnis für die Motorradwelt Bodensee 2009. Wir konnten das hohe Vorjahresniveau sogar noch weiter steigern. Dies zeigt, dass wir mit unserem Mix aus neuen Modellen, hochkarätigem Showprogramm mit Szene-Größen wie Supermotoweltmeister Bernd Hiemer und den Testparcours den Nerv der Motorrad-Fans treffen“, zieht Messegeschäftsführer Klaus Wellmann Bilanz. Insgesamt gaben 184 Aussteller einen umfassenden Marktüberblick: Das Angebot reichte von den aktuellen Modellen der großen Marken über Spezialanfertigungen bis hin zu Zubehör wie Koffern und Drosselungssystemen. Die Sonderschau des größten fahrbaren Serienmotorrades der Welt im Foyer sowie die spektakulären Showvorführungen von Stunt-Weltmeister Chris Pfeiffer entwickelten sich zu wahren Besuchermagneten. Bei Familien sehr beliebt waren zudem der Quadparcours und die Motorrad-Teststrecke für Kinder, auf denen die kleinen Messegäste ein erstes Fahrgefühl erleben konnten. „Auch unser Konzept, verstärkt Frauen anzusprechen, ist gut angekommen. Wir werden die Aktion sicher im nächsten Jahr wiederholen“, berichtet Projektleiterin Petra Rathgeber. Sportliche Größen wie Trail-Vize-Europameisterin Iris Krämer und die amtierende Europameisterin in der Superstock-Klasse Nina Prinz haben sich auf der Messe präsentiert.
Auf reges Medien- und Besucherinteresse stießen Modelle mit alternativen Antriebssystemen wie Gas- oder Elektromotor „Unser Elektroroller eMax war auf dem Testparcours ständig in Betrieb, die Nachfrage war riesengroß“, sagte Daniel Haller, Geschäftsführer Motorradland in Friedrichshafen. Auch die übrigen Händler sind mit dem Messegeschäft sehr zufrieden: „Wir hatten in diesem Jahr gigantisch viele Besucher am Stand und konnten auch schon einige Motorräder verkaufen. Unsere Maschine vom Typ ER-6n kam gut an, aber auch die Nachfrage nach Reisetourern oder Einsteigermodellen war sehr groß“, erzählt Josef Hage, Inhaber Kawasaki Hage, Friedrichshafen.
Ob Produktvielfalt der Aussteller, das umfangreiche Rahmenprogramm mit Trial-, Supermoto- und Quad-Vorführungen – das Angebot überzeugte: 88,7 Prozent der befragten Besucher bewerteten die Messe mit den Noten „sehr gut“ und „gut“.
Die nächste Motorradwelt Bodensee findet vom 29. bis 31. Januar 2010 statt.
Quelle: Messe Friedrichshafen GmbH
Weitere Informationen: www.motorradwelt-bodensee.de
Mob31_01.2009
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Neu-Eöffnung der Th. Willy AG Auto-Zentrum Schlieren (Im Blickpunkt Spezial)
Zuerst eigenständig, jetzt vereint! Mit ihrem Gründungsjahr im 1927 verfügen sowohl die Th.Willy AG als auch Volvo bereits über eine mehr als 80-jährige Geschichte. Nun fahren in der Schweiz diese beiden Partner gemeinsam in die Zukunft.
In diesen Tagen wurden in Schlieren umfassendste Umbauarbeiten abgeschlossen. Der neue zweistöckige Showraum erstrahlt in hellem Glanz und lässt die Besucher eine Faszinierende Ford- und Volvo-Welt erleben. Auch das Kundenzentrum wurde komplett umgebaut und bietet dem Kunden sämtliche Dienstleistungen rund ums Automobil, wie Service, Reparatur, Direktannahme, Spenglerei, Malerei sowie Ersatzteilhandel. Schliesslich runden ein Nutzfahrzeug-Center sowie diverse Occasions- und Vorführwagen das umfangreiche Angebot der Th. Willy AG ab. Die Eröffnungsfeier fand am Freitagabend, den 23. Januar 2009 im Rahmen eines Apéros statt. Am Samstag wurden dann die Türen für das breite Publikum geöffnet und das „Neue“ erstmals zur Besichtigung zugänglich gemacht.
Die Willy-Gruppe
Diese gehört, wie schon erwähnt zu den traditionsreichsten Familienunternehmen im Automobilhandel der Schweiz und beschäftigt rund 250 Mitarbeiter. Mit Daniela Willy leitet bereits die dritte Generation der Willy-Familie die Geschicke der Grossgaragen im Raum Zürich, Bern und Luzern.
Seit 1927 vertritt die Th. Willy AG Auto-Zentrum die Marke Ford und ist der grösste und traditionsreichste Ford-Händler der Schweiz. Mit den weiteren Markenvertretungen Fiat und Lancia (seit 1969), Alfa Romeo (seit 2000) und jetzt neu Volvo hat die Willy-Gruppe eine breit gefächerte Fahrzeugpalette im Angebot.
 
 
   
Weitere Informationen: www.willy-gruppe.ch
Weitere Bilder von der Eröffung in unserer Bildergalerie >hier
Quelle: Th. Willy AG
Bilder: Th. Willy AG und Rolf Grob, Mobilität
Mob30_01.2009
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Automatische Erfassung von Arbeitsleistung via GPS (Im Blickpunkt 2)
Das österreichische IT-Unternehmen ilogs hat mit "Moment Geo" eine Lösung entwickelt, mit deren Hilfe eine vollautomatische Leistungserfassung auf Basis von GPS-Positionsdaten möglich ist. Zum Einsatz kann das System beispielsweise in Unternehmen kommen, die eine genaue Aufzeichnung darüber benötigen, an welchen Orten ihre Mitarbeiter zu welcher Zeit waren. Somit kann Kunden die erbrachte Arbeitsleistung exakt nachgewiesen werden. Auf der IT-Messe ITnT www.itnt.at, die vom 27. bis 29. Januar in Wien stattfindet, stellt ilogs das System erstmals der breiten Öffentlichkeit vor.

Moment Geo arbeitet in Verbindung mit GPS-fähigen PDAs, mit denen die Mitarbeiter ausgestattet werden. "Es handelt sich dabei um Spezial-PDAs, die unter anderem stoßfest und spritzwassergeschützt sind, um sie für den Außeneinsatz tauglich zu machen", erklärt Walter Liebhart, Geschäftsführer von ilogs. Als Referenzkunden nennt Liebhart Maschinenring Österreich. Maschinenring ist ein Serviceunternehmen im ländlichen Raum und erbringt Dienstleistungen wie Grünraumpflege, Winterdienst sowie Spezialleistungen für Unternehmen, Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen. Das Unternehmen verwendet das ilogs-System, um die geleisteten Tätigkeiten gegenüber ihren Auftraggebern nachzuweisen.
"Sobald sich ein Mitarbeiter auf den Weg macht, aktivierten dieser den PDA. Via GPS werden laufend Standortdaten und durchgeführte Leistungen an den Server übermittelt und dort dokumentiert", so Liebhart. Vor allem interessant sind die dem System bekannten, sogenannten Geoobjekte. Das sind zuvor definierte Gebiete, in denen eine bestimmte Arbeit verrichtet werden soll. Moment Geo dokumentiert exakt, zu welcher Zeit sich ein Mitarbeiter in dem entsprechenden Geoobjekt aufgehalten hat und was er dort gemacht hat. Die ilogs-Kunden können schließlich über ein Webinterface auf das System zugreifen und die gesammelten Daten vom Server abfragen. ilogs übernimmt für den Kunden sämtliche Hosting- und Betreiberaufgaben und bietet Moment Geo als Dienstleistung an. "Für unsere Kunden ist am Anfang daher auch keine Investition notwendig", erläutert Liebhart.
ilogs wurde 2000 gegründet.
Der Fokus des Unternehmens lag auf der Optimierung und Automation von Geschäftsprozessen durch intelligenten Einsatz von IT. "Nach einiger Zeit haben wir erkannt, dass viele Prozesse auch mobil erledigt werden können. Mit dem Aufkommen von ausgereiften mobilen Endgeräten und dem Ausbau des Mobilfunknetzes konzentriert sich ilogs schließlich seit 2003 auf die Mobilisierung von Geschäftsprozessen", sagt Liebhart. "Mit unseren Systemen können wir Unternehmen dabei unterstützen Wettbewerbsvorteile zu steigern, indem bestehende Ressourcen optimal genutzt werden", definiert der ilogs-Geschäftsführer den Anspruch seines Unternehmens.
Quelle: pte, Klagenfurt
Mob29_01.2009
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Sonnenenergie für Brennstoffzellen (Im Blickpunkt 3)
Durchbruch bei der Wasserstoffgewinnung. Brennstoffzellen finden als Methode zur Energieversorgung immer mehr Verbreitung. Damit sie ihr Potenzial auch ausschöpfen können, sind aber einfache und günstige Methoden zur Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff erforderlich. Hier ist Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) www.mpikg.mpg.de ein Durchbruch gelungen. Sie setzen auf Kohlenstoffnitrid als Photokatalysator, um mithilfe von Sonnenenergie Wasserstoff aus Wasser zu gewinnen. Durch das Polymer wird es erstmals möglich, bei der Reaktion zur Wasserstoffgewinnung auf teure Edelmetalle zu verzichten. Das Material hat aber noch größeres Potenzial. "Kohlenstoffnitrid kann auch die Sauerstoffgewinnung aus Wasser unter sichtbarem Licht katalysieren", meint Xinchen Wang, Leiter der Arbeitsgruppe am MPIKG.

Zur Wasserstoffgewinnung mithilfe von Sonnenlicht waren bislang Edelmetalle wie etwa Platin als Katalysator und zusätzlich Halbleiter als Antenne für das Sonnenlicht erforderlich. Das Kohlenstoffnitrid, eine eigentlich schon seit 1834 bekannte Substanz, vereint in den aktuellen Experimenten beide Aufgaben. Es absorbiert Sonnenlicht und setzt dadurch Ladungsträger frei, die dann der Katalysereaktion dienen. Das Material bietet zudem weitere Vorteile. "Das Besondere an Kohlenstoffnitrid ist, dass es in Wasser selbst bei extrem sauren und basischen Bedingungen stabil ist. Außerdem kann es sehr einfach und kostengünstig hergestellt werden", erklärt Wang. Der organische Halbleiter ist auch einfacher zu fertigen als die bislang üblichen anorganischen. Noch ist die Wasserstoff-Ausbeute des neuen Verfahrens gering, doch die Wissenschaftler hoffen durch eine Vergrößerung der aktiven Materialoberfläche mehr Effizienz zu erreichen.
Die effiziente Katalyse von Sauerstoff und Wasserstoff ist von großem Interesse, da Brennstoffzellen als Solarenergie-Speicher genutzt werden können. Im Sommer vergangenen Jahres haben Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) einen Durchbruch bei der Sauerstoff-Katalyse erzielt und dabei den Wert von Brennstoffzellen als Solarstrom-Zwischenspeicher betont. Allerdings setzt die MIT-Entwicklung auf Katalyse mittels zuvor generiertem Strom, während die aktuelle Arbeit auf eine direkte Photokatalyse setzt. "Es wäre also derzeit schwierig, diese Entwicklungen zusammenzuführen", meint Wang auf Anfrage.
Aufgrund der aktuellen Ergebnisse, die in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität Tokio und der chinesischen Fuzhou Universität gewonnen wurden, glauben die MPIKG-Forscher allerdings, dass Karbonnitrid auch für die Sauerstoffkatalyse geeignet ist. "Das bietet das Potenzial, Wasser mit einem Katalysator unter sichtbarem Licht vollständig aufzuspalten", sagt Wang. Die Forscher arbeiten nun daran, eine derartige Gewinnung beider Elemente in einem einzigen Karbonnitrid-Aufbau tatsächlich umzusetzen.
Quelle: pte, Potsdam-Golm
Mob28_01.2009
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Erdgaslager wird zum CO2-Friedhof (Im Blickpunkt 4)
Lagerung in 3.500 Meter Tiefe als Beitrag zum Klimaschutz. Statt in der Atmosphäre das Erdklima weiter zu erhitzen, könnte das Treibhausgas CO2 in Zukunft tief in der Erde gelagert werden. Ein Forschungsprojekt am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) www.gfz-potsdam.de untersucht derzeit erstmals, ob sich leere Erdgaslager mehr als drei Kilometer unter dem Erdboden als Stätten für unterirdische CO2-Speicherung eignen. Im Pilotversuch werden etwa 100.000 Tonnen des Gases aus den Abgasen eines Kraftwerks in den Lagerstätten nahe der Altmärker Stadt Salzwedel gelagert, aus denen bisher das Erdgas Methan gewonnen wurde. Im Anschluss wird beobachtet, wie sich das CO2 unter der Erde verhält.

