| Archivorganisation Oktober 2008
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom Oktober 2008
Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
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Mob23_10.2008 - Strassenverkehr: TCS-Wintertipps: Sicher durch die kalte Jahreszeit (im Blickpunkt links)
Mob22_10.2008 - Strassenverkehr: SecurPneus: Höhere Fahrsicherheit durch optimiertes Gasgemisch (im Blickpunkt links)
Mob21_10.2008 - Strassenverkehr: 50 Jahre Ford Schweiz - über eine Million Fahrzeuge ausgeliefert (im Blickpunkt: Editorial / Spezial)
Mob20_10.2008 - Schienenverkehr: Neue Konzernstruktur der SBB (im Blickpunkt 2)
Mob19_10.2008 - Luftverkehr: Schweizer Super Puma: 50'000 Stunden in der Luft (im Blickpunkt 3)
Mob18_10.2008 - Luftverkehr: Beschaffung Eurocopter EC635 läuft planmässig (im Blickpunkt 4)
Mob17_10.2008 - Messen und Märkte: transport logistic 2009 mit erweitertem Flächenangebot (Veranstaltungen + im Blickpunkt 5)
Mob16_10.2008 - Messen und Märkte: 25. Deutscher Logistik-Kongress: spannende Themen, Studien, Rekordzahlen (Veranstalt.)
Mob15_10.2008 - Messen und Märkte: UTILEXPO 08 : Zielvorgabe erreicht! (Veranstaltungen)
Mob14_10.2008 - Strassentransport: Fähigkeitsausweis für Bus- und LKW-Chauffeure: Anpassung an die EU-Praxis (im Blickp. 2)
Mob13_10.2008 - Schienenverkehr: Tunnelbohrmaschine geht in Betrieb (im Blickpunkt 3)
Mob12_10.2008 - Luftverkehr: Ab-in-den-urlaub.de macht Weltraum zum "normalen Reiseziel" (im Blickpunkt 4)
Mob11_10.2008 - Luftverkehr: TUIfly-Germanwings-Fusion offiziell geplatzt (im Blickpunkt 5)
Mob10_10.2008 - Schienenverkehr: Gotthard-Basistunnel zu drei Vierteln durchbrochen (im Blickpunkt 2)
Mob09_10.2008 - Öffentlicher Verkehr: Baubewilligung für Basler Tramverlängerung zum Zoll Weil-Friedlingen (im Blickpunkt 3)
Mob08_10.2008 - Luftverkehr: BAZL erlässt Massnahmen für Experimental-Flugzeuge (im Blickpunkt 4)
Mob07_10.2008 - Luftverkehr: Rafale gelandet: Der zweite Kandidat für den Tiger-Teilersatz in Emmen (im Blickpunkt 5)
Mob06_10.2008 - Messen und Märkete: Final Report EXPO REAL 2008 (Veranstaltungen)
Mob05_10.2008 - Truck Racing: Markus Bösiger Team-Europameister und Einzel-Vize-Champion (im Blickpunkt links)
Mob04_10.2008 - Messen und Märkete: Geneva Classics - Voller Erfolg der dritten Ausgabe! (Veranstaltungen)
Mob03_10.2008 - Messen und Märkete: SMM 2008 übertrifft alle Erwartungen (Veranstaltungen)
Mob02_10.2008 - Messen und Märkete: IAA Nutzfahrzeuge mit neuem Besucherrekord (Veranstaltungen)
Mob01_10.2008 - Messen und Märkete: InnoTrans 2008: Zugpremieren und Milliardenaufträge (Veranstaltungen)
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TCS-Wintertipps: Sicher durch die kalte Jahreszeit
Vereiste Brücken, unerwartete Nebelbänke und früh einsetzendeDunkelheit: Die Winterzeit steht vor der Tür. Um unversehrt ans Ziel zu kommen, empfiehlt der TCS einige Wintertipps wie das frühzeitige Umstellen auf gute Winterreifen zu beherzigen. Sehr empfehlenswert sind auch die so genannten „Winterchecks“ in einem der 17 Technischen Zentren des TCS, in denen unter anderem der Zustand der Batterie, der Beleuchtung oder die Scheinwerfereinstellung überprüft werden. Winterreifen haben oberste Priorität
Wenn die ersten Flocken fallen, sollten die Winterreifen auf dem Fahrzeug montiert sein. Mit ihrer Aufstandsfläche von zirka vier Handflächen haben sie die Aufgabe, das Auto in der Spur und auf der Strasse zu halten. Winterreifen müssen somit höchsten Ansprüchen genügen und auf alle vier Räder montiert werden. Haben die Reifen unterschiedliche Profiltiefen, sollten die besseren Reifen – unabhängig von der Antriebsart – immer auf die Hinterachse (Führungsachse) montiert werden. Wichtig ist, dass Winterreifen mindestens vier Millimeter Profiltiefe aufweisen, da sie sonst ihre typischen Wintereigenschaften (kleinerer Bremsweg, mehr Zugkraft und besserer Aquaplaning-Schutz) verlieren. Geländewagen sind häufig ab Werk mit Ganzjahresreifen ausgerüstet, die auf Schnee allerdings nur eine Kompromisslösung darstellen. Daher sollten auch Geländewagen im Winter mit den geeigneten Winterreifen ausgerüstet werden.
Sommerreifen und ihre richtige Lagerung
Sommerreifen sind bereits bei tieferen Temperaturen ungeeignet, denn die Profilgestaltung sowie die Gummimischung sind anders als beim Winterreifen. So wird bei tiefen Temperaturen die Gummimischung des Sommerreifens hart und unelastisch und der Reifen kann dadurch die geforderten Leistungen nicht mehr erbringen. Deshalb gilt: Rechtzeitig auf Winterreifen umstellen und die Sommerreifen richtig lagern, denn durch die richtige Lagerung kann die Lebensdauer verlängert werden. So sollten die Sommerreifen lichtgeschützt an die Wand gehängt oder geschützt auf dem Boden gestapelt werden. Als Alternative übernimmt auch der Garagist gegen eine Gebühr die Lagerung. Dieser prüft vorher noch die Reifen und Felgen auf
Profiltiefe, Schläge und Schäden und wäscht das Rad und die Felgen.
Winter-Gepäck sicher verstauen
Beim Verstauen des Gepäcks kann viel für die Sicherheit getan werden. Gepäckstücke sollten bis max. zur Oberkante der Rücksitzlehne in den Kofferraum eingeladen und gesichert werden. Benutzen Sie die Sicherheitsbindung der Skiausrüstung und/oder verstauen Sie diese in Skisäcke. Denn Gegenstände dürfen nicht lose herumliegen, da sich diese bei einem Aufprall in gefährliche Geschosse verwandeln können. Zudem sollten starre und schwere Gegenstände wie z. B. Skischuhe oder Schalenkoffer im Kofferraum verstaut werden. Snowboard und Skier können auch in einer Dachbox untergebracht werden. Doch aufgepasst: Die Ladung in der Dachbox verändert das Fahrverhalten jedes Autos. Deshalb sollte sowohl das Gesamtgewicht des Fahrzeugs wie auch die maximale Dachlast berücksichtigt werden.
Weitere Tipps zur Wintervorbereitung
Batterie: Starterbatterien haben in der Regel eine Lebensdauer von mehr als fünf Jahren. Kennt man das Alter seiner Autobatterie nicht genau, empfiehlt sich die Überprüfung mit Belastungstest und Prüfung des Ladezustands durch den Fachmann.
Beleuchtung: Regelmässige Kontrollen der Beleuchtungseinheiten sind in der lichtarmen Jahreszeit von besonderer Bedeutung. Ein kurzer Rundgang um den Wagen beim eingeschaltetem Stand- und Abblendlicht deckt Ausfälle rasch auf.
Lackschutz: Eine gründliche Lackreinigung und Konservierung entfernt Ablagerungen und schützt die Aussenhaut des Fahrzeugs vor winterlicher Witterung. Ein guter Lackschutz trägt nebst der regelmässigen Fahrzeugwäsche zur Werterhaltung des Autos bei.
Türgummi/Dichtung: Zugefrorene Türen wegen angefrorenen Türgummis? Gegen Verreisung sollten Türgummis und Schlösser mit handelsüblichen Mitteln behandelt werden.
Scheibenwaschanlage und Wischerblätter: Rechtzeitig auf wintertaugliches Scheibenwaschmittel umstellen und nach dem Auffüllen für kurze Zeit die Scheibendusche betätigen, damit die frostsichere Flüssigkeit durch die Leitungen bis in die Spritzdüsen befördert wird. Da im Winter viel Wischmittel benötigt wird, sollte regelmässig der Wasserstand im Behälter geprüft werden. Eine gute Reinigung der Frontschutzscheibe ist im Winter unterlässlich (Matsch, Schnee), deshalb sollten die Scheiben-Wischerblätter gegebenenfalls ersetzt werden.
TCS - Ratgeber «Winterreifen 2008»: Der Reifen ist das wichtigste Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Deshalb achten Sie besonders im Winter auf die richtigen Reifen und kontrollieren Sie regelmässig den Reifendruck. Im TCS-Ratgeber «Winterreifen 2008» sind neben den Testresultaten auch nützliche Tipps zu Kauf, Reifenalter und Reifenpreise enthalten.
Er ist ab dem 31. Oktober 2008 in allen TCS-Geschäftsstellen erhältlich.
Mitführen im Auto: Ins Auto gehören neben einem Eiskratzer mit Kunststoff-Kanten, Schneebesen und Handschuhen auch ein Paar Schneeketten. Bei den Schneeketten sollten Sie auf die richtige Grösse achten und diese, wenn möglich, einmal vor dem ersten Schnee testen, um sich mit der Materie vertraut zu machen. Gummibodenmatten halten das Schmelzwasser
von den Schuhen zurück und lassen sich besser reinigen. Sehr praktisch ist auch eine Frostschutz-Plane, die beim morgendlichen Abkratzen von Schnee- und Eis viel Zeit ersparen kann.
Wintercheck in den Technischen Zentren des TCS: Seit einigen Jahren offerieren die Technischen Zentren des TCS so genannte Winterchecks und überprüfen dabei unter anderem den Zustand der Batterie, die Frostsicherheit des Kühlmittels oder die Scheinwerfereinstellung. Der Kunde bezahlt für diese Kontrollen einen günstigen Pauschalpreis.
Weitere Informationen zu Starterbatterien, Dachboxen, Standorte der 17 Technischen Zentren usw. finden Sie unter www.infotechtcs.ch.
Quelle: TCS
Mob23_10.2008
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SecurPneus: Höhere Fahrsicherheit durch optimiertes Gasgemisch
Zehn Prozent längere Lebensdauer durch konstanten Reifendruck. Die auf technische Gase spezialisierten Unternehmen Rivoira SpA und Siad SpA haben die von ihnen patentierte Technik zur Erhöhung der Sicherheit von Auto- und Motorradreifen optimiert. Mithilfe einer speziellen Gasmischung sollen sowohl die Fahrsicherheit als auch die Lebensdauer der Reifen erhöht werden. Wichtigstes Element des aus den Erfahrungen der Luftfahrt- und Rennsportindustrie entstandenen SecurPneus www.securpneus.it ist eine nicht brennbare Gasmischung, die für ein stabiles Fahrverhalten und konstanten Reifendruck sorgt.

"Die normalerweise beim Reifenaufpumpen verwendete Druckluft enthält neben Sauerstoff auch Feuchtigkeit und Öldampf, die in ihrem Zusammenwirken für ein vorzeitiges Altern von Gummi, Ventilen und Felgen sorgen", erklärt Siad-Marketingchef Enrico Roveda. "Zudem besteht im Fall einer Überhitzung oder eines nicht rechtzeitig entdeckten Risses die Gefahr, dass sich der Reifen entzündet. Durch den Einsatz von Stickstoff-haltigen Gasen und Edelgasen werden diese Probleme beseitigt."
SecurPneus sorgt nicht nur für einen stabilen Reifendruck, sondern auch für bessere Fahrleistungen. Das gilt insbesondere bei starker Beanspruchung wie bei engen Kurven und starken Lastwechseln oder in Ausnahmesituationen wie Aquaplaning. "Gleichzeitig erhöht sich die Lebensdauer um durchschnittlich zehn Prozent", so Roveda weiter. Durch den optimalen Rollwiderstand werde außerdem der Kraftstoffverbrauch niedrig gehalten ohne dass ein häufiges Kontrollieren des Reifendrucks erforderlich sei. Die Technologie gelte als umweltfreundlich, da die verwendeten Gase keinerlei schädliche Nebenwirkungen für Mensch und Natur haben.
SecurPneus ist von großen Reifensherstellern wie Pirelli, Michelin und Goodyear erfolgreich getestet worden. Das Produkt wird auch in Deutschland vertrieben. In Italien kostet die nur bei spezialisierten Reifenhändlern erhältliche Befüllung von vier Reifen insgesamt 20 Euro.
Quelle: pte, Mailand
Mob22_10.2008
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50 Jahre Ford Schweiz - über eine Million Fahrzeuge ausgeliefert
Die Ford Motor Company (Switzerland) SA feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Die in Wallisellen domizilierte Autoimportfirma, die am 16. Oktober 1958 in Zürich gegründet wurde, hat bis heute über eine Million Fahrzeuge an Händler und Kunden ausgeliefert. Das Jubiläumsjahr wurde mit speziell kreierten «Fifty»-Sondermodellen eingeläutet. Darauf folgten zahlreiche weitere Aktionen und Anlässe. Darunter ein Wettbewerb, bei dem die originellsten Ford-Geschichten prämiert und in einem Buch publiziert werden. Autos mit dem Namen Ford gibt es seit 1903.
1903 gründete Henry Ford die Ford Motor Company in Dearborn. Ein Jahr später war Ford mit einer Verkaufsorganisation in England, ab 1907 in Frankreich und in Russland präsent. Im gleichen Jahr wurde der erste Ford, ein Modell N, auf Schweizer
Strassen gesichtet. Während hierzulande noch Sonntagsfahrverbote galten, wurde 1911 in Manchester und 1913 in Bordeaux eine Produktion sowie in Argentinien eine Verkaufsorganisation für das Ford T-Modell eingerichtet. Ford war der erste multinationale Konzern.
