|
Archivorganisation September 2008
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom September 2008
Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mob23_09.2008 - Truck Racing: Bösiger wahrt Titelchance (im Blickpunkt links)
Mob22_09.2008 - Aktionen: Online-Quiz stillt Hunger von zwei Mio. Menschen (im Blickpunkt - Editorial)
Mob21_09.2008 - Schienenverkehr: Zwischenschritt bei Anbindung ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz (im Blickpunkt 2)
Mob20_09.2008 - Luftverkehr: Neue Grundlage für Ausbildung von Fluglotsen (im Blickpunkt 3)
Mob19_09.2008 - Fachmessen: Die Messe nicht nur für die öffentliche Hand (im Blickpunkt 4)
Mob18_09.2008 - Fachmessen: Neue Messe für den öffentlichen Verkehr (im Blickpunkt 5)
Mob17_09.2008 - Fachmessen: IAA „Nutzfahrzeuge – Für alle unterwegs“ (Veranstaltungen)
Mob16_09.2008 - Fachmessen: Neue Spitzenwerte bei Ausstellern und Besuchern auf der 20. Automechanika (Veranstaltungen)
Mob15_09.2008 - Öffentlicher Verkehr: Selbststeuernder Linienbus fährt Stationen exakt an (im Blickpunkt 2)
Mob14_09.2008 - Luftverkehr: Flughafen Gatwick soll unter den Hammer kommen (im Blickpunkt 3)
Mob13_09.2008 - Bahnwesen: Lausanne erhält steilste U-Bahn der Welt (im Blickpunkt 4)
Mob12_09.2008 - Bahnwesen: Metro in Lausanne schneller und leiser dank Michelin Reifen (im Blickpunkt 4)
Mob11_09.2008 - Bildunng: Das neue Duden-Taschenbuch "Hirndiebstahl im Sparadies" (im Blickpunkt 5)
Mob10_09.2008 - Truck Racing: Bösiger weiter auf Platz zwei (im Blickpunkt links)
Mob09_09.2008 - Truck Racing: Was ist Truck Racing und wie funktioniert es? (im Blickpunkt rechts)
Mob08_09.2008 - Luftverkehr, Militär: Transport- und Schulungshelikopter EC635 aus der Endmontage (im Blickpunkt 2)
Mob07_09.2008 - Schweizerischer Bund: Vollständig überarbeitete englische Übersetzung der Bundesverfassung (im Blickpunkt 3)
Mob06_09.2008 - Gütertransport: ASTAG: Schweizer Verlagerungspolitik hat Schiffbruch erlitten (im Blickpunkt 4)
Mob05_09.2008 - Schienenverkehr / ÖV: Grünes Licht für die erste U-Bahn der Schweiz (im Blickpunkt 5)
Mob04_09.2008 - Fachmessen: HUSUM WindEnergy endet mit Rekordbeteiligung (Schlussbericht) (Veranstaltungen)
Mob03_09.2008 - Fachmessen: Weltwindmesse beginnt mit Ausstellerrekord (Veranstaltungen)
Mob02_09.2008 - Fachmessen: Neuer Rekordbesuch bei der EUROBIKE (Schlussbericht) (Veranstaltungen)
Mob01_09.2008 - Fachmessen: Caravan Salon Düsseldorf 2008 (Schlussbericht) (Veranstaltungen)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------  
Bösiger wahrt Titelchance
Bei herrlichem Sommerwetter vor insgesamt 46.000 Zuschauern hätte der 8. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship das Wochenende des Schweizer Titelverteidigers Markus Bösiger werden können. Der Samstag verlief ganz im Sinne des Unternehmers aus Langenthal. Zweiter Platz hinter seinem tschechischen Buggyra Teamkollegen David Vrsecky im Zeittraining, und einer seiner schärfsten Widersacher im Kampf um den Titel, der Spanier Antonio Albacete (MAN), landete nur auf dem 5. Startplatz. Im Quali-Race gab es dann ein Chaos mit der Startampel, bei manchen Piloten krachte es schon, bevor das Rennen überhaupt richtig begonnen hatte.
Bösiger und Vrsecky blieben davon relativ unberührt und fuhren einem klaren Doppelsieg entgegen. Der Deutsche Jochen Hahn (MAN) fuhr unangefochten auf Platz drei ein, da Albacete schon anfangs wegen einer gebrochenen Dieselleitung die Segel streichen musste.
Und auch das Ergebnis des Championship-Race war ganz in Bösigers Sinn. Souverän übernahm er die Führung, Hahn hatte Vrsecky beim Start stehen lassen und sich den zweiten Platz erobert. Bald schon hing der Tscheche zwar am Heck des schwarzen MAN, zum Überholen reichte es jedoch nicht – ganz im Gegenteil. Hahn setzte sich wieder von Vrsecky ab und attackierte nun seinerseits den Spitzenreiter Bösiger. Beide Buggyras bauten gegen Ende des Rennens ab, im Ziel hatte der Schweizer gerade noch 1 Sekunde Vorsprung vor Hahn.
Und auch der Sonntag ließ sich gut an. Bösiger machte es diesmal besonders spannend. Im Zeittraining lag der Schweizer bis zu seiner letzten Runde hinter Vrsecky und Albacete auf dem dritten Startplatz, nur wenige Hundertstel vor Hahn. In allerletzter Sekunde setzte der Langenthaler zu einer Zauberrunde an und fuhr auf die Tausendstel exakt die gleiche Zeit wie Polesetter Vrsecky. Da der Tscheche zuerst die schnelle Runde gefahren war, stand ihm auch die Pole für das Quali-Race zu.
Und da stellten sich die beiden Buggyra-Piloten dann selbst ein Bein. In einer Reihe kamen Bösiger und Vrsecky auf die Dunlop-Schikane zugeschossen, der Schweizer auf der besseren Innenbahn. Vsrecky lenkte aber so sehr nach innen, dass die beiden Freightliner-Trucks heftig aneinander gerieten. Der Tscheche zog zurück, schaffte es dann aber nicht links am Reifenstapel vorbei, sondern kürzte in der Schikane ab – und Bösiger, auf gleicher Höhe liegend, folgte ihm unwillkürlich. Folge war eine Durchfahrstrafe für beide und ein Dreifach-MAN-Sieg für Albacete, Jean-Philippe Belloc (FRA) und Hahn. Bösiger und Vrsecky fuhren auf den Plätzen sechs und sieben ein.
Das abschließende Championship-Race wurde zu einem erneuten Fiasko für Albacete. In Führung liegend versagte wieder die Dieselzufuhr, und damit waren auch die Titelchancen des Spaniers dahin. Denn hinter Sieger Hahn konnten sich Bösiger und Vsrecky die weiteren Podiumsplätze erobern. Damit liegt Albacete mit insgesamt 312 Punkten 60 Zähler hinter Vrsecky (372) und 42 hinter Bösiger. Die Entscheidung um den Titel wird nun beim Finale am 4. und 5.Oktober im spanischen Jarama nur noch zwischen den beiden Teamkollgen Bösiger und Vrsecky fallen. Auch in der Teammeisterschaft ist dem Duo der Titel nicht mehr zu nehmen.
Quelle: Bösiger Racing
Mob23_09.2009
Weitere Informationen finden Sie hier >
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Online-Quiz stillt Hunger von zwei Mio. Menschen
Zusätzliche "FreeRice"-Fragen sollen mehr User und Spenden generieren Eine beeindruckende Bilanz kann das Online-Quiz-Projekt FreeRice www.freerice.com für sich verbuchen. Seit dem Start im Oktober 2007 wurden 43 Mrd. Reiskörner für das UN World Food Programme (WFP) erspielt. Das reicht, um über 2,3 Mio. Hungernde einen Tag lang mit Essen zu versorgen. "FreeRice hat gezeigt, dass ein einfacher Klick auf die Maus sehr viel ausmachen kann, um hungrigen Menschen zu helfen", betont Nancy Roman, Direktorin der WFP-Kommunikationsabteilung. Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres soll der Ausbau der Quiz-Themen nun die Zahl der Spieler und der Spenden weiter steigern.

"Schüler und Lehrer auf der ganzen Welt haben das Englisch-Quiz geliebt. Jetzt haben sie die Möglichkeit, ihr Wissen in ganz neuen Feldern zu testen", sagt der Erfinder der Website, John Breen. Die neuen Fragen sollen etwa aus den Bereichen Mathematik, Kunst, Sprachen und Chemie kommen. "Bisher funktionierte FreeRice nach dem Prinzip, einer englischen Vokabel das richtige aus vier möglichen Synonymen zuzuordnen", heißt es aus dem Berliner WFP-Büro auf Anfrage von pressetext. Bei den neuen Fragen müsse nun etwa im Bereich Geographie für die Hauptstadt Montevideo aus vier Antwortmöglichkeiten das dazugehörige Land gefunden werden.
Mit jeder richtigen Antwort bewirken Nutzer bei FreeRice, dass 20 Reiskörner an das WFP gespendet werden. Das Geld dafür kommt von Sponsoren, deren Werbeeinschaltungen unter den richtigen Antworten aufscheinen. Als zusätzlichen Anreiz zur spielerischen Hungerhilfe hat das WFP in Deutschland Preise ausgelobt. "So hat das WFP in Zusammenarbeit mit dem Botschafter gegen den Hunger, DJ Bobo, Freikarten für Konzerte seiner aktuellen Tour als Gewinn an die Schulklassen verteilt, die am erfolgreichsten FreeRice spielten - das heißt, an diejenigen, die am meisten Reiskörner erspielen konnten", erklärt ein WFP-Sprecher gegenüber pressetext.
Nicht zuletzt dank des enormen Medienechos kann das Projekt über mangelnden Zuspruch nicht klagen. In den vergangenen Monaten spielten nach WFP-Angaben teilweise bis zu 500.000 Nutzer am Tag auf freerice.com. Allein am 15. September 2008 verbuchte das WFP auf der Seite exakt 107.491.040 erspielte Reiskörner. Bisher konnten dank des Erfolgs bereits Schulkinder in Uganda sowie Bedürftige in Bangladesh, Nepal oder Myanmar versorgt werden. FreeRice hat es sich zum Ziel gesetzt, Bildung für alle kostenlos zugänglich zu machen und den Hunger in der Welt zu bekämpfen, indem hungrigen Menschen kostenlos Reis zur Verfügung gestellt wird.
Quelle: pte, Rom/Berlin
Mob22_09.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Zwischenschritt bei Anbindung der Schweiz ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz
Mit dem Spatenstich für den Doppelspurausbau der SBB-Strecke St.Gallen St.Fiden - Engwil ist die Anbindung der Schweiz an das europäische Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetz einen weiteren Schritt vorangekommen. Der Ausbau ist Bestanteil der besseren Verbindung zwischen Zürich und München. Er dient gleichzeitig auch der S-Bahn St. Gallen.
Die Eidgenössischen Räte haben im Jahr 2005 das Bundesgesetz über den Anschluss der Ost- und der Westschweiz an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz (HGV-Anschluss-Gesetz) verabschiedet und für die Investitionen rund 1,1 Milliarden Franken aus dem Fonds für Eisenbahn-Grossprojekte (FinöV-Fonds) bewilligt. Der bessere Anschluss an die europäischen Metropolen im Osten und Westen besteht aus rund zwei Dutzend Einzelprojekten (vgl. Grafik). Grafik hier >
Weitere Informationen über das Projekt HGV-Anschluss sind bei BAV im Internet unter dem nebenstehenden Link abrufbar. Der Inhalt wird zweimal jährlich aktualisiert.
Quelle: Bundesamt für Verkehr BAV
Mob21_09.2009
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Neue Grundlage für Ausbildung von Fluglotsen
Die Ausbildung und Lizenzierung des Flugsicherungspersonals in der Schweiz wird auf eine neue Grundlage gestellt. Die Verordnung über die Ausweise für das Personal der Flugsicherung (VAPF) enthält detailliertere Anforderungen an die Ausbildung als die bisherige Verordnung und orientiert sich an europäischen Vorgaben. Das UVEK hat die VAPF genehmigt und auf den 1. Oktober 2008 in Kraft gesetzt.
