| Archivorgganisation Dezember 2007
Archiv 1 = hier unten: archivierte Beiträge aus "Im Blickpunkt" in Erscheinungsreihenfolge
Archiv 2 = nächste archivierte Nachrichten > oben anklicken: Spezials oder Editorials vom Dezember 2007
Archiv 3 = nächste archivierte Nachrichten: Messen und Märkte, Veranstaltungen
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Mob47_12.2007- Luftverkehr: Gekröpfter Nordanflug: Überarbeitung von Dokumenten nötig
Mob46_12.2007- Reisen: Dreizehn Reisen pro Person im Jahr 2005
Mob45_12.2007- Strassenverkehr: Über 1.1 Mio Besucher in Bologna
Mob44_12.2007- Schienenverkehr: BLS kann Lötschbergstrecke bis 2020 betreiben
Mob43_12.2007- Schienenverkehr: Erster Hochgeschwindigkeitszug für China geht auf Reisen
Mob42_12.2007- Industrie und Wirtschaft: Schweizer Industrie in ausgezeichneter Verfassung
Mob41_12.2007- Transport und Logistik: GW baut neue Speditionsanlage in Basel
Mob40_12.2007- Luftverkehr: Fraport-Chef: "Historischer Tag für Frankfurter Flughafen"
Mob39_12.2007 - Schienenverkehr: SBB Cargo übernimmt grossen Import-Verkehr
Mob38_12.2007 - Energiewirtschaft: Energiesteuern in Europa wirken und sind für die Wirtschaft tragbar
Mob37_12.2007 - Energiewirtschaft: Stromkennzeichnung liefert erstmals Zahlen zum Strommix an der Steckdose
Mob36_12.2007 - Energiewirtschaft: Fahrplan zur Strommarktliberalisierung und zur kostendeckenden Einspeisevergütung
Mob35_12.2007 - Abfallwirtschaft: Abfallstatistik 2006: Gute Konjunktur bewirkt Anstieg der Abfallmenge
Mob34_12.2007 - transport logistic 07: Beidseitig entladbarer Wechseltrailerzug für modernes Sequenzieren
Mob33_12.2007 - Kunst: Chevrolet Foto-Preis an Studierende der Kunsthochschule Freiburg
Mob32_12.2007 - Fachmessen: Der 78. Internationaler Automobil-Salon Genf
Mob31_12.2007 - Luftverkehr: Luftraum für Flughafen Basel-Mülhausen nur während Anflügen aktiv
Mob30_12.2007 - Luftverkehr: Air China und Shanghai Airlines treten der Star Alliance bei
Mob29_12.2007 - Schienenverkehr: Nicolas Perrin definitiv neuer Leiter von SBB Cargo
Mob28_12.2007 - Schienenverkehr: HGV – neue Doppelspuren: 149 Mio. Franken für den Ausbau der SBB-Strecke
Mob27_12.2007 - Strassenverkehr: Neuauflage des TCS Ratgebers Pannenprävention
Mob26_12.2007 - Sicherheit: Übereinkommen über Nuklearterrorismus und maritime Sicherheit
Mob25_12.2007 - Auszeichnungen: Deutscher Kommunikationspreis für das VBS
Mob24_12.2007 - Alternative Energien: Wasserstoff Spiegel 5/2007 - Neues vom Wasserstoff
Mob23_12.2007 - Luftverkehr: Bundesrat genehmigt die Objektblätter SIL und SPM für den Flugplatz Payerne
Mob22_12.2007 - Schienenverkehr: Konsolidierung der Bahnlandschaft Schweiz: Projekt abgeschlossen
Mob21_12.2007 - Kommunikation: 75 Bewerbungen für 54 UKW-Radio- und -Regionalfernseh-Konzessionen
Mob20_12.2007 - Strassenverkehr: UVEK: Grünes Licht für Versuche mit Road Pricing
Mob19_12.2007 - Strassenverkehr: TCS: Road Pricing: Nein zu einer neuen Steuer mit negativen sozialen Folgen
Mob18_12.2007 - Strassenverkehr: ACS: Zum Road Pricing - Affront gegen Steuerzahler und Privatverkehr
Mob17_12.2007 - Strassenverkehr: strasseschweiz: Road Pricing - Grundsätzliche Ablehnung
Mob16_12.2007 - Kombinierter Verkehr: Premiere für Transit-ROLA
Mob15_12.2007 - Arbeitsmärkte: China vor historischen Arbeitsmarktreformen
Mob14_12.2007 - Schienenverkehr: Betriebsbewilligung für Lötschberg-Basistunnel wird wie vorgesehen am Freitag erteilt
Mob13_12.2007 - Schienenverkehr: SBB Fahrplan bietet neue praktische Funktionen
Mob12_12.2007 - Luftverkehr: Bilaterales Luftverkehrsabkommen: Schweiz und EU
Mob11_12.2007 - Strassenverkehr: Zwei Jahre TCS-Zweiphasenausbildung
Mob10_12.2007 - Schienenverkehr: SBB: Jetzt sind die Weichen für die Euro 2008 gestellt
Mob09_12.2007 - Gesundheit: Radongas fordert am zweithäufigsten Todesopfer
Mob08_12.2007 - Regierung: Bundesrat legt seine Ziele für das Jahr 2008 vor
Mob07_12.2007 - Energie: Solarthermie-Kraftwerke: Die Wüste nutzbar machen
Mob06_12.2007 - Bahnsysteme: Rekord-Angebot: 100 Millionen Euro für den ersten Spatenstich
Mob05_12.2007 - Bahnsysteme: Was ist eigentlich eine Magnetschwebebahn und wie funktioniert sie?
Mob04_12.2007 - Umwelt: Erstmals vollständiges Inventar der Schweizer Klima-Messreihen
Mob03_12.2007 - Öffentlicher Verkehr: Buslinie Sursee - Schöftland erhält neue Konzessionärin
Mob02_12.2007 - Strassenverkehr: Präsentation der 32. Auflage der Motor Show in Bologna
Mob01_12.2007 - Luftverkehr: Die Schweiz übernimmt die Kosten nach dem Tornado-Absturz
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Gekröpfter Nordanflug: Überarbeitung von Dokumenten nötig
Im Rahmen der Arbeiten am gekröpften Nordanflug auf den Flughafen Zürich hat sich Bedarf für die Anpassung einzelner technischer Unterlagen ergeben. Solange diese Dokumente nicht vorliegen, kann das BAZL nicht abschliessend über das Gesuch der Flughafen Zürich AG entscheiden.
Der gekröpfte Nordanflug ist ein Verfahren, das teilweise von den internationalen Standards abweicht und bei dem im Gegensatz zu einem Präzisionsanflugverfahren die Landung nicht nach Instrumenten, sondern auf Sicht erfolgt. Dieser Umstand und die Tatsache, dass der Flugweg entlang der Landesgrenze zu Deutschland verläuft, erforderten mehrere Änderungen am Verfahren und auch eine Anpassung am für den Anflug notwendigen Luftraum. Sowohl für die Abweichungen von den internationalen Normen als auch die vorgenommenen Ergänzungen am Verfahren musste der Flughafen respektive die Flugsicherung Skyguide umfassende Sicherheitsnachweise liefern.
Im Rahmen der technischen Arbeiten am gekröpften Nordanflug ist inzwischen ein weiterer Aspekt aufgetaucht, der zusätzliche Abklärungen und eine neuerliche Überarbeitung der Dokumente erforderlich macht. Gestützt auf internationale Vorgaben müssen die verschiedenen Phasen des Anflugs vor dem Eindrehen auf die Pistenachse neu definiert werden. Der Flugweg selber ist davon nicht betroffen. Als Folge der neuen Einteilung der Anflugabschnitte muss Skyguide das Konzept für die Flugsicherung anpassen und den Bericht über die Sicherheitsprüfung ergänzen. Dabei handelt sich um einzelne technische Ergänzungsarbeiten.
Solange das BAZL diese Unterlagen nicht hat, kann es die fortgeschrittene Gesuchsprüfung nicht weiterführen. Gemäss Angaben von Skyguide sollten die überarbeiteten Dokumente bis Ende Januar 2008 vorliegen. Danach wird das BAZL die Unterlagen prüfen und auch die abschliessende Sicherheitseinschätzung über den gekröpften Nordanflug beenden könne
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
Mob47_12.2007
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Dreizehn Reisen pro Person im Jahr 2005
Im Durchschnitt unternahm 2005 jeder Schweizer 10 Tagesreisen und 2,7 Reisen mit Übernachtungen. Nur gerade 12 Prozent der Tagesreisen und 11 Prozent der Reisen mit Übernachtungen dienten geschäftlichen Zwecken. Tagesreisen führten vorwiegend in die Schweiz, Reisen mit Übernachtungen zu 52 Prozent ins Ausland, am häufigsten nach Italien, Deutschland und Frankreich. Diese Ergebnisse beruhen auf Zahlen des Mikrozensus zum Verkehrsverhalten 2005, durchgeführt vom Bundesamt für Statistik (BFS) und dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE).
Je länger die Reise dauert, desto entfernter das Ziel
Reisen mit vier und mehr Übernachtungen führen zu 70 Prozent ins Ausland, die Hälfte davon über Distanzen von mehr als 2000 km. Bei Reisen mit einer bis drei Übernachtungen liegt das Reiseziel hingegen zu 70 Prozent in der Schweiz. Tagesreisen finden oft (34%) im näheren Umkreis von maximal 50 km statt und dienen meist dem Besuch von Freunden und Verwandten.
Alter, Einkommen und Herkunftsregion prägen die Reiselustigkeit
Kinder bis 14 Jahre und Erwachsene zwischen 25 und 44 Jahren reisen weit häufiger als die übrigen Alterskategorien (+15% respektive +19% verglichen mit dem Durchschnitt). Am seltensten reisen Personen über 65 Jahre (-27%). Je höher das verfügbare Einkommen ist, desto häufiger und weiter wird verreist. Personen mit hohem Monatseinkommen (≥12'000 Fr.) unternehmen annähernd doppelt so viele Reisen wie Personen mit kleinem Einkommen (≤ 4'000 Fr.). Auch für die drei Sprachregionen lässt sich ein unterschiedliches Verhalten feststellen: In der deutschsprachigen Schweiz werden die Koffer öfter gepackt als in der französischen und italienischen Schweiz.
Weniger Reisen - aber öfter mit dem Flugzeug
Erneut kann ein Rückgang der Reisehäufigkeit festgestellt werden, wie dies schon in der Periode von 1998 bis 2003 der Fall war (Modul der Einkommens- und Verbrauchserhebung). Im Schnitt unternahm 2005 jede Person 0,4 Reisen mit Übernachtungen weniger als zwei Jahre zuvor, wobei dies Reise mit kurzer und langer Dauer gleichermassen betraf. Hingegen wird wieder öfter mit dem Flugzeug verreist. Bei privaten Auslandreisen zum Beispiel hat der Anteil um 6,3 Prozent zugenommen. Allerdings sind Aussagen zu Veränderungen mit Unsicherheiten behaftet, da unterschiedliche Erhebungsmethoden verwendet wurden.
Begriff „Reise“
Eine Reise ist definiert als nichtalltägliche Mobilität, in der eine Person für mindestens drei Stunden (Tagesreisen) bis höchstens 365 Tage (Reisen mit Übernachtungen) das gewohnte Umfeld verlässt. Ausgeschlossen sind regelmässig und wiederholt (einmal oder mehrmals pro Woche) stattfindende Tätigkeiten.
Methodische Hinweise
Die Publikation zum Reiseverhalten der Schweizerischen Wohnbevölkerung beruht auf einer Auswertung von Daten des Mikrozensus zum Verkehrsverhalten, welche alle fünf Jahre gemeinsam vom Bundesamt für Statistik (BFS) und dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) durchgeführt wird. 2005 wurden erstmals in dieser Erhebung verkehrsrelevante Aspekte nichtalltäglichen Reisens erhoben.
Untersucht wurden die Tagesreisen und Reisen mit Übernachtungen. Die Fragen betrafen das Reiseziel, die besuchten Länder, das benutzte Hauptverkehrsmittel, die Anzahl auswärtiger Nächte, die Begleitpersonen, die Zweitwohnungen sowie der Reisezweck. Letzterer erlaubt in der nachfolgenden Auswertung die Unterscheidung nach Geschäfts- und Privatreisen, dies sowohl für Tagesreisen wie auch für Reisen mit Übernachtungen.
1998 wie auch 2003 wurde die Stichprobenerhebung „Reiseverhalten der schweizerischen Wohnbevölkerung“ als Modul der Einkommens- und Verbrauchserhebung (EVE) durchgeführt. Die Vergleichbarkeit der Resultate aus dem Mikrozensus 2005 und der EVE ist eingeschränkt.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Neuchâtel
Mob45_12.2007
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Über 1.1 Mio Besucher in Bologna
Ein ausgezeichnetes zahlenmäßiges Ergebnis verbuchte die 32. Auflage der Motor Show, am 16. Dezember in BolognaFiere zu Ende ging. Auf Grund der Bilanz des Online-Vorverkaufs ist bereits die Gesamtzahl der Besucher bekannt, nämlich 1.123.649. Das ist ein sehr befriedigendes Ergebnis für die Organisatoren, denn dieser Wert liegt im Trend der letzten Jahre. Diese Auflage – einen Tag kürzer als 2006 – hatte außerdem einen Feiertag weniger, da der 8. Dezember auf einen Samstag fiel.
Bedeutende Zahlen auch für die Tage, die üblicherweise den Prolog zur Motor Show bilden: 20.994 Fachbesucher waren am 6. und 7. Dezember auf dem Salon und 2.606 akkreditierte Journalisten (aus 23 Ländern) über die ganze Dauer der Veranstaltung. Der Salon belegte dieses Jahr 140.000 Quadratmeter überdachte Ausstellungsfläche, auf denen 343 Aussteller (davon 83 ausländische aus 16 Ländern) 100 Produktneuheiten vorstellten, darunter 13 Weltpremieren und 6 Neuerscheinungen auf dem europäischen Markt. In 10 Außenbereichen mit weiteren 90.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche im Freien boten 14 Firmen Probefahrten für das Publikum an. Letztes Jahr wurden von den Besuchern insgesamt fast 70.000 Produkttests durchgeführt. Die endgültige Zahl der Probefahrten bei dieser Auflage wird erst in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen, aber auf dem Gebiet der Ökologie und der Verkehrssicherheit (in den Bereichen von EcoCity für die Ökologie und des ACI für die Sicherheit) wurden bereits über 10.000 Produkttests errechnet.