   
Von den berühmten T-Modellen tröpfelten auch einige in die Schweiz. Zur Gründung der ersten Ford-Vertretung kam es aber erst 1922 in Basel (Autavia AG). 1924 folgte die Garage Schläpfer in St. Gallen, 1925 die Bel-Air S.A. in Yverdon (älteste noch existierende Ford-Garage) und 1927 die Th. Willy AG in Kriens/Lu-zern. 1933 wurden die Aktivitäten der wachsenden Händlerschaft in einem Büro in Zürich gebündelt; sie waren der belgischen Ford-Organisation angegliedert. Um im Zweiten Weltkrieg besser gewappnet zu sein, wurde am 29. Dezember 1939 der Schweizer Ford-Händlerverband gegründet. Bis 1958, als die hiesigen Ford-Vertreter längst Modelle aus USA, England, Deutschland und zwischenzeitlich auch aus Frankreich verkauften, blieben sie organisatorisch mit der belgischen Vertriebsorganisation verbunden. 1958 verkaufte die Ford Motor Company (Switzerland) SA die eindrückliche Zahl von 5968 Personenwagen und 612 Nutzfahrzeugen. Auf 1000 Einwohner kamen damals 67 Personenwagen, gesamtschweizerisch verkehrten 350 000 Personenwagen.
Sinn und Zweck
Am 16. Oktober 1958 wurde die Ford Motor Company (Switzerland) SA gegründet. Geschäftssitz war die Tödistrasse 17 in Zürich. 25 Mitarbeiter hatten die Verarbeitung und Koordination der Autobestellungen, die Betreuung und Weiterentwicklung des Händlernetzes, die technische Schulung sowie die Verzollung und Finanzierung der Fahrzeuge zu erledigen, zunehmend begleitet von Werbeplänen in drei Sprachen. Die Aktiengesellschaft wurde gerade rechtzeitig vor dem erwarteten Neuwagenboom ins Leben gerufen.
Bis dato hat Ford Schweiz über eine Million neue Fahrzeuge an die Händler ausgeliefert. Davon entfallen rund 95 000 Einheiten auf Nutzfahrzeuge, welche mehrheitlich mit dem Label Transit verknüpft sind. Auf 1000 Einwohner kommen heute 523 Personenwagen, der Gesamtbestand liegt bei vier Millionen Personenwagen. 50 Jahre Ford-Autoimport in der Schweiz: Eine Phase mit extremem Wachstum, aber gleichzeitig turbulenten Zeiten («Ölkrise», «Waldsterben»). Hinzu kamen neue Konkurrenten aus Fernost sowie zusätzliche europäische Konzernmarken, während einige renommierte Anbieter von der Bildfläche verschwanden. Ford hat die Entwicklung mit innovativen Produkten begleitet. Fünf davon sowie der Ford Transit 2001 und 2007 und der Ford Transit Connect 2003 bei den Nutzfahrzeugen schafften es zum Titel Van bzw. Auto des Jahres: Escort 1981, Scorpio 1986, Mondeo 1994, Focus 1999 und S-Max 2007. Unvergessene Autos sind auch der Taunus 17M von 1960 («Badewanne»), der Mustang 1964, der Escort 1968 («Hundeknochen») oder der Capri 1969. Hohe Marktakzeptanz in der Schweiz erhielten auch der Cortina und der Taunus 17M/20M in den 60er-Jahren sowie der Granada in den 70ern. Im Jahrzehnt darauf sorgte der revolutionäre Sierra für Wirbel. 1976 machte Henry Ford II, dessen Besuch in der Schweiz im Jahre 1982 unvergessen bleibt, Spanien mit dem in Valencia gebauten Fiesta zu einer der wichtigsten Autoexportnationen in Europa. Heute wird der Fiesta hauptsächlich in Köln fabriziert. Das 1930 gegründete und laufend modernisierte Autowerk Niehl kann sich als einziges eine Kleinwagen-Produktion in Deutschland leisten und gilt als effizientestes in ganz Europa.
   
Karriereschmiede
Die schweizerische Filiale der 1968 gegründeten Ford of Europe wurde bis heute von 18 Direktoren geleitet.Von 1987 bis 1989 stand mit William Clay Ford Jr., kurz Bill genannt, ein Urenkel von Henry Ford I an der Spitze des nationalen Ford-Importeurs. Die Ford Motor Company (Switzerland) SA ist als Karriereschule bekannt und hat vielen Mitarbeitern zu «höheren Weihen» bei Ford of Europe aber auch bei anderen Importeuren verholfen. Ab 1965 während 36 Jahren an der Kurvenstrasse in Zürich domiziliert, arbeiten seit 2001 von den 60 Mitarbeitern an der Geerenstrasse 10 in Wallisellen alle im Bestreben, genügend Autos auf den hiesigen Markt zu bekommen. Die Werke in Genk (Belgien), Valencia (Spanien), Saarlouis und Köln (Deutschland) sowie Kocaeli (Türkei) sind nämlich seit einiger Zeit bis zu 100 Prozent ausgelastet. Das hinderte den Importeur aber nicht daran, das Jubiläum mit attraktiven Sondermodellen zu begleiten und sich speziell auf die neuen Ford Fiesta (Schweizer Start am 25. Oktober) und Ford Ka (Dezember) zu freuen. Die beiden modernen und sparsamen
Kleinwagen kommen just zur rechten Zeit und werden dem seit langem erfolgreichsten Verkaufsjahr 2008 noch weiteren Schub verleihen
 50 Jahre Ford Schweiz - Meilensteine in der Geschichte
1958 Start an der Tödistrasse 17 in Zürich mit 25 Mitarbeitern. Import von Ford-Fahrzeugen aus Deutschland, Grossbritannien und den Vereinigten Staaten: Taunus 12M/15M/17M, Anglia, Prefect, Consul, Zephyr, Zodiac. Von Anfang an gilt die 40-
Stunden-Woche, die von Henry Ford 1914 eingeführt wurde. Mehr als die Hälfte der ausgelieferten Fahrzeuge (5968 Einheiten) sind Ford Taunus 17M (3339). Erste Rezession in den USA seit dem zweiten Weltkrieg.
    
1959 Das erste ganze Jahr als Ford Schweiz ist schnell vergessen: Die Verkäufe sinken von 5968 im Vorjahr auf 5660 Personenwagen. 60 Mehrverkäufe bei den leichten Nutzfahrzeugen und Steigerung auf total 684 Einheiten.
1960 Verkäufe «explodieren»: 8584 Personenwagen und 878 leichte Nutzfahrzeuge. Vorstellung Ford Taunus 17M P3 – «die Linie der Vernunft».
1961 Ford Köln baut das 1-Millionste Auto. Ford Schweiz kann 10 651 Personenwagen absetzen.
1962 Neuer Taunus 12 M V4 mit Frontantrieb.
1963 Ford-Marktanteil in der Schweiz liegt erstmals bei über 11%.
1964 Neuer Mustang stösst auch in der Schweiz auf ein riesiges Echo. Lancierung der Modelllinie P5 mit V4- und V6-Motoren (17M/20M, später 26M).
1965 Rekordmarktanteil mit 13,64% bei den Personenwagen. Umzug an die Kurvenstrasse. Neuer Transit («Kurzhauber»).
1966 Ford Schweiz verkauft dank dem Taunus 20M mehr Sechszylindermotoren als alle anderen Marken zusammen. Historischer Sieg des Ford GT40 in Le Mans.
1967 Rekordmarktanteil bei den leichten Nutzfahrzeugen mit 14,79%. Gründung eines Ford CH-Racing-Teams.
1968 Ford Escort, erstes Auto von Ford of Europe, wird mit einem Helikopter an den neuen Standort der Th. Willy AG in Schlieren eingeflogen. Graham Hill wird auf einem Lotus-Ford Formel 1-Weltmeister.
1969 Ford Capri – Coupé in zahlreichen Varianten. Im ersten Jahr werden in der Schweiz 4164 Capri verkauft. Ford siegt in Le Mans mit dem GT zum vierten Mal in Folge.
1970 Neuer Ford Taunus. Parallel wird aus England der nur leicht abgeänderte Ford Cortina verkauft. Ein Topseller, der sich unter die ersten Drei in der Modellhitparade einreiht.
1971 Das Kundenvotum ist klar: Obwohl die Schweiz und Grossbritannien in der EFTA sind, bevorzugen die Eidgenossen den teureren Taunus aus Deutschland (5692 Einheiten.). Der Cortina bringt es auf 2772 Einheiten.
1972 Ford Schweiz verkauft nur noch die europäischen Fahrzeuge von Ford Köln. Das führt zur Umstrukturierung im Händlernetz; zwischen 1958 und 1972 haben einige Händler ausschliesslich die englischen Ford vertrieben.
1973 Marketing-Programm «Ford für die Schweiz» mit riesiger Resonanz.
1974 Ford Händler verkaufen 987 Mustang II. Mit Bob Lutz leitet erstmals ein Schweizer die Kölner Ford Werke. Werksgarantie 1 Jahr/20 000 km.
1975 Ölkrise: Die Gesamtverkäufe in der Schweiz sinken von 259 000 (1972) auf 190'000 Einheiten. Entfall der Kilometer-Beschränkung bei der einjährigen Werksgarantie.
1976 Premiere des Ford Fiesta mit einem grossen Fest für die Händler in Lugano. Erfolgreiche Kampagne «Sicherheit inbegriffen». Die Branche erholt sich langsam: 203 000 Verkäufe insgesamt.
1977 Ford-Händler verkaufen 10 700 Ford Taunus in einem einzigen Jahr.
1978 Rekord für Ford Schweiz: 26 622 Personenwagen immatrikuliert (Fiesta, Escort, Taunus, Capri, Granada sowie rund 1000 Amerikaner). Die Ford Motor Company ist 75 Jahre alt. Die Industrie meldet 271'000 Verkäufe.
1979 Ford Escort wird Rallye-Weltmeister.
1980 Mit Alain Jones (Williams) wird zum 10. Mal ein Rennfahrer mit dem Ford V8-Motor Formel 1-Weltmeister. Vorstellung des neuen Escort mit Frontantrieb in Monaco.
1981 Neuer Escort wird Auto des Jahres. 7963 Escort-Verkäufe in der Schweiz.
1982 Nachfolger des Taunus heisst Sierra, wird trotz kontroversem Styling sehr gut aufgenommen. Mit Schweden hat die Schweiz eigene Abgasnormen in Europa.
1983 Ford Schweiz ist 25 Jahre alt. Der Transit bekommt den ersten schnell laufenden Dieselmotor mit Direkteinspritzung. Vorstellungen Escort Cabriolet, Sierra XR4i.
1984 Ford Schweiz bietet die komplette Modellreihe (ausgenommen Capri) wahlweise mit Dieselmotor an. Die Dieselmotoren erreichen bei den Personenwagen einen Anteil von 2,7%.
1985 Neuer Transit wird dank der aerodynamischen Fahrerkabine Vorbild für die neue Generation der leichten Nutzfahrzeuge.
1986 Neuer Scorpio wird Auto des Jahres. Erstes Auto mit serienmässigem ABS.
1987 William Clay (Bill) Ford, ein Urenkel des Firmengründers, wird Generaldirektor von Ford Schweiz. Der vom Schweizer Ruedi Eggenberger aufgebaute Ford Sierra wird Tourenwagen-Weltmeister. Henry Ford II stirbt im Alter von 70 Jahren.
1988 Mit Taurus und Bronco II werden erstmals seit 1982 wieder zwei amerikanische Fahrzeuge ins Modellprogramm aufgenommen.
1989 Rekordjahr für die leichten Nutzfahrzeuge von Ford: 3208 Einheiten.
1990 Ford Schweiz bietet als erste Marke alle PW-Modelle serienmässig mit ABS an.
1991 Der gefallene Eiserne Vorhang sorgt für einen Gebrauchtwagenboom. Der Explorer 4x4, der den den Bronco II ersetzt, wird auch in der Schweiz sehr erfolgreich lanciert.
1992 Modellübergreifend wird auf 4-Ventil-Technologie umgestellt.
1993 Der vorne angetriebene Mondeo löst den Sierra mit Heckantrieb ab.
1994 Neuer Mondeo wird Auto des Jahres. Michael Schumacher wird auf einem Benetton-
Ford der 13. Formel 1-Weltmeister mit einem Ford-Motor.
1995 Sauber-Team geht mit Ford F1-Motoren an den Start. Der erste europäische Ford Minivan heisst Galaxy, wird als Joint Venture zusammen mit Volkswagen in Portugal produziert.
1996 Ford Ka, neuer Kleinwagen unterhalb des Fiesta.
1997 Ford Puma, neues Kompakt-Coupé, kommt bei den Frauen besonders gut an.
1998 Ford Focus ersetzt den Escort, wird als Weltauto gleichzeitig auch in den USA und später in Südamerika gebaut.
1999 Ford Focus wird Auto des Jahres und zum meistverkauften PW weltweit.
2000 Ford Mondeo geht in die zweite Generation.
2001 Umzug von Zürich nach Wallisellen. Einweihungsfeier mit Händlern, Behörden (u.a. Stadtpräsident Otto Halter), Medien und David Dimitri (bringt Schlüssel über Hochseil). Ford Transit wird Van des Jahres.
2002 Ford Maverick gehört mit rund 1800 Einheiten zu den meist verkauften SUV in der Schweiz. Neuer Kompakt-Kombi Fusion.
2003 Neuer Minivan Ford Focus C-MAX. Ford Transit Connect wird Van of the Year. Die Ford Motor Company ist 100 Jahre alt. Ford Schweiz feiert den Geburtstag mit einem grossen Fest in Solothurn (Auftritt von David Dimitri im «Das Zelt»).
2004 Neuauflage des Ford Focus. Der Dieselanteil in der Schweiz liegt bei 20%.
2005 Von den 101 für Europa bestimmten Ford GT sichert sich Ford Schweiz 29 Einheiten. Unter den bekannten Besitzern: Jürg Marquard. Kommt selten vor: Drei Jahre nach der Lancierung erreicht der Fiesta in der Schweiz seinen Verkaufshöhepunkt (3450 Einheiten).
