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Archivorgganisation September 2007

Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge

Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom September 2007

Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
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Inhaltsverzeichnis (die vollständigen Beiträge finden Sie nachfolgend)


Mob43_09.2007 - Strassenverkehr:
TCS-Winterreifentest 2007: Schlechtes Abschneiden auf nasser Fahrbahn
Mob42_09.2007 - Strassenverkehr: Alle Jahre wieder: Reifenpoker im Herbst
Mob41_09.2007 - Schienenverkehr:
Ausbau Zentralbahn: Gemeinsamer Einsatz für Mobilität und Erreichbarkeit
Mob40_09.2007 - Strassenverkehr:
Volvo lanciert Alcoguard
Mob39_09.2007 - Strassenverkehr:
Ex Mister Schweiz Miguel San Juan - neuer Nissan-Botschafter
Mob38_09.2007 - Öffentlicher Verkehr:
Pilotbetrieb der neuen ZVV-Automaten verschoben
Mob37_09.2007 - Fachmessen:
IAA: Mobile Kontrollgruppe des Zolls im Einsatz gegen Produktpiraten
Mob36_09.2007 - Strassenverkehr:
Dritter europäischer Baustellen-Test: mittelmässiges Ergebnis für die Schweiz
Mob35_09.2007 - Truck Racing:
Truckracing, gigantisch, faszinierend, beeindruckend
Mob34_09.2007 - Truck Racing:
Der Schweizer Bösiger mit Vorsprung zum Finale
Mob33_09.2007 - China:
"Der Drachen kriegt Räder"
Mob32_09.2007 - Luftverkehr:
Air Berlin integriert LTU zügig
Mob31_09.2007 - Öffentlicher Verkehr:
Auch 2008 mehr Bahn und Bus im Kanton Zug
Mob30_09.2007 - Schienenverkehr:
Züge für den Nahverkehr -  Ende 2007 sind es 173 Talent-Züge bei der ÖBB
Mob29_09.2007 - Strassenverkehr:
TCS: Erfassung und Deklaration von privat gefahrenen Kilometern mit Geschäftswagen
Mob28_09.2007 - Verkehr zu Wasser:
Karibik ohne Fluch: neues Schiffsgut-Ortungssystem
Mob27_09.2007 - Luftverkehr:
Flughafen Zürich: UVEK genehmigt zusätzliche Rollwege
Mob26_09.2007 - Umweltschutz: Empa verbessert e-Waste-Recycling in Afrika
Mob25_09.2007 - Telekommunikation:
Einigung: Handys bekommen einheitlichen Ladestecker
Mob24_09.2007 - Berufsnachwuchs:
IngCH Engineers Shape  - 20 Jahre Engagement für den Ingenieurnachwuchs
Mob23_09.2007 - transport logistic 2007:
Spezial-Ladungsträger für die Automobilindustrie
Mob22_09.2007 - Produkte:
Nichtklebender Kaugummi erfunden
Mob21_09.2007 - Luftverkehr:
SWISS und Lufthansa bieten Kunden weitere Plattform für Umweltschutzengagement
Mob20_09.2007 - Luftverkehr:
Komitee Lebendiges Zürich: Flughafen Zürich vor Weichenstellung
Mob19_09.2007 - Strassentransport:
Postmarkt: Lagerhäuser Aarau AG erhält eine Konzession
Mob18_09.2007 - Umwelt und Klima:
BAFU dokumentiert Auswirkungen der Klimaänderung in der Schweiz
Mob17_09.2007 - Satellitennavigation:
Deutsches Raumfahrtzentrum erhält Galileo-Auftrag
Mob16_09.2007 - Luftverkehr:
AIRBUS A380 Wohltätigkeitsauktion erzielt über S$1,9 Millionen!
Mob15_09.2007 - Verbände:
BioFuels Schweiz - Verband für Schweizerische Biotreibstoffindustrie gegründet
Mob14_09.2007 - Strassenverkehr:
Bundesrat genehmigt generelles Projekt für den Ausbau der Nordumfahrung Zürich
Mob13_09.2007 - Strassenverkehr:
Automobilindustrie: Klimadebatte an Absatzeinbruch Schuld
Mob12_09.2007 - Schienenverkehr:
Traumberuf für ein paar Stunden - login öffnet seine Loksimulatoren für Privatpersonen
Mob11_09.2007 - Schienenverkehr:
Rail Cargo Austria – Wir bewegen Automobile
Mob10_09.2007 - Luftverkehr:
Anpassungen am Schweizer Luftraum gehen in Vernehmlassung
Mob09_09.2007 - Strassenverkehr:
TCS-Untersuchung des Fussgängerschutzes bei Geländewagen und SUVs
Mob08_09.2007 - Kombinierter Verkehr:
Neues intermodales Bertschi-Terminal im Hafen von Rotterdam
Mob07_09.2007 - Strassentransport:
Die Planzer Transport AG übernimmt die Föry Transport AG in Oberarth
Mob06_09.2007 - Schienenverkehr:
Die SBB erzielt ein positives Ergebnis trotz Verlust im Güterverkehr
Mob05_09.2007 - Weltraum:
20-Jahr-Jubiläum der ,Brücke zur experimentellen Weltraumforschung"
Mob04_09.2007 - Automobiltechnik:
Neues Kollisions-Warnsystem zur Verringerung des Risikos von Auffahrunfällen
Mob03_09.2007 - Schienenverkehr:
«Mehr Bahnhof» - Grösseres Angebot im Bahnhof Fribourg
Mob02_09.2007 - Alternative Antriebe + Energieen:
Neues vom Wasserstoff
Mob01_09.2007 - Mensch + Umwelt:
Neue Publikation: Umweltstatistik Schweiz in der Tasche 2007

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TCS-Winterreifentest 2007: Schlechtes Abschneiden auf nasser Fahrbahn


Schwache Leistungen der vom TCS getesteten Winterreifen auf nasser Fahrbahn wirkten sich negativ auf das Testergebnis aus. Von den insgesamt 42 getesteten Reifen, davon acht Produkte für SUV-Fahrzeuge, konnten nur sieben Modelle mit der Note «sehr empfehlenswert» ausgezeichnet werden. Acht Reifen erhielten die Note «bedingt empfehlenswert», sieben Reifen wurden als «nicht empfehlens-wert» eingestuft. Beim SUV-Reifentest wurden sieben Winterreifen und ein Ganzjahresrei-fen mit M&S-Kennzeichnung zu Vergleichszwecken mitgetestet. Der Vergleichstest zeigt deutlich, dass auch Geländewagen mit «richtigen» Winterreifen (also keine Ganzjahres-reifen) ausgerüstet werden sollten. Getestet wurden die Dimension 155/70 R 13 (für Kleinwagen), 205/55 R 16 (für Mittelklasse-Fahrzeuge) und die Dimension 215/65 R 16 für SUV-Fahrzeuge.

In der Dimension 155/70 R 13 schnitten die 16 Winter- und zwei Ganzjahresreifen deutlich schlechter ab als in vorangegangenen Tests. Die Hälfte der Reifen musste aufgrund ihrer schlechten Nässeeigenschaften mit «bedingt empfehlenswert» oder «nicht empfehlenswert» bewertet werden. Es scheint, dass diese Grösse von vielen Herstellern etwas vernachlässigt wird und das Nivau etwas niedriger erscheint. Nur zwei Reifen erzielten Spitzennoten: Der Dunlop SP Winter Response und der Continental WinterContact TS800. Sieben Reifen wurden mit «empfehlenswert» bewertet: Bridgestone Blizzak LM 20, ESA Tecar Supergrip 6, Fulda Kristall Montero, Goodyear Vector 5+ (Ganzjahresreifen), Pirelli W160, Sava Eskimo S3 und Vredestein Snowtrac. Bei den vier «nicht empfehlenswerten» Reifen machen der Pneumant und der Toyo (Ganzjahresreifen) durch sehr schlechte Bremsleistungen auf nasser Fahrbahn auf sich auf-merksam. Infolge des knapp 12 m längeren Bremswegs auf Asphalt und 15 m längeren Brems-wegs auf Beton wurden diese Reifen als mangelhaft eingestuft.

Die 16 Winterreifen der Dimension 205/55 R 16 schnitten mehrheitlich gut ab. Zwei Reifen kön-nen mit der Note «sehr empfehlenswert» bewertet werden (Michelin Primacy Alpin PA3 und Dunlop SP Wintersport 3D). Elf Modelle erreichen die Note «empfehlenswert»: Bridgestone Bliz-zak LM25, Continental WinterContact TS810, Goodyear Ultra Grip Performance, Hankook W440, Maloya Cresta 220, Pirelli Winter 210 Sottozero, Semperit Speed Grip, Toyo Snowprox S952, Uniroyal MS plus 66, Vredestein Snowtrack 2 und Yokohama W.drive. Die Reifen von Fulda, und Firestone und Avon können aufgrund von schwachen Leistungen auf nasser Fahrbahn nur bedingt empfohlen werden.

In der Kategorie der SUV-Reifen (Dimension 215/65 R 16) schneiden je drei Reifen mit der No-te «sehr empfehlenswert» (Continental, Bridgestone und Michelin) und «empfehlenswert» (Goodyear, Pirelli und Vredestein) ab. Als «nicht empfehlenswert» wurden der Cooper Weathermaster und der zu Vergleichszwecken mitgestestete Ganzjahresreifen mit der Kenn-zeichnung M&S bewertet. Der Ganzjahresreifen zeigte vor allem auf schneebedeckter Fahrbahn deutliche Schwächen. Dies ist ein eindeutiger Indikator, dass auch SUV-Fahrzeuge in der kalten Jahreszeit mit Winterreifen ausgerüstet werden sollten. Der Reifen von Cooper konnte wegen seines zu langen Bremsweges auf nasser Fahrbahn nicht überzeugen.

Der Ratgeber «Winterreifen 2007» ist für TCS-Mitglieder kostenlos in den TCS-Geschäftsstellen erhältlich (Nichtmitglieder CHF 10.00).

Quelle: TCS, Bern, Emmen www.tcs.ch
Mob43_09.2007
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Bild: Continental


Alle Jahre wieder: Reifenpoker im Herbst

Eine einfache, gut zu merkende Faustregel besagt, dass Winterreifen von O bis O (ab Oktober bis Ostern) an den Autos montiert sein müssen. Faustregel hin oder her, viele kümmert das nicht. Bis der erste winterliche Kälteeinbruch kommt, und das kann schon sehr früh sein. Spätestens beim ersten Schnee werden die Garagen und Werkstätten mit Terminen bombardiert für das Wechseln der Sommer- auf Winterpneus. Ganz zu schweigen von denen, die bei winterlichen Verhältnissen allein auf ihre Fahrkünste zählen und im Idealfall mit einem Blechschaden davon kommen.

Warum Winterreifen im Winter?
Moderne Winterreifen sind nicht nur für das Fahren auf Eis und Schnee konzipiert. Ihr spezieller Aufbau und die Gummimischung entfalten ihre guten Eigenschaften bereits bei Temperaturen ab +7 Grad. Ab dieser Temperatur verhärten Sommerreifen und ihre Leistungsfähigkeit nimmt drastisch ab, was sich unter anderem in einem deutlich längeren Bremsweg und in der Kurvenstabilität auswirkt. Eine bessere Disziplin der Autofahrenden beim Wechsel auf Winterreifen könnte viele Unfälle verhindern. Die von den Mitgliedfirmen des SAA swiss automotive aftermarket belieferten Garagen und Werkstätten halten auch diesen Herbst wieder die neusten Modelle an Winterreifen für den Einsatzbereit.

Ist ein Winterreifen-Obligatorium sinnvoll?
Immer wieder geistert anfangs Winter der Ruf nach einem Obligatorium für Winterreifen umher. Ist ein Obligatorium aber wirklich auch sinnvoll? In einer nicht repräsentativen Umfrage der «automobilrevue» sprachen sich immerhin fast 75 Prozent dafür aus. Und was meinen die einzelnen Länder? In der Schweiz gibt es keine Pflicht für Winterreifen. Auch nicht in Italien, wo aber kurzfristig für einzelne Streckenabschnitte eine solche vorgeschrieben werden kann. Dasselbe gilt für Österreich. Auch Frankreich und Deutschland kennen keine Pflicht. Mit einem entsprechenden Schild sind in Frankreich Winterreifen auf Gebirgsstrassen vorgeschrieben. In Deutschland besagt die strassenverkehrsrechtliche Vorschrift, dass die Bereifung den Wetterverhältnissen angepasst sein muss. Bei Fahrten mit Sommerreifen kann es versicherungsrechtliche Probleme geben. Eine Winterreifenpflicht kennen Schweden, Norwegen, Finnland und Slowenien. Eine generelle Winterreifenpflicht für Lastwagen wird derzeit in einigen Ländern angedacht, so zum Beispiel in Österreich und auch in Deutschland.

Versicherungsschutz nicht gewährleistet
Zu spätes Umrüsten auf Winterreifen kann bei einem Unfall nicht nur viel Ärger geben, es kann auch ins Geld gehen. Viele Versicherungen lehnen im Schadensfall die vollständige Haftung bei falscher Bereifung ab. Und zwar unabhängig davon, ob nach den Verkehrsregeln ein Verschulden vorliegt oder nicht. Dies gilt sowohl für Teilkasko- wie auch für Vollkaskoversicherungen. Vier gute Winterreifen sind allemal weitaus günstiger als ein Auffahrunfall.

Sind Run-Flat-Reifen ein Allheilmittel?
Autopanne, Luft draussen: Was tun? Schnellstens anhalten, Hilfe holen oder selbst Hand anlegen beim Reifenwechsel. Die Reifenhersteller haben auch für dieses Problem eine Lösung bereit. Run-Flat-Reifen verfügen nämlich über spezielle Notlaufeigenschaften. Sie rollen auch dann noch, wenn normale Pneus den Geist bereits aufgegeben haben. Die Reifen haben einen inneren Stützring oder extra verstärkte Seitenflanken. Dies stabilisiert den Reifen auch ohne Luft und bei Tempo 80 kann man damit noch locker bis zu 200 Kilometer weit fahren, ohne die Felgen zu ruinieren. Dadurch entfällt ein Reifenwechsel im fliessenden Verkehr, bei Dunkelheit oder Nässe, er kann bis zur nächsten Werkstatt aufgeschoben werden. Ein Nachrüsten auf diese Reifenart lohnt sich aber nicht immer. Run-Flat-Reifen kosten bis 20 Prozent mehr als herkömmliche Pneus und dazu müsste in vielen Autos eine zusätzliche Reifendruckkontrolle eingebaut werden. Bei BMW sind diese Reifen bereits serienmässig am Auto, andere Autofirmen bieten die Reifen mit verstärkter Seitenwand als Sonderausstattung an.

Auch zum Thema Reifen gibt die 3. Fachmesse für Transport, Fahrzeuge, Ausrüstung und Unterhalt, die «swisstransport’07» vom 7.-10. November auf dem Gelände der BEA bern expo, bei der der SAA Patronatspartner, Auskunft.

Quelle: SAA-swiss automotive aftermarket  www.aftermarket.ch
Mob42_09.2007
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Ausbau Zentralbahn: Gemeinsamer Einsatz für Mobilität und Erreichbarkeit

Die Zentralbahn soll eine leistungsfähige Infrastruktur erhalten. Das Bau- und Auflageprojekt für den Doppelspurausbau und die Tieflegung der Bahnlinie in Luzern, das die Grundlage für die weiteren politischen Entscheide bildet, liegt vor. Vertreter der Kantonsregierungen von Luzern, Ob- und Nidwalden sowie des Stadtrates von Luzern haben an einer Medienorientierung auf den vielfältigen Nutzen des gemeinsamen Projektes hingewiesen.

Der Ausbau der Zentralbahn zählt zu den Herzstücken des Agglomerationsprogramms Luzern. Der Ausbau ermöglicht der Zentralbahn eine markante Verbesserung des Angebots. Mit der neuen unterirdischen Haltestelle Allmend wird das grösste Veranstaltungsgelände der Zentralschweiz direkt für den Schienenverkehr erschlossen. Die Tieflegung der Bahn auf Luzerner Stadtgebiet erlaubt die Aufhebung von vier Niveauübergängen. Die derzeitige Behinderung des Verkehrs, insbesondere auch des strassengebundenen öffentlichen Verkehrs wird beseitigt, die Lärmimmissionen der Bahn auf Stadtgebiet werden stark reduziert.

Das Projekt sieht in Luzern einen Ausbau auf Doppelspur auf einer Länge von rund 1.9 Kilometern, ab Bahnhof Luzern bis zur bereits bestehenden Doppelspur vor der Haltestelle Kriens Mattenhof, vor. Ein weiterer 500 Meter langer Doppelspurausbau ist in Hergiswil von der Kantonsgrenze bis Hergiswil Matt geplant. Neu wird die Bahn in einem
554 Meter langen Tunnel unter der Hubelmatt zur neuen unterirdischen Haltestelle Allmend geführt. In einem weiteren, 615 Meter langen, im Tagebau erstellten Tunnel soll die Bahn die Allmend unterqueren.
Bestandteil des Projekts sind ferner Beschleunigungsmassnahmen in den Kantonen Nidwalden, Obwalden und Bern, die für eine Reduktion der Fahrzeiten sorgen. Es handelt sich dabei um die Sanierung von Bahnübergängen durch Aufhebung, Ausrüstung mit Blinklichtanlagen oder automatische Schrankenanlagen sowie um den Einbau von schlankeren Weichen und den Ausbau von Kreuzungsstellen.

Die Gesamtkosten für den Ausbau der Zentralbahn betragen 250 Millionen Franken (Kostenstand 2005). Das Projekt wurde im Herbst 2006 in die Liste der dringlichen und baureifen Projekte des Infrastrukturfonds des Bundes aufgenommen. Über diesen Fonds beteiligt sich der Bund massgeblich an der Finanzierung. Die Restkosten teilen sich die Kantone Luzern, Obwalden und Nidwalden und die Stadt Luzern auf Basis des Nutzens.

Aufgeschlüsselt auf die Finanzierungspartner ergeben sich folgende
Anteile:
   - Bund 120 Millionen (48%)
   - Kanton Luzern 68 Millionen (27,5%)
   - Kanton Nidwalden 23 Millionen (9%)
   - Kanton Obwalden 15 Millionen (6%)
   - Stadt Luzern 24 Millionen (9,5%)

Die Parlamente der Kantone Luzern, Obwalden und Nidwalden und der Stadt Luzern haben im Jahre 2006 und 2007 Planungskredite von insgesamt 6 Millionen Franken gesprochen und den Kostenteiler unter den beteiligten Gemeinwesen genehmigt. Das Bauprojekt wird nun den Parlamenten unterbreitet. Kanton und Stadt Luzern werden über die Vorlage am 24. Februar 2008 an der Urne befinden. In den Kantonen Nidwalden und Obwalden werden der Land- bzw. Kantonsrat im Dezember bzw. Oktober über den Kredit entscheiden. Der Baubeginn ist Ende 2008 vorgesehen, die Inbetriebnahme der neuen Infrastrukturen 2013.

Regierungsrat Max Pfister, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements des Kantons Luzern machte an der Medienorientierung auf den ausserordentlich grossen Nutzen des Ausbauprojekts für das Gesamtverkehrssystem aufmerksam. Höhere Zugsdichten und ein attraktives Fahrplanangebot würden dafür sorgen, dass der steigenden Nachfrage Rechnung getragen und das bedeutende Umsteigepotenzial auf den öffentlichen Verkehr ausgeschöpft werden könne.

Regierungsrat Gerhard Odermatt, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Nidwalden, wies darauf hin, dass die Verkehrsströme sich nicht an Kantonsgrenzen orientieren, werktags und sonntags und in beiden Richtungen stattfinden. Mit einem attraktiven Angebot auf der Schiene, und der Ausbau der Zentralbahn schaffe hierfür die Voraussetzungen, könnten die Pendlerinnen und Pendler auf die Bahn gebracht werden. Wichtig sei nun, "dass wir den Weg gemeinsam und entschlossen beschreiten."

 Regierungsrat Hans Matter, Vorsteher des Bau- und Raumentwicklungsdepartements des Kantons Obwalden erklärte, sein Kanton freue sich, dass mit dem Ausbau der Zentralbahn ein weiterer entscheidender Schritt zur Aufwertung der Verkehrsbeziehungen auf Schiene und Strasse zwischen Obwalden und Nidwalden und der Agglomeration Luzern, dem Grossraum Zürich und dem gesamten Mittelland eingeleitet werde.

Stadtrat Kurt Bieder, Baudirektor der Stadt Luzern, begrüsste die Verlagerung auf die Schiene, die durch den Ausbau der Zentralbahn möglich werde. Viele Pendlerinnen und Pendler von und nach Luzern, aber auch nach Zug und nach Zürich würden die Bahn benützen, womit die Autobahn und insbesondere das städtische Strassennetz zugunsten der Bevölkerung entlastet würden.

Laut Josef Langenegger, Geschäftsführer der Zentralbahn, wird die Zentralbahn dank des Ausbaus per Dezember 2013 über eine deutlich verbesserte Infrastruktur verfügen. Diese ermögliche einen optimierten Fahrplan sowie eine Erhöhung der Kapazität bis zu 50% und damit eine nachhaltige Entwicklung des öffentlichen Verkehrs.

Quelle: ots - Staatskanzlei Luzern
Mob41_09.2007
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Volvo lanciert Alcoguard

Volvo lanciert Alcoguard mit dem Ziel die Zahl der durch Alkohol am Steuer verursachten Verkehrsunfälle zu verringern

Es ist Morgen früh, nach einer langen Geburtstagfeier, und sie setzen sich ans Lenkrad ihres Fahrzeuges. Sind Sie nüchtern genug, um sicher nach Hause fahren zu können? Aufschluss darüber kann ihnen nun der Alcoguard von Volvo geben. Als erster Autohersteller bringt Volvo ein neuartiges Gerät auf den Markt, das helfen soll, die Zahl der durch Alkohol am Steuer verursachten Verkehrsunfälle zu verringern. Alcoguard ist eine vollständig in das Fahrzeug integrierte Wegfahrsperre. Das Gerät basiert auf der hochmodernen Brennstoffzellentechnologie und soll dem Fahrer helfen eine nüchterne Entscheidung zu treffen. In der Schweiz wird Alcoguard ab Anfang 2008 in den Volvo S80, V70 und XC70 als Sonderausstattung zur Verfügung stehen.

„Alcoguard ist ein Gerät, das dem Fahrzeuglenker helfen soll, eine nüchterne Entscheidung zu treffen. Zurzeit wird einer von drei Verkehrstoten in Europa durch Alkohol am Steuer verursacht“, sagt Ingrid Skogsmo, Direktorin des Volvo Sicherheitszentrums. „Die drei grössten Herausforderungen, die es zur Steigerung der Sicherheit im Strassenverkehr zu bewältigen gilt, sind zu schnelles Fahren, unzureichender Einsatz von Sicherheitsgurten und Alkohol am Steuer. Alcoguard kann mithelfen, die Zahl Alkohol bedingter Unfälle zu verringern.“

Alcoguard wird ab Anfang 2008 in den Volvo Modellen S80, V70 und XC70 als Sonderausstattung zur Verfügung stehen und ist ab dem nächsten Sommer auch für die restliche Volvo Modellpalette erhältlich. Volvo Cars rechnet mit dem Verkauf von zweitausend Geräten pro Jahr, wobei diese Zahl in Zukunft weiter ansteigen dürfte. Bisher ist Schweden der umsatzstärkste Markt für alkoholsensitive Wegfahrsperren, aber Volvo Cars beobachtet auch in weiteren Ländern ein wachsendes Interesse an dieser Technologie. Zu den vorläufig häufigsten Zielgruppen gehören Firmenwagen, Taxiunternehmen sowie staatliche und kommunale Behörden. Die verbesserte Benutzerfreundlichkeit wird jedoch dazu beitragen, dass auch private Autobesitzer als potentielle Kunden in Frage kommen.

Brennstoffzellen für genauere Messergebnisse
Alcoguard verwendet die Brennstoffzellentechnologie – genau die gleiche Technologie also, die auch von den meisten Polizeikräften in Europa eingesetzt wird. Bevor das Auto gestartet werden kann, muss der Fahrzeuglenker in ein schnurloses und tragbares Messgerät pusten. Dieses Gerät hat die Grösse einer kleinen Fernbedienung und wird in einem Fach hinter der Mittelkonsole aufbewahrt und geladen. Der Atem des Fahrzeuglenkers wird vom Messgerät analysiert und die Messergebnisse über ein Funksignal an die elektronische Steuerung des Fahrzeugs übermittelt. Übersteigt der Blutalkoholgehalt den fixierten Grenzwert, so startet der Motor nicht.

Die Grenzwerte des Messgeräts werden je nach Absatzmarkt eingestellt, entsprechend der jeweiligen Gesetzesanforderungen. Das tragbare, kabellose Messgerät zeigt zwar unabhängig vom Standort immer genaue Messwerte für den Alkoholgehalt im Blut an, kann jedoch nur in einer Entfernung von bis zu zehn Metern mit dem Fahrzeug kommunizieren.

Hilfe für die richtige Entscheidung – keine Überwachung
Am Ende aber bleibt es immer noch dem Fahrzeuglenker überlassen, auf Grund der aktuellen Alcoguard-Information die Entscheidung zu treffen ob er Fahren soll oder nicht. Mit dem Aktivieren einer Überbrückungsfunktion kann das Fahrzeug auf Wunsch dennoch gestartet werden. „Jeder Fahrer soll seine Entscheidung selber treffen“, sagt Ingrid Skogsmo abschliessend. „Wir sind aber froh über Jeden den wir mit Alcoguard überzeugen können, sich nicht alkoholisiert ans Steuer zu setzen.“

Quelle: Volvo Automobile, CH- Glattbrugg
Mob40_09.2007
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Ex Mister Schweiz Miguel San Juan - neuer Nissan-Botschafter

- Miguel San Juan, Mister Schweiz 2006, wird neuer Botschafter von Nissan
- Erste Sitzprobe des 29-jährigen Freiburgers im 350Z Roadster an der IAA in  Frankfurt

Sympathisch, intelligent, ein Ästhet und – ganz einfach – ein charmanter Mann mit einem gesunden Selbstbewusstsein: Miguel San Juan schaffte sich im vergangenen Jahr als Mister Schweiz nicht nur viele neue Freunde. Er wurde auch zum Markenzeichen für eine weltoffene, kritische und multikulturelle Schweiz.  Im Jahr danach geht es für den 29-jährigen Freiburger nicht weniger intensiv zu und her: Parallel zum Abschluss des Studiums mit der Masterarbeit plant Miguel den Einstieg ins Berufsleben – und ist jetzt auch neuer Botschafter von Nissan in der Schweiz.

