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Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge

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Mob14_12.2009_: (im Blickpunkt 2)
Mob13_12.2009_:
(im Blickpunkt 2)
Mob12_12.2009_:
(im Blickpunkt 2)
Mob11_12.2009_:
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Mob10_12.2009_:
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Mob09_12.2009_:
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Mob08_12.2009_:
(im Blickpunkt 2)
Mob07_12.2009_:
(im Blickpunkt 2)
Mob06_12.2009_Automobiltechnik:
Test: einzigartige Sicherheitstechnologie mit Fussgängererkennung (im Blickpunkt links)
Mob05_12.2009_Automobiltechnik:
Kennen Sie die Geschichte von Volvo ? (im Blickpunkt rechts)
Mob04_12.2009_Verkehrschulung:
Neues Mittel im Kampf gegen Verkehrsunfälle (im Blickpunkt 2)
Mob03_12.2009_Luftverkehr - Militär:
Ergebnisse der Lärmmessungen der Kandidaten Tiger-Teilersatz (im Blickpunkt 3)
Mob02_12.2009_Luftverkehr:
Perspektiven für Klein- und Freizeitluftfahrt diskutiert (im Blickpunkt 4)
Mob01_12.2009_Öffentlicher Verkehr:
Genfer Tram-Konzession um neue "Direttissima"-Verbindung (im Blickpunkt 5)

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Volvo Cars testet einzigartige Sicherheitstechnologie mit Fussgängererkennung in getarntem Volvo S60 in Kopenhagen

In diesen Tagen können aufmerksame Verkehrsteilnehmer in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ein ungewöhnliches Fahrzeug entdecken: Einen getarnten Prototyp des neuen Volvo S60, der als Serienfahrzeug kommenden März am Automobil Salon Genf 2010 seine Publikumspremiere feiern wird. Hintergrund des Feldversuchs: Techniker des schwedischen Herstellers führen letzte Praxistests für das einzigartige Kollisions-Warnsystem mit automatischer Notbremsfunktion durch. Das neue System von Volvo kann erstmals auch Fussgänger erkennen, die auf die Fahrbahn laufen und so Kollisionen bei Geschwindigkeiten unterhalb von 25 km/h verhindern, selbst wenn der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert.

Ein getarnter, neuer Volvo S60 fuhr mitten durch die Dänische Hauptstadt um die neueste Volvo Sicherheitstechnologie zu testen, welche erstmals auch Fussgänger vor einem Fahrzeug erkennen kann und im Notfall automatisch abbremst. Diese neue Technologie – Collision Warning with Full Auto Brake and Pedestrian Detection – wird zusammen mit dem neuen Volvo S60 Anfang 2010 eingeführt. Mehr als zehn Jahre haben die Volvo Sicherheitsexperten an dem neuen System gearbeitet und Versuche in der ganzen Welt gefahren. Dabei haben die Volvo Ingenieure über 500’000 Kilometer zurückgelegt und ausgewertet – kürzlich nun auch in den geschäftigen Strassen von Kopenhagen.

Mehr als zehn Jahre Entwicklungsarbeit für erstmaligen Fussgängerschutz
„Wir haben weltweit Faktoren wie gängiges Verkehrsverhalten, unterschiedliche Strassenverhältnisse und wechselnde Wetterbedingungen untersucht", erklärt Thomas Broberg, Sicherheitsexperte bei Volvo Cars. „Unsere Ergebnisse wurden fortwährend in die Entwicklung des Systems integriert. Und die Informationen aus allen gesammelten, realen Verkehrstests konnten und können wir auch für unsere moderne Computer-Simulationen nutzen.“

Schutz für Ungeschützte
Die neuen Funktionen stellen den nächsten Schritt in der kontinuierlichen Volvo Sicherheits-Entwicklungs-arbeit dar. Das präventive System ermöglicht die frühzeitige Erkennung risikoreicher Situationen und hilft dem Fahrer bei der Vermeidung von Unfällen. „In unseren bisherigen Entwicklungsstufen ging es darum, den Fahrer bei der Vermeidung von Kollisionen mit anderen Fahrzeugen zu unterstützen", sagt Thomas Broberg. „Jetzt machen wir einen riesigen Schritt nach vorne mit einer Funktion, die die Sicherheit auch für ungeschützte Verkehrsteilnehmer enorm verbessert. Darüber hinaus steigern wir die automatische Bremskraft von 50 auf 100 Prozent. So weit wir wissen, hat kein anderer Hersteller derartige Fortschritte in diesem Bereich gemacht", betont Broberg und ergänzt: „Diese Technologie ist ein wichtiger Schritt unserer Langzeitvision eines Fahrzeugs, das nicht mehr kollidiert. Denn unsere Vision für das Jahr 2020 ist, dass kein Insasse eines Volvo mehr getötet oder schwer verletzt wird."

