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Archivorganisation November 2008

Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge

Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom November 2008

Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen

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Mob13_11.2008 - Schienenverkehr: Länderübergreifender Transport von Kerosin
Mob12_11.2008 - Automobilwirtschaft:
Autoverkäufe in der Schweiz stabil
Mob11_11.2008 - Berufsbildung:
Berufsmesse Zürich: für Jugendliche und Erwachsene
Mob10_11.2008 - Engerie:
Biogene Treibstoffe: Leuenberger engagiert sich für internationale Richtlinien (im Blickpunkt 2)
Mob09_11.2008 - Wirtschaft:
"Lasst jene bluten, die für diese Krise verantwortlich sind" (im Blickpunkt 3)
Mob08_11.2008 - Strassenverkehr:
Varianten für ein Handlungsprogramm «Sicherheit im Strassenverkehr» (im Blickpunkt 4)
Mob07_11.2008 - Strassenverkehr:
Via Sicura: TCS für realistische Verkehrssicherheitsmassnahmen (im Blickpunkt 5)
Mob06_11.2008 - Fachmessen:
NUFA Schweiz machte mobil (Veranstaltungen)
Mob05_11.2008 - Energie:
Gesetzesentwurf zur Kompensationspflicht von Gaskombikraftwerken verabschiedet (im Blickpunkt 2)
Mob04_11.2008 - Strassenverkehr:
Computersysteme sollen Autounfälle verhindern (im Blickpunkt 3)
Mob03_11.2008 - Strassenvekehr:
Fusion zwischen GM und Chrysler vorerst gestoppt (im Blickpunkt 4)
Mob02_11.2008 - Luftverkehr:
Rafale-Erprobung abgeschlossen - Eurofighter landet am Donnerstag (im Blickpunkt 5)
Mob01_11.2008 - Fachmessen:
WORLDDIDAC Basel festigt ihre Leaderposition (Veranstaltungen)

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Länderübergreifender Transport von Kerosin
Die ChemOil Logistics AG in Basel, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Schweizer Güterbahn SBB Cargo, ist vom internationalen Mineralölkonzern Shell mit der Beförderung von Jet-Treibstoffen von Deutschland in die Schweiz beauftragt worden. Rund 100 Züge werden zukünftig im Jahr zusätzlich den Flughafen Zürich mit Kerosin versorgen.

Über 4300 Liter Kerosin verbraucht ein voller Airbus A320 von Zürich nach Berlin – also knapp einen Liter pro Sekunde. Täglich kommt so schnell eine große Menge an Flugbenzin zusammen, die beispielsweise Shell seinen Kunden am Flughafen bereitstellen muss. Bereits seit Jahren transportiert deswegen die ChemOil Logistics AG für den Mineralölkonzern Düsentreibstoff von den Rheinhäfen Basel und der Raffinerie Cressier an den Airport Zürich. Mit einem neu abgeschlossenen mehrjährigen Vertrag wird diese bewährte Zusammenarbeit nun weiter ausgebaut.


Mit 100 Zügen soll ChemOil zukünftig 150 Millionen Liter Kerosin pro Jahr von Flörsheim am Main an den größten Schweizer Flughafen transportieren. Über 6000 A320- Flugzeuge können damit voll betankt werden. Als Gesamtlogistiker übernimmt ChemOil dabei die komplette Transportorganisation und greift bei Bedarf auch auf zusätzliche Wagen zurück oder arbeitet mit anderen Güterbahnen zusammen. Denn: „Bei kurzfristigen Veränderungen in der Nachfrage, zum Beispiel wegen des schwankenden Ölpreises, muss auch der Transport flexibel hoch- und heruntergefahren werden“, wie Richard Seebacher, Geschäftsführer von ChemOil, betont.

Quelle: SBB, Bern
Mob13_11.2008
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Autoverkäufe in der Schweiz stabil
Im Gegensatz zu praktisch allen anderen europäischen Ländern, die zum Teil massive Einbrüche zu verzeichnen haben, sind die Neuwagenverkäufe in der Schweiz auch im Oktober stabil geblieben. Mit 24'426 Fahrzeugimmatrikulationen (Oktober 2007 = 24'390.) liegen die Verkaufszahlen sogar um 0.1 % leicht über dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Dabei setzt sich der Trend zu kompakteren, energieeffizienten und sparsamen Modellen unvermindert fort.

Insgesamt wurden von Januar bis Oktober in der Schweiz 243'548 Personenwagen neu in Verkehr gesetzt, was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 2.8 Prozent entspricht.

Der Dieselanteil scheint sich auf hohem Niveau langsam zu stablisieren. Anfangs 2008 lag er noch bei deutlich mehr als einem Drittel, nach den ersten 10 Monaten liegt er mit 32,2 % leicht unter dem Vorjahresanteil (Januar bis Dezember 2007 32,5 %). Das könnte an der deutlich grösser gewordenen Differenz zwischen Benzin- und Dieselpreis liegen.

Quelle: Ots, Bern
Mob12_11.2008
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Berufsmesse Zürich: für Jugendliche und Erwachsene----
Am Dienstag, 25. November 2008, öffnet die Berufsmesse Zürich zum vierten Mal ihre Tore. Bis am Samstag, 29. November 2008, gewähren 101 Berufsverbände, Organisationen und Unternehmen der Privatwirtschaft Einblick in über 420 Lehrberufe, aktuelle Berufsbilder, Lehrgänge, Grund- und Weiterbildungen sowie Karrieremöglichkeiten. Begleitveranstaltungen wie Vorträge zu Berufswahl- und Weiterbildungsthemen, geführte Rundgänge für ausländische Eltern in ihrer Muttersprache oder die Schweizer Meisterschaften der Maler- und Gipserberufe runden das Messeangebot ab.

