| Archivorganisation Februar 2008
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom Februar 2008
Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
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Mob48_02.2008 - Luftverkehrsinfrastruktur: Schnelle Verbindung zwischen Terminal und Flugsteigen für Flughafen in Doha
Mob47_02.2008 - Wettbewerb: ‘IceKratzing WoMan’ 2008 sind gekürt
Mob46_02.2008 - Schienenverkehr: Schweizer Software-Erfolg bei schwedischem Bahnunternehmen
Mob45_02.2008 - Staat und Unternehmen: Keine «Kontrollitis» in der Schweiz
Mob44_02.2008 - Schienenverkehr: Wirtschaftsboom lässt alpenquerenden Güterverkehr wachsen - Bahn stagniert
Mob43_02.2008 - Strassenverkehr: Leise Hybrid-Autos gefährden Blinde - Handy-Navigationssysteme und RFID bieten Abhilfe
Mob42_02.2008 - Luftverkehr: Bundesrat setzt revidierte strategische Ziele von skyguide in Kraft
Mob41_02.2008 - Strassenbau: 2,15 Milliarden für Bau, Ausbau und Unterhalt der Nationalstrassen
Mob40_02.2008 - Verwaltung: Einführung einer einheitlichen Unternehmens-Identifikationsnummer (UID)
Mob39_02.2008 - Forschung+Entwicklung: Auszeichnung für Schweizer Erfinder von Wasserreinigungsinstrument
Mob38_02.2008 - Logistik: LogiMAT 2008 - Punktlandung auf dem neuen Messegelände
Mob37_02.2008 - Umweltschutz: Unternehmen nutzen Flexibilität des CO2-Gesetzes
Mob36_02.2008 - Strassenverkehr: Autoverkäufe in der Schweiz im Januar 2008: Unvermindert hoch
Mob35_02.2008 - Arbeitsmarkt: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2007: Ausländer auf dem Arbeitsmarkt
Mob34_02.2008 - Weltraum: Nationale Alarmzentrale verfolgt abstürzenden Satelliten
Mob33_02.2008 - Strassenverkehr: Verkehrsleittechnik für die türkische Schwarzmeerküste
Mob32_02.2008 - Technologien: Was sind Leitsysteme und worum geht es dabei?
Mob31_02.2008 - Logistik: Radar-Füllstandsmessumformer für nahezu alle Arten von Schüttgut
Mob30_02.2008 - Logistik: Verfügbare Mitarbeiter intelligent einsetzen
Mob29_02.2008 - Luftverkehr: Ausnahmen von Nachtflugsperre aus Sicherheitsgründen künftig möglich
Mob28_02.2008 - Fachmessen: Der Aufbau des 78. Internationaler Automobil-Salon Genf «live» im Internet
Mob27_02.2008 - Strassenverkehr: TomTom startet Tauschbörse für Navi-Inhalte
Mob26_02.2008 - Luftverkehr: Erstmals Flugzeug im Steiermark-Design mit Herz und Wadeln
Mob25_02.2008 - Luftverkehr: BAZL hat Anpassungen am Schweizer Luftraum festgelegt
Mob24_02.2008 - Strassenverkehr: Tempo 80 auf Autobahnen und -strassen ist zur Feinstaubbekämpfung wirkungslos
Mob23_02.2008 - Strassenverkehr: Strengere Effizienzkriterien für Neuwagen
Mob22_02.2008 - Schienenverkehr: Absichtserklärung für raschen Ausbau der Bahnstrecke Zürich - München unterzeichnet
Mob21_02.2008 - Logistik: Produktivitätssteigerung im Aussendienst
Mob20_02.2008 - Energie: CO2-Waschverfahren für konventionelle Kraftwerke
Mob19_02.2008 - Auslandgeschäfte: Korruption vermeiden - Hinweise für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen
Mob18_02.2008 - Arbeitsmarkt: Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Januar 2008
Mob17_02.2008 - Energielogistik: Energie- und Pipeline-Bedarf (bis 2013 auf rund 50’000 Kilometer )wächst rasant
Mob16_02.2008 - Schienenverkehr: Frankreich präsentiert Weltrekord-Zug - AGV stellt selbst TGV in den Schatten
Mob15_02.2008 - Logistik: Moderne Winzer setzen auf RFID und 2D-Barcodes
Mob14_02.2008 - Motorentechnologie: Stator-Technologie spart 27 Prozent Kraftstoff
Mob13_02.2008 - Gesellschaft: Armut trotz Erwerbstätigkeit - Armutsquote 2006 auf gleichem Niveau wie 2000
Mob12_02.2008 - Luftverkehr: Singapore Airlines A380 fliegt ab 18. März 2008 nach London
Mob11_02.2008 - Energie: (Im Blickpunkt (recht) Was sind Laufwasserkraftwerke und wie funktionieren sie?
Mob10_02.2008 - Energie: (Im Blickpunkt (links) Schwimmendes Flusskraftwerk macht Stromerzeugung billiger
Mob09_02.2008 - Schienenverkehr: Deutsche Bahn schielt auf Börsengang im Oktober
Mob08_02.2008 - Kommunikation: Bereits vier Untersee-Internet-Kabel beschädigt
Mob07_02.2008 - Fachmessen: Hannover Messe: Angriff der Roboter - Partnerland Japan als Innovationsgarant
Mob06_02.2008 - Luftverkehr: Europa will Luftfahrt sauberer machen
Mob05_02.2008 - Luftverkehr: Kuoni und SWISS gehen strategische Partnerschaft ein
Mob04_02.2008 - Luftverkehr: SIL-Prozess Flughafen Zürich: Bericht über Optimierungen liegt vor
Mob03_02.2008 - Kommunikation: 11'000 neue Schweizer Bücher im Jahr 2007
Mob02_02.2008 - Luftverkehr: Flugplatz Payerne: BAZL erteilt Baubewilligung für BFU-Gebäude
Mob01_02.2008 - Schienenverkehr: SBB investiert 137 Mio. Franken in die Modernisierung von 236 EuroCity-Wagen
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Schnelle Verbindung zwischen Terminal und Flugsteigen für neuen Flughafen in Doha
Die Siemens-Division Industry Solutions (IS) wird die elektrotechnische Ausrüstung für einen Cable Liner Shuttle am New Doha International Airport in Katar liefern. Den Auftrag dazu erteilte die DCC Doppelmayr Cable Car GmbH & Co. Das Projekt hat ein Volumen von mehreren Millionen Euro und soll 2010 abgeschlossen werden. Der Cable Liner Shuttle wird das Terminalgebäude mit den Flugsteigen verbinden.
Auf der zweigleisigen, 500 Meter langen Strecke werden zwei Züge mit je fünf Wagen verkehren. Bei einer Geschwindigkeit von rund 45 Stundenkilometern können pro Stunde und Richtung 6.000 Passagiere befördert werden. Die IS-Geschäftseinheit für seilgezogene „Automatic People Mover“-Systeme mit Sitz in Innsbruck, Österreich, liefert die Antriebstechnik, die Fahrzeug- und Stationsausrüstung, das „Automatic Train Control“-System und übernimmt das Engineering und die Inbetriebsetzung.
Der Cable Liner Shuttle – ein vollautomatisches, seilgezogenes Personennahverkehrssystem – ist eine Gemeinschaftsentwicklung der Firmen DCC Doppelmayr Cable Car GmbH & Co. und Siemens. Das in Doha installierte System ist Teil des New Doha International Airport, der nach seiner Fertigstellung im Jahr 2009 einer der größten Flughäfen im Mittleren Osten sein wird. Cable Liner Shuttle sind bereits auf den Flughäfen von Birmingham, Mexico City und Toronto im Einsatz.
Der Siemens-Sektor Industry ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassendem Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität und Effizienz seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility, Drive Technologies und Osram. Mit weltweit rund 209 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2007 (30. September) einen Umsatz von etwa 40 Mrd. Euro (pro forma, unkonsolidiert).
Die Siemens-Division Industry Solutions (IS) gehört mit den Geschäftsaktivitäten Siemens VAI Metal Technologies, Linz/Österreich, Siemens Water Technologies, Warrendale, Pennsylvania/USA und Industry Technologies, Erlangen/Deutschland, zu den weltweit führenden Lösungsanbietern und Dienstleistern für Anlagen der Industrie und Infrastruktur. Mit eigenen Produkten, Systemen und Verfahrenstechnologien entwickelt und baut IS für Endkunden Anlagen, nimmt diese in Betrieb und betreut sie über deren gesamten Lebenszyklus.
Quelle: Siemens
Mob48_02.2008
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‘IceKratzing WoMan’ 2008 sind gekürt
Bei traumhaften Bedingungen kratzten die Finalisten kürzlich in Elm/GL um den Titel des ‚IceKratzing’-Champions 2008. Ganz oben auf dem Podest standen als ‚Icewoman’ Aida Chung aus Wünnewil/FR und als ‚Iceman’ René Boller aus Grüt/ZH.
Unter dem Motto ‚Mit Sicherheit durch den Winter’ wurde mit dem Wettbewerb auf originelle Art und Weise über die so wichtige Vorbereitung von Fahrzeug und Ausrüstung im Winter informiert. Anlässlich der 3. IceKratzing-Schweizermeisterschaft kämpften sich bei der Talstation der Seilbahn Elm René Boller und Aida Chung an die Spitze.
Um ins Finale zu gelangen, mussten die Scheiben in spannenden Duellen gegen die Zeit vom Eis befreit werden. Im Kampf um die Podiumsplätze wurden der Halbfinal und der Final im k.o..-System durchgeführt. Bei dieser neuen Wintersportdisziplin ist nicht nur Kraft und Ausdauer gefragt, vielmehr entscheidend ist die Technik und die Gleichmässigkeit, mit der die Scheiben frei gekratzt werden. Die Teilnehmenden waren sich alle einig, dass IceKratzing einfach Mega-Spass macht’.
Nebst dem begehrten Titel des Champions 2008 im IceKratzing konnten die Finalisten Sachpreise von Michelin, Pangas, DESA, VW, Lowa, Elm Tourismus, vom Hotel Sardona, Elm sowie von Test & Training tcs mit nach Hause nehmen.
Die Podestplätze der IceKratzing Championship 2008
Kategorie ‚Men’
1. Rang René Boller, Grüt/ZH
2. Rang Philipp Staub,Zürich
3. Rang Urs Muggli, Engi/GL
Kategorie ‚Women’
1. Rang Aida Chung, Wünnewil/FR
2. Rang Barbara Rhyner, Elm/GL
3. Rang Claudia Ruch, Basel
Quelle: TCS, Hinwil
Mob47_02.2008
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Schweizer Software-Erfolg bei schwedischem Bahnunternehmen
Die Schweizer Qnamic AG, führende Anbieterin von Planungssoftware für die Transportindustrie, führt in Rekordzeit ihre Softwarelösung RailOpt® bei der schwedischen Bahn SJ ein. Seit Februar plant SJ über 2000 Lokführer- und Zugmitarbeitende sowie das Rollmaterial mit RailOpt. Damit hat die ehemals unrentable Staatsbahn einen grossen Schritt getan Richtung Rentabilität, Effizienz und Transparenz.
Seit Februar plant das schwedische Bahnunternehmen SJ sein
Lokführer- und Zugpersonal sowie das Rollmaterial mit der Software RailOpt. In nur 18 Monaten implementierte die in Hägendorf ansässige Qnamic AG ihre Softwarelösung für die Ressourcenplanung bei SJ. Eine Rekordzeit, denn Projekteinführungen in der Grösse dauern in der Bahnindustrie oft fünf bis zehn Jahre.
Dirk Pfeiffer, CEO der Qnamic AG, ist stolz: "Für eine Projektinstallation in dem Ausmass braucht es nebst einem zuverlässiges Produkt vor allem professionelle Projektorganisation.
Die Schweizerisch-Schwedische Zusammenarbeit war beeindruckend!"
Veränderte Wettbewerbssituation für schwedisches Bahnunternehmen
Auch Pär Helgesson, Projektverantwortlicher von SJ, ist zufrieden:
"In 18 Monaten die komplette Einführung zu realisieren, ist eine beachtliche Leistung. SJ verfügt mit RailOpt über ein fortschrittliches Instrument zur Ressourcenplanung und ist gerüstet für künftige Marktanforderungen."
SJ transportiert heute täglich 100'000 Passagiere zu 350 Destinationen in Schweden. Seit der Abspaltung von der Staatsbahn Statens Järnvägar 2001 galt es, sich den neuen Marktanforderungen anzupassen und die Produktivität zu erhöhen. Die Planung der Ressourcen bot sich zur Optimierung durch eine Software an, da sie noch auf Papierbasis erfolgte.
Einzigartige Schweizer Planungssoftware
Nach einer Evaluation weltweiter Softwareanbieter entschied sich SJ für die Schweizer Qnamic AG. RailOpt ist weltweit die einzige Planungs- und Produktionslösung, die verschiedene Ressourcen über die ganze Wertschöpfungskette simultan behandelt. Dadurch können beispielsweise Orts- oder Kapazitätskonflikte bereits bei der Planung erkannt oder auch kurzfristig gelöst werden. Weiter berücksichtigt RailOpt Arbeitsgesetze und Sicherheitsvorschriften. Ausserdem liefert RailOpt Daten für ein verlässliches Controlling und bildet damit die Basis für betriebswirtschaftliche Entscheidungen.
Quelle: ots, Hägendorf
Mob46_02.2008
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Keine «Kontrollitis» in der Schweiz
Im Rahmen der Arbeiten zur administrativen Entlastung von KMU hat das SECO die staatlichen Kontrollen unter die Lupe genommen. Eine Befragung unter 1600 Unternehmen hat ergeben, dass sich die Belastung von KMU durch staatliche Kontrollen in Grenzen hält. Im Durchschnitt entfallen in den letzten 5 Jahren 1,9 unterschiedliche Kontrollen auf ein KMU.
Im Auftrag des SECO hat die M.I.S. Trend AG im November 2007 eine repräsentative Umfrage zu staatlichen Kontrollen durchgeführt. Es handelt sich um die erste Befragung dieser Art in der Schweiz.
Befragt wurden 1600 Unternehmen aus der ganzen Schweiz. Das Ziel war, die tatsächliche Belastung von Unternehmen durch staatliche Kontrollen besser zu erfassen. In seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss im Jahr 2006, in dem von einer grassierenden «Kontrollitis» die Rede war, hat der Bundesrat versprochen, die Situation regelmässig zu prüfen.
Gefragt wurde nach der Anzahl unterschiedlicher Kontrollen. Dabei konnte festgestellt werden, dass ein Drittel der Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren nicht kontrolliert wurde. Ein weiteres Drittel hat ein bis zwei unterschiedliche Kontrollen erlebt. Das verbleibende Drittel der befragten KMU musste sich mehr als drei verschiedenen Kontrollen unterziehen. Dies ergibt einen Durchschnitt von 1,9 unterschiedlichen Kontrollen pro KMU.
Dies lässt keinen Rückschluss auf eine übermässige Belastung der Unternehmen durch Kontrollen zu. Die meisten Kontrollen entfallen auf die Mehrwertsteuer (von 29% der Unternehmen genannt), gefolgt von den kantonalen Steuern (28%) und den Arbeitsbedingungen (24%).
Bezüglich der häufigsten Probleme im Zusammenhang mit Kontrollen gaben 13% der KMU an, Doppelspurigkeiten erlebt zu haben. 15% hatten Probleme mit dem Kontrollzeitpunkt. Über einen zu starken Formalismus beschwerten sich 25%. Dieses Thema wurde bei der am häufigsten vorkommenden Kontrolle - der Mehrwertsteuer - bereits im vergangenen Jahr mit einer entsprechenden Gesetzesänderung angegangen.
Einen Nutzen kann die Hälfte der kontrollierten Unternehmen erkennen. 7% betrachten die Kontrollen im allgemeinen als sehr schädlich und 24% schätzen sie als eher schädlich ein.
400 Unternehmen haben sich in der Befragung bereit erklärt, die Thematik in Zusammenarbeit mit dem SECO zu vertiefen.
In den kommenden Monaten werden entsprechende Arbeiten an die Hand genommen, um qualitative Informationen zu erhalten, welche die Formulierung gezielter Verbesserungs-massnahmen ermöglichen sollen.
Zusätzliche Detailinformationen, Grafiken hier >
Das SECO dankt den Unternehmen für die Unterstützung.
Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft
Mob45_02.2008
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Wirtschaftsboom lässt alpenquerenden Güterverkehr wachsen - Bahn stagniert
Die gute Konjunktur in Europa hat den alpenquerenden Güterverkehr durch die Schweiz im Jahr 2007 deutlich ansteigen lassen. Der Zuwachs fand vor allem auf der Strasse statt, während die Schiene stagnierte. Ohne die flankierenden Massnahmen zur Verkehrsverlagerung wären eine halbe Million Lastwagen mehr auf den Schweizer Strassen unterwegs. Zum Erreichen des Verlagerungsziels sind weitere Anstrengungen notwendig; zum Beispiel die Einführung einer Alpentransitbörse.
Im vergangenen Jahr hat die Wirtschaft geboomt. Die gute Konjunktur schlägt sich erfahrungsgemäss überproportional in höheren Transportvolumina nieder. Diese gesamteuropäische Entwicklung ist auch im alpenquerenden Güterverkehr durch die Schweiz festzustellen.
Gemäss dem 2. Semesterbericht zum Monitoring Flankierende Massnahmen sind 2007 insgesamt 39,5 Millionen Nettotonnen über die Schweizer Alpen befördert worden. Dies sind 3,5% mehr als im Vorjahr. Davon entfallen 64% auf die Schiene, ein europaweit einmalig hoher Anteil. Er ist aufgrund der unterschiedlichen Zunahme auf Strasse (+ 10%) und Schiene (knapp über 0%) gegenüber 2006 um zwei Prozentpunkte gesunken.
Bei der Anzahl Lastwagenfahrten verzeichneten die vier Schweizer Alpenpässe eine Zunahme von 7,0% auf 1,263 Millionen. Diese Zahl liegt dank der flankierenden Massnahmen für die Verkehrsverlagerung immer noch um 10% unter jener des Referenzjahres 2000, als der Verlagerungsprozess einsetzte. Ohne die Instrumente der Verlagerungspolitik wären pro Jahr rund 500'000 Lastwagen mehr auf den Schweizer Strassen unterwegs.
Starker Euro verbilligt Fahrt durch die Schweiz
Hauptgrund für das Wachstum auf der Strasse im Jahr 2007 ist die sehr gute Konjunkturlage in allen Quell- und Zielgebieten des alpenquerenden Güterverkehrs, welche eine vermehrte Nachfrage nach Strassengütertransporten mit sich bringt. Dies belegt auch die Zunahme am Brenner in ähnlicher Grössenordnung.
Zugleich sind 2007 die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Der mit der zweiten Stufe der LSVA und der Erhöhung der Gewichtslimite verbundene Preis- und Produktivitätseffekt scheint nicht mehr relevant für die Entwicklung zu sein und wird durch den konjunkturbedingten Wachstumseffekt deutlich überlagert. Zudem verbilligte sich aufgrund der Wechselkurs-Entwicklung zwischen Euro und Franken die Durchfahrt durch die Schweiz für ausländische Fahrten um 16 bis 19 Franken (10 bis 12 Euro).
Streiks und Tunnelsperrung behinderten Entwicklung der Schiene
Im zweiten Semester 2007 ging der Schienengüterverkehr um 3.3% zurück, nachdem im ersten Semester noch ein Wachstum von 3.3% zu verzeichnen war. Über das gesamte Jahr 2007 war im alpenquerenden Schienengüterverkehr so nur ein kleines Wachstum von unter 0.1% zu beobachten.
Gleichzeitig konnte der Schienengüterverkehr im Jahr 2007 nicht sein volles Potential abrufen. Die hohe Zahl an Streiktagen in Deutschland und Italien haben die Zahlen negativ beeinflusst. Vor allem in den beiden letzten Monaten des Jahres sind die Zahlen im Bahngüterverkehr deshalb massiv eingebrochen. Einen negativen Effekt hatte auch die teilweise Sperrung des Bahntunnels Monte Olimpino 2.
Dass sich die positive Konjunkturentwicklung auf der Schiene deutlich weniger in einem Aufkommenswachstum niederschlug als auf der Strasse entspricht den Erfahrungen aus vorangegangenen konjunkturellen Aufschwungphasen. Eine Grund hierfür ist, dass der Schienengüterverkehr weniger schnell als der Strassengüterverkehr einen Kapazitätsausbau bewerkstelligen kann, um die hohe Transportnachfrage zu befriedigen. Aufgrund der geringeren Investitionen kann im Strassengüterverkehr schneller und flexibler reagiert werden als im Schienengüterverkehr. Dort ist die Aufnahme neuer Verkehrsrelationen mit hohen Fixkosten und einer aufwändigeren Akquisition verbunden. Hinzu kommen Beschaffungsprobleme und lange Bestellfristen für neues Rollmaterial, welche einen schnellen Ausbau behindern.
Verlagerungsgesetz bringt Verbesserungen
Der Bundesrat hat im Juni 2007 die Weichen für die weitere Entwicklung der Verlagerungspolitik gestellt. Er legte dem Parlament den Entwurf des Güterverkehrsverlagerungsgesetzes vor. Damit soll der Bahngüterverkehr weiterhin finanziell gefördert und die gesetzliche Grundlage für die Einführung einer Alpentransitbörse geschaffen werden. Das Verlagerungsziel ist laut Bundesrat so schnell wie möglich zu erreichen. Der Bundesrat erhofft sich insbesondere durch die rasche Einführung einer Alpentransitbörse eine deutliche Reduktion der LKW-Fahrten im alpenquerenden Verkehr. Zudem wird die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels als leistungsfähige Flachbahn durch die Alpen wesentlich zur Erreichung des Verlagerungsziels beitragen. Die Kommissionen der eidgenössischen Räte haben die Vorlage bereits diskutiert und unterstützen den Kurs des Bundesrates. Das Gesetz kommt voraussichtlich im nächsten Sommer ins Plenum des Nationalrats.
Auf der Schiene legte nur der kombinierte Verkehr zu
Der alpenquerende Wagenladungsverkehr (WLV) nahm auf das ganze Jahr 2007 bezogen deutlich um -3.2% ab. Der Anteil des WLV am Modal Split beträgt somit 21%. Der über das gesamte Jahr zu beobachtende Rückgang liegt so im langfristig für den WLV erwarteten Trend (fortgesetzter Strukturwandel).
Während der unbegleitete Kombinierte Verkehr (UKV) im ersten Halbjahr noch ein deutliches Wachstum von 6.4% auswies, ging er im zweiten Semester um 2.7% zurück. Dies steht im deutlichen Kontrast zum bisherigen Wachstumstrend. Gravierend ist der Rückgang im Dezember mit fast 14%. Diese Abnahme ist vor allem auf Streiks in Deutschland und Italien zurückzuführen, welche zu einer hohen Zahl von Zugsannullierungen geführt haben.
