| Archivorganisation August 2008
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
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Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
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Mob21_08.2008 - Luftverkehr: EU-Expertenteam hat verschiedene Schweizer Flughäfen besucht
Mob20_08.2008 - Strassentransport: Erhöhung: ASTAG hat Beschwerde eingereicht
Mob19_08.2008 - Strassentransport: Kompromiss: ASTAG weiterhin gesprächsbereit
Mob18_08.2008 - Strassentransport: Dieselpreise: Kein Aufatmen für Transportunternehmen
Mob17_08.2008 - Hafenwirtschaft: HHLA: Hightech-Containerbrücken für den Burchardkai
Mob16_08.2008 - Strassenverkehr: Start der KorridorVignette auf der A14 Rheintal/Walgau Autobahn (im Blickpunkt 5)
Mob15_08.2008 - Automobile: Darf es ein bisschen mehr Wissen zum Thema «Corvette» sein? (im Blickpunkt rechts)
Mob14_08.2008 - Automobile: Corvette ZR1: Der Preis für die exklusivste Corvette aller Zeiten ist bekannt (im Blickpunkt links)
Mob13_08.2008 - Fachmessen: Aus transport fribourg und suissetransport wird neu die «transportCH» (Veranstaltungen)
Mob12_08.2008 - Fachmessen: InnoTrans 2008: Business-Plattform für Innovationen aus aller Welt (Veranstaltungen)
Mob11_08.2008 - Wirtschaftslage: Produzenten- und Importpreisindex im Juli 2008 - Weiterhin steigend (im Blickpunkt 2)
Mob10_08.2008 - Schiffsverkehr: Gasbetriebene Fahrgastschiffe derzeit in der Schweiz nicht zulässig (im Blickpunkt 3)
Mob09_08.2008 - Schiffsverkehr: Bundesamt auf dem falschen Dampfer … (im Blickpunkt 3)
Mob08_08.2008 - Luftverkehr: BAZL bewilligt Lufträume für Trainingsflüge der Luftwaffe mit PC-21-Flugzeugen (im Blickpunkt 4)
Mob07_08.2008 - Schienenverkehr: ETCS: Einführung auf Schweizer Normalspurnetz wird vorbereitet (im Blickpunkt 5)
Mob06_08.2008 - Bildergalerie: Bilder vom Jubiläumsfest des Fahrzeugbauer "Lanz+Marti Sursee" am 08.08.08 in Luzern (B.g.)
Mob05_08.2008 - Bildergalerie: Die Präsentation vom 05.08.08 der IAA-Vorschau von Krone ist dazugekommen. (Bildergalerie)
Mob04_08.2008 - Personenwagen-Markt: Neu statistische Angaben zu den verschiedenen Segmenten des PW-Marktes (Blickp. 2)
Mob03_08.2008 - Kombinierter Verkehr: Erstes Halbjahr 2008 - Verhaltenes Wachstum im kombinierten Verkehr (im Blickpunkt 3)
Mob02_08.2008 - Berufsbildung: 632 neue Erfolgsstories in der Welt des Verkehrs (im Blickpunkt 4)
Mob01_08.2008 - Navigation: Verzeichnismedienpreis in Gold für Ö-NAVI (im Blickpunkt 5)
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Evaluation im Bereich Flughäfen: Expertenteam hat verschiedene Schweizer Flughäfen besucht
Mit dem Besuch von Flughafen-Experten ist diese Woche das Schengen-Evaluationsverfahren an verschiedenen Schweizer Flughäfen fortgesetzt worden. Von Montag bis Freitag prüften Experten aus anderen Schengen-Staaten sowie der EU (Ratssekretariat und Kommission), ob die Schweiz die für die Flughäfen relevanten Schengener Bestimmungen korrekt umgesetzt hat.
Die Experten überprüften die Abläufe bei den Grenzkontrollen sowie die dazu zu errichtenden Einrichtungen. Schengen erfordert eine Trennung der Passagierströme zwischen Schengen-externen und Schengen-internen Flügen. Bei Flügen nach und aus Nicht-Schengen-Staaten sind systematische Personenkontrollen durchzuführen, wogegen bei Schengen-internen Flügen keine Personenkontrollen mehr durchzuführen sind. Weiter untersuchten sie etwa Abläufe und Infrastruktur im ausländerrechtlichen Bereich, die Visumsausstellung an den Flughäfen sowie die Umsetzung der neu einzuführenden "carrier sanctions" (Sanktionen gegen Lufttransportunternehmen, die Ausländern die rechtswidrige Ein- oder Ausreise erleichtern oder vorbereiten helfen).
Nächste Woche wird die Evaluation des Betriebs des Schengener Informationssystem SIS stattfinden. Hat die Schweiz die Evaluationen in allen Bereichen bestanden, wird der Rat der EU die Inkraftsetzung des Schengen-Besitzstandes und damit den Zeitpunkt des Beginns der operativen Zusammenarbeit festlegen. Ziel der Schweiz ist die Aufnahme der operativen Beteiligung an Schengen/Dublin noch vor Jahresende. Die Abschaffung der Personenkontrollen auf Binnenflügen an den Flughäfen soll nach Vorstellung des Bundesrates jedoch erst auf das Datum des nächstfolgenden Flugplanwechsels (29. März 2009) erfolgen, um unnötige Geschäfts- und Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Der Entscheid über die Inkraftsetzungsmodalitäten liegt beim Rat der EU.
Was ist bisher geschehen?
Im Rahmen des Evaluationsverfahrens haben bisher drei Expertenteams die Schweiz besucht. Vom 10. bis 13. März 2008 prüften Datenschutzexperten, ob die Schweiz die Schengener Datenschutz-Bestimmungen korrekt umgesetzt hat. Ihr Evaluationsbericht wurde am 29. April 2008 in der Arbeitsgruppe des Rates SCH-EVAL positiv aufgenommen. Der Ministerrat hat sich Anfang Juni mit dem Bericht befasst und auf dessen Basis die notwendigen Beschlüsse gefasst, welche der Schweiz Zugang zu den SIS-Daten geben. Seit dem 14. August ist die Schengenfahndung in der Schweiz in Betrieb.
Vom 14. bis 18. April prüften zudem Polizeiexperten, ob die Schweiz die Schengener-Bestimmungen im Bereich Polizeikooperation korrekt umgesetzt hat. Der Evaluationsbericht wurde in der Arbeitsgruppe des Rates SCH-EVAL am 17. Juli 2008 verabschiedet.
Vom 5. bis 9. Mai besuchten Experten die Schweizer Vertretungen in Moskau und Istanbul. Gegenstand ihres Besuchs waren die Schengener Anforderungen im Bereich der Visumsvergabe. Der Bericht der Experten wurde ebenfalls am 17. Juli 2008 von der Ratsarbeitsgruppe SCH-Eval verabschiedet.
Quelle: Bundesamt für Justiz
Mob21_08.2008
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LSVA-Erhöhung: ASTAG hat Beschwerde eingereicht
Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG hat seine Beschwerde gegen die LSVA-Erhöhung beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Darin wird unter anderem gerügt, dass der Bund bei seinen neuesten Berechnungen der externen Kosten willkürlich gewisse Kostenstellen nach oben korrigiert hat. Völlig unhaltbar sind insbesondere die verwendeten Ansätze für CO2-Emissionen sowie die Integration von Staukosten, die aus volkswirtschaftlicher Sicht gar nicht externe Kosten sind.
Fristgemäss hat der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG mit einer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen die neueste Erhöhung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) von anfangs Jahr geklagt. Unter anderem wird geltend gemacht, dass in den neuesten Berechnungen der externen Kosten durch den Bund willkürlich gewisse Kostenstellen nach oben korrigiert worden sind. So macht ein neues Kurzgutachten, das von international renommierten Experten verfasst wurde, unmissverständlich klar, dass die in der Transportkostenrechnung (TRAKOS) verwendeten Ansätze für CO2-Emissionen massiv überhöht sind. Zudem werden auch Staukosten mitverrechnet, die nach dem allgemein gültigen Stand der wissenschaftlichen Diskussion aus volkswirtschaftlicher Sicht nicht in dieser Form als externe Kosten betrachtet werden können. Sie werden von den Betroffenen internalisiert.