Vom 25. bis 29. November 2008 findet die vierte Ausgabe der Berufsmesse Zürich statt, die 2005 vom Kantonalen Gewerbeverband Zürich und von der Messe Schweiz lanciert wurde. Ermöglicht wird sie dank der finanziellen Unterstützung der Zürcher Kantonalbank, der Bildungsdirektion des Kantons Zürich und des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie. Auf 9'140 m2 präsentieren 101 Berufsverbände, Organisationen und Unternehmen aus der Privatwirtschaft 160 Lehrberufe, aktuelle Berufsbilder und Grundbildungen sowie über 260 Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Erwartet werden tausende von Schülern und Schülerinnen der Oberstufe und der Berufsvorbereitungsklassen, welche sich im Rahmen des Berufwahlunterrichts informieren möchten. Erwachsene informieren sich im Treffpunkt Weiterbildung.

Treffpunkt Weiterbildung
Bildungsinteressierte Erwachsene, die bereits im Berufsleben stehen und sich punktuell weiterbilden möchten, können sich in einem separaten Bereich innerhalb der Messehalle einen Überblick über verschiedene Weiterbildungsangebote verschaffen. Der Treffpunkt Weiterbildung ist nicht während der gesamten Messedauer geöffnet, sondern von Donnerstag, 27. bis Samstag, 29. November 2008.
Aussteller im Bereich der Grundbildung, die an ihrem Stand Weiterbildungsangebote präsentieren, werden mit einer Vignette speziell gekennzeichnet.

Die Besten treten gegeneinander an
Schauen Sie den Meistern ihres Fachs im wahrsten Sinn des Wortes "auf die Finger": die besten Lernenden mit Lehrabschluss 2007 und 2008 treten an der Schweizer Meisterschaft der Maler- und Gipserberufe gegeneinander an. Am Samstag werden die Gewinner der Schweizer Meisterschaften zum Abschluss der Berufsmesse Zürich prämiert. Am Donnerstag belohnt der "30er-Club", ein Verein aus Zürcher Jungunternehmern, die zehn besten Lehrabschlüsse des Jahres im Kanton Zürich.

Seriöse Information und spannende Unterhaltung
Türkischen, albanischen und tamilischen Eltern werden am Donnerstagabend erstmals geführte Messerundgänge in ihrer Muttersprache angeboten. Ziel ist, dass ausländischen Eltern das Schweizer Berufsbildungssystem näher gebracht wird, so dass sie ihre Kinder im Berufswahlprozess aktiv unterstützen und beraten können. Im Forum vermitteln Kurzreferate zu Berufswahl, Laufbahngestaltung und Arbeitswelt fundierte Informationen. Die Veranstaltungen am Dienstagnachmittag und Mittwoch sind hauptsächlich den Jugendlichen gewidmet. Von Donnerstag bis Samstag richten sich die Kurzreferate auch an Erwachsene und behandeln Themen zu Wiedereinstieg, Bewerbung und Kompetenzbilanz. Höhepunkte wie "Töggeli-Turniere" mit GC-Fussballstars, die tägliche Produktion einer Messezeitung durch Schüler und Schülerinnen unter der Leitung von NZZ-Redaktor Jan Mühlethaler und Modeschauen runden das Messeangebot ab.

Quelle: ots, Zürich
Mob11_11.2008
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Biogene Treibstoffe: Bundesrat Leuenberger engagiert sich für internationale Richtlinien (im Blickpunkt 2)
Bundesrat Moritz Leuenberger nimmt am 20. und 21. November 2008 an der internationalen Konferenz zu Biotreibstoffen als treibende Kraft für eine nachhaltige Entwicklung in São Paulo, Brasilien, teil. Dort wird er sich dafür engagieren, dass verbindliche Richtlinien für nachhaltige biogene Treibstoffe geschaffen werden. Mit ihrer Gesetzgebung im Bereich biogener Treibstoffe nimmt die Schweiz eine Vorreiterrolle ein.

Die von Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva angeregte internationale Konferenz hat zum Ziel, Vorschläge zur Rolle von Treibstoffen aus erneuerbaren Rohstoffen im internationalen Kontext zu diskutieren. Der Zugang zu Märkten für Umweltinnovationen wie auch für ,Biotreibstoffe" ist für viele Staaten von grosser politischer und wirtschaftlicher Bedeutung, weshalb insbesondere Brasilien und die USA an dieser Konferenz wirtschaftliche und handelspolitische Interessen in den Vordergrund rücken.  

Bundesrat Leuenberger wird an der Konferenz die neuen Schweizer Rechtsgrundlagen über die Steuererleichterung für biogene Treibstoffe vorstellen. Die Grundlagen enthalten ökologische und soziale Mindestanforderungen, die biogene Treibstoffe über die gesamte Wertschöpfungskette erfüllen müssen, um steuerlich begünstigt zu werden. Die Schweiz nimmt diesbezüglich eine Pionierrolle ein, hat sie doch als weltweit erster Staat solche Mindestanforderungen gestellt. Bundesrat Leuenberger möchte sich dafür einsetzen, derartige verbindliche ökologische und soziale Kriterien für Treibstoffe aus erneuerbaren Ressourcen international zu verankern. 