In den nächsten Wochen werden außerdem die Daten zum Besucherprofil bekannt gegeben, ebenso zur Medienpräsenz bei der Veranstaltung.
Wie immer gab es viele Gelegenheiten zur Vertiefung - insgesamt 51 Veranstaltungen -, die das Objektiv auf die großen Themen dieses Jahres richteten: Markt, Verkehrssicherheit und Umwelt. 30 Pressekonferenzen standen während der Veranstaltungstage auf dem Programm, 6 Tagungen und Vorträge zum Thema Verkehrssicherheit und 5 zum Umweltschutz.
Das traditionelle große Spektakel gab es auf der Rennbahn: 47 Veranstaltungen standen in der Shell Arena auf dem Programm, 307 Piloten bestritten ein sehr intensives Programm, von der erregenden Formel 1 mit Vorführungen von Ferrari und Toro Rosso bis zu der verblüffenden Vorführung von Ducati und zum großen Finale mit dem gewohnten Barclaycard Memorial Bettega, das von Markko Martin gewonnen wurde.
Die eben abgelaufene Auflage der Motor Show war die erste unter der Ägide der französischen Gruppe GL events, die im Laufe dieses Jahres Promotor International aufgekauft hat.
GL events ist eines der weltweit bedeutendsten Unternehmen auf dem Gebiet der Organisation von Veranstaltungen. Die an der Pariser Börse gehandelte Firma GL events kann sich auf über 3000 Mitarbeiter in mehr als 80 Standorten auf der ganzen Welt stützen. Nach einigen Ankäufen in jüngster Zeit will GL events bis Ende 2007 die 620 Millionen Euro Geschäftsumfang übertreffen, was ein Wachstum von 25% gegenüber 2006 bedeuten würde.
Ein Wiedersehen mit der Motor Show gibt es nächstes Jahr, vom Samstag, dem 6., bis Sonntag, dem 14. Dezember, in Bologna (Donnerstag 4. Dezember Pressetag – Freitag 5. Dezember Presse- und Fachbesuchertag).
Quelle: Promotor International S.P.A.
Mob45_12.2007
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BLS kann Lötschbergstrecke bis 2020 betreiben
Der Bundesrat hat entschieden, dass die BLS AG die Lötschbergachse bis zum Jahr 2020 betreiben kann. Die Ende 2010 auslaufende Infrastrukturkonzession kann entsprechend erneuert werden. Gleichzeitig sicherte er der SBB AG den Infrastrukturbetrieb im Simplontunnel bis 2020 zu.
Die Konzession der BLS für den Betrieb ihres ursprünglichen Netzes von 280 Kilometern Länge (1) läuft 2010 ab . Wichtigster Bestandteil dieses Netzes ist die Lötschbergstrecke mit dem Scheitel- und dem kürzlich in Betrieb genommenen Basistunnel. Der Bundesrat hat am Freitag grünes Licht für eine Verlängerung dieser Konzession um zehn Jahre gegeben.
Er knüpfte diese Verlängerung an die Bedingung, dass die BLS AG ihre Infrastruktur (inklusive Basisstrecke) in eine separate, vom Bund beherrschte Gesellschaft (BLS Netz AG) ausgliedert. Damit erhält der Bund die vom Parlament geforderten eigentumsrechtlichen Einflussmöglichkeiten zur Absicherung seines grossen finanziellen Engagements in die Leistungssteigerung der Lötschbergachse (Doppelspurausbau, Huckepackkorridor, Lötschberg-Basistunnel). Die Arbeiten zur Übertragung der Infrastruktur in die BLS Netz AG auf den 1. Januar 2009 sind weit fortgeschritten.
Mit demselben Beschluss sicherte der Bundesrat der SBB zu, den auf italienischem Territorium befindlichen Streckenabschnitt des Simplontunnels bis 2020 betreiben zu können. Der schweizerische Teil gehört zur SBB-Infrastruktur.
Kein Präjudiz
Mit diesen Entscheiden hat der Bundesrat kein Präjudiz für die künftige Organisation der Eisenbahninfrastruktur in der Schweiz geschaffen. Der Bund behält alle Möglichkeiten, mittel- bis längerfristig die Betreiber- und Eigentümerschaft der Bahninfrastruktur neu zu regeln. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation wird diese Frage vor 2020 einer systematischen Überprüfung unterziehen und dem Bundesrat Antrag stellen.
Die Konzession für das 156 Kilometer lange Netz des ehemaligen Regionalverkehrs Mittelland, der seit 2006 mit der BLS fusioniert ist, läuft bis 2019 bzw. 2021.
(1) Die Konzession für das 156 Kilometer lange Netz des ehemaligen Regionalverkehrs Mittelland, der seit 2006 mit der BLS fusioniert ist, läuft bis 2019 bzw. 2021.
Quelle: Bundesamt für Verkehr (BAV), Bern
Mob44_12.2007
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Erster Hochgeschwindigkeitszug für China geht auf Reisen
In Bremerhaven sind drei Wagen des ersten achtteiligen Hochgeschwindigkeitszuges Velaro CN für China verladen worden. Insgesamt hatte die chinesische Bahn im vergangenen Jahr sechzig dieser Züge bei Siemens und seinem chinesischen Partnerunternehmen Tangshan Locomotive & Rolling Stock Works bestellt. Drei Züge davon werden in Krefeld gefertigt. Zu den Olympischen Spielen im August 2008 sollen bereits fünf Velaro CN im Einsatz sein und die Stadt Peking mit Tianjin an der Küste verbinden.
 Innerhalb von drei Stunden wurden die jeweils 40 Tonnen schweren und 25 Meter langen Wagenkästen Seeweg bis nach Tianjin bringen wird. Sechs Wochen dauert diese Reise. Bis die Züge jedoch im regelmässigen Verkehr auf der Strecke Peking-Tianjin fahren, gilt es noch einige Meilensteine zu erreichen: Ab Frühjahr sollen die ersten Tests stattfinden. Seit dem Projektstart waren weltweit über 900 Siemens-Mitarbeiter direkt
 in das Projekt involviert. In der Vorwoche war bereits eine chinesische Delegation im Werk Krefeld-Uerdingen zu Besuch, um sich ein Bild des ersten fertiggestellten Zuges zu machen.
Die Züge haben eine Gesamtlänge von 200 Metern. Der CRH 3, wie er in China heissen wird, basiert auf der Siemens-Plattform für Hochgeschwindigkeitszüge Velaro, deren Entwicklung mit dem ICE 3 der Deutschen Bahn begann. Vorteil der Velaro-Plattform ist die Triebzugtechnologie. Bei einem Triebzug sind die Antriebskomponenten und
Technikmodule unterflur über den ganzen Zug verteilt angeordnet und nicht wie beim Push-Pull-Konzept allein in zwei Lokomotiven jeweils nur vorne und am Ende des Zuges. Bei gleicher Zuglänge bedeutet das etwa 20 Prozent mehr Raum für Sitzplätze, da statt der Lokomotiven zusätzlich Raum für Fahrgäste bleibt. So finden beispielsweise im chinesischen Velaro CN über 600 Passagiere Platz. Der breitere Wagenkasten erlaubt eine Bestuhlung von fünf nebeneinander liegenden Sitzen in der zweiten Klasse. Außerdem sind die Züge mit einem Bordbistro ausgestattet, an welches sich direkt die erste Klasse anschliesst.
Mit einer installierten Antriebsleistung von 8800 Kilowatt ist der Velaro CN für eine betriebliche Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h vorgesehen. Indem 50 Prozent der Achsen direkt angetrieben werden, kann der Zug besser beschleunigen als Lokomotivgezogene Züge. Darüber hinaus ermöglicht dieses Antriebskonzept das Befahren von steileren Streckenabschnitten mit einer Steigung bis zu 40 Promille. Die elektrische Bremse ermöglicht eine Rückspeisung der Bremsenergie in das Netz, was zusätzlich Energie und Kosten spart. Das Sicherheitssystem des Zuges basiert auf dem europäischen ETCS und wurde von Siemens speziell für den chinesischen Verkehr modifiziert.
Die Konstruktions- und Projektierungsarbeiten für den chinesischen Hochgeschwindigkeitszug wurden an den deutschen Siemens-Standorten in Erlangen und Krefeld-Uerdingen durchgeführt. Die Produktion der ersten drei Züge und wichtiger Komponenten erfolgt in Deutschland. Die übrigen Züge werden bei Tangshan Locomotive & Rolling Stock Works in China gebaut, einem Werk der China Northern Locomotive & Rolling Stock Industry (Group) Corporation (CNR). Teil der vertraglichen Vereinbarungen ist der Technologietransfer und die Unterstützung der Zugfertigung. An dem Projekt und am Technologietransfer sind zahlreiche deutsche und europäische Lieferanten für Subsysteme und Komponenten der Hochgeschwindigkeitszüge beteiligt, die ebenfalls mit chinesischen Partnern kooperieren.
Quelle: Siemens
Mob43_12.2007
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Schweizer Industrie in ausgezeichneter Verfassung
Produktions-, Auftrags-, Umsatz- und Lagerindizes im sekundären Sektor im 3. Quartal 2007
Der positive Geschäftsgang in der Schweizer Industrie hält weiterhin an. Alle Indikatoren wiesen im 3. Quartal 2007 hohe Wachstumsraten auf. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal stiegen die Produktion um 11 Prozent und die Umsätze um 13 Prozent. Sowohl die Auftragseingänge (+16%) als auch die Auftragsbestände (+25%) nahmen stark zu. Die Fertigwarenlager wurden von den Unternehmen mit 3,7 Prozent weiterhin aufgestockt.
Hohe Produktion (+10,7%)
Der Aufwärtstrend in der Produktion (ohne Baugewerbe) hielt im dritten Quartal 2007 an. Die Schweizer Industrie wuchs innert Jahresfrist um 10,7 Prozent. Die höchsten Produktionsanstiege verzeichneten die Textilindustrie, die chemische Industrie, der Fahrzeugbau, die Elektro- und feinmechanische Industrie sowie das „sonstige verarbeitende Gewerbe“. Die weitaus stärksten Rückgänge meldete die Branche „Kokerei, Mineralölverarbeitung“. Ihr folgten die Glas-, Beton- und keramische Industrie sowie das Papier-, Verlags- und Druckgewerbe. Auch der Arbeitsmarkt im sekundären Sektor profitierte weiterhin von der guten Konjunkturlage. Das Beschäftigungsbarometer vom Bundesamt für Statistik bescheinigt diesem Sektor eine gute Verfassung.
Deutlicher Umsatzanstieg (+12,6%)
Die Unternehmen konnten sich mit einem Plus von 12,6 Prozent an einem zunehmenden Umsatz (+11% unter Einbezug des Baugewerbes) erfreuen. Den grössten Beitrag leisteten dabei die Gebrauchsgüter und die Verbrauchsgüter. Die besten Zahlen präsentierten der Fahrzeugbau, die chemische Industrie, die Textilindustrie, die Elektro- und feinmechanische Industrie sowie das „sonstige verarbeitende Gewerbe“. Demgegenüber sah sich die Branche „Kokerei, Mineralölverarbeitung“ mit einem Rückgang konfrontiert.
Hohe Auftragseingänge (+15,7%)
Im Berichtsquartal legten die Auftragseingänge mit 15,7 Prozent (+13,3% unter Einbezug des Baugewerbes) deutlich zu. Sie stützten sich dabei auf eine erhöhte Nachfrage aus dem Ausland. Sämtliche Branchen meldeten positive Bestelleingänge, allen voran der Fahrzeugbau. Diesem folgten die Textilindustrie, die Elektro- und feinmechanische Industrie sowie die Maschinenindustrie. Ausnahmen sind der Bergbau sowie die Lederverarbeitende Industrie, welche auf demselben Niveau blieben.
Starker Anstieg der Arbeitsreserven (+25%)
Die Auftragsbestände sind mit 25 Prozent (+23% unter Einbezug des Baugewerbes) klar angestiegen. Alle Branchen gaben Aufstockungen ihrer Bestände bekannt. Die grössten verzeichneten die Maschinenindustrie, der Bergbau sowie die Elektro- und feinmechanische Industrie. Das Schlusslicht bildete der Bereich „Gummi- und Kunststoffwaren“.
Lageraufstockungen (+3,7%)
Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal nahmen die Fertigwarenlager um 3,7 Prozent zu. Die Lederverarbeitende Industrie, der Bergbau und die Metallindustrie stockten ihre Lager am meisten auf. Die grössten Minusraten verzeichneten die Maschinenindustrie, das „sonstige verarbeitende Gewerbe sowie die Glas-, Beton- und keramische Industrie.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Neuchâtel
Mob42_12.2007
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GW baut neue Speditionsanlage in Basel
Durch die neue 4.000 m2 große Speditionsanlage inklusive Logistikhalle direkt an der A2 bei Basel, bietet Gebrüder Weiss künftig noch effizientere Transport-Dienstleistungen. Auf einer Grundfläche von drei Fußballfeldern entsteht im Gewerbe- und Industriegebiet von Pratteln bei Basel eine hochmoderne Speditionsanlage. Durch eine Investitionssumme von 18,3 Millionen Franken kann GW seinen Kunden künftig nicht nur Stückgutverbindungen, sondern auch Logistiklösungen anbieten.
Effizienz auf 20.000 Quadratmetern Grundfläche
"Es freut uns sehr, dass wir nach zehn erfolgreichen Jahren in der Region nun selbst bauen", sagt Cuno Mattioli, Leiter der GW-Niederlassung Basel. Die Bauarbeiten der 18,3 Millionen Franken-Anlage sollen bis Ende 2008 abgeschlossen sein. Neben einer neu errichteten, 2.000 Quadratmeter großen Umschlagshalle werden die Kunden vor allem von der neuen Logistikhalle mit 4.500 Palettenplätzen profitieren. "Wir bieten dann neben den täglichen Stückgutverbindungen quer durch Europa auch Lager und Logistiklösungen an", freut sich Mattioli.