Ein weiteres Gutachten widerspricht ferner der von der Oberzolldirektion (OZD) und den Bundesstellen angeführten Behauptung, dass sich die Abgaben im internationalen Vergleich im unteren Rahmen bewegten. Dieselben Fachleute, die für die deutsche Bundesregierung unlängst die sogenannte Wegekostenrichtlinie ausgearbeitet bzw. umgesetzt und damit den Zorn des deutschen Transportgewerbes auf sich gezogen haben, kommen für die Schweiz zum Schluss, dass die Gesamtabgabenlast hierzulande bereits vor der Erhöhung 2008 sehr hoch gewesen ist. Eine zusätzliche Verteuerung der LSVA-Tarife lasse sich deshalb nicht mehr rechtfertigen.
Gleichzeitig hat der Verwaltungsausschuss der ASTAG heute nochmals bekräftigt, dass es für die Zukunft insbesondere auch mehr Investitionssicherheit für das Transportgewerbe braucht. Nur so kann verhindert werden, dass moderne Fahrzeuge nicht plötzlich durch unvorhersehbare, finanzpolitisch motivierte Entscheide der Behörden abklassiert werden und dadurch Unternehmenskapital vernichtet wird.
Quelle: ASTAG
Mob20_08.2008
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LSVA-Kompromiss: ASTAG weiterhin gesprächsbereit
Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG erachtet es als positiv, dass Bundesrat Merz weiterhin am LSVA-Kompromiss festhält. Nach Auffassung der ASTAG geht es vor allem noch darum, die Termine für das gemeinsam vereinbarte Vorgehen verbindlich festzulegen. Sobald der Bundesrat die Abklassierung bis Ende 2011 hinausgeschoben und ein klares Bekenntnis zur Schaffung von mehr Investitionssicherheit abgegeben hat, wird die ASTAG die Einsprachen gegen die LSVA-Erhöhung 2008 zurückziehen.
Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG begrüsst die heutige Zusicherung von Bundesrat Hans-Rudolf Merz, wonach er betreffend der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) weiterhin an seinem Kompromissvorschlag festhalten will. Nach wie vor ist der Finanzminister bereit, die Abklassierung von Fahrzeugen der EURO-Norm 3 vom 1. Januar 2009 bis Ende 2011 nochmals hinauszuschieben. Dadurch könnte verhindert werden, dass rund 40 Prozent der Schweizer Fahrzeugflotte massiv an Wert verliert und viele Transportunternehmen unvorhersehbare Verluste erleiden. Im Gegenzug hat die ASTAG bisher auf Protestaktionen gegen die drückende Gesamtabgabenlast verzichtet und ist auch bereit, die hängigen Einsprachen gegen die LSVA-Erhöhung 2008 zurückzuziehen.
Gemeinsames Vorgehen festlegen
Aus Sicht der ASTAG geht es nun in erster Linie darum, ein gemeinsames Vorgehen festzulegen und verbindliche Termine miteinander abzustimmen. Sobald der Entscheid zur Abklassierung sowie die verbindliche Zusage zur Schaffung von mehr Investitionssicherheit vorliegen, ist der Zeitpunkt für einen Rückzug der LSVA-Einsprachen gekommen. Unter diesen Voraussetzungen könnte sich die ASTAG im Gegenzug auch vorstellen, dass Zentralpräsident Adrian Amstutz seine Motion zurückzieht, zumal der Bundesrat mit einer Revision der Schwerverkehrsabgabeverordnung in Eigenregie und rasch die notwendige Investitionssicherheit schaffen kann.
Quelle: ASTAG
Mob19_08.2008
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Dieselpreise: Kein Aufatmen für Transportunternehmen
Für den Strassentransport sind die Dieselpreise, welche sich nach wie vor auf hohem Niveau befinden, weiterhin ein gravierendes Problem. Seit anfangs Jahr sind die Treibstoffpreise um 17 Prozent gestiegen, im Vorjahresvergleich sogar um fast 30 Prozent. Insbesondere kleinere und mittlere Betriebe haben Liquiditätsprobleme oder zehren teilweise sogar bereits von ihren Reserven. Eine Entspannung bei den Transportpreisen ist deshalb nicht in Sicht.
Aufgrund der Dieselpreise, die seit anfangs Jahr von durchschnittlich CHF 1.94 (inkl. MwSt) auf CHF 2.28 gestiegen sind (Quelle BFS, Stand Ende Juli 2008), stehen die Schweizer Transportunternehmen weiterhin massiv unter Druck. Noch nie zuvor war die Gesamtabgabenlast derart drückend wie 2008. Inzwischen sind die Ölpreise nach der Rekordjagd der letzten Monate zwar wieder leicht gesunken. Im Vergleich mit dem vorherigen Anstieg ist der derzeitige Rückgang jedoch marginal. Zudem muss angesichts der geopolitischen Lage und im Zuge von spekulativen Geschäften schon kurzfristig wieder mit einer Fortsetzung des Preisrallys gerechnet werden.
Keine Entspannung bei den Transportpreisen
Zahlreiche Transportunternehmen kämpfen mit massiv höheren Kosten und sinkenden Margen. Insbesondere kleinere und mittlere Betriebe haben Liquiditätsprobleme oder zehren teilweise sogar bereits von ihren Reserven. Eine Entspannung bei den Transportpreisen ist deshalb nicht in Sicht. Aufgrund der hohen Teuerungsrate rechnet die ASTAG zudem mittelfristig sogar mit deutlich höheren Transportpreisen.
Quelle: ASTAG
Mob18_08.2008
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HHLA: Hightech-Containerbrücken für den Burchardkai
Am 28. August 2008, abends, ist die erste von fünf neuen Hightech-Containerbrücken am HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) eingetroffen. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) realisiert damit einen weiteren wichtigen Schritt in ihrem engagierten Ausbauprogramm.
Die erste von insgesamt fünf Twin-Forty-Containerbrücken hat am 28. August 2008 auf dem Transportschiff „Zhenhua No. 17“ den HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) erreicht. Vier weitere Containerbrücken liefert der chinesische Stahlbaukonzern ZPMC voraussichtlich am 9. September 2008 aus. Die HHLA setzt mit den Twin-Forty-Containerbrücken erstmals in Europa eine noch leistungsfähigere Umschlagtechnologie ein: Die sogenannten Tandembrücken können mit einer Bewegung zugleich zwei 40-Fuß-Container laden oder löschen.
Jede dieser Tandembrücken hat bei einer Höhe von 83,5 Metern und einer wasserseitigen Auslegerlänge von 67,5 Metern ein Eigengewicht von 2.250 Tonnen. Im Tandembetrieb, wenn die Hightech-Brücken zwei 40-Fuß-Container gleichzeitig mit ihren beiden Greifgeräten – den Spreadern – bewegen, können sie bis zu 125 Tonnen Last heben. Mit dem Einsatz dieser innovativen Technologie erreicht der HHLA Container Terminal Burchardkai eine Steigerung seiner wasserseitigen Umschlagkapazität bei unveränderter Kaimauerlänge.
„Die neuen Tandembrücken am Burchardkai sind ein weiterer wichtiger Baustein im Rahmen unseres Ausbauprogramms, mit dem wir die Kapazitäten der HHLA Container Terminals im Hamburger Hafen auf über 12 Millionen Standardcontainer im Jahr 2012 steigern werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters. „Für den Erfolg dieses Ausbauprogramms ist die konsequente Realisierung flankierender öffentlicher Infrastrukturinvestitionen eine unabdingbare Voraussetzung. Dazu zählen neben der Fahrrinnenanpassung der Unterelbe insbesondere der Bau der Hafenquerspange sowie die zügige und vollständige Umsetzung des Infrastrukturprogramms für den Hamburger Hafen durch die Hamburg Port Authority und den Hamburger Senat.“
In den nächsten Monaten werden die fünf neuen Brücken schrittweise in Betrieb genommen. Damit sind dann insgesamt 27 Containerbrücken am Burchardkai im Einsatz. Parallel zu der Baustelle am Liegeplatz 2 wird bei gleichzeitiger Vollauslastung des Terminals der Aufbau von kompakten automatischen Blocklagern weiter vorangetrieben.