In Übereinstimmung mit ihrer nationalen Politik unterstützt die Schweiz die Erarbeitung internationaler Richtlinien für nachhaltige Treib- und Brennstoffe im Rahmen insbesondere der Biodiversitätskonvention, der Kommission für Nachhaltige Entwicklung,  der FAO und der WTO und setzt sich für die Förderung von europäischen und internationalen Normen (CEN, ISO) ein, mit dem Ziel, nationale Initiativen (Nachhaltigkeits- und Evaluationskriterien, Standards, Zertifizierungssysteme) untereinander abzustimmen. Insofern unterstützt sie u.a. auch aktiv den von der EPF Lausanne lancierten, global angelegten Prozess des Roundtable on Sustainable Biofuels, in dem Interessenvertreter aus der gesamten Wertschöpfungskette zusammen mit Nichtregierungsorganisationen Kriterien für eine nachhaltige Biotreibstoffproduktion und deren Anwendung ausarbeiten. 

Quelle: Bundesamt für Umwelt UVEK
Mob09_11.2008
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"Lasst jene bluten, die für diese Krise verantwortlich sind"
(im Blickpunkt 3)
Auf den Spuren Luthers: 95 Thesen zum Börsenwahnsinn an Börsenportal geschlagen. Andreas Novotny www.geldtrainer.at hat am Vormittag des 31. Oktober seine 95 moralischen Krisenthesen gegen den Börsenwahnsinn am Eingang der Börse Wien angeschlagen. Novotny: "Es reicht, 2000 Milliarden Euro in die Rachen der Reichsten dieser Welt sind genug!" Wie Luther will auch Novotny eine fundamentale Erneuerung, allerdings nicht eine Erneuerung der spirituellen Führer und Kirchenfürsten, sondern der Finanz-Eliten und Bankmanager.

Andreas Novotny: "Ich rufe alle zu Aktionismus auf, die angesichts dieser Krise nicht mehr still halten wollen und deren Altersversorgung auf dem Spiel steht. In allen Börsenstädten sollten diese 95 Thesen an den Toren der Börsen und Banken hängen." Novotny bietet die 95 Thesen zum Börsenwahnsinn gratis auf seiner Homepage www.geldtrainer.at zum Download an.

Luther wollte sich gegen die etablierte Kirchenmoral auflehnen und schlug seine 95 Thesen am 31. Oktober 1517 an das Portal der Schlosskirche zu Wittenberg. Andreas Novotny versucht die Bankmanager an ihre Verpflichtungen zu erinnern und stellt als Geldfachmann seine Thesen zur Diskussion. Die Kritik kommt aus berufenem Munde, denn Andreas Novotny berät selbst Kunden bei der Hausbaufinanzierung und in der Veranlagung. Dabei sind ihm in den letzten Jahren schon eklatante Missstände aufgefallen, die klar in Richtung Crash gezeigt haben. "Aber niemand wollte reagieren - alle haben nur auf das zu verdienende Geld geschielt. Aktuell geht der Wahnsinn ja mit den VW-Aktien weiter. Niemand greift ein - niemand reguliert diesen Irrsinn. Meine Thesen verstehe ich daher nicht nur als Angriff auf das derzeitige Geldmarktsystem, sondern auch als Anregung für all die kleinen und großen Anleger, die derzeit kaum eine Nacht schlafen können. Meine Tipps helfen in der Krise!" Auf die Frage ob er selbst in der aktuellen Krise Geld verloren hat, antwortet Novotny wie aus der Pistole geschossen: "Nein!"

Hier die ersten 10 Punkte der 95 Thesen zum Börsencrash 2008.

1. Lasst diejenigen bluten, die für diese Krise verantwortlich waren und sind!!!

2. Bonus/Malus System bei Managerbonifikationen muss internationaler Standard werden

3. Nicht Verstaatlichung ist die Lösung - harte und funktionierende staatliche Finanzmarktaufsicht gehören her

4. Rating Agenturen sind käuflich!!! Mehr Kontrolle zu Gunsten des Anlegerschutzes

5. Manager sollen künftig mit Ihrem Vermögen für deren Entscheidungen haften

6. Die Manager bauen Mist und kassieren dafür noch Millionengagen die Banken gehen Pleite und der Steuerzahler darf die Rechnung begleichen. Ich sage NEIN Nachhaftung für Managemententscheidungen mit dem privaten Vermögen

7. Mehr Macht den Aufsichtsräten!!!

8. Amtshaftungsklage gegen den Staat Amerika - durch die Nicht-Erfüllung der Aufsicht konnte dieses Chaos überhaupt entstehen

9. Mehr internationale Standards

10. Banken müssen die schlechten Kreditrisiken in den eigenen Büchern behalten und es müssen harte Strafen bei Betrug verhängt werden.

Die 95 Geldthesen, können gratis angefordert werden.

Quelle: pts, Wien www.geldtrainer.at
Mob08_11.2008
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Varianten für ein Handlungsprogramm zur Erhöhung der Sicherheit im Strassenverkehr
Weniger Todesopfer und Verletzte auf den schweizerischen Strassen. Das ist das Ziel von Via sicura. Der Bundesrat hat heute Varianten für ein Handlungs-programm in die Vernehmlassung geschickt. Via sicura enthält rund 60 Einzelmassnahmen, mit denen die Sicherheit im Verkehr verbessert werden soll. Zur Diskussion stehen drei Finanzierungsvarianten mit jeweils unterschiedli-chem Wirkungsgrad. Die Vernehmlassung dauert bis zum 15. März 2009.