"Mittels einer neuen Technik wird dazu erstmals CO2 aus einem Kraftwerk abgeschieden, für den Lastwagentransport verflüssigt und an der Lagerstätte für das Einpumpen wieder gasförmig gemacht", so Michael Kühn, der GFZ-Projektkoordinator, im Interview. Unter der Erde sei eine chemische Reaktion des CO2 mit dem Gestein zu erwarten, wodurch langsam Kalk entstehe. "Diese Kalkbildung ist gut und garantiert eine langfristige Lagerung." Dass dabei auch unkontrolliert CO2 entweichen könnte, hält Kühn nicht für wahrscheinlich. "Die Dichtigkeit der Lagerstätten hat sich in den Mio. von Jahren der Gaslagerung bewiesen. Dennoch müssen wir beobachten, ob die Verschlüsse der Bohrlöcher früherer Gasförderungen dem Kohlenstoff standhalten." Selbst bei Entweichen der gelagerten Abgase sei das Risiko laut Kühn jedoch gering und beschränke sich finanziell auf die für Transport und Einpumpen aufgewendeten Finanzmittel. "Der Beitrag zum Klimaschutz wird in diesem Fall eben nicht erreicht", so der Potsdamer Geochemiker.
Die Menge an CO2, die sich durch unterirdische Lagerung binden ließe, ist in Deutschland beschränkt. "Unsere Gaslagerstätten erlauben insgesamt etwa die Speicherung von 500 Mio. Tonnen CO2, was die Ausstöße von zwei mittleren Kraftwerken über deren gesamte Lebensdauer entspricht", erklärt Kühn. Dennoch sei die beabsichtigte Speicherung für die Ökologie sinnvoll und unter Berücksichtigung des Handels mit Emissionszertifikaten auch wirtschaftlich effizient. Als positiver zweiter Effekt könne das Einpumpen von CO2 zusätzlich die Gewinnung des noch in den Lagerstätten verbleibenden Erdgases erleichtern. "Gaslagerstätten, die bereits seit längerem ausgebeutet werden, haben nur noch geringen Förderdruck, der durch CO2 erhöht werden kann", so Kühn.
Im April soll erstmals CO2 in die Gaslagerstätte eingepumpt und auf sein Verhalten unter Tag überprüft werden. "Erweist sich die Lagerung als erfolgreich, kann sie in Ländern mit höheren Gasspeicherkapazitäten umgesetzt werden", hebt Kühn abschließend die globale Bedeutung des Pilotversuchs hervor.
Quelle: pte, Potsdam
Mob27_01.2009
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GPS revolutioniert soziale Netzwerke (Im Blickpunkt 5)
80 Mio. User bis 2013 erwartet - Umsetzung große Herausforderung. Die sozialen Netzwerke stehen vor der nächsten Phase ihrer Evolution. Während die mobile Nutzung von Facebook und Co nicht zuletzt durch populäre mobile Geräte wie das iPhone und dafür entwickelte Applikationen rasant an Bedeutung gewinnt, steht man bei der Integration und Akzeptanz ortsbasierter Services noch ganz am Anfang. Dennoch glauben Experten, dass die Verknüpfung von GPS-Funktionen mit Social Networking einen neuen lukrativen Markt eröffnet. "Im Bereich der ortsbasierten sozialen Netzwerke rechnen wir mit 80 Mio. Usern und rund 3,3 Mrd. Dollar Umsatz bis zum Jahr 2013", prognostiziert ABI-Research-Analyst Dominique Bonte.

Während die klassischen sozialen Netzwerke in erster Linie auf realen Bekanntschaften aufbauen und vom Engagement der User auf der Plattform abhängig sind, greift die neue Generation der Social Networks wie etwa GyPsii verstärkt auf Ortungstechnologien wie GPS zurück. So ermöglicht die Nutzung des Dienstes auf GPS-fähigen Mobiltelefonen, dass automatisiert Freunde gefunden und kontaktiert werden können, die sich gerade in der Nähe des Users befinden. Aber auch Bilder, Videos oder andere interessante Informationen können mittels Geotagging einem bestimmten Ort zugeschrieben und über diese lokale Angabe wieder von anderen Plattform-Usern gefunden werden. Neben dem von Anwendern erzeugten Content sind die neuen sozialen Netzwerke darüber hinaus gerade für lokalisierte Werbung interessant.
"Dass der Markt als zukünftig relevant eingeschätzt wird, belegt allein das Engagement von großen Marktplayern wie Nokia, Intel oder Samsung", erklärt Bonte. Alle drei genannten Unternehmen arbeiten etwa mit dem Networking-Aufsteiger GyPsii zusammen. Handy-Marktführer Nokia hat zudem spätestens seit der Übernahme des Karten- und Navigationsspezialisten Navteq keinen Zweifel daran gelassen, dass es in Zukunft mit ortsbasierten Services punkten will. Das unterstreicht auch eine Reihe von neu gestarteten Services auf der eigenen Ovi-Plattform und aus den Beta Labs wie Nokia Maps, Nokia Friend View oder Nokia Chat.
Während GPS-fähige Telefone schon bisher eine gewichtige Rolle auf dem US-Markt spielten, ziehen nun auch die europäischen Hersteller wie Nokia nach. "Unsere neuen Geräte sind mehrheitlich mit GPS-Funktionalität ausgerüstet", betont Nokia-Sprecherin Molly Schonthal. "Der Trend geht eindeutig in Richtung Konvergenz unterschiedlichster Tools und Services, wie Kamera, GPS, Mobilfunk, soziale Netze, Bilder- und Video-Sharing und Kartennavigation. Das Mobiltelefon ist dafür sowohl von der Hardware als auch von der Anbindung an das Internet her geradezu prädestiniert", sagt Schonthal.
"Die ortsbasierten sozialen Netzwerke werden sich als wichtiger Markttreiber für die mobile Datennutzung erweisen. Während lokalisierte Werbung auf diesen Plattformen sich erst mittel- bis langfristig zum lukrativen Geschäftsfeld entwickeln wird, werden die Mobilfunk-Anbieter von der Popularität der sozialen Netze schon bald profitieren", erklärt ABI-Research-Analyst Bonte. Der Trend zur mobilen Nutzung auch bereits etablierter Plattformen wie Facebook über Mobiltelefone sei jetzt schon eindeutig bemerkbar. Das bestätigte auch Facebook-Mobile-Chef Henri Moissinac auf der vergangenen Elektronikmesse CES in Las Vegas.
Dem ABI-Research-Analysten zufolge ist der Schritt von einem herkömmlichen sozialen Netzwerk hin zu einem ortsbasierten komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. So seien gerade die Anforderungen hinsichtlich der Privatsphäre der User, aber auch der intelligenten Filterung relevanter Inhalte sehr hoch und würden komplexe Lösungskonzepte erfordern. Dass die bereits etablierten Player wie Facebook oder MySpace folglich auch im Zeitalter der ortsbasierten sozialen Netzwerke ihre Vormachtstellung behalten werden, sei daher längst nicht gesichert, so Bonte.
Quelle: pte, Las Vegas/Wien
Mob26_01.2009
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Bild: Neues Windenergiekonzept eignet sich für den Einsatz in Städten (Grafik: Shridhar Condoor)
Windturbine für Einsatz in Städten entwickelt (Im Blickpunkt 2)
Schlauchartiges Konzept ermöglicht platzsparende Energiegewinnung. Der US-Techniker Shridhar Condoor hat ein neuartiges Windrad-Konzept entwickelt, das es ermöglicht, diese Form der Energiegewinnung auch in städtischen Räumen zu nutzen. Das neue Design lässt sich selbst dann umsetzen, wenn wenig Platz für die Aufstellung zur Verfügung steht. Bei der Entwicklung handelt es sich um eine zylinderförmige Apparatur, die im Inneren hohl ist. Diese schlauchförmige Konstruktion erlaubt es, dass die Windturbine prinzipiell an allen Objekten montiert werden kann, deren Durchmesser jenen der Turbine nicht überschreitet, berichtet das Wissenschaftsmagazin NewScientist. Das könnte beispielsweise ein Rauchfang, ein Mobilfunkmast, eine Rohrleitung oder ein Baumstamm sein.

Vor allem im urbanen Gebiet gestaltet sich die Aufstellung von klassischen Windrädern schwierig. Als problematisch erweist sich zumeist der große Platzbedarf, der für derartige Anlagen nötig ist, da sich die Rotoren je nach aktueller Windrichtung ausrichten müssen. Eine Alternative ist der Einsatz von Rotoren mit Vertikal-Flügeln, wie sie beispielsweise vom schwedischen Unternehmen Vertical Wind hergestellt werden. Für diese Anlagen ist die Windrichtung zwar unerheblich, allerdings brauchen sie ebenfalls genügend Platz für die Rotation. Verbaut sollen diese vertikalen Windgeneratoren bei Mobilfunkmasten werden, um den Strom für den Betrieb zu liefern. Aktuell experimentiert Ericsson mit diesem Konzept.
Condoors Entwicklung hingegen muss zur Energiegewinnung nicht extra ausgerichtet werden, denn durch eine spezielle Anordnung von Windfängern auf der Außenseite der Turbine kann die für den Antrieb benötigte Luftströmung praktisch aus jeder Richtung kommen. Darüber hinaus ist es bei dem nun patentierten Konzept unerheblich, ob die Anlage horizontal oder vertikal installiert wird, so der Entwickler. Des Weiteren produziert das System sowohl bei starkem als auch bei schwachem Wind Energie durch die Umwandlung der Rotationsbewegung in einem mit der Turbine verbundenen Generator. Laut Patentantrag kann das System jedoch nicht nur mit Luft, sondern auch mit Strömungen von Flüssigkeiten angetrieben werden.
Condoor geht davon aus, dass seine Windturbine unter anderem in Industriegebieten zum Einsatz kommt und dort Strom produziert, der sogleich vor Ort verbraucht wird. Wie lange es allerdings noch dauern wird, bis das neuartige Windenergiekonzept kommerziell umgesetzt wird, ist derzeit noch nicht abzuschätzen. Da das Patent gerade einmal einen Monat alt ist, steht die Entwicklung von funktionierenden Prototypen noch relativ am Anfang.
Quelle: pte, St. Louis, Missuri
Mob25_01.2009
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Ford: Auto der Zukunft versteht Sprache (Im Blickpunkt 3)
Der US-Automobilhersteller Ford hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die neueste Version seines In-Car-Kommunikationssystems Ford Sync www.syncmyride.com vorgestellt. Dieses ermöglichte schon bisher über Sprachkommandos die freihändige Bedienung von externen Geräten wie Mobiltelefonen und Musikplayern und soll nun über GPS- und mobile Datenanbindung auch aktuelle Verkehrs-, Wetter- und Routeninformationen sowie Nachrichten abrufen können. Wie Ford-CEO Alan Mulally im Interview unmittelbar nach seiner CES-Keynote mitteilte, wird das bisher ausschließlich US-Autos vorbehaltene System ab 2010 flächendeckend auch in Europa Einzug halten.

"Europa und hier vor allem der deutsche Markt sind enorm wichtig für uns. Die Leute sind wie in den USA in ihrer Alltagskommunikation ausgezeichnet vernetzt und werden eine derartige Lösung daher begeistert annehmen", sagt Mulally. Wurde die Sync-Technologie in den USA in einer ersten Phase 2008 erst in einigen wenigen Modellen erprobt, soll die Einführung in Europa und schließlich in der Asien/Pazifik-Region über die gesamte Modellpalette erfolgen. "Die globale Gestaltung der Sync-Lösung erleichtert es uns, diese Technologie-Errungenschaften letztlich sehr schnell und unabhängig von den lokalen Gegebenheiten weiterzugeben", so Mulally.
Wie Mulally und weitere Ford-Executives in der Keynote veranschaulichten, stellt gerade die Spracherkennung den Schlüssel zum Erfolg dar, um Kommunikations- und Informationstechnologien im Auto sicher nutzen zu können. Die von Microsoft entwickelte Plattform Sync bildet das Fundament für andere externe Anbieter, die das Ford-System mit den notwendigen Funktionen und Dateninformationen ausstatten. Das offene Design von Sync spielt dabei eine wichtige Rolle, da mobile Geräte und Musikplayer diverser Hersteller mit dem System kompatibel sein sollen.