Wartezeiten minimiert
Durch direkte Abfahrten von und nach Österreich sowie in die benachbarten CEE-Länder errichtet GW in Pratteln ein neues Transport-Drehkreuz für die boomenden Märkte Europas. "Die neue Speditionsanlage ermöglicht uns, in Basel künftig verstärkt Mehrwertdienste und maßge-schneiderte Logistiklösungen anzubieten", sagt Roland Gander, GW-Regionaldirektor West. "Indem wir zudem durch großzügig dimensionierte Anstellflächen die Wartezeiten der Lkw minimieren, garantieren wir unseren Kunden einen effizienteren und umfassenderen Service."
Logistik schafft Arbeitsplätze
Die derzeit 45 Mitarbeiter am Standort Basel werden laut Regionaldirektor Gander bald Zuwachs bekommen. "Wir gehen davon aus, dass wir unseren Mitarbeiterstand durch die neu errichtete Speditionsanlage und die dadurch entstehenden Logistik-Möglichkeiten innerhalb von fünf Jahren verdoppeln können." GW ist in der Schweiz bereits an den Standorten Basel, Altenrhein und am Zürcher Flughafen vertreten.
Der Konzern Gebrüder Weiss
Insgesamt beschäftigt der Gebrüder Weiss Konzern mit Hauptsitz in Lauterach (Vorarlberg) über 4.500 Mitarbeiter an 129 Standorten weltweit. In Mittel- und Osteuropa ist GW in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine vertreten. Im Geschäftsjahr 2006 hat das Logistikunternehmen einen Umsatz von 870 Mio. Euro erwirtschaftet.
Quelle: ots, Lauterach
Mob41_12.2007
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Fraport-Chef: "Historischer Tag für Frankfurter Flughafen"
Von einem "historischen Tag für den Frankfurter Flughafen und auch die nationale Luftfahrt" sprach der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Wilhelm Bender, anlässlich der Unterzeichnung des Planfeststellungsbeschlusses durch den Hessischen Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Alois Rhiel, in Wiesbaden. Vor Journalisten erklärte Bender, damit sei eine "wichtige Etappe auf dem Weg zum dringend notwendigen Ausbau des Frankfurter Flughafens" genommen. Nur die Erweiterung der Kapazität sichere die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Frankfurter Flughafens, der auf dem dritten Platz der europäischen Flughäfen liege und zu den Top Ten der Welt gehöre.
Bender sagte, der Flughafenausbau sei aber auch eine "nationale Aufgabe". Deutschlands zentraler Luftfahrtstandort bedürfe auf dem Wachstumsmarkt der Luftverkehrswirtschaft der Zukunftssicherung, um sich auf dem sich bis 2020 an Passagieren und Fracht verdoppelnden Markt international behaupten zu können.
Die Entscheidung sei aber auch ein "guter Tag für die Region", sagte Bender, der auch Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative Frankfurt/Rhein-Main ist. Der Ausbau des Flughafens sei für unsere Heimatregion die Voraussetzung, um sich im schärfer werdenden Wettbewerb der europäischen Regionen behaupten zu können.
Bender verwies darauf, dass der Ausbau mit rund vier Milliarden Euro das grösste privatwirtschaftlich finanzierte Investitionsprogramm in Deutschland sei. Außerdem würden in den baulichen Bestand jährlich bis zu 300 Millionen Euro investiert.
Gleichzeitig ist die Erweiterung nach Ansicht Benders ein "gewaltiges Beschäftigungsprogramm mit der Schaffung von 100’000 zusätzlichen Arbeitsplätzen". In dieser Zahl spiegelten sich unterschiedliche positive Effekte, die von direkter Beschäftigung am Flughafen über indirekte Wirkungen bei Dienstleistern und Lieferanten bis hin zu katalytischen Reaktionen durch die Ansiedlung von Unternehmen oder Niederlassungen in Flughafennähe wegen des überragenden Mobilitätsangebotes reichten.
Bereits in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten hat der Flughafen nach Angaben Benders die Zahl seiner Arbeitsplätze verdoppelt. In der letzten Dekade seien 10’000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Bereits heute sei der Flughafen mit über 70’000 Beschäftigten Deutschlands grösste lokale Arbeitsstätte. 2020 rechne man mit über 95.000 direkt am Flughafen beschäftigten Arbeitnehmern, was die Bedeutung des Luftfahrtstandortes als "Jobmaschine"
unterstreiche.
Bender sagte, der heutige Beschluss diene auch der Entwicklung der Airport City, mit der ein Platz in der neuen Topliga von weltweiten Wirtschaftsstandorten erobert werden solle. Großflughäfen wie Frankfurt seien Städte der Zukunft, Jobmaschinen, Stätten der Innovation und Kommunikation, interkulturelle Marktplätze, erste Immobilien-Adressen und Imageträger für Kommunen und Regionen.
Abschließend sagte Bender, sein Unternehmen habe allen Grund, mit Optimismus in das Jahr 2008 zu gehen. Man sehe den Entscheidungen der Gerichte zu den Klagen von Ausbau-Kritikern mit Zuversicht entgegen. Aus Gründen der Fairness und aus Respekt vor der Rechtsprechung werde man beim Ausbau keine vollendeten Tatsachen vor einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes in Kassel in den Eilverfahren schaffen. Man vertraue auf zukunftsweisende richterliche Beschlüsse.
Bender erklärte, wichtig seien vor allem zeitgerechte Entscheidungen. Die neue Landebahn solle spätestens im Winterflugplan 2011 in Betrieb genommen werden. Die Botschaft auf den Weltmärkten, wo über 150 Flughäfen Erweiterungen planten, müsse lauten: "Mit Frankfurt ist zu rechnen."
Quelle: ots, Frankfurt
Mob40_12.2007
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Zusammenarbeit mit der Häfen und Güterverkehr Köln AG
SBB Cargo übernimmt grossen Import-Verkehr
SBB Cargo fährt seit dem 17. Dezember die Ganzzüge der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) in der Schweiz. Es handelt sich dabei um vorerst 400 Ganzzüge pro Jahr mit Kerosin, Benzin und anderen Brennstoffen.
Die Häfen und Güterverkehr Köln AG beliefert im Auftrag ihrer deutschen Kunden aus der Schwerindustrie verschiedene Abnehmer in der Schweiz. SBB Cargo übernimmt diese Ganzzüge neu ab der Schweizer Grenze in Basel und fährt sie an insgesamt zehn verschiedene Destinationen, unter anderem nach Glattbrugg, Landquart und Rothenburg. Die Züge werden in der Regel mit durchgehender Traktion an den Bestimmungsort geführt. Die Lokführer von SBB Cargo übernehmen den Führerstand im Rangierbahnhof Basel. Zum Einsatz kommen Lokomotiven der HGK, deren Bedienung identisch mit den Lokomotiven von SBB Cargo ist.
Die Basis für die Produktionspartnerschaft ist ein Zusammenarbeitsvertrag zwischen SBB Cargo und der HGK. Die HGK profitiert dabei vom flächendeckenden Netz und der qualitativ hoch stehenden Leistung von SBB Cargo. Die Zusammenarbeit erlaubt es SBB Cargo, ihre Ressourcen auszulasten. Bisher arbeitete die HGK für ihre Schweizer Verkehre mit Railion (Schweiz) zusammen.
Die Häfen und Güterverkehr Köln AG ist 1992 aus dem Zusammenschluss der Häfen Köln GmbH, der Köln-Bonner Eisenbahnen AG sowie der Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn entstanden. Sie beschäftigt derzeit 591 Mitarbeiter und 20 Auszubildende. Mehrheits-Eigentümer der HGK sind die Stadtwerke Köln GmbH (SWK), eine weitere grosse Beteiligung hält die Stadt Köln. SBB Cargo und die HGK arbeiten seit längerem auf verschiedenen Gebieten zusammen, so bei Verkehren in Deutschland.
SBB Cargo, die Güterdivision der Schweizerischen Bundesbahnen, gehört zu den führenden europäischen Güterbahnen. Im schweizerischen Güterverkehr ist SBB Cargo einer der bedeutendsten Transportanbieter. Das Schweizer Netz umfasst 323
Zustellpunkte, ergänzt mit 200 individuellen Bedienkonzepten ausserhalb des Grundnetzes. Die internationale Kernkompetenz des Unternehmens liegt auf der Nord-Süd-Achse, wo SBB Cargo Güter grenzüberschreitend transportiert.
Quelle: SBB, Bern
Mob39_12.2007
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Energiesteuern in Europa wirken und sind für die Wirtschaft tragbar
Energiesteuern nach europäischem Vorbild würden auch in der Schweiz zu einer spürbaren Reduktion der CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs führen, ohne das Wirtschaftswachstum zu gefährden. Massnahmen zur CO2-Reduktion werden zudem von einer grossen Mehrheit der Schweizer Autofahrer befürwortet. Zu diesen Schlüssen kommen zwei Studien des Bundesamts für Energie (BFE) im Rahmen seines Forschungsprogramms Energiewirtschaftliche Grundlagen (EWG).
Die Untersuchung "Erfahrungen mit Energiesteuern in Europa - Lehren für die Schweiz"(1) zeigt, dass es in Europa mittlerweile viele erfolgreiche Beispiele für Energie- bzw. CO2-Steuern gibt: In allen untersuchten Fallbeispielen führte die Einführung einer solchen Lenkungsabgabe zu einer Reduktion der CO2-Emissionen oder des Energieverbrauchs. Der mittelfristige Beitrag der Steuern zur Reduktion der CO2-Emissionen gegenüber dem absoluten Niveau im Ausgangszustand lag zwischen zwei (Schweden, UK) und sieben Prozent (Finnland). Eine Wirkung auf CO2-Emissionen im mittleren einstelligen Bereich scheint nach Einschätzung der Autoren auch in der Schweiz realistisch; die Schweizer Verbraucher würden auf höhere Energiepreise ähnlich reagieren wie ihre europäischen Nachbarn.
Keine Gefahr für das Wirtschaftswachstum
Befürchtungen, die Steuern könnten das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung bremsen, wurden in den untersuchten Ländern nicht bestätigt. Tendenziell werden sogar positive Effekte beobachtet. Denn in den meisten untersuchten Ländern wird der Grossteil der Mittel wieder an die Wirtschaft und die Haushalte zurückgegeben. Am häufigsten geschieht dies in Form einer Senkung der Lohnnebenkosten, was vor allem dem Arbeitsmarkt positive Impulse verleiht. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass sich die Erfahrungen auf die Schweiz übertragen lassen.
Die bisher für die Schweiz verfügbaren Modellrechnungen weisen darauf hin, dass auch von höheren Abgaben kaum negative Wirkungen auf Wirtschaftswachstum und Beschäftigung zu erwarten wären (vgl. Band 3 der Energieperspektiven unter www.energieperspektiven.ch). Voraussetzung ist neben der Rückverteilung der Mittel an die Haushalte und die Wirtschaft eine stufenweise Einführung der Steuern und Abgaben, wie sie sich in vielen Ländern durchgesetzt hat und auch in der Schweiz populär ist. Dies ermöglicht es den Steuersubjekten, sich über einen klar definierten Zeitraum an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.
Bei den Abgabesätzen der Energie- oder CO2-Steuer verweist die Studie auf grosse Unterschiede innerhalb der Länder und zwischen den verschiedenen Energieträgern. Die ökologisch motivierten Steuern üben bisher noch einen relativ bescheidenen Einfluss auf die Endverbraucherpreise der belasteten Energieträger aus. Sollen Lenkungssteuern längerfristig zu ambitionierten Energie- und CO2-Zielen beitragen (etwa im Sinne der 2000 Watt-Gesellschaft), dann sind höhere Abgabesätze zwingend.
Bonussysteme stossen auf Akzeptanz
Eine zweite EWG-Studie(2) untersucht, wie die Konsumenten dazu bewogen werden können, Autos mit geringeren CO2-Emissionen zu kaufen. Eine Befragung bei Schweizer Autokäufern hat gezeigt, dass diese mehr Informationen und Handlungsmöglichkeiten seitens des Staates wünschen. Eine grosse Mehrheit befürwortet weitere Massnahmen zur CO2-Reduktion im Verkehr. Lenkungsabgaben mit Rückverteilung im Sinne der erstgenannten Studie stossen dabei auf mehr Akzeptanz als einfache Steuern; am meisten werden Bonussysteme befürwortet. Die verwaltungsseitige Umsetzung einer solchen Massnahme kostet weniger als 40 Franken pro Tonne CO2, vergleichbar mit ausländischen Zertifikaten.
Studien (Herausgeber: Bundesamt für Energie BFE)
(1) Erfahrungen mit Energiesteuern in Europa - Lehren für die Schweiz
2) Lenkungsabgaben zur Senkung des CO2-Ausstosses der Neuwagenkäufe: Hintergrund, Mechanismen, Prognosen
Quelle: Bundesamt für Energie, Bern
Mob38_12.2007
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Stromkennzeichnung liefert erstmals Zahlen zum Strommix an der Steckdose
Seit 2005 sind die schweizerischen Stromversorgungsunternehmen verpflichtet, Herkunft und Zusammensetzung des von ihnen gelieferten Stroms offen zu legen. Damit liegen erstmals genauere Angaben über den Strommix an der Steckdose der Endverbraucher vor. Der heute vom Bundesamt für Energie veröffentlichte Evaluationsbericht zur Stromkennzeichnung zeigt, dass im Jahr 2005 rund 63% des gelieferten Stroms in der Schweiz produziert wurde. 41% der gesamten Liefermenge stammten aus Kernenergie, 34% aus Wasserkraft und weniger als 1% aus neuen erneuerbaren Energiequellen. Bei 21% waren Herkunft und Zusammensetzung nicht überprüfbar.
Die vom Bundesrat per 1. Januar 2005 in Kraft gesetzte Vorschrift zur Stromkennzeichnung (Energiegesetz Art. 5bis und Energieverordnung Art. 1a-1c und Anhang 4) verpflichtet alle Stromversorgungsunternehmen zur jährlichen Kennzeichnung des gesamthaft an ihre Kundinnen und Kunden gelieferten Stroms. Die Deklaration erfolgt jeweils rückwirkend, basierend auf den Daten des vorangegangenen Kalenderjahres. Seit 2006 enthalten die Stromrechnungen aller Kundinnen und Kunden damit auch Angaben darüber, aus welchen Energiequellen der Strom stammt und ob dieser im In- oder Ausland produziert wurde.