Sichere Erkennung dank hochmoderner Technologie
Das neue Kollisions-Warnsystem mit automatischer Notbremsung und Fussgängerschutz besteht aus mehreren Komponenten. Dazu zählen ein so genanntes Dual-Mode-Radarsystem, das in den Frontgrill integriert ist, eine Kamera hinter dem Innenraum-Rückspiegel sowie eine zentrale Kontrolleinheit. Radar und Kamera überwachen kontinuierlich den Strassenbereich vor dem Fahrzeug. Aufgabe des Radarsystems ist es, Objekte zu erkennen und die Entfernung zu messen. Die Kamera erkennt zugleich den Typ des jeweiligen Objekts.

In einer Notsituation wird der Fahrer bei dem neuen System zunächst durch ein akustisches Signal und ein Blinklicht im Head-up-Display in der Frontscheibe gewarnt. Um eine schnelle und intuitive Reaktion zu unterstützen, ähnelt die optische Warnung einem Bremslicht. Sobald ein Zusammenstoss droht und der Fahrer nicht auf die Warnhinweise reagiert, wird die volle Bremskraft aktiviert. „Der Einsatz der vollen Bremskraft setzt voraus, dass das Objekt sowohl vom Radarsystem als auch von der Kamera erkannt wird", sagt Thomas Broberg. „Möglich wird die automatische Vollbremsung durch die hochmoderne Sensor-Technologie. Volvo ist der erste Hersteller weltweit, die diese Funktion zum Schutz von Fussgängern anwendet."

Fussgänger-Unfälle in Städten
Der Anteil der Fussgänger unter den Verkehrstoten variiert innerhalb der EU je nach Land zwischen 10 und 25 Prozent. In den europäischen Hauptstädten wurden im Jahr 2007 insgesamt 1’560 Personen bei Verkehrsunfällen getötet, 43 Prozent davon waren Fussgänger. Die Schwere eines Unfalls ist wesentlich abhängig von der Geschwindigkeit eines Autos. Das Risiko eines Fussgängers, bei einem Unfall mit einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 50 km/h getötet zu werden liegt um 85 Prozent höher als bei einem Tempo von 25 km/h.

Das System ist so programmiert, dass es auf Fahrzeuge reagiert, die sich in Fahrtrichtung bewegen oder still stehen. Dank des hochmodernen Radarsystems, das über einen deutlich erweiterten Beobachtungsbereich verfügt, können Fussgänger frühzeitig erkannt werden, die gerade die Strasse betreten. Die Kamera verfügt gegenüber den Vorgängermodellen über eine deutlich höhere Auflösung und ermöglicht so, Bewegungsmuster von Fussgängern zu erkennen.

„Die neue Technologie soll dem Fahrer helfen, Kollisionen mit Fussgängern bei Geschwindigkeiten unterhalb von 25 km/h vollständig zu vermeiden", erläutert Thomas Broberg. „Bei einem höheren Tempo geht es darum, die Aufprallgeschwindigkeit so weit wie möglich zu reduzieren. In den meisten Fällen können wir die Kollisionskräfte um 75 Prozent verringern", so der Sicherheitsexperte. „Angesichts der grossen Zahl an Todesopfern bei Fussgängern wäre es bereits ein grosser Fortschritt, wenn wir das Todesfallrisiko um 20 Prozent reduzieren können. Und in bestimmten Situationen kann die Zahl der Todesopfer sogar um bis zu 85 Prozent gesenkt werden."

Quelle: Volvo Cars
Mob06_12.2009
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Kennen Sie die Geschichte von Volvo ?

Volvo (lat.: ich rolle) ist ein schwedischer Fahrzeugkonzern. Der Konzern wurde 1927 als Pkw-Hersteller gegründet, verkaufte den Geschäftsbereich Volvo Car Corporation jedoch 1999 an Ford.

Heute produziert die Volvo Group Busse (Volvo Buses) und Lastkraftwagen der Marken Volvo (Volvo Trucks), Renault, Mack und Nissan, sowie Baumaschinen.

Zur Volvo Group gehört auch die Firma Volvo Penta, die vor allem Boots-, Schiffs- und Industriemotoren fertigt. Außerdem Volvo Construction Equipment, die Baumaschinensparte von Volvo, Volvo Aero (früher Volvo Flygmotor) - Fertigung von Flugzeug- und Raumschiffantrieben und die Finanzsparte Volvo Financial. Alle sind 100%ige Töchter der Volvo Group (AB Volvo). Volvo Financial ist die einzig übrig gebliebene Volvo-Sparte außerhalb des Fahrzeugsegments.

