| Archivorgganisation Januar 2007
Archiv 1 = letzte archivierte Nachrichten >oben anklicken: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = hier unten: archivierte Editorials
Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: noch nicht belegt
--------------------------------------------------
Hier im Archiv 2: unten in Erscheinungsreihenfolge die Editorials vom Januar 2007
«Editorial 3 vom 30.01.07» Statistiken und ihre „Interpreten“
«Editorial 2 vom 24.01.07» Wenn Staatsdiener das Geld riechen
«Editorial 1 vom 18.01.07» Seit dem 12. Januar ist die neue Webseite online
----------------------------------------------
«Editorial 3 vom 30.01.07»
Statistiken und ihre „Interpreten“
Dieser Tage veröffentlichte das Bundesamt für Statistik eine Zusammenfassung der Statistik* zum motorisierten Verkehr in der Schweiz. Deren Original-Wortlaut finden Sie hier auf unserer Webseite unter dem Titel „Stark motorisierte Schweiz“.
Meist geht es nicht lange, bis sich nach Veröffentlichungen von offiziellen Statistiken auch Medienschaffende, Politiker, etwelche Gruppierungen und Verbände mit ihren Interpretationen in der Öffentlichkeit melden. Leider sind diese, gerade bei politisch sensiblen Themen wie etwa dem Verkehr, zu oft zu eigennützig gefärbt. Das Vorgehen ist in etwa immer gleich. Es werden, sinnbildlich gesehen, genehme Teile aus einer Statistik heraus gebrochen und in den Garten des eigenen Wohlwollens gepflanzt. Das Ergebnis, oder besser das mehrheitlich tatschenfremde Konstrukt wird dann als blühende Wahrheit unter die Leute gebracht.
So empfehlen wir Ihnen beispielsweise die erwähnte Statistik „Stark motorisierte Schweiz“ genau zu lesen, wenn die nächsten Dieselfeinstaub-Attacken in Richtung Individualverkehr geritten werden. Interessant sind deshalb die Zahlen im Zusammenhang mit Dieselfahrzeugen. Gemäss Aussage des Bundesamtes für Statistik werden 88 Prozent der Personenwagen mit Benzin und 12 Prozent mit Diesel betrieben. Dies würde bedeuten, umgesetzt auf die einstige Schnellschussaktion „Tempo 80 auf Autobahnen“ in verschiedenen Kantonen der Schweiz, dass 88 Prozent der Personenwagenfahrer eigentlich zu unrecht gemassregelt wurden. Interessant wäre dabei noch der prozentuale Anteil der zwölf Prozent Dieselfahrzeuge, die bereits nach neusten Umweltstandards unterwegs sind. Die Zahl der gefährlichen „Diesel-Feinstäubler“ würde sich sicher nochmals reduzieren und folglich die Zahl der unpässlich Behandelten weiter erhöhen.
Natürlich ist die Versuchung jetzt gross, beispielsweise zur nachträglichen Rechtfertigung, auch noch den die Anzahl Fahrzeuge des Schwerverkehrs hinzu zu zählen. Bekanntlich haben sich die Lastwagen, die fast zu hundert Prozent mit Diesel unterwegs sind, auch ohne Sonderaktion an Tempo 80 zu halten. Bei den Lieferwagen (Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen) sieht die Sache noch einmal anders aus. Die Beschränkung auf Tempo 80 besteht im Normalfall nicht. Gemäss Statistik werden 58 Prozent der Fahrzeuge mit Diesel betrieben. Natürlich wäre auch hier sehr interessant zu wissen, wie viele der Fahrzeuge wirklich zu den gefährlichen „Diesel-Feinstäublern“ zu zählen wären und wie viele zu den sogenannt „Sauberen“.
Somit gilt es auch in Zukunft auf der Hut zu sein und die jeweils vorgesetzten Interpretationen genau unter die Lupe zu nehmen.
Nun wünsche ich Ihnen einen schönen ersten Wochenteil.
Rolf Grob
PS: Übrigens sind alle Textseiten auf unserer Webseite so gestaltet, dass sie ohne besondere Einstellung ausdruckbar sind.
