| Archivorganisation Januar 2008
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom Januar 2008
Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
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Mob30_01.2008- Umwelt: Treibhausgas-Messgeräte für China - Empa-Know-how-Transfer nach Asien
Mob29_01.2008- Strassenverkehr: Eurotest: TCS analysiert Fussgängerunfälle
Mob28_01.2008- Infrastruktur: Grosse Infrastrukturprojekte sollen fristgerecht gebaut werden können
Mob27_01.2008- Beweglichkeit, Handling: RobotChallenge: 100 Roboter aus ganz Europa erwartet
Mob26_01.2008- Fahrradindustrie: Der FLYER Produzent investiert in Grossprojekt in Huttwil
Mob25_01.2008- Energie und Umwelt: Auf dem Weg zur Umweltetikette für Autos
Mob24_01.2008- Luftverkehr: Eurofighter-Flotte verbucht über 35.000 Flugstunden
Mob23_01.2008- Schienenverkehr: Südanschlüsse: Startsitzung für die Studie Lugano-Chiasso
Mob22_01.2008- Strassenverkehr: TCS bietet Schadstoffplaketten an
Mob21_01.2008- Luftverkehr: Tiger-Teilersatz: Vier Flugzeughersteller zu Offerten eingeladen
Mob20_01.2008- Luftverkehr: Air Taxi Association Europe offiziell gestartet
Mob19_01.2008- Energie: Abu Dhabi setzt auf Wasserstoff-Zukunft
Mob18_01.2008- Schienenverkehr: Verkehrstechnik-Messe InnoTrans boomt
Mob17_01.2008- Energie: Rotorblätter für Windkraftanlagen
Mob16_01.2008- Logistik: Logistik-Center Linz ging in Vollbetrieb
Mob15_01.2008- Logistik: Archivierungssystem spürt Akten per RFID auf
Mob14_01.2008- Schienenverkehr: Surfen im ICE: Bahn baut WLAN-Versorgung aus
Mob13_01.2008- Mobilkommunikation: Verursacht Handystrahlung Schlafstörungen?
Mob12_01.2008- Klima: Meeresspiegelanstieg im Mittelmeer und extreme Erwärmung der Ostsee
Mob11_01.2008- Prozessoptimierung: Mit Mathematik Prozesse in der Industrie optimieren
Mob10_01.2008- Energietechnik: Erste Zündung der weltgrössten Gasturbine
Mob09_01.2008- :---
Mob08_01.2008- Strassenverkehr: Umweltzonen in Deutschland – Plakette auch online verfügbar
Mob07_01.2008- Strassenverkehr: Immer mehr Alkoholtests, aber konstante Deliktsquote
Mob06_01.2008- Energie: Online-Debatte: "Die Subventionierung von Biokraftstoffen der ersten Generation ist wirkungslos"
Mob05_01.2008- Luftverkehr: Flugplatz Buochs: Bevölkerung kann Stellung nehmen zum künftigen Betrieb
Mob04_01.2008- Umweltschutz: Änderungen zu Verbandsbeschwerderecht und Umweltverträglichkeitsprüfung in Anhörung
Mob03_01.2008- Strassenverkehr: Die schweizerischen Nationalstrassen gingen auf den 1. Januar in Bundesbesitz
Mob02_01.2008- Luftverkehr: Flugplatz Payerne: BAZL gibt Teil-Baubewilligung für BFU-Gebäude
Mob01_01.2008- Konsum: Landesindex der Konsumentenpreise im Dezember 2007 - 2,0 Prozent Teuerung am Jahresende
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Treibhausgas-Messgeräte für China - Empa-Know-how-Transfer nach Asien
Als aufstrebende Industrienation sieht sich China mit einer zunehmenden Umweltverschmutzung konfrontiert. Um den Ausstoss einer Auswahl von klimarelevanten Stoffen abschätzen zu können, fertigte die Empa Geräte für eine Messstation in der Nähe Pekings. Mit dem auf die chinesischen Bedürfnisse zugeschnittenen Analyseninstrument lassen sich Treibhausgase anthropogenen Ursprungs nachweisen, beispielsweise Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). Mitte Januar führten Empa-ForscherInnen in China Gespräche über den Bau zweier neuer Messgeräte und eine entsprechende Schulung chinesischer Wissenschaftler in der Schweiz.
Die Verschmutzung unserer Atmosphäre ist ein globales Problem, das nicht an Ländergrenzen Halt macht und daher nur durch internationale Zusammenarbeit zu lösen ist. Für die Empa hat der internationale Wissens- undTechnologie- 
transfer im Bereich Umwelttechnik einen hohen Stellenwert. Mitte Januar besuchte ein Team der Abteilung Luftfremdstoffe/Umwelttechnik unter der Leitung von Brigitte Buchmann China. Denn 100 Kilometer nördlich von Peking, in Shangdianzi, steht seit Oktober 2006 ein erstes Messgerät der Empa: Es kann klimarelevante Treibhausgase wie FCKW, deren Folge- und Abbauprodukte sowie das stärkste bekannte Treibhausgas, Schwefelhexafluorid, aufspüren. Der Gaschromatograph wurde eigens für die chinesischen Bedürfnisse konstruiert und liefert die ersten kontinuierlichen FCKW-Messungen in China überhaupt. FCKW sind unter anderem für den Abbau der Ozonschicht in der Stratosphäre - das so genannte Ozonloch - verantwortlich, weshalb ihr Einsatz heute in vielen Ländern verboten ist; zum Schutz der Ozonschicht hatte die internationale Gemeinschaft im Jahr 1987 das «Montreal Protokoll» verabschiedet.
Bild 1: Die Luftmessstation in Shangdianzi, China, gehört zum weltumspannenden Messnetz «Global Atmosphere Watch», und liefert Daten für das europäische Forschungsprojekt SOGE-A («System for Observation of Halogenated Greenhouse Gases in Europe und Asia»). Bild 2: Luftströme aus dem Norden (Mongolei, Russland) bringen frische Luft ohne regionale Verschmutzung nach Shangdianzi
China: Bis 2010 kein FCKW-Ausstoss mehr
China trat dem «Montreal Protokoll» 1991 bei und verfolgt das Ziel, ab 2010 keine ozonschädigenden Substanzen mehr zu produzieren und zu verbrauchen. Dabei unterstützen die Messgeräte und das Know-how der Empa die chinesischen Forschungsinstitute und Umweltbehörden zu erkennen, welche Treibhausgase in China produziert und verbreitet werden. Zudem sollen die Messungen dazu dienen, den geplanten Ausstieg zu dokumentieren. Die Empa ist die ideale Partnerin für die chinesischen Forscher und Behörden; einerseits verfügen die Forscher um Brigitte Buchmann über umfangreiche Erfahrungen aus der Betreuung des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) mit seinen 16 Messstationen. Andererseits sind Buchmann und ihre Kollegen international hervorragend vernetzt, unter anderem durch ihe Beiträge zum weltumspannenden Messnetz «Global Atmosphere Watch» (GAW), einem Programm der Weltmeteorologischen Organisation. Unter ihrer Leitung steht auch das europäische Forschungsprojekt SOGE-A («System for Observation of Halogenated Greenhouse Gases in Europe and Asia»). Das von der EU in ihrem 6. Rahmenprogramm geförderte Projekt legt den Fokus auf die Beobachtung von ozonschädigenden Spurengasen und klimarelevanten Treibhausgasen, Halogenverbindungen wie FCKW und Schwefelhexafluorid - unter anderem in China.
Know-how-Transfer: von Dübendorf nach Shangdianzi
Shangdianzi, eine der GAW-Stationen in China, wurde aufgrund seiner geographischen Lage ins SOGE-A-Messnetz einbezogen. Einerseits tragen Südwinde aus der 100 Kilometer entfernten Millionenstadt Peking erhebliche Schadstoffmengen heran, andererseits reinigt der Nordwind aus der Mongolei und Sibirien die Luft über Shangdianzi. Zudem besitzt der Ort selber keine Industrie, welche die Messungen durch eine lokale Verschmutzung als Hintergrundrauschen stören würde. Im Sommer werden zwei Forscher aus China an die Empa nach Dübendorf kommen, um hier zum einen die Konstruktion des Messsystems kennen zu lernen und zum anderen in den Gebrauch der Messungen zur Abschätzung von Quellen eingeführt zu werden.
Internationale Netzwerke: Messungen rund um den Globus
Neben ihren Partnern im Projekt SOGE-A, die in Italien (Monte Cimone), Norwegen (Spitzbergen) und Irland (Mace Head) Schadstoffe messen, erfasst die Empa auf dem Jungfraujoch die Atmosphärenbelastung durch verschiedene Schadstoffe. In wenigen Wochen steht bereits der nächste Höhepunkt an; ein neuer, noch empfindlicherer Gaschromatograph-Massenspektrometer namens «MEDUSA» wird auf 3580 Meter Höhe seinen Betrieb aufnehmen. Damit können weitere, neu in Umlauf gesetzte, aber noch nicht verbotene Schadstoffe ermittelt werden. Zudem wird es zum ersten Mal möglich sein, das Treibhausgas Tetrafluorkohlenstoff (CF4) zu messen. Diese Substanz gelangt vor allem bei der Aluminiumproduktion in die Atmosphäre und ist mit einer geschätzten durchschnittlichen Lebensdauer von 50'000 Jahren die langlebigste je von Menschen hergestellte Verbindung. Damit haben die Empa-Forscher die Nase ganz vorn und können auf problematische Belastungen aufmerksam machen, die erst im Entstehen sind. Die Kombination der Messdaten mit Analysen zurückliegender Wetterlagen und Luftbewegungen erlauben es den Empa-Experten dann, den geographischen Ausgangsort der Stoffe, den Herd der Verschmutzung, zu bestimmen.
Quelle: EMPA, Dübendorf, St. Gallen und Thun
Mob30_01.2008
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Eurotest: TCS analysiert Fussgängerunfälle
Fussgängertote: Schweiz schneidet schlecht ab
Unfälle auf Fussgängerstreifen sind ein sensibles Thema, das immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Dies bewog den TCS, im Rahmen seines EuroTest-Programms eine von der FIA-Fundation mitfinanzierte europäische Studie über Fussgängerstreifen in 10 europäischen Staaten durchzuführen. Bezüglich tödlicher Verkehrsunfälle auf Fussgängerstreifen schneidet die Schweiz eher schlecht ab.
Die TCS-Fussgängerstudie bezweckte, das Gefährdungspotenzial der Fussgänger im Strassenverkehr aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wurde eine umfassende Analyse der Unfallstatistiken von 10 europäischen Ländern vorgenommen und auch deren Gesetzgebung betreffend Fussgängerstreifen untersucht. Das ausgewertete Datenmaterial bezieht sich auf das Jahr 2005.
Auf eine Million Einwohner verunfallten in Spanien 15,7 Fussgänger tödlich, gefolgt von Italien (11,5) und Grossbritannien (11,5). Die Schweiz erzielte mit Rang 4 das viertbeste Ergebnis mit 9 tödlich verunfallten Fussgängern auf 1 Million Einwohner. Holland belegt einen Spitzenrang mit 4,6 Toten auf 1 Million Einwohner.
Getötete Fussgänger auf 1 Mio. Einwohner - Grafik 1 >PDF hier
Der prozentuale Anteil aller tödlich verunfallten Fussgänger ist gemessen an der Gesamtzahl der
Verkehrstoten relativ hoch. Am schlechtesten schneidet Grossbritannien ab mit 21 %. Auf dem
zweitschlechtesten Rang folgt die Schweiz mit 16,4 Prozent.
Getötete Fussgänger/ alle Getöteten im Strassenverkehr – Grafik 2 >PDF hier
Gefahrenquelle Fussgängerstreifen
Auch bei der Erhebung des Anteils der auf Fussgängerstreifen tödlich verunfallten Fussgänger gemessen an der Gesamtzahl aller Verkehrstoten, schneidet die Schweiz hinter Norwegen (7,6 %) mit 5,4 % schlecht ab. Ausgezeichnet positioniert sind die Niederlande (1,2 %) und Spanien (1,3 %).
Getötete Fussgänger auf Zebrastreifen/ alle Getöteten im Strassenverkehr Grafik 3 >hier
Auch die Auswertung der Todesfälle auf Fussgängerstreifen auf eine Million Einwohner wirft kein besonders gutes Licht auf die Schweiz. Das schlechteste Resultat erzielte Norwegen mit 3,7 tödlich verunfallten Fussgängern auf 1 Mio. Einwohner, gefolgt von Italien (3,4) und der Schweiz (3). Im Vergleich zum vorbildlichen Holland (0,6/Mio. Ew.) ist somit in der Schweiz die Anzahl Toter auf einem Fussgängerstreifen fünfmal höher.
Getötete Fussgänger auf Zebrastreifen auf 1 Mio. Einwohner Grafik 4 >hier
Vorschriften betreffend Benutzung der Fussgängerstreifen
Die Auswertung der Vorschriften der 10 am Fussgängerstreifentest beteiligten Länder zeigt trotz
Unterschieden auch Gemeinsamkeiten auf.
In allen Ländern sind Automobilisten verpflichtet, vor Fussgängerstreifen besondere Vorsicht walten zu lassen. In den meisten Ländern – so auch in der Schweiz – ist den Fussgängern Vortritt zu gewähren, wenn sie im Begriffe sind, diesen zu überqueren. In Grossbritannien und Norwegen verschafft ein Handzeichen Vortritt. In anderen Ländern, darunter auch der Schweiz, ist ein Handzeichen nicht obligatorisch, es kann aber nach wie vor verwendet werden. ***
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*** Anmerkung der Onlineredaktion Mobilität
Ein Obligatorium für das Handzeichengeben von Fussgängern entspricht einer absoluten Dringlichkeit. Mit Bestimmtheit könnte die inzwischen eingerissene Fussgänger-Wildwestmanier zumindest etwas eingedämmt und viele Unfälle vermieden werden. Was sich inzwischen tagtäglich auf unseren Strassen, v.a. innerorts, abspielt, müsste schon längst geahndet werden. Es ist nicht einzusehen, weshalb nicht alle Verkehrsteilnehmer zum Zeichengeben verpflichtet werden sollen. Die Rücksichtslosigkeit mit der sich immer mehr Fussgänger auf unseren Verkehrswegen tummeln ist unübersehbar. Viele Fussgänger gefährden nicht nur sich selber, sondern auch andere Verkehrteilnehmer und sind durch ihre provokative Verhaltensweise für einige Vorkommnisse in hohem Mass mitverantwortlich. Vom ökologischen Unsinn, mit rücksichtslosen und unnötigen Störmanövern des Verkehrsflusses, ganz zu schweigen. Wann endlich engagieren sich unsere Verkehrsclubs oder gar die Polizei für die Wiedereinführung des Handzeichengebens von Fussgängern?