An der IAA in Frankfurt nahm er die erste Sitzprobe im neuen „Dienstfahrzeug“. Alfonso Albaisa, Vice President Design von Nissan Europe, weihte ihn persönlich in die Geheimnisse des 350Z Roadsters ein. Der kubanische Chef-Designer war massgeblich an der Gestaltung der neuen 350Z-Generation beteiligt und kennt dadurch auch seine Klientel: „Miguel ist ein selbstbewusster Mann mit viel Ausstrahlung und einem eigenständigen Stil. Das passt perfekt zu diesem Fahrzeug“.

Auch Miguel ist begeistert: „Ich hoffe auf möglichst viele warme und sonnige Herbsttage, damit ich den 350Z offen fahren kann. Darauf freut sich auch meine Freundin Sue. Sie war es nämlich, die schon im vergangenen Jahr einen Roadster kaufen wollte.“

Das Engagement des Schweizers für die Marke Nissan ist mit Auftritten und Einsätzen im In- und Ausland verbunden. Madeleine Baumann, Leiterin Kommunikation von Nissan Schweiz: „Miguel hat uns durch seine sichere und doch menschliche und sympathische Art beeindruckt.  Damit strahlt er die Werte aus, die wir auch mit unserer Marke und mit unseren Fahrzeugen vermitteln wollen.“

Miguel San Juan wird die Schlüssel seines neuen Nissan 350Z Roadster im kommenden
Oktober in Empfang nehmen. Die ersten Auftritte zusammen mit Nissan sind noch im Herbst dieses Jahres geplant.

Quelle: Nissan Schweiz
Mob39_09.2007
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Pilotbetrieb der neuen ZVV-Automaten verschoben

Die ersten neuen ZVV-Ticketautomaten werden nicht wie ursprünglich geplant Ende 2007, sondern im Frühling 2008 in der Stadt Zürich in Betrieb genommen. Die Programmierung der zentralen Software beansprucht mehr Zeit als vorgesehen.

Der Pilotbetrieb der 35 ersten neuen ZVV-Ticketautomaten wurde von Ende 2007 auf den Frühling 2008 verschoben. Grund: Die Programmierung der zentralen Software beansprucht mehr Zeit als ursprünglich vorgesehen. Obwohl die Inbetriebnahme der neuen Ticketautomaten zum geplanten Termin möglich gewesen wäre, beschlossen der ZVV, die mit der Projektumsetzung beauftragten VBZ und der Lieferant ACS, den Pilotbetrieb erst nach Vorliegen aller geplanten Software-Funktionalitäten zu starten. Die Terminverschiebung verursacht ZVV und VBZ keine Mehrkosten. Die bestehenden ZVV-Automaten werden wie geplant bis Ende 2009 ersetzt.

Nach dem Pilotbetrieb in der Stadt Zürich sollen ab Januar 2009 im ganzen ZVV-Gebiet rund 1100 neue Ticketautomaten die alten Automaten ablösen. Der Verkehrsrat bewilligte dafür einen Kredit von 63 Mio. Franken. Gesamthaft werden im ZVV-Gebiet ungefähr gleich viele Ticketautomaten eingesetzt werden wie bisher, ihre Einsatzstandorte können jedoch der Nachfrage entsprechend teilweise ändern.

Quelle: ZVV
Mob38_09.2007
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IAA: Mobile Kontrollgruppe des Zolls im Einsatz gegen Produktpiraten


So hatte sich ein chinesischer Aussteller seinen Start auf der Frankfurter IAA nicht vorgestellt: Bereits am zweiten Pressetag, also noch vor den Fachbesucher- und Publikumstagen, räumte eine Gruppe von uniformierten Zollbeamten in Begleitung zweier Patentanwälte den frisch aufgebauten Messestand. Es wurden Plagiate von Scheibenwischern und Verpackungen sichergestellt, die allem Anschein nach Patente eines französischen Automobilzulieferers verletzen.

Bei dieser vielbeäugten Aktion kam auf der IAA erstmals eine mobile Gruppe des Zolls mit besonderen Befugnissen zum Einsatz, die eigens zur Kontrolle von Ausstellern aus sogenannten Drittländern angefordert worden war. Es mag verwundern, dass trotz des derzeitigen Wirbels um Marktschädigung durch illegale Nachahmungen aus Fernost nur ein einziges Unternehmen seine Rechte auf der IAA durchsetzen ließ. Die Patentanwälte Jürgen Strass und Bernhard Fuchs der Münchner Kanzlei Prinz & Partner, die die Beschlagnahme für ihren Auftraggeber vorbereitet und erfolgreich durchgeführt hatten, verweisen darauf, dass bei den Patentinhabern die speziell für Messen eingeführten neuen Möglichkeiten zur Beweismittelsicherung im Rahmen eines Strafverfahrens noch weitgehend unbekannt seien. "Daran, dass es auf der IAA keine weiteren Fälschungen gibt, liegt es jedenfalls nicht", ergänzt eine Zollbeamtin.

Da im Gegensatz zu eindeutig erkennbaren Imitaten bekannter Markenprodukte die Verletzung von technischen Schutzrechten (Patente und Gebrauchsmuster) nicht ohne einschlägige Fachkenntnis zu beurteilen ist, ist der Zoll verstärkt auf die Mithilfe der geschädigten Unternehmen und deren Patentanwälte angewiesen. Auf konkrete Hinweise der Schutzrechtsinhaber inspiziert die mobile Kontrollgruppe des Zolls die Stände verdächtiger Aussteller. Nach Versicherung durch die sach- und rechtskundigen Anwälte vor Ort werden die schutzrechtsverletzenden Waren kurzerhand beschlagnahmt.

Gegen die Verantwortlichen wird ein Strafverfahren eingeleitet. Die Patentanwälte von Prinz & Partner lobten die vom zuständigen Hauptzollamt Darmstadt in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt erarbeitete vereinfachte Verfahrensordnung, die zollintern als "Darmstädter Modell" bezeichnet wird: "Neben den bekannten zivilrechtlichen Verfahren steht den Unternehmen auf Messen nun ein unkompliziertes, sehr effektives Instrument gegen Anbieter von Plagiaten zur Verfügung."

Obwohl die Verantwortlichen des auf der IAA überführten Ausstellers in China wohl keine ernsthafte Strafverfolgung durch die deutsche Staatsanwaltschaft fürchten müssen, ist die Messe für sie gelaufen: Sämtliche sichergestellten Waren und zugehörige Katalogseiten werden vernichtet.

Quellie: ots, Frankfurt/München
Mob37_09.2007
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Dritter europäischer Baustellen-Test: mittelmässiges Ergebnis für die Schweiz


Zusammen mit 16 weiteren Automobilclubs hat der Touring Club Schweiz im Rahmen des dritten europäischen Autobahnbaustellentests 50 Langzeitbaustellen in 11 europäischen Ländern unter die Lupe genommen. Als einzige der fünf getesteten Schweizer Baustellen schloss Richterswil-Wollerau (A3, ZH/SZ) mit dem Prädikat "gut" ab. Wettingen-Dietikon (A1, AG) und Urdorf-Uitikon (A4, ZH) wurden als "ausreichend" bewertet, während die Baustellen Cornaux-La Neuveville (A5, NE) und Bern Bümpliz-Flamatt (A1, BE) die Schlussnote "mangelhaft" erhielten.

Mit dem Test, der bereits das dritte Jahr in Folge vom TCS und seinen europäischen Partnerclubs durchgeführt wurde, soll überprüft werden, ob das Nötige getan wird, um das Unfallrisiko im Bereich von Autobahnbaustellen auf ein Minimum zu reduzieren. Punkto Verkehrssicherheit bergen die provisorischen Baustelleneinrichtungen auf Autobahnen beträchtliche Risken, insbesondere wegen des oftmals starken Verkehrs, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, und wegen des Einsatzes von Unterhaltspersonal und Baumaschinen in unmittelbarer Nähe der Fahrbahn. Hinzu kommt ein erhöhtes
Risiko von Zusammenstössen infolge von Spurreduktionen und verengten Fahrbahnen.

Hervorragende Noten für Österreich
Zum zweiten Mal in drei Jahren hat Österreich das beste Testergebnis erzielt – dieses Jahr mit der Baustelle Enns (A1, zwischen Linz und Wien). Signalisierung, Einrichtung und Organisation dieser Baustelle von 1,5 km Länge sind perfekt. Zudem ist der Arbeitsbereich praktisch gänzlich vom Verkehr geschützt. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen eine 3 km lange Baustelle in England auf der M25 (Watford-Dartford) sowie eine 1 km lange Baustelle in Holland auf der A21 zwischen Utrecht und Breda. Das Schlusslicht bildet Spanien mit der Baustelle auf der A42 zwischen Madridejos und Toledo. Diese wurde aufgrund einer Serie gravierender Mängel bei der Einrichtung sowie wegen der miserablen Verkehrsführung als besonders gefährlich eingestuft.

Allgemeine Stärken und Schwächen
Generell positiv bewertet wurde bei den untersuchten Baustellen vor allem die Verkehrsführung, sowohl bei Spurreduktionen und in den Verschwenkungsbereichen als auch bei Ein- und Ausfahrten im Baustellenbereich. Als allgemein mangelhaft befanden die Experten hingegen die Sicherheitsausrüstungen sowie die Information der Verkehrsteilnehmer (Grund und Dauer der Arbeiten, Angabe der Restlänge des Baustellenbereichs). Die Mehrzahl der getesteten Baustellen weist eine
Überlappung der provisorischen und der ursprünglichen Bodenmarkierung auf, was für Autolenker insbesondere bei Nacht oder schlechten Witterungsverhältnissen verwirrend sein kann. Zu erwähnen ist zudem, dass Autobahnein- und -ausfahrten oft nicht ausreichend durch eine reflektierende und/oder leuchtende Signalisierung gekennzeichnet sind und auch bei provisorischen Fahrbahnmarkierungen zu oft auf stark reflektierende Markierungen verzichtet wird. Diese negativen Befunde gelten insbesondere auch für die Schweizer Baustellen.

Die Schweiz liegt im Mittelfeld
Erstmals seit Einführung des Tests im Jahr 2005 erhielten zwei Schweizer Baustellen die Schlussnote "mangelhaft". Cornaux-La Neuveville (A5, NE) wurde unter anderem als kritisch eingestuft, weil Bodenmarkierungen teilweise fehlen und die Verschwenkungsbereiche nachts nicht beleuchtet sind. Die zweite "mangelhafte" Baustelle, Bern Bümpliz-Flamatt (A1, BE), weist grosse Lücken bei der Sicherheit der Autofahrer auf: schmale Fahrbahnen, problematische Ein- und Ausfahrten sowie verwirrende Bodenmarkierungen. Insgesamt wurden in den drei letzten Tests immer wieder dieselben Mängel beanstandet. Verbesserungspotential besteht weiterhin in der Kategorie Orientierung und Verkehrsführung bei Nacht sowie in der Kategorie Information der Autofahrer. Hinzu kommt die ungenügende Absicherung der Arbeitsbereiche – ein Aspekt, der in diesem Jahr bei allen fünf getesteten Schweizer Baustellen bemängelt wurde.

Ausblick
Dank den in den letzten Jahren vom Budesamt für Strassen (ASTRA) und den kantonalen Verwaltungen unternommenen Anstrengungen konnten Belästigungen infolge von Baustellen durch bessere Planung und Organisation verringert werden. Punkto Baustelleneinrichtung bedarf es allerdings noch zusätzlicher Bemühungen, um die Sicherheit der Autobahnbaustellen zu erhöhen. In diesem Bereich können uns die europäischen Nachbarn als Vorbild dienen. Das Jahr 2007 bedeutet für den Betrieb der Schweizer Autobahnen einen Wendepunkt, denn ab dem 1. Januar 2008 ist dafür nur noch der Bund zuständig. In Zukunft braucht es Verbesserungen im Hinblick auf eine Vereinheitlichung der Einrichtungen und eine vermehrte Rücksicht auf die Sicherheit aller. Der TCS wird an seiner unabhängigen Expertenrolle in diesem Bereich festhalten und wird auch im
kommenden Jahr den Baustellentest erneut durchführen.

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Hinweise zur Testmethode
Durchgeführt wurde der Test vom Institut für Verkehrsanlagen der Technischen Universität Dresden. Zwischen dem 10. April und dem 2. Juni 2007 wurden alle Baustellen in beiden Fahrtrichtungen mindestens zweimal bei Tag und einmal bei Nacht mit einem mit Messgeräten und Videokameras bestückten Fahrzeug befahren. Die Beurteilung der Baustellen basiert auf den ARROWS-Empfehlungen ("Advanced Research on Road Work Zone Safety Standards in Europe") der europäischen Kommission. Auf der Grundlage dieser Empfehlungen haben unsere Experten eine Checkliste entwickelt, mit der das
allgemeine Sicherheitsniveau sowohl für die Autofahrer als auch für die Unterhaltsarbeiter ermittelt werden kann. Überprüft und evaluiert wurden jeweils mehrere Baustellenbereiche: Vorfeld der Baustelle, Spurreduktions- und/oder Verschwenkungsbereiche, Durchfahrt durch die Baustelle, Autobahnein- und -ausfahrten, Baustellenende.

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Testkriterien
Signalisierung/Markierung
• Vorhandensein und korrekte Anbringung der Hinweisschilder, Verständlichkeit, Lesbarkeit und Zustand der Hinweisschilder im Vorfeld, im Verlauf und am Ende der Baustelle, Qualität und Eindeutigkeit der Fahrbahnmarkierung

Verkehrssicherheit
• Breite der Fahrspuren
• Abtrennung des Gegenverkehrs
• Zustand der Fahrbahn

Verkehrsführung
• Spurreduktionen
• Verengung oder Verschwenkung der Fahrspuren auf die Gegenfahrbahn
• Ein- und Ausfahrten innerhalb der Baustelle

Orientierung bei Nacht
• Erkennbarkeit der Beschilderung und Markierung
• Ausstattung der Schutzeinrichtungen mit Reflektoren
• Beleuchtung des Verengungs- und/oder Verschwenkungsbereichs sowie der Ein- und Ausfahrten

Sicherheitsausrüstung
• Vorhandensein von Pannenbuchten und Notrufsäulen, Länge der Abstände zwischen den einzelnen Pannenbuchten und Notrufsäulen
• Pannenstreifen im Baustellenbereich
• Pufferzone vor der Baustelle zu deren Absicherung und Vorkehrungen zur Sicherung des
Arbeitsbereichs
• Geschwindigkeitskontrollen im Baustellenbereich

Information
• Hinweise zu Art und Dauer der Bauarbeiten sowie zur Gesamtlänge der Baustelle
• Regelmässige Hinweise zur Restlänge der Baustelle
Die Baustellen wurden mittels eines Punktesystems bewertet, das sich in den Schlussnoten "sehr gut",
"gut", "ausreichend", "mangelhaft" und "sehr mangelhaft" ausdrückt.
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Quelle: TCS Bern/Vernier, 25. September 2007
Mob36_09.2007
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Truckracing, gigantisch, faszinierend, beeindruckend
5 Tonnen Eisen und Stahl, rund 1500 PS, mehr als 5000 NM Drehmoment, in knapp über 5 Sekunden zur abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, mehr als 1 Liter Diesel pro Kilometer, das sind die Kurzdaten für einen SuperRaceTruck.

Beinahe jeder kennt den Truck Grand Prix am Nürburgring. Kaum aber jemand weiss, dass dies nur eines der zehn Rennen zum FIA European Truck Racing Cup ist. Nach der Formel 1 die populärste Motorsportserie in Europa. Allein bis zu 240’000 Fans pilgern Mitte Juli Jahr für Jahr in die Eifel, fast 800’000 Zuschauer zieht dieses gigantische Spektakel europaweit an. Wahrlich imposant und gigantisch ist auch das, was die Renntrucks bieten.

Knapp über 5 Sekunden benötigt ein SuperRaceTruck bis zu seiner automatisch abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, und ebenso schnell wird der Koloss aus 5 Tonnen Stahl und Eisen wieder auf Null heruntergebremst, bis die Bremsen glühen. Welch brachialen Kräfte dazu nötig sind, kann man nur erahnen. Was die Maschinen ganz genau leisten, damit will zwar niemand so recht herausrücken, doch die aktuellen SuperRaceTrucks liegen bei etwa 1500 PS, wobei sie die unvorstellbare Kraft von weit mehr als 5000 NM entfalten. Ein Formel1-Renner erreicht nicht einmal ein Zehntel dessen.

Wie diese filigranen, windkanaloptimierten Gebilde ist auch solch ein SuperRaceTruck ein echtes High-Tech-Produkt. Ausser der Silhouette haben diese Rennmaschinen nicht mehr viel mit dem gemeinsam, was der normale Trucker so tagtäglich über die Straßen bewegt. Nicht von der Technik her, und erst recht nicht, was das Feeling betrifft, das einen überkommt, wenn man in einem solchen Ungetüm über die Pisten rast.

Historie
Der FIA European Truck Racing Cup wird in zwei Klassen ausgefahren, mit den SuperRaceTrucks, letztendlich reine Rennfahrzeuge, und den seriennäheren RaceTrucks.
Begonnen hatte all das Anfang der 80er mit ganz normalen Strassen-LKWs. Und wie so oft bei solchen Verrücktheiten hatte auch hier die Idee ihren Ursprung in den USA. Während der Woche reine Transportvehikel, sollten die Giganten der Strasse an den Wochenenden dann einmal zeigen, was wirklich in ihnen steckt, ohne die Zwänge der Strassenverkehrsordnung
und 30 Tonnen Ballast im Rücken.

Zuerst hatten sich in Europa die Franzosen und Engländer vom Truckracing-Bazillus infizieren lassen, bald gab es solche Rennen auch auf der iberischen Halbinsel, und bereits 1986 den ersten Truck GP am Nürburgring. Mehr als 100’000 TruckRace-Verrückte waren es schon damals. Gestartet wurde in drei Klassen, nach Hubraum getrennt, bis knapp 12 Liter, bis etwas über 14 Liter und in der "Königsklasse" hatten die Motoren gar 18,5 Liter, bei einem Mindestgewicht zwischen 5 und 6 Tonnen.

Schnell erkannten die Verantwortlichen, welch riesiges Potential hier lag, und das in jeder Hinsicht. Aus den Alltagstrucks wurden Hochleistungs-Rennfahrzeugen, einzelne Teams erhielten schon bald Werksunterstützung, und auch die FIA wurde auf die überaus populäre Motorsportart aufmerksam. So gab es denn ab 1989 eine offizielle Europameisterschaft. Profipiloten aus dem Tourenwagenserien, vom Motorradrennsport oder gar aus der Formel 1 verdrängten die rennfahrenden Trucker aus den Cockpits der Spitzenfahrzeuge. Die Truckrace-Etats von Mercedes-Benz und MAN erreichten höhere Millionenbeträge. Die Industrie hatte das Truckracing als exzellentes Test- und Betätigungsfeld für Neuentwicklungen entdeckt. Die Kluft zwischen den Werkteams und den restlichen Teilnehmern wurde immer größer. Eine neue Klasseneinteilung - nicht nur mehr nach Hubraum - war unumgänglich.  So gab es denn ab der Saison 1994 die "kleine" Klasse der RaceTrucks, die auf Serienfahrzeugen beruhten. Der Hubraum unterlag keiner Einschränkung, allerdings gab es einen Luftmengenbegrenzer. Die Trucks hatten mindestens 5800 KG auf die Waage zu bringen, waren sie mit Trommelbremsen ausgestattet, lag das Mindestgewicht bei 5500 KG. In der "großen" Klasse der SuperRaceTrucks durfte man mit maximal 12 Liter großen Maschinen an den Start gehen, die Fahrzeuge mussten mindestens 5000 KG wiegen. Ansonsten war diese Klasse relativ frei von weiteren Auflagen. Die Innovationsbestrebungen nicht nur der LKW-Hersteller selbst, sondern auch der Zulieferer nahmen ungeheure Ausmasse an.

Mit DAF griff ein weiterer europäischer Grosskonzern ins Geschehen ein, und man erwartete bald auch das Engagement von Volvo, Scania, Renault, Iveco usw. Die Rennen um den FIA European Truck Racing Cup erreichten eine ungeheure Popularität, regelmässige TV-Berichte auf Eurosport trugen kräftig dazu bei. Einzig in Deutschland war von diesen spektakulären Ereignis in den Medien so gut wie nichts zu sehen. Dennoch wurde der Truck GP neben dem Formel 1-Event das Nürburgring-Ereignis schlechthin. Fast eine viertel Million Zuschauer kamen in die Eifel. Zu volkstümlichen Preisen erlebten sie im frei zugänglichen Fahrerlager nicht nur Motorsport zum Anfassen, sondern um die Rennen herum wurde ihnen auch noch einiges an Show, Musik und Vergnügungen unterschiedlichster Art geboten. Der Truck GP war hier ein echter Trendsetter.

Zum Ende der Saison 1999 auf dem Höhepunkt eigener Erfolge erklärte DAF seinen Rückzug aus dem Truckracing, da allein für die Weiterentwicklung der Racetrucks Entwicklungspotential in nicht mehr zu verantwortender Grössenordnung gebunden sei. Tatsächlich hatten die Kosten ungeahnte Höhen erreicht. 2001 änderte Mercedes-Benz sein Konzept der Werksunterstützung grundlegend, überließ die Verantwortung nun vornehmlich den einzelnen Teams, nachdem sich der Stuttgarter Autobauer in den Jahren zuvor mit grösster Akribie um jede Kleinigkeit gekümmert hatte. Als dann zum Saisonende MAN, zuvor hatte man alles gewonnen, was es zu gewinnen gab, den Rückzug aus der SuperRaceTruck-Klasse verkündete, meinte man auch in der Konzernzentrale von DaimlerChrysler, es sei sinnlos, als einzig verbliebener Gross-Hersteller möglicherweise nur noch gegen sich selbst anzutreten. Die wirtschaftliche Situation auf dem Nutzfahrzeugsektor hatte sich dramatisch verschlechtert, so dass kaum Aussicht auf einen Truckracing-Einstieg anderer Hersteller bestand.

Neuanfang: Die "Kleinen" werden immer grösser
Sowohl Mercedes als auch MAN beorderten ihre Werksfahrzeuge zurück, und so gab es eigentlich nur noch einen wettbewerbsfähigen SuperRaceTruck, den Caterpillar des englischen TRD-Teams mit dem Finnen Harri Luostarinen am Steuer. Der Buggyra des neuen tschechischen Teams von Martin Koloc mit "Mr. Truckracing" Gerd Körber im Cockpit hatte nicht ein einziges Mal die Zielflagge gesehen, dem Tatra von Stan Matejovsky fehlte es an Leistung, alle anderen Teams waren ohne Fahrzeug. Da gewann plötzlich die in den Augen der meisten Truckracing-Fans eh stark vernachlässigte RaceTruck-Klasse an Bedeutung. Einzelne Teams wechselten von der "grossen" in die "kleine" Klasse, und auch MAN versprach, sich hier weiter zu engagieren. Schon immer gab es in dieser Gruppe die grössten Starterfelder, die spektakulärsten Starts und die spannendsten Rennen.

Und je mehr Fahrzeuge am Start, desto größer das Spektakel. Wenn die riesigen Renntrucks nach dem fliegenden Start in breiter Phalanx auf die erste Kurve zuschossen, riss es seit jeher die Zuschauer von den Sitzen, denn jedermann wusste, in dieser Formation passen die dort nicht durch. Nur selten kamen die Trucks unbehelligt aus der ersten Runde zurück. Manöver, die in anderen Motorsportserien Entsetzen hervorgerufen und unweigerlich die Eliminierung der Beteiligten zur Folge hätten, weil die Fahrzeuge sich in den Fangzäunen jenseits der Leitplanken wiederfinden würden, entfachen im Truckracing Begeisterungsstürme der Zuschauer. Denn hier weiss der Fan, es passiert nichts. Antitschen und Anklopfen gehört dazu. Zerbersten dabei Karosserieteile, sieht das zwar spektakulär und gefährlich aus, beeinträchtigt aber nicht unbedingt die Trucks an ihrer Weiterfahrt. Nicht selten standen die Truckracer mit den lädiertesten Karossen auf den obersten Stufen des Sieger-Treppchens.
Trotz der oft wesentlich spektakuläreren Rennverläufe in der kleinen Klasse, behielten die SuperRaceTrucks gerade auch in den Augen vieler Zuschauer weiterhin den Status der Könige. Und obwohl Anfang 2002 die Serie der Grossen vielfach für tot erklärt wurde, lieferten sich anschliessend fünf Privatteams mit insgesamt gerade mal 7 SuperRaceTrucks die wohl spannendste Saison der letzten Jahre, als Gerd Körber noch im letzten Rennen am Lausitzring Harri Luostarinen den sicher geglaubten Titel entriss. 2003 waren es dann nur noch vier Teams, die mit 6 Trucks in einer nicht weniger spannenden Saison um die Podiumsplätze kämpften. 2004 könnte also durchaus das letzte Jahr der SuperTrucks im FIA European Truck Racing Cup werden, obwohl es Peter Müller und seinem Deutsche Post World Net Team gelungen ist, mit Volkswagen endlich mal wieder einen Grosshersteller ins Truckracing-Boot zu ziehen.

