| Archivorganisation Februar 2009
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom Februar 2009
Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
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Mob34_02.2009- Gütertransport: 15 Jahre Verlagerungspolitik: Zwangsmassnahmen bedrohen Arbeitsplätze (Im Blickpunkt 2)
Mob33_02.2009- Strassenverkehr: 2,154 Milliarden Franken für Bau, Ausbau und Unterhalt der Nationalstrassen (Im Blickpunkt 3)
Mob32_02.2009- Forschung und Entwicklung: Motoren los! - Neues Empa-Motorenlabor eröffnet (Im Blickpunkt 4)
Mob31_02.2009- Schweiz: Provisorische Ergebnisse zur Bevölkerungsentwicklung 2008 (Im Blickpunkt 5)
Mob30_02.2009- Beleuchtungstechnik: Was versteckt sich hinter den drei Buchstaben LED? (Im Blickpunkt rechts)
Mob29_02.2009- Strassenbeleuchtung: Italien: Erste Straßenlampen auf LEDs umgerüstet (Im Blickpunkt links)
Mob28_02.2009- Strassenverkehr: 30 Jahre SUBARU in der Schweiz (Spezial / Editorial)
Mob27_02.2009- Luftverkehr: "AUA-Kauf zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt" (Im Blickpunkt 2)
Mob26_02.2009- Telekommunikation: Handy funktioniert noch in einem Meter Wassertiefe (Im Blickpunkt 3)
Mob25_02.2009- Strassenverkehr: Aus Altreifen entstehen Autoteile (Im Blickpunkt 4)
Mob24_02.2009- Strassenverkehr: Gasfahrzeuge beleben italienischen Automobilmarkt (Im Blickpunkt 5)
Mob23_02.2009- Strassentransport: 40 Jahre Renault Trucks (Schweiz) AG (Spezial / Editorial)
Mob22_02.2009- Schiffsverkehr: Venedig stellt Schiffe auf Alternativenergie um (Im Blickpunkt 2)
Mob21_02.2009- Persönliche Mobilität: Gedankenkraft steuert Rollstuhl (Im Blickpunkt 3)
Mob20_02.2009- Sicherheit, Rettung: Tag des Euro-Notrufs 112: Mobilfunk rettet Leben (Im Blickpunkt 4)
Mob19_02.2009- Luftverkehr: Nachevaluation der Schweizer Flughäfen (Im Blickpunkt 5)
Mob18_02.2009- Luftverkehr: Viel zum Thema Grossraumflugzeuge! (Im Blickpunkt rechts)
Mob17_02.2009- Luftverkehr: Jumbo- Jet Boeing B747 feiert 40. Geburtstag (Im Blickpunkt links)
Mob16_02.2009- Forschung+Entwicklung: Die Schweiz ist Europameisterin der Innovation (Im Blickpunkt 2)
Mob15_02.2009- Schienenverkehr: Sitzung des Lenkungsausschusses CH-I (Im Blickpunkt 3)
Mob14_02.2009- Strassenverkehr: Versuche mit neuen Tempo-Messanlagen (Im Blickpunkt 4)
Mob13_02.2009- Schienenverkehr: SBB schafft 125 neue Stellen beim Zugpersonal (Im Blickpunkt 5)
Mob12_02.2009- Luftverkehr: VIP-Transporte mit dem neuen Helikopter EC635 VIP ab Belp (Im Blickpunkt 2)
Mob11_02.2009- Strassenverkehr: Anzahl Ausweisentzüge 2008 leicht gestiegen (Im Blickpunkt 3)
Mob10_02.2009- Schienenverkehr: Cargo-Lokführer fahren vermehrt Personenzüge (Im Blickpunkt 4)
Mob09_02.2009- Strassentransport: Schwere Unfälle durch Weitwinkelspiegel verhindern (Im Blickpunkt 5)
Mob08_02.2009- Wissen: Wollen Sie mehr über Elektroautos wissen? (Im Blickpunkt rechts)
Mob07_02.2009- Automobilbau: Der erste serienreife Sportwagen mit Elektroantrieb (Im Blickpunkt links)
Mob06_02.2009- Forschung+Entwicklung: Die Brennstoffzelle (Im Blickpunkt rechts)
Mob05_02.2009- Forschung+Entwicklung: Mini-Brennstoffzelle nur drei Millimeter groß (Im Blickpunkt links)
Mob04_02.2009- Verkehrsinfrastruktur: Bundesrat genehmigt generelles Projekt für die Neue Axenstrasse (Im Blickpunkt 2)
Mob03_02.2009- Autobusse: Afrika erstmals mit eigener Autobus-Produktion (Im Blickpunkt 3)
Mob02_02.2009- Datenerfassung: Automatische Erfassung von Arbeitsleistung via GPS (Im Blickpunkt 4)
Mob01_02.2009- Strassenverkehr: Reifendruckkontrollsysteme sollen Pflicht werden (Im Blickpunkt 5)
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15 Jahre Verlagerungspolitik: Zwangsmassnahmen bedrohen Arbeitsplätze (Im Blickpunkt 2)
In den letzten 15 Jahren hat sich die Verlagerungspolitik der Schweiz immer mehr auf Zwangsmassnahmen zulasten des Strassentransports konzentriert. Als Folge davon hat der internationale Transitverkehr weiter zugenommen. Ausserdem sind zahlreiche inländische Arbeitsplätze bedroht. Auch mit der geplanten Alpentransitbörse, die gewisse Verkehrsromantiker vehement verfechten, wird sich daran nichts ändern. Im Gegenteil: Die Schweizer Behörden werden weitere einheimische Arbeitsplätze aufs Spiel setzen, ohne dass der Umwelt letztlich gedient ist.
Mehr hier > www.astag.ch
Quelle: ASTAG, Bern
Mob33_02.2009
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2,154 Milliarden Franken für Bau, Ausbau und Unterhalt der Nationalstrassen (Im Blickpunkt 3)
Der Bund investiert 2009 fast 2,2 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz. 965 Millionen davon sollen in den Bau von neuen Abschnitten fliessen, knapp 1,2 Milliarden sind für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes vorgesehen. In der Wintersession 2008 hat das eidgenössische Parlament die notwendigen Kredite beschlossen. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat nun die entsprechenden Bauprogramme bewilligt. In diesem Jahr wächst das Nationalstrassennetz um 26 Kilometer.
Neubauprogramm:
Auf zwei neuen Abschnitten beginnen 2009 im Rahmen der Fertigstellung des beschlossenen Netzes die Hauptarbeiten: auf der A1 in Zürich zwischen Hardturm und Letten (Pfingstweidstrasse) und auf der A5 im Kanton Neuenburg zwischen Serrières und Areuse.
Die übrigen Schwerpunkte der Neubautätigkeit betreffen die Weiterführung begonnener Projekte:
- A9 im Oberwallis
- Transjurane (A16) in den Kantonen Bern und Jura
- Ost-Ast der Umfahrung Biel (A5)
- Brünigstrasse (A8) im Kanton Obwalden (Tunnel Lungern und Tunnel Zollhaus)
- A4 im Kanton Zug (Kantonstrasse 382 bis zur Kantonsgrenze Zürich)
- Prättigaustrasse im Kanton Graubünden (Hauptarbeiten Tunnel Saas und Vorarbeiten
Tunnel Küblis)
- Fertigstellung Nordtangente in Basel
Insgesamt stehen für Neubauten im Rahmen der Netzvollendung 965 Millionen Franken zur Verfügung. Diese Mittel stammen aus dem Infrastrukturfonds. Die grössten Kredite wurden folgenden Kantonen zugeteilt: Wallis 232,7 Millionen, Bern 229,5 Millionen, Jura 145 Millionen, Zürich 144 Millionen, Obwalden 45,6 Millionen, Graubünden 44,3 Millionen und Neuenburg 39,3 Millionen. Rund ein Drittel des Kredits fliesst in Projekte in der Romandie und dem Tessin. Die Netzvollendung bleibt auch nach der Neuordnung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen.
Ausbau und Unterhaltsprogramm:
Für Ausbau und Unterhalt der in Betrieb stehenden Nationalstrassen hat das Parlament 1,185 Milliarden Franken bereitgestellt. Diese Gelder stammen aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr. Investiert wird in total 403 Projekte; 253 sind in der Projektierungsphase, 150 in der Realisierung. Bei fünf Erhaltungsprojekten starten 2009 die Hauptarbeiten:
- A1 Waadt: Morges - Ecublens
- A1 Bern: Stadttangente Bern
- A1/A7 Zürich: Ohringen - Viadukt Lützelmurg
- A2 Uri: Seedorf - Erstfeld
- A2 Tessin: zweite Etappe Lärmschutz Bissone
Eröffnungen 2009
Dieses Jahr werden voraussichtlich knapp 26 Kilometer neue Nationalstrassen in Betrieb genommen. Es handelt sich um die Westumfahrung Zürich und die Autobahn durch das Knonauer Amt (A1 und A4).
Ende 2008 waren 1765 Kilometer Nationalstrassen in Betrieb, nämlich
7-spurigeAutobahnen: 1,2 km
6-spurige Autobahnen 80,7 km
4-spurige Autobahnen 1300,8 km
3-spurige Autostrassen: 1,9 km
2-spurige Autostrassen: 269,5 km
Gemischtverkehrstrassen: 111,5 km
Dies entspricht 93,3 Prozent der geplanten der Netzlänge.
Umfassende Informationen zu allen grösseren Bauprojekten auf dem Nationalstrassennetz finden Sie im Internet: www.autobahnschweiz.ch.
Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Mob32_02.2009
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Motoren los! - Neues Empa-Motorenlabor eröffnet (Im Blickpunkt 4)
Die Empa hat im vergangenen Jahr ihr Motorenlabor deutlich ausgebaut. Am 23. Februar wird der Neubau mit hochrangigen Vertretern aus der Automobilindustrie und der Energieforschung feierlich eröffnet.
Im modernen Motorenlabor steht ein neuer, drehmomentstarker dynamischer Prüfstand. Er erlaubt noch umfassendere Forschungsarbeiten als bisher an Nutzfahrzeugmotoren, verschiedenen Kraftstoffen und Abgasnachbehandlungssystemen. Ausserdem sind die Arbeitsbereiche für den Motoren- und Fahrzeugaufbau sowie das Labor für Katalysatorträger und Partikelanalytik erweitert und modernisiert.
Innovative Projekte mit Industrie- und Hochschulpartnern
Schwerpunkt der Tätigkeiten in den neuen Räumlichkeiten sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an sparsamen und schadstoffarmen Antrieben. Auch hier arbeitet die Empa mit Hochschulpartnern zusammen - vor allem innerhalb des ETH-Bereichs - sowie mit der in- und ausländischen Automobil- bzw. Zulieferindustrie.
Die Empa ist bereits seit einiger Zeit auf dem Gebiet der Erdgas-/Biogasantriebe tätig, die punkto toxischer Abgase und Kohlendioxid-(CO2)-Ausstoss im Vergleich mit anderen «konventionellen» Treibstoffen klar am besten abschneiden. Im Empa-/ETH-Gemeinschaftsprojekt «CLEVER» wird nun gemeinsam mit Volkswagen und Bosch das Potenzial neuer Brennverfahren und der Hybridisierung von Gasmotoren erforscht. Ziel ist eine mehr als 30-prozentige Reduktion der CO2-Emissionen gegenüber einem heutigen Benzinantrieb.
Aus dem Einsatz von Erdgas und Biogas lassen sich ausserdem wichtige Erfahrungen zum ebenfalls gasförmigen Wasserstoff ableiten, den viele Experten für den Treibstoff der Zukunft halten. In der Biogasproduktion für die Mobilität ist die Schweiz international bereits führend, und auch Wasserstoff könnte in Zukunft für den Einsatz in Fahrzeugen in der Schweiz hergestellt werden. Dass Wasserstoffantriebe möglicherweise schon bald den Weg vom Labor auf die Strasse finden, zeigt das Gemeinschaftsprojekt «hy.muve», in dem die Empa , das PSI, Bucher Schörling, Brusa und Messer Schweiz AG ein wasserstoffbetriebenes Kehrfahrzeug entwickelten. Dieses wird ab Mai 2009 in mehreren Schweizer Städten während 18 Monaten in der Praxis erprobt; dabei ist vor allem das Alterungsverhalten der verschiedenen Komponenten von Interesse.
Optimierung konventioneller Antriebe
Aber auch Arbeiten an konventionellen Benzin- und Dieselantrieben werden weiterhin im Motorenlabor der Empa durchgeführt. Dabei stehen die Verwendung von Biokraftstoffen, die Schadstoffbildung während des Verbrennungsprozesses und deren Verminderung in Katalysatoren oder Partikelfiltern im Zentrum. Eine Entwicklung der Empa mit einem turbulent durchströmten Katalysatorträger (anstatt eines laminar durchströmten) steht kurz vor dem Transfer in die Industrie.
Der Ausbau des Motorenlabors - unter anderem mit finanzieller Unterstützung des Kompetenzzentrum für Energie und Mobilität im ETH-Bereich (CCEM) - erlaubt es, die Zusammenarbeit der Empa mit Industrie- und Forschungsgruppen in inter- und transdisziplinären Mobilitätsprojekten auszuweiten.
Quelle: EMPA, Dübendorf, St. Gallen und Thun
Mob32_02.2009
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Schweiz: Provisorische Ergebnisse zur Bevölkerungsentwicklung 2008 (Im Blickpunkt 5)
Rekordwachstum der Bevölkerung im Jahr 2008. Ende 2008 belief sich die Zahl der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz auf 7'700'200 Personen. Gemäss den vorläufigen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) bedeutet dies eine Zunahme um 106'700 Personen oder 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde der stärkste jährliche Bevölkerungsanstieg seit 1963 verzeichnet.
Provisorische Ergebnisse zur Bevölkerungsentwicklung 2008 > Details hier >
Quelle: BFS, Neuchâtel
Mob31_02.2009
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Was versteckt sich hinter den drei Buchstaben LED? (Im Blickpunkt rechts)
Eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode beziehungsweise lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung (als Infrarotdiode) oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial abhängigen Wellenlänge ab.
Quelle: wikipedia.org
Mehr zum Einsatz von "LED" >hier
Mehr zum Thema "LED" >hier wikipedia.org
Mob30_02.2009
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LED sind die Leuchtquellen der Zukunft (Foto: pixelio.de/R. B.)
Italien: Erste Straßenlampen auf LEDs umgerüstet (Im Blickpunkt links)
400 Installationen vermindern CO2-Ausstoß um 45 Tonnen pro Jahr. Der halbstaatliche Energiekonzern Enel www.enel.it hat über die Tochtergesellschaft Enel Sole eine auf LED-Technik beruhende Baureihe von Straßenbeleuchtungen auf den Markt gebracht. Die ersten 400 Laternen werden als Pilotprojekt in den oberitalienischen Kleinstädten Lodi, Piacenza und Alessandria montiert.

Es handelt sich um einen zusammen mit dem italienischen Lampenhersteller i-Guzzini www.iguzzini.com entwickelten Leuchtkörper, der in drei verschiedenen Ausführungen zur Verfügung steht: 84 LEDs mit einer Leistung von umgerechnet rund 100 Watt, 59 LEDs mit 70 Watt und 39 LEDs mit 55 Watt. "Im Vergleich zu den bei Kommunalbeleuchtungen üblichen Technologien auf Natriumdampf- und Quecksilberdampfbasis wird eine Stromeinsparung von 40 Prozent beziehungsweise 60 Prozent erzielt", bestätigt Enel-Infrastrukturdirektor Livio Gallo. "Zudem besitzen die von uns patentierten Lampen eine gewisse Intelligenz, da sie sich automatisch je nach Verkehrsaufkommen in Richtung Straße orientieren und an den Kreuzungen eine stärkere Strahlung als an anderen Stellen emittieren", so Gallo.