Das Aufkommen der Rollenden Landstrasse (Rola) stagnierte 2007. Auf der Gotthard-Achse wurde das Stellplatz-Angebot leicht verringert. Aufgrund von Rollmaterial-Problemen konnten auf der Lötschberg-Achse nur 83% der ursprünglich geplanten Stellplätze angeboten werden, d.h. 18'000 Stellplätze weniger als vorgesehen. Die Auslastung der Lötschberg-Rola lag bei 92%, die der Gotthard-Rola bei 79%.
Unterschiedliches Wachstum auf den vier Strassenpässen
Das im Strassengüterverkehr verzeichnete Wachstum der Fahrten kommt an den verschiedenen Übergängen in unterschiedlicher Stärke zum Tragen. Über das gesamte Jahr 2007 betrachtet, verzeichnet allein der Gotthard ein sehr deutliches Wachstum von 12.6%, während der San Bernardino einen deutlichen Rückgang um 12.5% verzeichnet. Am Simplon stagnierte die Zahl der Fahrten, während am Gr. St. Bernhard das Fahrtenaufkommen leicht zurückging. Die Veränderungen zwischen den Übergängen sind zum allergrössten Teil noch als Folge der Sperrung der A1 in Folge des Felssturzes bei Gurtnellen im Juni 2006 zu interpretieren.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Mob44_02.2008
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Leise Hybrid-Autos gefährden Blinde - Handy-Navigationssysteme und RFID bieten Abhilfe
Die National Federation for the Blind (NFB) hat in dieser Woche im US-Bundesstaat Maryland vor den Gefahren zu leisen Elektrobetriebs bei Hybrid-Autos gewarnt. Blinde, aber auch andere Verkehrsteilnehmer, würden diese Fahrzeuge nicht kommen hören, so die NFB vor dem dortigen Senat. "Hier in Deutschland rückt das Problem ebenfalls in den Fokus", meint Bernhard Claus, Mitglied im Gemeinsamen Fachausschuß für Umwelt und Verkehr (GFUV) des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) www.dbsv.org, im Gespräch.
"Wir sind uns der Problematik um die Inverkehrssetzung der Hybrid- und Elektroautos im Zusammenhang mit blinden und sehbehinderten Menschen bewusst", meint auch René Mathys vom Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband (SBV-FSA) www.sbv-fsa.ch auf Anfrage von pressetext. Intensive Lobby-Bestrebungen wie die des amerikanischen NFB, Mindestgeräuschpegel vorzuschreiben, seien dem SBV-FSA Europa betreffend aber nicht bekannt. Das mag auch daran liegen, dass Verbände die Gefahr erst genauer erforschen wollen. Der GFUV sei an konkreten Test mit Hybridautos interessiert, meint Claus. Entscheidend sei auch der Geräuschkontext. Speziell bei hohem Umgebungslärm und neben lauten Verbrennungsmotor-Fahrzeugen könne für Blinde und Sehbehinderte Gefahr von zu leisen Hybrid- und Elektroautos ausgehen. "Wenn nur noch solche Autos fahren, sind sie wahrscheinlich wieder zu hören", meint jedoch Claus.
Aktueller von Bedeutung für Blinde und Sehbehinderte ist die Entwicklung im Bereich technischer Hilfen zur Bewältigung des Verkehrsalltages. Dazu zählen die im Straßenbild mancher Großstädte schon verbreiterten akustischen Signalgeber bei Ampeln. Auch mit akustischen Informationssystemen wird bereits häufiger experimentiert. Hier warnt Claus vor Insellösungen, wo Systeme von einer Stadt zur nächsten völlig anders funktionieren. Zu begrüßen seien Bestrebungen für großflächige Navigationssysteme auf UMTS-Basis. Generell sind mobile Navigationshilfen interessant.
Mit LoadStone www.loadstone-gps.com gibt es ein Handy-Navigationssystem, das speziell für Blinde und Sehbehinderte entwickelt wurde. Es erfordert ein Symbian-S60-Mobiltelefon sowie einen Bluetooth-GPS-Empfänger und ist laut Jürg Cathomas vom SBV-FSA besonders für solche Anwender geeignet, die häufig die gleiche Strecken nutzen. Bei kartengestützten Navigationssystemen für den (sehenden) Massenmarkt fehlen dagegen in der Regel für Blinde und Sehbehinderte wesentliche Informationen, resümiert Cathomas. Das umfasst etwa Angaben über Unterführungen, Ampeln oder das Vorhandensein von Gehsteigen auf der einen oder anderen Straßenseite.
Auch die RFID-Technologie könnte trotz geringer Reichweite und vermeintlich hoher Kosten für Hilfssysteme dienen. Claus verweist auf ein Projekt in Laveno am Lago Maggiore. Dort wurden ursprünglich zur Identifikation von Schlachtvieh genutzte RFID-Transponder wiederverwertet, was die Kosten begrenzt. Auf einer zwei Kilometer langen Strecke im Boden versenkt, können sie jetzt in Verbindung mit einem passenden Stock-Sensor bei der Bewältigung der Teststrecke helfen. RFID-Testprojekte gäbe es auch in Japan, so Claus. "Es ist immer ein elektronisches Zusatzgerät notwendig", warnt Claus allerdings. Daraus ergibt sich ein Ausfallrisiko, weshalb technische Geräte rein mechanische Hilfen nicht gänzlich ersetzen können. "Taktile Bodenindikatoren bleiben unerlässlich", betont Claus.
Quelle: pte, Annapolis/München/Bern
Mob43_02.2008
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Bundesrat setzt revidierte strategische Ziele von skyguide in Kraft
Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die strategischen Ziele von skyguide für die Jahre 2008 bis 2011 festgelegt. Im Vordergrund steht dabei die Ausrichtung des Unternehmens auf den Single European Sky sowie die Gewährleistung eines vorbildlichen Sicherheitsstandards.
Skyguide, die Schweizerische Aktiengesellschaft für die zivile und militärische Flugsicherung, befindet sich fast vollständig im Besitz des Bundes. Als Eigner legt der
Bundesrat alle vier Jahre die strategischen Ziele für das Unternehmen fest. Er setzt damit skyguide Vorgaben für die unternehmerische Tätigkeit. Basierend auf diesen Vorgaben legt der Verwaltungsrat die Unternehmensstrategie fest.
Der Bundesrat erwartet von skyguide, dass sie sich aktiv an den Arbeiten zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Luftraums (Single European Sky) und zur Bewirtschaftung eines funktionalen Luftraumblockes (FAB) beteiligt und alles daran setzt, dass der Schweizer Luftraum Teil eines FAB wird. Mit dem Single European Sky soll die Effizienz und Sicherheit des europäischen Flugverkehrsmanagements gesteigert werden. Dazu gehört die Errichtung funktionaler Luftaumblöcke, mit welchen die die Lufträume nicht mehr wie bisher üblich nach den Landesgrenzen, sondern grenzüberschreitend nach den Bedürfnissen der Luftfahrt ausgerichtet werden. Skyguide kann langfristig nur überleben, wenn es ihr gelingt, sich an einem solchen FAB zu beteiligen. Zu diesem Zweck sind Kooperationen mit europäischen Flugsicherungsunternehmen notwendig.
Im Weiteren wird skyguide zu einem im europäischen Quervergleich vorbildlichen Sicherheitsstandard verpflichtet. Der anfallende zivile und militärische Flugverkehr ist effizient abzuwickeln. Im Rahmen der finanziellen Vorgaben wird von skyguide ein effizientes Kostenmanagement verlangt. Die personellen Ziele wurden nicht verändert. Skyguide hat nach wie vor eine fortschrittliche uns sozialverantwortliche Personalpolitik zu gewährleisten.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Mob42_02.2008
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2,15 Milliarden für Bau, Ausbau und Unterhalt der Nationalstrassen
Der Bund investiert im Jahr 2008 rund 2,15 Milliarden Franken in die Autobahnen. Für Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes sind 1,18 Milliarden reserviert; 965 Millionen Franken sollen in den Bau von neuen Teilstücken investiert werden. Nachdem das Parlament in der Wintersession die nötigen Kredite gesprochen hatte, bewilligte das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) nun die entsprechenden Programme. In der Schweiz sind 1763 Kilometer Nationalstrassen in Betrieb.
Im Zuge der Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes beginnen dieses Jahr auf zwei Abschnitten die Hauptarbeiten für neue Teilstücke: auf der Autobahn A4 in Zug im Bereich Kantonsgrenze Zürich - Lorze sowie auf der Autostrasse A8 in Obwalden zwischen Giswil/Grossmatt und Ewil (Tunnel Zollhaus).
Die übrigen Schwerpunkte der Neubautätigkeit betreffen die Weiterführung begonnener Projekte:
- Transjurane (A16) in den Kantonen Bern und Jura,
- A9 im Oberwallis,
- Westumfahrung Zürich,
- Kirchenwaldtunnel (A2/A8) in Nidwalden,
- Tunnel Umfahrung Saas in Graubünden (N28),
- Fertigstellung der Nordtangente in Basel.
Insgesamt stehen für Neubauten im Rahmen der Netzvollendung 965 Millionen Franken zur Verfügung. Die grössten Kredite wurden folgenden Kantonen zugeteilt: Bern 211,1 Millionen; Zürich 192,3 Millionen; Wallis 181,3 Millionen; Jura 143,6 Millionen, Obwalden 46,4 Millionen; Graubünden 38,6 Millionen und Nidwalden 37,1 Millionen. Ein Drittel des Gesamtkredits fliesst in die Romandie und den Kanton Tessin. Die Netzvollendung bleibt auch nach der Neuordnung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen.
Für Ausbau und Unterhalt der in Betrieb stehenden Nationalstrassen hat das Parlament 1,18 Milliarden Franken bereitgestellt. Der grösste Teil dieses Betrages wird in die grossen 115 Erhaltungsprojekte investiert; 63 befinden sich in der Projektierungsphase, 42 sind bereits in der Realisierung. Bei folgenden zehn Erhaltungsprojekten starten die Hauptarbeiten 2008:
- A1 Freiburg: Löwenberg - Gurbrü
- A2 Aargau: Lärmschutz Zofingen
- A2 Nidwalden: Stansstaad - Stans Süd
- A2 Tessin: Piottino
- A2 Tessin: Melide - Bissone
- A3 Schwyz: Blatttunnel, Verbesserung der Sicherheit
- A9 Waadt: Bex - Kantonsgrenze Wallis
- A9 Wallis: St. Maurice - Martigny
- A13 Graubünden: Umfahrung Roveredo
- A13 Graubünden: Cassanawald Süd - Nufenen
Eröffnungen und Inbetriebnahmen 2008
Dieses Jahr werden verschiedene Teilstücke des Nationalstrassennetzes neu in Betrieb genommen: Der Verbindungstunnel von der A8 zur A2 im Bereich der Verzweigung Lopper verlängert das Netz um 2 Kilometer, 1,1 Kilometer liegen in Obwalden, 900 Meter in Nidwalden.
Drei neue Abschnitte wirken sich nicht auf die Länge des Netzes aus:
- A1c Aargau (Westumfahrung Zürich): Flankierende Massnahmen
- A2 Basel: Tunnel Luzernerring (Landesgrenze Frankreich - Wiese BS)
- A2 Nidwalden: Nordröhre Kirchenwaldtunnel
Ende 2007 waren insgesamt 1'763,6 Kilometer Nationalstrassen in Betrieb, nämlich:
7-spurige Autobahnen 1,2 km
6-spurige Autobahnen 80,7 km
4-spurige Autobahnen 1300,8 km
3-spurige Autostrassen 1,9 km
2-spurige Autostrassen 267,5 km
Gemischtverkehrstrassen 111,5 km
Das entspricht 93,2 Prozent der geplanten Netzlänge.
Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Mob41_02.2008
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In der Schweiz wird eine einheitliche Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) eingeführt
Der Bundesrat hat ein Vorgehenskonzept zur Einführung einer einheitlichen Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) genehmigt. Bis 2011 wird jedem Unternehmen in der Schweiz eine UID zugeteilt. Die einheitliche Identifikationsnummer vereinfacht den Verkehr der Unternehmen mit den Behörden und ist eine wichtige Voraussetzung zur Weiterentwicklung von E-Government in der Schweiz.
Mit der Einführung einer einheitlichen UID werden mehrere Ziele verfolgt. In erster Linie geht es um die Vereinfachung des Verkehrs der Unternehmen mit der Verwaltung. Die Unternehmen sollen mittelfristig alle ihre Behördenkontakte mit einem einzigen Identifikator abwickeln können. Die heutige Vielzahl von unterschiedlichen Identifikationsnummern ist sukzessive zu reduzieren und durch die neue einheitliche UID zu ersetzen. Daneben sollen mit der UID auch der Datenverkehr und der Datenaustausch innerhalb der Verwaltung effizienter gestaltet und wesentliche Grundvoraussetzungen für die Weiterentwicklung von E-Government geschaffen werden.
Als Referenzregister für die UID dient das Betriebs- und Unternehmensregister (BUR) des BFS, das mit rund 700'000 Einträgen den grössten Teil der heute bestehenden Unternehmen abdeckt. Als UID wird die im BUR bereits zugeteilte Unternehmensnummer verwendet. Diese Nummer ist zufällig, enthält keine Informationen (nicht-sprechend) und besteht aus neun Ziffern. Um die schweizerische Herkunft der Nummer sichtbar zu machen, wird ihr die Landesidentifikation "CHE" vorangestellt (CHE-999.999.998).
Das Realisierungskonzept sieht vor, dass aufgrund einer neuen gesetzlichen Grundlage bis 2011 allen Unternehmen in der Schweiz, inklusive den landwirtschaftlichen Betrieben, eine UID zugeteilt wird. Die Unternehmen können für Kontakte mit den wichtigsten Verwaltungsstellen des Bundes ab diesem Zeitpunkt die UID als Identifikator verwenden. Diese Verwendung soll bis 2015 auf weitere Verwaltungsstellen von Bund, Kantonen und Gemeinden ausgedehnt werden.
Quelle: Eidgenössisches Departement des Innern
Mob40_02.2008
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Internationale Auszeichnung für Schweizer Erfinder von Wasserreinigungsinstrument
Schweizer Unternehmen erhält den "Saatchi & Saatchi Award For World Changing Ideas" für die Entwicklung des LifeStraws, einer cleveren und günstigen Methode, verseuchtes Wasser zu reinigen.
LifeStraw ist ein revolutionäres Wasserreinigungs-Instrument, das man immer auf sich tragen kann und das Bakterien und Viren aussondert. Für diese Entwicklung wurde der in Lausanne beheimatete Unternehmer Mikkel Vestergaard Frandsen mit dem "Saatchi & Saatchi Award For World Changing Ideas" an einer Feier in New York ausgezeichnet.
Dieser globale Award wird alle zwei Jahre von Saatchi & Saatchi für Ideen vergeben, die das Potenzial haben, die Welt zu verändern. Der Gewinner erhält US$ 100'000; US$ 50'000 als Bargeld und US$ 50'000 in Form von Marketingunterstützung durch Saatchi & Saatchi.
Für mehr als eine Milliarde Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Wasser haben, ist LifeStraw eine bahnbrechende Erfindung. Das Trinkrohr ist ein 31 Zentimeter langer, drei Zentimeter dicker und 140 Gramm schwerer Plastikbehälter, der gemäss Testresultaten 99,9999 Prozent der Bakterien und 99,99 Prozent der Viren aussondert. LifeStraw besteht aus Textilfiltern und Kammern für chemische Reinigung. Das Trinkrohr hält ein Jahr lang und kann rund 700 Liter Wasser reinigen.
Der LifeStraw-Erfinder Mikkel Vestergaard Frandsen: "Wir sind höchst erfreut über den Gewinn dieses bedeutenden Awards. Er wird die Bekanntheit des LifeStraws erhöhen und die Verteilung des Instruments zu den Ärmsten auf dieser Welt vorantreiben."
Bob Isherwood, Creative Director von Saatchi & Saatchi Worldwide, sagt: "Alle zehn Finalisten waren ausserordentlich und eine grosse Inspiration für uns alle. Gewonnen hat eine absolut aussergewöhnliche Idee. LifeStraw verspricht zum ersten Mal sauberes Trinkwasser für mehr als eine Milliarde Menschen, was die Welt verändern wird."
Die Jury bestand aus dem britischen Mediziner und Autoren Edward de Bono, dem britischen Musiker und Video-Künstler Peter Gabriel, dem jordanischen Prinz El Hassan bin Talal, dem britischen Künstler und Modemacher Malcolm McLaren, der amerikanischen Astrologin Carolyn Porco und dem französischen Designer Philippe Starck.
Weiter Informationen zu LifeStraw finden Sie unter: www.lifestraw.com
Quelle: ots, New York
Mob39_02.2008
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- LogiMAT 2008 - Punktlandung auf dem neuen Messegelände
Über 15.000 Logistikinteressierte besuchten die Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss auf dem neuen Messegelände beim Stuttgarter Flughafen. Die Messe zeigte die wichtigsten Produktentwicklungen und Trends der Intralogistik. Über 15.000 Besucher aus dem In- und Ausland sorgten auf der 6. LogiMAT, die am Donnerstag 21. Februar in Stuttgart zu Ende ging, für einen Besucherrekord. Die Besucherzahlen stiegen damit um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Auch bei den Ausstellern und der Ausstellungsfläche übertraf die LogiMAT 2008 erneut ihre Rekordzahlen aus demJahr 2007. „Mit 571 Ausstellern aus 14 Ländern auf über 31.740 qm Ausstellungsfläche ist die LogiMAT ihrem Ruf als größte jährlich stattfindende Intralogistikmesse in Europa mehr als gerecht geworden“, erklärte Messechef Peter Kazander vom Veranstalter Euroexpo anlässlich einer Pressekonferenz. Bei den Ausstellern habe die LogiMAT 2008 um 24 Prozent und bei der Ausstellungsfläche um 34 Prozent zugelegt.
Dem Fachpublikum wurde viel geboten. Die Aussteller präsentierten ihre Produkte und Lösungen rund um den innerbetrieblichen Material- und Informationsfluss in den Messehallen 4, 6 und 8. Die gesamte Palette der Intralogistik war auf der LogiMAT 2008 vertreten – von Betriebseinrichtungen und Kommissioniersystemen über Gabelstapler, Verladetechnik, Roboter und Verpackungssystemen bis hin zur Software für Lagersysteme, Simulation, Bestandsmanagement, Versand und Transport. Bei den Ausstellungsbereichen stieg insbesondere der Anteil der Förder- und Lagertechnik, Flurförderzeuge, Beratung und Planung stark an.
Innovationsfreude und Investitionsbereitschaft waren in den Messehallen auch in diesem Jahr wieder deutlich zu spüren. Laut einer Besucherumfrage übertraf die LogiMAT 2008 mit ihrem umfassenden Marktüberblick, der Vollständigkeit des Angebots sowie der Präsenz nahezu aller Marktführer die Erwartungen von Ausstellern und Besuchern.
   
Themenvielfalt auch im Rahmenprogramm
Ein Dauerbrenner ist das Rahmenprogramm der Messe. Die auf der LogiMAT 2008 vertretene Fachwelt lud zu 14 stark frequentierten Foren und Live-Events und 35 Innovationsforen der Aussteller ein, um die Fachbesucher über aktuelle Branchenentwicklungen zu informieren.
Hochkarätige Experten aus Industrie, Handel und Wissenschaft gaben fundierte Analysen zu den aktuellen Themen und Trends der Intralogistik. Es ging unter anderem um die Perspektiven und Herausforderungen der Branche, wie z.B. die zunehmende Automatisierung, Visualisierung und Standardisierung bei den Produkten und Lösungen sowie die wachsende Individualisierung bei den Kundenwünschen. „Wer will, dass sich intelligente Waren zum Internet der Dinge verbinden und die RFID-Technologie praxistauglich eingesetzt werden kann, muss schon heute die Welt von morgen denken“, sagte Prof. Willibald Günthner von der TU München anlässlich seines Eröffnungsvortrages.
Intralogistik ist eine Wachstumsbranche
„Deutschland mit seinen größtenteils mittelständisch geprägten Unternehmen erbringt etwa die Hälfte des Intralogistikumsatzes in Europa und liegt klar führend vor Japan und den USA,“ lobte der Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg Ernst Pfister die Intralogistik als Wachstums-, Innovations- und Exportbranche in seiner Eröffnungsrede. Dabei nähmen in der Intralogistik bundesweit rund 800 Unternehmen aus Baden-Württemberg eine Führungsrolle ein. Die internationale Fachmesse LogiMAT sei daher als eine der führenden Messen in diesem Sektor in Stuttgart richtig platziert.
Fazit des Veranstalters
„Die LogiMAT 2008 hat auf dem neuen Messegelände unsere durchaus hohen Erwartungen voll erfüllt“, so Peter Kazander. „Die Besucher an den Ständen waren sachkundig, kaufkräftig und kommen aus weiten Teilen Europas. Diese Messe zeigte einmal mehr, dass das internationale Geschäft rund um die Intralogistik in Stuttgart zu Hause ist.“ Erneut bestätigte die Besucherumfrage des unabhängigen Marktforschungsinstituts Walter, Wissler und Partner aus der Schweiz, dass die LogiMAT Top-Entscheider zu den Ausstellern bringt. Mehr als 85 Prozent der LogiMAT-Besucher kamen aus der obersten Entscheidungsebene.
Am Ende der Messe sah man ringsherum zufriedene Gesichter. Viele Teilnehmer haben bereits jetzt ihren Stand auf der LogiMAT 2009 gebucht, die vom 3. bis 5. März 2009 in Stuttgart stattfinden wird. Der Veranstalter hat für 2009 die Hallen 3, 5, 7 und 9 mit einer Gesamtausstellungsfläche von 42.000 qm angemietet. Das entspricht einem Zuwachs in der Fläche von 33 Prozent.
