| Archivorgganisation September 2007
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Inhaltsverzeichnis (die vollständigen Spezials oder Editorials finden Sie nachfolgend)
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"Der Drachen kriegt Räder"
Wer von "China" spricht, spricht von einem Fünftel der gesamten Menschheit. Jede seiner 21 Provinzen zählt für sich alleine mehr Einwohner als dies die meisten europäischen Staaten tun. Neben der Menschenrechtsfrage haben in den 90er-Jahren vor allem die Industrialisierung und Modernisierung dieses Giganten weltweit auf sich aufmerksam gemacht. Die von Deng Xiaoping eingeleitete schrittweise Ersetzung von planwirtschaftlichen Vorgaben durch "Marktkräfte" hat China zum einen für transnationale Konzerne höchst interessant gemacht und wurde zum anderen mit einem Wirtschaftswachstum belohnt, welches zu den höchsten der Welt gehört.
Volkswagen der Zukunft wird aus China kommen
"Der Drachen kriegt Räder". Mit diesen Worten umschreibt der Asienkenner Frank Sieren den Siegeszug der Chinesen in der Automobilbranche. Er ist davon überzeugt, dass eines Tages der "Weltvolkswagen" aus dem Reich der Mitte kommen wird. Jahrelang hätten vor allem die Deutschen den Chinesen beigebracht, wie man Autos baut, schreibt Sieren in einem Kapitel des Buches "Ausgebremst" von Ex-BMW-Chefvolkswirt Helmut Becker, das sich mit der Krise der deutschen Autohersteller beschäftigt. Heute seien sie in der Lage, eigene Fahrzeuge herzustellen. "Schon Anfang des nächsten Jahrzehnts werden sie die Führung in ihrem Markt bei den Kleinwagen übernehmen und diese auch zu unschlagbaren Preisen exportieren", so der Bestseller-Autor.
Im Jahr 2004 hatten die chinesischen Hersteller im eigenen Land erst einen Marktanteil von 10,5 Prozent - inzwischen liegt er bereits bei 25 Prozent, ebenso viel, wie die europäischen Hersteller zusammen besitzen. Und sie sind durchaus auf Expansionskurs. Ihre Strategie besteht laut Sieren darin, dass sie auf den etablierten Märkten noch nicht als großer Konkurrent in Erscheinung treten. Dafür sind sie in den Entwicklungsländern Asiens, Afrikas und Südamerikas besonders stark, wohingegen VW, Opel, Ford, General Motors, BMW oder Daimler-Chrysler dort mit Problemen zu kämpfen haben. Die Kundenschicht in den Ländern der so genannten "Dritten Welt" sind von der "deutschen Wertarbeit" häufig überfordert, weil sie zu teuer und zu kompliziert ist. "Die günstigen und robusten chinesischen Einsteigermodelle, die sich an jeder Ecke reparieren lassen, sind für sie hingegen äusserst attraktiv", sagt der China-Experte.
Sieren kann sich für die Zukunft durchaus vorstellen, dass es chinesische Autos bei Aldi an der Kasse geben wird: "Ein Auto der Fox-Klasse für 3.499 Euro mit vier Türen, Navigationssystem und Airbags. Zu bezahlen per EC-Karte. Geliefert wird einmal die Woche freitags per Tieflader auf dem Aldi-Parkplatz, so lange der Vorrat reicht."Deutschland müsse diese Herausforderung annehmen, sagt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVWM) http://www.bvmwonline.de, Mario Ohoven: "Der Wohlstand in unserem Land beruht zu einem grossen Teil auf den Erfolgen der heimischen Autoindustrie. Viele mittelständische Zuliefererbetriebe haben ihren Beitrag dazu geleistet."
Der Mittelstandspräsident weist aber auch darauf hin, dass insbesondere die deutschen Klein- und Mittelbetriebe vom Boom in China profitieren können. "Experten rechnen mit einem steilen Anstieg der chinesischen Investitionen in Deutschland bis 2015. Für Deutschland bedeutet das konkret ein Investitionsvolumen von rund zwei Mrd. Euro mit über 10.000 neuen Arbeitsplätzen. Die deutschen Exporte nach China haben sich seit 1990 mehr als verzehnfacht. Man sieht also, dass die Globalisierung keine Einbahnstrasse ist." Die momentanen Schwierigkeiten der deutschen Autobranche zeigten, dass das Mutterland des Automobils den Konkurrenten aus anderen Ländern immer einen Schritt voraus sein müsse. "Früher haben wir die Japaner belächelt, als sie auf dem europäischen und amerikanischen Markt in Erscheinung traten. Diesen Fehler dürfen wir nicht wiederholen, denn Hochmut kommt vor dem Fall. Technische Innovationen, bezahlbare Preise und das genaue Sondieren des Kundensegments in den Exportmärkten werden die deutsche Automobilindustrie wieder auf die Überholspur bringen", so Ohoven.