"Es geht uns keinesfalls um ein proprietäres Ford-System, das nur mit ausgewählter Ford-Software oder bestimmter Hardware genutzt werden kann. Vielmehr wollen wir eine Schnittstelle bieten, die den existierenden Technologie-Fortschritt nicht behindert, sondern unterstützt", erklärt Mulally. Das Auto der Zukunft fungiert den Ford-Plänen zufolge als Kommunikationszentrale, über die mithilfe gesprochener Anweisungen E-Mails und SMS versendet, im Web gesurft sowie der schnellste Weg zum nächsten Restaurant gefunden werden sollen. Der Einsatz von GPS sowie die rasante Verbreitung von schnellen 3G-Verbindungen in Kombination mit attraktiven mobilen Daten-Flatrates eröffnen eine Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten, um auch datenintensive Informationen aus dem Auto heraus abzurufen.
"Wir sind zwar ein Automobilkonzern, haben aber gelernt so zu denken und zu agieren wie ein Elektronikkonzern, um die Entwicklung innovativer Technologien voranzutreiben und im Markt einzuführen", sagt Mulally. Ford lege großen Bedacht darauf, dass technologische Errungenschaften nicht nur Käufern im Luxussegment zugute kämen. Im Gegenteil sei es dem Unternehmen ein großes Anliegen, alle Konsumentengruppen an den Vorteilen teilhaben zu lassen. "Uns geht es um Autos, die eine Brücke zwischen dem Zuhause, der Arbeit im Büro und der mobilen Fortbewegung schaffen. Sync ist ein hervorragendes Fundament, um diesen Ansatz hier und jetzt in die Tat umzusetzen", so Mulally.
Quelle: pte, Las Vegas
Mob24_01.2009
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Großbritannien führt totale E-Mail-Überwachung ein (Im Blickpunkt 4)
Regierung stellt Providern Finanzspritze von 25 Mio. Pfund in Aussicht. Ausgehend von einer entsprechenden Direktive der EU-Kommission werden ab 15. März 2009 alle Internet Service Provider (ISPs) in Großbritannien per Gesetz dazu verpflichtet, Informationen über den gesamten E-Mail-Verkehr der Bevölkerung für die Dauer eines Jahres zu speichern und gegebenenfalls den Behörden für ihre Ermittlungstätigkeit zur Verfügung zu stellen. Um den ISPs bei der Durchführung dieser Aufgabe unter die Arme zu greifen und einen reibungslosen Ablauf der Datenprotokollierung zu gewährleisten, will die britische Regierung nun den betroffenen Unternehmen im Rahmen des sogenannten Interception Modernisation Programmes eine finanzielle Unterstützung von mehr als 25 Mio. Pfund (27,8 Mio. Euro) zukommen lassen. Während die neuen Regelungen laut Regierung vor allem der "inneren Sicherheit" im Land zugute kommen sollen, haben die aktuellen Pläne in den Reihen von Datenschutzexperten heftige Proteste ausgelöst.

"Der Begriff 'innere Sicherheit' ist äußerst vielschichtig und darf auf keinen Fall als Argument eingesetzt werden, um wichtige Grundrechte der Bürger fallen zu lassen", stellt Marit Hansen, stellvertretende Leitern des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) www.datenschutzzentrum.de, im Gespräch fest. Die Einführung einer pauschalen E-Mail-Überwachung sei in dieser Hinsicht sicherlich der falsche Weg. "Eine Datensammlung dieser Größenordnung, die den gesamten E-Mail-Verkehr der Bevölkerung beinhaltet, stellt nichtzuletzt auch eine zusätzlich generierte Gefahr für die innere Sicherheit eines Landes dar", betont Hansen. Die Argumentation der britischen Regierung kann die Datenschützerin daher nicht wirklich nachvollziehen. "Abgesehen davon, dass ich vom Grundsystem eines derartigen Überwachungsansatzes nicht überzeugt bin, drängt sich mir auch der Eindruck auf, dass die neuen Regelungen von den Verantwortlichen in Großbritannien nicht konsequent durchdacht worden sind", meint Hansen.
"Die von der Regierung in Aussicht gestellten Gelder könnten weitaus sinnvoller verwendet werden", kritisiert Richard Clayton, Forscher im Bereich Computersicherheit an der University of Cambridge www.cam.ac.uk , gegenüber der BBC. Es sei vollkommen unnötig, jede einzelne E-Mail, die jemand über seinen ISP erhält oder abschickt, mitzuprotokollieren. Auch der Auffassung der deutschen Datenschützerin zufolge, ließen sich die Regierungsgelder sicherlich zweckdienlicher einsetzen. Diese könnten etwa in die Entwicklung eines besseren Datenschutzmanagementsystems investiert werden. "Ein Großteil der Nutzer schickt sensible Informationen immer noch in unverschlüsselten E-Mails. Ein professionelles Datenschutzmanagementsystem hätte hier sicher auch einen positiven Effekt auf die oft genannte innere Sicherheit", ist Hansen überzeugt.
Dass Großbritannien sich zu einem Vorreiter in Sachen Überwachung in Europa entwickelt hat, sei mittlerweile kein Geheimnis mehr. "Die Überwachungsthematik wird von britischen Bürgerrechtlern zwar bereits seit geraumer Zeit stark thematisiert. Die Diskussion um die zunehmende Videoüberwachung hat in der Vergangenheit aber deutlich gezeigt, dass die Bevölkerung Großbritanniens ein sehr ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis zu haben scheint und eine wesentlich höhere Toleranz an den Tag legt, was Eingriffe in die eigene Privatsphäre betrifft", so Hansen abschließend.
Quelle: pte, London
Mob23_01.2009
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Automatische SMS-Blockade für jugendliche Autofahrer (Im Blickpunkt 5)
Jugendliche Autofahrer können künftig automatisch am Versenden von SMS gehindert werden. Eine neuer Handyservice namens Textecution www.textecution.com blockiert das Verschicken von Text-Nachrichten, sobald sich das Mobiltelefon mit einer Geschwindigkeit von über 16 Kilometer pro Stunde in Bewegung befindet. Die Applikation wurde für Googles Handyplattform Androidentwickelt und nutzt GPS, um die Geschwindigkeit zu ermitteln. Eltern bietet der Service http://code.google.com mehr Kontrolle und Einflussnahme auf die Fahrsicherheit ihrer Kinder. Sie können das Handy ihres Kindes auf der Onlineplattform registrieren und die Applikation darauf installieren. Danach wird jede Bewegung des Mobiltelefons satellitenüberwacht.
Versucht ein Jugendlicher während der Autofahrt eine SMS zu versenden, tritt die Blockade in Kraft und auf dem Bildschirm erscheint die Nachricht, dass sich der Handybesitzer zu schnell bewege, um die Funktion zu nutzen. Stoppt das Auto, zum Beispiel an einer Ampel oder auf einem Parkplatz, können die SMS wieder ganz normal verschickt werden. Textecution ist derzeit allerdings nur für das Google-Handy in Großbritannien und Amerika erhältlich und kann dort für zehn Dollar bei Android heruntergeladen werden. Ob die Kontroll-Applikation mit dem Start von Googles Mobiltelefon im deutschsprachigen Raum auch hierzulande angeboten werden wird, bleibt abzuwarten.
Die heimischen Mobilfunkbetreiber zeigen sich gegenüber der Blockade-Technologie vorerst eher zurückhaltend. "Wir halten die gesetzlichen Vorschriften - keine SMS schreiben und kein Telefonieren ohne Freisprech-Anlage während der Fahrt - für gut und ausreichend", sagt Marion Stolzenwald, Pressesprecherin bei Vodafone Deutschland www.vodafone.de, auf Nachfrage. Allerdings ist Textecution nur eine von verschiedenen neuen technischen Entwicklungen, die derzeit auf den Markt geworfen werden. Das System Key2SafeDriving - entwickelt an der University of Utah - nutzt den Autoschlüssel, um das Telefonieren beim Autofahren zu verhindern. Auch hier geht es in erster Linie darum, Unfälle von Teenagern zu verringern.
Laut einer Studie der britischen RAC Foundation www.racfoundation.org von vergangenem Jahr beeinflusst das SMS-Schreiben am Steuer die Fahrtüchtigkeit stärker als Alkohol oder Drogen. 48 Prozent der befragten Autolenker zwischen 18 und 24 Jahren gestehen dennoch, dass sie trotz gesetzlichem Verbot immer wieder SMS während der Fahrt verschicken.
Quelle: pte, Jacksonville
Mob22_01.2009
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Frankreich will Handys für Kleinkinder verbieten (Im Blickpunkt 5)
Vergangene Woche hat der französische Umweltminister Jean-Louis Borloo ein Gesetz präsentiert, das Handywerbung verbietet, die Kinder unter 12 ansprechen soll. Borloo hat außerdem ein Gesetz angekündigt, das den Verkauf von Mobiltelefonen, die für Kinder unter sechs Jahren entworfen sind, verbieten wird. Die französische Regierung plant zudem neue Grenzwerte für die Strahlung von Handys und will die Hersteller verpflichten, ihre Mobiltelefone nur noch mit Kopfhörern zu verkaufen, damit die Telefone nicht mehr nahe an den Kopf gehalten werden müssen. Frankreich ist damit das erste Land, das eine derart groß angelegte Aktion gegen die möglichen Gefahren von Handystrahlung durchführt, berichtet The Independent.

Das EU-Parlament hat im September die Minister der Mitgliedsstaaten aufgefordert, strengere Grenzwerte für Handystrahlung einzuführen. Die Maßnahmen in Frankreich richten sich vor allem an Kinder, deren Nutzung von Mobiltelefonen eingeschränkt werden soll. Eine wissenschaftliche Untersuchung aus Schweden hat festgestellt, dass Kinder und Jugendliche einem fünfmal höheren Risiko ausgesetzt sind, an einem Gehirntumor zu erkranken, wenn sie Mobiltelefone nutzen. Das französische Umweltministerium warnt, dass sich "die Nutzung von Mobiltelefonen unter Jugendlichen mit hoher Geschwindigkeit ausbreitet" und, dass Jugendliche gegenüber der Strahlung "sensibler sind, da ihre Körper sich noch in der Entwicklung befinden."
Vor Weihnachten hat die Stadt Lyon sogar eine Werbekampagne gestartet, um Eltern davon abzubringen, ihren Kindern Mobiltelefone als Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Die französische Agentur für Umwelt und Gesundheit am Arbeitsplatz hat bereits vor einem Jahr davor gewarnt, dass Eltern ihren kleinen Kindern keine Mobiltelefone geben sollten und das französische Gesundheitsministerium hat auch in der Vergangenheit bereits darauf hingewiesen, dass Mobiltelefone nur in Maßen verwendet werden sollten. Vor den möglichen Gefahren, die von Handystrahlung ausgehen können, warnen unter anderem auch die kanadischen und russischen Behörden.
Quelle: pte, London
Mob21_01.2009
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FMK: Kein Handyverbot für Kinder in Frankreich (Im Blickpunkt 5)
Ärztliche Standesvertretung recherchiert ungenügend zu Mobilfunk. Anders als in der vorangehenden Pressemitteilung der Ärztekammer verlautbart, hat der französische Umweltminister, Jean-Louis Borloo, lediglich einen Gesetzesantrag eingebracht, Handys, die speziell für Kinder unter 6 Jahren 'designed' wurden, künftig nicht mehr zuzulassen. Diese Handys werden von den österreichischen Anbietern nicht vertrieben. Ein Handy-Verbot für Kinder wurde nicht vorgeschlagen. Die ärztliche Standesvertretung steht damit im Widerspruch zur Einschätzung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem wissenschaftlichen Gremium der EU-Kommission (SCENIHR).
"Es ist bedauerlich, dass die Ärztekammer sich zu diesem Thema, auf Basis ungenügender Recherche und nicht wissenschaftlich veröffentlichter Studien, äußert", sagt FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier. Im Sinne einer verantwortungsvollen Information der Öffentlichkeit sieht das FMK es als seine Aufgabe möglichst unvoreingenommen und sachlich die Diskussion zu "Mobilfunk und Gesundheit" zu führen. Dabei verlässt es sich auf die Experten-Meinung von anerkannten Einrichtungen wie etwa die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
"Für viele Eltern ist das Handy ein wichtiges und nützliches Mittel, den eigenen Kindern Sicherheit in den unterschiedlichen Lebenslagen zu geben. Gerade bei einem so brisanten Thema sind Warnungen basierend auf ungenauen Recherchen daher vermeidbare Kunstfehler", sagt Maier.
Service-Links
1. WHO-Fact Sheet Nr. 304 >hier
2. SCENIHR-Bericht >hier
FMK- Forum Mobilkommunikation
Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur. Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame Lösungen zu finden. Wir liefern Ihnen Zahlen, Daten und Fakten, damit Sie sich Ihre persönliche Meinung über Mobilfunk bilden können. Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier Com, mobilkom austria, Motorola, Nokia, Nokia Siemens Networks, Orange, Samsung, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen das FMK.
