| Archivorgganisation November 2007
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom November 2007
Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
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Mob41_11.2007 - EDV / WEB: Onlinesucht: Zwei Mio. Deutsche sind betroffen
Mob40_11.2007 - Strassenverkehr: Spraydose macht Autoreifen schneesicher
Mob39_11.2007 - Navigation: Navigationsmarkt: "200 Anbieter sind zuviel"
Mob38_11.2007 - Hygiene: Welt-Toiletten-Konferenz in Seoul
Mob37_11.2007 - Energie: Verhandlungen Schweiz-EU im Strombereich gestartet
Mob36_11.2007 - Energie+Umwelt: auto-schweiz: Bundesamt für Energie stellt falsche Vergleiche an
Mob35_11.2007 - Energie+Umwelt: CO2-Ausstoss: Energieverbrauch im Privatverkehr und bei der Raumwärme
Mob34_11.2007 - Arbeitsmarkt: Beschäftigungsbarometer im 3. Quartal 2007 - Beschäftigung erreicht Höchststand
Mob33_11.2007 - Strassenverkehr::Tanktourismus - Rund 980 Tankstellen in betroffenen Bundesländern geschlossen
Mob32_11.2007 - Schiffsverkehr: Neue Scandlines-Linie nach Finnland
Mob31_11.2007 - Unterstützung: Wenn es um unterschiedliche Pferdestärken und Ihre Wurzeln geht
Mob30_11.2007 - Unternehmen: Kennen Sie die Wiege des Dieselmotors? Für was stehen die drei Buchstaben MAN alles?
Mob29_11.2007 - Armee+Industrie: Informationsanlass armasuisse und Industrie
Mob28_11.2007 - Strassentransport: ASTAG bereitet auf Basis eines Rechtsgutachtens Einsprachen gegen LSVA-Erhöhung vor
Mob27_11.2007 - Luftverkehr: Privatmann kauft Super-Airbus - die Biografie eines Superreichen
Mob26_11.2007 - Schienenverkehr: In drei Jahren bereits 250'000 Fahrzeuge transportiert
Mob25_11.2007 - Energie: Swissgas beteiligt sich an Erdgasförderung in Norwegen
Mob24_11.2007 - Strassenverkehr: Euro NCAP: Zehn Fahrzeuge im Crashtest
Mob23_11.2007 - Berufsausbildung: Lehrstellenbarometer August 2007: Situation stabil
Mob22_11.2007 - Luftverkehr: SIL-Prozess Flughafen Zürich: nächste Runde im Frühjahr 2008
Mob21_11.2007 - :------------------------
Mob20_11.2007 - Schienenverkehr: Schnelle Zugentwicklung: Erst digital, dann real
Mob19_11.2007 - Beleuchtung: Neue Spar-Halogenlampen sehen aus wie Glühbirne
Mob18_11.2007 - Beleuchtung: Kennen Sie die Geschichte des Erfinders der Glühlmape?
Mob17_11.2007 - Energie: Internationale Zusammenarbeit entscheidend für die nukleare Sicherheit
Mob16_11.2007 - Schienenverkehr: Die Pläne für die neue Eisenbahnlinie Mendrisio–Varese–Malpensa liegen auf
Mob15_11.2007 - Verkehr zu Wasser: Schiffsabgase töten jährlich mindestens 60.000 Menschen
Mob14_11.2007 - Strassenverkehr: ECO4you Challenge 2007 - Vier Sieger, viele Gewinner
Mob13_11.2007 - Technologien: Was ist ein Frühwarnsystem und wie ist es normalerweise aufgebaut?
Mob12_11.2007 - Strassenverkehr: Innovatives Fahrerfrühwarnsystem startet Testbetrieb
Mob11_11.2007 - Strassenverkehr: Neue Strassenkarte der Schweiz 1:200 000 - Ausgabe 2008-2009
Mob10_11.2007 - Mobilität allgemein: Die Mobilität der Zukunft in Aufbruchstimmung
Mob09_11.2007 - Schienenverkehr: Russischer Bahnpräsident: Kooperationsangebote sind sehr willkommen
Mob08_11.2007 - Luftverkehr: BAZL schreibt Fluglinie Lugano-Bern aus
Mob07_11.2007 - transport logistic 07: Schnelllauftore für jeden Einsatz bereit
Mob06_11.2007 - Energie: Stärkste Windturbine: Rotorblätter in einem Guss
Mob05_11.2007 - Luftverkehr: High-tech am Himmel hat einen Namen: Eurofighter!
Mob04_11.2007 - Luftverkehr: Erstflug von Eurofighter Typhoon IPA6 / Tranche-2-Avionik jetzt im Flugtest
Mob03_11.2007 - Bautechnologie: Siebenstöckiges Holzhaus trotzt Erdbebensimulation
Mob02_11.2007 - Mensch+Technik: Militärisches Kamerasystem macht Unsichtbares sichtbar
Mob01_11.2007 - Mensch+Technik: Sportbrille mit integriertem Head-up-Display
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Bild: Die Zahl der Onlinesüchtigen steigt (Foto: pixelio.de)
Onlinesucht: Zwei Mio. Deutsche sind betroffen
Die Zahl der Onlinesüchtigen steigt. Aktuelle Studien gehen bereits von einer Dunkelziffer von zwei Mio. Internetabhängigen in Deutschland aus. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) www.dgppn.de diskutierten Ärzte und Kommunikationswissenschaftler nun vom 21. bis zum 24. November in Berlin über Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung. Die Erkenntnis, dass das Internet abhängig machen kann, ist nicht neu. Die Brisanz der Problematik liege nach Meinung der Forscher eher in der Ignoranz, die im Umgang mit Onlinesucht noch immer gesellschaftlich weit verbreitet sei.
"Das Internet ist für viele Betroffene ein Weg, um vor Enttäuschungen und Problemen in eine Scheinwelt zu fliehen und sich von negativen Gefühlen abzulenken", erläutert Karl F. Mann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie www.dg-sucht.de und Mitglied der DGPPN. Wenn Menschen in der realen Welt nicht mehr über ihre Bedürfnisse sprechen und das soziale Umfeld allmählich zusammenbricht, kann die Online-Sucht zu einem Teufelskreis werden. "Betroffene und Angehörige sollten daher nicht zögern, einen Psychotherapeuten aufzusuchen", rät der Experte. Viele Betroffene verlieren zunehmend das Interesse an Familie und Freunden und vernachlässigen ihre Arbeit, um sich mit Unbekannten über E-Mail, in Chats, Foren und Blogs zu unterhalten. Oftmals richten derart Abhängige auch ihren gesamten Tagesablauf so ein, dass sie möglichst viel Zeit online verbringen können und werden unruhig, wenn sie davon abgehalten werden. Neben der Online-Kommunikation haben auch Online-Spiele und pornographische Inhalte im Internet ein erhebliches Suchtpotenzial.
Parallel zur ansteigenden Zahl der Onlinesüchtigen gelten auch immer mehr User als gefährdet. Rund 40 Mio. Deutsche sind derzeit online, etwa fünf Prozent davon sind mittlerweile süchtig. Zusätzlich stehen laut Untersuchungen der Berliner Humboldt Universität www.hu-berlin.de etwa zehn Prozent an der Schwelle zur Abhängigkeit. "Ein besonders grosses Risiko besteht bei Jugendlichen unter 20 Jahren", erklärt Mann. Auch Singles seien gefährdet, Männer wie Frauen. "Sie werden süchtig nach der Möglichkeit, unkompliziert potenzielle Partner im Netz kennen zu lernen", so der Psychologe.
Als Krankheitsbild ist Onlinesucht hierzulande noch nicht anerkannt. Ausgehend von den USA beginnen sich aber auch in Deutschland allmählich Therapeuten auf das Phänomen zu spezialisieren. Dass Internetsucht ein international auftretendes Problem ist, beweist das Beispiel Südkorea: Dort sollen nach einigen Todesfällen aufgrund von übermässigem Onlinespielen staatlich geführte Camps junge Koreaner von ihrer Internetbesessenheit losreissen.
Quelle: pte / Berlin
Mob41_11.2007
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Spraydose macht Autoreifen schneesicher
Verkehrsexperten warnen: "Kann nur zusätzliche Hilfe sein"! Mit einer "Schneekette aus der Dose" will die DKS Technik GmbH www.dks.at den Markt erobern. Das Produkt namens Snow Grip soll die Haftung der Reifen bei Schnee und Eis steigern. Als vollwertiger Ersatz für herkömmliche Schneeketten ist der Dosenspray allerdings nicht vorgesehen. Davor warnt auch Steffan Kerbl, Testleiter beim ÖAMTC: "Wir haben ein ähnliches Produkt vor ein paar Jahren getestet und sind zu dem Schluss gekommen, dass derartige Produkte nur als zusätzliche Hilfe in Frage kommen und niemals Schneeketten oder sogar Winterreifen ersetzen können."
Der Spray eignet sich laut Hersteller jedoch als hervorragende Anfahrhilfe und wirkungsvolle Lösung für kurze Bergstrecken. "Statt dem mühsamen Anlegen traditioneller Schneeketten wird Snow Grip einfach auf das Reifenprofil gesprüht. Der Haftfilm legt sich wie eine Schneekette auf die Profiloberfläche. Nach zwei bis drei Minuten Antrocknungszeit empfiehlt es sich langsam anzufahren, damit die Reifen greifen können und unnötiger Abrieb durch durchdrehende Räder vermieden wird", so Thomas Knapp, Geschäftsführer der DKS. Selbst Gummisohlen von Schuhen sollen mit dem Spray rutschfest werden, verspricht Knapp.
Der TÜV Bayern bewertete das Produkt prinzipiell positiv: "Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen eine deutliche Verbesserung der Friktion/Traktionskraft von besprühten Reifen gegenüber unbehandelten Reifen", heisst es in dem Testbericht. Auch hinsichtlich der Auswirkungen auf die Alterung der Reifen, der Umweltverträglichkeit und einer möglichen Beeinflussung der Fahreigenschaften bei normalen Strassenverhältnissen gab es keine negativen Bewertungen. Dennoch warnt auch der TÜV Bayern, dass Snow Grip nicht die Werte einer mechanischen Anfahrhilfe wie etwa Schneeketten erreicht.
Je nach Fahrweise und Beschaffenheit wirkt Snow Grip zwischen vier und sechs Kilometer. Eine Füllung der Dose reicht für rund zehn Anwendungen und ist auch für Fahrrad- oder Motorradreifen geeignet. Der Spray ist ab sofort im Fachhandel um 12,50 Euro erhältlich.
Quelle: pte / Jenbach/Wien
Mob40_11.2007
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Bild: TomTom sieht noch ein Gesamtmarkpotenzial von 50 Mio. Fahrzeugen in Europa (Foto: TomTom)
Navigationsmarkt: "200 Anbieter sind zuviel"
TomTom sieht in GPS-Handys keine Bedrohung für das Kerngeschäft. "Der Markt für Navigationsgeräte im KFZ-Bereich ist noch lange nicht gesättigt", sagt Stefan Kühn, Vice President Sales Central and Eastern Europe bei TomTom. Trotz der guten Aussichten und lukrativer Prognosen wird es dennoch langsam eng am Navigationsmarkt. Denn derzeit gibt es weltweit etwa 200 Anbieter, die PNDs vertreiben. "200 Anbieter sind jedenfalls zuviel für den Markt", so Kühn, der damit rechnet, dass es bald zur Konsolidierung kommen wird.
TomTom versucht indes sich vor allem durch Zusatzfunktionen von Mitbewerbern abzuheben. "Dabei konzentrieren wir uns auf Technologie, die mit Verkehrsnavigation zusammenhängt und diese verbessert", sagt Kühn. Weniger wichtig, aber dennoch im Programm, sind Features wie Kamera oder MP3-Player in den Navigationsgeräten. Die beiden grössten Hersteller - TomTom und Garmin - sind die einzigen, die ihre Produkte völlig selbstständig entwickeln.
TomTom will vor allem durch Technologien wie den eigenen Verkehrsinformationsdienst HD Traffic oder MapShare punkten. MapShare ermöglicht es den Nutzern, Fehler im Kartenmaterial selbst zu korrigieren und die Änderungen auch anderen User zur Verfügung zu stellen, nachdem sie von TomTom validiert wurden. Um die aktuelle Marktposition zu festigen greift TomTom derzeit nach Kartenhersteller Tele Atlas www.teleatlas.com. Nach dem Rückzug von Garmin im Bieterstreit sind nun die Tele-Atlas-Aktionäre am Zug und müssen im Dezember entscheiden, ob sie das Angebot von rund 30 Euro pro Aktie annehmen wollen. Insgesamt will TomTom 2,9 Mrd. Euro für die Übernahme locker machen.
Neben den Konkurrenten Garmin, Becker, Medion oder Miro, die selbst Navigationsgeräte produzieren, betreten aber auch Unternehmen, die aus einer anderen Branchenecke kommen, die Navi-Bühne. So engagiert sich Handyhersteller Nokia derzeit verstärkt im Navigationsbereich und hat sich kürzlich den Tele-Atlas-Konkurrenten Navteq einverleibt. Marktforscher prophezeien GPS-Handys eine grosse Zukunft. Insgesamt sollen laut iSupply 2011 weltweit rund 444 Mio. GPS-Handys über die Ladentische gehen. Eine Bedrohung für das PND-Geschäft sieht Kühn dabei jedoch nicht: "Hier wird ein zweiter Markt aufgemacht, der sich vor allem an Reisende richtet, die sich zu Fuss in einer fremden Stadt zurechtfinden wollen. Diese Kundengruppe will kein weiteres Gerät mit sich herumtragen. Hier ist ein GPS-Handy sicherlich die richtige Wahl." Gegen den Einsatz im Auto spreche jedoch das kleine Display sowie die mangelnde Benutzerfreundlichkeit dieser Systeme, meint Kühne. In jedem Fall will TomTom aber auch in diesem Segment weiterhin mitmischen. "Die Softwareschiene ist nach wie vor ein wichtiger Geschäftsbereich, den wir weiterhin pflegen", sagt Kühne und verweist auf die Navigator-Software für PDAs und Smartphones.
Der Navigationsspezialist wird im laufenden Jahr 2007 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 1,6 bis 1,8 Mrd. Euro einfahren. Im Dezember des Vorjahres lag der Umsatz bei 1,36 Mrd. Euro. "Wir rechnen mit einem weiteren Wachstum von rund 30 Prozent", so Kühn. Derzeit ist in Europa etwa ein Viertel aller KFZ mit einer fest installierten oder portablen Navigationslösung ausgestattet. "Ein realistisches Ziel ist die Verdopplung dieses Wertes", meint Kühn. Damit gibt es noch ein Potenzial von rund 50 Mio. Fahrzeugen.
TomTom sieht sich als Begründer dieses Branchensegments für Personal Navigations Devices (PND) und kann für die vergangenen Jahre ein starkes Wachstum aufweisen. Der Umsatz stieg von acht Mio. Euro 2002 auf aktuell über eineinhalb Mrd. Die Mitarbeiteranzahl wurde von 150 im Jahr 2004 auf 1’300 aufgestockt und wächst weiter. Das Unternehmen selbst besteht bereits sei 1991 und war ursprünglich eine Softwarefirma. Mit der Einführung des ersten PND im Jahr 2004 stieg das mittlerweile börsennotierte Unternehmen in das Hardwaregeschäft ein und vertreibt seit dem seine Kartensoftware mit eigenen Geräten. "Wir haben ein überschaubares Portfolio an Geräten und bieten drei Schienen. Das Einsteigergerät ONE, das Modell ONE XL in der Mittelklasse und die GO-Familie im Premium-Segment", erläutert Alois Schöninger, Country Manager Austria.
Quelle: pte / Wien/Amsterdam
Mob39_11.2007
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Bild: Das "Toilettenhaus" symbolisiert die Notwendigkeit besserer Sanitärhygiene
Welt-Toiletten-Konferenz in Seoul eröffnet
Die World Toilet Association http://en.wtaa.or.kr hat sich zu ihrer Inaugurationsfeier in Seoul/Südkorea getroffen. Ziel der Organisation ist es, durch eine "Toiletten-Offensive" Menschenleben zu retten. Nach Schätzungen der Organisation stehen rund 2,6 Mrd. Menschen keine adäquaten Toilettenanlagen zur Verfügung. Zudem fordert die World Toilet Association die Tabus in diesem Bereich zu brechen.
Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten waren unter anderem auch zahlreiche Vertreter internationaler Organisationen sowie Dutzende Regierungsmitglieder anwesend. Die Errichtung adäquater Toiletten auf der Erde würde nach groben Schätzungen etwa zehn Mrd. Dollar jährlich kosten - das entspricht in etwa einem Prozent aller Ausgaben für militärische Zwecke oder dem Betrag, den Europäer jährlich für Speiseeis ausgeben. "Jährlich sterben mehr als 1,8 Mio. Menschen aufgrund unzureichender sanitärer Massnahmen. 90 Prozent davon sind Kinder", so Shigeru Omi, WHO-Direktor der Western Pacific Region.
Die neu gegründete World Toilet Association will vor allem in armen Ländern helfen, in denen dringend Verbesserungen im sanitären Bereich notwendig sind. Zudem soll auch rasche Hilfe nach Naturkatastrophen gewährleistet werden. Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten wurden der koreanische Parlamentarier Sim Jae-duck, der "Mr. Toilet" genannt wird, für seine Verdienste zur Errichtung öffentlicher Bedürfnisanstalten im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2002 geehrt. Südkorea ist auf seine "Toilettenkultur" stolz und wird nun einmal jährlich die saubersten Anlagen in einem Contest ermitteln.
Die World Toilet Association ist aber nicht die einzige Organisation, die sich Verbesserungen im Bereich der Sanitärhygiene auf die Fahnen geheftet hat. Die World Toilet Organization www.worldtoilet.org, die 2001 von Jack Sim aus Singapore ins Leben gerufen wurde, zählt derzeit bereits 44 Mitgliedsstaaten. Auch Sims Ziel ist es, besonders ärmeren Ländern bei der Sanitärhgygiene zu helfen. Zwei erfolgreiche Projekte waren die Errichtung einer öffentlichen Bedürfnisanstalt im indonesischen Banda Aceh sowie in chinesischen Schulen in der Provinz Shanxi.
Quelle: pte / Seoul
Mob38_11.2007
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Verhandlungen Schweiz-EU im Strombereich gestartet
Heute hat in Brüssel die erste Verhandlungsrunde zwischen der Schweiz und der Europäischen Union im Strombereich stattgefunden. Hauptanliegen beider Seiten ist die Versorgungssicherheit im liberalisierten Umfeld. Mit der Inkraftsetzung des Stromversorgungsgesetzes im Jahr 2008 schafft die Schweiz eine wichtige Voraussetzung für Fortschritte in diesem Verhandlungsdossier.
Mit dem Abkommen sollen der Netzzugang für den grenzüberschreitenden Stromverkehr geregelt und die Sicherheitsstandards für die Transitnetze harmonisiert werden. Weiter umfassen die Verhandlungen den grenzüberschreitenden Marktzugang sowie den Handel mit Strom aus erneuerbaren Energien (Anerkennung der Zertifikate für grünen Strom). Zentrale Elemente für die Schweiz sind die Bestimmungen für die Nutzung des Übertragungsnetzes. So sind auch die Verfahren zur Handhabung von Engpässen sowie die Transitkostenentschädigung Teil der Verhandlungen.
Im Zentrum der ersten Verhandlungsrunde stand die Frage, wie den Interessen der Verhandlungspartner angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Schweiz (bevorstehendes Inkrafttreten des Stromversorgungsgesetzes) und der EU Rechnung getragen werden kann.
Mit dem Stromversorgungsgesetz führt die Schweiz per 2008 bereits wesentliche Grundprinzipien ein, die den europäischen Rechtsgrundlagen im Strombereich entsprechen. Sie schafft damit die Voraussetzungen, dass die in den Verhandlungen angestrebte Harmonisierung der Regelungen für den Stromtransit und der Sicherheitsstandards konstruktiv vorangetrieben werden kann.
Die Verhandlungsdelegation der EU wird von Fabrizio Barbaso, stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Energie und Verkehr der Europäischen Kommission geleitet. Leiter der Schweizer Delegation ist Walter Steinmann, Direktor des Bundesamts für Energie. Die schweizerische Delegation setzte sich weiter aus Vertretern des EDA, des seco und der Kantone zusammen.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für Ende Januar oder Anfangs Februar 2008 in der Schweiz vorgesehen.
Quelle: Bundesamt für Energie
Mob37_11.2007
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auto-schweiz: Bundesamt für Energie stellt falsche Vergleiche an
Im Rahmen einer gross angelegten Studie (1) über den CO2-Ausstoss der Personenwagenflotten in 17 europäischen Ländern hat das Bundesamt für Energie (BFE) falsche Zahlenvergleiche angestellt und diese veröffentlicht. Für Deutschland und die Schweiz wurde der CO2-Ausstoss pro Personenwagen basierend auf dem gesamten Fahrzeugbestand, in den anderen 15 Ländern basierend auf den 2004 neu in Verkehr gesetzten Personenwagen ausgewiesen. Damit wurden einerseits Äpfel mit Birnen verglichen, andererseits schnitt die Schweiz durch diesen fehlerhaften Vergleich bei den durchschnittlichen CO2-Emissionen pro Fahrzeug schlechter ab, als dies tatsächlich der Fall ist. Der vom BFE falsch dargestellte Sachverhalt wurde denn auch von einigen Medien dankbar aufgegriffen und entsprechend negativ kommentiert.
1) "Indikatoren für den internationalen Vergleich des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen" (BFE November 2007)
Pressemitteilung vom Bundesamt für Energie (BFE) hier gerade nachfolgend!
Quelle: auto-schweiz, Bern
Mob36_11.2007
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CO2-Ausstoss und Energieverbrauch im Privatverkehr und bei der Raumwärme: Schweiz muss sich verbessern
Die Schweiz gehört beim CO2-Ausstoss und dem Energieverbrauch im Privatverkehr und bei der Raumwärme nicht zu den Musterschülerinnen innerhalb Europas. Im Gegenteil: Bei den Personenwagen bildet sie das Schlusslicht, und auch bei den Heizungen steht sie im Vergleich zu skandinavischen Ländern deutlich schlechter da. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Bundesamts für Energie (BFE) im Rahmen seines Forschungsprogramms Energiewirtschaftliche Grundlagen (EWG), unter Einbezug des Bundesamts für Umwelt (BAFU).
Im Privatverkehr und bei der Raumwärme bestehe in der Schweiz im Vergleich zu einigen EU-Staaten (EU-15) noch erhebliches Verbesserungspotenzial in Sachen CO2-Ausstoss und Energieverbrauch, heisst es in der Studie(1). So schneidet die Schweiz im Vergleich des Treibstoffverbrauchs der bestehenden Personenwagen und der Neuwagen am schlechtesten ab. Auch bei den Treibhausgasemissionen pro Kilometer bildet sie das Schlusslicht. Beim Heizenergieverbrauch pro Wohnfläche liegt sie im Vergleich zu ausgewählten europäischen Ländern zwar ähnlich wie Deutschland und Österreich im Mittelfeld, jedoch deutlich hinter den skandinavischen Ländern; wegen des hohen Heizölanteils gehören Schweizer Haushalte beim Pro-Kopf-Ausstoss von CO2 zu den europäischen Schlusslichtern, und auch der Dienstleistungssektor weist im europäischen Vergleich hohe CO2-Emissionen pro Quadratmeter Bürofläche auf. Die unterschiedliche Anzahl Heiztage in den untersuchten Ländern wurde dabei berücksichtigt.
Der Industriesektor weist dagegen im Vergleich zum Ausland und bezogen auf die Wertschöpfung (kaufkraftkorrigiert) gute Energieverbrauchs- und Treibhausgasemissionswerte auf. Dies ist gemäss den Autoren der Studie auf die spezielle Struktur der Schweizer Industrie zurückzuführen, mit ihrem geringen Anteil der energieintensiven Branchen. ,Um differenzierte Aussagen zum Verbesserungspotenzial in diesem Sektor bezüglich Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen machen zu können, wären aber detaillierte Untersuchungen der Branchen und der verfügbaren Technologien erforderlich", heisst es.
Studie: "Indikatoren für den internationalen Vergleich des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen" (Herausgeber: Bundesamt für Energie BFE)
Quelle: Bundesamt für Energie BFE
Mob35_11.2007
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Beschäftigungsbarometer im 3. Quartal 2007 - Beschäftigung erreicht Höchststand
Sämtliche Indikatoren des Beschäftigungsbarometers, das vom Bundesamt für Statistik (BFS) vierteljährlich veröffentlicht wird, weisen ein kräftiges Wachstum aus. Sowohl die Zahl der Erwerbstätigen als auch jene der Beschäftigten ist deutlich gestiegen. Gemäss dem Index der offenen Stellen und dem Indikator der voraussichtlichen Beschäftigungsentwicklung dürfte sich dieser Aufwärtstrend auch im nächsten Quartal fortsetzen.
Ganze Medienmitteilung als pdf-Datei verfügbar hier >
Quelle: Bundesamt für Statistik, Neuenburg
Mob34_11.2007
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Tanktourismus - Rund 980 Tankstellen in betroffenen Bundesländern geschlossen
Der Tanktourismus setzt deutsche Tankstellenbetreibern mehr und mehr unter Druck. Die Ölpreise schnellen in die Höhe, deutsche Autofahrer nehmen immer weitere Strecken in Kauf, um jenseits der Grenze im günstigeren Ausland zu tanken. Eine Folge: Tankstellenbetreiber auf deutscher Seite kämpfen ums Überleben - oder sind schon pleite gegangen.
Von 2002 bis 2006 schlossen rund 1’120 Tankstellen in Deutschland, rund 980 davon in Bundesländern, in deren Nachbarländern Sprit günstiger ist, berichtet das Fachmagazin tm tankstellen markt in seiner aktuellen Ausgabe. "Diese Entwicklungsbestandszahlen zeigen eindeutig, wie sehr bestimmte Bundesländer vom Tanktourismus betroffen sind", erklärt Jürgen Ziegner, Geschäftsführer des Zentralverbands des Tankstellengewerbes (ZTG).
Bei den derzeitigen Preisunterschieden bei Benzin und Diesel sind laut Ziegner Tankstellen bis 50 Kilometer von der Grenze entfernt vom Tanktourismus betroffen. Bei Lkw verhalte sich die Situation noch dramatischer. "Der gewerbliche Tanktourismus trifft alle Tankstellen in Deutschland. Vor allem Stationen, die sich auf Lkw spezialisiert haben", betont ZTG-Geschäftsführer Jürgen Ziegner. Langfristig könne man nur über die Harmonisierung der Dieselsteuer in Europa gegensteuern.
Auch Uwe Trautmann, Pressesprecher vom Bayerischen Tankstellenverband, spricht gegenüber tm tankstellen markt nur von "begrenzten Möglichkeiten" für Betroffene: "Die wichtigsten Elemente in diesem Überlebenskampf der Betreiber sind eine gute Kundenpflege und der Ausbau des Shopgeschäfts." Betroffene müssten sich weitere Standbeine suchen, wie eine Lottoannahmestelle, eine Werkstatt oder ein Bistro. "Mittelfristig brauchen wir aber eine Lösung des Problems Tanktourismus, sonst werden unsere Grenzregionen bald 'tankstellenfreie Zonen' sein", befürchtet Uwe Trautmann.
Quelle: Ots, München
Mob33_11.2007
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Neue Scandlines-Linie nach Finnland
Start des Ro-Ro-Dienstes Rostock-Hanko mit 2 Abfahrten pro Woche / Erweiterung des Angebotes auf 4 Abfahrten ab Januar 2008
Die deutsch-dänische Reederei Scandlines AG wird von Oktober 2007 an ihr Liniennetz um eine neue Route von Rostock nach Hanko (Finnland) erweitern. Ab Anfang Oktober nimmt Scandlines zweimal wöchentlich Kurs auf den finnischen Hafen Hanko. Die Überfahrtzeit beträgt 32 Stunden. Bis Ende Dezember wird ein Charterschiff zum Einsatz kommen. Ab Januar 2008 wird mit der Indienststellung des RoRo Schiffes „Aurora“ und einem zweiten Schiff mit etwa 1.800 Lademeter Kapazität das Angebot auf 4 Abfahrten in der Woche den Marktanforderungen angepasst, wie Uwe Bakosch, Vorstand der Scandlines AG, anlässlich der Internationalen Fachmesse „transport logistic 2007“ in München mitteilte.
 Bild links: FS Mecklenburg-Vorpommern im Seehafen Rostock
Bild rechts: FS Hamlet
„Mit der Erweiterung unseres Liniennetzes nach Finnland, dem zweitgrößten Markt für Ro-Ro-Verkehre im Ostseeraum, setzen wir die Strategie der kontinuierlichen Entwicklung unserer Aktivitäten fort und stärken unsere Position als einer der führenden Logistikanbieter für Fähr- und Ro-Ro-Verkehre auf der Ostsee“, sagt Uwe Bakosch. Mit der Verbindung Rostock-Hanko stellt Scandlines der europäischen Transportindustrie ein weiteres zuverlässiges Angebot zur Optimierung der logistischen Prozessketten in einem wichtigen Nord-Süd-Korridor auf der Ostsee zur Verfügung. Außerdem bietet Scandlines der Transportwirtschaft zukünftig von Deutschland aus zwei Wege für den Transport ihrer Waren auf den russischen Markt: über den lettischen Hafen Ventspils – die Scandlines-Verkehrsdrehscheibe (HUB) im Baltikum - und Hanko in Finnland. Beide Häfen verfügen über gut ausgebaute Hinterlandanbindungen für den Straßen- und Schienenverkehr.
Scandlines betreibt an seinem Deutschland-HUB Rostock derzeit drei Fährverbindungen nach Dänemark, Schweden sowie Lettland und ist mit bis zu 14 Abfahrten täglich größter Fähr- und Ro-Ro-Anbieter in der Hansestadt. „Mit dem neuen Dienst nach Finnland, der vierten Scandlines-Linie ab Rostock, stärken wir den Hafenstandort weiter, insbesondere im Bereich des kombinierten Ladungsverkehres von und nach Süd- und Südosteuropa sowie Deutschlands Wirtschaftszentren“, sagt Michael Berger, Head of Freight der Scandlines AG.
Die deutsch-dänische Scandlines AG betreibt ab Oktober 2007 13 Linien im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden sowie in die baltischen Staaten und Finnland. 2006 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 547 Mio. Euro und erzielte einen Gewinn von 103 Mio. Euro nach Steuern, 47 Prozent mehr als 2005. Scandlines beschäftigt durchschnittlich rund 2.900 Mitarbeiter
Quelle: Scandlines AG, Rostock
Mob32_11.2007
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 Wenn es um unterschiedliche Pferdestärken und Ihre Wurzeln geht
Sie waren in der Wildnis ausgestorben, überlebten nur dank guter Zuchterfolge in Zoos. Nun werden Przewalski-Urwildpferde wieder in ihrer ursprünglichen Heimat angesiedelt. Es ist nur einer von vielen Tagesordnungspunkten, aber er liegt Reinhold Krämmel besonders am Herzen. Als der Honorarkonsul von Kasachstan in Bayern Anfang Juni anlässlich eines Besuchs bei der MAN AG in München den Vorstandsvorsitzenden Håkan Samuelsson trifft, bringt er dieses nicht alltägliche Anliegen zur Sprache: die Unterstützung für ein Auswilderungsprojekt, mit dem sechs Urwildpferde eine neue und vor allem freie Heimat in Kasachstan finden sollen.
Mehr über MAN und die etwas anderen Pferdestärken hier >
Von dem Vorhaben, das vom Direktor des Tierparks Hellabrunn Professor Henning Wiesner geleitet wird, ist Krämmel schon länger fasziniert. Denn die kleinen, gedrungenen Tiere waren fast ausgestorben und konnten nur dank Nachzüchtungen in Zoos überleben. Nun werden die Tiere dort ausgewildert, wo sie ursprünglich herstammen, unter anderem im kasachischen Nationalpark Altyn Emel. Und solch eine Wiederansiedlung kostet viel Geld, benötigt Unterstützung. Zwar stehen wirtschaftlich bedeutsamere Themen bei Krämmels Besuch weiter oben auf der Tagesordnung – immerhin ist die Republik Kasachstan das neuntgrösste Land der Welt (etwa 7,5-mal so groß wie Deutschland) und gerade wegen seiner grossen Erdöl- und Erdgasvorkommen für westliche Unternehmen hochinteressant. „Wir hatten aber die Hoffnung, dass der Funke der Begeisterung für diese grosse Idee überspringt“, sagt Honorarkonsul Krämmel. Und das tut er. „Das Artenschutzprojekt liegt uns am Herzen. Wir freuen uns, bei der Wiederansiedlung dieser einzigartigen Tiere in ihrer ursprünglichen Heimat helfen zu können“, zeigt sich Håkan Samuelsson, Vorstandsvorsitzender der MAN AG in München, sofort aufgeschlossen
Sechs PS im Frachtraum
Dann ging alles sehr schnell. Nach einem Treffen zwischen Henning Wiesner, Reinhold Krämmel und Hartmut Sander, Leiter Brand Management bei der MAN AG, der die MAN-Aktivitäten beim Aussiedlungsprojekt koordiniert, ist die Sache konkretisiert: MAN sorgt für den Lkw-Transport, sowohl vom Tierpark zum Flughafen als auch innerhalb Kasachstans – und übernimmt somit rund die Hälfte der Kosten. „Wir haben als Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung und können gleichzeitig die Marke MAN auf wichtigen Märkten bekannt machen“, betont Sander. Die andere Hälfte der Kosten schießt die Kazkommerts Invest zu, eine Tochter der Kazkommertsbank, die Kasachstans größtes Finanzinstitut ist.