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In den Strassenverkehrsgesetzen einiger Länder wird explizit darauf hingewiesen, dass bei
„Fussgängerkategorien“ wie Skatern, Rollstuhlfahrern, Behinderten, Sehbehinderten, Kleinkindern und älteren Fussgängern besondere Vorsicht geboten ist. Tatsache ist, dass immer mehr Fussgänger Skates und Kickboards benützen. Sie werden einzig in Österreich, Belgien, Deutschland, Norwegen und der Schweiz ausdrücklich als Fussgänger eingestuft.
Grosse Unterschiede sind in der Bussenpraxis festzustellen. Nebst dem in verschiedenen Ländern
praktizierte Punkteabzug, variieren die Bussen zwischen 50 Euro (Deutschland und Finnland) und 2'750 Euro in Belgien. Hiezu ein konkretes Beispiel aus der Schweiz: Verweigert ein Autolenker einem Fussgänger den Vortritt am Zebrastreifen, so muss er mit einer Ordnungsbusse von 140 Franken rechnen (Nichtgewähren des Vortritts bei Fussgängerstreifen). Gefährdet der Lenker hingegen einen Fussgänger, der sich bereits auf dem Zebrastreifen befindet und seine Haut nur mit einem Sprung zur Seite retten kann, liegt ein schwerer Verstoss gegen Verkehrsvorschriften bzw. eine grobe Verletzung von Verkehrsregeln vor und der Lenker wird saftig gebüsst (Verzeigung, nicht Ordnungsbussenverfahren) und muss den Ausweis für mindestens drei Monate abgeben.
Fussgängerstreifengestaltung
Weisse oder gelbe Zebrastreifen sind ein konstanter Parameter. Die Frage der Sichtbarkeit ist ebenfalls relevant. Die Anordnung von Parkfeldern und Bushaltestellen stellt zuweilen ein echtes Hindernis für Fussgänger und Automobilisten dar, indem die Sicht auf den Fussgängerstreifen verdeckt wird. In Deutschland, Norwegen und Finnland sind z.B. keine Sicherheitslinien vorgeschrieben, welche das Anhalten von Fahrzeugen im Fussgängerstreifenbereich verbieten.
Uneinheitlich gelöst ist die Frage der Verwendung von lichtreflektierendem Material für
Fussgängerstreifen. Dessen Verwendung ist z.B. obligatorisch für Österreich, Deutschland, Norwegen und die Schweiz und lediglich empfohlen in Finnland, Grossbritannien und Italien. Für Spanien existiert keine solche Vorschrift.
Der TCS-Eurotest zeigt auf, dass bezüglich Harmonisierung von Unfallstatistiken, Verkehrsregeln für Fussgänger und Automobilisten im Bereich von Fussgängerstreifen aber auch betreffend die Gestaltung von Fussgängerstreifen Nachholbedarf besteht. Die Studie ist ein erster Meilenstein für einen grossangelegten Fussgängerstreifentest. Dieser wird vom TCS in Zusammenarbeit mit den wichtigsten europäischen Automobilclubs Europas in den Jahren 2008 und 2009 durchgeführt.
Quelle: TCS, Vernier/Bern
Mob29_01.2008
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Grosse Infrastrukturprojekte sollen fristgerecht gebaut werden können
Öffentliche Werke von nationaler Bedeutung wie die NEAT sollen fristgerecht gebaut und nicht durch Rekurse mit aufschiebender Wirkung blockiert und verteuert werden. UVEK-Vorsteher Moritz Leuenberger hat dem Bundesrat eine entsprechende Anpassung des Bundesgesetzes über das öffentlichen Beschaffungswesen (BöB) vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wird nun konkretisiert.
Das Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) schreibt vor, dass Bauaufträge ab einer bestimmten Summe öffentlich ausgeschrieben werden. Hat ein Interessent den Zuschlag erhalten, können unterlegene Konkurrenten Rekurs gegen die Vergabe einlegen und aufschiebende Wirkung verlangen. Gibt das Gericht dem Gesuch statt, ist die Aufnahme der Bauarbeiten bis zum Entscheid in der Sache nicht möglich, die Arbeiten sind unter Umständen auf Jahre hinaus blockiert. Öffentliche Werke können so massiv verzögert und verteuert werden, wie am Beispiel von Rekursen gegen Vergabeentscheide bei der NEAT am Gotthard deutlich geworden ist.
Der Bundesrat hat eine Aussprache darüber geführt, wie dem Interesse der Öffentlichkeit an einer fristgerechten und kostengünstigen Realisierung von national bedeutsamen Vorhaben besser Rechnung getragen werden könnte. Denn die bisherige Praxis des Bundesverwaltungsgerichts zur aufschiebenden Wirkung gewichtet nach seiner Auffassung die Interessen der Beschwerdeführer zu stark. Deshalb soll die Zulässigkeit der aufschiebenden Wirkung einer Beschwerde im Beschaffungsgesetz genauer umschrieben werden.
Das UVEK wird nun den Vorschlag weiter konkretisieren Der Bundesrat misst der Anpassung Dringlichkeit zu, sind doch bei der NEAT in den nächsten Jahren noch einige grosse Baulose zu vergeben. Er liess aber noch offen, ob die Änderung in einer Teilrevision des BöB realisiert werden soll oder in die Revision einfliesst, die das Eidg. Finanzdepartement (EFD) vorantreibt.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Bern
Mob28_01.2008
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RobotChallenge: 100 Roboter aus ganz Europa erwartet
Wettbewerbe reichen von Sumoringen bis Slalomfahren
Sowohl Hobby-Entwickler als auch Schüler und Studenten können sich in einer wachsenden Zahl an Roboter-Wettbewerben messen und ihre Fähigkeiten als Roboter-Bauer unter Beweis stellen. Ihnen allen offen steht die RobotChallenge www.robotchallenge.at, die am 5. und 6. April 2008 im Siemens Forum Wien stattfindet und ein internationales Teilnehmerfeld erwartet. "Das ist der grösste Event in Österreich und von der Teilnehmerzahl fast mit der Eurobot vergleichbar", gibt Roland Stelzer, Event-Organisator und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (InnoC), im Gespräch mit pressetext an. >>>>Bild: Königsdisziplin Puck Collect (Foto: InnoC)
"Der Großteil sind zwar Österreicher, doch es gibt immer auch Deutsche und Slowaken unter den Teilnehmern", erklärt Stelzer. Doch werde die RobotChallenge Jahr für Jahr internationaler, der Organisator berichtet von Interessenten etwa aus Malta und Finnland. "Wir erwarten heuer etwa 100 unterschiedliche Roboter aus ganz Europa", lautet Stelzers Erwartung für die fünfte Auflage des Events. Ein Faktor, der das Ereignis so attraktiv mache, sei das Disziplinen-Spektrum, das für Anfänger ebenso wie Experten geeignete Herausforderungen bietet. Gemein ist allen Bewerben, dass die Roboter autonom agieren müssen, also nicht ferngesteuert werden dürfen.
Der "Puck Collect" gilt als Königsdisziplin des Events. Dabei wird zwei Robotern je eine Farbe zugeteilt - rot oder blau - und die Aufgabe gestellt, auf dem über vier Quadratmeter großen Spielfeld Scheiben dieser Farbe zu sammeln und in den eigenen Startbereich zu bringen. "Das Schwierige ist, dass der Roboter Farben unterscheiden muss, mit einem Gegner konfrontiert ist und Spielsteine transportieren muss", meint Stelzer. Durch die Regeln des Spiels kämen zu den technischen Herausforderungen etwa im Bereich Orientierung auch strategische. Am anderen Ende des Spektrums liegt der "Parallel Slalom", ein Einsteiger-Wettbewerb, bei dem die Roboter möglichst schnell einem vorgegebenen Kurs folgen müssen. Die Variante "Slalom Enhanced" verwendet zusätzliche Hindernisse und erhöht somit den Anspruch an die Roboter.
Beim etwas martialischeren Roboter-Sumo wird in diesem Jahr erstmals in drei Gewichtsklassen angetreten. "Das sind international normierte Klassen", erklärt Stelzer die Änderung. Durch diese Standardisierung steht eine bessere internationale Durchsetzung in Aussicht, Ende 2009 könnte es laut Stelzer eine erste Sumo-EM geben. Beim Freestyle-Wettbewerb, der auch und gerade ungewöhnlichen Roboter-Kreationen offen steht, kommt es diesmal besonders auf das Präsentationstalent der Roboter-Bauer an. Zwar trifft eine Fachjury eine Vorausscheidung, den Sieger im Finale bestimmt aber in diesem Jahr erstmals das Publikum per SMS-Voting.
Teilnehmer können sich bis zum 9. März 2008 auf der Website der RobotChallenge zu den Wettbewerben anmelden. Als Einzelevent, der außer der technischen Reglementierung keine Teilnehmer-Einschränkungen kennt, ist sie eher ungewöhnlich. Viele Wettbewerbe sind entweder auf Zielgruppen beschränkt wie der RoboKing www.roboking.de der Technischen Universität Chemnitz oder nach Alter wie die FIRST Lego League www.firstlegoleague.org. Auch arbeiten viele Wettbewerbe mit regionalen oder nationalen Vorausscheidungen, so etwa die Eurobot www.eurobot.org.
Quelle: pte, Wien
Mob27_01.2008
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Der FLYER Produzent investiert in Grossprojekt in Huttwil
Das schweizerische Unternehmen Biketec AG in Kirchberg / BE investiert in einen Fabrikations- und Büro-Neubau in Huttwil (Verwaltungsregion Emmental-Oberaargau). Dank der Investition von rund 10 Mio. CHF in das nach dem energieeffizienten „Minergie-Standard“ erstellte Gebäude wird eine Vervierfachung der Produktion ermöglicht um dem starken Nachfrage-Wachstum gerecht zu werden. Kurzfristig werden rund 15-20 neue Stellen geschaffen, mittelfristig sind bis zu 50 zusätzliche Stellen denkbar.
Die Nachfrage nach den Premium-Elektrofahrrädern der Pionier-Marke FLYER ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Am jetzigen Produktionsstandort in Kirchberg konnten zwar laufend weitere Räumlichkeiten zugemietet werden, die Möglichkeiten sind mittlerweile jedoch voll ausgeschöpft. 2007 hat Biketec rund zehnmal mehr FLYER produziert wie vor 6 Jahren. FLYER hat sich europaweit als Sortiments- und Qualitätsführer etablieren können, die Produktion wird bereits zu 50% nach Deutschland und Holland exportiert. Der Inland-Absatz ist ebenfalls stark wachsend und mit rund 75% Marktanteil ist FLYER auch im heimischen Markt führend. FLYER gilt hierzulande mittlerweile als Synonym für Elektrofahrräder schlechthin – auch Mitbewerberprodukte werden von Konsumenten als „Elektro-Flyer“ tituliert.
Wie Phoenix aus der Asche…
Die Biketec AG wurde 2001 von einem Team um den heutigen Geschäftsführer Kurt Schär (42) gegründet. Die beiden in der Firma aktiven Mitinhaber Hans Furrer und Gianni Mazzeo ergänzen mit ihrem spezifischen Wissen das Geschäftsleitungs-Team. So war Hans Furrer während vielen Jahren für die Villiger-Produkte zuständig, Gianni Mazzeo war als Geschäftsführer des Gepäckträger-Herstellers Pletscher ebenfalls in der Fahrrad-Industrie tätig.
Die Übernahme des Nachlasses der ehemaligen BKTech AG, welche trotz namhaften Investoren nicht reüssieren konnte, bildete die Grundlage. „Wir haben vor allem eines anders gemacht, wir haben den Ingenieur-Ansatz bei der Produkte-Entwicklung in einen Marktansatz umgewandelt“, so Geschäftsführer Kurt Schär. „Das beste Produkt lässt sich nur vermarkten, wenn es auch einem entsprechenden Marktbedürfnis entspricht“. „Mit der Lancierung der legendären FLYER C-Serie 2003 ist Biketec der grosse Wurf gelungen, der in der Branche, wegen seiner Antriebs- und Akkutechnik, als wegweisende Entwicklung gilt“, so Schär weiter. Die Biketec AG schreibt seit der Gründung schwarze Zahlen, die Erträge wurden konsequent in den Ausbau der Tourismus-Verleihprojekte (mittlerweile 24 Projekte im In- und Ausland) und den Ausbau der Fertigung investiert. Die Aktivitäten, die vor allem im Tourismusbereich stattfanden, haben stark zur Wahrnehmung und Verbreitung der Elektrovelos in der Bevölkerung beigetragen.
Arbeiteten vor 3 Jahren noch ein gutes Dutzend Mitarbeiter bei Biketec, so standen 2007 bereits über 30 Arbeitsplätze zur Verfügung, 2008 werden gar über 40 Mitarbeiter die FLYER kundenspezifisch fertigen. Für die Abdeckung der Nachfrage werden fortlaufend und zurzeit noch mehrere Montage-Mitarbeiter gesucht. Der Vertrieb läuft über ein europaweites Händlernetz von über 500 geschulten Fachhändlern, so genannten „FLYER Center“.
Bewusster Standortentscheid für das Emmental
Der Standortentscheid wurde stark im Zusammenhang mit den touristischen Aktivitäten der Biketec AG gefällt. Der künftige Sitz des Unternehmens liegt mit Huttwil an der „Herzroute“, eine der beliebtesten Velo-Wanderrouten der Schweiz. Biketec kehrt so an den Ursprungsort des FLYERs zurück und steht damit mitten im „Testgelände“ seiner Kunden.