Im Zentrum von Via sicura stehen nicht neue Verkehrsregeln, sondern Massnahmen zur wirksameren Umsetzung bestehender Regelungen und Standards. 2005 hat der Bundesrat das Ziel formuliert, die Anzahl der im Strassenverkehr getöteten und schwer verletzten Personen innerhalb der nächsten Jahre signifikant zu senken. Dieses Ziel kann erreicht werden, wenn Massnahmen ergriffen werden, die aufeinander abgestimmt sind, einander ergänzen oder sich gegenseitig unterstützen (Faktenblatt 1).

Die rund 60 Via-sicura-Massnahmen - knapp die Hälfte davon erfordert Gesetzesänderungen - verteilen sich auf folgende Handlungsfelder:

- Sensibilisierung und Erziehung (z.B. gezieltere Kampagnen, Verkehrserziehung auf allen Schulstufen).

- Aus- und Weiterbildung (z.B. periodische Weiterbildung für alle Führerausweisinhaberinnen und -inhaber).

- Prävention bei ausgewählten Zielgruppen (z.B. Erhöhung der Velohelmtragquote, Alkoholverbot für Neulenkende, Alterslimite bei Buschauffeuren).

- Bessere Durchsetzung der wichtigsten Vorschriften (z.B. Verdichtung und Konzentration der Kontrollen auf die schwersten Fehlverhalten sowie auf Strecken und Tageszeiten mit besonderem Risiko, Vernichtung von "Raserautos").

- Bauliche Massnahmen an der Infrastruktur (z.B. Sanierung von Unfallschwerpunkten und Gefahrenstellen).

- Qualitativ hochwertige Strassen (z.B. dank Durchführung Road Safety Audits).

- Forschung und Statistik (z.B. Verbesserung der Unfall- und Verkehrsdelinquenzstatistiken, Erleichterung des Austauschs von Daten und Forschungsergebnissen sowie des Zugriffs auf Daten der privaten Versicherungsgesellschaften zu statistischen Zwecken).

- Grenzüberschreitende Zusammenarbeit (z.B. bei der Strafverfolgung).

Finanzierung: Zwei Quellen - drei Umsetzungsvarianten
Zur Umsetzung von Via sicura werden zwei Finanzierungsquellen vorgeschlagen: eine Erhöhung des Zuschlags auf der Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherungsprämie und die Zweckbindung der Hälfte der Einnahmen aus den Verkehrsbussen. Der Zuschlag auf die MHV-Prämie beträgt heute 0,75 Prozent. Die Einnahmen der Kantone aus den Verkehrsbussen werden auf 400 Millionen Franken geschätzt.

Beide Finanzierungsarten sind verursachergerecht: Personen, welche die Verkehrssicherheit gefährden, sollen mehr für deren Verbesserung bezahlen. Personen, die unfallfrei fahren, werden dank dem Bonussystem der Versicherer weniger belastet, und wer sich an die Vorschriften hält, wird nicht gebüsst.

Die Kosten für die Umsetzung von Via sicura hängen davon ab, welche Massnahmen verwirklicht werden. Drei Umsetzungsvarianten mit jeweils unterschiedlichen Kosten, Finanzierungsquellen und Wirkungsgrad werden zur Diskussion gestellt. Die Bandbreite der Kosten reicht von 45 bis 300 Millionen Franken (Faktenblatt 2).

Im Jahr 2007 kamen auf den Schweizer Strassen 384 Menschen ums Leben, 5235 Personen wurden schwer verletzt. Gemäss den neusten Berechnungen der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) betragen allein die materiellen Kosten der Strassenverkehrsunfälle rund 6,5 Milliarden Franken pro Jahr.

Von Vision Zero zu Via sicura
Der Bundesrat hat im Jahre 2002 beschlossen, ein Handlungsprogramm für mehr Sicherheit im Strassenverkehr zu erarbeiten, dessen Ziele sich an den Bemühungen in der EU orientieren (Halbierung der Anzahl im Strassenverkehr getöteten Personen innert 10 Jahren). In der Folge hat das Bundesamt für Strassen im Auftrag des UVEK unter Einbezug von Fachorganisationen, Interessenverbänden, Kantons- und Gemeindebehörden, Wirtschaft und Politik ein Handlungsprogramm des Bundes für mehr Sicherheit im Strassenverkehr (Via sicura) erarbeitet.
Im November 2005 beschloss der Bundesrat, das Handlungsprogramm weiter zu konkretisieren und Umsetzungsvarianten mit Kostenschätzungen und Alternativen vorzulegen. Diese liegen nun vor.

Ergänzt worden ist das ursprüngliche Via-sicura-Paket in der Zwischenzeit mit spezifischen Massnahmen im Zusammenhang mit der Raserproblematik. Diese Massnahmen hat das Parlament in Auftrag gegeben.

Weitere Informationen
Via sicura (Faktenblatt 1) hier >
Via sicura (Faktenblatt 2) hier >
Via Sicura (Vorlage 1 - Bundesgesetze) hier >
Via Sicura (Verlage 2 - Verordnung über Promillegrenzwerte) hier >

Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Mob08_11.2008
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Via Sicura: TCS für realistische Verkehrssicherheitsmassnahmen
(im Blickpunkt 5)
Es ist positiv, dass der Bundesrat mit seiner Stellungnahme zum «Via Sicura Paket » den hohen Stellenwert der Verkehrssicherheit anerkennt. Der TCS bedauert aber die zunehmende Verpolitisierung von Via Sicura.