Am 21. September begann für die Hengste Santos, Fujur und Golan sowie für die Stuten Asua, Gadalka und Furi die Reise. Sie verliessen ihr rund drei Hektar grosses Refugium im Tierpark nahe der Isar. Damit die sechs Jährlinge die rund zwölfstündige Reise stressfrei erleben, hat eine Beruhigungsspritze den Tieren „eine rosa Brille“ verpasst, wie es Wiesner formuliert. Sechs Tierpfleger sowie eine Tierärztin sorgen vor zahlreichen Medienvertretern dafür, dass die sechs Boxen mit wertvollem Inhalt behutsam auf die MAN-Lkw geladen werden. Rund 400 Kilometer geht’s über die Autobahn nach Frankfurt, wo die Przewalski-Urwildpferde am Flughafen in eine Lufthansa-Cargo-Maschine verladen werden. Während Wiesner und eine Tierärztin im Passagierraum mitfliegen, sind die sechs Wildpferde im Frachtraum mit Wasser und Frischobst ausreichend versorgt – und beschäftigt.
In der 1,3-Millionen-Metropole Almaty, bis 1997Hauptstadt der seit 1990 unabhängigen Republik Kasachstan, sind es erneut Mitarbeiter der dortigen MAN-Vertretung, die den Transport der Urwildpferde in den Zoo übernehmen. Denn den Winter über werden Santos, Asua & Co. hier bleiben, sich an den deutlich kälteren Winter gewöhnen – vor allem aber gegen Babesiose, eine durch Zeckenbisse übertragene Krankheit, immunisiert. Aus gutem Grund: Im Jahr 2003, als erstmals acht Przewalski-Urwildpferde im Nationalpark Altyn Emel, rund 160 Kilometer nördlich von Almaty, ausgewildert wurden, starben zwei Tiere an den Folgen von Zeckenbissen.
Unberührte Steppe
Dass die seltenen Tiere im Nationalpark Altyn Emel („Goldener Gürtel“) im Südosten Kasachstans ausgewildert werden, hat mehrere Gründe. Die Urwildpferde stammen aus dieser Region Eurasiens, kehren somit zurück zu ihren Wurzeln – „in ihren ursprünglichen Lebensraum, eine unberührte Steppenlandschaft ohne Haustiere“, sagt Wiesner. Zudem ist der 1996 gegründete und 750 Quadratkilometer große Nationalpark quasi eingezäunt: Natürliche Grenzen wie ein großer Stausee und massive Gebirgszüge machen das Gebiet zu einem Paradies für Wildpferde. Und noch etwas macht Wiesner Hoffnung auf Erfolg. In Altyn Emel haben russische Wissenschaftler vor Jahren Halbesel (Kulane) wiederangesiedelt. Waren es damals nur 20 Tiere, so leben hier heute rund 1 000. Ein positives Signal, denn Kulane benötigen einen ähnlichen Lebensraum wie die Przewalski-Urwildpferde. Wenn die sechs Urwildpferde im Frühjahr im kasachischen Nationalpark in die Freiheit entlassen werden, müssen sich die Tiere nicht nur an neues Futter gewöhnen, sondern auch an strenge Winter und die Bedrohung durch Wölfe. Sie werden durch das hohe Steppengras traben und die Artgenossen treffen, die dort 2003 ausgesetzt wurden. Doch damit ist das ambitionierte Projekt, bei dem der Münchner Tierpark eng mit dem Tiergarten Nürnberg, dem Nationalpark Bayerischer Wald und dem Naturschutzgebiet Tennenloher Forst kooperiert, nicht beendet. 18 Hengste und 24 Stuten besitzt der Münchner Tierpark, wobei die Tiere für eine optimale Nachzucht in verschiedenen Parks eingestellt sind. Weitere Tiere werden also nach Eurasien folgen, denn das Projekt ist auf zehn Jahre angesetzt – das Ziel ist klar gesteckt: eine feste Zuchtgruppe in Kasachstan zu etablieren. Und damit wird der freien Wildbahn etwas zurückgegeben, was ihr die Menschen im Laufe des 20. Jahrhunderts genommen hatten: die Przewalski-Urwildpferde.
Quelle: MAN, München
Mob31_11.2007
Mehr über MAN und die etwas anderen Pferdestärken hier >
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Kennen Sie die Wiege des Dieselmotors oder wissen für was die drei Buchstaben MAN alles stehen?
Die MAN - Gruppe
Die MAN Gruppe ist eines der führenden Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen Europas mit jährlich rund 13 Mrd € Umsatz und weltweit rund 50 000 Mitarbeitern. MAN ist Anbieter von Lkw, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen sowie Industriedienstleistungen und hält in allen Unternehmensbereichen führende Markt-Positionen. Die MAN AG, München, gehört zu den 30 führenden Unternehmen im deutschen Aktienindex (DAX).
Geschichte – so entstand MAN
Die Wurzeln der MAN Gruppe reichen fast 250 Jahre zurück. Das erste sichtbare Ergebnis ihres wirtschaftlichen Handelns war gleich eine Pionierleistung: Mit der Eisenhütte „St. Antony“ in Oberhausen nahm 1758 das erste schwerindustrielle Unternehmen des Ruhrgebiets seinen Betrieb auf. 1782 folgte dann die Hütte „Gute Hoffnung“.
    Rudolf Diesel baute 1897 den weltweit ersten funktionstüchtigen Dieselmotor bei der damaligen Maschinenfabrik Augsburg AG, die 1898 mit der Maschinenbau-AG Nürnberg zur Vereinigten Maschinenfabrik Augsburg und Maschinenbaugesellschaft Nürnberg A.G. verschmolzen wurde. 1908 erfolgte die Umbenennung in M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Augsburg.
Die 1873 gegründete GHH (Gutehoffnungshütte Actienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb, Sterkrade) übernahm 1921 die Mehrheit an der M.A.N.
In ihrer heutigen Form als Vertragskonzern existiert MAN seit 1986. Damals wurde die M.A.N. auf die GHH verschmolzen und der Firmensitz nach München verlegt.
Transport, Antrieb und Energie
Die MAN Gruppe ist mit ihren Produkten hervorragend aufgestellt
- MAN Nutzfahrzeuge ist einer der führenden Nutzfahrzeughersteller in Europa.
- MAN Diesel ist weltweit führend bei großen Schiffsdieseln und Stationärmotoren.
- MAN Turbo verfügt über die weltweit größte Produktpalette für Turbomaschinen.
- MAN Ferrostaal ist ein weltweit tätiger Anbieter von Industriedienstleistungen und agiert innerhalb der MAN Gruppe als internationale Vertriebs- und Serviceplattform.
Mit Expansionen ins Ausland stärkt die MAN AG ihre Position auf Wachstumsmärkten. Das gilt etwa für das neue Montagewerk für Nutzfahrzeuge in Polen und das Joint Venture mit der indischen Force Motor zum Bau schwerer Lkw in Indien, deren Verkauf vor Ort und im aussereuropäischen Raum. Die MAN Gruppe ist in einer guten Verfassung, die Chancen auf den Märkten zu ergreifen und damit zu wachsen.
Mitarbeiter
Als einer der weltweit führenden Engineering-Konzerne ist die MAN Gruppe in 120 Ländern aktiv. Entsprechend sind bereits knapp 40 Prozent der insgesamt rund 50.000 Mitarbeiter außerhalb Deutschlands tätig, wobei dieser Wert im Zuge der stärkeren Internationalisierung in den vergangenen Jahren langsam aber stetig gewachsen ist.
MAN Nutzfahrzeuge als größter Unternehmensbereich beschäftigt rund 33.600 Mitarbeiter weltweit. In den beiden anderen produzierenden Bereichen MAN Diesel und MAN TURBO arbeiten rund 6.300 beziehungsweise 2.900 Menschen. Der Industriedienstleister MAN Ferrostaal hat rund 4.800 Mitarbeiter.
Ein MAN-weites System der Job Rotation erlaubt es den Mitarbeitern, zwischen den vier Bereichen und verschiedenen Standorte zu wechseln. Dadurch bietet die MAN Gruppe internationale Karrierechancen und ermöglicht ihren Mitarbeitern, sich unter dem Dach einer starken Marke mit technologischer Vielfalt ständig weiter zu entwickeln.
MAN-Strategie
Die Strategie der MAN Gruppe zielt auf nachhaltige Wertsteigerung in den Kernbereichen. Die MAN Gruppe fokussiert ihre Aktivitäten auf wachstumsstarke Geschäftsfelder im Bereich Transport-Related Engineering, die nachhaltig ausgebaut werden. Dabei zentralisiert das Führungssystem „Industrial Governance“ mit seiner klaren Rollenverteilung die strategische Führung und stärkt die operative Verantwortung der Unternehmensbereiche. Jeder Bereich muss sich mit am besten Wettbewerber messen. Das Leitbild der MAN Gruppe bildet den Rahmen für das verantwortungsvolle, den Grundsätzen der Nachhaltigkeit verpflichtete Handeln aller MAN-Mitarbeiter.
Unsere Unternehmenswerte fussen auf der soliden und vielfach erprobten Basis unserer fast 250-jährigen Geschichte. Damals wie heute gelten die vier Kernwerte: zuverlässig, innovativ, dynamisch, offen.
Diese Werte sind wesentliche Erfolgsfaktoren für MAN auf Produktmärkten, dem Kapitalmarkt, bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter und für die gesellschaftliche Akzeptanz aller unternehmerischen Aktivitäten.
Quelle: MAN, München
Mob30_11.2007
weitere Informationen zu MAN generell hier> oder zur MAN Firmenhistorie hier>
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Informationsanlass armasuisse und Industrie
Am 8. November führte armasuisse, das Beschaffungs-, Technologie- und Immobilienzentrum des VBS, in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft, und Interessenverbänden ihre traditionelle Industrieorientierung durch. Über 160 Vertreter nutzten die Gelegenheit, sich vertieft und aus erster Hand mit Fragen und Aspekten rund um die Industriekooperation sowie die Rüstungsplanung auseinanderzusetzen.
Über 160 Vertreter aus der Industrie, der Verwaltung und der Armee konnte der Rüstungschef, Alfred Markwalder, an der diesjährigen Industrieorientierung begrüssen. Er eröffnete die Veranstaltung mit seinem Referat zum Thema ,armasuisse - Ihr Partner in der Rüstungskooperation". In seinen Ausführungen verwies der Rüstungschef auf verschiedene Geschäfte und laufende Projekte von armasuisse. Er erläuterte den Vertretern der Industrie eine im Frühling 2007 unterzeichnete und erneuerte Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen der Armee und armasuisse. Ziel dieser Vereinbarung ist die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen der Armee und armasuisse ab dem Zeitpunkt der Planung. Alfred Markwalder fasste die Vereinbarung wie folgt zusammen: Bewährtes belassen, Verzichtbares weglassen und Erkenntnisse zulassen. Weiter orientierte er über das laufende Projekt des Beschaffungsmanagements. Armasuisse ist neu neben dem Bundesamt für Logistik (BBL) eine von zwei zentralen Beschaffungsstellen des Bundes. Mit der Reduktion von ursprünglich rund 40 auf 2 Beschaffungsstellen werden die Wirtschaftlichkeit sowie die Transparenz erhöht, Doppelspurigkeiten reduziert und eine Kostensenkung durch Volumenbündelung erreicht. In seinen weiteren Ausführungen wies der Rüstungschef auf den grossen Stellenwert und die wirtschaftliche Bedeutung von Kompensationsgeschäften hin, welche gegenwärtig in der Politik auch kritisch diskutiert werden.
Als Vertreter der Industrie sprach Iwan Bannwart, ABB Head of Offset, über die praktischen Erfahrungen von ABB im zivilen Offset-Bereich und die Bedeutung für die Industriekooperation. ABB sieht durchaus kontroverse Punkte im Offset-Bereich, zieht jedoch eine positive Bilanz. Mit einer flexiblen Handhabung im Zusammenhang mit einem gesunden Wettbewerb können die Offsetkosten klein gehalten werden, darüber hinaus kann eine aktive Führung und Kontrolle der Offsetverpflichtungen eine sichere Zielerreichung ermöglichen.
Divisionär Jakob Baumann, Chef Planungsstab der Armee, sowie Oberst i Gst Hans-Peter Walser beleuchteten den Masterplan der Armee sowie den aktuellen Stand der Rüstungsplanung. Mit dem so genannten Masterplan werden die strategischen Vorgaben umgesetzt. Die Rüstungsplanung der Armee und somit die Investitionsschwergewichte leiten sich aus diesem Masterplan ab.
Alle Teilnehmer zogen eine positive Bilanz der Veranstaltung.
Die jährlich stattfindende Industrieorientierung ist eine gemeinsame Veranstaltung von armasuisse, dem Beschaffungs-, Technologie- und Immobilienzentrum des VBS, swissmen, der Vereinigung der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie sowie verwandten technologieorientierten Branchen, der GRPM sowie der Schweizerischen Gesellschaft Technik und Armee (STA).
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bern
Mob29_11.2007
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ASTAG bereitet auf Basis eines Rechtsgutachtens Einsprachen gegen LSVA-Erhöhung vor
Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG bereitet Einsprachen für seine Mitglieder gegen die ersten LSVA-Abrechnungen im Jahre 2008 vor. Ein in Auftrag gegebenes Gutachten ist zum Schluss gekommen, dass aufgrund der Ertragssteigerung nach der schon erfolgten LSVA-Verdoppelung im Jahre 2005 der Strassenschwerverkehr all seine Kosten vollumfänglich deckt.
Die ASTAG hat dieser Tage ihre Mitglieder über das weitere Vorgehen informiert. Gleichzeitig sucht man gemeinsam mit der Oberzolldirektion nach Lösungen, um den administrativen Aufwand einer allfälligen "Einsprachenflut" möglichst klein zu halten.
Nach dem Beschluss des Bundesrates von Mitte September, die LSVA-Erhöhung trotz rechtlicher Bedenken und trotz des Widerstandes der Wirtschaftsverbände durchzuziehen, hat der Schweiz. Nutzfahrzeugverband ASTAG ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Dieses kommt jetzt zum Schluss, dass die Chancen, die nochmalige Erhöhung mit Einsprachen bekämpfen zu können, durchaus gegeben sind. "Zieht man die Ertragssteigerungen der LSVA bei, wie sie sich aus der Abgabeerhöhung 2005 ergeben, so zeigt sich, dass diese nach der Abgabeerhöhung per 1.1.2005 auf jährlich 1'230 Mio. Franken (exkl. MwSt.) anstiegen", heisst es in diesem Gutachten. Demzufolge seien die jährlichen LSVA-Einnahmen von 2003 (770,8 Mio. Franken) bis 2006 um nicht weniger als 59,6% gestiegen.
Strassenschwerverkehr deckt alle Kosten - auch die externen Kosten!
Das Gutachten zieht daraus den Schluss, dass mit der massiven Ertragssteigerung infolge der Erhöhung 2005 der Strassenschwerverkehr sowohl die Wegekosten als auch die externen Kosten vollumfänglich deckt und diesbezüglich seit 2005 keinerlei Deckungslücke mehr besteht. "Diese Schlussfolgerung kann selbst dann gezogen werden, wenn man (fälschlicherweise) davon ausginge, dass sich die externen Kosten des Strassenverkehrs seit 2003 erheblich erhöht hätten." Damit würde aber die vom Bundesrat beschlossene Erhöhung gegen die Gesetzes- und Verfassungsgrundlage verstossen.
Aufgrund dieses Sachverhalts empfiehlt das Gutachten der ASTAG, dass die ersten LSVA-Abrechnungen im Frühjahr 2008 angefochten werden müssen. Die Einsprachen sollen sich dabei nur gegen die höheren Tarife, nicht aber gegen die LSVA generell richten.