Dank der tatkräftigen Unterstützung von Pro Emmental, der Einwohner- und Herdgemeinde von Huttwil sowie der Begleitung der Wirtschaftsförderung des Kantons Bern wurde der Entscheid zu Gunsten von Huttwil gefällt. Zahlreiche Kunden besuchen bereits das aktuelle Werk, um Probe zu fahren und sich das ideale Modell auszusuchen. Am neuen Standort zudem wird zudem ein Showroom eingerichtet, in dem die gesamte Modellpalette evaluiert werden kann. Dies wird zahlreiche Besucher nach Huttwil bringen.
Eine neue Ära in der Schweizer Fahrrad-Industrie?
Nachdem die Nische der Elektrofahrräder jahrelang belächelt wurde, hat sich der FLYER mittlerweile im Markt etabliert. Dank konsequenter Fokussierung auf diesen Themenbereich, hoher Innovationskraft und kundenspezifischen Lösungen will Biketec seine Position als Marktführer auch langfristig behaupten. Fachleute sagen der Branche mit den Elektrovelos mittlerweile gar eine zweite Boom-Phase voraus, wie sie in den Achtziger- und Neunziger Jahren in der Mountain-Bike Branche erlebt wurde. FLYER stellt sich mit der Investition in Huttwil darauf ein um für die Zukunft gerüstet zu sein.
Facts & Figures der Biketec AG: Gründung: 6.12.2001; Gesellschaftsform: Aktiengesellschaft; Aktienkapital: CHF 170'000; Inhaber: Kurt Schär, Hans Furrer, Gianni Mazzeo, Dr. Peter Isler; Absatz-Zahlen: ca. 8'000 Stk. (2007), ca. 13'000 Stk. (2008, geplant); Export-Anteil: über 50%; Haupt-Märkte: CH, DE, NL
Quelle: Biketec AG, Kirchberg
Mob26_01.2008
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Auf dem Weg zur Umweltetikette für Autos
Die Testphase der Kriterien für energieeffiziente und emissionsarme Fahrzeuge KeeF ist abgeschlossen. Die Kriterien dienen als Basis, die heutige Energieetikette in eine Umweltetikette weiterzuentwickeln. Die Einführung der neuen Umweltetikette ist auf 2010 geplant.
Mit den Kriterien für energieeffiziente und emissionsarme Fahrzeuge KeeF hat der Bund ein erweitertes Set von Kriterien zur Beurteilung der Umweltbelastung von Personenwagen erarbeitet. Damit wird eine umfassende ökologische Differenzierung dieser Fahrzeuge ermöglicht. Die KeeF berücksichtigen dazu die Aspekte Klima, Luftschadstoffe, Lärm und Treibstoffherstellung. Die Emissionen werden in Umweltbelastungspunkten pro Fahrzeug bewertet.
Die KeeF sind ein gemeinsames Projekt der Bundesämter für Umwelt BAFU, Strassen ASTRA und Energie BFE. Sie sind eine der Massnahmen des Aktionsplans des Bundes gegen Feinstaub vom 16. Januar 2006.
Eine Testversion der KeeF in Form einer rund 6000 Fahrzeuge umfassenden Liste (alle Autos der heute geltenden Abgasnorm EURO4) wurde seit Juli 2007 von den Partnern in den Kantonen, der Wirtschaft, den Verbänden und der Verwaltung auf seine Tauglichkeit erprobt.
An einem Treffen mit diesen Partnern am 24. Januar 2008 in Bern diskutierten BAFU, BFE und ASTRA das Instrument KeeF und die Möglichkeiten, es als Basis für die geplante Umweltetikette zu nutzen. An der konstruktiven Sitzung wurde die Zusammenführung von KeeF und der Energie-Etikette zu einer neuen Umwelt-Etikette im Grundsatz begrüsst.
Die neue Umweltetikette soll eine Differenzierung nach Effizienz-, aber auch nach ökologischen Kriterien (Luft, Lärm usw.) ermöglichen. Die definitiven Kriterien für die Umweltetikette sollen bis ca. Ende 2008 vorliegen, ihre Einführung ist auf 2010 geplant.
Firmen sowie Privatpersonen, die den Kauf möglichst umweltschonender Fahrzeuge anstreben, sollten bis zum Vorliegen der Umweltetikette folgende Faktoren berücksichtigen:
- Möglichst hohe Energieeffizienz (Kategorie A auf der Energieetikette)
- Möglichst tiefer CO2-Ausstoss
- Dieselfahrzeuge nur mit Partikelfilter
- Möglichst tiefer Stickoxid-Ausstoss
- Möglichst leises Fahrzeug und geräuscharme Reifen
Quelle: Bundesamt für Umwelt, Bern
Mob25_01.2008
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Eurofighter-Flotte verbucht über 35.000 Flugstunden
Die gesamte Eurofighter Typhoon-Flotte bestehend aus 135 Maschinen bei den fünf Luftstreitkräften Deutschlands, Großbritanniens, Italiens, Spaniens und Österreichs sowie sieben Testflugzeugen bei der Industrie hat zum Ende des vergangenen Jahres über 35.000 Flugstunden verbucht. Seit der Einführung des Eurofighter Typhoon bei den vier Partnerluftstreitkräften im Frühjahr 2004 und in Österreich im Sommer 2007 sind von diesen Maschinen 30.650 Flugstunden geflogen worden, davon allein die Hälfte im vergangenen Jahr.
Dieser Anstieg der Flugstunden bei den Nationen steht für die erfolgreiche Einführung in den Einsatzbetrieb der Luftstreitkräfte und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Eurofighter Typhoon für die Luftverteidigung der NATO und den Schutz Österreichs. Nach Italien und Großbritannien setzt seit Anfang des Jahres auch die deutsche Luftwaffe beim Jagdgeschwader 74 in Neuburg/Donau den Eurofighter Typhoon in der Luftverteidigungssofortbereitschaft (Quick Reaction Alert QRA) ein. Spanien wird demnächst ebenfalls diese Luftverteidigungsaufgabe mit dem Eurofighter Typhoon übernehmen.
Nachdem die sechs Entwicklungsflugzeuge (Development Aircraft DA) ihre Aufgaben im Rahmen der Hauptentwicklungsphase abgeschlossen haben, bestand die Testflotte bei der Industrie zum Ende vergangenen Jahres aus sechs sogenannten Instrumentierten Produktionsflugzeugen (Instrumented Production Aircraft IPA) und einem Instrumentierten Serienflugzeug (Instrumente Series Production Aircraft ISPA, die
BT005 der Royal Air Force). Diese Flugzeuge werden überwiegend zur Erprobung neuer Fähigkeiten des Waffensystems genutzt und haben zusammen mit den DAs über 6.500 Flugstunden absolviert.
Seit Anfang des Jahres ist ein weiteres IPA zur Testflotte gestoßen, die IPA7, die bei der EADS Military Air Systems in Manching eingesetzt wird. IPA7 ist das erste Tranche-2-Flugzeug und dient zusammen mit der IPA6 bei BAE Systems in Warton der Flugerprobung für die Zulassung der Tranche 2.
Der Eurofighter Typhoon ist das modernste und leistungsfähigste marktverfügbare Mehrzweck-Kampfflugzeug der neuen Generation. Bislang haben sechs Nationen 707 Maschinen geordert (Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Österreich und Saudi-Arabien). Das derzeit größte europäische militärische Beschaffungsprogramm sichert mit seiner Hochtechnologie die führende Position der Luftfahrtindustrie Europas im internationalen Wettbewerb sowie etwa 100.000 Arbeitsplätze in rund 400 Unternehmen. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH leitet das Programm im Auftrag seiner Partnerfirmen Alenia Finmeccanica, BAE Systems, EADS CASA und EADS Deutschland GmbH, den größten Unternehmen der europäischen Luftfahrtindustrie mit einem Gesamtumsatz von etwa EUR60,7 Milliarden (2006).
Quelle: Eurofighter GmbH, ots, Hallbergmoos
Mob24_01.2008
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Südanschlüsse: Startsitzung für die Studie Lugano-Chiasso
Die Schweiz und Italien untersuchen mehrere Linienführungsvarianten einer zukünftigen Neubaustrecke für die Fortsetzung der NEAT Richtung Italien. Die Begleitgruppe für die Studie Lugano-Chiasso hat in Lugano ihre Arbeiten aufgenommen. Diese Studie wird unter Federführung des Bundesamtes für Verkehr (BAV) in Zusammenarbeit mit den SBB und Kanton Tessin erstellt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der Kapazitätsanalyse der Nord-Süd-Achsen. Die Schweiz untersucht den Korridor Lugano-Chiasso. Die Ergebnisse dieser Studien werden bis Ende 2008/Anfang 2009 vorliegen.
Untersucht werden Machbarkeit und Zweckmässigkeit von vier Linienführungsvarianten auf dem Korridor Lugano-Chiasso. Auftraggeber dieser Studie ist das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vertreten durch das BAV. Die Begleitgruppe besteht aus Vertretern des BAV (Leitung), des Kantons Tessin sowie der SBB. Der Auftrag ist dem Consorzio d'Ingegneria RBM erteilt worden. Die Koordination mit dem italienischen Verkehrsministerium und dem Infrastrukturbetreiber RFI ist sichergestellt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der Kapazitätsanalyse der Nord-Süd-Achsen. Diese Studie hat zum Ziel, die Bahnanschlüsse zwischen der Schweiz und Italien für den Güter- und Personenverkehr langfristig zu verbessern. Damit wird die NEAT südlich der Alpen in das italienische Hochleistungsnetz optimal integriert. Die Studien sollen bis Ende 2008/Anfang 2009 abgeschlossen sein. Auf italienischer Seite werden drei Linienführungsvarianten auf dem Korridor Cadenazzo-Luino-Laveno (Gronda ovest) untersucht. Erste Resultate liegen bereits vor. Zurzeit arbeiten die italienischen Planer an der Zweckmässigkeitsprüfung der Varianten. Auch diese Studie wird mit der Schweiz koordiniert.
Quelle: Bundesamt für Verkehr, Bern
Mob23_01.2008
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TCS bietet Schadstoffplaketten an
Schadstoffplaketten in Berlin, Köln und Hannover obligatorisch. Ohne Schadstoffplakette geht in einigen deutschen Städten nichts. Diese ist auch für schweizerische Automobilisten obligatorisch. Wer ohne Schadstoffplakette in einer „Umweltzone“ fährt, wird mit 40 Euro zur Kasse gebeten. Um sich keinen Ärger einzuhandeln, bezieht man die Schadstoffplakette vor der Reise nach Deutschland mit Vorteil beim TCS, dem Kooperationspartner der deutschen GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH.
Die Städte Berlin, Hannover und Köln haben zum 1. Januar 2008 Umweltzonen eingeführt. Stuttgart, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd und Tübingen folgen am 1. März 2008. Weitere Städte werden die Schadstoffplakette zu einem späteren Zeitpunkt einführen.
Ohne Schadstoffplakette droht ein Fahrverbot in Umweltzonen. Um die zeitraubende Suche nach einer Verkaufsstelle in Deutschland und damit verbunden weite Suchfahrten zu vermeiden, ist der TCS eine Kooperation mit der GTÜ eingegangen.
Schadstoffplaketten können bei jeder TCS-Geschäftsstelle bestellt werden. Der TCS benötigt zu diesem Zweck den Fahrzeugausweis. Der Betrag für die Schadstoffplakette muss im Voraus entrichtet werden. Anschliessend bestellt der TCS beim deutschen Kooperationspartner GTÜ die Plakette und stellt diese dem Besteller per Post zu.
Der TCS vermittelt ausschliesslich die grünen Schadstoffplaketten für Personenwagen. In den Genuss kommen alle Personenwagen mit geregeltem Dreiwege-Katalysator ab dem 01.10.1987 und alle Personenwagen mit Dieselmotor und geregeltem Partikelfilter ab dem Inverkehrssetzungsdatum 1. Januar 2006.
Die unlimitierte Plakette ist in ganz Deutschland und somit in allen Städten, die Umweltzonen eingeführt haben, respektive noch einführen werden, gültig. Sie gilt nur für das betreffende Auto gemäss Fahrzeugausweis. Massgebend sind das Kontrollschild, die Chassisnummer und die Inverkehrssetzung. Achtung: Bei einem Halterwechsel muss eine neue Plakette beantragt werden.
Preis für TCS-Mitglieder CHF 24.-, für Nichtmitglieder CHF 28.-. Weitere Infos: www.tcs.ch und feinstaub.gtue.de.
Quelle: TCS, Bern
Mob22_01.2008
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Tiger-Teilersatz: Vier Flugzeughersteller zu Offerten eingeladen
Das VBS hat die vier Flugzeughersteller Boeing, Dassault, EADS und Gripen International am 7. Januar 2008 eingeladen, ihre ersten Offerten für einen Teilersatz der Tiger-Kampfflugzeuge bis Mitte dieses Jahres einzureichen. Die Flugerprobung wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte stattfinden.
Das Parlament hatte in der Wintersession 2007 einem Kredit von acht Millionen Franken zur Evaluation eines Kampfflugzeugs als Ersatz für die Tiger (Tiger-Teilersatz, TTE) zugestimmt. Die Flugzeuge des Typs F-5 "Tiger" erreichen in den kommenden Jahren ihr Nutzungsende. Der in den sechziger und siebziger Jahren konzipierte Kampfjet basiert auf mittlerweile veralteter Technologie und genügt den Anforderungen für den Luftpolizeidienst nicht mehr.
Die Fähigkeit, den Luftraum zu überwachen, zu kontrollieren und zu verteidigen, ist für die Behauptung der Souveränität des Staates zentral, und sie muss - ganz besonders von einem neutralen Staat - mit eigenen Mitteln wahrgenommen werden.
Ohne Ersatz der F-5-Tiger würde die Durchhaltefähigkeit bei der Wahrung der Lufthoheit, beim Luftpolizeidienst und bei der Luftverteidigung massiv verringert. Mit 33 F/A-18 allein könnte eine ständige Präsenz (rund um die Uhr) von vier Flugzeugen in der Luft nur etwa zwei Wochen durchgehalten werden.