Quelle: pts, Wien
Mob20_01.2009
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Die boot 2009 macht Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer (Veranstaltungen)
Auch wenn der Sommer noch auf sich warten lässt, davon träumen kann man jetzt schon. Denn vom 17. bis 25. Januar 2009 macht die boot-Düsseldorf Lust auf Sonne, Strand, Wind, Wellen und Meer. 1.650 Aussteller aus 54 Ländern laden in 17 Messehallen auf 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu einer Weltreise durch den Boots- und Wassersport ein: große Yachten, kleine Jollen, Tauch- und Angelsportausrüstungen, Surfsportbedarf, Bootsausrüstungen, maritime Dienstleistungen und die schönsten Destinationen für den nächsten Wassersporturlaub.
350 Werften, Importeure und Händler zeigen einen repräsentativen Querschnitt des Weltmarkts für Boote und Yachten. 1.800 Typen gehen in den Messehallen vor Anker, vom Schlauchboot bis zur millionenschweren Luxusyacht.
Neben schönen Schiffen bietet die boot 2009 aber auch jede Menge Aktion und Information rund um alle Wassersportarten und tolle Ideen für die Freizeit am, auf und unter Wasser.
So lockt die Diving Show boot-Düsseldorf, Europas größte Verbraucherschau für den Tauchsport, mit vielen Neuheiten und attraktiven Reisezielen die Freunde der Unterwasserwelt. Tauchreviere und Tauchbasen rund um den Erdball, von Asien bis in die Südsee, aktuelle Technik, Tauchsportbekleidung, Neuheiten aus Unterwasserfotografie und -film, das alles bietet die boot-Düsseldorf in Messehalle 3 mit 350 Ausstellern auf 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche.
Den nächsten Urlaub schon gebucht? Wenn nicht, lohnt sich ein Besuch in den Hallen 13 und 14 der boot 2009. 350 internationale Vercharterer, Wassersportreviere, Reiseveranstalter und Touristikorganisationen entführen die boot-Besucher in Urlaubs- und Reisewelten für Segler und Motorbootfahrer, von Deutschland, Belgien und den Niederlanden im Westen, über Finnland und Dänemark im Norden bis zu den südlichen Revieren in der Türkei, in Kroatien und Italien.
Bestens eingestimmt auf dieses Angebot wird man in der Halle 13 von der Blauen Urlaubswelt. Wassersport- und Tourismusexperten präsentieren im Rahmen eines attraktiven Bühnenprogramms die Vielfalt der Möglichkeiten, Ferien im, am und unter Wasser zu erleben. Im Vordergrund wird dabei der Bootsurlaub stehen: Kanuwandern, das führerscheinfreie Hausboot, das Chartern von Segel- oder Motorbooten oder auch von Kajüten auf Großseglern bis hin zum komfortablen Kreuzfahrt-Tourismus.
In direkter Nachbarschaft zur Blauen Urlaubswelt finden die Besucher eine neue Themenwelt, die World of Paddling mit Informationsangeboten und Aktionen rund um den Kanusport, Kanutourismus und Rudern.
Jungen Leuten widmet die boot 2009 die komplette Halle 1, die gleich zwei beliebte Erlebniswelten zusammenführt: das Segel Center und die Beach World mit Modenschauen, Stars und Sternchen aus dem Sport, Klassenvereinigungen, Vereinen, Verbänden, Surf- und Segelschulen. In der benachbarten Halle 2 kann man sich dazu die aktuellen Ausrüstungen für das Segeln, Surfen, Kiten und Wakeboarden aussuchen.
Tipps zum Einstieg in den mobilen Wassersport gibt die Aktionsplattform "Wassersport mobil" in der Halle 4. Hier geht's um Wassersportgeräte, die man ganz einfach an, auf und hinter dem eigenen Fahrzeug transportieren kann, wie Motorboot, Jetski, Wasserski oder Kanus und Kajaks.
Das Sportfischer Center präsentiert in der Halle 12 Ruten, Rollen, Ausrüstungen und stellt die angesagtesten Reviere für Sportfischer vor. Klassische Boote, liebevoll restauriert und gepflegt, zeigt die Classic Show in der Halle 15.
Last but not least: Freunde maritimer Kunst lädt die Messe Düsseldorf wieder in die "Galeria boot-Düsseldorf" ein. Rund 30 Galerien und Künstler werden sich 2009 mit ihren Arbeiten in der Halle 7 den boot-Besuchern vorstellen.
Das alles und mehr bietet die boot 2009 ihren internationalen Besuchern vom 17. bis 25. Januar täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Die Eintrittskarte kostet für Erwachsene 15,00 Euro, für Schüler und Studenten 10,00 Euro. Das Zwei-Tage-Ticket ist für 23,00 Euro erhältlich. Familien bietet die boot Sonderkonditionen an: Erwachsene Familienmitglieder zahlen für den boot-Bummel 2009 nur 12,00 Euro, Kinder bis 12 Jahre in deren Begleitung 6,00 Euro. Die Tickets sind bei der Messe Düsseldorf auch im Online-Vorverkauf unter www.boot.de erhältlich.
Quelle pts, Düsseldorf
Mob19_01.2009
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Schweiz und USA schliessen neues Abkommen über Personendaten von Flugpassagieren (Im Blickpunkt 2)
Die Schweiz und die USA haben ein neues Abkommen geschlossen, das die Weitergabe der Personendaten von Flugreisenden regelt (Passenger Name Record Daten, PNR-Daten). Die USA garantieren den Schweizer Bürgern dabei die gleichen Sicherheitsgarantien beim Umgang mit diesen Daten wie den Bürgern der EU. Der Bundesrat hat dem Abkommen zugestimmt, welches die befristete Regelung aus dem Jahr 2005 ersetzt.
Das bestehende Abkommen über den Austausch von PNR-Daten vom 29. März 2005 ist nach dreieinhalb Jahren abgelaufen. Das vom Bundesrat verabschiedete PNR-Abkommen ist, im Gegensatz zum bestehenden, unbefristet. Die USA garantieren den aus der Schweiz abreisenden Flugpassagieren darin grundsätzlich den gleichen Schutz bei den Passagierdaten wie den Passagieren aus dem EU-Raum. Anders als im Abkommen zwischen der EU und den USA sind die Datenschutzbestimmungen nicht im Abkommen selber enthalten. Das Schweizer PNR-Abkommen stützt sich auf eine Datenschutzregelung der USA ab.
In dieser Datenschutzregelung wird festgehalten, dass Fluggesellschaften, die in die USA fliegen, maximal 19 Personendaten liefern müssen. Auch das Abkommen zwischen den USA und der EU enthält die Pflicht, maximal 19 Daten zu liefern Diese umfassen unter anderem Name, Passdaten, Reiseverlauf, Ticketnummer aber auch Sitzplatznummer oder Informationen zum Gepäck. Im alten Abkommen zwischen der Schweiz und den USA erhielten die US-Behörden maximal 31 Daten. Gegenüber heute wurden die PNR-Angaben teilweise neu gruppiert und zusammengefasst. Die Datenschutzregelung der USA hält ebenfalls fest, welche Informationen nicht geliefert werden müssen, etwa solche, die Hinweise auf den ethnischen Hintergrund einer Person, die politische Meinung, die Religion oder die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft oder sexuelle Präferenzen enthalten könnten. Die Aufbewahrungsdauer der Daten liegt neu bei 15 Jahren. Bisher war der Zugang zu den Daten auf 3,5 Jahre befristet.
Beim Schweizer PNR-Abkommen mit den USA ist vorgesehen, dass die Daten von den Fluggesellschaften geliefert werden. Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, diese zu übermitteln, wenn sie in die USA fliegen wollen. Die Schweiz hat die Möglichkeit, die Anwendung des PNR-Abkommens in den USA vor Ort zu überprüfen.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
Mob18_01.2009
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Automobilhandel: Jetzt das Steuer herumreißen (Im Blickpunkt 3)
Kaum eine Branche steht in der aktuellen Krise so im Rampenlicht wie die Automobilindustrie. Doch bislang werden die Schwierigkeiten der Branche überwiegend nur mit verfehlter Produktpolitik und Überkapazitäten begründet. Eine aktuelle Untersuchung der Managementberatung Horváth & Partners zeigt nun: Um die Krise zu meistern, müssen die Hersteller darüber hinaus das Geschäftsmodell Automobilvertrieb und hier insbesondere die Vertriebssteuerung neu gestalten.
Bereits zum fünften Mal wurden für die Studie "Automotive Retail Performance" über 200 Händler und Vertriebsexperten von Herstellern und Importeuren in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Dabei wurde deutlich, dass das Geschäftsmodell Automobilvertrieb immer mehr an Attraktivität verliert, obwohl die Hersteller ihre Handelspartner gerade in der Krise dringend benötigen. "Die Lage im Automobilhandel ist prekär. Hersteller nutzen ihre Machtposition gegenüber den Händlern immer noch aus. Die gesamte Steuerung des Automobilvertriebs muss auf den Prüfstand gestellt werden", stellt Heiko Fink, Leiter der Studie, fest. Die Folge seien Verwerfungen im Gesamtsystem und weiter sinkende Renditen, die viele Händler zur Aufgabe zwingen. Erschwerend komme hinzu, dass der Handel mit Automobilen schon in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden sei und die aktuelle Krise nun diesen Effekt deutlich verstärke. Für Umsatzeinbußen sorgten nicht nur die Überproduktionen.
Auch die "C02"-Diskussionen und gestiegenen Lebenshaltungskosten führten zu einer deutlich spürbaren Kaufzurückhaltung beim Kunden.
Dennoch setzen die Hersteller bei der Steuerung der Händler, so die Studie, vor allem auf den Neuwagenverkauf. Die Händler ihrerseits fühlten sich genötigt, den Verkauf von neuen Fahrzeugen mit Preisnachlässen und Rabattschlachten anzukurbeln, was sich jedoch negativ auf die Rendite auswirke. Um die Verluste auszugleichen, konzentriere sich der Handel zunehmend auf den Service und das Gebrauchtwagengeschäft. Jedoch fehle es hier an einer verstärkten Kooperation mit den Herstellern.
Einig seien sich beide Seiten, den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt der Vertriebssteuerung zu stellen. Allerdings werden, so ein weiteres Ergebnis der Studie, die Strategien von Herstellern und Händlern nicht aufeinander abgestimmt. Die Hersteller lieferten wenig konkrete und aus der Strategie abgeleitete Kompetenzanforderungen und Handlungsempfehlungen, die Händler bemühten sich - nicht immer erfolgreich - auf eigene Faust um eine Optimierung. Gegenseitiges Misstrauen sei die Folge. So glaubten etwa die Hersteller, dass die Händler für ein "professionell" geführtes Autohaus nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter besäßen. Die Händler wiederum wünschten sich eine stärkere Unterstützung durch die Hersteller, um die notwendigen Kompetenzen aufzubauen. Insgesamt sehen die Berater einen Mangel im strategischen Kompetenzmanagement.
Darüber hinaus müssten Händler und Hersteller in der aktuellen Krise, so Heiko Fink, viel besser kooperieren und die Vertriebssteuerung in den drei Feldern Strategie, Kunde und Kompetenz neu ausrichten. "Wenn viele Händler vor dem wirtschaftlichen Aus stehen, dann ist das auch für die Hersteller eine bedrohliche Situation. Denn sie sind mehr denn je auf den indirekten Vertriebsweg über ihre Handelspartner angewiesen."
Quelle: ots, Stuttgart
Mob17_01.2009
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Tiger-Teilersatz (TTE): Zweite Offertanfrage den Herstellerfirmen übergeben (Im Blickpunkt 4)
Mit der Übergabe der zweiten, aufdatierten Offertanfrage an die drei Herstellerfirmen Dassault, EADS und Saab geht die Evaluation eines Nachfolgers für den F-5 Tiger planmässig weiter.
In der aufdatierten Offertanfrage werden die Herstellerfirmen angefragt eine Offerte für 22 Flugzeuge abzugeben. Zusätzlich gibt armasuisse das Budget von CHF 2,2 Mrd vor und frägt an, wie viele Flugzeuge für diesen Betrag geliefert werden können.
In die aufdatierte Offertanfrage sind die aus der Flug- und Bodenerprobung sowie aus der Auswertung der ersten Offerte gesammelten Erkenntnisse und Daten eingeflossen. Dazu gehören Funktionen und Leistungen, die den militärischen Anforderungen nicht gerecht werden. armasuisse will den Herstellern die Möglichkeit geben, diesbezüglich Verbesserungen vorzuschlagen. Auch auf weiteren Gebieten werden Verbesserungen angestrebt.