Die ASTAG hat hiervon ihre rund 5'000 Mitglieder in Kenntnis gesetzt. Gleichzeitig wird sie nun die Einsprachen sorgfältig vorbereiten. Die ASTAG rechnet damit, dass diese erstinstanzlich von der Oberzolldirektion abgelehnt werden müssen, so dass anschliessend das Bundesverwaltungsgericht und eventuell das Bundesgericht über die Rechtsmässigkeit der Erhöhung entscheiden müssen.
Um der Oberzolldirektion (OZD) keinen unnötigen administrativen Mehraufwand zu verursachen, hat die ASTAG bereits das Gespräch mit den betroffenen Verwaltungsstellen gesucht. Diese werden sich ihrerseits auf die Einsprachen administrativ rechtzeitig vorbereiten können.
Quelle: ASTAG, Bern
Mob28_11.2007
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Privatmann kauft Super-Airbus - die Biografie eines Superreichen
Der saudische Prinz Alwaleed Bin Talal hat als erster Privatmann das rund 300 Millionen Dollar teure Passagierflugzeug Airbus A380 geordert. Der Auftrag sorgte für Schlagzeilen. So titelt die Financial Times Deutschland: "Ein Prinzenpalast zum Fliegen". Zahlreiche andere Medien widmen dem Thema ebenfalls umfangreiche Aufmacher.
Sebastian Grebe, Vertriebsleiter des Buchgeschäfts der Kulmbacher Börsenmedien AG, die die Biographie des Prinzen "Alwaleed. Prinz, Geschäftsmann, Milliardär" in Deutschland verlegt, ist vom Interesse an der Person Alwaleed angetan: "Der Kauf eines Flugzeuges, das nahezu 1’000 Passagiere transportieren könnte, durch eine Privatperson ist eine Geschichte, wie sie spektakulärer kaum sein kann. Und sie verdeutlicht, was Alwaleed für ein einzigartige Persönlichkeit ist. Wir sind froh, seine Biographie im Programm zu haben."
Wer mehr über einen der reichsten Männer der Welt erfahren möchte, der wird in "Alwaleed. Prinz, Geschäftsmann, Milliardär" fündig. Autor des Buches ist der CNN-Mann Riz Khan. Er durfte den Prinzen ein Jahr lang begleiten. Herausgekommen ist eine Mischung aus Biografie, Charakterstudie und Blick hinter die Kulissen. Das Buch zeigt auf, wie Alwaleed sein Vermögen aufbaute und grösster Aktionär der Citigroup wurde. Es lässt zudem erahnen, wie weit mittlerweile sein weltumspannendes Netz an Beteiligungen reicht. Der Leser ist hautnah dabei, wenn der Prinz um die Welt jettet, wenn er Verhandlungen führt und Geschäfte macht. "Alwaleed. Prinz, Geschäftsmann, Milliardär" ist im Buchhandel erhältlich.
Quelle: (ots) Kulmbach
Mob27_11.2007
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In drei Jahren bereits 250'000 Fahrzeuge transportiert
Der Autoverlad im Simplon-Tunnel ist ein Erfolg: Nach fast drei Jahren Betrieb hat die SBB bereits 250'000 Fahrzeuge durch die Alpen transportiert. Heute ermittelte die SBB den 250'000. Nutzer. Der glückliche Gewinner erhielt von der SBB einen Blumenstrauss und einen Gutschein für 25 Freifahrten im Autoverlad.
Am 12. Dezember vor drei Jahren nahm die SBB die Autoverladzüge durch den Simplontunnel in Betrieb. Heute konnte die SBB bereits dem 250'000. Nutzer dieses Service gratulieren. Die glückliche Gewinnerin heisst Helvetia Viscomi und wohnt in
Alagna (I).
Der Autoverlad im Simplon-Tunnel ist ein grosser Erfolg: Im ersten Jahr verzeichnete die SBB 67'309 Fahrzeuge, welche auf der Schiene durch den Simplon-Tunnel transportiert wurden. Im 2006 waren es bereits 91'750 Fahrzeuge, was einem Anstieg von 36 Prozent entspricht. Im laufenden Jahr geht die SBB davon aus, dass die Grenze von 100'000 transportierten Fahrzeugen überschritten wird. Diese Zahl zeigt, dass der Autoverlad einem immer grösseren Bedürfnis entspricht.
Mit dem neuen Fahrplan ab 9. Dezember 2007 wird die Flotte der Autoverladzüge um einen auf insgesamt 12 Züge erweitert; ausserdem wird ein neuer Wagen für den Motorrad-Transport in die Autoverladzüge integriert. Bis anhin standen Motorradfahrern nur drei Plätze pro Zuge zur Verfügung.
Der Autoverlad zwischen Brig und Iselle wird vom Kanton Wallis finanziell unterstützt. Die italienische Provinz Verbano Cusio Ossola hat sich ebenfalls bei der Finanzierung der benötigten Infrastruktur beteiligt.
Quelle: SBB, Bern
Mob26_11.2007
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Swissgas beteiligt sich an Erdgasförderung in Norwegen
Swissgas, die den überwiegenden Teil des Erdgasbedarfs der Schweiz bündelt und importiert, beteiligt sich mit zehn Prozent an der Bayerngas Norge mit Sitz in Oslo. Damit hat die Schweiz erstmals direkten Zugang zu Erdgasförderstätten im Ausland und ergänzt ihre auf verschiedene europäische Länder abgestützte Erdgasbeschaffung.
Mit Swissgas hat die Bayerngas Norge, eine Tochtergesellschaft der deutschen Bayerngas in München (Beteiligung 53,7%), nach der Verbreiterung der Gesellschafterbasis durch die Stadtwerke München (31,3%) und die TIGAS-Erdgas Tirol (5%), einen weiteren internationalen Gesellschafter. Swissgas kann damit gemäss ihrem Geschäftsführer Ruedi Rohrbach ihre Beschaffungsaktivitäten strategisch stärken und die langfristige Import- und Versorgungssicherheit der Schweiz mit Erdgas verbessern. Für Dr.Ulrich Mössner, Geschäftsführer der Bayerngas, ist Swissgas ein echter Wunschpartner, denn beide Unternehmen sind ähnlich strukturierte Einkaufsorganisationen ihrer Aktionäre. Norwegen verfügt über die mit Abstand grössten Erdgasreserven in Europa und zählt international gesehen zu den sehr grossen Erdgasförderländern.
Geografisch breit abgestützte schweizerische Erdgasbeschaffung
Swissgas wird von den vier schweizerischen regional tätigen Gesellschaften Erdgas Ostschweiz, Erdgas Zentralschweiz, Gaznat sowie Gasverbund Mitteland getragen. Dahinter stehen letztlich rund 90 schweizerische lokale Gasversorger sowie grössere Industrieunternehmen als Endverbraucher. Die gemeinsame Einkaufsorganisation Swissgas beschafft rund drei Viertel des schweizerischen Erdgasbedarfs auf dem internationalen Markt. Besonderes Augenmerk legt sie dabei nebst Wettbewerbsfähigkeit auf langfristige Versorgungssicherheit und ein ausgewogenes Einkaufsportfolio. Die Schweiz bezieht Erdgas von europäischen Lieferanten in Deutschland, Italien, den Niederlanden und Frankreich.
Die Lieferanten sind selber Produzenten oder namhafte und langfristig verlässliche europäische Erdgaskonzerne mit Erdgas aus überwiegend europäischer Förderung. Die Anteile von Erdgas aus russischer Förderung liegen bei diesen Lieferanten bei weniger als 10 bis höchstens 35%. Direkt bezieht die Schweiz kein Erdgas aus russischer Förderung. Im europäischen Quervergleich verfügt die Schweiz über eine geografisch breit abgestützte Erdgasbeschaffung.
Quelle: ots, Zürich/München
Mob25_11.2007
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Euro NCAP: Zehn Fahrzeuge im Crashtest
Vom kleinen Stadtflitzer bis zum SUV zeigte sich beim Insassenschutz ein hohes Sicherheitsniveau. Beim Fussgängerschutz bleibt nach wie vor ein Verbesserungspotential.
Im Rahmen des Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) hat der TCS zusammen mit seinen Partnern weitere zehn linksgelenkte Personenwagen bezüglich Insassensicherheit und Fussgängerschutz getestet. Beim Insassenschutz erreichten fünf Fahrzeuge das Maximum von fünf Sternen. Beim Kinderschutz konnten an vier Fahrzeuge vier von fünf Sterne vergeben werden, während beim Fussgängerschutz lediglich ein Fahrzeug eine gute Note erreichte.
Bei der aktuellen Testserie von Euro NCAP und des TCS wurden zehn Fahrzeuge vom Kleinwagen bis zum SUV getestet, wovon alle beim Insassenschutz mindestens vier von fünf Sterne erzielten. Bei diesem Test werden die Fahrzeuge mit 64 km/h und mit 40% Übehrdeckung gegen eine verformbare Barriere gefahren.
Insassenschutz
Zum ersten mal erzielte ein Kia bei einem Euro NCAP Test fünf Sterne. Der in der Slowakei produzierte Cee’d erzielte 34 Punkte, was ihm zu dieser sehr guten Note verholfen hat. Auch der Fiat 500, der Ford Mondeo, der Peugeot 308 und der Volkswagen Tiguan erreichten fünf Sterne. Immer noch gute vier von fünf Sternen erzielten Hyundai i30, Skoda Fabia, Renault Twingo, Smart fortwo und der Volkswagen Caddy „Life“.
Kinderschutz
Auch beim Kinderschutz wurden gute Noten erreicht. Ford Mondeo, Peugeot 308, Volkswagen Tiguan und Kia Cee’d erreichten vier von fünf möglichen Sternen. Skoda Fabia, Hyundai i30, Volkswagen Caddy „Life“ und Fiat 500 erreichten immerhin noch drei Sterne. Beim Smart fortwo und Renault Twingo konnten die Kindersitze nicht nach Euro NCAP Norm montiert werden, daher wurde kein Test der Kindersicherheit durchgeführt.
Für einen optimalen Kinderschutz ist die Kombination von Kindersitz und Fahrzeug ausschlaggebend. Beim Test wurden die vom Hersteller empfohlenen Kinderrückhaltesysteme verwendet.
(Ausführliche Informationen über Kindersitze können gratis bei allen TCS – Geschäftsstellen oder unter www.tcs.ch bezogen werden).
Fussgängerschutz
Bei diesem Test konnte einzig der Peugeot 308 mit drei von vier möglichen Sternen überzeugen. Ford Mondeo, Skoda Fabia, Volkswagen Tiguan, Fiat 500, Hyundai i30, Volkswagen Caddy “Life”, Kia Cee’d, Renault Tingo und Smart fortwo erreichten zwei von vier Sternen.
Fazit: Wie die aktuellen Ergebnisse zeigen, erreichen auch Kleinwagen wie der Fiat 500 fünf Sterne beim Insassenschutz. Das Problem der Kompatibilität bei einem Frontalcrash eines Kleinwagens und einer schweren Limousine besteht aber weiterhin. Beim Fussgängerschutz bleibt ein Verbesserungspotential.
Die detaillierten Crashtestergebnisse können in allen TCS-Geschäftsstellen kostenlos bezogen werden oder sind im Internet unter www.tcs.ch unter Auto Moto/Tests/Autos abrufbar.
Besonderer Hinweis:
Der TCS – einziger Schweizer Vertreter bei Euro NCAP
Der TCS setzt sich bereits seit langem für die Sicherheit beim Auto ein, führt bereits seit über 20Jahren Crashtests durch und untersucht immer wieder verschiedene Themen der Aktiven undPassiven Sicherheit. Was passiert bei einem Heckaufprall oder schützt mich mein zwölfjährigerAirbag noch? Durch solche Konsumententests werden Verbesserungen in den Fahrzeugenumgesetzt, was sich letztendlich in gesenkter Anzahl von Unfalltoten und -Verletzten wiederspiegelt.
Euro NCAP (New Car Assessment Programme) wurde 1995 gegründet und hat sich zum Zielgesetzt, die Fahrzeugsicherheit zu verbessern –vor allem die passive (während eines Unfalls). SeitAnfang ist auch der TCS bei Euro NCAP dabei. Die heutigen Mitglieder sind: die Regierungen vonFrankreich, Deutschland, Holland Schweden, England und Katalonien sowie die Automobilclubs derFIA, dazu zählt auch der TCS – übrigens als einziger Vertreter in der Schweiz. Weiter sind auchKonsumentenschutzorganisationen und englische Versicherer Mitglied von Euro NCAP.
Die Crashtests wurden seither immer umfangreicher und beinhalten Frontal-, Seiten- und Pfahlaufprall mit vorne Erwachsenen und hinten Kindern als Passagiere. Weiter wird auch der Fussgängerschutz geprüft. Dort haben die meisten Auto-Hersteller zur Zeit noch grosse Defizite. Beim Fussgängerschutz wird lediglich der Anprall am Fahrzeug ohne den anschliessenden Sturz auf den Boden bewertet. Bisher wurden ca. 200 Fahrzeuge gecrasht. Heute wird vermehrt auch die Sicherheit vor einem Unfall (aktive Sicherheit) gefördert, so dass Euro NCAP von den Herstellern verlangt, dass bald jedes Fahrzeug mit einem Stabilitätsprogramm ESP ausgerüstet wird.
Die Auswahl der Fahrzeuge für die Schweiz ist abhängig von der Lenkungsseite (Rechtsgelenkte werden in der Schweiz nicht angeboten) und teilweise von der Ausstattung. Beides ist bei Abweichungen der Schweizer Versionen nicht vergleichbar und wird auch nicht publiziert.
Euro NCAP wurde bereits mit vielen internationalen Preisen für die Vorreiterrolle bei der passiven Sicherheit ausgezeichnet. In Zukunft wird es einen sechsten Stern geben, der für gute Sicherheit vergeben wird. Das Einführdatum ist noch nicht bestimmt.
Quelle: TCS, Emmen
Mob24_11.2007
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Lehrstellenbarometer August 2007: Situation stabil
Gleichbleibende oder leicht verbesserte Werte im Vergleich zum letzten Jahr prägen die Ergebnisse des Lehrstellenbarometers vom August 2007. Die vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass die Unternehmen drei Prozent mehr Lehrstellen als 2006 besetzt haben. Am Stichtag hatten - wie im Vorjahr - 93 Prozent der Jugendlichen eine vorübergehende Lösung gefunden; 96 Prozent der Lehrstellen waren vergeben (2006: 95 Prozent).
Die Befragung der Unternehmen durch das LINK-Institut ergab, dass dieses Jahr 76'000 Lehrstellen besetzt wurden (2006: 74'000). Weitere 3'000 Stellen waren am Stichtag 31. August noch offen. Die Betriebe hoffen, davon 1'000 noch besetzen zu können. Das Angebot von hochgerechnet 79'000 Stellen ist das umfangreichste seit dem Jahr 2000 (79'500).
Die Jugendlichen geben mehrheitlich an, eine zumindest vorübergehende Lösung gefunden zu haben. Wie schon 2006 bezeichnen sich sieben Prozent als arbeitslos bzw. ohne Beschäftigung. Dies sind hochgerechnet rund 9'500 Personen (2006: 10'000). Im allgemeinen erklären sich die Jugendlichen mit ihrer heutigen Lösung als sehr zufrieden. Von den Jugendlichen, die mit einer beruflichen Grundbildung beginnen, sind 76 Prozent sehr zufrieden und 22 Prozent zufrieden. Kontinuierlich steigt die Zahl der Jugendlichen, welche die gefundene Lösung als Übergangslösung bezeichnen (2003: 21 Prozent, 2007: 30 Prozent).
17 Prozent der Jugendlichen (2006: 16 Prozent) standen bereits dieses Jahr vor der Ausbildungswahl, fanden keine Lehrstelle und gaben im August an, sich nächstes Jahr für eine Lehrstelle zu interessieren (Warteschlange). Hochgerechnet sind dies 23'500 Jugendliche (2006: 22'000). Der Anteil der Sprachregionen schwankt zwischen 15 und 20 Prozent; grosse Unterschiede bestehen zwischen jungen Frauen (21 Prozent) und jungen Männern (14 Prozent) sowie zwischen den Nationalitäten (15 Prozent Schweiz, 29 Prozent andere).
In einer Zusatzerhebung wurden die Unternehmen gefragt, welche Kriterien für sie bei der Auswahl von Lernenden wichtig sind. Berufliche Eignung, Berufswahlprozess und Motivation sind die meistgenannten Werte. Der persönliche Hintergrund und die Interessen der Jugendlichen wurden als weniger wichtig eingestuft. In kleinen Unternehmen sind subjektive Eindrücke und der persönliche Hintergrund etwas entscheidender als in grossen. Dort wird eher auf den schulischen Werdegang geachtet.