Am 7. Januar 2008 wurden nun vier Firmen (Boeing, Dassault, EADS, Gripen International) eingeladen, ihre ersten Offerten Mitte 2008 einzureichen. Die Flugerprobung in der Schweiz wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2008 stattfinden. Auf Grund der Evaluationsergebnisse und in Abwägung verschiedener Faktoren wird das VBS dem Bundesrat einen Typ und ein Beschaffungsvolumen beantragen. Es ist vorgesehen, dem Parlament die Beschaffung des Tiger-Teilersatzes mit dem Rüstungsprogramm 2010 zu beantragen.
Für die Beschaffungskosten des Tiger-Teilersatzes und die zusätzlich für die Pilotenausbildung notwendigen PC-21 kann aus dem ordentlichen Budget des VBS für 2010 ein Rüstungsprogramm von rund 2,2 Milliarden Franken bereitgestellt werden. Es wird im Rahmen der nun anlaufenden Evaluation darum gehen, ein für dieses Kostendach bestmögliches Gesamtpaket zu evaluieren und aufzuzeigen, welche Fähigkeiten und Durchhaltefähigkeit mit einer solchen Investition realisiert werden können.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bern
Mob21_01.2008
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Air Taxi Association Europe offiziell gestartet
Flugtaxi-Betreiber der nächsten Generation setzen auf sprit-effiziente Ultra-Leicht-Jets. Die Air Taxi Association (ATXA) Europe www.atxa.eu hat mit der Wahl des Vorsitzenden, Vizevorsitzenden und den Komitee-Mitgliedern durch die Gründungsmitglieder offiziell ihre Arbeit aufgenommen.
Die neue Flugtaxi-Vereinigung wurde von den Linien AccelJet, AirCab, Air-Cannes, BIKKAIR, Blink, byJets, ETIRC Aviation, GlobeAir, Gonow, JetBird, Jet Ready, LEA: London Executive Aviation, Taxijet und Wondair gegründet. Alle Betreiber setzen auf den Einsatz von Ultra-Leicht-Jets der nächsten Generation, um die Kosten und den CO2-Ausstoss für ihren Air Taxi Service so gering wie möglich zu halten.
"2007 haben wir die Gründung der Air Taxi Association Europe angekündigt. Die Beteiligung an unserem Eröffnungsmeeting in London im letzten Quartal war ausserordentlich hoch", so Air Taxi Association President Joe Leader. "Wir haben es hier mit einer Gruppe von Air-Taxi-Unternehmen der nächsten Generation zu tun, die zu industrieführenden Unternehmen in ganz Europa heranwachsen."
Alan Perry fungiert ab sofort als Managing Director von ATXA Europe von London aus. Perry ist nicht zuletzt durch seine Rolle als Chairman von MIU Events zum Luftfahrtexperten aufgestiegen, indem sein Unternehmen weltweit erfolgreiche Konferenzen zu den Themen Ultra-Leicht-Jets, Air Taxis und industrielle Luftfahrtfinanzierung durchgeführt hat.
In ihrer ersten Aktion haben die Mitglieder Stefan Vilner von JetBird zum Vorsitzenden der Air Taxi Association Europe gewählt. Vor seiner Zeit als JetBird-Präsident und CEO war Vilner als CEO einer der größten europäischen Billigflug-Anbieter tätig und bekleidete zudem das Amt des Präsidenten der European Low Fare Airlines Association (ELFAA). Der Vize-Vorsitzende der Air Taxi Association, Javier Díez Cardona von Wondair, wird seine Führungsposition in enger Zusammenarbeit mit Vilner und den Komitee-Mitgliedern gestalten.
"Ich freue mich schon darauf, den Erfolg der Organisation voranzutreiben", meinte Vilner zu seiner Bestellung. "Die Air Taxi Association Europe schlägt zwischen den Next-Generation Air-Taxi-Unternehmen eine Brücke, indem wir Best-Business-Pratices zusammenführen, die Markterziehung und Kommunikation fördern und direktes Lobbying betreiben. Des weiteren werden wir technologischen Entwicklungen zum Durchbruch verhelfen, aktiv Umweltschutzinitiativen starten und das finanzielle Leistungspotenzial ausschöpfen."
Die Bemühungen von ATXA Europe wurden in fünf strategischen Bereichen mit gewählten Repräsentanten zusammengefasst. Diese sind das Technical Standards Committee unter dem Vorsitz von Paolo Sommariva von AirCab, das Finance Committee unter dem Vorsitz von Winfried Boeing von ByJets, das Manufacturers Committee unter dem Vorsitz von Conor Neill von Taxijet, das Lobbying Committee unter dem Vorsitz von Peter Leiman von Blink und das Communications Committee unter dem Vorsitz von Patrick Margetson-Rushmore von LEA.
Die Mitglieder werden ihr erstes formales Board-Meeting während der International Air Taxi Convention (IATC) in Ft. Lauderdale, Florida, vom 23. bis 25. Januar im Westin Diplomat Resort www.miuevents.com/iatc abhalten.
Über ATXA
Die Air Taxi Association (ATXA) ist eine Allianz von Next-Generation Air-Taxi-Providern, die direkte On-Demand-Flugdienste zu stark reduzierten Preisen anbieten. ATXA kurbelt die Konsumentennachfrage an, um die Durchsetzung von Next-Generation Air-Taxi-Modellen im Markt zu beschleunigen. Darüber hinaus bietet ATXA Best-Business-Practices, um die Standardisierung der Industrie voranzutreiben, Massenproduktionsvorteile zu schaffen und betriebliches Leistungspotenzial auszuschöpfen. Weitere Informationen unter www.atxa.com oder www.atxa.eu
Quelle: pts, London/Atlanta
Mob20_01.2008
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Abu Dhabi setzt auf Wasserstoff-Zukunft
Noch verdient man gutes Geld mit dem Schwarzen Gold in Abu Dhabi. Für die Energiezukunft will man im ölreichen Golfstaat allerdings ganz auf saubere Technologien umsteigen. Für die Initiative, die in den kommenden fünf Jahren durchgeführt wird, sollen 15 Mrd. Dollar locker gemacht werden, berichtet die BBC vom World Future Energy Summit www.wfes08.com, das derzeit in Abu Dhabi über die Bühne geht. Der Golfstaat beschreibt sein Vorhaben als das ambitionierteste Nachhaltigkeitskonzept, das es jemals gab. Ein Bestandteil davon wird das größte Wasserstoffkraftwerk der Welt sein.
Der 15-Mrd.-Dollar-Fond, der nach Hoffnungen der Regierung zu internationalen Joint-Ventures führen soll, wird vom Unternehmen Masdar www.masdaruae.com gebündelt. Masdar wurde dazu geschaffen, um saubere Energielösungen zu entwickeln und die Technologien zu vermarkten. "Die weltweite Nachfrage nach Energie steigt und da das Thema globale Erwärmung immer mehr ins Bewusstsein kommt, ist es nun an der Zeit in die Zukunft zu blicken", erklärt Madar CEO Sultan Al Jaber. "Unsere Möglichkeiten diesen Bedarf zu decken und sich diesen Aufgaben zu stellen, wird Abu Dhabi auch in Zukunft die Führung in globalen Energieprojekten sichern."
Das Portfolio der Technologien, die im Rahmen von Masdar gefördert werden, ist breit. Ein zentrales Thema wird dabei die Solartechnologie spielen. Das Wasserstoff-Kraftwerk wird dabei zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits soll damit das Verbrennen fossiler Brennstoffe eingespart werden - was wiederum eine CO2-Reduktion zur Folge hat. Andererseits soll damit auch die Wasserstofftechnologie einen Auftrieb erhalten. Der Wasserstoff soll mit natürlichem Erdgas hergestellt werden. Als Produkte fallen dann Wasserstoff und CO2 an. Das CO2 soll dann wiederum in die leeren Ölfelder gepumpt werden, um dort endgelagert zu werden. Umgekehrt könnte auch noch verbliebenes Öl mit Hochdruck aus den Feldern gepumpt werden.
In erster Linie wird der Wasserstoff in Abu Dhabi zur Gewinnung von Strom verwendet. Man könnte ihn aber auch als Treibstoff für Autos verwenden. Experten stehen der Wasserstoff-Gewinnung in grossem Massstab positiv entgegen. Das gilt vor allem dann, wenn man den Wasserstoff nicht durch die teure Elektrolyse herstellen muss.
Die Masdar-Sustainable-City - eine andere Komponente des Abu Dhabi Regierungsplan - erhält auch Schützenhilfe von der Umweltorganisation WWF. In der 50’000-Einwohner-Muster-Nachhaltigkeitsstadt werden dann keine Treibhausgase mehr produziert. Autos wird es dort keine geben. Die gesamte Energie wird aus erneuerbaren Quellen kommen. Strom wird aus Photovoltaik gewonnen. Auch die Häuser werden nach speziellen Plänen so errichtet, dass zwar kühle Luft ins Gebäude kommt, die Hitze jedoch draussen bleibt. Die Pläne der nachhaltigen Stadt wurden im Rahmen des World Future Energy Summit vorgestellt.
Quelle: pte, Abu Dhabi
Mob19_01.2008
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Verkehrstechnik-Messe InnoTrans boomt
Seit zwölf Jahren hält das Wachstum der InnoTrans - Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik unvermindert an. Sowohl bei den Aussteller- und Besucherzahlen als auch bei der Hallen- und Freifläche gab es seit der Premiere 1996 eine kontinuierliche Steigerung - zeitweise sogar gegen den Branchentrend. Jetzt hat dieses Wachstum eine neue Dimension erreicht: Die bislang genutzte Hallenfläche im Südgelände der Messe Berlin reicht nicht mehr aus. Die Weltleitmesse der Schienenverkehrstechnik wird deshalb im September 2008 zum ersten Mal das gesamte Messegelände am Berliner Funkturm belegen. Das neue Geländekonzept sieht zugleich vor, die einzelnen Fachmessesegmente der InnoTrans noch klarer zu strukturieren.
Auch bei den messeigenen Gleisen für Fahrzeugpräsentationen überstiegen die Kundenanfragen das vorhandene Angebot. Nun gibt es gute Nachrichten für die Aussteller aus dem In- und Ausland: Die direkt an die Ausstellungshallen angebundene moderne Gleisanlage wird bis zum Messestart am 23. September noch einmal um 1’500 laufende Meter erweitert.
"Das sind entscheidende Weichenstellungen in der 12-jährigen Geschichte der InnoTrans", erklärt Messedirektor Matthias Steckmann. "Noch nie gab es zu Beginn des Messejahres eine derart hohe und anhaltende Nachfrage. Deshalb haben wir ein neues Geländekonzept entwickelt, das diesem außerordentlich großen Interesse der Kunden aus aller Welt gerecht wird und Ausstellern wie Fachbesuchern zahlreiche Vorteile bietet. Zu diesen konzeptionellen Vorteilen gehören der erstmals mögliche Hallenrundlauf um den Sommergarten und ein zweiter, gut angebundener Haupteingang im Norden des Geländes."
Hohe Internationalität: Aussteller von allen Kontinenten
Die bisherigen Anmeldungen für Hallen- und Freigeländefläche sowie Gleise übersteigen inzwischen sogar die Gesamtbelegung zur InnoTrans 2006. Bereits jetzt haben mehr als 1’100 Unternehmen - vor allem aus dem internationalen Raum - ihre Teilnahme an der Veranstaltung im September fest zugesagt. Das sind über 200 Firmen mehr als zum Vergleichszeitpunkt vor zwei Jahren. Länder wie Brasilien und Serbien sind zum ersten Mal mit Unternehmen bei der InnoTrans vertreten. Deutlich zugenommen hat das Interesse an der Weltleitmesse auch im Nahen Osten, in Asien, Australien und den USA.
Inzwischen sind 15 nationale Industrieverbände auf der InnoTrans vertreten, um hier die Wirtschaftskraft der Branche ihrer Länder zu präsentieren. Zunehmend nutzen auch Verkehrsunternehmen wie Deutsche Bahn, ÖBB (Österreich), SBB (Schweiz), SNCF (Frankreich) und andere die InnoTrans als Plattform für Marketing und Kommunikation.
Zahlreiche Vorteile durch neues Geländekonzept
Ausstellern und Fachbesuchern der InnoTrans bringt das neue Geländekonzept zahlreiche Vorteile. Zum einen wird es durch die Ausdehnung auf weitere Messehallen möglich, der anhaltend hohen Nachfrage nach Ausstellungsfläche angemessen nachzukommen. Darüber hinaus ergibt sich durch die Nutzung des gesamten Messegeländes die Chance für eine weitere Strukturierung der einzelnen Ausstellungssegmente. So ist es zum Beispiel in den Hallen für Railway Technology erstmals möglich, Anbieter von Antrieben, Fahrzeugkomponenten, Energie und Elektrotechnik sowie Services für Fahrzeuge nach Themen zu gruppieren und in räumlicher Nähe zu präsentieren.
Die neue Hallennutzung erlaubt zum ersten Mal auch einen kompletten Rundlauf durch die Hallen rund um den so genannten Sommergarten des Messegeländes. Mit der Nutzung des Nordbereiches der Messe eröffnet sich zugleich die Option, einen weiteren großen Eingang einzubinden. Damit kann das hohe Fachbesucheraufkommen der InnoTrans erstmals über zwei Haupteingänge bewältigt werden. Der Eingang Nord verfügt ebenso wie der Südeingang über eine hervorragende Infrastruktur und eine exzellente Anbindung an den ÖPNV.
Wachstum in allen Ausstellungsbereichen
Die InnoTrans wächst in allen Ausstellungsbereichen. Während sich das Segment Railway Technology in die Hallen um den Sommergarten ausdehnt, werden sich die ebenfalls expandierenden Bereiche Public Transport und Interiors zur InnoTrans 2008 in den Hallen 1.1 bis 4.1 des Südgeländes kompakt präsentieren. Erstmalig rundet in diesem Jahr eine Präsentation von Nah- und Regionalverkehrsbussen das Thema Public Transport ab.