Neben den statistischen Zahlen zum schweizerischen Produktionsmix, die in der jährlichen Elektrizitätsstatistik des Bundesamts für Energie publiziert werden, liegen dank der Stromkennzeichnung nun erstmals auch genauere Angaben zur Herkunft und zur Zusammensetzung des Lieferantenmix, also zum Strommix an der Steckdose der Endverbraucher vor.
Produktionsmix unterscheidet sich vom Lieferantenmix
Weil Strom exportiert und importiert wird, sind Produktions- und Lieferantenmix nicht zwangsläufig deckungsgleich. Im Jahr 2005 betrug die gesamte Inlandproduktion von Strom 57,9 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Der Produktionsmix setzte sich zusammen aus 56,6% Wasserkraft, 38% Kernenergie und 5,4% Strom aus anderen Energieträgern. Im gleichen Jahr präsentierten sich Zusammensetzung und Herkunft des an die schweizerische Endkundschaft gelieferten Stroms (Lieferantenmix) wie folgt:
- Gemäss Elektrizitätsstatistik belief sich der schweizerische Elektrizitätsverbrauch (Endverbrauch) im Jahr 2005 auf 57,3 Milliarden kWh.
- 63% der gelieferten Strommenge wurden in der Schweiz produziert.
- 41% des gelieferten Stroms wurde mit Kernenergie produziert, wobei rund ein Drittel dieses Kernenergiestroms aus dem Ausland stammte.
- 34% des gelieferten Stroms stammte aus Wasserkraft, wobei dieser Wasserkraftstrom zu 94% in der Schweiz produziert wurde. Rund 40% des in der Schweiz produzierten Wasserkraftstroms wurden ins Ausland exportiert.
- 21% des gelieferten Stroms stammte aus nicht überprüfbaren Energieträgern. Das heisst, dass die Herkunft dieses Stroms aus buchhalterischen Gründen nicht mehr nachvollziehbar ist. Es darf aber vermutet werden, dass dieser Strom auf internationalen Börsen eingekauft wurde und mehrheitlich aus fossilen und nuklearen Quellen stammte.
- 2.2% des gelieferten Stroms stammte aus fossilen Energieträgern.
- 2.0% des gelieferten Stroms stammte aus Abfällen.
- Weniger als 0.5% des gelieferten Stroms stammte aus neuen erneuerbaren Energiequellen (Sonne, Wind und Biomasse).
Haushalte möchten Strom aus erneuerbaren Energien
Eine im Rahmen der Evaluation durchgeführte repräsentative Befragung von 1'002 Haushalten ergab, dass sich die privaten Kundinnen und Kunden vor allem Strom aus neuen erneuerbaren Energien (40%) und aus Wasserkraft (38%) wünschen. Die weiteren Energieträger schneiden bezüglich Beliebtheit schlecht ab (Kernenergie 5%, Abfälle 5%, fossile Energieträger 2%).
Rund 80% der Haushalte kennen ihren Stromlieferanten und halten Informationen über den gelieferten Strom für wichtig. Die Stromkennzeichnung ist allerdings erst einer Minderheit der Haushalte bekannt.
Stromkennzeichnung noch zu wenig bekannt
Die Stromkennzeichnung wird von den Stromlieferanten mehrheitlich korrekt umgesetzt, von den Kundinnen und Kunden jedoch noch zu wenig wahrgenommen, obwohl sie damit eine wichtige Entscheidungshilfe für die Wahl eines bestimmten Stromprodukts in der Hand hätten. Das Bundesamt für Energie will daher zusammen mit der Strombranche Massnahmen ergreifen, um den Bekanntheitsgrad und die Qualität der Informationen an die Kundinnen und Kunden weiter zu steigen. Dies ist insbesondere wichtig im Hinblick auf die mögliche vollständige Liberalisierung des Schweizer Strommarkts ab 2014.
Anteil des nicht überprüfbaren Stroms muss sinken
Handlungsbedarf sieht das Bundesamt für Energie zudem bei den Stromversorgungsunternehmen, die überdurchschnittlich hohe Anteile an nicht überprüfbaren Energieträgern ausweisen. Sie sollen diese hohen Anteile in ihren Stromkennzeichnungen künftig schriftlich erläutern müssen. Zudem soll die Umsetzung der Stromkennzeichnung mittels Stichproben kontrolliert werden.
Ergänzend dazu unterstützt die Schweiz auch die internationalen Bestrebungen, die Anteile an Strom aus nicht überprüfbaren Energieträgern europaweit durch eine verstärkte internationale Zusammenarbeit zu senken.
Quelle: Bundesamt für Energie, Bern
Mob37_12.2007
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Fahrplan zur Strommarktliberalisierung und zur kostendeckenden Einspeisevergütung
Mit der weitgehenden Inkraftsetzung des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) auf Anfang 2008 beginnt in der Schweiz die gestaffelte Umsetzung der Strommarktliberalisierung und die Vorbereitung der kostendeckenden Einspeisevergütung: Die Anmeldung von Anlagen zur Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien wird voraussichtlich bereits ab Mai 2008 möglich sein.
Per 1. Januar 2008 tritt das StromVG fast vollumfänglich in Kraft, wie der Bundesrat in seiner Sitzung vom 28. November 2007 beschlossen hat. Ausnahmen bilden die Bestimmungen über den Anspruch auf Netzzugang, das heisst die Marktöffnung für Grossverbraucher ab 100'000 kWh/Jahr (Artikel 13, Absätze 1 und 2) sowie die kostendeckende Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien, die in der Revision des Energiegesetzes geregelt ist (Ziffer 2 des Anhangs zum StromVG).
Die Stromversorgungsverordnung (StromVV) wird per 1. April 2008 in Kraft gesetzt.
Die Bestimmungen über die Marktöffnung für Grossverbraucher und über die kostendeckende Einspeisevergütung treten am 1. Januar 2009 in Kraft. Von der Einspeisevergütung können Anlagen profitieren, die nach dem 1. Januar 2006 in Betrieb genommen worden sind. Die Anmeldung für solche Anlagen wird voraussichtlich ab Mai 2008 möglich sein. Details zum Anmeldeverfahren werden vom Bundesamt für Energie rechtzeitig bekannt gegeben.
Quelle: Bundesamt für Energie
Mob36_12.2007
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Abfallstatistik 2006: Gute Konjunktur bewirkt Anstieg der Abfallmenge
In Schweizer Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) wurden 2006 insgesamt 3.65 Millionen Tonnen Abfall verbrannt, rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Gründe dafür sind mehr Abfallimporte aus dem grenznahen Ausland sowie das konjunkturbedingt erhöhte Abfallaufkommen im Inland. Die Energieproduktion aus KVA erreichte in diesem Jahr einen neuen Höchststand. Die Verwertung der separat gesammelten Siedlungsabfälle liegt nach wie vor bei über 50 Prozent.
Gemäss der diesjährigen Erhebung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) wurden 2006 gesamthaft 3.65 Millionen Tonnen nicht verwertbare Siedlungsabfälle, brennbare Bauabfälle sowie Klärschlamm in den 29 Schweizer Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) verbrannt. Rund 3.23 Millionen Tonnen dieses verbrannten Abfalls stammen aus der Schweiz und aus dem Fürstentum Liechtenstein. Bei den restlichen 417'000 Tonnen handelt es sich um importierte Abfälle aus dem grenznahen Ausland.
Erneute Zunahme der Abfallimporte gegenüber dem Vorjahr
Gegenüber dem Vorjahr ist die Gesamtmenge um rund 331'000 Tonnen bzw. rund 10 Prozent angestiegen. Dieser Anstieg lässt sich durch folgende zwei Gründe erklären: die Abfallimporte vor allem aus Deutschland haben um 157'000 Tonnen bzw. 4.8 Prozent zugenommen; zugleich stieg im Inland die Abfallmenge wegen der guten Konjunkturlage und des damit verbundenen erhöhten Konsums um 174'000 Tonnen bzw. 5.6 Prozent an. Die Importe sind sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll: einerseits können so die durch saisonale Schwankungen der Abfallmenge bedingten kurzfristigen freien Kapazitäten in Schweizer KVA genutzt werden, andererseits wird dadurch eine umweltbelastende Deponierung von brennbaren Abfällen im Ausland vermieden.
Die Schweizer KVA waren im vergangenen Jahr somit weitgehend ausgelastet. In den kommenden Jahren ist mit keinem weiteren derart starken Anstieg der Abfallimporte zu rechnen. Im Gegenteil ist davon auszugehen, dass diese hohen Abfallimporte nach der Inbetriebnahme der im Bau befindlichen deutschen Verbrennungsanlagen wieder abnehmen werden. Es gibt für die Schweizer KVA daher keinen Grund, ihre Verbrennungskapazitäten aufgrund dieser Importe auszubauen, da sonst beim Wegfall der ausländischen Abfalllieferungen das Risiko von Überkapazitäten besteht.
Rekordproduktion an Energie von KVA
Dank der verbesserten Auslastung konnten die KVA ihre Produktion an Elektrizität und Fernwärme entsprechend steigern. Die KVA produzierten im vergangenen Jahr 1'823 GWh Elektrizität und konnten so den Anteil an der Gesamtstromproduktion der Schweiz erstmals über die Drei-Prozentmarke auf 3.1 Prozent steigern. Dies entspricht rund zwei Drittel der Stromproduktion des KKW Mühleberg. Der KVA-Strom gilt entsprechend dem Biomasseanteil im Abfall zu 50 Prozent als erneuerbare Energie. Mit einem Anteil von über vier Fünfteln der gesamten Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen sind die KVA mit Abstand die wichtigsten Produzenten. Die Produktion an Strom und Wärme aus KVA deckt rund 2 Prozent des schweizerischen Gesamtendenergieverbrauchs.
Mehr als die Hälfte der Siedlungsabfälle wird verwertet
Von den im 2006 angefallenen Siedlungsabfällen von 5.33 Millionen Tonnen wurden 2.67 Mio. Tonnen rezykliert, was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme um 0.17 Millionen Tonnen entspricht. Der Anteil der separat gesammelten und verwerteten Siedlungsabfälle an der gesamten Siedlungsabfallmenge stabilisierte sich auf hohem Niveau von über 50 Prozent. Die Schweiz verbleibt damit im internationalen Vergleich in der Spitzengruppe. Bei einigen Separatsammlungen wie Glas (96 Prozent Recyclingquote) ist das Recyclingpotential weitgehend ausgeschöpft. Bei anderen wie z.B. Papier und Karton, Metallen, biogenen Abfällen, Batterien sowie elektrischen und elektronischen Geräten kann durch konsequentes Weiterverfolgen der Optimierung der Sammellogistik sowie durch Information und Motivation der Konsumentinnen und Konsumenten durchaus noch eine weitere Steigerung der verwerteten Menge dieser Abfallfraktionen erreicht werden.
Abfallstatistik 2006
Die ausführliche Publikation der Abfallstatistik 2006 erscheint im Verlauf des nächsten Jahres und wird als PDF greifbar sein.
Tabelle 1: Brennbare Abfälle nach Herkunft, Art und Entsorgungsort im Jahre 2006 (pdf, 114kb) mehr >
Tabelle 2: Brennbare Abfälle nach Herkunft, Art und Entsorgungsweg 2006 (pdf, 96kb) mehr >
Tabelle 3: Brennbare Abfälle in KVA und auf Deponien 2006 (pdf, 89kb) mehr >
Tabelle 4: Anlieferungen in KVA 2006 (pdf, 205kb) mehr >
Tabelle 5: Energieerzeugung und Nutzung in KVA 2006 (pdf, 170kb) mehr >
Tabelle 6: Separat gesammelte Siedlungsabfälle für die Verwertung 2006 (pdf, 152kb) mehr >
Quelle: Bundesamt für Umwelt, Bern
Mob35_12.2007
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Beidseitig entladbarer Wechseltrailerzug für modernes Sequenzieren
Neuentwickeltes Trailerzugsystem erlaubt erstmalig beidseitiges Be- und Entladen aus jeder Position des Zuges innerhalb der Produktionslinie.

Die Transpofix GmbH entwickelt und produziert Spezialladungsträger auf höchstem Niveau und nach modernsten Massstäben. Der Trailerzug mit Wechseltrailer ist die aktuelleste Neuentwicklung. Er kann von jeder handelsgängigen, geeigneten Zugmaschine gezogen werden.
  Über seine Wechseltrailer erlaubt er erstmalig ein beidseitiges Be- und Entladen der auf dem Zug befindlichen Paletten aus jeder Position des Zuges. Der gesamte Zug kann somit in beliebiger Reihenfolge gehandelt werden, sowohl beim Beladen im Warenlager wie auch bei der Entladung in der Produktionslinie.
Die einzelnen Stationen der Produktionslinie können flexibel angefahren werden, ebenso entfällt das bisher nötige Abkoppeln der Trailerwagen zur Entladung. Der Trailerzug steht damit nach der Anfahrt der Produktion sofort wieder in seiner Gesamtheit zur Verfügung.
Die Übertragung der Lenkbewegungen auf die einzelnen Trailerwagen garantiert eine optimale Manövrierfähigkeit des Trailerzuges und einen besonders geringen Drehradius.
Der Trailerzug mit Wechseltrailer bietet somit eine optimale Plattform für modernes, effizientes Sequenzieren.
Der Trailerzug wurde in der Halle A6, Stand 132 auf der transport logistic Messe in München vom 12.-15.6.2007 präsentiert.
Quelle: Transpofix GmbH
www.transpofix.de
Mob34_12.2007
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Chevrolet Foto-Preis an Studierende der Kunsthochschule Freiburg
Fünf Studentinnen und Studenten der Kunsthochschule Freiburg gewannen den vom Automobilhersteller Chevrolet erstmals durchgeführten Wettbewerb Young? Creative? Chevrolet! in der Kategorie Fotografie. Die Gewinner erhielten 1200 Euro in bar und nehmen an der nächsten Runde des Wettbewerbs auf europäischer Stufe teil.