Stimmen zur LogiMAT 2008
Astrid Weber, GF Weber Data Service IT
„Dank des fulminanten Auftaktes am ersten Tag machten wir auf der LogiMAT von der ersten Stunde an Geschäft. Das hebt diese Messe positiv von anderen Messen ab, die längere Aufwärmphasen benötigen.“
Norbert Wiltsche, Inhaber, Wiltsche Fördersysteme
„Die LogiMAT hat auf dem neuen Messegelände noch mehr an Profil gewonnen. Das bedeutet den Aufstieg in eine neue Klasse.“
Silvia Feder, Werbeleiterin, Bito Lagertechnik
„Ab dem ersten Messetag um 10.00 Uhr war unser Stand bereits sehr gut besucht. Sonst laufen Messen langsamer an.“
Tobias Laxa, Marketingleiter, CIM Logistik Systeme
“Die LogiMAT ist eine großartige Kommunikationsplattform. Hier holen sich Interessenten die Sicherheit, die sie für ihre Entscheidungen brauchen. Als die große Auftaktsveranstaltung im Jahr legt sie die Basis für das komplette Geschäftsjahr.“
Silke Wimmers, Marketingleiterin, Inform
„Im Vergleich zum Vorjahr hatten wir rund 50 % mehr Messeleads mit konkreten Projektanfragen. Die LogiMAT ist für uns die wichtigste Messe im Jahr.“
Thomas Kübler, GF Kübler
„Die Infrastruktur dieser Messe ist sehr Aussteller- und Besucherfreundlich, man wird hier nicht messemüde. Dazu kommt noch die Vielfalt des Angebots, die Anwesenheit der Marktführer und ein exzellentes Rahmenprogramm – eben eine echte LogiMAT, die für Effizienz steht.“
Marek, Matuszewski, Vertriebsbeauftragter, GOB Software und Systeme
„Die LogiMAT macht uns nur Freude. Das Klima in den Messehallen ist in jeder Hinsicht perfekt. Nicht nur die gute Frischluft macht gute Laune, sondern auch das Gespräch mit vielen qualifizierten Besuchern auf unserem Stand.“
Guido Köpke, GL, Travidea Logistik Systeme
„Diese Messe gönnt uns keine Verschnaufspause. Die Organisation ist Spitze, Qualität und Quantität der Fachbesucher stimmen.“
Thomas Behr, Vertrieb, AISCI Ident
„Wir treffen hier das Fachpublikum der Branche. Darunter viele Entscheider mit konkreten Anfragen. Man ist nah dran am Geschehen.“
Karsten Rehbock, Inhaber, APROC
„Letztes Jahr waren wir als ganzheitliche Fabrikplaner das erste Mal auf der LogiMAT. Aufgrund der großen Anzahl an Entscheidern auf dieser Fachmesse haben wir viele Aufträge generieren können und mussten unser Team in 2007 um das fünffache vergrößern. Auch dieses Jahr ist die LogiMAT unsere wichtigste Messe und wir werden unsere Mitarbeiterzahl weiter aufstocken müssen, um unsere Neukunden mehr Effizienz entlang der Wertschöpftungskette bieten zu können. Die LogiMAT hat uns einen enormen Wachstumsimpuls beschert.“
Sabine Barde, Pressesprecherin, Toyota Material Handling Deutschland
„Im Gegensatz zu anderen „Event-Messen“ ist die LogiMAT eine reine Arbeitsmesse. Hier werden Fachgespräche geführt, wobei es rein um das Produkt geht. Am 2. Tag hatten wir bereits die Zahl der Besucher erreicht, die im Vorjahr an drei Tagen auf unseren Stand kamen. Die Gespräche waren qualitativ sehr hochwertig.“
Mark Klimmek, geschäftsf. Gesellschafter, Transpa CZ
„Für uns als tschechisches Unternehmen mit westlichen Qualitätsstandards ist die LogiMAT der perfekte Door-Opener, um uns auf gleicher Augenhöhe mit dem Wettbewerb zu präsentieren.“
Prof. Dr. Marcel Burkhard, Institutsleiter, Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
„Die Qualität der Besucher ist wirklich sehr gut. Mit wenig Aufwand konnten wir Top-Kontakte zu Endkunden und anderen Ausstellern gewinnen. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir kommen in 2009 auf jeden Fall wieder.“
Immanuel Kurz, PR-Verantwortlicher, OM Pimespo
„Als Erstaussteller sind wir von der LogiMAT begeistert. Ganz bewusst fokussieren wir uns hier in Stuttgart auf die Technik. Hier kommt uns die Konzentration der LogiMAT auf die Kernthemen der Intralogistik sehr entgegen. Überzeugt haben uns auch die Solidität des Marktes im Süden, die hervorragenden Präsentationsmöglichkeiten auf dem neuen Messegelände und die Möglichkeit, diese Messe als Kick-Off-Veranstaltung für das neue Geschäftsjahr zu nutzen.“
Harald Domschke, Systemberater Versand- und Logistiksysteme, Bizerba
„Auf der LogiMAT pflegen wir unsere Bestandskunden und treffen viele Neukunden. Für uns ist diese Messe nach Auswertung unserer Kontakte keine regionale Messe, denn die Interessenten kommen von Flensburg bis München und aus den Nachbarländern wie vorrangig der Schweiz und Österreich. Der Besucher kann hier exzellente Fachgespräche führen und erhält einen umfassenden Marktüberblick, weil fast kein Anbieter und Marktführer fehlt.“
Weitere Veranstaltungen und Veranstaltungskalender hier>
Quelle: EUROEXPO GmbH, München
Mob38_02.2008
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Unternehmen nutzen Flexibilität des CO2-Gesetzes
Bis Mitte Februar 2008 hat das BAFU rund 550 Unternehmen von der CO2-Abgabe befreit. Sie haben sich gegenüber dem Bund verpflichtet, ihre CO2-Emissionen zu begrenzen. In der Schweiz haben im Rahmen des Programms EnergieSchweiz und unter dem Dach der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) mehrere hundert Unternehmen in den letzten Jahren freiwillig CO2 eingespart. Sie haben sich so für den Schutz des Klimas eingesetzt, bevor eine obligatorische CO2-Abgabe erhoben wurde. Das Parlament hat im CO2-Gesetz vorgesehen, dass Unternehmen von der Abgabe befreit werden, die sich gegenüber dem Bund verpflichten, ihre CO2-Emissionen zu begrenzen. Die CO2-Abgabe wird seit Anfang 2008 auf Brennstoffen erhoben.
Beim Bundesamt für Umwelt haben gegen 1000 Unternehmen bis am 1. September 2007 um die Befreiung von der CO2-Abgabe ersucht. Bis Mitte Februar 2008 hat rund die Hälfte dieser Unternehmen vom BAFU eine Befreiungsverfügung erhalten (Beispiele siehe Anhang). Die Befreiungsverfügungen werden nicht in einer bestimmten Reihenfolge oder nach Branche erlassen, sondern nach dem Fortschritt der Gesuchsbehandlung. Die Firmen, die bis Ende Januar eine Verfügung erhalten haben, stammen mehrheitlich aus dem verarbeitenden Gewerbe und Industrie.
Im Laufe der ersten Jahreshälfte wird das BAFU alle Anträge geprüft und die Befreiungsverfügungen ausgestellt haben. Das Bundesamt für Energie unterstützt das BAFU bei der Prüfung der Anträge. Jene Unternehmen, die im Verlauf des Jahres die Verfügung erhalten, werden rückwirkend auf den 1. Januar 2008 von der Abgabe befreit.
Bei den befreiten Unternehmen orientiert sich das mit dem Bund vereinbarte CO2-Begrenzungsziel am technischen Potential und der wirtschaftlichen Tragbarkeit sowie an den bereits erzielten Einsparungen. Zur Bestimmung der Zielwerte kommen verschiedene Modelle zum Tragen (siehe Faktenblatt).
Befreite Unternehmen erhalten vom Bund im Umfang ihres Begrenzungsziels CO2-Emissionsrechte zugeteilt, die via Schweizer Emissionshandelsregister gehandelt werden können (Unternehmen, die weniger CO2 ausstossen als vereinbart, können Rechte verkaufen, solche, die mehr ausstossen, können Rechte zukaufen). Kleine und mittlere Unternehmen, die sich zu einem besonderen Ziel verpflichtet haben, erhalten keine Emissionsrechte zugeteilt, können aber bei Zielverfehlung Emissionsgutschriften dazukaufen (siehe Faktenblatt).
Im Falle einer Nichterfüllung der Verpflichtung muss die Abgabe, von der das Unternehmen befreit wurde, inklusive Zinsen nachbezahlt werden.
Damit die befreiten Unternehmen Handel betreiben können, müssen sie im Schweizer Emissionshandelsregister ein Konto eröffnen. Dieses Register ist bereits aktiv und ab Mitte 2008 können auf der öffentlich zugänglichen Einstiegsseite des Registers die Kontoinhaber sowie die Zuteilung der Emissionsrechte eingesehen werden.
Die CO2-Abgabe auf Brennstoffe wird auch in den Folgejahren erhoben. Ihre Höhe beträgt mindestens 12 Franken pro Tonne CO2. Falls sich die Emissionen nicht in ausreichendem Masse verringern, wird der Abgabesatz gemäss einem Entscheid von Parlament und Bundesrat 2009 und 2010 stufenweise erhöht. Ob die CO2-Abgabe im Jahr 2009 erhöht werden muss, zeigt sich auf Grund der Emissionszahlen der CO2-Statistik, die Mitte 2008 vorliegen wird.
Auch künftig können sich Unternehmen, die gegenüber dem Bund eine Verpflichtung eingehen, von der CO2-Abgabe befreien lassen. Weitere Information sind unter www.bafu.admin.ch/co2-abgabe erhältlich.
Beispiele: Unternehmen mit Befreiung von der CO2-Abgabe mehr >
Quelle: Bundesamt für Umwelt
Mob37_02.2008
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Autoverkäufe in der Schweiz im Januar 2008: Unvermindert hoch
Nach einem starken Autojahr 2007 präsentiert sich die Nachfrage nach neuen Personenwagen auch im Januar 2008 unvermindert hoch. Die Verkäufe liegen mit 21'459 Einheiten um erfreuliche 22,3 Prozent über dem Berichtsmonat des Vorjahres. Zu diesem Resultat beigetragen haben sicher die von den Importeuren und Markenhändlern in den zurückliegenden Monaten lancierten, zahlreichen Modellneuheiten sowie der positive Verlauf der Konjunktur und die damit einhergehende gute Konsumentenstimmung.
Das zunehmende Interesse an neuen, mit modernster Technologie ausgestatteten, energieeffizienten Neuwagen dürfte sich auch damit begründen lassen, dass immer mehr Autokäuferinnen und Autokäufer bereit sind, ihren individuellen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Und es macht ganz den Anschein, dass dies auch ohne politischen Druck, sprich gesetzliche Vorgaben wie Strassenzölle und andere sogenannte Lenkungsabgaben möglich ist. Für Andreas Burgener, Direktor von auto-schweiz, sieht es eher danach aus, "als ob sich die Leute von den technischen Errungenschaften der Fahrzeugindustrie überzeugen lassen und allmählich gewillt sind, daraus Profit zu ziehen - für die Umwelt und auch für sich selbst. Diese Entwicklung beobachten wir schon seit einiger Zeit, der Grund für diese Verhaltensänderung ist relativ einfach: Moderne Autos verbrauchen nicht nur bedeutend weniger Treibstoff, sie sind auch in der Wartung erheblich günstiger geworden und verfügen über eine hochwertige Qualität - alles Faktoren, die sich auf längere Sicht auch finanziell auswirken."
Quelle: auto-schweiz
Mob36_02.2008
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Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2007: Ausländerinnen und Ausländer auf dem Arbeitsmarkt
Im 2. Quartal 2007 waren in der Schweiz 876'000 Personen ausländischer Nationalität mit Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung erwerbstätig, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 3,1 Prozent bedeutet. Wiederum hat die Zahl der deutschen und portugiesischen Erwerbstätigen stark zugenommen (+12% bzw. +6,6%). Die Erwerbsbeteiligung der ausländischen Staatsangehörigen (15-64 Jahre) ist im Vergleich zum Jahr 2006 um 0,5 Prozentpunke angestiegen. Die Erwerbslosigkeit der ausländischen Bevölkerung (7,1%) ist nach wie vor deutlich höher als jene der Schweizer/-innen (2,7%). Sie ist aber 2007 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen (-1,3 Prozentpunkte). Das geht aus den Ergebnissen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung 2007 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Trend der Zunahme ausländischer Erwerbstätiger setzt sich fort
Die Schweizer Wirtschaft ist auf ausländische Erwerbstätige angewiesen. Dies zeigen auch die aktuellen Ergebnisse der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE). Erneut ist die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr (2006) deutlich angestiegen (+26'000 Personen oder +3,1%). Im 2. Quartal 2007 war jede fünfte der insgesamt 4,122 Mio. erwerbstätigen Personen mit ständigem Aufenthalt in der Schweiz ausländischer Nationalität (21% bzw. 876'000). Hinzu kommen rund 286'000 Ausländer/-innen (davon sind 92% Grenzgänger oder Kurzaufenthalter), die in der Schweiz arbeiten, aber nicht Teil der ständigen Wohnbevölkerung sind (+20'000 oder +7,6% im Vergleich zu 2006). Die Zahl der Erwerbstätigen schweizerischer Nationalität nahm um 45'000 Personen zu (+1,4%).
Zunahme der Erwerbstätigen hauptsächlich aus der EU-15 und den EFTA-Ländern
Seit der Einführung des freien Personenverkehrs zwischen der Schweiz und den EU-15- und EFTA-Staaten (1. Juni 2002), hat die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen aus diesen Ländern kontinuierlich zugenommen. Zwischen 2006 und 2007 war ein Anstieg von 3,5 Prozent bzw. 19'000 zu beobachten. Vor allem die Zunahme deutscher (+12% bzw. +12'000) und portugiesischer Erwerbstätiger (+6,6% bzw. +7000) ist bemerkenswert. Die Zahl der Erwerbstätigen aus Spanien und Griechenland (-5,3%, -3000) sowie aus Italien hat dagegen abgenommen (-0,6%, -1000).
Die Mehrheit der ausländischen Erwerbstätigen stammt aus einem EU-15- oder EFTA-Land (62% bzw. 544'000). Der Anteil der Staatsangehörigen aus den übrigen EU-Staaten erreicht dagegen nur 2 Prozent bzw. 17'000 Personen. Mit rund je 18 Prozent sind die Erwerbstätigen aus Italien und den westlichen Balkanländern nach wie vor am stärksten vertreten (162'000 bzw. 161'000), gefolgt von den deutschen und portugiesischen Erwerbstätigen mit einem Anteil von je 13 Prozent (115'000 bzw. 110'000).
Tiefere Erwerbsquote bei den Ausländerinnen
Ausländische Staatsangehörige (15-64 Jahre) beteiligen sich etwas weniger häufig am Arbeitsmarkt als Schweizerinnen und Schweizer. 2007 betrug die Erwerbsquote 80 Prozent gegenüber 82 Prozent. Dieser Unterschied ist auf die tiefere Erwerbsbeteiligung bei den ausländischen Frauen zurückzuführen. Während nur 71 Prozent der Ausländerinnen erwerbstätig oder auf Arbeitssuche sind, beträgt der entsprechende Anteil bei den Schweizer Frauen 76 Prozent. Allerdings arbeitet die Mehrheit der Schweizerinnen Teilzeit (60%), während der Anteil der Teilzeitarbeitenden bei den Ausländerinnen nur 45 Prozent beträgt. Bei den Männern ist die Erwerbsbeteiligung dagegen bei den Schweizern und Ausländern gleich gross (je 88%).
Die Erwerbsquote der 15-64-jährigen Personen aus den EU- und EFTA-Ländern liegt mit 84 Prozent sogar auf höherem Niveau als die Quote der Schweizerinnen und Schweizer. Den höchsten Anteil Erwerbspersonen weisen mit 85 Prozent die Nord- und Westeuropäer aus.
Im Vergleich zum Jahr 2006 ist sowohl bei den ausländischen als auch bei den schweizerischen Staatsangehörigen ein Anstieg der Erwerbsquote zu verzeichnen (+0,5 bzw. +0,4 Prozentpunkte). Am stärksten hat die Quote der ausländischen Männer zugenommen (+0,8 Prozentpunkte).
Hauptgründe für die Nichterwerbstätigkeit sind familiäre Verpflichtungen und Ausbildung
Ausländische Staatsangehörige (15-64 Jahre) verzichten hauptsächlich aus familiären Gründen auf eine Erwerbstätigkeit (7%; Schweizer/-innen: 5,6%). Aufgrund einer Ausbildung gehen weitere 4,9 Prozent ausländische und 6 Prozent schweizerische Personen keiner Erwerbstätigkeit nach. Aus gesundheitlichen Gründen sind 4,9 Prozent der Ausländerinnen und Ausländer arbeitsunfähig (Schweizer/-innen: 2,1%), wobei hier zwischen den Ausländergruppen beträchtliche Unterschiede bestehen: Der Anteil der Nord- und Westeuropäer beträgt 1,4 Prozent, während die Anteile der Südeuropäer (5,1%) und der Personen aus dem Westbalkan (9,4%) deutlich höher sind.
Ausländer/-innen sind vermehrt dem Risiko der Arbeitslosigkeit ausgesetzt
Im 2. Quartal 2007 waren mit 7,1 Prozent wesentlich mehr ausländische Erwerbspersonen ohne Arbeit als bei der schweizerischen Bevölkerung (2,7%). Allerdings ist die Erwerbslosenquote der Ausländer/-innen im Vergleich zu 2006 deutlich zurückgegangen (-1,3 Prozentpunkte). 2007 waren insgesamt 67'000 ausländische Personen erwerbslos. Die Unterschiede in der Erwerbslosenquote können teilweise durch das im Durchschnitt verhältnismässig niedrige Ausbildungsniveau der ausländischen Arbeitskräfte erklärt werden. Ausländische Frauen sind besonders von Erwerbslosigkeit betroffen (9,4%; Schweizerinnen: 3,3%).
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Definitionen
Erwerbstätige
Als Erwerbstätige gelten Personen im Alter von mindestens 15 Jahren, die während der Referenzwoche
- mindestens eine Stunde gegen Entlöhnung gearbeitet haben,
- oder trotz zeitweiliger Abwesenheit von ihrem Arbeitsplatz (wegen Krankheit, Ferien, Mutterschaftsurlaub, Militärdienst usw.) weiterhin eine Arbeitsstelle als Selbständigerwerbende oder Arbeitnehmende hatten,
- oder unentgeltlich im Familienbetrieb mitgearbeitet haben.
Erwerbslose
Als Erwerbslose gelten Personen im Alter von 15-74 Jahren, die
- in der Referenzwoche nicht erwerbstätig waren,
- und die in den vier vorangegangenen Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben
- und die für die Aufnahme einer Tätigkeit verfügbar wären.
Erwerbspersonen
Als Erwerbspersonen gelten die erwerbstätigen und die erwerbslosen Personen zusammen. Häufig werden die Erwerbspersonen mit dem Arbeitsangebot gleichgesetzt.
Erwerbsquote
Die Erwerbsquote misst den Anteil der Erwerbspersonen an der Referenzbevölkerung.
Erwerbsquote = (Erwerbspersonen / Referenzbevölkerung) X 100
Erwerbslosenquote
Die Erwerbslosenquote misst den Anteil Erwerbslose an den Erwerbspersonen.
Erwerbslosenquote = (Erwerbslose / Erwerbspersonen) X 100
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Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS)
Mob35_02.2008
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Nationale Alarmzentrale verfolgt abstürzenden Satelliten
Der beschädigte amerikanische Satellit USA 193 wird im Verlauf der nächsten zwei Wochen abstürzen oder von den USA abgeschossen werden. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass Trümmer in der Schweiz niedergehen. Die Nationale Alarmzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS verfolgt die Entwicklung und steht mit ihren internationalen Partnerorganisationen in Kontakt.
Falls Satellitenteile in der Schweiz niedergehen, sollte die Polizei (Tel 117) benachrichtigt werden. Da der Satellit laut amerikanischen Angaben den giftigen Raketentreibstoff Hydrazin enthält, sollte man sich den Teilen nicht nähern und sie nicht berühren. Die Chemiewehr würde die Sicherung der Trümmerteile übernehmen.
Laut dem amerikanischen Verteidigungsministerium soll der Satellit nach dem 20. Februar abgeschossen werden. Der Abschuss hätte zum Ziel, dass seine Trümmer verglühen oder ins Meer fallen.
Ist der Abschuss nicht erfolgreich, wird der Satellit nach amerikanischen Angaben um den 6. März abstürzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Trümmerteile in der Schweiz niedergehen, ist sehr klein: Die Bahn des Satelliten führt ihn nur für wenige Minuten pro Woche über die Schweiz.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Mob34_02.2008
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Verkehrsleittechnik für die türkische Schwarzmeerküste
Siemens liefert für ein Straßenprojekt an der türkischen Schwarzmeerküste ein Betriebs- und Verkehrsleitsystem im Wert von umgerechnet rund 57 Millionen Euro. Das deutsche Unternehmen wird für 29 Tunnels eine zentrale Leitstelle mit sieben Unterzentralen sowie die komplette technische Infrastruktur mit Verkehrssteuerung, Brandschutz, Feuerbekämpfungssystemen, Energieversorgung, Beleuchtung, Belüftung, Kommunikations- und Kameraüberwachungstechnik mit automatischer Ereigniserkennung installieren. Die Strecke wird in ihrer verkehrstechnischen Ausstattung eine der fortschrittlichsten Verkehrsadern weltweit sein. Die Übergabe soll in 18 Monaten schlüsselfertig an den Betreiber, die türkische Autobahndirektion KGM (Karayollari Genel Müdürlügü), erfolgen.
Die Autobahndirektion KGM baut derzeit an der Küste des Schwarzen Meeres eine 350 Kilometer lange 4-spurige neue Straße von Espiye bis nach Sarp zur Grenze Georgiens. Ziel ist, die bisherige kurvenreiche Küstenstraße vor allem vom zunehmenden Fernlastverkehr zu entlasten und die Verkehrssituation in dem Küstenabschnitt zu verbessern. 23 Tunnels mit einer Gesamtlänge von über 28 Kilometern werden von Siemens ausgerüstet und die anderen sechs vorhandenen Tunnels von über neun Kilometern Länge werden in die Gesamt-Struktur integriert.
Herzstück des neuen Verkehrssystems von Siemens ist die integrierte Betriebs- und Verkehrsleittechnikzentrale Sitraffic ITCC, die in der Kreisstadt Trabzon eingerichtet wird. Von dort aus werden alle Steuerungs- und Überwachungsprozesse der 29 Tunnels koordiniert. Einbezogen wird nicht nur der Verkehr, sondern auch die Beleuchtung, Ventilation, Energieverteilung und -versorgung sowie die Feuererkennung und -bekämpfung. Notstromaggregate und unterbrechungsfreie Spannungsversorgungen stellen einen Dauerbetrieb sicher. Sieben Unterzentralen sind angegliedert, die im Bedarfsfall ihre Abschnitte komplett eigenständig steuern können. Auch der Bau von Traforäumen, Pumpenstationen sowie der Haupt- und Unterzentralen wird von Siemens ausgeführt. Das Konzept einer leittechnischen Hauptzentrale wurde gewählt, um die benötigten Fachkräfte, die in der dünnbesiedelten Region Mangelware sind, optimal einsetzen zu können.