Neben der Hightech-Ausstattung des verstärkten Liegeplatzes 2 am CTB wurden im Jahr 2008 wichtige Schritte des HHLA-Ausbauprogramms umgesetzt. So nahm der HHLA Container Terminal Tollerort (CTT) ein neues Leercontainerlager und einen neuen Containerbahnhof in Betrieb. Damit können auf allen HHLA-Terminals 700 Meter lange Ganzzüge abgefertigt werden. Im polnischen Wroclaw (Breslau) wurde der erweiterte und modernisierte Bahnterminal der HHLA-Tochter Polzug eröffnet, der auf die Anforderungen des expandierenden Wirtschaftsstandorts für Unterhaltungselektronik und Automobilindustrie ausgerichtet ist.
Insgesamt wird die HHLA im Zeitraum 2008 bis 2012 rund 1,5 Milliarden Euro in ihre Umschlagkapazitäten, ihr Hinterlandnetzwerk sowie ihre Logistikaktivitäten investieren.
Über die HHLA
Die Hamburger Hafen und Logistik AG ist einer der führenden Hafenlogistik-Konzerne in der europäischen Nordrange. Mit ihren Segmenten Container, Intermodal und Logistik ist die HHLA vertikal entlang der Transportkette aufgestellt. Effiziente Containerterminals, leistungsstarke Transportsysteme und umfassende Logistikdienstleistungen bilden ein komplettes Netzwerk zwischen Überseehafen und europäischem Hinterland.
Quelle: HHLA
Mob17_08.2008
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Start der KorridorVignette auf der A14 Rheintal/Walgau Autobahn
"Mit 1. September 2008, 00:00 Uhr startet - nach rund einem Jahr intensiver Projektarbeit - der Verkauf der KorridorVignette. Damit führen wir rechtzeitig vor der kommenden Herbst- bzw. Wintersaison ein maßgeschneidertes Vignettenprodukt ein, mit dem Ziel den Ausweichverkehr durch den Großraum Bregenz zu reduzieren", teilte Mag. Walter Riepler, Geschäftsführer der ASFINAG Maut Service GmbH heute in Begrenz der Presse mit. Das neue Vignettenprodukt gilt für alle ein- und zweispurigen Kraftfahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht bis einschließlich 3,5 t (dazu zählen Pkw, leichte Wohnmobile und Motorräder).
Die KorridorVignette wird auf diesem Streckenabschnitt aufgrund einer geografischen Besonderheiten eingeführt: Die besonders nahen Grenzen zu Deutschland und zur Schweiz führen zu einem "Korridor" zwischen diesen beiden Staaten. Da der derzeit nur mit einer Tunnelröhre ausgebaute Pfändertunnel auf dem hochrangigen Straßennetz derzeit noch ein verkehrliches Nadelöhr darstellt, weichen viele Autofahrer auf das untergeordnete Straßennetz aus. Durch die Einführung der KorridorVignette soll der Großraum Bregenz vom Verkehr entlastet werden.
Walter Riepler betont: "Bei der KorridorVignette handelt es sich um eine zeitlich befristete Produktvariante. Mit der Fertigstellung der zweiten Röhre des Pfändertunnels und der anschließenden Generalsanierung der Bestandsröhre wird diese Sonderlösung wieder enden, da dann das in den vergangenen Jahren stark gestiegene Verkehrsaufkommen mittels eines modernen zweiröhrigen Tunnelsystems besser bewältigt werden wird. Dies wird voraussichtlich im Jahr 2013 der Fall sein."
Die Tunnelausbauarbeiten für den Pfändertunnel sind bereits voll im Gange. Bis der Tunnelausbau beendet sein wird, wird den Autofahrern eine speziell für diesen Streckenabschnitt zugeschnittene Alternative zu den bereits bestehenden Vignettenprodukten angeboten, damit der Anreiz minimiert wird, auf das untergeordnete Straßennetz auszuweichen.
Eine begleitende Studie hinsichtlich wirtschaftlicher und verkehrlicher Auswirkungen ist ebenfalls schon im Laufen, um die regionalen und finanziellen Auswirkungen bestmöglich abschätzen zu können. Sollte die KorridorVignette eine dauerhafte und wesentliche Mehrbelastung für die angrenzenden Gemeinden bringen, würde die KorridorVignette vorzeitig vom Markt genommen werden.
Gültigkeit und Tarife
Die KorridorVignette ist 24 h ab dem Ausstellungszeitpunkt gültig und berechtigt alle Kraftfahrzeuge bis einschließlich 3,5 t hzG (Pkw, leichte Wohnmobile und Motorräder) zum Befahren der A14 Rheintal/Walgau Autobahn zwischen der deutschen Staatsgrenze und der Anschlussstelle Hohenems (Exit 23). Sie kostet pro Fahrtrichtung EUR 2,00 (inkl. USt.), für beide Fahrtrichtungen somit EUR 4,00 (inkl. USt.).
Handhabung der KorridorVignette
Die KorridorVignette ist im Kraftfahrzeug mitzuführen, wird jedoch nicht auf die Windschutzscheibe aufgeklebt. Bei mehrspurigen Fahrzeugen (z.B. Pkw) ist die KorridorVignette von außen leicht sicht- und kontrollierbar im Fahrzeuginneren hinter der Windschutzscheibe zu hinterlegen (ähnlich einem Parkticket).
Motorradfahrer müssen die KorridorVignette bei der Fahrt mitführen und bei einer Mautkontrolle auf Verlangen vorweisen können. Alle anderen Vignettenarten sind auf diesem Streckenabschnitt natürlich weiterhin gültig. Mit einer gültigen und am Fahrzeug richtig aufgeklebten Jahres-, 2-Monats- oder 10-Tages-Vignette benötigt man selbstverständlich keine zusätzliche KorridorVignette.
Überprüfung der Einhaltung der Vignettenpflicht
Die Einhaltung der Vignettenpflicht wird, wie bei allen anderen Vignettenarten, durch die ASFINAG Mautaufsichtsorgane und durch die Exekutive gemäß Bundesstraßen-Mautgesetz und Mautordnung kontrolliert. Bei Verstößen erfolgt vor Ort die Aufforderung zur Zahlung einer Ersatzmaut (Euro 120,- für Pkw/Wohnmobile bzw. Euro 65,- für Motorräder). Wird die Ersatzmaut nicht entrichtet, kommt es zur Anzeige bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (der Strafrahmen liegt dann zwischen mind. Euro 300,- bis max. Euro 3.000,-).
Verkauf der KorridorVignette
Der Verkauf der KorridorVignette erfolgt am Beginn und am Ende des Korridors über Automaten, die direkt vom Fahrzeug aus bedient werden können.
Automaten stehen jeweils am Beginn und am Ende des Korridors zur Verfügung und können direkt vom Fahrzeug aus bedient werden:
- 5 Stück am Grenzübergang Hörbranz (am ehemaligen Zollamtsplatz)
3 Stück am Gelände der Autobahnmeisterei Hohenems (Exit 23)
- Bezahlung ist möglich
- mit Bargeld (es gibt kein Wechselgeld, der Betrag ist genau
einzuwerfen, der Automat akzeptiert alle Euro-Münzen ab 10 Cent
aufwärts) bzw. auch
- mit gängigen Kredit- und Tankkarten
- Sprechverbindung zum ASFINAG Service Center für Hilfestellung ist
vorhanden (Hilfeknopf am Automat betätigen)
Vertriebsstellen (POS)
Zusätzlich zu den bestehenden Automaten ist die KorridorVignette auch bei diversen Vertriebsstellen erhältlich (vorwiegend Tankstellen und Raststätten), die auf den Zulaufstrecken im Bereich des Korridors liegen. Eine aktuelle Liste aller Vertriebspartner ist für unsere Kunden im Internet unter www.asfinag.at abrufbar.
Kosten
Die Projektkosten belaufen sich auf rund 2,5 Mio. Euro netto.
Alle Informationen rund um das Thema KorridorVignette finden unsere Kunden unter www.asfing.at. Alle offenen Fragen beantwortet auch unser ASFINAG Service Center rund um die Uhr unter +43 (0)800 400 12 400.
Quelle: ots
Mob16_08.2008
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Darf es ein bisschen mehr Wissen zum Thema «Corvette» sein?