SuperRaceTrucks und RaceTrucks
Seit 1994 gibt es diese Unterscheidung. Die SRT müssen im Gegensatz zu den RT nicht auf einem Serienfahrzeug basieren. Man kann also solch einen Renntruck letztendlich die jeweils besten Teile nutzend zusammenbauen oder auch entsprechend den FIA-Vorgaben völlig neu konstruieren. Eigentlich so, wie ein F1-Renner auch gebaut wird. Im Laufe der Jahre wurden die technischen Regeln im Detail immer mal wieder modifiziert, im Prinzip haben aber die meisten 5 Tonnen wiegenden SRT seit Jahren um die 1500 PS, das Drehmoment ist mittlerweile auf weit über 5000 NM gestiegen. Alle fahren das gleiche ZF-Automatikgetriebe.
Die RaceTrucks hingegen entsprechen eher den Tourenwagen. Die Seriennähe muss gewahrt bleiben, die Vorgaben der FIA sind recht eng. Doch auch hier erreichen die Motoren, die wegen der besseren Gewichtsverteilung in die Mitte gewandert sind, mittlerweile bis zu 1100 PS und 5000 NM. Geschaltet wird hier noch per Hand, meistens ein ZF 16 Gang Getriebe, wovon allerdings eigentlich nur die obersten Gänge auch genutzt werden. Das Mindestgewicht liegt bei 5.800 KG, RaceTrucks mit Trommelbremsen dürfen 300 KG leichter sein.

Obwohl sämtliche Renntrucks einen unglaublichen Durst entwickeln, etwa 1 Liter Diesel pro Kilometer, haben sie ausgesprochen kleine Tanks, Die Renndistanzen im Cuprennen liegen nämlich auch gerade mal bei rund 50 KM, das QualiRace ist noch kürzer. Stattdessen haben die Renntrucks einen außerordentlich großen Wasservorrat dabei. Die ständig an der Grenze zur Überbelastung stehenden Bremsen, werden nämlich durch einen permanenten Wasserstrahl gekühlt. Funktioniert diese Kühlung nicht so recht, sind die Bremsen im Nu rotglühend.

Die SuperRaceTrucks fahren mittlerweile nur noch zwei Rennen an einem Wochenende, das QualiRace und das Cuprennen, für das der Sieger die doppelte Punktzahl für das Championat einstreichen kann.

Die RaceTrucks haben die alte Ordnung beibehalten und tragen sowohl samstags als auch sonntags das volle Programm aus, mit jeweils einem QualiRace und einem Cuprennen.

Kuriosa mehr >

Quelle: www.truckracing.de
Mob35_09.2007
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Der Schweizer Bösiger mit Vorsprung zum Finale


Beim vorletzten Lauf zur FIA European Truck Racing Championship in Misano, Italien, konnte der Schweizer Truckracer Markus Bösiger vor insgesamt 27.000 Besuchern seine Führung in der Gesamtwertung weiter behaupten. Dennoch betrachtete das Team das Rennwochenende schon mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Am Samstag lief es für den Langenthaler ausgesprochen gut. Im Zeittraining konnte er sich trotz gebrochener Bremsscheibe und anschließendem Crash die Pole-Position für das Quali-Race sichern. Mit einem guten Start übernahm Bösiger gleich die Führung und brachte seinen Buggyra Freightliner auch als Erster ungefährdet ins Ziel. Zweiter wurde sein ärgster Verfolger im Kampf um das Championat, der Spanier Antonio Albacete auf seinem roten Cepsa-MAN, vor dem zweiten Buggyra Piloten, David Vrsecky. Auch im folgenden Cup-Race setzte der Schweizer seinen Siegeszug fort. Albacete hatte während des ganzen Rennens eigentlich keine echte Chance am blauen Freightliner vorbeizuziehen. Der Kampf um den dritten Podiumsplatz gestaltete sich dagegen wesentlich härter. Vrsecky hatte den deutschen MAN-Piloten Gerd Körber passieren lassen müssen und musste sich anschließend ständiger Attacken Jochen Hahns erwehren. Kurz vor Ende des Rennens konnte der deutsche Mercedes-Fahrer dann auch tatsächlich den Tschechen noch passieren und sich den 4.Platz sichern.
Am Sonntag lief es dann für Bösiger jedoch nicht mehr ganz so rund. Im Zeittraining reichte es hinter Vrsecky und Albacete nur zum dritten Startplatz, direkt neben ihm lag Hahn. Vrsecky verlor seine Führung allerdings schon beim Start an Albacete, und auch Bösiger zog schon bald an seinem Teamkollegen vorbei. Hinter Vrsecky holte sich Körber den vierten Platz.

Während des abschließenden Cup-Race überschlugen sich dann die Ereignisse. Bösiger übernahm nach einem Superstart gleich die Führung, dicht gefolgt von Albacete, Körber und Vrsecky. Rundenlang kämpfte das Quartett nur durch Zentimeter voneinander getrennt. Schließlich zogen Körber und Vrsecky an am Spanier vorbei. In der drittletzten Runde wollte der deutsche MAN-Pilot mit einem Gewaltakt auch noch Bösiger überholen. Dabei donnerte er jedoch mit voller Wucht in die Seite des Freightliners und stellte ihn quer. Vrsecky, Albacete und Hahn konnten mühelos vorbeiziehen. Stark gezeichnet nahmen auch Bösiger und Körber wieder das Rennen auf, konnten aber nicht verhindern, dass sie auch noch von Jean-Philipp Belloc überholt wurde. In der vorletzten Kurve des Rennens attackierte Bösiger jedoch noch einmal kräftig und konnte sich tatsächlich von dem französischen MAN-Piloten den 4. Platz zurück erobern.

Nach der Siegerehrung lud die Rennkommission einige Teamvertreter und Fahrer vor. Am Ende erhielt Bösiger wegen seiner Attacke gegen Belloc eine 1-Sekunden-Strafe und fiel so wieder hinter den Franzosen auf den 5. Platz zurück. Dennoch führt der Schweizer die Gesamtwertung mit 384 Punkten weiterhin klar an vor Albacete (351), Vrsecky (316), Hahn (237) und Körber (228).



33 Punkte Vorsprung bringt der Langenthaler nun mit zum Finale am 6. und 7. Oktober in Jarama bei Madrid, Albacetes Heimatstrecke. Die Teamwertung ging erneut klar an das Buggyra-Team mit Bösiger und Vrsecky.

Quelle: Pneu Bösiger Truck Racing i.A. Andre & Wolfgang Bartscher
Mob34_09.2009

Mehr zum Thema Truck Racing (u.a. Geschichte) hier >


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"Der Drachen kriegt Räder"


Wer von "China" spricht, spricht von einem Fünftel der gesamten Menschheit. Jede seiner 21 Provinzen zählt für sich alleine mehr Einwohner als dies die meisten europäischen Staaten tun. Neben der Menschenrechtsfrage haben in den 90er-Jahren vor allem die Industrialisierung und Modernisierung dieses Giganten weltweit auf sich aufmerksam gemacht. Die von Deng Xiaoping eingeleitete schrittweise Ersetzung von planwirtschaftlichen Vorgaben durch "Marktkräfte" hat China zum einen für transnationale Konzerne höchst interessant gemacht und wurde zum anderen mit einem Wirtschaftswachstum belohnt, welches zu den höchsten der Welt gehört.

Volkswagen der Zukunft wird aus China kommen
"Der Drachen kriegt Räder". Mit diesen Worten umschreibt der Asienkenner Frank Sieren den Siegeszug der Chinesen in der Automobilbranche. Er ist davon überzeugt, dass eines Tages der "Weltvolkswagen" aus dem Reich der Mitte kommen wird. Jahrelang hätten vor allem die Deutschen den Chinesen beigebracht, wie man Autos baut, schreibt Sieren in einem Kapitel des Buches "Ausgebremst" von Ex-BMW-Chefvolkswirt Helmut Becker, das sich mit der Krise der deutschen Autohersteller beschäftigt. Heute seien sie in der Lage, eigene Fahrzeuge herzustellen. "Schon Anfang des nächsten Jahrzehnts werden sie die Führung in ihrem Markt bei den Kleinwagen übernehmen und diese auch zu unschlagbaren Preisen exportieren", so der Bestseller-Autor.

Im Jahr 2004 hatten die chinesischen Hersteller im eigenen Land erst einen Marktanteil von 10,5 Prozent - inzwischen liegt er bereits bei 25 Prozent, ebenso viel, wie die europäischen Hersteller zusammen besitzen. Und sie sind durchaus auf Expansionskurs. Ihre Strategie besteht laut Sieren darin, dass sie auf den etablierten Märkten noch nicht als großer Konkurrent in Erscheinung treten. Dafür sind sie in den Entwicklungsländern Asiens, Afrikas und Südamerikas besonders stark, wohingegen VW, Opel, Ford, General Motors, BMW oder Daimler-Chrysler dort mit Problemen zu kämpfen haben. Die Kundenschicht in den Ländern der so genannten "Dritten Welt" sind von der "deutschen Wertarbeit" häufig überfordert, weil sie zu teuer und zu kompliziert ist. "Die günstigen und robusten chinesischen Einsteigermodelle, die sich an jeder Ecke reparieren lassen, sind für sie hingegen äusserst attraktiv", sagt der China-Experte.

Sieren kann sich für die Zukunft durchaus vorstellen, dass es chinesische Autos bei Aldi an der Kasse geben wird: "Ein Auto der Fox-Klasse für 3.499 Euro mit vier Türen, Navigationssystem und Airbags. Zu bezahlen per EC-Karte. Geliefert wird einmal die Woche freitags per Tieflader auf dem Aldi-Parkplatz, so lange der Vorrat reicht."Deutschland müsse diese Herausforderung annehmen, sagt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVWM) http://www.bvmwonline.de, Mario Ohoven: "Der Wohlstand in unserem Land beruht zu einem grossen Teil auf den Erfolgen der heimischen Autoindustrie. Viele mittelständische Zuliefererbetriebe haben ihren Beitrag dazu geleistet."

Der Mittelstandspräsident weist aber auch darauf hin, dass insbesondere die deutschen Klein- und Mittelbetriebe vom Boom in China profitieren können. "Experten rechnen mit einem steilen Anstieg der chinesischen Investitionen in Deutschland bis 2015. Für Deutschland bedeutet das konkret ein Investitionsvolumen von rund zwei Mrd. Euro mit über 10.000 neuen Arbeitsplätzen. Die deutschen Exporte nach China haben sich seit 1990 mehr als verzehnfacht. Man sieht also, dass die Globalisierung keine Einbahnstrasse ist." Die momentanen Schwierigkeiten der deutschen Autobranche zeigten, dass das Mutterland des Automobils den Konkurrenten aus anderen Ländern immer einen Schritt voraus sein müsse. "Früher haben wir die Japaner belächelt, als sie auf dem europäischen und amerikanischen Markt in Erscheinung traten. Diesen Fehler dürfen wir nicht wiederholen, denn Hochmut kommt vor dem Fall. Technische Innovationen, bezahlbare Preise und das genaue Sondieren des Kundensegments in den Exportmärkten werden die deutsche Automobilindustrie wieder auf die Überholspur bringen", so Ohoven.

Quelle: Berlin (pte)
Mob33_09.2007

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Nach und in China reisen
China mit 1'287'000’00 Einwohnern erreicht man in einer Flugzeit von etwa 14 Stunden. Yuan heisst die Währung und der Wechselkurs liegt in etwa bei CHF 0.16 und EUR 0.102.

www.hiddenchina.net China Reisen: ethnische Minoritäten, Trekking, Fahrrad, Panda, 4WD, Motorrad, Bildergalerie, Incentive Tours, klassisches China, Sport, Kurz- und Tagesausflug

Im Zusammenhang mit China finden Sie zu Bereichen wie Botschaften, Handelskammern, Netzwerke, Job- und Praktikalisten, Rotary Club China, Kartographie, Regionen, Sport, Freizeit und Nachtleben, Städte, Touristen-Information, Wetter, Zeitungen und Zeitschriften / Agenturen, TV, Radio und Podcast, Kultur und Webkataloge nützliche Links und Informationen hier >

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Studieren in China

Guido Greber, Student der Wirtschaftsinformatik, erzählt von seinem Auslandssemester in China. Den Erfahrungsbericht „Studium in China“ finden Sie hier >

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Air Berlin integriert LTU zügig

Auch nach der Integration in die Air Berlin-Gruppe fliegt die LTU auf den touristischen Fernstrecken weiter mit ihrem traditionellen Logo. Im Mittelstrecken- und im Langstrecken-Businessverkehr starten die Jets künftig jedoch unter dem Namen Air Berlin. Die LTU bleibt weiterhin ein rechtlich selbstständiges Unternehmen unter dem Dach der Air Berlin PLC, wird jedoch vollständig über Air Berlin vermarktet.

Der Air Berlin-Vorstandsvorsitzende Joachim Hunold, der in Kürze auch Aufsichtsratsvorsitzender der LTU wird, erklärte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Düsseldorf: "Obwohl es mehrere Gründe gab, den Namen LTU aufzugeben, haben wir uns zu der Teillösung entschlossen. Auf den traditionellen touristischen Fernstrecken, beispielsweise in die Dominikanische Republik, nach Südafrika, Kuba oder nach Thailand, werden wir weiter unter dem LTU-Logo fliegen. Nicht jedoch auf den Mittelstrecken und den neuen Business-Langstrecken.

Zu den europäischen Zielen hat Air Berlin in den letzten Jahren einfach mehr Kompetenz aufgebaut, während die LTU auf diesen Routen laufend Marktanteile verloren hat. Und weil Air Berlin inzwischen auch einen hohen Anteil an Geschäftsreisenden als Kunden hat, macht es Sinn, die Business-Strecken in die USA und nach China unter dem Label Air Berlin zu betreiben. International kann sich kaum jemand etwas unter den drei Buchstaben 'LTU' vorstellen. Der Name 'Air Berlin' hingegen ist selbsterklärend. 'Air' steht für Fluggesellschaft und 'Berlin' für die Hauptstadt Deutschlands. Unser Ziel ist es, Strecken auch dadurch rentabel zu machen, indem wir Gäste in den Zielgebieten gewinnen."

Business Class mit höchstem Komfort
Auf den Fernstrecken nach New York, Los Angeles, Miami, Fort Myers, Peking und Shanghai will Air Berlin die Business Class deutlich aufwerten. Während es auf den touristischen Routen eine erheblich verbesserte "Relax Class" geben wird, die die bisherige Business Class ablöst, werden in der "Premium Business Class" jeweils 30 hochkomfortable "Contour"-Sitze installiert, die sich bis in die Waagerechte verstellen lassen. Bis zum Abschluss der Umrüstung, die im Oktober beginnt, werden verbesserte Business-Sitze eingebaut. "Mit der neuen Premium Business Class haben wir dann ein Produkt, mit dem wir uns gegenüber jedem Mitbewerber sehen lassen können", sagte Joachim Hunold. "Ohne Air Berlin hätten wir das unseren Gästen nie bieten können", erklärte LTU-Geschäftsführer Jürgen Marbach. Er kündigte auch an, dass es in der Economy Class ab 1. November den einfachen Flug von Düsseldorf nach New York schon ab 129 Euro geben wird - inklusive aller Steuern und Gebühren. Für einen innerdeutschen Zubringer kommen 40 Euro hinzu. Die Flüge sind ab Freitagmittag unter airberlin.com im Internet, im Service-Center von Air Berlin (01805 -737 800) oder im Reisebüro buchbar.

Kooperation mit chinesischer Airline
Für die China-Flüge hat Air Berlin einen Partner gewonnen: Hainan Airlines, die viertgrößte Fluggesellschaft des Landes. Mit ihren 125 Jets fliegt sie allein von Peking aus 50 Städte ins Reich der Mitte an. Gästen, die mit Air Berlin von Düsseldorf nach Peking fliegen, mangelt es also demnächst (wenn die Flugpläne aufeinander abgestimmt sind) nicht an Anschlussmöglichkeiten. Hainan Airlines plant im Gegenzug die Aufnahme einer Verbindung Peking-Berlin, für die Air Berlin die Zu- und Abbringerflüge innerhalb Deutschlands und Europas realisieren wird. "Mit dieser Partnerschaft haben wir eine solide Basis für unser China-Geschäft geschaffen", sagte Joachim Hunold.

Hainan Airlines sei ein mit Air Berlin vergleichbarer Qualitätscarrier, der zur 'HNA Group' gehöre, die auch noch in den Bereichen Airport Management, Hotel Management und Touristische Dienstleistungen tätig sei. Die Airline-Sparte habe sich mit ihrem guten Service bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen geholt.

Einheitliches Top Bonus-Programm
Die Flugzeuge von Air Berlin und LTU starten künftig im gleichen Layout. Auch die Flugbegleiter der LTU werden die Uniformen tragen, die die Stardesignerin Jette Joop für Air Berlin entwickelt hat. Für die gesamte Air Berlin-Gruppe gilt ab 1. November ein einheitliches Top Bonus-Programm, mit dem Meilen für Freiflüge gesammelt werden können. Meilen können bei allen Gesellschaften der Air Berlin-Gruppe erflogen und eingesetzt werden.

Sansibar sorgt für gutes Essen
Nicht nur der Komfort, sondern auch der Service in der neuen Premium Business Class von Air Berlin wird sich sehen lassen können. Auf der Langstrecke werden künftig Speisen angeboten, die in der Küche des "Sansibar", des berühmtesten Restaurants auf Sylt, kreiert werden. Die Gäste können ab 1. November zwischen vier Hauptgerichten wählen: "Omas Küche", vegetarischer Kost, landestypischer Küche aus dem Zielgebiet oder den "Sansibar-Klassikern". Dazu liefert das Sansibar je drei Weiß- und Rotweine aus Deutschland, Italien und Frankreich. In der Economy Class können zu den kostenfreien warmen und kalten Standard-Gerichten auch noch warme Snacks "für den kleinen Hunger" gegen Bezahlung geordert werden.

Neuer Werbeauftritt der Air Berlin-Gruppe
Auch der Werbeauftritt der Air Berlin-Gruppe wird sich ändern. Angesichts der nun globalen Präsenz des Unternehmens hat Air Berlin ihren Marketing-Etat in die Hände der Agentur Rapp Collins gegeben. Die bisherige Partneragentur Hamburger Connection, die Air Berlin seit der Gründung betreut, wurde in die Düsseldorfer Niederlassung von Rapp Collins integriert. Rapp Collins gehört zu den führenden Kommunikationsagenturen in Deutschland und ist in das internationale Netzwerk der DDB Group Germany eingebunden.

Die Air Berlin Group, zu der Air Berlin, LTU, dba, Belair und NIKI gehören, hat derzeit 131 Flugzeuge im Einsatz - 27 davon bei der LTU. Der Konzern beschäftigt rund 7’000 Mitarbeiter. Durch die Integration der LTU werden ab 2008 Synergien von jährlich 70 bis 100 Millionen Euro erwartet. Als einen wichtigen Schritt auf diesem Weg sieht Air Berlin-CFO Ulf Hüttmeyer die Gründung der "Air Berlin Luftfahrttechnik Düsseldorf GmbH", in der u.a. 600 bisherige LTU-Mitarbeiter aus Düsseldorf und München beschäftigt sind und die künftig auch in erheblichem Umfang Fremdaufträge ausführen soll.

Quelle: Air Berlin PLC & Co Luftverkehrs KG
Mob32_09.2007
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Anhaltend hohe Nachfrage im öffentlichen Verkehr

Auch 2008 mehr Bahn und Bus im Kanton Zug

Der Kanton Zug wird im kommenden Jahr bei den Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs Leistungen im Ausmass von rund 28,2 Millionen Franken bestellen. In diesem Betrag enthalten sind auch einige Angebotsverbesserungen wie eine durchgehende Nacht-S-Bahn-Verbindung an Wochenenden zwischen Zug und Zürich sowie der Ausbau des Busangebots im Umfeld des neuen Zuger Kantonsspitals in Baar. Auf den Zeitpunkt des Fahrplanwechsels vom 9. Dezember 2007 werden die Preise für die Fahrausweise im Tarifverbund Zug um durchschnittlich rund 4 Prozent angehoben.

Die steigende Nachfrage nach Leistungen im öffentlichen Verkehr innerhalb des Kantons Zug hält unvermindert an. So sind allein im ersten Halbjahr 2007 auf den Bahn- und Buslinien des Regional- und Ortsverkehrs 2,3 Prozent mehr Fahrten nachgefragt worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Angebotskonzept "Bahn und Bus aus einem Guss", das am 12. Dezember 2004 eingeführt worden ist, hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren seinen ersten Markttest bestanden: Seit der Inbetriebnahme der Stadtbahn und des angepassten Bussystems haben die in diesem Zeitraum innerhalb des Kantons Zug zurückgelegten Fahrten im Regional- und Ortsverkehr um rund 10 Prozent zugenommen.

Mehr Busverbindungen dank neuem Spital
Die erfreuliche Entwicklung ist nach Ansicht des Regierungsrates nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass das Angebot im öffentlichen Verkehr seit dem Systemwechsel stetig der effektiven Nachfrage angepasst werden konnte. Der Regierungsrat hat sich bereit erklärt, solche Anpassungen auch im Hinblick auf den Fahrplan 2008 vorzunehmen. Im Vordergrund steht dabei der Fahrplanausbau auf der ZVB-Linie 8 (Baar-Steinhausen-Cham-Rotkreuz), der mit der Inbetriebnahme des neuen Zuger Kantonsspitals in Baar zusammenhängt. Im Einzelnen ist vorgesehen, den Viertelstundentakt über die Mittagszeit von Montag bis Freitag zeitlich auszudehnen, den Busbetrieb am Abend in Abstimmung auf die Besuchszeiten des Spitals bis 21 Uhr zu verlängern sowie an Sonn- und Feiertagen zwischen Baar und Steinhausen neu ein Grundangebot im Halbstundentakt anzubieten. Während der Sonntagsbetrieb und die Fahrplanerweiterung

Fahrplanerweiterung am Samstagabend erst auf den Zeitpunkt der Spitaleröffnung im August des kommenden Jahres eingeführt werden, sind die restlichen Angebotsverbesserungen auf der Linie 8 bereits auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2007 vorgesehen.

Wegen der stark gestiegenen Nachfrage wird das Angebot auf der ZVB-Linie 1 in das Ägerital ausgebaut: So werden ab dem Fahrplanwechsel in den Hauptverkehrszeiten an Werktagen zwei zusätzliche Verstärkungskurse in den Fahrplan aufgenommen.

Gute Nachrichten für Nachtschwärmer
Neben den Pendlerinnen und Pendlern kommen aber auch die Nachtschwärmer auf ihre Rechnung: Im Zusammenhang mit dem Ausbau des Nachtangebots an Wochenenden im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) soll neu in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag eine Nacht-S-Bahn-Verbindung durchs Knonaueramt geführt werden. Diese Nachtverbindung mit der Bezeichnung SN9 wird auf dem Gebiet des Kantons Zug bis Baar verlängert (siehe Kästli).

In seinem Angebotsbeschluss hat sich der Regierungsrat dafür ausgesprochen, für das Fahrplanjahr 2008 bei den Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs Leistungen im Umfang von rund 28,2 Millionen Franken in Auftrag zu geben. In diesem Betrag inbegriffen sind auch die Leistungen für den bisherigen Ortsverkehr, die als Folge des neuen Gesetzes über den öffentlichen Verkehr im kommenden Jahr erstmals vom Kanton und nicht mehr wie bisher von den Gemeinden bestellt werden. Die finanziellen Mittel für die Bestellung des neuen Angebots im öffentlichen Verkehr werden abschliessend durch den Kantonsrat mit dem Budget 2008 bewilligt. Der definitive Fahrplan kann ab dem 19. November 2007 auf dem Internet unter www.fahrplanfelder.ch eingesehen werden.

Tarifverbund passt seine Preise an
Im Rahmen seiner Beschlüsse zum öffentlichen Verkehr hat der Regierungsrat auch eine Anpassung der Preise im Tarifverbund Zug genehmigt. Im Durchschnitt werden die Preise für die Fahrausweise auf den Zeitpunkt des Fahrplanwechsels vom 9. Dezember 2007 um 4,2 Prozent angehoben. Bei den Einzelbilletten wirkt sich diese Erhöhung mit durchschnittlich 20 Rappen aus. Die Preisrunde im Tarifverbund Zug wird unter anderem mit der aufgelaufenen Teuerung, den Angebotsverbesserungen in den Jahren 2006 und 2007 sowie mit den Preisanpassungen im nationalen Verkehr begründet. Letztmals waren die Preise innerhalb des Tarifverbunds Zug bei der Inbetriebnahme der Stadtbahn am 12. Dezember 2004 erhöht worden.

Die neuen Nachtverbindungen
Die Nacht-S-Bahn SN9 wird auf dem Gebiet des Kantons Zug die Haltestellen Steinhausen, Zug Chollermüli, Zug Schutzengel, Zug, Baar Lindenpark und Baar in beiden Richtungen bedienen. Ab Zürich können mit dem neuen S-Bahn-Angebot vier Verbindungen im Stundentakt in den Kanton Zug angeboten werden. Der Zuger Nachtexpress wird im kommenden Fahrplanjahr am Bahnhof Zug um 2 Uhr abfahren und erhält damit eine optimale Abstimmung auf die Ankunft der SN9 aus Zürich. Schliesslich wird die Nachtbusverbindung NightBird ab dem Fahrplanwechsel nur noch zwischen Zug und Luzern verkehren; die Anschlüsse zwischen NightBird und SN9 werden in Steinhausen vermittelt. Übrigens: Während der gesamten Dauer der Fussball-Europameisterschaft EURO 08 wird auf der SN9 in den Nächten das Wochenendangebot gefahren.

zusätzliche Informationen
www.zug.ch
www.stadtbahnzug.ch

Quelle: Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Zug
Mob31_09.2007
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17 Talent-Züge für den Nahverkehr -  Ende 2007 sind es 173 Talent-Züge bei der ÖBB

"Die ÖBB-Personenverkehr AG beabsichtigt die Beschaffung von 17 Zwei-System Talent-Triebwagen, Reihe 4124. Die Auftragserteilung soll in den nächsten Wochen erfolgen. Der Auftragnehmer ist das Konsortium Bombardier Wien Schienenfahrzeuge AG/Elin EBG Traction GmbH. Dieses Konsortium wurde in einem EU-weiten Vergabeverfahren als Bestbieter ermittelt. Die Vergabe erfolgt aufgrund einer mehrjährigen Rahmenvereinbarung mit diesem Konsortium.