Quelle: Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), Bern
Mob23_11.2007
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SIL-Prozess Flughafen Zürich: nächste Runde im Frühjahr 2008
Im SIL-Koordinationsprozess für den Flughafen Zürich sind die Arbeiten zur Optimierung der Betriebsvarianten im Gang. Das Ergebnis dieser Phase wird Thema des dritten Koordinationsgesprächs sein, das im kommenden April stattfindet. Die Wahl der künftigen Betriebsvarianten ist im Anschluss an das Koordinationsgespräch vorgesehen.
Anfang Juli hatte der Bund am so genannten Koordinationsgespräch 2 vier Grundsätze für die weiteren Arbeiten im SIL-Prozess für den Flughafen Zürich festgelegt. Diese Grundsätze enthalten unter anderem den Auftrag, einen Teil der 19 im SIL-Prozess erarbeiteten möglichen Varianten für den künftigen Betrieb des Flughafens zu optimieren. Dies betrifft Varianten auf dem bestehenden Pistensystem und solche, die eine Pistenverlängerung beinhalten. Diese technischen Optimierungsarbeiten sind unter der Federführung des BAZL sowie mit Beteiligung des Kantons Zürich und der Flughafen Zürich AG (Unique) im Gang. Die Nachbarkantone sind auf Fachebene in diese Arbeiten eingebunden. Es geht um den Versuch, die Auswirkungen des Flugbetriebs auf die Umwelt zu optimieren, während die betrieblichen Anforderungen (Sicherheit, Kapazität) gewährleistet bleiben müssen.
Die im Rahmen des Koordinationsgesprächs 2 beschlossenen vertieften Abklärungen haben dazu geführt, dass die Optimierungsarbeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen als ursprünglich angenommen. Das Koordinationsgespräch 3, an dem die optimierten Betriebsvarianten unter politischen Gesichtspunkten diskutiert werden, ist auf April 2008 terminiert. Die Ergebnisse der Optimierungsarbeiten werden vor dem Koordinationsgespräch veröffentlicht, um den Kantonen die Möglichkeit zu geben, Konsultationen durchzuführen. Die Wahl der künftigen Betriebsvarianten am Flughafen Zürich soll im Anschluss an das Koordinationsgespräch 3 fallen. Hernach erstellt das BAZL darauf abgestützt das SIL-Objektblatt, das in die öffentliche Mitwirkung gehen wird.
Der SIL legt den raumplanerischen Rahmen fest, in welchen sich der Betrieb eines Flugplatzes einpassen muss. Er ist gleichzeitig die Basis und eine Voraussetzung für die Genehmigung des Betriebsreglements einer Flugplatzanlage. Mit dem SIL-Koordinationsprozess erfolgt die Abstimmung der Sachplanung des Bundes für die Infrastrukturanlagen der Zivilluftfahrt mit den Raumplanungen der betroffenen Kantone. Am Schluss genehmigt der Bundesrat sowohl das SIL-Objektblatt als auch die kantonalen Richtpläne.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Bern
Mob22_11.2007
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Schnelle Zugentwicklung: Erst digital, dann real
Bei Siemens entstehen komplette Züge im Computer. Das Unternehmen arbeitet mit einer rein virtuellen Produkt- und Produktionsentwicklung nahezu papierlos und verkürzt damit die Fertigungsvorbereitung und die Montage der Fahrzeuge. Gleichzeitig erhöht es deren Qualität – bei niedrigeren Entwicklungskosten. Wie das Forschungsmagazin Pictures of the Future in der aktuellen Ausgabe berichtet, benötigt Siemens für die Planung und Fertigung eines Hochgeschwindigkeitszuges statt drei nur noch rund zwei Jahre.
   
Design, Planung und Fertigung in der digitalen Welt sowie die Einbindung von Lieferanten und Kunden gewinnen in Zukunft immer mehr an Bedeutung, weil so die Produktion maßgeschneidert und effizienter wird. Bei Siemens Transportation Systems (TS) verläuft die komplette Zugkonstruktion bereits heute in einer durchgängigen 3D-CAD-Prozesskette. Von der Konzeption über die Entwicklung bis hin zur Produktionsvorbereitung, Fertigung und Montage wird „virtuell“ gearbeitet und die Ergebnisse werden über ein einheitliches Produktdaten-Management-System allen Konstrukteuren der verschiedenen Entwicklungsstufen zur Verfügung gestellt.
Die einzelnen Prozesse laufen dabei parallel – jeder Entwickler weiß ständig genau, was der andere macht. Entwicklungsfortschritte werden sofort in die Planungen der anderen Bereiche einbezogen. Das geht auch in so genannten Collaboration-Sitzungen – einem virtuellen Datenaustausch – zwischen mehreren TS-Werken. Statt mit 2D-Zeichnungen zu einem Werk zu reisen um die Ergebnisse vor Ort zu synchronisieren, lassen sich die Entwicklungsstände international zeitnah abgleichen.
Auch in der Produktion hat die virtuelle Realität mittlerweile Einzug gehalten. Bereits während der Konzepterstellung eines geplanten Zuges machen die Experten 3D-Animationen der Arbeitsschritte und erste Simulationen der einzelnen Baugruppen. Auf Basis dieser Daten planen und steuern die Spezialisten der Produktionsvorbereitung die Fertigung und Montage, indem sie beispielsweise ganze Montagereihenfolgen festlegen. Bevor die Monteure in und an den Zügen arbeiten, lassen sie sich die Arbeitsschritte virtuell animiert zeigen – nicht nur die Einarbeitungszeit wird kürzer, auch Rückfragen und Fehler nehmen ab.
Während der Fertigung kann noch nicht vollständig auf 2D-Zeichnungen verzichtet werden, da deren komplexe Informationen sich nur sehr aufwändig in 3D-Modelle einfügen lassen. Bis Ende 2009 soll jedoch auch diese Digitalisierung Realität sein.
Quelle: Siemens
Mob20_11.2007
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Neue Spar-Halogenlampen sehen aus wie Glühbirne
Osram hat Halogenlampen entwickelt, die wie Glühlampen in eine normale Fassung eingeschraubt werden. Ihre Lebensdauer ist mindestens doppelt so lang wie herkömmliche Glühbirnen. Der grösste Vorteil: Die weltweit einzigartigen Halogen Energy Saver verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger Strom. Dabei bieten sie deren gewohnte warme Lichtintensität für die Innenraumbeleuchtung.
Die neuen Lampen gibt es in verschiedenen Designs und den Fassungsgrößen E14 und E27 sowie als Niedervoltvarianten für den eher gewerblichen Einsatz. Der Lampenhersteller eröffnet Halogenlampen damit einen völlig neuen Markt. Bisher mussten sie mit zwei kleinen Kontaktstiften in spezielle Fassungen gesteckt werden und benötigten zudem einen Transformator, weil sie nicht mit den 220 Volt des Stromnetzes betrieben werden konnten. Jetzt können Anwender die Halogenlampen einfach in Glühlampenfassungen schrauben. Osram schafft so zusätzlich zu den schon lange erhältlichen Energiesparlampen ein mittleres Preissegment für weitere energiesparende Lampen.
Die Halogenlampen stecken komplett im Inneren des Glaskörpers. So ist auch die Hitzeabstrahlung nicht stärker als bei einer Glühlampe. Die Halogen Energy Saver sind in Birnen-, Kerzen- und Strahlerform erhältlich. Osram setzt ein spezielles, UV absorbierendes Glas ein, wobei die Grenzwerte für die UV-Abstrahlung von Halogenlampen deutlich unterschritten werden. Bei der Herstellung verwendet Osram nur umweltfreundliche Materialien: So wurde das Sockellot bei allen E14- und E27-Lampen durch ein bleifreies Lot ersetzt.
Osram hat zudem seine gesamte Palette von Halogenlampen überarbeitet. Sie verbrauchen nun ebenfalls 30 Prozent weniger Energie. Erreicht wird dies unter anderem durch eine Weiterentwicklung der Beschichtungstechnologie, bei der Wärme nach innen auf die Glühwendel reflektiert wird. Diese muss dadurch nicht so stark aufgeheizt werden, was den Stromverbrauch mindert.
Quelle: Siemens
Mob19_11.2007
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Kennen Sie die Geschichte des Erfinders der Glühlmape?
Thomas Alva Edison (* 11. Februar 1848 in Milan, Ohio; † 18. Oktober 1931 in West Orange, New Jersey) war ein US-amerikanischer Erfinder auf dem Gebiet der Elektrizität und des Kraftwerkwesens. Seine Verdienste gründen in erster Linie auf der Marktfähigkeit seiner Erfindungen, die er mit außerordentlichem Geschick zu einem ganzen System von Stromerzeugung, Stromverteilung und Anlieferung des Stromes beim Verbraucher verbinden konnte.
Eine Erfindung Edisons ist auch heute noch mit der Elektrizität in jedem Privathaushalt verbunden: Das sogenannte Edison-Gewinde, mit dem eine Glühlampe in die zugehörige Fassung geschraubt werden kann. Das aus Messingblech hergestellte Gewinde zeichnet sich durch eine einfache Produktion sowie durch eine sichere Handhabung auch für Laien aus. In späteren Jahren leistete er Entwicklungstätigkeit im Bereich Verfahrenstechnik, wo ihm ebenfalls bahnbrechende Entwicklungen gelangen. Beispielsweise geht die Einführung des heute üblichen Kleinbildfilmes in der Filmkunst auf Edison zurück. In Anerkennung seiner Leistungen feiern die USA seit 1983 an seinem Geburtstag den National Inventor’s Day.
Edison soll gesagt haben: Genialität besteht zu 1 % Prozent aus Inspiration und zu 99 % aus Transpiration (Genius is one per cent inspiration and ninety-nine per cent perspiration). Sein größter Rivale war George Westinghouse, mit dem er den Stromkrieg begann.
Weitere Informationen finden Sie hier > oder hier > oder hier >
Quelle: Wikipedia.org
Mob18_11.2007
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Internationale Zusammenarbeit entscheidend für die nukleare Sicherheit
Europa arbeitet bei der nuklearen Sicherheit eng zusammen und die Schweiz ist an vorderster Front mit dabei. Gemeinsam mit 16 weiteren Kernenergiestaaten Europas engagiert sie sich im Rahmen der Western European Nuclear Regulators' Association (WENRA) für den Erfahrungsaustausch und die Harmonisierung von Sicherheitsstandards, mit dem Ziel, die Anforderungen an die nukleare Sicherheit international auf ein hohes Niveau zu bringen.
Der Bau von Kernkraftwerken liegt heute in den Händen weniger, multinationaler Konzerne, die KKW-Betreiber sind international vernetzte Elektrizitätsgesellschaften und an Experimenten der nuklearen Sicherheitsforschung beteiligen sich Hochschulen und Forschungsanstalten aus der ganzen Welt. In der globalisierten Kernenergie ist auch die länderübergreifende Zusammenarbeit der Behörden eine Selbstverständlichkeit geworden. In Europa haben sich die Chefs der nuklearen Aufsichtsbehörden 1999 zur WENRA zusammengeschlossen. Die Schweiz gehört zu den zehn Gründungsmitgliedern der WENRA und kann von der Zusammenarbeit profitieren, aber auch entscheidende Beiträge leisten.
Ziel der WENRA ist es, aus den Erfahrungen ihrer Mitgliedsländer bei der Aufsicht über unterschiedliche Kernanlagen und bei der Formulierung und Durchsetzung des Kernenergie-Regelwerks zu lernen und daraus einen gesamteuropäischen Konsens für die Anforderungen an die nukleare Sicherheit zu entwickeln. Das Resultat dieser Harmonisierungsbestrebungen sind technische und organisatorische Vorgaben - so genannte Safety Reference Levels -, die auf jede Kernanlage anwendbar sind und die jedes Land in sein Regelwerk übertragen kann. Auf diese Weise sollen die Anforderungen an die nukleare Sicherheit stets dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik angepasst und international nach oben nivelliert werden.
Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) überarbeitet derzeit ihre rund 40 Richtlinien für den Vollzug des neuen schweizerischen Kernenergierechts. Sie berücksichtigt dabei die WENRA Safety Reference Levels als zentralen Punkt der Überarbeitung. Mit Blick auf den allfälligen Neubau eines Kernkraftwerks in der Schweiz setzt sie sich darüber hinaus intensiv mit den Sicherheitsanforderungen für neue Kernkraftwerke auseinander und steht in engem Kontakt mit denjenigen ausländischen Aufsichtsbehörden, die neue Kernkraftwerke evaluieren oder bereits mit deren Baubegutachtung beschäftigt sind. Dazu gehören die USA, Frankreich und Finnland.
Die HSK begutachtet und beaufsichtigt als Behörde des Bundes die fünf schweizerischen Kernkraftwerke, das Zentrale Zwischenlager in Würenlingen sowie die nuklearen Einrichtungen am Paul Scherrer Institut und an den Hochschulen in Basel und Lausanne. Sie engagiert sich in zahlreichen Arbeitsgruppen der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA), der OECD, der WENRA sowie weiterer multinationaler und bilateraler Kommissionen für die Sicherheit der Kernenergie.
Quelle: Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen, Würenlingen
Mob17_11.2007
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Die Pläne für die neue Eisenbahnlinie Mendrisio–Varese–Malpensa liegen in den Gemeinden auf
Die Vorbereitungsarbeiten für den Bau der neuen grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindung Mendrisio–Varese–Malpensa (FMV) kommen planmässig voran. Seit heute läuft in den Gemeinden das Planauflageverfahren: Die Pläne und Dokumente für den Bau des FMV-Trasses können auf den Kanzleien der
betreffenden Tessiner Gemeinden eingesehen werden.
Das Bewilligungsverfahren für den Bau der neuen Eisenbahnlinie Mendrisio–Varese–Malpensa läuft auf Schweizer Seite seit einigen Wochen. Die SBB reichte im letzten September beim Bundsamt für Verkehr (BAV) die Unterlagen für das Projekt ein. Damit wurde das Planbewilligungsverfahren gestartet. Die Pläne und die entsprechenden Unterlagen – darunter etwa auch der Umweltverträglichkeits-Rapport – liegen ab heute Freitag, 9. November 2007, bis zum 10. Dezember 2007 auf den Gemeindekanzleien der Tessiner Gemeinden Mendrisio, Rancate, Genestrerio, Ligornetto und Stabio zur öffentlichen Einsichtnahme auf.
Das Investitionsvolumen für die FMV-Eisenbahnverbindung beläuft sich auf Schweizer Seite auf insgesamt 137 Millionen Franken. Bund und Kanton Tessin teilen sich die Kosten je hälftig. 50 Prozent finanziert die SBB mit Mitteln aus dem vom Bundesparlament im Oktober 2006 verabschiedeten Infrastrukturfonds. Der Grosse Rat des Kantons Tessin bewilligte im September 2007 den Kantonsbeitrag von ebenfalls 50 Prozent an die Realisierung der neuen Bahnverbindung.
Auch auf italienischer Seite kommen die Arbeiten für die neue FMV planmässig voran. Am 6. Juni 2007 übergab die Infrastruktur-Gesellschaft der italienischen Bahn „Rete Ferroviaria Italiana“ dem Ministerium für Infrastruktur in Rom die definitiven Pläne für den Streckenteil Induno Olona–Giaggiolo–Landesgrenze zur Genehmigung und zur Bereitstellung der nötigen finanziellen Mittel. Die Kosten auf italienischer Seite belaufen sich auf 223 Millionen Euro.
Zahlen und Fakten
Die geplante FMV ist insgesamt 17,7 Kilometer lang; davon liegen 6,5 Kilometer auf Schweizer und 11,2 Kilometer auf italienischer Seite. In der Schweiz wird die bestehende eingleisige Eisenbahnverbindung zwischen Mendrisio und Stabio auf Doppelspur ausgebaut. Zwischen Stabio und der Grenze zu Italien wird auf einer Länge von zwei Kilometern ein neues doppelspuriges Eisenbahntrasse gebaut. Der Baubeginn ist für 2008 vorgesehen. Die neue Strecke soll auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2011 in Betrieb genommen werden. Der Bau der durchgehenden Eisenbahnverbindung Mendrisio–Varese (FMV) ist zentrales Projekt und Bedingung für den Ausbau des Verkehrsangebotes zwischen den Agglomerationen im Tessin und in der Lombardei. Die neue Eisenbahnverbindung ermöglicht im Regionalverkehr den Auf- und Ausbau eines SBahn-Angebotes zwischen Bellinzona, Lugano und Como in Richtung Mendrisio, Varese und dem Mailänder Flughafen Malpensa. Dank der neuen Verbindung wird sich auch die Reisezeit im Fernverkehr zwischen dem Tessin und der Westschweiz um über zwei Stunden verkürzen: Die Zugreise zwischen Lausanne und Lugano über Simplon und Gallarate wird künftig noch drei Stunden 15 Minuten dauern gegenüber heute 5 Stunden 20 Minuten. Die SBB geht von einem Potenzial für die neue Strecke von jährlich über drei Millionen Reisenden aus.