 Die Corvette ist ein amerikanischer Sportwagen von General Motors in der inzwischen sechsten Generation. In Sachen Sportwagen ist die Corvette für Amerikaner mindestens ein so großer Mythos und eine Ikone wie für Deutschland der Porsche 911 oder für Italien der Ferrari. Als die erste Corvette 1953 produziert wurde, war sie der zweite rein amerikanische Sportwagen nach dem nicht sehr erfolgreichen Crosley Hotshot/Supersport. Früher wurde sie als Chevrolet Corvette angeboten. Die Corvette ist seit jeher ein Sportwagen mit einem sehr guten „Preis-Leistungs-Verhältnis“. In Europa läuft sie seit Einführung der 6. Generation im Jahre 2005 nur noch unter dem Markennamen Corvette, um sich deutlich von den Chevrolet-Fahrzeugen als Premiumprodukt abzusetzen. Dies geschah, da in Europa Fahrzeuge der koreanischen Marke Daewoo als Chevrolet verkauft werden, und diese nicht mit der Corvette in Zusammenhang stehen sollen. In Europa wird die Corvette vom europäischen Generalimporteur Kroymans vertrieben.
Weitere Informationen finden Sie hier > oder hier > oder auch hier >
Mob15_08.2008
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Corvette ZR1: Der Preis für die exklusivste Corvette aller Zeiten ist bekannt
· ZR1-Motor mit beispielloser Performance: 647 PS, 819 Nm
· Exklusives Fahrtraining für jeden Kunden in Paul Ricard (FR)
· Drei Jahre Garantie durch das offizielle Corvette Händlernetz
· Unverbindliche Preisempfehlung für die Schweiz: 187'990.- Franken
Für die Fans der amerikanischen Sportwagen-Ikone hat das Warten bald ein Ende: Im Herbst dieses Jahres treffen die ersten Corvette ZR1 in Europa und auch in der Schweiz ein. Der Preis für die stärkste und schnellste Corvette aller Zeiten ist jetzt bekannt: Der Super-Sportwagen wird in der Schweiz über das offizielle Corvette-Händlernetz für 187'990.- Franken angeboten. Damit knüpft die 647 PS starke und 330 km/h schnelle ZR1 an eines der herausragenden Merkmale an, wie sie bereits vom Coupé und Cabriolet der Corvette C6 und von der Corvette Z06 bekannt sind: ein konkurrenzloses Verhältnis von Preis, Kraft und Fahrleistungen.
Für zusätzliche Exklusivität sorgen bei der ZR1 nicht nur die geringen Stückzahlen. In diesem Jahr sind 50 Fahrzeuge für den europäischen Markt vorgesehen, wovon auch einige Fahrzeuge für die Schweiz reserviert sind.
Die Corvette ZR1 trägt ihre sportlichen Ambitionen wortwörtlich zur Schau: Durch ein transparentes Fenster in der sichtbaren Kohlenfaser-Struktur der Motorhaube ist der Blick frei auf den Hochleistungs-V8-Motor, Dach und Kotflügel sind ebenfalls aus Kohlenfaser-Verbundwerkstoffen gebaut, ein markanter Heckspoiler sorgt für zusätzlichen Abtrieb am Heck und die Leichtmetallfelgen sind mit Michelin Sport 2 ZP Hochleistungsreifen (285/30 x 19 vorne und 335/25 x 20 hinten) bestückt.
Der mit einem Kompressor aufgeladene 6,2 Liter V8-Motor leistet 476 kW (647 PS) und bringt es auf ein eindrückliches Drehmoment von 819 Nm. Damit schafft die Corvette ZR1 die 100 km/h Marke aus dem Stand in 3,6 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h. Mit einem Rundenrekord von 7.24,4 Minuten auf der berühmten Nordschleife des Nürburgrings zeigte der Supersportler bereits bei den Abstimmungstests, dass auch das Fahrwerk mit serienmässiger Magnetic Ride Control und Keramik-Bremsscheiben auf dem allerhöchsten Niveau steht, um diese Kraft effizient und sicher auf die Strasse umzusetzen.
Beim Antrieb der Corvette ZR1 handelt es sich um den stärksten Motor, den General Motors jemals für ein Serienfahrzeug produziert hat. Wie der 7.0 l V8-Motor der aktuellen Corvette Z06 wird auch der 6.2 l V8 für die ZR1 im GM Performance-Center in Wixom (Michigan) durch Spezialisten von Hand zusammengebaut.
In Ausstattung und Verarbeitung unterstreicht die ZR1 ebenfalls den hohen Standard, wie er heute von allen Corvette-Modellen bekannt ist. Ein von Hand verarbeitetes Leder-Interieur und das Satelliten-Navigationssystem zählen zur Serienausstattung. Die Werksgarantie beträgt drei Jahre oder 100'000 km.
Die Corvette ZR1-Kunden kommen beim Kauf über das offizielle Corvette Händlernetz in den Genuss eines besonders exklusiven Service-Pakets. Dieses beinhaltet das von Sammlern gesuchte und geschätzte „Corvette Heritage Book“, eine massgeschneiderte ZR1-Fahrzeugabdeckung, wie auch den kostenlosen Hol- und Bring-Service beim Kunden. Noch exklusiver ist das ebenfalls beim Kauf enthaltene Fahrtraining. Sämtliche ZR1-Kunden werden auf das berühmte Renn- und Testgelände „Paul Ricard“ in Le Castellet (FR) eingeladen, wo sie die Leistung der ZR1 unter Anleitung von Instruktoren ausloten und das Fahrkönnen optimieren können.
Quelle: Kroymans Import Schweiz GmbH
Mob14_08.2008
Weitere Informationen finden Sie hier > oder hier > oder hier > oder auch hier >
Corvette - Total: Das besondere Shooting mit Martha und einer Corvette C6 Coupe - der 6.2L-LS3-Motor schafft 437PS
   
(Bilder: Rolf Grob, Mobilität, CH-8402 Winterthur)
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Aus transport fribourg und suissetransport wird neu die «transportCH» (Veranstaltungen)
Wer setzt dem Messeunwesen ein Ende? Das die Frage in der Fachzeitschrift strassenTransport vom Dezember 2007. Das OK transport fribourg und die Verantwortlichen der suissetransport in Bern beantworten diese Frage mit einer gemeinsamen Lösung für die Zukunft.
Durch den Wechsel der «suissetransport» von den geraden auf die ungeraden Jahre kam es zwischen Bern und Fribourg zu einer Terminkollision. Die praktisch gleichzeitige Durchführung der beiden Nutzfahrzeugmessen im Jahr 2007 in Fribourg und Bern führte zu einer Verunsicherung des Marktes und zur Unzufriedenheit der Verbände, Besucher, Aussteller und Medien. Auch für die Messeplätze Fribourg und Bern war diese Situation unbefriedigend und führte zu Unstimmigkeiten. Die Fribourger Messeorganisatoren – alles ausgewiesene Branchenkenner – stehen näher am Markt. Bern hingegen hat die bessere Infrastruktur. Der Wunsch der Branche, die gesamte Transportwelt an einer nationalen Messe zu präsentieren, ist von allen Seiten zu hören. Deshalb haben die beiden Messeorganisationen diese unglückliche Situation in vielen Gesprächsrunden analysiert und eine pragmatische Lösung für die Zukunft
gefunden.
Krise = Chance
Das OK transport fribourg und die Verantwortlichen der suissetransport der BEA bern expo AG gehen gemeinsam in die Zukunft. Im Jahr 2009 finden zum gleichen Zeitpunkt auf den Messeplätzen Fribourg und Bern zwei Messen in enger Kooperation statt. Bern konzentriert sich mit der neu konzipierten Messe «suissetraffic» auf den öffentlichen Verkehr und Fribourg mit ihrer Messe «transport fribourg», die neu den Namen « transportCH» trägt, auf den strassengebundenen Verkehr. Dabei handelt es sich um eine Übergangslösung für das Jahr 2009. Selbstverständlich werden Synergien genutzt und für die Besucher von beiden Messen attraktive Angebote ausgearbeitet. Die Ausschreibung für die Messen und der Auftritt am Markt werden von einem Koordinationsteam aus den beiden Organisationen abgestimmt.
Grundstein für die Zukunft
Die beiden Parteien legen damit den Grundstein einer national ausgerichteten Fachmesse für die Nutzfahrzeugbranche unter der neuen Marke «transportCH» für das Jahr 2011 und die folgenden Jahre. Das OK transport fribourg tritt als Organisator auf und führt diese Messe als Gastmesse in Zusammenarbeit mit der BEA bern expo AG auf dem Messeplatz in Bern durch. Durch den geplanten Neubau einer modernen Halle wird der Messeplatz in Bern noch mehr an Attraktivität gewinnen. Die beiden Organisatoren haben durch diesen Schritt ihre Stärken kumuliert: Fribourg verankert in der Branche und Bern mit der besseren Infrastruktur stellen sich nun mit dieser neuen und erwünschten Ausrichtung dem Markt.
transportCH
Schweizer Nutzfahrzeugsalon
Forum Fribourg
12. – 15. November 2009
suissetraffic
Internationale Fachmesse des öffentlichen Verkehrs
BEA bern expo AG
11. – 14. November 2009
Quelle: OK Transport und BEA bern expo AG
Mob13_08.2008
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Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik im Premierenfieber - Neuheitenreport mit Innovationen aus 19 Ländern - InnoTrans 2008 vom 23. bis 26. September in Berlin.