Der TCS setzt sich seit Jahren mit der Verkehrssicherheitspolitik des Bundes auseinander und unterstützt das darin festgelegte Ziel, die Zahl der Unfallopfer zu reduzieren. So leistet er seit bald drei Jahren mit seinem flächendeckenden Angebot auf dem Gebiet der Zweiphasenausbildung einen wertvollen Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit. Einen
grossen Stellenwert hat für ihn aber auch die Beseitigung von bekannten Gefahrenquellen auf gewissen Strassenabschnitten unseres Hauptstrassennetzes. Entsprechende bauliche Massnahmen sind nach Auffassung des TCS unumgänglich. Der TCS begrüsst, dass der Bundesrat dieser Forderung nun das entsprechende Gehör schenkt.

Auf wenig Gegenliebe stösst beim TCS, dass die unter seiner Mithilfe in Expertengruppen erarbeiteten Verkehrssicherheitsmassnahmen zunehmend durch wenig realistische politische Massnahmen verwässert werden. So kann das Raserproblem nach Auffassung des TCS nicht durch die Verschrottung des Fahrzeugs des fehlbaren Lenkers nachhaltig gelöst werden.

Der TCS wird weiterhin mit Aus- und Weiterbildungskursen, Präventionskampagnen sowie aktiver Mitarbeit in europäischen Verkehrssicherheitsprogrammen alles daran setzen, um die Fahrzeuglenkenden für die Risiken des Strassenverkehrs zu sensibilisieren. Im europäischen Vergleich kann sich übrigens das Niveau der Verkehrssicherheit in der Schweiz durchaus sehen lassen. Bis und mit 2006 konnte die Anzahl Verkehrstote und Schwerverletzte auf dem schweizerischen Strassennetz um 38 Prozent gesenkt werden. Es zeigt sich somit, dass das von Via Sicura gesteckte Reduktionsziel von – 50 % ohne staatliche Massnahmen durchaus erreichbar ist.

Was die vom Bundesrat präsentierten Einzelmassnahmen betrifft, werden diese im Rahmen des dafür vorgesehenen Vernehmlassungsverfahrens eingehend geprüft.

Quelle: TCS, Bern
Mob07_11.2008
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NUFA Schweiz machte mobil
(Veranstaltungen)
5. Fachmesse für leichte und schwere Nutzfahrzeuge, Aufbauten und Zubehör. Mit 10’700 Besucherinnen und Besuchern ist die 5. Nutzfahrzeugmesse NUFA Schweiz in Luzern am Sonntag, 9. November erfolgreich zu Ende gegangen. Die alleinige Nutzfahrzeugmesse 2008 mobilisierte zahlreiche Unternehmer, Entscheidungsträger, Berufsfahrer sowie ein interessiertes Publikum.

Die innovative Leistungs- und Produktepalette der 100 Branchenleader aus dem Transport- und Autogewerbe aber auch die Sonderschauen und das attraktive Unterhaltungsangebot begeisterten das Publikum. Ökologie und Ökonomie in Strassentransport, die Verkehrssicherheit, Logistik-Lösungen und Beratungen rund um die obligatorische Aus- und Weiterbildung für Chauffeure waren weitere Schwerpunkte der NUFA Schweiz.

Stark frequentierte Sonderschau „BonneRoute“
Der grosse Besucherandrang – besonders am Sonntagmittag war eine richtige Welle zu spüren – freut auch David Piras, Generalsekretär des Berufsverbandes Les Routiers Suisses. „Wer weiterblickt und langfristig denkt, investiert in die Branche“. Der Run während der Vorführungen zu den Themen Telematiksysteme und Tachogeräten sowie die vielen Kursanmeldungen zur obligatorischen Weiterbildung beweisen das hohe Informationsbedürfnis der Berufschauffeure wie auch der Transportunternehmen. Der gut positionierte und sehr rege besuchte ASTAG-Stand beeindruckte die Besuchenden ebenfalls. Erfreulich war, dass das Publikum vermehrt auch aus der Westschweiz an die Nutzfahrzeugmesse nach Luzern reiste.

NUFA Schweiz sieht positiv in die Zukunft
Seit die suissetransport in Bern nicht mehr stattfindet, hat das Messeunwesen wieder ein Ende. Die NUFA Schweiz wird als einzige Messe in den geraden Jahren dem Markt auch in Zukunft eine wichtige Plattform bieten. Dies, nachdem die ZT Fachmessen AG im Jahr 2000 die erste Schweizer Nutzfahrzeugmesse nach dem Wegfall des Nutzfahrzeugsalons in Genf durchführte. Unbeirrt und konsequent hat die ZT Fachmessen AG alle zwei Jahre die Messe erfolgreich weiterentwickelt. 2001 folgte dann die Fribourger Transportmesse und erst 2004 die suissetransport, welche nun nach drei Durchführungen nicht mehr stattfindet.