Eine Priorisierung bei der militärischen Kooperation soll dazu beitragen, den Spitzenbedarf an Piloten bei der Einführung der neuen Flugzeuge zu decken. Ferner wird angefragt, mit einer TTE Staffel während der Monate Juni, Juli und August ab einer Basis im Herstellerland zu trainieren.
Auch für die Minimierung der Betriebskosten und die Sicherstellung der Kompetenzen der Schweizer Industrie bei den Luftfahrttechnologien werden neue Wege geprüft. Eine strategische Kooperation zwischen den Flugzeugfirmen, armasuisse und der Schweizer Luftfahrtindustrie soll dazu beitragen, dass sich die Schweiz an Weiterentwicklungen des TTE beteiligen kann. Weiter werden im Unterhaltsbereich Wege gesucht um Kosten zu senken.
Offerten und Flug- und Bodenerprobung
Der in zwei Stufen verlaufende Prozess der Offertanfragen begann im Januar 2008 mit der ersten, von armasuisse an die vier Flugzeughersteller Boeing, Dassault, EADS und Saab gerichteten Offertanfrage. In der Folge verzichtete Boeing im April 2008 darauf, ein Angebot einzureichen. Die verbliebenen Herstellerfirmen reichten ihre Offerten im Juli 2008 ein. Mit der Abgabe der zweiten Offertanfrage erhalten die Herstellerfirmen nun bis Mitte April 2009 Zeit, eine aufdatierte Offerte einzureichen.
Im Juli 2008 begann die Flug- und Bodenerprobung der drei verbliebenen Kandidaten. Zu Testzwecken weilten jeweils zwei Doppelsitzer der Typen ,Rafale" (Dassault), ,Eurofighter" (EADS) und ,Gripen" (Saab) auf dem Miltärflugplatz Emmen. Die Erprobung wurde Anfang Dezember 2008 abgeschlossen.
Wie geht es weiter?
Die Auswertung der Erprobungen und der aufdatierten Offerten werden mit dem von armasuisse in enger Zusammenarbeit mit der Luftwaffe verfassten Evaluationsbericht Ende Mai 2009 ihren Abschluss finden. Der Rüstungschef schlägt, in Absprache mit dem Chef der Armee, dem Departementschef VBS den bevorzugten Kandidaten vor. Der weitere Fahrplan sieht vor: Die Typenwahl ist für Juli 2009 geplant. Mit der Botschaft zum Rüstungsprogramm 2010 verabschiedet der Gesamtbundesrat die Beschaffung des gewählten Typs zuhanden des Parlaments. Die Behandlung des Tiger-Teilersatzes in den Räten ist 2010 vorgesehen.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Mob16_01.2009
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Produzenten- und Importpreisindex im Dezember und im Jahresverlauf 2008 (Im Blickpunkt 5)
Sinkende Preise im Dezember - Durchschnittliche Teuerung von 3,3 Prozent im gesamten Jahr 2008
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Dezember 2008 um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Es wurde seit dem August zum fünften Mal nacheinander ein Rückgang festgestellt. Sowohl die Preise der Inland- als auch jene der Importprodukte gingen zurück. Damit lag das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten nur noch geringfügig (+0,4%) höher als im Dezember 2007. Der Preisverlauf im Jahr 2008 war geprägt durch zwei unterschiedliche Phasen. Bis zum Juli beobachtete man einen starken, von den Erdöl- und Metallprodukten dominierten Anstieg des Indexes. Seit dem August fiel dann der Index im Gefolge der Finanzkrise und der Konjunkturabschwächung wiederum kontinuierlich. Im Durchschnitt aller zwölf Monate des Jahres 2008 erhöhte sich der Produzenten- und Importpreisindex gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent. Der Anstieg lag somit etwas höher als im Jahr 2007 (+2,6%).
Ganze Medienmitteilung >hier
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS)
Mob15_01.2009
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 Opel Zafira 1.6 CNG Turbo: Kraftvoll, sauber, günstig
(Im Blickpunkt links)
- Energie-Effizienz B
- Bereits bestellbar zum Preis ab 39‘300 Franken
- Opel ist klarer Leader auf dem Schweizer Erdgasmarkt
- 2008: Opel Marktanteil bei Erdgasfahrzeugen in der Schweiz bei über 50 Prozent
Mit einem neuen 1,6-Liter-Turbomotor CNG (Compressed Natural Gas = Erdgas) ergänzt Opel in der Schweiz ab Frühjahr 2009 den derzeit verfügbaren CNG-Saugmotor mit gleichem Hubraum und 69 kW/94 PS. Das neue, bei GM Powertrain in Turin entwickelte Aggregat leistet 110 kW/150 PS, das Drehmoment liegt bei 210 Nm. Der Siebensitzer beschleunigt binnen 11,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 200 km/h schnell, verbraucht im MVEG-Gesamtzyklus aber nur 5,3 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer. Dies entspricht einem CO2-Ausstoss von lediglich 144 Gramm je Kilometer. Damit erreicht der Zafira 1.6 CNG Turbo die Energie-Effizienz B. Bei einem aktuellen Erdgaspreis von knapp 1.40 Franken kosten 100 Kilometer Fahrspass mit dem kraftvollen Zafira 1.6 CNG Turbo rund 7.40 Franken. Der Opel Zafira 1.6 CNG Turbo kann bereits zum Preis ab 39‘300 Franken bestellt werden.
   
Der Opel Zafira 1.6 CNG Turbo verfügt – wie alle Zafira-Modelle – über das einzigartige Flex7-System für eine schnelle Verwandlung des Innenraums vom Sieben- bis hin zum Zweisitzer ohne umständlichen Ausbau der Sitze – einschliesslich deren Zwischenlagerung. Die Erdgasmotoren von Opel setzen prinzipbedingt 80 Prozent weniger Stickoxid als ein Diesel und fast 20 Prozent weniger CO2 als ein Benziner frei. Darüber hinaus sind die Emissionen nahezu frei von Russpartikeln. Erdgas-Pionier Opel setzte bereits mit dem ersten CNG-Zafira vor über sieben Jahren auf maximale Effizienz und gleichzeitig uneingeschränkte Alltagstauglichkeit. Garant dafür ist das monovalentplus-Konzept. Damit gelang es Opel als erstem Hersteller, den Motor für den Erdgas-Betrieb zu optimieren und dennoch das Fahren mit Benzin zu ermöglichen.
   
Opel ist Erdgasmarktführer in der Schweiz
„Opel hat sich in der Schweiz klar als Erdgasmarktführer etabliert,“ freut sich Alfred Suter, Markendirektor Opel, General Motors Suisse SA. „Zum dritten Mal in Folge belegen unsere beiden Erdgasmodelle Combo CNG und Zafira die Ränge eins und zwei gemäss Statistik der gasmobil AG (Jahre 2008 / 2007 / 2006). Im Jahr 2008 durfte Opel bei den Erdgasfahrzeugen in der Schweiz einen Marktanteil von über 50 Prozent verbuchen – ein phantastisches Resultat. Klarer Sieger wurde der Opel Zafira 1.6 CNG 2008 auch bei der vom VCS publizierten Umweltliste. Ich bin überzeugt, dass der dynamische Zafira 1.6 CNG Turbo bei der Schweizer Kundschaft ebenfalls auf ein grosses Interesse stossen wird.“
Mehr zum Thema Erdgas >hier
Quelle: General Motors Suisse SA - Originalmitteilung
Mob12_01.2008
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Warum Erdgasfahrzeuge so beliebt sind (Im Blickpunkt rechts)
- Gefragt: Über 56.500 CNG-Modelle von Erdgas-Pionier Opel verkauft
- Sauber: Bis zu 80 Prozent weniger Schadstoffe und 20 Prozent weniger CO2
- Günstiger tanken
Immer mehr Opel-Fahrer geben Gas: Seit 2002 hat die Marke auf den fünf grössten europäischen Erdgasmärkten Schweiz, Deutschland, Italien, Österreich und Schweden über 56.500 Erdgasautos verkauft. In Ländern wie der Schweiz oder den Niederlanden ist Opel Marktführer bei Fahrzeugen, die mit Erdgas (CNG = Compressed Natural Gas) betrieben werden. In der Schweiz konnte Opel für 2008 einen Anteil von über 50 Prozent an den CNG-Zulassungen verbuchen.
Der Erfolg der CNG-Modelle hat seinen Grund vor allem in den niedrigen Betriebskosten, denn der Besitzer spart bei jedem Kilometer dank der deutlich niedrigeren Betriebskosten bares Geld. Erdgasmodelle stossen zudem bis zu 80 Prozent weniger Schadstoffe und
20 Prozent weniger CO2 aus als vergleichbare Benziner. Und zusätzlich zu diesen Vorteilen für Umwelt und Portemonnaie garantiert das monovalentplus-Konzept von Opel mit clever untergebrachten Erdgastanks und einem Benzin-Reservetank die uneingeschränkte Nutzung von Fahrgast- und Kofferraum sowie die volle Alltagstauglichkeit. Die CNG-Modellpalette von Opel umfasst derzeit neben dem Zafira 1.6 CNG ecoFLEX mit
94 PS den gleichstarken Combo 1.6 CNG ecoFLEX. Anfang 2009 erweitert der neue Zafira
1.6 CNG Turbo mit 150 PS das Programm.
Bis zu 20 Prozent weniger CO2: die Umweltvorteile von Erdgas
Erdgas verbrennt umweltverträglicher als jeder andere fossile Energieträger: CNG-Autos emittieren fast keine Russpartikel und viel weniger Stickoxide als herkömmliche Antriebe. Die Kohlendioxidemissionen sind gegenüber Dieselfahrzeugen um zehn Prozent geringer, gegenüber Benzinern um 20 Prozent. So ist der Opel Zafira 1.6 CNG ecoFLEX mit einem Abgaswert von nur 138 Gramm CO2 pro Kilometer der umweltverträglichste Siebensitzer. Klarer Sieger wurde der Opel Zafira 1.6 CNG 2008 beispielsweise in der Schweiz bei der vom VCS publizierten Umweltliste.
Günstiger tanken: Erdgasautos rechnen sich
Rund 7,2 Millionen Erdgasfahrzeuge sind weltweit zugelassen. Mit 1,6 Millionen gibt es in Argentinien die meisten Erdgasautos. In südeuropäischen Ländern wie Italien ist die Verbreitung ebenfalls gross: Rund 430.000 CNG-Modelle sind auf der Appenin-Halbinsel unterwegs. Auch in Deutschland sind Erdgasautos auf der Beschleunigungsspur: Derzeit sind etwa 62.000 Fahrzeuge mit diesem Antrieb hierzulande registriert. Auf den Schweizer Strassen sind per Ende 2008 rund 7‘000 im Einsatz.
In der Schweiz unterstützen die Erdgasversorgungsunternehmen mit individuellen Projekten die Einführung von Erdgasfahrzeugen. In einigen Kantonen ist die Motorfahrzeugsteuer für umweltschonende Fahrzeuge zudem reduziert oder wird gar erlassen. Infos bei den entsprechenden Motorfahrzeugkontrollen des jeweiligen Wohnkantons. Weiter gewähren einige Versicherungsgesellschaften Rabatte.
Die Chronologie der Opel CNG-Modelle
- 2001: Opel präsentiert sein erstes Erdgasfahrzeug-Konzept mit der innovativen monovalentplus-Technologie
- Frühjahr 2002: Marktstart des ersten Zafira 1.6 CNG; bis zum Modellwechsel werden über 20.000 Stück produziert
- August 2002/03/04: Zafira 1.6 CNG „Bester Minivan“ in der VCD-Auto-Umweltliste
- September 2002: Weltpremiere des Astra Caravan 1.6 CNG auf der IAA Hannover
- Frühjahr 2003: Marktstart des Astra Caravan 1.6 CNG
- Juni 2005: Marktstart des Combo 1.6 CNG
- August 2005: Combo Kastenwagen siegt im Erdgas-Transporter-Vergleich der
- April 2006: Zafira CNG gewinnt den „Flotten-Award 2006“ der Zeitschrift „Autoflotte“ bei den Fahrzeugen mit alternativem Antrieb
- Herbst 2006: Marktstart des neuen Zafira 1.6 CNG mit 69 kW/94 PS
- Februar 2008: Neuauflage des Zafira 1.6 CNG
- November 2008: Zafira 1.6 CNG Turbo feiert Schweizer Premiere auf der Auto Zürich
- Zafira 1.6 CNG wird 2008 klarer Sieger in der vom VCS publizierten Umweltliste
- Combo CNG und Zafira CNG belegen per Ende 2008 zum dritten Mal in Folge die Ränge eins und zwei in der Schweiz gemäss Statistik der gasmobil AG (2008 / 2007 / 2006)
- Opel erzielt 2008 in der Schweiz bei den Erdgasfahrzeugen einen Marktanteil von über 50 Prozent.