2006 Eine Million Fahrzeuge in die Schweiz importiert und an die Händler ausgeliefert. Ford Focus erstmals Rallye-Markenweltmeister. Ford Ka für 9999 Franken ist Preisleader in der Schweiz («Blick»-Frontseite). Erste Ford-Modelle, welche wahlweise mit Ethanol E85 und 95er-Benzin gefahren werden können. Anlässlich des 75-jährigen Jubiläum als Ford-Vertreter wird in Rapperswil die neue Garage Helbling eröffnet.
2007 Ford S-MAX wird Auto des Jahres, Ford Transit Van des Jahres. Mit dem S-MAX gewinnt erstmals ein Ford beim Auto-Illustrierten-Leserwettbewerb «Die besten Autos» (Kategorie Vans). Ford Focus ist zum zweiten Mal Rallye-
Markenweltmeister. Th. Willy AG feiert 80-jähriges Ford-Jubiläum. Ford Schweiz gewinnt die Emil Frey-Gruppe als Ford-Vertreter an fünf verschiedenen Standorten.
2008 Neuheitenfeuerwerk: New Focus (Februar), Kuga erstes SUV von Ford of Europe (Juni), Fiesta-Nachfolger (Oktober) und neuer Ka (Dezember). Ford S-MAX gewinnt erneut beim Wettbewerb «Die besten Autos» (Auto-Illustrierte). 50-Jahr-
Jubiläum von Ford Schweiz wird mit zahlreichen Fifty-Sondermodellen und -paketen gefeiert.
50 Jahre Ford Schweiz - die treusten Händler
Bel-Air, Yverdon seit 1925
Willy, Luzern seit 1927
Kaspar, Sion seit 1928
Trois Rois, La Chaux de Fonds seit 1930
Helbling, Rapperswil seit 1931
Garage du Jura, Biel seit 1931
Bahnhof Garage SA, Burgdorf seit 1932
Willy, Bern seit 1935
Elite Automobile AG, Olten seit 1935
Huber, Zug seit 1946
Willy, Schlieren (Zürich) seit 1946
Weibel, Landquart seit 1946
Tribolet, Chur seit 1948
Red Star, Lausanne seit 1949
Spescha, Ilanz seit 1950
Bächli, Siggenthal seit 1952
Müller, Sursee seit 1952
Nord-Süd, Altdorf seit 1954
Strüby, Brunnen seit 1954
Vismara, Lugano seit 1956
Durret, Sierre seit 1956
Rupf, Dübendorf (Zürich) seit 1957
Heussi, Linthal seit 1957
Geissmann, Wohlen seit 1959
Widmer, Unterägeri seit 1959
50 Jahre Ford Schweiz - die Generaldirektoren
Federico Luss 1958 – 1959
Robert E. McElfresh 1959 – 1961
John G. H. Hirsch 1961 – 1966
John G. H. Brennan 1966 – 1969
Werner Raus 1969 – 1972
William James Christie 1972 – 1974
Paul Kleeb 1974 – 1979
Martin K. Parsons 1979 – 1982
Dieter Ullsperger 1982
Jean-Nicolas Ludwig 1982 – 1987
William Clay Ford Jr. 1987 – 1989
Dr. Heinz Haberzeth 1989 – 1992
Tony Wohlgensinger 1993 – 1997
Didier Pédelmas 1997 – 2000
Nicolas Wertans 2000 – 2004
Nigel Robert Sharp 2004 – 2005
Morten Hannesbo 2005 – 2007
Wolfgang P. Kopplin seit 1.9. 2007
Quelle: Ford Motor Company (Switzerland) S.A
Mob21_10.2008
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Neue Konzernstruktur der SBB
Die SBB entwickelt ihre Strukturen weiter. Der Geschäftsbereich SBB Immobilien wird zu einer eigenständigen Division aufgewertet und den Divisionen Personenverkehr, Güterverkehr und Infrastruktur gleichgestellt. Künftig wird das Unternehmen operativ durch eine Konzernleitung geführt. Die Konzern-Revision der SBB wird neu dem Verwaltungsratspräsidenten zugeordnet. Die neue Führungsorganisation der SBB gilt ab 1. Januar 2009.
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der SBB haben eine neue Konzernstruktur verabschiedet, die Anfangs 2009 in Kraft tritt. Die neue Konzernstruktur beinhaltet drei wesentliche Änderungen. SBB Immobilien wird zu einer eigenständigen Division weiterentwickelt. Damit verfügt das Unternehmen künftig über die vier Divisionen Personenverkehr, Güterverkehr,
Infrastruktur und Immobilien.
Gleichzeitig wird die bisherige Geschäftsleitung in Konzernleitung umbenannt. Im gleichen Zug erfolgt die Einführung einer erweiterten Konzernleitung. Die Konzernleitung umfasst neben dem Vorsitzenden Andreas Meyer die Leiter der Divisionen Personenverkehr (Paul Blumenthal), Infrastruktur (Hans-Jörg Hess), SBB Cargo (Nicolas Perrin) und Immobilien (Urs Schlegel) sowie die Leiter Finanzen (Georg Radon) und Personal (Markus Jordi). Das Generalsekretariat (Kurt Signer) und die Bereiche Informatik (Andreas Dietrich), Konzernentwicklung (Stephan Pfuhl) und Kommunikation
(Werner Nuber) sind Teil der erweiterten Konzernleitung der SBB.
Die Konzern-Revision wird auf den gleichen Zeitpunkt hin direkt dem Präsidium des Verwaltungsrates unterstellt. Damit wird die Position der Konzern-Revision weiter gestärkt.
Quelle: SBB
Mob20_10.2008
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Die Schweizer Luftwaffe verfügt über eine Flotte von 15 Transporthelikoptern des Typs Aérospatiale AS-332 Super Puma. Dieser Tage wurde die 50'000. Flugstunde seit der Einführung vor 22 Jahren absolviert. Die Super Puma kommen vorwiegend für den Lufttransport zum Einsatz. Dieser Helikopter ist das eigentliche «Arbeitstier» der Luftwaffe und ist einer breiten Öffentlichkeit vor allem durch die Einsätze in der Katastrophenhilfe und im humanitären Bereich bekannt.
Die 15 Super Puma der Luftwaffe wurden in zwei Tranchen beschafft. Die ersten drei Exemplare wurden 1987 und 1988 in Dienst gestellt, zwischen 1991 und 1993 folgten zwölf weitere. Seither sind die Transporthelikopter oft am Himmel über der Schweiz zu sehen. Während der bisher geflogenen 50'000 Stunden wurde ein breites Aufgabenspektrum abgedeckt. Dazu gehören der Transport von Personen - primär Truppentransporte, aber im Rahmen des Lufttransportdienstes des Bundes auch VIP - sowie von Lasten. Weiter kann der Super Puma zum Löschen von Feuer und mit einer eingebauten Infrarotkamera (FLIR) auch zur Personensuche verwendet werden. Insgesamt wurden 139 Miliz- und Berufsmilitärpiloten auf den Super Puma umgeschult, 110 davon sind noch aktiv.
Eine grosse Bekanntheit im In- und Ausland erhielten die Super Puma durch ihre Flüge in der Katastrophenhilfe und zugunsten humanitärer Missionen. Schon kurz nach der Einführung flogen die Super Puma im Jahr 1987 bei den Überschwemmungen in den Kantonen Uri, Bern und Wallis den ersten Katastrophenhilfe-Einsatz und führten somit die Tradition der legendären Junkers Ju-52 fort. 1996 folgte über dem Pfynwald der erste grosse Feuerlöscheinsatz. Im Jahr 1999 standen zwei weitere Meilensteine für die Super Puma an: Einerseits wurden im Laufe des Lawinenwinters etliche Hilfsflüge geleistet, andererseits fand in Albanien die erste humanitäre Mission mit Schweizer Helikoptern im Ausland statt. Es folgten 2005 die Hilfsflüge nach dem Tsunami in Sumatra und die wegen der Hochwasser nötige Luftbrücke nach Engelberg. 2007 löschten Schweizer Super Puma Waldbrände in Griechenland. Zudem sind seit 2002 zwei Super Puma zugunsten der KFOR im Kosovo stationiert.
Die bewährten Transporthelikopter sollen der Luftwaffe noch für mindestens 15 weitere Jahre erhalten bleiben. Dies ist einerseits möglich, weil die Zahl der bisher geleisteten Flugstunden im Vergleich mit zivil genutzten Helikoptern eher tief ist. Andererseits haben die eidgenössischen Räte mit dem Rüstungsprogramm 2006 einen Betrag von 194 Millionen Franken für die Werterhaltung gesprochen. Damit werden in erster Linie die Systeme im Cockpit modernen Anforderungen angepasst. Gleichzeitig erfolgt eine weitere Angleichung an die zwölf bei der Luftwaffe eingesetzten Transporthelikopter Cougar. Zukünftig wird die Umschulung auf Super Puma und Cougar im selben Kurs möglich sein.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Mob19_10.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Beschaffung Eurocopter EC635 läuft planmässig
Am 24. Oktober 2008 haben Medienschaffende die EC635 Montagelinie bei der RUAG Aerospace in Alpnach/OW besucht. Die Beschaffung des EC635 und die Übergabe der Maschinen an die Luftwaffe laufen nach Plan. Der neue Helikopter der Schweizer Luftwaffe, der EC635, wird durch die Firma Eurocopter (EC) in Donauwörth/Bundesrepublik Deutschland hergestellt. Vom mit dem Rüstungsprogramm 05 beschafften Nachfolgemodell der Alouette III werden insgesamt 20 Maschinen für die Luftwaffe beschafft.
Während die ersten vier EC635 vollständig im EC-Werk in Deutschland hergestellt wurden, erfolgt die Endmontage für die restlichen 16 EC635 beim EC-Vertragspartner RUAG Aerospace in Alpnach. Bisher wurden sieben Helikopter der Luftwaffe abgegeben. Das Vorhaben läuft bezüglich der Leistungen, der Qualität, der Termine und der Kosten gemäss den in der Botschaft des Rüstungsprogramms 05 publizierten Angaben ab.
Die bei der Abnahmeprüfung eines Helikopters festgestellten offenen Fragen bezüglich des Schwerpunkts wurden zwischen den Vertragspartnern Eurocopter und armasuisse, dem Kompetenzzentrum für Beschaffung und Technologie des VBS, geklärt. Wegen der umfassenden zivilen und militärischen Avionik-Ausrüstung liegt beim EC635 der Schweizer Luftwaffe der Schwerpunkt etwas weiter hinten als bei den meisten andern EC135 und EC635, von welchen über 650 Maschinen im Einsatz stehen. Dieser Umstand kann in gewissen Betriebszuständen dazu führen, dass die zulässige hintere Schwerpunktsgrenze überschritten werden kann. Eurocopter hat daraufhin Korrekturmassnahmen erarbeitet. Als erstes baut Eurocopter bei den EC635 für den Lufttransportdienst des Bundes (EC635 VIP), welche mit einer Klimaanlage ausgerüstet sind, im Bug ein Ausgleichsgewicht ein. Da die vertraglich spezifizierte Leermasse dadurch nicht überschritten wird, hat die armasuisse dieser Lösung zugestimmt. Eurocopter übernimmt die Korrektur aus Kulanz. Die Korrekturmassnahme ist auch anwendbar für die 18 Truppenhelikopter.
Für den Einsatz in der Luftwaffe bedeutet dies, dass bis zur Realisierung der Korrekturmassnahme folgende temporäre Einschränkung als Vorsichtsmassnahme gilt: "Single Pilot Operationen sind wegen Hecklastigkeit nur zugelassen, falls der Copilotensitz durch einen Passagier oder ein weiteres Besatzungsmitglied besetzt ist." Bei den Truppenhelikoptern stellen vorläufig die Piloten mit entsprechender Beladung sicher, dass die Schwerpunktslimiten eingehalten werden. Dies ist eine Routineaufgabe, welche generell bei allen Luftfahrzeugen erforderlich ist.
Der Medienanlass in Alpnach war die Folgeveranstaltung für Medienschaffende nach einem Besuch des Eurocopter-Werks in Donauwörth im Mai 2008.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Mob18_10.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------transport logistic 2009 mit erweitertem Flächenangebot
Bei der transport logistic 2009 zeichnet sich auch in Zeiten von Finanzkrise und rückläufiger wirtschaftlicher Entwicklung ein Zuwachs ab. Die 12. Internationale Fachmesse für Logistik, Telematik und Verkehr wird voraussichtlich eine Halle mehr umfassen. Sie wird damit um 11.000 Quadratmeter (+ 10 Prozent) wachsen und erstmals über 100.000 Quadratmeter der Neuen Messe München belegen können. Die weltweit größte Messe für Transport und Logistik findet vom 12. bis 15. Mai 2009 in München statt.
"Die Anmeldungen und das wachsende Interesse für die transport logistic 2009 ziehen sich durch alle Branchensegmente, besonders stark ist die Nachfrage bei den Logistikdienstleistern", sagt Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München. "Diese Entwicklung zeigt, dass die transport logistic gerade auch in wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeiten gefragt ist, um neues Business zu erschließen und bestehende Kontakte zu pflegen."
Ziel der transport logistic ist, den globalen, intermodalen Warenfluss zu Straße, Schiene, Wasser und in der Luft abzubilden: Die Aussteller präsentieren auf der internationalen Fachmesse das gesamte Portfolio von Logistik und Güterverkehr, über Telematik bis hin zu innerbetrieblichem Transport und Materialfluss.
Zur jüngsten Messe im Jahr 2007 kamen mehr als 47.000 Fachbesucher aus 113 Ländern. Davon stammten rund 14.000 Teilnehmer aus dem Ausland, was einem Anteil von über 30 Prozent an der Gesamtbesucherzahl entspricht. Der internationale Fachbesuch hatte damit gegenüber der Vorveranstaltung um rund ein Drittel zugelegt.
In den Ausstellungshallen präsentierten 1.582 Unternehmen aus 57 Ländern - ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zur Vorveranstaltung - eine Vielzahl von Innovationen und Dienstleitungen für die intelligente und umweltfreundliche Bewältigung des weltweiten Güterverkehrs. Auch bei den Ausstellern verzeichnete die Messe eine starke internationale Beteiligung mit 40 Prozent.