Mit der VAPF übernimmt die Schweiz Regelungen sowohl der Europäischen Union als auch der europäischen Flugsicherungsorganisation Eurocontrol. Die neue Verordnung enthält umfassende Vorgaben für die Ausbildung von Mitarbeitenden der Flugsicherung, deren Tätigkeit einen direkten Einfluss auf die Sicherheit des Flugverkehrs hat. Darunter fallen insbesondere die Fluglotsen, das Personal des Fluginformationsdienstes, der Verkehrsflusssteuerung und der Flugdatenverarbeitung. Ergänzend zu den Anforderungen an die Ausbildung beschreibt die VAPF auch die Verfahren, um eine Lizenz in der Flugsicherung erhalten oder um als Ausbildner sowie Prüfungsexperte tätig sein zu können. Dazu gehören unter anderem regelmässige Wiederholungskurse und medizinische Untersuchungen.
Mit der VAPF gelten für die Ausbildung von Fluglotsen künftig ähnliche europäische Standards, wie dies heute schon bei den Piloten der Fall ist. Die meisten dieser Vorgaben waren bereits in der bisherigen Verordnung über die Ausweise für das Personal der Flugsicherung enthalten, allerdings weniger detailliert als im neuen Regelwerk. Gesamthaft soll die VAPF die Qualität der Ausbildung fördern und somit zu einem hohen Sicherheitsstandard in der Schweizer Flugsicherung beitragen.
Quelle: BAZL Bundesamt für Zivilluftfahrt
Mob20_09.2009
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Messe nicht nur für die öffentliche Hand
Die Suisse Public ist die nationale Messe für öffentliche Betriebe und Verwaltungen. Besonders für Gemeinden, Kantone und Staat sowie Grossbetriebe stellt die Messe die zentrale Informations- und Kommunikationsplattform dar. Vom 9. bis 12. Juni 2009 führt die BEA bern expo AG zusammen mit ihren Partnern die
Suisse Public zum 19. Mal durch.
Entsorgung, Feuerwehr, Sicherheit, Arealpflege oder Strassenunterhalt gehören unter anderem zu den Aufgaben der öffentlichen Hand. Für diese vielfältigen Dienstleistungen braucht es die passenden Spezialfahrzeuge. Diese und viele weitere Produkte sowie Dienstleistungen präsentiert die Suisse Public vom 9. bis 12. Juni 2009 in Bern.
Ausstellung und Tagung vereint
In acht Messehallen und auf dem Freigelände präsentieren sich über 550 nationale und internationale Aussteller. Während der Messe bereichern Fachtagungen, Kongresse, General- und Jahresversammlungen die Suisse Public 2009. Produkte sowie
Dienstleistungen vergleichen, das wird für die rund 20 000 Besucher an der Suisse Public möglich. Nicht nur Einkäufer, Sachbearbeiter, Vertreter von Fachkommissionen besuchen die Messe, sondern auch Spezialisten aus allen Bereichen der Arealpflege. Sie verschaffen sich an der Suisse Public eine umfassende Marktübersicht.
Unterwegs mit starken Partner
Unterstützt wird die Suisse Public von den Patronatsverbänden Schweizerischer Gemeindeverband und Schweizerischer Städteverband und den Partnern Schweizerische Interessensgemeinschaft der Fabrikanten und Händler von Kommunal-
Maschinen und –Geräten (SIK) sowie der Interessensgemeinschaft Pro Aqua.
Quelle: BEA Bern
Mob19_09.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Neue Messe für den öffentlichen Verkehr
Die suissetraffic feiert in Bern Premiere: Die BEA bern expo AG lanciert zusammen mit ihren Partnern die internationale Fachmesse für den öffentlichen Verkehr. Die suissetraffic präsentiert sich vom 11. bis 14. November 2009 auf dem Messegelände der BEA bern expo AG.
Die BEA bern expo AG reagiert mit der Lancierung der suissetraffic auf das Bedürfnis der Branche nach einer umfassenden Plattform für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz. Sind die Schweizer doch Nummer 1 im öffentlichen Verkehr: Weltweit führende Knowhow-Träger der Hightech-Industrie sind in der Schweiz angesiedelt oder engagieren sich aktiv in diesem Marktumfeld.
Anschluss garantiert
Bern wird im November 2009 zur Drehscheibe des internationalen öffentlichen Verkehrs. Die neue Fachmesse suissetraffic vereint Markttreffpunkt und Kommunikationsplattform für die gesamte Zulieferindustrie des öffentlichen Verkehrs. Kommerzielle und technische Leiter und weitere, mit der Produkteanwendung beauftragte Fachpersonen, sind die
Zielgruppen der suissetraffic. Aktivitäten, Präsentationen, Foren und Kongresse zu aktuellen Themen bereichern die Fachmesse.
Bern als Austragungsort
Der Messeplatz Bern verfügt über moderne Messehallen. Die Höhe der Hallen erlaubt eine hochwertige Produktepräsentation. Das Freigelände sowie das nahegelegene Gleisfeld ergänzen die Messehallen. Ein Ausstellen von Lokomotiven und
Zugkompositionen wird dadurch ermöglicht. Zudem liegt der Messeplatz Bern nicht nur im Herzen der Schweiz, sondern auch auf der Transitachse mitten in Europa.
Gestärkter Rücken
Die suissetraffic darf auf starke Partner aus der Branche zählen. SwissRail, SBB, BLS, BernMobil, UITP, VöV und Unife arbeiteten teilweise bereits bei der Konzeption der Messe mit. «Die suissetraffic ist die einzige Fachmesse in Europa, welche die Bereiche Bahn-, Bus-, Seilbahntechnologie und Tunnelbau unter dem Blickwinkel des öffentlichen Verkehrs unter einem Dach präsentiert!», freut sich SwissRail Direktor Walter Gräppi. Die
suissetraffic wird sich an der diesjährigen Innotrans in Berlin erstmals präsentieren. Eine Delegation der BEA bern expo AG wird die potenziellen Aussteller vor Ort persönlich beraten.
Auf einen Blick
Messedauer: 11. bis 14. November 2009
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 10.00 bis 16.00 Uhr
Ausstellungsschwerpunkte
- Bahntechnologie
- Bahninfrastruktur
- Transport IT
- Verkehrsdienstleistungen
- Güterumschlag, Logistik
- Busse, Bustechnologie
- Seilbahntechnologie
- Streckenbau, Tunnelbau
- Aus- und Weiterbildung
Infos: www.suissetraffic.ch
Quelle: BEA Bern
Mob18_09.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
IAA „Nutzfahrzeuge – Für alle unterwegs“
Überaus früh, Monate vor dem Start am 25. September 2008 der 62. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover stand fest, dass die weltweit bedeutendste Branchenmesse neue Rekordmarken bei der Anzahl der Aussteller, der Internationalität sowie der belegten Ausstellungsfläche setzen wird. Die Zahl der Aussteller liegt mit rund 2’000 um ein Viertel über dem bisherigen Rekordjahr 2006, die Ausstellungsfläche wird mit 275’000 Quadratmetern um 10 Prozent grösser als vor zwei Jahren sein. Die IAA findet 2008 in einem noch guten konjunkturellen Umfeld statt. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt, Export und Produktion laufen auf hohem Niveau.
Die 62. IAA Nutzfahrzeuge werde die Fragen der nachhaltigen Mobilität und der Transporteffizienz umfassend behandeln. Das Motto der IAA „Nutzfahrzeuge: Für alle unterwegs“ unterstreiche den Dienstleistungscharakter dieser Schlüsselbranche, die für wirtschaftliches Wachstum im In- und Ausland unverzichtbar sei, so Matthias Wissmann
Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).
Ausbau der Verkehrsinfrastruktur notwendig
Wissmann weiter: „Wir wollen und müssen einmal mehr die unverzichtbare Rolle des Nutzfahrzeugs für die Versorgung der Bürger und das Funktionieren der Wirtschaft unterstreichen. Wir alle sollten berücksichtigen, dass zum Beispiel frisches Gemüse im Supermarkt den Einsatz von Lkw erforderlich macht, auch wenn mancher Autofahrer die Brummis auf der Autobahn als störend empfinden mag.“
Der VDA-Präsident wies allerdings auch darauf hin, dass der Lkw den Güterverkehr, der laut Prognosen in den nächsten 15 Jahren in Deutschland und Europa um 50 Prozent zunehmen werde, „nicht alleine stemmen“ könne: „Da werden alle Verkehrsträger – Lkw, Schiene, Binnenschifffahrt – gebraucht. Die Zeit der Grabenkämpfe zwischen ihnen muss endgültig der Vergangenheit angehören, jeder sollte seine Potenziale ausschöpfen, einzeln oder gemeinsam. Es ist genug Verkehr für alle da.“
Klar sei aber auch, dass der Lkw in vielen Anwendungsbereichen aufgrund seiner Flexibilität nicht durch andere Verkehrsträger ersetzt werden könne. Gleiches gelte für den Bus im öffentlichen Personenverkehr, zu dem es gerade in ländlichen Gebieten keine Alternative gebe. Im Reiseverkehr behaupte sich der Bus seit Jahren als eines der drei beliebtesten Reiseverkehrsmittel der Deutschen, nach Auto und Flugzeug. Wissmann betonte, dass das Nutzfahrzeug seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Verkehrssysteme und damit auch zur CO2-Minderung leisten werde. Dabei gehe es nicht nur um modernste Fahrzeugtechnik, sondern um optimierten Fahrzeugeinsatz, vorausschauendes Fahren und vor allem um dringend notwendige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Wissmann sprach sich für einen nachhaltigen Ausbau aus: „Es hilft nichts, wenn die Fahrzeuge sparsamer werden, aber zusätzlicher Kraftstoffverbrauch durch Staus und zäh fließenden Verkehr entsteht.
Die passive Sicherheit von Nutzfahrzeugen habe bereits ein hohes Niveau erreicht. Vordringlich sei nun die Verbesserung der aktiven Sicherheit, um Unfälle ganz zu vermeiden. Allein durch den Einsatz von ESP ließen sich 10 Prozent aller schweren Lkw-Unfälle vermeiden. Durch die Ausstattung der Lkw-Flotte mit abstandsgeregeltem ACC könnte die Zahl schwerer Lkw-Auffahrunfälle auf Autobahnen um bis zu 70 Prozent reduziert werden; mit Spurassistenzsystemen ließe sich jeder zweite Unfall, bei dem Fahrzeuge von der Fahrbahn abkommen, verhindern.
Des Weiteren meint Wissman, dass die kommende Erhöhung der Lkw-Maut in Deutschland, und auch in anderen Ländern, zu einer spürbaren Anhebung der Transport- und Logistikkosten führen werde. Die Pläne der EU-Kommission zur Einbeziehung von Umwelt- und Staukosten in die Maut – ohne Anrechnung bestehender Steuern und Abgaben – würden zu weiteren „Drehungen an der Kostenschraube“ zu führen. Wissmann betonte: „Die Kostenlawine, die auf das Güterkraftverkehrsgewerbe durch die hohen Dieselpreise und neue politische Rahmensetzungen zurollt, wird nicht ohne Auswirkungen für den Nutzfahrzeugmarkt bleiben.“ Die Nutzungskosten pro Lkw seien allein durch die gestiegenen Dieselpreise binnen Jahresfrist um 12’000 Euro gestiegen. Das Gewerbe sehe rund 3’000 Speditionen in Deutschland infolge des Dieselpreisanstiegs als konkursgefährdet an. „Daher sollte die Politik überlegen, ob sie mit immer neuen Kosten für den Lkw wirklich den richtigen Weg zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas im Sinne der Lissabon-Strategie gewählt hat“, sagte der VDA-Präsident.
Weltweit ist die Nutzfahrzeugindustrie eine Wachstumsbranche, die Produktion stieg 2007 – im sechsten Jahr in Folge – um 6 Prozent auf 11,7 Mio. Einheiten. Die Produktionsstandorte in Asien und Osteuropa werden immer wichtiger. So hat sich der Nutzfahrzeugmarkt in Indien in den letzten fünf Jahren verdreifacht. Auch für das laufende Jahr sei mit einem Zuwachs der globalen Nutzfahrzeugproduktion zu rechnen, erklärte Wissmann.