Im Verlaufe dieses und des kommenden Jahres sollen landesweit insgesamt 40.000 Straßenlaternen mit LED-Technik installiert werden. Mit den ersten 400 Exemplaren wird eine Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes um jährlich 45 Tonnen erzielt. "Würden alle italienischen Gemeinden damit ausgestattet, würde dies eine Stromeinsparung von drei Mrd. Kilowattstunden und eine Minderbelastung von 1,5 Mio. Tonnen CO2 im Jahr bewirken", bestätigt Gallo. Dies entspreche der Leistung eines Wärmekraftwerkes mit einer Kapazität von 700 bis 800 Megawatt. "Es handelt sich um das weltweit erste Programm zur radikalen Umstellung auf eine innovative und umweltschonende Beleuchtungstechnik."
Vorteile ergäben sich auch aus wirtschaftlicher Sicht. Während die Herstellungskosten nur 15 bis 20 Prozent über der konventionellen Technik lägen, betrage die durchschnittliche Lebensdauer mit zehn bis zwölf Jahren mehr als das Doppelte. Livio Gallo geht deshalb davon aus, dass die LED-Straßenbeleuchtung aus Italien auch im Ausland gute Absatzchancen habe. Spezielle Ausführungen stünden auch zur Ausleuchtung historischer Bauwerke und Sehenswürdigkeiten bereit.
Quelle: pte, Rom
Mob29_02.2009
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Die Europapremiere – feiert in Genf der Legacy Concept
30 Jahre SUBARU in der Schweiz (Spezial / Editorial)
In diesem Jahr feiert SUBARU die 30-jährige Marktpräsenz. Seit 1979 ist der Allradspezialist auf dem Schweizer Markt vertreten. Eine recht lange Zeit, während der sich in der Automobilindustrie gewaltige Wandlungen vollzogen haben. Bei allen Veränderungen ist aber eine Tatsache geblieben: Subaru hat das Geschehen stets massgebend mitbestimmt.
Der Startschuss für die Subaru Erfolgsgeschichte fiel im Herbst 1978. Im Verkehrssicherheitszentrum Veltheim durfte ein exklusiver Kreis künftiger Händler erstmals Fahrzeuge der Marke Subaru Probe fahren. Ihre Begeisterung war gross: Auf ein solches Auto hatten die Schweizer schon lange gewartet.
Im Februar 1979 kündigte der populäre Ski-Olympiasieger und Weltmeister Bernhard Russi in TV-Spots und Zeitungsinseraten den ersten Subaru 4WD für die Schweiz an. Subaru machte den Allradantrieb auf Personenwagen populär und ist seither in der Schweiz Marktleader in diesem Segment.
Der Subaru Erfolg hält weiter an, denn die Modellpalette wurde stets erweitert. Trends wurden frühzeitig erkannt und optimal umgesetzt. So lancierte Subaru vor kurzem als Weltneuheit den revolutionären BOXER-DIESEL-Motor, am kommenden Genfer Salon feiert der neue Justy Two Schweizer Premiere und der Legacy Concept wird einen Ausblick auf die Zukunft von Subaru gewähren. Somit ist sichergestellt, dass Subaru auch weiterhin eine komplette Fahrzeug-palette bietet, die für Zuverlässigkeit, Sicherheit, Sportlichkeit und Hightech steht.
Meilensteine in der Geschichte von SUBARU in der Schweiz
1979: Bereits Ende 1978 drehen künftige Vertreter mit Subaru Modellen erste Proberunden im Verkehrssicherheitszentrum Veltheim. Im Februar 1979 kündigte Bernhard Russi in TV-Spots und Inseraten die neue Marke Subaru in der Schweiz an. Der offizielle Subaru Verkaufsstart in der Schweiz erfolgt mit dem Modell 1600 4WD. Bereits in diesem Jahr werden in der Schweiz 2’515 Subaru verkauft.
1980: Der Subaru 4WD ist der meistverkaufte Stationswagen der Schweiz. Mittlerweile hat sich die Zahl der verkauften Subaru in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr beinahe verdreifacht und liegt nun bei 6'633 Fahrzeugen.
1981: Das Händlernetz umfasst bereits 265 offizielle Vertreter, die in diesem Jahr 9'769 Subaru absetzen.
1982: Bernhard Russi fährt zusammen mit Co-Pilot Christian Simonett mit einem Subaru Tourismo 4WD die über 10'000 Kilometer lange Wüsten-Rallye Paris – Dakar. Die Anzahl verkaufter Fahrzeuge beträgt 8'633.
1983: Einführung des Subaru Wagon 4WD, der Schweizer Absatz liegt in diesem Jahr bei 7'659 Fahrzeugen.
1984: Der Subaru Justy 4WD, der erste Kleinwagen, wird eingeführt. Der Verkauf steigt auf 8'002 Fahrzeuge.
1985: Einführung des Subaru XT. Erstmals verkauft Subaru Schweiz AG mehr als 10'000 Autos pro Jahr, nämlich genau 10’642.
1986: Die Verkäufe steigen auf 12'330 Fahrzeuge.
1987: Subaru stellt in diesem Jahr die offizielle Fahrzeugflotte für die 28. Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Crans-Montana. Der Absatz klettert auf ein Rekordhoch von 14'332 Einheiten.
1988: Mit 12'972 verkauften Fahrzeugen erscheint Subaru in der Schweizer Verkaufsstatistik Ende Jahr zum ersten Mal in den Top-Ten.
1989: Jubiläum 10 Jahre SUBARU Schweiz. Im Juni wird der 100'000. Subaru in die Schweiz importiert. Subaru bringt mit dem Justy ECVT-Supermatic das erste Auto mit stufenlos variablem Automatik-getriebe und Allradantrieb in die Schweiz. Im September wird der Subaru Legacy 4WD eingeführt. Die Verkäufe liegen bei 12'530 Einheiten.
1990: In diesem Jahr geht der Gesamtmarkt für Personenwagen nach fünf Boomjahren erstmals wieder zurück. Subaru setzt 11'329 Fahrzeuge ab.
1991: In einem sich weiter abschwächenden Markt verkauft Subaru dennoch leicht mehr als im Vorjahr, nämlich 11'560 Einheiten.
1992: Einführung des Kleinwagens Subaru Vivio 4WD und des Sportcoupés SVX 4WD.
Verkauft werden in der Schweiz insgesamt 10'901 Fahrzeuge.
1993: Einführung des Subaru Impreza, der für beeindruckende Rallye-Erfolge sorgen wird.
Mit 9'681 abgesetzten Einheiten liegen die Verkäufe erstmals wieder unter der 10’000er-Marke.
1994: 9'347 verkaufte Fahrzeuge. Der 150'000. Subaru wird verkauft.
1995: Die Modellpalette erfährt keine wesentlichen Änderungen. Dies schlägt sich auf den Verkauferfolg nieder. Die Verkäufe gehen auf 7'842 Einheiten zurück.
1996: Bernhard Russi hat seinen einmillionsten Kilometer mit einem Subaru zurückgelegt. Einführung des Subaru Outback 4WD, des ersten SUV (Sports Utility Vehicle) der Welt.
In diesem Jahr werden in der Schweiz 7'393 Subaru verkauft.
1997: Einführung des erfolgreichen Crossovers Subaru Forester 4WD. Nicht zuletzt dank ihm steigen die Verkäufe wieder bis auf 8'592 Autos an.
1998: Die Verkäufe ziehen weiter an. 9'614 Fahrzeuge sind es in diesem Jahr.
1999: Jubiläum 20 Jahre SUBARU Schweiz. Der bisherige Subaru Importeur Streag AG heisst nun neu SUBARU Schweiz AG. Im Herbst wird der 200'000. Subaru in der Schweiz ausgeliefert. Die Verkaufszahlen in der Schweiz steigen in diesem Jahr auf 11'855 Fahrzeuge.
2000: Die neue Generation des Subaru Impreza AWD wird lanciert. Erstmals seit dem SVX bietet Subaru mit dem Outback H6 AWD einen 6-Zylinder-Boxermotor an. Der Absatz geht auf 9'540 Fahrzeuge zurück.
2001: Die immer grösser werdende Konkurrenz im Allradsegment zeigt Folgen: Die Verkäufe belaufen sich auf 8'125 Einheiten.
2002: Der Subaru Impreza WRX STI AWD wird lanciert. Mit diesem Modell wird der Impreza Baureihe die Leistungskrone aufgesetzt. Die 2. Generation des erfolgreichen Subaru Forester AWD wird eingeführt. Fuji Heavy Industries feiert 30 Jahre Allraderfahrung. Im Jahre 1972 hat Fuji Heavy Industries den ersten Personenwagen mit Allradantrieb auf den Markt gebracht und sich damit als 4x4-Pionier im Personenwagensegment profiliert.
Der allgemeine Einbruch des Personenwagenmarktes geht auch an Subaru nicht spurlos vorbei. Es werden 7'327 Fahrzeuge abgesetzt.
2003: Mit dem Concept Car B11S zeigt Subaru seine neue Ausrichtung bezüglich Design. Der neue Mini-SUV Subaru G3X Justy AWD sowie die neue Generation der Baureihen Legacy AWD und Outback AWD werden lanciert. Allmählich erholen sich auch die Verkaufszahlen wieder. 8’380 Subaru sind es in diesem Jahr.
2004: Jubiläum 25 Jahre SUBARU in der Schweiz. Subaru zeigt mit dem B9SC und dem R1e zwei wegweisende Studien. Mit dem Forester 2.5 Turbo AWD lanciert Subaru ein neues Topmodell. Der bekannte Künstler DJ BoBo und der erfolgreiche Motorradfahrer Tom Lüthi – werden Botschafter der Marke Subaru in der Schweiz. Die Verkäufe steigen auf 9'672 Einheiten.
2005: Im April durchbrechen die Subaru Verkaufszahlen in der Schweiz die Grenze von einer Viertelmillion. In der Schweiz haben sich über ein Dutzend Subaruclubs etabliert. Der rundum überarbeitete Forester AWD wird im Sommer mit neuem Design und neuen Motoren lanciert. Im Herbst wird der Impreza mit neuem Gesicht und noch spritzigeren Motoren vorgestellt. In diesem Jahr werden in der Schweiz 9'401 Subaru verkauft.
2006: Am Genfer Automobilsalon stösst der B9 Tribeca AWD auf grosses Interesse. Der Impreza AWD erhält mit dem 1,5-l-Boxer eine neue Motorisierung und die Modelle Legacy AWD und Outback AWD kommen innen und aussen neu gestaltet und technisch aufgewertet daher. Die Verkaufszahlen liegen bei insgesamt 9'675 Einheiten.
2007: Im März präsentiert Subaru am Autosalon in Genf eine revolutionäre Weltpremiere: den ersten Boxermotor als Diesel. Vierzehn Jahre nach der Einführung des Impreza AWD wird der vollkommen überarbeitete, moderne und innovative Nachfolger dieses erfolgreichen Bestsellers lanciert. Die Anzahl verkaufter Fahrzeuge beläuft sich auf total 9'024.
2008: Die ersten Modelle mit dem bahnbrechenden 2,0 l BOXER DIESEL – der Legacy AWD, der Outback AWD und der Forester AWD – werden lanciert. Der Crossover Subaru Forester AWD kommt in seiner dritten Generation vollkommen überarbeitet daher, verbindet jedoch nach wie vor hohen Alltagsnutzen mit grosser Vielseitigkeit. Neuer Botschafter der Marke Subaru in der Schweiz wird der beliebte Schwingerkönig und Schweizer des Jahres 2007, Jörg Abderhalden. Nach wie vor mit dabei sind Bernhard Russi, DJ BoBo und Tom Lüthi. Insgesamt werden in diesem Jahr in unserem Land 8’650 Subaru verkauft.
2009: Am internationalen Automobilsalon in Genf feiert der Justy Two mit Frontantrieb seine Schweizer Premiere. Er hat einen 1-l-3-Zylinder-Reihenmotor mit Vierventiltechnik, der mit einem manuellen Fünfganggetriebe gekoppelt ist. Das Aggregat leistet 51 kW (70 PS) bei 6’000/min und verfügt über ein maximales Drehmoment von 94 Nm bei 3’600/min.
Mit dem Justy Two bringt Subaru ein weiteres Fahrzeug mit viel Temperament, äusserst sparsamem Verbrauch und geringem Schadstoffausstoss in die Schweiz. So beträgt der Verbrauch im gemischten Zyklus lediglich 5,0 l/100 km, und mit nur 118 g/km gehören die CO2-Emissionen des Justy Two zu den niedrigsten in diesem Segment.
Eine weitere Premiere – die Europapremiere – feiert in Genf der Legacy Concept. Dieses Konzeptfahrzeug entstand aus Anlass des 20. Geburtstages der Legacy Limousine und soll die Richtung des künftigen Legacy Designs aufzeigen. Breit ausgestellte Kotflügel und imposante Lufteinlässe an der Front verhelfen dem Fahrzeug zu einem besonders dynamischen und sportlichen Auftritt und die spezielle LED-Lichttechnik verleiht dem Legacy Concept ein besonders markantes Gesicht.
Der Legacy Concept verfügt über die einzigartige Subaru AWD-Technik. 2,0 bis 3,6-l-Boxeraggregate sind für den Antrieb denkbar. Mit über 284'000 verkauften Allrad-Personenwagen ist SUBARU der absolute Marktleader in diesem Segment.
Weitere Informatinen unter www.subaru.ch
Quelle: SUBARU Schweiz AG
Mob28_02.2009
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"AUA-Kauf zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt" (Im Blickpunkt 2)
Bei Lufthansa-Rückzug bleiben nur Schreckensszenarien für AUA. Ein mögliches Platzen der Notübernahme der Austrian Airlines (AUA) www.aua.com durch die Lufthansa hätte für die schwer angeschlagene österreichische Fluglinie verheerende Folgen. So existieren nur drei mögliche Szenarien, die der AUA bei einem Scheitern der Übernahme bleiben: Sie muss sich einen anderen Partner suchen, wird weiter schrumpfen oder verschwindet zur Gänze vom Markt. Die Lufthansa habe mittlerweile zwar "genug Cash angehäuft", um die Finanzlast, die die AUA mitbringt, zu verkraften und wisse um den Zustand der Airline, meint der Luftfahrtexperte und Analyst der LBBW www.lbbw.de, Christian Götz, im Interview. "Dennoch erfolgt der Kauf zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt", betont Götz.

Scheitert die AUA-Übernahme, werde schließlich wohl der österreichische Staat einspringen müssen, um die Fluglinie erhalten zu können. "Der österreichische Markt ist zu klein und die AUA bietet kaum andere Lösungsmöglichkeiten", unterstreicht der Experte. Die Erhaltung der Airline sei jedoch eine Frage der nationalen Identität, weshalb von entsprechenden Maßnahmen auszugehen sei. Im Vergleich zur Swissair, die von der Lufthansa 2005 gerettet wurde, erweise sich die AUA-Übernahme angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich schwieriger. "Als die Swiss übernommen wurde, war der Sektor 'nur' mit einer Luftfahrtkrise konfrontiert", erklärt Götz. Dem entgegen sieht sich die Branche nunmehr einer weltweiten Wirtschafts- und Konjunkturkrise gegenüber, die auch andere Bereiche wie die Industrie oder den Konsum betrifft.
"Zwar sind die Streckennetze beider Fluglinien sehr lukrativ. Die Swiss wies damals jedoch einen deutlich besseren Markennamen sowie einen höheren Marktwert auf als die AUA heute", meint Götz. Dennoch werde die Lufthansa "ihrem Stil entsprechend" nicht nur versuchen, an der Kostenschraube zu drehen, sondern auch die Erlöse der AUA zu steigern. So sei etwa mehr Service, ein Ausbau profitabler Routen und ein Aufbau neuer Kapazitäten zu erwarten. "Die Ressourcen der AUA werden bestmöglich eingesetzt und beispielsweise im Zulieferbereich, bei Premium-Kunden oder bei der Treibstoffsicherungspolitik im Konzernverbund genutzt", erwartet Götz. Schwarz auf weiß bedeutet das Einsparungen über 50 Mio. Euro an den 8.000 AUA-Mitarbeitern. Kurzarbeit, ein fünfprozentiger Gehaltsverzicht sowie das Aussetzen der Pensionskassenbeiträge sollen die Kosten drosseln. Insgesamt muss die AUA ein 225 Mio. Euro schweres Sparpaket erfolgreich umsetzen, um die Übernahme durch Wunschpartner Lufthansa nicht zu gefährden.