>Auch 2009 wird die transport logistic neben dem breit gefächerten Ausstellungsangebot in den Hallen gemeinsam mit fachlichen Trägern ein fundiertes Konferenzprogramm anbieten. Themen werden unter anderem Green Logistics, Riskomanagement in globalen Netzwerken, Potentiale von Galileo, Karriere und Weiterbildung sowie Länderspecials sein, beispielsweise zu Brasilien, Kroatien, Türkei und "Eurasien" (Verbindung zwischen Europa und Asien über Russland und Kasachstan).
Zudem finden im Rahmen der transport logistic die "4. Air Cargo Europe"-Konferenz für die Luftfrachtbranche und die "5. marilog"-Konferenz für die maritime Logistik statt.
Über die transport logistic
Die 12. internationale Fachmesse für Logistik, Telematik und Verkehr findet vom 12. bis 15. Mai 2009 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die transport logistic ist die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. Das Portfolio umfasst Logistik und Güterverkehr, Telematik sowie innerbetrieblichen Transport und Materialfluss. In die transport logistic 2009 ist die Air Cargo Europe integriert, eine zum vierten Mal stattfindende Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie. Das umfangreiche Konferenzprogramm und die Fachkonferenzen, die 4. Air Cargo Europe für die Luftfracht und die 5. marilog für die maritime Logistik, bieten einen fundierten Überblick über neue Märkte, Trends und Innovationen der internationalen Transport- und Logistikwirtschaft. Die transport logistic 2007 zählte 1.582 Aussteller aus 57 Ländern und 47.636 Besucher 118 Ländern. Die Statistiken sind im Auftrag der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) geprüft.
Weitere Informationen finden Sie unter www.transportlogistic.de
Über die Messe München International MMI
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 66 Auslandsvertretungen, die 89 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.
Quelle: Messe München
Mob17_10.2008
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25. Deutscher Logistik-Kongress mit spannenden Themen, neuen Studien und Rekordzahlen
Mit über 3500 Besuchern aus 40 Nationen sowie 224 Ausstellern ging am 24. Oktober der 25. Deutsche Logistik-Kongress zu Ende. Zu den Highlights des Kongresses zählten neben den spannenden Vorträgen auch die Verleihungen der BVL-Förderpreise. Ein voller Erfolg war der Gala-Abend mit musikalischen Darbietungen von Künstlern aus den BRIC-Staaten und entsprechenden kulinarischen Köstlichkeiten, zubereitet und serviert von bekannten Sterne- und Fernsehköchen. Zudem wurden während des Kongresses gleich zwei neue Studien vorgestellt: Trends und Strategien in der Logistik vonProf. Dr.-Ing. Frank Straube, TU Berlin und die "TOP 100 der Logistik" von Prof. Peter Klaus und Christian Kille. Ebenfalls im Rahmen des Kongresses unterzeichneten der brasilianische Minister für Häfen Pedro Brito und Staatssekretär Matthias von Randow eine Vereinbarung über die engere Kooperation beider Länder im Bereich der Häfen.
Quelle: bvl
Mob16_10.2008
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UTILEXPO 08 : Zielvorgabe erreicht!
Die zweite Ausgabe von UTILEXPO, der regionalen Messe für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen hat diese Woche vom 8. bis 11. Oktober in der Halle 6 von GENEVA PALEXPO stattgefunden. Rund 6'100 Besucher, hauptsächlich Fachleute, hatten Gelegenheit, in einer lockeren Atmosphäre die Neuheiten zu entdecken, Kontakte zu knüpfen und Kaufverträge abzuschliessen.
Die nächste Ausgabe der Messe wird im Oktober 2010 stattfinden. Die 70 Aussteller haben vor allem die Qualität der Besucher geschätzt, die zu 60% aus Einkaufsverantwortlichen bestanden. Gemäss einer Besucherumfrage ist ein Drittel dieser Entscheidungsträger mit dem Willen an den Salon gekommen, eine Maschine oder ein Fahrzeug zu erstehen.
Michel Balestra, Präsident des Organisationskomitees bestätigt: „UTILEXPO entspricht den Erwartungen der betroffenen Marktakteure. Das Konzept der Ausstellung passt perfekt.“ UTILEXPO findet alle zwei Jahre statt. Die dritte Ausgabe wird im Oktober 2010 ausgerichtet werden.
Herr Ardian Ramushi ist der Sieger des Wettbewerbes auf dem Rennlastwagen-Simulator. Er hat ein Dinner bei Kerzenlicht und eine Übernachtung für zwei Personen im Hotel Royal Novotel in Genf gewonnen.
Quelle: UTILEXPO Fondation Orgexpo
Mob15_10.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Fähigkeitsausweis für Bus- und LKW-Chauffeure: Anpassung an die EU-Praxis
Der neue Fähigkeitsausweis für Bus- und LKW-Chauffeure wird nicht auf dem bestehenden Führerausweis eingetragen sondern auf einer separaten Karte vermerkt. Diese Änderung der Chauffeurzulassungsverordnung (CZV) hat der Bundesrat heute beschlossen. Wer den Führerausweis der Kategorien D oder C bereits besitzt, hat bis 2013 bzw. 2014 Zeit, um sich den neuen Fähigkeits-ausweis prüfungsfrei zustellen zu lassen.
Wer ab dem 1. September 2009 mit Bussen, Kleinbussen oder Lastwagen Güter oder Personen transportieren will, muss einen Fähigkeitsausweis erwerben und sich regelmässig weiterbilden. Das hatte der Bundesrat im Sommer 2007 beschlossen. Schweizer Chauffeure müssen damit künftig die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie die Kollegen in der EU (vgl. ASTRA-Medienmitteilung vom 15.6.2007).Heute nun hat der Bundesrat punktuelle Anpassungen der entsprechenden Chauffeurzulassungsverordnung (CZV) vorgenommen. Bis anhin war vorgesehen, den jeweiligen Fähigkeitsausweis durch einen Eintrag im Führerausweis zu visualisieren. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, wird dies aus Platzgründen nicht immer möglich sein. Aus diesem Grund erfolgt der Nachweis vorerst mittels einer separaten Karte. Dadurch entstehen für die Betroffenen keine Mehrkosten.Nachdem sich zeigte, dass die EU die Modalitäten des Übergangsrechts für bisherige Inhaber von Führerausweisen der Kategorien C und D bzw. der Unterkategorien C1 und D1 milder interpretiert als die Schweiz, passt sich die Schweiz auch in diesem Punkt der EU an. Bisherige Ausweisinhaber benötigen somit den Fähigkeits-ausweis für den Personentransport erst ab September 2013 und jenen für den Gütertransport ab September 2014. Die Ausweise werden ihnen prüfungsfrei erteilt.Punktuelle Änderungen bei den Prüfungsmodalitäten erlauben im Weiteren eine Optimierung bei den Prüfungen. Dies ermöglicht zeitliche und finanzielle Einsparungen im Prüfungswesen, von denen alle Beteiligten profitieren.
Mob14_10.2008
Quelle: Bundesamt für Strassen (ASTRA)
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Durchmesserlinie Altstetten–Zürich HB–Zürich Oerlikon
Tunnelbohrmaschine geht in Betrieb
Die Tunnelbohrmaschine des Weinbergtunnels gräbt sich ab nächsten Montag ihren Weg von Oerlikon zum Hauptbahnhof Zürich. Der Tunnel ist Teil der Zürcher Durchmesserlinie und verbindet ab 2013 den neuen Durchgangsbahnhof Löwenstrasse mit Oerlikon.
Am Montag, 27. Oktober 2008, beginnt die Tunnelbohrmaschine des Weinbergtunnels ihre lange, arbeitsintensive Reise. 3000 Tonnen schwer und 220 Meter lang – mit diesen riesigen Dimensionen arbeitet sie sich vom Installationsschacht Brunnenhof in Oerlikon Meter für Meter durch das Gestein. Voraussichtlich Mitte 2010 erreicht sie in einer S-förmigen Kurve ihr Ziel, den neuen Durchgangsbahnhof Löwenstrasse unter dem Hauptbahnhof Zürich. 2013 soll der Weinbergtunnel als Teil der Zürcher Durchmesserlinie eröffnet werden.
Im August 2008 wurde die Tunnelbohrmaschine angeliefert und seither im 30 Meter tiefen Zugangsschacht in Millimeterarbeit zusammengesetzt. Zuvorderst hat die Tunnelbohrmaschine ein Schneidrad mit 50 Schneidrollen und 160 Schälmessern. Damit arbeitet sie sich mit maximal 5 Umdrehungen pro Minute 15 Meter pro Tag durch den kompakten Molassefels. Um das grundwassergesättigte Lockergestein im Bereich der Limmat zu durchgraben, wird die Maschine umgerüstet. 10 Arbeiter sorgen dafür, dass die Maschine in Höhe und Lage korrekt fährt. Das Ausbruchmaterial gelangt über ein Förderband zum Bahnhof Oerlikon, wo es umweltverträglich per Bahn abtransportiert wird.
Die Maschine unterfährt das Stadtgebiet in einer Tiefe von mindestens 30 Meter (Radiostudio) bis maximal 160 Meter (Flanke Zürichberg) unter der Erdoberfläche. Die Anwohnerinnen und Anwohner dürften nur wenig von den Bohrarbeiten hören oder
spüren – an einigen Stellen wird jedoch mit spitzen Ohren ein dumpfes Brummen zu
vernehmen sein.
Mob13_10.2008
Quelle: SBB
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Ab-in-den-urlaub.de macht Weltraum zum "normalen Reiseziel"
Parabelflüge und Trip zur Raumstation ISS online buchbar. Am 24.10.08 kehrt Weltraumtourist Richard Garriott zur Erde zurück. Die nächste Reise zur ISS könnte bei einem deutschen Internetreisebüro gebucht werden: zwischen der Pauschalreise nach Mallorca und dem Flug nach München kann man bei ab-in-den-urlaub.de jetzt auch den Flug zu den Sternen buchen. Alle Reiseinformationen sind auf Deutsch nachzulesen und leicht verständlich. Selbst die Buchungsmaske ist in deutscher Sprache. "Unser Ziel ist es, den Weltraum als ganz "normales" Reiseziel anzubieten und die Nachfrage danach anzukurbeln", erklärt Thomas Wagner, Geschäftsführer, seine Idee.
Bisher haben sich mit dem Thema Weltraumtourismus hauptsächlich Fans beschäftigt, die dafür lange nach Informationen suchen mussten. Mit dem Vorstoß von ab-in-den-urlaub.de ist das nun leichter. Angeboten werden bei ab-in-den-urlaub.de drei verschiedene Flüge. Dazu gehören der Flug zur Raumstation ISS, Flüge in die Schwerelosigkeit und der Flug zur Weltraumgrenze. Voraussetzung für alle Flüge ist die medizinische Tauglichkeit und das Mindestalter von 18 Jahren. Der Schwerelosigkeitsflug ist schon für 15-Jährige möglich. Linktipp: www.ab-in-den-urlaub.de/weltraumreisen
Flug zur Raumstation ISS (Orbitalflug)
Alle sechs Monate fliegt die russische Raumfähre "Soyuz" von Star City (bei Moskau) mit einer neuen Crew zur Raumstation ISS und nimmt einen Touristen als Besatzungsmitglied mit. Nach einer Woche an Bord der Raumstation geht es zurück auf die Erde. Zu haben ist der Flug ab 35 Millionen US-Dollar (umgerechnet ca. 25,2 Millionen Euro). Darin enthalten ist ein sechsmonatiges Vorbereitungstraining, Unterkunft und Verpflegung in Star City, medizinische Tests, ein persönlicher Raumanzug, Russischstunden, der Hin- und Rückflug zur ISS und All-Inclusive-Verpflegung auf der ISS.
Flug in die Schwerelosigkeit (Parabelflug)
Der Flug in die Schwerelosigkeit, auch Parabelflug genannt, ist komfortabel wie in einem Linienjet. Der Pilot bringt in einer umgebauten Boing B727 seine Passagiere auf die Flughöhe von 6.500 Meter und schlägt dann einen 47-Grad-Winkel nach oben ein. Erst wirkt die Gravitationskraft, dann fliegt das Flugzeug in einer Parabel wieder abwärts und man schwebt wie im Weltall. Die Kosten für den Flug betragen 5.198 US-Dollar (umgerechnet ca. 3.740 Euro). Im Preis inklusive sind der Flug von 15 Parabeln, ein Erinnerungsvideo und die Verpflegung. An einem Parabelflug kann jeder teilnehmen, der auch Achterbahn im Vergnügungspark fährt.
Flug ins Weltall (Suborbitalflug)
Einen Panoramablick auf den Planeten Erde bieten Suborbitalflüge. In 100 km Höhe, der Grenze zum Weltall, kann man die Erde von oben betrachten. Suborbital-Raumfähren fliegen bereits im Testbetrieb, jedoch fehlt noch die behördliche Genehmigung für touristische Passagierbeförderung. Touristische Spaceports (Flughäfen für Raumfähren) sollen unter anderem in den USA, in Dubai und Singapur entstehen. Momentan geht man davon aus, dass 2010 die ersten Linienflüge ins All starten werden. Dafür kann man schon jetzt einen Platz buchen und gehört zu den ersten Weltraumtouristen der Menschheit. Die Kosten für diesen Flug betragen 102.000 US-Dollar (umgerechnet ca. 73.385 Euro). Im Preis enthalten sind ein viertägiges intensives Vorbereitungstraining, die Verpflegung und Unterkunft und eine Reiserücktrittsversicherung.
Quelle: pts, Leipzig
Mob12_10.2008
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TUIfly-Germanwings-Fusion offiziell geplatzt
Billigflieger-Bündnis mit Air Berlin bleibt vorerst letzte Alternative. Die Verhandlungen über eine Fusion der Billigflieger Germanwings und TUIfly sind endgültig gescheitert. Nachdem seit wenigen Tagen Marktgerüchte um einen möglichen Abbruch der Gespräche kursierten, wurde das Platzen der Flugallianz vonseiten des Germanwings-Mutterkonzerns Lufthansa sowie dem Touristikanbieter TUI bestätigt, wie die Financial Times Deutschland (FTD) heute, Donnerstag, berichtet. Das mögliche Dreier-Bündnis zwischen TUIfly, Germanwings und dem Thomas-Cook-Ferienflieger Condor stand bereits seit Sommer auf wackeligen Beinen und wurde durch den Abbruch der Fusionsgespräche von Condor Ende September auf eine Zweier-Variante reduziert. Nach deren Scheitern bleibt eine Allianz mit der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin vorerst die letztmögliche Alternative. TUIfly befindet sich seit Sommer mir Air Berlin in Gesprächen.