Mit Ausnahme Nordamerika und Japan zeigten sich die internationalen Nutzfahrzeugmärkte 2008 weiterhin in guter Verfassung. In den USA setzte sich die schwache Entwicklung des Vorjahres, ausgelöst durch den Vorzieheffekt im Zuge verschärfter Emissionsvorschriften, auch noch in den ersten Monaten 2008 weiter fort. Im ersten Halbjahr sank der Absatz mittelschwerer Fahrzeuge um 19 Prozent, der von schweren Fahrzeugen der Klasse 8 um 25 Prozent. Allerdings kann in der zweiten Jahreshälfte sowie im kommenden Jahr – nicht zuletzt aufgrund der weiteren Reduzierung der Emissionsvorgaben in 2010 – wieder mit einer positiveren Entwicklung beim Nutzfahrzeugabsatz gerechnet werden.
Der schwere Nutzfahrzeugmarkt in China liegt mit einem Zuwachs von 37 Prozent bis Mai nur knapp unter der Wachstumsrate des Vorjahres. Russlands Markt für schwere Nutzfahrzeuge, der 2007 um 48 Prozent zulegte, wird im laufenden Jahr um 14 Prozent wachsen, während der Markt für schwere Lkw in den Mercosur-Staaten im bisherigen Jahresverlauf sogar um 32 Prozent zunahm. In den neuen EU-Ländern stiegen die Verkäufe bis Mai insgesamt um 17 Prozent. In Westeuropa wurden im Bereich über 6 t seit Jahresbeginn 12 Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen. Im weiteren Jahresverlauf werden eine Normalisierung beim Absatz und damit ein Plus von 2 Prozent in den schweren Klassen erwartet. Der Absatz von 2 Mio. Einheiten im Transportersegment dürfte leicht unter Vorjahr liegen, er bewegt sich damit aber immer noch um gut 30 Prozent über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Im schweren Bereich zeichnet sich mit gut 350’000 Nfz sogar ein neuer Absatzrekord ab.
Quelle: IAA Hannover
Mob17_09.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Neue Spitzenwerte bei Ausstellern und Besuchern auf der 20. Automechanika
21. September 2008. Die 20. Automechanika hat ihre Rolle als führende Weltleitmesse der Automobilwirtschaft eindrucksvoll bestätigt. Detlef Braun: „Mit über 166.000 Besuchern aus insgesamt 146 Nationen und 4.680 Ausstellern aus 80 Ländern haben wir neue Spitzenwerte erreicht.
Der Anteil der internationalen Besucher ist auf rund 50 Prozent gewachsen. Wir freuen uns über neue Besuchergruppen aus Osteuropa und Lateinamerika.“ Der Geschäftsführer der Messe Frankfurt weiter: „Die Automechanika gehört zu den besten Messen in unserem Portfolio“, so Braun. „Sie ist eine Marke, der man heute weltweit vertraut. Mit der Automechanika 2008 haben wir Schwerpunkte gesetzt, die den Nerv der Zeit treffen. Klimaschutz ist die Herausforderung,
Innovationsfähigkeit und Lösungen für eine nachhaltige Mobiliät sind die Antwort. Auf der Automechanika konnten wir in diesen Tagen sehen, wie die Automobilindustrie Autofahren in
Zukunft noch sicherer, noch sauberer und effizienter machen kann.“
Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes betont, wieder einmal habe der Automobil-Servicemarkt eine beachtliche Stabilität und erfreuliche Perspektiven in Richtung
Investitionen, Innovationen und Weiterbildung gezeigt - und das in einer Phase instabiler konjunktureller Rahmenbedingungen. „Die 20. Automechanika hat eine richtungsweisende Kernbotschaft für die gesamte Automobilwirtschaft formuliert: Auch in einem Markt an der Sättigungsgrenze, wie dies in Deutschland der Fall ist, bestehen im Service gute Chancen für qualitatives Wachstum. Darauf kann das Kraftfahrzeuggewerbe aufbauen“, so Rademacher weiter.
Auf Service setzt auch die Robert Bosch GmbH, die bislang bei jeder Automechanika in Frankfurt vertreten war. Robert Hanser, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Automotive Aftermarket der Bosch-Gruppe: „Mit unseren neuen Produkten aus dem Bereich
Diagnostics und Ersatzteile wollen wir der ideale Partner für die Werkstätten der Zukunft sein. Wir haben zur Automechanika unseren neuen Diagnosetester vorgestellt, der einfach zu bedienen ist und die Arbeit der Werkstatt-Mechaniker bei der Diagnose effizienter macht. Mit unseren Prüfgeräten können die Werkstätten ihr Serviceangebot enorm verbessern. Die Resonanz hierzu war in den vergangenen Tagen enorm groß.“
Als positiv bewerten viele der Automechanika-Aussteller den Anstieg an internationalen Besuchern. Die Top-Drei-Besucherländer aus Europa sind nach Deutschland Großbritannien, Italien und Polen. Außerhalb Europas führen die Nationen USA, China und Brasilien.
WashTec, Anbieter von innovativen Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche, begrüßte erstmalig Gäste aus Russland, der Ukraine, Kasachstan, und Azerbajdjan. Thorsten Krüger, CEO fasst zusammen: „Für WashTec war die Automechanika 2008 wieder ein voller Erfolg. Dieses Jahr hatten wir Besucher aus mehr als 60 Ländern am Stand; ein Indiz dafür, dass die Automechanika, sehr zum Vorteil eines weltweit agierenden Unternehmens wie das unsere, ihren internationalen
Stellenwert weiter ausbaut. Momentan überlegen wir, an der nächsten Automechanika Moscow teilzunehmen.“ „Car Wash City“ hat die Erwartungen der teilnehmenden Aussteller in dem Segment Fahrzeugwäsche voll erfüllt. Manfred Mattmann, Prokurist der Otto Christ AG, Wash Systems, bemerkt: „Die Qualität der Besucher auf der Automechanika ist gestiegen – die Fragen sind gezielter. Wir sind seit Anfang an dabei und fühlen uns jetzt auf dem
neuen Freigelände wohl.“
Eco Efficiency hatte die Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH als das Leitthema für ihren Messeauftritt gewählt. Rolf Funk, Leiter Geschäftsfeld Industrielle Reinigungssysteme: „Wir haben damit genau den Zeitgeist getroffen, die Kunden wünschen sich heute ökologische und wirtschaftliche Lösungen zugleich. Für uns ist die Automechanika die wichtigste Messe weltweit zum Thema Fahrzeugwäsche und Reinigungslösungen.“
Eine weitere Neuerung neben dem Freigelände Südwest war auch die Produktgruppe IT & Management auf der Automechanika. Christiane Kappes, Geschäftsleitung Abis Reicom Car Concept GmbH: „Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Produktgruppe und haben viele neue Kontakte auf der Messe geknüpft. Die Automechanika Frankfurt ist unsere Messe und wir werden 2010 auf jeden Fall wiederkommen. Bisher haben wir uns mit unseren Software-Produkten auf den deutschsprachigen Raum konzentriert, das wird sich nun ändern.“
Auch das Schweizer Unternehmen ACR Braendli + Voegeli AG wird sein internationales Netzwerk ausbauen. Govind Menon, Sales und Marketing Director freute sich über den Besuch deutscher Automobilhersteller an seinem Stand: „Mit unserem Produkt E>GO haben wir
gewissermaßen das Radio im Auto neu erfunden, dafür gibt es einen großen Markt. Wir konnten in den letzten Tagen viele neue Aufträge akquirieren und auch internationale Kontakte knüpfen. Unsere Erwartungen hat die Messe weit übertroffen.“
Die Besucherzufriedenheit auf der 20. Automechanika lag bei 95 Prozent. Im Fokus des Interesses standen die Ergebnisse der Automechanika-Studie, der Automechanika Innovation Award und der grüne Besucherleitfaden, der sogenannte „Green Directory“, der Besucher erstmalig auf umweltrelevante Produkte und Dienstleistungen hingewiesen hat.
Erstmalig nutzten auch Verbände der Zulieferindustrie die Automechanika, um ihre Maßnahmen gegen Produktpiraterie vorzustellen. Im Schulterschluss mit Messe Frankfurt against Copying
präsentierten sich VREI, der Verein freier Ersatzteilemarkt e.V., CLEPA, der Europäische Verband der Automobilzulieferer und JAPIA, Japan Auto Parts Industries. Auch der amerikanische Verband MEMA (Motor & Equipment Manufacturers Association) plant eine engere Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt zu diesem Thema. Josef Frank, Director Aftermarket, CLEPA: „Wir haben hier auf der Automechanika unseren CLEPA-Sicherheitscode
vorgestellt und sind auf großes Interesse von Seiten der Endkunden, Großhändler und Werkstätten gestoßen. Mit einer Identifikationsnummer in Form eines DataMatrix-Barcodes können Artikel authentifiziert werden, und zwar 24 Stunden am Tag und sieben Tage die
Woche. Führende Hersteller aus ganz Europa unterstützen unsere Initiative von Anfang an, darunter Bosch, Conti Teves, Federal Mogul, GKN oder die Schaeffler Gruppe.“
Die nächste Automechanika findet vom 14. bis 19. September 2010 statt. Bilder und Automechanika-TV-Beiträge zu den einzelnen Messetagen finden Sie im Internet unter www.automechanika.com.
Quelle: Messe Frankfurt
Mob16_09.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Selbststeuernder Linienbus fährt Stationen exakt an. Moderne Technologien lassen Fahrzeuge ohne Fahrer auskommen
(im Blickpunkt 2)
Forscher der University of California in Berkeley (UCB) www.berkeley.edu haben ein magnetisches Leitsystem entwickelt, mit dessen Hilfe sich ein Bus selbst präzise lenken kann. Damit kann das Fahrzeug Stationen mit höchster Präzision ansteuern und so die Betriebseffizienz öffentlicher Linienbusse steigern. Bei einer Testfahrt auf öffentlicher Straße hat zwar noch ein Fahrer die Geschwindigkeit kontrolliert, doch das System könnte auch die komplette Steuerung des Busses übernehmen.
DAS UCB-System setzt auf in die Straßenoberfläche eingebettete Magnete als Leitsystem. Sensoren an Bord des Busses detektieren die Magnete und ein Computersystem nutzt die Information, um das Fahrzeug zu lenken. Bei der Testfahrt wurde demonstriert, wie der Bus eine Station auf einen Zentimeter genau anfahren konnte. Diese Präzision könnte beispielsweise dadurch einen effizienteren Betrieb ermöglichen, dass Rollstuhlfahrer einfach ohne spezielle Rampen zusteigen könnten, glaubt man an der UCB. "Die Demonstration ist ein wichtiger Schritt, um die Technologie vom Testgelände auf echte Straßen zu bringen", betont Wei-Bin Zhang, Leiter des Forschungsprogrammes.
Während bei der öffentlichen Vorführung noch ein menschlicher Fahrer Gas geben und bremsen musste, konnte das UCB-Team auf einem geschlossenen Testgelände schon eine vollautonome Fahrzeugkontrolle demonstrieren. Der Autopilot könnte aber jederzeit von einem menschlichen Fahrer deaktiviert werden. Das System ist sowohl für klassische Linienbusse als auch für moderne Transitkonzepte mit eigenen Busspuren vorgesehen. "Wir sehen ein steigendes Interesse von Transitbehörden an dieser Technologie, denn sie steigert die Effizienz von öffentlichen Bussystemen annähernd auf die Stufe von Stadtbahnen, aber zu deutlich geringeren Kosten", meint Zhang.