In mehr als 20, vor allem längeren Tunnels wird ein automatisches Videoerkennungssystem installiert, das mögliche Hindernisse ausmacht. Es erfasst Fahrzeuge, die angehalten haben oder entgegen der Fahrtrichtung fahren, sowie Fußgänger, plötzliche Geschwindigkeitsänderungen bei den Fahrzeugen sowie Staus, aber auch Fremdkörper auf der Fahrbahn oder Rauch. Alarmsysteme werden sodann aktiviert.
Darüber hinaus analysiert das System eine Vielzahl von Daten, zum Beispiel den Anstieg des Kohlenmonoxidgehaltes, Sichtbeeinträchtigungen oder die Veränderung der Bedingungen außerhalb der Tunnels, und aktiviert automatisch hinterlegte Betriebspläne, um auf die aktuelle Situation zu reagieren. Um eine sichere und angenehme Fahrt zu gewährleisten, kann die Beleuchtung den Bedingungen in den Tunnels angepasst und das Belüftungssystem gesteuert werden.
Ein Kommunikationssystem ermöglicht Sicherheits- und Warninformationen für die Autofahrer über Wechselverkehrszeichen. Allgemeine Durchsagen erfolgen über 825 Lautsprecher.
Das Automatisierungssystem stellt sicher, dass die Lüftungs-, Beleuchtungs- und Verkehrsleitsysteme im Falle eines Brandes schnell und sicher funktionieren. Allein 140 Turbinengebläse werden installiert. Insgesamt 353 fixe und 44 bewegliche Kameras überwachen die Tunnels. Brandschutzräume inklusive Trockenlöschern werden ebenso eingerichtet. Im Rahmen des Projekts werden 275 Kilometer Fiberoptik- und über 1500 Kilometer Kupferkabel verlegt.
Zum Thema Leitsysteme mehr >
Quelle: Siemens
Mob33_02.2008 (ImBlickpunktLinks)
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Was sind Leitsysteme und worum geht es dabei?
(Prozessleitsysteme, Netzleitsysteme und Gebäudeleittechnik.)
Ein Leitsystem oder SCADA-System dient zur "Leitung" einer Fertigung oder Produktion oder Teilen hiervon, und auch artverwandter Prozesse und Vorgänge, z. B. in der Stromerzeugung oder in der Verkehrstechnik. Genauer: Ein Leitsystem soll einen komplexen zeitlichen und materiell-inhaltlichen Planungs- und Istablauf übersichtlich darstellen und den steuernden menschlichen Eingriff unterstützen oder überhaupt erst ermöglichen.
Bild von Siemens: Mit neuesten Leittechniksystemen können auch Kraftwerke noch wirtschaftlicher betrieben werden.
Diese Unterstützung des menschlichen Eingriffs unterscheidet ein Leitsystem von einer automatisierten Regelung, die selbsttätig anhand eines Soll-Ist-Vergleichs und mittels Sensor-Signalen Reaktionen in das System einleitet.
Ein Leitsystem kann zur Schaffung einer Prozessübersicht eine Vielzahl von Sensoren enthalten, Automatiken nutzen und auch Aktoren zu steuern erlauben. Es ist jedoch nicht komplett selbsttätig, sondern immer noch auf den menschlichen Eingriff zur Funktion angewiesen.
Bei Leitsystemen ist somit die Mensch-Maschine-Schnittstelle von grosser Bedeutung: ein Leitsystem ist nur so gut, wie es auf die Möglichkeiten und Fähigkeiten des (auf seine Aufgabe trainierten) Menschen eingestellt ist. Weder darf der Mensch unterfordert werden (z. B. durch stures Beobachten von Kameras) noch darf er überfordert werden (durch eine Unübersichtlichkeit zu vieler, weitverteilter, zeitlich zu schnell abfolgender Signale oder der erforderlichen Reaktionen auf die Signale).
Daher werden oftmals Teilautomatiken in Leitsysteme integriert oder verdichtete Vor-Ergebnisse berechnet und dem Leitstandsbediener (oder "Leitstandfahrer") zumeist grafisch-visuell aufbereitet, woraufhin der Bediener des Leitsystems sinnfällige Entscheidungen trifft und sie dann vermittels der Leitstands-Eingriffsmöglichkeiten umsetzt.
Für alle diese Aufgaben ist eine hochdetaillierte Analyse der Aufgabenstellung vonnöten, eine Systemanalyse. Passend zur Steuerungsaufgabe werden hierin die Input- und Output-Parameter des Planungsprozesses detailliert beschrieben. Anhand dieser Ein- und Ausgabedaten, der ihnen zugrundeliegenden Ressourcen (Kapazitäten, Lagerflächen, Durchflussmengen etc.) werden dem Leitstandsbediener vom Leitstand oftmals Vorschläge und Alternativen unterbreitet, unter denen er dann wählt, bzw. die er modifiziert.
Unter Leitsystemen versteht man somit in der Industrie komplexe Systeme aus Hard- und Software, die der Überwachung und Steuerung des jeweilige Prozesses (Produktion, Verteilung) dienen. Leitsysteme findet man zum Beispiel in der Automobilindustrie, Energieerzeugung und -verteilung, Wasserversorgung und Wasserentsorgung, Telekommunikation, und in der Sicherheitstechnik.
Allgemein können Prozessleitsysteme, Netzleittechnik und Gebäudeleittechnik unterschieden werden. Die eingesetzte Software wird zunehmend auf PCs eingesetzt, die Steuerung der Prozesse und deren Überwachung erfolgt über Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) oder Fernwirkanlagen (FWA).
Leitsysteme werden oft von Herstellern von Automatisierungsanlagen und Fernwirkanlagen angeboten, es gibt aber auch unabhängige Anbieter.
Beispiele für Leitstände
- Fluglotsenarbeitsplatz
- Fertigungssteuerung einer mechanischen bzw. zerspanenden Fertigung mit Flächenübersicht über die Maschinen, ihre Belegung, ihre Schichtverfügbarkeit, Wartungsintervalle, CNC-Programm-Verfügbarkeit, Werkzeug- und Vorrichtungsverfügbarkeit, Durchsatzleistung, Energieverbrauch, Betriebsmitteldaten (Kühlschmiermitteleinsatz, Temperaturen und Schwingungen kritischer Komponenten)
- Verladung von Gasen und Flüssigkeiten an einem Erdöl-Hafenterminal
- Stromverteilung eines Energieversorgers
- Prozesssteuerung der Ofenanlage einen Zementwerks
- Gepäckverteilung eines Flughafens
- Verkehrsleitsystem
Zum Thema Verkehrsleitsysteme mehr >
Quelle: wikipedia.org
Mob32_02.2008 (ImBlickpunktRechts)
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Radar-Füllstandsmessumformer für nahezu alle Arten von Schüttgut
Sitrans LR260, ein kontinuierlich arbeitender Radar-Füllstandsmessumformer in Zweileitertechnik der Siemens-Division Industry Automation, ist einfach zu installieren und zu konfigurieren. Das neue Gerät mit Process-Intelligence-Echoverarbeitung und 25-Gigahertz-Impulstechnologie eignet sich besonders für Füllstandsmessungen bei nahezu allen Arten von Schüttgut, einschließlich Zementpulver, Flugasche, Kohle, Gips, Mehl, Getreide, Aggregaten und Kunststoffen. Sitrans LR260 misst zuverlässig bis zu einem Abstand von 30 Metern, selbst in Umgebungen mit extremer Staubbelastung und hohen Temperaturen bis 200 Grad Celsius (392 Grad Fahrenheit).
Der mehrsprachige Quick-Start-Wizard führt den Anwender durch die Programmierung des Messumformers und macht Sitrans LR260 in Minutenschnelle einsatzbereit. Der Messumformer wird entweder über das eigensichere Infrarot-Handprogrammiergerät oder dezentral mit Simatic PDM via Hart oder Profibus PA programmiert, ohne den Gerätedeckel öffnen zu müssen: Damit wird eine Verschmutzung der Elektronik vermieden. Die neue grafische Bedieneroberfläche LUI (Local User Interface) zeigt Echoprofile und Diagnose-Informationen an, wodurch der Anwender die Dynamik in einem Silo auf einen Blick bestimmen kann. Sitrans LR260 bietet Selbstdiagnosefunktionen, die am lokalen Display angezeigt werden und sich über mA-Schnittstelle oder Kommunikationsnetz übertragen lassen. Zum Beispiel lässt sich ein Timer einstellen, der den Anwender rechtzeitig auf eine erforderliche Wartung oder eine planmäßige Qualitätsprüfung hinweist.
Die neue Process-Intelligence-Signalverarbeitung wertet Echosignale dynamisch aus. Auf die empfangenen Roh-Echos werden Algorithmen angewandt, die auf empirischen Daten aus über einer Million Messanwendungen basieren. Daraus werden exakte und zuverlässige Füllstandsmesswerte errechnet. Diese Signalverarbeitung bildet die Grundlage für weitere Funktionen wie Quick Start Wizard, Diagnose-Tools und automatische Unterdrückung falscher Echos (Auto False-Echo Suppression), etwa von Hindernissen im Messraum.
Mit den integrierten Easy-Aimer-Funktionen wird das Gerät einfach installiert und für einen optimalen Signalempfang ausgerichtet, zum Beispiel so zur schrägen Oberfläche des Materials positioniert, dass sich die Qualität des Rücksignals verbessert. Zur schnellen und einfachen Montage verfügt Sitrans LR260 über robuste Schraubklemmen und ausreichend Platz für die Verdrahtung. Die gekapselte Ausführung schützt die Elektronik vor Umgebungseinflüssen, zum Beispiel vor Schwingungen und Stößen. Ein optionaler Spülanschluss für die Selbstreinigung sowie Staubschutzabdeckungen verhindern Materialansammlungen an der Antenne.
Die 25-Gigahertz-Technologie ermöglicht zum einen den Einsatz einer platzsparenden Hornantenne für die Installation in kleinen Öffnungen. Zum anderen erzeugt der gebündelte Hochfrequenzstrahl nur minimale Störungen von den Behälterwänden.
Quelle: Siemens
Mob31_02.2008
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Verfügbare Mitarbeiter intelligent einsetzen
Die QuelleNeckermann Logistik GmbH setzt seit Juni 2007 zur effizienten Planung ihrer Mitarbeiter im Versandzentrum Leipzig auf das Personalplanungstool der Münchner Axxom Software AG. ORion-PI® Bedarfsorientierte Personalkapazitäts- und Einsatzplanung unterstützt die intelligente Einplanung der mehr als tausend Mitarbeiter des Standorts im operativen Tagesgeschäft.
Die QuelleNeckermann Logistik GmbH nutzt die Lösung der Axxom Software AG am Standort Leipzig, um im Rahmen einer Bedarfsrechnung verfügbare und benötigte Personalressourcen abzugleichen. ORion-PI® berücksichtigt dazu tatsächliche und prognostizierte Bestelldaten und bezieht auch geplante Absatzkampagnen in die Berechnung der Mitarbeiterbedarfe mit ein. Die auf dieser Basis erstellten Personalpläne sorgen für mehr Effizienz und Transparenz im Versandzentrum Leipzig. Andreas Pötzsch, Leiter Produktionsmanagement Quelle Europa: „Nach eingehender Prüfung des Systems haben wir uns entschlossen, die Lösung im Versandzentrum in Leipzig einzuführen. Wir erwarten uns vom Einsatz der Software bedarfsorientierte Personalkapazitäts- und Einsatzplanung eine wesentliche Steigerung der Planungseffizienz.“
Die Software: Bedarfsorientierte Personalkapazitäts- und Einsatzplanung ist die Planungsgrundlage für operative wie auch strategische Zeithorizonte. Auf Basis tatsächlich vorhandener sowie prognostizierter Bedarfe gewährleistet die Lösung den Ausgleich von Über- und Unterdeckungen im tagtäglichen Betrieb ebenso wie langfristige Verbesserungen mit Blick auf Arbeitszeitmodelle, Saisonalitäten oder Urlaubsplanungen. Ausgerichtet an der erwarteten Arbeitslast und den verfügbaren Personalkapazitäten ermittelt die Software zu jeder Zeit, für jede Aufgabe den optimalen Einsatz der Mitarbeiter.
Kurzprofil Axxom Software AG
Axxom ist ein internationaler Anbieter von Softwarelösungen zur ganzheitlichen Optimierung von Wertschöpfungsprozessen. Mit der Software ORion-PI® bietet das Technologieunternehmen eine Lösung für das Design, die Simulation, Planung und Optimierung sämtlicher Unternehmensprozesse in Distribution, Logistik und Produktion. Zu den Anwendern gehören führende Hersteller und Zulieferer aus Automobil-, Chemie- und Pharmaindustrie sowie Unternehmen aus Logistik, Direktversand und Distribution. Gegründet wurde die Axxom Software AG im April 2001. Seit 2004 verfügt Axxom über eine Vertriebsniederlassung in Cork/Irland sowie ein Entwicklungs- & Supportzentrum in Timisoara/Rumänien.
Quelle: transport logistic München und Axxom Software AG
Mob30_02.2008
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Ausnahmen von Nachtflugsperre aus Sicherheitsgründen künftig möglich
Bei internationalen Grossveranstaltungen ist es künftig möglich, auf Schweizer Flugplätzen aus Gründen der polizeilichen Sicherheit die Nachtflugsperre zu lockern. Der Bundesrat hat mit der revidierten Verordnung über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL) einen entsprechenden Artikel gutgeheissen. Eine grundsätzliche Aufweichung der Nachtflugsperre steht für den Bund aber nicht zur Diskussion. Erstmals zur Anwendung kommen könnte die neue Regelung an der Fussball-Europameisterschaft Euro 08 vom kommenden Juni.
In der Schweiz gilt für den Flugverkehr ein grundsätzliches Nachtflugverbot zwischen 22 und 06 Uhr. Die Landesflughäfen Genf und Zürich haben eine Nachtflugsperre zwischen 24 und 06 Uhr, wobei in Genf unter bestimmten Umständen Landungen bereits ab 5 Uhr zugelassen sind. Basel-Mülhausen als dritter Landesflughafen kennt gestützt auf eine Vereinbarung zwischen der Schweiz und Frankreich eine ähnliche Regelung wie der Flughafen Genf. Ausnahmen von der Nachtflugsperre sind einzig zulässig für Notlandungen, Rettungs-, Hilfs- und Polizeiflüge, für Militärmaschinen und durch den Bund bewilligte Flüge von Staatsluftfahrzeugen.
Die vom Bundesrat genehmigte Revision der VIL gibt den Behörden neu die Möglichkeit, aus Sicherheitsgründen Ausnahmen von der Nachtflugsperre auf den Schweizer Flughäfen zu machen. Wenn bei «bedeutenden Anlässen mit internationaler Beteiligung» die Gefahr von Ausschreitungen besteht, kann das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Flüge auch nach dem offiziellen Betriebsschluss von Flughäfen zulassen. Beispielsweise können so potenziell gewaltbereite Fangruppen direkt nach einem Fussballspiel auf dem Luftweg wieder in ihr Herkunftsland befördert werden. Das Amt entscheidet jeweils auf Antrag der für die Sicherheit eines Anlasses zuständigen Organe. Zuvor hört es die betroffenen Flugplätze und Kantone an. Die neue Regelung wird nicht dazu dienen, die Nachtflugsperre in der Schweiz generell aufzuweichen.
Weiter enthält die überarbeitete VIL unter anderem Bestimmungen zur Zertifizierung der Sicherheitsprozesse auf Schweizer Flugplätzen gemäss den Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) sowie die Grundsätze für die Aufgaben und Pflichten der Flugplatzleiter. Der Flugplatzleiter ist für den reibungslosen und sicheren Betrieb auf einem Flugplatz verantwortlich. In Ergänzung dazu hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eine Verordnung erlassen, in der die Zulassung durch das BAZL und die Aufgaben von Flugplatzleitern detailliert beschrieben sind. Bis anhin waren die Aufgaben in einem vom BAZL erstellten Pflichtenheft festgehalten. Durch die Verankerung der Bestimmungen auf Verordnungsstufe erhöht der Bund nun deren Rechtssicherheit.
Die revidierte VIL und die Flugplatzleiterverordnung treten am 1. März 2008 in Kraft.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
Mob29_02.2008
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78. Internationaler Automobil-Salon Genf
Der Aufbau des Salons «live» im Internet auf www.salon-auto.ch.
Zwei Webkameras filmen die Montage des 78. Internationalen Automobil-Salons Genf (6. bis 16. März 2008) „live“ mit. Die spektakulären Aufbauarbeiten können bis zum Ende der Installationszeit auf der offiziellen Internetseite rund um die Uhr mit verfolgt werden.
Dem Salon-Besucher werden die Neuheiten aus der Automobilwelt in einem absoluten Traumdekor präsentiert. Kaum jemand ist sich dabei des Aufwands bewusst, der hinter dieser alljährlichen Veranstaltung steckt.
Die Montagearbeiten können noch bis Sonntag, 2. März in den Hallen 4, 5 und 6 auf der Homepage mit verfolgt werden.
Quelle: Automobil-Salon Genf
Mob28_02.2008
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TomTom startet Tauschbörse für Navi-Inhalte
User sollen Lieblingsrouten und ortsbezogene Infos teilen
Der Navigationsspezialist TomTom www.tomtom.com hat die Erweiterung seiner TomTom-Home-Plattform um eine Tauschbörse für Navi-Inhalte angekündigt. User haben künftig die Möglichkeit, verschiedene Inhalte herunter-, aber auch hochzuladen. Das Angebot soll dabei breit gestreut sein und von Navigationsinhalten und Aktualisierungen des Kartenmaterials bis zu Bildern, Signaltönen, Fahrzeugbildern oder zusätzlichen Stimmen reichen, mit denen Nutzer ihr Navisystem personalisieren können. Zudem können User nützliche Informationen zu Points of Interests (POI) und persönliche Lieblingsrouten teilen, berichtet Sarah Schweiger, PR Executive Central & Eastern Europe, auf Anfrage.
Die neu integrierte Plattform ist über die aktuellste Version von TomTom Home zugänglich und benötigt keine weitere Installation von Software. Der Hersteller bündelt damit die bisher nicht geordneten Inhalte und Personalisierungstools. In entsprechenden Rubriken findet der User eine Liste der verfügbaren Angebote. Die Übertragung der Inhalte auf das mit dem PC verbundene Navigerät erfolgt per Mausklick. Ebenso einfach soll es möglich sein, der TomTom-Gemeinschaft zusätzliche Inhalte bereitzustellen, heißt es in einer TomTom-Aussendung.
Neben den Angeboten, die nur am Rande mit Navigation zu tun haben, bringt der Navigationsspezialist jedoch auch Neuerungen, die bei der GPS-gestützten Orientierung nützlich sind. Durch die Verbesserung der MapShare-Technologie können User nun die Korrekturen, die sie auf ihr Navigationsgerät herunterladen, nach Land und Region eingrenzen. Dies unterstützt vor allem Nutzer von Geräten mit begrenztem Speicher. Durch die Möglichkeit genauer zu selektieren, kann Speicherplatz gespart werden. Zusätzlich verfügt Map Share nun über eine Statusanzeige, die Nutzer darüber informiert, wie aktuell ihre Karten sind.
Mithilfe der Kartenüberlagerungsfunktion ist es möglich, eigene Karten zu zeichnen und diese über die vorhandenen zu legen. So können beispielsweise Touren für Spaziergänge entworfen werden. Ebenfalls verfügbar ist eine Fülle von zusätzlichen Informationen zu POIs. Mit der neuen TomTom-Home-Version werden zudem automatisch Updates zu bereits hinzugefügten POIs auf das Navi übertragen. "TomTom HOME kommt eine Schlüsselrolle bei unserer Unterstützung der stetig wachsenden TomTom-Community zu", sagt Harold Goddijn, CEO von TomTom. "Bisher lagen diese Inhalte verstreut und ungeordnet irgendwo im Internet und auf den Geräten der Anwender. Durch die neue Version von TomTom HOME bündeln wir die nutzergenerierten Inhalte und Personalisierungstools in einer Anwendung."
Quelle: pte, München
Mob27_02.2008
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Erstmals Flugzeug im Steiermark-Design mit Herz und Wadeln
Das erste Passagierflugzeug im Steiermark-Design als fliegender Steiermark-Botschafter fürs Grüne Herz Österreichs ist ab sofort 3’500 Stunden pro Jahr unterwegs.
Stramme Wadeln, wohin man blickt und das Grüne Herz am rechten Fleck: So könnte man den ersten "Steiermark-Wadelflieger mit Herz", der am Mittwoch, 13. Februar, seinen Flugdienst aufgenommen hat, bezeichnen. Eine Kooperation zwischen dem Tourismusressort des Landes Steiermark und InterSky machts möglich, dass die 50sitzige Dash 300Q europaweit 16 Flugziele anfliegt und dabei als fliegernder Botschafter der Steiemark fungiert. Besonders erfreulich dabei: die wichtige Streckenfrequenz Graz-Berlin und Graz-Friedrichshafen wird mit März sogar von 4 x auf 6 x pro Woche erhöht!
Dazu LH-Stv. Hermann Schützenhöfer: "Unser Steiermark-Wadelflieger wird mit grossem Herz europaweit, aber hauptsächlich auf der Strecke Graz-Friedrichshafen und Graz-Berlin und damit am Hauptauslandsmarkt Deutschland unterwegs sein. Dieses Flugzeug im Steiermark-Design ist für uns auch ein Symbol für unsere Bemühungen, das Grüne Herz in die Welt hinaus zu tragen."
"Ab März 2008 werden die Rotationen von vier- auf sechsmal pro Woche erhöht. Ausser samstags sind dann die deutsche Hauptstadt und der Bodensee von Businesskunden und Privatreisenden täglich erreichbar. Der neue Steiermark-Wadelflieger vereint, mit der Airline und Steiermark Tourismus, zwei regionale Gipfelstürmer und unterstreicht in seinem Design die gute Zusammenarbeit", freut sich InterSky Geschäftsführer Claus Bernatzik.
Dazu Georg Bliem, GF von Steiermark Tourismus: "Ab 59,99 Euro (oneway, inklusive Gebühren) nutzen Touristen die bequemen Direktverbindungen für einen Städtetripp oder einen kurzen Familienbesuch in der Steiermark. Gemeinsam mit den lokalen Reiseveranstaltern bietet InterSky zudem interessante Packages an. 2007 haben insgesamt 25’000 Passagiere nach und ab Graz gebucht."
Quelle: ots und Steiermark Tourismus
Mob26_02.2008
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BAZL hat Anpassungen am Schweizer Luftraum festgelegt
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Luftraumstruktur für 2008 festgelegt. Die grösste Änderung betrifft den auf Schweizer Gebiet liegenden Luftraum für den Flugplatz Friedrichshafen.