"Derzeit redet in der Branche jeder mit jedem", äußert sich ein Air-Berlin-Sprecher auf Anfrage von pressetext. Ein Ergebnis der Gespräche mit TUIfly liege bislang aber nicht vor. Der TUI-Tochter wird unterdessen ein hoher Anteil am Grund für die geplatzte Fusion mit Germanwings zugesprochen. Sie hätte den Marktauftritt des neuen Billigfliegers stark bestimmen wollen, schreibt die FTD. Allerdings stand TUIfly angesichts von Verlusten unter Zugzwang. Der Lufthansa-Tochter wurde der geringere Nutzen aus einer Kooperation zugesprochen, wodurch sich TUIfly kompromissbereiter habe zeigen müssen.
Zwischen den Mutterkonzernen der Billigflieger wurden Verhandlungen über eine mögliche Allianz bereits seit Herbst 2007 geführt. In einigen Punkten wie der Bewertung ihrer Unternehmen konnten sie sich jedoch offenbar nicht einigen. Der Streit über den künftigen Sitz der fusionierten Airline, die Zukunft der Flugzeugwartung in Hannover und die tarifliche Einstufung der Piloten hätten die Verhandlungen zu einem vorzeitigen Ende gebracht. Die Lufthansa habe es offenbar abgelehnt, allen Piloten den hohen Tarif ihrer eigenen Flugzeugführer zu bezahlen. Sowohl Germanwings als auch TUIfly werden demnach vorerst alleine weiterfliegen.
Quelle: pte Dortmund, Köln
Mob11_10.2008
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Gotthard-Basistunnel zu drei Vierteln durchbrochen
Der Bau der neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) kommt gut voran. Die Kosten sind stabil. Wie bereits in den letzten beiden Berichtsperioden liegt die Endkostenprognose des Bundesamtes für Verkehr (BAV) für die NEAT bei 19,8 Milliarden Franken (Preisstand 1998, ohne Teuerung, Mehrwertsteuer und Bauzinsen). Die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels wird weiterhin für 2017 erwartet, jene des Ceneri-Basistunnels zwei Jahre später.
Das BAV weist in seinem NEAT-Standbericht über das erste Halbjahr 2008 darauf hin, dass der Betrieb auf der im vergangenen Jahr eröffneten ersten NEAT-Achse reibungslos verläuft. Durch den Lötschberg-Basistunnel sind bis Ende August 2008 rund 23'000 Züge gefahren. Die Zuverlässigkeit des modernsten Bahntunnels der Welt mit seinem hochkomplexen technischen System liegt mit 99,8 % über den Erwartungen.
Auf der Gotthard-Achse entspricht der Baufortschritt den Erwartungen. Im Gotthard-Basistunnel wurden im ersten Halbjahr 2008 weitere 6,4 Kilometer Tunnel ausgebrochen. Ende August 2008 war bereits die Grenze von drei Vierteln des Ausbruchs übertroffen. Auch beim Ceneri-Basistunnel kommen die Arbeiten voran. Der Fensterstollen Sigirino - von dem aus später der eigentliche Basistunnel nach Norden und Süden vorangetrieben wird - ist bereits zur Hälfte ausgebrochen.
Trotz des erfreulichen Baufortschritts dürfen die verbleibenden Risiken nicht unterschätzt werden. Weiterhin bildet die Geologie den grössten Unsicherheitsfaktor bei beiden Basistunnels. Beim Gotthard-Basistunnel steht die Durchquerung der Piorazone im Zentrum. Aufgrund der erfolgreichen Sondierbohrungen im Sommer 2008, wird in den nächsten Wochen der Ausbruch mit den Tunnelbohrmaschinen begonnen.
Quelle: Bundesamt für Verkehr (BAV)
Mob10_10.2008
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Bund erteilt Baubewilligung für Basler Tramverlängerung zum Zoll Weil-Friedlingen
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Baubewilligung für die Tramverlängerung der Tramlinie 8 der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) von Kleinhüningen zum Zoll Weil-Friedlingen erteilt. Die Verlängerung der Tramlinie 8 ist Teil der grenzüberschreitenden Tramverbindung von Basel ins deutsche Weil am Rhein, die im Jahr 2012 in Betrieb genommen werden soll. Mit der Plangenehmigungsverfügung ist das Bauvorhaben erstinstanzlich genehmigt.
Mit dem vom BAV genehmigten Infrastrukturvorhaben kann die Tramlinie 8, ausgehend von der heutigen Endhaltestelle Kleinhüningen zweigleisig über die Gärtnerstrassenbrücke in die Kleinhüningeranlage und die Hiltalingerstrasse bis an die Landesgrenze beim Zoll Weil-Friedlingen verlängert werden. Diese Verlängerung beträgt gesamthaft mehr als einen Kilometer. Ab der Landesgrenze soll das Tram bis zum Bahnhof Weil am Rhein fahren, die hierfür erforderliche Bewilligung wird nach deutschem Recht erfolgen.
Durch den Bau der grenzüberschreitenden Tramverlängerung kann die angespannte Situation in den heute stark vom Verkehr belasteten Quartieren in Basel Nord und beidseits der Landesgrenze nachhaltig entschärft werden. Die Infrastrukturanlage wird vom Bund aus dem Infrastrukturfonds mitfinanziert.
Mit der Erteilung der Plangenehmigung findet das vor einem Jahr in Bern eingereichte Genehmigungsgesuch sein Ende. In 28 Einsprachen verlangten Betroffene Anpassungen und Änderungen. In Verhandlungen wurden in der Hälfte der Fälle einvernehmliche Lösungen gefunden. Über die übrigen Einsprachen hat das BAV entschieden.
Quelle: Bundesamt für Verkehr (BAV)
Mob09_10.2008
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BAZL erlässt Massnahmen für Experimental-Flugzeuge
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat für Experimental-Flugzeuge in der Schweiz Massnahmen erlassen. Sie betreffen die Zulassung der Fluggeräte und die Ausbildung bei der Organisation Experimental Aviation of Switzerland (EAS). Die Massnahmen sind angezeigt nach einer Reihe von Vor- und Unfällen mit Experimental-Flugzeugen.
In den vergangenen anderthalb Jahren haben sich in der Schweiz über ein Dutzend Vorfälle oder Unfälle mit Experimental-Flugzeugen ereignet. Experimentals sind Fluggeräte, die zu mehr als 50 Prozent im Eigenbau hergestellt oder zusammengebaut worden sind. Das BAZL hat die Zulassung dieser Experimental-Flugzeuge an die private Organisation EAS delegiert. Das Amt übt jedoch die Oberaufsicht über den Verein aus und führt bei diesem regelmässig Audits durch.
Aufgrund der gehäuften Unfälle seit dem Frühjahr 2007 hat das BAZL die Prozesse für die Zulassung, die regelmässigen technischen Kontrollen und die Aufsicht im Bereich der Experimentals einer umfassenden Überprüfung unterzogen. Dabei ist das Amt zum Schluss gekommen, dass mit Blick auf die Sicherheit Massnahmen angebracht sind, nicht zuletzt auch aufgrund der technischen Entwicklung der Eigenbau-Flugzeuge. Experimentals verfügen heute teilweise über modernste Cockpit-Systeme und können Fluggeschwindigkeiten von über 400 Stundenkilometern erreichen.
Um der veränderten Situation bei den Experimentals Rechnung zu tragen, hat das BAZL in Absprache mit dem EAS folgende Massnahmen definiert:
- Bei komplexen Projekten beziehungsweise Fluggeräten, welche Sonderbewilligungen benötigen, wird das BAZL die Zulassung enger begleiten und koordinieren.
- Für die Zulassung von komplexen Fluggeräten muss der EAS künftig einen Gesamtprojektleiter ernennen, der die Übersicht über alle Teilbereiche (technische und operationelle Aspekte) haben muss. Der Gesamtprojektleiter fungiert als direkter Ansprechpartner für das BAZL.
- Das BAZL verstärkt die Ausbildung der anerkannten Berater für den Bau und die Testflüge innerhalb des EAS.
Unverändert bestehen bleiben die vorsorglichen Auflagen, welche das BAZL vor einem Jahr nach dem Absturz eines Experimentals auf ein Wohnhaus in Basel erlassen hatte. Seither ist es untersagt, für Testflüge mit solchen Fluggeräten von Landesflughäfen oder über dicht besiedelte Gebiete zu starten.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
Mob08_10.2008
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Rafale gelandet: Der zweite Kandidat für den Tiger-Teilersatz in Emmen
Bern, 09.10.2008 - Der zweite Kandidat für den Tiger-Teilersatz (TTE) ist in Emmen gelandet. Mit dem Eintreffen des französischen Rafale startet die zweite Serie Flug- und Bodenerprobung für den TTE in der Schweiz. Im November folgt der dritte und letzte Kandidat, der europäische EADS Eurofighter.
Am 09.10.08 11:25 Uhr sind auf dem Militärflugplatz Emmen (LU) zwei Flugzeuge des Typs Rafale gelandet. Die Doppelsitzer werden ab dem 9. Oktober 2008 während rund einem Monat in der Schweiz stationiert sein. Im Rahmen der Flug- und Bodenerprobung ab der Hauptbasis Emmen sind etwa 30 Flüge geplant, davon einzelne auch nachts. Zusätzlich werden etwa 50 Flüge mit F/A-18 und F-5 durchgeführt, welche für die Zieldarstellung und für die Flugerprobung im Verband TTE - F/A-18 dienen. Die Flüge der Evaluation sind Bestandteil der bestehenden Flugkontingente und führen zu keinem zusätzlichen Flugaufkommen auf den entsprechenden Flugplätzen.
Wie weiter?
Am 6. November 2008 ist die Ankunft des europäischen EADS Eurofighters vorgesehen. Für alle drei Flugzeuge ist der Ablauf der Flug- und Bodenerprobung identisch.
Parallel zur Auswertung der Flug- und Bodenerprobung erfolgt diejenige der Offerten, welche am 2. Juli 2008 abgegeben wurden. Die gesammelten Daten dienen als Grundlage für eine zweite Offertanfrage im Januar 2009. Nach der Auswertung der bezüglich Gegenstand und Preise optimierten zweiten Offerte und der anschliessenden Erarbeitung des Evaluationsberichtes im Mai 2009 ist die Typenwahl im Juli 2009 geplant.
Hinweis für Medien:
Für Medienschaffende ist am 28. Oktober 2008 ein offizieller Anlass geplant. Die Teilnahme an diesem Medienanlass setzt eine Akkreditierung voraus, da der Anlass innerhalb des Militärflugplatzes in einem gesicherten Umfeld stattfindet. Die Medien können sich via Kontaktformular anmelden. Nach der Registrierung werden die angemeldeten Personen rechtzeitig informiert.
Hinweis für Nichtmedienvertreter (Spotter):
Im Rahmen der Flug- und Bodenerprobungen ist am 17. Oktober 2008 ein kurzer Anlass auf dem Militärflugplatz Emmen aber ausserhalb der gesicherten Zone geplant. Der Zugang zu den Flugzeugen ist nicht möglich. Die Spotter können sich via Kontaktformular anmelden
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Mob07_10.2008
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Final Report EXPO REAL 2008
EXPO REAL 2008 – Growth despite the credit crisis. Again this year EXPO REAL has recorded strong growth. The 11th International Commercial Property Exposition, which took place in Munich from 6 to 8 October 2008, attracted 24,500 trade visitors from 77 countries (2007: 23,800 from 77 countries). In addition, at the exhibition stands, there were over 17,500 company representatives. The figure for participation in EXPO REAL 2008 was thus 42,000 (2007: 39,000) – a rise over last year of 7.7 percent.
"These figures show that even and especially in a time of uncertain financial markets the sector needs a forum in which it can analyse the situation and develop perspectives for the future. That is why it is supporting the biggest commercial property fair in Europe, EXPO REAL," said Eugen Egetenmeir, a member of the management board of Messe München. "At this year´s EXPO REAL we are seeing a continuation of the positive effects of recent years. This trade fair is a platform for both generating new business and consolidating existing customer relations," said Ulf Buhlemann, Managing Director / Head of Valuation, CB Richard Ellis, Germany.
The top ten countries of origin among the visitors, after Germany, were (in this order). Great Britain, Netherlands, Austria, Russia, Switzerland, Czech Republic, Poland, USA, France and Spain.
Bavaria´s Minister of Economic Affairs, Emilia Müller, attested to the fair´s excellent international reputation during her visit: "Here representatives from a wide range of countries and regions can present themselves to an international audience."
Alongside the subjects of investment and finance strategies another focus at the fair was sustainability. The Deputy Minister of Economics of Catalonia, Andreu Morillas, said: "EXPO REAL featured projects of the highest quality that point out the tremendous opportunities that exist for sustainable development. EXPO REAL is an indicator for the direction of urban development generally in Europe."
A total of 1,856 companies from 45 countries exhibited at EXPO REAL 2008. Of this number, 487 came from outside Germany, which represents a stable international proportion of 26 percent. The strongest contingent from abroad came from Russia, which was represented with 62 exhibitors. "We take part in many trade fairs, but for us EXPO REAL is one of the most promising platforms at which to present new projects. This explains why we are so active at this event," said the Mayor of Moscow, Yuri Luzhkov.
In 2008, for the first time, EXPO REAL encompassed seven halls, covering 74,000 square metres of exhibition space – which is a rise of 11,000 square metres, or 17 percent, over last time.
The over 100 individual events in the conference programme at EXPO REAL provided an opportunity for 500 experts to exchange views on developments in the property markets. The most popular events were those on financial themes, for example, strategies for crisis management, global capital flows and how to finance investments against a background of dwindling liquidity. Other themes, alongside the overall focus of sustainability in project developments, were current market data and market overviews on growth markets such as Russia, Ukraine, Romania, Bulgaria, Serbia, Turkey and Kazakhstan. Marc T. Lerch, General Manager CEE / Central Asia, CAB Invest, exhibiting at the joint stand of Kazakhstan, said: "EXPO REAL is a tremendous event – it is an ideal platform for a country like Kazakhstan to present itself to the investment community."