"Talent" - moderne Fahrzeuge für den Nahverkehr
"Talent" steht für die gelungene Kombination aus Fahrgastkomfort, modernstem ÖBB-Design und überzeugender Technik und wurde speziell für die Bedürfnisse der Kunden im Nahverkehr konstruiert. Der Innenraum der für 140 km/h ausgelegten Triebzüge ist offen und grosszügig gestaltet. Klimatisierung, bequeme Sitze, Luftfederung und Geräuschisolation machen die Fahrt zu einem komfortablen Reiseerlebnis. Spezielle breite Einstiege in Niederflurbauweise ermöglichen einen barrierefreien und bequemen Ein- und Aussteigen und sorgen für einen raschen Fahrgastwechsel.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsanbieter sorgt der ÖBB Konzern österreichweit für den umweltfreundlichen Transport von Menschen und Gütern. Mit 42.951 MitarbeiterInnen, Gesamterträgen von 5,466 Mrd. EUR und einem Investitionsvolumen von 2,049 Mrd. EUR im Jahr 2006 ist der ÖBB-Konzern einer der größten Arbeitgeber des Landes und ein wichtiger wirtschaftlicher Impulsgeber. Im Jahr 2006 wurden von den ÖBB 443 Mio. Fahrgäste und 93 Mio. Tonnen Güter transportiert.

Quelle: OeBB
Mob30_09.2007
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TCS: Erfassung und Deklaration von privat gefahrenen Kilometern mit Geschäftswagen

TCS-Bordbuch. Mit Inkrafttreten des neuen Lohnausweises müssen die privat gefahrenen Kilometer mit dem Geschäftswagen oder aber ein Pausschalbetrag von 0.8% des Nettokaufpreises vom Arbeitnehmer versteuert werden. Um die privaten Fahrten mit dem Geschäftswagen und die damit verbunden Kosten genau zu erfassen, hat der TCS ein Bordbuch entwickelt. Dieses ist sowohl für geschäftliche und steuerliche als auch private Zwecke geeignet.

Arbeitnehmer, die ein Geschäftsauto auch privat benutzen, müssen pro Monat 0.8% des Kauf-, resp. Barkauf-/Objektpreises ohne Mehrwertsteuer als Lohn versteuern. Dies gilt, wenn der Arbeitgeber sämtliche Fahrzeugkosten übernimmt. Dazu ein Rechenbeispiel: Für ein Fahrzeug mit einem Nettowert von CHF 40’000 müssen pro Jahr also 12 x CHF 320 = CHF 3’840 als
zusätzliches Einkommen versteuert werden.

Als Alternative kann auch ein Fahrtenbuch oder Bordbuch geführt werden. Der steuerrelevante Anteil wird dann aus den aufgeführten Privatkilometern und mit Hilfe der TCS-Tabelle «Kilometerkosten» errechnet. Das neue manipulationssicher gebundene TCS-Bordbuch ist für diese steuerliche Zwecke bestens geeignet. In diesem speziell gebundenen Buch können die
gelegentlichen privaten Fahrten mit dem Geschäftswagen eingetragen werden. Das TCSBordbuch eignet sich aber auch für Firmen mit Poolwagen. Einzelne Mitarbeiter können darin die privaten, geschäftlichen Fahrten eintragen.

Das TCS-Bordbuch kann darüber hinaus auch für private Zwecke eingesetzt werden, d.h. für die Kontrolle des Verbrauchs und der laufenden Unterhaltskosten. Um einen aussagekräftigen Durchschnittsverbrauch zu erhalten, sollte der Verbrauch während mindestens 3’000 km festgehalten werden. Auf speziellen Bordbuchseiten kann auch der Verbrauch von
Erdgasfahrzeugen eingetragen werden. Zudem sind Tipps zum Treibstoffsparen und Ratschläge zur Vermeidung von Falschbetankungen enthalten.

Selbständig Erwerbstätige informieren sich am besten bei einem Treuhänder über die Vor- und Nachteile, ob ein Bordbuch zu Steuerzwecken geführt werden soll.

Das TCS-Bordbuch kostet für Mitglieder CHF 10.- (Nichtmitglieder CHF 15.-) und kann ab Anfang Oktober beim TCS, Technik, Umwelt und Wirtschaft, Buholzstrasse 40, 6032 Emmen/Luzern, Telefon: 041 267 18 18, Fax: 041 267 18 12 oder E-Mail: tus@tcs.ch bestellt werden.
 
Quelle: TCS Bern / Emmen
Mob29_09.2007
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Karibik ohne Fluch: neues Schiffsgut-Ortungssystem

RFID-Chips an den Schiffscontainern senden in kurzen Abständen eine GSM-Nachricht zu den Kontrollzentren an Bord und an Land.

Schon bald können Transportunternehmen den Zustand ihrer Fracht auf offener See in Echtzeit kontrollieren. Siemens hat in Zusammenarbeit mit einem internationalen Konsortium ein Überwachungssystem entwickelt, das Container verfolgen und sogar ihren Zustand überprüfen kann. Die Kombination verschiedener Übertragungstechnologien ermöglicht eine permanente und automatische Kontrolle jedes Containers. Erste Tests waren bereits erfolgreich. Container-Schiffe sind oft monatelang von einem Kontinent zum anderen unterwegs. Während dieser Zeit können Reedereien bisher lediglich die Position der Schiffe verfolgen, nicht jedoch die einzelne Fracht. Ob beispielsweise Tiefkühlwaren oder Güter mit hohem Wert die Fahrt unbeschadet überstanden haben, sehen die Spediteure erst, wenn der Frachter im Zielhafen gelöscht, also entladen wurde.

Ein neues Überwachungssystem bestehend aus verschiedenen Kommunikations-Technologien soll hier nun Abhilfe schaffen. RFID-Chips im Inneren des Containers funken den aktuellen Status des Behälters im Zwei-Sekunden-Takt an eine spezielle, an Bord installierte GSM-Box von Siemens IT Solutions and Services. Die Siemens-Lösung kann sich mit Hilfe von Satellitentechnologien von jedem Punkt der Erde aus mit einem Funk-Netz auf dem Festland verbinden und den Zustand und die aktuelle Position des Containers somit zum Kapitän als auch zur Reederei oder zum Frachteigentümer senden. Egal ob eine aufgebrochene Tür, erhöhte Gas- oder Temperaturwerte, Feuchtigkeit oder verdächtige Vibrationen: dank einprogrammierter Werte schlägt der RFID-Chip bei Veränderungen sofort per SMS-Nachricht Alarm.

Erst vor kurzem testete das Konsortium bestehend aus Transportunternehmen, Reedereien, Technologielieferanten und Sicherheitsorganisationen das System zwischen Singapur, Thailand und China. Ein unabhängiges Institut aus Singapur wertete die RFID-Signale der Container auf dieser Strecke aus – die Übermittlungsquote betrug 100 Prozent.

Quelle: Siemens
Mob28_09.2007

Der ISO-Container
Er ist der wohl wichtigste und bekannteste Containertyp, da in ihm ein grosser Teil des Warenhandels abgewickelt wird. Die Container können wegen ihrer genormten Form mit den verschiedensten Transportmitteln (Seeschiffe, Binnenschiffe, Eisenbahn, LKW) befördert und schnell umgeschlagen werden. Die Gängigsten sind hierbei 20-Fuss**- und 40-Fuss-Container. Die zunehmende Verbreitung des Containers im Warenverkehr hat dem Güterverkehr ein neues Gesicht gegeben. Man schätzt die Zahl der gegenwärtig weltweit im Transportwesen eingesetzten Container auf rund 100 Millionen.

** Ein Fuss (engl. foot, Plural feet) ist ein Längenmass. Es ist neben der Fingerbreite, der Handbreite, der Handspanne, der Elle und dem Schritt eine der ältesten Längeneinheiten. Diese Einheiten wurden wohl schon vor der Erfindung der Schrift benutzt.
Der heute übliche Englische Fuss beträgt 1 ft = 30,48 cm, was fast der Schuhgrösse 46 entspricht (30,48 × 1,5 = 45,72). Ein karolingischer Fuß hatte eine durchschnittliche Länge von 33,3 cm.

Mob28_09.2007 (Beitrag: Blickpunkt rechts)
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Flughafen Zürich: UVEK genehmigt zusätzliche Rollwege


Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat der Flughafen Zürich AG (Unique) die Plangenehmigung für Ergänzungen der Infrastruktur erteilt. Damit kann der Flughafen Schnellabrollwege für die Pisten 28 und 34 sowie zusätzliche Einfahrten auf die Pisten 16, 28 und 32 bauen.

Die Flughafen Zürich AG hatte gemeinsam mit dem vorläufigen Betriebsreglement ein Gesuch für neue Schnellabrollwege und zusätzliche Einfahrten eingereicht. Die je zwei Schnellabrollwege ab den Pisten 28 (Westpiste) und 34 (Blindlandepiste) sollen die Landekapazität für Anflüge aus Osten und Süden erhöhen. Dies war nötig geworden, weil die Kapazität wegen der deutschen Einschränkungen im süddeutschen Luftraum deutlich zurückgegangen war. Mit den neuen Rollwegen kann der Flughafen einen Teil der eingebüssten Kapazität zurückerlangen, womit sich der Verkehr gemäss Flugplan speditiver abwickeln lässt und es zu weniger Verspätungen kommt.

Durch je eine zusätzliche Einfahrt auf die Pisten 16 (von Norden), 28 (von Osten) und 32 (von Süden) wird der Verkehr vor dem Start verflüssigt, was ebenfalls dazu beiträgt, Verspätungen zu vermeiden respektive rascher abzubauen.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hatte das Gesuch zusammen mit dem vorläufigen Betriebsreglement im Frühling 2004 öffentlich aufgelegt. Zahlreiche Einsprecher äusserten daraufhin die Befürchtung, durch die Ergänzungen der Infrastruktur könne der Flughafen seine Kapazität massiv erhöhen. Das UVEK ist zum Schluss gelangt, dass die Gesamtkapazität des Flughafens durch die neuen Rollwege und Einfahrten nicht erhöht wird. Die neuen Infrastrukturen stellen zudem kein Präjudiz für die Wahl der künftigen Betriebsform dar, die im Rahmen des laufenden SIL-Prozesses (Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt) getroffen wird.

Der Entscheid des UVEK kann innert 30 Tagen ans Bundesverwaltungsgericht und danach ans Bundesgericht weitergezogen werden.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Bern
Mob27_09.2007
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Empa verbessert e-Waste-Recycling in Afrika

Der Müllberg aus Elektro- und Elektronikschrott - kurz e-Waste - wächst vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern stärker als jeder andere Abfallberg, so auch in vielen Regionen Afrikas. Oft fehlen in solchen Ländern jedoch Know-how und staatliche Richtlinien, um mit dem Abfall umweltverträglich umzugehen. Die Empa startet deshalb mit Hewlett-Packard, einer der grössten IT-Firmen weltweit, und dem «Global Digital Solidarity Fund» ein Projekt, um die Gefahr für Gesundheit und Umwelt durch unsachgemässes Entsorgen und Recyceln von e-Waste zu verringern und gleichzeitig neue und sichere Arbeitsplätze zu schaffen.

Durch ihr langjähriges Engagement in den Bereichen e-Waste und Recycling besitzt die Empa die nötige Erfahrung und das Know-how, um für Hewlett-Packard (HP) und den «Global Digital Solidarity Fund» (DSF) der richtige wissenschaftliche Partner für das im September 2007 anlaufende Afrika-Projekt zu sein. Das Ziel ist ambitiös: die Empa-WissenschaftlerInnen sollen ein an die lokalen Verhältnisse angepasstes Konzept für das Management von Elektro- und Elektronikschrott entwickeln, das dazu beiträgt, die Gesundheit der am Recycling beteiligten Personen zu schützen - und zudem neue und sichere Arbeitsplätze im Recyclingprozess schafft. «In diesem Bereich besitzt die Empa weltweit erstklassiges Fachwissen und einen einzigartigen Erfahrungsschatz», sagt Mathias Schluep, der das Projekt seitens der Empa leitet.

Internationales Engagement der Empa hat Tradition
Mit der Gruppe «sustec - sustainable technology cooperation» verfolgt die Empa bereits seit mehr als zehn Jahren das Ziel, Entwicklungs- und Schwellenländern dabei zu helfen, möglichst Ressourcen schonende und nachhaltige Technologien anzuwenden. Seit mehr als drei Jahren ist die Empa-Abteilung «Technologie und Gesellschaft» zudem im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) im Programm «Wissenspartnerschaften im E-Schrott-Recycling» in Indien, Südafrika und China tätig; dieses Programm soll nun auch in Kolumbien und Peru anlaufen. Und schliesslich leitet die Abteilung seit Anfang Jahr auch die Arbeitsgruppe Recycling innerhalb der weltweiten Initiative «Solving the E-Waste Problem» (StEP) unter der Federführung der United Nations University und anderer UN-Organisationen.

Pilotprojekt in Südafrika als Vorbild
«Mit dem Projekt in Afrika nimmt HP seine Verantwortung als weltweit tätige IT-Firma wahr», sagt Klaus Hieronymi, Direktor Environment Business Management HP EMEA. Konkret analysieren Empa-WissenschaftlerInnen und Forschende vor Ort in Marokko, Kenia und Tunesien die jetzige Situation im Bereich e-Waste und Recycling und erarbeiten aufgrund ihrer Resultate Empfehlungen, wie dem e-Waste-Problem nachhaltig beizukommen sei. Zudem finanziert HP in Südafrika ein Pilotprojekt für die Sammlung von e-Waste und dessen Zerlegung in Einzelteile. Dieses Pilotprojekt, welches auf die langjährige Zusammenarbeit der Empa mit Südafrika aufbaut, soll als Musterlösung für andere afrikanische Nationen dienen. Die Empa übernimmt dabei die technische Implementierung, Programmmanagementfunktionen, stellt die benötigten Analysemethoden bereit und sichert die Qualität der Analysen vor Ort.Momentan läuft der Grossteil des e-Waste-Recycling in Afrika unorganisiert und ohne Aufsicht beziehungsweise Vorschriften ab. Dabei werden zwar wertvolle Materialien wie Gold und Kupfer zurück gewonnen. Auf der anderen Seite können indes giftige Substanzen wie Quecksilber und Blei bei unsachgemässer Behandlung zu gesundheitlichen Schäden sowie zu Umweltbelastungen führen. «Wir hoffen, dass wir mit dieser Analyse eine breite «Public-private Partnership» errichten können, die nicht nur die Standards für die Gesundheit und für die Umwelt verbessert, sondern auch unterprivilegierte Gemeinschaften unterstützt, indem neue Arbeitsplätze und die dazu benötigten Fähigkeiten entstehen», so Hieronymi. Für Cissé Kane, e-Waste-Projektmanager bei DSF, schliesslich geht es darum, weiterhin mit gutem Gewissen Informationstechnologien als Entwicklungsinstrument für Afrika fordern und fördern zu können. 

Quelle: EMPA, Dübendorf, St. Gallen und Thun
Mob26_09.2007
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Einigung: Handys bekommen einheitlichen Ladestecker

Die Open Mobile Terminal Platform (OMTP) www.omtp.org hat ein Dokument verabschiedet, in dem Empfehlungen für die Implementierung eines brancheneinheitlichen Ladesteckers in Mobilgeräte gegeben werden. In dem vom USB Implementers Forum ebenfalls unterstützten Papier sprechen sich die OMTP-Mitglieder für Micro-USB als einheitliche Norm aus. USB sei der De-facto-Standard in der PC-Branche und eine für den Anwender selbstverständlich gewordene Technologie, heisst es. Mit einem vereinheitlichten Standard sollen Verbraucher Mobiltelefone nicht nur aufladen sondern auch mit Peripheriegeräten - beispielsweise mit dem Computer - verbinden können.

Hintergrund der Einigung ist, dass beispielsweise Konsumenten aus Grossbritannien im Durchschnitt zwei Mal jährlich ihre Geräte aus diversen Gründen wechseln. Dadurch wären hunderte Mio. Datenkabel und Aufladegeräte im Umlauf. Darüber hinaus gebe es eine enorme Zahl verschiedener Peripheriegeräte wie Freisprecheinrichtungen oder Ohrhörer mit Mikrofon, von denen viele Produkte physisch unterschiedliche Anschlüsse haben. Diese Zersplitterung erzeuge in der gesamten Wertschöpfungskette unnötige Kosten, sorge für Durcheinander, schränke die Wahlfreiheit des Kunden ein und würde den Markteinstieg für Mitbewerber erschweren.

OMTP ist eine Initiative, die von großen Unternehmen wie den Mobilfunkern T-Mobile, Hutchison 3G, Orange oder Vodafone getragen sowie von Nokia, Ericsson und Sandisk unterstützt wird. Nach Ansicht der OMTP ist diese Empfehlung ein bedeutender Fortschritt in Richtung einer Standardisierung weitverbreiteter Kabelverbindungen. Für Anwender und Umwelt werde dies von deutlichem Nutzen sein. "Die Mitglieder der OMTP sind wegen der zahlreichen Vorteile sehr an der Entwicklung der Einkabel-Konnektivität interessiert. Die mobile Praxis wird für den Anwender weniger verwirrend und einfacher werden", meint OMTP-Geschäftsführer Tim Raby.

"Die Arbeit der OMTP, die den Konsens über eine scheinbar so simple und doch bedeutende Empfehlung zustande brachte, wird von weitreichendem Nutzen sein. Dank der Verringerung der Zahl der Kabel, die für die mobile Daten-Konnektivität notwendig ist, können wir die Praxis für den Anwender unserer Geräte verbessern und die Belastung der Umwelt verringern", sagt Markku Verkama, Direktor Portfolioplanung bei Nokia Technology Platforms. Nokia war maßgeblich bei der Konsensfindung in der OMTP beteiligt.

Quelle: London (pte)
Mob25_09.2007
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IngCH Engineers Shape  - 20 Jahre Engagement für den Ingenieurnachwuchs


Seit 1987 setzt sich die Gruppe IngCH Engineers Shape our Future für die Förderung des Ingenieurnachwuchses in der Schweiz ein. 26 Unternehmen finanzieren den Verband und engagieren sich dafür, das Interesse der Jugend an der Technik zu steigern. Am 19. September feiert IngCH zusammen mit mehr als 200 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Bildung sein 20-jähriges Bestehen.

Technik ist zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft und prägt das Wirtschaftsgeschehen und den Arbeitsalltag. Die Ressource „Ingenieur – Ingenieurin“ ist für die Schweizer Wirtschaft daher von grosser Bedeutung. Nur ein genügend grosses, qualitativ gut ausgebildetes Potenzial an Ingenieuren kann sicherstellen, dass unser Land weiterhin zu den technologisch – und damit auch wirtschaftlich – führenden Nationen gehört.

Technikwochen an Gymnasien und Pädagogischen Hochschulen
IngCH Engineers Shape our future hat in den 20 Jahren seiner Tätigkeit gezielt  Massnahmen zur Ingenieur-Nachwuchsförderung für die relevanten Zielgruppen realisiert: Seit 1992 organisiert IngCH jährlich rund 25 so genannte Technikwochen an Gymnasien in der ganzen Schweiz, die das Technikverständnis der SchülerInnen fördern und die Vielfalt des Ingenieurberufs aufzeigen. Seit 3 Jahren führt der Verband an Pädagogischen Hochschulen ebenfalls Technikwochen mit dem Ziel durch, die künftigen Lehrerinnen und Lehrer für die Bedeutung der Technik zu sensibilisieren. Die Teilnehmenden erarbeiten dabei Instrumente, mit denen sie später ihren Technikunterricht attraktiv gestalten können. Weitere Massnahmen sind Informationsveranstaltungen für BerufsberaterInnen, die regelmässige Erhebung der Ingenieurnachwuchszahlen von Universitäten und Fachhochschulen und spezielle Techniktage für Sekundarschülerinnen im Berufswahlalter. Tagungen und ergänzende Massnahmen runden das vielfältige Programm von IngCH ab. 2006 lancierte IngCH zudem die Initiative NaTech Education, ein Programm zur Förderung der Naturwissenschaften und Technik in der Allgemeinbildung.

Ingenieurinnen und Ingenieure – heiss begehrt
Mit seinen Aktivitäten hat IngCH in den vergangenen 20 Jahren die Ingenieur-Nachwuchsförderung zu einem zentralen Thema gemacht. Die Bedeutung der Nachwuchsförderung zeigen einige Zahlen aus den Reihen der IngCH-Mitgliederfirmen: 14 von 16 befragten Firmen suchen zur Zeit Ingenieure – und dies zum Teil in erheblichem Ausmass. Ausnahmslos wird die Suche nach Ingenieuren als schwierig bis sehr schwierig bezeichnet, zum Teil wird aktiv im benachbarten Ausland rekrutiert. In allen 16 Unternehmen ist der Ingenieurbestand in den letzten 5 Jahren gestiegen. Eingestellt werden Ingenieurinnen und Ingenieure aus praktisch allen Fachrichtungen, insbesondere aber aus den Bereichen Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik.
IngCH wird sich auch in den kommenden Jahren auf die Ingenieur-Nachwuchsförderungen konzentrieren. Wichtig ist dabei die Vernetzung mit anderen Verbänden und mit Hochschulen. So soll die Wirksamkeit der Massnahmen gesteigert und die Bedeutung von qualifiziertem Ingenieur-Know-how für die Volkswirtschaft Schweiz unterstrichen werden.
IngCH Engineers Shape our Future setzt sich seit 1987 für die Förderung eines qualitativ guten Ingenieurnachwuchses in der Schweiz ein. Die Mitglieder der Gruppe sind: ABB (Schweiz) AG, Accenture AG, AdNovum Informatik AG, Alstom AG, Ammann Group, AWK Group, Axpo Holding AG, Basler & Hofmann, Belimo AG, Bühler AG, F. Hoffmann-La Roche AG, Hasler Stiftung, Hewlett Packard (Schweiz) GmbH, Hilti AG, Kistler Instrumente AG, Losinger AG, Nestlé AG, pom+, Rieter Holding Ltd., Schindler AG, Siemens Schweiz AG, Sulzer AG, Swisscom AG, Swiss Re, UBS AG, Zimmer GmbH

Quelle: www.ingch.ch, IngCH Engineers Shape  Zürich, 19. September 2007
Mob24_09.2007

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Spezial-Ladungsträger für die Automobilindustrie

Das moderne, mittelständische Unternehmen Die Transpofix GmbH mit Sitz in Erasbach entwickelt und konstruiert kundenspezifische Ladungsträger mit den aktuellsten CAD, Autocad und CATIA V5 Programmen im simultanen Engineering. Modernste CNC Maschinen in der eigenen Konstruktionsschlosserei, eigener Werkzeugbau, eigene Kunststoffproduktion (Spritzguß und thermisches Verformen), eigene Beschichtungsanlagen und ein Team aus kreativsten Köpfen garantieren Effizienz und höchste Leistung.

Die Palette der Spezial-Ladungsträger für die Automobilindustrie ist weitreichend und wird ständig weiterentwickelt. Sie umfasst z.B. die Bereiche:

- Montage: Getriebe, Motoren, Achsen, Kühler, Kurbelwellengehäuse,


Lenkungen, Schaltungen, Lenkgetriebe, -ventile, -räder, Anhängerkupplungen

- Karosserie: Seitenwände, Türen, Front- und Heckklappen, Dachsysteme...

- Innenraum: Instrumententafel, Autositze, Himmel, Bodenverkleidungen,
Teppiche, Türseitenverkleidungen...

- Scheiben: Front- und Heckscheiben, Seitenfenster, Schiebedächer..- Module: Front- und Heckstoßfänger, Schweller, Frontend Module, Front- und Heckspoiler, Kotflügel...



Ein Auszug der letzten Neuentwicklungen zeigt die Vielfalt der Angebote zur Lösung spezifischer Transportanforderungen:


- Klappbares Multiplacement Getriebe-Gestell für bis zu 10 verschiedene Getriebetypen

Dieser Ladungsträger wurde speziell für Überseetransporte entwickelt und transportiert 6 Getriebe in 2 Ebenen. Die elastischen Kunststoffixierungen nehmen im Bereich der Ölwannen bis zu 10 verschiedene Getriebetypen auf. Das speziell hierzu entwickelte Niederhaltesystem gleicht die unterschiedlichen Getriebehöhen flexibel aus. Über ein neuartiges Rollensystem wird die Zwischenlage einfach und ergonomisch rückenschonend auf- und abgeklappt.

- Ladungsträger für Stoßfänger mit Schubladentechnik
Dieser Ladungsträger transportiert 6 Stoßfänger auf einzeln herausfahrenden Schubladenträgern (3 Träger pro Seite). Die Be- und Entladung erfolgt frei wählbar pro Schubladenträger. Die Verriegelung aller drei Träger pro Seite erfolgt automatisch über einen zentralen Schnappriegel, die Entriegelung ebenfalls zentral über einen Fußhebel. Zum Schutz der Bauteile beim Transport wurde ein automatisch einschnappendes Niederhaltesystem für die Innenseite der Stoßfänger entwickelt.

- Wasserdichter Multiplacement Ladungsträger für Lenkventile
Der Ladungsträger transportiert 160 Lenkventile in 2 Ebenen. Die Fixierung der Lenkventile erfolgt über passgenaue Aufnahmehalterungen und über die nächst höhere Ebene bzw. den Behälterdeckel. Zum Schutz der Lenkventile vor einer eventuellen Verschmutzung während des Transportes sind beide Schubladen mit einer Ölwanne an der Unterseite abgedichtet. Der Ladungsträger ist komplett geschlossen und wasserdicht abgedichtet. Der Behälter wurde als Multiplacement Ladungsträger konzipiert und kann 2 verschiedene Arten von Lenkventilen aufnehmen.

Je nach Bedarf und Anforderungsprofil des Kunden konzipiert die Transpofix GmbH ebenso alle von ihr hergestellten Ladungsträger auch für den Robotereinsatz. Hierzu erstellt das Unternehmen zusätzlich entsprechende Spezial-Prüflehren, mit denen der erforderliche hohe Genauigkeitsgrad der robotertauglichen Ladungsträger nachgewiesen wird.