Zeitlich koordiniert mit den Nachbarstaaten überprüft das BAZL jährlich die Luftraumstruktur in der Schweiz. Jeweils im Frühling tritt der Luftraum für das laufende Jahr in Kraft. Die Ausgabe 2008 des Schweizer Luftraumes hatte das Amt im letzten Herbst bei den fliegerischen Kreisen in die Vernehmlassung gegeben. Gleichzeitig war eine Information an die betroffenen Kantone erfolgt. Die von den Luftraumbenutzern eingegebenen Anliegen konnte das BAZL weit gehend berücksichtigen.
Der von der Flugsicherung kontrollierte Luftraum für den Flugplatz Friedrichshafen erstreckt sich künftig bis auf die Höhe der Gemeinde Amriswil. Heute verläuft die Grenze dieses Luftraums in etwa über der Mitte des Bodensees. Hintergrund für die Vergrösserung des Luftraums sind Sicherheitsüberlegungen. Durch die Erweiterung lassen sich Situationen vermeiden, bei denen in Friedrichshafen an- und abfliegende Maschinen zu nahe an in Eigennavigation verkehrende Flugzeuge geraten, die sich im unkontrollierten Luftraum frei bewegen dürfen. Die Flugwege der in Friedrichshafen startenden und landenden Flugzeuge bleiben durch die Luftraumausdehnung unverändert. Obwohl in Deutschland gelegen, ist die Schweizer Flugsicherung Skyguide zuständig für die Abwicklung des Flugverkehrs von und nach Friedrichshafen.
Noch nicht wie vorgesehen umsetzen lassen sich die Änderungen am Luftraum für den Flugplatz Grenchen. Da die entsprechenden Arbeiten nicht rechtzeitig fertig wurden, soll die Verschiebung des Luftraumes um einige hundert Meter im nächsten Jahr erfolgen. Hingegen ist es gelungen, die Untergrenze eines Teils des Luftraumes für den Flugplatz Dübendorf um 500 Fuss (rund 150 Meter) anzuheben. Dadurch erhöht sich der Freiraum vor allem für Hängegleiter, nachdem diese als Folge der Anpassungen am Luftraum vor Jahresfrist gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen mussten.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Bern
Mob25_02.2008
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Tempo 80 auf Autobahnen und -strassen ist zur Feinstaubbekämpfung wirkungslos
Meteorologie statt Mensch: strasseschweiz – Verband des Strassenverkehrs FRS erachtet Temporeduktionen auf Autobahnen und -strassen als lufthygienische Massnahme zur Bekämpfung erhöhter Feinstaubkonzentrationen als wirkungslos. Die Ursachen sind nach neuen Erkenntnissen meist meteorologisch und nicht durch zusätzliche menschengemachte Emissionen bedingt.
Die wissenschaftlich fundierte Auswertung der Messungen von „InLuft“ (gemeinsames Luftmessnetz der Kantone Aargau, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri und Zug) während der Feinstaubepisode im Frühjahr 2006 hat gezeigt, dass die Tempo-80-Beschränkungen auf Autobahnen und -strassen für den Umweltschutz praktisch wirkungslos geblieben sind. Tempo 80 hatte keine verminderte Feinstaubbelastung zur Folge.
In einer kritischen Analyse der Ergebnisse des Berichts „Auswertung Tempo 80 auf Autobahnen“ des Awel (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) der Baudirektion des Kantons Zürich vom 12. April 2006 gelangte auch der Touring Club Schweiz (TCS) zum Schluss, dass eine Verminderung der PM10-Werte durch Tempo 80 nicht nachweisbar ist.
Mittlerweile billigt nicht einmal mehr die Schweizerische Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz (BPUK) der Feinstaubmassnahme „Tempo 80“ eine reelle Wirkung zu; es heisst nur noch: „Tempobeschränkungen auf Autobahnen zeigen als kurzfristige Massnahme der Bevölkerung die Dringlichkeit auf“ – kein Wort mehr über deren lufthygienische Wirkung.
strasseschweiz unterstützt deshalb die Parlamentarische Initiative „Keine wirkungslosen Tempolimiten auf unseren Nationalstrassen!“ (06.488) von Nationalrat Markus Hutter. Dieser Einzelinitiative wurde von der nationalrätlichen Verkehrskommission bereits Folge gegeben.
Grundsätzlich sind gemäss dem renommierten deutschen Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursystem die Ursachen stark erhöhter Feinstaubkonzentrationen meist meteorologisch bedingt und nicht auf vermehrte menschengemachte Feinstaubemissionen zurückzuführen. Selbst an Autobahnen und hoch belasteten Strassen im innerstädtischen Bereich seien lediglich maximal sechs bis acht Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft auf den Verkehr zurückzuführen.
strasseschweiz ist der Auffassung, dass die Anordnung von temporären Tempobegrenzungen auf Schweizer Autobahnen und -strassen eine unbegründete und übertriebene Massnahme ist, die auf die erhöhte Feinstaubbelastung keinen Einfluss hat, die Glaubwürdigkeit der schweizerischen Luftreinhaltepolitik hingegen einmal mehr untergräbt.
Hinweise zur Quelle:
strasseschweiz – Verband des Strassenverkehrs FRS (vormals Schweizerischer Strassenverkehrsverband FRS – Fédération Routière Suisse FRS) ist die Dachorganisation der Automobilwirtschaft und des privaten Strassenverkehrs in der Schweiz. strasseschweiz umfasst rund 35 Verbände aus der Automobil- und Strassenwirtschaft sowie aus den zahlreichen helvetischen Strassenbenützer- und Fahrlehrerorganisationen. Die wichtigsten Trägerorganisationen sind: TCS (Touring Club Schweiz); auto-schweiz (Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure); AGVS, Autogewerbeverband der Schweiz; ACS (Automobil Club der Schweiz) und ASTAG (Schweizerischer Nutzfahrzeugverband).
Mob24_02.2008
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Strengere Effizienzkriterien für Neuwagen
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK verschärft die Energieeffizienz-Kategorien der Energieetikette für Personenwagen. Die Anpassung erfolgt im Rahmen der gemäss Energieverordnung vorgeschriebenen periodischen Überprüfung. Durch die Verschärfung wird garantiert, dass erneut nur ein Siebtel aller Neuwagenmodelle in die beste Effizienz-Kategorie A fällt. Zudem ist bei E85-Fahrzeugen neu der klimarelevante Anteil der CO2-Emissionen auf der Energieetikette zu deklarieren. Die neuen Regelungen gelten ab dem 1. Juli 2008.
Seit März 2003 muss die Energieetikette für Personenwagen gut sichtbar bei jedem zum Verkauf angebotenen Neuwagen angebracht sein. Die Energieetikette unterteilt die Personenwagen in sieben Effizienzkategorien von A bis G: A steht für ein energieeffizientes, G für ein vergleichsweise ineffizientes Fahrzeug. Daneben enthält die Etikette Angaben zum Treibstoffverbrauch, zu den CO2-Emissionen sowie zum Vorhandensein eines Partikelfilters bei Dieselfahrzeugen und ermöglicht so den bewussten Einbezug dieser Faktoren beim Autokauf.
Verschärfung der Energieeffizienz-Kategorien
Durch technische Fortschritte verbessert sich die Energieeffizienz neuer Fahrzeuge kontinuierlich. Entsprechend muss auch die Energieetikette regelmässig dem neusten Stand der Technik angepasst werden. Die Überprüfung und die allfällige Verschärfung der Energieeffizienz-Kategorien werden alle zwei Jahre vom UVEK durchgeführt. Die letzte Anpassung erfolgte 2006 im Rahmen der Revision des Anhangs 3.6 der Energieverordnung.
Die aktuelle Anpassung ist rein technisch-mathematischer Natur und basiert auf dem aktuellen Datenstand der Typengenehmigungen. Durch die Anpassung wird garantiert, dass erneut nur ein Siebtel aller Neuwagenmodelle in die beste Effizienz-Kategorie A fällt.
Die neuen Grenzen der Effizienz-Kategorien sind in der Verordnung des UVEK über Angaben auf der Energieetikette von neuen Personenwagen (VEE-PW) festgelegt und gelten ab dem 1. Juli 2008.
E85-Fahrzeuge
Neu ist bei Fahrzeugen, die mit E85 betrieben werden (Treibstoffgemisch aus 85 Volumenprozent Ethanol und 15 Volumenprozent Benzin), zusätzlich zum CO2-Ausstoss auch der klimarelevante Anteil der CO2-Emissionen auf der Energieetikette zu deklarieren. Das Angebot an Tankstellen, die E85 anbieten, ist in den letzten zwei Jahren ausgebaut worden. Damit ist die Voraussetzung erfüllt, um - analog zu den Personenwagen mit Gasbetrieb - auf der Energieetikette zwischen klima- und nicht klimarelevanten CO2-Emissionen zu unterscheiden. Die Departementsverordnung des UVEK legt den nicht klimarelevanten Anteil auf 75% fest.
Weiterentwicklung der Energieetikette zur Umweltetikette
Als eine der Massnahmen des Aktionsplans gegen Feinstaub vom Januar 2006 treibt das UVEK die Weiterentwicklung der Energieetikette zu einer Umweltetikette voran. Diese soll eine umfassende ökologische Differenzierung von Personenwagen ermöglichen. Die Überführung der Energieetikette in eine Umweltetikette ist per 2010 geplant.
Umweltetikette als Grundlage für ein Bonus/Malus-System
Die künftige Umweltetikette soll es mittelfristig ermöglichen, bei der Ausgestaltung der kantonalen Motorfahrzeugsteuern oder der Importsteuern des Bundes neben dem Treibstoffverbrauch auch weitere Umweltaspekte zu berücksichtigen. Eine solche Differenzierung führt dazu, dass sich der Personenwagenpark der Schweiz in Zukunft moderner und ressourceneffizienter präsentiert und die Umwelt weniger belastet. Gleichzeitig erfolgt damit ein eindeutiges Signal an die Autoindustrie.
In fast allen Kantonen sind heute Vorstösse hängig, welche eine Ökologisierung der kantonalen Motorfahrzeugsteuer fordern. Die Energieetikette und später die Umweltetikette als mögliches Bewertungssystem gewinnen dadurch an Bedeutung.
Umfangreiche Informationen rund um die Energieetikette sind auf der Website unter www.energieetikette.ch oder im Verbrauchskatalog von TCS und EnergieSchweiz, welcher bei allen Garagen kostenlos bezogen werden kann, zu finden.
Quelle: Bundesamt für Energie
Mob23_02.2008
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Absichtserklärung für raschen Ausbau der Bahnstrecke Zürich - München unterzeichnet
Bundesrat Moritz Leuenberger hat am Freitag in Memmingen zusammen mit dem deutschen Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee sowie Vertretern des Freistaates Bayern, der Deutschen Bahn eine gemeinsame Absichtserklärung zum raschen Ausbau der Bahnstrecke Zürich - St. Gallen - München unterzeichnet.
Die Strecke Lindau - Geltendorf als Teil der Verbindung Zürich - St. Gallen - München soll elektrifiziert und für Neigezüge hergerichtet werden. Ziel ist es, die Fahrzeit um rund eine Stunde auf 3 Stunden 15 Minuten zu senken. Heute dauert die Fahrt gut vier Stunden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für 2010 geplant, die Fertigstellung bis spätestens 2015.
Die Kosten der Ausbauten werden auf 205 Millionen Euro geschätzt. Um den Baubeginn zu beschleunigen, wird die Schweiz 50 Millionen Euro vorfinanzieren. Bayern schiesst 55 Millionen Euro vor, während die Bundesrepublik Deutschland 100 Millionen Euro bezahlt. Die Schweiz gewährt ihren Beitrag aus den Mitteln für den Anschluss der Ost- und der Westschweiz an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz, die im Jahr 2005 vom Parlament genehmigt wurden. Die Rückzahlung des Vorfinanzierungsbeitrages an die Schweiz erfolgt bis 2025.
Mit der durchgehenden Elektrifizierung der Strecke und der Reisezeitverkürzung soll die Bahn im Personenverkehr gegenüber dem Automobilverkehr und der Luftfahrt konkurrenzfähiger werden. Im Güterverkehr übernimmt die Linie die Funktion einer regionalen Entlastungsstrecke zur Nordzufahrt der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) durch den Gotthard mit Erschliessungsfunktion für die Ostschweiz und Süddeutschland.
(Ansprache von Bundesrat Moritz Leuenberger, Memmingen, 15. Februar 2008)
Unterzeichnung Absichtserklärung Finanzierung Schienenstrecke München - Zürich, Abschnitt Geltendorf - Lindau
Sehr geehrter Herr Bundesminister; Sehr geehrter Frau Staatsministerin; Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister; Sehr geehrter Herr Vorsitzender; sehr geehrte Damen und Herren
Ich freue mich, hier bei Ihnen im Memmingen zu sein. Ich habe schon viele Eisenbahninfrastruktur - Abkommen unterzeichnet, doch immer fanden diese Zeremonien in der Schweiz statt.
1996 wurde die Nordzulaufvereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland unterzeichnet, das war in Lugano mit Bundesverkehrsminister Matthias Wissman. Es folgten
Abkommen CH-Italien: Basel
Abkommen CH-Frankreich: Genf
Abkommen CH-Österreich: Bern
Sie sehen, ein Schweizer Bundesrat wagt sich nur zögerlich in die Ferne, und so habe ich den ganz grossen Sprung in die Bundesrepublik nicht ganz gewagt, hatte jedoch den Mut, in einen Freistaat zu reisen.
Mit diesem Abkommen bringen wir zwei Sonderlinge einander näher. Die Schweiz ist mitten in Europa, aber nicht in der EU, der Freistaat Bayern hat seinerseits einen Sonderstatus in Deutschland. Beide sind stolz auf ihre Eigenständigkeit, beide wissen aber auch, dass sie abhängig sind.
Als ich die Abkommen mit Italien, Frankreich und Österreich unterzeichnete, hat es jedes Mal Stimmen in der Presse und im Parlament gegeben, die lautstark und ultimativ eine ebensolche Vereinbarung für die Strecke, um die es heute geht, verlangten. Der Tonfall war stets der gleiche: ,Ist ja klar, dass all die Pariser nach Genf wollen. Ist ja klar, dass all die Mailänder nach Zürich wollen, ist ja klar, dass all die Wiener nach St. Gallen wollen. Aber wir Schweizer, wir wollen nach Memmingen!"
Und auch die Münchner wollen nach Memmingen, denn Memmingen ist die Krönungsstadt: Hier wird der Fischerkönig gekrönt oder die Schulkönigin. Und der heimliche Wunsch von manchem schunkelnden Münchner ist, sich hier zum Bierkönig krönen zu lassen.
Und dazu braucht es eine schnelle Bahnverbindung.
Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass es noch gar nicht sicher sei, ob jeder Zug in Zukunft überhaupt in Memmingen hält. Es gibt darüber noch Auseinandersetzungen. Manche sagen, er solle stoppen, für andere drängt sich ein Stopp nicht auf. Wir hatten bei unseren Schnellbahnstrecken ähnliche Diskussionen und einigten uns auf einen bewährten helvetischen Kompromiss: Der Zug fährt einfach ziemlich langsam durch den umstrittenen Bahnhof. Ich nehme allerdings nicht an, dass sich die Memminger damit zufrieden geben, denn ihr Selbstbewusstsein ist ungebrochen und zwar seit der Reformation, als ihre Stadt wie Genf und Zürich protestantisch wurde (und in Genf und Zürich halten deswegen die Schnellzüge).
Wir legen in Memmingen die Grundlage für den Bahnverkehr für die Zukunft. Die Beschleunigung des Projekts entspricht dem Wunsch vieler Menschen in der Region, in der Ostschweiz und über die Landesgrenzen hinweg.
Auch Ottmar Hitzfeld ist mit der neuen Verbindung viel schneller in der Arena in München, wenn ihn das Heimweh überfallen sollte.
Die Bahnverbindung wird ein nachhaltiges Projekt. Sie wird dem Personenverkehr und auch dem Güterverkehr Aufschwung bringen.
Die Fahrzeit Zürich-Memmingen verkürzt sich von knapp 3 Stunden auf 2h20 Stunden. Der positive Nebeneffekt ist, dass sich auch die Fahrzeit von Zürich nach München von 4 Stunden auf ca. 3 Stunden verkürzt.
So werden zwei Kulturen einander näher gebracht: Das Zürcher Weinland wird mit der Bierstadt München verbunden.
Mit diesem nachhaltigen Projekt werden zudem schnellere und häufigere Verbindungen angeboten. Als Umwelt- und Energieminister ist mir bewusst, dass eine gute Bahnlinie darin besteht, dass sie durchgängig elektrifiziert ist.
Das Projekt ist auch nachhaltig, weil wir mit der Elektrifizierung der Linie von unserer Erdölabhängigkeit weg kommen. Die Strecke ist also auch ein Beitrag gegen die Klimaerwärmung und überdies wollen wir uns ja nicht von Ölscheichs sagen lassen, wann der Zug fahren soll und wann nicht.
Ich erhielt kürzlich von einem 61-jährigen Herrn aus Rorschach in der Ostschweiz einen Brief. Er schrieb, dass er sich sehr gut daran erinnern könne, dass man schon von der Elektrifizierung dieser Strecke sprach, als er 11 Jahre alt war. Das Thema feiert also sozusagen sein 50-Jahr-Jubiläum.
Sie wissen es besser als ich: Wallenstein hatte 1630 während dem 30-jährigen Krieg einen mehrmonatigen Aufenthalt in Memmingen. Hier in Memmingen hat er den berühmten Satz geprägt: ,Spät kommt er, doch er kommt." Er meinte den Schnellzug Zürich-München.
Ich freue mich, im Jahr 2015 diese Linie eröffnen zu können.
Quelle: UVEK, Bern
Mob22_02.2008
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Produktivitätssteigerung im Aussendienst
Mobile Lösungen für Speditionen / KEP-Dienstleister und den Kundendienst. Mit 4mobile ONTOUR und 4mobile SERVICE bietet die ICS International AG mobile Lösungen, um Lieferungs- und Serviceabläufe vollständig digital abzubilden und damit die Unternehmensprozesse wesentlich zu optimieren.
Mit 4mobile ONTOUR und 4mobile SERVICE bietet die ICS International AG mobile Lösungen, um Lieferungs- und Serviceabläufe vollständig digital abzubilden und damit die Unternehmensprozesse wesentlich zu optimieren. Hierbei handelt es sich um eine individuell konfigurierbare Addon-Lösung, die an das unternehmenseigene ERP-System angebunden wird. Die Anbindung des Außendienstes erfolgt über ein handelsübliches mobiles Endgerät.
4mobile ONTOUR richtet sich an Speditionen bzw. KEP-Dienstleister, die ihren Kundenauftrag vom Eingang bis zur Abrechung elektronisch abbilden wollen. Unternehmen können z.B. durch GPS-Ortung zu jedem Zeitpunkt prüfen, wo sich eine Lieferung bzw. ein Fahrer befindet. Kurzfristige Auftragsänderungen oder zusätzliche Aufträge können dem Fahrer wegeoptimiert mitgeteilt und Leerfahrten vermieden werden. Der Erhalt der Sendung kann elektronisch quittiert und die Rechnung im ERP-System automatisch generiert und z.B. als PDF-Datei versandt werden. Ein Belegdruck kann mit einem mobilen Drucker vor Ort erfolgen.
Die Lösung 4mobile SERVICE richtet sich dagegen an Unternehmen mit einem Service-Außendienst. Service-Techniker erhalten über ihr mobiles Endgerät relevante Auftragsdaten. Hierdurch reduzieren sich die Reaktionszeiten erheblich. Die Bestellung von Ersatzteilen kann beim Kunden vor Ort sofort erfolgen. Dies spart nicht nur doppelte Eingaben sondern reduziert auch Übertragungsfehler. Abrechungsrelevante Daten wie Arbeitszeit, Materialeinsatz sowie Anfahrt können nach der Übermittlung sofort vom ERP-System weiterverarbeitet werden.
Sowohl 4mobile ONTOUR als auch 4mobile SERVICE bestehen aus vier Komponenten, die mit einer zentralen SQL-Datenbank verbunden sind und für die reibungslose Kommunikation mit dem jeweiligen ERP-System sorgen. Connect ist die Schnittstelle zu den gängigen ERP-Systemen, wie bspw. SAP, Navision, Baan oder Oracle. Über die grafische Benutzeroberfläche Disposition kann der Disponent bequem Mitarbeiter, Fahrzeuge etc. dem jeweiligen Auftrag in der Zentrale zuordnen. Mit dem Modul map wird dem Disponent und dem mobilen Mitarbeiter eine Kartendarstellung basierend auf Map&Guide zur Verfügung gestellt. In der Karte wird die aktuelle Lage des Fahrzeugs sowie die Route angezeigt. Des Weiteren ist der Auftragsstatus sowie die Auftragsdisposition ersichtlich. Der optimale Datenaustausch zwischen Außendienst und Disposition wird über die kundenindividuelle Software client realisiert, die auf dem mobilen Endgerät installiert ist.
4mobile ist eine neu gegründete Division des seit über 20 Jahren am Markt tätigen IT-Logistik-Systemhauses ICS International AG aus dem hessischen Neu-Anspach und spezialisiert auf die Integration von Mobile-Workforce-Management-Lösungen in bestehende Unternehmensstrukturen (Kundendienst, Außendienst und Lieferservice).
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.4-mobile.net
Quelle: transport logistic München und ICS International AG
Mob21_02.2008
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CO2-Waschverfahren für konventionelle Kraftwerke
Mit einem neuen Verfahren zur Abtrennung des klimaschädlichen Kohlendioxids sollen konventionelle Kraftwerke in Zukunft umweltfreundlicher betrieben werden. Der Schlüssel für die effiziente Abscheidung von Kohlendioxid ( CO2 ) ist ein speziell entwickeltes und integriertes Waschverfahren, das nach der Verbrennung bis zu 90 Prozent des Kohlendioxids aus dem Rauchgas entfernen soll. Auf dieser aussichtsreichen Technologie basiert die jüngste Kooperation von Siemens und dem Energieversorger E.ON, um Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen künftig klimafreundlicher zu gestalten.
Knapp ein Viertel der weltweiten CO2-Emissionen entfallen auf die Erzeugung elektrischen Stroms. Deshalb ist die Modernisierung wie auch die Optimierung der Brennstoffumsetzung ein Muss, um die CO2-Emissionen schnell und deutlich zu reduzieren. Großes Potenzial besteht vor allem in Schwellenländern: Allein 2006 gingen in China 174 Kohlekraftwerke der sogenannten 500-Megawatt-Klasse ans Netz, das ist etwa jeden zweiten Tag eines. Das Land verbraucht 30 Prozent der Kohle, die weltweit verbrannt wird. Aber auch in Deutschland sind in den kommenden Jahren 14 Braun- und Steinkohlekraftwerke geplant, die rund 14 Gigawatt Leistung erzeugen sollen.