* Eine Statistik ist eine Methode zur Untersuchung von Massenerscheinungen. Mit ihr wird versucht, den Umfang, die Gliederung oder Struktur einer Masse, die zeitliche Entwicklung einer oder das Verhältnis mehrerer Massenerscheinungen zueinander zu erkennen. Die Aufgabe besteht somit in der Analyse und Deutung numerischer Daten.
-----------------------------------------------
Falls Sie uns Ihre Meinung zum aufgenommenen Thema oder zu anderen Geschehnissen kundtun möchten - dann senden Sie uns ein Email auf groborg@mobilitaet-verlag.ch
«Editorial 3 vom 30.01.07» Statistiken und ihre „Interpreten“
«Editorial 2 vom 24.01.07» Wenn Staatsdiener das Geld riechen
«Editorial 1 vom 18.01.07» Seit dem 12. Januar ist die neue Webseite online
Rechtliche Hinweise
Die Veränderung dieser Webseite, ihrer Aufmachung, ihres Inhaltes und der Angebote bleibt jederzeit vorbehalten und darf nur durch den Verlag «Mobilität» in Winterthur (Schweiz) erfolgen. Die Webseite wird zu Informationszwecken der Öffentlichkeit betrieben. Dadurch wird ihr ein besserer Zugang zu Informationen und Angeboten, unter anderem aus den Themenbereichen der Mobilität, ermöglicht. Eine kommerzielle Weiterverwendung von irgendwelchen Inhalten und Ideen durch Dritte ist nicht zulässig.
Auf den Inhalt von Webseiten Dritter, auf welche per Link verwiesen wird, oder auf den Inhalt von Angeboten im Marktplatz haben wir keinen Einfluss. Deshalb distanzieren wir uns ausdrücklich von allfälligen Verantwortlichkeiten. Es gilt als vereinbart, dass jeder Besucher von www.mobilitaet-verlag.ch, der mit Dritten über unsere Webseite Kontakt aufnimmt, eigenverantwortlich handelt und den Betreiber von www.mobilitaet-verlag.ch in jedem Fall schadlos hält.
Copyright by Verlag «Mobilität»
Das Kopieren, der Nachdruck und ganz allgemein das Verwenden von Text und Bildmaterial aus der Webseite www.mobilitaet-verlag.ch ist nur mit schriftlicher Bewilligung der Redaktion in Winterthur und mit Quellenangabe gestattet.
----------------------------------------------
«Editorial 2 vom 24.01.07»
Wenn Staatsdiener das Geld riechen
Seit gestern ist bekannt, dass das Bundesamt für Energie (BFE) wieder einmal danach trachtet in die Geldtasche von Bürgern greifen zu lassen. Die Importsteuer für Autos mit hohem Treibstoffverbrauch soll ab 2009 um bis zu 3000 Franken teurer werden. Die weniger Schluckenden sollen hingegen um den gleichen Anteil billiger werden. Und Projektleiter Pascal Previdoli vom BFE bestätigt dies im «10vor10» auch noch in aller Öffentlichkeit!
Was soll man davon halten? Die vorgegaukelte Problemlösung wird in der Praxis schlicht nicht funktionieren. Wer ein „Spritsäuferchen“ fahren will und es sich leisten kann, wird es auch mit 3000 Franken mehr können. Möglich ist auch, dass sich einige Leute schnellstens an die teilweise massiv günstigeren Direktimporte erinnern. Das heimische Autogewerbe, welches es schon seit längerer Zeit schwer hat, wird sich einmal mehr dankbar in Richtung Bundämter verneigen. Die Verbilligung auf der anderen Seite wird logischerweise eher zu mehr Autos führen und mehr Geld für das Rumkurven freisetzen. Der Schlag ins Wasser ist vorprogrammiert. In der Endabrechnung wird kaum weniger Kraftstoff verbraucht und folglich auch nichts für die Reduzierung des Ausstosses getan.
Der Verdacht liegt nahe, dass man wieder einmal mehr auf einem Bundesamt neue Geldquellen erschliessen will. Denn es ist zu rechnen, dass ein hoher Anteil der angepeilten Automobilisten die angebotenen Fahrzeuge trotz der 3’000 Franken kauft und so dem Bund sein „Kässeli“ zusätzlich füllt. Die angeblichen Profiteure, die Inhaber der Mini-Schluckspechte, werden das eingesparte Geld sicherlich, oder zumindest teilweise, in Mehrfahrten investieren und dem Bund den Obolus über den Benzinkauf, beziehungsweise den Treibstoffzoll, zukommen lassen.