Bei einer erneuten Partnersuche dürfte sich die Airline nach heutigem Stand und dem erfolgten Alitalia-Einkauf der vormaligen AUA-Interessentin Air France-KLM schwer tun. Zwar ist die AUA eigenen Angaben zufolge nicht insolvenzgefährdet. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hat aber bereits angekündigt, sich bei einer Pleite aus der Übernahme zurückziehen zu wollen. Selbst ohne Insolvenz ist die AUA-Akquisition ein "nicht zu unterschätzender Kraftakt für die Lufthansa", betont Götz. "Eine erfolgreiche Übernahme bedarf großer Eingeständnisse von beiden Seiten. Grundsätzlich gilt: Geschlossene Verträge werden gehalten. Die genauen Vertragsklauseln und möglichen Ausstiegsszenarien der Lufthansa sind jedoch nicht bekannt", fährt der Analyst fort.
Während die deutsche Airline ihr grundsätzliches Interesse an den Österreichern in dieser Woche erneut bekräftigt hat, ist die Übernahme neben den hohen Verlusten und einem Sanierungsbedarf in Höhe von rund einer Mrd. Euro von Bedenken der EU-Kommission gefährdet. "Die Frage der 500 Mio. Euro schweren Beihilfen durch den Staat wird entscheidend sein", unterstreicht der Experte. Air France-KLM, Air Berlin und Ryanair hatten darin illegale staatliche Subventionen geortet und Beschwerde eingelegt. Darüber hinaus geht die Behörde kartellrechtlichen Fragen nach einzelnen Strecken nach. Das Osteuropa-Geschäft wird als einziges Asset der AUA bewertet. Durch eine Übernahme sichert sich die Lufthansa den Zugang. "Davon würde die Lufthansa profitieren. In wenigen Jahren, nach der Krise, werden die Strecken dahin überproportional wachsen und wieder interessant. Dann muss man in den Märkten präsent sein", erklärt Götz im Gespräch.
Quelle: pte, Wien/Frankfurt
Mob27_02.2009
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Handy funktioniert noch in einem Meter Wassertiefe (Im Blickpunkt 3)
Robustes Mobiltelefon als Begleiter für Außeneinsätze. Das US-Unternehmen Sonim www.sonimtech.com hat ein Mobiltelefon vorgestellt, das selbst unter Wasser noch einwandfrei funktioniert und eine Standby-Zeit von 1,5 Monaten hat. Das Handy ist nach dem militärischen Standard IP57 zertifiziert und damit ein robuster Begleiter für Außeneinsätze jeder Art, so der Hersteller. Das XP3-Modell Quest www.sonimxp3.com wurde auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt.

Sonim hat mit dem XP1 bereits im vergangenen Jahr die Belastbarkeit der Spezial-Handys demonstriert. Das nun gezeigte Modell verfügt zusätzlich über Funktionen, die mittlerweile zu jedem Mobiltelefon gehören. Darunter finden sich eine Kamera mit einer Auflösung von zwei Megapixel, ein FM-Radio-Empfänger oder der Handybrowser Opera Mini. Bei einem Outdoorhandy darf auch GPS nicht fehlen. Über einen Kartenslot für SD-Speichermedien kann der interne Speicher auf bis zu zwei Gigabyte aufgerüstet werden.
"Wir wollten ein Mobiltelefon für Menschen entwickeln, die in einer rauen Umgebung arbeiten oder ihre Freizeit in der Natur verbringen. Unsere Geräte sind keine Modeaccessoires, sondern wir sehen sie als robustes Werkzeug für die Telekommunikation", meint Sonim-CEO Bob Plaschke. Dem Anspruch werden die Geräte auch gerecht. Durch ihre starke gummierte Außenhülle überstehen sie einen Sturz aus zwei Meter Höhe unversehrt. Auch ein 30-minütiges Bad in einem Meter Wassertiefe kann dem XP3 nichts anhaben. Darüber hinaus ist es auch gegen Staub geschützt und das Display ist speziell beschichtet, um Kratzer zu vermeiden.
Das Tri-Band-Handy wiegt 128 Gramm, arbeitet bei minus 20 bis plus 60 Grad Celsius und ist stoßresistent. Das Display ist mit 128x160 Pixel eher grob aufgelöst und auf UMTS muss der Nutzer verzichten. Extrabreite Tasten ermöglichen die Bedienung mit Arbeitshandschuhen. Die Zielgruppe steckt der Hersteller jedoch sehr breit ab. Jeder, der gerne in der Natur ist, Sport treibt und Abenteuer erleben will, soll mit dem robusten Handy angesprochen werden. Dank dem leistungsstarken Akku mit 1.000 Stunden Standby und 11,5 Stunden Dauergesprächszeit ist das XP3 auch ein idealer Begleiter auf längeren Expeditionen ohne Zugriff auf externe Stromversorgung. Das XP3 Quest soll ab dem Sommer zum Preis von rund 450 Euro auf dem Markt erhältlich sein.
Quelle: pte, Barcelona
Mob26_02.2009
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Aus Altreifen entstehen Autoteile (Im Blickpunkt 4)
Mit Altreifenrecycling thermoplastische Elastomere produzieren. Weltweit türmen sich tonnenweise Altreifen in Deponien. Alleine in der EU wird ein Berg von rund drei Milliarden abgefahrenen Autoreifen vor uns hergeschoben. Die Altreifenberge stellen ein enormes Umweltproblem dar, da sich Gummi nach der Vulkanisierung nicht wieder verwerten lässt.
Einem innovativen Anlagenbauer ist es nun gelungen, Gummi aus Altreifen mit Kunststoff zu thermoplastischen Elastomeren (TPE) zu verarbeiten. TPE sind am weltweiten Markt stark nachgefragt. Bisher konnte der komplexe hochwertige Rohstoff jedoch nicht zufriedenstellend auf Altreifenbasis hergestellt werden.
Der Anlagenbauer hat in langjähriger Forschungstätigkeit ein patentiertes Verfahren zur Herstellung von TPE auf der Basis von Altreifen entwickelt. Hierbei werden bis zu 65% Gummimehl aus Altreifen mit Kunststoff und Additiven zu TPE verarbeitet.
In der ersten Produktionsstufe werden die Altreifen nach dem Prinzip der kryogenen Granulierung mit nachgeschalteter Feinvermahlung zu Gummimehl verarbeitet. Die im Reifen enthaltenen Stahl- und Gewebeanteile werden mehrstufig abgesondert, um ein hochreines Gummimehl für die folgenden Verarbeitungswege bereitzustellen (Reinheitsgrad 99,5 %, Korngrößen zwischen 0 und 450 µm). In einer zweiten Produktionsstufe wird das Gummimehl zu einem neuen TPE-Werkstoff veredelt.
Damit positioniert sich der Anlagenbetreiber zu einem Rohstofflieferanten für die kunststoffverarbeitende Industrie. Aufgrund der guten Werkstoffeigenschaften wird dieser Kunststoff in zahlreichen Branchen, insbesondere in der Automobilindustrie eingesetzt. Mit TPE können beliebige Formteile unter Anwendung aller gängigen Verfahren der thermoplastischen Verarbeitungstechnologie, wie Spritzgießen, Extrudieren, Kalandrieren oder Verschäumen produziert werden. Der hergestellte Werkstoff verfügt zudem über die gummielastischen Eigenschaften von Elastomeren, die ansonsten nur durch Vulkanisation erreicht werden können. Das so produzierte TPE-Granulat auf Gummimehlbasis ist ein preisgünstiger und qualitativ höherwertiger Ersatz für marktübliches TPE aus ölbasierten Rohstoffen.
Die Anlage unterscheidet sich grundsätzlich von den Anlagen bisheriger Reifenrecycling-Technologie, da sie nicht auf den Verkauf der von ihr erzeugten Gummimehle angewiesen ist. Vielmehr zielt sie auf den potenzialträchtigen Markt der thermoplastischen Elastomere und anderer Plastikkomponenten ab.
Bei Interesse stellt die Innovation Network Austria GmbH den Kontakt zum Technologieanbieter her oder vereinbart einen ersten Gesprächstermin. Das Projekt erfüllt alle Voraussetzungen für eine weltweite Vermarktung, d.h. Patentanmeldung, neue Technologie und internationaler Bedarf.
Quelle: pts, Wien
Mob25_02.2009
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Gasfahrzeuge beleben italienischen Automobilmarkt (Im Blickpunkt 5)
Marktanteil auf 6,9 Prozent fast verdoppelt Der auf Autogas- und Erdgasanlagen spezialisierte Automobilausrüster Landi Renzo SpA www.landi.it hat trotz Wirtschaftskrise im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzzuwachs von 25 Prozent auf 205 Mio. Euro erzielt. Nachdem bis vor wenigen Jahren das Werkstattgeschäft im Vordergrund stand, beliefert das in Cavriago bei Reggio Emilia beheimatete Familienunternehmen inzwischen überwiegend Automobilhersteller.

Zu den Großkunden gehört seit kurzem auch der Fiat-Konzern, der jetzt die Modelle Panda, Punto und Bravo serienmäßig auch mit Autogas-Bifuel-Antrieb anbietet. Ein Fiat 500 GPL Landi Enzo mit einem 100 PS starken 1,4-Liter-Motor hatte im September 2008 anlässlich der "Automechanika" die 860 Kilometer lange Strecke Reggio Emilia - Frankfurt mit einem Gesamtverbrauch von 60,9 Litern und Spritkosten von 46,9 Euro zurückgelegt.
Bei einem Marktanteil von über 30 Prozent gilt das im Jahre 1959 gegründete Unternehmen inzwischen als weltweit führender Hersteller von Autogas- und Erdgasanlagen. Das seit Ende 2007 an der Mailänder Börse notierte Unternehmen ist auch an einem von der EU kofinanzierten Pilotprojekt der Landesregierung der Emilia-Romagna beteiligt, das die Experimentierung von Kraftstoffmischungen mit einem Wasserstoffanteil bis 20 Prozent beinhaltet.
"Im Bereich Forschung, in den wir regelmäßig fünf Prozent der Jahresumsätze investieren, ist ein Fünftel unserer 800 Mitarbeiter beschäftigt", bestätigt Hauptgeschäftsführer Stefano Landi. "Der befürchtete Absatzeinbruch auf den Automobilmärkten bereitet uns keinerlei Sorgen." Nicht nur wegen der von der italienischen Regierung angekündigten Kaufprämie für abgasarme Neuwagen, sondern auch angesichts der erheblichen Preisvorteile und Umweltfreundlichkeit hätten Autogas und Erdgas eine große Zukunft. Vor dem Hintergrund der geplanten Politikwende von Barack Obama wolle man sich künftig auch stärker um den US-amerikanischen Markt kümmern.
Der Marktanteil von fabrikneuen Auto- und Erdgasfahrzeugen in Italien war im vergangenen Jahr von 3,6 auf 6,9 Prozent geklettert. Die Regierung in Rom sieht in ihrem jüngsten Maßnahmenpaket zur Stützung des Automobilmarktes eine unabhängig von der Abwrackprämie gewährte Anschaffungsprämie von 1.500 Euro und bei Fahrzeugen mit weniger als 120 Gramm pro Kilometer CO2-Ausstoß von 2.000 Euro vor. Bei Nachrüstungen wird die Kaufprämie bei Autogas von 350 auf 500 Euro und bei Erdgasantrieb von 500 auf 650 Euro angehoben.
Quelle: pte, Reggio Emilia
Mob24_02.2009
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40 Jahre Renault Trucks (Schweiz) AG (Spezial / Editorial)
Erfolgreiche Camions aus Frankreich. Seit 40 Jahren verkauft Renault Nutzfahrzeuge in der Schweiz. Anfangs wurde der französische Hersteller von Importeur NUBAG in Aesch vertreten. Heute ist Renault Trucks (Schweiz) AG die Importorganisation des weltweit tätigen Herstellers.
Schon in den Zwanzigern importierten Schweizer Unternehmen trotz der damals starken einheimischen Marken Berna, FBW und Saurer Lastwagen aus Frankreich. So liefen damals und auch in den Sechzigern und Siebzigern Berliet-Camions bei schweizerischen Transporteuren. Mit der Konzentration in der Nutzfahrzeugindustrie verschwanden zahlreiche Marken. So gingen Berliet und Saviem in der Gruppe Renault Véhicules Industriels (Renault Nutzfahrzeuge) auf. Auch der Importeur Nubag (Nutzfahrzeug Basel AG), der die deutsche Marke Hanomag-Henschel vertrieb, war von dieser Entwicklung betroffen, als seine Importmarke verschwand. Zur Sicherung der Unabhängigkeit übernahm Nubag den Import und die Generalvertretung von Berliet. Nachdem Berliet und Saviem von Renault zu Renault V.I. zusammengeführt wurden, übernahm die in Eigenregie geführte Importgesellschaft den Import und Vertrieb von Renault V.I. und machte die neue Lastwagenmarke in der Schweiz bekannt.
1979 entstand in Pratteln ein neuer Firmensitz mit Büros und Garage. Diesen übernahm 1992 Renault V.I. France einschliesslich aller Aktivitäten und Personal unter dem Namen Renault V.I. Nubag AG, ab 1995 unter dem neuen Firmennamen Renault Nutzfahrzeuge (Schweiz) AG. Mit dem Zusammenschluss mit Volvo Trucks unter dem Dach von Volvo AB wurde die Importgesellschaft in Renault Trucks (Schweiz) AG umfirmiert.
Im Lauf ihres Auftretens auf dem schweizerischen Nutzfahrzeugmarkt hat die Renault Trucks (Schweiz) AG im bis dahin besonders von deutschen und skandinavischen Marken beherrschten Markt eine starke Stellung errungen. Grundlage für diesen Erfolg waren und sind die technisch hochwertigen, wirtschaftlichen und fahrerfreundlichen Renault Trucks Fahrzeuge sowie die kompetente Verkaufsmannschaft und das ausgedehnte Händler- und Servicenetz.
Renault Trucks erschloss dank neuer oder stark überarbeiteter Baureihen aller Gewichtsklassen und spezieller Angebote (2,3 m Breite, Fünfachser, Kommunalfahrzeuge) in allen Kantonen einen breiten Kreis an langjährigen Kunden. Zunehmend genügte Pratteln als Firmensitz nicht mehr den landesweiten Kundenbindungen. Deshalb wurde der Sitz 2005 ins zentral gelegene Dietikon bei Zürich verlegt und bei gleichzeitiger Stärkung des Händlernetzes der Verkauf intensiviert. Verwaltung, zentrales Ersatzteil- und Garantiewesen sowie die Schulungen von Mitarbeitenden des Händlernetzes sind seither zentral in Dietikon angesiedelt. Mit dieser effektiven Unterstützung und der auf neuestem Stand befindlichen Fahrzeugpalette stehen die 16 Händler und derzeit 36 Servicestellen der Renault Trucks (Schweiz) AG jederzeit für ihre Kunden bereit.
 
Bild 01 (Berliet en Suisse, historische Aufnahme Ende 20-er Jahre) Schon früh fuhren französische Lastwagen bei schweizerischen Unternehmen
Bild 02 Das neue Gebäude von Renault V. I. Nubag in Pratteln im Jahr 1979
 
Bild 03 Auch im Personentransport kamen bald Renault-Fahrzeuge wie diese Master zum Einsatz
Bild 04 Renault-Vorgänger Berliet auf dem Stand von Nubag auf dem Genfer Salon
Für mehr Informationen: www.renault-trucks.ch
Quelle: Renault Trucks (Schweiz) AG
Mob23_02.2009
40 ans Renault Trucks (Suisse) SA
Camions d’excellence made in France. Renault vend depuis 40 ans des véhicules utilitaires en Suisse. Au début, le constructeur français était représenté par l’importateur NUBAG à Aesch. Aujourd’hui, Renault Trucks (Suisse) SA est la société d’importation du constructeur présent dans le monde entier.