Siemens entwickelt nun ein chemisches Kohlendioxid-Waschverfahren, das einen geringen Waschmittelschlupf in das Rauchgas und einen niedrigeren Eigenenergiebedarf im Vergleich zu bisher entwickelten Prozessen hat. Die zusätzliche Herausforderung dieses Abscheidungsprozesses – fachlich Post Combustion CO2 Capture genannt – ist, einen guten Kraftwerkswirkungsgrad zu erhalten und dabei die negativen Einflüsse durch schädliche Waschmittelemission zu vermeiden.
Siemens verfügt seit der Übernahme der Axiva im Jahr 2000 (ehemals Hoechst AG) über hervorragende Kompetenz für chemische Prozessentwicklung und Engineering. Ein Laborprototyp ist bereits seit drei Jahren im Industriepark Frankfurt Höchst im Einsatz. Das neue Verfahren und die energetisch optimale Einkopplung in das konventionelle Kraftwerk werden dann 2010 in einer für die spätere Grossanlage aussagekräftigen Pilotanlage unter realen Einsatzbedingungen in einem E.ON-Kraftwerk getestet.
Zunächst liegt der Fokus auf Stein- und Braunkohlekraftwerken; für Ergaskraftwerke wird es später eine adaptierte Variante geben. Die Technik soll auch für die Nachrüstung bestehender konventioneller Kraftwerke geeignet sein, sodass diese mit wirtschaftlich vertretbarem Wirkungsgradverlust ebenfalls klimafreundlicher betrieben werden können.
Quelle: Siemens (IN 2008.02.1), München
Mob20_02.2008
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Korruption vermeiden - Hinweise für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen
Bestechung im Ausland ist auch in der Schweiz strafbar. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat eine zweite, überarbeitete Auflage der Broschüre «Korruption vermeiden - Hinweise für im Ausland tätige Unternehmen» veröffentlicht. Vor dem Hintergrund verschärfter gesetzlicher Bestimmungen und verstärkter internationaler Zusammenarbeit gilt es für Unternehmen, die Risiken der Korruption zu erkennen und die eigene Verantwortung wahrzunehmen.
Für die Schweiz ist Korruptionsbekämpfung im internationalen Geschäftsverkehr von grosser Bedeutung. Zum einen geht es um faire Wettbewerbsbedingungen für die im Ausland tätigen Schweizer Unternehmen, zum andern um die Beseitigung eines der grössten Entwicklungshemmnisse in weiten Teilen der Welt.
Der Kampf gegen Korruption ist in den letzten zehn Jahren auf nationaler und internationaler Ebene wesentlich verschärft worden. Die Staatengemeinschaft hat sich in mehreren internationalen Abkommen verpflichtet, korruptes Verhalten im In- und Ausland unter Strafe zu stellen. Gleichzeitig sind Massnahmen für eine verbesserte Prävention, Aufdeckung und Sanktionierung von Korruption vereinbart worden.
Die vom SECO in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Justiz, dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, economiesuisse und Transparency International Schweiz neu aufgearbeitete Broschüre liefert Schweizer Unternehmen wertvolle Informationen im Umgang mit Korruption, einen Überblick über das revidierte Schweizer Korruptionsstrafrecht, praktische Fallbeispiele und weitere nützliche Hinweise.
Die Broschüre liegt in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch sowie Englisch vor und kann beim SECO kostenlos angefordert werden (Ressort Internationale Investitionen und multinationale Unternehmen, Effingerstrasse 1, 3003 Bern; AFIN@seco.admin.ch).
Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft, Bern
Mob19_02.2008
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Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Januar 2008
Arbeitslosigkeit im Januar 2008. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende Januar 2008 111'877 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 2'865 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 2,8% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verminderte sich die Arbeitslosigkeit um 19'180 Personen (-14,6%).
Jugendarbeitslosigkeit im Januar 2008
Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) erhöhte sich um 533 Personen (+3,0%) auf 18'009. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang um 4'839 Personen (-21,2%).
Stellensuchende im Januar 2008
Insgesamt wurden 166'414 Stellensuchende registriert, 1'576 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode sank diese Zahl damit um 26'762 Personen (-13,9%).
Gemeldete offene Stellen im Januar 2008
Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich um 2'188 auf 13'608 Stellen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 1'546 Stellen mehr gemeldet.
Abgerechnete Kurzarbeit im November 2007
Im November 2007 waren 245 Personen von Kurzarbeit betroffen, 30 Personen weniger
(-10,9%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um 1 Einheit (+1,9%) auf 55. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 3'758 (-15,3%) auf 20'770 Stunden ab. In der entsprechenden Vorjahresperiode (November 2006) waren 39'919 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 523 Personen in 113 Betrieben verteilt hatten.
Aussteuerungen im November 2007
Gemäss vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats November 2007 ausgeschöpft hatten, auf 1'775 Personen.
Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft, Bern
Mob18_02.2008
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Energie- und Pipeline-Bedarf (bis 2013 auf rund 50’000 Kilometer )wächst rasant
Der Energiebedarf wird laut der amerikanischen Energie-Informationsbehörde (EIA) bis 2030 weltweit um 70 Prozent wachsen: Neben erneuerbaren Energien steigt auch der Bedarf an Mineralöl, Kernenergie, Kohle und Erdgas. Deutschland ist rohstoffarm und importiert bereits heute 97 Prozent des Erdöls und 83 Prozent des Erdgases aus dem Ausland. Russland besitzt 34 Prozent aller Erdgasvorkommen weltweit, die Erdgasfelder sind über die Russische Föderation verteilt, das Erdgas-Volumen wird auf mindestens 47,5 Billiarden Kubikmeter geschätzt. Die internationale Leitmesse für Technologien und Systeme in der Pipelineindustrie ist die Pipeline Technology auf der HANNOVER MESSE.
Erstmals findet mitten in der Ausstellung in Halle 27 die dritte Pipeline Technology Conference vom 21. bis zum 23. April für Teilnehmer aus mehr als 30 Nationen statt. Dabei geht es um Probleme und Lösungen von Pipeline-Projekten, die Beschleunigung von Planungs- und Bauprozessen sowie den Betrieb und die Unterhaltung. Um das Kompetenzzentrum herum gruppieren sich vier Ausstellungsbereiche zu den Themen "Konstruktion und Bau", "Betrieb und Wartung", "Exploration und Produktion" und "Liquefied Natural Gas".
Transport von Öl, Gas und Wasser spielt zentrale Rolle – 50’000 Kilometer Pipeline bis 2013 geplant
Dr. Klaus Ritter, Geschäftsführer beim European Institute for Information and Technology Transfer in Environmental Protection (EITEP), ist von der Notwendigkeit der vielen aktuellen Pipelineprojekte überzeugt: "Für zukünftige Generationen werden Transportfragen und damit vor allem der Transport von Öl, Gas und Wasser über Pipelines eine zentrale Rolle spielen." Ritters Institut EITEP ist Organisator der dritten "Pipeline Technology Conference" auf der HANNOVER MESSE 2008. Er betont: "Wir befinden uns erst am Anfang einer Entwicklung, die sich bereits jetzt durch den weltweiten Mangel an Planungs- und Baukapazitäten bemerkbar macht. Allein für die kommenden fünf Jahre wird mit einem Bedarf an 50’000 Kilometer neu zu verlegenden Pipelines gerechnet."
Pipelines bieten ökologische Vorteile
Geht es darum, Flüssigkeiten und Gase über große Distanzen ökologisch verträglich und schnell von einem Ort zum anderen zu bringen, bieten moderne Rohrleitungssysteme Vorteile im Vergleich zu anderen Transportmitteln. Laut Untersuchungen der Veenker Ingenieurgesellschaft kommt es beim Transport von Erdgas-, Rohöl-, Mineralöl- und chemischen Produkten auf Schienen, Strassen oder Schiffsrouten zu wesentlich mehr Störungen. Rohrleitungen von weniger als 3’000 Kilometern Länge sind in den meisten Fällen auch ökonomisch unschlagbar, berücksichtigt man die gegenwärtigen Preise für den Tankertransport. Verlaufen Pipelines durch geologisch und politisch stabile Länder, sind sie zudem eines der sichersten und zuverlässigsten Transportmittel.
Pipeline Integrity Management Systeme sorgen für Sicherheit
Für Pipelinekonstrukteure und -betreiber werden Pipeline Integrity Management Systeme immer wichtiger. Derzeit versteht man unter diesen so genannten "PIMS" noch eine Fülle unterschiedlichster Bewertungsverfahren, die den Zustand einer Pipeline erfassen. "Von einem wirklichen PIMS kann aber nur die Rede sein, wenn die Pipeline-Integrität gesichert und nachvollziehbar bewertet und eventuell erforderlicher Handlungsbedarf exakt aufgezeigt wird", so Dipl.-Ing. Jörg Himmerich, Geschäftsführer der Veenker Ingenieurgesellschaft mbH. Sein Planungsbüro, das als Teil der ARGE IPN Engineering gemeinsam mit den Firmen Giftge Consult GmbH und Pöyry Infra GmbH auch die Planung für die Ostseepipeline-Anschlussleitung in Brandenburg aufstellt, hat ein neuartiges PIMS entwickelt. Es ist in der Lage, sowohl den Sicherheitsstatus einer Pipeline als auch den notwendigen Handlungsbedarf exakt festzulegen. "Unser PIMS arbeitet mit dem Verfahren der Versagenswahrscheinlichkeit. Es wird für jeden Einfluss die Versagenswahrscheinlichkeit ermittelt, und für jeden Punkt der Leitung werden diese Werte zusammengefasst." Das Thema PIMS wird auch auf der Pipeline Technology Conference eine wichtige Rolle spielen.
Roboter-Molche checken Pipeline-Rohre unter Wasser
Zu einem erfolgreichen PIMS gehören auch die so genannten Inspektionsmolche. Das sind selbstständig arbeitende Roboter, die in Pipelines nach Beschädigungen, Korrosionsstellen und Rissen suchen. Der Inspektionsmolch wird durch eine Schleuse, "Molch-Falle" genannt, in die Pipeline eingesetzt, sodass er mit dem jeweils vorhandenen Pipeline-Inhalt durch die Leitung tauchen kann. Am Ende eines Prüfabschnitts wird der Molch durch eine weitere "Molch-Falle" wieder aus der Pipeline herausgeholt. "Der Molch ist sicherlich der wichtigste Bestandteil eines PIMS", sagt Helmut Stripf vom Institut für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik des Forschungszentrums Karlsruhe der Helmholtz-Gemeinschaft. Sein Institut hat in Zusammenarbeit mit der Firma PII-Pipetronix, die zum General Electric Konzern gehört, besonders kompakte Molche entwickelt. Die installierte Rechenleistung zur Verarbeitung der erfassten Daten entspricht der eines mittleren Rechenzentrums, findet jedoch in einer Schuhschachtel Platz. PII-Pipetronix ist Aussteller auf der Pipeline Technology.
Auf der HANNOVER MESSE 2008 sind viele Innovationen in der Pipeline
Dr. Ritter vom EITEP ist sicher: "Man darf die Firmen beim Wort nehmen, wenn sie behaupten, dass sie viele Innovationen in der Pipeline haben." Neue Technologien zu den Themen Exploration, Produktion, Lagerung, Transport und Verteilung werden während der HANNOVER MESSE vom 21. bis 25. April 2008 auf der internationalen Leitmesse "Pipeline Technology" in den Hallen 12, 13 und 27 sowie auf dem Freigelände im Pipeline Park präsentiert.
Die HANNOVER MESSE
Das weltweit wichtigste Technologieereignis der Industrie findet vom 21. bis 25. April 2008 in Hannover statt. Dabei präsentieren sich folgende Leitmessen: INTERKAMA+, Factory Automation, Industrial Building Automation, Digital Factory, Subcontracting, Energy, Pipeline Technology, Power Plant Technology, MicroTechnology sowie Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2008 sind Industrieautomation, Energietechnologien, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien.
Partnerland der HANNOVER MESSE 2008 ist Japan.
Quelle: ots, Hannover
Mob17_02.2008
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Frankreich präsentiert Weltrekord-Zug
AGV stellt selbst TGV in den Schatten
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat heute, Dienstag, den neuen superschnellen AGV-Zug der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Zug weist gegenüber dem TGV, der bereits seit den 1980er Jahren auf dem französischen Schienennetz unterwegs ist, einige Vorteile auf. Einer davon ist sein um 30 Prozent geringerer Energieaufwand.
Geht es um Weltrekorde auf Schienen, haben die Franzosen seit Jahren die besten Karten in der Hand. Erst im Vorjahr hat der TGV mit einer Geschwindigkeit von 574,8 Kilometern pro Stunde den Weltrekord für herkömmliche Schienenfahrzeuge aufgestellt. Die Spitzengeschwindigkeiten der Züge, die im regulären Betrieb der SNCF stehen, betragen 320 Kilometer pro Stunde. Doch der neue AGV - Automotrice Grande Vitesse - stellt den TGV noch einmal in den Schatten: Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 360 Kilometer pro Stunde. Dadurch, dass unter jedem Waggon des Zuges Motoren angebracht sind, verringert sich die Gesamtlänge des Triebwagenzuges und das Platzangebot für Passagiere erhöht sich um 20 Prozent gegenüber anderen Triebwagenzügen. Pro Garnitur stehen in sieben bis 14 Waggons zwischen 300 und 650 Sitzplätze zur Verfügung.
Der AGV ist leichter als der TGV. Dadurch ist auch der Energieverbrauch deutlich niedriger als der seiner Konkurrenten. Die neue Konzeption der Antriebsmotoren verringert zudem die Wartungskosten, erklärt der Hersteller. Das System der Antriebe direkt über den Achsen mache den Zug extrem sicher und sei auch dafür verantwortlich, dass der gesamte Triebwagen leichter sei. "Der AGV wird eine Distanz von 1.000 Kilometern innerhalb von drei Stunden überwinden", erklärt Patrick Kron, CEO des Herstellers Alstom www.alstom.com. Damit rücke der Zug als Konkurrent zum Flugzeug noch einen Schritt näher. Alstom vergleicht die Innovation des neuen Zuges mit der des Superjumbos A380. Mit mehr als 60.000 Mitarbeitern in 70 Ländern ist der Konzern auf Turbinen in der Energieerzeugung, aber auch auf Schienenfahrzeuge spezialisiert. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2006 rund 13 Mrd. Euro Umsatz.
Quelle: pte, Paris/La Rochelle
Mob16_02.2008
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Moderne Winzer setzen auf RFID und 2D-Barcodes
"Intelligente" Flaschenetiketten liefern Vielzahl wertvoller Informationen
Das Istituto Superiore Mario Boella www.ismb.it hat ein neuartiges System zur Identifizierung von Flaschenweinen entwickelt. Mit Hilfe von 2D-Barcodes oder RFID-Chips können wichtige Auskünfte über die Qualität und Herkunft der Weine abgerufen werden. Von großem Vorteil ist die elektronische Visitenkarte vor allem für große Weinnationen wie Italien, das durch eine kaum überschaubare Anzahl von Winzer- und Abfüllbetrieben gekennzeichnet ist.
"Am einfachsten und derzeit praktikabelsten ist der Einsatz der handelsüblichen Strichcodes" , erklärt der ISMB-Entwickler Paolo Mulassano. "Das Weinetikett wird mit einem gewöhnlichen Photohandy fotografiert. Dann wird das dazugehörige File per MMS an eine vom Hersteller betriebene Database verschickt und über diese die angeforderte Information vermittelt. Etwas schwieriger wird es beim RFID, da es bisher kaum dafür ausgerüstete Handys gibt. Bei dieser Alternative ist deshalb die Verwendung eines Palmcomputers oder eines speziellen Lesegerätes erforderlich."
Als weiterer Vorzug neben Ursprungsnachweis und Schutz vor Fälschungen gilt vor allem die Möglichkeit einer zusätzlichen Produktdifferenzierung und Qualitätskennzeichnung für den Hersteller. Gleichzeitig kann die geografische Verbreitung ermittelt werden, was die Durchführung von gemeinsamen Marketingaktionen verschiedener Hersteller und eine bessere Kontrolle durch Organe wie Handelskammern oder Konsortien erlaubt. Außerdem könnten alle zum Weinvertrieb gehörenden Logistikabläufe automatisiert und sogar eine integrierte Logistikstruktur speziell für den Weinhandel geschaffen werden, meint der italienische Wissenschaftler. Längerfristig sei auch an eine Übertragung des Modells auf andere Landwirtschafts- und Gartenbauprodukte zu denken.
Das im Jahre 2000 von der Turiner Großbank Istituto San Paolo und dem Turiner Polytechnikum gegründete ISMB beschäftigt sich überwiegend mit industriellen Anwendungen von Wireless-, Satelliten- und Multimedia-Technologien. Inzwischen sind es 250 Wissenschaftler und Techniker, die an insgesamt 80 von öffentlich rechtlichen Institutionen und Industriekooperationen finanzierten Projekten arbeiten.
Quelle: pte, Turin
Mob15_02.2008
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Stator-Technologie spart 27 Prozent Kraftstoff
Süditalienisches Know-how für deutsche Hybridfahrzeuge
Der italienische Automatisierungshersteller Tecnomatic www.tecnomatic.it mit Sitz in Corropoli bei Teramo hat ein neues Stator-Entwicklerverfahren zur Fertigung von Elektromotoren entwickelt. Anstelle der herkömmlichen runden Kupferdrähte werden quadratische Kupferdrähte verwendet, was eine erhebliche Reduzierung des Statordurchmessers erlaubt. "Unsere Technologie führt zu einer Kraftstoffeinsparung von 27 Prozent, ohne sich dabei negativ auf die Motorleistung auszuwirken, " erklärt Firmenchef Giuseppe Ranalli. "Sie ist das Ergebnis von vier Jahren Entwicklungsarbeit und eines ohne fremde Hilfe finanzierten Investitionsaufwandes von fünf Mio. Euro."

Das dazugehörige Know-how hatte die Techniker von General Motors überzeugt und schließlich auch zur Teilnahme an dem Entwicklungsprogramm "Two Mode" geführt. Es handelt sich um ein Projekt, das von den Automobilkonzernen GM, Mercedes und BMW in Form des Gemeinschaftsunternehmens "Hybrid Department Center" ins Leben gerufen worden war. Zum Einsatz kommt die neue Technik bei den Hybridantrieben, die auf deren neuen Sport Utilities Vehicles (Suv) montiert werden. In den Vereinigten Staaten laufen derzeit zwölf dazugehörige Patentverfahren.
Die im Jahre 1973 gegründete Tecnomatic war ursprünglich als Werkzeugmaschinenbauer und Lieferant von Hightech-Bauteilen bekannt. Inzwischen kommt das in der Region Abruzzen beheimatete Unternehmen auf 100 Mitarbeiter und 22 Mio. Euro Jahresumsatz. Zur Kundschaft von Tecnomatic gehören inzwischen alle großen Automobilhersteller und -ausrüster. Ausländische Niederlassungen gibt es in den Vereinigten Staaten, Brasilien , Rumänien und der Slowakei. Indessen schreitet auch die Expansion in Asien voran: Eine Mehrheitsbeteiligung in China hat bereits zur Gründung der Tochter Hyperion mit Sitz in Schanghai geführt. In Kürze soll die Tecnomatic- Titan im indischen Pune, ein Jointventure mit Tata Motors, hinzukommen.
Quelle: pte, Teramo
Mob14_02.2008
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Working Poor: Armut trotz Erwerbstätigkeit - Armutsquote 2006 auf gleichem Niveau wie 2000
2006 betrug die Armutsquote der 20 bis 59-Jährigen 9 Prozent; im Jahr 2000 9,1 Prozent. Diese Stabilität lässt sich teilweise mit der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen erklären. Die Working-Poor-Quote lag 2006 mit 4,5 Prozent leicht tiefer als 2000. In vielen Fällen liegt das Haushaltseinkommen mehrere Hundert Franken unter der Armutsgrenze.
2006 betrug die Armutsquote der Personen im Alter von 20 bis 59 Jahren 9 Prozent, ungefähr 380'000 Personen – d.h. jede 11. Person ist betroffen. Dieser Wert lag 2000 bei 9,1 Prozent, also fast auf gleichem Niveau wie 2006. Zwischen 2000 und 2002 nahm sie dank einer guten Konjunktur relativ stark ab; von 2003 bis 2006 hingegen ging sie aufs vorherige Niveau zurück. Dies vor allem wegen der Zunahme der Arbeitslosigkeit, die in drei Jahren von 1,7 Prozent auf 3,9 Prozent gestiegen ist. Die Armutsquote reagiert mit einer gewissen Verzögerung auf den Konjunkturverlauf.
Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit hat eine grössere Auswirkung auf die allgemeine Armuts- als auf die Working-Poor-Quote; letztere betrug 2006 4,5 Prozent der Erwerbstätigen, die in einem Haushalt leben, dessen Mitglieder zusammen mindestens 36 Stunden pro Woche arbeiten, gegenüber 5 Prozent im Jahr 2000.
Der leichte Rückgang im Jahr 2005 lässt sich zum Teil dadurch erklären, dass die Zunahme der Krankenkassenprämien 2005 die geringste seit 2000 war.
Diese Zahlen 2000 bis 2006 basieren auf der detaillierteren und genaueren Bestimmung der Armutsgrenze, die schon in der Publikation „Armut von Personen im Erwerbsalter“ von April 2007 verwendet wurde.
Nicht alle sind gleich arm
Um zu erfahren, wie weit das Einkommen armer Personen unterhalb der Armutsgrenze liegt, berechnet man die sogenannte Armutslücke: Die durchschnittliche Armutslücke bei Personen im erwerbsfähigen Alter beträgt 79 Prozent; d.h. im Durchschnitt liegt das Einkommen der armen Bevölkerung 21 Prozent unterhalb des Betrags, der als Armutsgrenze definiert ist. Das bedeutet, dass eine arme allein stehende Person ein Einkommen hat, das im Durchschnitt 460 Franken tiefer als die Armutsgrenze liegt; bei einem Paar mit 2 Kindern liegt das Einkommen im Schnitt 980 Franken tiefer. Ein Fünftel der Armen (d.h. ungefähr 76’000 Personen) hat ein Einkommen, das knapp unterhalb der Armutsgrenze liegt. Wie aber die Beispiele zeigen, liegt das Einkommen in vielen Fällen mehrere Hundert Franken tiefer.
Definitionen und Datenquelle
Das soziale Existenzminimum beinhaltet folgende Komponenten:
- die Wohnkosten (namentlich die Miete), die im marktüblichen lokalen Rahmen liegen müssen,
- einen Grundbedarf für die wichtigsten Ausgaben: Nahrung, Getränke, Bekleidung, Gesundheitskosten, Energie, Produkte für die Reinigung, Fahrkosten, etc.