Der staatlich geschützte Griff in die Kassen der Bürger ist inzwischen leider an der Tagesordnung. Es ist nur zu hoffen, dass endlich grosse Teile der Bevölkerung das unanständige Spiel durchschauen und bei den Abstimmungen reagieren. Inzwischen nimmt die „Aktionitis“, meist mit dem Vorwand von Sicherheit und Umweltschutz,
beängstigende Ausmasse an.
Es soll hier aber auch klar dokumentiert sein, dass Sicherheit und Umweltschutz nötig ist und sicherlich zu den Anliegen der meisten Menschen, uns eingeschlossen, gehören. Allerdings stehen wir nicht ein für staatlich verordnete Unsinnigkeiten, Abzockervorhaben und die laufende Freiheitsberaubung von anständigen Bürgern auf diesem Erdball.
Ach ja, vielleicht wäre es gut, wenn die meist nicht gerade wenig schluckenden Staatskarossen vorbildhaft wieder durch Pferd und Wagen ersetzt würden. Auch könnte vielleicht ein überzeugendes Gespräch unserer Regierung mit den Präsidenten der Krieg führenden Staaten, über die Reduzierung der grossen Anzahl kriegerisch eingesetzten Spritsäufer, eine globale Linderung des vorgebrachten Problems bringen.
Gerne freuen wir uns jetzt schon auf Mitteilungen, die das vorbildliche Verhalten, und zwar ohne Wenn und Aber, von Staatsdienern dokumentieren. Zum Schluss: „Hut ab vor Prinz Charles, der seinen Klostersurlaub aus Umweltschutzgründen fallen lässt und im Gegenzug viele tröstende Worte für die Tourismusverantwortlichen der Region“.
Also bis zum nächsten Mal. Es wünscht Ihnen eine schöne Zeit.
Rolf Grob
PS: Falls Sie uns Ihre Meinung zum aufgenommenen Thema oder zu anderen Geschehnissen kundtun möchten - dann senden Sie uns ein Email auf groborg@mobilitaet-verlag.ch
Rechtliche Hinweise
Die Veränderung dieser Webseite, ihrer Aufmachung, ihres Inhaltes und der Angebote bleibt jederzeit vorbehalten und darf nur durch den Verlag «Mobilität» in Winterthur (Schweiz) erfolgen. Die Webseite wird zu Informationszwecken der Öffentlichkeit betrieben. Dadurch wird ihr ein besserer Zugang zu Informationen und Angeboten, unter anderem aus den Themenbereichen der Mobilität, ermöglicht. Eine kommerzielle Weiterverwendung von irgendwelchen Inhalten und Ideen durch Dritte ist nicht zulässig.
Auf den Inhalt von Webseiten Dritter, auf welche per Link verwiesen wird, oder auf den Inhalt von Angeboten im Marktplatz haben wir keinen Einfluss. Deshalb distanzieren wir uns ausdrücklich von allfälligen Verantwortlichkeiten. Es gilt als vereinbart, dass jeder Besucher von www.mobilitaet-verlag.ch, der mit Dritten über unsere Webseite Kontakt aufnimmt, eigenverantwortlich handelt und den Betreiber von www.mobilitaet-verlag.ch in jedem Fall schadlos hält.
Copyright by Verlag «Mobilität»
Das Kopieren, der Nachdruck und ganz allgemein das Verwenden von Text und Bildmaterial aus der Webseite www.mobilitaet-verlag.ch ist nur mit schriftlicher Bewilligung der Redaktion in Winterthur und mit Quellenangabe gestattet.
----------------------------------------------
«Editorial 1 vom 18.01.07»
Sehr geehrte Besucher
Am 12. Januar 2007 wurde die völlig überarbeitete Webseite www.mobilitaet-verlag.ch aufgeschaltet. Dies bedeutet, dass Interessierte während 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, Zugang zu speziell ausgewählten Informationen aus dem umfassenden Themenkreis "Mobilität für Personen und Güter" haben.