Dès les années vingt, des entreprises suisses ont importé des camions de France en essayant de s’imposer face aux marques nationales Berna, FBW et Saurer à la renommée reconnue. A l’époque et dans les années soixante et septante, des camions Berliet roulaient déjà pour le compte de transporteurs suisses. Suite aux différentes fusions et rapprochements dans l’industrie des poids lourds, de nombreuses marques ont disparu. Par exemple, Berliet et Saviem ont intégré le groupe Renault pour former Renault Véhicules Industriels. L’importateur Nubag (Nutzfahrzeug Basel AG), distributeur de la marque allemande Hanomag-Henschel, a également été victime de cette évolution avec la disparition de sa marque d’importation. Afin d’assurer son indépendance, Nubag a repris l’importation et la représentation générale de Berliet. Après l’intégration de Berliet et Saviem dans le groupe Renault pour former Renault V.I., cette société d’importation autonome a repris l’importation et la distribution de Renault V.I. et a fait connaître cette nouvelle marque de poids lourds en Suisse.
En 1979, un nouveau siège avec des bureaux et un garage fut construit à Pratteln. Repris en 1992 par Renault V.I. France avec toutes les activités et le personnel sous le nouveau nom de Renault V.I. Nubag AG, cette société devenue filiale prend en 1995 la dénomination commerciale de Renault Véhicules Industriels (Suisse) SA. Avec l’intégration de Renault Véhicules Industriels dans le groupe Volvo AB, la société d’importation prend la dénomination commerciale actuelle « Renault Trucks (Suisse) SA ».
Grâce à une présence marquée sur le marché suisse des véhicules utilitaires, Renault Trucks (Suisse) SA s’est forgé une solide réputation au fil des années et est parvenu à s’imposer sur ce marché jusqu’alors largement acquis aux marques allemandes et scandinaves. La qualité, le confort et la fiabilité des véhicules Renault Trucks au bénéfice des technologies les plus modernes et les plus économiques, ainsi qu’une équipe de vendeurs compétents et un vaste réseau de distributeurs et réparateurs dans toute la Suisse sont la clé de ce succès.
Grâce au renouvellement complet ou partiel de ses gammes dans toutes les catégories de poids et aux modèles spéciaux (largeur 2,3 m, 5 essieux, véhicules de voirie), Renault Trucks a su développer et fidéliser une vaste clientèle dans tous les cantons. Rapidement, le siège de Pratteln est devenu trop petit et géographiquement excentré pour gérer cette clientèle croissante et désormais domiciliée dans toute la Suisse. A la recherche d’un lieu plus centralisé et adapté à l’expansion de l’entreprise, la société déménage en 2005 à Dietikon près de Zurich et renforce parallèlement son réseau de distribution pour intensifier les ventes. Depuis lors, l’administration, la gestion des pièces de rechange et des garanties, ainsi que la formation des collaboratrices et des collaborateurs du réseau de distribution sont centralisées à Dietikon. Avec ce support efficace et une palette de véhicules aux technologies avancées, les 16 concessionnaires et les actuels 36 réparateurs agréés de Renault Trucks (Suisse) SA offrent à leurs clients un service compétent et irréprochable.
Légende :
Photo 01 (Berliet en Suisse, cliché historique à la fin des années vingt) Très tôt, des camions français roulaient pour le compte de transporteurs suisses
Photo 02 Le nouveau bâtiment de Renault V. I. Nubag à Pratteln en 1979
Photo 03 Rapidement, les véhicules Renault Trucks, comme ce Master, étaient également utilisés pour le transport des personnes
Photo 04 Berliet, prédécesseur de Renault, sur le stand de Nubag au Salon de Genève
Pour plus d’informations: www.renault-trucks.ch
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Venedig stellt Schiffe auf Alternativenergie um (Im Blickpunkt 2)
Nahverkehrsflotte wird mit Brennstoff- und Photovoltaikzellen betrieben. Die städtischen Verkehrsbetriebe von Venedig www.actv.it haben die Entwicklung eines mit Hybridantrieb ausgestatteten Wassertaxis in Auftrag gegeben . Auf dem Canale Grande soll ab 2013 eine mit Brennstoff- und Photovoltaikzellen betriebene Nahverkehrsflotte verkehren, die 16 umweltfreundliche Wassertaxis umfasst.

Das aus Mitteln des italienischen Wirtschaftsministeriums im Rahmen des Programma Industria 2015 kofinanzierte Projekt "Vision" wird im kommenden Februar gestartet und erfordert einen Investitionsaufwand von insgesamt zwölf Mio. Euro. An dem Vorhaben sind neben den staatlichen Werftbetrieben Fincantieri die eine Reihe weiterer italienischer Firmen beteiligt. Zur Fertigstellung des mit 240 Passagierplätzen ausgestatteten Prototypen werden voraussichtlich drei Jahre vergehen.
Als Energiequelle für die ebenfalls vorgesehene neue Generation von Elektromotoren werden die als Stacks bekannten und bereits bei U-Booten eingesetzten Brennstoffzellen mit Polymermembran vom Typ PEM (= Proton Exchange Membrane) dienen. Zusätzliche Energie werden die auf dem Schiffsdeck angebrachten Photovoltaikpanele liefern. Besondere Aufmerksamkeit wird auch der neu zu entwickelnden Bugform gelten, die eine weitgehende Vibrationsfreiheit und eine möglichst große Manövrierfähigkeit sicherstellen soll. Den Leitsatz "Zero Emisson" hat sich auch der halbstaatliche Energiekonzern Enel auf die Fahnen geschrieben, der in dem benachbarten Hydrogen Park von Fusina ein Wasserstoff-Kraftwerk mit einer Kapazität von 16 Megawatt baut.
Koordiniert wird das Projekt von der Fincantieri mit Unterstützung der italienischen Schiffsregisterstelle Rina . "Bei diesem wichtigen innovativen Vorhaben können wir all das Know-how einbringen, das wir bei technologisch anspruchsvollen Schiffskonstruktionen erworben haben", bestätigt der bei Fincantieri zuständige Forschungsleiter Piercipriano Rollo. Dies gelte auch für den späteren Wissenstransfer auf internationaler Ebene und die Erarbeitung gesetzlicher Umweltstandards. "Die Motorboote in Venedig werden geräusch- und emissionsfrei wie Gondeln durch die Kanäle gleiten", so das von ihm beschriebene Zukunftsbild der "Serenissima".
Quelle: pte, Venedig
Mob22_02.2009
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Gedankenkraft steuert Rollstuhl (Im Blickpunkt 3)
Hirnströme werden erfasst und interpretiert. Wissenschaftler des Laboratorio di Intelligenza Artificiale e Robotica am Mailänder Polytechnikum www.polimi.it haben einen Rollstuhl entwickelt, den sein Besitzer allein mit Hilfe der Gedanken steuern kann. Die Erfindung sei besonders nützlich für Patienten, die an amyotropher Lateralsklerose (ALS), motorischen Funktionsstörungen und Multipler Sklerose (MS) leiden, berichten die Entwickler.

"Herzstück des Systems ist eine Schnittstelle, die wir Brain Computer Interface nennen", erklärte der Projektkoordinator Matteo Matteucci. "Mit ihr verbunden ist ein Prozessor, der auf dem Bildschirm alle für den Behinderten zugänglichen Zielorte sichtbar macht. Statt seine Muskeln zu gebrauchen, muss dieser sich lediglich in Gedanken auf einen dieser Orte konzentrieren." Ein spezielles Programm für künstliche Intelligenz setzt die von einem Elektronenzephalogramm erfassten Hirnströme in mechanische Lenkbewegungen um und bringt den Rollstuhl sicher ans Ziel. "Es handelt sich um eine nur wenig invasive Methode, da der Patient lediglich mit den an seinem Kopf angebrachten Elektroden konfrontiert wird," bekräftigt der italienische Wissenschaftler.
Zwecks Erkennung von Hindernissen ist das Fahrzeug mit zwei Lasern sowie Fernkameras ausgestattet. Damit können auch Situationen wie das unvorhergesehene Auftauchen von Personen oder Gegenständen gemeistert werden. Die Forscher am Polytechnikum arbeiten bereits an einer fortschrittlicheren Version. In Zukunft soll das Fahrzeug nicht nur in geschlossenen Räumen, sondern auch im Freien und selbst auf der Strasse einsetzbar sein. Matteucci ist überzeugt: "Falls der automatische Rollstuhl in Großserie geht, werden die Fertigungskosten kaum mehr als zehn Prozent über denen der herkömmlichen motorisierten Modelle liegen.
Inzwischen werden die Vorbereitungen für eine Weiterentwicklung getroffen. Mit Hilfe eines mechanischen Greifarmes und seiner Gedankenkraft sollen körperlich behinderte Menschen künftig auch Gegenstände erfassen und bewegen können. Darüber hinaus ist ein Bedienungssystem für Personal Computer geplant, das ohne den Gebrauch einer Computermaus auskommt.
Quelle: pte, Mailand
Mob21_02.2009
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Tag des Euro-Notrufs 112: Mobilfunk rettet Leben (Im Blickpunkt 4)
Der Tag des Euro-Notrufs 112 war passenderweise der 11.2. Unter der Nummer 112 ist kostenlos in 34 europäischen Staaten Hilfe zu erreichen - egal ob Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr. Allein über das Netz von mobilkom austria wurde 2008 mehr als 400.000 Mal die Nummer 112 gewählt. Der Euro-Notruf ist somit die Nummer eins unter den gewählten Notrufnummern* im Netz des größten österreichischen Mobilfunkanbieters. Es folgen Rettung (144) und Polizei (133).
"Mobilfunk ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Handys bieten zum einen Flexibilität, zum anderen natürlich Sicherheit. Selbst in entlegenen ländlichen Gebieten kann heutzutage sofort Hilfe geholt werden. In den letzten zehn Jahren haben sich beispielsweise die Verständigungszeiten der Hilfestellen dank der rasanten Weiterentwicklung der Handynetze stark verkürzt", so Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, CEO mobilkom austria und CEO Telekom Austria Group.
Die richtige Nummer rettet Leben
Um schnell Hilfe zu erhalten, ist es wichtig, Notrufe richtig zu tätigen. Am wichtigsten ist, langsam und deutlich zu sprechen sowie niemals aufzulegen, bevor der Mitarbeiter der Einsatzstelle das Telefonat beendet. Im Gespräch gilt es, zunächst folgende Fragen zu klären: Wer ruft an? Was ist passiert? Wann ist es passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Verletzte? Sogar bei der Beantwortung dieser Fragen kann Mobilfunk sehr hilfreich sein: Technologien wie das A1 Navi ermöglichen auf Knopfdruck die Ermittlung des eigenen Standorts.
Der Euro-Notruf spielt besonders in den Bergen eine oft lebensrettende Rolle. Sollte etwa bei einem alpinen Notfall kein Empfang sein, kann der Handynutzer das Mobiltelefon einfach ausschalten und beim Wiedereinschalten statt des PINs die Notrufnummer 112 angeben - so wählt sich das Handy automatisch in das stärkste Mobilfunknetz ein - unabhängig vom eigenen Netzbetreiber.
Die Broschüre "Mobilfunk und Sicherheit" von mobilkom austria bietet alle Informationen zum richtigen Verhalten in Notfällen. Diese steht auf www.mobilkomaustria.com zur Verfügung oder kann genauso wie der Aufkleber für das Handy mit allen wichtigen Notrufnummern per Mail an umweltteam@mobilkom.at bestellt werden.
Das beste Netz für noch mehr Sicherheit
Damit unterwegs schnell Hilfe geholt werden kann, ist eine Versorgung mit mobiler Infrastruktur nötig. Ein Mobilfunknetz besteht aus wabenartigen Funkzellen, die von Mobilfunkbasisstationen versorgt werden. Der Sprach- und Datenaustausch zwischen Mobiltelefon und Mobilfunkantenne erfolgt mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. Der Euro-Notruf 112 wird in den Mobilfunknetzen priorisiert gegenüber anderen Anrufen behandelt.
Erste Hilfe zum Download
Mindestens genauso wichtig wie schnelle professionelle Hilfe ist auch, sofort lebensrettende Maßnahmen einzuleiten. In ganz Österreich gibt es ein großes Angebot von Erste-Hilfe-Kursen. Um im Notfall noch einmal die wichtigsten Grundregeln parat zu haben, hat das Österreichische Jugendrotkreuz mit Unterstützung von mobilkom austria einen Erste-Hilfe-Coach zum Download auf das Handy entwickelt. Die Applikation steht in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch und Bosnisch-Kroatisch-Serbisch zur Verfügung. Der Erste-Hilfe-Coach für das Handy erklärt die fünf wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen und soll vor allem Kinder und Jugendliche darauf vorbereiten, im Ernstfall richtig zu reagieren. Der Erste-Hilfe-Coach kann per SMS über die kostenfreie Nummer 0800 144 664 angefordert werden.
* exklusive Servicenotrufnummern wie "Rat auf Draht" oder die ÖAMTC Pannenhilfe
Über mobilkom austria
mobilkom austria ist Österreichs führender Mobilfunkbetreiber und das erfolgreichste Unternehmen der Telekom Austria Gruppe. Das 1996 gegründete Unternehmen hatte im Jänner 2009 4,5 Mio. Kunden und einen Marktanteil von 42,5 %. Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete mobilkom austria einen Umsatz von EUR 1.660,2 Mio., ein bereinigtes EBITDA von EUR 580,7 Mio. und ein Betriebsergebnis von EUR 329,0 Mio. Neben mobilkom austria umfasst die mobilkom austria group velcom (Weißrussland), Mobiltel (Bulgarien), Vipnet (Kroatien), Si.mobil (Slowenien), mobilkom liechtenstein (Liechtenstein) Vip mobile (Serbien) und Vip operator (Mazedonien). 8.368 MitarbeiterInnen betreuen 17,0 Mio. Kunden in acht Ländern.
Quelle: pts, Wien
Mob20_02.2009
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Nachevaluation der Schweizer Flughäfen (Im Blickpunkt 5)
Expertenteam hat Infrastruktur überprüft. Von Montag bis Freitag, der vergangenen Woche, haben Experten aus den Schengen-Staaten sowie der EU-Institutionen (Ratssekretariat und Kommission) die Flughäfen von Zürich, Basel und Genf nochmals auf deren Schengen-Tauglichkeit hin geprüft. Diese Nachevaluation war erforderlich, weil die notwendige Infrastruktur dieser Flughäfen anlässlich der ersten Evaluation im August 2008 noch nicht fertig gestellt war.
Ende August 2008 hatten Schengener Flughafen-Experten die Abläufe bei den Grenzkontrollen sowie die dazu notwendigen Einrichtungen an den Schweizer Flughäfen geprüft. Schengen erfordert eine Trennung der Passagierströme zwischen Schengen-externen und Schengen-internen Flügen. Bei Flügen nach und aus Nicht-Schengen-Staaten sind systematische Personenkontrollen durchzuführen, wogegen bei Schengen-internen Flügen die Personenkontrollen entfallen. Die damalige Prüfung ergab, dass an den drei grossen Landesflughäfen noch nicht alles schengen-konform war. So war insbesondere die für die Trennung der Passagierströme erforderliche neue Infrastruktur noch nicht fertiggestellt.
Die letzte Woche fand nun die Nachevaluation statt. Ergibt diese, dass alle die für die Flughäfen relevanten Schengener-Bestimmungen korrekt umgesetzt worden sind, können die Personenkontrollen auf Binnenflügen wie geplant auf den Flugplanwechsel vom 29. März 2009 aufgehoben werden. Die Personenkontrollen an den Landesgrenzen sind bereits am 12. Dezember 2008 mit dem Beginn der operationellen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU im Rahmen der Assoziierungsabkommen von Schengen und Dublin aufgehoben worden.
Quelle: pte, Seattle
Mob19_02.2009
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Viel zum Thema Grossraumflugzeuge! (Im Blickpunkt rechts)
Ein Großraumflugzeug (engl. wide body wörtlich übersetzt breiter Körper) ist ein Verkehrsflugzeug mit mehr als fünf Meter Rumpfdurchmesser und mindestens zwei Gängen (englisch: Twin Aisle) in der Passagierkabine.