Auch das Segment Tunnel Construction profitiert vom neuen Hallenkonzept. Es befindet sich jetzt in Halle 5.2, direkt im Fachbesucherstrom des Rundlaufes. Damit wurden die Kundenwünsche nach einer direkten Anbindung zu Railway Technology und Railway Infrastructure umgesetzt.
Mit der Nutzung des Nordgeländes ergeben sich auch für die Eröffnungsveranstaltung des internationalen Branchentreffs völlig neue Perspektiven: Dieses Highlight der InnoTrans kann nun zum ersten Mal in den repräsentativen Räumlichkeiten des Palais' am Funkturm stattfinden.
Mehr Gleise für die InnoTrans
Die einzigartige Gleisanlage der InnoTrans mit ihrer direkten Anbindung an die Messehallen wird weltweit als Alleinstellungsmerkmal der Veranstaltung geschätzt. Die Infrastruktur der Anlage ist nutzerorientiert und reicht von Anschlüssen für Bahnstrom und Wasser über die Beleuchtung der Freifläche bis zum direkten Anschluss an das öffentliche Gleisnetz der Bahn. Der Nachfrage nach Gleismetern für Präsentationen von spurgebundenen Fahrzeugen und Systemen, darunter Nah-, Fern- und Regionalverkehrszügen, Lokomotiven, Güterwaggons und weiteren Exponaten konnte schon 2004 und 2006 kaum noch entsprochen werden. Um diesem ständig wachsenden Bedarf gerecht zu werden, wird die Gleisanlage der InnoTrans bis zum Messestart um 1.500 laufende Meter Gleis erweitert!
InnoTrans Convention besser angebunden
Das fachliche Rahmenprogramm der InnoTrans - die InnoTrans Convention - findet wie in den vergangenen Jahren in den Tagungsräumen der Messehalle 7 statt. Für dieses Jahr ist eine noch bessere Anbindung zwischen Ausstellungshallen und Kongressfazilitäten vorgesehen. Dazu werden zwischen den Messehallen 2.2, 4.2 und 6.2 und der Halle 7 feste Übergänge gebaut. Die wichtigsten Veranstaltungen der InnoTrans Convention 2008 sind das Dialog Forum, der European and Asian Rail Summit (EARS) und das International Tunnel Forum.
Anmeldeschluss am 15. Februar 2008
Der Countdown für den Anmeldeschluss zur InnoTrans 2008 läuft: Bis zum 15. Februar sollten Unternehmen ihr Interesse an einer Messeteilnahme bekundet haben. Danach startet die Aufplanung der Hallen. Fachbesucher sollten ihre Reise zur InnoTrans bereits frühzeitig buchen. Auf der Internetseite der InnoTrans werden dazu attraktive Packages angeboten, die Reisen, Hotels und andere Services umfassen. Rechtzeitiges Buchen lohnt sich, denn in den vergangenen Jahren ist nicht nur die Anzahl der InnoTrans-Fachbesucher ständig gestiegen, auch deren Verweildauer auf der Messe hat zugenommen. Besucherbefragungen zufolge reichen vielen Fachbesuchern inzwischen zwei Tage nicht mehr aus, um während der InnoTrans alle Geschäftstermine zu erledigen und sich einen ausreichenden Überblick über die Innovationen der Branche zu verschaffen.
Über die InnoTrans
Die InnoTrans Berlin ist die weltweit führende Fachmesse für Schienenverkehrstechnik mit den Schwerpunkten Railway Technology, Interiors, Railway Infrastructure, Public Transport, Tunnel Construction. Die siebente InnoTrans findet vom 23. bis 26. September auf dem Messegelände in Berlin statt. Mit mehr als 1’600 Ausstellern aus 41 Ländern und über 100’000 Quadratmetern Ausstellungsfläche hatte die InnoTrans im September 2006 ihre Position als die international führende Businessplattform der Branche eindrucksvoll unterstrichen. Rund 64’000 Fachbesucher aus 109 Ländern besuchten die sechste InnoTrans auf dem Berliner Messegelände. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin GmbH.
Das neue Geländekonzept sowie weitere aktuelle Informationen rund um die InnoTrans unter www.innotrans.de.
Bilder von der letzten InnoTrans im 2006 finden Sie > hier
Über den Weltmarkt für Bahntechnik
Der Weltmarkt für Bahntechnik liegt nach Expertenschätzungen zwischen 63 und 73 Mrd. Euro jährlich, bei einer Wachstumsrate um drei Prozent im Jahr. Der asiatisch-pazifische Raum ist für die Bahnindustrie unverändert die Marktregion mit den höchsten Wachstumsraten. Nach Einschätzung des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) liegen die Zuwachsraten in diesem Raum jährlich zwischen drei und fünf Prozent mit einem Marktvolumen von 16 Mrd. Euro. Für Westeuropa wird von einem Marktvolumen von rund 26 Mrd. Euro ausgegangen. Die Bahnindustrie in Deutschland konnte insbesondere dank des florierenden Auslandsgeschäfts ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2007 auf 4,3 Mrd. Euro steigern und erreichte damit einen neuen Rekord. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das eine Steigerung um 7,5 Prozent.
Quelle: Messe Berlin GmbH
Mob18_01.2008
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Rotorblätter für Windkraftanlagen
In dem patentierten Integral-Blade-Verfahren stellt Siemens Wind Power in Dänemark seine bis zu 52 Meter langen und 16 Tonnen schweren Rotorblätter ohne Klebstoffe und Chemikalien her. Hauptbestandteil ist Fiberglas, ein glasfaserverstärkter Kunststoff, der im Gegensatz zum sonst beim Flügelbau verwendeten PVC wiederverwertbar ist und somit kein Abfallproblem darstellt. Darüber hinaus besitzt der Flügel eine bisher unbekannte Robustheit, die vor allem beim Einsatz auf offenem Meer, in sogenannten Offshore-Anlagen zur Geltung kommt.
Während seiner Lebensdauer von etwa 20 Jahren hält der Flügel sogar orkanartige Winde aus, ohne neu ausgerichtet oder nachgebessert werden zu müssen. Erst kürzlich hat Siemens in der Bucht vor Liverpool den ersten Offshore-Windpark mit den derzeit größten serienmäßig gefertigten Windturbinen mit einer Einzelleistung von 3,6 Megawatt und einer Gesamtleistung von 90 Megawatt installiert – genug, um etwa 80'000 Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen.
In Zukunft sollen die Rotorblätter sogar 60 Meter lang sein und noch leistungsstärkere Turbinen antreiben.
Strom vom weissen Riesen
Bei Windkrafträdern auf offenem Meer ist Siemens Wind Power Weltmarktführer. Im Unternehmen mit Sitz in Dänemark bauen insgesamt 3'200 Mitarbeiter die weissen Riesen. Die stärkste Windturbine leistet 3,6 Megawatt – etwa das 100fache der ersten Windturbine vor 25 Jahren. Insgesamt hat Siemens im Jahr 2007 genügend Windkraftanlagen aufgestellt, um vier Milliarden Kilowatt-Stunden im Jahr zu produzieren – etwa zwölf Prozent des Elektrizitätsbedarfes von Dänemark.
Erst kürzlich hat Siemens in der Bucht vor Liverpool den ersten Offshore-Windpark mit 3,6 Megawatt-Turbinen und einer Gesamtleistung von 90 Megawatt installiert – genug, um etwa 80'000 Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen. Der Windpark „Burbo“ ist zudem das erste in einer Serie von Projekten, die Siemens als der führende Hersteller von Offshore-Windparks realisiert.
2008 wird Siemens beispielsweise vor der Ostküste Englands den grössten Offshore-Windpark der Welt errichten. Mit 54 Windturbinen wird er eine elektrische Leistung von bis zu 180 Megawatt CO2-frei erzeugen.
Referenznummer: PN200801-08
Windpark Burbo (Grossbritannien)
In Dänemark stellt das Unternehmen Siemens 52 Meter lange Rotorblätter aus einem Guss her und produziert eine Windturbine, die mit einer Leistung von 3,6 Megawatt (MW) die bisher grösste serienmässig gefertigte Turbine darstellt.
2007 hat Siemens Wind Power vor der Bucht von Liverpool den ersten Offshore-Park mit 3,6 MW-Turbinen und einer Gesamtleistung von 90 MW installiert – und das in nur anderthalb Monaten. Nun versorgt die Windfarm Burbo mehr als 80'000 Haushalte.
Die Flügel sind trotz ihrer Grösse bis auf den kleinsten Winkel optimal aerodynamisch geformt und äusserst widerstandsfähig. Denn draussen auf dem Meer wären spätere Reparaturen sehr kostenintensiv.
Ref.nr: PN200801-06, PN200801-07
Die Türme wurden dabei in aufrechter Position an Land vormontiert. Das für die Errichtung von Offshore-Windparks entwickelte Installationsschiff transportierte dann die Türme, Maschinenhäuser, Naben und Rotorblätter zum Standort „Burbo“ zwölf Kilometer vor der Küste. Auf See dauerte die komplette Installation einer nahezu 500 Tonnen schweren Windkraftanlage durchschnittlich weniger als einen halben Tag.
Referenznummer: PN200801-05
   Referenznummern: PN200801-03; PN200801-02; PN200801-04; PN200801-01
Produktion von Rotorblättern für Windkraftanlagen in Integral-Blade-Technologie
Bis zu 20 Jahre trotzen die Siemens-Rotorblätter auch stärksten Orkanen, ohne dass eine nachträgliche Neuausrichtung oder Verbesserung vorgenommen werden muss.
Der Ort, wo diese robusten Rotorblätter gefertigt werden, ist eine rund 250 Meter lange Produktionshalle in Aalborg. Hier stehen enorme Schalen mit Flügelblatt-Form auf dem Boden oder hängen verkehrt herum an der Decke. Es ist, als wären es Sandkasten-Backformen von Riesen. Siemens Wind Power hat vor einigen Jahren ein Verfahren erfunden, mit dem die Flügelblätter in diesen Backformen geschlossen und in einem Stück hergestellt werden können.
Diese sogenannte Integral-Blade-Technologie kommt vollkommen ohne Klebstoffe aus. Damit entsteht wortwörtlich in einem Guss ein Flügel, der absolut keine Nahtstellen hat und somit um einiges robuster ist als andere Blätter.
Quelle: Siemens (PN 2008.01)
Mob_17_01.2001
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Logistik-Center Linz ging in Vollbetrieb
Rechtzeitig zum Jubiläum 20 Jahre BEX (im Jahre 2007) wurden alle Erweiterungsarbeiten plangemäss abgeschlossen. Vergrösserte LKW-Bereitstellflächen, ein zusätzlicher großer Lastenaufzug und Softwareadaptierungen machen das Vorzeigeprojekt komplett
Nach der geglückten Einigung mit der Siemens Österreich AG konnte noch im 2006 mit dem Bau der notwendigen Adaptierungen begonnen werden. Die LKW-Ladeflächen wurden grösser dimensioniert, ein zusätzlicher großer Lastenaufzug bewegt nun auch schwere und sperrige Güter auf drei Ebenen und eine optimierte Software sorgt für eine noch schnellere Abwicklung der logistischen Abläufe. Die Logistik-Experten sind sich einig – die Anlage ist nun zu 100% einsatzbereit.
 BEX Logistik - Jedes Stück in guten Händen
Rail Cargo Austria bietet mit BEX Logistik massgeschneiderte Dienstleistungen entlang der Supply Chain, um es den Kunden zu ermöglichen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Mit dem Logistik-Center Linz verfügt Rail Cargo Austria nicht nur über das modernste Hightech-Dienstleistungszentrum für Logistik in Europa, sondern auch über
ausserordentliche Kapazitäten. „Gemeinsam mit Siemens Österreich haben wir die letzten Schwachstellen beseitigt. Mit der Fertigstellung der Adaptierungen können wir jetzt voll durchstarten“, betonte Ferdinand Schmidt, Vorstandsmitglied der Rail Cargo Austria AG.
Über 20 Jahre BEX
Seit nunmehr über 20 Jahren ist BEX Logistik ein Fixstern am österreichischen Stückgut-Himmel. Die Hausaufgaben sind gemacht, jetzt wollen die Stückgut-Experten von Rail Cargo Austria voll durchstarten. „Wir können stolz darauf sein wie stark BEX Logistik heute am Markt positioniert ist. Es waren nicht immer nur erfolgreiche Jahre – aber wer es schafft auch schwierige Zeiten zu überstehen, ist bestens gewappnet für die Zukunft“, stellt Andreas Fuchs, Leiter BEX Logistik zufrieden fest.
Leistungsangebot
Im Logistik-Center Linz werden täglich 4’500 Paletten disponiert – insgesamt stehen auf sieben Lagerebenen 36’000 Palettenstellplätze zur Verfügung. Jeweils 7’500 m2 Umschlagsfläche für Schiene und Strasse ermöglichen einen reibungslosen Warenumschlag. Täglich werden 120 Wagons und 150 Lkw be- bzw. entladen, das entspricht einem Aufkommen von rund 800 Tonnen.
Quelle: transport logistic München, ÖBB Wien
Mob16_01.2008
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Archivierungssystem spürt Akten per RFID auf
Lesen und Beschriften der Tags erfolgt über das Web
Das auf Kommunikationstechnik spezialisierte Startup-Unternehmen Raptech www.raptech.it hat in Zusammenarbeit mit dem Elektronikinstitut der römischen Universität Tor Vergata ein neuartiges Archivierungssystem entwickelt. Über das "Archiviatech" können mit Hilfe von Wireless-Techniken abgelegte Schriftstücke oder Akten in kürzester Zeit aufgespürt werden.
"Die Suche erfolgt im Vergleich zu den bisher üblichen Verfahren durch die Verwendung von RFID- und Zigbee-Chips doppelt so schnell", bestätigen die Dozenten Aldo di Carlo und Paolo Lugli. "Zudem kann kein Dokument verloren gehen. Damit ist Archiviatech bestens für Bibliotheken, den Einzelhandel, Freiberufler, Krankenhäuser und Versicherungen geeignet. Gleichzeitig haben wir eine Methode gefunden, die das Lesen und Beschriften von RFID-Etiketten zu niedrigen Kosten über das Internet möglich macht."