Bis 1973 war Volvo ein reiner Fahrzeugkonzern. Danach jedoch folgten viele Beteiligungen und Übernahmen in anderen Segmenten. Der damalige Vorstandsvorsitzende Pehr G. Gyllenhammar entwickelte Volvo im Laufe der Jahre zu einem Multikonzern. Auf der Aktionärsversammlung im April 1994 stellte der damalige Vorstandsvorsitzende Sören Gyll das Ende der Diversifikation vor. Volvo konzentrierte sich fortan wieder fast vollständig auf das Kerngeschäft und verkaufte nach und nach - mit Ausnahme der genannten Volvo Financial - alle anderen ehemaligen Volvo-Töchter außerhalb des Fahrzeugsegments.

Weiteres zu Volvo > hier
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Quelle: Wikipedia
Mob05_12.2009
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Neues Mittel im Kampf gegen Verkehrsunfälle

Der Touring Club Schweiz hat für die Berufsschulen und Gymnasien neues Lehr- und Sensibilisierungsmaterial herausgegeben. Mit drei Dokumentarfilmen über Unfallfolgen, einem Flyer sowie einer besonderen Website sollen junge Leute betroffen gemacht werden und sie veranlassen im Strassenverkehr weniger Risiken einzugehen.

Junge Leute bezahlen auf der Strasse einen besonders hohen Blutzoll. Im letzten Jahr waren 16% aller Verkehrstoten und 22% der Schwerverletzten zwischen 15 und 25 Jahre alt. Massnahmen wie die Zweiphasenausbildung wurden zwar ergriffen, doch klafft bezüglich der Verkehrserziehung, vor allem in Berufsschulen und Gymnasien, noch immer eine Lücke. Der TCS hat deshalb bereits 2003 eine erste Filmserie "Verkehr - Unfall - Folgen" geschaffen. Sie dokumentiert vor allem unmittelbare Folgen von Unfallverletzungen.

Nun steht den nachobligatorischen Schulen als Fortsetzung kostenlos das neue Lehr- und Sensibilisierungsmaterial "Verkehr – Unfall –Folgen II" zur Verfügung. Es enthält drei kurze Dokumentarfilme, in welchen die Langzeitfolgen von Verkehrsunfällen gezeigt werden. Zudem wird auch aufgezeigt, was geschehen kann, wenn man als Lenkerin oder Lenker in einen Unfall mit tödlichem Ausgang verwickelt war, ob schuldig oder unschuldig. Das Lehrmittel spricht medizinische, berufliche, soziale, finanziellen und auch rechtliche Aspekte an.

Gleichzeitig mit den Filmen wurde eine besondere Website (www.play4safety.ch) geschaffen. Sie enthält ständig aktualisierte Zusatzinformationen für die Schülerinnen und Schüler sowie Unterrichtshinweise für die Lehrpersonen. Ein Prospekt mit Lesetexten vervollständigt dieses Gratis-Lehrmittel, für das auch kostenlose Einführungskurse für die Lehrerschaft angeboten werden. Es wurde vom TCS in enger Zusammenarbeit mit Experten geschaffen und vom Fonds für Verkehrssicherheit mitfinanziert.

Im Gegensatz zu einmaligen Schock-Veranstaltungen gewährleistet "Verkehr – Unfall – Folgen II" in den Schulen eine dauernde Auseinandersetzung mit der Verkehrssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler werden auf verschiedenen Ebenen emotional angesprochen und zum kritischen Hinterfragen eigenen Verhaltens angeregt. Dies soll nachhaltig zu weniger Risiko auf den Strassen führen.

Quelle: TCS, Bern
Mob04_12.2009
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Ergebnisse der Lärmmessungen der Kandidaten Tiger-Teilersatz
Im Rahmen der Evaluation für einen Nachfolger der F-5 Tiger - der sogenannte Tiger-Teilersatz (TTE) - wurden im Sommer und Herbst 2008 mit allen drei Kandidaten in der Schweiz Lärmmessungen durchgeführt. Die Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) hat im Auftrag von armasuisse, welche den TTE evaluiert, entsprechende Lärmmessungen und -berechnungen durchgeführt. Fazit: Die drei Kandidaten sind lauter als der Tiger. Sie gehören in die gleiche Lärmkategorie wie der von der Luftwaffe ebenfalls eingesetzte F/A-18 Hornet.

Im Sommer und Herbst wurden in der Schweiz umfangreiche Tests mit möglichen Nachfolgern für die operationell veralteten F-5 Tiger durchgeführt. Neben einer Reihe von Kriterien wie beispielsweise operationelle Leistungsfähigkeit, Schweizer Industriebeteiligung und Kosten ist auch der Lärm ein Kriterium in der Evaluation.