   
Die ersten Großraumflugzeuge waren die Boeing 747 (Bild 1 v.l.), die McDonnell Douglas DC-10 (Bild 2 v.l) und die Lockheed L-1011 TriStar (Bild 3 v.l). Später kam als erstes Flugzeug des europäischen Herstellers Airbus der A300 auf den Markt und etablierte damit ein erstes Konkurrenzangebot gegen die US-amerikanische Dominanz. Mit der Iljuschin Il-86 (Bild 4 v.l) wurde das erste sowjetische Großraumflugzeug entwickelt, um dem erwarteten Wachstum im Flugverkehrsaufkommen zu begegnen. Zusätzlich zu diesen umfasst die Familie der Großraumflugzeuge heute die Boeing 767, die Boeing 777, die McDonnell Douglas MD-11, die von Airbus produzierten Typen A310, A330, A340 und A380 sowie den russischen Typ Iljuschin Il-96.
Quelle: wikipedia.org
Mehr zur neusten Generation von Elektrofahrzeugen >hier
Mehr zum Thema Elekrofahrzeuge >hier wikipedia.org
Mob18_02.2009
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Jumbojet B747 feiert 40. Geburtstag (Im Blickpunkt links)
Erstes Großraumflugzeug läutete Massentourismus-Ära ein - Ein besonderes Jubiläum der kommerziellen Luftfahrt ist kürzlich begangen worden: Vor 40 Jahren, am 9. Februar 1969, hat der erste Großraumjet des Typs Boeing 747 www.boeing.com seinen Jungfernflug absolviert und damit den weltweiten Luftverkehr nachhaltig verändert. Der Beginn des Massentourismus in der Luftfahrt wurde mit dem 75-minütigen Flug des Jumbos über dem US-Bundesstaat Washington eingeleitet. Für Millionen Menschen sind Flugreisen seit der Markteinführung der Großraumjets erschwinglicher geworden.
Der Jumbojet sorgte neben seiner gewaltigen Größe - einer Rumpflänge von 70 Meter und einer Flügelspannweite von 60 Meter - auch aufgrund seines Aussehens für Aufsehen: Bis dahin hatte es noch kein Flugzeug gegeben, das ein durchgehendes Passagierdeck vom Bug bis zum Heck hatte. Erstmals kam ein Flugzeug auf den Markt, wo sich das Cockpit im Obergeschoß befand. Zu den absoluten Neuheiten in der Luftfahrt gehörten auch die zwei Gänge zwischen den Sitzreihen im Hauptdeck. Das gab den Passagieren das Gefühl eines großen Raumes mit viel Platz. Der Jumbo war auch das allererste Flugzeug mit einem Hauptfahrwerk aus 16 Rädern.
Ein Jahr nach dem Jungfernflug stellte die legendäre PanAm als erste Fluggesellschaft den Jumbo als Passagierflugzeug in den Dienst. Bis 1986 wurden von der ersten Serie 747-100 insgesamt 250 Stück produziert. Einige davon wurden auch für Kurzstrecken eingesetzt und konnten bis zu 550 Passagiere befördern. Weitere Produktionsserien erhöhten die Kapazitäten des fliegenden Riesen noch weiter: Ein verlängertes Oberdeck erhöhte die Sitzplatzzahl. Höhere Bruttotonnage, verstärkte Triebwerksleistung und veränderte Flügelkonzeptionen machten die 747 seit 1969 umweltfreundlicher, leiser und noch leistungsfähiger. Wie aufwändig der Bau eins Jumbos ist, zeigt sich anhand der technischen Planungsarbeit: Etwa 75.000 technische Zeichnungen sind notwendig, damit die aus etwa sechs Mio. Einzelteilen bestehende Maschine gebaut werden kann.
In den späten 1980er Jahren wurde der Jumbo einem technischen "Facelifting" unterzogen und konnte seine Erfolgsstory damit weiter fortsetzen. Unter der Bezeichnung B747-400 wurde die Flügelkonzeption völlig verändert und die Spannweite um zwei Meter verlängert. Von außen deutlich erkennbar sind die nach oben gebogenen Flügelspitzen - die so genannten Winglets. Trotz der vergrößerten Spannweite konnte durch die Verwendung von Verbundwerkstoffen und neuen Aluminium-Legierungen das Gewicht der Tragflächen gesenkt werden. Darüberhinaus wurde auch die Pilotenkanzel so gestaltet, dass der Flugingenieur entfallen konnte. Seine Aufgaben wurden nun auf die zwei Piloten verteilt. Dafür mussten die einzelnen Systeme automatisiert oder vereinfacht werden. Die analogen Rundinstrumente wurden größtenteils durch Digital-Bildschirme ersetzt. Für Passagiere präsentierte sich das überarbeitete Flugzeug aufgrund seiner neuen Innenraumgestaltung und des verbesserten Entertainment-Systems als noch komfortabler. Aufgrund verbesserter Triebwerke ist die 747-400 um 25 Prozent wirtschaftlicher als das Stammmodell B747-100.
Rund 1.400 Jumbos in allen Versionen wurden vom Werk in Everett nahe Seattle bisher ausgeliefert. Insgesamt haben die Jumbos seit dem Jungfernflug etwa 17 Mio. Flüge absolviert und 42 Mrd. nautische Meilen zurückgelegt. Das entspricht etwa 100.000 Flügen zum Mond und retour. Mit dem Jungfernflug des Airbus A380 im April 2005 ist die B747 als weltgrößtes Passagierflugzeug entthront worden. Mit der Weiterentwicklung der B747-8 soll das Erfolgsmodell noch kosteneffektiver werden. Die 747-8 Intercontinental soll um 15 Prozent treibstoffeffizienter als die 747-400 sein und in einer Drei-Klassen-Konfiguration rund 470 Passagiere fassen. Die maximale Reichweite wird 14.800 Kilometer betragen.
Weitere Informationen zum Thema Grossraumflugzeuge >hier
Quelle: pte, Seattle
Mob17_02.2009
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Die Schweiz ist Europameisterin der Innovation (Im Blickpunkt 2)
Die Schweiz hat ihre Leistungen im Innovationsbereich verbessert und liegt nun an der Spitze der europäischen Länder. Sie behält dabei ihre traditionellen Stärken bei und verringert gleichzeitig stetig den Rückstand zu den übrigen europäischen Ländern in Bereichen wie Bildung und Forschungsfinanzierung. Diese Konsolidierung auf hohem Niveau ist die Hauptbilanz des Bundesamtes für Statistik (BFS) aus der Analyse der achten Ausgabe des Europäischen Innovationsanzeigers.
Der Europäische Innovationsanzeiger (EIS) wurde 2001 auf Initiative der Europäischen Kommission hin geschaffen. Die Schweiz beteiligt sich seit Beginn daran. Die Ergebnisse des EIS sind aus zwei Gründen wichtig. Einerseits können damit die Innovationsleistungen der untersuchten Länder verglichen werden, andererseits geben sie Auskunft über das mittel- und langfristige Wachstums-, Produktivitäts- und Wettbewerbspotenzial der verschiedenen Länder.
Der EIS 2008 erstellt mithilfe eines Syntheseindexes, der auf 29 Indikatoren basiert, eine Rangliste der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Kroatiens, Islands, Norwegens, der Türkei und der Schweiz. Gemäss dem Syntheseindex der Innovation (SII) liegt die Schweiz 2008 an der Spitze dieser Rangliste, nachdem sie im Vorjahr noch den zweiten Platz belegte.
Bemerkenswerte Leistung der Schweiz in den Bereichen Forschung, technologische Innovation und geistiges Eigentum
Die Ergebnisse der Schweiz liegen für die meisten Indikatoren des EIS 2008 über dem europäischen Mittel. Besonders gute Leistungen erzielte die Schweiz in den Bereichen Forschung, technologische Innovation und geistiges Eigentum.
Die Forschung und die Innovation, die neues Wissen überhaupt erst hervorbringen, spielen eine zentrale Rolle im schweizerischen Innovationssystem. Die Schweiz weist im europäischen Feld die dritthöchsten Ausgaben für F+E im Privatsektor (in % des Bruttoinlandprodukts BIP) auf, dahinter folgen Schweden und Finnland. Ausserdem ist die Schweiz zusammen mit Deutschland führend, was den Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit technologischen Innovationsaktivitäten betrifft. Diese Anstrengungen des Privatsektors kompensieren teilweise die Schwäche bei den F+E-Ausgaben des öffentlichen Sektors. Der entsprechende Indikator setzt die Schweiz auf die achte Position. Es ist jedoch anzumerken, dass die Schweizer Forschung sich immer mehr in der Zusammenarbeit zwischen den beiden Sektoren profiliert. Daher ist die Schweiz führend beim Indikator «öffentlich-private wissenschaftliche Zusammenarbeit», der anhand der Anzahl wissenschaftlicher Gemeinschaftspublikationen von Forschenden aus dem privaten und öffentlichen Sektor berechnet wird.
Des Weiteren spielen die Informationstechnologien (IT) und die Rechte des geistigen Eigentums in der Schweiz eine besonders wichtige Rolle. Gemessen an den IT-Ausgaben (in % des BIP) und an der Anzahl Patentanmeldungen (pro Million Einwohner) belegt die Schweiz den zweiten bzw. den ersten Rang unter den europäischen Ländern.
Verbesserte Qualifikationen
Die Leistung der Schweiz im Bereich der Qualifikationen widerspiegelt traditionelle Merkmale des Landes. Die Schweiz erzielt gute Resultate bei der Bevölkerungsgruppe (25-64 Jahre) mit Tertiärabschluss. Sie fördert das Konzept des lebenslangen Lernens und ermöglicht damit Personen ohne Tertiärausbildung, zu einem späteren Zeitpunkt Ihres Lebens eine Tertiärausbildung zu absolvieren. Diese wird manchmal auch berufsbegleitend nachgeholt. Darüber hinaus hat die Schweiz ihr Hochschulwesen reformiert. Mit dieser Reform holt sie den Rückstand auf, den sie bei der Anzahl Tertiärabschlüsse bei den 20-29-Jährigen gegenüber den übrigen europäischen Ländern aufweist. Bei der Anzahl Personen mit Doktortiteln (25-34-Jährige) liegt die Schweiz zudem auf dem zweiten Rang unter den europäischen Ländern.
Kontrastreiches Bild bei der Finanzierung von F+E
Bei der Finanzierung von F+E präsentiert die Schweiz ein kontrastreiches Bild. Einerseits hat sich die externe Finanzierung der F+E und Innovation des Privatsektors, während langer Zeit eine der grössten Schwächen des Schweizer Innovationssystems, verbessert. Im Jahr 2008 gehörte die Schweiz zu den Ländern mit besonders starkem Angebot an Risikokapital und Privatkrediten (in % des BIP). Andererseits geben die Schweizer Unternehmen immer noch einen geringeren Anteil ihres Umsatzes für Innovation aus als im europäischen Mittel.
Quelle: Bundesamt für Statistik BFS
Mob16_02.2009
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Sitzung des Lenkungsausschusses CH-I (Im Blickpunkt 3)
Der Lenkungsauschuss Schweiz-Italien hat sich in Rom getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die ,Südanschlüsse". Es geht dabei um Projekte zum Ausbau der Bahnverbindungen zwischen Italien und der Schweiz. Gegenstand der Gespräche waren der Stand der Arbeiten auf den Piattaforme Sempione und Luino sowie auf der internationalen Bahnverbindung Mendrisio-Varese. Das Gremium nahm neue, von den Bahnen beider Länder erstellte Kapazitäts- und Nachfrageanalysen für die Nord-Südstrecken durch die Schweiz zur Kenntnis.
Das Gremium, das zum fünften Mal tagte, wurde auf Schweizer Seite von BAV-Direktor Max Friedli geleitet. Der italienischen Delegation stand der Unterstaatssekretär für Verkehr Roberto Castelli vor. Der Lenkungsausschuss ist für die Umsetzung der binationalen Vereinbarung über die Gewährleistung der Kapazität der wichtigsten Anschlussstrecken der NEAT an das italienische Hochleistungsnetz" zuständig.
An der Sitzung unterstrichen Vertreter beider Länder die Wichtigkeit von leistungsfähigen Bahnverbindungen, insbesondere im Zusammenhang mit der schweizerischen Verlagerungspolitik, aber auch für den Personenverkehr.
Infrastrukturausbau für die Südanschlüsse
Der Spatenstich für die Bauarbeiten der internationalen Verbindung Mendrisio-Varese hat in der Schweiz am 1. Dezember 2008 stattgefunden. Die neue Bahnstrecke soll 2013 in Betrieb gehen.
Zu den kurz- bis mittelfristigen Massnahmen zum Infrastrukturausbau gehören die sogenannten ,Piattaforma Luino" und ,Piattaforma Sempione". Die SBB und die ,Rete Ferroviaria Italia" (RFI) bauen die bestehenden Strecken aus. Die Arbeiten schreiten gut voran. In beiden Ländern sind erste Massnahmen im Rahmen der ,Piattaforma Sempione" bereits umgesetzt worden, wie z.B. Profilanpassungen für den Güterverkehr. Auf der Luino-Strecke steht die erste Phase der Arbeiten vor dem Abschluss. Die zusätzlichen Trassen für den Güterverkehr werden bereits genutzt.
Südliche Weiterführung der NEAT
In der Schweiz und in Italien laufen derzeit Machbarkeits- und Zweckmässigkeitsstudien zur Bestimmung der Linienführung für eine Weiterführung der NEAT südlich von Lugano Richtung Mailand. Italien untersucht westliche Varianten zwischen Laveno und Bellinzona/Cadenazzo. Die Schweiz plant vier Linienführungsvarianten zwischen Lugano und Chiasso. Die Machbarkeisstudie ist zum Schluss gekommen, dass diese vier Varianten technisch machbar sind. In einem zweiten Schritt wird die Zweckmässigkeit der vier Varianten analysiert. Diese Studie sollte Anfang 2010 vorliegen.
Kapazitäts- und Nachfrageanalysen
Die Bahnen beider Länder (SBB, BLS und RFI) haben für die Zeithorizonte bis 2025 gemeinsame Kapazitäts- und Nachfrageanalyen auf den Bahnstrecken zwischen Mailand/Novara und Basel (via Lötschberg/Simplon und Gotthard) durchgeführt. Der Lenkungsausschuss hat die Resultate dieser Studien zur Kenntnis genommen. Sie werden beiden Ländern dazu dienen, gemeinsame Grundlagen für kommende politische Entscheide im Zusammenhang mit der Verkehrsentwicklung zu liefern.
Quelle: Bundesamt für Verkehr BAV
Mob15_02.2009
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Versuche mit neuen Tempo-Messanlagen (Im Blickpunkt 4)
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) startet Versuche mit einer neuen Methode zur Messung der Geschwindigkeit auf Nationalstrassen. Mit den so genannten Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen (AGK) wird das Tempo nicht an einem Punkt gemessen, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer bestimmten Strecke. Die Versuche starten Anfang 2010 und sollen zeigen, ob das System für die Schweiz geeignet ist. Die Vorarbeiten haben jetzt begonnen.
Eine Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle (AGK) besteht aus zwei Messstationen am Anfang und am Ende einer zuvor abgemessenen Strecke. Jedes Fahrzeug, welches die beiden Portale durchfährt, wird erfasst. Beim Ausgangsportal wird die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt. Liegt eine Übertretung vor, werden die Fahrzeugdaten erfasst und an die zuständige Polizei weitergeleitet. Liegt keine Übertretung vor, werden die persönlichen Daten innerhalb der Anlage gelöscht.
In anderen europäischen Ländern (I, A, NL, GB) sind mit AGK bereits positive Effekte bezüglich Verkehrssicherheit erzielt worden: Sowohl Unfälle wie auch Tempoüberschreitungen gingen zurück. Weitere Vorteile der AGK gegenüber den konventionellen Messanlagen bestehen gemäss den ausländischen Erfahrungen darin, dass der Verkehr verflüssigt und das gefahrene Tempo konstanter wird. Zudem wird der gefährliche Stop-and-go-Effekt verhindert, der im Umfeld von bekannten, fest installierten Punkt-Kontrollanlagen beobachtet wird.