Nicht auf Magnete, sondern auf GPS, Trägheitsnavigation und 3D-Karten setzt der Ingenieur Anthony Levandowski, der einen Toyota Prius zum autonomen Fahrzeug "Pribot" aufgerüstet hat. Der Pribot hat eine 25-minütige Straßen-Testfahrt in San Francisco absolviert. Auf Basis von Laser-Messungen wurde eine 3D-Karte der Fahrtroute erstellt, berichtet Cnet. Mithilfe dieser Karte, GPS-Daten, einem inertialen Navigationssystem und Infrarot-Laser-Sensoren zum Abtasten der Umgebung konnte Pribot ohne gröbere Zwischenfälle die Strecke navigieren. Nur Kratzer von einer Rampenauffahrt habe es gegeben. Bis völlig selbstfahrende Fahrzeuge ein Standard werden, wird es wohl noch dauern. Eine Fahrhilfe für den Zubehörmarkt könnte es aber innerhalb von drei Jahren geben, so Levandowski. "Sie wird helfen die Spur zu halten, schonend nach links und rechts zu steuern, dem Kurvenverlauf zu folgen und das Tempo ans Vorderfahrzeug anzupassen", so der Ingenieur.
Quelle: pte, Berkeley/San Francisco
Mob15_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Flughafen Gatwick soll unter den Hammer kommen (im Blickpunkt 3)
BAA unter Verkaufsdruck - Fraport und Hochtief zeigen Interesse. Der britische Flughafenbetreiber British Airports Authority (BAA) www.baa.co.uk will den Londoner Flughafen Gatwick abstoßen. Wie das Verkehrsunternehmen heute, Mittwoch, bekannt gab, habe man sich in Absprache mit der spanischen Ferrovial, der die BAA seit Juli 2006 angehört, dazu entschlossen, den Verkaufsprozess für den Airport umgehend zu starten. Der Verkauf sei der Tochter des Mischkonzerns nach einer Prüfung der Wettbewerbssituation im britischen Flughafengeschäft durch die Kartellaufsicht bereits Mitte August dieses Jahres empfohlen worden. Demnach sei es für die BAA angebracht, sich von drei der sieben in Großbritannien betriebenen Airports zu trennen. Neben dem zum Verkauf stehenden Standort London Gatwick besitzt die BAA auch die Flughäfen Heathrow, Stansted, Southampton sowie die schottischen Flugverkehrsknotenpunkte Glasgow, Edinburgh und Aberdeen.

Die BAA zeigt sich indes zuversichtlich, in absehbarer Zeit einen potenziellen Käufer für den Flughafen zu finden. Dabei verweist BAA-CEO Colin Matthews darauf, dass "Gatwick einer der führenden Flughäfen in Europa ist, der 2007 von 35 Mio. Passagieren genutzt wurde". Ein endgültiger Prüfbericht für den Verkauf soll zwar erst Anfang 2009 erstellt werden, Fachleute vermuten aber, dass die nun erfolgte Verkaufsankündigung dahingehend interpretiert werden kann, dass die BAA dem eventuellen behördlichen Verkaufszwang zuvorkommen will. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, gelten unter anderem die deutschen Konzerne Hochtief und Fraport als mögliche Kaufinteressenten. Beide hatten erklärt, Beteiligungen an britischen Flughäfen unter Umständen in Erwägung zu ziehen.
"Von unserer Seite besteht ein generelles Interesse. Allerdings sind die genauen Konditionen noch nicht bekannt. Werden die Ausschreibungsbedingungen deutlicher, erfolgt eine genaue Prüfung, auf deren Ergebnis wir dann entscheiden, ob wir uns engagieren oder nicht", sagt Fraport-Sprecher Klaus Busch gegenüber pressetext. Der deutsche Baudienstleister Hochtief hingegen will ebenfalls das "Engagement prüfen", wie es heißt. Man wolle aber noch warten, bis der Verkauf offiziell angekündigt werde und die Einzelheiten nähergehend bekannt seien. Das Investitionsvolumen, das ein möglicher Käufer für das britische Drehkreuz aufbringen müsste, liegt Medienberichten zufolge bei 2,5 Mrd. Pfund (rund 3,2 Mrd. Euro). Obwohl die britische Wettbewerbsbehörde zum Verkauf von drei BAA-Flughäfen rät, will der Flughafenbetreiber voraussichtlich am größten Londoner Airport Heathrow festhalten.
Quelle : pte, London/Frankfurt am Main
Mob14_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Lausanne erhält steilste U-Bahn der Welt (im Blickpunkt 4)
Sechs Kilometer lange Strecke weist bis zu elf Prozent Gefälle auf. Heute Donnerstag, weiht Bundesrat Moritz Leuenberger in Lausanne die erste U-Bahn der Schweiz ein. Am dreitägigen Volksfest dürfen die Stadtbewohner die neue "M2" www.t-l.ch schon einmal testen. Richtig in Betrieb geht die schrägste U-Bahn der Welt mit einer Neigung von bis zu elf Prozent jedoch erst im Oktober. Durch das Gefälle von bis zu elf Prozent, welche die neue U-Bahn von Ouchy am See (373 Meter) auf der Bergstrecke bis hinauf nach Epalinges (711 Meter) überwindet, gleicht die U-Bahn von Lausanne einer Mischung von Bergbahn mit Pariser Metrocharme. Zwar sehen die Waggons auf den ersten Blick wie diejenigen in Paris aus, doch ist die Neigung in allen Türen der zehn Stationen und bei den Bahnwaggons zu sehen. Alles wirkt schief.

Die Gestaltung der Türen war folglich auch eines der Hauptprobleme der neuen U-Bahn. Diese müssen millimetergenau wie bei einer Lifttüre aufeinanderpassen. Eine andere Herausforderung war die zielgenaue Anhalteautomatik der führerlosen Bahn. So muss sowohl die Temporeduktion haargenau berechnet werden, um mit dem Bremsvorgang den exakten Haltepunkt ansteuern zu können. Was in der Ebene gut funktioniert, ist in der Steillage viel komplizierter. "Die Kinderkrankheiten" der im Ausland erprobten Steuerung bringen Metro-Chef Olivier Français nicht aus der Ruhe. Der Bauingenieur und FDP-Nationalrat vertraut auf die Technik: "Der vollautomatische Betrieb macht das System leistungsfähiger und sicherer, weil es menschliche Unzulänglichkeiten ausschliesst."
Auch beim Verkehrsleit- und Sicherheitssystem kommen neue technische Innovationen des französischen Herstellers Alstom zum Zug. Jeder Zug sendet drei Mal pro Sekunde ein Signal an die Leitstelle, das vom zentralen Rechner mit den Positionen der anderen Bahnen verglichen wird. Der Bordcomputer errechnet dann, wie nahe ein Zug dem voranfahrenden näher kommen darf. Technisch wäre ein 90-Sekunden-Takt möglich. Doch dies würde mehr als die 15 Züge erfordern, welche die Lausanner gekauft haben. So wird die "M2" in der Regel im Sechs-Minuten-Takt auf der sechs Kilometer langen Strecke fahren. Die U-Bahn hat eine Kapazität von bis zu 6.600 Personen pro Stunde in jeder Fahrtrichtung und kann bis zu 60 km/h schnell sein.
Die Kosten für den Bau der Metro betrugen 736 Mio. Franken (490 Mio. Euro). Wie ihr Vorbild in Paris fährt die Lausanner Metro auf Pneus, die mit Stickstoff gefüllt sind. "Zwar gibt es auch Eisenräder, die werden aber nur bei den Weichen benutzt oder falls ein Pneurad einmal ausfällt", erklärt der Verantwortliche für die Lausanner Verkehrsbetriebe, Michel Buthion, gegenüber pressetext.
Die Boomregion Lausanne will bis 2020 um 40.000 Einwohner und 30.000 Arbeitsplätze wachsen. Dazu braucht es den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes und ein Umdenken der Pendler aus den 23 Gemeinden rund um Lausanne, die durch den Bevölkerungszuzug zusammenwachsen. Denn bisher benutzen nur zwölf Prozent der Personen Bus oder Bahn, derweil 38 Prozent mit dem Auto ins Geschäft fahren. Eine Trendwende ist daher ohne Grossinvestitionen obsolet. "Ohne dieses Angebot müssten wir bald Schneisen in die Stadtquartiere schlagen", sagt der Leiter des Agglomerationsprojektes PALM, René Spahr.
Quelle: pte, Lausanne
Mob13_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Metro in Lausanne schneller und leiser dank Michelin Reifen (im Blickpunkt 4)
Die Stadt Lausanne feiert die Eröffnung der ersten Metro in der Schweiz. Eine wegweisende Neuerung der Metro m2 ist die Gummibereifung von Michelin. Gegenüber der früheren Zahnradbahn erlaubt sie höhere Geschwindigkeiten bei bedeutend mehr Komfort für die Fahrgäste. Die neue Metro ersetzt die frühere, 1,5 km lange Zahnradbahn Lausanne-Ouchy, wurde aber auf 6 km bis zur Station Croisettes, am Ortseingang von Epalinges, verlängert.
Die steilste Metro der Welt und die erste Metro in der Schweiz, die auf Gummibereifung fährt: Mit der neuen Metro m2 feiert die Stadt Lausanne in diesen Tage nicht nur die Eröffnung eines Kernstücks im öffentlichen Transportnetz. Sie krönt mit den Eröffnungsfeierlichkeiten auch eine technische und organisatorische Pionierleistung.
Die Pariser Metro in Lausanne
Die Grundkonstruktion beruht auf der Technologie, die aktuell bei der Pariser Pneumetro eingesetzt wird, wobei die insgesamt 15 Züge in Lausanne jeweils nur zwei Wagen haben. Der grosse Unterschied und die damit verbundene technische Herausforderung liegt in der geografischen Situation von Lausanne. Mit einer Höhendifferenz von 336 m zwischen Ouchy und der Endstation Croisettes, einer durchschnittlichen Steigung von 5,7% und einem maximalen Gefälle von 12% weist die m2 in Lausanne den grössten Höhenunterschied aller Metros der Welt auf.
Gummireifen statt Zahnradbahn
Diese Höhenunterschiede und die gestiegenen Anforderungen an den Fahrkomfort führten zu einer Lösung, wie sie in der Schweiz erstmals zum Einsatz kommt. Die neue Metro m2 rollt auf Gummireifen von Michelin, ähnlich dem System, wie es sich heute bereits auf den Linien 1 und 14 der Metro (RATP) in Paris und in der Metro von Santiago de Chile bewährt.
Die Wahl von Gummireifen anstelle der früheren Zahnradbahn bietet verschiedene Vorteile. So eignet sich die Gummibereifung bestens, um bei den extremen Steigungen und dem starken Gefälle der m2 in Lausanne optimale Haftung zu gewährleisten. Sie ermöglicht es auch, sehr kurze Beschleunigungs- und Bremsphasen zwischen den Haltestellen umzusetzen und eine hohe Geschwindigkeit zu fahren. In Lausanne werden die Züge mit Tempi bis zu 60 km/h verkehren – mit Wartezeiten von nur knapp drei Minuten zu Spitzenzeiten. Den grössten spürbaren Vorteil bietet die Gummibereifung aber sicher den Passagieren, die einen sehr hohen Fahrkomfort geniessen können.
Metro mit Gummireifen – eine Pionierleistung von Michelin
Die Technologie der gummibereiften Metro basiert auf einem System, das in Partnerschaft zwischen Metro-Konstrukteuren und Michelin entwickelt wurde. Bereits ab 1956 wurden in Paris die Metro Linien 1,4, 6 und 11 von den konventionellen Normalspur-Gleisen auf gummibereifte Fahrzeuge umgestellt. Die neue, 1998 eröffnete vollautomatische Linie 14 fährt seit Beginn auf Gummireifen. Wie in Lausanne handelt es sich auch hier um ein führerloses System und um einen sehr schnellen Zug mit relativ weiten Strecken zwischen den Haltestellen.
Für ihre Metros, Bahnen und U-Bahnen setzen inzwischen – Lausanne eingerechnet – nicht weniger als 33 Städte in insgesamt 12 Ländern (Kanada, Mexiko, Chile, Frankreich, Italien, Schweiz, Japan, Taiwan, China, Malaysia, USA und Korea) auf die Gummibereifung von Michelin.
Falls Sie Fotos von der Eröffnung der m2 mit Charles Aeby, Directeur Commercial Michelin Suisse erhalten möchten, kontaktieren Sie bitte die Pressestelle Michelin Schweiz.