Internationaler und innovativer als jemals zuvor ist die InnoTrans 2008 aufgestellt. Aussteller aus 41 Ländern aller Kontinente sind bei der siebten Fachmesse für Verkehrstechnik in Berlin dabei. Jeder zweite der fast 1.900 Aussteller kommt aus dem Ausland. Und die Innovationskraft der Branche wird in diesem Jahr besonders eindrucksvoll präsentiert. Zwischen dem 23. und 26. September wird es auf dem Berliner Messegelände ein wahres Premierenfeuerwerk geben. Einen ersten Eindruck davon vermittelt bereits jetzt der Neuheitenreport der InnoTrans unter www.innotrans.de. Dort lüften inzwischen mehr als 130 Aussteller das Geheimnis um ihren Messeauftritt auf der InnoTrans 2008. Diese Vorschau ist so international wie noch nie. Bislang sind Aussteller aus 19 Ländern im Neuheitenreport vertreten. Sie kommen aus Belgien, China, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, den USA und Deutschland. Der Neuheitenreport wird noch bis zum Messebeginn weiter aktualisiert.
Neu- und Weiterentwicklungen werden zur InnoTrans in allen Ausstellungshallen und auf dem Freigelände präsentiert. So stellt GE Transportation, USA, unter anderem den neuen Kraftstoff sparenden "Power Haul"-Eisenbahnmotor für die diesel-elektrisch angetriebenen "Power Haul"-Züge vor. Zu den Neuheiten dieses Global Players gehört der "Trip Optimizer" zur Einsparung von Kraftstoff sowie die komplett modernisierte Lokomotive 311D. Neue und verbesserte Module präsentiert GIRO, Kanada, für seine Software-Lösung "HASTUS(tm)", die weltweit führende Verkehrsunternehmen beispielsweise bei der Fahrplan-Erstellung sowie beim Fahrzeug- und Personaleinsatz unterstützt. Mondragon Soluciones, Spanien, hat ein System zur automatischen Überprüfung des Auflagenzustandes entwickelt, das die Echtzeit-Übertragung von Informationen an die Wartungszentren ermöglicht. Das neue "GSM-R CabRadio RC450-RS" von NEC Portugal Telecomunicacoes e Sistemas, Portugal, wird auf der InnoTrans 2008 weltweit zum ersten Mal vorgestellt.
Eine patentierte Weltneuheit präsentiert HY-POWER Rail Lubrication Systems, Österreich, auf der InnoTrans 2008: eine Kopfkonditionierungs-anlage zur Vermeidung der Riffelbildung und Geräuschentwicklung am Schienenkopf. Die Radsätze vom Typ BA 004 hat BUMAR-FABLOK, Polen, für Güterwagons mit einer maximalen Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 120 Kilometer pro Stunde und einem Achsdruck von bis zu 23,5 Tonnen entwickelt. Eine neue Serie elektronischer Zugangskontrollsysteme mit programmierbaren Öffnungssequenzen zwischen 0,5 und 1,5 Sekunden für den Einsatz in Regional- und Untergrundbahnen zeigt Automatic Systems, Belgien, auf der InnoTrans.
"RMS-R Fleet" von Jeppesen, Schweden, liefert optimierte Laufpläne für den Einsatz von Lokomotiven, Wagons und Triebwagen im Passagiernah-, -fern- sowie im Güterverkehr.
Messepremiere feiert SNCF Direction Du Matériel, Frankreich, und stellt mit "PLATHEE Novatrice" eine Plattform für energiesparende umweltfreundliche Hybridzüge und mit "Mooviter" einen neuen kommunikativen Zug für den Regionalverkehr vor. Das "Cerajet-System" von Tess Co., Japan, ist ein innovatives Sandstreu-System, das das Durchrutschen der Räder vermeidet und die Haftung zwischen Rädern und Gleis verbessert. Nanjing Kangni New Technology of Mechantronic, China, hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Türsystemen für Eisenbahnfahrzeuge spezialisiert, bietet aber auch ein praktisches Fluchtwegsystem mit integrierter Rampe. Die Unternehmensgruppe KONCAR, Kroatien, präsentiert auf der InnoTrans 2008 die klimatisierte Niederflur-Straßenbahn TMK 2200, die für die kroatische Hauptstadt Zagreb entwickelt wurde. Das "MARP-D-System" von AVP-Technology, Russland, dient der automatischen Erfassung, Speicherung und Weiterverarbeitung von Diesellok-Betriebsdaten, insbesondere der Steuerung und Analyse des Treibstoffdurchflusses sowie der flexiblen Erfassung von Wartungsintervallen der Fahrzeuge. Der Gleisspannungs-Test von Grontmij Maunsell, Niederlande, ist eine zerstörungsfreie und sehr effektive Methode, um Spannungen aufgrund von Gleisverkrümmungen zu messen.
Mit dem "Future Train" will Bacher, Schweiz, in Form eines Design-Modells in originaler Größe auf der InnoTrans 2008 veranschaulichen, dass Zug fahren der Zukunft sehr persönlich, variabel, bequem und ambientebetont, zugleich aber auch sehr informativ und medienreich werden wird. Das neue Hybrid-Funkgerät von Tait radio communications, Großbritannien, ermöglicht, in einer einzigen Einheit Echtzeit-Daten und/oder Sprachkommunikation über Funk, GPRS/GSM oder WiFi zu übertragen. "Technergy(tm)" von Prysmian Cavi e Sistemi Energia, Italien, umfasst die ganze Kabelproduktpalette von Mittelspannung bis hin zu Instrumentenkabeln sowie von Hochtemperatur- bis zu Dünnwand-Konstruktionen. Und die mobilen elektrohydraulischen Hebeböcke, die Nordlift, Finnland, auf der InnoTrans 2008 vorstellt, verfügen über eine Hubkapazität von je 35 Tonnen und sind leistungsstark, energiesparend und wartungsarm.
Über die InnoTrans
Die InnoTrans ist der weltweit führende Business-Treff für Verkehrstechnik. In diesem Jahr belegt sie zum ersten Mal in ihrer zwölfjährigen Geschichte das gesamte Berliner Messegelände. Auf rund 150.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren Unternehmen aus 41 Ländern ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen. Das sind rund 50 Prozent Ausstellungsfläche mehr als vor zwei Jahren. Die Ausstellerzahl liegt bei nahezu 1900 und erreicht damit einen neuen Rekord. Etwa die Hälfte der Aussteller kommt aus dem internationalen Raum. Vier Tage lang erwartet die rund 70.000 Fachbesucher aus aller Welt eine Veranstaltung mit völlig neuen Dimensionen: Mehr Aussteller, eine deutlich größere Ausstellungsfläche und zusätzliche Gleise für Fahrzeugpräsentationen. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin GmbH. Mehr Informationen unter www.innotrans.de.
Quelle: Messe Berlin
Mob12_08.2008
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Produzenten- und Importpreisindex im Juli 2008 - Weiterhin steigender Index vor allem aufgrund höherer Erdöl- und Metallpreise - Jahresteuerung 4,9 Prozent (im Blickpunkt 2)
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Juli 2008 gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent und erreichte den Stand von 113,2 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Die Preise der Importprodukte stiegen deutlich um 1 Prozent, diejenigen der Inlandprodukte um 0,3 Prozent. Verantwortlich dafür waren vor allem die höheren Erdöl- und Metallpreise. Die in der zweiten Monatshälfte Juli und anfangs August erfolgten Preissenkungen für Erdöl werden sich erst im August-Index auswirken. Innert Jahresfrist erhöhte sich das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 4,9 Prozent. Damit liegt die Jahresteuerung zum zweiten Mal nach dem Juni 2008 deutlich über der 4-Prozentmarke.