Ab 2010 noch mehr Ausstellungsfläche
Die Messe Luzern erhält in den kommenden Jahren zwei neue, modernste Hallen und erweitert ihre Hallen-Ausstellungsfläche um 3`000 m2. Dies wird sehr begrüsst, nachdem die NUFA Schweiz 2008 bereits das ganze Messegelände voll belegte. Somit sieht auch die Zukunft für den Messeplatz Luzern sehr gut aus und man freut sich auf die Durchführung der nächsten NUFA Schweiz vom 4. bis 7. November 2010.

Quelle: www.nufa-schweiz.ch
Mob06_11.2008
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Gesetzesentwurf zur Kompensationspflicht von Gaskombikraftwerken verabschiedet (im Blickpunkt 2)
Der Bundesrat hat einen Gesetzesentwurf gutgeheissen, der die Kompensationspflicht für CO2-Emissionen von Gaskombikraftwerken regelt. Um die Interessenkonflikte zwischen Versorgungssicherheit und Klimaschutz zu entschärfen, soll die Kompensationsleistung zur Hälfte im Ausland erbracht werden dürfen.

Gaskombikraftwerke zur Stromproduktion stossen CO2 aus, welches zur Klimaerwärmung beiträgt. Aktuell gilt für Gaskombikraftwerke die CO2-Abgabe auf Brennstoffe, welche den CO2-Ausstoss verringern soll, nicht. Ihre CO2-Emissionen müssen Gaskombikraftwerke jedoch vollumfänglich kompensieren. Dies hat das Parlament so beschlossen. Es hat auch festgelegt, dass maximal 30 Prozent der Emissionen mit CO2-Zertifikaten aus dem Ausland abgedeckt werden dürfen. Mindestens 70 Prozent der Emissionen sind somit mit Reduktionsmassnahmen im Inland zu kompensieren

Die Bestimmungen über die Kompensation der CO2-Emissionen von Gaskombikraftwerken sollen nun im CO2-Gesetz verankert werden. Der Bundesrat hat heute eine entsprechende Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet. Das Gesetz soll mit einem Artikel ergänzt werden, der Gaskombikraftwerke von der CO2-Abgabe befreit. Das Prinzip der vollumfänglichen Kompensation der Emissionen bleibt aber aufrechterhalten. Neu dürfen jedoch bis zu 50 Prozent der Kompensationsleistungen im Ausland erbracht werden. Damit sollen sich die Interessenkonflikte zwischen Versorgungssicherheit und Klimaschutz entschärfen.

Änderung CO2-Gesetz (neuer Artikel 11a bis c)
Das CO2-Gesetz soll um weitere Artikel ergänzt werden. Diese regeln, mit welchen Gegenleistungen Kraftwerke, die viel CO2 ausstossen, von der CO2-Abgabe befreit werden können. Gegenüber dem zurzeit geltenden Bundesbeschluss sind nicht nur Gaskombikraftwerke eingeschlossen, sondern alle mit fossilen Brennstoffen betriebenen Anlagen zur Stromerzeugung. Die Betreiber von Kraftwerken müssen die CO2-Emissionen zu 100 Prozent kompensieren, indem sie CO2-senkende Massnahmen im In- und Ausland unterstützen. Dafür bezahlen sie keine CO2-Abgabe. Standortkantone oder -gemeinden müssen neu prüfen, ob ein Kompensationsvertrag zwischen Bund und Kraftwerkbetreiberin vorliegt, bevor sie den Bau und den Betrieb bewilligen. Die Verletzung des Kompensationsvertrags hat eine Konventionalstrafe zur Folge, die sich an den Kosten für die CO2-Vermeidung im Inland und an den Preisen für Auslandzertifikate bemisst.
Um sicherzustellen, dass fossil-thermische Kraftwerke ihre Abwärme nutzen, müssen sie einen minimalen Gesamtwirkungsgrad aufweisen. Kraftwerke an bestehenden Standorten, an denen keine Wärmenutzung möglich ist, werden von dieser Pflicht ausgenommen.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Mob05_11.2008
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Computersysteme sollen Autounfälle verhindern (im Blickpunkt 3)
Sicherheit steht bei Käufern nicht mehr ganz oben Autozulieferunternehmen investieren seit Jahren in die Entwicklung von Systemen, die das Autofahren sicherer machen sollen. Momentan sind hauptsächlich Abstandshalter und Hinderniswarner im Einsatz, die beim Einparken und im Kolonnenverkehr hilfreich sein sollen. Doch in Forschungslabors wird an noch viel ausgefeilteren Sicherheitssystemen getüftelt. Diese sollen in Zukunft gefährliche Hindernisse erkennen und Bremsprozesse selbstständig einleiten können. "Wir investieren seit zehn Jahren hohe Summen in die Erforschung von Fahrerassistenzsystemen", sagt Ralf Cramer, Chef der Division Chassis & Safety von Continental gegenüber dem Handelsblatt. Doch wenn ein System erfolgreich entwickelt worden ist, müssen erst die Autohersteller und letztlich die Konsumenten von der Sinnhaftigkeit und vom Preis überzeugt werden.



Hauptziel der Forschung ist es, dass Autos in Zukunft selbstständig erkennen können, ob ein Objekt eine Gefahr darstellt, um dann gegebenenfalls eine automatische Notbremsung einleiten zu können. In den Forschungslabors des Zulieferers Bosch soll das durch eine Kombination aus Video und Radar ermöglicht werden. "Dadurch erreichen unsere Systeme die notwendige hohe Sicherheit zu erkennen, ob der Unfall wirklich unvermeidbar ist", erklärt Rainer Kallenbach, Bereichsvorstand der Automobilelektronik bei Bosch. Bei Übermüdung könnten sich Systeme bewähren, bei denen die Aufmerksamkeit des Fahrers durch ein kurzes Anticken der Bremse wiederhergestellt wird. Das sei laut Spezialisten wirksam, um die Aufmerksamkeit des Fahrers wieder auf die Straße zu lenken und ihm so bei Gefahr die Möglichkeit zum Eingreifen zu geben.