Aus diesem Grund hat die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) im Auftrag von armasuisse, welche den TTE evaluiert, entsprechende Lärmmessungen und -berechnungen durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun vor.

armasuisse präsentierte die Ergebnisse der Lärmmessungen und erläuterte den Prozess. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die drei Kandidaten sind lauter als der Tiger. Sie gehören in die gleiche Lärmkategorie wie die F/A-18 Hornet. Die Luftwaffe ist sich der Problematik der Lärmbelastung bewusst und hat als Vorgabe die negativen Auswirkungen des Lärms zu minimieren. Die Start- und Landeverfahren werden deshalb regelmässig überprüft und soweit möglich optimiert.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Mob03_12.2009
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Perspektiven für Klein- und Freizeitluftfahrt diskutiert
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat mit Vertretern der Klein- und Freizeitluftfahrt eine Aussprache über die Zukunft dieses Teils der Schweizer Aviatik geführt. Ziel war es, mögliche Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen und allfällige Verbesserungen der Rahmenbedingungen zu prüfen.

Die Kategorie der Klein- und Freizeitluftfahrt (englisch als General Aviation bezeichnet) umfasst sämtliche fliegerischen Aktivitäten ausserhalb des kommerziellen internationalen Luftverkehrs. Die Palette der Akteure reicht von den Helikopterfirmen über die Flugschulen bis hin zu Segelflugpiloten und Ballonfahrern. Sowohl bei den Unternehmen, Fluggeräten als auch Piloten stellt die Klein- und Freizeitluftfahrt in der Schweiz die Mehrheit.

Mit der Liberalisierung des Luftverkehrs in Europa hat sich in den vergangenen Jahren für die Schweizer Luftfahrt ein zusammenhängender grosser Markt geöffnet. Gleichzeitig sind im Interesse der Wettbewerbsgleichheit die Anforderungen und technischen Normen für die Luftfahrt europaweit zusehends vereinheitlicht worden. Darüber hinaus hat vor allem die Europäische Union im Interesse eines möglichst hohen Sicherheitsniveaus ergänzende Vorschriften erlassen. Dadurch sieht sich insbesondere die Klein- und Freizeitaviatik vor zusätzliche Herausforderungen gestellt, verfügt sie doch in der Regel über weniger gut ausgebaute Strukturen als die grossen Fluggesellschaften. Durch das bilaterale Luftverkehrsabkommen mit der EU gelten die europäischen Vorschriften auch in der Schweiz.

Um die Situation der Klein- und Freizeitluftfahrt zu analysieren und mögliche Perspektiven für die Zukunft zu diskutieren, hat das BAZL gestern an seinem Sitz in Ittigen bei Bern ein Forum durchgeführt. Repräsentanten der verschiedenen Sparten und Verbände aus der Klein- und Freizeitluftfahrt legten ihre Sicht der Dinge dar und machten Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen. Zudem äusserten sie die Hoffnung, dass die Behörden künftig beim Erlass neuer Vorschriften die spezifischen Bedürfnisse der Klein- und Freizeitluftfahrt verstärkt berücksichtigen würden.

Vertreter des BAZL erläuterten einerseits die Vorteile, welche der freie Marktzugang in Europa der Schweizer Luftfahrt bietet. Anderseits wiesen sie darauf hin, dass das einheitliche Regelwerk den einzelnen Staaten bewusst nur einen eng begrenzen Spielraum lässt. BAZL-Direktor Peter Müller betonte, dass die Schweiz die bisherige Praxis weiterführen und im Interesse der hiesigen Industrie die vorhandene Entscheidungsfreiheit bei der Umsetzung internationaler Normen auch künftig nutzen werde. Er sagte im Weiteren zu, die von den Vertretern der Klein- und Freizeitfliegerei eingebrachten Anliegen zu prüfen.

Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
Mob02_12.2009
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Bundesrat erweitert Genfer Tram-Konzession um neue "Direttissima"-Verbindung
Der Bundesrat hat die Konzession der Genfer Verkehrsbetriebe TPG für den Bau und den Betrieb der neuen Tramverbindungslinie "Direttissima" erweitert. Der zusätzliche Ast schafft eine direkte Anbindung von Meyrin-Village und des europäischen Laboratoriums für Teilchenphysik CERN via die Route de Meyrin und kürzt die Schlaufe über die Cité de Meyrin ab.

Die neue, rund einen Kilometer lange Tramlinie ist Bestandteil des Projekts Tramway Cornavin - Meyrin - CERN (TCMC). Sie bringt eine wesentliche Angebotsverbesserung des öffentlichen Verkehrs in der Genfer Agglomeration. Das Projekt wird vom Bund mit Mitteln aus dem Infrastrukturfonds unterstützt und dient auch der Tramverlängerung bis nach Saint-Genis in Frankreich. Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2010 beginnen.

Quelle: Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
Mob01_12.2009