Quelle: SBB
Mob16_11.2007
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Schiffsabgase töten jährlich mindestens 60.000 Menschen - Segel könnten rasche Abhilfe schaffen
Abgase aus Schiffen fordern jährlich mindestens 60.000 Todesopfer. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Wissenschaftsmagazin Environmental Science and Technology. Wenn nicht schleunigst Massnahmen getroffen werden, werde die Opferzahl noch weiter stark steigen. Der globale Schiffsverkehr wird nämlich bis 2012 weltweit um 40 Prozent ansteigen, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe. Für ihre Berechnungen nutzten die Wissenschaftler um James Corbett Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie haben in verschiedenen Gebieten der Erde die Häufigkeit von Krankheiten mit der Menge der Schiffsemissionen verglichen.
Jährlich blasen Schiffe, die zumeist mit schwerem Dieselöl fahren, zwischen 1,2 und 1,6 Mio. Tonnen Abgaspartikel in die Atmosphäre. Schiffe tragen etwa ein Zwölftel zum technisch-industriellen Schwefeldioxid-Ausstoss weltweit bei. Zudem emittieren sie knapp ein Sechstel der vom Menschen verursachten Stickoxide. Wie bei allen Verbrennungsvorgängen werden auch Feinstäube emittiert. Darunter befinden sich auch jene Partikel, die kleiner als zehn Mikrometer im Durchmesser sind. Besonders die ultrafeinen Partikel werden von zahlreichen Forschern immer wieder dafür verantwortlich gemacht Herz- und Lungenkrankheiten zu verursachen, da sie die Lungen-Herzschranke passieren können.
Es gebe auch Hinweise darauf, dass Emissionen aus Schiffsmotoren auch jene kanzerogenen Partikel enthalten, die sich auch im Zigarettenrauch befinden. "Je kleiner diese Partikel, desto gefährlicher sind sie", bestätigt Aaron Cohen, derzeitiger Berater der Weltgesundheitsorganisation. "Partikel, die kleiner als 2,5 Mikrometer sind, fordern jährlich mindestens 800.000 Todesopfer weltweit." Dass Feinstaub-Partikel Umwelt- und Klimakiller sind, bestätigt auch der Luftschadstoff-Experte Gerhard Fleischhacker von CEF-Austria www.cefaustria.at
Eine Lösung gegen die Verunreinigung der Atmosphäre durch die Schiffsabgase könnte in einer Renaissance der Segel, bzw. der Zugdrachen für die kommerzielle Seefahrt liegen. "Das Hamburger Unternehmen SkySails www.skysails.info hat ein Wind-Antriebssystem auf Basis von großen Zugdrachen bereitgestellt, das diesen Anforderungen gerecht wird", erklärt Heinz Otto vom Bundesverband Windenergie, der sich für den Windantrieb für Handelsschiffe www.windschiffe.de stark macht. Grossflächige Zugdrachen sollen die Schiffe über die Meere ziehen. Das von SkySails geplante Produktprogramm umfasst Antriebssysteme mit einer Normleistung von bis zu 5’000 kW. Das Unternehmen verspricht, dass damit im Jahresdurchschnitt Treibstoffkosten zwischen zehn und 35 Prozent gesenkt werden können.
"Mitte Dezember 2008 wird das 140-Meter lange Frachtschiff "Beluga SkySails" der Reederei Beluga Shipping in Betrieb gehen. Damit ist Beluga Shipping die weltweit erste Reederei, die ein Schiff mit dem Zugdrachen-Antriebssystem ausrüstet." Seitens SkySails wird zudem daran gearbeitet bereits existierende Frachtschiffe mit solchen Zugdrachen nachträglich auszurüsten. Bereits kurz nach dem Stapellauf der Beluga soll ein solches nachgerüstetes Frachtschiff in Betrieb genommen werden.
Quelle: pte, London/Genf/Hamburg
Mob15_11.2007
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 ECO4you Challenge 2007
- Vier Sieger, viele Gewinner
5,853 Liter auf 100 km, fast ein Liter weniger als die Zweitplatzierten: Die vier Sieger der ECO4you Challenge 2007 heissen Manuel Vogel aus Gränichen, Mirjam Fässler aus Bronschhofen, Joshua Guelmino aus Lostorf (SO) und Nicolas Monnier aus Croy (VD). Sie haben die Sparfahrt auf dem schwierigen Parcour im TCS Center in Cossonay (VD) mit einer guten Taktik und dem sanften Umgang mit dem Gaspedal klar für sich entschieden.
An die zweitausend Jugendliche - alle mit Jahrgang 90 – haben sich eingeschrieben, sechzehn haben die Teilnahme an der siebten ECO4you Challenge 2007 gewonnen und vier von ihnen konnten den ersten Preis entgegennehmen. Sie werden im kommenden Jahr die Fahrschule zum Nulltarif absolvieren. Verdient haben sie es allemal, konnten sie doch während der Sparfahrt mit dem Opel Astra 1.6 Turbo mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 5,853 Liter pro 100 km die andern drei Teams um fast einen Liter distanzieren.
ECO-DRIVE® – eine klare Botschaft
Die ECO4you Challenge wird seit 2001 alljährlich in einer Kooperation von Opel, TCS und seit diesem Jahr auch zusammen mit BP ausgeschrieben. Ziel der Challenge ist eine Sensibilisierung der Jugendlichen für den sparsamen Umgang mit den Ressourcen.
Die Siebzehnjährigen können sich jeweils während einigen Monaten im Jahr über Internet www.eco4you.ch einschreiben, um an der Challenge teilzunehmen. Sechzehn von ihnen werden per Los gezogen und absolvieren während zwei Tagen die ersten Fahrstunden und eine Einführung in das Thema ECO-DRIVE®. Den Höhepunkt bildet die Sparfahrt, bei der vier Teams mit vier absolut baugleichen Fahrzeugen um den Sieg in der ECO4you Challenge fahren, wobei es weder um die Zeit noch um die Geschwindigkeit, sondern einzig und allein um das sparsame Fahren geht.
Der „Faktor“ Mensch
Gastgeber an der diesjährigen ECO4you Challenge war das TCS Center in Cossonay, bei Lausanne. Philipp Füllemann, Zentrumsleiter und Generalsekretär des TCS für den Kanton Waadt: „Natürlich geht es bei dieser Challenge um einen interessanten Gewinn. Ich habe bei den Jugendlichen aber auch viel Engagement und Enthusiasmus für eine wichtige Sache gesehen. Sie haben hier während den zwei Tagen realisiert, dass der Mensch neben der Technik immer noch der entscheidende Faktor ist, wenn es um den sparsamen Umgang mit unseren Ressourcen geht. Ich glaube, dass diese Botschaft mit der ECO4you Challenge bei den Jugendlichen auf sympathische Art und Weise ankommt.“
Quelle: General Motors Suisse SA, Glattbrugg
Mob14_11.2007
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Was ist ein Frühwarnsystem und wie ist es normalerweise aufgebaut?
Ein Frühwarnsystem ist eine Einrichtung, welche aufkommende Gefahren frühzeitig als solche erkennt und Gefährdete möglichst schnell darüber informiert. Sie soll ermöglichen, durch eine rechtzeitige Reaktion die Gefahr abzuwenden oder zu mildern.
Teile eines Frühwarnsystems
Im Wesentlich beinhaltet ein Frühwarnsystem alle nachfolgend aufgeführten Merkmale, bzw. Bereiche
- Sammlung der Daten
- Überwachung / Auswertung
- Einschätzung
- Warnung / Verbreitung
- Automatische Reaktion
Voraussetzungen / Vorsorge
Das beste Frühwarnsystem nützt wenig, wenn die Gewarnten nicht wissen, wie sie auf eine Warnung zu reagieren haben oder ihr Wissen nicht praktisch umsetzen können. Eine umfassende Information, ein entsprechendes und regelmässiges Training ist bei jedem Frühwarnsystem eine absolute Notwendigkeit.
Verbreitung von Frühwarnsystemen
Frühwarnsysteme machen dort Sinn wo ungünstige Vorkommnisse mit relativ hoher Regelmässigkeit auftreten.
Quelle und zusätzliche Informationen hier > oder auch hier >
Mob13_11.2007
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Innovatives Fahrerfrühwarnsystem startet Testbetrieb
Saab arbeitet an einem neuen Warnsystem für Autofahrer. Dieses Entwicklungsprojekt soll zwei der Hauptursachen von Fahrunfällen schon im Frühstadium beseitigen: Müdigkeit und Unaufmerksamkeit am Steuer. Das Frühwarnsystem alarmiert den Fahrer mit einer Kombination aus optischen und akustischen Signalen sowie Vibrationen im Sitzpolster, sobald ein Müdigkeitsrisiko oder Aufmerksamkeitsdefizite registriert werden.
Damit greift es nicht wie andere ähnliche Systeme erst dann ein, wenn ein unbeabsichtigter Richtungswechsel stattfindet. Vielmehr dient das Frühwarnsystem dazu, die Symptome von potenziellen Gefahren zu detektieren und auszuschalten und nicht erst auf deren unmittelbare Folgen zu reagieren.
Und so funktioniert das Saab System: Zwei Infrarot-Minikameras im Cockpit – eine am Fuss der A-Säule auf der Fahrerseite und eine in der Mitte des Armaturenbretts – sind auf die Augen des Fahrers gerichtet. Von einer speziellen Software werden die Kamerabilder analysiert; sobald die Bewegung der Augenlider die Anzeichen von beginnender Müdigkeit zeigen oder der Fahrer sein Blickfeld nicht auf die Strasse vor ihm richtet, wird Alarm ausgelöst. Die Infrarot-Technik kommt bei diesem System zum Einsatz, weil mit ihr beste Ergebnisse bei allen Tages- und Nachtbedingungen erzielt werden können – sogar wenn der Fahrer eine Sonnenbrille trägt.
Müdigkeitserkennung
Ausgeklügelte Berechnungsmethoden ermitteln, wie oft der jeweilige Fahrer mit seinen Augen im Regelfall blinzelt. Entdecken die Kameras, dass die Augen länger als normal geschlossen sind, wird ein dreistufiger Warnrhythmus ausgelöst. In der ersten Stufe ertönt ein glockenähnlicher Warnton und der Text „Müde?“ erscheint im Display des Instrumententrägers. Signalisieren die Augenbewegungen des Fahrers nicht sofort vollständige Aufmerksamkeit, erfolgt im zweiten Schritt die akustische Benachrichtigung „Sie sind müde“ durch das Audiosystem. Zeigt der Fahrer immer noch keine Reaktion, löst das System einen lauteren Warnton aus sowie die Nachricht „Sie sind gefährlich müde – halten Sie an, solange Sie dies noch sicher können!“ Diese Funktion kann nur abgestellt werden, indem der Fahrer den Reset-Knopf drückt. Das System wird dann sofort in den Ausgangszustand versetzt.
Unaufmerksamkeitserkennung
Die Kameras registrieren ebenfalls die Bewegungen der Pupillen und des Kopfes. Sobald der Blick des Fahrers von der so genannten „Hauptaufmerksamkeitszone“ – dem Mittelpunkt der Windschutzscheibe vor dem Fahrer – abschweift, beginnt ein Timer zu zählen. Richtet der Fahrer seinen Kopf und seine Augen nicht binnen zwei Sekunden geradeaus, vibriert das Sitzpolster. Der Vibrationsalarm stellt automatisch ab, sobald die Blickrichtung wieder mit der Fahrtrichtung des Autos übereinstimmt. Die Infrarot-Technik ist dabei so ausgelegt, dass sie erkennt, ob der Fahrer seine Blickrichtung aufgrund des Fahrgeschehens wechselt, wie zum Beispiel beim Blick in Rück- und Seitenspiegel oder beim Einbiegen in eine Kurve. In diesen Fällen lässt das System eine geringfügig längere Zeit verstreichen, ehe der Vibrationsalarm im Sitz aktiviert wird.
Real-life Safety
Das Fahrerfrühwarnsystem ist eine Weiterentwicklung der Real-life Safety-Philosophie von Saab: Es berücksichtigt, was der Fahrer tatsächlich hinter dem Lenkrad macht, und nicht, was er tun sollte. Das Human Vehicle Integration Team von GME Engineering im schwedischen Trollhättan hat das innovative System entwickelt und für den Testbetrieb in einem Saab 9-3 installiert. Es ist Teil des Entwicklungsprogramms „Intelligent Vehicle Safety Systems (IVSS)“, das von der schwedischen Regierung unterstützt wird und das nationale „Road and Transport Research“-Institut (VTI) einbezieht. „Es ist ganz einfach Tatsache, dass viele Autofahrer nicht anhalten und sich eine Pause gönnen, wenn sie sich müde fühlen. Deshalb helfen wir nun den Fahrern, sich selbst zu helfen“, beschreibt Arne Nabo, Chef des Human Vehicle Integration Teams von Saab, die Idee hinter dem neuen System. „Das System hilft ausserdem dabei, eine gefährliche Angewohnheit zu beseitigen, die wir als ‚cognitive capturing’ bezeichnen. So kann der Fahrer zum Beispiel gefährlich abgelenkt sein durch das Suchen einer speziellen CD, die Programmierung des Radios oder ähnliches.“
Test unter Realbedingungen
Ab sofort unterzieht sich der mit dem Frühwarnsystem ausgestattete Saab 9-3 SportCombi einem achtmonatigem Testprogramm, das unter der Direktive des schwedischen Road and Transport Research-Instituts durchgeführt wird.
Im Fahrzeug befindet sich ein GPRS 3G-Sender, der im Minutentakt Daten an den Webserver der Linköping University weiterleitet. Dort werden Leistung und Funktionsweise des Systems analysiert. Jeder Teilnehmer aus einer Gruppe Freiwilliger wird das Auto einen Monat lang fahren. In der jeweils ersten Testwoche bleibt das Frühwarnsystem ausgeschaltet, um Vergleichswerte zu ermitteln.
Die Erprobungsphase ist Teil des Entwicklungs- und Auswertungsprozesses, um das System für den Einsatz in zukünftigen Saab Fahrzeugen alltagstauglich zu machen. Für die Serienfertigung ist allerdings der Einbau nur einer Kamera geplant, die dann verborgen hinter den Hauptarmaturen untergebracht wird.
Quelle: General Motors Suisse SA, Glattbrugg
Mob12_11.2007
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Neue Strassenkarte der Schweiz 1:200 000 - Ausgabe 2008-2009
Das Bundesamt für Landestopografie, swisstopo, publiziert die aktualisierte Strassenkarte. Die Ausgabe 2008-2009 bleibt seinen zwei Formaten treu: eine Karte, Vor- und Rückseite bedruckt, oder zwei Karten (Ost und West) mit dem handlichen Begleitheft. Die Karte wird alle zwei Jahren aktualisiert und vereinigt sämtliche Änderungen des schweizerischen Verkehrsnetzes. Die letzte Ausgabe war von 2006-2007.
Wer häufig mit dem Auto oder Motorrad unterwegs ist, schätzt die genaue Karte und das handliche Format. Das zusätzliche Begleitheft mit ausführlichem Ortsverzeichnis und Koordinatenangaben erleichtert das Suchen von Ortschaften. Distanztabellen, wichtige Telefonnummern, besondere Verkehrserschwernisse, Passstrassen mit Wintersperren, Autoverlad und weitere Informationen findet man rasch im übersichtlichen Begleitheft.
Strassenkarte der Schweiz 1:200 000 für 19.80 Franken auf einer Karte oder 24.50 Franken auf zwei Karten (Ost und West) mit Begleitheft. Erhältlich in Buchhandlungen oder unter www.swisstopo.ch.
Quelle: VBS - Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, Bern
Mob11_11.2007
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Die Mobilität der Zukunft in Aufbruchstimmung
Individualmobilität betrifft alle. Weltweit steigt die Anzahl Fahrzeuge auf den Strassen, nehmen die Ressourcen ab, belasten CO2-Emissionen und Russpartikel die Umwelt. Der Automobilindustrie bleibt keine andere Wahl: Sie muss rasch alternative und umweltfreundliche Lösungen finden. IAMF (International Advanced Mobility Forum) repräsentiert ein neues Forum, das Wissenschaftler und führende Persönlichkeiten der Automobilindustrie zusammenbringt, um über die Mobilität von heute und morgen zu debattieren.