Quelle : nyou, Michelin Pressestelle, Brügg
Mo12_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das neue Duden-Taschenbuch "Hirndiebstahl im Sparadies" erklärt 400 nagelneue Wörter der deutschen Sprache
(im Blickpunkt 5)
Annehm-Nanny, Fotofalle, Glamourfaktor, Handyholic, Infostress, Lexikonattacke, Speeddating, Zeitschlitz? Das neue Lesebuch "Duden - Hirndiebstahl im Sparadies" präsentiert 400 nagelneue Wörter der deutschen Sprache, die so (noch) nicht im Duden stehen. Das Buch hat 160 Seiten und umfasst 13 Themenkapitel, auf die sich die originellen Wortneuschöpfungen und Neuwörter verteilen. Jedes Kapitel listet "seine" Wörter alphabetisch geordnet auf. Statt klassischer Wörterbucheinträge gibts kurzweilig und witzig geschriebene Texte, die die Wörter erklären. Der mit zahlreichen Karikaturen illustrierte Dudenband ist ab sofort für 10,95 Euro im Buchhandel und - als E-Book - im Downloadshop von Duden erhältlich.
Das Themen- und das dazugehörige Wörterspektrum reichen von "Gesellschaft" (Altersfalle, Retrotrend ...), "Sport und Freizeit" (Gigathlon, Optionsticket ...), "Informationstechnologie"
(Cyberstalking, Mitmachnetz ...), "Fernsehen und Kino" (Gustotainment, Quiztourismus ...) über "Ernährung" (Ampelkost, Essensverwahrlosung ...), "Bildung" (Hochschulmaut, Lehrerrating ...), "Auto und Verkehr" (Feinstaubrechner, Schlafwarner ...), "Gesundheit" (Lifestylemedikament, Patientenbegleiter ...), "Wissenschaft" (Biogerontologe, Stauforscher ...) bis hin zu "Telekommunikation" (Handyparker, skypen ...), "Technik" (Fotofalle, Klimasocke ...), "Biotechnologie" (Biobank, Leuchtenzym ...) und "Wirtschaft" (Friendraising, Guerillamarketing ...).
Ein Register zum schnellen Nachschlagen der verzeichneten Wörter rundet den Dudenband "Hirndiebstahl im Sparadies" ab.
Viele der vorgestellten Wörter haben durchaus eine Chance, eines Tages in den Duden-Wörterbüchern verzeichnet zu werden; vorausgesetzt, sie bürgern sich im Sprachgebrauch ein. Biopiraterie, Onlineapotheke oder Turboabitur beispielsweise zählen aktuell zu den aussichtsreichen Kandidaten. "Wie kommt ein Wort in den Duden?" - Wer sich für die Antwort auf diese sehr häufig gestellte Frage interessiert, liest am besten den gleichnamigen aktuellen Beitrag auf der Website des Dudenverlags unter dem Menüpunkt "Deutsche Sprache".
Weitere Informationen zum aktuellen (Software)programm des Dudenverlags finden sich unter www.duden.de/neuerscheinungen.
Auf der Frankfurter Buchmesse (15. bis 19. Oktober 2008) präsentiert sich der Dudenverlag in Halle 3.0 am Stand C 167
Quelle: Dudenverlag
Mob11_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------  
Bösiger weiter auf Platz zwei (im Blickpunkt links)
Der 7. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship im belgischen Zolder verlief vor insgesamt 17.500 Zuschauern nicht so ganz nach den Vorstellungen des Schweizer Titelverteidigers Markus Bösiger. Der Samstag begann eigentlich, wie es besser nicht hätte kommen können. Auf regennasser Piste gewann Bösiger das Zeittraining mit ungewöhnlich großem Vorsprung vor dem MAN-Piloten Antonio Albacete (ESP) und seinem tschechischen Buggyra-Freightliner Teamkollegen David Vrsecky. Doch der Start im anschließenden Quali-Race verlief nicht gerade optimal.
Albacete zog am Polesetter vorbei und ging noch vor der ersten Kurve in Führung. Bösiger klebte anschließend zwar förmlich an der Stoßstange des roten MAN, doch der spanische Routinier konnte seinen Sieg schließlich mit einer knappen halben Sekunde ins Ziel retten. Auf dem dritten Platz folgte Vrsecky vor dem österreichischen Renault-Piloten Markus Altenstrasser.
Im Championship-Race gab sich Albacete wieder keine Blöße, verteidigte seine Führung gegen die permanenten Angriffe Bösigers und überquerte erneut mit knappem Vorsprung die Ziellinie als Sieger. Das Podium vervollständigte Vrsecky.
So ging denn auch die Teamwertung klar an die beiden Buggyra-Piloten Bösiger und Vrsecky.
Beim Zeittraining am Sonntag wollte man zunächst seinen Augen nicht trauen. Nach einer sanften Einführungsrunde bogen die beiden Buggyra-Freightliner in die Boxengasse ein. Die Konkurrenz mutmaßte schon Bremsprobleme. Doch die Mechaniker standen eher tatenlos herum, und die Piloten saßen ganz relaxed in ihren RaceTrucks. Währendessen hatten mit Albacete, Jochen Hahn (GER) und Chris Levett (GBR) drei MAN-Piloten die bis dahin schnellsten Runden absolviert. Erst wenige Minuten vor Schluss setzten sich dann die beiden blauen Buggyra-Trucks in Bewegung. Anfangs sah es nicht so aus, als würde diese ungewöhnliche Taktik von Erfolg gekrönt sein. Doch dann setzte sich zunächst Bösiger mit einer Fabelrunde an die Spitze - und letzter Sekunde fuhr Vrsecky noch einmal 46 Tausendstel schneller.
Der Start zum Quali-Race war eine sichere Sache für Polesetter Vrsecky. Doch schon wenig später zog der Schweizer am Teamkollegen vorbei. Das Buggyra-Duo fuhr einem klaren Doppelsieg entgegen, und Albacete passierte knapp vor Hahn als Dritter die Ziellinie.
Das abschließende Championship-Race verdarb dann aber letztendlich etwas die Stimmung Bösigers. Schon in der ersten Runde verlor der Schweizer die Führung an Vrsecky, irgendwie schien es nicht so recht mit dem Schalten zu klappen. Dennoch hielt das Buggyra-Duo die Verfolger mit Albacete an der Spitze auf Distanz. Plötzlich jedoch verlor der Schweizer denKontakt zu Vrsecky, der Motor seines Freightliners verlor offensichtlich an Leistung. Zunächst zog Albacete beinahe mühelos am Titelverteidiger vorbei, dann auch noch Hahn und die beiden französischen MAN-ler Jean-Phillippe Belloc und Dominique Lacheze. Innerhalb weniger Runden war Bösiger um mehr als 40 Sekunden zurückgefallen, am Ende blieben nur die 6 Punkte für den sechsten Platz.
Die Teamwertung des Sonntags ging erneut an Buggyra. Im Championat liegt Vrsecky mit 335 Punkten weiter in Führung vor Bösiger (304), Albacete (299) und Hahn (215).
Schon in einer Woche, am 20.und 21. September, findet der 8.Lauf der FIA European Truck Racing Championship auf dem Traditionskurs Circuit Bugatti in Le Mans statt.
Mob10_09.2008
Weitere Informationen finden Sie hier >
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wie funktioniert eigentlich
Truckracing? (im Blickpunkt rechts)
 Truckracing, gigantisch, faszinierend, beeindruckend
5 Tonnen Eisen und Stahl, rund 1500 PS, mehr als 5000 NM Drehmoment, in knapp über 5 Sekunden zur abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, mehr als 1 Liter Diesel pro Kilometer, das sind die Kurzdaten für einen SuperRaceTruck.
Beinahe jeder kennt den Truck Grand Prix am Nürburgring. Kaum aber jemand weiss, dass dies nur eines der zehn Rennen zum FIA European Truck Racing Cup ist. Nach der Formel 1 die populärste Motorsportserie in Europa. Allein bis zu 240’000 Fans pilgern Mitte Juli Jahr für Jahr in die Eifel, fast 800’000 Zuschauer zieht dieses gigantische Spektakel europaweit an. Wahrlich imposant und gigantisch ist auch das, was die Renntrucks bieten.
Knapp über 5 Sekunden benötigt ein SuperRaceTruck bis zu seiner automatisch abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, und ebenso schnell wird der Koloss aus 5 Tonnen Stahl und Eisen wieder auf Null heruntergebremst, bis die Bremsen glühen. Welch brachialen Kräfte dazu nötig sind, kann man nur erahnen. Was die Maschinen ganz genau leisten, damit will zwar niemand so recht herausrücken, doch die aktuellen SuperRaceTrucks liegen bei etwa 1500 PS, wobei sie die unvorstellbare Kraft von weit mehr als 5000 NM entfalten. Ein Formel1-Renner erreicht nicht einmal ein Zehntel dessen.
Wie diese filigranen, windkanaloptimierten Gebilde ist auch solch ein SuperRaceTruck ein echtes High-Tech-Produkt. Ausser der Silhouette haben diese Rennmaschinen nicht mehr viel mit dem gemeinsam, was der normale Trucker so tagtäglich über die Straßen bewegt. Nicht von der Technik her, und erst recht nicht, was das Feeling betrifft, das einen überkommt, wenn man in einem solchen Ungetüm über die Pisten rast.
Historie
Der FIA European Truck Racing Cup wird in zwei Klassen ausgefahren, mit den SuperRaceTrucks, letztendlich reine Rennfahrzeuge, und den seriennäheren RaceTrucks.
Begonnen hatte all das Anfang der 80er mit ganz normalen Strassen-LKWs. Und wie so oft bei solchen Verrücktheiten hatte auch hier die Idee ihren Ursprung in den USA. Während der Woche reine Transportvehikel, sollten die Giganten der Strasse an den Wochenenden dann einmal zeigen, was wirklich in ihnen steckt, ohne die Zwänge der Strassenverkehrsordnung
und 30 Tonnen Ballast im Rücken.
Zuerst hatten sich in Europa die Franzosen und Engländer vom Truckracing-Bazillus infizieren lassen, bald gab es solche Rennen auch auf der iberischen Halbinsel, und bereits 1986 den ersten Truck GP am Nürburgring. Mehr als 100’000 TruckRace-Verrückte waren es schon damals. Gestartet wurde in drei Klassen, nach Hubraum getrennt, bis knapp 12 Liter, bis etwas über 14 Liter und in der "Königsklasse" hatten die Motoren gar 18,5 Liter, bei einem Mindestgewicht zwischen 5 und 6 Tonnen.
Schnell erkannten die Verantwortlichen, welch riesiges Potential hier lag, und das in jeder Hinsicht. Aus den Alltagstrucks wurden Hochleistungs-Rennfahrzeugen, einzelne Teams erhielten schon bald Werksunterstützung, und auch die FIA wurde auf die überaus populäre Motorsportart aufmerksam. So gab es denn ab 1989 eine offizielle Europameisterschaft. Profipiloten aus dem Tourenwagenserien, vom Motorradrennsport oder gar aus der Formel 1 verdrängten die rennfahrenden Trucker aus den Cockpits der Spitzenfahrzeuge. Die Truckrace-Etats von Mercedes-Benz und MAN erreichten höhere Millionenbeträge. Die Industrie hatte das Truckracing als exzellentes Test- und Betätigungsfeld für Neuentwicklungen entdeckt. Die Kluft zwischen den Werkteams und den restlichen Teilnehmern wurde immer größer. Eine neue Klasseneinteilung - nicht nur mehr nach Hubraum - war unumgänglich. So gab es denn ab der Saison 1994 die "kleine" Klasse der RaceTrucks, die auf Serienfahrzeugen beruhten. Der Hubraum unterlag keiner Einschränkung, allerdings gab es einen Luftmengenbegrenzer. Die Trucks hatten mindestens 5800 KG auf die Waage zu bringen, waren sie mit Trommelbremsen ausgestattet, lag das Mindestgewicht bei 5500 KG. In der "großen" Klasse der SuperRaceTrucks durfte man mit maximal 12 Liter großen Maschinen an den Start gehen, die Fahrzeuge mussten mindestens 5000 KG wiegen. Ansonsten war diese Klasse relativ frei von weiteren Auflagen. Die Innovationsbestrebungen nicht nur der LKW-Hersteller selbst, sondern auch der Zulieferer nahmen ungeheure Ausmasse an.