Auch ein Lenkrad, das den Blutdruck des Fahrers überprüft, könnte in wenigen Jahren serienmäßig in Autos eingebaut werden. Der Zulieferer Denso arbeitet an diesem System, das im Fall eines Infarktes des Fahrers eine Notbremsung einleitet. Beobachter sind derzeit aber noch skeptisch, ob sich derartige Systeme wirklich durchsetzen können. Zudem steht derzeit das Thema Sicherheit beim Autokauf nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. "Aktuell verdrängt die hitzige Diskussion um spritsparende und CO2-reduzierende Technologien das Thema Sicherheit. Die Kunden schauen beim Autokauf vor allem auf Preis und Verbrauch", meint Albrecht Denninghoff, Autoanalyst der BHF-Bank. Unfallforscher weisen jedoch darauf hin, dass der Einsatz von intelligenten Systemen im Auto die Zahl der Todesopfer bei Autounfällen um rund ein Drittel reduzieren könnte.

Quelle: pte, Düsseldorf
Mob04_11.2008
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Fusion zwischen GM und Chrysler vorerst gestoppt
(im Blickpunkt 4)
US-Regierung verweigert Mrd.-Finanzhilfen - Tausende Arbeitsplätze unsicher! Die geplante Fusion zwischen den Automobilkonzernen General Motors (GM) und Chrysler ist vorerst geplatzt. Schienen es die Verhandler angesichts der Absatzkrise am Automarkt zuletzt eilig zu haben, hat die noch amtierende US-Regierung unter George W. Bush die Fusionsgespräche unmittelbar vor der US-Präsidentschaftswahl zum Stillstand gebracht. So verweigerte das US-Finanzministerium vorerst Fusionshilfen in der Höhe von bis zu zehn Mrd. Dollar an die beiden Konzerne. Wie das Wall Street Journal berichtet, hätte ein Zusammenschluss von GM mit Chrysler insgesamt bis zu 90.000 Arbeitsplätze vernichtet. Hinter GM stehen der französische Autobauer Renault sowie der japanische Autokonzern Nissan bei Chrysler in der Reihe.



"Die eigentliche Voraussetzung zur Erhaltung der Arbeitsplätze ist, dass die beiden Konzerne überleben. Meiner Ansicht nach schweben sie jedoch in akuter Gefahr", meint Georg Stürzer, Analyst der HypoVereinsbank www.hvb.de, im Gespräch. Der Beratungsgesellschaft Grant Thornton zufolge könnten durch die Fusion mit GM sieben der 14 Chrysler-Werke geschlossen werden. Dadurch seien allein bei der US-Traditionsmarke bis zu 40.000 der insgesamt 67.000 Arbeitsplätze gefährdet. Darüber hinaus stünden bei Zulieferern rund 50.000 Stellen auf der Kippe. "Die Fusion macht hinsichtlich ergänzender Produktlinien keinen Sinn", erklärt Stürzer. Für die beiden Autobauer sei ausschließlich der Kostenfaktor der Beweggrund zum Zusammenschluss. So würde die Fusion eigenen Angaben zufolge zu Einsparungen von sechs bis zehn Mrd. Dollar führen. Eine weitere Fusionsstütze vonseiten der Regierung mache das Geschäft zusätzlich interessant.

"Die Marktentwicklung der Automobilbranche befindet sich etwa seit Jahresmitte in einem deutlichen Abschwung. Dieser wird auch zumindest bis zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2009 anhalten", prognostiziert Stürzer. Zahlreiche Autobauer haben angesichts der Absatzkrise vorübergehende Produktionsstopps und massive Sparprogramme angeordnet, wovon auch deutsche Häuser betroffen sind. Vonseiten der Hersteller werden unterdessen im Zuge eines Konjunkturpakets Rettungsmaßnahmen für die Autobranche durch den Staat gefordert. So arbeitet die US-Regierung derzeit an einem 25 Mrd. Dollar schweren Kreditprogramm für den Sektor. "In den kommenden zwei bis drei Quartalen zeichnet sich an der Situation aber keine Entspannung ab", schließt Stürzer.

Quelle: pte, Detroit
Mob03_11.2008
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Rafale-Erprobung abgeschlossen - Eurofighter landet am Donnerstag
(im Blickpunkt 5)
Die Erprobung des zweiten Kandidaten für den Tiger-Teilersatz (TTE) ist am 3.11.08 erfolgreich abgeschlossen worden. In den vergangenen drei Wochen erfolgte mit dem französischen Rafale die Flug- und Bodenerprobung ab dem Militärflugplatz Emmen. Die Evaluation wurde durch armasuisse geleitet und zusammen mit der Luftwaffe durchgeführt. Die beiden Rafale Doppelsitzer fliegen heute ab dem Militärflugplatz Emmen nach Frankreich zurück.