Quelle: Transpofix GmbH, www.transportfix.de
Mob23_09.2007
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Bild: Bald könnten Kaugummis ihre Klebekraft verlieren (Foto: pixelio)

Nichtklebender Kaugummi erfunden - ausgespuckte Süsswaren machen Stadtverwaltungen das Leben schwer

Ausgespuckte Kaugummis machen Stadtverwaltungen und Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel das Leben schwer, denn die Süßwaren haben die Eigenschaft, dass sie sich nur unter schwierigsten Bedingungen entfernen lassen. Eine neue Substanz im Kaugummi soll nun Abhilfe schaffen: Der Clean Gum vom Forscherteam um Terence Cosgrove von der Universität Bristol www.bristol.ac.uk hat die Eigenschaft, dass er sich leicht ablösen lässt. Die Forschungsergebnisse wurden beim BA Festival of Sciences www.the-ba.net in York vorgestellt.

Der Hersteller Revolymer www.revolymer.com, ein Spin-out-Unternehmen der Universität Bristol hat umfangreiche Tests mit dem neuentwickelten Kaugummi auf verschiedenen Oberflächen wie etwa Straßenbelag, Teppichböden, Schuhen und sogar Haaren durchgeführt. Die Untersuchungen haben deutlich gezeigt, dass sich der Clean Gum in den meisten Fällen innerhalb von 24 Stunden so zersetzt hatte, dass er sich leicht ablösen liess.

Hinter dem neuen Kaugummi steckt ein chemisches Geheimnis: Lange Molekülketten, so genannte Polymere, die sowohl hydrophile als auch hydrophobe Eigenschaften aufweisen. Das sei in mehrfacher Hinsicht gut, denn einerseits lasse sich das Polymer deshalb leicht mit den üblichen Zutaten eines Kaugummis vermengen, andererseits bewirke das hydrophile Verhalten eine Verringerung der Adhäsion, erklärt Cosgrove, der auch wissenschaftlicher Leiter von Revolymer ist, gegenüber pressetext. "Die Bezeichnung klebefreier Kaugummi ist nicht ganz richtig, denn es handelt sich um einen Kaugummi mit verringerter Adhäsionskraft", betont der Forscher.

"Die hydrophile Beschichtung sorgt dafür, dass sich um die Kaumasse immer ein dünner Film von Wasser bildet. Das ist schliesslich auch der Grund, warum er sich so leicht entfernen lässt, beziehungsweise auf manchen Oberflächen gar nicht haftet", erklärt der Wissenschaftler. Dem Clean Gum fehlen bis jetzt noch die notwendigen europäischen Gesundheits- und Sicherheitstests. "Dazu muss nämlich das Polymer als Lebensmittel akzeptiert werden. Erst dann können wir ihn verkaufen." Das dürfte aber nach Ansicht des Forschers kein grosses Problem sein. Ersten Tests zufolge ist der neue Kaugummi mit derzeit am Markt befindlichen Produkten sowohl im Geschmack als auch in der Textur vergleichbar.

Im kommenden Jahr soll der Clean Gum bereits in den Geschäften angeboten werden. Ob Cosgrove mit den großen Süsswarenherstellern in Kooperation treten wird, ist noch nicht klar. Er sei für alles offen. "Wir haben aber deutlich gesehen, dass das Interesse etwas Neues anbieten zu können, sehr gross ist", erklärt Cosgrove abschliessend im Gespräch.

Ausgespuckte Kaugummis verursachen in den Städten grosse Schäden und sorgen für explodierende Reinigungskosten. Allein in der City of Westminister fallen jährlich Kosten in der Höhe von 150.000 Euro nur für die Beseitigung der klebrigen Süßigkeiten an, berichtet BBC-Online. Auch der Stadtstaat Singapur, Vorreiter in Sachen Sauberkeit, hat den Import und den Verkauf von Kaugummis deshalb verboten. Vandalen haben mit ausgekauten Kaugummis das gesamte High-Tech-U-Bahn-System für Stunden lahm gelegt, weil sie die Überreste der Kaumasse in die Reflektoren der Tür-Lichtschranken geklebt hatten. Daraufhin hat man kurzerhand jegliches Kauvergnügen untersagt. Wer dennoch seine süssen Kaugummireste ausspuckt, dem drohen hohe Geldstrafen.

Quelle: (pte) London
Mob22_09.2007
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SWISS und Lufthansa bieten Kunden weitere Plattform für Umweltschutzengagement


Beide Airlines wählen Schweizer nonprofit Organisation "my climate" als Partner für freiwillige Klimaspenden. Ab sofort können SWISS Kundinnen und Kunden nach der Buchung von Flügen über SWISS.COM den Ausstoss an Kohlendioxid (CO2) berechnen lassen und diesen über die Schweizer Stiftung "myclimate" freiwillig kompensieren.

SWISS bietet ab heute in Zusammenarbeit mit der renommierten Schweizer Stiftung myclimate eine Lösung an, die es SWISS Fluggästen ermöglicht, die CO2-Emission ihres Fluges freiwillig und einfach an anderer Stelle zu kompensieren. Das vom Fluggast gezahlte Geld investiert myclimate in von SWISS ausgewählte Projekte, die höchste Qualitätsstandards erfüllen. Die Stiftung stellt sicher, dass mit deren Umsetzung die gleiche Menge CO2 eingespart wird, die beim Fliegen ausgestossen wird.

Die von SWISS für ihre Kundinnen und Kunden ausgewählten Projekte richten sich nach international anerkannten Kriterien und sind mit dem Gold Standard ausgezeichnet, dem zurzeit höchsten Standard für die CO2-Kompensation. Der Gold Standard umfasst Kriterien, die vom WWF und anderen internationalen Umweltschutz-Organisationen ausgearbeitet wurden. Diese garantieren, dass die Projekte sowohl ökologisch als auch sozial die höchsten Nachhaltigkeits-Kriterien erfüllen.

Investitionen in Technologie zahlen sich aus
SWISS CEO Christoph Franz: "Verantwortungsvolles Handeln gegenüber der Umwelt ist Teil der SWISS Unternehmenskultur. Mit dem Angebot gezielt in Klimaschutzprojekte investieren zu können, werden unsere Anstrengungen im Klimaschutz zusätzlich unterstützt."

SWISS reduziert seit ihrem Bestehen den CO2-Ausstoss, zum Beispiel durch die kontinuierliche Reduktion des Gewichts der Flugzeuge. Das erreicht SWISS beispielsweise mit neuen, leichteren Sitzen: Auf der gesamten Europaflotte ersetzt SWISS die herkömmlichen Modelle durch Hightech-Sitze aus Karbonfasern. Die positiven Folgen dieser Investition: SWISS verbessert den Komfort für die Passagiere, spart gleichzeitig Gewicht und reduziert so die CO2-Emissionen. Wird pro Flug mit einem Airbus Kurzstreckenflugzeug ein Kilogramm Gewicht eingespart, sinkt der CO2-Ausstoss pro Jahr 16 Tonnen. Kundennutzen, Ökonomie und Ökologie gehen hier Hand in Hand.

Insgesamt verursacht der weltweite Luftverkehr 1.6 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Die Luftfahrt muss jedoch als Wachstumsindustrie weiter an Energieeffizienzsteigerungen arbeiten. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,8 Liter Kerosin (2006) pro 100 Passagier-Kilometer hat SWISS schon heute einen der niedrigsten Werte der Airline-Industrie. Allein seit 2002 hat der Verbrauch um rund 16% abgenommen.

Lufthansa wird ihren Fluggästen ebenfalls ab heute in Zusammenarbeit mit myclimate die Möglichkeit anbieten Klimaschutzprojekte gezielt zu fördern.

Mit 2 Clicks gelangen SWISS Fluggäste auf SWISS.COM zur freiwilligen CO2-Kompensation. Das Angebot kann auch unabhängig von der Flugbuchung wahrgenommen werden. Ein Emissionsrechner, der die Verbrauchsdaten der SWISS-Flotte berücksichtigt, dient dem Kunden als Orientierung für die Höhe der Spende. Wie viel er jedoch tatsächlich bezahlen möchte, entscheidet jeder Fluggast selber. Der Preis des SWISS-Tickets wird durch das Angebot nicht beeinflusst. Mehr über die ausgewählten Projekte erfahren Interessierte unter swiss.myclimate.org. Das Umweltengagement von SWISS ist auf www.swiss.com beschrieben.

Die non-profit-Stiftung myclimate - The Climate Protection Partnership - ist 2006 durch den Zusammenschluss des ETH Spin-Offs myclimate und der privaten Initiative CLiPP entstanden, welche beide seit 2002 im Klimaschutz tätig sind.

Quelle: Swiss
Mob21_09.2007
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Komitee Lebendiges Zürich: Flughafen Zürich vor Weichenstellung


Eine Begrenzung der Flugbewegungen auf 250'000 pro Jahr, wie es die Plafonierungs-Initiative vorsieht, kommt einer Abklassierung des Flughafen Zürich gleich. Zu diesem Schluss kommt das Komitee Lebendiges Zürich, das sich für ein klares Nein zur Plafonierungs-Initiative und gleichzeitig für ein klares Ja zum Gegenvorschlag des Kantonsrates einsetzt. Die entsprechenden Abstimmungen finden am 25. November 2007 statt.

"Die Plafonierungs-Initiative ist ein ruinöser Wachstumskiller für die Schweizer Wirtschaft und den Wohlstand der Bevölkerung." Klare Worte von Karin Lenzlinger, CEO Lenzlinger Söhne AG. "Die Plafonierung ist nicht einfach eine kleine Goodwill-Aktion, mit der man ohne grossen Aufwand den lärmgeplagten Flughafenanwohnern helfen will." Das überparteiliche Komitee Lebendiges Zürich setzt sich für die Ablehnung der Plafonierungs-Initiative ein. Dem Komitee gehören Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur an. Denn mit der Plafonierungs-Initiative würde nicht nur die Anzahl der Flugbewegungen auf jährlich 250'000 beschränkt, sondern auch die Nachtflugsperre auf neun Stunden erhöht werden.

Die Auswirkungen auf den Flughafen werden dabei vielfach
unterschätzt: "Es geht nicht nur um ein paar Flugzeuge mehr oder weniger", sagt FDP-Kantonsrat Beat Walti, "die Folgen treffen uns alle." Denn mit der Plafonierungs-Initiative würden Tausende von Arbeitsplätzen gefährdet, die direkt und indirekt vom Flughafen abhängig sind, und der Wirtschaftsstandort Zürich nachhaltig geschwächt. Davon ist auch Kaspar Wenger, Vorsitzender der Geschäftsleitung Holcim Schweiz AG, mehr als überzeugt: "Es kann und darf nicht sein, dass wir den Flughafen - die Hauptarterie, die unser Land mit den internationalen Wirtschaftszentren verbindet - mutwillig verstopfen." Ein funktionierender Interkontinentalflughafen Zürich sei denn auch die zwingende Voraussetzung dafür, dass Zürich den Status als Hauptquartier und Zentrum internationaler Wirtschaftstätigkeit in der Schweiz auch in Zukunft halten könne.

Der Flughafen: ein Magnet, der Unternehmen anzieht
Dass sich allein im Umkreis von 50 Kilometern rund um den Flughafen 61 der 100 grössten Unternehmen der Schweiz niedergelassen haben, ist schliesslich kein Zufall. Wenger: "Kein Konzern kann und will es sich leisten, seine Zentrale in einer schlecht erreichbaren Provinzstadt zu haben." Denn gute Erreichbarkeit des Standorts ist ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Zürich. Und ein grundlegendes Argument für die Ansiedlung von Firmensitzen. Denn diese Firmen bringen der Region Arbeitsplätze - und dem Gewerbe Arbeit: "Im Kanton Zürich sind Hunderte von Zulieferern vom Flughafen abhängig", sagt Martin Arnold, SVP-Kantonsrat und Geschäftsleiter des kantonalen Gewerbeverbandes.
"Wenn man den Flughafen plafoniert, sehen sich diese Zulieferbetriebe und vom Flughafen abhängige Unternehmen nach anderen Standorten um.
Geld und Arbeitsplätze werden damit ins nahe Ausland verlagert, und der Standort Schweiz kann einpacken." Bereits heute wird jeder zweite Schweizer Franken im Ausland verdient. Schweizer Unternehmen handeln zunehmend international und sind damit auf effiziente Flugverbindungen zu anderen Kontinenten und Märkten angewiesen.

Zürich: längst nicht so attraktiv ohne Flughafen
Auch für den Tourismus ist der Flughafen unverzichtbar: Über ein Drittel aller ausländischen Touristen, die die Schweiz besuchen, kommen mit dem Flugzeug. "Der Tourismus lebt vom Flughafen - und stirbt mit ihm, wenn die Flugverbindungen eingeschränkt werden", sagt Robert Ober. Als Präsident der City-Vereinigung Zürich weiss er, wovon er spricht: Rund 13'000 Personen in der Stadt Zürich und 20'000 im ganzen Kanton leben von Touristen. "Wir müssen den Touristen als eine der wichtigsten Ressourcen der Schweiz Sorge tragen. Die Plafonierung würde aber bedeuten, dass wir ihnen die Tür vor der Nase zuschlagen."

Der Tourismus leistet einen direkten Wertschöpfungsbeitrag von fast 13 Millionen Franken pro Jahr und ist damit die sechstwichtigste aller Wirtschaftsbranchen der Schweiz. Ein Beispiel: Allein Touristen aus Amerika und Japan lassen jedes Jahr 2 Milliarden Franken in der Schweiz liegen - und schaffen damit in unserem Land 10'000 Arbeitsplätze. 3'000 davon könnte man glatt streichen, wenn Zürich seinen Status als Interkontinentalflughafen verliert. Dies wäre die Konsequenz einer Nachtflugsperre von neun Stunden, wie die Plafonierungs-Initiative sie fordert. Auch Zürich selbst wäre längst nicht so attraktiv ohne Flughafen, darin sind sich alle einig. Ober:
"Wir sollten nicht so dumm sein, unsere Zulieferer zu beschränken.
Man sägt schliesslich nicht den Ast ab, auf dem man sitzt."

Ja zum Gegenvorschlag
Die Komiteemitglieder betonen, dass sie kein unbegrenztes Wachstum des Flughafens anstreben und für die Sorgen der Flughafenanwohner durchaus Verständnis hätten. Der Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm dürfe jedoch nicht den Wirtschaftsstandort Zürich lahm legen. "Der Gegenvorschlag des Kantonsrates enthält mit dem Zürcher Fluglärm-Index ein wirkungsvolles Instrument zur Begrenzung des Fluglärms. Gleichzeitig ermöglicht er jedoch einen Weiterbetrieb des Flughafens als internationale Drehscheibe", sagt Beat Walti. Denn eine Verlängerung der Nachtruhe von sechs auf sieben Stunden, wie sie der Gegenvorschlag vorsieht, gewährleiste immer noch die gute Anbindung des Flughafens Zürich an internationale Flugpläne. "Im Gegensatz zur Plafonierungs-Initiative ist der Gegenvorschlag wirklich realisierbar", ist Walti überzeugt. "Arbeitsplätze und Standortvorteile können so erhalten werden."

Quelle: (ots) Zürich
Mob20_09.2007
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Postmarkt: Lagerhäuser Aarau AG erhält eine Konzession

Bundesrat Moritz Leuenberger hat auf Antrag der Postregulationsbehörde (PostReg) der Lagerhäuser Aarau AG eine Konzession für die Beförderung von Paketen und Briefen über 100 Gramm im Inland erteilt.

Private Postunternehmen, die adressierte Pakete bis zu 20 Kilogramm, Briefe über 100 Gramm im Inland oder Briefe ins Ausland befördern und damit einen Jahresumsatz von CHF 100 000 Franken erzielen, müssen bei der Postregulationsbehörde (PostReg) eine Konzession beantragen.  Moritz Leuenberger, Vorsteher des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), hat auf Antrag von PostReg dem privaten Transportunternehmen Lagerhäuser Aarau AG eine Konzession erteilt. Die bislang bereits meldepflichtige Firma mit Sitz in Aarau gehört zur Lagerhäuser-Centralschweiz-Gruppe und erbringt diverse Dienstleistungen im Logistikbereich. Das Unternehmen befördert hauptsächlich Sendungen über 20 Kilogramm, im geringen Umfang aber auch adressierte Pakete bis 20 Kilogramm. Damit überschreitet die Firma künftig die Umsatzschwelle von CHF 100'000 und benötigt deshalb eine Paketkonzession. Zudem will die Firma gelegentlich auf Wunsch einzelner Kunden adressierte inländische Briefe über 100 Gramm mitnehmen. Sie beabsichtigt allerdings nicht, ins Briefgeschäft einzusteigen, sondern reduziert mit der Briefkonzession ihr Risiko, gegen das Konzessionsrecht zu verstossen. Mit der Lagerhäuser Aarau AG steigt die Zahl der konzessionierten Anbieter in der Schweiz auf 27. Die Liste mit den Konzessionären ist unter www.postreg.admin.ch publiziert.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation und Postregulationsbehörde PostReg
Mob19_09.2007
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BAFU dokumentiert Auswirkungen der Klimaänderung in der Schweiz


Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat rund 50 Indikatoren zu Ursachen des Klimawandels, zu dessen Auswirkungen und zu Massnahmen zusammengetragen. Diese erstmalige Dokumentation illustriert wichtige Entwicklungstendenzen und Handlungsfelder für Politik, Wirtschaft und die Gesellschaft.

Der Klimawandel manifestiert sich nicht nur in den Wetter-Anomalien und Natur­katastrophen. Von mindestens ebenso grosser Bedeutung wie die Extremereignisse sind die subtilen, oft unumkehrbaren Veränderungen, die in den letzten Jahrzehnten eingesetzt haben und unseren Alltag immer stärker beeinflussen werden.

Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat klimapolitisch bedeutsame Daten aus Wissenschaft und Verwaltung zusammengestellt (siehe Kasten). Diese zeigen die Entwicklung des Klimas in der Schweiz und die Folgen der Klimaänderung für Natur und Mensch auf. Ergänzend wird der Umsetzungsstand von Vorsorge- und Anpassungsmassnahmen dokumentiert, und die Daten geben Hinweise auf Handlungsfelder, die in Zukunft vermehrte Beachtung verdienen.

Indikatoren zu Ursachen, Auswirkungen und Massnahmen

Der BAFU-Bericht "Klimaänderung in der Schweiz" umfasst fünf Schwerpunktbereiche:
- Entwicklung der Treibhausgasemissionen
- Entwicklung des Klimas
- Auswirkungen auf den Naturraum
- Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft
- Massnahmen zur Verminderung der Klimaänderung sowie zur Anpassung an die Auswirkungen

Er greift aus den zahlreichen Indizien für die Klimaänderung einzelne, gut belegte Beispiele heraus, anhand derer sich die komplexen gegenseitigen Abhängigkeiten von Klima, Natur und Gesellschaft anschaulich illustrieren lassen (siehe Beilage mit den wichtigsten Aussagen).

Instrument zur Früherkennung und Erfolgskontrolle
Der Indikatorenbericht gibt einen Überblick über die Entwicklung des Klimas und die damit verbundenen Auswirkungen in der Schweiz. Er verdeutlicht, dass die Herausforderung Klimaänderung auch im Alltag Spuren hinterlässt: Der Winter­tourismus begegnet der abnehmenden Schneesicherheit mit vermehrter künstlicher Beschneiung, im Mittelland nehmen die Subventionsanträge für Bewässerungs­anlagen zu. Ebenso zeigt sich, dass die bisherigen Reduktionsziele für Treibhausgas-Emissionen erst zum Teil erreicht wurden und noch bedeutende Handlungsspielräume zur Realisierung einer klimaverträglichen Schweiz bestehen.

Der bestehende Indikatorensatz ist noch lückenhaft. Er wird in Zukunft zu einem leistungsfähigen Monitoringsystem weiterentwickelt, welches neue Entwicklungen frühzeitig erfasst und Grundlagen für die Massnahmenplanung und Erfolgskontrolle liefert.

Datenquellen
Die im neuen BAFU-Bericht zusammengefassten Indikatoren beruhen auf Messreihen, Erhebungen und Statistiken sowie auf Evaluationen einzelner klimapolitisch bedeutsamer Massnahmen. Die benötigten Daten und Analysen wurden von zahlreichen Fachstellen des Bundes, Forschungsinstitutionen und Experten zur Verfügung gestellt. Die wichtigsten Datenquellen:
- Bundesamt für Umwelt BAFU: Treibhausgas-Emissionen, Wirkung von Massnahmen, Auswirkungen des Klimawandels auf die Gewässer;
- Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz / Nationales Klima-Beobachtungssystem GCOS Schweiz: Entwicklung des Klimas in der Schweiz, Auswirkungen auf die Vegetationsentwicklung;
- Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL: Auswirkungen des Klimawandels auf den Naturraum, Statistiken zu Schadenereignissen und zur Waldentwicklung;
- Bundesamt für Energie BFE: Wirkung von Massnahmen.

Ein funktionierendes Monitoringsystem bedingt, dass bestehende Beobachtungs­instrumentarien (z.B. die langen Messreihen zur Klimaentwicklung bei Meteo-Schweiz) auch in Zukunft kontinuierlich weitergeführt werden.

Wichtigste Indikatoren und Aussagen zu Ursachen, Auswirkungen und Massnahmen (pdf, 78kb) http://www.news-service.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/9578.pdf

Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU
Mob18_09.2007
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Deutsches Raumfahrtzentrum erhält Galileo-Auftrag - "Finanzierung der Aufbauphase bis 2010 ist gesichert"

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) www.dlr.de übernimmt den Betrieb des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo während der Entwicklungsphase bis 2010. Dem DLR kommt damit die Betreuung der In-Orbit-Validierungs-Phase (IOV-Phase) zu. "Bis 2009 werden wir den Aufbau des Systems mit zunächst vier Galileo-Satelliten beginnen", erläutert Andreas Schütz, Sprecher des DLR, im Gespräch mit pressetext. Anschließend wird das System umfangreichen Tests unterzogen. Der entsprechende Vertrag mit dem Galileo-Generalunternehmer European Satellite Navigation Industries www.european-satellite-navigation-industries.net/ wurde am letzten Donnerstag, in Paris unterzeichnet.

Die vier ersten Satelliten werden mit zwei Doppelstarts der Sojus-Raketen vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou aus in eine Umlaufbahn von etwa 23.000 Kilometer Höhe gebracht, dort in Betrieb genommen und in ihre endgültige Position manövriert. Im Anschluss daran werden umfangreiche Funktionstests durchgeführt. Im Routinebetrieb werden die Satelliten sowie die weltweite Bodeninfrastruktur von zwei Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen und im italienischen Fucino aus überwacht und gesteuert. "Wir testen die Funktionsfähigkeit der Satelliten, die Steuerung sowie die Zusammenarbeit des gesamten Systems", erläutert Schütz. Das DLR ist auch für die Wartung und das Ersatzteilmanagement für die globale Bodeninfrastruktur zuständig.


Das Galileo-System soll bis 2012 schließlich auf insgesamt 30 Satelliten ausgebaut werden und dann den Betrieb aufnehmen. Ursprünglich war der Start des Regelbetriebs für 2008 geplant wurde jedoch bereits wiederholt nach hinten verschoben. Streitigkeiten im Betreiberkonsortium hatten zur Verzögerung des Projekts geführt, die Finanzierung war zeitweise ungeklärt. "Die Finanzierung der IOV-Phase bis 2010 ist jetzt gesichert", so Schütz. In den kommenden sechs Monaten wird sich auf politischer und wirtschaftlicher Ebene entscheiden, wie es danach weitergeht.


"Die Vertragsunterzeichnung verdeutlicht das große Engagement und den klaren politischen Willen Deutschlands zur Schaffung eines unabhängigen, globalen Satellitennavigationssystems Europas", sagt Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. "Das DLR bringt die Kompetenz des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums in Oberpfaffenhofen und seine jahrzehntelange Erfahrung in der Satellitenkontrolle ein, um die komplexe Aufgabenstellung des Galileo-Betriebs zu realisieren."

Quelle: (pte) Paris/Oberpfaffenhofen
Mob17_09.2007
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AIRBUS A380 Wohltätigkeitsauktion erzielt über S$1,9 Millionen!

Mit Grosszügigkeit und Begeisterung zückten die Bieter ihre Geldbeutel, um die Wohltätigkeitsauktion anlässlich des Erstflugs des A380 von Singapore Airlines zu unterstützen. Nachdem fast alle Sitzplätze nun verkauft sind, beläuft sich der Gesamtbetrag, der aus den verkauften Angeboten an Wohltätigkeitsorganisationen fliesst, bislang auf fast 2 Millionen S$ (1,48 Mio. CHF).

Nur 24 Plätze, die gesondert für Gebote von Spätmeldern gelistet sind, verbleiben für diejenigen,die noch an diesem historischen Flug teilhaben möchten. Für die Sitzplätze in der Business- und Economy-Klasse in beide Richtungen sowie für Suiten von Singapore Airlines auf der Strecke von Sydney nach Singapur können noch bis Ende dieser Woche Gebote abgegeben werden.

Während der zweiwöchigen Auktion – durchgeführt von eBay, dem weltgrössten Internet-Auktionshaus – haben sich ungefähr 2.000 Bieter durch Zahlung einer Sicherheitsleistung vorqualifiziert, während tausende anderer sich registrierten und bislang 638 Sitzplätze auf beiden Flugstrecken gekauft haben.

Der gesamte Erlös aus der Auktion wird dreigeteilt und geht an Wohltätigkeitsorganisationen in Singapur und Sydney und einer weltweit agierenden humanitären Organisation:
- Ein Drittel geht an die Singapore Community Chest
- Ein Drittel geht je zur Hälfte an die Kinderkrankenhäuser Randwick und Westmead in
Sydney
- Ein Drittel geht an “Ärzte ohne Grenzen”

Die Schecks werden in Verbindung mit dem Erstflug am 25. und 26. Oktober 2007 an die wohltätigen Organisationen überreicht.

Einige interessante Tatsachen
Ein Rekord wurde beim Verkauf der ersten Singapore Airlines Suite auf dem Flug von Singapur nach Sydney aufgestellt - sie wurde für 100.380,- US$ verkauft. Das Schnäppchen der Versteigerung war ein einzelner Sitzplatz von Sydney nach Singapur für 560 US$.

Ein Bieter aus Singapur kaufte drei Singapore Airlines Suiten, zwei Plätze in der Business Klasse und einen Sitzplatz in der Economy Klasse auf der Strecke Singapur-Sydney, und zahlte für die sechs Plätze 56.000,- US$.