Mit DAF griff ein weiterer europäischer Grosskonzern ins Geschehen ein, und man erwartete bald auch das Engagement von Volvo, Scania, Renault, Iveco usw. Die Rennen um den FIA European Truck Racing Cup erreichten eine ungeheure Popularität, regelmässige TV-Berichte auf Eurosport trugen kräftig dazu bei. Einzig in Deutschland war von diesen spektakulären Ereignis in den Medien so gut wie nichts zu sehen. Dennoch wurde der Truck GP neben dem Formel 1-Event das Nürburgring-Ereignis schlechthin. Fast eine viertel Million Zuschauer kamen in die Eifel. Zu volkstümlichen Preisen erlebten sie im frei zugänglichen Fahrerlager nicht nur Motorsport zum Anfassen, sondern um die Rennen herum wurde ihnen auch noch einiges an Show, Musik und Vergnügungen unterschiedlichster Art geboten. Der Truck GP war hier ein echter Trendsetter.
Zum Ende der Saison 1999 auf dem Höhepunkt eigener Erfolge erklärte DAF seinen Rückzug aus dem Truckracing, da allein für die Weiterentwicklung der Racetrucks Entwicklungspotential in nicht mehr zu verantwortender Grössenordnung gebunden sei. Tatsächlich hatten die Kosten ungeahnte Höhen erreicht. 2001 änderte Mercedes-Benz sein Konzept der Werksunterstützung grundlegend, überließ die Verantwortung nun vornehmlich den einzelnen Teams, nachdem sich der Stuttgarter Autobauer in den Jahren zuvor mit grösster Akribie um jede Kleinigkeit gekümmert hatte. Als dann zum Saisonende MAN, zuvor hatte man alles gewonnen, was es zu gewinnen gab, den Rückzug aus der SuperRaceTruck-Klasse verkündete, meinte man auch in der Konzernzentrale von DaimlerChrysler, es sei sinnlos, als einzig verbliebener Gross-Hersteller möglicherweise nur noch gegen sich selbst anzutreten. Die wirtschaftliche Situation auf dem Nutzfahrzeugsektor hatte sich dramatisch verschlechtert, so dass kaum Aussicht auf einen Truckracing-Einstieg anderer Hersteller bestand.
Neuanfang: Die "Kleinen" werden immer grösser
Sowohl Mercedes als auch MAN beorderten ihre Werksfahrzeuge zurück, und so gab es eigentlich nur noch einen wettbewerbsfähigen SuperRaceTruck, den Caterpillar des englischen TRD-Teams mit dem Finnen Harri Luostarinen am Steuer. Der Buggyra des neuen tschechischen Teams von Martin Koloc mit "Mr. Truckracing" Gerd Körber im Cockpit hatte nicht ein einziges Mal die Zielflagge gesehen, dem Tatra von Stan Matejovsky fehlte es an Leistung, alle anderen Teams waren ohne Fahrzeug. Da gewann plötzlich die in den Augen der meisten Truckracing-Fans eh stark vernachlässigte RaceTruck-Klasse an Bedeutung. Einzelne Teams wechselten von der "grossen" in die "kleine" Klasse, und auch MAN versprach, sich hier weiter zu engagieren. Schon immer gab es in dieser Gruppe die grössten Starterfelder, die spektakulärsten Starts und die spannendsten Rennen.
Und je mehr Fahrzeuge am Start, desto größer das Spektakel. Wenn die riesigen Renntrucks nach dem fliegenden Start in breiter Phalanx auf die erste Kurve zuschossen, riss es seit jeher die Zuschauer von den Sitzen, denn jedermann wusste, in dieser Formation passen die dort nicht durch. Nur selten kamen die Trucks unbehelligt aus der ersten Runde zurück. Manöver, die in anderen Motorsportserien Entsetzen hervorgerufen und unweigerlich die Eliminierung der Beteiligten zur Folge hätten, weil die Fahrzeuge sich in den Fangzäunen jenseits der Leitplanken wiederfinden würden, entfachen im Truckracing Begeisterungsstürme der Zuschauer. Denn hier weiss der Fan, es passiert nichts. Antitschen und Anklopfen gehört dazu. Zerbersten dabei Karosserieteile, sieht das zwar spektakulär und gefährlich aus, beeinträchtigt aber nicht unbedingt die Trucks an ihrer Weiterfahrt. Nicht selten standen die Truckracer mit den lädiertesten Karossen auf den obersten Stufen des Sieger-Treppchens.
Trotz der oft wesentlich spektakuläreren Rennverläufe in der kleinen Klasse, behielten die SuperRaceTrucks gerade auch in den Augen vieler Zuschauer weiterhin den Status der Könige. Und obwohl Anfang 2002 die Serie der Grossen vielfach für tot erklärt wurde, lieferten sich anschliessend fünf Privatteams mit insgesamt gerade mal 7 SuperRaceTrucks die wohl spannendste Saison der letzten Jahre, als Gerd Körber noch im letzten Rennen am Lausitzring Harri Luostarinen den sicher geglaubten Titel entriss. 2003 waren es dann nur noch vier Teams, die mit 6 Trucks in einer nicht weniger spannenden Saison um die Podiumsplätze kämpften. 2004 könnte also durchaus das letzte Jahr der SuperTrucks im FIA European Truck Racing Cup werden, obwohl es Peter Müller und seinem Deutsche Post World Net Team gelungen ist, mit Volkswagen endlich mal wieder einen Grosshersteller ins Truckracing-Boot zu ziehen.
SuperRaceTrucks und RaceTrucks
Seit 1994 gibt es diese Unterscheidung. Die SRT müssen im Gegensatz zu den RT nicht auf einem Serienfahrzeug basieren. Man kann also solch einen Renntruck letztendlich die jeweils besten Teile nutzend zusammenbauen oder auch entsprechend den FIA-Vorgaben völlig neu konstruieren. Eigentlich so, wie ein F1-Renner auch gebaut wird. Im Laufe der Jahre wurden die technischen Regeln im Detail immer mal wieder modifiziert, im Prinzip haben aber die meisten 5 Tonnen wiegenden SRT seit Jahren um die 1500 PS, das Drehmoment ist mittlerweile auf weit über 5000 NM gestiegen. Alle fahren das gleiche ZF-Automatikgetriebe.
Die RaceTrucks hingegen entsprechen eher den Tourenwagen. Die Seriennähe muss gewahrt bleiben, die Vorgaben der FIA sind recht eng. Doch auch hier erreichen die Motoren, die wegen der besseren Gewichtsverteilung in die Mitte gewandert sind, mittlerweile bis zu 1100 PS und 5000 NM. Geschaltet wird hier noch per Hand, meistens ein ZF 16 Gang Getriebe, wovon allerdings eigentlich nur die obersten Gänge auch genutzt werden. Das Mindestgewicht liegt bei 5.800 KG, RaceTrucks mit Trommelbremsen dürfen 300 KG leichter sein.
Obwohl sämtliche Renntrucks einen unglaublichen Durst entwickeln, etwa 1 Liter Diesel pro Kilometer, haben sie ausgesprochen kleine Tanks, Die Renndistanzen im Cuprennen liegen nämlich auch gerade mal bei rund 50 KM, das QualiRace ist noch kürzer. Stattdessen haben die Renntrucks einen außerordentlich großen Wasservorrat dabei. Die ständig an der Grenze zur Überbelastung stehenden Bremsen, werden nämlich durch einen permanenten Wasserstrahl gekühlt. Funktioniert diese Kühlung nicht so recht, sind die Bremsen im Nu rotglühend.
Die SuperRaceTrucks fahren mittlerweile nur noch zwei Rennen an einem Wochenende, das QualiRace und das Cuprennen, für das der Sieger die doppelte Punktzahl für das Championat einstreichen kann.
Die RaceTrucks haben die alte Ordnung beibehalten und tragen sowohl samstags als auch sonntags das volle Programm aus, mit jeweils einem QualiRace und einem Cuprennen.
Kuriosa mehr >
Aktuellste News aus der Szene mehr >
Quelle: www.truckracing.de
Mob09_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Transport- und Schulungshelikopter EC635 aus der Endmontage (im Blickpunkt 2)
Der erste von 16 in Alpnach endmontierten "Leichten Transport- und Schulungshelikopter" (LTSH) EC635 ist termingerecht der Schweizer Luftwaffe abgegeben worden.
Am 28. August wurde der erste in der Schweiz endmontierte "Leichte Transport- und Schulungshelikopter" EC635 der Luftwaffe übergeben. 16 der 20 neu beschafften Maschinen werden durch die RUAG Aerospace in Alpnach als Unterlieferant von Eurocopter endmontiert.
Die ersten drei im Eurocopter-Werk in Donauwörth hergestellten "Leichten Transport- und Schulungshelikopter" (LTSH) wurden der Luftwaffe am 19. August übergeben. Am vierten Helikopter, welcher für die Ausbildung eingesetzt wurde, führt Eurocopter zurzeit fällige Wartungsarbeiten durch, bevor dieser im September der Luftwaffe abgegeben wird.
Mit der Abgabe des ersten EC635 aus der Endmontage Alpnach ist ein weiterer Meilenstein termingerecht erreicht worden.
Mit dem Rüstungsprogramm 05 wurden 20 Maschinen des EC635 als Ablösung für die seit rund 45 Jahre im Einsatz stehenden Alouette III bewilligt. Die Ablieferung aller Maschinen an die Schweizer Luftwaffe soll bis 2010 erfolgen.
Quelle: Bundeskanzlei
Mob08_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Vollständig überarbeitete englische Übersetzung der Bundesverfassung (im Blickpunkt 3)
Die Bundeskanzlei hat die englische Übersetzung der Bundesverfassung vollständig überarbeitet und soeben veröffentlicht. Neben den landessprachlichen Texten bietet sie nun also eine weitere Sprachversion an und trägt so der gewachsenen Nachfrage Rechnung. Die englische Fassung kann von der Website des Bundes (www.admin.ch) als PDF-Datei heruntergeladen oder im HTML-Format angezeigt werden.
Die überarbeitete englische Übersetzung der Bundesverfassung wurde vor der Veröffentlichung externen Fachleuten und dem Bundesamt für Justiz zur Begutachtung vorgelegt. Hervorgegangen ist sie aus einem laufenden Projekt, in dem die Bundeskanzlei der Öffentlichkeit ausgewählte Bundeserlasse auf Rätoromanisch und Englisch zur Verfügung stellt.
Bei allen englischen (und rätoromanischen) Übersetzungen amtlicher Texte des Bundes wird die Struktur der Systematischen Sammlung des Bundesrechts übernommen. Dies ermöglicht einen leichteren Zugriff auf die amtssprachlichen Fassungen der betreffenden Erlasse. Die Texte können als PDF-Dateien heruntergeladen oder im HTML-Format angezeigt werden.
Die Auswahl englischer Texte der Bundesbehörden ist derzeit noch begrenzt, doch wird die Sammlung nach und nach um weitere Übersetzungen ergänzt. So sollen mit der Zeit auch englische Versionen von wichtigen Erlassen des öffentlichen und des privaten Rechts angeboten werden. Diese Übersetzungen dienen allerdings lediglich Informationszwecken; sie haben keine Rechtskraft. Im Übrigen ist nicht vorgesehen, alle Bundeserlasse ins Englische zu übersetzen.