Raptech war vor fünf Jahren mit Unterstützung lokaler Fördergelder entstanden. Das Archiviatech-Projekt hat im vergangenen Jahr den von der regionalen Entwicklungsgesellschaft Filas www.filas.it ausgeschriebenen Preis für Hochtechnologie "InnovaLazio " gewonnen. Zusammen mit den Firmen Sdr, Bsb und BigMama war außerdem das mit Photovoltaikstrom gespeiste Beleuchtunsgsystem "Ecoluce" entwickelt worden, das eine drahtlose Optimierung des Stromverbrauchs ermöglicht und sich besonders für mobile Einsätze wie Openair-Konzerte oder Messeteilnahmen eignet.
Doch die grösste Herausforderung für das aus acht Fachleuten bestehende Team steht noch bevor. Bis Ende dieses Jahres soll ein System zur Marktreife gebracht werden, das die Ortung von Gegenständen und Personen in geschlossener Umgebung ohne das satellitengestützte GPS-Signal ermöglicht.
Quelle: pte, Rom
Mob15_01.2008
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Surfen im ICE: Bahn baut WLAN-Versorgung aus
Strecke Frankfurt - Hamburg geht in Kürze online
Die Deutsche Bahn www.deutschebahn.de erweitert in Kooperation mit T-Mobile ihr WLAN-Angebot in den Zügen. Wie der Telekomkonzern bekannt gegeben hat, wird in Kürze eine weitere ICE-Strecke mit drahtlosem Internet versorgt sein. Nachdem man bereits in den ICEs zwischen Dortmund und Frankfurt sowie zwischen Frankfurt und München einen WLAN-Zugang am Platz zur Verfügung hat, können Fahrgäste in den nächsten Tagen auch in einigen ICEs, die zwischen Frankfurt und Hamburg verkehren, den Laptop aktivieren und im Web surfen.
Zunächst werden jedoch nicht alle Züge auf der Strecke mit der nötigen Technik ausgestattet sein. Im Laufe des Jahres will der Telekomkonzern die ICEs zwischen Frankfurt und Hamburg mit WLAN-Technik nachrüsten. "Bereits vor zwei Jahren haben wir mit den ersten Tests in den ICEs begonnen. Das Service wurde von den Kunden gut angenommen, daher haben wir seitdem 38 Züge mit WLAN ausgestattet", sagt T-Mobile-Sprecher René Bresgen.
In den Zügen befinden sich WLAN-Hotspots, über die sich die Fahrgäste in das Bordnetz einloggen können. Abgerechnet wird über die T-Mobile-Rechnung. Nicht-Kunden haben die Möglichkeit, den Webzugang über Kreditkarte zu begleichen. Die technische Umsetzung der Internetverbindung im Zug erfolgt über das UMTS-Netz von T-Mobile. "Wir mussten dazu entlang der Streckentrasse einige dünn besiedelte Stellen mit Funkstationen entsprechend aufrüsten", so Bresgen. Das Surfvergnügen im Zug erfolgt laut T-Mobile 1,5 Megabit pro Sekunde.
Quelle: pte, Hamburg
Mob14_01.2007
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Verursacht Handystrahlung Schlafstörungen?
Gerätehersteller kritisieren eigens in Auftrag gegebene Studie
Nicht zum ersten Mal kommt eine wissenschaftliche Studie zu dem Schluss, dass die Strahlung von Mobiltelefonen negative Effekte auf den menschlichen Körper haben könnte. Ein interessantes Detail ist im aktuellen Fall, dass die wissenschaftliche Untersuchung vom Mobile Manufacturers Forum www.mmfai.org, dem Repräsentant der namhaftesten Mobiltelefonhersteller gesponsert wurde und dennoch unangenehme Resultate für die Auftraggeber zu Tage gefördert hat. Die Studie zeigt, dass die Verwendung von Mobiltelefonen vor dem Schlafengehen die Qualität des Schlafs reduziert und Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen sowie Depressionen nach sich ziehen kann, berichtet die Zeitung "The Independent".
Durchgeführt wurde die umfassende Studie vom Karolinska Institut und der Uppsala Universität in Schweden in Kooperation mit der Wayne State University in Michigan, USA. Die Wissenschaftler untersuchten 35 Männer und 36 Frauen im Alter von 18 bis 45 Jahren. Einige wurden einer Strahlung ausgesetzt, die exakt jener von Mobiltelefonen entspricht, andere wurden unter denselben Rahmenbedingungen keiner Strahlung ausgesetzt. Jene, die der Strahlung von 884 MHz ausgesetzt waren, brauchten länger um in die erste Tiefschlafphase zu gelangen und blieben kürzer in der tiefsten Phase.
Der Leiter der Studie, Bengt Arnetz, vermutet, dass die Strahlung das Stresssystem des Gehirns aktiviert und dadurch Menschen konzentrierter werden lässt, was zu Schlafproblemen führt. Die Methodologie der Studie wurde zwar kritisiert, andere Studien über dieses Phänomen zeigen jedoch ähnliche Ergebnisse. Auch das Mobile Manufacturers Forum zweifelt an der Stichhaltigkeit der Resultate. Die Wissenschaftler beharren jedoch auf der Richtigkeit ihrer Ergebnisse: "Wir haben in realistischen Szenarien einen Effekt von Mobiltelefonstrahlung festgestellt. Dies deutet darauf hin, dass die Strahlung messbare Effekte auf das Gehirn hat", so Arnetz.
Quelle: pte, London
Mob13_01.2008
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Meeresspiegelanstieg im Mittelmeer und extreme Erwärmung der Ostsee
Der Meeresspiegel im Mittelmeer steigt unaufhörlich und könnte in den kommenden 50 Jahren um bis zu einen halben Meter zunehmen, warnen Forscher des spanischen Instituts für Ozeanographie www.ieo.es. Seit den 1970er Jahren ist der Meeresspiegel stetig leicht angestiegen, in den vergangenen Jahren allerdings stärker. Sogar ein relativ geringer Anstieg werde immense Folgen für die Küstenregionen haben, warnen die Forscher.
Die Studie spiegelt Ergebnisse anderer Untersuchungen zum Thema Klimaerwärmung wider. Seit 1990 hat sich der Meeresspiegel im Mittelmeer zwischen 2,5 und zehn Millimeter gehoben. Wenn dieser Trend sich fortsetzt, werde es schwerwiegende Konsequenzen für flache Küstenabschnitte geben. Ein Anstieg um 50 Zentimeter hätte katastrophale Auswirkungen. Seit den 1970er Jahren konnten Temperaturanstiege zwischen 0,12 bis 0,5 Grad Celsius festgestellt werden. Der Anstieg des Meeresspiegels ist ein Schlüsseleffekt der weltweiten Klimaveränderung. Ausschlaggebend dafür sind das Abschmelzen der Polkappen und Gletscher sowie die Ausdehnung des Wassers durch die Erwärmung in den Ozeanen. Erst vor knapp einem Monat hatte eine Studie des Intergovernmental Panel On Climate Change IPCC festgestellt, dass der Anstieg der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts doppelt so hoch sein könnte als die UN-Klimaforscher es bisher angenommen haben.
Als ähnlich dramatisch beschreiben Experten die Situation in der Ostsee: In dem neuen Buch "Assessment of Climate Change for the Baltic Sea Basin" (BACC), das diese Woche im Springer Verlag erscheint, publizieren 80 Wissenschaftler aus 13 europäischen Ländern die erste umfassende Bestandsaufnahme zum Klimawandel im Ostseeraum. Die Lufttemperatur hat sich im vergangenen Jahrhundert bereits um 0,85 Grad erwärmt und liegt damit über der vom IPCC festgestellten globalen Schnitt von 0,75 Grad. Wenn es nicht bald zu Klimaschutzmassnahmen komme, könnten die Temperaturen am Ende des Jahrhunderts um bis zu fünf Grad Celsius ansteigen. Damit verbunden wäre eine Veränderung der Eisdecke bzw. der Niederschläge. Das interdisziplinäre Projekt wurde federführend vom GKSS-Forschungszentrum www.gkss.de in Geesthacht koordiniert. "Der BACC-Bericht ist eine regionale Variante des vom Weltklimarat veröffentlichten IPCC-Reports zur globalen Klimaänderung", so Hans von Storch, Leiter des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum.
Diese Woche wird die EU-Kommission ihren Vorschlag zur Gestaltung der zukünftigen EU-Energie- und Klimapolitik präsentieren. Umweltorganisationen wie etwa GLOBAL2000 www.global2000.at zeigen sich schon im Vorfeld besorgt über die unzureichenden Klimaziele. "Mit dem Ziel einer Treibhausgas-Reduktion von 20 Prozent gegenüber 1990 bleibt die EU hinter den nötigen Korrekturen zurück und verspielt ihre Führungsrolle im internationalen Klimaschutz", so Silva Herrmann, Klimasprecherin von GLOBAL2000. Aus wissenschaftlicher Sicht sei dies definitiv zu wenig. "Mit diesem mageren Verhandlungsangebot an die internationale Staatengemeinschaft wird der Versuch scheitern, die USA, Japan oder Kanada zu ehrgeizigem Klimaschutz zu bewegen", befürchtet Herrmann. Auf der Klimakonferenz in Bali im Dezember 2007 hatten sich die Industriestaaten zu einer Reduktion um 25 bis 40 Prozent gegenüber 1990 bekannt. Dort habe sich die EU noch als Vorreiter in Sachen Klimapolitik hervorgetan.
"Um möglichst schnell den Temperaturanstieg zu verhindern, muss eine Treibhausgasreduktion um mindestens 30 Prozent erfolgen", betont Herrmann. "Wir kritisieren auch, dass der EU-Vorschlag bisher keine ausreichenden Strafmassnahmen für Klimasünder vorsieht und den Freikauf in grossem Massstab durch Zertifikate ohne tatsächliche Treibhausgas-Reduktionen durch Massnahmen im Inland ermöglicht." Damit werde das Werkzeug der Zertifikate unwirksam, so Herrmann abschließend.
Quelle: pte, Madrid/Wien/Geesthacht
Mob12_01.2007
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Mit Mathematik Prozesse in der Industrie optimieren
Mit mathematischen Verfahren optimiert Siemens industrielle Prozessabläufe und macht sie dadurch rentabler. Derzeit konzentriert sich ein Team der Bergbauexperten von Industry Solutions in Erlangen und Corporate Technology (CT) in München auf die Verfügbarkeit und Energieeffizienz von Anlagen im Tagebau. Nach den bisherigen Erfahrungen mit anderen Systemen sind Kosteneinsparungen zwischen zehn und 15 Prozent denkbar. Die höhere Effizienz trägt indirekt auch zu Energieeinsparungen bei.
Im Tagebau arbeiten Bagger mit 20 Meter großen Schaufelrädern, die kilometerlange Förderbänder befüllen und pro Tag tausende Tonnen Material bewegen. Für Betreiber solcher Förderstätten fallen für die Wartung und Instandhaltung ihrer Maschinen hohe Kosten an. Ein optimales Zusammenspiel der Komponenten kann nicht nur die Förderleistung erhöhen, sondern auch den Verschleiß und damit Wartungskosten verringern, etwa durch möglichst gleichmäßige Bewegungen knapp unterhalb der Lastgrenzen aller Teile.
Die Forscher von CT analysieren dazu sämtliche Komponenten und übersetzen deren gegenseitige Abhängigkeiten in mathematische Gleichungen und Simulationsmodelle. Mit speziell entwickelten Algorithmen erschließen sie dann das Optimierungspotential der Abläufe in der Prozesskette. Die Optimierungsmöglichkeiten einer Industrieanlage sind häufig bei weitem noch nicht ausgeschöpft, auch wenn alle Einzelkomponenten aus Effizienzgesichtspunkten bereits ausgereizt sind.
Im ersten Schritt untersuchen die Forscher Abläufe und Funktion aller Komponenten sowie deren gegenseitige Beeinflussung. Ausführliche Gespräche mit Ingenieuren und Betriebsleitern stehen deshalb am Anfang. Erst mit diesem Wissen kann das mathematische Modell einer Verfahrenskette entstehen. Dann geben die CT-Forscher in einem mathematischen Modell die Abhängigkeiten wieder und entwickeln ein Software-Werkzeug, das einen Fahrplan für optimale Prozessabläufe in der gesamten Anlage erstellt. Das funktioniert auch z.B. bei Wasserversorgungssystemen, Fertigungsstraßen oder Nahverkehrslösungen. Nach einem eingehenden Feldtest setzen schließlich spezielle Algorithmen, die in die Betriebssoftware der jeweiligen Anlage eingepflegt werden, die Optimierung in der Praxis um.
Die Experten von Siemens sind dank jahrelanger Erfahrung bestens vorbereitet: Alle bisher entwickelten Basisalgorithmen haben sie als Standardkomponenten in einer speziellen Datenbank gespeichert. Da Tagebau-Förderbänder im mathematischen Modell beispielsweise Rohrleitungen von Wasserversorgungsnetzen ähneln, können auf dieser Grundlage neue Aufgaben mit älteren Projekten abgeglichen und so häufig schnell gelöst werden.
Quelle: Siemens (RN 2008.01.1)
Mob11_01.2008
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Erste Zündung der weltgrössten Gasturbine
Gegen Ende 2007 wurde in Irsching bei Ingolstadt die neue Gasturbine von Siemens erstmals gezündet. Die Turbine wird in Verbindung mit einer Dampfturbine einen Rekord beim Wirkungsgrad aufstellen: Mehr als 60 Prozent der im Erdgas enthaltenen Energie wird in Strom verwandelt. Die Anlage kann mit ihren 530 Megawatt Leistung die Bevölkerung einer Stadt mit drei Millionen Einwohnern mit Strom versorgen.
Die Turbine alleine leistet 340 Megawatt und damit so viel wie 13 Jumbojet-Triebwerke. Der 444 Tonnen schwere Koloss ist der erste Vertreter einer neuen Kraftwerksgeneration, die Strom mit noch höherer Effizienz und damit wesentlich umweltfreundlicher als bisher erzeugt. Die Steigerung des Wirkungsgrads um zwei Prozentpunkte – bisher 58 Prozent – verringert den Schadstoffausstoß um jährlich rund 40’000 Tonnen Kohlendioxid. Das entspricht den Abgasen von knapp 10’000 VW Golf bei einer jährlichen Fahrleistung von 20’000 Kilometern.