Wie sich die AGK in der Schweiz konkret auf das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit auswirkt, soll eine umfangreiche Testreihe zeigen, die das Bundesamt für Strassen (ASTRA) ab Anfang 2010 europaweit erstmals auf mehreren Versuchsstrecken durchführt. Erst nach Vorliegen der Ergebnisse wird entschieden, ob AGK in der Schweiz tatsächlich zum Einsatz kommen oder nicht.
Mit den ASTRA-Tests wird das Tempoverhalten vor der Installation der AGK gemessen, und zwar auf offener Strecke und in einem Tunnel. Untersucht wird das Fahrverhalten auf den Testabschnitten sowie unmittelbar vor und kurz nach einer fest installierten, konventionellen Geschwindigkeitsmessanlage.
Sobald die AGK eingerichtet ist, wird an der gleichen Stelle erneut das Fahrverhalten untersucht, womit die Wirkung der AGK dokumentiert werden kann. Geplant ist schliesslich, dass in einer Befragung die Meinung der Verkehrsteilnehmenden zu den AGK und zu konventionellen Anlagen ermittelt wird. Die Standorte der AGK werden vor Inbetriebnahme bekannt gegeben.
Da die Fahrzeug- und Personendaten innerhalb der AGK gelöscht werden, wenn keine Übertretung vorliegt, bleibt der Datenschutz gewährleistet. Lediglich anonymisierte statistische Daten bleiben gespeichert. Der Abgleich der Daten mit anderen Registern ist ausgeschlossen. Es werden zudem sehr hohe Anforderungen an die Datensicherheit gestellt, so dass ein Zugriff auf die Daten der AGK-Anlagen durch Dritte unmöglich ist.
Fest installierte Tempo-Messanlagen mit NFA in Bundesbesitz
Mit der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) sind die Nationalstrassen und damit verbunden alle fest installierten Tempo-Kontrollanlagen am 1. Januar 2008 in Bundeseigentum übergegangen. Der Bund kommt für den Unterhalt der Anlagen auf und finanziert neue Anlagen, sofern diese der Verkehrssicherheit dienen. Betrieben werden die Anlagen anschliessend durch die kantonalen Polizeien.
Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Mob14_02.2009
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SBB schafft 125 neue Stellen beim Zugpersonal (Im Blickpunkt 5)
Die SBB erweitert den Personalbestand bei der Zugbegleitung um 125 Stellen. Damit können bis ins Jahr 2014 alle Fernverkehrszüge mit zwei Zugbegleitern verkehren. Die Rekrutierung startet ab sofort. Gesucht werden verantwortungsbewusste, kundenorientierte Personen mit abgeschlossener Berufslehre, die bei vollem Lohn die einjährige Ausbildung zum Reisezugbegleiter oder zur Reisezugbegleiterin absolvieren wollen.
Die SBB sucht Reisezugbegleiterinnen und Reisezugbegleiter. Sie erhöht den Personalbestand beim Zugpersonal in den nächsten fünf Jahren um 125 Mitarbeitende. Damit wird es möglich sein, alle Züge im Fernverkehr – Intercity- und InterRegio-Züge – künftig mit zwei Zugbegleitern verkehren zu lassen. So lässt sich einerseits der Kundenservice an Bord der Züge verbessern. Andererseits entspricht die SBB damit dem Wunsch ihres Zugpersonals nach erhöhter Sicherheit auch auf Zügen zu Randzeiten, in denen weniger Passagiere mitfahren. Bisher verkehrten grundsätzlich Züge mit über 400 Passagieren sowie alle Züge ab 22 Uhr mit doppelter Zugbegleitung.
Je nach Situation in den Regionen wird dies mittelfristig zur Umwandlung einiger
InterRegio- zu RegioExpress-Verbindungen führen. Die Personalrekrutierung, die unverzüglich startet, ist eine grosse Herausforderung. Die vielseitige Zweitausbildung zum Reisezugbegleiter dauert – bei vollem Lohn – ein Jahr. Sie erfordert eine abgeschlossene Berufslehre und gute Sprachkenntnisse sowie eine ausgeprägte Kundenorientierung. Das Aufgabengebiet umfasst die Kontrolle der Fahrausweise, das Erteilen verschiedenster Auskünfte für die Kunden, die Überwachung der technischen Einrichtungen im Zug sowie fahrdienstliche Aufgaben.
Weitere Informationen zum Stellen- und Ausbildungsprofil «Reisezugbegleiter/in»
sind im Internet unter www.sbb.ch/jobs erhältlich. Leider sieht sich das Zugpersonal immer wieder mit Aggressionen konfrontiert, namentlich an den Wochenenden und in den Randstunden. Die Zahl der Übergriffe konnte in den letzten Jahren bei jährlich rund 220 Tätlichkeiten stabilisiert, jedoch leider nicht reduziert werden. Die SBB duldet solche Übergriffe gegen ihre Mitarbeiter nicht. Sie hat in den vergangenen Jahren bereits viel investiert für mehr Sicherheit des Zugpersonals etwa mit einer intensiveren Ausbildung im Umgang mit heiklen Situationen, erhöhter Präsenz und verbesserter Zusammenarbeit mit der Polizei und Bahnpolizei oder der professionellen Nachbetreuung. Auch werden Übergriffe gegen das Bahnpersonal durch die Behörden als Offizialdelikt geahndet. Die SBB wird überdies ab sofort die Begleitung des Zugpersonals durch die Bahnpolizei und die Securitas, die der Einsatzleitung der Bahnpolizei untersteht, auf kritischen Frühzügen
ausbauen. Die Personalvertreter und Sozialpartner sind eng in die Umsetzung der Massnahmen einbezogen. Sie arbeiten aktiv im Begleitausschuss mit, der bei der Umsetzung der integralen Zweierbegleitung fachlich mitwirkt.
Quelle: SBB
Mob13_02.2009
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VIP-Transporte mit dem neuen Helikopter EC635 VIP ab Belp (Im Blickpunkt 2)
Ab Januar 2009 stehen für den Lufttransportdienst des Bundes zwei neue Helikopter EC635 VIP zur Verfügung. Diese werden ab Bern-Belp eingesetzt und lösen den Helikopter "Dauphin" ab. Der Beschaffung des neuen Helikopters für die Schweizer Luftwaffe wurde mit dem Rüstungsprogramm 05 zugestimmt. Insgesamt werden 20 neue Maschinen beschafft und als Nachfolgemodell die Alouette III ablösen. Zwei der neuen Maschinen sind für den Lufttransportdienst des Bundes (VIP-Transporte) mit einer Klimaanlage ausgerüstet. Diese beiden Helikopter (EC635 VIP) sind seit Beginn dieses Jahres in Bern-Belp stationiert.
Ab Januar 2009 kann die Luftwaffe die beiden neuen EC635 VIP Helikopter mit der Immatrikulation T-351 und T-352 für VIP-Transporte in Bern-Belp einsetzen. Die von armasuisse beanstandete Schwerpunktssituation bei den neuen Helikoptern der Schweizer Luftwaffe wird für beide EC635 VIP und die 18 EC635 Truppenhelikopter durch den Lieferanten (Firma Eurocopter in Donauwörth, D) kostenfrei korrigiert. Bei den beiden VIP Maschinen wurde diese Korrektur bereits umgesetzt.
Durch die Stationierung der beiden EC635 VIP Helikopter beim Lufttransportdienst des Bundes (LTDB) in Belp, kann der heute noch im Einsatz stehende Helikopter Dauphin abgelöst werden. Der Dauphin wurde bereits zum Verkauf ausgeschrieben und wird den Dienst quittieren, sobald ein Käufer gefunden ist.
Die übrigen 18 EC635 von den total 20 neuen Maschinen werden schrittweise der Luftwaffe für den Truppenbetrieb übergeben. Vier der 20 Helikopter wurden bei der Firma Eurocopter in Deutschland hergestellt, während die restlichen 16 EC635 beim Vertragspartner von Eurocopter, der RUAG Aerospace in Alpnach, die Endmontage durchlaufen.
Als Auftraggeber gegenüber der Firma Eurocopter zeichnet die armasuisse, das Beschaffungs- und Technologiezentrum des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), verantwortlich. Bis heute konnte die armasuisse bereits neun Helikopter der Luftwaffe abgeben. Bis Anfang 2010 werden alle 20 Maschinen in den Händen der Luftwaffe sein. Leistung, Qualität, Kosten und Terminplan des Vorhabens sind im Einklang mit der Botschaft des Rüstungsprogramms 05.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS
Mob11_02.2009
Hinweis zu Eurocopter
Die Eurocopter Gruppe entstand 1992 aus den Helikopter-Sparten der deutschen DaimlerChrysler Aerospace AG (DASA) und der französischen Aerospatiale-Matra. Sie ist eine 100%ige Tochter von EADS. Eurocopter ist heute Weltmarktführer bei zivilen Hubschraubern und hat bei militärischen Hubschraubern etwa 25% Marktanteil.
Organisatorisch gliedert sich Eurocopter in einen deutschen und einen französischen Teil. In Deutschland werden Werke in Donauwörth (Rotoren- und Endfertigung, Testcenter, Kundenservice, Trainingscenter), Ottobrunn (Geschäftsführung Eurocopter Deutschland, Entwicklung und Prototypenbau) und Kassel (Wartung, Ausstattung sowie technisches Training) unterhalten, in Frankreich 2 Werke in La Courneuve (Rotorenbau und -Entwicklung, Marketing) und Marignane (Geschäftsführung, Entwicklung, Endfertigung, Logistik, Testcenter und Kundenservice). Konzernweit arbeiten 10.822 Menschen bei Eurocopter.
Die EADS ist das größte Luft- und Raumfahrtunternehmen in Europa und das zweitgrößte weltweit.
Weitere Informationen zu Eurocopter > hier
Quelle: www.helikopterfliegen.de
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Anzahl Ausweisentzüge 2008 leicht gestiegen
Auf Schweizer Strassen mussten 2008 etwas mehr Fahrzeuglenkerinnen und -lenker ihren Führerausweis abgeben als 2007. Das zeigen die neusten Zahlen aus dem Administrativmassnahmenregister (ADMAS) des Bundesamts für Strassen (ASTRA). Deutlich gesunken ist die Zahl der Entzüge wegen Fahrens unter dem Einfluss von Medikamenten oder Drogen; ein leichter Rückgang ist bei Alkoholdelikten festzustellen.
Im vergangenen Jahr mussten in der Schweiz 74'326 Personen ihren Führerausweis abgeben. Das sind 2275 mehr als im Vorjahr. Hauptgründe für den Ausweisentzug sind wie im Jahr zuvor das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit sowie Alkohol am Steuer. Die Ausweisentzüge wegen zu schnellem Fahren nahmen letztes Jahr um knapp 5 Prozent auf 33'238 Fälle zu. Damit bewegen sie sich wieder auf dem Niveau von 2006. Die Entzüge wegen Angetrunkenheit (0,8 Promille und mehr) nahmen um 1,2 Prozent ab (18'902 Fälle). Dies trifft auch für die Verwarnungen wegen Angetrunkenheit (0,5 - 0,79 Promille) zu: Abnahme um 2,3 Prozent (6291 Fälle). Auffallend ist die Zunahme von verkehrspsychologischen Untersuchungen. Sie nahmen gegenüber dem Vorjahr um 35,5 Prozent zu (plus 393 Fälle auf 1499).
Zugenommen haben auch die Zahlen der Ausweisentzüge wegen Unaufmerksamkeit (8506 Fälle, plus 7,5 Prozent) und Drogensucht (1976 Fälle, plus 9,5 Prozent). Der Tatbestand "Unaufmerksamkeit" nimmt stetig zu, hier dürfte die zunehmende Ausstattung der Fahrzeuge mit Kommunikations- und Multimediaelektronik wie Telefon und Navigationsgeräte eine Ursache sein. Bei "Drogensucht" ist kein eindeutiger Trend auszumachen. Wegen Fahren unter dem Einfluss von Medikamenten oder Drogen mussten im letzten Jahr hingegen deutlicher weniger Ausweise entzogen werden als im Vorjahr (1877 Fälle, minus 8,3 Prozent).
Grösste Zunahme bei über 50-Jährigen
Prozentual am stärksten ist die Anzahl Ausweisentzüge in der Altersgruppe der über 50-Jährigen gestiegen (durchschnittlich 8 Prozent gegenüber durchschnittlich 3 Prozent 2007). Bei den jüngeren Altersgruppen (25- bis 50-Jährige) ist eine Zunahme um 3,4 Prozent zu verzeichnen (2007: Abnahme um 6 Prozent). Bei den unter 20-Jährigen geht die Zahl der Entzüge dagegen weiter zurück (2008: minus 5,2 Prozent, 2007: minus 4,3 Prozent).
In absoluten Zahlen sind die Ausweisentzüge in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen am höchsten (kumuliert 25'125 Fälle; Zunahme 1,5 Prozent), gefolgt von den 30- bis 39-Jährigen (kumuliert 16'854, plus 2,2 Prozent) und den 40- bis 49-Jährigen (kumuliert 15'476, Plus 4,8 Prozent).
Verschärfte Ausweisentzugsregelung zeigt Wirkung
Die meisten Ausweisentzüge waren auf einen bis drei Monate befristet (knapp 70 Prozent), fast 15 Prozent der Ausweise mussten auf unbestimmte Zeit entzogen werden. Weiter deutlich zugenommen haben die länger dauernden Führerausweisentzüge (Entzugsdauer sieben bis zwölf Monate: plus 7,7 Prozent auf 3'048 Fälle; Entzugsdauer mehr als zwölf Monate: plus 12,2 Prozent auf 1'790 Fälle). Hier wirkt sich das im Jahre 2005 eingeführte, verschärfte Recht weiterhin messbar auf die Statistik aus.
Auch der Führerausweis auf Probe beginnt sich in der Statistik niederzuschlagen. So musste 2008 bereits 323 Personen der Ausweis annulliert werden. Auffallend ist dabei, dass nur 5 Prozent Frauen betroffen sind, obwohl sie bei den übrigen Administrativmassnahmen mit rund 17 Prozent vertreten sind. Der Führerausweis auf Probe scheint somit gegenüber Frauen sehr stark zu wirken.
Verkehrssündern aus dem Ausland kann - bedingt durch internationales Recht - in der Schweiz der Führerausweis nicht entzogen werden; ihnen wird aber der ausländische Führerausweis aberkannt, sie dürfen dann in der Schweiz kein Fahrzeug mehr lenken. Diese Zahl hat sich im letzten Jahr stabilisiert (17'359 Fälle, minus 0,6 Prozent).
Anmerkung
Die Anordnung von Administrativmassnahmen gegen fehlbare Fahrzeuglenkerinnen und -lenker obliegt den Kantonen. Sie melden die Massnahmen dem ASTRA weiter. Das ASTRA seinerseits führt das zentrale ADMAS-Register. Dieses wird von den Zulassungsbehörden zur Beurteilung des automobilistischen Leumunds bei der Erteilung und beim Entzug von Führerausweisen benützt. Jeden Januar veröffentlicht das ASTRA die ADMAS-Statistik des Vorjahres.
Auszug aus der ADMAS-Statistik 2008 > hier
Gesamte ADMAS-Statistik 2008 >hier
Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Mob11_02.2009
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Cargo-Lokführer fahren vermehrt Personenzüge (Im Blickpunkt 4)
Die SBB setzt rund 30 Lokführer von SBB Cargo vorübergehend im Personenverkehr ein. Dies aufgrund der wachsenden Nachfrage im Personenverkehr, wo seit Fahrplanwechsel erneut 5,5% mehr Zugkilometer angeboten werden und allein für den Wintersportverkehr 240 Extrazüge fahren. Gleichzeitig hat die SBB im Transitgüterverkehr wegen des Konjunktureinbruchs die Transportkapazitäten reduziert, weshalb dort weniger Züge verkehren. Der Austausch von Lokpersonal hat sich bereits während der Euro 2008 bewährt.