Die ganze Medienmitteilung als pdf-Datei hier >
Quelle: Bundesamt für Statistik
Mob11_08.2008
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Gasbetriebene Fahrgastschiffe derzeit in der Schweiz nicht zulässig (im Blickpunkt 3)
Die heutigen Vorschriften für Fahrgastschiffe lassen den Betrieb mit Erdgas nicht zu. Deshalb dürfen Dampfschiffe auf Schweizer Gewässern nicht von Öl- auf Gasbetrieb umgerüstet werden. Anders als im Strassenverkehr ist die Gefahr von Explosionen bei Erdgas auf Schiffen erheblich, so dass im öffentlichen Interesse darauf verzichtet werden muss. Grundsätzlich begrüsst das Bundesamt für Verkehr die Suche nach alternativen Brennstoffen für Fahrgastschiffe. Jedoch muss dabei die Sicherheit stets berücksichtigt werden.
Dies teilte das Bundesamt für Verkehr (BAV) der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) mit. Die SGV hatte erwogen, das Dampfschiff Unterwalden während der laufenden Sanierungsarbeiten auf Erdgas als Energieträger umzurüsten.
Das BAV kommt nach eingehender Prüfung der Argumente der SGV zum Schluss, dass die geltenden Vorschriften den Betrieb von Schiffen mit Erdgas nicht zulassen. Die Schiffbauverordnung (SBV) verlangt, dass Brennstoffe für den Schiffsantrieb einen Flammpunkt von über 55° Celsius haben müssen. Das bedeutet, dass beispielsweise Diesel, Holz oder Kohle als Brennstoff zulässig sind. Benzin oder Gas dürfen hingegen nicht als Brennstoff verwendet werden. In den Ausführungsbestimmungen zur SBV wird zwar die Verwendung alternativer Brennstoffe grundsätzlich erwähnt. Dabei wurde aber vor allem an Holzpellets gedacht.
Diese Vorschriften wurden 1994 erlassen, um der Explosionsgefahr an Bord bei Undichtigkeiten im Brennstoffsystem vorzubeugen. So gab und gibt es nämlich immer wieder Explosionen auf Schiffen mit Benzinmotoren. Anders als im Strassenverkehr besteht nämlich auf Schiffen die besondere Gefahr, dass sich Gase im Schiffskörper ansammeln können und dort ein explosionsfähiges Gemisch bilden.
Gerade auch beim Projekt der SGV hätte diese Gefahr bestanden, weil dort die Lagerung von etwa 12 m3 Gas unter sehr hohem Druck (ca. 200 bar) im Schiffsrumpf unter dem Deck vorgesehen war. Bei der geplanten Unterbringung hätte zudem auch bei Kollisionen die Gefahr von Beschädigungen des Gassystems bestanden, was zu einer erheblichen Explosionsgefahr geführt hätte. Schliesslich darf auch nicht ausser acht gelassen werden, dass das Dampfschiff Unterwalden mehr als 100 Jahre als ist und sehr viel fragiler gebaut wurde, als dies bei Schiffen heutiger Bauart der Fall ist. Es ist also bei diesem Schiff sehr viel schwieriger, einen adäquaten Sicherheitsstandard zu gewährleisten, als bei modernen Fahrgastschiffen.
Zwar gibt es auf europäischen Binnenwasserstrassen einige wenige Fahrgastschiffe, die mit Erdgas betrieben werden. Diese sind aber wesentlich kleiner und es handelt sich um moderne, nach heutigen Sicherheitsstandards gebaute Schiffe.
Das BAV verschliesst sich der Diskussion um alternative Brennstoffe nicht. Es hat der SGV angeboten, hierzu mittelfristig ein Projekt zu starten, in dem die Rahmenbedingungen für den Einsatz solcher Brennstoffe geprüft und festgelegt werden könnten.
Quelle: Bundesamt für Verkehr
Mob10_08.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Reaktion auf die Medienmitteilung vom Bundesamt für Verkehr zum Thema
„Gasbetriebene Fahrgastschiffe derzeit in der Schweiz nicht zulässig“
Bundesamt auf dem falschen Dampfer … (im Blickpunkt 3)
Das Veto gegen die Umrüstung des Vierwaldstättersee-Dampfschiffs Unterwalden auf Erdgasbetrieb ist für die Schweizer Erdgas-Wirtschaft nicht akzeptabel. Offenbar ist das Bundesamt für Verkehr (BAV) nicht gewillt, seine internen Richtlinien neuen technischen Möglichkeiten anzupassen. Seit Jahren investieren Bund, Kantone, Gemeinden und Private viel Geld und Zeit in den Klimaschutz. Dass das BAV bereits im Vorfeld ein visionäres Projekt abwürgt, das weltweit Massstäbe setzen würde und bester Botschafter für umweltbewusstes Handeln wäre, ist unverständlich.
Mit dem pauschalen Argument Sicherheit spricht er sich gegen das Projekt aus. Und dies obwohl der Germanische Lloyd, massgebende Instanz für die weltweite Zulassung von Hochsee-Schiffen, die vorgeschlagene Technologie geprüft hat und das System dann auch zertifizieren würde.
Der Entscheid steht auch im Widerspruch zur Realität in anderen Ländern. So fahren bereits einige Schiffe und sogar grosse Tanker für den Transport von verflüssigtem Erdgas (LNG) mit Erdgas. Deutschland hat sogar ein U-Boot entwickelt, welches mit Wasserstoff fährt, einem technisch noch wesentlich anspruchsvolleren Gas. 1)
Ein Dampfschiff braucht pro Tag bis zu 2‘000 Liter Öl, etwa so viel wie ein durchschnittliches Einfamilienhaus pro Jahr. Mit dem Umstieg auf Erdgas hätte sich die Umweltbelastung markant reduzieren lassen. Mit dem Einsatz von Biogas würden die Umweltvorteile noch weiter verbessert.
Der Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) fordert das Bundesamt für Verkehr auf, seinen Bauch-Entscheid in Wiedererwägung zu ziehen und wie angekündigt eine gründliche Prüfung des Projekts vorzunehmen.
1) Im Vergleich zu Erdgas sind Wasserstoffmoleküle viel kleiner, sie entweichen daher viel schneller und entzünden sich leichter.
Quelle: Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG)
Mob09_08.2008
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------BAZL bewilligt Lufträume für Trainingsflüge der Luftwaffe mit PC-21-Flugzeugen (im Blickpunkt 4)
Die Schweizer Luftwaffe hat aus Sicherheitsgründen beantragt, zwei Trainingsräume für die Ausbildungsflüge mit dem neuen Flugzeug Pilatus PC-21 für den zivilen Verkehr einzuschränken. Das BAZL hat die Luftraumeinschränkungen nach Abschluss der Vernehmlassung und nach Gesprächen mit den aviatischen Kreisen und den betroffenen Kantonen verfügt. Die Einschränkungen sind vorerst auf ein Jahr befristet.
Die Luftwaffe hat für ihre Pilotenausbildung neue Flugzeuge vom Typ Pilatus PC-21 erhalten. Die Lehrgänge für das Flugzeug verlangen, dass die Piloten in gewissen Flugphasen intensiv Instrumente bedienen und kontrollieren. Dadurch sind sie nicht mehr in der Lage, den umgebenden Luftraum jederzeit ausreichend zu beobachten. Um zu verhindern, dass es bei solchen Ausbildungsflügen zu gefährlichen Annäherungen oder gar Kollisionen mit anderen Flugzeugen kommt, hat die Luftwaffe beantragt, zwei für den PC-21 vorgesehene Trainingsräume für den zivilen Sichtflugverkehr einzuschränken. Während der Trainingsflüge sollen grundsätzlich keine zivilen Maschinen in die beiden Lufträume einfliegen dürfen. Die Beschränkungen gelten nur für die Zeit, in denen Trainingsflüge mit PC-21-Flugzeugen tatsächlich stattfinden.
Der Trainingsraum «Hohgant» umfasst in etwa das Gebiet zwischen Thun, Susten, Buochs und Wolhusen, der Raum «Speer» ist ungefähr zwischen Glarus, der liechtensteinischen Grenze, Urnäsch und Schänis situiert. Die Untergrenze der beiden Lufträume liegt bei 10'000 Fuss (rund 3000 Meter) über Meer, die Obergrenze bei 18'000 Fuss (knapp 5500 Meter).