Englische Übersetzungen von Erlassen des Bundesrechts sind zu finden > hier
Quelle: Bundeskanzlei
Mob07_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ASTAG: Schweizer Verlagerungspolitik hat Schiffbruch erlitten (im Blickpunkt 4)
Die jüngsten Zahlen zum alpenquerenden Güterverkehr machen deutlich, dass die Schweizer Verlagerungspolitik definitiv gescheitert ist. Erneut haben im ersten Semester 2008 sowohl die Lastwagenfahrten als auch die Gütermengen auf der Strasse zugenommen. Laut Angaben des Bundes sind dafür vor allem zu tiefe LSVA-Ansätze verantwortlich. In Wahrheit wird die Verkehrsmittelwahl jedoch stark von Qualitätsmerkmalen bestimmt. Statt neuen Zwangsmassnahmen, braucht es deshalb eine Neuausrichtung der Verkehrspolitik.
Für den Schweizerischen Nutzfahrzeugverband ASTAG steht schon lange fest, dass die bisherige, von links-grünen Kreisen dominierte Verkehrspolitik nicht funktioniert. Diese Einschätzung wird nun – einmal mehr – bestätigt durch den neuesten Semesterbericht des Bundes zur Mengenentwicklung im alpenquerenden Güterverkehr. Dieser weist nach 2007 erneut ein gesteigertes Wachstum des Strassentransports aus. So stiegen im ersten Halbjahr 2008 sowohl die Anzahl der Lastwagenfahrten um 3,8 Prozent als auch die transportierte Gütermenge um 4,1 Prozent, während die Zunahme auf der Schiene nur 3,2 Prozent betrug.
Liberalisierung statt Kontingentierung
Angesichts dieser Entwicklung versucht der Bund nun verzweifelt, mit weiteren Zwangsmassnahmen zulasten des Strassenverkehrs die Verlagerung zu erzwingen. Indessen schaden die vorgeschlagenen Massnahmen nur dem Wirtschaftsstandort Schweiz, sind aber für die angestrebte Verkehrsverlagerung völlig nutzlos. Dazu gehört auch die Alpentransitbörse, die eine staatliche Kontingentierung von Durchfahrtsrechten und damit nochmals eine Kostensteigerung für die Schweizer Wirtschaft mit sich brächte. Es erstaunt deshalb nicht, dass auch Wirtschaftskreise einer Alpentransitbörse nur zustimmen, wenn für den Binnen-, Import- sowie Exportverkehr klare Ausnahmen (Sonder-Kontingente) festgelegt werden.
Zudem braucht es subito eine tiefgreifende Neuorientierung der Schweizer Verkehrspolitik hin zu einer Liberalisierung und mehr Wettbewerb unter den Bahnen. Hier müssen endlich die Voraussetzungen für eine Leistungssteigerung geschaffen werden, insbesondere durch ein marktfähiges Kooperationsmodell von SBB Cargo und eine flexiblere Trassenpreisgestaltung. Die bisherige einseitig die Strasse belastende Verlagerungspolitik hingegen ist für die ASTAG nicht akzeptabel.
Quelle: ASTAG
Mob06_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Grünes Licht für die erste U-Bahn der Schweiz (im Blickpunkt 5)
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat den Lausanner Verkehrsbetrieben grünes Licht für die Inbetriebnahme der ersten U-Bahn der Schweiz erteilt. BAV-Vizedirektor Toni Eder übergab am Sonntag in Lausanne dem Direktor der Transports publics de la région lausannoise (tl), Michel Joye, die Betriebsbewilligung für die Metro m2.
Die von der tl betriebene m2 ist eine automatisierte gummibereifte Metrolinie zwischen Ouchy, dem Hafen von Lausanne, und Les Croisettes (Epalinges). Sie wird im Normalbetrieb vollautomatisch gesteuert, ein Lokomotivführer ist nicht notwendig. Die Strecke ist 6 km lang. Es werden 14 Haltestellen bedient.
Der Bund unterstützt das Projekt mit einem Beitrag von insgesamt 190 Millionen Franken (Preisstand 2005). Davon werden 120 Mio. Fr. dem Infrastrukturfonds entnommen.
Die vom BAV als Aufsichtsbehörde erteilte Betriebsbewilligung sieht zwei Schritte vor. Während des Eröffnungsfestes, das vom 18. bis zum 22. September 2008 dauert, ist ein reduzierter Betrieb vorgesehen. In einem nächsten Schritt soll nach einer weiteren Testphase der kommerzielle Vollbetrieb frei gegeben werden. Laut Planung der Betreibergesellschaft soll dies ab dem 27. Oktober 2008 der Fall sein. Vor dem Erteilen der Betriebsbewilligung prüfte das BAV umfangreiche Sicherheitsnachweise für das innovative Projekt.
Quelle: BAV Bundesamt für Verkehr
Mob05_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------HUSUM WindEnergy endet mit Rekordbeteiligung (Schlussbericht) (Veranstaltungen)
Husum, 13. September 2008 >Mit nahezu 30.000 Personen aus mehr als 40 Ländern waren so viele Windenergieexperten wie noch nie weltweit in den vergangenen fünf Tagen als Aussteller oder Besucher auf der HUSUM WindEnergy in Husum. Alleine über 23.000 Besucher aus aller Welt fanden den Weg in die norddeutsche Küstenstadt, um die internationale Leitmesse der Windenergiebranche zu besuchen. Diese war am vergangenen Dienstag von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen eröffnet worden.
„Dieses sehr gute Ergebnis ist für uns nun eine hervorragende Ausgangsposition, die HUSUM WindEnergy weiter zu internationalisieren. In Zukunft werden wir zunehmend Qualität vor Quantität zu stellen“, sagte Fecke. Dabei bezog er sich ausdrücklich auf einen Ausbau der Infrastruktur, „der beim Bau der neuen Kongress- und Messehalle, für den wir lange gekämpft haben, beginnt“. Es gelte, „die Rahmenbedingungen der HUSUM WindEnergy so zu gestalten, dass sie dem zweijährigen Rhythmus der Messe angepasst sind, andererseits aber den weiter steigenden Anforderungen der internationalen Windbranche entsprechen“.
Der Samstag war traditionell der eintägigen Fachmesse „windcareer“ vorbehalten. Sie präsentierte sich einmal mehr als die berufliche Drehscheibe für Berufseinsteiger, Handwerker, Ingenieure und Führungskräfte der Windenergiebranche. Die Jobmesse innerhalb der internationalen Leitmesse der Windenergie bestätigte dies am Samstag mit mehr als 3.500 Besuchern, die eigens aus ganz Deutschland sowie Nord- und Osteuropa angereist waren.
Besonders die hohe Qualifizierung der Bewerberinnen und Bewerber wurde von den Personalverantwortlichen der fast 40 ausstellenden Unternehmen hervorgehoben. Auffallend viele junge Ingenieure sowie Handwerkerberufe wie Schlosser und Elektriker fanden den Weg nach Husum. Außerordentlich überraschte die Aussteller und Veranstalter die hohe Dichte von Personen, die für Führungskräftepositionen geeignet sind.
Der Messestandort Husum und die HUSUM WindEnergy profilierte sich damit eindeutig zur erfolgreichsten Jobmesse innerhalb der Erneuerbaren-Energien-Branche.
Quelle: www.husumwindenergy.com
Mob04_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Weltwindmesse beginnt mit Ausstellerrekord (Schlussbericht) (Veranstaltungen)
Husum, 9. September 2009.- Mit einem Besucheransturm begann heute morgen die internationale Leitmesse der Windenergie, die HUSUM WindEnergy. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und der schleswig-holsteinische Ministerpräsident eröffneten die Messe im Beisein hochrangiger ausländischer Politiker aus den USA, Kanada und Indien, darunter der frühere Nato-Oberbefehlshaber und diesjährige Präsidentschaftskandidat der amerikanischen Demokraten General Wesley Clark.
750 Aussteller aus 35 Ländern werden in den nächsten fünf Tagen bis zum 13. September rd. 20.000 Besuchern aus ca. 40 Ländern ihre Innovationen bei Windkraftanlagen, Komponenten und Dienstleistungen präsentieren. „Die HUSUM WindEnergy, die in diesem Jahr bei ihrer elften Veranstaltung auch in Kooperation mit der Hamburg Messe & Congress GmbH stattfindet, ist seit jeher das Schaufenster der internationalen Windenergiebranche und ständig gewachsen“, sagte der Geschäftsführer der durchführenden Messe Husum Hanno Fecke.
In diesem Jahr verzeichnen wir wieder einen Ausstellerzuwachs von rd. 20%, zeigte sich Fecke hocher-freut über die hohe Akzeptanz seiner Messe in der internationalen Windwelt. „Seit nunmehr zwanzig Jahren schafft es die HUSUM WindEnergy, die internationalen Entscheider der Branche in die norddeutsche Küstenstadt zu bringen.
Er freue sich sehr, dass die HUSUM WindEnergy die Messe weltweit sei, bei der die Unternehmen ihre Innovationen präsentieren und hob auf die Veränderungen ab, die sich in den vergangenen Jahren ergeben haben. „Die Neuigkeiten kamen noch vor wenigen Jahren fast ausschließlich von den großen Windenergieanlagenherstellern“, sagte Fecke. Die Zahl der Zulieferer sei zu diesem Zeitpunkt natürlich aufgrund der hohen Fertigungstiefe bei den Herstellern beschränkt gewesen. „Mittlerweile hat sich die Geschäftspolitik einiger Windkraftanlagenhersteller jedoch dahingehend geändert, dass die Zulieferer mit in die Entwicklung wesentlicher Komponenten bzw. Abläufen eingebunden werde. Dementsprechend hat sich die Zahl der Neuentwicklungen aus den Zuliefererbranchen massiv erhöht“. Jahr für Jahr steige deshalb die Zahl der Zulieferer und Dienstleister, die diese Messe als wesentlich für ihren Geschäftserfolg einstufen“.
Auf diesem Hintergrund verwies Wirtschaftsminister Glos auf die Exporterfolge der deutschen Unternehmen. "Die Windenergie ist ein Paradepferd im Stall des Exportweltmeisters Deutschland“, sagte Glos in seinem Eröffnungsstatement. Fecke ergänzte unter Bezug auf den VDMA: „Die deutsche Wertschöpfung an allen weltweit produzierten Anlagen und Komponenten betrug im Jahr 2007 rund 6,1 Milliarden Euro. Am weltweiten Gesamtumsatz von 22,1 Milliarden hatten deutsche Hersteller und Zulieferer 2007 damit einen Anteil von knapp 28 Prozent. Zusammen mit Installation, Betrieb und Service erwirtschaftete die Branche sogar über 7,6 Milliarden Euro. „Etwa zwei Drittel der deutschen Wertschöpfung werden von den Zulieferunternehmen erwirtschaftet. Davon wird ein wesentlicher Anteil durch den Export an ausländische Hersteller erzielt“.
Und diese suchten, nach deutscher Technologie, denn hier bei uns sitzt nach wie vor die Entwicklungskompetenz, so Fecke. „Jetzt kommt es aus unserer Sicht darauf an, die Kooperationen der deutschen Unternehmen in Form von Joint ventures, von eigenen Unternehmensgründungen, von Übernahmen ausländischer Unternehmen oder Minderheitsbeteiligungen entsprechend zu unterstützen und zu begleiten. Dies verstehe ich durchaus auch als Auftrag an die deutschen Außenwirtschaftspolitik“.
Er freue sich deshalb sehr, dass zum ersten Mal der Wirtschaftsminister Deutschlands die HUSUM WindEnergy eröffne. „Wir möchten Sie einladen, in den kommenden Monaten mit uns und den großen Windenergieanlagenherstellern darüber nachzudenken, wie der Windenergiemessestandort Deutschland mit der internationalen Leitmesse der Branche hier in Husum an der Spitze weiter gestärkt werden kann und damit die deutsche Windindustrie“.
Mit der Neufassung des EEG sei eine wesentliche Voraussetzung innerhalb Deutschlands geschaffen worden, die den Ausbau der Offshore-Technologie und das Repowering weiter voranbringen könne. „Jetzt müssen auf deutscher bzw. europäischer Ebene die notwendigen Netzkapazitäten geschaffen werden, um die Potentiale der Windenergie auszuschöpfen. Dazu gehört jedoch ebenso, dass Kommunen bzw. Regionen in Deutschland die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen schaffen“.