Quelle: Siemens
Mob10_01.2008
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Umweltzonen in Deutschland – Plakette auch online verfügbar
Umweltplakette jetzt auch für ausländische Gäste und ihre Autos oder LKWs online über www.umwelt-plakette.de verfügbar. Ohne Plakette werden Bußgelder fällig.
Zum 1.1.2008 werden die ersten drei Umweltzonen in Deutschland eingerichtet: in Berlin, Köln und Hannover. Die Umweltzonen sind durch entsprechende Schilder ausgewiesen. Weitere deutsche Städte folgen ab März 2008. Jedes Fahrzeug - egal ob aus Deutschland oder aus dem Ausland - das die Umweltzonen durchfahren will, benötigt die Umweltplakette. Die Umweltplakette gilt dauerhaft für das Fahrzeug und für alle Umweltzonen in Deutschland. Damit hat Deutschland die EU-Feinstaubrichtlinien 1996/62/EG und 1999/30/EG über Luftqualität und Partikel (Feinstaub) in deutsches Recht umgesetzt.
Technische Vorraussetzung: Es müssen im Ausland zugelassene Fahrzeuge sein, die die entsprechenden Auflagen erfüllen, welche mittels der Schlüsselnummern im Fahrzeugschein überprüft werden.
Das Portal www.umwelt-plakette.de bietet Informationen zu den deutschen Umweltzonen in 13 Sprachen online an sowie ab sofort den Bezug der Umweltplakette für alle im europäischen Ausland zugelassenen Fahrzeuge. Es stehen Informationen u. a. in englisch, französisch, polnisch, schwedisch, niederländisch, türkisch sowie in weiteren Sprachen zur Verfügung.
Die Plakette kann von Gästen, die sich im Vorfeld ihrer Reise nach Deutschland die Umweltplakette in ihr Heimatland zustellen lassen, bequem per Kreditkarte bestellt werden. Der Preis für den Service beträgt EUR 29,90 für EU-Fahrzeuge und EUR 39,90 für die Fahrzeuge, die im übrigen europäischen Ausland zugelassen sind und für die auch in vielen Fällen eine Plakette ausgestellt werden kann.
Laut Geschäftsführung von Climate Company ist die Prüfung der einzelnen Zulassungsunterlagen in einem individuellen, aufwendigen Verfahren notwendig und zieht umfangreiche Aufwendungen, auch für das Informationsportal, nach sich. Selbstverständlich könnte aber auch jeder einreisende Tourist z.B. eine autorisierte Werkstatt bei seiner Anreise aufsuchen und eine Plakette bestellen, doch ist uns bislang noch kein Service vor Ort für ausländische Fahrzeuge bekannt und dieser Weg wäre sehr aufwändig für den Gast bzw. am Wochenende kaum möglich.
Climate Company hat auf Bitten vieler Hotels, Gaststätten und Touristenverbänden sowie wegen zahlreicher Nachfragen von Botschaften und Medien aus dem In- und Ausland diesen Service auf ihrem Portal eingerichtet.
Quelle: ots
Mob08_01.2008
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Immer mehr Alkoholtests, aber konstante Deliktsquote
Die Polizei führt vermehrt Verkehrskontrollen durch und es werden mehr Fahrzeuglenkende auf ihren Blutalkoholgehalt geprüft. Mehr als ein Drittel der von der Polizei angehaltenen Fahrzeuglenkenden musste sich einer Atemalkoholkontrolle unterziehen. Einer von zehn Tests stellte einen Blutalkoholgehalt von über 0,5 Promille fest. Die Deliktsquoten im Jahr 2007 haben sich gegenüber 2005 kaum verändert. Soweit einige wichtige Ergebnisse der Erhebung der Atemalkoholkontrollen, die im Juni 2007 vom Bundesamt für Statistik (BFS) bei den Polizeibehörden durchgeführt wurde.
Seit der Einführung des Grenzwertes 0,5 Gewichtspromille und der Kontrollen ohne Anzeichen von Trunkenheit hat sich die Anzahl Alkoholtests im Jahr 2005 gegenüber früheren Jahren beinahe verdreifacht. Seither haben die Polizeibehörden die Kontrolldichte noch einmal erhöht. Im Juni 2007 wurden 16 Prozent mehr Tests durchgeführt als im Juni 2005. Die stärksten Zunahmen wurden bei den Tests nach auffälligem Fahren (+32%), nach einem Unfall (+20%) und bei allgemeinen Verkehrskontrollen (+17%) festgestellt. Einzig bei den Alkoholtests, die bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit Anhalteposten durchgeführt wurden, wurde ein Rückgang registriert (-49%). Diese Form von Atemalkoholtests macht jedoch nur 2 Prozent aller durchgeführten Alkoholtests aus.
Erhöhtes Risiko, bei einer Polizeikontrolle in ein Alkoholtestgerät blasen zu müssen
Die Zunahme der Anzahl Alkoholtests ist sowohl auf die Erhöhung der Anzahl angehaltener Fahrzeuglenkender (+8%) als auch auf den höheren prozentualen Anteil der getesteten Personen unter den angehaltenen Fahrzeuglenkenden (+3 Prozentpunkte) zurückzuführen. Im Juni 2007 mussten sich 39 Prozent der von der Polizei angehaltenen Fahrzeuglenkenden einem Alkoholtest unterziehen. Im Juni 2005 waren es 36 Prozent. Nach Kontrolltypen betrachtet, ergeben sich folgende Anteile von auf Alkohol getesteten Personen unter den angehaltenen Fahrzeuglenkenden: in einen Unfall verwickelte Personen: 75 Prozent (+4 Prozentpunkte gegenüber 2005) und bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehaltene Personen: 36 Prozent (+4 Prozentpunkte gegenüber2005). Bei den Personen, die aufgrund auffälligen Verhaltens angehalten wurden (69% im Jahre2007; -10 Prozentpunkte), und bei jenen, die aufgrund einer Geschwindigkeitskontrolle mit Anhalteposten angehalten wurden (14% im Jahre 2007; -7 Prozentpunkte), ist eine rückläufige Tendenz erkennbar.
Rund eine von zehn getesteten Personen über dem Grenzwert
Unter den Fahrzeuglenkenden, deren Blutalkoholgehalt im Juni 2007 getestet wurde, wiesen drei Viertel (76%) keinen Alkoholgehalt auf und 15 Prozent hatten einen Wert zwischen 0 Promille und 0,5 Promille. Der Anteil Fahrzeuglenkende, die den Grenzwert erreichten oder überschritten (0,5‰ oder mehr), beträgt 9 Prozent. Bei zwei Dritteln der alkoholisierten Fahrzeuglenkenden war die Alkoholkonzentration qualifiziert (0,8‰ oder mehr). Die Deliktsquote ist je nach Kontrolltyp stark unterschiedlich: bei den Fahrzeuglenkenden, die nach auffälligem Fahren getestet wurden: 27 Prozent; bei Personen, die nach einem Unfall getestet wurden: 13 Prozent; bei den Fahrzeuglenkenden, die bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit Anhalteposten getestet wurden: 8 Prozent; und bei Personen, die bei allgemeinen Verkehrskontrollen getestet wurden: 5 Prozent.
Stabile Deliktsquote
Der prozentuale Anteil der auf Alkohol getesteten Fahrzeuglenkenden mit einem Blutalkoholwert über der gesetzlichen Limite ist 2007 (9%) im Vergleich zu 2005 (10%) leicht rückläufig. Trotz dieser Abnahme kann nicht auf einen Rückgang der absoluten Zahl der Fahrten unter Alkoholeinfluss geschlossen werden. In den letzten zwei Jahren hat die Polizei nicht nur mehr Verkehrskontrollen durchgeführt, sondern vor allem auch den prozentualen Anteil getesteter Personen unter den angehaltenen Fahrzeuglenkenden erhöht. Die Polizei hat also mehr Personen ohne Anzeichen von Trunkenheit kontrolliert. Deshalb könnte die geringere Deliktsquote nur auf die häufigeren Kontrollen zurückzuführen sein und nicht auf einen Rückgang der Fahrten unter Alkoholeinfluss. Die einzige Zunahme der Deliktsquote ist bei den Alkoholtests, die aufgrund einer Geschwindigkeitskontrolle mit Anhalteposten durchgeführt wurden, zu beobachten (+1 Prozentpunkt). Es handelt sich hierbei um den einzigen Kontrolltyp, bei dem die Anzahl durchgeführter Tests und der prozentuale Anteil getesteter Personen unter den angehaltenen Fahrzeuglenkenden zwischen 2005 und 2007 gesunken sind.
Im internationalen Vergleich weiterhin wenig Kontrollen
Im Vergleich mit Ländern, in denen die Kontrollen ohne Anzeichen auf Trunkenheit seit langem erlaubt sind, bleibt die Intensität der Atemalkoholkontrollen trotz einer Zunahme von 16 Prozent gering. Der prozentuale Anteil der jährlich kontrollierten Fahrzeuglenkenden in der Schweiz wird auf rund 6 Prozent geschätzt. Zum Vergleich: 2004 betrug dieser Anteil in Frankreich 14 Prozent und in Finnland sogar 35 Prozent.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Neuchâtel
Mob07_01.2008
Die Statistik der Atemalkoholkontrollen
Nach Juni 2001, September 2003 und Juni 2005 wurde die Erhebung der Atemalkoholkontrollen im Juni 2007 zum vierten Mal durchgeführt. Die für die Atemalkoholkontrollen zuständigen Polizeibehörden erfassen während eines Monats detaillierte Informationen über alle von ihnen vorgenommenen Interventionen, bei denen die Polizeibeamtinnen und - beamten Alkoholtests durchführen könnten. Diese Erhebung gehört in den Bereich der Statistik der Strassenverkehrsdeliquenz und fliesst in das Indikatorensystem der Strassenverkehrsdelinquenz, das auf der Internetseite des Bundesamtes für Statistik regelmässig aktualisiert wird : www.statistik.admin.ch. Dieses vom BFS in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) erarbeitete Indikatorensystem wurde vom europäischen Projekt SUPREME als «best practice» anerkannt. SUPREME hatte zum Ziel, die besten Massnahmen in Sachen Strassenverkehrssicherheit in den EU-Mitgliedstaaten sowie in der Schweiz und in Norwegen zu sammeln, zu analysieren, zusammenzufassen und zu veröffentlichen.
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Online-Debatte: "Die Subventionierung von Biokraftstoffen der ersten Generation ist wirkungslos"
"Das Thema Biokraftstoffe und ihre ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen müssen offen diskutiert werden. Subventionen in Milliardenhöhe, steigende Nahrungsmittelpreise, Bodennutzung, Düngemittel und Bewässerung sind einschneidende Probleme", sagte Jack Short, Generalsekretär des internationalen Transportforums in Paris bei der Eröffnung der ersten Internet-Debatte auf dem Forum zum Thema Biokraftstoffe.
"Wir laden alle Fachleute und Interessenten ein, sich an der Biokraftstoff-Debatte auf unserer Website zu beteiligen. Die Ergebnisse werden als Anregung für die Diskussion auf dem international Transportforum dienen, das vom 28. bis zum 30. Mai 2008 in Leipzig stattfindet."
Die Debatte wird durch eine Stellungnahme von Dan Sperling, Professor für Bauwesen, Umweltwissenschaften und Politik sowie Gründungsdirektor des Instituts für Transportstudien an der Universität von Kalifornien in Davis (ITS-Davis), eröffnet, in der er die verschiedenen Kategorien der Biokraftstoffe und ihren jeweiligen eventuellen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Transportsektor erörtert. Fragen zur Debatte betreffen u.a.
Volumenvorgaben für Biokraftstoffe, welche Biokraftstoffe für den Transportsektor am vielversprechendsten sind und ob die Subventionen zur Reduzierung der CO2-Emissionen am besten in die Biokraftsoffproduktion oder besser woanders investiert werden.
Ron Steenblik, Forschungsdirektor am internationalen Institut für nachhaltige Entwicklung in Genf, wurde gebeten, auf diese Fragen zu antworten. Seiner Meinung nach sind Volumenvorgaben "das stumpfste Instruments", dessen sich die Länder zur Förderung des Biokraftstoffeinsatzes bedienen können. Er hält die Subventionierung von Biokraftstoffen der ersten Generation für schlicht "wirkungslos".
Weitere Kommentare und Beiträge werden im Forum auf der Website unter www.internationaltransportforum.org veröffentlicht und eine Zusammenfassung wird zum Forum 2008 beitragen.
Das zur OECD gehörende internationale Transportforum ist eine globale Plattform und ein hochrangiger Treffplatz zu den Themen Transport, Logistik und Mobilität. Wichtige Persönlichkeiten aus Regierung, Politik, Wirtschaft und Industrie, Forschung und bürgerlicher Gesellschaft werden sich auf der Jahreskonferenz in Leipzig treffen, die den Ehrgeiz hat, der "Transportgipfel des Jahres" zu werden. Das erste Forum findet im Mai 2008 zum Thema "Transport und Energie: Die Herausforderungen des Klimawandels"
statt. Die Beteiligung von über 50 Transportministern wird für kurze Wege und auf nationaler und internationaler Ebene für direkte Auswirkungen auf die politischen Entscheidungen sorgen.
Weitergehende Informationen zum Forum 2008 Forum stehen unter www.internationaltransportforum.org/home.html zur Verfügung.
Quelle: ots/PRNewswire, Paris
Mob06_01.2008
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Flugplatz Buochs: Bevölkerung kann Stellung nehmen zum künftigen Betrieb
Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) und das Betriebsreglement bilden die Grundlagen sowie den Rahmen für den künftigen Betrieb auf dem zivil mitbenutzten Militärflugplatz von Buochs. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat diese beiden Dokumente heute veröffentlicht. Zudem kann sich die Bevölkerung auch zu Baugesuchen für einen Zaun rund um den Flugplatz und den Neubau des Flugplatzturms äussern.