Aline Fournier (21 Jahre), Cynthia Darioly (21 Jahre), Amélia Szemoniewski (24 Jahre), Dorian Giller (21 Jahre) und Annick Grobety (22 Jahre) heissen die glücklichen Gewinner des ersten Chevrolet Foto-Wettbewerbs. Alle fünf Gewinner gehören der Kunsthochschule Freiburg (Ecole de multimédia et d’art de Fribourg EMAF) an und hatten gemeinsam das erfolgreichste Bild eingereicht. Die jungen Fotokünstler hatten die Aufgabe, einen Chevrolet Lacetti möglichst kreativ in Szene zu setzen.
Die fünf Studenten durften ihren Preis heute im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Espace Jean-Tinguely – Niki de Saint Phalle in Freiburg in Form von 1200 Euro in bar übernehmen. Eine hochkarätige Jury* unter der Leitung von Alfred Maurer (Vizedirektor Schule für Gestaltung Bern und Biel) hatte die eingereichten Arbeiten bewertet und über die Platzierungen entschieden. Jurypräsident Maurer begründete die Wahl folgendermassen: „Für die Jury gaben die Originalität und die sehr gute technische Ausarbeitung den Ausschlag.”
Aline Fournier, Sprecherin der Gruppe, zeigte sich überrascht und überglücklich: „Wir hätten nie im Leben erwartet, dass wir gewinnen würden. Nun freuen wir uns auf die europäische Ausscheidung. ” Denn die Gewinner in der Kategorie Fotografie aller teilnehmenden Länder treten noch einmal gegeneinander an. Dem europäischen Sieger winken eine Einladung zu professionellen Fotoaufnahmen einer neuen Chevrolet-Kampagne sowie 1000 Euro Preisgeld.
Neben Studierenden aus Freiburg beteiligten sich auch Schulen aus La Chaux-de-Fonds (Ecole d’arts appliqués de La Chaux-de-Fonds CIFOM) und Lausanne (Ecole d’art cantonale de Lausanne ECAL), was die bedeutende Stellung der französischen Schweiz im Bereich des Kunstfotostudiums unterstreicht.
Chevrolet Suisse SA führte den Wettbewerb Young? Creative? Chevrolet! für Studierende von Kunstschulen in diesem Jahr zum ersten Mal durch. Christoph Bleile, Vertreter von Chevrolet Suisse SA in der Jury, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Unser Ziel war, den Studierenden eine Möglichkeit zu bieten, ihre Kreativität unter Beweis zu stellen und auszuleben. Wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. ”
Aufgrund des Erfolges wird der Wettbewerb 2008 in der Schweiz wiederholt. Auf europäischer Ebene wird der Wettbewerb auf weitere fünf Länder ausgedehnt. Interessierte Schweizer Kunstschulen können sich bereits heute auf der Website von Young? Creative? Chevrolet! für die Kategorie Fotografie einschreiben. Im Mittelpunkt des Fotowettbewerbs 2008 wird der Chevrolet Captiva stehen.
* Die Jury im Überblick: Alfred Maurer, Jury-Präsident (Vizedirektor Schule für Gestaltung Bern und Biel), Rainer Kupper (Projektleiter „Best Picture” Keystone), Ulrich Görlich (Leiter Fotografie Hochschule der Künste Zürich) sowie Christoph Bleile (Manager Public Relations Chevrolet)
Quelle: General Motors, Freiburg/Glattbrugg
Mob33_12.2007
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Der 78. Internationaler Automobil-Salon Genf
Jetzt im Internet unter www.salon-auto.ch
Die Homepage des Internationalen Automobil-Salons Genf wurde aktualisiert und enthält erste Informationen zur 78. Ausgabe der Messe, die vom 6. – 16. März 2008 im Geneva Palexpo stattfinden wird. Zwei Fahrzeugmarken stellen sich in Genf erstmals dem europäischen Publikum vor und sorgen für Spannung. Eine neue Komfortzone garantiert dem Besucher Erholung und Unterhaltung.
Die Internet-Site www.salon-auto.ch wird in den nächsten Wochen laufend ergänzt werden und beim traditionellen Wettbewerb ist ein Fahrzeug zu gewinnen. Ab 16. Januar können Eintrittskarten wiederum direkt online gekauft und ausgedruckt werden. Dies garantiert direkten Zugang zur Messe, ohne jeglichen Zeitverlust. Das Online-Ticketing wird unter der Rubrik „Praktisches“ zu finden sein.
Der Automobil-Salon 2008 verspricht dem Besucher viel Neues in jeder Hinsicht. Zwei Fahrzeugkonstrukteure haben den Genfer Automobil-Salon für ihre Markenlancierung in Europa gewählt: die Edelmarke Infiniti des japanischen Mutterhauses Nissan und der 1995 gegründete chinesische Hersteller BYD. Mehr als 260 Aussteller werden rund 82'000 m2 Netto-Standfläche belegen. Sie füllen damit die 7 Hallen von GENEVA PALEXPO, die unter einem Dach liegen und über unmittelbaren Zug-, Flug- und Autobahnanschluss verfügen.
Neu wurden über 5’000 m2 auf einem Stockwerk unter der Halle 7 erschlossen. Restaurants – ein edler Italiener wird auch dabei sein –, Boutiquen, Videospiele, ein Kinderparadies sowie täglich durchgeführte Wettbewerbe für Jung und Alt sollen für reges Treiben sorgen.
Quelle: Palexpo, Genf
Mob32_12.2007
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Luftraum für Flughafen Basel-Mülhausen nur während Anflügen aktiv
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat den Luftraum für das neu in Betrieb gehende Instrumentenlandesystem (ILS) auf die Südpiste 34 des Flughafens Basel-Mülhausen freigegeben. Der Luftraum ist nur aktiv, wenn tatsächlich Anfüge auf das ILS 34 stattfinden. Das Amt verlangt jedoch in der Anfangsphase eine enge Überwachung des Betriebs durch die Flugsicherung, um Erfahrungen sammeln zu können. Der Flughafn nimmt das System am 20. Dezember in Betrieb.
Der Flughafen Basel-Mülhausen hat heute bekannt gegeben, dass er das ILS 34 auf 20. Dezember in Betrieb stellen wird. Es ersetzt das bisherige Anflugverfahren mit einem Sichtanflug kurz vor der Landung. Aus Sicherheitsgründen hat das BAZL das von den französischen Behörden genehmigte Projekt unterstützt. Die Benutzung des ILS ist beschränkt auf Zeiten, wenn die Stärke des Nordwindes keine Landungen von Norden mehr zulässt. Die beiden Luftfahrtbehörden haben die Benutzungsbedingungen für das System in einem Abkommen detailliert festgelegt.
Um die Anflüge auf das ILS sicher durchführen zu können, musste der von der Flugsicherung kontrollierte Luftraum erweitert werden. Er umfasst in etwa das Gebiet zwischen Pruntrut, Sissach, Olten und Wangen an der Aare. Die Untergrenze des Luftraums variiert zwischen 5700 und 8500 Fuss (rund 1700 bis 2500 Meter) über Meer. Der ausgedehnte kontrollierte Luftraum reduziert den frei verfügbaren Luftraum für die Kleinaviatik (hauptsächlich Segelflugzeuge und Hängegleiter). Um diese Einschränkungen möglichst gering zu halten, entschied das für die Festlegung zuständige BAZL Anfang Jahr, den Luftraum nur aktivieren zu lassen, wenn tatsächlich Südanflüge stattfinden.
Im Auftrag des BAZL überprüfte die Flugsicherung in den vergangenen Monaten, ob die Lösung mit dem temporär aktiven Luftraum funktioniert. Dabei aktivierte und deaktivierte sie den Luftraum in unregelmässigen Zeitabständen, ohne dass bereits Anflüge stattfanden. Es zeigte sich, dass die Piloten die neue Regel grundsätzlich befolgten. Deshalb hat das BAZL den temporär aktiven Luftraum für den Betrieb freigegeben. Um Erfahrungen mit dem nicht dauernd aktiven Luftraum zu sammeln, dessen Bewirtschaftung erhöhte Anforderungen stellt, hat das Amt die Flugsicherung angewiesen, in den ersten Monaten die Einhaltung der Regeln genau zu überwachen und regelmässig darüber Bericht zu erstatten.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Bern
Mob31_12.2007
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Air China und Shanghai Airlines treten der Star Alliance bei
- Ausbau der Marktpräsenz in China
- Expansion des Netzwerks durch zwei Drehkreuze in China
- Mehr Vorteile für Vielflieger
Air China Limited (im Folgenden als "Air China" bezeichnet) und Shanghai Airlines sind heute im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am neuen Terminal 3 des Capital International Airport in Peking offiziell der Star Alliance beigetreten. Zusammen mit den beiden neuen chinesischen Fluggesellschaften umfasst die Star Alliance jetzt 19 Mitglieder mit insgesamt 17'000 täglichen Flügen an 897 Destinationen in 160 verschiedenen Ländern. Damit bietet die Star Alliance ihren internationalen Kunden mehr Flüge an als jedes andere Luftfahrtbündnis.
Allein innerhalb Chinas hat das Star Alliance-Netzwerk durch Air China und Shanghai Airlines über 40 neue Destinationen hinzugewonnen, wodurch insbesondere Vielflieger zu noch mehr Vorteilen kommen.
"China ist einer der wachstumsstärksten Luftverkehrsmärkte der Welt. Und da Air China und Shanghai Airlines ab heute offizielle Mitglieder von Star Alliance sind, können wir unseren internationalen Fluggästen ein unvergleichlich dichtes Netz an Flugverbindungen von und nach China sowie innerhalb Chinas anbieten", erklärt Jaan Albrecht, CEO von Star Alliance.
Air China ist Chinas nationale Fluglinie und die einzige offizielle Partner -Passagierfluggesellschaft der Olympischen Spiele in Peking im Jahr 2008. Am 15. Dezember 2004 wurde Air China an den Börsen von Hongkong und London gelistet. Die Hauptverwaltung der Fluggesellschaft befindet sich in Peking, Hauptstadt der Volksrepublik China und wichtiger Luftverkehrsknotenpunkt für In- und Auslandflüge. Air China bietet auch verschiedene Luftfahrtdienstleistungen an, beispielsweise Flugzeugwartung, Bodendienste und Bordverpflegung in Peking, Chengdu und anderen Standorten der Fluglinie und ihrer Joint-Venture-Partner.
"Dies ist ein historischer Augenblick", erklärt Li Jiaxiang, Chairman von Air China. "Das grösste, wachstumsstärkste Luftfahrtbündnis der Welt - Star Alliance - hat im grössten und wachstumsstärksten Land der Welt - China -Fuss gefasst. Durch ihre Mitgliedschaft in der Star Alliance hat Chinas bedeutendste Fluggesellschaft, Air China, sich eine langjährige strategische Kooperation mit vielen führenden Fluggesellschaften der Welt gesichert."
Shanghai Airlines ist die erste kommerzielle Fluggesellschaft Chinas, an der zahlreiche Investoren beteiligt sind. Im Jahr 2001 wurde sie als erste chinesische Fluglinie an der Börse gelistet und gab A-Aktien aus.
"Wir freuen uns sehr darüber, dass Shanghai Airlines mit ihrem Drehkreuz Schanghai durch ihren Beitritt zur Star Alliance jetzt eine Brücke zwischen China und der Welt schlagen wird", sagt Zhou Chi, Chairman von Shanghai Airlines. "Dieser Beitritt bringt allen Beteiligten Vorteile: Die Star Alliance erweitert damit ihr Streckennetz im Markt China. Shanghai Airlines bietet nun mehr Destinationen auf der ganzen Welt und kann ihren Kunden einen noch besseren Service und mehr Vorteile für Vielflieger offerieren. Wir glauben, dass Shanghai Airlines durch ihren Beitritt zur Star Alliance einer erfolgreichen Zukunft entgegensieht."
Kluge Strategie: zwei Drehkreuze in China
Um ihren Fluggästen ein noch breiteres Netzwerk an internationalen Flügen und Verbindungen innerhalb Chinas anbieten zu können, arbeiten Air China, Shanghai Airlines und die anderen Mitglieder der Star Alliance, die China anfliegen, derzeit an einem Ausbau der beiden Hauptdrehkreuzen Peking und Shanghai-Pudong.
In Peking soll im März 2008 der Terminal 3 für alle Mitglieder der Star Alliance eröffnet werden, die die chinesische Hauptstadt anfliegen.
Ebenfalls im März 2008 wird in Shanghai-Pudong der Terminal 2 eröffnet, damit sämtliche Mitglieder der Star Alliance, die die florierende Metropole anfliegen, denselben Terminal nutzen können.
Vielfliegerprämien
Durch ihren Beitritt zur Star Alliance können Air China und Shanghai Airlines Vielfliegern künftig noch mehr Vorteile anbieten.
Fluggäste, die am PhoenixMiles-Vielfliegerprogramm von Air China und am Crane-Club-Vielfliegerprogramm von Shanghai Airlines teilnehmen, können von jetzt an auch bei allen anderen Mitgliedern der Star Alliance Meilen sammeln und einlösen. Ausserdem werden Meilen, die sie auf Flügen mit einer der Fluglinien der Star Alliance sammeln, neu auch auf den Platin-, Gold- oder Silberstatus von Air China beziehungsweise den Crane-Club-Gold- oder Silberstatus von Shanghai Airlines angerechnet.
Kunden, die an Vielfliegerprogrammen anderer Star Alliance Fluggesellschaften teilnehmen, können nun auch auf Flügen von Air China und Shanghai Airlines Meilen sammeln und einlösen. Das macht die Vielfliegerprogramme sämtlicher Mitglieder der Star Alliance jetzt noch attraktiver.
Sondertarife
Air China und Shanghai Airlines offerieren ihren Fluggästen neu auch die 11 Sondertarife der Star Alliance. Dazu gehören der beliebte Round-the-World-Tarif, der den Fluggästen der Star Alliance von jetzt an noch mehr Optionen bietet, da er nun auch die Routen umfasst, die die beiden chinesischen Mitglieder anbieten. Ausserdem können Routen beider Fluglinien jetzt in die Tarife ,Star Alliance Circle Asia' und ,Circle Pacific' aufgenommen werden. Air China und Shanghai Airlines nehmen von nun an auch am Programm für Konferenzen und Kongresse, ,Star Alliance Conventions Plus', teil.