Im Personenverkehr stellt die SBB ein überdurchschnittliches Nachfragewachstum fest. Mit dem letzten Fahrplanwechsel hat die SBB deshalb das Angebot für die Kunden gemessen in Zugkilometern nochmals um 5,5% ausgebaut. Dies erfordert mehr Lokpersonal, das die SBB laufend ausbildet. In diesem Jahr werden 140 neue Lokführerinnen und Lokführer ihre Ausbildung abschliessen. Um den zwischenzeitlichen Mehrbedarf abzudecken, setzt die SBB vorübergehend Lokführer von SBB Cargo im Personenverkehr ein.
In den nächsten Monaten werden rund 30 Lokführer von SBB Cargo ihre 2'200 Kolleginnen und Kollegen im Personenverkehr unterstützen. Dies namentlich in der Zeit des Wintersportverkehrs, wo über 240 Extrazüge in die Skigebiete zum Einsatz kommen. Dieser Austausch hat sich bereits während der Euro 2008 im letzten Sommer bewährt. Im Transitgüterverkehr auf der Nord–Süd-Achse durch die Schweiz benötigt SBB Cargo derzeit als Folge des Konjunktureinbruchs weniger Lokführer; sie hat bekanntlich die Transportkapazitäten, wo notwendig, gezielt reduziert.
Je nach Entwicklung ist der Einsatz weiterer Lokführer von SBB Cargo beim Personenverkehr denkbar. Mit dem internen Personalaustausch lassen sich die Auswirkungen der Konjunkturkrise teilweise abfedern. Die Sozialpartner sind über die Massnahme informiert und die Personalkommission einbezogen.
Quelle: Schweizerische Bundesbahnen (SBB)
Mob10_02.2009
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Schwere Unfälle durch Weitwinkelspiegel verhindern (Im Blickpunkt 5)
EU-weite Nachrüstpflicht für Nutzfahrzeuge endet am 31.03.2009 . Jedes Jahr sterben in der EU viele Menschen bei Abbiege-Verkehrsunfällen mit Nutzkraftwagen, hinzu kommt eine große Zahl an Schwerverletzten, die ihr Leben lang mit den Unfallfolgen zu kämpfen haben. Um Halter und Fahrer von Nutzkraftwagen für die Thematik "toter Winkel" zu sensibilisieren, sie zum Handeln zu bewegen sowie schwere Unfälle zu verhindern, wurde jetzt die Initiative www.toter-winkel-spiegel.de ins Leben gerufen, die auf einer neuen Webseite umfassend über das Thema informiert.
Bei den Unfallopfern handelt es sich meist um schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer, Fußgänger, ältere Menschen und vor allem Kinder. Häufigste Ursache für Unfälle, in die diese Menschen verwickelt sind, ist der als "toter Winkel" bezeichnete Bereich außerhalb des direkten Sichtfeldes des Fahrers im rechten Außenspiegel.
Seit der am 12.12.2006 vom EU-Verkehrsministerrat beschlossenen Richtlinie 2007/38/EG gibt es eine gesetzlich geregelte Verpflichtung zur Nach- bzw. Umrüstung von Weitwinkelspiegeln für alle Nutzfahrzeuge ab 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht und einer Erstzulassung ab dem 01.01.2000. Werden Weitwinkelspiegel nicht nachgerüstet, erhalten LKW bei der Hauptuntersuchung (HU) oder Anmeldung keine Zulassungsplakette. Die Nachrüstpflicht für Nutzkraftwagen läuft am 31.03.2009 ab.
Nach anfänglicher Unsicherheit zeichnet sich ein klarer Trend zu integrierten Lösungen gegen den toten Winkel ab. Durch die Nachrüstung von Weitwinkelspiegeln (Klasse IV) und Rampenspiegeln (Klasse V) mit neuen Spiegelgläsern mit einem Wölbungsradius von 300 mm wird der Gefahrenbereich des toten Winkels insbesondere im kritischen Bereich rechts vom Fahrzeug entschärft. Ein zusätzlicher Frontspiegel kann den toten Winkel direkt vor der Fahrerkabine minimieren. Doch obwohl die Lösungen verfügbar sind und es seit mehreren Jahren ausgereifte Spiegel-Nachrüstlösungen gibt, ist die Umrüstquote bisher äußerst gering.
Auf diesen Missstand macht die Initiative aufmerksam und fordert zur schnellen Nachrüstung auf, bevor der nächste Unfall passiert, der durch Weitwinkelspiegel hätte verhindert werden können.
Über die Initiative "Toter-Winkel-Spiegel.de"
Die Initiative dient der Sensibilisierung für die Thematik des "toten Winkels" bei Nutzfahrzeugen, durch den jedes Jahr viele Menschen in der EU zu Tode kommen. Die Initiative richtet sich an Halter und Fahrer von Nutzfahrzeugen und informiert über Methoden und Maßnahmen zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer, insbesondere durch die Nachrüstung von speziellen Weitwinkelspiegeln. Sie wird unter anderem vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. und der DT-DIESEL TECHNIC AG unterstützt.
Quelle: construktiv GmbH
Hintergrund … Auszug aus der Webseite
Am 12.12.2006 wurde vom EU-Verkehrsministerrat mit der Richtlinie 2007/38/EG eine Nachrüstpflicht für Weitwinkelspiegel gegen den Toten Winkel beschlossen, deren Frist am 31.03.2009 endet.
Mit der Infosite der Initiative "Toter-Winkel-Spiegel.de" soll nicht das Nutzfahrzeug-Gewerbe an den Pranger gestellt werden, sondern Fahrer und Spediteure sollen sensibilisiert werden, wie wichtig eine Nachrüstung von neuen, stärker gewölbten Spiegelgläsern oder Zusatzspiegeln ist, wie gering die Kosten im Verhältnis zum Risiko und möglichen Schäden sind und welche Spiegellösungen angeboten werden.
Unterstützen Sie als Fahrer und Spediteur zusammen mit uns die Umsetzung der EU-weiten Verordnung und rüsten Sie Ihre Fahrzeuge jetzt mit neuen Spiegelgläsern oder einem Zusatzspiegel aus, auch wenn Ihre Fahrzeuge bereits vor dem Jahr 2000 zugelassen wurden.
Seien Sie ein gewissenhaftes Vorbild für andere Fahrer und Spediteure ... oder wollen Sie noch solange warten, bis es wieder einmal passiert ist?
Muss es erst passieren, bevor gehandelt wird?
Jedes Jahr sterben in der EU viele Menschen bei Abbiege-Verkehrs-unfällen mit Nutzkraftwagen. Hinzu kommt eine weitaus höhere Zahl an Schwerverletzten, die ihr Leben lang mit den Unfallfolgen zu kämpfen haben. Bei den Unfallopfern handelt es sich zumeist um schwächere Verkehrsteilnehmer: Radfahrer, Fußgänger, Ältere Menschen und vor allem Kinder.
Häufigste Ursache für diese tragischen und traumatisierenden Unfälle ist der als "Toter Winkel" bezeichnete Bereich außerhalb des direkten Sichtfeldes des Fahrers. Bereits seit mehreren Jahren gibt es ausgereifte Spiegel-Nachrüstlösungen, dennoch ist die freiwillige Umrüstquote äußerst gering, da die Kosten gescheut werden.
Quelle: www.toter-winkel-spiegel.de
Mob09_02.2009
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Bild: Shelby SuperCars (SSC) - Infos zum Bild unten
Sie wollen mehr zum Thema "Elektroautos" wissen? (Im Blickpunkt rechts)
Elektroauto bezeichnet ein durch einen oder mehrere Elektromotoren angetriebenes Automobil. Die Antriebsenergie wird meist in einem Energiespeicher z.B. einem Akkumulator mitgeführt. Beim Gyroantrieb wird die Antriebsenergie mechanisch in einem Schwungrad gespeichert, bis sie von einem Generator in elektrische Energie für die Fahrmotoren umgewandelt wird. Andere Bauformen entnehmen die Elektrizität einer Oberleitung. Solarfahrzeuge gewinnen sie direkt aus Sonnenlicht mittels Solarzellen auf ihren Oberflächen. Weiter gibt es Brennstoffzellenfahrzeuge, serielle Hybridelektrokraftfahrzeuge und Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb.
Infos zum Bild: US-Hersteller Shelby verspricht kurze Ladezeit und große Reichweite. Der US-amerikanische Rennwagenhersteller Shelby SuperCars (SSC) www.shelbysupercars.com will bis Ende 2009 das schnellste Elektroauto der Welt produzieren. Der Aero EV (Electric Vehicle) soll mit 1.000 PS in rund 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen und eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 330 km/h erreichen. Völlig neu sind auch die Ladezeiten für die Batterie, die angeblich nur zehn Minuten betragen, berichtet das Unternehmen. Angetrieben wird der Aero EV durch eine Eigenentwicklung des Unternehmens. Das Batterie-Konzept "All-Electric Scalable Powertrain" ist nach Herstellerangaben aufgrund seiner skalierbaren PS-Leistung, seinem geringen Gewicht, der kompakten Bauform und minimalen Ladedauer bisher weltweit einzigartig.
Quelle: wikipedia.org
Mehr zur neusten Generation von Elektrofahrzeugen >hier
Mehr zum Thema Elekrofahrzeuge >hier wikipedia.org
Quelle: Mob08_02.2009
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der erste serienreife Sportwagen mit Elektroantrieb
(Im Blickpunkt links)
Neue alternative Antriebe stehen im Mittelpunkt der Expo für nachhaltige Mobilität mit dem Namen „the electric avenue“. Die Messe-Premiere findet parallel zur Oldtimermesse Klassikwelt Bodensee vom 21. bis 24. Mai 2009 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Der Tesla Roadster als erster serienreifer Sportwagen mit Elektroantrieb sorgt derzeit in den USA für viel Furore. Mit Tesla Motors hat bereits eine der führenden Firmen auf dem Markt der Elektro-Autos für die Veranstaltung in Friedrichshafen zugesagt.
Nach Aussagen von Craig Davis, Sales and Marketing Director Europe von Tesla Motors, ist die neue Expo „the electric avenue“ ebenfalls eine Premiere, wie der Tesla Roadster auch, der im Frühling ausgeliefert wird. „Dies passt vom Timing perfekt zum Veranstaltungstermin in Friedrichshafen. Die Expo ‚the electric avenue’ ist eine super Chance, mit anderen Herstellern ein Zeichen zu setzen.“ Der Tesla Roadster wird vom 21. bis 24. Mai 2009 auf der „electric avenue“ parallel zur Klassikwelt Bodensee zu sehen sein sowie auf Einladung für ausgewählte Testfahrten mit interessierten Kunden bereit stehen.
Gespräch mit Craig Davis von Tesla Motors
Profitiert Tesla durch das alternative Antriebskonzept von der derzeitigen Krise am Automobilmarkt?
Craig Davis: „Ich denke schon. Tesla Motors hat bereits im Sommer letzten Jahres mit der Auslieferung des Roadster begonnen und hat derzeit 1.200 Reservierungen weltweit vorliegen. In den USA sind 170 Tesla Roadster ausgeliefert worden, auch an Prominente wie George Clooney, Matt Damon, Leonardo di Caprio oder den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Andere Prominente auch aus Europa kommen dazu. Schwierige ökonomische Zeiten veranlassen uns, über die aktuelle Lage und die Zukunft nachzudenken sowie Alternativen und neue Innovationen in Betracht zu ziehen und danach zu handeln. Tesla Motors beschäftigt sich schon seit 2003 mit der Entwicklung der Elektrotechnologie. Wir werden uns auch in diesen schwierigeren Zeiten weiter mit der Entwicklung des Elektroantriebs befassen und gehen davon aus, dass uns andere Automobilmarken folgen werden.“
Wer kauft einen Tesla und was sind die Gründe für den Kauf?
Craig Davis: „Es ist eine breite Zielgruppe, die sich einen Tesla zulegt: Nicht nur Prominente oder begeisterte Autosammler, sondern umweltbewusste Menschen, True Greens, die das nötige Kleingeld haben und vom Öl unabhängig sein wollen. Tesla steht für Leistung, Design und Umweltbewusstsein ohne Kompromisse. All diese Dinge in einem Auto gleichzeitig zu finden, ist aktuell einzigartig.“
Tesla bewegt sich auf dem Markt der Sportcars. Was sind die Gründe, eine sehr leistungsbezogene Zielgruppe anzusprechen? Wäre es nicht einfacher, sich auf die eher ökologisch denkende Zielgruppe zu fokussieren?
Craig Davis: „Alle neuen Technologieprodukte (seien es Handys, Laptops, etc.), die am Anfang eher hochpreisig sind, leisten sich zuerst die so genannten Trendsetter, Early Adopter. Dadurch erhält Tesla nicht nur eine starke Medienpräsenz. Andere Automobilhersteller ziehen nach und fangen an, in dieselbe Richtung zu denken.“
Konzentriert sich Tesla vor allem auf den amerikanischen Markt oder ist auch geplant, den europäischen Markt zu bedienen?
Craig Davis: „Tesla hat bereits im Sommer 2008 mit der Auslieferung des Roadsters in den USA begonnen, der Marktstart in Europa wird im Mai diesen Jahres erfolgen. Den Anfang machen 250 sogenannte ‚European Signature Edition’ Fahrzeuge, von denen die Hälfte bereits reserviert ist.
Wie viele Kilometer kann der Tesla Roadster mit einer Stromladung bei maximaler Leistungsabgabe fahren und wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit?
Craig Davis: „Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Bei 120 km/h kann man etwa 350 km weit fahren, bei durchschnittlich 100 km/h maximal 390 km. Der Fahrspaß, die Beschleunigung, die Handlichkeit in Kurven sowie die Effizienz sind aber viel interessanter als die Höchstgeschwindigkeit. Der Tesla Roadster liefert ein einzigartiges Fahrgefühl, ohne dabei der Umwelt zu schaden. Er beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden, der 270 PS starke Tesla Roadster Sport braucht dafür nur 3,7 Sekunden – ein Wert vergleichbar mit dem Porsche GT3.“
Weitere Infos unter www.tea-expo.de und www.teslamotors.com/eu.
Quelle: Messe Friedrichshafen
Mob07_02.2009
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Bild: wikipedia.org
Die Brennstoffzelle
Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, die die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie wandelt. Im Sprachgebrauch steht Brennstoffzelle meist für die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle.
Eine Brennstoffzelle ist kein Energiespeicher sondern ein Wandler. Die Energie zur Stromproduktion wird mit den Brennstoffen zugeführt. Zusammen mit einem Brennstoffspeicher kann eine reversible Brennstoffzelle - bei vergleichsweise sehr geringem Wirkungsgrad - einen Akkumulator ersetzen.
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Quelle: wikipedia.org
Mob06_02.2009
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Mini-Brennstoffzelle produziert 0,7 Volt bei 0,1 Milliampere (Foto: Saeed Moghaddam)
Mini-Brennstoffzelle nur drei Millimeter groß
Versorgung von kleinen stromsparenden Endgeräten im Fokus
Forscher der Universität Illinois haben die weltweit kleinste funktionierende Brennstoffzelle vorgestellt. Die mit Wasserstoff betriebenen Energieerzeuger sollen künftig portable Endgeräte mit Strom versorgen. Die nun vorgestellte Entwicklung hat die Abmessungen von drei mal drei Millimeter bei einer Dicke von einem Millimeter, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Insgesamt produzieren die ersten Prototypen der Mini-Brennstoffzellen 0,7 Volt Spannung und 0,1 Milliampere Stromstärke. Mit einer Tankfüllung arbeitet das System 30 Stunden.

Momentan ist es noch einfacher, Batterien auf diese Größe zu bringen. Bei Brennstoffzellen ist es die große Herausforderung, die notwendige Flüssigkeitspumpe sowie die Elektronik zu miniaturisieren. "Derart verkleinerte Komponenten benötigen zumeist mehr Energie für ihren Betrieb, als das Brennstoffzellensystem liefern kann", erläutert der Wissenschaftler Saeed Moghaddam. Seine Entwicklung kommt ohne Pumpe aus und verbraucht daher auch selbst keine Energie. Die Mini-Brennstoffzelle besteht lediglich aus vier Komponenten. Eine dünne Membran trennt den Wassertank von dem mit Metallhydrid gefülltem Bereich. Darunter sind die Elektroden angebracht.