Die Flug- und Bodenerprobung des zweiten Kandidaten, des französischen Rafale, begannen am 13. Oktober und umfassten 39 Flüge. Dabei wurden rund 60 Flugstunden von Piloten der armasuisse und der Luftwaffe geflogen. Auf den Rafale folgt als dritter und letzter Kandidat der Eurofighter. Die Flug- und Bodenerprobungen finden anfangs Dezember ihr Ende.

Die Flug- und Bodenerprobungen bilden einen wichtigen Eckpfeiler im gesamten Evaluationsprozess. Die Luftwaffe unterstützte die Evaluation mit jeweils rund 50 Einsätzen von F-5E/F Tiger und F/A-18C/D Hornet zur Zieldarstellung und für den Verbandsflug. Es wurden ebenfalls Nacht- und Überschallflüge durchgeführt. Die Flüge im Rahmen der Evaluation sind Bestandteil der bestehenden Flugkontingente und führten zu keinem zusätzlichen Flugaufkommen auf den entsprechenden Flugplätzen. Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) führte anlässlich der Erprobung Lärmmessungen in Emmen und Meiringen durch, deren Resultate ebenfalls in die Evaluation einfliessen werden.

Der Kommandant Luftwaffe a.i., Divisionär Markus Gygax, hat sich im Rahmen eines Demonstrationsfluges durch einen französischen Piloten einen persönlichen Eindruck über den Rafale verschafft. Ein solcher Flug erfolgte mit dem Gripen und ist auch mit dem Eurofighter vorgesehen.

Landung des Eurofighters für 06.11.2008 geplant
Für diesen Donnerstag ist die Landung des letzten Kandidaten für den Tiger-Teilersatz, jene des Eurofighters vorgesehen. Auch dieser Kandidat wird das gleiche Testprogramm absolvieren welches bereits der ,Gripen" und der ,Rafale" durchlaufen haben. Im Rahmen dieses Testprogrammes sind an zwei Abenden auch Nachtflüge geplant. Es ist geplant die Flugversuche bis am 05.12.2008 abzuschliessen.

Wie geht es anschliessend weiter?
Nach Abschluss der Flug- und Bodenerprobung und der parallel dazu laufenden Auswertung der ersten Offerte werden die gesammelten Daten analysiert und die Hersteller zum Einreichen einer zweiten Offerte eingeladen. Nach Abgabe der zweiten Offerte und des anschliessenden Evaluationsberichtes im Mai 2009 ist die Typenwahl im Juli 2009 geplant.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Mob02_11.2008
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WORLDDIDAC Basel festigt ihre Leaderposition
(Veranstaltungen)

Die WORLDDIDAC Basel schloss nach dreitägiger Dauer am 31. Oktober 2008 ihre Tore. Die Stimmung bei Messeschluss war bei den Ausstellern, der Messeleitung und den knapp 20'000 Fachbesuchern aus 76 Ländern hervorragend.

Die Mehrheit der Aussteller freute sich über den Zuwachs der nationalen Besucher und über gute Neukontakte im international ausgerichteten Handel. Erfreulich hoch war der Zustrom der Besucher bei den Begleitveranstaltungen auf der Arena, beim Kindergarten-Symposium und bei den Referaten von Matthias Horx, Bertrand Piccard und Gerd Gigerenzer. Auf einer Fläche von 20'000 m² zeigten 423 Aussteller aus 31 Ländern ihre Produkte und Neuheiten. Die Besucherzahl der WORLDDIDAC Basel 2008 liegt mit 19’618 um 14 Prozent höher als bei der letzten Durchführung. Diese bemerkenswerte Zunahme wurde vor allem bei den nationalen Fachbesuchern festgestellt. Auch Aussteller, die sich an internationale Händler und Einkäufer
richteten, waren über den Messeverlauf äusserst erfreut. Anteil Schweizer Fachbesucher erhöht

Die Anstrengungen des Worlddidac Verbandes und der Messe Schweiz, die Anzahl der Schweizer Besucher zu erhöhen, waren erfolgreich. Der Anteil der Schweizer Fachbesucher stieg auf 81 Prozent (2006: 72 Prozent). Die restlichen Besucher waren Lehrpersonen aus dem angrenzenden Ausland sowie internationale Händler und Einkäufer. Mit Besuchern aus 76 Ländern und Ausstellern aus 31 Ländern, festigt die WORLDDIDAC Basel ihre Leaderposition als internationalste Fachmesse in der Bildungsbranche.

Highlights
Zu den Höhepunkten der WORLDDIDAC Basel 2008 zählten neben der Eröffnungsfeier mit Isabelle Chassot, Präsidentin der WORLDDIDAC Basel festigt ihre Leaderposition Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, und Dr. Christoph Eymann, Basler Erziehungsdirektor, auch die Schlusszeremonie mit Frau Bundesrätin Doris Leuthard. Auf
grosses Interesse stiess auch der Networking-Abend für internationale Gäste. Dort konnten Neukontakte mit Bildungsexperten aus 41 Ländern auf informelle Art geknüpft werden. Die zahlreichen Begleitveranstaltung boten Lösungsansätze zu aktuellen Problemstellungen in der Schule und im Berufsalltag. Sehr gut besucht wurden die Workshops und Referate auf der Arena, das Schulleiter- und Kindergarten-Symposium sowie die Vorträge von Matthias Horx, Dr. Bertrand Piccard und Prof. Dr. Gerd Gigerenzer.

Die nächste WORLDDIDAC Basel findet vom 27. bis 29. Oktober 2010 im Messezentrum Basel statt.

Quelle: Worlddidac Basel
Mob01_11.2008