Über Air China
Air China ist Chinas nationale Fluglinie und einer der führenden Anbieter von Passagier- und Frachtflügen sowie Luftfahrtdienstleistungen in China. Die Hauptverwaltung befindet sich in Peking, Hauptstadt der Volksrepublik China und wichtiger Luftverkehrsknotenpunkt für In- und Auslandflüge. Zu den Luftfahrtdienstleistungen, die Air China anbietet, gehören Flugzeugwartung, Bodendienste und Bordverpflegung in Peking, Chengdu und anderen Standorten der Fluggesellschaft und ihrer Joint-Venture-Partnern angeflogen werden. Air China wurde am 15. Dezember 2004 unter dem Code 0753 beziehungsweise AIRC an den Börsen von Hongkong und London gelistet. Am 2. Juli 2006 legte Air China ihr American Depositary Receipt (ADR) in New York unter dem Code AIRYY auf. Am 18. August 2006 wurde die A-Aktie von Air China unter dem Code 601111 an der Börse von Shanghai gelistet. Air China wurde am 4. August 2004 zur einzigen offiziellen Partner-Passagierfluglinie der Olympischen Spiele in Peking ernannt. Seit dem 30. Juni 2007 verbindet Air China mit ihren Flugrouten 26 Länder und Regionen rund um den Erdball miteinander, darunter 39 internationale Städte und 1 Region; die Fluggesellschaft hat insgesamt 19'334 Mitarbeitende und eine Flotte von 212 Maschinen. Drehkreuze: Peking, Chengdu.
Über Shanghai Airlines
Für die Fluglinie mit Sitz in Shanghai stehen "Sicherheit, Kundendienst, erstklassiger Service und Spitzenleistung" an erster Stelle in der Unternehmensphilosophie. Shanghai Airlines bietet über 140 Inlandrverbindungen sowie 11 internationale und regionale Verbindungen. Die regionalen und internationalen Routen sind mit Haupt- und Anschlussflugrouten im Inland vernetzt. Im Rahmen des geplanten Ausbaus des Hub Airports Pudong wird Shanghai Airlines auch ihr Inlandstreckennetz erweitern und plant ausserdem Langstreckenflüge nach Europa und Amerika anzubieten, um ihre Flugverbindungen weiter zu optimieren. Zudem wird Shanghai Airlines bis zum Jahr 2010 ihre Flotte von derzeit 59 auf 100 Flugzeuge erweitern. Im Jahr 2008 soll die Boeing 787 Dreamliner in Betrieb genommen werden. 2004 erhielt SAL als erste chinesische Fluglinie die IOSA-Zertifizierung der IATA und bekam auch zahlreiche andere Auszeichnungen, darunter den ersten Preis für Sicherheitsperformance in der chinesischen Luftfahrt. In der alljährlichen Umfrage zur Kundenzufriedenheit ("China Aviation Customer Satisfaction Annual Survey") rangiert SAL auf Platz eins und erhielt auch den ersten Preis für Pünktlichkeit unter den chinesischen Fluggesellschaften.
Gesamtumsatz: 1 Milliarde USD; angeflogene Länder: 8; Destinationen: 71 [60 Inland- und 11 Auslandflughäfen]; Passagiere: 7,48 Millionen; Mitarbeitende: 5460; Flotte: 59. Drehkreuz: Shanghai.
Über die Star Alliance
Das Star-Alliance-Netzwerk entstand im Jahr 1997 als erstes globales Luftfahrtbündnis, das ihren Kunden weltweite, miteinander vernetzte Flüge anbietet. In den Jahren 2003, 2006 and 2007 wurde Star Alliance vom Business Traveller Magazine und in den Jahren 2003, 2005 und 2007 von Skytrax zum besten Luftfahrtbündnis gekürt. Ihre Mitglieder sind Air Canada, Air China, Air New Zealand, ANA, Asiana Airlines, Austrian, bmi, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Shanghai Airlines, Singapore Airlines, South African Airways, Spanair, SWISS, TAP Portugal, THAI, United und US Airways. Die regionalen Mitglieder Adria Airways (Slowenien), Blue1 (Finnland) und Croatia Airlines ergänzen das globale Netzwerk. EgyptAir und Turkish Airlines wurden als künftige Mitglieder nominiert und werden der Star Alliance voraussichtlich bald beitreten. Insgesamt bieten die Star Alliance Partner täglich über 17'000 Flüge an 897 Destinationen in 160 Ländern an.
Quelle: Swiss, Peking, CHINA
Mob30_12.2007
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Güterverkehr: Führungsmannschaft komplett
Nicolas Perrin definitiv neuer Leiter von SBB Cargo
Der Verwaltungsrat der SBB AG hat den 48jährigen Schaffhauser Nicolas Perrin zum neuen Leiter von SBB Cargo gewählt. Perrin leitete den Güterbereich der SBB bereits seit diesem Sommer interimistisch. Auch der neue Divisions-Finanzchef von SBB Cargo steht fest: Der 50-jährige Hanspeter Tinner stösst Mitte Januar zur SBB und übernimmt sein Amt per 1. April 2008. Die Leitung der Taskforce Turnaround von SBB Cargo übernimmt Renato Fasciati.
Nicolas Perrin arbeitet seit 1987 für die SBB, war anfangs der neunziger Jahre persönlicher Mitarbeiter des Präsidenten der Generaldirektion und anschliessend während fünf Jahren stellvertretender Direktor Angebotsplanung/Bahn 2000. Seit 1999 ist Perrin als Stellvertreter des Divisionsleiters für SBB Cargo tätig: Zunächst leitete er die Produktion und später den
Geschäftsbereich International von SBB Cargo. Diesen Sommer übernahm er interimistisch die Leitung von SBB Cargo. Der Verwaltungsrat der SBB AG wählte Nicolas Perrin an seiner heutigen Sitzung per 1. Januar 2008 zum neuen Leiter von SBB Cargo und Mitglied der Geschäftsleitung der SBB AG. Nicolas Perrin studierte an der ETH Zürich, Abt. II für Bauingenieurwesen, und schloss seine Studien mit dem Diplom ab. Perrin ist 48jährig, verheiratet und lebt in Schaffhausen.
Der Wahl Perrins zum Leiter SBB Cargo ging ein intensives internationales Evaluationsverfahren unter Beizug externer Executive-Search-Spezialisten voraus. Mit rund einem Dutzend Kandidaten führte die SBB-Spitze persönlich Gespräche. „Mit Nicolas Perrin hat der Verwaltungsrat den am besten geeigneten Kandidaten gewählt“, erklärte SBB-Chef Andreas Meyer. Perrin kennt die Kunden und Partner der SBB, die spezifischen Herausforderungen des Schweizer Geschäfts und verfügt über gute Marktkenntnisse des Güterverkehrsmarktes und des Schienenverkehrs in der Schweiz und im angrenzenden Europa. Im Rahmen der laufenden Sanierungsarbeiten bei SBB Cargo stellte Perrin auch seine analytischen und strategischen
Fähigkeiten unter Beweis. Meyer: „Perrin hat gezeigt, was er kann. Das hat uns überzeugt.“ Meyer freut sich auch, „dass ein Interner nach objektiven Massstäben das Rennen gemacht hat“.
Ebenfalls in diesen Tagen wurde die Stelle des Divisionsfinanzchefs neu besetzt. Hanspeter Tinner stösst Mitte Januar zur SBB und übernimmt per 1. April 2008 die Aufgabe des Finanzchefs von SBB Cargo. Der promovierte Ökonome war zuletzt seit 1999 für die Keramik Laufen AG tätig, zuerst als Head of Finance der Tochtergesellschaft in Brasilien und ab 2004 als Managing Director in Laufen. Tinner ist 50-jährig, verheiratet und Vater einer 12jährigen Tochter. Er lebt mit seiner Familie im Kanton Baselland. Die Stelle des Divisionsfinanzchefs bei SBB Cargo war seit Herbst interimistisch besetzt.
Neu besetzt wurde auch die Taskforce Turnraround zur Sanierung von SBB Cargo. Die Aufgabe übernimmt der 32jährige Renato Fasciati, der seit diesem Jahr im Bereich Corporate Development der SBB tätig ist. Zuvor war Fasciati als Berater bei McKinsey & Company in Zürich tätig.
Damit ist die Führungsmannschaft von SBB Cargo praktisch wieder komplett. Die Stelle des Divisions-Personalchefs ist interimistisch besetzt. „Mit diesen Personalentscheiden wurden gute Voraussetzungen geschaffen, damit wir Transparenz schaffen und die nötige Sanierung von SBB Cargo rasch und zielgerichtet vorantreiben können“, sagte Meyer. Die SBB wird im
1. Quartal 2008 über konkrete Ergebnisse der laufenden Arbeiten informieren.
Quelle: SBB, Bern
Mob29_12.2007
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HGV – neue Doppelspuren: 149 Mio. Franken für den Ausbau der SBB-Strecke zwischen Bülach und Schaffhausen
Der Verwaltungsrat der SBB hat an seiner letzten Sitzung grünes Licht gegeben zum Ausbau der SBB-Strecke zwischen Bülach und Schaffhausen: Die bestehende Verbindung soll zwischen Hüntwangen und Rafz sowie zwischen Jetstetten und Neuhausen auf Doppelspur ausgebaut werden. Dieser Infrastrukturausbau ermöglicht ab 2012 mehr Fernverkehrs- und S-Bahn-Züge zwischen Zürich und Schaffhausen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 149 Mio. Franken.
Mit dem Entscheid des Verwaltungsrates wird die Kapazität der Bahninfrastruktur zwischen Bülach und Schaffhausen deutlich erhöht. Zwischen Hüntwangen–Rafz sowie Jestetten–Fischerhölzlitunnel (Neuhausen) wird die bisherige Einspur-Strecke
auf Doppelspur ausgebaut. Zudem wird die Bahninfrastruktur in Lottstetten entsprechend angepasst. Diese Bahnausbauten zwischen Bülach und Schaffhausen ermöglichen ab Dezember 2012 mehr Flexibilität bei der Angebotsplanung. Insbesondere können halbstündliche Fernverkehrszüge zwischen Zürich und Schaffhausen eingeführt werden. Weiter wird voraussichtlich ab Dezember 2015 die S5 von Rafz bis Schaffhausen verlängert. Langfristig kann zudem die Fahrzeit zwischen Zürich und Stuttgart verkürzt werden.
Die Gesamtkosten für diese Ausbauten belaufen sich auf 149 Mio. Franken (Preisbasis Juli 2007). Die Finanzierung des Grossteils dieser Kosten – nämlich rund 146 Mio. Franken – erfolgt über den HGV-Kredit im Rahmen des FinöV-Fonds. Die
restlichen Investitionen werden durch Gelder für Fahrbahnerneuerungen und das Umbau-Projekt für Regionalbahnhöfe getragen.
Das Plangenehmigungsverfahren startet im 2008. Zwischen 2009 und 2012 werden die beiden Doppelspuren gebaut und die Infrastruktur in Lottstetten angepasst.
Quelle: SBB, Bern
Mob28_12.2007
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Neuauflage des TCS Ratgebers Pannenprävention
Häufigste Pannen: Elektrische Anlagen, Batterien, Reifen und eingeschlossene Schlüssel
In praktisch 9 von 10 Fällen verhelfen die TCSPatrouilleure einem in Panne geratenen Fahrzeug zur Weiterfahrt. Dank On-Board-Diagnosegeräten, modernen Laptops sowie dem in der Einsatzzentrale Schönbühl angesiedelten „Help Desk“ kann die Ursache von Elektrik- und Elektronikproblemen leicht gefunden werden. Die Auswertung der Einsatzstatistik zeigt auf, dass Probleme mit der elektrischen Anlage, Batterien, luftlose Reifen und im Fahrzeug eingeschlossene Schlüssel zu den häufigsten Pannenursachen zählen.
Die Zeiten sind vorbei, wo Pannen noch mit Hammer und Schraubenschlüssel behoben werden
konnten. In modernen Fahrzeugen werden immer mehr elektronische Systeme für die Insassensicherheit, Umweltverträglichkeit und den Komfort eingebaut. So ist es nicht verwunderlich, dass 56% aller Defekte an der elektrischen Anlage (Batterie, Alternator, Anlasser, elektronische Zündung, Kabel/Kabelverbindungen usw.) auftreten.
Mit Prävention lässt sich Pannenrisiko mindern
Wie es der Titel des Ratgebers Pannenprävention beinhaltet, kann das Pannenrisiko vermindert
werden, indem die nachfolgenden wertvollen TCS-Tipps beherzigt werden.
- Regelmässige Wartung und Pflege des Autos auch nach Ablauf der Garantiezeit.
- Das vorgeschriebene Zahnriemenwechselintervall zwingend einhalten.
- Batterie ab dem 4. Betriebsjahr einmal pro Jahr auf ihre Leistungsfähigkeit überprüfen
- Starterkabel mitführen
- Reserveschlüssel im Portemonnaie oder in der Handtasche mitführen
- Pneudruck und Reifenprofil regelmässig prüfen
- Zündkabel mit Ummantelung gegen Marderbisse schützen
- Tank rechtzeitig auffüllen. Auf dem Tankdeckel Treibstoffart (Benzin oder Diesel) kennzeichnen
- Beim Aufleuchten von roten Kontrolllampen anhalten und Motor abstellen
- Kühlwasser und Ölstand regelmässig prüfen
Profis am Werk
Die 280 TCS-Patrouilleure operieren von 27 Stützpunkten und vom Technischen Helpdesk aus,
um in Not geratenen Automobilisten rasch und effizient zu helfen. Sie haben im vergangenen
Jahr 320'000 Pannen behoben. Ihre Einsätze werden von der Einsatzzentrale in Schönbühl aus
dirigiert. Dem Know-how der TCS-Profis ist zu verdanken, dass praktisch 9 von 10 Mitglieder
nach einer Panne weiterfahren können. Um der zunehmenden Komplexität der Pannen
Rechnung zu tragen, steht den Patrouilleuren seit dem Jahr 2006 ein Technischer Helpdesk zur
Verfügung. Sie erhalten über Telefon von geschulten Spezialisten Anweisungen, wie sie auch
schwierige Fälle lösen können. Dieser neue Auskunftsdienst wir auch für die Beratung von
Mitgliedern eingesetzt, wenn diese bei Problemen wie leuchtenden Warnlampen die Nummer
140 anrufen.