The next EXPO REAL takes place from 5 to 7 October 2009 in Munich.
Further information: www.exporeal.net.
Messe München International (MMI)
Messe München International (MMI) is one of the world´s leading trade-fair organisations. It organises around 40 trade fairs for capital and consumer goods, and new technology. Over 30,000 exhibitors from more than 100 countries, and over two million visitors from more than 200 countries take part each year in the trade fairs in Munich. In addition, MMI organises trade fairs in Asia, Russia, the Middle East and in South America. With six subsidiaries abroad and 66 foreign representatives covering 89 countries, MMI has a truly global network.
Quelle: Messe München
Mob06_10.2008
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Markus Bösiger Team-Europameister und Einzel-Vize-Champion
Herrliches Sommerwetter herrschte vor rund 35.000 enthusiastischen Fans beim Finale zur FIA European Truck Racing Championship im spanischen Jarama. Der Schweizer Titelverteidiger Markus Bösiger kam mit 18 Punkten Rückstand auf seinen tschechischen Buggyra-Teamkollegen David Vrsecky zur Strecke im Norden Madrids. Und auch nur noch diese beiden kamen als Meister infrage. Selbst der im Championat Drittplatzierte, Lokalmatador Antonio Albacete (MAN), konnten den beiden Freightliner-Piloten nicht mehr gefährlich werden.
Am Samstag gewann der Spanier das Zeittraining vor dem deutschen MAN-Piloten Jochen Hahn. Auf den Startplätzen 3 und 4 folgten Vrsecky und Bösiger. Diese Vierergruppe lag gerade mal drei Zehntel auseinander. Im Quali-Race gewann Albacete den Start gefolgt von Hahn, der anschließend seinen Markenkollegen permanent attackierte. Mit 4 Zehnteln Vorsprung rettete der Spanier schließlich seinen Sieg ins Ziel. Mit nicht einmal Sekundenabstand folgten Vrsecky und Bösiger. Und auch im Championship Race setzte Albacete sich gleich wieder an die Spitze. Erneut nutzten Hahn all seine Angriffe wenig. Unter dem Jubel der Zuschauer fuhr der Spanier seinen zweiten Tagessieg ein. Bösiger und Vrsecky fuhren von vornherein eher etwas zurückhaltender, einfach um gewappnet zu sein, mögliche Fehler der Vorderleute nutzen zu können. Nach zwei Dritteln des Rennens gab es plötzlich die rote Flagge. Ein Truck war mitten auf der Ideallinie an einer höchst gefährlichen Stelle stehen geblieben. Nach dem Rennabbruch erfolgte ein Neustart, die in beiden Rennabschnitten erzielten Zeiten wurden zusammengerechnet. Hinter Albacete und Hahn fuhr Bösiger so schließlich auf den dritten Podiumsplatz.
Im Zeittraining am Sonntag holte sich Vrsecky die Pole fürs Quali-Race. Albacete sicherte sich den zweiten Startplatz, vor Bösiger und Hahn. Im Rennen erwischte der Spanier einen Superstart, lag in der ersten Kurve leicht vor Vrsecky und lenkte schon frühzeitig stark ein. Der auf der günstigeren Innenbahn liegende Tscheche vermied jedes Risiko und ließ Albacete den Vortritt. Direkt dahinter folgte Bösiger vor Hahn, der mit seinem MAN-Kollegen Jean-Phillippe Belloc (FRA) kollidierte und weit zurückfiel. Die beiden Buggyra-Piloten mieden weiterhin riskante Attacken, und so konnte Albacete seinen Sieg schließlich mit nicht einmal einer halben Sekunde Vorsprung nach Hause fahren.
Und auch im abschließenden Championship Race, dem letzten Rennen der Saison, sollte der Jubel der spanischen Fans in Jarama anhalten. Bösiger und Vrsecky steckten auch hier – in der sicheren Gewissheit, den Titel und auch die Vizemeisterschaft ja längst gewonnen zu haben – eher zurück als gefährlich zu attackieren. So genossen die beiden Buggyra-Teamkollegen dann auch hinter Albacete das Vorüberfahren an den jubelnden Massen. Am Ende gaben sie sich knapp hinter dem Lokalmatadoren mit den zweiten und dritten Podiumsplätzen zufrieden.
In der Endabrechnung holte sich Vrsecky schließlich mit 414 Punkten den Meistertitel vor Bösiger (393), Albacete (372) und Hahn (305). Auch in der Teamwertung gewann Buggyra mit Bösiger und Vrsecky und 878 Punkten überlegen den Titel vor Team Koller + Schwemmer (Hahn/Belloc-644) und Team Frankie (Vojtisek/Altenstrasser-459).
Quelle: Bösiger Racing
Mob05_10.2009
Weitere Informationen finden Sie hier >
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Voller Erfolg der dritten Ausgabe!
06.10.2008 GENEVA CLASSICS, Die Messe für die klassische Welt der Automobile, Flugzeuge, Boote und Motorräder hat dieses Wochenende rund 20'600 Besucher in die Hallen 6 und 7 von GENEVA PALEXPO und aufs angrenzende Rollfeld des Internationalen Flughafens Genf gelockt.
Die dritte Ausgabe dieser Messe verzeichnete somit eine Besuchersteigerung von 20% im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Erfolg ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Ausstellung 2008 einen Tag weniger zählte, als die beiden vorgängigen Ausgaben. Die einzigartige Messe hat 106 Aussteller aus ganz Europa und Japan ins Schwärmen gebracht. Sie haben insbesondere das hohe Niveau, den äusserst eleganten Rahmen und die besucherfreundliche Anordnung der Stände sehr geschätzt.
Eine Umfrage hat ergeben, dass vor allem die Seltenheit der Exponate für Staunen sorgte. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der Anzahl Fahrzeuge und Flugzeuge, die es zu entdecken galt. Sie haben vor allem die ausserordentliche Qualität der Restaurationen unterstrichen. Motorradfans waren von den Motorrädern, die über 100 Jahre Geschichte abdeckten, begeistert. Wie bereits in den vergangenen Jahren hat der Besuch auf dem Rollfeld grossen Erfolg verzeichnet. Weitere Highlights: die Präsentationen von Bernard Chabbert zur Luftfahrtgeschichte und die vom FSVA organisierte Konferenz zum Thema „das Original und seine Möglichkeiten“.
Aber auch Oldtimer- und Supercar-Besitzer liessen sich nicht bitten: mehrere hundert Oldtimer parkten während des Wochenendes in der Halle 6, darunter waren nicht weniger als 27 Ferraris und über 130 Porsches zu finden.
Quelle: Palexpo Genf
Mob04_10.2008
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SMM 2008 übertrifft alle Erwartungen
SCHLUSSBERICHT 26. September 2008. Mehr als 50.000 Fachbesucher aus aller Welt besuchen die internationale Leitmesse der Schiffbauindustrie - Umweltschutz und Effizienz als Innovationstreiber
Mit mehr als 50.000 Fachbesuchern aus aller Welt (SMM 2006: 46.946 Fachbesucher) setzte die 23. shipbuilding, machinery & marine technology international trade fair hamburg nach viertägiger Dauer eine neuerliche Bestmarke. Dabei kam mit 17 Prozent die größte Besuchergruppe aus Reedereien und Schifffahrtsunternehmen, gefolgt von der Schiffbau- und Werftindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau. Die Fachbesucher der SMM 2008 waren zu 72 Prozent Entscheidungsträger innerhalb ihrer Unternehmen. Die 1.965 Ausstellern aus 56 Nationen zeigten sich bester Stimmung auf der weltgrößten Schiffbaufachmesse. 64 Prozent (2006: 63%) der Aussteller kamen aus dem Ausland. Mit diesen Fakten und einem hochkarätigen Rahmenprogramm an Kongressen und Workshops über global wirksame Themen bewies der wichtigste Branchentreffpunkt einmal mehr seine internationale Ausnahmestellung unter den maritimen Messen.
Für Werner Lundt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), ist der Erfolg der SMM 2008 keine große Überraschung: „Als weltweite Leitmesse der maritimen Industrie hat die SMM auch in diesem Jahr wieder die hoch gesteckten Erwartungen eines internationalen Fachpublikums erfüllt.“ Mit zahlreichen innovativen Produkten sei die Leistungsschau des Weltschiffbaus das maßgebliche Forum für Entscheidungsträger der maritimen Branchen. Auch für die deutsche Schiffbau- und Schiffbauzuliefer-Industrie könne die Messe geschäftlich als großer Erfolg gewertet werden.
Ein wichtiger Grund für den Erfolg der Leitmesse in Hamburg dürfte neben der guten Schiffbaukonjunktur auch das neue moderne Messegelände gewesen sein, dem die Aussteller eine gelungene Architektur und perfekte Funktionalität attestierten. Das bestätigt auch Hauke Schlegel, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA): „Die SMM 2008 hat gezeigt, dass das neue Messegelände einen Qualitätssprung in allen Bereichen möglich gemacht hat, passend zur hervorragenden Auftragslage der Zulieferindustrie.“
Eine Fülle an Neuentwicklungen, insbesondere zu den Themen Verbrauchseinsparung, Verringerung von Schadstoffemissionen und Umweltverträglichkeit von Produkten und Technologien wurden auf der SMM präsentiert. Die Messe machte sichtbar, dass Effizienzsteigerung und Umweltschutz keinen Widerspruch bedeuten. Das unterstreicht VDR*-Geschäftsführer Dr. Hans-Heinrich Nöll: „Die SMM 2008 zeigte wie keine Schiffbaumesse zuvor zahlreiche Innovationen, die auf der einen Seite mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit beim Schiffsbetrieb versprechen und zugleich allen Forderungen nach höherem Umweltschutz gerecht werden.“ (*Verband Deutscher Reeder)
Eines von vielen Beispielen ist der neue Antifoulinganstrich auf Silikonbasis, den das dänische Unternehmen Hempel auf der SMM erstmals dem Markt präsentierte. Bei Containerschiffen spare der Unterwasseranstrich 10 Prozent Brennstoff ein, so Produktmanager Torben Rasmussen. Und diese Einsparung werde garantiert. Dazu biete das Unternehmen zusammen mit Force Technologie ein entsprechendes Überwachungssystem an. Kein Wunder, dass das Interesse bei Schiffseignern, Charterern und Schiffsmanagern „außergewöhnlich hoch“ gewesen sei. Nach dem Motto, was auf der SMM ankommt, hat Marktpotential, testete Raytheon Anschütz auf der SMM 2008 die Akzeptanz eines brandneuen Wetter-Routenberechnungssystems, das automatisch die sicherste Route mit dem geringsten Brennstoffverbrauch ermittelt.
Von wichtigen Kontakten mit Reedern berichteten auch die unter dem Schirm des koreanischen Werftenverbandes The Korea Shipbuilders´ Association (KOSHIPA) ausstellenden sieben Werften der Schiffbaunation Nummer eins, die eine ganze Flotte von Großcontainerschiffsmodellen zur SMM mitgebracht hatten. DSME habe für sein 14.000 TEU-Containerschiff bereits 14 Aufträge von den Reedereien MSC und C.P. Offen, berichtete J.H. Park, Ship Business Manager. Von sehr großem Interesse bei Reedern berichtete auch Pham Thu Hang, Direktorin bei der vietnamesischen Schiffbaugruppe Vinashin, zu der 30 Werften mit insgesamt mehr als 100 Niederlassungen gehören. Die „sehr zahlreichen Besucher“ erfuhren, dass Vinashin gerade zehn neue Werften baue, von denen die ersten 2010 produzieren können. Sie lobte die „ausgezeichnete Organisation der SMM 2008“.
Für Andrey B. Fomichev, Generaldirektor der St. Petersburger Werft Severnaya Verf, war die SMM 2008 der ideale Platz, Verträge vorzubereiten, denn auf der Messe konnte man „alle wichtigen Leute der maritimen Branchen unter einem Dach treffen, sowohl Eigner wie auch Führungskräfte von Werften und Zulieferern.“ Folgerichtig konnte Fomichev die Lieferung eines Offshore-Versorgungsschiffes mit einem norwegischen Auftraggeber auf der SMM unterschriftsreif verhandeln. Das L3-Unternehmen SAM, Hersteller von elektronischen Schiffsführungssystemen, meldete einen Kooperationsvertrag mit Thrane & Thrane, dem Spezialisten für Satellitenkommunikation. Holger Mahnke, bei SAM Senior Vice President: „Es wurden dank der hohen Kompetenz der Besucher viele Projekte vorangebracht.“ Ganz ähnlich formulierte Frank Saccoli, Marketingdirektor der Northrop Grumman Sperry Marine, Anbieter von integrierten Schiffsbrücken, Navigations- und Kommunikationssystemen, den erfolgreichen Messeverlauf. Die SMM sei genau der richtige Ort für einen Wissensaustausch auf hohem Niveau. Da die Probleme komplexer geworden seien, suchten die Kunden verstärkt nach sogenannten „one-stop“-Lösungen.
Das hohe Niveau der Fachbesucher war bei den meisten Ausstellern ein Gesprächsthema. „Fantastisch“ urteilte Mehmet Berke Çiçek, Vice President der türkischen Werft Cicek Shipyard, über den Verlauf der SMM 2008. Da alle wichtigen Partner unter einem Dach zu finden seien und unter den Besuchern sehr viele Entscheidungsträger auch aus Schifffahrtsunternehmen gewesen seien, habe man auf kurzem Wege schnell Zukunftsprojekte entwickeln können.
Auch Xi Kebiao, bei CSIC Commercial Division Director, und Chen Xing Hong, Projektmanager bei der zur CSSC gehörenden China Shipbuilding Trading Company Ltd., sprachen von „fruchtbaren Gesprächen“ mit vielen Schiffseignern, aber auch Managern von Werften und Schiffbauzulieferern. China Shipbuilding Industry Corporation (CSIC) und China State Shipbuilding Corporation (CSSC) sind die beiden großen chinesischen Schiffbaugruppen.