Im Frühjahr 2008 fand eine Vernehmlassung bei den Luftfahrtkreisen zu den Luftraumeinschränkungen statt. Auch die Kantone, die unter dem Luftraum liegen, wurden informiert. In den anschliessenden Gesprächen zwischen den Beteiligten sagte die Luftwaffe zu, dass sie an Feiertagen im Kanton Appenzell Innerrhoden, die auf einen Wochentag fallen, möglichst keine Übungsflüge durchführt. An Wochenenden und über Mittag finden generell keine Trainingsflüge statt. Um Erfahrungen mit den Lufträumen für den militärischen Trainingsbetrieb sammeln zu können, hat das BAZL die Einschränkungen vorerst auf ein Jahr befristet.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
Mob08_08.2008
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Zugsicherungssystem ETCS: Einführung auf Schweizer Normalspurnetz wird vorbereitet (im Blickpunkt 5)
Das Zugsicherungssystem ,European Train Control System" ETCS LEVEL 2 (Führerstand-Signalisation) ist in der Schweiz seit gut einem Jahr auf Hochgeschwindigkeitsstrecken im Vollbetrieb. Nach über 10 Mio. gefahrenen Kilometern ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Bis 2017 wird eine vereinfachte ETCS-Version auf dem gesamten Schweizer Normalspurnetz eingeführt.
Im Jahr 2006 wurde ETCS auf der Neubaustrecke Mattstetten - Rothrist eingeführt, im Jahr 2007 folgte die Inbetriebnahme im Lötschberg-Basistunnel. Anlässlich einer Medienkonferenz bestätigen die Betreiberinnen SBB und BLS und das Bundesamt für Verkehr (BAV), dass sich das System im Betrieb bewährt hat. Auf beiden Strecken erfüllt ETCS die Anforderungen bezüglich Kapazität, Verfügbarkeit und Stabilität vollumfänglich.
Nun wird ETCS auf dem gesamten Normalspurnetz eingeführt: Auf der Gotthard-Basis-Linie (NEAT) wird die für hohe Geschwindigkeiten notwendige Führerstandsignalisierung mit ETCS Level 2 realisiert, die ohne Aussensignale auskommt. Auf dem konventionellen Normalspur-Schienennetz kommt eine vereinfachte Version mit Aussensignalen, ETCS Level 1 Limited Supervision, zum Einsatz. Die SBB konzipiert als Systemführerin das weitere Vorgehen. Das BAV prüft das Vorgehen und koordiniert die Einführung mit den Privatbahnen. Für die Einführung auf dem Normalspurnetz werden Kosten von rund 370 Millionen Franken veranschlagt.
Die Schweiz gehört in Europa zur Spitzengruppe in der ETCS-Anwendung. Eine europaweite Einführung von ETCS ist Voraussetzung für einen hindernisfreien Eisenbahnverkehr über Landesgrenzen hinweg und wird von der EU-Kommission vorangetrieben.
An der Medienkonferenz informierte Karel Vinck, EU-Koordinator für ERTMS/ETCS, über die Fortschritte in Europa. Am 4. Juli 2008 unterzeichneten die Europäische Kommission und sechs europäische Eisenbahn- und Industrieverbände eine Absichtserklärung zur beschleunigten Einführung von ETCS. Im Herbst folgt seitens der EU-Kommission der Vorschlag für einen verbindlichen Plan zur ETCS-Einführung.
Weitere Informationen
Hier zu > Fact-Sheet European Train Control System (ETCS)
Hier zu > Zugsicherungssystem ETCS -Schweizer Pionierarbeit
Hier zu > 10 Mio. Km mit ETCS in der Schweiz
Hier zu > Zugsicherungssystem ETCS
Hier zu > European Rail Traffic Management System
Quelle: Bundesamt für Verkehr
Mob07_08.2008
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Neu statistische Angaben zu den verschiedenen Segmenten des PW-Marktes (im Blickpunkt 2)
Interessierte Kreise möchten gerne wissen, wie sich der Personenwagen-Markt in den einzelnen Segmenten entwickelt. auto-schweiz trägt diesem Umstand Rechnung und veröffentlicht ab sofort auch Statistiken über die Verteilung der Personenwagen auf die einzelnen Segemente und Karosserieformen.
Die Personenwagen werden in sechs Segmente, nämlich in Microwagen, Kleinwagen, untere und obere Mittelklasse, Oberklasse und Luxusklasse unterteilt. In jedem dieser Segmente gibt es sieben verschiedene Karosserieformen. Ausserdem können die Daten auch nach Treibstoffarten ausgewertet werden.
Der Vergleich des ersten Halbjahrs 2008 im Vergleich mit dem Vorjahr hat bei einem leicht höheren Gesamtmarkt (+ 4.6 %) ergeben, dass die Zahlen bei den Kleinwagen (+ 0.9 %) und in der oberen Mittelklasse (+ 2.0 %) weitgehend stabil geblieben sind. Eine deutliche Zunahme gibt es bei den Microwagen (+ 32.8 %), eine etwas kleinere in der unteren Mittelklasse (+10.3 %) zu vermelden. Deutlich nach unten zeigt der Trend in der Oberklasse (- 13.4 %) und in der Luxusklasse (- 12.9 %).
Bei den Karosserieformen gibt es bei den Coupés (- 4.2 %), den Vans (-9.1 %) und vor allem bei den Cabrios (-13.2 %) sowie den Sportwagen (-18.0 %) einen deutlichen Rückgang. Zahlenmässig zugenommen haben die SUV's. Allerdings ist ihr Anteil am Gesamtmarkt mit 11.7 statt 11.6 % praktisch konstant geblieben. Interessant ist auch, dass die SUV's in der Ober- und Luxusklasse (- 11.0 und -13.6
%) deutlich abgenommen, in der unteren und oberen Mittelklasse (+ 29.0 respektive + 11.4 %) hingegen stark zugenommen haben.
Der Dieselanteil hat erneut zugenommen und liegt jetzt bei fast einem Drittel des Gesamtmarktes. Am höchsten ist der Dieselanteil mit
57 % bei den SUV's, gefolgt von den Kombis mit 48 % und den Vans mit
37 %. Ebenfalls gestiegen ist der Anteil der Fahrzeuge mit Alternativantrieb. Die Zunahme geht auf Hybrid- und E85-Fahrzeuge zurück, bei den Gasfahrzeugen sind die Zulassungen dagegen um mehr als einen Drittel zurück gegangen.
Die Statistik nach Segmenten mit Trendangaben steht unter www.auto-schweiz.ch zur Verfügung.
Quelle: ots, Bern
Mob04_08.2008
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Erstes Halbjahr 2008 - Verhaltenes Wachstum im kombinierten Verkehr (im Blickpunkt 3)
Der Schweizer Kombi-Operateur Hupac erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Verkehrswachstum von 6,9%. Die Konjunkturverlangsamung sowie verschiedene Qualitäts- und Ressourcenprobleme beeinflussten die Verkehrsentwicklung.
In den ersten sechs Monaten des Jahres beförderte Hupac 374.551 Lkw-Sendungen auf der Schiene. Das entspricht einem Zuwachs von 6,9% gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. „Vor dem Hintergrund der abflauenden Konjunktur betrachten wir dies als ein positives Ergebnis“, erklärte Direktor Bernhard Kunz. „Für das zweite Halbjahr erwarten wir jedoch eine weitere Abschwächung des Wachstums.“
Im Geschäftsfeld Shuttle Net (unbegleiteter kombinierter Verkehr) betrug der Zuwachs 7,8%. Besonders dynamisch entwickelte sich der nicht-transalpine Verkehr mit einer Wachstumsrate von 20,5%. Zahlreiche neue Produkte auf der Ost-West-Achse, namentlich die Verkehre zwischen den Westhäfen und Polen, Russland, Österreich, Ungarn und Südfrankreich, haben zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Der transalpine Verkehr verzeichnete ein mässiges Wachstum von 3,1%, wobei sich der neu eingeführte Verkehr auf dem 4-Meter-Korridor durch Österreich erfreulich entwickelte (+ 31,6%), während der Zuwachs im transalpinen Verkehr durch die Schweiz mit einem Plus von 2,4% hinter den Erwartungen zurückblieb. Die als Ergänzungsangebot geführte Rollende Autobahn via Gotthard musste einen Rückgang von 21,5% auf 8.702 Strassensendungen hinnehmen.