Quelle: Berlin (pte)
Mob33_09.2007
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Nach und in China reisen
China mit 1'287'000’00 Einwohnern erreicht man in einer Flugzeit von etwa 14 Stunden. Yuan heisst die Währung und der Wechselkurs liegt in etwa bei CHF 0.16 und EUR 0.102.
www.hiddenchina.net China Reisen: ethnische Minoritäten, Trekking, Fahrrad, Panda, 4WD, Motorrad, Bildergalerie, Incentive Tours, klassisches China, Sport, Kurz- und Tagesausflug
Im Zusammenhang mit China finden Sie zu Bereichen wie Botschaften, Handelskammern, Netzwerke, Job- und Praktikalisten, Rotary Club China, Kartographie, Regionen, Sport, Freizeit und Nachtleben, Städte, Touristen-Information, Wetter, Zeitungen und Zeitschriften / Agenturen, TV, Radio und Podcast, Kultur und Webkataloge nützliche Links und Informationen hier >
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Studieren in China
Guido Greber, Student der Wirtschaftsinformatik, erzählt von seinem Auslandssemester in China. Den Erfahrungsbericht „Studium in China“ finden Sie hier >

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AIRBUS A380 Wohltätigkeitsauktion erzielt über S$1,9 Millionen!
Mit Grosszügigkeit und Begeisterung zückten die Bieter ihre Geldbeutel, um die Wohltätigkeitsauktion anlässlich des Erstflugs des A380 von Singapore Airlines zu unterstützen. Nachdem fast alle Sitzplätze nun verkauft sind, beläuft sich der Gesamtbetrag, der aus den verkauften Angeboten an Wohltätigkeitsorganisationen fliesst, bislang auf fast 2 Millionen
S$ (1,48 Mio. CHF).
Nur 24 Plätze, die gesondert für Gebote von Spätmeldern gelistet sind, verbleiben für diejenigen,die noch an diesem historischen Flug teilhaben möchten. Für die Sitzplätze in der Business- und Economy-Klasse in beide Richtungen sowie für Suiten von Singapore Airlines auf der Strecke von Sydney nach Singapur können noch bis Ende dieser Woche Gebote abgegeben werden.
Während der zweiwöchigen Auktion – durchgeführt von eBay, dem weltgrössten Internet-Auktionshaus – haben sich ungefähr 2.000 Bieter durch Zahlung einer Sicherheitsleistung vorqualifiziert, während tausende anderer sich registrierten und bislang 638 Sitzplätze auf beiden Flugstrecken gekauft haben.
Der gesamte Erlös aus der Auktion wird dreigeteilt und geht an Wohltätigkeitsorganisationen in Singapur und Sydney und einer weltweit agierenden humanitären Organisation:
- Ein Drittel geht an die Singapore Community Chest
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Ein Drittel geht je zur Hälfte an die Kinderkrankenhäuser Randwick und Westmead in
Sydney
- Ein Drittel geht an “Ärzte ohne Grenzen”
Die Schecks werden in Verbindung mit dem Erstflug am 25. und 26. Oktober 2007 an die wohltätigen Organisationen überreicht.
Einige interessante Tatsachen
Ein Rekord wurde beim Verkauf der ersten Singapore Airlines Suite auf dem Flug von Singapur nach Sydney aufgestellt - sie wurde für 100.380,- US$ verkauft. Das Schnäppchen der Versteigerung war ein einzelner Sitzplatz von Sydney nach Singapur für 560 US$.
Ein Bieter aus Singapur kaufte drei Singapore Airlines Suiten, zwei Plätze in der Business Klasse und einen Sitzplatz in der Economy Klasse auf der Strecke Singapur-Sydney, und zahlte für die sechs Plätze 56.000,- US$.
Aus Australien kamen die meisten erfolgreichen Bieter (15%), gefolgt von Singapur (11%), Grossbritannien (6%), Amerika (4%) und Deutschland (3%). Die verbleibenden 60% stammen aus allen Teilen der Welt.
Unter den erfolgreichen Bietern waren alle Altersklassen vertreten, angefangen bei einem jungen Mann aus San Francisco, der am Tag des Flugs seinen 22. Geburtstag feiert, bis zu einem 76- Jährigen aus Vancouver, Kanada. Unter ihnen sind bislang auch 5 Schweizer.
Die Versteigerung war eine der grössten Wohltätigkeitsauktionen, und eine der kompliziertesten, die jemals bei eBay abgehalten wurde. Die Hosting-Details der eBay-Seiten für die Wohltätigkeitsauktion des Erstflugs des Singapore Airlines A380 verzeichneten bei der Auktion über 26 Millionen Aufrufe, wobei die meisten Besucher der Seiten aus Australien, Deutschland, den USA und Kanada kamen. Die Daten haben gezeigt, dass die Auktionsseiten während der Auktion von Internet-Anwendern aus über 160 Ländern besucht wurden.
Die offiziellen Linienflüge mit dem A380 werden am 28. Oktober auf der Strecke von Singapur nach Sydney aufgenommen und täglich durchgeführt.
Quelle: Singapore Airlines, (ots) Zürich
Mob16_09.2007 |