Dass auch der Bereich Schiffsreparatur und –umbau ein gefragtes Angebotssegment war, bestätigte Hans-Michael Meißner, Geschäftsführer der zu ThyssenKrupp Marine Systems gehörenden Blohm + Voss Repair GmbH: „Auf der SMM 2008 wurde deutlich, dass das Interesse an Kreuzfahrten weiterhin wächst und damit auch der Bedarf an Wartungs-, Überholungs- und Umbauarbeiten. Blohm + Voss Repair sieht sehr gute Chancen, hier weiterhin führend tätig zu sein.“
Auf der SMM 2008 wurden jedoch nicht nur Kontakte geknüpft und bestehende vertieft. Viele Aussteller nutzten den wichtigsten Schiffbau-Event, um Verträge öffentlichkeitswirksam zum Abschluss zu bringen. So unterzeichnete Dr. Hermann J. Klein, beim Germanischen Lloyd für Technik zuständiges Mitglied des Vorstandes, gleich am ersten Messetag mit Hyundai Heavy Industries aus Südkorea, der weltweit größten Werft, einen Vertrag über die Neubauklassifikation von sieben Großcontainerschiffen, sogenannten Megaboxern, mit einer Kapazität von jeweils 13.100 Standardcontainern (TEU). René Berkvens, Vorstandsvorsitzender der Damen Shipyards Group, schloss einen Vertrag über die Lieferung von drei Patrouillenbooten an die niedersächsische Polizei ab - ein Auftrag im Wert von fast zehn Millionen Euro. „Die Schau ist besser als je zuvor“, lobte Berkvens die SMM 2008. MAN verbuchte erstmals einen Auftrag der neuen zur koreanischen Werft stx gehörenden Schiffbaugruppe stx Europe (aus einem Teil des Aker Yards Konzerns hervorgegangen) über die Lieferung von acht Motoren, die auf der SMM 2008 in den Markt eingeführt wurden. Die Motorenbauer erhielten während der Messe von der Stena Reederei auch die erste Bestellung über zwei der neuen variablen Turbolader VTA.
Umwelt- und Klimaschutz waren Thema in nahezu allen Angebotsbereichen der SMM 2008, in denen Schiffbautechnologie und zukunftsweisende Lösungen für immer komplexer werdende Antriebs-, Navigations- Automations- und Sicherheitssysteme präsentiert wurden - eine Domäne der Schiffbauzulieferer. Das zeigte sich auch in hohem Maße auf den Leistungsschauen der 22 Nationenpavillons. Für Pim van Gulpen, Vice Chairman der Holland Shipbuilding Association und Chairman des Zuliefererverbandes Holland Marine Equipment, spiegelte sich in der SMM 2008 die gewachsene Bedeutung der maritimen Zulieferer wieder. Sie agierten auf Augenhöhe mit den Werften. Man könne von echter Partnerschaft sprechen. Beim Bau hochkomplexer Schiffe sei eine Aufteilung der Verantwortung besonders wichtig. Die 150 holländischen Aussteller hätten ausgezeichnete Geschäfte gemacht, „mehr als bei allen früheren Messen“. Auch für Kurt Feldtfos vom dänischen Exportverband und Halvard O. Olafsen, Geschäftsführer des Verbands der norwegischen maritimen Exporteure, korrespondierten die gewachsenen Ausstellungsflächen des dänischen bzw. norwegischen Gemeinschaftsstandes mit dem gestiegenen Interesse an den Produkten und Technologien der maritimen Zulieferer.
Abgerundet wurde das positive Bild der SMM 2008 durch das anspruchsvolle und umfangreiche Rahmenprogramm, in dem die Themen Umweltschutz und Sicherheit dominierten. Unter den zahlreichen Kongressen und Tagungen ragte der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und vom europäischen Dachverband der Werften, Community of European Shipyards Associations (CESA), veranstaltete Workshop „Umweltschutz und Innovation“ heraus. Hier wurden Lösungen für die Verringerung von Schadstoffemissionen aufgezeigt. Dass in Zeiten unsicherer Finanzsysteme das Ship Finance Forum, das Financial Times Deutschland und Lloyds`s Shipping Economist zusammen mit der Hamburg Messe veranstalteten, eine sehr große Resonanz erfuhr, überraschte niemanden.
Mehr Teilnehmer als erwartet zählten die Veranstalter der ersten Internationalen Konferenz „Maritime Security and Defence“ (MS&D), die von der Hamburg Messe und dem Mönch Verlag, Bonn, vertreten durch das Fachmagazin NAVAL FORCES, zum Problem der Piraterie und terroristischen Bedrohung der Schifffahrt ausgerichtet wurde. Für Vizeadmiral a.D. Lutz Feldt, Chairman der MS&D, spiegelte sich in der hochkarätigen internationalen Referentenriege auch die Globalität der SMM wieder. „Die MS&D hob sich positiv von anderen Veranstaltungen zu diesem Thema ab, da nicht nur Analysen des Problems geboten, sondern von den Referenten auch konkrete Lösungen aufgezeigt wurden“, lobte Feldt. Wichtig sei allerdings, dass der politische Wille vorhanden sei, sich intensiv mit diesem Sicherheitsthema zu befassen. Jan Wiedemann, Herausgeber des Magazins NAVAL FORCES, begrüßte, dass es gelungen sei, zivile Institutionen und Behörden zusammenzubringen. Feldts Resümee: „Der Auftakt der MS&D ist gelungen.“ Die nächste internationale Konferenz, dann mit begleitender Fachmesse MS&D findet vom 6. bis 8. Oktober 2009 auf dem Hamburger Messegelände statt.
Auch die neuen SMM-Auslandsmessen sind bereits auf dem Radarschirm der Unternehmen, die auf der SMM 2008 in Hamburg ausstellten. Erkan Selah, Vice Chairman des türkischen Schiffbauerverbandes und Inhaber der Selah Werft, der auf der SMM 2008 sehr gute neue Geschäftskontakte geknüpft hat, begrüßte die SMM Istanbul, die erstmals vom 21. bis 23. Januar 2009 auf dem zentral gelegenen Messegelände Lütfi Kirdar Convention & Exhibition Centre (ICEC) auf der europäischen Seite Istanbuls veranstaltet wird. Eine Schiffbaumesse mit SMM-Qualität habe in dieser Region gefehlt.
Ebenso große Zustimmung erntete auch die SMM India bei Dharma Krishnan P., Chief Executive des Spezialmaschinenherstellers Benzear Equipment India aus Coimbatore. Krishnan hält die SMM India, die erstmals vom 12. bis 14. November 2009 im Bombay Exhibition Centre in Mumbai stattfindet, für eine wichtige Veranstaltung, die die Entwicklung der Schiffbauindustrie Indiens entscheidend voranbringen kann.
Die SMM 2010, 24. shipbuilding, machinery & marine technology, international trade fair hamburg, findet vom 7. bis 10. September 2010 auf dem Hamburger Messegelände statt.
Quelle: Hamburg Messe
Mob03_10.2008
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IAA Nutzfahrzeuge mit neuem Besucherrekord
Wissmann zieht positive Schluss-Bilanz mit Bestmarken – Aussteller zufrieden
Hannover, 2. Oktober 2008. Steigerung der Transporteffizienz und Klimaschutz waren Leitthemen. „Diese IAA ist die bislang erfolgreichste Nutzfahrzeugmesse. Sie hat in allen ‚Disziplinen’ neue Maßstäbe gesetzt und unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Sie hat sich als weltweit wichtigste Leitmesse für Mobilität, Transport und Logistik stärker denn je positioniert und ihre Spitzenstellung weiter ausgebaut. Sie ist das Schaufenster für die innovative Leistungsfähigkeit unserer Branche“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf der IAA-Abschlusspressekonferenz in Hannover.
„Mit fast 300.000 Gästen aus 110 Ländern hat diese IAA alle bisherigen IAA Nutzfahrzeuge übertroffen und eine neue Rekordmarke gesetzt. Gegenüber der IAA vor zwei Jahren, die bislang die erfolgreichste war, konnten wir noch einmal um rund 33.000 Besucher oder gut 12 Prozent zulegen. Diese IAA hatte mehr Aussteller, mehr Weltpremieren und mehr Fläche als jede andere zuvor“, sagte Wissmann. Und sie ist noch internationaler geworden: Unternehmen aus 48 Ländern präsentierten ihre Innovationen (2006: 45), darunter 258 Weltpremieren. Von den 2.084 Ausstellern (plus 34 Prozent) insgesamt kamen 1.188 aus dem Ausland, das sind 52 Prozent mehr als vor zwei Jahren. 275.000 Quadratmeter beträgt die Ausstellungsfläche (plus 10 Prozent).
Zur Stimmung auf der IAA sagte Wissmann: „Angesichts der aktuellen konjunkturellen Entwicklung, die durch eine Normalisierung nach vier Boomjahren charakterisiert ist, kamen viele Unternehmen anfangs mit einer gewissen Skepsis nach Hannover. Die Stimmung hat sich allerdings von Tag zu Tag verbessert. Wir wissen, dass wir gesamtwirtschaftlich raueren Zeiten entgegen gehen. Für die Nutzfahrzeugbranche aber haben wir hier in Hannover von den Ausstellern nicht nur Moll gehört, sondern auch viel Dur.“
Die Aussteller sind mit dem Verlauf der Messe „zufrieden“, zahlreiche Aufträge seien vergeben und Abschlüsse getätigt worden. Die IAA erweist sich damit erneut als Kompetenz-Messe: Der Fachbesucheranteil liegt bei 94 Prozent (2006: 90 Prozent), drei von vier Fachbesuchern sind Entscheider, bei den ausländischen Besuchern sind es sogar neun von zehn. Positiv bewertete Wissmann das Ergebnis der Besucherbefragung, wonach jeder zweite Fachbesucher in den nächsten sechs bis zwölf Monaten Investitionen im Nutzfahrzeugbereich plant.
Wissmann betonte: „Diese IAA ist eine IAA der Innovationen. Sie hat gezeigt: Die Nutzfahrzeugindustrie ist führend in der Umwelttechnologie. Hier auf der IAA war zum ersten Mal auf breiter Front erkennbar: Das Nutzfahrzeug öffnet sich den alternativen Antrieben, zum Beispiel mit Hybridantrieb bei Stadtbussen und Transportern im City-Verkehr.“ Beim schweren Lkw werde der Clean Diesel allerdings seine führende Position beibehalten. Im Mittelpunkt standen die Anstrengungen für Nachhaltigkeit im Verkehr und damit auch für den Klimaschutz. Bei Herstellern und Zulieferern, bei Lkw, Transportern und Bussen, aber auch bei den Herstellern von Anhängern und Aufbauten ging es um Steigerung der Transporteffizienz, um Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und damit der CO2-Emissionen. Seit Anfang der 90-er Jahre sind im Straßengüterverkehr die CO2-Emissionen pro Tonnenkilometer um ein Drittel gesenkt worden, bis zum Jahr 2020 sei, so Wissmann, eine weitere Reduktion um ein Fünftel durchaus realistisch.
„Schon heute erfüllen – noch vor dem verbindlichen Inkrafttreten – in Deutschland bereits über drei Viertel aller neu zugelassenen Lkw über 12 t die anspruchsvolle Abgasstufe Euro V, beim Bestand ist es rund ein Fünftel. Wir kommen also schneller voran, als der Gesetzgeber vorschreibt“, unterstrich Wissmann. Mit der in wenigen Jahren verbindlichen Abgasstufe Euro VI werden die Emissionen des Nutzfahrzeuges für Stickoxide gegenüber 1990 sogar um bis zu 97 Prozent sinken.
„Diese Industrie hat ihre Hausaufgaben gemacht. Was wir jetzt brauchen, sind nachhaltige Investitionen in den Erhalt und Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur, die mit dem gestiegenen Transportaufkommen keineswegs Schritt hält. Moderne Motoren sind das Eine, staufreie Straßen sind das Andere. Die Politik ist aufgefordert, die bestehende Finanzierungslücke für Infrastrukturmaßnahmen rasch und dauerhaft zu schließen“, betonte der VDA-Präsident.
Mit mehr als 1.200 Ausstellern waren die Zulieferer auf dieser IAA so stark wie noch nie vertreten. Neben den großen Konzernen präsentierten sich viele mittelständische Unternehmen aus dem In- und Ausland, darunter erstmals alle Zulieferinitiativen der Neuen Bundesländer auf einem Gemeinschaftsstand „Automobilcluster Ostdeutschland“. „Nahezu alle Zulieferer haben uns von verstärkten und viel versprechenden Kontakten berichtet, die zunehmend noch internationaler werden. Der VDA hat hierzu mit den Länderveranstaltungen zu Indien, Russland und der Türkei beigetragen“, sagte Wissmann. Die IAA Nutzfahrzeuge habe offensichtlich einen hohen Stellenwert als Schaufenster der Zulieferkompetenzen. Sie biete für Aussteller und Besucher alle Möglichkeiten, mit den Herstellern und Systemlieferanten ins Gespräch zu kommen. Die IAA war zudem das weltweit größte Mobilitäts-Symposium mit über 130 Veranstaltungen und Diskussionsforen, darunter über 20 Fachveranstaltungen des VDA mit insgesamt 3.500 internationalen Gästen.
Quelle: VDA
Mob02_10.2008
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InnoTrans 2008: Zugpremieren und Milliardenaufträge – 30 Prozent mehr Fachbesucher aus über 100 Ländern
ABSCHLUSSBERICHT: 30 Prozent mehr Fachbesucher – 50 Prozent mehr Fläche – 20 Prozent mehr Aussteller – Aufträge im Umfang von mehr als zwei Milliarden Euro – Über 25.000 Besucher beim großen Bahnhofsfest – Nächste InnoTrans 21. - 24. September 2010
Berlin, 28. September 2008 – Nach Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren innovativer Bahntechnik, feierlichen Fahrzeugübergaben und zahlreichen Vertragsunterzeichnungen ist die InnoTrans 2008 in Berlin zu Ende gegangen. Insgesamt 86.519 Fachbesucher aus über 100 Ländern kamen zu der viertägigen Fachmesse für Verkehrstechnik. Das sind rund 30 Prozent mehr als bei der Veranstaltung vor zwei Jahren. Auch bei der Ausstellungsfläche (plus 50 Prozent) und bei der Ausstellerzahl (plus 20 Prozent) konnte die InnoTrans 2008 deutlich zulegen. Damit reiht sich die Leitmesse der internationalen Schienenverkehrstechnik unter die größten Technikmessen weltweit ein.