Aus Australien kamen die meisten erfolgreichen Bieter (15%), gefolgt von Singapur (11%), Grossbritannien (6%), Amerika (4%) und Deutschland (3%). Die verbleibenden 60% stammen aus allen Teilen der Welt.

Unter den erfolgreichen Bietern waren alle Altersklassen vertreten, angefangen bei einem jungen Mann aus San Francisco, der am Tag des Flugs seinen 22. Geburtstag feiert, bis zu einem 76- Jährigen aus Vancouver, Kanada. Unter ihnen sind bislang auch 5 Schweizer.

Die Versteigerung war eine der grössten Wohltätigkeitsauktionen, und eine der kompliziertesten, die jemals bei eBay abgehalten wurde. Die Hosting-Details der eBay-Seiten für die Wohltätigkeitsauktion des Erstflugs des Singapore Airlines A380 verzeichneten bei der Auktion über 26 Millionen Aufrufe, wobei die meisten Besucher der Seiten aus Australien, Deutschland, den USA und Kanada kamen. Die Daten haben gezeigt, dass die Auktionsseiten während der Auktion von Internet-Anwendern aus über 160 Ländern besucht wurden.

Die offiziellen Linienflüge mit dem A380 werden am 28. Oktober auf der Strecke von Singapur nach Sydney aufgenommen und täglich durchgeführt.

Quelle: Singapore Airlines, (ots) Zürich
Mob16_09.2007

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BioFuels Schweiz - Verband für Schweizerische Biotreibstoffindustrie gegründet

Der Medienmitteilung vom 12. September entnehmen wir, dass sich am 23. August 2007 Schweizer Hersteller von Biotreibstoffen in Ostermundigen trafen und den Verband BioFuels Schweiz gründeten. Mit dem Verband wurde ein Organ geschaffen, um gemeinsam und gestärkt die Interessen der schweizerischen Biotreibstoffproduzenten auf dem Markt und in der Politik zu vertreten.

Tagespräsident Werner Witschi bezeichnete es als einen fast schon historischen Moment, als am 23. August 2007 zahlreiche Hersteller von Biotreibstoffen oder von Rohstoffen für die Biotreibstoffherstellung im Bären in Ostermundigen eintrafen: Unter dem Namen BioFuels Schweiz – Verband der Schweizerischen Biotreibstoffindustrie wurde der erste Verband der Hersteller von inländisch produziertem Biotreibstoff gegründet. Es ist ein kleiner Baustein für die Schweizer Energie- Politik, aber ein wichtiger Schritt für die Hersteller.

Interessevertreter für inländische Biotreibstoffindustrie
BioFuels Schweiz vertritt die Interessen der Gesamtbranche und der Mitglieder insbesondere gegenüber den Behörden und den übrigen Marktteilnehmern. Dazu wird man an Vernehmlassungs- und Konsultationsverfahren teilnehmen, aber auch Dienstleistungen für die Mitglieder im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Informationsaustausch und Beratung erbringen. Zudem wird der Verband aktiv werden, wenn es darum geht Normen, Richtlinien und Zertifizierungsgrundlagen zu definieren und zu erlassen.

BioFuels Schweiz - mit Geschäftsstelle in Luzern - besteht aus Aktivmitgliedern und assoziierten Mitgliedern. Aktivmitglieder können Firmen, Personen oder Organisationen werden, die sich mit der Entwicklung oder Herstellung von Biotreibstoffen oder von Rohstoffen für die Biotreibstoffherstellung befassen. Als assoziierte Mitglieder können die übrige Firmen, Personen und Organisationen beitreten, die nicht direkt mit der Herstellung von Biotreibstoffen zu tun haben, jedoch ein Interesse an
den Zielsetzungen des Verbandes haben und diese unterstützen.

Biotreibstoffe haben Zukunft
Biotreibstoffen werden so bezeichnet, weil sie aus Biomasse produziert werden. Biotreibstoffe gehören zu den erneuerbare Energien, sind CO2-neutral und leisten durch die Substitution von fossilen Energieträgern einen bedeutsamen Beitrag an die CO2-Reduktion und den Klimaschutz. Als in der Schweiz produzierte Biotreibstoffe leisten sie darüber hinaus einen wichtigen energie-, wirtschafts- und umweltpolitischen Beitrag: Neben der Reduktion der Auslandabhängigkeit sind Biotreibstoffe für die Schweiz auch wirtschaftlich sinnvoll. Sie sind Basis für Innovationen, steigern die inländische
Wertschöpfung, schaffen und erhalten Arbeitsplätze und stellen eine willkommene Diversifikation für die Land- und Forstwirtschaft dar.

Erste Ziele erreicht
An der Gründungsversammlung vom 23. August 2007 wählte BioFuels mit Peter Ulrich (Juniordiesel Zell/LU), Werner Witschi (Admano Schweiz AG Altdorf) sowie Eric Herger (Eco Energie Etoy Etoy/VD) als Gründungsvorstand. Zudem wurden die Statuten, das Aktivitätenprogramm und die Stellungnahme zur Änderung der Mineralölsteuerverordnung verabschiedet. Mit dem Einreichen der Stellungnahme konnte der Verband bereits seine erste wichtige Aufgabe wahrnehmen. An der
Gründungsversammlung repräsentierten die anwesenden Hersteller mehr als 90% der in der Schweiz installierten Produktionskapazität, was die Bedeutung von BioFuels Schweiz für die schweizerische Biotreibstoffindustrie verdeutlicht.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
BioFuels Schweiz | Suisse | Svizzera | Switzerland
Verband der Schweizerischen Biotreibstoffindustrie
Geschäftsstelle
Kapellgasse 3
CH-6004 luzern
Tel. 041 410 91 37
Fax 041 410 91 10

Hans Peter Graf, Geschäftstelle BioFuels Schweiz, Tel. +41 (0)41 410 91 37,
biofuels.schweiz@gmail.com
Werner Witschi, Vorstandsmitglied BioFuels Schweiz, Tel. +41 (0)79 606 81 06,
werner.witschi@admano.com

Quelle: BioFuels Schweiz
Mob15_09.2007
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Bundesrat genehmigt generelles Projekt für den Ausbau der Nordumfahrung Zürich


Der Bundesrat hat den Ausbau der Nordumfahrung Zürich auf sechs Spuren genehmigt. Kernstück des Projekts ist die dritte Röhre des Gubristtunnels. Das hohe Verkehrsaufkommen auf den Nationalstrassen A1 und A20 führt schon heute regelmässig zu Staus und Stockungen. Mit dem Ausbau sollen die erwartete Zunahme aufgefangen und die Sicherheit verbessert werden. Die Kosten des Projekts betragen gut 890 Millionen Franken. Das Ausführungsprojekt wird nun ausgearbeitet und voraussichtlich im Frühjahr 2008 öffentlich aufgelegt.

Auf Antrag der Regierung des Kantons Zürich und der Stadt Zürich hat der Bundesrat heute das generelle Projekt für den Sechsspur-Ausbau der Nordumfahrung der Nationalstrasse A20 genehmigt.

Mit diesem Ausbau kann das für 2025 erwartete tägliche Verkehrsaufkommen von 125'000 Fahrzeugen bewältigt werden. Heute befahren täglich rund 90'000 Fahrzeuge die Nordumfahrung Zürich. Die Kapazitätsgrenze dieses Abschnitts wird regelmässig überschritten, der Verkehr gerät ins Stocken oder kommt gar zum Stillstand. Als direkte Folge nimmt die Verkehrssicherheit ab, die Anzahl Staustunden steigt.

Nutzen für Transit- und Agglomerationsverkehr
Der Ausbau auf sechs Spuren mit Standstreifen und der zusätzlichen dreispurigen Röhre des Gubristtunnels ermöglicht es künftig, sowohl den Transitverkehr der A1 wie auch den Agglomerationsverkehr der Region Zürich sicher und flüssig zu führen. Das betroffene Teilstück weist eine Länge von zehn Kilometern auf, Kernstück ist der 3,3 Kilometer lange Gubristtunnel. Die Kosten des Ausbaus werden auf 892,3 Millionen Franken geschätzt und werden vollständig vom Bund übernommen.

Als nächster Schritt wird das Ausführungsprojekt erarbeitet; es wird voraussichtlich im Frühjahr 2008 öffentlich aufgelegt.

Quelle: Astra – Bundesamt für Strassen, Bern
Mob14_09.2007
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Automobilindustrie: Klimadebatte an Absatzeinbruch Schuld

Ingenieure mit Spezialwissen Hybridtechnik sehr gefragt

Die deutsche Automobilindustrie macht die Klimadebatte und die damit einhergehende Verunsicherung der inländischen Verbraucher verantwortlich für den Absatzeinbruch in den ersten Monaten dieses Jahres. Vor der offiziellen Eröffnung der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) www.iaa.de in Frankfurt am Main präsentiert sich die Branche jedoch optimistisch. Nach Einschätzung des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) www.vda.de belegen deutsche Autos unter Effizienzkriterien in mehr Segmenten den ersten Platz als alle ausländischen Wettbewerber, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Ein Umweltranking des britischen Verkehrsministeriums belege, dass die deutschen Hersteller bei acht von insgesamt 14 Segmenten in Führung lägen.

Auf dieser Webseite: Veranstaltungskalender und Veranstaltungsinformationen mit direkten Links zu
nationalen und internationalen Fachmessen, Tagungen und Kongressen. mehr>



Jedoch sieht die deutsche Autoindustrie ihre Interessen durch Forderungen der EU-Kommission bedroht. Brüssel fordert einen Flottenwert von den Herstellern, die einen durchschnittlichen CO2-Grenzwert von 120 Gramm je Kilometer einhalten sollen. Dieser Wert soll von 2012 an für alle Neufahrzeuge in der EU gelten. Deutsche Hersteller wie Mercedes-Benz oder Porsche befürchten, dass sie durch eine solche Regelung ins Hintertreffen gegenüber den Herstellern wie Fiat oder Renault geraten, die überwiegend kleinere Fahrzeuge bauen. Daher setzt sich die gesamte deutsche Automobilindustrie für eine gestaffelte Kohlendioxid-Regulierung ein, die sich nach der Effizienz in den einzelnen Fahrzeugsegmenten richten soll.

Die Klimadebatte hat auch Auswirkungen auf den so genannten "War for Talents", bestätigt Michael Zondler vom Beratungshaus Harvey Nash www.harveynash.de im Gespräch. "Bei Haushaltsgeräten achten die Verbraucher schon seit längerem auf das Thema Energieeffizienz. Seit ein paar Monaten ist dies auch das Top-Thema in der Automobilbranche. Toyota hat es durch eine kluge Marketingstrategie geschafft, in der Öffentlichkeit als ein Automobilhersteller wahrgenommen zu werden, der umweltschonendere Autos baut als die deutschen Premiumhersteller. Dies stimmt so sicher nicht, aber manche deutschen Marken haben ein wenig geschlafen und ihre innovative, umweltschonende Technologie nicht gut genug vermarktet." Zondler zufolge verlange der Personalmarkt zurzeit vor allem nach Ingenieuren im Bereich Hybrid.

"Wir verzeichnen in diesem Segment zahlreiche Anfragen und durchkämmen den Markt systematisch nach geeigneten Kandidaten. In Online-Foren, Karrierenetzwerken oder auf Kongressen sprechen wir die Fachkräfte an, nach denen unsere Auftraggeber verlagen. Außerdem studieren wir sehr genau, welche Fachbeiträge auf der internationalen Ebene zum Thema Hybridfahrzeuge publiziert werden", so der Personalexperte. Zondler geht auch davon aus, dass in Kürze die Amerikaner auf dem deutschen Markt verstärkt nach Diesel-Experten schauen werden: "Bisher spielt diese Technologie in den USA noch keine so große Rolle. Das wird sich ändern. Die Nachfrage nach Fachkräften aus Deutschland wird steigen."

Quelle: pte/11.09.2007 Frankfurt am Main
Mob13_09.2007
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Traumberuf für ein paar Stunden - login öffnet seine Loksimulatoren für Privatpersonen

Nicht nur Bahnfans träumen davon: einmal im Führerstand einer Lokomotive zu stehen. login, der Ausbildungsverbund des öffentlichen Verkehrs, lässt diesen Traum jetzt wahr werden und öffnet seine Trainingszentren für Lokführer mit ihren hochmodernen Simulatoren zeitweise für Privatpersonen.

Während der rund dreistündigen Veranstaltung werden die Teilnehmer zunächst mit den wichtigsten Regelungen des Zugverkehrs vertraut gemacht. Anschliessend stehen Fern- und Rangierfahrten am Simulator auf dem Programm. Während es auf dem Teilsimulator mit 220°- Panorama-Leinwänden mehr um das realistische Fahrerlebnis geht, können die Teilnehmer an
den Tischsimulatoren unterschiedliche Manöver mit Güterzügen, Intercitys oder Pendlerzügen ausprobieren. Am Ende winken ein Zertifikat und eine Broschüre zu den wichtigsten Signalen und Regeln des Zugverkehrs.









„Die Frage nach einer privaten Nutzung wurde immer wieder an uns herangetragen, beispielsweise auch für Geburtstagsfeiern oder Firmenanlässe“, so Peter Kunz, Leiter Weiterbildung bei login. „Deswegen haben wir uns entschlossen, unsere Simulatoren Einzelpersonen oder Gruppen in den Zeiten zur Verfügung zu stellen, in denen sie nicht durch die Lokführerklassen unserer Kunden wie SBB oder BLS genutzt werden.“ Buchungen für Veranstaltungen ab September sind ab sofort möglich.

Quelle: login Berufsbildung, Olten
Mob12_09.2007
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Rail Cargo Austria – Wir bewegen Automobile


RCA-Tochter Car Rail Logistics präsentierte auf der transport logistic 2007 ein weltweit einzigartiges Wagonkonzept und einen neuen Prototypen Wagon für den geschlossenen Autotransport.

In nur 18 Monaten wurde von der CRL Car Rail Logistics GmbH ein neues, weltweit einzigartiges Wagonkonzept für den geschlossenen Doppelstock-Autotransport entwickelt. Die RCA-Tochter reagiert damit auf die kontinuierlich steigenden Anforderungen der Automobilproduzenten und die Nachfrage nach technisch ausgereiften, geschlossenen Autotransportwagons. Transportschutz vor Vandalismus oder Diebstahl und Umweltschutz durch Wegfall der Fahrzeugkonservierung, die vorrangigen Anforderungen der Industrie, werden vom Wagonkonzept erfüllt. Der Prototyp dieser neuen Wagon-Generation (Hccrrss) wurde in Zusammenarbeit mit WBN Waggonbau Niesky GmbH gebaut.




Bahn auf der Überholspur
Rail Cargo Austria stärkt mit dieser Innovation ihre Stellung als bevorzugter Logistik-Partner der Automotive-Industrie. Mit Zugang zum gesamteuropäischen Schienennetz, Gesamt- Logistik- Lösungen, massgeschneiderten Serviceleistungen und hochwertigem Transport-Equipment verschafft sie ihren Kunden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Über eine Mio. Neu-PKW befördert Rail Cargo Austria jährlich, und erfüllt dabei höchste Ansprüche.

Sicherheit durch geschützte Technologien
Beim neu entwickelten Hccrrss kann auf einer effektiven Ladelänge von 27 Meter  jede Fahrzeugtype vom tiefer gelegten Sportwagen, über klassische Limousinen bis hin zum Mini-Van oder Grossraum-PKW (SUV) auf jeweils zwei Ebenen transportiert werden. Die Ladelänge wird durch zwei kurzgekuppelte Wagons erreicht. An diesem Wagenübergang kommt eine neue Abdeckung zum Einsatz, die Verschmutzungs- und Eindringschutz bietet. Für das Innere des Wagons wurde ein höhenverstellbares Radvorlegersystem entwickelt. Beide Innovationen sind geschützte Technologien und schaffen ein wesentliches Mehr an Sicherheit für die sensible Ladung.

Vielseitigkeit und Bedienkomfort haben Vorrang
Hauptaugenmerk bei der Entwicklung des neuen Wagons wurde auf möglichst geringe Instandhaltungskosten über die gesamte Lebensdauer, maximale Ladekapazität, Vielseitigkeit, einfache Bedienung sowie Bewegungsfreiheit und gute Beleuchtung im Inneren des Wagons gelegt. Das bewegliche und öffnungsfähige Hubdach sorgt in der Ladestellung für die volle Durchfahrtshöhe und damit für eine komfortable Be- und Entladung. Obere Ladeebene und Hubdach können für wechselnde Ladefälle und Transportrelationen individuell eingestellt werden. Die besondere Gestaltung der Einfahrtsschrägen ermöglicht auch den Transport von Fahrzeugen mit sehr geringer Bodenfreiheit. Ein elektronisches Bedienkonzept ermöglicht die Steuerung dieser Funktionen von einer zentralen Wagenstelle aus.

Eigenstärke und Wissenstransfer
Die CRL GmbH baut durch diese innovative Weiterentwicklung ihre branchenspezifischen Eigenstärken im Segment des geschlossenen Automobiltransports weiter aus. Zusammen mit dem Know-how- und Kompetenztransfer von der RCA AG ist das Unternehmen ein zuverlässiger Partner mit Eisenbahn-, Instandhaltungs-, Prozess- und Service-Wissen. Von spezifischen Marktkenntnissen und dessen Anforderungen bis hin zu technischem Detail-Wissen hält Car Rail Logistics alle relevanten Kompetenzen im geschlossenen Automobiltransport.

Informationen: www.oebb.at

Quelle: CRL Car Rail Logistics GmbH
Mob11_09.2007
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Anpassungen am Schweizer Luftraum gehen in Vernehmlassung

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Luftraumstruktur für 2008 bei den fliegerischen Kreisen in die Vernehmlassung gegeben. Änderungen vorgesehen sind an den Lufträumen für die Flugplätze Grenchen und Friedrichshafen.

Zeitlich abgestimmt mit den Nachbarstaaten überprüft das BAZL jährlich die Luftraumstruktur in der Schweiz. Jeweils im Frühling tritt der Luftraum für das entsprechende Jahr in Kraft. Im Spätsommer zuvor führt das Amt bei den fliegerischen Kreise eine Vernehmlassung zu den vorgesehenen Änderungen durch und informiert die betroffenen Kantone über die Anpassungen. Die Vernehmlassung für den Luftraum 2008 beginnt in diesen Tagen und dauert bis Ende Oktober.

Die Anpassung an der Luftraumstruktur betrifft die beiden Flugplätze Grenchen und Friedrichshafen. In Grenchen ist beabsichtigt, den Luftraum um einige hundert Meter nach Südwesten zu verschieben und damit einer leichten Anpassung des Abflugverfahren zu entsprechen.

Beim Flugplatz Friedrichshafen ist vorgesehen, den von der Flugsicherung kontrollierten Luftraum auf der Schweizer Seite von der Mitte des Bodensees bis auf die Höhe der Gemeinde Amriswil auszudehnen. Motiv für diese Massnahme sind Sicherheitsüberlegungen. Die Erweiterung verhindert künftig, dass in Friedrichshafen an- und abfliegende Maschinen zu nahe an andere, in Eigennavigation verkehrende Flugzeuge geraten können, die sich im unkontrollierten Luftraum frei bewegen dürfen. Die Flugwege der in Friedrichshafen startenden und landenden Flugzeuge bleiben dadurch unverändert. Obwohl in Deutschland gelegen, ist die Schweizer Flugsicherung Skyguide zuständig für die Abwicklung des Flugverkehrs von und nach Friedrichshafen.

Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Bern
Mob10_09.2007
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TCS-Untersuchung des Fussgängerschutzes bei Geländewagen und SUVs

Die aktuelle Untersuchung des Fussgängerschutzes bei Geländewagen oder SUVs (Sport Utility Vehicle) zeigt, dass Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht unter 2500 kg bessere Ergebnisse erzielen als schwerere Fahrzeuge. Mit drei von vier Sternen wurden der Toyota RAV 4, Honda CR-V (Model 2002) und Suzuki Grand Vitara ausgezeichnet. Keinen Stern erhielten der Jeep Cherokee und Hyundai Santa Fe. In der Kategorie von 2500 kg bis 3500 kg Gesamtgewicht überzeugte einzig der Nissan Pathfinder. Er wurde mit 18 Punkten bewertet und verfehlte mangels eines Punkts nur knapp die drei Sterne.

Bedingt durch Karosserieform- und höhe haben Geländewagen und SUVs bei Verkehrsunfällen mit Fussgängern ein generell schlechteres Verhalten als herkömmliche Personenwagen. Es kann keine oder nur wenig Energie durch Wegrutschen oder Abrollen über die Motorhaube absorbiert werden. Daher sind die Belastungen im Bereich der Motorhaubenkante und der beim Unfall auftreffenden Körperteile besonders gross. Bei einem Aufprall treten vor allem erhöhte Belastungen im Bereich der Hüften und Oberschenkel auf. Bei Kindern sind die Belastungen im Kopfbereich erhöht. Daher sollte bereits bei der Entwicklung dieser Fahrzeuge dem Fussgängerschutz eine besonders hohe Bedeutung zukommen.

Die Ergebnisse der Einzelprüfungen zeigen, dass kein Geländewagen oder SUV bei der Prüfung des Hüftbereichs zu punkten vermag. Auch bei den Tests der Bereiche der Beine und des Kinderkopfes werden nur wenige oder keine Punkte erzielt.

Wichtig puncto Fussgänger- und Radfahrerschutz ist auch die Unfallvermeidung. Damit es erst gar nicht zu einer Kollision kommt, werden vermehrt Systeme zur frühzeitigen Erkennung und zur Unterstützung des Fahrers eingebaut. Derzeit sind Fahrzeuge mit Nachtsichtgeräten oder Kurven- und Abbiegelicht auf dem Markt. Diese Systeme helfen, Fussgänger und Radfahrer frühzeitig zu erkennen. Aber auch aktive Sicherheitssysteme wie ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) und Bremsassistent können helfen, eine Kollision zu vermeiden.

Fazit
Das Niveau des Fussgängerschutzes bei den kleineren Geländewagen und SUV bis 2500 kg Gesamtgewicht liegt höher als bei denjenigen bis 3500 kg. Dies lässt sich damit begründen, dass bei Personenwagen ab 2500 kg Gesamtgewicht in Bezug auf den Fussgängerschutz keine gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden müssen. Der TCS empfiehlt daher, dass die EU-Richtlinie 2003/102/EG auf die Fahrzeuge ausgedehnt wird, die ein Gesamtgewicht von mehr als 2500 kg aufweisen (bis 3500 kg).

Testmethodologie
Beim Fussgängerschutz werden die Belastungen ermittelt, welche ein Körper eines Kindes und eines Erwachsenen erfährt, wenn er von einem Fahrzeug frontal mit 40 km/h erfasst wird. Die Aufprallzonen am Fahrzeug werden je nach Belastung mit «gut», «durchschnittlich» oder «schlecht» benotet und graphisch dargestellt. Für die Bewertung des Fussgängerschutzes können maximal vier Sterne vergeben werden. Die maximale Punktzahl beträgt 36 Punkte. Je höher die Punktezahl, desto grösser ist die Schutzwirkung des geprüften Fahrzeugs.

Hintergrundinformation
Im Jahr 2006 wurden im Schweizer Strassenverkehr total 76 Fussgänger oder andere ungeschützte Verkehrsteilnehmer getötet und 733 schwer verletzt [1]. Um diese Zahlen europaweit zu senken, wurde am 17. November 2003 die Richtlinie 2003/102/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates erlassen. Diese beschreibt die maximalen Belastungen, welche die festgelegten Prüfkörper bei einem Aufprall mit dem getesteten Fahrzeug erfahren dürfen. Seit dem 1. Oktober 2005 müssen nun neue Fahrzeugmodelle bis 2500 kg Gesamtgewicht, die in Europa erstmals auf den Markt kommen, dieGrenzwerte laut dieser EU-Richtlinie zum Fussgängerschutz einhalten. Eine Verschärfung ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Fahrzeuge der Klasse M1 mit mehr als 2500 kg Gesamtgewicht sind von dieser Prüfung ausgenommen. Dies sind vorwiegend Geländewagen und SUV (Sport Utility Vehicle), aber auch Grossraumlimousinen und Vans.


Quelle: TCS Emmen/Bern
Mob09_09.2007
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Neues intermodales Bertschi-Terminal im Hafen von Rotterdam

Die Bertschi AG aus Dürrenäsch AG (Schweiz) weihte ein neues Bahnterminal im Hafen von Rotterdam mit intermodalen Anbindungen nach Süd-Deutschland und Italien ein. Im Verlaufe des Jahres erfolgen weitere Verbindungen nach Osteuropa und anderen Regionen. Das neue Bahnterminal wird eine wichtige Rolle als Hub im pan-europäischen intermodalen Netzwerk von Bertschi, dem führenden Bulklogistik Dienstleister der europäischen Chemieindustrie, spielen. Als Alternative zu den überlasteten Strassen werden für lokale Produzenten wie auch für Importe aus Übersee zusätzliche Schienenkapazitäten zur Verfügung gestellt. Eine Erhöhung der aktuellen Terminalumschlagskapazität von 120'000 TEU ist geplant.

Das neue Bahnterminal im Hafen Botlek hat eine Grösse von 3,5 Hektaren. Ein Kran überspannt drei Bahngeleise von je 450 Metern Länge sowie die Abstellfläche für 1'250 TEU. Über einen direkten internen Zugang zum benachbarten Containerhafen-Anbieter werden trimodale Dienstleistungen angeboten. Aufgrund der Landoptionen hat Bertschi die Möglichkeit, die Logistikanlage zu verdreifachen. Bertschi plant weitere Investitionen in Mehrwert-Logistik für die chemische Industrie.

Im September 2007 wird Bertschi mit einer ersten Bahnverbindung nach Frankfurt und Italien beginnen. In den kommenden Monaten, wird das Terminal über das Schienen- und Wassernetzwerk mit folgenden geographischen Regionen verbunden:

- Italien, Süd-Deutschland, Schweiz und Österreich
- Südosteuropa
- Osteuropa inklusive Russland
- England, Skandinavien und Spanien/Portugal (Short-sea)



Die aktuelle Bahnkapazität im Ein- und Ausgang beträgt je vier Shuttlezüge pro Tag. Zusätzlich zu den intermodalen Dienstleistungen bietet Bertschi auch die Lagerung von chemischen Produkten der meisten Gefahrgutklassen in Tank- und Silocontainern an. Die Investitionen in das Terminal belaufen sich bis heute auf 10 Millionen Euro.