IAMF findet erstmals vom 11. – 13. März 2008, während des Internationalen Automobil-Salons Genf statt. Das Forum wird von GENEVA PALEXPO, den Vereinigungen e’mobile* und AVERE**, dem Paul Scherrer Institut sowie Gasmobil organisiert. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von EnergieSchweiz, einem Programm des Bundesamtes für Energie sowie vom Internationalen Automobil-Salon Genf. Die Veranstaltung konnte sich ausserdem die Präsidentschaft von Max Mosley, (Präsident der FIA) sichern. Weitere namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zählen zum Komitee.
Am 11. und 12. März 2008 finden Präsentationen, Debatten und Gesprächsrunden im Rahmen der EET (www.ele-drive.com), einer von AVERE ins Leben gerufene Wanderkonferenz, statt. Spezialisierte Wissenschaftler im Bereich neuer Antriebstechnologien werden sich damit zur dritten Ausgabe dieser Veranstaltung treffen.
Der 13. März behandelt bereits vermarktete Alternativen und richtet sich an ein breiteres, weniger spezialisiertes, aber nicht minder engagiertes Publikum. Fahrzeughersteller und Zulieferer im Bereich Antriebstechnologie sowie Wissenschaftler präsentieren ihre Zukunftsvisionen und stellen ihre Lösungen vor.
- 11. März : Elektrizität (Elektro-, Hybrid- & Brennstoffzellen-Fahrzeuge)
- 12. März : Energiespeicherung & neue Treibstoffe (Biotreibstoffe, Erdgas, usw)
- 13. März : Neue Antreibstechnologien : aktuelle und längerfristige Trends (Vergleich der Lösungen & Präsentation der Neuheiten am Internationalen Automobil-Salon)
Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Internetseite, www.iamf.ch, welche regelmässig aktualisiert wird.
Quelle: Fondation Orgexpo
Mob10_11.2007
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Russischer Bahnpräsident Vladimir Yakunin: Kooperationsangebote sind sehr willkommen
Anfang November 2007 fand in St. Gallen die 16. Plenartagung des Internationalen Koordinationsrates für Transsibirien Transporte (Coordination Council on Transsiberian Transportation / CCTT) statt. Die Zahl von rund 250 Teilnehmern aus
24 Ländern zeigte das grosse Interesse, das heute an der Entwicklung der euroasiatischen Landverbindungen besteht. Neben Vertretern der rund 110 Mitgliedsorganisationen, -institutionen, -bahnen und -unternehmen nahmen an der Tagung auch offizielle Repräsentanten teil. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Vladimir Yakunin, Präsident der "Russische Bahn AG" und gleichzeitig Vorsitzender des CCTT sowie der offiziellen Schweiz, vertreten durch Botschafter Erwin H. Hofer aus Moskau und der offiziellen Russischen Föderation durch Botschafter Igor Bratchikov. Zudem wurden der Vollversammlung des Koordinationsrates für Transsibirentransporte Grussworte von Kanton und Stadt St. Gallen durch Regierungsrat Josef Keller überbracht.
Die Tagung des CCTT in St. Gallen befasste sich in erster Linie mit aktuellen technischen, technologischen, finanziellen und rechtlichen Anforderungen bei der Weiterentwicklung der euroasiatischen Transporte. Eine wichtige Rolle spielten dabei Fragen der Harmonisierung der rechtlichen Basis für durchgehende Bahnverkehre von Westeuropa bis Fernost und vice versa über die Transsibirische Landbrücke. Es wurden neue IT- Lösungen zur Beschleunigung der Grenzprozeduren und Überwachung der Transporte präsentiert und notwendige Richtungen der weiteren Arbeiten auf diesem Gebiet definiert. Eine wichtige Rolle spielten in der Diskussion Zollfragen. Es konnte konstatiert werden, dass es hierbei seit der letzten CCTT Tagung im Herbst 2006 deutliche Verbesserungen im Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen von CCTT Mitgliedern gegeben hat. Vladimir Yakunin, Präsident der Russische Bahn AG und zugleich Chairman des CCTT, informierte in diesem Zusammenhang über das von der "Russische Bahn AG" und der Föderalen Zollagentur der RF abgeschlossene Abkommen zur intensiveren Zusammenarbeit. Als ein Ziel weiterer Bemühungen der CCTT Mitglieder wurde der völlige Abbau unnötiger Inspektionen von Transitcontainern an den einzelnen Grenzen definiert, um zum reibungsloseren Fluss der Güter beizutragen. Als ein akutes, rascher Lösungen bedürftiges Problem wurden derzeitige Engpässe bei Containern und Containertragwagen für das Eisenbahnsystem der GUS genannt. Yakunin erläuterte dabei das von der "Russische Bahn AG" eingeleitete Investitionsprogramm auf dem Gebiet des rollenden Materials. "Wir haben umfangreiche Bestellungen ausgelöst. Diese sprengen jedoch regelrecht die bei uns vorhandenen Produktionskapazitäten, " sagte er. "Kooperationsangebote aus Westeuropa z.B. für gemeinsame Produktionen sind daher sehr willkommen."
Werner Albert, Stv. Chairman des CCTT und Präsident des Gastgebers der 16. CCTT Tagung, des TransInvest Konzerns, St. Gallen, brachte die Bereitschaft seines Unternehmens zum praktischen Engagement bei der Lösung des Wagenproblems zum Ausdruck. Er verwies unter anderem auch auf zahlreiche bisher bestehende Probleme im Ergebnis mangelnder Transportlogistik in der GUS, die zu Verzögerungen bei den Transporten führten. Jedoch gebe es gerade auf diesem Gebiet wesentliche Fortschritte in Russland und seinen Nachbarländern. "Mit grossen Schritten wird seitens der "Russische Bahn AG", der Chinesischen Bahnen und der Kasachischen Bahnen ein Netzwerk von Transportlogistik-Terminals entwickelt, das die Defizite der vergangenen Jahre beseitigt und für die weitere Entwicklung optimistisch stimmt," sagte Albert.
Gennadi Bessonov, Generalsekretär des Sekretariats des CCTT in Moskau, nannte als ein herausragendes Ergebnis des Wirkens des CCTT, dass bereits jetzt die Tarife für 2008 für den Transsibirienverkehr festliegen würden und nicht - wie früher üblich - erst Ende Dezember.
So könnten Bahnen, Spediteure und Kunden besser planen. Bessonov hob als wichtige jüngste Ergebnisse des CCTT desweiteren das entwickelte elektronische Portal für den Transsibirienverkehr, die in diesem Jahr geschaffene Containerbörse sowie die gewachsene Kooperation zwischen den Mitgliedern des Rates hervor. Zwischen diesen seien zahlreiche neue Initiativen zur Verbesserung von Service und Qualität der Transporte sowie für ein intensiveres Marketing vereinbart worden.
Das Fazit aller Teilnehmenden war, dass die 16. Tagung des CCTT erneut gezeigt habe, dass der Internationale Koordinationsrat zu einem effizienten Instrument bei der Schaffung gemeinsamer Transportlösungen und zu einer wichtigen Plattform für die euroasiatische Kooperation geworden ist. "Ohne Integration in den globalen Transportmarkt kann sich heute keine Bahn mehr entwickeln.
Der CCTT leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung der praktischen Voraussetzungen dafür, " unterstrich Chairman Yakunin am Ende der Tagung. Insgesamt bewerteten die Teilnehmer das Potential der Transsibirienverkehre hoch. Angesichts der zahlreichen Initiativen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen dafür erwarten sie künftig raschere Fortschritte auf diesem Gebiet. Jährliche Steigerungen des Containertransits über die Transsibirische Eisenbahnmagistrale von 25 - 30 % wurden als realistische Erwartung angesehen.
Quelle: ots, St. Gallen
Mob09_11.2007
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BAZL schreibt Fluglinie Lugano-Bern aus
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Fluglinie Lugano-Bern öffentlich ausgeschrieben. Schweizer Luftfahrtunternehmen, welche eine Konzession für den Betrieb der Linie wollen, können bis Anfang Januar 2008 ihre Angebote einreichen. Der Bundesrat ist bereit, die Fluglinie mit maximal 3 Millionen Franken, verteilt auf drei Jahre, zu unterstützen.
Der Bundesrat hatte sich im vergangenen Juni grundsätzlich bereit erklärt, die Fluglinie Lugano-Bern finanziell zu unterstützen. Das Luftfahrtgesetz gibt ihm die Möglichkeit dazu. Mit seinem Entscheid entsprach der Bundesrat verschiedenen Anliegen aus dem Kanton Tessin, eine Flugverbindung in die Bundeshauptstadt aufrechtzuerhalten. Der Kanton Tessin und die Stadt Lugano hatten zuvor zugesagt, sich an den Kosten zu beteiligen. Die Fluggesellschaft Darwin hatte wenige Wochen zuvor bekannt gegeben, die Fluglinie aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen.
Das BAZL hat heute die Fluglinie Lugano-Bern öffentlich ausgeschrieben. Schweizer Fluggesellschaften haben bis am 4. Januar 2008 Zeit, um ein Angebot einzureichen. Es muss mindestens von Montag bis Freitag morgens und abends je einen Flug Lugano-Bern und Bern-Lugano enthalten. Die Aufnahme des Betriebs ist für Ende März 2008 vorgesehen. Das BAZL entscheidet aufgrund verschiedener Kritierien über die Vergabe der Konzession. Neben der Attraktivität des Angebots (Flugfrequenzen und Tarife) spielen auch die Erfahrung eines Unternehmens respektive seine wirtschaftliche und betriebliche Verlässlichkeit eine Rolle.
Der genaue Gesamtbeitrag der öffentlichen Hand (Bund, Kanton Tessin und Stadt Lugano) an die Fluglinie Lugano-Bern hängt von den konkreten Offerten der Fluggesellschaften ab. Der Bund ist bereit, an den Betrieb bis Ende März 2011 jährlich maximal 1 Million Franken zu leisten.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt, Bern
Mob08_11.2007
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Schnelllauftore für jeden Einsatz bereit
Schnelllauftore werden in unterschiedlichsten Bereichen vorwiegend zum Schutz vor Lärm und Zugluft, zur Energieeinsparung und zur Optimierung des Raumklimas sowie des Verkehrsflusses eingesetzt. Auch für spezielle Anforderungen beispielsweise in der Lebensmittel- und der Pharmaindustrie, in explosionsgefährdeten Zonen, in Kühl- und Tiefkühlbereichen sowie an übergroße Aussenabschlüsse sind Sonderausführungen verfügbar.

Für Kühl- und Frischegüter das neue Schnelllauftor V 3515 Iso
Das Energiespartor von Hörmann ist eine Neuentwicklung für Unternehmen, die in der Kühl- und Frischelogistik tätig sind. Die Besonderheit an diesem Schnelllauftor ist sein 30 mm starker, flexibler Iso-Behang, der einen U-Wert von unter 1,0 bewirkt. Das Tor eignet sich als Innenabschluss ohne Windbelastungen für Bereiche mit unterschiedlichen Temperaturen.
Vom Hersteller empfohlene Einsatzbereiche:
- Übergänge vom Tiefkühlbereich (mehr als Minus 27 Grad) zum Kühlbereich
- Übergänge vom gekühlten (Plus 7 Grad) zum normal temperierten Bereich (Plus 18 Grad)
Für den Tiefkühl-Bereich: Iso Speed Cold für hohe Temperaturunterschiede
Das neue Hörmann-Schnelllauftor ist für den Abschluss zwischen Bereichen mit hohen Temperaturunterschieden geeignet – zum Beispiel in Kühlhäusern. Wird das Iso Speed Cold auf der Seite des Tiefkühl-Bereiches eingebaut (max. minus 34 Grad) sind als Zusatzausstattung beheizte Paneele notwendig.
Diese sorgen dafür, dass sich das Tor auch bei Minusgraden leicht öffnen und schließen lässt. Der minimale Wärmeverlust und die besondere Stabilität werden durch das doppelwandige 80 Millimeter dicke Torblatt und dem umlaufenden Andichtrahmen erzielt. Durch zusätzliche Sturz- und Bodendichtungen sowie thermisch getrennte Innen- und Außenlamellen wird ein U-Wert von max. 0,3 W/ m² K erreicht.
Für die Lebensmittelindustrie: V 2515 Food – das neue Innentor für Nassbereiche
Bei der Produktion von Lebensmitteln kommt es vor allem auf ein hygienisches Umfeld an. Deshalb wird in diesen Bereichen häufig mit Hochdruckreinigern für Sauberkeit gesorgt. Wegen der hohen Feuchtigkeit müssen hier besonders wasserabweisende Tore eingesetzt werden. Das V 2515 von Hörmann, mit seiner Torkonstruktion aus Edelstahl, ist besonders für Nassbereiche geeignet. Material und Elektronik sind zuverlässig vor Korrosion und Wasserschaden geschützt.
Der Torbehang hat ein so geringes Gewicht, dass die wasserempfindliche Schliesskantensicherung überflüssig ist. Ein weiteres Extra für die Sicherheit: Das Schnelllauftor wird serienmäßig mit einer Lichtschranke geliefert.
Technische Informationen
- Antrieb ist spritzwassergeschützt (IP 65)
- Aufklappbare Seitenteile und Wellenverkleidung mit Schnellverschluss zur einfachen Reinigung
Für die Chemie- und Pharmaindustrie: V 3015 Clean – transparentes Schnelllauftor für den Übergang zwischen unterschiedlichen Luftdruckbereichen
Pharmazeutische und chemische Produktionsbereiche müssen besonders hygienisch sein. Aus diesem Grund verlagern viele Unternehmen die Durchführung sensibler Tätigkeiten in „Reinräume“. Hier herrscht ein anderer Luftdruck als in normalen Arbeitsbereichen. Um diese Räume bei Erhalt des jeweiligen Luftdruckes von einander zu trennen, ist das V 3015 Clean die passende Lösung. Der volltransparente PVC-Behang liegt eng in den Führungsschienen und sorgt dafür, dass der Luftdruck in jedem Raum nahezu konstant bleibt.
Technische Informationen
- Einsetzbar bei Druckunterschieden bis max. 50 Pa
- Dicke PVC Behang: von 1,5 – 4,00 mm
- Behangstabilität durch in Behangtaschen eingeschweißte Sicherungsprofile
Für explosionsgefährdete Bereiche: V 1401 ATEX – das Innentor mit Explosionsschutz
In explosionsgefährdeten Produktionsbereichen kann unbeabsichtigte Funkenbildung verheerende Folgen haben. Industrietore mit elektrischen Zusatzausstattungen gelten im Sinne der ATEX Richtlinie als Bauteile mit potenzieller Zündquelle. Hörmann bietet für diese speziellen Einsatzbereiche ein Innentor mit Explosionsschutz an, das die strengen Anforderungen der ATEX Richtlinie erfüllt.
Technische Informationen
- Sicherheitskontaktleiste in EX-Ausführung
- Lichtschranke in EX-Ausführung
- Antistatischer Gewebebehang
Für grosse Außenabschlüsse: V 10008 – das neue „XXL“ Schnelllauftor
Sicherheitsanforderungen an Tore für überdimensionale Öffnungen sind hoch. Hörmann hat ein großformatiges Schnelllauftor entwickelt, das durch seine erhöhte Anzahl an Windsicherungen auch starken Wind- und Drucklasten widersteht. Die serienmäßige FU-Steuerung sowie die doppelten Schließkanten am Abschlussprofil sorgen für die Einhaltung der Schließkräfte und geben dem Tor die erforderliche Sicherheit.
Technische Informationen
- Breite: bis zu 10.000 mm
- Öffnungsgeschwindigkeit: ab 6.000 mm Breite bis zu 0,8 Metern pro Sekunde
- Windbeständigkeit nach EN 12424 Klasse 2
Quelle: www.hoermann.de
Mob07_11.2007
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Bild 1 (Bildlegende siehe unten), Bilder: Siemens
Stärkste Windturbine: Rotorblätter in einem Guss
Mit einem Verfahren von Siemens können Rotorblätter für Windkraftanlagen in einem Guss ohne Nahtstellen hergestellt werden. Laut dem Forschungsmagazin Pictures of the Future können die Blätter rund 20 Jahre lang Winden mit Luftmassen von bis zu 100 Tonnen trotzen. Die Flügel kommen weltweit zur emissionsfreien Stromerzeugung zum Einsatz – unter anderem mit einer 3,6 Megawatt-Turbine, der weltweit stärksten Serien-Maschine für den Einsatz auf See. Allein im Jahr 2007 installiert Siemens Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1500 Megawatt.