Am Wochenende kamen noch einmal mehr als 25.000 Privatbesucher zum großen Bahnhofsfest auf das Gleis- und Freigelände der Messe.
Aussteller und Fachbesucher hatten am Freitag ein außerordentlich positives Resümee ihrer Geschäftstätigkeit auf der InnoTrans gezogen. Laut einer Umfrage waren 89 Prozent der Aussteller mit dem geschäftlichen Ergebnis ihrer Messebeteiligung zufrieden. Über 93 Prozent bekundeten bereits jetzt die Absicht, sich an der InnoTrans 2010 zu beteiligen. Charakteristisch für die InnoTrans ist die hohe Entscheidungskompetenz der Fachbesucher. Etwa die Hälfte von ihnen hat eine leitende Position innerhalb des Unternehmens inne. 93 Prozent der Fachbesucher würden die Messe ihren Kollegen und Geschäftspartnern weiterempfehlen. Etwa ebenso viele haben vor, auch die nächste InnoTrans zu besuchen.
Aussteller mit InnoTrans 2008 hoch zufrieden
Dr. Dieter Klumpp, Geschäftsführer der Alstom GmbH: „Wir gratulieren der Messe zu dem großen Erfolg! Alle Gewerke sind in diesem Jahr vertreten. Unsere internationalen Kunden und unsere Mitarbeiter konnten sich exzellent informieren – Publikumsmagnet war dabei sicher unser AGV. Auch in diesem Jahr sind bei uns richtungweisende Verträge abgeschlossen worden.“
André Navarri, Präsident Bombardier Transportation: „Die InnoTrans hat ihre Position als wichtigster Marktplatz der Schienenverkehrstechnik weiter ausgebaut. Der Messeschwerpunkt von Bombardier Transportation lag auf nachhaltiger Mobilität für das 21. Jahrhundert. Die Resonanz der Fachbesucher auf unseren Auftritt war hervorragend. Wir stehen weiterhin voll hinter der Messe. Für Bombardier wird der Tag nach der InnoTrans 2008 gleichzeitig der erste Tag vor der InnoTrans 2010 sein."
Dr. Hans-Jörg Grundmann, CEO Siemens Mobility: „Die InnoTrans war eine sehr erfolgreiche Messe für Siemens. Nie zuvor war das Interesse an unseren Produkten so groß. Wir haben unter anderem den Velaro, unseren neuesten Hochgeschwindigkeitszug für Russland, vorgestellt und einen Vertrag mit der Osloer Verkehrsgesellschaft zur Lieferung von weiteren 20 besonders umweltfreundlichen Metros unterzeichnet.“
Lorenzo Simonelli, Präsident und CEO, GE Transportation: „GE Transportation hat die InnoTrans ganz bewusst gewählt, um den neuen PowerHaul-Antrieb und die PowerHaul-Lokomotiven unseren Bahnkunden aus der ganzen Welt vorzustellen. Die InnoTrans ist die führende Fachmesse unserer Industrie. Sie ist ein Forum für den produktiven Dialog mit Kunden und zugleich mit anderen führenden Transportunternehmen.“
Hartmut Mehdorn, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG: "Auf der InnoTrans hat sich eine quicklebendige und selbstbewusste Branche präsentiert, die mit ihren Innovationen die Renaissance der Schiene weltweit fördert."
Michael Clausecker, General Manager des Verbandes der Europäischen Eisenbahnindustrien (UNIFE): „Für eine sehr intensive Woche wurde die InnoTrans wieder zum Weltmarktplatz für Eisenbahnprodukte. Die InnoTrans 2008 hat nicht nur an Fläche zugelegt, sondern auch bei der Zahl und Qualität der Besucher. Ein großer Erfolg für unsere Industrie.“
Jiri Bruza, Abteilungsleiter Industriepolitik im Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik: „Ich habe die InnoTrans zum ersten Mal besucht und sie gefällt mir vor allem wegen ihrer Internationalität sehr gut. Die Spitzenprodukte der Branche können hier direkt verglichen werden – und man kann gut erkennen, dass die tschechischen Aussteller konkurrenzfähig sind.“
Buck Zhao, International Trade Team Leader, Dalian CIMC Railway Equipment Co. Ltd., China: „Wir sind zum ersten Mal auf der InnoTrans, sind sehr zufrieden und kommen gerne wieder. Wir haben viele Kontakte knüpfen können und hoffen, unsere Waggons bald auch nach Europa zu liefern.“
Márcio Rodrigo Lena, Sales Engineer, Santa Fé Vagoes S/A, Brasilien: „Wir sind zum ersten Mal auf der InnoTrans und wir sind begeistert. Wir hatten wirklich sehr gute Kontakte und sind zuversichtlich, unsere Waggons bald auch auf europäischen Gleisen zu sehen. Unser Stand 2010 wird sicher größer sein!“
Zugübergaben und Aufträge in Milliardenhöhe
Während der InnoTrans 2008 wurden Aufträge im Gesamtumfang von mehr als zwei Milliarden Euro unterschrieben beziehungsweise mit der Übergabe von Fahrzeugen realisiert. So übergab Bombardier Transportation den ersten Nahverkehrs- und Regionalzug vom Typ TALENT 2 an die Deutsche Bahn. Weitere 320 Stück im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro werden folgen. Die Russische Eisenbahn erhält von Siemens Mobility acht Hochgeschwindigkeitszüge im Wert von 276 Millionen Euro. Der Rollout des ersten Velaro RUS fand auf der InnoTrans statt. Voith und die Deutsche Bahn unterzeichneten einen Vertrag über die Lieferung von 130 Dieselloks im Wert von 250 Millionen Euro. Die Osloer Nahverkehrsgesellschaft erhält für 110 Millionen Euro 20 Metro-Züge von Siemens Mobility. Stadler verkauft Straßenbahnen an die Münchner Stadtwerke: Gesamtwert 29 Millionen Euro. Thales UK berichtet von Aufträgen über mehrere Millionen Pfund.
Mehr Aussteller und hohe Internationalität
Insgesamt 1.912 Aussteller aus 41 Ländern präsentierten vom 23. bis 26. September auf dem Messegelände am Funkturm ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen. Mit 150.000 Quadratmetern Hallen- und Freifläche (Brutto) war die InnoTrans 2008 so groß wie noch nie. Allein auf der 3.500 Meter langen Gleisanlage waren 91 Fahrzeuge zu sehen.
Die Internationalität der InnoTrans ist weiter gestiegen. In diesem Jahr kamen mehr als die Hälfte aller Aussteller aus dem internationalen Raum. Zu den neuen Ausstellern gehörten Unternehmen aus Australien sowie aus Ländern des Nahen Ostens und aus Osteuropa. Nationale Industrieverbände waren in diesem Jahr so zahlreich wie noch nie auf der InnoTrans vertreten. 15 nationale Industrieverbände zeigten auf dem Messegelände „Flagge“, zum Teil sogar auf mehreren Ständen. Darüber hinaus nutzten auch große Verkehrsunternehmen die InnoTrans als Plattform für Marketing und Kommunikation – neben der Deutschen Bahn AG auch PKP (Polen), ÖBB (Österreich), Russian Railways, SBB (Schweiz), SNCF (Frankreich) und weitere.
Mit Antonio Tajani nahm zum ersten Mal ein Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für Verkehr an der Eröffnung der InnoTrans teil. Der hochkarätig und international besetzte Round Table der Entscheider stand unter dem Motto: „Innovative Bahntechnik im Zeichen des Klimawandels“. Highlights der InnoTrans Convention waren das Dialog Forum, das Internationale Tunnel Forum und der European and Asian Rail Summit.
Für die InnoTrans 2008 akkreditierten sich erstmals mehr als 1.000 Medienvertreter aus 29 Ländern.
Die nächste InnoTrans findet vom 21. bis 24. September 2010 statt
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Weitere Stimmen zur InnoTrans 2008
Dr. Manfred Lerch, Geschäftsführer Marktbereich Schiene, Voith Turbo: „Die InnoTrans 2008 ist für Voith Turbo ein voller Erfolg. Wir spüren deutlich, dass die Nachfrage nach Schienenfahrzeugen steigt. Und da sind wir als Systemzulieferer richtig aufgestellt. Wir sind mit den geführten Gesprächen und den daraus entstandenen Kontakten auf der InnoTrans sehr zufrieden. Es wurde deutlich, dass wir vor allem mit unseren verschiedenen Hybrid-Komponenten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das positive Umweltimage der Schiene künftig noch zu verbessern.“
James N. Sanders, Executive Vice President, Vossloh AG: “Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der InnoTrans 2008. Unsere Messestände waren außerordentlich gut besucht – von unseren Kunden ebenso wie von hochrangigem Fachpublikum. Unsere Neu- und Weiterentwicklungen konnten wir hier in Berlin in einem internationalen Rahmen präsentieren.
Roberta Rebora, MarCom Manager Europe, Hypertac: „Die InnoTrans ist ein unverzichtbares Ereignis innerhalb des Railway-Marktes. Hypertac konnte auf der InnoTrans insbesondere das Interesse für die neuen modularen High Speed-Steckverbinder und für das neue robuste High Speed-Kontaktsystem wecken. Im Vergleich zur InnoTrans 2006 war die Anzahl der Besucher höher. Wir zählten insbesondere mehr Besucher aus Osteuropa und dem asiatischen Raum.“
Hans-Jürgen Weidemann, Vorstandsvorsitzender CargoBeamer AG, Bautzen: Der Erfolg ist unglaublich. Wir sind zum dritten Mal auf der InnoTrans. In diesem Jahr haben wir sehr wichtige Kontakte geknüpft. Wir sind überzeugt, dass diese auch zum geschäftlichem Erfolg für unser Logistik –und Gütertransportsystem des kombinierten Güterverkehrs führen werden.“
Holger Doth, Leiter des Marktsegments Zweiwegefahrzeuge der Daimler AG: „Die InnoTrans war für uns sehr erfolgreich. Wir hatten ein deutlich verstärktes Interesse im Vergleich zu 2006, obwohl bereits die InnoTrans vor zwei Jahren für uns sehr positiv war. Die InnoTrans bleibt für uns ein fester Fixpunkt in unserem Terminkalender.“
Dr.-Ing. Claudia Langowsky, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV): „Es hat uns sehr erfreut, dass in diesem Jahr zum ersten Mal nicht nur die schienengebundenen Fahrzeuge auf der InnoTrans präsent waren, sondern auch die Busse. Wir Betreiber wünschen uns, dass die InnoTrans in den kommenden Jahren noch mehr Zuspruch von den Busherstellern – auch aus Deutschland – erhält.“
Walter Gräppi, CEO, SWISSRAIL: „Alle SWISSRAIL-Aussteller sind überaus zufrieden mit der diesjährigen InnoTrans und haben nur einen Wunsch: Mehr Fläche für die Schweiz in den jetzt belegten Hallen zur InnoTrans 2010, um die Erfolgsstory der Schweizer Zulieferindustrie für den öffentlichen Verkehr fortsetzen zu können. Die InnoTrans hat sich zum Branchentreff Nummer eins entwickelt. Sie war in diesem Jahr internationaler denn je und ist für die Schweiz in den geraden Kalenderjahren ein Messepflichttermin mit hoher Erfolgsgarantie für das Messe- und Nachmessegeschäft.“
Manfred Schmitz, Geschäftsführer, Windhoff Bahn- und Anlagentechnik GmbH: „Wir haben in diesem Jahr sehr viel investiert in unseren Messeauftritt und sind zum ersten Mal auch im Außengelände mit unseren Neuheiten vertreten. Die Kundenresonanz ist sehr gut. Wir haben viele neue Ansätze erhalten und freuen uns jetzt darauf, die geknüpften Kontakte zu realisieren. Wir können uns sehr gut vorstellen, unseren Auftritt auch bei der nächsten InnoTrans in ähnlicher Form zu wiederholen.“
Jan Röhl, Geschäftsführer, Ing. Karl u. Albert Kruch Gesellschaft m.b.H. & Co KG: „Die InnoTrans ist eine höchst interessante Momentaufnahme der führenden Bahnindustrie, die alle wichtigen Trends widerspiegelt und die beste Gelegenheit für fruchtbare Gespräche mit Experten aus dem Bahnsektor darstellt. Sie ist für uns sowohl Sprachrohr als auch eine Art Radar, bei dem wir versuchen, alle Bedürfnisse und Anforderungen unserer Zielgruppe wahrzunehmen.“
Yves Ravalard, Wissenschaftlicher Direktor I-Trans: „Auf unserem Gemeinschaftsstand ‚Northern France - European Railway Cluster’ haben sich 25 Unternehmen zusammengeschlossen. Dadurch sind wir gut sichtbar gewesen. Alle unsere Mitaussteller sind sehr zufrieden. Die InnoTrans ist eine Plattform zwischen Bahnexperten und Industrie, die hervorragend funktioniert. Die Vielfalt der Teilnehmer und Besucher ist in diesem Jahr größer geworden, vor allem die Kontakte zwischen Europa und Asien sind deutlich gewachsen.“
Hans-Rudolf Nussbaumer, Projektdirektor, Implenia Construction: „Die InnoTrans war sehr erfolgreich, wir haben unser Soll erreicht. Wir konnten unsere Ideen und unser Know-how bei maßgeblichen Leuten zur Diskussion bringen, unsere Bücher für die Nachbearbeitung der Messe sind voll.“
Hans-Peter Engel, Geschäftsbereichsdirektor, Solaris Bus & Coach S.A.: „Wir sind mit der Positionierung und der Organisation sehr zufrieden und mit der Besucherresonanz mehr als zufrieden. Wir kommen zu 99 Prozent gerne wieder.“
Prof. Dr.-Ing. Alfred Haack, Geschäftsführer des Deutschen Ausschusses für unterirdisches Bauen (DAUB): „Mit der InnoTrans 2008 hat die Weltausstellung der Bahntechnik abermals einen faszinierenden Schritt nach vorn genommen, verbunden mit einem viel versprechenden Aufwärtstrend in der Bahnindustrie. Das Tunnelsegment ist in diesem Jahr das zweite Mal vertreten und hat durchaus eine positive Entwicklung genommen.“
Quelle: Messe Berlin
Mob01_10.2008 |