Im Blickpunkt werden in regelmässigen Abständen, ergänzend zu den Zeitschriften Mobilität®, aktuelle und aktuellste Meldungen aus den Themenbereichen Verkehr, Infrastruktur und Logistik, Kommunikation, Unternehmen, Unternehmensführung, Energie, Umwelt, Sicherheit, Entwicklung, Forschung, Industrie und Wirtschaft veröffentlicht. Allfälliges Bildmaterial ist dazu meist in der Bildergalerie zu finden.
Die Bildergalerie, im unteren Teil der Frontseite, beinhaltet unterschiedlichste Bilderserien. Diese dienen als Ergänzung zu den
Informationen unter "Im Blickpunkt" und "Archiv". Einzelne Serien sind ohne Textbezug und zur reinen Betrachtung oder als Teil einer Vorschau für die nächsten Ausgaben der Mobilität® gedacht.
Zu weiteren wertvollen Informationen, wie beispielsweise Veranstaltungen, Empfehlungen, aktuelle Angebote, Abonnemente, Probeexemplare, Inserate oder dem Impressum und unseren Kontaktdaten, gelangen Sie über Navigationsliste "Rundschau".
Im Editorial informieren wir Sie über jeweilige Veränderungen und neue Angebote im Zusammenhang mit dem Verlag «Mobilität» und seinen Publikationen. Hier werden wir beispielsweise aber auch regelmässig zu unterschiedlichsten Geschehnissen Stellung nehmen. Selbstverständlich werden wir an dieser Stelle auch Fragen von allgemeinem Interesse beantworten oder gar selbst Fragen aufwerfen.
Die Anpassung und Erweiterung dieser Webseite wird konstant vorangetrieben. Wir freuen uns, wenn Sie regelmässig www.mobilitaet-verlag.ch besuchen. Aktualisierungen der Inhalte werden in der Regel mehrmals pro Woche, bei Bedarf gar täglich, gemacht.
Nächstens wird www.mobilitaet-verlag.ch unter anderem auch für Online-Werbung und Online-Publireportagen zugänglich gemacht. Des Weiteren wird ein E-Mail-Newsletter für interessierte Unternehmen und Organisationen ins Angebot aufgenommen. Interesse? Dann senden Sie uns ein Email auf groborg@mobilitaet-verlag.ch.
Für Fragen und Anregungen sind wir grundsätzlich offen. Kontaktieren Sie uns telefonisch unter +41 (0)52 213 23 17 oder senden Sie uns ein Email auf groborg@mobilitaet-verlag.ch. Auf den Kontakt mit Ihnen sind wir gespannt. Selbstverständlich hoffen wir, ihn mit Freude verbinden zu können.
Mit freundlicher Empfehlung
Rolf Grob
Verleger
Rechtliche Hinweise
Die Veränderung dieser Webseite, ihrer Aufmachung, ihres Inhaltes und der Angebote bleibt jederzeit vorbehalten und darf nur durch den Verlag «Mobilität» in Winterthur (Schweiz) erfolgen. Die Webseite wird zu Informationszwecken der Öffentlichkeit betrieben. Dadurch wird ihr ein besserer Zugang zu Informationen und Angeboten, unter anderem aus den Themenbereichen der Mobilität, ermöglicht. Eine kommerzielle Weiterverwendung von irgendwelchen Inhalten und Ideen durch Dritte ist nicht zulässig.
Auf den Inhalt von Webseiten Dritter, auf welche per Link verwiesen wird, oder auf den Inhalt von Angeboten im Marktplatz haben wir keinen Einfluss. Deshalb distanzieren wir uns ausdrücklich von allfälligen Verantwortlichkeiten. Es gilt als vereinbart, dass jeder Besucher von www.mobilitaet-verlag.ch, der mit Dritten über unsere Webseite Kontakt aufnimmt, eigenverantwortlich handelt und den Betreiber von www.mobilitaet-verlag.ch in jedem Fall schadlos hält.
Copyright by Verlag «Mobilität»
Das Kopieren, der Nachdruck und ganz allgemein das Verwenden von Text und Bildmaterial aus der Webseite www.mobilitaet-verlag.ch ist nur mit schriftlicher Bewilligung der Redaktion in Winterthur und mit Quellenangabe gestattet.
Archiv: Mob-00_01.2007 «Editorial» (1 vom 18.01.07)
--------------------------------
|