Quelle: General Motors Suisse SA - Originalmitteilung
Mob13_01.2008
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Erdgas ist ein brennbares Naturgas, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Es tritt häufig zusammen mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise entsteht. Erdgase bestehen hauptsächlich aus Methan, unterscheiden sich aber in ihrer weiteren chemischen Zusammensetzung. Als fossiler Energieträger dient es hauptsächlich der Beheizung von Wohn- und Gewerberäumen, als industrielle Prozesswärmeenergie, zur elektrischen Stromerzeugung und in kleinem Umfang als Treibstoff für Kraftfahrzeuge. Hinzu treten mengenmäßig bedeutsame Anwendungen als Reaktionspartner in chemischen Prozessen, wo wiederum sein Energiereichtum zum Tragen kommt. Diese sind z. B. die Ammoniaksynthese im Haber-Bosch-Verfahren (Stickstoffdüngemittel), die Eisenerzreduktion im Hochofenprozeß oder die Herstellung von Wasserstoff.
Quelle: wikipedia.org
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Mob12_01.2009
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Hervorragende Ergebnisse 2006 der Schweizerischen Strassenrechnung - Kosten längst gedeckt
Die definitiven Resultate 2006 der Schweizerischen Strassenrechnung stellen dem Personen- und Güterverkehr einmal mehr ein hervorragendes Zeugnis aus. Seit 1995 liegt der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad des privaten Personenverkehrs bei über hundert Prozent.
Im November des vergangenen Jahres hat das Bundesamt für Statistik (BFS) wie jedes Jahr die definitiven Resultate der Schweizerischen Strassenrechnung präsentiert. Die aktuell für 2006 erzielten Ergebnisse dürfen dabei als sehr gut bezeichnet werden: Die Kapitalrechnung1 weist einen Überschuss von mehr als einer Milliarde Franken aus; die Strassenkosten des privaten Motorfahrzeugverkehrs werden von den Benützern zu 115 Prozent gedeckt (Eigenwirtschaftlichkeitsgrad). Seit 1995 kommt der private Strassenverkehr ohne Unterbruch für seine direkten Kosten auf, d.h. sein Eigenwirtschaftlichkeitsgrad liegt über hundert Prozent. Mit anderen Worten: Bereits elf Jahre lang sind nicht nur die laufenden Ausgaben durch die Strassenbenützer, sondern auch der Wertverzehr der Infrastruktur vollständig gedeckt.
Die Ausgabenrechnung2 schliesst mit einer Überdeckung von rund 1,23 Milliarden Franken, was einem Kostendeckungsgrad von 118 Prozent entspricht. Die Selbstfinanzierung der Strassen ist seit 1998 realisiert, d.h. die jährlichen Ausgaben der öffentlichen Hand für das Strassenwesen sind komplett bezahlt bzw. sie können aus den laufenden Einnahmen der Strassenbenützer finanziert werden, ohne dass der Staat eigene Mittel dafür zur Verfügung stellen muss. Die Darstellung im nachstehenden Link zeigt die Entwicklung des Eigenwirtschaftlichkeits- sowie des Kostendeckungsgrads ab
1995.
Ganze Meldung mit Details und Grafien >hier
Quelle: strasseschweiz
Mob11_01.2009
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Die „Weihnachtstrucker“ sorgten für strahlende Kinderaugen (Im Blickpunkt 3)
Mit einem Koffersattelauflieger vom Typ Cargo-MAXX box hat sich der Fahrzeughersteller Kögel an der Aktion „Weihnachtstrucker“ des Radiosenders Antenne Bayern beteiligt. Mit 1600 Hilfspaketen voller Lebensmittelspenden waren Josef Rampp und Klaus Vossler, Fahrer bei der Spedition Kleiner in Mindelheim, am zweiten Weihnachtsfeiertag nach Moldawien gestartet um dort die Hilfsgüter an hilfsbedürftige Familien und Kinder zu verteilen und so für strahlende Kinderaugen zu sorgen. Anfang Januar kehrten sie von ihrer Reise zurück. Die beiden hatten im November bei ihrem Chef eine Beteiligung an der Hilfsaktion angeregt. Speditionsinhaber Ludwig Kleiner sagte spontan zu und spendete den Kraftstoff für die 2200 Kilometer lange Reise. Der Fahrzeughersteller Kögel stellte den Sattelauflieger zur Verfügung und die Mercedes-Niederlassung Augsburg die Zugmaschine.
„Wir unterstützen gerne diese Aktion und das Engagement unseres Kunden Kleiner und seiner Fahrer“, erklärt Regionalvertriebsleiter Markus Leonhard, der bei Kögel für die Region Süddeutschland zuständig ist. „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir einen Beitrag zur Linderung der Not in den ärmsten Regionen Europas leisten.“
Insgesamt hatten sich 39 Lkw an dem Hilfskonvoi beteiligt. Ziele der diesjährigen Aktion Weihnachtstrucker waren neben Moldawien auch Albanien, Bosnien und Mazedonien. In Schulen, Kindergärten Firmen und Vereinen wurden in ganz Bayern 58.780 Pakete mit Lebensmitteln gesammelt, die sich am 26. Dezember 2008 von Regensburg aus auf den Weg machten um die Hilfsgüter direkt an die Ärmsten der Armen zu verteilen. Zu Beginn des neuen Jahres 2009 waren die Fahrer wieder zurück in Bayern und haben beim Verteilen der Pakete für ein Funkeln in vielen Kinderaugen gesorgt. Insgesamt 88 Fahrer und Helfer hatten für die gute Sache ihren Weihnachtsurlaub eingebracht. Dabei nahmen die LKW-Fahrer lange Wartezeiten an den Grenzen, klirrende Kälte und enge unausgebaute Bergstraßen in Kauf, um mit ihrer Ladung in die abgelegenen Dörfer zu gelangen. Ein Truck des Konvois nach Moldawien musste bei minus 18 Grad die Dieseleinspritzungsanlage wieder in Stand setzen- ansonsten verliefen die Fahrten ohne weitere Komplikationen.
Der Antenne Bayern Weihnachtstrucker, eine Aktion mit den Johannitern, wurde vor 15 Jahren von Moderatorin Angelika Demmerschmidt ins Leben gerufen. Mit 58.780 Paketen haben sich noch nie so viele Menschen in ganz Bayern bei der Hilfsaktion beteiligt.
Das Unternehmen Kögel
Kögel ist einer der größten Anhänger- und Aufbautenhersteller Europas. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Burtenbach bei Augsburg. Daneben betreibt das Unternehmen Produktionsstandorte in Chocen in der Tschechischen Republik und einen weiteren in Stargard in Polen sowie den zentralen After Sales-Bereich am Standort Ulm. Im Jahr 2007 produzierte das Unternehmen mehr als 20.000 Fahrzeuge von denen mehr als zwei Drittel in das europäische Ausland geliefert wurden. Die rund 1350 Mitarbeiter im In- und Ausland erwirtschafteten dabei einen Umsatz von über 450 Mio. Euro. Im November 2008 wurde Kögel von der BDO Deutsche Warentreuhand und dem Wirtschaftsmagazin impulse mit dem Titel „Turnarounder des Jahres 2008“ ausgezeichnet.
Quelle: Kögel Fahrzeugwerke GmbH
Mob10_01.2009
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Die Lions Air Group AG übernimmt die Innsbrucker Welcome Air (Im Blickpunkt 4)
Das private Tiroler Luftfahrtunternehmen Welcome Air wechselt den Eigentümer. Ein Schweizer Luftfahrtunternehmen, die Lions Air Group AG aus Zürich, übernimmt die Welcome Air von den Innsbrucker Luftfahrtmanagern Jakob und Irene Ringler.
Der Firmensitz und das Zentrum der Unternehmenstätigkeit, die über 100 Angestellten der Welcome Air und des Tochterunternehmens Tyrol Air Ambulance, das Ambulanzflugzentrum, die Basis des Flugbetriebs und der Technik verbleiben unverändert in Innsbruck. Die drei Standbeine des Unternehmens – der regionale Linienflugbetrieb in Europa, VIP Business- und Event Sonderflüge und die internationalen Ambulanzflüge – sollen weiter ausgebaut werden. Das Liniennetz der Welcome Air mit Flügen zwischen Innsbruck und Graz und nach Hannover, Göteborg, Stavanger, Nizza, Olbia und Weeze wird im bewährten Umfang weitergeführt.
Mit etwa 3.000 internationalen Flugpatienten pro Jahr ist die Tyrol Air Ambulance eine der führenden Flugambulanzen Europas. Ihr Einsatzgebiet soll insbesondere im Interkontinentalbereich weiter gestärkt werden. Neben dem Mehrheitsgesellschafter Welcome Air sind der ÖAMTC sowie Mitarbeiter und Ärzte an der Tyrol Air Ambulance beteiligt; diese Zusammensetzung bleibt bestehen.
Jakob Ringler, einer der Tiroler Rettungsflug- und Luftfahrtpioniere, zieht sich nach 45 Jahren beruflicher Luftfahrttätigkeit schrittweise aus dem Berufsleben zurück. „Meine Frau und ich werden Welcome Air und Tyrol Air Ambulance natürlich in der nächsten Phase helfen, die Flughöhe zu halten, um Service, Qualität und Internationalität gemeinsam mit der neuen Schweizer Eigentümerin weiter auszubauen. Dazu sind wir als Berater in das Unternehmen eingebunden", so Jakob Ringler.
Herr Helmut Wurm ist Geschäftsführer. "Helmut Wurm bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung im Luftfahrtmanagement mit. Ihm vertrauen wir die Führung der beiden Unternehmen Welcome Air und Tyrol Air Ambulance an", erklären die neuen Schweizer Eigentümer. „Herr Wurm bringt Expertise und Leidenschaft für seine neue Aufgabe mit“, führt Jakob Ringler weiter fort. "Beide Eigenschaften sind in der internationalen Luftfahrt essenziell.“
Das Erfolgsgeheimnis von Welcome Air und Tyrol Air Ambulance lüftet Jakob Ringler gerne: "Unsere langjährigen, hochmotivierten und hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Wir bauen unser Tun auf Teamgeist, Überzeugung und Optimismus auf. Und wir sind stolz, so viele hochqualifizierte Arbeitsplätze in Innsbruck zu sichern. Mit der Lions Air Group AG um die Schweizer Unternehmer Jürg Fleischmann und Urs Peter Koller wird auch die Internationalität der Welcome Air Gruppe erweitert und durch Synergien weiter gestärkt.“
"Bemühungen um Tiroler Investoren wurden aufgrund der optimaleren Wachstumschancen im Verbund mit der Lions Air Group zurückgestellt", bemerkt Jakob Ringler.
Quelle: Welcome AIR
Mob09_01.2009
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Die nukleare Sicherheit war 2008 in den schweizerischen Kernanlagen gewährleistet (Im Blickpunkt 5)
Die schweizerischen Kernanlagen befanden sich auch im Jahr 2008 in einem guten und sicheren Zustand. Alle Anlagen wurden gemäss den Vorgaben betrieben. Zu dieser Schlussfolgerung kommt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr. Das ENSI klassierte acht Vorkommnisse in den fünf Kernkraftwerken. Alle Vorkommnisse wurden auf der internationalen Ereignisskala INES der Stufe 0 zugeordnet. Der Strahlenschutz für das Personal und die Bevölkerung war jederzeit gewährleistet.
Das ENSI legt in seinem Rückblick auf das Jahr 2008 eine vorgezogene und noch nicht definitive Beurteilung der nuklearen Sicherheit in den schweizerischen Kernanlagen dar. Einzelne Abklärungen sind beim ENSI noch im Gang, wodurch die Schlussbilanz noch Abweichungen erfahren kann. Diese würden im Aufsichtsbericht 2008 berücksichtigt.
Kernanlagen
Das ENSI hat sich davon überzeugt, dass 2008 die Kernkraftwerke Beznau (Block 1 und 2), Mühleberg, Gösgen und Leibstadt sowie die kerntechnischen Anlagen des Paul Scherrer Instituts (PSI) und das Zentrale Zwischenlager Würenlingen (ZWILAG) in einem sicherheitstechnisch guten Zustand waren und dass deren Betrieb sicher war. Die bewilligten Betriebsbedingungen wurden in allen Schweizer Kernanlagen jederzeit eingehalten.