In Schleswig-Holstein soll der Ausbau der Windenergie weiter voran gebracht werden, betonte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. "Die Windenergienutzung ist ein wichtiges Standbein in der Energiepolitik und außerdem zu einer wesentlichen Säule im Wirtschaftsprofil unseres Landes herangewachsen", sagte er zur Eröffnung der Husum Wind Energy.
In Schleswig-Holstein wird mittlerweile rechnerisch rund 40 Prozent des Stromverbrauchs aus der Windenergie gedeckt. "Bis zum Jahr 2020 gewinnen wir mehr Strom aus Windenergie, als im Land verbraucht wird", sagte Carstensen. Die Windenergie schone die fossilen Brennstoffe, leiste einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und sichere rund 7.000 Arbeitsplätze im Land. "Wind ist ein kostenloser heimischer Energieträger, der nicht teuer importiert werden muss und uns hier an der Küste nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht", so der Regierungschef. Schleswig-Holstein leiste mit seiner Energiepolitik einen wichtigen Beitrag, um den Klimawandel zu bremsen.
Quelle: www.husumwindenergy.com
Mob03_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Neuer Rekordbesuch bei der EUROBIKE (Schlussbericht) (Veranstaltungen)
36.800 Fachbesucher – Fahrradhändler kommen aus 75 Ländern – Aussteller: 70 Prozent international – Großes Medienereignis: 1.430 Journalisten aus 32 Nationen
Das Bike-Business läuft auf vollen Touren
Friedrichshafen 07. September 2008 > Das Rad ist stark im Rennen, das Bike-Business läuft auf vollen Touren: Mit einem neuen Rekordbesuch von 36.800 Fachbesuchern aus 75 Ländern, rund 18.000 Fahrradfans am Publikumstag und 1.430 Journalisten aus 32 Ländern schaltete die Internationale Fahrradmesse im Jahr 2008 erneut einen Gang höher. Die EUROBIKE positioniert sich mit allein mehr als 200 Neuheiten als weltweite Leitmesse mit einem hohen Anspruch an die Qualität des Angebots.
„Wir decken in der Breite und in der Tiefe heute alles ab, was die Branche zum Thema Fahrrad und Zubehör für den Handel bietet“, zieht Messechef Klaus Wellmann zum Abschluss ein überaus positives Fazit. Die EUROBIKE 2008 schlug wieder alle Rekorde: Bei der Zahl der Fachbesucher steht am Ende der Messe ein starkes Plus von 7,6 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr und bei den Ausstellern ebenfalls ein Zuwachs von acht Prozent. Die Zahl von 938 Firmen aus 36 Nationen (internationaler Anteil 70 Prozent) bedeutet ebenfalls einen neuen Rekord. „In Friedrichshafen stehen nicht nur die Weltpremieren im Rampenlicht, hier ist die globale Fahrradbranche in 13 Messehallen und auf 85.000 qm komplett vertreten“, sagt EUROBIKE-Projektleiter Stefan Reisinger. Und nach der Messe ist vor der Messe: „Wenn im nächsten Jahr die Vergrößerung unseres Geländes abgeschlossen ist, können wir insgesamt mehr als 100.000 qm Ausstellungsfläche anbieten“, ist das Messeteam mit Blick in die Zukunft sicher, dass alle relevanten Marken und Produktgruppen in Friedrichshafen auch weiterhin zum Zug kommen werden.
Starker Zulauf
„Wir haben einen starken Zulauf an den Fachbesuchertagen erlebt“, bestätigt Christoph Goebel, Verbandssprecher der deutschen Zweiradgroßhändler und Importeure sowie geschäftsführender Gesellschafter der Firma Grofa, das Messe-Ergebnis. Viele seiner Ausstellerkollegen berichteten ebenfalls von einer riesigen Kundenresonanz an ihren Ständen. Das Geschäft mit Fahrrädern läuft blendend. „Die Fachbesucher haben in Friedrichshafen für ein gutes Ordergeschäft gesorgt“, ist auch Stefan Reisinger überzeugt. Nach vielen Gesprächen mit Ausstellern konnte er von umfangreichen Geschäftsabschlüssen berichten.
Medienereignis EUROBIKE
Die internationalen Fach- und Tagesmedien, Fernseh- und Rundfunkanstalten haben das Thema Fahrrad und die EUROBIKE stark im Focus: Insgesamt 1.430 Journalisten (2007: 1.280) aus 32 Ländern besuchten die Internationale Fahrradmesse und sorgten damit für eine Steigerung um zehn Prozent. Mehr als jeder zweite Journalist kommt aus dem Ausland. Die Länder in Europa stehen an erster Stelle, aber auch viele Medienvertreter aus Asien, Amerika und Australien berichten über die EUROBIKE.
Demo Day in Argenbühl
Einen Tag lang Bikes testen, durch Felder und Wiesen fahren und mit Fahrradexperten über die neuesten Technologien fachsimpeln – der zweite Demo Day im Allgäu bot eine ideale Location und kam ausgesprochen gut beim Fach-Publikum an: 1.400 Fachhändler und allein 370 Medienleute besuchten das Demo Day Basis-Camp.
Umfrage: Fachbesucher-Reaktionen
Die wirtschaftliche Situation bewerteten mehr als 90 Prozent der befragten Fachbesucher mit stabiler bis stark steigender Tendenz. In der unabhängigen Umfrage eines Marktforschungsunternehmens wurde die weitere Entwicklung auf dem Fahrradmarkt insgesamt überaus optimistisch beurteilt. Auf die Frage, welchen Stellenwert der Besuch der EUROBIKE habe, antworteten 95 Prozent der befragten Fachbesucher mit „sehr wichtig“ und „wichtig“. Das gesamte Angebotsspektrum der EUROBIKE bewerteten 83 Prozent mit „gut“ und „sehr gut“.
Neue Verkehrsmaßnahmen
Um dem großen Ansturm aus aller Welt gerecht zu werden, wurden zur EUROBIKE 2008 verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um den Messeverkehr flüssiger zu gestalten: „Mit dem Ergebnis können wir noch nicht zufrieden sein“, stellte Messechef Klaus Wellmann klar und betont, dass man an diesem Thema weiterhin arbeiten wird. Gemeinsam mit der Polizei und der Stadt wurde bereits über neue Maßnahmen beraten, um den Messeverkehr künftig noch besser steuern zu können. Unter anderem sollen direkt am Gelände weitere Parkplätze geschaffen werden.
Neue Laufzeit 2009
Die Bikemesse geht im nächsten Jahr mit einer neuen Laufzeit an den Start: Der Demo Day findet am 1. September 2009 statt und die EUROBIKE öffnet von Mittwoch, 2. bis Samstag 5. September 2009 auf dem Messegelände in Friedrichshafen. Publikumstag ist Samstag, 5. September 2009.
Quelle: www.eurobike-exhibition.de
Mob02_09.2008
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Caravan Salon Düsseldorf 2008 (Schlussbericht) (Veranstaltungen)
07.09.2008 > Einen positiven Blick in die Zukunft erlaubt das Ergebnis des am Sonntag zu Ende gegangenen CARAVAN SALON DÜSSELDORF der deutschen Caravaningindustrie. 64 Prozent der Besucher gaben an, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein neues Fahrzeug kaufen zu wollen. Diese Besucher nutzten den diesjährigen CARAVAN SALON, der traditionell eine besondere Bedeutung als Neuheitentermin hat, um sich über neue Modelle zu informieren und erste Beratungsgespräche mit den Herstellern zu führen. Daneben war das Interesse an Fahrzeugzubehör und Installationen besonders hoch, weil viele Caravaner in den Ausbau vorhandener Fahrzeuge investieren.
„Die generelle Kaufzurückhaltung, die auch die Autoindustrie spürt, und die große Verunsicherung der Kunden zum Beispiel auf Grund der Umweltzonendebatte ist aber auch am CARAVAN SALON 2008 nicht spurlos vorüber gegangen. Dennoch haben wir das anvisierte Ziel von 160.000 Besuchern fast erreicht“, erklärte Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. „158.000 Besucher aus 38 Ländern zeigen, dass alle diejenigen, die sich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen für ein neues Freizeitfahrzeug interessieren, zum CARAVAN SALON nach Düsseldorf kommen. Auch die erste Caravaning Weltkonferenz, die im Rahmen des CARAVAN SALON stattfand, hat der Internationalität einen weiteren Schub gegeben und den CARAVAN SALON auch in Märkten wie Japan, China und Australien bekannt gemacht“, so Niedergöker weiter.
So bleibt der CARAVAN SALON DÜSSELDORF auch in schwierigen Zeiten für die Caravaning-Branche ein Muss. „Die internationale Bedeutung des CARAVAN SALON DÜSSELDORF ist nicht nur durch die erstmals durchgeführte Caravaning-Weltkonferenz stark gestiegen. Der hohe Anteil der ausländischen Aussteller und Fachbesucher zeigt, dass der CARAVAN SALON die unangefochtene Leitmesse der europäischen Caravaningindustrie ist,“ so Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie Verbandes CIVD. „Mit diesem starken internationalen Impuls sowie den Gesprächen und Abschlüssen, die während der zehntägigen Messelaufzeit erreicht wurden, kann die Branche durchaus zufrieden sein.“
Die hohe Internationalität des CARAVAN SALON hoben auch die Aussteller hervor. Hermann Pfaff, Vorstand der HYMER AG, erklärte: „Am Fachbesuchertag waren nicht nur Fachbesucher aus ganz Europa, sondern fast aus der ganzen Welt da.“ Und auch Reinhard Löhner, Geschäftsführer der Concorde Reisemobile GmbH, betonte, der Anteil internationaler Besucher auf dem Stand werde von Jahr zu Jahr größer, neben Englisch, Französisch und Italienisch höre man vermehrt auch osteuropäische Sprachen.
Die starke Nachfrage nach neuen Modellen unterstrich Dethleffs Geschäftsführer Thomas Fritz, der erklärte, die Besucher kämen gezielt, um die ganz neuen Fahrzeuge zu sehen, die es im Handel noch nicht gebe. Vor allem hochwertige Fahrzeuge liefen sehr gut. Dieser Trend zu komfortablen, hochpreisigen Fahrzeugen zeigte sich beim diesjährigen CARAVAN SALON ganz deutlich, wie auch Reinhard Hoßfeld, Geschäftsführer der Knaus Tabbert Group GmbH, bestätigte. Die Messe habe zwar nicht den erhofften allgemeinen Impuls gebracht, das Premiumsegment sei von der gegenwärtig spürbaren Kaufzurückhaltung aber ausgenommen, so Hoßfeld. Sehr zufrieden äußerte sich Dr. Holger Siebert, Geschäftsführer der Eura Mobil GmbH, die insgesamt gute Absätze verzeichnen konnte. Die Kunden honorierten die Komplettierung der Modellpalette und die Qualitätsorientierung, erklärte Siebert.
Während der CARAVAN SALON einerseits als Branchenplattform konzentrierte Fachgespräche ermögliche, biete er zugleich eine ideale Möglichkeit zum direktem Kontakt mit den Endkunden, zu Feedback und Beratung, betonte Marcus Klemt, Vertriebsleiter der BPW Fahrzeugtechnik GmbH. Die Besucher nutzten diese Gelegenheit zum Gespräch mit den Herstellern sowohl von Fahrzeugen als auch von Fahrzeugteilen und Installationen ebenso rege wie die Möglichkeit, sich in der Touristikhalle über Urlaubsziele zu informieren. Laut Besucherbefragung ist das Interesse an Caravaning-Touristik weiter gestiegen, es habe jedoch eine Verschiebung stattgefunden, erklärte Eike Schürmann, Geschäftsführer der LeadingCampings. „Wir beobachten, dass unter anderem auf Grund der hohen Kraftstoffpreise zunehmend im eigenen Land gereist wird, so dass in diesem Jahr das Interesse an den deutschen Campingplätzen besonders hoch war.“
Der nächste CARAVAN SALON DÜSSELDORF findet vom 28. August (Fachbesucher- und Medientag) bis zum 6. September 2009 statt.
Quelle: www.caravan-salon.de
Mob01_09.2008 |