Für Hans-Jörg Bertschi, CEO Bertschi, spielt diese neue Investition eine strategische Rolle. „Das neue intermodale Terminal, in der Nähe des Brittaniëhafen Docks, liegt vorteilhaft inmitten der chemischen Industrie im Hafen von Rotterdam. Es ist unser Ziel, ein Hub für den Chemie-Cluster zu entwickeln, welcher die Produktflüsse für lokale Produzenten wie auch für Importe, beispielsweise aus dem Mittleren Osten, konsolidiert. Dabei können wir die Logistikprozesse rationalisieren und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Verlagerung vom Strassen- auf den Schienen- und Wassertransport leisten. Unsere Mission ist die nachhaltige Entwicklung von Logistiklösungen für die chemische Industrie. Dies hilft zudem, die Umweltbilanz der Industrie zu verbessern“.

Hans Smits, CEO Hafenbehörde Rotterdam, sieht im neuen Terminal einen Gewinn für das Hafenangebot sowohl in seiner Tiefe als auch im Wirkungsbereich. „Das Bertschi Terminal bringt natürlich mehr Ware aber stärkt im Speziellen unsere strategische Position in wachsenden Sektoren wie Shortsea Transporte, Chemielogistik und Bahntransporte. Bertschi ist ein sehr wichtiger Bahnkunde, aber als Aktionär von rail4chem und Hupac ist das Unternehmen ebenso als Anbieter auf dem europäischen Bahnnetz vertreten. Dies wird einen positiven Effekt auf die Betuwe Linie haben. Darüber hinaus lässt sich ein Unternehmen im Hafen nieder, welches der Verlagerung der chemischen Industrie in den Mittleren Osten folgt. Damit steuert Bertschi einen langfristigen Beitrag zum Erhalt unserer herausragenden Position als Europas globaler Hub für den chemischen Sektor“.

Die Bertschi AG
Bertschi ist europäischer Marktführer von intermodalen Bulk-Chemie-Transporten und betreibt 42 Standorte in 22 europäischen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, Italien, Spanien, Ungarn, Polen, England, Irland, Skandinavien, den Baltischen Staaten und Russland. Im Beneluxraum verfügt Bertschi neben Rotterdam bereits über gut etablierte Niederlassungen in Antwerpen, Moerdijk, Delfzijl und Terneuzen. Das Unternehmen beschäftigt 1'650 Mitarbeiter und bietet seinen Kunden integrierte, Container basierende Logistikkonzepte mit einer eigenen Flotte von mehr als 12'000 Tank- und Silocontainern, 1'100 Lkw und 12 auf Europa verteilte, eigene Containerterminals. Mehr Informationen über die Bertschi AG finden sie unter www.bertschi.com

Quelle: Bertschi AG
Mob08_09.2007
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Die Planzer Transport AG übernimmt die Föry Transport AG in Oberarth

Die Planzer Transport AG Dietikon übernimmt per 1. Oktober 2007 die Föry Transport AG in Oberarth. Die Föry Transport AG, seit über 120 Jahren in der Transportbranche, beschäftigt heute 220 Mitarbeiter, täglich sind 140 Fahrzeuge vor allem national, wie auch im internationalen Teil- und Komplettladungsbereich unterwegs.



Der Betrieb arbeitet rentabel. Trotzdem haben persönliche Gründe und insbesondere die Tatsache, dass eine Nachfolge innerhalb der Familie nicht stattfinden wird, Roman Föry veranlasst, im Sinne der langfristigen, strategischen Ausrichtung eine zukunftsorientierte Nachfolgelösung zu suchen.

Die Föry Transport AG wird in das nationale Netzwerk der Planzer Transport AG integriert und als Marke im Schweizer Transportmarkt weitergeführt. Auch der Standort in Oberarth wird für den Transportbetrieb weiter genutzt. Durch die Integration der Unternehmung in das Planzer Netzwerk kann es aber zu marginalen Veränderungen bezüglich der Arbeitsplätze kommen.

Die Planzer Transport AG verstärkt mit dieser Übernahme ihre Präsenz im nationalen Stückgutgeschäft. Zusammen mit dem dichten Filialnetz in den übrigen Landesteilen ist es künftig möglich, Routen noch stärker zu optimieren und Fahrzeuge besser auszulasten. Faktoren, die auch der Umwelt zugute kommen.

Über Planzer Transport AG
Die Planzer Transport AG besteht seit 1936 und ist seit 1966 eine Familien AG. Die Firma beweist seit vielen Jahren, wie man als Schweizer Unternehmen im Transport- und Logistik-Markt erfolgreich sein kann. Das Unternehmen beschäftigt heute 2'700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 41 Standorten in der Schweiz und erbringt mit 1'200 Fahrzeugen Transportleistungen in den Bereichen Stückgut, Teil- und Komplettladung, Nachtservice, kombinierter Verkehr, Luftfracht-Ersatz-Verkehr sowie temperaturgeführte Transporte. Planzer stellt seinen Kunden rund 490'000 m2 Lagerfläche zur Verfügung und bietet logistische Systemleistungen an. Im Jahr 2006 wurde ein Umsatz von mehr als CHF 500 Mio. erwirtschaftet.

Über Föry Transport AG
Was vor ungefähr 130 Jahren mit einer kleinen Landbrauerei begann, wuchs mit dem Kohlenhandel, der späteren Fuhrhalterei und mit der Erfindung des Automobils zu einem der führenden Transportunternehmen der Zentralschweiz heran. In Arth laufen die Fäden in der Zentrale zusammen. Um die Kundennähe zu garantieren gibt es weitere vier nationale Niederlassungen mit eigenständiger Disposition und eigenem Fahrzeugpark. Die Fahrzeugflotte wird ständig auf dem neusten Stand gehalten, so kann die Umweltverträglichkeit garantiert werden. Die hauseigene Werkstatt kümmert sich um die Wartung jedes Fahrzeugs.

Facts zu Föry
Anzahl Mitarbeitende: 220
Anzahl Fahrzeuge: 140
Standorte: Oberarth (Hauptsitz), Basel, Burgdorf, Bussigny, Winterthur
Lagerfläche: 35'000 m2

Quelle: Planzer Transport AG, Dietikon
Mob07_09.2007
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SBB-Halbjahresresultat 2007
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Die SBB steigerte die Verkehrsleistungen erneut –positives Ergebnis trotz Verlust im Güterverkehr

Im ersten Halbjahr 2007 erzielte die SBB ein Konzernergebnis von CHF 92.3 Mio. Das sind CHF 32.9 Mio. mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Personenverkehr und Immobilien trugen wesentlich zum positiven Geschäftsverlauf bei. Die Verkehrsleistungen der ersten sechs Monate liegen im Personen- wie im Güterverkehr über den Vergleichswerten des Vorjahres. SBB Cargo konnte das Spartenergebnis indes nicht verbessern und weist mit CHF -35.5 Mio. einen Verlust in der Höhe der Vorjahresperiode aus.

Der SBB Konzern verbesserte im ersten Halbjahr 2007 das Betriebsergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich um 66,1 Prozent auf CHF 160.3 Mio. gegenüber CHF 96.5 Mio. in der ersten Hälfte 2006. Das Konzernergebnis liegt mit CHF 92.3 Mio. um 55,4 Prozent über dem Periodenergebnis des Vorjahres. Die Verkehrsleistungen im Personenverkehr und im Gütergeschäft wurden deutlich gesteigert. Im Personenverkehr erhöhte sich die Zahl der in SBB-Zügen zurückgelegten Personenkilometer um 5 Prozent, SBB Cargo verbesserte die gefahrenen Nettotonnenkilometer gar um 13 Prozent. Die Verkehrserträge liegen mit insgesamt CHF 1'714.4 Mio. um 6,9 Prozent über dem Vorjahreswert.

Personenverkehr
Der Personenverkehr erzielte im ersten Halbjahr 2007 einen Verkehrsertrag von CHF 1'195.9 Mio. (+6,2 Prozent). Der Betriebsertrag verbesserte sich um CHF 74.9 Mio. (auf CHF 1'846.5 Mio.). Gleichzeitig nahm der Betriebsaufwand um CHF 13.2 Mio. (auf CHF 1'722.0 Mio.) zu. Mit CHF 90.9 Mio. liegt das im Personenverkehr erzielte Spartenergebnis der ersten sechs Monate 2007 um CHF 52.8 Mio. über dem Vorjahreswert.

Namentlich im West-Ost-Verkehr auf den Fernverkehrsstrecken Genf–Biel–Zürich und Genf–Bern–Zürich–St. Gallen verzeichnete die SBB ein überdurchschnittliches Wachstum. Auch das Stammkundengeschäft entwickelte sich positiv: Ende Juni 2007 waren insgesamt 325'076 Generalabos (Juni 2006: 299’177) sowie 2'083'995 Halbtax-Abos (Juni 2006: 2'023’109) im Umlauf.

Der Gesamtwert der Kundenzufriedenheit lag mit 77 Indexpunkten um 0,2 Punkte über dem Vorjahreswert. Die Kundinnen und Kunden bewerteten neben anderem die Pünktlichkeit, die Information im Störungsfall und die Sauberkeit in den Zügen
positiver. Schlechter beurteilt wurde andererseits das Preis/Leistungsverhältnis und das Sitzplatzangebot: Auf einzelnen Zügen sind die Sitzplätze in der Pendlerverkehrszeit knapp. Die SBB bemüht sich, mit entsprechender Disposition
beim Rollmaterial und mit gezielter Kundeninformation die Zahl der Stehplätze so gering als möglich zu halten. Wo es der Fahrplan erlaubte, wurden bereits Züge verstärkt, so etwa morgens zwischen Zürich und Basel sowie zwischen Genf und
Lausanne.

In der Berichtsperiode konnte mit dem Preisüberwacher eine einvernehmliche Regelung getroffen werden, die es dem öffentlichen Verkehr ermöglicht, die Tarife im Personenverkehr zum Fahrplanwechsel im kommenden Dezember um
durchschnittlich 3,1 Prozent anzuheben.

Mit der Inbetriebnahme der neuen TGV-Verbindung zwischen Basel und Paris im Juni 2007 erfuhr das Angebot im internationalen Personenverkehr einen markanten Attraktivitätsgewinn. Die Zusammenarbeit mit der französischen SNCF im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft Lyria konnte mit neuen Verträgen ausgebaut und intensiviert werden. Die SBB erwarb eine weitere TGV-Komposition. Mit der italienischen FS führte die SBB intensive Diskussionen über die Weiterentwicklung
der gemeinsamen Gesellschaft Cisalpino. Probleme bereitet die absehbare Verspätung der Industrie bei der Ablieferung des bestellten neuen Rollmaterials für Cisalpino.

Die Pünktlichkeit im Personenverkehr lag im ersten Halbjahr 2007 leicht über den Vorjahreswerten: Die Ankunftspünktlichkeit der Züge betrug 96,3 Prozent (2006: 96,1 Prozent). Erstmals wurde dabei nur die Pünktlichkeit an Werktagen beachtet. An den Wochenenden liegt die Pünktlichkeit generell höher. Neu wurde zusätzlich auch der Pünktlichkeitswert gemessen, welcher der Zahl der von Verspätungen betroffenen Reisenden Rechnung trägt. Diese „Reisenden-Pünktlichkeit“ lag mit 94,7 Prozent rund 1,5 Prozent unter der Ankunftspünktlichkeit. In anderen Worten: Reisende in gut besetzten Zügen in den Stosszeiten sind häufiger von Verspätungen betroffen. Die Verfügbarkeit der Fahrzeuge konnte spürbar verbessert werden.

Güterverkehr
Im Gütergeschäft steigerte die SBB im ersten Halbjahr 2007 den Verkehrsertrag um 7,6 Prozent auf CHF 530.5 Mio. Mit 6,8 Milliarden Nettotonnenkilometern liegt die Verkehrsleistung um 13,3 Prozent über der Vorjahresperiode. Allerdings resultierte
daraus keine Ergebnisverbesserung: SBB Cargo weist fürs erste Halbjahr 2007 einen Verlust von CHF 35.5 Mio. aus und liegt damit auf Vorjahresniveau.

Mehrere Gründe führten zu diesem unbefriedigenden Ergebnis. Im Ausland wuchs SBB Cargo sehr rasch und steigerte die Verkehrsleistung um 43 Prozent (Deutschland) bzw. um 64 Prozent (Italien). Allerdings konnte die Mehrleistung nicht
im gewünschten Masse von SBB Cargo selber erbracht, sondern musste in wesentlichem Umfang von Dritten eingekauft werden. Der rasche und erfolgreiche Kundenzuwachs führte deshalb zu deutlich höheren Aufbaukosten als erwartet.

In der Schweiz führten die Umschichtung von Verkehren zwischen einzelnen Branchen und die damit verbundenen Verkehrsverlagerungen zu höheren Kosten, während die Verkehrsleistung stabil blieb. SBB Cargo konnte im zurückliegenden
Halbjahr mit Top-Kunden Einigungen erzielen für gestaffelte Preisanpassungen in den kommenden Jahren.

Im Geschäftsbereich Instandhaltung von SBB Cargo schliesslich konnten eingeplante Kostensenkungen noch nicht realisiert werden. Entsprechende Massnahmen wurden eingeleitet.

Auch im Güterverkehr rückten SBB und SNCF näher zusammen und schlossen Kooperationsverträge ab für die gemeinsame grenzüberschreitende Produktion zwischen Mulhouse (F) und Buchs SG. Damit ist die Basis gelegt für einen weiteren
Ausbau der Zusammenarbeit.

Die Pünktlichkeit im Güterverkehr lag über den minimalen Zielwerten: Im internationalen Nord-Süd-Verkehr wurde eine Pünktlichkeit von über 80 Prozent erreicht. Im Binnengüterverkehr lag die Pünktlichkeit bei 89 Prozent.

Die Lieferanten und Kunden kennen SBB Cargo als zuverlässigen Partner. Daran soll sich nichts ändern. SBB Cargo wird im engen Kontakt mit den Kunden dieQualität weiter zu steigern. Die Strategie von SBB Cargo stimmt. Sie muss aber noch
konsequenter und besser umgesetzt werden, damit aus dem Verkehrswachstum künftig auch ein positives finanzielles Ergebnis resultiert.

Infrastruktur
SBB Infrastruktur erzielte im ersten Halbjahr 2007 ein Spartenergebnis von CHF 10 Mio.; das sind CHF 10.8 Mio. weniger als in der Vorjahresperiode.

Im Bereich Netz entwickelte sich der Trassenverkauf weiterhin erfreulich. Insgesamt lag die Zahl der verkauften Trassenkilometer mit 76,6 Mio. Trassenkilometern um 1,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die durch Dritte auf dem SBB-Netz gefahrenen Kilometer nahmen um 6,9 Prozent auf 6,5 Millionen Kilometer zu.

Zur weiteren Resultatverbesserung im Netz-Bereich wurden in den letzten Monaten Massnahmen ausgelöst unter anderem zur Effizienzsteigerung im Unterhalt. Zur weiteren Verbesserung der Pünktlichkeit auf dem SBB-Netz startete die SBB ein
spezielles Programm „Pünktlichkeit“. Die Messung der Pünktlichkeit auf dem SBBNetz soll weiter differenziert werden.

Im Bereich Energie führten die milden Temperaturen zu einem geringeren Stromverbrauch. Die tiefen Strompreise am Markt ermöglichten eine Energieoptimierung mit weniger Eigenproduktion, mehr Fremdbezug und einem höheren Wasserstand in den Stauseen.

Immobilien
Im Immobilienbereich erhöhte die SBB den Betriebsertrag um 2 Prozent auf CHF 305.7 Mio. Der Erfolg aus Veräusserungen belief sich auf CHF 22.7 Mio. (+37 Prozent). Der Periodengewinn im Immobilengeschäft nach Ausgleichszahlungen an
Infrastruktur und – neu – den Leistungen zur Teilsanierung der Pensionskasse SBB ging um 48,6 Prozent zurück auf CHF 18.0 Mio.

Die Umsatzentwicklung in den dreissig grössten Bahnhöfen lag deutlich über dem Vergleichwert des Vorjahres und übertraf erneut den Detailhandelsindex deutlich. Die Laden- und Dienstleistungsgeschäfte in den sieben RailCity-Bahnhöfen erreichten
einen Umsatz von CHF 475 Mio. (+7,3 Prozent).

Die im Immobilienbereich erwirtschafteten Gewinne fliessen einerseits als Ausgleichszahlungen an SBB Infrastruktur. Andererseits werden sie zur Teilsanierung der an Unterdeckung leidenden Pensionskasse SBB verwendet.

Zentralbereiche und Personal
Die Zentralbereiche schlossen das erste Halbjahr 2007 mit einem ausgeglichenen Betriebsergebnis ab. Namentlich führten Kosteneinsparungen bei den einzelnen Organisationseinheiten zu einem besseren Resultat.

Insgesamt arbeiteten 2007 im Durchschnitt 27’500 Mitarbeitende für die SBB. Das sind 558 Mitarbeitende weniger als im Vorjahr. Trotz Personalrückgang nahmen die Personalkosten infolge des neuen GAV, der Lohnverhandlungen vom letzten
Dezember sowie der höheren Aufwendungen für die Pensionskasse SBB zu.

Die Resultate der regelmässigen Umfrage zur Personalzufriedenheit zeigten eine negative Entwicklung. Der Gesamtwert über alle Bereiche sank von 62 auf 59 Punkte – dem tiefsten Wert seit 2002. Mit konkreten Massnahmen in allen SBB-Bereichen
bemüht sich die SBB um eine nachhaltige Verbesserung der entsprechenden Werte. Namentlich sollen organisatorische Veränderungen noch besser vorbereitet und umgesetzt werden, wobei dem frühzeitigen Gespräch mit den Mitarbeitenden noch vermehrt Beachtung geschenkt werden soll.

Per 1. Januar 2007 stellte die Pensionskasse SBB vom Leistungs- auf das Beitragsprimat um. Ebenfalls seit 1. Januar 2007 läuft die Teilsanierung der Pensionskasse mittels eines gesicherten Darlehens von CHF 1,2 Mia. mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Das Darlehen wird zu 4 Prozent verzinst und ab 2011 amortisiert. Im März 2007 überwies die SBB der Pensionskasse SBB zusätzliche CHF 293 Mio.

Die nach wie vor unbefriedigende Situation der Pensionskasse belastet Unternehmen und Mitarbeitende stark und schwächt die Position des Unternehmens auf dem Arbeitsmarkt spürbar.

Die Ausfinanzierung der Pensionskasse erhöht den Finanzaufwand der SBB. Trotz aller Anstrengungen kann die SBB die Pensionskasse aber nicht allein sanieren. Die SBB erwartet, dass auch der Bund seinen Beitrag leistet. Der Bundesrat beschloss im Mai, eine entsprechende Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten.

Leistungen der öffentlichen Hand
Die Leistungen der öffentlichen Hand beliefen sich im ersten Halbjahr auf insgesamt CHF 942.7 Mio. (+2,0 Prozent). Die Abgeltungen nahmen um 15.5 Mio. auf CHF 334.1 Mio. zu (+4,9%). Die Leistungen des Bundes für die Infrastruktur lagen gemäss Zahlungsrahmen für den Substanzerhalt und Betriebsbeiträge bei CHF 608.6 Mio. (+0,5%).

Ausblick
Im Personenverkehr rechnet die SBB für das zweite Halbjahr 2007 mit einer ungebrochenen Nachfrage und einer weiterhin positiven Ertragsentwicklung. Die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden soll weiter gesteigert werden durch
zusätzliche Anstrengungen zur Erhöhung der Pünktlichkeit und zur Verbesserung der Informationen im Störungsfall.

Die Vorbereitungen auf die Euro08 laufen auf Hochtouren. Service, Qualität und Kundenfreundlichkeit sollen die Leistung der SBB bei dem Grossereignis auszeichnen.

Im Güterverkehr zeichnet sich im Geschäftsbereich International weiterhin ein überproportionales Wachstum ab: Die entsprechenden Verträge sind zu rund 90 Prozent abgeschlossen. Die Sanierung des Instandhaltungsbereichs wird sich erst
mit Verzögerung positiv auf die Güterrechung auswirken. Die Gütersparte wird auch 2007 mit Verlust abschliessen; wobei der Vorjahresverlust kaum reduziert werden dürfte. Aufgrund der negativen Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2007 ist auch das Ziel, im kommenden Geschäftsjahr 2008 bei SBB Cargo schwarze Zahlen zu erreichen, gefährdet. Eine Taskforce von SBB Cargo erarbeitet bis Ende Jahr eine umfassende Analyse der Situation.

Insgesamt erwartet die SBB dank allgemein gutem Geschäftsgang, dank Ertragssteigerungen und Kostenoptimierungen für 2007 ein positives Jahresergebnis, das in der Grössenordnung des Vorjahresresultat liegen wird.

Zwei wichtige politische Geschäfte
Die Gesamtschau FinöV und die Sanierung der Pensionskasse SBB werden das Unternehmen auch in der zweiten Jahreshälfte beschäftigen.

Die „Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur ZEB“ bringt im Fernverkehr auf wichtigen Strecken kürzere Fahrzeiten, verbesserte Anschlüsse und ein verdichtetes Angebot für die Reisenden. Gleichzeitig werden die nötigen Kapazitäten geschaffen für eine erfolgreiche Verlagerung des Transitgüterverkehrs auf die Schiene. Damit diese Ziele erreicht werden, ist es aber unerlässlich, dass das ZEB-Kernangebot wie vom Bundesamt für Verkehr vorgeschlagen realisiert wird.

Im Rahmen der dringend notwendigen Sanierung der Pensionskasse SBB müssen auch die Teile der Alterspensionierten und der IV-Bezüger saniert werden. Hier erwartet die SBB, dass der Bund in Form einer entsprechenden Rekapitalisierung für
den Alters- und IV-Anteil seinen Beitrag leistet. Indem der Bundesrat in der Berichtsperiode beschloss, eine Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten zur Sanierung der Pensionskasse SBB, wurde ein erster wichtiger Schritt zu einer
politischen Lösung unternommen. Die Vernehmlassungsvorlage soll Ende 2007 vorliegen. Ziel der Bemühungen des Bundes muss es sein, Hand zu bieten zu einer nachhaltigen Sanierung der Pensionskasse SBB. Dafür sind Schwankungsreserven
unerlässlich.

Quelle: SBB
Mob06_09.2007
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20-Jahr-Jubiläum der ,Brücke zur experimentellen Weltraumforschung"


Seitdem Prodex - ein Programm der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA - existiert, haben sich die Voraussetzungen für die Weltraumforschung in Staaten ohne eigene Raumfahrtagentur erheblich verbessert. So auch für die Schweiz, die 1986 massgeblich an der Gründung von Prodex beteiligt war. Die Erfolge der letzten zwanzig Jahre werden Anfang September 2007 in St. Gallen und Altenrhein gefeiert.

Zu Beginn ihrer Mitgliedschaft bei der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA hatte die Schweiz bezüglich eigener Weltraumforschung einen schweren Stand. Weil Weltraumexperimente im Rahmen der ESA in aller Regel von den Forschungsinstitutionen der Mitgliedstaaten entwickelt und durch diese selbst finanziert werden, fehlte in der Schweiz, die damals (wie noch heute) über keine eigene Raumfahrtagentur verfügte, ein entsprechendes nationales Förderinstrument.

Vor diesem Hintergrund hat die Schweiz am 8. Oktober 1986 Prodex als Lösung für dieses Problem eingeführt. Schweizer Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Verwaltung initiierten dieses optionale ESA-Programm zur Entwicklung von Weltraumexperimenten. Ziel des Programms ist es, Forschungsinstitutionen und Universitäten der Prodex-Teilnehmerstaaten Mittel für die industrielle Entwicklung von wissenschaftlichen Instrumenten und Experimenten in allen Bereichen der Weltraumforschung zur Verfügung zu stellen.

Mit Prodex wurde für die Schweizer Wissenschaft gleichsam eine wichtige Brücke zur experimentellen Weltraumforschung geschlagen. Seither können Wissenschaftler aus Schweizer Forschungsinstitutionen, deren Experimente von der ESA ausgewählt oder mit deren Programm in Einklang sind, in der aktiven Nutzung wissenschaftlicher Weltraummissionen gezielt unterstützt werden. Die Zusammenarbeit von Forschungsinstitutionen und Industrie folgt in der Schweiz der Regel, wonach mindestens die Hälfte der gesamten Prodex-Unterstützungen in die Schweizer Industrie fliessen muss.

Als Instrument für die Förderung der experimentellen Weltraumforschung spielt Prodex in der Schweiz eine wichtige Rolle: Von 1987 bis 1997 wurden 16 (mittlerweile erfolgreich abgeschlossene) Entwicklungsprojekte für Weltraumexperimente mit rund 54 Mio. CHF mitfinanziert und in den letzten zehn Jahren wurden gar 28 Projekte mit rund 55 Mio. Euro unterstützt, wobei mehr als 50% dieser Mittel im Rahmen anspruchvoller Entwicklungsaufträge an die Schweizer Industrie gingen. Ab dem Jahr 2008 werden in der Schweiz jährlich rund 7,2 Mio. Euro für Prodex-Projekte zur Verfügung stehen.

Prodex war für Schweizer Weltraumexperimente nicht nur in der Vergangenheit wichtig, das Programm wird auch in Zukunft von Bedeutung sein. So beispielsweise im Rahmen der Langplanung des ESA-Wissenschaftsprogramm 2015-2025, wo die Selektion der Missionen im Gange ist, bei der neuen ESA-Initiative AURORA zur Erforschung unseres Sonnensystems oder im Kontext des ersten europäischen Versorgungsraumschiffes ATV (Start 2007/2008) und des Weltraumlabors Columbus als europäischer Beitrag zur Internationalen Raumstation ISS.