Das ENSI (bis 31.12.2008 die HSK) klassierte im vergangenen Jahr auf der Basis der bis Ende 2008 gültigen Richtlinie HSK-R-15 acht Vorkommnisse in Kernkraftwerken (2007: 13). Auf die einzelnen Werke bezogen sind dies: 4 Vorkommnisse im KKW Beznau (je 2 pro Block), 1 im KKW Mühleberg, 3 im KKW Gösgen und keines im KKW Leibstadt. Diese Vorkommnisse wurden auf der internationalen Ereignisskala INES der Stufe 0 (,unterhalb der Skala") zugeordnet. Am PSI und im ZWILAG ereignete sich kein klassiertes Vorkommnis. Künftig wird das ENSI die Klassierung von Ereignissen nur noch anhand der international gebräuchlichen Ereignisskala INES vornehmen und auf eine nationale Bewertungsskala verzichten.
Das ENSI bewertet die Sicherheit jedes Kernkraftwerks im Rahmen einer systematischen Sicherheitsbewertung. Dabei werden neben meldepflichtigen Vorkommnissen weitere Erkenntnisse berücksichtigt, insbesondere die Ergebnisse der Inspektionen. Die Resultate wird das ENSI im Mai 2009 in seinem Aufsichtsbericht veröffentlichen. 2/2
Die Abgaben von radioaktiven Stoffen an die Umwelt via Abwasser und Abluft aus den Kernkraftwerken, dem PSI und dem ZWILAG lagen im vergangenen Jahr wiederum weit unterhalb der in den Bewilligungen festgelegten Limiten. Sie ergaben - selbst für Personen, welche in unmittelbarer Nachbarschaft der Anlage leben - eine berechnete maximale Dosis von weniger als 1 % der natürlichen jährlichen Strahlenexposition.
Die nukleare Sicherheit, also der Schutz von Mensch und Umwelt vor schädlichen Auswirkungen ionisierender Strahlung, war im Jahr 2008 bei allen Schweizer Kernanlagen gewährleistet.
Sachplan geologische Tiefenlager
Der Bundesrat hat im April 2008 den ,Sachplan geologische Tiefenlager" genehmigt. Darin ist das Vorgehen bei der Standortsuche für geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle festlegt. Die damalige HSK (als Aufsichtsbehörde des Bundes) legte die Sicherheitsanforderungen an diese Tiefenlager fest und definierte die sicherheitstechnischen Kriterien, nach denen die Standortwahl zu erfolgen hat. Die Nagra hat im November 2008 mögliche Standortgebiete vorgeschlagen. Das ENSI wird nun in einem Gutachten die Auswahl der geologischen Standortgebiete aus sicherheitstechnischer Sicht beurteilen.
Wechsel von der HSK zum ENSI
Auf den 1. Januar 2009 wurde die bisherige Aufsichtsbehörde HSK aus dem Bundesamt für Energie (BFE) herausgelöst und als, Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI" verselbständigt. Das ENSI ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes unter Aufsicht des ENSI-Rates, der in seinen strategischen Funktionen einem Verwaltungsrat entspricht. Der Rat nahm seine Aufgabe bereits am 1.1.2008 auf, um den institutionellen Wandel zu begleiten.
Das ENSI berichtet direkt dem Bundesrat und ist funktionell, institutionell und finanziell unabhängig. Mit diesem Schritt wurden die Vorgaben des schweizerischen Kernenergie-gesetzes sowie des internationalen Übereinkommens über nukleare Sicherheit in Bezug auf die Unabhängigkeit von Aufsichtsbehörden auch de jure erfüllt.
Der Aufgabenbereich des ENSI bleibt derselbe wie derjenige der HSK. Das ENSI hat das gesamte Personal der HSK übernommen.
Das ENSI wird in seinem Aufsichtsbericht 2008 ausführlich zu diesen und weiteren Themen Stellung nehmen. Der Bericht soll im Mai 2009 veröffentlicht und gleichzeitig im Internet auf der neuen Website des ENSI (www.ensi.ch) aufgeschaltet werden.
Quelle: ENSI, Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen, Würenlingen
Mob07_01.2009
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Atomstrom so sauber wie Wind und Sonne (Im Blickpunkt 5)
Strom aus Wasserkraft, Wind oder Sonne wird oft als «Ökostrom» bezeichnet, die Kernenergie dabei ausgeklammert – zu Unrecht, wie verschiedene wissenschaftliche Studien belegen. Das neu erschienene Faktenblatt «Ökobilanz der Kernenergie» des Nuklearforums Schweiz zeigt auf, warum die Kernenergie heute zusammen mit der Wasserkraft die umweltfreundlichste und energieeffizienteste Art der Stromproduktion überhaupt ist.
Zusammen mit der Wasserkraft erzeugt die Kernenergie in der Schweiz die geringsten Mengen an Treibhausgasen pro Kilowattstunde. Das ergeben Analysen des Paul Scherrer Instituts, die den gesamten Lebenszyklus berücksichtigten. Dieser umfasst alle Produktionsschritte – vom Bau der Kernkraftwerke über den Abbau des Uranerzes und die Herstellung des Kernbrennstoffs bis zum Rückbau der Anlagen und der Entsorgung der radioaktiven Abfälle.
Aus den Untersuchungen geht ebenfalls hervor, dass Wasserkraft und Kernenergie beim Bedarf an Rohstoffen, vor allem metallischen wie Kupfer oder Aluminium, am besten abschneiden.
Geringe Mengen an radioaktivem Abfall
In der Ökobilanz der Kernenergie enthalten ist auch die Entsorgung der radioaktiven Abfälle. Im Vergleich zu chemischen Sonderabfällen oder zum Haushaltskehricht handelt es sich um sehr kleine Mengen, die technisch sicher und dauerhaft in der Schweiz entsorgt werden können. Dies hat der Bundesrat mit der Genehmigung des Entsorgungsnachweises bestätigt.
Dass die Schweiz bereits heute eine sehr gute CO2-Bilanz bei der Stromproduktion vorweisen kann, ist der Wasserkraft und der Kernenergie zu verdanken. Zusammen mit den erneuerbaren Energien als wertvolle Ergänzung kann die Schweiz auch in Zukunft eine Stromproduktion sicherstellen, die sich positiv auf ihre gesamte CO2-Bilanz auswirkt.
Quelle: Nuklearforum Schweiz
Mob08_01.2009
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Wie wird der Begriff Logistik eigentlich definiert?
Die Logistik ist Lehre der ganzheitlichen Planung, Bereitstellung, Durchführung und Optimierung von Prozessen der Ortsveränderung von Gegenständen, Daten, Energie und Personen sowie der notwendigen Transportmittel selbst. Sie sichert den quantitativen und qualitativen Erfolg von Transportprozessen und die räumliche Mobilität der betrachteten Objekte. Die Logistik ist Gegenstand der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften.
In den Wirtschaftswissenschaften wird die technische Ebene der Logistik abstrahiert. Das logistische System einer Unternehmung verknüpft Quelle und Senke der Wertschöpfung mit den unternehmensinternen Orten der Verarbeitung und Speicherung bzw. Lagerung. Ursprünglich als Hauptfunktion der Materialwirtschaft verstanden, wird Logistik heute vor allem als betriebliche Querschnittsfunktion über die Bereiche Beschaffung, betriebliche Leistungserstellung (Produktion im weiteren Sinne) und Absatz betrachtet.
Die Ingenieurwissenschaften beschäftigen sich mit der technischen Ausführung der Transporteinrichtungen und Ausgestaltung der Transportnetzstrukturen. Zu den Disziplinen gehört die Fördertechnik, die Materialflusstechnik, die Lagertechnik und die Verkehrsbetriebstechnologie. Informationstechnik und Telematik dient der Kontrolle und Steuerung der Ortsänderungsprozesse. Automatisierungstechnik erlaubt logistische Prozesse zu automatisieren.
Mehr zum Thema Logistik >hier und zum Thema Transport + Logistik >hier
Quelle: wikipedia.org
Mob06_01.2009
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 Logistik „Made in Germany“ bei der transport logistic 2009
Trotz der aktuellen Konjunkturschwäche gehen Experten davon aus, dass die Logistik eine der wachstumsstärksten Branchen in Deutschland bleiben wird. Von den Stärken des Logistikstandorts Deutschland und der deutschen Logistikdienstleister können sich Unternehmen aus aller Welt bei der transport logistic 2009 überzeugen. Die 12. Internationale Fachmesse für Logistik, Telematik und Verkehr findet vom 12. bis 15. Mai 2009 in München statt.
Deutschland ist ein Land der Logistik. Hier wurden im Jahr 2007 205 Milliarden Euro im Bereich Logistik erwirtschaftet, vier Milliarden Tonnen Güter befördert und 2,7 Millionen Erwerbstätige waren in der Branche beschäftigt. Das geht aus der vor kurzem erschienenen Studie „Die Top 100 der Logistik 2008/2009“ von Prof. Peter Klaus und Christian Kille hervor. Die Logistik ist nach dem Handel und der Automobilindustrie die drittgrößte Branche in Deutschland – Tendenz steigend. Auch im europäischen Vergleich braucht sich Deutschland nicht zu verstecken: mit einem fast doppelt so hohen Logistikumsatz wie der Zweitplatzierte Frankreich führt Deutschland das Ranking an.
Zu den Standortvorteilen Deutschlands zählen der „relativ hohe Industrialisierungsgrad, die wirtschaftliche Offenheit, die zentrale Lage Deutschlands, seine polyzentrische Wirtschaftsstruktur sowie die qualitativ und quantitativ gute Verkehrsinfrastruktur“, so die vor kurzem veröffentlichte Studie „Logistik in Deutschland“ der Deutschen Bank Research. Weitere Vorteile: kein anderes Land der G8-Staaten habe einen ähnlich hohen Anteil der Ex- und Importe am BIP und der Markt mit 82 Millionen deutschen Konsumenten erhöht das lokale Absatzpotenzial für Industrie und Handel.
Aber auch die Dienstleister tragen zur deutschen Logistikkompetenz bei. Sie managen effizient operative logistische Prozesse und zeigen sich aufgeschlossen gegenüber neuen Trends oder Technologien, wie der Radio Frequency Identification (RFID) oder Systemen zum vollautomatischen Kommissionieren. Auch bei der Entwicklung von IT-Lösungen für die Logistik sind deutsche Unternehmen erfolgreich. Ein weiteres Beispiel für Logistik „Made in Germany“: Das im Jahr 2005 in Deutschland eingeführte Mautsystem, das international großes Interesse geweckt hat. Eine wichtige Voraussetzung für die schnelle Anpassung an neue Entwicklungen ist, dass ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. Neben modernen Ausbildungsberufen wie Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung, Fachkraft für Lagerlogistik oder Fachkraft für Hafenlogistik bieten in Deutschland zahlreiche Hochschulen und Universitäten Studiengänge zur Ausbildung des zukünftigen Logistik-Managements an.
Dank dieser Stärken konnten sich viele deutsche Logistikdienstleister auch auf den internationalen Märkten etablieren. Deutsche Post World Net (DHL) und die Deutsche Bahn haben es sogar auf die Plätze 1 und 5 im weltweiten Ranking der größten Logistik-Dienstleistungsunternehmen geschafft. Aber die Branche kann sich auf diesen Erfolgen nicht ausruhen. Täglich stellen sich ihr neue Herausforderungen: Welche Rolle kann Deutschland bei zunehmender Globalisierung der Produktion spielen? Wie kann sich die Logistik an die Beschleunigung der Taktraten anpassen? Welche Maßnahmen sind notwendig, um der wachsenden Umweltsensibilität gerecht zu werden? Wirtschaft, Wissenschaft und Politik müssen gemeinsam Antworten auf diese Fragen finden. Erste Ansätze sind zum Beispiel im Masterplan Güterverkehr und Logistik zu finden, der im Juli dieses Jahres von der Bundesregierung verabschiedet wurde und ein umfassendes Handlungskonzept zur Bewältigung des wachsenden Güter- und Personenverkehrs in Deutschland enthält.
Zur Diskussion der aktuellen Logistikthemen gibt es in Deutschland zahlreiche Verbände oder Logistikinitiativen. Sie nutzen die transport logistic 2009 als wichtige Plattform. Darüber hinaus erwartet die transport logistic im nächsten Jahr zahlreiche deutsche Logistikregionen, die ihre Standorte präsentieren werden.
Über die transport logistic
Die 12. internationale Fachmesse für Logistik, Telematik und Verkehr findet vom 12. bis 15. Mai 2009 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die transport logistic ist die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. Das Portfolio umfasst Logistik und Güterverkehr, Telematik sowie innerbetrieblichen Transport und Materialfluss. In die transport logistic 2009 ist die Air Cargo Europe integriert, eine zum vierten Mal stattfindende Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie. Das umfangreiche Konferenzprogramm und die Fachkonferenzen, die 4. Air Cargo Europe für die Luftfracht und die 5. marilog für die maritime Logistik, bieten einen fundierten Überblick über neue Märkte, Trends und Innovationen der internationalen Transport- und Logistikwirtschaft. Die transport logistic 2007 zählte 1.582 Aussteller aus 57 Ländern und 47.636 Besucher 113 Ländern. Die Statistiken sind im Auftrag der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) geprüft.