Mit der Genehmigung des Objektteils des SIL entschied der Bundesrat im Jahr 2000, den Militärflugplatz Buochs für eine zivile Mitbenutzung zu öffnen. Zurzeit gibt es auf dem Flugplatz Buochs durchschnittlich knapp 10'000 zivile Flugbewegungen pro Jahr. Innerhalb der gesetzlichen Lärmgrenzwerte sind pro Jahr 25'000 zivile Flugbewegungen möglich. Das Objektblatt für den Flugplatz Buochs, das die Vorgaben aus dem SIL für die Anlage konkretisiert, ist denn auch entsprechend ausgelegt. Der Flugbetrieb soll in Zukunft auf die Hauptpiste konzentriert bleiben.
Weiter sieht das SIL Objekt-Blatt vor, dass aus Sicherheitsgründen und als Folge von internationalen Bestimmungen rund um den Flugplatz ein Zaun gebaut und die Herdernstrasse unterbrochen wird, damit der Verkehr nicht mehr die Piste überquert. Der SIL ist mit dem Richtplan des Kantons Nidwalden und dem Sachplan Militär (SPM) koordiniert, die gleichzeitig mit dem SIL zur Auflage gelangen. Die Bevölkerung kann bis zum 8. Februar Stellung zum Entwurf des SIL-Objektblattes nehmen. Abschliessend wird der Bundesrat über das SIL-Objektblatt entscheiden.
Parallel zum SIL-Objektblatt legt das BAZL auch das neue Betriebsreglement des Flugplatzes Buochs auf. Das Gesuch des Flugplatzes sieht vor, dass in Buochs von Montag bis Freitag zwischen 07.00 Uhr und 22.00 Uhr geflogen werden kann. Am Samstag soll der Flugbetrieb ab 08.00 Uhr beginnen und bis 20.00 Uhr dauern können. An Sonn- und Feiertagen schliesslich soll ab 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr geflogen werden können, mit einer Stunde Mittagspause von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Am Karfreitag, dem eidgenössischen Bettag sowie Weihnachten ist kein Flugbetrieb erlaubt.
Als drittes Paket legt das BAZL die Baupläne für den Zaun rund um den Flugplatz und den neuen Flugplatz-Turm (Tower) auf. Sowohl beim Betriebsreglement als auch bei den Bauprojekten ist das BAZL Bewilligungsbehörde. Einsprachefrist ist hier, wie bei den Stellungnahmen zum SIL-Objektblatt, der 8. Februar.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Bern
Mob05_01.2008
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Änderungen zu Verbandsbeschwerderecht und Umweltverträglichkeitsprüfung in Anhörung
Die Verordnungen zum Verbandsbeschwerderecht und zur Umweltverträglichkeitsprüfung sollen den Gesetzesänderungen des Parlaments angepasst werden. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK hat am 21. Dezember 2007 eine entsprechende Anhörung eröffnet.
Die Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) sowie die Verordnung über die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen (VBO) müssen an die neuen Bestimmung des Umweltschutzgesetzes und des Natur- und Heimatschutzgesetzes angepasst werden.
Diese Gesetzesänderungen, die durch eine Parlamentarische Initiative von Ständerat Hans Hofmann ausgelöst wurden, sind vom Parlament im Dezember 2006 verabschiedet worden und am 1. Juli 2007 in Kraft getreten. Ziel dieser Änderungen sind Vereinfachungen im Bereich der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie Einschränkungen des Verbandsbeschwerderechts.
Änderung der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV)
Bei der UVPV wurden - neben den nötigen Anpassungen an den geänderten Gesetzestext - einige gesetzestechnische Verbesserungen ohne materielle Änderungen vorgenommen und wenige Artikel an die gängige gute Praxis angepasst oder auch präzisiert.
Zudem wurde der Anhang der Verordnung, der die UVP-pflichtigen Anlagen bezeichnet, nach der neuen Bestimmung von Artikel 10a Absatz 2 des Umweltschutzgesetzes überprüft und entsprechend angepasst.
Gegenüber dem geltenden Anhang sollen acht Anlagetypen aufgehoben werden, weil sie in der Schweiz voraussichtlich nicht mehr realisiert werden oder kaum derart erhebliche Umweltauswirkungen mit sich bringen, dass eine UVP durchgeführt werden muss. Darunter fallen z. B. Anschlussgleise, Kohlenlager oder auch 300-Meter-Schiessanlagen.
Fünf Anlagetypen in kantonaler Bewilligungskompetenz sollen neu der UVP-Pflicht unterstellt werden. So z. B. Windkraftanlagen, sehr grosse Biogasanlagen und Betonwerke.
Bei Parkplätzen und Verkaufsflächen von Einkaufszentren soll die UVP-Schwelle angehoben werden. Vollständig überarbeit wurde der Bereich der Abfallanlagen. Hier sollen die Schwellenwerte entsprechend den unterschiedlichen Behandlungsarten differenziert und deutlich angehoben werden. Bei Anlagen für die Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren soll der Schwellenwert vereinheitlicht und damit für die meisten Tierarten angehoben werden.
Verordnung der beschwerdeberechtigten Organisationen (VBO)
Bei der VBO geht es vor allem um die Konkretisierung der unter den neuen gesetzlichen Vorgaben noch zulässigen wirtschaftlichen Tätigkeit der Umweltorganisationen. Solche Tätigkeiten müssen neu der Erreichung der ideellen Zwecke dienen. Zudem sollen die Organisationen neu verpflichtet werden, die Öffentlichkeit jährlich über ihre Einsprache- und Beschwerdetätigkeit zu informieren.
Die Anhörung dauert bis Ende März 2008.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Mob04_01.2008
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Die schweizerischen Nationalstrassen gingen auf den 1. Januar in Bundesbesitz
Der 1. Januar stellte für die schweizerischen Nationalstrassen und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) eine bedeutende Zäsur dar: Mit dem Jahreswechsel 2007/08 gingen die Autobahnen offiziell von den Kantonen in die Verantwortung des Bundes über. Für die Automobilistinnen und Automobilisten dürfte dieser Wechsel der Zuständigkeiten kurzfristig kaum spürbar sein. Langfristig werden sich Auswirkungen aber durchaus bemerkbar machen.
Der Wechsel von Eigentumsrechten und Verantwortlichkeiten an den schweizerischen Nationalstrassen ist eine Folge der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA). Bisher waren die Kantone die Eigentümer und Bauherren der Autobahnen. Finanziert wurden sie hingegen zu durchschnittlich 87 Prozent durch den Bund. Die NFA hat zum Ziel, solch komplizierte Mechanismen, die erst noch die Kosten in die Höhe treiben, zu entflechten und die Verantwortlichkeiten zwischen Bund und Kantonen klar zu regeln.
Für die Nationalstrassen hat dies folgende Konsequenzen: Der Bund wurde ab 1. Januar 2008 Eigentümer der Nationalstrassen und finanziert diese zu 100 Prozent. Er übernimmt also die volle Verantwortung für Bau/Ausbau, Unterhalt und Betrieb der Autobahnen. Beauftragt mit der neuen Rolle des Bauherrn ist das ASTRA.
Die Kantone bleiben allerdings involviert: Die Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes wird wie bisher als Verbundaufgabe zu Ende geführt; für den betrieblichen und projektfreien baulichen Unterhalt werden Kantone mit Leistungsvereinbarungen beauftragt. Ihnen obliegt auch wie bisher die Aufgabe der Schadenwehren bzw. Blaulichtdienste.
Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dürften den Wechsel der Zuständigkeiten am 1. Januar nicht gespürt haben. Dafür haben hunderte von Spezialisten im ASTRA und in den Kantonen in den vergangenen Monaten und Jahren hart gearbeitet. Das ASTRA hat seinen Personalbestand von 170 auf 350 Personen erhöht. Damit die zuständigen Projektleiter zu jeder Zeit möglichst nahe an ihren Baustellen dran sind und innert kürzester Frist vor Ort sein können, hat das ASTRA fünf Aussenposten gegründet: In den Filialen Estavayer-le-Lac, Thun, Zofingen, Winterthur und Bellinzona sind im Durchschnitt je 30 Personen damit beschäftigt, die rund 1850 Kilometer des schweizerischen Nationalstrassennetzes mit ihren 220 Tunnels und 3430 Brücken stets auf dem neusten Stand der Technik zu halten.
Langfristig wird sich der Wechsel der Eigentumsverhältnisse an den Nationalstrassen in verschiedener Hinsicht positiv auswirken. Das hat in erster Linie damit zu tun, dass wir nicht mehr 24 Nationalstrassenkantone haben, sondern nur noch eine einzige Einheit, nämlich den Bund, vertreten durch das ASTRA. Diese Konzentration der Kräfte bewirkt zum Beispiel, dass grosse Unterhaltsbaustellen künftig zeitlich und geografisch noch besser aufeinander abgestimmt werden. Die Konzentration bewirkt aber auch, dass im Nationalstrassenbau künftig schweizweit nach gleichen Vorgaben gearbeitet wird. Und last but not least bedeutet der Wechsel auch, dass Kosten eingespart werden können.
Etwas hingegen kann auch die NFA nicht verhindern, den Alterungsprozess der Nationalstrassen. Der Grossteil der Autobahnen wurde zwischen 1965 und 1975 gebaut und hat heute ein Alter erreicht, das zum Teil umfangreiche Unterhaltsmassnahmen nötig macht. Jedes Jahr legt das Bundesparlament fest, wie viel Geld im darauf folgenden Jahr für Unterhaltsarbeiten ausgegeben werden kann. Das UVEK bestimmt anschliessend, welche Projekte in welcher Priorität zur Ausführung gelangen können.
Die Investitionsplanung für das Jahr 2008 ist gemacht. Es stehen etwa gleich viele Mittel zur Verfügung wie im Vorjahr. Die Prioritätensetzung in dieser Übergangsphase zum neuen System nach NFA ist komplex. Die Kantone haben 2007 einen beeindruckenden Schlussspurt hingelegt und zum Abschluss ihrer Bauherrentätigkeit zahlreiche Projekte vorbereitet. Angesichts dieser Menge wird es für den Bund nicht möglich sein, alle Wünsche 2008 zu erfüllen. Da und dort werden von den Kantonen in Aussicht gestellte Unterhaltsmassnahmen darum erst später in Angriff genommen werden können.
Gleichmässiger Verkehrsfluss auf knapper werdendem Strassenraum
Mit der NFA hat der Gesetzgeber nicht nur das Eigentum der Nationalstrassen von den Kantonen auf den Bund übertragen, sondern auch die Kompetenz für das Verkehrsmanagement (VM) auf den Nationalstrassen. Unter VM sind alle Massnahmen zusammengefasst, die den herrschenden Verkehr möglichst gleichmässig, ruhig, störungsfrei, emissionsarm und sicher fliessen lassen. Mit dem zunehmenden Verkehr und den entsprechenden Folgen für Sicherheit, Umwelt und Volkswirtschaft nimmt VM eine immer grössere Bedeutung ein.
Seitens des Bundes wurde innert kurzer Zeit das Konzept "Verkehrsmanagement Schweiz" (VM-CH) ausgearbeitet. Gestützt darauf erfolgte die Wahl des Standorts der Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) in Emmen, welche Anfang Februar 2008 ihren Betrieb aufnehmen wird.
Quelle: Bundesamt für Strassen (ASTRA)
Mob03_01.2008
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Flugplatz Payerne: BAZL gibt Teil-Baubewilligung für BFU-Gebäude
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat heute eine Teil-Baubewilligung für den Neubau des Büros für Flugunfalluntersuchengen (BFU) auf dem Flugplatz Payerne erteilt. Der Hangar soll auch das Projekt Solar Impulse beherbergen. Diese Bewilligung erlaubt es dem Bauherrn, dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), mit den Vorbereitungsarbeiten zu beginnen.
Im Rahmen des Konzeptteils des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) hat der Bundesrat das Ziel formuliert, den Militärflugplatz Payerne für die Zivilluftfahrt zu öffnen. Aus einem reinen Militärflugplatz soll ein Militärflugplatz mit ziviler Mitbenützung werden. Am 7. Dezember 2007 hat die Landesregierung mit der Zustimmung zum SIL-Objektblatt den generellen Rahmen für die Nutzung des Flugplatzes Payerne festgelegt. Im SIL-Objektblatt wird festgehalten, dass der Flugplatz ein Potenzial von 8400 zivilen Flugbewegungen hat, wie gross der Perimeter ist und wie die Lärmauswirkungen und die Hindernisfreihalteflächen aussehen.
In einem nächsten Schritt hat heute das BAZL eine Teil-Baubewilligung für das Gebäude des BFU erteilt. In diesem Gebäude wird auch das Flugzeug von Solar Impulse untergebracht sein. Dieser Entscheid, der auf Vorbereitungsarbeiten beschränkt ist, erlaubt es dem Bauherren BBL unverzüglich mit den Arbeiten zu beginnen. Allfälligen Beschwerden gegen diesen Entscheid hat das BAZL die aufschiebende Wirkung entzogen.
Der definitive Entscheid über das Gebäude des BFU fällt voraussichtlich in ein paar Wochen. Die restlichen Beschlüsse des BAZL folgen in den nächsten Monaten. Dabei geht es einerseits um das Betriebsreglement, welches die zivilen Flugoperationen auf dem Flugplatz regelt, andererseits um die Baubewilligungen (Plangenehmigungen) für ein Vorfeld, die Rollwege und die Gebäude für die Gesellschaft Speedwings.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt, Bern (04.01.2008)
Mob02_01.2008
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Landesindex der Konsumentenpreise im Dezember 2007 - 2,0 Prozent Teuerung am Jahresende
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Dezember 2007 einen Anstieg um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 102,6 Punkten (Dezember 2005 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 2,0 Prozent, verglichen mit Jahresraten von 1,8 Prozent im November 2007 und von 0,6 Prozent im Dezember 2006. Damit resultiert im Berichtsmonat die höchste Jahresteuerung seit Oktober 1995; damals betrug sie ebenfalls 2,0 Prozent. Die mittlere Jahresteuerung für das Jahr 2007 betrug 0,7 Prozent.
Ganze Medienmitteilung als pdf-Datei verfügbar >hier klicken
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Neuchâtel (04.01.08)
Mob01_01.2007
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