Neben der Einsatzstatistik der Patrouille TCS findet man im Ratgeber «Pannenprävention» auch
einen detaillierten Überblick darüber, wie oft und warum der TCS bei den wichtigsten Marken
und Modellen ausrücken musste. Diese Statistik beruht auf den Rapporten der TCSPatrouilleure.
Der Ratgeber kann bei den TCS-Geschäftsstellen bezogen werden. Er ist für Mitglieder gratis,
Nichtmitglieder bezahlen CHF 10.-.
Quelle: TCS, Bern, Emmen
Mob27_12.2007
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Der Bundesrat verabschiedet die Botschaft zu den internationalen Übereinkommen über
Nuklearterrorismus und maritime Sicherheit
Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Ratifikation des neuen UNO-Übereinkommens von 2005 zur Bekämpfung nuklearterroristischer Handlungen sowie zu den drei Änderungsprotokollen zu älteren internationalen Übereinkommen zur Verbesserung des Schutzes von Kernmaterial und Kernanlagen, Seeschifffahrt und festen Plattformen vor terroristischen Angriffen verabschiedet. Zudem hat er von den Vernehmlassungsergebnissen in Bezug auf diese vier Übereinkommen Kenntnis genommen.
Terroristen von heute zielen absichtlich und mehrheitlich auf Zivilpersonen und zivile Infrastruktur und haben Zugang zu modernen Technologien mit noch nie da gewesenem Zerstörungspotenzial. Diese neuen Bedrohungsformen führten 2005 zu einem neuen UNO-Übereinkommen zur Bekämpfung nuklearterroristischer Handlungen. Zudem mussten drei völkerrechtliche Instrumente der UNO und ihrer Sonderorganisationen angepasst werden, um den Schutz von Kernmaterial und Kernanlagen, Seeschifffahrt und festen Plattformen vor terroristischen Angriffen zu verbessern. Diese vier Abkommen dienen in erster Linie der Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit.
Die Bekämpfung des Terrorismus ist für die Schweiz seit langem ein wichtiges Anliegen. Sie arbeitet dabei eng mit anderen Staaten und internationalen Organisationen zusammen. Es ist deshalb im Interesse der Schweiz, ihre Politik zur Terrorismusbekämpfung weiterzuführen und den vier in der Botschaft aufgeführten UNO-Instrumenten zur Bekämpfung terroristischer Handlungen gegen die nukleare und maritime Sicherheit beizutreten.
Angesichts der politischen Tragweite von internationalen Übereinkommen zur Bekämpfung des Terrorismus hat der Bundesrat im Mai 2007 beschlossen, eine Vernehmlassung bei den Kantonen, den politischen Parteien und den Dachverbänden der Gemeinden, Städte und Berggebiete sowie der Wirtschaft durchzuführen. Die Vorlagen wurden grundsätzlich einstimmig begrüsst. Die Vernehmlassungsteilnehmer unterstrichen die Notwendigkeit, den Terrorismus in all seinen Formen zu bekämpfen und die geeigneten Rechtsinstrumente für die internationale Zusammenarbeit bereitzustellen.
Eine Anpassung an das Landesrecht ist nicht erforderlich, da die Schweiz die Bestimmungen bereits im innerstaatlichen Recht verankert hat.
Quelle:Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Mob26_12.2007
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Deutscher Kommunikationspreis für das VBS
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ist vom deutschsprachigen Medienwettbewerb ,Corporate Media" für die von seinem Zentrum für elektronische Medien ZEM über Jahre produzierten Filme mit dem ,Master of Communication 2007" ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am Freitag im Haus der Geschichte in Bonn statt. In den letzten Jahren waren Firmen wie DaimlerChrysler, Siemens, Allianz, Bosch, Swarovski und Bayer für ihre Kommunikation mit dem ,Master" ausgezeichnet worden.
Das Zentrum elektronische Medien ZEM des VBS, das an Filmfestivals in Italien, Deutschland und in den USA mehrfach ausgezeichnet worden ist, hat auch beim Wettbewerb der ,Corporate Media" wiederholt Preise erhalten. In diesem Jahr wurden das mediengestützte Kommunikationskonzept ,Wissensmanagement - savoir" und die filmische Bewerberinformation der Luftwaffe ,SPHAIR - live your dreams" ausgezeichnet.
Mit dem einmal im Jahr vergebenen ,Master of Communication" würdigen die Veranstalter jenes Unternehmen oder jene Institution, ,das durch seine mehrjährigen mit Master-Auszeichnungen geehrten Filme seine handwerklichen, konzeptionellen und strategischen Fertigkeiten auf Grundlage von Medien- und Kommunikationskompetenz nachgewiesen hat", wie es die Jury formulierte. Die Auszeichnung geht erstmals an eine ausländische Institution. Bisherige Preisträger waren grosse deutsche Konzerne wie DaimlerChrysler, Siemens, Allianz, Bosch, Swarovski und Bayer.
Der Preis wurde am Freitagabend im Haus der Geschichte in Bonn durch Staatssekretär Jens Baganz an VBS-Sprecher Martin Bühler übergeben. Der Feier unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, wohnten 250 Vertreter aus der Kommunikationsbranche, aus Wirtschaft und Politik bei, unter ihnen der Bonner Bürgermeister Helmut Joisten.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Mob25_12.2007
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Wasserstoff Spiegel 5/2007 - Neues vom Wasserstoff
Leuna
Am 7. September nahm die Linde-Gruppe in Leuna bei Leipzig Deutschlands zweite Wasserstoff-Verflüssigungsanlage offiziell in Betrieb. Deutschlands bisher einziger Wasserstoff-Verflüssiger, ebenfalls eine Linde-Anlage, steht in Ingolstadt. Während dort ein wasserstoffreiches Gas aus einer Raffinerie als Grundstoff dient, stammt der Wasserstoff in Leuna aus einem bereits vorhandenen Erdgasreformer. Der neue Verflüssiger hat eine Kapazität von 3000 l/h tiefkalt verflüssigtem Wasserstoff (LH2) oder 5 t/d. Die gesamten Erweiterungsinvestitionen am größten Gase-Produktionsstandort von Linde in Deutschland belaufen sich auf rd. 60 Mio. €.
Aldo Belloni, Mitglied des Vorstands der Linde AG, hob bei der Eröffnung die besseren Möglichkeiten hervor, die vielen verschiedenen Kunden zuverlässiger zu versorgen. Außerdem wird ein steigender Bedarf durch die Anwendung als Kraftstoff im Verkehr erwartet; derzeit ist dieser Geschäftszweig allerdings rein zahlenmäßig unbedeutend im Vergleich mit der Nachfrage seitens der chemischen Industrie, die ebenfalls steigt. Den Kraftstoffbedarf wasserstoffbetriebener Fahrzeuge will Linde in Kürze mit Hilfe nachhaltiger Produktionsmethoden decken. Einzelheiten dazu nannte Belloni nicht.
JTI
Die Europäische Kommission hat formell vorgeschlagen, eine Fuel Cell and Hydrogen Joint Technology Initiative (JTI) zu schaffen. Dabei soll es sich um eine Rechtskörperschaft neuen Typs handeln, an der sowohl die private Parteien als auch der öffentliche Sektor beteiligt sind, mit der Führungsrolle bei der Industrie. Die Kommission will das Unternehmen mit 470 M€ aus dem 7. Forschungs-Rahmenprogramm unterstützen. Mindestens die gleiche Summe soll von den privaten Teilnehmern kommen. Auch weitere Geldquellen sollen angezapft werden.
Die Schaffung der JTI ist eine Reaktion auf die zunehmende Bedeutung des Gebiets Wasserstoff und Brennstoffzellen. In den bisherigen Forschungs-Rahmenprogrammen ist der Betrag an Fördermitteln dafür stetig gestiegen, wenn er auch im Vergleich etwa zu den USA oder Japan immer noch auf einem ziemlich niedrigen Niveau verharrt. Es gibt auch nationale Programme der Mitgliedsstaaten, aber sie sind isoliert, kleiner und manchmal im Wettbewerb miteinander. Europa läuft daher Gefahr, im weltweiten Wettbewerb unwiderruflich abgehängt zu werden. Dem soll die JTI abhelfen. Öffentliche und private Interessen werden unter industrieller Führung gebündelt, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dazu soll ein gemeinsames Forschungsprogramm aufgesetzt werden, das den Prozess der Entwicklung und der Markteinführung beschleunigt.
Die JTI wird auf der Arbeit der seit 2004 existierenden Technologieplattform für das Gebiet aufbauen und sich vor allem der Markteinführung widmen. Auf dem Gebiet der Kraftfahrzeuge werden Durchbrüche bei den kritischen Punkten angestrebt, auf deren Basis die Industrie die Entscheidungen treffen kann, um im Zeitraum 2015 bis 2020 ein starkes Wachstum am Markt zu erreichen. Für den stationären Sektor (gewerblich und privat) sowie für tragbare Anwendungen soll das im Zeitraum 2010 bis 2015 geschehen.
Sicherheit
Die zweite International Conference on Hydrogen Safety (ICHS) wurde am 11. September im nordspanischen San Sebastián eröffnet. Es handelt sich um eine Initiative des europäischen Exzellenz-Netzwerks HySafe, ein Projekt im 6. Forschungs- Rahmenprogramm der EU. Die Veranstalter äußerten sich beim Start zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Die Qualität der eingereichten Beiträge wurde als hoch bewertet. Die Teilnehmerzahl lag dieses Mal ein wenig höher als vor zwei Jahren. Die Teilnehmer kommen hauptsächlich aus Europa, aber auch aus Nordamerika und Ostasien.
Vertreter der spanischen Regierung und der baskischen Regionalregierung äußerten sich anlässlich der Eröffnung besorgt über den Klimawandel und die hohe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Wasserstoff sei ein Element für die Strategie zur Überwindung dieses Problems. Außerdem seien die in Verbindung damit entstehenden Arbeitsplätze zukunftssicher. Daher wurde dem Thema des sicheren Umgangs mit diesem Stoff hohe Bedeutung beigemessen.
(Mehr über HySafe und die Konferenz unter www.hysafe.org)
Zulassung
Wasserstoffautos fahren zumindest in Deutschland in zunehmender Zahl auf öffentlichen Straßen, aber ihre Zulassung durch die Behörden ist immer noch ein recht aufwendiges individuelles Verfahren, und in manchen Ländern geht noch nicht einmal das. Die Europäische Kommission will dieses Hindernis für den Markteintritt beseitigen. Am 10. Oktober wurde beschlossen, eine Regelung für die Bauartzulassung solcher Fahrzeuge auf den Weg zu bringen. Auf dieser Grundlage wären Zulassung und Betrieb zumindest in den 27 EU-Staaten möglich. Zuvor ist aber die Zustimmung des Europäischen Parlaments und der nationalen Regierungen erforderlich.
Daimler
In Stuttgart wird 2010 ein Brennstoffzellenauto mit Wasserstoff als Kraftstoff in einer Kleinserie gebaut werden. Das Fahrzeug basiert auf der B-Klasse. Nähere Einzelheiten wurden nicht genannt, auch nicht der wahrscheinliche Umfang der Serie oder der Preis. Der Antrieb wird von einem neuen Typ sein, der kompakter und zugleich leistungsstärker ist als die bisherigen, dem alltäglichen Einsatz also besser angepasst.
Ökologisch
Zwei Osnabrücker Schüler haben ein handelsübliches Spinning-Rad aus dem Fitness-Studio zu einem Wasserstoffproduzenten aufgemotzt. Tritt man in die Pedale, treibt das Schwungrad des Geräts über einen Keilriemen eine Autolichtmaschine an, die den dort produzierten Strom in drei Elektrolyseure weiterleitet. Dort wird destilliertes Wasser in Wasserstoff und reinen Sauerstoff zerlegt und aufgefangen. Die Lichtmaschine sowie eine alte Autobatterie, die als Puffer für überschüssigen Strom dient, stammen vom Schrottplatz. Mit 2000 € waren die Elektrolyseure etwas teurer; die beiden Schüler der 12. Klasse bekamen sie von der Schule gesponsert. Wer eine Stunde lang gemütlich in die Pedalen tritt, erstrampelt sich 41,4 Liter Wasserstoff. Bei neueren Modellen kann es deutlich mehr sein. Für ihre Idee wurden die beiden im Oktober mit dem Innovations- und Umweltpreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet.
(Neue Osnabrücker Zeitung, 12. Oktober 2007)
Hochofen
Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie plant nach japanischen Zeitungsmeldungen mit Nippon Steel Corp., JFE Steel Corp. und anderen die Entwicklung eines neuartigen Hochofens, der 30 % weniger CO2 emittiert als heutige Modelle. Das Projekt soll im März 2009 starten, mit 150 M€ gefördert werden und innerhalb von zehn Jahren zu marktfähigen Produkten führen. Der neue Ofen wird mit Wasserstoff statt Koks betrieben. Das senkt schon einmal die Emissionen. Außerdem sollen Methoden erforscht werden, mit Hilfe der Abwärme des Ofens Kohlendioxid aus dem Abgas abzutrennen. Die Stahlindustrie ist der größte CO2-Emittent Japans und produziert 13 % der Emissionen des gesamten Landes.
Brennstoffzellen
f-cell
Das diesjährige Brennstoffzellen-Fachforum „f-cell" am 24. und 25. September in Stuttgart war von dem Bestreben geprägt, aus den Labors der Forscher und der Entwickler auf den Markt zu gehen. Erste Serienautos wird es ab 2010 geben, ab 2015 sind Autos sowie Heizgeräte für Einfamilienhäuser oder industrielle Anwendungen in größeren Stückzahlen erhältlich. Nur die portablen Geräte sind schneller. Schon jetzt haben sie sich mit Notstromversorgungen und netzfernen Anwendungen Nischenmärkte erschlossen.