- die Kosten der kantonalen Grundprämie der Krankenkasse.
Die statistische Armutsgrenze (d.h. Miete + Krankenkassen-Grundprämie + Grundbedarf + 100.- pro Haushaltsmitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat) beträgt 2200.- Franken für Alleinstehende, 3800.- für Alleinerziehende mit 2 Kindern unter 16, und 4650.- für Paare mit 2 Kindern (nationale Durchschnittswerte).
Die statistische Grenze harter finanzieller Entbehrung (d.h. Miete + Grundprämie der Krankenkasse + Grundbedarf) beträgt somit 2100.- bzw. 3700.- bzw. 4450.- für die oben erwähnten Beispiele (nationale Durchschnittswerte).
Alle Personen im Alter von 20-59 Jahren, die in einem Haushalt leben, dessen monatliches Einkommen nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV, 2. Säule, Arbeitslosenversicherung, usw.) und der Steuern unter der Armutsgrenze liegt, werden als arm bezeichnet.
Bei dieser Bevölkerungsgruppe gelten diejenigen als Working Poor, die mindestens eine Stunde pro Woche arbeiten und in einem Haushalt leben, der mindestens über ein volles Erwerbspensum verfügt (d.h. alle Haushaltsmitglieder arbeiten zusammen mindestens 36 Stunden pro Woche).
Die Untersuchung stützt sich auf die Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE. Die Erhebung von 2006 umfasste 48’313 befragte Personen der ständigen Wohnbevölkerung. Für die vorliegende Untersuchung konnten 16’085 Beobachtungen ausgewertet werden. Für Längsschnittbetrachtungen wurden auch die Daten der Erhebungen seit 2000 beigezogen.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Neuchâtel
Mob13_02.2008
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Singapore Airlines A380 fliegt ab 18. März 2008 nach London
Singapore Airlines wird das weltweit grösste Passagierflugzeug, den Airbus A380, ab dem 18. März 2008 auf der Strecke Singapur-London in den Flugbetrieb aufnehmen. Dieser Flug wird der erste kommerzielle A380-Linienflug nach Europa sein.
Der erste A380-Flug, SQ 308 nach London, startet am Dienstag, 18. März 2008 um 9:00 Uhr ab dem Changi Flughafen in Singapur. Die Landung in London Heathrow erfolgt am selben Tag um 15:05 Uhr, Lokalzeit. Noch am gleichen Tag wird das Flugzeug mit der Flugnummer SQ 319 nach Singapur zurückfliegen. Der Abflug in London Heathrow erfolgt um 18:55 Uhr mit Ankunft in Singapur am Mittwoch, 19. März 2008 um 15:35 Uhr. Anschliessend wird die Singapore Airlines A380 in den kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen. SQ 322 fliegt ab Dienstagabend 18. März 2008 jeweils täglich von Singapur nach London und SQ 317 ab dem 19. März 2008 auf der Strecke zurück nach Singapur.
Singapore Airlines ist die erste Fluggesellschaft, die den A380 in Ihren Flugbetrieb aufgenommen hat. Die britische Hauptstadt ist nach Inbetriebnahme der Strecke Singapur-Sydney im Oktober 2007 die zweite A380-Destination von Singapore Airlines.
Sitzplätze für einen A380-Flug, inklusive des Erstfluges, können ab sofort käuflich erworben werden. Wer Teil dieses historischen Ereignisses werden möchte, kann sein Ticket über die Website von Singapore Airlines, singaporeair.com, oder im Reisebüro erstehen. Kunden, die bereits im Besitz eines ausgestellten Flugscheines für die Strecke London/Singapur/London v.v. sind, welche nun mit der A380 durchgeführt wird, werden automatisch auf das neue Flugzeug umgebucht. Beim Ticket müssen keine Änderungen vorgenommen werden. Fluggäste mit Buchungen, aber keinem ausgestellten Flugschein, sollten überprüfen, ob sie aufgrund des Flugzeugwechsels von Preisänderungen betroffen sind. Passagiere an Bord des Erstfluges am 18. März 2008 erhalten eine personalisierte Urkunde, die ihre Teilnahme an diesem historischen Flug belegen, sowie ein exklusives Singapore Airlines A380 Geschenk.
Luftfahrt neu definiert
Die Singapore Airlines Airbus A380 leitet eine neue Ära in der Luftfahrt ein, deren Kabinenausstattung einen noch nie da gewesenen Komfort, Platz und Luxus bietet. Das Flugzeug ist das leiseste Grossraumflugzeug, das bisher gebaut wurde und trägt wesentlich dazu bei Kerosin zu sparen, gemessen an den Sitzplatzkilometern und im Vergleich zum nächst grösseren Flugzeug, die B-747-400. Dies bedeutet eine ökologischere Alternative zu bisherigen Langstreckenmaschinen und schafft dazu noch zusätzliche Kapazität.
Der Singapore Airlines A380 bietet Platz für 471 Passagieren in drei Klassen - zwölf in den ultra-luxuriösen Singapore Airlines Suites, 60 in der preisgekrönten Business Class, in einer geräumigen 1-2-1 Konfiguration auf dem Oberdeck und 399 in der Economy Class.
Die Fluggesellschaft hat momentan zwei A380 im Einsatz, weitere 17 sind fest bestellt. Es bestehen ebenfalls Optionen auf sechs weitere Maschinen.
Quelle: ots, Zürich
Mob12_02.2008
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Im Blickpunkt (rechts)
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Wissen ist ein Schatz, der seinen Besitzer überallhin begleitet
(Sprichtwort aus China)
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Was sind Laufwasserkraftwerke und wie funktionieren sie?
Ein Laufwasserkraftwerk oder Laufkraftwerk oder auch Flusskraftwerk ist ein Wasserkraftwerk und dient zur Stromerzeugung. Dabei wird die Wasserkraft von Flüssen und Bächen in elektrischen Strom umgewandelt.
Funktionsweise
Das Flusswasser wird durch eine Wasserturbine geleitet, die die potentielle Energie des Wassers in eine mechanische Drehbewegung umwandelt. Diese Drehbewegung treibt einen Generator an. Um Durchfluss und Gefällehöhe zu steigern, wird mittels einer Wehranlage das Flusswasser aufgestaut. Dadurch entsteht auf der flussaufwärts gelegenen Seite der Wehranlage ein Stausee, der so genannte Rückstauraum. Die Fallhöhe als Höhenunterschied zwischen Oberwasser und Unterwasser sowie der Wasserdurchfluss bestimmen die Installierte Leistung und das Arbeitsvermögen des Kraftwerkes. Ein Diffusor am Austritt der Wasserturbine vergrößert den Wirkungsgrad bei gegebenem Höhenunterschied, verstärkt aber auch auf Grund seiner Vakuumbildung die Gefahr von Turbinenschäden durch Kavitation.
Durch eine Stauanlage wird Wasser im Stauraum auf möglichst hohem potentiellen Niveau zurückgehalten. Die Energie der Bewegung des abfließenden Wassers wird auf eine Wasserturbine oder ein Wasserrad übertragen, wodurch dieses in Drehbewegung mit hohem Drehmoment versetzt wird. Dieses wiederum wird direkt oder über ein Getriebe an die Welle des Generators weitergeleitet. Der Generator wandelt die mechanische Energie in elektrischen Strom um. Für den Antrieb des Generators werden gewöhnlich Kaplan- und Francisturbinen verwendet. Weitere Bauteile sind abhängig von Größe und Bauart des Elektrizitätswerkes.
Mob11_02.2008
Quellen und mehr - nachfolgend direkte Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Laufwasserkraftwerk
www.ewb.ch (auch nachfolgendes Bild)

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Bild: Die Kegelturbine nutzt die Fließenergie optimal aus
(Foto: Internat. River Energy)

Schwimmendes Flusskraftwerk macht Stromerzeugung billiger
Weiterentwicklung der Stömungswandler-Schraube
Es soll das erste fischökologische Laufwasserkraftwerk der Welt werden, das in wenigen Monaten in Sachsen-Anhalt in Betrieb gehen wird. Das F-LWK 5-300 kW ist das erste Kraftwerk, mit dem man gleichzeitig die Gesamtheit der künstlichen und natürlichen Fließgewässer der Erde energetisch ausnutzen kann. Zudem kann das System dazu beitragen, die Durchgängigkeit der natürlichen Fließgewässer wiederherzustellen.
"Das ist von der Quelle des Oberlaufes bis hin zur Mündung im Unterlauf unter gleichzeitiger Wiederherstellung der früheren natürlichen Flora und Fauna möglich", erklärt Gerold Seyfarth, CFO der International River Energy Gmbh www.river-energy.com, gegenüber pressetext. Dies werde mit der vorrangigen Ausnutzung der kinetischen bzw. Fließenergie des Wassers bewirkt. "Dazu müssen Wehre geschlitzt und mit der Turbine, die am Grund des Flusses verankert wird, versehen werden. Der positive Nebeneffekt der neuen Technologie ist, dass die ehemals bewohnenden Fischarten, Krebse und Muscheln ihre ursprüngliche Population wieder aufbauen können", so Seyfarth. Das entspreche auch der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und der Europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie zur Erreichung des guten Zustands aller Gewässer bis 2015.
Bei bisherigen Wasserkraftwerken mussten Querverbauungen wie Wehre oder Talsperren errichtet werden. "Das entfällt bei dem Kraftwerkstyp komplett, denn die Schraube ist im freien Gewässer entweder mit einem Schiffsanker oder mit einer Beton-Verankerung am Grund angebracht." Zwei weitere Vorteile sind zudem, dass der Schiffs- und Bootsverkehr nicht beeinträchtigt wird. Zudem gibt es bei diesem Kraftwerkstyp keine visuelle Beeinträchtigung", erklärt der Techniker. Die Turbine, die verwendet wird, wurde in ihrer ursprünglichen Form vom verstorbenen Jens Hoppe entwickelt. "Wir haben einige Dinge daran verändert", erklärt Seyfarth.
Die großen Vorteile des Kraftwerkstyps liegen darin, dass es genügend Fließgewässer gebe, in denen es zur Stromherstellung eingesetzt werden könne. "Die TU-Braunschweig hat erst kürzlich in einer Studie festgestellt, dass ein gewaltiges ungenutztes Potenzial von Wasserkraft vorhanden ist", meint Seyfarth. Dieses Potenzial liege bei einer Leistung von 1.300 Gigawatt im Bereich niederer Fallhöhen von 0,4 bis vier Metern und mittleren bis großen Durchflussmengen von fünf bis 650 Kubikmetern pro Sekunde. "Das entspricht ungefähr einer Leistung von 2.000 Atomkraftwerken mittlerer europäischer Bauart", meint der Techniker. Die Gesamtheit der Nachteile, welche aus einer zentralen Energieumwandlung und Weiterleitung auf Kosten der Natur, den Menschen und der Ökonomie wirkten, würden mit der neuen Technologie einer dezentralen und autarken Wasserkraftnutzung aufgehoben, zeigt sich der Forscher überzeugt. "Einsetzbar ist das System im übrigen auch bei natürlichen unterirdischen Fließgewässern, sowie bei Ableitungen von Abwässern aus der Industrie und von Kommunen."
Der Prototyp des Kraftwerks wird im nächsten Monat in Naumburg-Almrich in Sachsen-Anhalt errichtet. "Der Einsatz der Turbine ist auch in Entwicklungs- und Schwellenländern Welt sinnvoll, da damit Infrastrukturen aufgebaut werden können", erklärt Seyrath. Gemeinsam mit dem Unternehmen Aupro http://aupro-gmbh.com arbeitet man an einer Trinkwasseraufbereitung.
Quelle: pte, Leipzig
Mob10_02.2008
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Bild: Weichenstellung noch nicht in Sichtweite (Foto: pixelio.de)
Deutsche Bahn schielt auf Börsengang im Oktober
GDL kritisiert Pläne und verweist auf turbulentes Aktienumfeld
Die Deutsche Bahn www.bahn.de soll Konzernchef Hartmut Mehdorn zufolge schon im Oktober 2008 an die Börse gehen. So sickerten detaillierte Pläne zur Teilprivatisierung des Konzerns bereits Freitag durch, berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf interne Verhandlungskreise. Die Eile, die das Unternehmen bei seinem Börsengang an den Tag legt, kommt dabei nicht von ungefähr, sind sich Experten einig. Zum einen benötigt der mit rund 19 Mrd. Euro verschuldete Konzern dringend frisches Kapital, um seine ehrgeizigen Expansionen im Ausland zu finanzieren. Andererseits soll die anvisierte Teilprivatisierung des bundeseigenen Unternehmens nicht in zeitlicher Nähe zur Bundestagswahl 2009 stehen.
"Wenn es nach uns ginge, müsste die Deutsche Bahn überhaupt nicht an die Börse, da der Konzern derzeit noch nicht börsenfähig ist. Insofern stehen wir auch der Ankündigung von Herrn Mehdorn, diese Pläne noch bis zum Herbst dieses Jahres umzusetzen, sehr kritisch gegenüber. Egal wie die Entscheidung auch immer ausfällt - und hierbei ist es ausschließlich eine Bundesentscheidung - stellen wir die Forderung nach einer Trennung zwischen Betrieb und Netz, wobei Letzteres in jedem Fall beim Bund bleiben muss", sagt Gerda Seibert, Pressesprecherin der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) www.gdl.de, in einer ersten Reaktion gegenüber pressetext. Auch sollte in Anbetracht der volatilen Aktienmarktunruhen berücksichtigt werden, ob ein Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt Sinn macht.
Vor dem Hintergrund politischer Unwägbarkeiten wollen Mehdorn und Bahn-Finanzvorstand Diethelm Sack Fakten schaffen und somit den Druck auf entsprechende Entscheidungsträger erhöhen. Im Poker um die Privatisierung des Konzerns will sich die Regierungskoalition aus CDU und SPD spätestens bis Mitte März entscheiden, ob es eine solche tatsächlich so schnell geben wird. Beobachter schätzen die Situation darüber als eine politische Zerreißprobe ein, da sich vor allem die Sozialdemokraten in dieser Hinsicht uneins sind. Zwar hatte sich die SPD auf ihrem Hamburger Parteitag 2007 auf einen Börsengang über sogenannte Volksaktien geeinigt, dennoch lehnen dies sowohl SPD-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück als auch die Union ab.
Auch kritisieren Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bahn dieses Volksaktienmodell, da es ihrer Meinung nach nicht nur für niedrige Privatisierungserlöse, sondern auch für ausschließlich eingeschränkte unternehmerische Freiheiten steht. Insider-Informationen nach stimmen beide Gremien darin überein, Bahn-Anteile nach dem Holding-Vorbildmodell an finanzstarke Investorengesellschaften zu verkaufen. Sollte dieser Vorschlag realisiert werden, würden Personenverkehrs- und Logistiksparte als unternehmerische Einheit mit maximal 49 Prozent an die Börse gebracht werden. Zudem würden sowohl die Mutterholding als auch die Infrastruktur und die betriebsnotwendigen Bahnhöfe vollständig im Bundesbesitz bleiben.
Quelle: pte, Berlin/Frankfurt am Main
Mob09_02.2008
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Bereits vier Untersee-Internet-Kabel beschädigt
Rätselhaft: Stränge vor Ägypten nicht durch Schiffsanker gekappt
Ein Untersee-Kabel zwischen Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist schadhaft, wie gestern, Sonntag, die Quatar Telecom bekannt gegeben hat. Damit sind innerhalb einer Woche bereits vier Internet-Kabel beschädigt worden, die für die Anbindung des arabischen Raums von Bedeutung sind. Zuvor hatten Schäden bereits ein Kabel vor Dubai sowie zwei vor der ägyptischen Küste betroffen. Die Gründe der Ausfälle sind unklar, ursprünglich postulierte Schäden durch Schiffsanker erscheinen im Fall der beiden Mittelmeer-Kabel nunmehr ausgeschlossen.
Das ägyptische Telekommunikationsministerium hat Überwachungsaufnahmen der Umgebung der Kabelschäden für einen Zeitraum von zwölf Stunden vor bis zwölf Stunden nach dem Zeitpunkt der Beschädigung analysiert. In dem für den Schiffsverkehr an sich gesperrten Bereich vor Alexandria haben sich in diesem Zeitraum auch keine Schiffe aufgehalten, meldet das Ministerium. Damit ist der tatsächliche Grund für die Schäden wie auch bei den beiden Kabeln im persischen Golf nach wie vor unklar. Das Problem am Kabel vor Katar könnte mit der Energieversorgung zusammenhängen, meldet ArabianBusiness.com unter Verweis auf inoffizielle Informationen.
Schon nach den Kabelschäden im Mittelmeer kamen erste Verschwörungstheorien auf, dass hinter den Internet-Ausfällen ein Angriff der USA auf den Iran stehe. Nach dem dritten Kabel-Schaden vor Dubai schürte besonders der amerikanische Internet-Kolumnist Ian Brockwell Spekulationen über einen beabsichtigten IT-Infrastruktur-Angriff weiter. Das starke Engagement westlicher Firmen im arabischen Raum und die ebenfalls starke Internet-Beeinträchtigung im wichtigen Outsourcing-Standort Indien hat unter Branchenexperten allerdings für Zweifel an der Theorie gesorgt. Die schadensbedingten Internet-Einschränkungen würden auch amerikanische Interessen betreffen, hält ein Brancheninsider, der namentlich nicht genannt werden wollte, im Gespräch das Szenario eines US-Angriffs für unwahrscheinlich.
Bis zur Reparatur der Untersee-Kabel wird es noch etwas dauern. Ein Reparaturschiff für das Kabel vor Dubai konnte am Wochenende witterungsbedingt nicht auslaufen, während für den Mittelmeer-Kabelstrang der Firma Flag Telecom derzeit ein Zeitrahmen von etwa zwei Wochen angegeben wird. Für den anderen Mittelmeer-Strang, Sea-ME-We-4, ist gegenwärtig von einer Reparatur am 8. Februar die Rede.
Quelle: pte, Doha/Kairo
Mob08_02.2008
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Hannover Messe: Angriff der Roboter - Partnerland Japan als Innovationsgarant
Die Hannover Messe www.hannovermesse.de, die von 21. bis 25. April 2008 stattfindet, will sich verstärkt den Schwerpunkten Energie und Automation widmen. "Für Energietechnologien hat sich die Hannover Messe zu einem internationalen Dreh- und Angelpunkt entwickelt", betont die Pressereferentin. Sowohl regenerative, als auch konventionelle Energieformen werden gleichberechtigt dargestellt. 'Mobile Roboter' und autonome Systeme werden erstmals als Themen aufgegriffen. Die neuen Messebereiche sind mit einer Live-Präsentationsplattform für Wirtschaft und Wissenschaft ausgestattet.
"Im Schwerpunkt Energie ist die Leitmesse 'Power Plant Technology' mit Ausstellern wie Alstom oder Hitachi neu", wirbt Havemeister für die Messe. Darin sollen Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Großkraftwerken und dezentralen Industriekraftwerken veranschaulicht werden. Der 'World Energy Dialogue' will mit prominenten Gästen aufwarten und Einblicke in das Thema Kraftwerke und Netze der Zukunft gewähren. Software und IT-Dienstleistungen finden in der 'Digital Factory' ihren Platz.
Mit Japan habe man für die Veranstaltung das optimale Partnerland gefunden. Kein anderes Land sei in ähnlichem Ausmaß mit dem Begriff Innovation verknüpft. "Die japanischen Präsentationen legen ihre Schwerpunkte hauptsächlich auf Themen wie Forschung und Entwicklung, Robotik und Umwelttechnologien. Gleichsam spielen die Bereiche Industrieautomation, Energie und Mikro- bzw. Nanotechnologie wichtige Rollen in den Beiträgen unseres Partnerlandes", sagt Havemeister. "Die Hannover Messe spezialisiert sich in ihrem Fokus immer mehr auf die Richtung Entwicklung und Technologie. So wird zum Beispiel der Automatisierungsbereich besonders stark ausgebaut", ergänzt der Österreich-Repräsentant der Deutschen Messe Wolfgang Weninger gegenüber pressetext.
"Am Innovationsmarkt 'Research & Technology' treffen Wirtschaft und Forschung aufeinander", unterstreicht Havemeister die wirtschaftlichen Ambitionen der Technik-Schau. Die bilateralen Handelsbeziehungen zu Partnerland Japan sollen mit Hilfe der Messe intensiviert und weiter ausgebaut werden. Dabei übernimmt der Veranstalter zwischen den Ländern eine katalysierende Funktion, die Unternehmen den Eintritt in den jeweils anderen Markt erleichtern soll.
"Bei den Besucherzahlen ist meinen Einschätzungen zufolge im Vergleich zum Vorjahr mit rund 240’000 Besuchern ein Zuwachs von ca. zwei Prozent zu erwarten", meint Weninger. Das überwiegend aus Fachbesuchern aus Wissenschaft und Wirtschaft bestehende Publikum kommt zu 30 Prozent aus dem Ausland. Insgesamt umfasst die Hannover Messe zehn internationale Leitmessen mit rund 5’000 Ausstellern aus 62 Ländern, wobei der Anteil von internationalen Ausstellern bei etwa 50 Prozent liegt.
Quelle: pte, Hannover, Wien
Mob07_02.2008
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Europa will Luftfahrt sauberer machen
Ehrgeizige Ziele zum Grossteil noch Zukunftsmusik
Die Luftfahrt in Europa soll "grüner" werden. Zu diesem Zweck haben sich die grössten Industrieunternehmen Airbus, Dassault, Saab und Rolls Royce gemeinsam mit der EU eine Partnerschaft namens "Clean-Sky-Initiative www.cleansky.eu ins Leben gerufen. Insgesamt werden 1,6 Mrd. Euro - die Hälfte davon von der EU - in die Entwicklung neuer Technologien fließen. Zu den Zielen gehören zum Beispiel die Verringerung der CO2-Emissionen sowie der Stickoxide um je 40 Prozent. Neue Technologien sollen die Flugzeuge der Zukunft um 20 Dezibel leiser machen.
"Mit vielen Technologien ist man an bereits die Grenzen gestossen", meint Andreas Geisler von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG www.ffg.at. Nun gehe es darum, revolutionäre Konzepte und neue Konfigurationen zu entwickeln. Konkret geht es um eine komplette Überarbeitung der Bereiche "Rumpf", "Flügel" und "Triebwerke", erklärt der Experte. Man könne davon ausgehen, dass das Flugzeug der Zukunft nicht so aussehen werde, wie Flugzeuge heute aussehen. "Um diese Schritte einzuleiten, wurde die Initiative ins Leben gerufen."