Kleine Löcher in der Membran sorgen dafür, dass das Wasser in der angrenzenden Kammer als Dampf ankommt. Dieser Dampf reagiert mit dem Metallhybrid zu Wasserstoff, was einen Druck entstehen lässt, der die Membran verschließt. An den Elektroden wird schließlich Strom produziert und sobald der Druck wieder abnimmt, fließt weiteres Wasser nach, um die Reaktion aufrecht zu erhalten. Dieser Vorgang benötigt keine Pumpe, er funktioniert lediglich durch die Oberflächenspannung des Wassers.
Für den Betrieb eines Mobiltelefons ist die produzierte Energie noch zu gering, allerdings berichten die Wissenschaftler, dass sie mit adaptierten Designs eine Stromstärke von 1,0 Milliampere erreichen können. Damit könnten immerhin kleinere elektronische Geräte, beispielsweise Micro-Roboter betrieben werden.
Quelle: pte, Illinois
Mob05_02.2009
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Bundesrat genehmigt generelles Projekt für die Neue Axenstrasse (Im Blickpunkt 2)
Der Bundesrat hat dem Ausbau der Axenstrasse zugestimmt. Kernstücke des Projekts sind der Sisikoner und der Morschacher Tunnel. Mit den Neubauten werden die Verkehrssicherheit und der Verkehrsfluss auf der Nationalstrasse A4 entlang dem Urnersee verbessert; der Kanton Uri wird besser mit der Wirtschaftsregion Zürich verbunden. Gleichzeitig wird Sisikon vom Durchgangsverkehr befreit und die Axenstrasse vor Naturgefahren geschützt.
Mit der Neuen Axenstrasse kann der Verkehr entlang dem Urnersee sicher und umweltverträglich fliessen. Von der neuen Streckenführung profitieren auch die Kantone Schwyz und Uri sowie die Südschweiz. Ihre Verbindung zur Wirtschaftsregion Zürich verbessert sich gegenüber heute markant.
Auf Antrag der Regierungen der Kantone Schwyz und Uri hat der Bundesrat heute dem generellen Projekt für die Neue Axenstrasse zugestimmt. Die Bauarbeiten sollen 2011 beginnen und 2025 abgeschlossen sein. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 750 Millionen Franken.
Sichere und umweltverträgliche Verkehrsführung
Kernstücke der Neuen Axenstrasse sind der 4,4 Kilometer lange Sisikoner Tunnel zwischen Ort und Gumpisch und der 2,8 Kilometer lange Morschacher Tunnel von Ingenbohl nach Ort. Sie entlasten Sisikon nachhaltig vom Durchgangsverkehr und schützen die Neue Axenstrasse vor Naturgefahren wie zum Beispiel Steinschlag oder Felsstürzen.
Die bestehende Axenstrasse wird vom Durchgangsverkehr befreit und so für Wanderer, Velofahrer und Touristen attraktiver.
Bauarbeiten in vier Etappen
Als erste Etappe des umfangreichen Bauvorhabens soll zwischen 2011 und 2017 der Sisikoner Tunnel gebaut werden. Sobald dieser Tunnel in Betrieb ist, folgt als zweite Etappe die Umgestaltung und Sanierung der heutigen Axenstrasse zwischen Sisikon und Ort. Die dritte Etappe, der Morschacher Tunnel, soll von 2018 bis 2025 realisiert werden. Nach dessen Eröffnung wird als vierter und letzter Teil die bestehende Axenstrasse zwischen Brunnen und Ort umgestaltet und erneuert.
Die Etappen eins und drei sind Ausbauvorhaben und somit Bestandteil des heute genehmigten Generellen Projekts. Die Kosten für diese zwei Etappen belaufen sich auf 743 Millionen Franken. Die Umgestaltungs- und Sanierungsarbeiten der bestehenden Strasse (zweite und vierte Etappe) sind hingegen klassische Unterhaltsarbeiten und können deshalb ausserhalb des Generellen Projekts bearbeitet werden. Eine grobe Kostenschätzung ergibt 215 Millionen Franken für diese Instandsetzung.
Weiteres Vorgehen
Als nächster Schritt wird nun das Ausführungsprojekt ausgearbeitet und öffentlich aufgelegt. Nach Beendigung des Plangenehmigungsverfahren, inklusive der rechtskräftigen Behandlung sämtlicher Einsprachen, kann das Ausführungsprojekt vom UVEK genehmigt werden. Vor der Vergabe der Bauarbeiten werden anschliessend im so genannten Detailprojekt sämtliche bautechnischen Einzelheiten festgelegt.
Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Mob04_02.2009
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Afrika erstmals mit eigener Autobus-Produktion
Pendler in der westafrikanischen Hafenstadt Abidjan können ab sofort mit Autobussen fahren, die erstmals im Land designed und produziert wurden. Das in der Elfenbeinküste beheimatete Verkehrsunternehmen Sotra www.sotra.ci hatte beschlossen ein auf die lokalen Verhältnisse angepasstes Fahrzeug herzustellen. Dieses sei günstiger und biete eine Reihe weitere Vorteile für das Land, berichtet BBC-Online.
"Wir wollen einen Technologietransfer und wir wollen unsere eigenen Busse bauen, die an die lokalen Bedürfnisse angepasst sind", so Sotra-Industrie-Direktor Mamadou Coulibaly. "Europäische Produkte sind anspruchsvoll und mit sehr viel Elektronik ausgestattet. Das brauchen wir in Afrika nicht." In Afrika brauche man robuste Fahrzeuge, weil die Straßen wesentlich schlechter sind. "Die neuen Busse sind afrikanisches Design für Afrika." Die ersten drei Autobusse sind Mitte Jänner in Betrieb gegangen. Weitere Fahrzeuge werden in den kommenden Wochen und Monaten von Sotra ausgeliefert. Drei verschiedene Bus-Typen - einen Reisebus, einen Stadtbus und einen Touristenbus - wird das Unternehmen liefern. Der Touristenbus wird wöchentlich zwischen Abidjan mit der neuen Hauptstadt Yamassoukro verkehren.
Öffentliche Autobusse sind in der Vier-Millionen-Metropole Abidjan extrem populär und daher immer bis zum letzten Platz besetzt. Die neuen Busse haben aufgrund der starken Frequenz weniger Sitze, aber mehr Fassungsvolumen als europäische Vergleichsmodelle. Bis zu 100 Passagiere haben im afrikanischen Autobus Platz. Hergestellt wird der Bus in Abidjan. Die Chassis und der Motor basieren auf der Produktlinie des Nutzfahrzeugherstellers Iveco. Trotz der innenpolitischen Krise und des Bürgerkriegs zwischen der Nord- und Südregion konnte das Autobus-Projekt im westafrikanischen Land durchgeführt werden.
2003, ein Jahr nach Beginn des Bürgerkriegs, begann Sotra mit der Produktion von eigenen kleinen Fährbooten, die in der Lagune als Wasser-Autobusse unterwegs sind. In Abidjan ist man über die neuen Autobusse geteilter Meinung. Manche Bewohner freuen sich über die Initiative, andere sind skeptisch, weil neue Fahrzeuge häufig an "Kinderkrankheiten" leiden. Allerdings gibt es bereits Bestellungen für die afrikanischen Busse aus anderen Ländern. Das Unternehmen will in diesem Jahr 100 Autobusse bauen. In den kommenden Jahren soll die Produktion auf 300 Stück jährlich angehoben werden.
"Ich halte es für eine grundsätzlich vernünftige Idee lokal zu produzieren", meint die Afrika-Expertin und Reisejournalistin Susanna Hagen. "Wir können uns in Europa gar nicht vorstellen, was ein Bus in Afrika alles können muss." Hagen, die insgesamt fünf Jahre in Afrika lebte und arbeitete, kennt die Problematik sehr gut. "Zudem ist es absolut wichtig, der Bevölkerung leistbare und vor allem sichere öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung zu stellen." Dieses Projekt sei sinnvoll, weil durch die Produktion vor Ort auch die Wertschöpfung im Land bleibt, so Hagen abschließend.
Quelle: pte, London/Abidjan/Wien
Mob03_02.2009
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Automatische Erfassung von Arbeitsleistung via GPS (Im Blickpunkt 4)
Das österreichische IT-Unternehmen ilogs hat mit "Moment Geo" eine Lösung entwickelt, mit deren Hilfe eine vollautomatische Leistungserfassung auf Basis von GPS-Positionsdaten möglich ist. Zum Einsatz kann das System beispielsweise in Unternehmen kommen, die eine genaue Aufzeichnung darüber benötigen, an welchen Orten ihre Mitarbeiter zu welcher Zeit waren. Somit kann Kunden die erbrachte Arbeitsleistung exakt nachgewiesen werden. Auf der IT-Messe ITnT www.itnt.at, die vom 27. bis 29. Januar in Wien stattfandt, stellte ilogs das System erstmals der breiten Öffentlichkeit vor.

Moment Geo arbeitet in Verbindung mit GPS-fähigen PDAs, mit denen die Mitarbeiter ausgestattet werden. "Es handelt sich dabei um Spezial-PDAs, die unter anderem stoßfest und spritzwassergeschützt sind, um sie für den Außeneinsatz tauglich zu machen", erklärt Walter Liebhart, Geschäftsführer von ilogs, im Gespräch. Als Referenzkunden nennt Liebhart Maschinenring Österreich www.maschinenring.at. Maschinenring ist ein Serviceunternehmen im ländlichen Raum und erbringt Dienstleistungen wie Grünraumpflege, Winterdienst sowie Spezialleistungen für Unternehmen, Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen. Das Unternehmen verwendet das ilogs-System, um die geleisteten Tätigkeiten gegenüber ihren Auftraggebern nachzuweisen.
"Sobald sich ein Mitarbeiter auf den Weg macht, aktivierten dieser den PDA. Via GPS werden laufend Standortdaten und durchgeführte Leistungen an den Server übermittelt und dort dokumentiert", so Liebhart. Vor allem interessant sind die dem System bekannten, sogenannten Geoobjekte. Das sind zuvor definierte Gebiete, in denen eine bestimmte Arbeit verrichtet werden soll. Moment Geo dokumentiert exakt, zu welcher Zeit sich ein Mitarbeiter in dem entsprechenden Geoobjekt aufgehalten hat und was er dort gemacht hat. Die ilogs-Kunden können schließlich über ein Webinterface auf das System zugreifen und die gesammelten Daten vom Server abfragen. ilogs übernimmt für den Kunden sämtliche Hosting- und Betreiberaufgaben und bietet Moment Geo als Dienstleistung an. "Für unsere Kunden ist am Anfang daher auch keine Investition notwendig", erläutert Liebhart.
ilogs wurde 2000 gegründet.
Der Fokus des Unternehmens lag auf der Optimierung und Automation von Geschäftsprozessen durch intelligenten Einsatz von IT. "Nach einiger Zeit haben wir erkannt, dass viele Prozesse auch mobil erledigt werden können. Mit dem Aufkommen von ausgereiften mobilen Endgeräten und dem Ausbau des Mobilfunknetzes konzentriert sich ilogs schließlich seit 2003 auf die Mobilisierung von Geschäftsprozessen", sagt Liebhart. "Mit unseren Systemen können wir Unternehmen dabei unterstützen Wettbewerbsvorteile zu steigern, indem bestehende Ressourcen optimal genutzt werden", definiert der ilogs-Geschäftsführer den Anspruch seines Unternehmens.Weitere Informationen www.itnt.at
Quelle: pte, Klagenfurt
Mob02_02.2009
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Reifendruckkontrollsysteme sollen Pflicht werden (Im Blickpunkt 5)
- EU-Kommission macht sich für Verkehrssicherheit und Umweltschutz stark
- Reifendruckkontrollsysteme sollen ab 2012 in neuen Fahrzeugmodellen Pflicht werden
- Continental setzt sich für Systeme ein, die zuverlässig und reifenindividuell bei
- Minderdruck von zehn Prozent den Fahrer informieren
- Continental warnt vor Systemen mit zu niedriger Messgenauigkeit
- Die Betriebskosten der europäischen Pkw könnten mit einer genauen
- Reifendrucküberwachung jährlich um 3,4 Milliarden Euro gesenkt werden
Reifendruckkontrollsysteme sollen nach dem Willen der EU-Kommission ab 2012 Pflicht in neuen Fahrzeugmodellen werden. Damit will die Kommission sowohl den Umweltschutz stärken als auch die Zahl der Unfälle durch Reifenausfälle zurückdrängen. Der Hintergrund: Nur der korrekte Luftdruck sichert den Kraftstoff sparenden niedrigen Rollwiderstand, schleichender Luftverlust ist die Hauptursache von Reifenausfällen. Der internationale Automobilzulieferer Continental empfiehlt dabei dringend, genau messende Systeme vorzuschreiben, die schon bei geringem Luftverlust Alarm geben. Bereits kleine Schäden am Reifen können gravierende Folgen haben.
Mit ihrem Vorschlag kommt die EU-Kommission der Forderung von Automobilclubs und Autofachleuten nach. So unterstreicht auch Enno Pflug, Sprecher der Continental-Division Interior, den hohen Sicherheitsgewinn solcher Systeme: „Reifenplatzer werden gerade bei hohen Geschwindigkeiten zum Risiko für Verkehrsteilnehmer“, beschreibt er das Problem. „Wenn ein Fahrer deshalb die Kontrolle über den Wagen verliert, sind sofort auch viele andere Verkehrsteilnehmer stark gefährdet.“ Continental, betont er, hat lange Erfahrung mit Reifendruckkontrollsystemen. „Rund 90 Prozent aller Reifenausfälle werden durch langsamen Druckverlust ausgelöst“, erläutert er. Ursache können kleine Durchstiche von Schrauben und Nägeln oder schadhafte Ventile sein. Wenn der Autofahrer durch ein genau messendes Kontrollsystem rechtzeitig gewarnt wird, kann er entweder Luft nachfüllen oder – wenn nötig – einen neuen Reifen montieren lassen. Jeder dritte Wagen ist in Deutschland mit falschem Luftdruck unterwegs, weiß Pflug. Wenn alle Pkw mit richtigem Reifendruck unterwegs wären, könnten die Pkw-Betriebskosten allein in Europa um jährlich 3,4 Milliarden Euro gesenkt werden. Durch zu niedrigen Luftdruck steigt der Rollwiderstand deutlich an, so dass unnötig Kraftstoff verbraucht und mehr CO2 als nötig in die Umwelt entlassen wird, zusätzlich verlängern sich die Bremswege vor allem auf nasser Straße.
Fahrwerk- und Reifenexperten raten dringend dazu, die Alarmschwelle bei der Unterschreitung der Normwerte niedrig zu halten, um die Sicherheit vor Reifenausfällen zu erhöhen. Continental setzt sich dafür ein, dass ein verpflichtendes Reifendruckkontrollsystem den Fahrer sofort informiert, wenn der tatsächliche Luftdruck in wenigstens einem Reifen um zehn Prozent vom optimalen Luftdruck abweicht. Die Continental-Experten warnen gleichzeitig vor einer zu weich ausgelegten technischen Richtlinie: Würde die Gesetzgebung eine Alarmschwelle bei Erreichen eines um 25 Prozent reduziertem Reifendruck erlauben, so würden immer mehr Autofahrer mit einem deutlich zu niedrigen Reifendruck fahren, da das selbständige Kontrollieren dann aus Bequemlichkeit vernachlässigt werden würde. Dies ginge dann zu Lasten der Betriebskosten, des Kraftstoffverbrauchs und der Sicherheit.
Continental-Konzern
Der Continental-Konzern gehört mit einem anvisierten Umsatz von 25 Mrd Euro im Jahr 2008 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten trägt das Unternehmen zu mehr Fahrsicherheit und zum Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen Kommunikation. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 146.500 Mitarbeiter an nahezu 200 Standorten in 36 Ländern.
Quelle: Continental, Hannover/Regensburg
Mob01_02.2009 |