Über die Messe München International MMI
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 66 Auslandsvertretungen, die 89 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.
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Quelle: Messe München
Mob05_01.2009
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Nationale Alarmzentrale: Zahl der Ereignisse stabil, drei grosse Ereignisse 2008
Die Nationale Alarmzentrale verzeichnete 2008 etwa gleich viele Meldungseingänge wie 2007. Die Bearbeitung der Meldungen gestaltete sich aber aufwändiger als im Vorjahr. Dreimal setzte die NAZ ein Kernteam zur Verfolgung eines Ereignisses ein.
Von den 350 Ereigniseingängen (2007: 344 Ereigniseingänge) betrafen rund drei Viertel Fälle im Ausland, ein Viertel Ereignisse in der Schweiz. Die meisten Fälle betrafen auch in diesem Jahr Kernkraftwerke im Ausland.
Bei drei Ereignissen verfolgte die NAZ die Entwicklung über längere Zeit mit einem Kernteam von Spezialisten aus verschiedenen Bereichen. Dies betraf den absturzgefährdeten amerikanischen Satelliten USA 193 (der schliesslich über dem Pazifik abgeschossen wurde) sowie Zwischenfälle im Kernkraftwerk Krsko (Slovenien) und der Wiederaufbereitungsanlage in Tricastin (Frankreich).
Der grösste Einsatz im Jahr 2008 war für einmal mit einem freudigen Ereignis verbunden: Während der Euro 08 stand die NAZ in erhöhter Bereitschaft und betrieb das Melde- und Lagezentrum des Bundes. Ausserdem wurde die Radioaktivität mit zusätzlichen Messonden in verschiedenen Host Cities überwacht.
Die NAZ in Kürze
Die NAZ ist die Fachstelle des Bundes für ausserordentliche Ereignisse. Sie ist 365 Tage pro Jahr rund um die Uhr erreichbar und in der Lage innert einer Stunde in den Einsatz zu gehen. Die NAZ ist ein Geschäftsbereich des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS).
Zu den Aufgaben der NAZ gehört das Management von Ereignissen in Zusammenhang mit Radioaktivität, grossen Chemieunfällen und Staudammbrüchen. Bei grossen natur- und technikbedingten Ereignissen betreibt sie das Melde- und Lagezentrum (MLZ) des Bundes. Im Bereich Radioaktivität hat sie die Kompetenz, Sofortmassnahmen zum Schutz der Bevölkerung anzuordnen. Im Ereignisfall ist die NAZ erste Anlaufstelle für die Kantone in allen Fragen des Bevölkerungsschutzes.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Mob04_01.2009
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Mittelständler lassen Internet links liegen
Der Mittelstand nutzt nach wie vor die Möglichkeiten des Internets zu wenig und vergeudet wichtige Geschäftsressourcen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Handwerksbereich zeigen Defizite auf, die sich in einer unzeitgemäßen Selbstvermarktung darstellen. "Da diese Betriebe in der Vergangenheit gut Geld verdient haben und mit Ständen auf Messen oder in direktem Kontakt mit den Kunden standen, galt das Internet lange Zeit als unnötiger Zusatz. In kommenden Zeiten und bei größerer Konkurrenz überlebt jedoch nur der, der es versteht, sich global zu vernetzen. Das Budget, das lange als Triebfeder bei der Vermarktung galt, spielt eine eher untergeordnete Rolle", sagt Markus Hübner, Webexperte und Geschäftsführer der Agentur Brandflow.

Zu einem ähnlichen Schluss gelangt eine aktuelle Erhebung des E-Commerce-Centers Handel bei der 2.660 Mittelständler zum elektronischen Geschäftsverkehr befragt wurden. Die Experten kommen bei der Auswertung der Daten zu dem Ergebnis, dass das Potenzial vieler Internetoptionen bisher nur ansatzweise ausgeschöpft wird. "Viele KMU aus dem Handwerk verspürten lange Zeit keinen Konkurrenzdruck. Dies könnte eine Ursache dafür sein, dass man häufig selbst bei den von den Kunden als selbstverständlich geforderten Dingen wie Webseiten noch immer hinterherhinkt", so Hübner auf Nachfrage. Diese Sicht bestätigt sich auch in der Erhebung. Zwar wird das Web weiter überwiegend als Informations- und Kommunikationsmedium und zum Online-Banking genutzt, aufwändigere Anwendungen gewinnen jedoch mehr und mehr an Bedeutung.
"Trotz des großen Nachholbedarfs bei mittelständischen Unternehmen sind sich viele bereits über die eigenen Defizite bewusst. Das ist zumindest ein positiver Anfang", erläutert Hübner. Weil das Web eine Voraussetzung für den Geschäftserfolg ist, nutzen zumindest 93,9 Prozent der vom E-Commerce-Center Handel interviewten Mittelständler das Internet gelegentlich zur Beschaffung, 89,9 Prozent zum Datenaustausch sowie 71 Prozent für den Kundenservice. Ein großes Manko ist jedoch der Online-Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Derzeit bietet nur jeder zweite Betrieb seine Services auch virtuell an. An elektronischen Ausschreibungen beteiligt sich nur etwa ein Drittel. Die Vorteile des Mobile Business nutzen bislang nur 50 Prozent der befragten Klein- und Mittelbetriebe. Die Nutzung des World Wide Webs unterliegt jedoch deutlichen branchenspezifischen Einflüssen.
Während Industrie- und Handwerksunternehmen das Internet sehr selektiv einsetzen, nutzen sowohl der Handel als auch die befragten Dienstleistungsunternehmen dieses bis auf wenige Ausnahmen deutlich intensiver. "Vor allem selbst kleinere Betriebe in der Tourismusbranche haben die Zeichen der Zeit erkannt und implementieren Web-2.0-Applikationen. Erst wenn man das Feedback der Kunden ernst nimmt und auf die Marke überträgt, kann man im harten Wettbewerb bestehen. Große Konzerne sind im Gegensatz zu kleineren Betrieben in dieser Hinsicht weitaus schwerfälliger. Das ist durchaus ein Vorteil für die KMUs", merkt Hübner im Interview an. Das Untersuchungsfazit besagt zwar, dass die Internetnutzung im Vergleich zu 2005 deutliche Steigerungen bei den KMU aufweist. Gegenüber 2007 lässt sich aber kaum eine Veränderung ablesen.
Quelle: pte, Köln/Innsbruck
Mob03_01.2009
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Arbeitszeit 2007 - Gesamtanzahl Arbeitsstunden auf Rekordhoch (Im Blickpunkt 4)
Im Jahr 2007 wurden 7,250 Milliarden Arbeitsstunden geleistet, das sind 1,9 Prozent mehr als noch 2006. Eine besonders starke Zunahme wurde bei den Arbeitsstunden im Rahmen der Teilzeitbeschäftigung verzeichnet. Gesamthaft wurden in unserer Wirtschaft 186 Millionen Überstunden erbracht, was rund 97'000 Vollzeitstellen entspricht. Von 2002 bis 2007 ist die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmenden um durchschnittlich 13 Minuten angestiegen. 2007 lag die durchschnittliche wöchentliche Absenzdauer der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmenden über der durchschnittlichen wöchentlichen Überzeit. Soweit einige neue Ergebnisse der Arbeitsvolumenstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Ganze Medienmitteilung mit vielen Details als pdf-Datei verfügbar > hier
Quelle: Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 06.01.2009
Mob02_01.2009
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Sekundenschlaf eine Folge des Schnarchens? (Im Blickpunkt 5)
Lungenliga Schweiz - Schlafapnoe: Schnarchen kann die Gesundheit gefährden
Etwa 150'000 Schweizerinnen und Schweizer leiden daran, aber nur die wenigsten wissen es: Schlafapnoe. Die Krankheit wird oft unterschätzt. Dabei ist diese alles andere als ungefährlich: Verkehrsunfälle wegen Sekundenschlaf und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge des nächtlichen Schnarchens und der Atemaussetzer sein. Die Lungenliga klärt mit einer schweizweiten Kampagne über die Krankheit auf und bietet einen Online-Risikotest an.
Wer tagsüber oft extrem müde ist und nachts schnarcht, leidet vielleicht an einer Schlafapnoe. Das griechische Wort "apnoia" bedeutet Atemstillstand. Atemaussetzer und lautes, unregelmässiges Schnarchen sind denn auch die Hauptmerkmale einer Schlafapnoe. Die Betroffenen erleiden pro Nacht zwischen 50 und mehreren hundert Atempausen. Damit die Atmung wieder einsetzt, kommt es immer wieder zu kurzen Aufwachreaktionen. Daran können sich die Betroffenen jedoch am Morgen nicht erinnern. Sie spüren aber die Folgen der unruhigen Nacht: extreme Tagesmüdigkeit und verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
Extreme Tagesmüdigkeit und Schnarchen sind nicht harmlos
Oft wird eine Schlafapnoe nicht als Krankheit erkannt, weil diese noch weitgehend unbekannt ist. Müdigkeit und Schnarchen werden zwar als unangenehm aber nur selten als gefährlich eingeschätzt. In vielen Fällen suchen Betroffene erst nach einem dramatischen Ereignis wie einem Verkehrsunfall wegen Sekundenschlaf eine Ärztin oder einen Arzt auf. Oder die unbehandelte Schlafapnoe verursacht mittelfristig Bluthochdruck und weitere Herz-Kreislaufprobleme. Mit dem Online-Risikotest unter www.lungenliga.ch haben Interessierte die Möglichkeit, ihr Schlafapnoe-Risiko auf einfache Art und Weise zu testen. Nach dem Beantworten von einigen Fragen zu den Themen Müdigkeit und Schnarchen, zeigt das Resultat, ob eine Untersuchung durch eine Ärztin oder durch einen Arzt angebracht ist.
Einfache und wirksame Behandlung
Eine Schlafapnoe kann einfach und dauerhaft behandelt werden. Die am besten untersuchte und bisher wirksamste Therapie ist die so genannte CPAP (Continuous Positive Airway Pressure)-Therapie. Dazu trägt die Patientin oder der Patient während der Nacht eine Nasenmaske, die das Schnarchen und die Atempausen verhindert. Oft fühlen sich Patientinnen und Patienten bereits nach wenigen Nächten ausgeruhter und viel besser. Um den Erfolg zu gewährleisten, muss die Therapie dauerhaft angewendet werden.
Die Lungenliga hilft
Die Lungenliga betreut aktuell rund 25'000 Betroffene mit Schlafapnoe. Sie bietet auf Verordnung der Ärztin oder des Arztes die Therapie mit dem CPAP-Atemgerät an und beantwortet Fragen der Patientinnen und Patienten. Diese können sich auch in Selbsthilfe- und Erfahrungsaustauschgruppen treffen. In einem geschützten Rahmen haben sie so die Möglichkeit mit anderen Betroffenen über Probleme im Umgang mit der Krankheit zu sprechen. Die Lungenliga hat sich zum Ziel gesetzt, die Krankheit, deren Risiken und die Behandlungsmöglichkeiten bekannt zu machen. Dazu macht eine Plakat- und Online-Kampagne im Januar auf die Schlafapnoe aufmerksam.
Risikotest und Informationsbroschüre
Die Broschüre "Schlafapnoe-Syndrom - Symptome, Diagnose, Behandlung" kann kostenlos in Deutsch, Französisch und Italienisch über www.publikationen.lungenliga.ch, per E-Mail bei info@lung.ch, oder per Telefon 031/378'20'50 bestellt werden. Der Risikotest und weitere Informationen zum Schlafapnoe-Syndrom sind unter www.lungenliga.ch zu finden.
Leben heisst atmen
Die Lungenliga ist die Schweizerische Gesundheitsorganisation für die Lunge und die Atemwege. Sie setzt sich dafür ein, dass weniger Menschen an Atemwegserkrankungen leiden oder gar vorzeitig daran sterben, und dass Atembehinderte und Lungenkranke möglichst beschwerdefrei leben können. 23 kantonale Ligen sind wichtige Anlaufstellen für Menschen mit Atembehinderungen und Lungenkrankheiten wie Asthma, Schlafapnoe, chronische Bronchitis und COPD sowie Tuberkulose. Die Lungenliga engagiert sich auch für eine bessere Luft - drinnen und draussen.
Quelle: Lungenliga Schweiz
Mob01_01.2009 |