"Konkret geht es zum Beispiel um komplett neue Triebwerke, die an den Hecks und nicht wie derzeit unter den Flügeln angebracht sind." Gearbeitet wird an der Entwicklung der so genannten Smart Wings. "Das sind neue, kluge Flügelkonzeptionen, die sich an die Gegebenheiten besser anpassen und zum Teil flexibel sind." Im Bereich Triebwerktechnologien arbeiten Wissenschaftler an der Entwicklung des Open-Rotors - einer Art Propellerantrieb im Triebwerk. "Diese Triebwerke sind wesentlich effizienter als Düsentriebwerke", erklärt Geisler. Begonnen hat die Zukunft der Hochtechnologie bereits im Bereich Verbundstoffe. "Boeing setzt bei der neuen 787 ausschließlich auf diesen Werkstoff, der deutliche Gewichtsreduktionen verspricht", so Geisler. Auch Airbus werde im neuen A350 diese Kunststoffe verwenden. Anders als Boeing werden diese aus Schalen gefertigt und nicht gewickelt. Realistischerweise schätzt Geisler den Roll-Out des Airbus auf 2013.
Trotz des revolutionären Werkstoffs, der eine Treibstoffersparnis von rund 16 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell 767 bringen wird, bleiben die beiden Flugzeuge in ihrem Erscheinungsbild konservativ. "Bei der 787 gibt es deutlich Verbesserungen der Aerodynamik bei den Flügeln, die Triebwerke sind eine evolutionäre Weiterentwicklung der Erfolgsserie 777 und die neue Nase verspricht eine Verringerung des Luftwiderstands", so der Experte. Viele der technischen Errungenschaften der neuen Boeing würden auch einen Niederschlag im Airbus finden. Geisler geht davon aus, dass ein Großteil der Ziele der Clean Air Initiative erreicht werden könnten. Die Erfolgsquote schätzt er auf rund 70 Prozent
"Da die geplanten Umsetzungsstrategien für ein Unternehmen zu gross sind, hat man diese Initiative mit der EU gemeinsam gestartet", erklärt Myriam Goldszteijn von Dassult Aviation. Es gebe keinen anderen Weg. Die Initiative sei möglicherweise keine Angelegenheit für die World Trade Organisation, da es mehr um die Entwicklung neuer Technologien als um ein konkretes Produkt gehe. Derzeit trägt der Weltluftverkehr etwa drei Prozent zu den globalen CO2-Emissionen bei.
Quelle: pte Brüssel/Wien
Mob06_02.2008
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Kuoni und SWISS gehen strategische Partnerschaft ein
Die Kuoni Reisen Holding AG und Swiss International Air Lines gehen eine umfassende strategische Partnerschaft ein. Die Kunden beider Partner werden vom erweiterten Angebot profitieren. Kuoni und SWISS konzentrieren sich dabei auf ihre Kernkompetenzen. Kuoni wird ihr Hotel-Angebot über SWISS.COM anbieten und SWISS übernimmt von Kuoni die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air.
Die umfassende strategische Partnerschaft ermöglicht es Kuoni und SWISS, die jeweils eigenen Stärken und Fähigkeiten optimal zu nutzen und Synergien zu realisieren. Das Kuoni Hotel-Angebot besteht aus weltweit mehr als 15'000 ausgewählten Hotels in allen Kategorien. Über SWISS.COM können Privatkunden Hotels ihrer Wahl an allen SWISS- und Edelweiss Air-Destinationen direkt buchen. Darüber hinaus stehen auch Hotels an Destinationen ausserhalb des SWISS-Streckennetzes zur Verfügung. Das Buchen von Flügen und Hotels von SWISS und Edelweiss Air kann somit direkt auf SWISS.COM kombiniert werden. Diese Angebote richteten sich bis jetzt ausschliesslich an Reisebüros und andere Reiseveranstalter und können nun auch von Privatkunden genutzt werden.
Im Rahmen dieser Partnerschaft werden SWISS und Edelweiss Air enger zusammenarbeiten. Beide Airlines bringen ihre Kernkompetenzen in die Kooperation ein. Die Mitarbeitenden von Edelweiss Air werden die Flugzeuge weiter betreiben. Kuoni wird Sitzplatzkontingente auf SWISS- und Edelweiss Air-Ferienflügen im Rahmen eines umfassenden Kooperationsvertrages einkaufen. Einzelplätze auf Edelweiss Air Flügen werden zusätzlich via SWISS.COM, Reisebüros, Call Centers und auf kuoni.ch vermarktet.
SWISS CEO Christoph Franz: "Die Kooperation generiert für alle Beteiligten eine echte Win-Win-Situation. Die Kunden werden von einem erweiterten Angebot profitieren". Harry Hohmeister, SWISS Vertriebs- und Netzwerkchef führte aus: "Edelweiss Air bleibt Edelweiss Air - auch mit ihrer neuen Schwester SWISS".
Kuoni sieht in der Partnerschaft einen weiteren, wichtigen Schritt in der Umsetzung der eigenen Strategie, wie Max E. Katz, CFO und Sprecher der Kuoni Konzernleitung erklärte: "Mit dem Verkauf der Edelweiss Air setzen wir unsere Strategie weiterhin konsequent um, nicht Eigentümer von Anlagen wie Flugzeuge oder Hotels zu sein. Wir konzentrieren uns auf die Organisation, die Beratung und den Vertrieb von Reisen sowie das Organisieren und den Verkauf von Landarrangements im Destination Management. Mit der strategischen Partnerschaft erhalten wir mit unseren Hotelarrangements Zugang zu neuen Kunden in neuen Märkten."
Bisher waren SWISS und Edelweiss Air auf sich weitgehend ergänzenden Destinationen tätig. Durch die Zusammenführung der Aktivitäten können Synergien im Hinblick auf den Vertrieb der Kapazitäten und auf eine optimierte Flugplanung effizient genutzt werden. Über den Transaktionspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Vollzug der Zusammenarbeit wird aufgrund der notwendigen, organisatorischen Systemanpassungen auf Ende Oktober 2008 zum Flugplanwechsel erwartet.
Edelweiss Air soll als eigenständige Fluggesellschaft mit eigener Geschäftsleitung, eigener Flotte und eigener Crew weitergeführt werden. Die 1995 lancierte Marke "Edelweiss Air" wird weiter genutzt. Das bisherige Führungsteam und alle 240 Mitarbeitenden von Edelweiss Air stellen auch weiterhin den Erfolg und die Qualität der Fluggesellschaft sicher. Karl Kistler wird damit seine Funktion als Geschäftsführer der Edelweiss Air beibehalten. Edelweiss Air betreibt auch künftig die drei Airbus 320-Kurzstreckenflugzeuge sowie das Airbus 330-200 Langstreckenflugzeug.
Die Partnerschaft steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.
Quelle: Swiss und Kuoni, Zürich
Mob05_02.02008
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SIL-Prozess Flughafen Zürich: Bericht über Optimierungen liegt vor
Die fachlichen Grundlagen für die weitere politische Diskussion über den künftigen Betrieb am Flughafen Zürich liegen vor. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat heute den Bericht mit den Ergebnissen aus der Optimierung der Betriebsvarianten vorgestellt. Die Kantone erhalten nun Gelegenheit, ihre Positionen für das Koordinationsgespräch 3 von Anfang April zu definieren.
Auf 19 Varianten waren die Fachleute von Bund, Kanton Zürich und der Flughafen Zürich AG (Unique) gekommen, als sie im Rahmen des SIL-Prozesses alle technisch möglichen Betriebsformen für den Flughafen Zürich zusammengestellt hatten. Im letzten Sommer fand zu den Betriebsvarianten eine erste politische Diskussion mit den Nachbarkantonen statt. Gestützt auf deren Stellungnahmen und mit Blick auf seine eigenen luftfahrtpolitischen Grundsätze formulierte der Bund damals vier Grundsätze für die weiteren Arbeiten im SIL-Prozess:
- 1. Auf dem bestehenden Pistensystem ist zu prüfen, ob auf der Grundlage von Variante E und mit Elementen der Varianten A und B eine optimierte Lösung gefunden werden kann. Die Variante E entspricht dem heutigen Betriebsregime, Variante A widerspiegelt den Betrieb aus dem Jahr 2000 mit weit gehender Nordausrichtung, und die Variante B enthält ergänzend den gekröpften Nordanflug.
- 2. Pistensysteme mit Pistenverlängerungen sind eine denkbare Option für die künftige Flughafenentwicklung. Im Vordergrund stehen Varianten mit einer Kombination von Nord- und Ostkonzepten. Sie sollen weiterbearbeitet und optimiert werden.
- 3. Die Betriebsvarianten auf dem Parallelpistensystem werden vorläufig nicht weiterbearbeitet. Die Auswirkungen der raumplanerischen Sicherung einer Betriebsvariante mit Parallelpistensystem, welche auf Ost- und Nordkonzepten basiert, sind jedoch vertieft zu prüfen.
- 4. Allenfalls wird der Bund aufgrund der vertieften Analyse den Kreis der weiterzubearbeitenden Varianten noch anpassen.
Inzwischen liegen die Ergebnisse dieser Optimierungsarbeiten vor. Daran beteiligt waren wiederum die Fachleute des BAZL, des Kantons und des Flughafens Zürich. Bei der Optimierung ging es um den Ausgleich zwischen den Anforderungen an einen reibungslosen sowie sicheren Betrieb eines interkontinentalen Drehkreuzes und der Minimierung der Auswirkungen aus dem Flugverkehr auf die Bevölkerung respektive das Flughafenumfeld.
- Auf dem bestehenden Pistensystem sind die Varianten E optimiert und E DVO entstanden. Die Variante E optimiert hält die deutschen Sperrzeiten für den süddeutschen Luftraum nicht ein und setzt von 6 bis 21 Uhr in der Regel auf Nordbetrieb sowie ab 21 Uhr auf die mit vergleichsweise geringen Lärmauswirkungen verbundenen Ostanflüge. E DVO dagegen berücksichtigt die Sperrzeiten im süddeutschen Luftraum gemäss aktueller Durchführungsverordnung (DVO). Von 6 bis 7 Uhr enthält diese Variante als mögliche Option den gekröpften Nordanflug, soweit er die Verkehrsnachfrage ausreichend zu befriedigen vermag und sicher durchführbar ist. Langfristig kann der gekröpfte Nordanflug die Anforderungen an den Betrieb auf einem Interkontinentalflughafen aber nur erreichen, wenn er in Form eines Präzisionsverfahren (gestützt auf Satellitennavigation) zur Verfügung steht. Unabhängig davon noch pendent ist das Gesuch der Flughafen Zürich AG für die Einführung eines gekröpften Nordanflugs mit einem Endanflug nach Sicht. Der Entscheid des BAZL über dieses Gesuch dürfte im Verlauf des Frühjahres fallen.
Im Gegensatz zum heutigen Betrieb beinhalten sowohl E optimiert als auch E DVO bei Nebel- und Bisenlagen Starts nach Süden geradeaus, jedoch ausschliesslich in Verspätungssituationen. Zudem ist für beide Varianten vorgesehen, dass bei der seltenen Situation von starkem Nordostwind Landungen aus Sicherheitsgründen von Süden erfolgen. Gesamthaft dürften diese beiden Konzepte zu weniger als 5 Prozent der Betriebszeit zur Anwendung kommen.
- Beim System mit verlängerten Pisten hat aus den Arbeiten die Variante J optimiert resultiert. Sie enthält eine Kombination von Nord- und Ostbetrieb. Während den Anflugwellen sind in der Regel Landungen von Norden vorgesehen, während den Abflugwellen Landungen von Osten. Im Vergleich zur ursprünglichen Variante J ist in der optimierten Version die Phase mit Landungen aus Osten über den Mittag flexibler gehalten, um allfälligen künftigen Verschiebungen zwischen Anflug- und Startsequenzen entsprechen zu können. So ist zwischen 10 und 16 Uhr eine mehrstündige Phase mit Ostlandungen vorgesehen; in der Variante J waren die Ostanflüge fix auf die Zeit von 10 bis 14 Uhr festgelegt. Die in den Varianten E optimiert und E DVO enthaltenen Starts Richtung Süden bei Nebel- und Bisenlagen sowie die Landungen von Süden bei starkem Nordostwind finden sich auch in der Variante J optimiert wieder.
Keine Alternative weist J optimiert während den deutschen Sperrzeiten morgens und abends aus. Damit ist die Variante nicht mit der DVO kompatibel. Eine Pistenverlängerung ist erst in Betracht zu ziehen, wenn sich mit Deutschland eine neue Vereinbarung für die Nutzung des süddeutschen Luftraumes im Zusammenhang mit dem Betrieb am Flughafen Zürich finden lässt. Diesbezüglich laufen die Bemühungen zwischen den beiden Staaten weiter.
- Bei der Optimierung der Flugrouten stellte sich heraus, dass aus flugtechnischen Gründen kaum Spielraum für Anpassungen an den Anflugwegen besteht. Bei den Abflügen hingegen ist es gelungen, einige Verschiebungen zu ermöglichen. So wurde es unter anderem möglich, die Region Wil (SG) und teilweise auch das Surbtal (AG) zu entlasten.
Parallelpistensystem raumplanerisch sichern?
Die zu Beginn des SIL-Prozesses erstellte Prognose über die Entwicklung der Zivilluftfahrt in der Schweiz hatte aufgezeigt, dass am Flughafen Zürich langfristig einzig Betriebsvarianten mit Parallelpisten in der Lage wären, die zu erwartende Verkehrsnachfrage abdecken zu können. Derzeit steht für den Bund ein Parallelpistensystem nicht im Vordergrund. Um diese Option für die langfristige Zukunft in 20 bis 30 Jahren dennoch zu bewahren, besteht die Möglichkeit, die für ein Parallelpistensystem erforderliche Fläche im SIL zu reservieren und dadurch von anderen Nutzungen (Einzonungen) freizuhalten. Eine solche Massnahme hätte rein präventiven Charakter und würde noch keinen Grundsatzentscheid zugunsten eines Betriebssystems mit Parallelpisten darstellen.
Um die erforderliche Grundlage für einen Beschluss über die so genannte raumplanerische Sicherung eines Parallelpistensystems zu erhalten, hat der Bund mit zwei externen Gutachten die Auswirkungen abklären lassen. Beide Untersuchungen sind zum Schluss gekommen, dass aus übergeordneter und langfristiger Sicht ein solcher Schritt zu empfehlen ist. Einerseits, so die Meinung der Gutachter, liessen sich durch die raumplanerische Sicherung für ein Parallelpistensystem potenzielle Konflikte mit allfälligen anderen Nutzungsarten vermeiden und der Spielraum für eine der Nachfrage entsprechende Entwicklung des Flughafens Zürich erhalten. Anderseits haben die Untersuchungen gezeigt, dass die Auswirkungen einer raumplanerischen Sicherung gesamthaft als eher gering einzustufen wären.
Die Massnahme hätte zur Folge, dass die Städte Kloten und Bülach sowie die Gemeinden Winkel und Neerach in den betroffenen Gebieten keine zusätzlichen Nutzungsreserven mehr für Wohnzwecke bereitstellen könnten. Die raumplanerische Sicherung eines Parallelpistensystems hätte dagegen keine Konsequenzen für bereits bestehende Wohnnutzungsreserven. Weiter müsste der Bund vorsorglich für den Fall einer Realisierung der Parallelpiste einen Ersatzstandort für den Waffenplatz Kloten-Bülach suchen.
Abschluss 2010 geplant
Mit dem Bericht zu den Optimierungsarbeiten verfügen die Kantone nun über die Grundlage, um ihre Haltung für das Koordinationsgespräch 3 zu definieren. Dieses findet am 3. April statt. Dabei wird es darum gehen, die Übereinstimmungen und Differenzen zwischen den Teilnehmenden zu den optimierten Betriebsvarianten und zur Frage der raumplanerischen Sicherung eines Parallelpistensystems festzustellen. Im Anschluss an das Koordinationsgespräch wird der Bund nach Rücksprache mit dem Kanton Zürich und der Flughafen Zürich AG entscheiden, welche Betriebsvarianten als Grundlage für die weiteren Arbeiten im SIL-Prozess dienen sollen und ob er die raumplanerische Sicherung einer Parallelpiste weiterverfolgen will. Auf dieser Basis erstellt das BAZL dann den Entwurf für das Objektblatt zum Flughafen Zürich, das 2009 gemeinsam mit den Richtplänen der Kantone Zürich, Aargau und Schaffhausen in die in öffentliche Mitwirkung gehen soll. Aufgrund der zeitlichen Abstimmung zwischen Sachplan und Richtplänen ist der abschliessende Entscheid des Bundesrates über die Dokumente im Verlauf des Jahres 2010 zu erwarten.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
Mob04_02.2008
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11'000 neue Schweizer Bücher im Jahr 2007
Im vergangenen Jahr brachten die Schweizer Verlage mehr als 11'000 neue Werke auf den Markt. Dies geht aus der Jahresstatistik der Schweizerischen Nationalbibliothek über die Schweizer Buchproduktion hervor.
2007 verzeichnete die Schweizerische Nationalbibliothek 11'410 neue, von Schweizer Verlagen produzierte und in die Nationalbibliografie "Das Schweizer Buch" aufgenommene Titel. Verglichen mit 2006 (11'875 Titel) ist dies ein leichter Rückgang von 4 %. Der Blick auf die einzelnen Sprachen zeigt einen Rückgang von 2 % der neuen Titel auf Deutsch (6'631 Neuerscheinungen) und auf Italienisch (361), einen starken Rückgang von 48 % der rätoromanischen (21) und von 29 % (663) der mehrsprachigen Neuerscheinungen und schliesslich von 10 % (1225) der englischen Titel. Die einzige Zunahme war bei den französischen Titeln zu verzeichnen, sie betrug 6 % (2'509).
Gesamthaft über alle Sprachen betrachtet, stammen 1'983 neue Titel aus den Bereichen Belletristik (-1 %), Musikalien 1'076 Titel (-7 %), Kunst 1'019 Titel (-9 %) und Recht, 949 Titel (-3 %). Es folgen die Religion mit 948 Titeln (+14 %), die Sprachen mit 467 Titeln (-22 %), die Technik mit 446 Titeln (+9 %), die Geografie mit 412 Titeln (-15 %) und schliesslich die Geschichte mit 409 Titeln (-9 %).
Der Anteil der Übersetzungen ging um 8 % (937) zurück. 410 Titel wurden aus dem Englischen übersetzt (-12 %), 200 aus dem Deutschen (-18 %) und 157 aus dem Französischen (-1 %). Für Schweizer Verlage wurden Bücher aus 31 Sprachen in eine unserer Landessprachen übersetzt (2006: 28 Sprachen).
Die schweizerische Buchproduktion bewegt sich seit einigen Jahren zwischen 10'000 und 12'000 Titeln pro Jahr. 2003 verzeichnete die Schweizerische Nationalbibliothek 10`376 neue Titel, 11`061 im Jahr 2004, 10`128 im Jahr 2005 und 11'875 im Jahr 2006.
Quelle: Schweizerische Nationalbibliothek (NB), Bern
Mob03_02.2008
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Flugplatz Payerne: BAZL erteilt Baubewilligung für BFU-Gebäude
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Baubewilligung für den Neubau des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) auf dem Flugplatz Payerne erteilt. Der Hangar soll auch das Projekt Solar Impuls beherbergen.
Im Rahmen des Konzeptteils des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) hat der Bundesrat das Ziel formuliert, den Militärflugplatz Payerne für die Zivilluftfahrt zu öffnen. Aus einem reinen Militärflugplatz soll ein Militärflugplatz mit ziviler Mitbenützung werden. Am 7. Dezember 2007 hat die Landesregierung mit der Zustimmung zum SIL-Objektblatt den generellen Rahmen für die Nutzung des Flugplatzes Payerne festgelegt.
Anfangs 2008 erteilte das BAZL eine Teil-Baubewilligung für den Neubau des BFU. Der Entscheid erlaubte es mit den Vorbereitungsarbeiten zu beginnen. Mit der Baubewilligung des BAZL kann der Bauherr, das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), nun den Neubau auf dem Flugplatz Payerne realisieren. Um Verzögerungen beim Projekt auszuschliessen, hat das BAZL möglichen Beschwerden die aufschiebende Wirkung entzogen.
Die Entscheide über das Betriebsreglement, das die operationellen Belange des Flugplatzes regelt, sowie die Baubewilligung für das Vorfeld (Plangenehmigung) und die Gebäude für die Gesellschaft Speedwings sollten in den nächsten Monaten fallen.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Bern
Mob02_02.2008
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SBB investiert 137 Mio. Franken in die Modernisierung von 236 EuroCity-Wagen
Die SBB modernisiert ihre 236 Wagen des Typs EuroCity (EC), die heute primär im internationalen Verkehr zum Einsatz kommen. Die sanierten Wagen sollen ab 2009 im Fernverkehr innerhalb der Schweiz eingesetzt werden und ältere unklimatisierte Wagen ersetzen. Für das Modernisierungsprogramm hat der SBB Verwaltungsrat Investitionen in der Höhe von 137 Mio. Franken bewilligt.
Heute wird ein grosser Teil des internationalen Bahnverkehrs der SBB mit den insgesamt 236 Wagen der EuroCity-Flotte geführt. Diese mit einer Lokomotive bespannten Züge werden im internationalen Fernverkehr in den nächsten Jahren schrittweise durch mehrstromfähige Neigezüge abgelöst. Gleichzeitig besteht der Bedarf, im nationalen Fernverkehr ältere, nicht klimatisierte Wagen zu ersetzen.
Der Verwaltungsrat der SBB hat an seiner jüngsten Sitzung ein Modernisierungsprogramm für die EuroCity-Flotte beschlossen und Investitionen in der Höhe von 137 Mio. Franken bewilligt. Die modernisierten Wagen sollen künftig vorwiegend im Fernverkehr in der Schweiz zum Einsatz kommen und dort ältere, unklimatisierte Fahrzeuge
ersetzen.
Insgesamt umfasst die EuroCity-Flotte 154 Zweitklasse- und 70 Erstklassewagen. Hinzu kommen zwölf Panoramawagen. Die 236 Fahrzeuge werden revidiert und für Hochgeschwindigkeitsverkehr und für die Verpendelung aufgerüstet. Zudem werden alle Wagen mit Steckdosen für Handy- und Laptopnutzung der Kunden ausgerüstet.
Sämtliche Wagen erhalten geschlossene Toilettensysteme. Überdies werden die Wagen entsprechend dem geltenden Behindertengleichstellungsgesetz umgebaut und behindertenfreundlich gestaltet. Schliesslich erhalten die EuroCity-Wagen ein neues Erscheinungsbild und werden dem Design angepasst, das auch das übrige im Fernverkehr in der Schweiz eingesetzte SBB Rollmaterial kennzeichnet.
Die Arbeiten werden im SBB Industriewerk in Olten ausgeführt. Die ersten modernisierten
Fahrzeuge kommen ab Anfang 2009 zum Einsatz.
Quelle: SBB, Bern
Mob01_02.2008
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