In dem patentierten Integral-Blade-Verfahren stellt Siemens Wind Power im dänischen Brande seine bis zu 52 Meter langen und etwa zwölf Tonnen schweren Rotorblätter ohne Klebstoffe und Chemikalien her. Hauptbestandteil ist Fiberglas, ein glasfaserverstärkter Kunststoff, der im Gegensatz zum sonst beim Flügelbau verwendeten PVC wiederverwertbar ist und somit kein Abfallproblem darstellt. Darüber hinaus besitzt der nahtlose Flügel eine bisher unbekannte Robustheit, die vor allem beim Einsatz auf offenem Meer, in so genannten Offshore-Anlagen zur Geltung kommt: Während seiner Lebensdauer hält der Flügel sogar orkanartige Winde aus. In Zukunft sollen die Rotorblätter sogar 60 Meter lang sein und noch leistungsstärkere Turbinen antreiben.
Bild 2 und 3 (Bildlegende siehe unten) Bilder: Siemens
Die stärkste Siemens-Windturbine leistet mit 3,6 Megawatt (MW) 1,3 MW mehr als das bisher grösste Modell – und das 100-fache der ersten Windturbine vor 25 Jahren. Kürzlich hat Siemens vor der Bucht von Liverpool den ersten Offshore-Park mit 3,6 MW-Turbinen und einer Gesamtleistung von 90 MW installiert – in nur anderthalb Monaten. Ab Ende 2007 versorgt die Windfarm Burbo über 80’000 Haushalte mit sauberer Elektrizität. Insgesamt wird Siemens im Jahr 2007 genügend Windkraftanlagen aufstellen, um vier Milliarden Kilowatt-Stunden im Jahr produzieren – etwa zwölf Prozent des Elektrizitätsbedarfes von Dänemark.
Heute ist Siemens weltweit führend im Offshore-Geschäft, bei steigender Windenergie-Nachfrage: Allein um das Interesse an der regenerativen Energie in den USA decken zu können, eröffnete Wind Power erst im September in Fort Madison im Bundesstaat Iowa auf 30’000 Quadratmetern eine Rotorblattfabrik mit einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 600 Flügeln.
Quelle: Siemens
Mob06_11.2007
Bildlegenden
Bild 1: Bild: Siemens
Siemens errichtet 25 Windkraftanlagen im Meer in nur sechs Wochen
Schneller als erwartet haben Siemens-Ingenieure in unter anderthalb Monaten die Windfarm „Burbo“ vor der Küste Liverpools errichtet. Nach dem Anschluss dieses Windparks ans Stromnetz werden die 25 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 90 Megawatt (MW) mehr als 80.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Der Windpark auf dem Meer ist zudem das erste in einer Serie von Projekten, die Siemens als der führende Hersteller von Offshore-Windparks realisiert.
Siemens kann auf eine langjährige Erfahrung mit der Windenergienutzung auf dem Meer zurückschauen. Bereits 1991 errichtete Siemens Wind Power in Dänemark den ersten Offshore-Windpark der Welt. Der bis heute größte Meereswindpark Nysted mit einer Leistung von über 165 MW wurde im Jahre 2003 ebenfalls von Siemens in der dänischen Ostsee gebaut.
 Bilder 2 und 3: Bilder: Siemens
Stärkste Windturbine: Rotorblätter in einem Guss
Mit einem Verfahren von Siemens können Rotorblätter für Windkraftanlagen in einem Guss ohne Nahtstellen hergestellt werden. Laut dem Forschungsmagazin Pictures of the Future können die Blätter rund 20 Jahre lang Winden mit Luftmassen von bis zu 100 Tonnen trotzen. Die Flügel kommen weltweit zur emissionsfreien Stromerzeugung zum Einsatz – unter anderem mit einer 3,6 Megawatt-Turbine, der weltweit stärksten Serien-Maschine für den Einsatz auf See. Allein im Jahr 2007 installiert Siemens Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1500 Megawatt.
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High-tech am Himmel hat einen Namen: Eurofighter!
Der Eurofighter ist das bedeutendste Programm von EADS Military Air Systems. Integrierte Systeme, eine optimale Mensch-Maschine-Schnittstelle und modernste Fertigungstechnologien, wie z.B. der Einsatz von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen (CFK), machen den Eurofighter zum derzeit überragenden Hochleistungs-Mehrrollen-Kampfflugzeug. Er vereint nicht nur innovative und fortschrittliche Technologien, sondern ist auch ein internationales Programm von grösster politischer und wirtschaftlicher Tragweite.
Insgesamt 635 Flugzeuge wurden bislang beauftragt
180 Deutschland
232 Grossbritannien
121 Italien
087 Spanien
15 Österreich
Technische Daten
Max. Geschwindigkeite Mach 2.0
Max. Startmasse 23t
Antrieb 2x90kN (EJ200)
Gesamtlänge 15.96 m
Spannweite 10.95 m
Gesamthöhe 5.28
Direkte Links (unten anklicken) zu einigen sehr interessanten Webseiten mit dem Thema Eurofighter
(teilweise auch mit Kurzfilmen)
http://eurofighter.airpower.at
www.eurofighter.com
www.eurofighter.at
www.eads.net
www.luftwaffe.de
www.doppeladler.com
www.spiegel.de
www.wienerzeitung.at
Erstflug von Eurofighter Typhoon IPA6 / Tranche-2-Avionik jetzt im Flugtest mehr >
Mob05_11.2007
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Bilder: Eurofighter GmbH
Erstflug von Eurofighter Typhoon IPA6 / Tranche-2-Avionik jetzt im Flugtest
Der erste Eurofighter Typhoon mit der Tranche-2-Avionik absolvierte heute bei BAE Systems in Warton seinen erfolgreichen Erstflug. Pilot von IPA6 (Instrumentiertes Serienflugzeug Nr. Sechs) war Mark Bowman, Eurofighter Typhoon Testpilot bei BAE Systems.
IPA6 ist in Warton stationiert und wird für Flugtests der neuen Avionik eingesetzt, die für die Zulassung der ersten Tranche-2-Flugzeuge erforderlich ist. Diese internationale Zulassung (Type Acceptance) wird für den April 2008 angestrebt.
Die ersten Flugzeuge der zweiten Bautranche werden den sogenannten Fähigkeitsstandard Block 8 besitzen, volle Luft-Luft- und erste Luft-Boden-Fähigkeit entsprechend den Flugzeugen der ersten Tranche. Allerdings werden sie weiter leistungsgesteigert, hauptsächlich für die Luft-Boden-Einsatzrolle.
IPA6 ist ein Flugzeug aus der englischen Produktionslinie und war zunächst mit der Bezeichnung BS031 als weiterer Einsitzer für die Royal Air Force vorgesehen. Nachdem diese Maschine für die Flugversuche ausgewählt worden war, erhielt sie die neue Avionik, die hauptsächlich aus leistungsgesteigerten Missionsrechnern besteht.
 Das erste "echte" Flugzeug der zweiten Tranche ist das Testflugzeug IPA7, ein deutscher Einsitzer, der derzeit in Manching bei EADS Military Air Systems entsteht. Sein Erstflug ist zur Jahreswende geplant.
Die zweite Tranche unterscheidet sich von Flugzeugen der ersten Produktionsrate hauptsächlich durch die neuen Missionsrechner, die aufgrund höherer Verarbeitungsgeschwindigkeit und Speicherkapazität die Integration neuer Bewaffnung wie beispielsweise Meteor, Storm Shadow oder Taurus ermöglicht. Unterschiede im Bauzustand der Flugzeuge sind nur produktionstechnisch begründet.
Das Eurofighter-Konsortium wird in der zweiten Tranche 251 Flugzeuge liefern: 91 an das Vereinigte Königreich, 79 an Deutschland (einschließlich von 15 Maschinen, die ursprünglich von Österreich beauftragt worden waren), 47 an Italien und 34 an Spanien. Der Produktionsvertrag war am 14. Dezember 2004 unterzeichnet worden.
Die Auslieferung an die vier Partnernationen wird im Frühsommer
2008 beginnen und soll bis 2013 dauern. 18 Flugzeuge befinden sich derzeit bei den Partnerfirmen Alenia Aeronautica, BAE Systems, EADS CASA und EADS Deutschland in der Endmontage.
Quelle: ots Hallbergmoos
Mob04_11.2007
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Holz ist erdbebensicherer als angenommen
(Foto: ivalsa.cnr.it)
Siebenstöckiges Holzhaus trotzt Erdbebensimulation
Ein vom Istituto per la Valorizazzione del Legno e delle Specie Arboree www.ivalsa.cnr.it entwickeltes Holzhaus hat in Japan erfolgreich einen Test absolviert , bei dem die 1995 im japanischen Kobe aufgetretenen Erdbebenbedingungen simuliert wurden. Die nach der Projektreihe "Sistema Costruttivo Fiemme" benannte 23,5 m hohe Konstruktion "Sofie" www.progettosofie.it hat die Kräfteeinwirkung nahezu unbeschadet überstanden.
"Dieses Projekt wird den Häuserbau in der ganzen Welt verändern", kommentiert Yoshimistsu Okada, einer der international anerkanntesten Erdbebenexperten . Ario Ceccotti, geistiger Vater von Sofie, ist stolz auf seine Tochter. Im Juli 2006 hatte sie bereits einen der strengen japanischen Erdbebentests beim Institut für Erdbebenforschung und Katastrophenbekämpfung (auch E-Defense genannt) bestanden. Mit einem Unterschied: Statt der diesmal sieben Stockwerke kamen damals nur drei Stockwerke zum Einsatz
Ceccotti ist überzeugt: "Wir haben hier an einer Idee gearbeitet, deren Wert weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung finden wird. Der Versuch ist das Ergebnis einer fünfjährigen Untersuchung, bei der die Kombination verschiedener Materialien und mechanischer Verbindungsstücke ausprobiert wurde. Die Stoss- und Biegefestigkeit der Konstruktion hat gezeigt, dass das internationale Verbot zum Bau von mehr als 7,5 m hohen Holzhäusern in seismologisch gefährdeten Regionen überholt ist."
Mit Sofie sind die Italiener den ebenfalls in dem japanischen Versuchszentrum zugelassenen Amerikanern der Colorado State University zuvorgekommen, die im kommenden Jahr ein sechsstöckiges Holzhaus testen werden. Von dem weltweit führenden E-Defence werden auch Zertifikate für die Erdbebensicherheit von öffentlichen und industriellen Bauwerken, wie beispielsweise Brücken und Fabriken ausgestellt. Eine speziell gegen Brandeinwirkung aus Südtiroler Baumholz in Sandwich-Bauweise gefertigte Schwesternkonstruktion hatte in diesem Frühjahr einen einstündigen Feuertest erfolgreich bestanden.
Quelle: (pte) San Michele all' Adige
Mob03_11.2007
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Militärisches Kamerasystem macht Unsichtbares sichtbar
Objekte werden auch im dichten Nebel oder Rauch erkannt. Das australische Technologieunternehmen Iatia hat ein Kamerasystem konstruiert, mit dem Objekte selbst im Nebel, Rauch oder in getarntem Zustand erkannt werden sollen. Das System wurde mit Unterstützung des australischen Verteidigungsministeriums entwickelt und soll seinen Einsatz vor allem in Kampfsituationen finden und dort Soldaten eine verbesserte Sicht auf das Geschehen geben. "Der Schlüssel zu unserer Technologie ist, dass wir eine Eigenschaft des Lichts nutzen, die üblicherweise nicht sichtbar ist", erläutert Brendan Allman, Chief Scientist Officer bei Iatia, dem Branchenportal AustralianIT.
"Wenn Lichtwellen auf ein Objekt treffen, so werden sie von diesem wieder reflektiert und enthüllen dem Betrachter Details über Größe, Gestalt, Oberfläche, Farbe und Position des Objekts", erläutert Allman. "Die Lichtwellen, die zurückgeworfen werden, ändern sich in ihrer Amplitude, was wir in Form von Helligkeit wahrnehmen, und in ihrer Frequenz, was wir als Farbe sehen." Die Veränderungen dieser Variablen unterscheiden sich enorm von der Oberfläche eines zu einem weiteren Objekt als auch zwischen zwei Gegenständen. "Die dadurch erzeugten Unterschiede ermöglichen es uns, die Objekte einzeln zu sehen", so Allman.
Die Iatia-Technologie macht sich nun einen dritten Aspekt in den Veränderungen der Lichwellen zunutze - und zwar jenen, der Informationen über die Gestalt liefert. "Für ein normales Auge sind diese Charakteristika nicht auszumachen, da die Lichtwellen üblicherweise sehr schwach sind und das menschliche Auge aus anderen Informationen die Form eines Objekts erkennt. Diese Wellen ermöglichen die Formerkennung unabhängig von Helligkeit und Farbe mithilfe des Kontrasts auf Basis der Entfernung. Werden diese Lichtwellen nun verstärkt, so kann die Form eines Objekts selbst dann erkannt werden, wenn es getarnt oder im Nebel ist, also ein Sehen aufgrund von Kontrast, Farbe und Helligkeit unmöglich ist.
Iatia hat das bislang noch eher unhandliche System bereits im Frühjahr erfolgreich getestet. Das Kamerasystem war auf einem Stativ montiert und muss von zwei Soldaten bedient und befördert werden. Mittlerweile konnten die Techniker eine normale Videokamera für den Einsatzzweck adaptieren. Der langfristige Plan sieht vor, dass das System so stark verkleinert wird, dass es in das Zielfernrohr eines Sturmgewehres integrierte werden kann. Einen konkreten Zeitplan dafür gibt es jedoch noch nicht.
Quelle: (pte) Canberra www.iatia.com
Mob02_11.2007
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Alle Komponenten werden in die Fassung integriert und wiegen nur sieben Gramm (Foto: Rodenstock)
Sportbrille mit integriertem Head-up-Display
Der Sportbrillenträger bekommt Pulsdaten oder GPS-Informationen angezeigt. Mit der Technologiestudie "Informance" zeigt der Brillendesigner Rodenstock seine Vision von multimedial nutzbaren Augengläsern. In Kooperation mit dem britischen Technologieunternehmen Cambridge Consultants entwickelten die Münchener Brillentechniker eine Sportbrille, die den Träger über ein Head-up-Display mit diversen Informationen versorgen soll. "Die Designstudie hat mittlerweile Prototypenreife erreicht", erläutert Ellen Zimmermann, Sprecherin von Rodenstock, im Gespräch. Von einer Serienfertigung sei man jedoch entgegen aktuellen Medienberichten noch weit entfernt.
Das Display der Hightech-Brille verfügt über eine Auflösung von 320 mal 240 Pixel. Dem Träger sollen beispielsweise Daten wie Puls oder gestoppte Zeiten geliefert werden. Eine weitere Möglichkeit wäre die GPS-gestützte Navigation, wobei Richtung und Entfernung angezeigt werden. Die Informationen werden dem Träger mithilfe einer speziell entwickelten Optik in das Sichtfeld projiziert. Alle Daten werden über eine Funkverbindung zum Empfänger in der Brille übertragen. Die Stromversorgung erfolgt über eine Batterie. Die hierzu benötigen Komponenten sind im Brillengestell integriert und wiegen lediglich sieben Gramm.
"Head-up-Displays wurden ursprünglich für die Anwendung im militärischen Bereich konstruiert und sind zumeist ziemlich schwer", erläutert Mike Hazel, Optik-Spezialist bei Cambridge Consultants. Als Beispiel führt er die Helme von Kampfpiloten an. "Unser Ziel war es, diese Anwendung massentauglich zu machen", so Hazel. Daher musste die Technik leicht und in eine normale Brille integrierbar sein. Beim aktuellen Prototypen nimmt das Display eine Fläche von zwölf Prozent des Sichtfelds des linken Auges ein. Während der Träger geradeaus sieht, kann er die Informationen aufnehmen, erläutert Hazel.
"Mit derartigen Konzepten wollen wir ein neues, sportliches Klientel ansprechen. Gerade bei Ausdauersportarten sehen wir ein Potenzial für diese Technologie. Dabei werden die Pulsdaten des Läufers vom Brustgurt direkt zur Brille übertragen. Der Blick auf die Pulsuhr entfällt", erläutert Zimmermann. Wann und ob Informance tatsächlich auf dem Markt erhältlich sein wird, konnte die Rodenstock-Sprecherin gegenüber pressetext nicht sagen. "Unsere Entwicklungsabteilung beschäftigt sich jedoch intensiv mit innovativen Technologien. Informance wird sicherlich keine Eintagsfliege gewesen sein", verspricht Zimmermann abschließend. (Ende)
Quelle: (pte) München/Cambridge
Mob01_11.2007 |