Prodex kann von Schweizer Forschenden für Hardware- und Software-Entwicklungsprojekte eingesetzt werden. Bei der Evaluation der Projektvorschläge werden alle Disziplinen der Weltraumforschung (Astrophysik, Astrometrie, Fundamentalphysik, Weltraumbiologie, Humanphysiologie, Materialwissenschaften, Planetologie inklusive robotischer Erkundung des Sonnensystems, Kometenforschung, Beobachtung der Sonne und des Sonnenwindes und Erdbeobachtung) gleichberechtigt behandelt. Schweizerische Experimente, die dank Prodex realisiert werden konnten, fliegen mit auf Sonden und Satelliten der europäischen, russischen, US-amerikanischen, japanischen und indischen Raumfahrtorganisationen. Neben der Schweiz sind Irland, Belgien, Norwegen, Österreich und Dänemark an Prodex beteiligt.

Das in der Schweiz während der vergangenen Jahre im Rahmen von Prodex Erreichte wird am 6. und 7. September 2007 in St. Gallen und in Altenrhein mit einer Feier und einem Symposium inklusive Ausstellung gewürdigt: Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehören die experimentellen Weltraumforscher der Schweiz, Vertreter der beteiligten Unternehmen, der ESA sowie geladene Gäste unter anderem aus der lokalen Wirtschaft.

Am 8. und 9. September 2007 steht die Prodex-Ausstellung im Fliegermuseum Altenrhein dem breiten Publikum offen.

Quelle: Staatssekretariat für Bildung und Forschung, Bern
Mob05_09.2007
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Neues Kollisions-Warnsystem mit Bremsseingriff zur Verringerung des Risikos von Auffahrunfällen

Volvo führt ein neues Aufprall-Warnsystem mit automatischem Bremseingriff ein mit dem Ziel, die hohe Anzahl von Auffahrunfällen weiter zu reduzieren. Reagiert der Fahrer bei einer drohenden Kollision mit einem vorausfahrenden oder stehenden Fahrzeug nicht oder aber zu spät, leitet das System selbständig eine Notbremsung ein. „Das Kollisions-Warnsystem kann für beide Parteien den Unterschied zwischen ernsthaften Verletzungen oder leichten Schäden am Fahrzeug ausmachen“, sagt Ingrid Skogsmo, Direktorin des Volvo Sicherheitszentrums. Das neue System wird ab Anfang 2008 in den Modellen Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80 optional angeboten.

Auffahrunfälle machen rund ein Drittel aller erfassten Verkehrsunfälle aus, in über 50 Prozent davon hat der Fahrer überhaupt nicht gebremst. Das von Volvo entwickelte Kollisions-Warnsystem mit automatischem Bremseingriff warnt den Fahrer vor einem drohenden Aufprall und spannt gleichzeitig die Bremsen vor. Erfolgt vom Fahrer keine Reaktion, aktiviert das System den automatischen Bremseingriff. Im Vergleich zum bereits 2006 im Volvo S80 vorgestellten, bremsenunterstützten Kollisionswarnsystem befindet sich das neue System auf einem höheren Technologie Level und weist weiter verbesserte Funktions- und Leistungsmerkmale auf.

Kombination von Radar- und Kameraüberwachung
Das 2006 im Volvo S80 vorgestellte bremsenunterstützte Kollisionswarnsystem operierte auf Radarbasis – bei der neuesten Entwicklungsstufe kommt nun zusätzlich eine Kamera zum Einsatz. Während per Radar eine 150-Meter-Zone vor dem Fahrzeug überwacht wird, deckt die Kamera einen 55-Meter-Nahbereich ab. „Durch die Kombination der Systeme lässt sich die Notwendigkeit eines Bremseingriffs noch genauer berechnen. Dieser erfolgt nur dann, wenn beide Teilsysteme die Situation als kritisch einstufen“, erläutert Technik-Projektmanager Jonas Tisell. Ein wesentlicher Vorteil der Kamera ist ihre Fähigkeit, stehende Fahrzeuge als solche zu erkennen. „Die Statistiken zeigen, dass an etwa der Hälfte aller Auffahrkollisionen stehende Objekte beteiligt sind – das neue System deckt also doppelt so viele Gefahrenmomente ab wie das bisherige“, verdeutlicht Tisell den Fortschritt.

Erstwarnung und Vorspannen der Bremsen
Kommt das eigene dem vorausfahrenden Fahrzeug zu nahe oder nähert sich ihm zu schnell, wird der Fahrer – sofern er darauf nicht messbar reagiert – über ein Headup-Display und ein akustisches Signal gewarnt. In der Regel reicht dies aus, eine Reaktion auszulösen. „Das optische Signal im Headup-Display vor den Augen des Fahrers hat den gleichen Effekt wie aufleuchtende Bremslichter direkt vor ihm“, erklärt Tisell. Steigt trotz Warnung das Kollisionsrisiko weiter, kommt die Bremsunterstützung zum Einsatz. Zur Verkürzung der Ansprechzeit werden die Bremsbeläge an die Bremsscheiben angelegt. Zusätzlich wird der hydraulische Druck in den Bremsleitungen erhöht, um eine eventuell vom Fahrer zu zaghaft gewählte Bremspedalkraft zu kompensieren.

Automatische Notbremsung reduziert Aufprallgeschwindigkeit
Der automatische Bremseingriff soll bei unvermeidbaren Kollisionen die Aufprallgeschwindigkeit so weit wie möglich reduzieren, um Verletzungsrisiken für die Insassen aller beteiligten Fahrzeuge zu minimieren. „Schon eine Reduzierung von 60 auf 50 km/h verringert die Aufprallenergie um 30 Prozent – eine Differenz, die für den Grad von Verletzungen entscheidend sein kann. Ebenso ist es möglich, dass der Bremseingriff eine Kollision ganz vermeidet“, erklärt Ingrid Skogsmo.

Aktives Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem
Für mehr Fahrkomfort und Sicherheit steht das von Volvo entwickelte Aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem (ACC). Dieses operiert mit einem Radarsensor und hält automatisch einen konstanten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug – auch bei ungleichmässig fliessendem Verkehr. Über die Cruise Control stellt der Fahrer eine Maximalgeschwindigkeit zwischen 30 und 200 km/h ein und einen gewünschten Zeitabstand (fünfstufig zwischen 1,0 und 2,6 Sekunden). „Weil das System dem Fahrer Routinehandlungen so zum Teil abnimmt, kann er sich auf das Verkehrsgeschehen weiter vorn auf der Strasse konzentrieren. Das erhöht wiederum die Sicherheitsreserven“, sagt Tisell.

Distanzwarner
Ein weiteres innovatives Sicherheitselement ist der Distanzwarner. Dieser unterstützt den Fahrer auch bei abgeschaltetem Aktivem Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem einen definierten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht zu unterschreiten. Analog zu ACC wird der Distanzwarner über die Mittelkonsole aktiviert und hat fünf Zeitabstand-Einstellungen zur Auswahl. Sinkt der Zeitabstand zum Vordermann unter den gewählten Wert, erhält der Fahrer ein optisches Signal via Headup-Display. Der Distanzwarner wir automatisch zeitweise ausgeschalten wenn ACC ebenfalls aktiviert wird.

Quelle: Volvo Automobile (Schweiz) AG
Mob04_09.2007
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«Mehr Bahnhof» - Grösseres Angebot im Bahnhof Fribourg


Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten bietet der Bahnhof Fribourg seinen Kundinnen und Kunden ab sofort mehr Dienstleistungen und Einkaufsmöglichkeiten. Er zählt unter dem Konzept «Mehr Bahnhof» zu den wichtigsten grösseren Bahnhöfen.

Das Konzept «Mehr Bahnhof» umfasst nach den sieben RailCity-Bahnhöfen die 23 nächst grösseren SBB Bahnhöfe in der Schweiz. Diese zeichnen sich durch einen besonders hohen Service Standard sowie eine breite Palette von Dienstleistungen und Verpflegungsmöglichkeiten aus. Nun reiht sich Fribourg als zehnter Bahnhof in das neue Konzept ein. Die SBB hat dessen Innenleben während eines Jahres modernisiert und verschiedene Geschäfte erneuert. Auch das Reisezentrum SBB erscheint in neuem Glanz.

Die SBB hat in die Modernisierung des Bahnhofs Fribourg während der letzten dreizehn Monate insgesamt 3,5 Millionen Franken investiert. Am letzten Freitag öffnete der Bahnhof seine Türen für die Kunden und die Bevölkerung unter dem neuen Konzept. «Mehr Bahnhof» steht dabei für mehr Service, mehr Angebot und mehr Mobilität. Neben dem bereits letzten Dezember eröffneten neuen Restaurant Antica Roma und dem SBB Reisezentrum, wurden auch der Kiosk und das Café-Restaurant Asia Express vollständig renoviert. Hinzu kamen zwischen Januar und Mai 2007 vier neue Geschäfte, darunter auch eine Apotheke.

Quelle: SBB
Mob03_09.2007
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Der "Wasserstoff-Spiegel" Nr. 4/07 des DWV (Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V.) ist erschienen. Nachfolgend finden Sie den Inhalt.

Neues vom Wasserstoff

Bodensee
Der Bodensee soll in den kommenden zehn Jahren zu einem Zentrum der Brennstoffzellenerprobung in Deutschland werden. So soll am Seeufer eine Infrastruktur für Wasserstoff entstehen, über die Boote und Leichtfahrzeuge mit dem Brennstoff versorgt werden können. Bis zur Internationalen Gartenschau 2017 könnte dann im gesamten Bodenseeraum eine nennenswerte Anzahl von Brennstoffzellenfahrzeugen in Betrieb sein, hoffen die Initiatoren dieses so genannten Bodensee-Projekts. In dem Projekt sollen in drei Phasen schrittweise Boots- und Fahrzeugantriebe mit Leistungen von 2 bis über 50 kW entwickelt und erprobt werden.

Die Initiatoren kommen vom Kompetenz- und Innovationszentrum Brennstoffzellen Baden-Württemberg (KIBZ), der Hochschule Esslingen und dem Ingenieurbüro SWES in Stuttgart.

Opel
Wie Anfang Juli verlautete, will General Motors auf der Frankfurter Automobilausstellung im September den GM HydroGen 4 vorstellen. Zehn der Fahrzeuge sollen im nächsten Jahr in Berlin erprobt werden.

Keine Hexerei
Ford hat nach eigenen Angaben einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Fahrzeuge mit Wasserstoff und Brennstoffzelle aufgestellt. Der Ford Fusion Hydrogen 999 erreichte eine Geschwindigkeit von 333,6 km/h. Mehr als ein Jahr lang hat Ford an dem Auto gearbeitet, das auf dem Serienmodell basiert. (Ford-Pressemitteilung vom 15. August 2007)

Eisenbahn
Die dänische Privatbahn VLTJ, deren Netz die kleinen Städte Vemb, Lemvig und Thyrborön in Jütland verbindet, will ihre Züge mit Wind und Wasserstoff antreiben. Die Region verfügt über viele Windturbinen. Aus Gründen des Netzausgleichs muss ein Teil des ungleichmäßig anfallenden Windstroms in eine speicherbare Form gebracht werden, etwa durch Elektrolyse in Wasserstoff. Im Rahmen eines EU-Projektes soll ein Zug mit Wasserstoffantrieb als Demonstrationsobjekt auf die Schienen kommen. Eine einzige der dortigen großen Windturbinen würde mehr als genug Strom liefern, um den Energiebedarf der Bahnlinie zu decken, die sich wegen ihrer überblickbaren Größe gut für den Versuch eignet. Kurzfristig steht auch Wasserstoff aus einer Chemieanlage zur Verfügung. Die technischen Detailfragen sind allerdings noch nicht geklärt, etwa die Stromspeichertechnik an Bord oder die Art der Brennstoffzelle. Die Beteiligten sind zuversichtlich, bis 2010 einen solchen Zug auf die Schiene setzen zu können. (Tages-Anzeiger, 1. August 2007)

BMW
Im Verlauf der vergangenen vier Monate hat BMW seine Kleinserie in die Hände prominenter Testfahrer gegeben. Den Anfang machte Bundeswirtschaftsminister Glos. Zahlreiche Politiker und Industrielle folgten. Auch Schauspielgrößen wie Richard Gere und Sharon Stone ließen sich bei wichtigen Ereignissen in dem Auto vorfahren, ebenso Brad Pitt und Angelina Jolie oder Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck. Die russische Sopranistin Anna Netrebko fährt in diesem Sommer einen BMW Hydrogen 7 während ihrer Tournee durch Deutschland. Insgesamt haben die Prominenten mit den Autos inzwischen mehr als 2 Millionen km zurückgelegt (BMW-Pressemitteilung vom 26. Juli 2007). Auch Prinz Charles hat schon einmal in einem solchen Auto gesessen. Anlass war der Start einer Öko-Rallye von Brighton nach London, an der ausschließlich Fahrzeuge mit umweltfreundlichen und zukunftsträchtigen Antrieben teilnahmen.”

Island
Die beiden isländischen Energieversorger Landsvirkjun und Reykjavik Energy betreiben seit dem 11. Juli das erste Brennstoffzellenauto auf Island im alltäglichen Betrieb. Ein F-Cell von DaimlerChrysler wurde für die Dauer eines Jahres in den regulären Fuhrpark eingegliedert. Ein weiteres Fahrzeug dieser Art soll Anfang 2008 folgen. (DaimlerChrysler-Pressemitteilung vom 11. Juli 2007)

Honda
Die Europapremiere von Hondas neuestem FCX-Konzeptfahrzeug fand auf einer Rennstrecke auf der schwedischen Insel Gotland statt. Ab 2008 wird das Auto in einer Kleinserie produziert und von Kunden in den USA und Japan getestet werden. Es hat einen Wirkungsgrad von etwa 60 %, 10 % mehr als die Vorgängerversion. Der neue Stack liefert 14 kW mehr als der alte, obwohl er 20 % kleiner und 30 % leichter ist. Der gesamte Antrieb ist 180 kg leichter und 40 % kleiner als der vorher. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h, die Reichweite bei 570 km. Auch die Kaltstarteigenschaften wurden verbessert: das Auto springt jetzt auch bei -30 °C an. (Pressemitteilung vom 27. Juni 2007)

Zwischenspeicher
Solarstromanlagen werden gewöhnlich mit einer Batterie gekoppelt, weil die Sonne nicht ständig scheint. Für lange Zeitspannen ist das wegen der Selbstentladung einer Batterie (5 … 10 % / Monat) ziemlich ineffizient. Die österreichische Firma Fronius setzt daher jetzt für diesen Zweck einen Elektrolyseur ein. Der gespeicherte Wasserstoff wird bei Bedarf einer Brennstoffzelle mit nachgeschaltetem Wechselrichter zugeführt. Das dort entstandene Wasser geht zurück an den Elektrolyseur. Erste Testanlagen sind bereits in Betrieb. So zum Beispiel in Steyr, wo mit Hilfe einer PV-Anlage und einer Brennstoffzelle eine Umweltmessstation ganzjährig autonom mit Energie versorgt wird. Wesentlicher Vorteil dieser Backup-Lösung: eine Einsparung von 2/3 der PV-Generatorleistung und eine deutliche Reduktion der Batteriekapazität. (Pressemitteilung vom 2. August 2007)

Kanada
Die Installation von Wasserstoffanlagen aller Art in Kanada soll jetzt leichter werden. Unter der Federführung des Bureau de Normalisation du Québec (BNQ) ist jetzt der Canadian Hydrogen Installation Code (CHIC) veröffentlicht worden. Er enthält Ratschläge für die sichere Gestaltung von Anlagen und soll auf diese Weise die Genehmigungsprozeduren beschleunigen, die bisher oft recht mühsam sind. (Pressemitteilung des BNQ vom 3. Juli 2007)

Brennstoffzellen
Kleinwagen
Ein dänisches Konsortium will bis 2008/2009 ein Miniauto mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt bringen. Basis des Fahrzeugs ist das bereits in Norwegen produzierte zwei- bis dreisitzige Elektroauto Kewet. Getrieben wird es von einem 13-kW-Elektromotor, der seine elektrische Energie von einer PEM-Brennstoffzelle bezieht. Diese ist an einen Lithium-Ionen-Akku als Puffer gekoppelt. Betankt wird das Fahrzeug mit gasförmigem Wasserstoff, wobei eine Tankfüllung auf rund 14 € kommt. Damit liegen die Treibstoffkosten etwa in der Größenordnung eines Autos mit herkömmlichem Benzinmotor. Die Kosten für das Fahrzeug – wenn es schließlich in Serie gebaut wird – beziffern die Entwickler auf rund 27.000 €. Sie gehen jedoch davon aus, dass der Preis mit dem Ansteigen der Stückzahlen fallen wird.

Wohnmobile
Bei Luxuswohnmobilen sind Brennstoffzellen inzwischen ein gängiges Ausstattungsmerkmal. Das geht aus Berichten des Brennstoffzellenunternehmens SFC Smart Fuel Cell hervor, das inzwischen mit drei Herstellern von Wohnmobilen zusammenarbeitet. Eingesetzt werden Direktmethanolbrennstoffzellen mit Leistungen von 25, 50 oder 65 W. Sie können pro Tag zwischen 600 und 1.600 Wh Energie bereitstellen. Eine 10-Liter-Patrone reicht beim größten System bei voller Leistung knapp sechs Tage.

Notstrom
Das britische Unternehmen Voller Energy will Ende des Jahres Brennstoffzellensysteme für die Stromversorgung fernab der Stromnetze auf den Markt bringen. Gedacht ist an einen Einsatz in mobilen Wohn- oder Bürocontainern, auf Segelyachten oder in großen Wohnmobilen. Drei Prototypen hat das Unternehmen bereits in diesen drei Anwendungsbereichen in der Erprobung. Mit den Stromerzeugern will Voller Nischenmärkte erobern, bei denen die Vorteile der Brennstoffzellentechnik die noch hohen Kosten kompensieren. Die Systeme sollen mit Propan oder einem bisher vor allem in Campingkochern eingesetzten Propan-Butan-Gemisch betrieben werden können. Damit greift das Unternehmen auf einen Brennstoff zurück, für den bereits eine Infrastruktur besteht.

Masterflex
Die Masterflex Brennstoffzellentechnik GmbH hat einen Großauftrag zur Lieferung von 14.000 Elektrofahrrädern erhalten. Damit positioniert sich das Unternehmen nach eigener Einschätzung als klarer Technologieführer bei der Herstellung von Schlüsselprodukten für den Antrieb von Elektrofahrrädern. In diesem Jahr präsentierte die Masterflex AG bereits das serienreife Lastentaxi Cargobike mit innovativem, stabil laufendem Brennstoffzellenantrieb. (Pressemitteilung vom 20. Juli 2007)

Energie und Klima
Biomasse
Der Mensch nutzt bereits ein Viertel der Biomasseproduktion der Erde für seine Zwecke. Nach einer kürzlich von Wissenschaftlern aus Wien und Potsdam veröffentlichten Studie könnten die Pflanzen auf der Erde jedes Jahr rein rechnerisch 15,6 Billionen kg Kohlenstoff erzeugen. Von diesem Potenzial beansprucht der Mensch bereits 23,8 % für sich: Etwa 53 % davon werden in der Landwirtschaft direkt geerntet. Rund 40 % entfallen auf Weideland, Forstwirtschaft sowie Siedlungen, Straßen und Veränderungen der Vegetation. Schließlich verbrennen etwa 7 % in Feuern. Der Mensch greift mehr als alle anderen Spezies auf der Erde in das Ökosystem Erde ein. Dies müsse bei Berechnungen, wie viel fossile Energie künftig durch Biomasse ersetzt werden könnte, berücksichtigt werden. (H. Haberl u. a., PNAS 104 (2007) 12942-7)

Weniger für mehr
Können die deutschen Autohersteller bis 2012 die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge von heute durchschnittlich 161 g/km auf den dann in der EU verbindlichen Wert von 130 g/km senken? Möglich ist das, aber teuer, gemäß einer Studie der Roland Berger Strategy Consultants. Es erfordert auch den gleichzeitigen Einsatz aller verfügbaren Techniken. „Das Emissionsziel 130 g/km für die europäische Flotte ist erreichbar — aber zu einem sehr hohen Preis", sagte ein Firmensprecher. Die Kosten liegen bei mehreren 100 bis mehreren 1000 € pro Auto, im Durchschnitt zwischen 500 bis 1000 €. „Das Problem ist, dass Kunden nicht bereit sind, für nachhaltige Produkte auch mehr zu bezahlen. Was zu einem guten Teil auch daran liegt, dass in der Marketingkommunikation und Markenpositionierung der Trend zu nachhaltigerem Verhalten bislang kaum angesprochen wurde.“ Den meisten Autobauern fehle es auch an firmeninterner Kompetenz, um den neuen Herausforderungen begegnen zu können. (Pressemitteilung vom 16. August 2007) IEA
In beispielloser Deutlichkeit hat die International Energy Agency (IEA) auf die Risiken für die Ölversorgung aufmerksam gemacht. In ihrem mittelfristigen Ölmarktbericht warnt sie, dass Öl „in den kommenden fünf Jahren extrem knapp“ werden könnte. Alles deute auf eine „Angebotskrise“ hin, wodurch die Preise auf „Rekordniveau“ steigen könnten. Ursache sei, dass das Ölangebot in Förderregionen wie der Nordsee oder Mexiko stärker zurückgehe als gedacht. Neue Projekte wie in Russland kämen hingegen nur schleppend voran. Gleichzeitig wachse die Nachfrage in Ländern wie China und Indien immer schneller. Laut IEA wird das Ölangebot aus Nicht-OPEC-Ländern jährlich nur noch um ein Prozent steigen. Die weltweite Ölnachfrage hingegen werde in den kommenden fünf Jahren jeweils um 2,2 % zulegen. Noch schlimmer beurteilt die IEA die Situation bei Gas: Manche Prognosen gingen von „noch knapperen Erdgas-Märkten zum Ende des Jahrzehnts“ aus. (Financial Times, 10. Juli 2007)

Politik
Grönland
Zwei Tage lang besuchte Bundeskanzlerin Merkel zusammen mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Grönland. Der Ausflug führte den Klimawandel direkt vor Augen. Deshalb war ein Eisfjord in der Nähe der westgrönländischen Stadt Ilulissat der wichtigste Punkt auf ihrem Programm. Die Schönheit der Landschaft beeindruckte die Kanzlerin tief. Um so bestürzender seien die Spuren des Klimawandels. Immerhin hat das Volumen des Gletschers in den vergangenen Jahren enorm abgenommen. Er fließt inzwischen mit einer Geschwindigkeit von 20 m/Tag. Die Reise nach Grönland war der erste in einer Reihe von Auslandsbesuchen, bei denen sich die Kanzlerin den Klimaschutz zum Schwerpunkt gesetzt hat.

Allianz
Das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen haben am 6. August die Jülich-Aachen Research Alliance (JARA) gegründet. Ziel ist es, ein Modell einer Partnerschaft zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung zu schaffen. Die Allianz startet mit den Sektionen Neurowissenschaften, Informationstechnologie und Simulationswissenschaften. Eine Sektion Energieforschung soll als nächstes gegründet werden. Beide Institutionen sind bekannt für ihre wichtigen Beiträge zur Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Brennstoffzelle. (Pressemitteilung vom 6. August 2007)

Berufung
Prof. Antonio Hurtado
ist an der TU Dresden auf den Lehrstuhl für Wasserstoff- und Kernenergie-Technik berufen worden und hat seine Tätigkeit am 1. August aufgenommen.

Nachlese
Klimaschutz konkret — Wasserstoff für Wilhelmshaven?
von Helmut Lohner; Books on Demand GmbH, broschiert, 108 Seiten, ISBN: 978-3833494024, 14,80€. Der Autor ist Professor an der FH Wilhelmshaven. Im ersten Teil seines Buches beschreibt er vor dem Hintergrund der Wilhelmshavener Bedingungen die Idee eines konkreten Projekts zur Emissionsverminderung, bei dem große Mengen an fossilen Energieträgern durch Wasserstoff aus der chemischen Industrie ersetzt werden. Im zweiten Teil beschreibt er, was für ein Bild sich ergeben würde, wenn man die Primärenergie ausschließlich aus erneuerbaren Quellen gewinnen würde.

Und dann war da noch ...
Missglückt

Für die Fahrt zur Kabinettsklausur nach Meseberg am 23. August hatte der VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) Bundesumweltminister Gabriel einen Wasserstoffbus der Berliner Verkehrsbetriebe organisiert. Gabriel wollte auch möglichst viele andere Teilnehmer mitnehmen. Aber dann sammelte er lauter Körbe von den Kollegen ein, die nicht ganz mitziehen wollten. Als einziger Minister wollte Gabriel dann auch nicht im sauberen Bus fahren. So traf er ganz konventionell in einer Dienstlimousine in Meseberg ein. Der Bus fuhr trotzdem. An Bord waren Journalisten und Vertreter von VDV und BVG.

Anmerkung: Eine Große Koalition bedeutet eben oft, dass man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigt.

Quelle: Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV), D-Berlin
Mob02_08.2007

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Neue Publikation: Umweltstatistik Schweiz in der Tasche 2007


Anhand von Kennzahlen, Grafiken und Kurztexten bietet die neue
Broschüre einen schnellen Überblick zur Umwelt.


Download und Bestellung:
www.umwelt-schweiz.ch/div-1017-d


Inhaltsverzeichnis der neuen Publikation
UMWELTSTATISTIK SCHWEIZ
IN DER TASCHE 2007
1 Bevölkerung und Haushalte Seite 2
2 Ökoeffizienz der Wirtschaft Seite 3
3 Land- und Forstwirtschaft Seite 4
4 Konsum und Abfälle Seite 6
5 Verkehr und Mobilität Seite 9
6 Energie Seite 12
7 Lärm Seite 14
8 Nichtionisierende Strahlung Seite 15
9 Biotechnologie Seite 16
10 Landschaft und Raum Seite 17
11 Boden Seite 19
12 Luft Seite 20
13 Klima Seite 22
14 Wasser Seite 24
15 Biodiversität Seite 26
16 Materialflüsse Seite 28
17 Umweltschutzausgaben Seite 30
18 Naturgefahren Seite 31
19 Die Umwelt im europäischen Vergleich Seite 32

Glossar und Impressum Seite 33

Quelle: Bundesamt für Umwelt
Mob01_09.2007