Insgesamt blieb die Verkehrsentwicklung leicht hinter den Strategievorgaben zurück. Negativ wirkte sich der konjunkturell bedingte Nachfragerückgang im Güterverkehr bei gleichzeitigem Kapazitätsüberschuss auf der Strasse ab. Im transalpinen Verkehr durch die Schweiz haben Qualitätsprobleme zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt. Rückverlagerungen auf die Strasse und Umdisponierung der Verkehre auf andere Leitungswege waren die Folge. „Die Qualität ist ein zentraler Erfolgsfaktor für den kombinierten Verkehr“, stellte Bernhard Kunz fest. „Die nachhaltige Lösung der Qualitätsprobleme wie auch die langfristige Sicherung der Rahmenbedingungen zugunsten des kombinierten Verkehrs sind entscheidend für die weitere Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene.“
Verkehrsentwicklung 1. Halbjahr 2008
Anzahl Strassensendungen |
Jan.-Juni
2008 |
Jan.-Juni
2007 |
Veränderung
2007/2008 |
Shuttle Net |
Transalpin via CH |
246.625 |
240.867 |
2,4% |
|
Transalpin via A |
7.341 |
5.579 |
31,6% |
|
Gesamt transalpin |
253.966 |
246.446 |
3,1% |
|
Nicht-transalpin |
111.883 |
92.886 |
20,5% |
|
Shuttle Net gesamt |
365.849 |
339.332 |
7,8% |
Rollende Autobahn |
8.702 |
11.091 |
-21,5% |
Gesamtverkehr |
374.551 |
350.423 |
6,9% |
Quelle: HUPAC
Mob03_08.2008
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------632 neue Erfolgsstories in der Welt des Verkehrs (im Blickpunkt 4)
632 neue Lernende, von Kaufleuten über Automatiker/innen bis hin zu Gleisbauer/innen, absolvieren derzeit ihre Einführungswoche. Derweil beginnt bei login, dem Ausbildungsverbund in der Welt des Verkehrs, bereits die Rekrutierung ihrer Nachfolger/innen: Auf Lehrbeginn 2009 sucht login 731 Lernende und Praktikant/innen.
In der login-Woche erhalten die Lernenden in berufsübergreifenden Projekten Einblick, was es heisst, ein/e „Lebensunternehmer/in“ zu sein: Von Anfang an stehen Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und unternehmerisches Denken und Handeln im Mittelpunkt. In der kommenden Woche beginnt dann die Praxisausbildung der Nachwuchskräfte. Sei es in den von login geführten Junior Business Teams, wo die Lernenden von Beginn an produktiv wie in einem Kleinunternehmen zusammen arbeiten, oder direkt bei den Mitgliedsfirmen.
Zu diesen gehört seit dem neuen Lehrjahr die Vanoli Gleisbau AG Samstagern sowie – als 50. Mitglied des Ausbildungsverbunds – die Baselland Transporte.
Die Lehre als Erfolgsstory
Nachdem die Zahl der Lehranfänger/innen 2008 im Vergleich zum vergangenen Jahr um 10% anstieg (2007: 574), entspricht die geplante Anstellung von 731 Lernenden im 2009 einem weiteren Wachstumssprung (+16%). Christof Spöring, Geschäftsführer von login Berufsbildung, kommentierte die Entwicklung anlässlich der Begrüssung der neuen Lernenden: „Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Eine Lehre bei login ist der Beginn einer Erfolgsstory – sowohl für die Lernenden, die sich mit einer abwechslungsreichen Ausbildung für eine Karriere in der Welt des Verkehrs qualifizieren, als auch für die Mitgliedsfirmen, denen für die Nachwuchsgewinnung ein Pool gut ausgebildeter Fachleute zur Verfügung steht. Dieser Gedanke der Erfolgsstory spiegelt sich auch in unserem neuen Werbeauftritt, der ab Ende des Monats die Schülerinnen und Schüler auf die Lehren von login aufmerksam macht.“
Quelle: login
Mob02_08.2008
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Verzeichnismedienpreis in Gold für Ö-NAVI (im Blickpunkt 5)
DasÖrtliche wurde kürzlich mit dem Verzeichnismedienpreis in Gold für seine Navigationslösung Ö-NAVI ausgezeichnet. Damit würdigte die unabhängige Jury des „Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien“ (VDAV) erfolgreiche Zusammenführung eines Telefonverzeichnisses und einer Handynavigation. „Mit Ö-NAVI hat DasÖrtliche einmal mehr gezeigt, wie innovativ und nutzerorientiert Verzeichnismedien sein können“, so Rhett-Christian Grammatik, Geschäftsführer des VDAV.
Seit Mitte vergangenen Jahres bietet DasÖrtliche eine kostenlose Software an, mit der man Handys zu vollwertigen Navigationssystemen aufrüsten kann. Als besonderen Clou muss man sich bei diesem Navigationssystem nicht einmal den Strassennamen des Zielpunktes merken. Ö-NAVI kann auf die komplette Datenbank von DasÖrtliche mit allen enthaltenen Privat- und Firmenadressen zugreifen. So können sowohl Telefonnummern wie in einem normalen Telefonbuch gefunden oder Adressen recherchiert und direkt in die Navigation übernommen werden. Möglich ist sogar eine so genannte „Rückwärts-Suche“: Hierbei gibt man lediglich eine Telefonnummer in das Suchfeld ein und erhält umgehend die dazu gehörige Adresse. So spart man sich das Eintippen von Straßen- und Ortsnamen über die Handy-Tastatur.
Kostenloses Angebot
Das leicht zu installierende Programm sowie die jeweiligen Routeninformationen von DasÖrtliche sind kostenfrei. Das ist möglich, da Ö-NAVI werbefinanziert ist. Am oberen Rand des Bildschirms wird eine unaufdringliche Werbung eingeblendet, die während der gesamten Fahrzeit bestehen bleibt. Um keine Ablenkungen zu erzeugen, handelt es sich um statische Grafiken - flackernde, blinkende oder rotierende Bildchen mit Klickaufforderung sind so ausgeschlossen.
Vielfältige Funktionen
Neben der direkten Übernahme von Adressen in die Navigation überzeugt Ö-NAVI durch weitere kostenlose Features. So ist es möglich auf das TMC Stauwarnsystem zurückzugreifen und sich automatisch alternative Routen berechnen zu lassen. Wer eine Tankstelle sucht, kann sich über Clever Tanken die günstigsten Tankstellen der Umgebung anzeigen lassen. Und wer Sorge hat, sein Handydisplay sei zu klein, kann sich während der Routenführung auch komplette Straßen- und Ortsnamen ansagen lassen.
Aktuelle Karten
Als so genanntes Offboard-System bezieht Ö-NAVI alle Daten über das Mobilfunknetz von einem zentralen Server. Dadurch steht immer das aktuelle Kartenmaterial zur Verfügung. So spart der Ö-NAVI Nutzer Geld für die regelmäßigen Updates, wie sie bei Onboard-Systemen immer wieder nötig werden, um die Systeme aktuell zu halten. Das Kartenmaterial umfasst derzeit über 20 Länder in Europa.
Direkter Download, einfache Einrichtung
Um Ö-NAVI vollständig nutzen zu können, benötigt man ein Handy mit GPS-Funktionalität oder einen GPS-Empfänger als Handy-Zubehör. Hierzu kann grundsätzlich jeder beliebige GPS-Empfänger verwendet werden, DasÖrtliche bietet über die Ö-NAVI-Website ein besonders leistungsfähiges Gerät an. Das Navigationsprogramm selbst kann „Over-the-Air“ auf das Handy geladen und in der Folge ohne Gebühren verwendet werden. Eine kurze Installationshilfe gibt es auf www.oe-navi.de. Ö-NAVI funktioniert auf über 100 Handy-Modellen, darunter die populärsten Geräte von Nokia, Sony Ericsson, Motorola und BlackBerry.
Möchten Sie Ö-NAVI selbst ausprobieren?
Ganz einfach: Fordern Sie jetzt gleich unter oe-navi@xpand21.com ein Testpaket für die Dauer von 4 Wochen an.
Wichtiger Hinweis: Das Ö-Navi funktioniert auch in der Schweiz, Österreich und anderen europäischen Ländern, allerdings benötigt man dafür in seinem Handy die SIM-Karte eines deutschen Mobilfunk-Anbieters.
Quelle: DasÖrtliche Service- und Marketinggesellschaft mbH
Mob01_08.2008 |