Ab 2010 will Daimler eine Brennstoffzellenversion der B-Klasse unter Serienbedingungen bauen, aber zunächst mehr Fuhrparks und andere gewerbliche Kunden beliefern. Mit dem Auto für jedermann ist dann etwa ab 2015 zu rechnen. Die gegenwärtige Begeisterung für Hybridautos wird dabei überhaupt nicht als Konkurrenz gesehen. Die Erfahrungen, die man hier mit dem Elektroantrieb sammelt, kommen dann auch der Brennstoffzelle zu Gute.
Mindestens so bedeutsam wie die Brennstoffzelle im Auto ist die im Heizungskeller. Bis 2015, so die in Stuttgart vertretenen Hersteller, sollen die Stückzahlen stetig erhöht werden. Allgemein ist die zu geringe Lebensdauer der Stacks noch ein Hindernis für die Markteinführung. Ein anderes sind die immer noch zu hohen Herstellungskosten. Außerdem müssen die Geräte für den Kunden kompakter und leichter zu handhaben sein.
Ein Typ Brennstoffzellenanwendung ist schon jetzt auf dem Markt, nämlich die tragbare Elektrik oder Elektronik. Sie kommt überall dort optimal zum Einsatz, wo kein Netz vorhanden ist, aber über einen längeren Zeitraum Strom benötigt wird, etwas im Wohnmobil oder auf einem Boot. Vor allem in diesem Freizeitsegment sollen portable Brennstoffzellen daher bereits zwischen 2009 und 2012 in großen Stückzahlen erhältlich sein. Der angepeilte Markt ist riesig: Zur Zeit werden jährlich 1,5 Milliarden Handys, Laptops, Foto- und Videokameras, MP3-Spieler sowie Organizer verkauft, so Christopher Hebling vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesyteme in Freiburg. Aber die Konkurrenz durch den herkömmlichen Akkumulator ist nicht zu unterschätzen.
Besuch
Bundesminister Wolfgang Tiefensee (Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) besuchte am 31. August die EWE AG in Oldenburg und informierte sich über den aktuellen Entwicklungsstand stationärer Brennstoffzellen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Hersteller Baxi Innotech, CFCL, Hexis, Vaillant und Viessmann stellten ihre Geräte vor. Der Minister zeigte sich beeindruckt von dem Potenzial der stationären Anwendung. „Ich erwarte, dass die stationäre Brennstoffzelle langfristig einen ganz wesentlichen Teil zu einer effizienten und umweltfreundlichen Wärme- und Stromversorgung unserer Gebäude beitragen wird“, so Tiefensee. Guido Gummert (BAXI INNOTECH GmbH) erläuterte die möglichen CO2-Einsparpotenziale für den Gebäudebereich. „Bereits jetzt haben wir einen technischen Standard erreicht, der es uns ermöglicht, im Vergleich zu fossilen Brennstoffen bis zu 50 % der Emissionen zu vermeiden. Bei der Nutzung von Biogas in bekannter Erdgasqualität tendiert der Ausstoß gegen Null.“.
(Pressemitteilung der Initiative Brennstoffzelle vom 31. August 2007)
Energie und Klima
Bergfest
Die weltweite Ölproduktion hat im Jahr 2006 ihren Höhepunkt überschritten und fällt jetzt mit einigen Prozent pro Jahr zurück. Das ist die Kernbotschaft einer Studie, die von der Energy Watch Group am 22. Oktober in London vorgestellt wurde. Schon in den nächsten beiden Jahrzehnten wird die globale Ölversorgung dramatisch zurückgehen und eine Versorgungslücke erzeugen, die auch durch erhöhte Energieproduktion aus anderen fossilen oder atomaren und alternativen Quellen kaum so schnell geschlossen werden kann. Offiziell werden die Weltölreserven auf 1.255 Gigabarrel geschätzt. Für die Energy Watch Group jedoch gibt es Gründe, diese Zahlen für einige Regionen und Schlüsselländer zu korrigieren und 854 Gigabarrel anzunehmen. Sie verlässt sich nicht in erster Linie auf Daten über Öl-Reserven, weil diese Angaben sich häufig als unzuverlässig erwiesen haben, sondern gründen ihre Analyse hauptsächlich auf Produktionsdaten, die leichter zu verfolgen und auch zuverlässiger sind.
Die Energy Watch Group ist eine Initiative des Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell und weiterer Parlamentarier aus anderen Ländern. Träger ist die Ludwig Bölkow Stiftung. In dem Projekt erarbeiten Wissenschaftler unabhängige Studien über fossile und atomare Ressourcen, Szenarien für erneuerbare Energien sowie Strategien für eine langfristig sichere Energieversorgung. (Pressemitteilung der EWG vom 22. Oktober 2007)
In der Diskussion über den Zeitpunkt des Fördermaximums und ob es überhaupt eines gibt gewinnen die Vertreter der „Peak Oil“-Seite an Boden. Das geht auch aus einer neuen, im Moment noch nicht veröffentlichten Studie des Bundesamtes für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Braunschweig hervor. Das BGR sieht jetzt das Maximum in 10 bis 15 Jahren kommen, deutlich früher als bisher (DER SPIEGEL online, 2. November 2007). Das stützt sich allerdings auf die offiziellen Angaben der Staaten über ihre Reserven, deren Zuverlässigkeit nicht gesichert ist (siehe oben). Auch gibt es je nach Quelle unterschiedliche Methoden, auf die Ergebnisse zu kommen.
Politik
Gipfeltreffen
Der globale Klimawandel stellt uns vor Aufgaben, die nur mit allen verfügbaren Kompetenzen bewältigt werden können. Auf dem 2. Klima-Forschungsgipfel am 16. Oktober stellte Bundesministerin Annette Schavan die Hightech-Strategie der Bundesregierung zum Klimaschutz und erste Maßnahmen zu ihrer Umsetzung vor. Sie verwies darauf, dass der Klimawandel auch als Innovationsmotor betrachtet werden kann und als solcher genutzt werden sollte. Der DWV war bei der Veranstaltung durch seinen Vorsitzenden Johannes Töpler vertreten. In einzelnen Dialogforen wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt. Zum Thema Verkehr und Mobilität fokussierte sich die Automobilindustrie als kurzfristiges Ziel auf die Kraftstoffeinsparung durch Stauvermeidung mit Hilfe verbesserter Kfz-Elektronik und langfristig auch auf Wasserstoff.
Ehrung
Nobelpreise
Den diesjährigen Nobelpreis für Chemie erhält Gerhard Ertl, ehemaliger Direktor des Fritz-Haber-Instituts für Physikalische Chemie der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin, „für seine Studien von chemischen Verfahren auf festen Oberflächen“. Er hat grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Oberflächenchemie geleistet, deren Ergebnisse beim Verständnis so unterschiedlicher Vorgänge wie dem Rosten von Eisen, der Wirkung eines Katalysators und nicht zuletzt der Funktion von Brennstoffzellen helfen. Sie dienen in der praktischen Anwendung als Grundlage für die Entwicklung maßgeschneiderter Katalysatoren und bringen auch die Grundlagenforschung weiter.
Der diesjährige Friedens-Nobelpreis geht an den Klimaschutz. Preisträger sind zu gleichen Teilen das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), auch als Weltklimarat bekannt, und der amerikanische Politiker Albert Arnold (genannt Al) Gore Jr. „für ihre Bemühungen um die Schaffung und Verbreitung größeren Wissens über den vom Menschen verursachten Klimawandel und die Begründung von Maßnahmen, um diesem Wandel zu begegnen“. Das Preisgericht versteht den Begriff des „Friedens“ heute weiter als traditionell, als es in erster Linie um die Vermeidung bewaffneter Konflikte zwischen den Armeen verschiedener Staaten ging; die Liste der Preisträger aus den vergangenen Jahren zeigt diesen Trend.
Nachlese
Wasserstoff-CD
Sven Geitmann (Hrsgb.); Hydrogeit-Verlag (Kremmen), ISBN 978-3-937863-10-8, 14,80 €
Die zweite Auflage dieser CD bietet eine noch größere Palette an Hintergrundinformationen: von zukunftsweisenden Wasserstoffprojekten bis zum Brennstoffzelleneinsatz in Reisemobilen. Als Zugabe zum umfangreichen Inhaltsteil stehen jetzt noch mehr Kapitel und neue Downloads zur Verfügung, die zudem alle auf den aktuellen Stand gebracht wurden. Neben kompletten digitalisierten Informationsbroschüren befinden sich auf der CD-Rom als besondere Zugabe auch alle bisher erschienenen Hefte des Magazins für Wasserstoff und Brennstoffzellen HZwei.
Und dann war da noch ...
Symbolik
Japans Ministerpräsident Abe (inzwischen nicht mehr im Amt) empfing Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Japan-Besuch Ende August ohne Krawatte. Klimaanlagen dürften nämlich bei Raumtemperaturen unterhalb von 28 °C nicht mehr angeschaltet werden, erklärte er, und so habe man den männlichen Gesprächsteilnehmern diese Erleichterung gestattet. Die deutsche Delegation (bis auf die Chefin alles Männer) hatte sich angepasst. Die Kanzlerin zeigte sich amüsiert: „Bei mir sieht man das nicht“, sagte sie. „Die Männer haben sich alle daran gehalten, sie sind sogar ganz froh.“ Abe wies darauf hin, dass Japan einen sehr heißen Sommer hinter sich hat. Glücklicherweise falle der Besuch Merkels auf einen relativ kühlen Tag. Er glaube, dass die Kanzlerin dieses Wetter mitgebracht habe, weil sie sich mit dem Klimawandel beschäftige.
Anmerkung: Der vergangene Sommer löste ja bei uns keine Angst vor der globalen Erwärmung aus, aber die nächste Hitze kommt bestimmt. Wir sehen den diversen Gipfeltreffen des kommenden Sommers mit Spannung entgegen.
Quelle: Wasserstoff-Spiegel herausgegeben vom Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV), Berlin
Mob24_12.2007
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Bundesrat genehmigt die Objektblätter SIL und SPM für den Flugplatz Payerne
Der Bundesrat hat den Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) und den Sachplan Militär (SPM) für den Flugplatz Payerne genehmigt. Die Pläne zur Öffnung des Flugplatzes Payerne für die zivile Nutzung und zur Konkretisierung des Stationierungskonzepts der Armee im Rahmen der Raumplanung haben damit grünes Licht erhalten. Der Bundesrat hat ferner verschiedene weitere Objektblätter im Rahmen des SIL gutgeheissen.
Der Bundesrat hat den Konzeptteil des SIL im Oktober 2000 genehmigt. Der SIL ist das Raumplanungsinstrument des Bundes für die Infrastruktur der Zivilluftfahrt. Er legt die Anforderungen und Ziele für die Planung, den Bau und den Betrieb fest, denen die zivil genutzten Flugplätze gerecht werden müssen. Der Sachplan wird mit den Richtplänen der betroffenen Kantone im Rahmen des so genannten Koordinationsprozesses abgestimmt.
Im Rahmen des SIL hat sich der Bundesrat zum Ziel gesetzt, den Flugplatz Payerne für die zivile Nutzung zu öffnen. In diesem Zusammenhang hat er heute einen Grundsatz im Konzeptteil des SIL angepasst. Dadurch wird es möglich, auf Militärflugplätzen auch ausserhalb der rein militärischen Betriebeszeiten (7.00 - 19.00 Uhr) zivile Flüge abzuwickeln. Aus Lärmgründen werden die zivilen Bewegungen ausserhalb der militärischen Betriebszeiten allerdings begrenzt.
Die Anlage in Payerne wird sich also von einem Militärflugplatz zu einem solchen auch mit ziviler Nutzung wandeln. Das zivile Objektblatt des Flugplatzes Payerne schreibt insbesondere den allgemeinen Betriebsrahmen fest - er geht beispielsweise von einem Potenzial von 8400 zivilen Flugzeugbewegungen im Jahr aus - aber auch den Flugplatzperimeter, die Lärmbelastung und die Hindernisbegrenzung. Sein Inhalt ist als Text und als Anlagekarte dargestellt. Das Blatt wurde nach den Anforderungen des SIL aufgrund von Koordinationsprotokollen in Zusammenarbeit mit den Stellen des Bundes, der Kantone, und Gemeinden sowie mit dem zukünftigen zivilen Flugplatzbetreiber (COREB) erstellt.
Laut Terminplan sollten die Entscheidungen des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) zum Betriebsreglement - das heisst den operationellen Belangen der Anlage - und zu den Bauvorhaben (Plangenehmigung) in den nächsten Wochen fallen. Bei den Bauvorhaben handelt es sich um ein Vorfeld und einen Rollweg sowie Gebäude für die Gesellschaft Speedwings und das Büro für Flugunfalluntersuchungen (wo auch das Projekt Solar Impulse untergebracht sein wird).
Militärisches Verfahren: Objektblatt SPM für Payerne angenommen
Das militärische Objektblatt des Flugplatzes Payerne schreibt den verbindlichen Betriebsrahmen vor, insbesondere das Potenzial an militärischen Flugzeugbewegungen und die Lärmbelastung. Das vom Bundesrat verabschiedete Blatt geht von einem Potenzial von 18'250 militärischen Flugbewegungen aus, davon 11'000 mit Kampfflugzeugen. Damit hat der Bundesrat den Vorschlag der Kontaktgruppe gutgeheissen, die von Bundesrat Samuel Schmid, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, eingesetzt wurde. Diese Arbeitsgruppe ist weiterhin tätig. Jetzt bereitet sie die Vernehmlassung zum militärischen Betriebsreglement vor, die 2008 stattfinden wird.
Ziviles Verfahren: weitere SIL-Objektblätter genehmigt
Der Bundesrat hat gleichzeitig mit demjenigen für Payerne eine Reihe weiterer SIL-Objektblätter gutgeheissen. Es handelt sich um die Dokumente für den Regionalflugplatz Lausanne-La Blécherette (Anpassung im Zusammenhang mit der neuen REGA-Basis) und die Flugfelder Saanen, Zweisimmen, Triengen, Bex (Anpassung) und Neuenburg. Bis heute hat der Bundesrat die Objektblätter von 36 Flugplätzen in der Schweiz genehmigt.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
Mob23_12.2007
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Konsolidierung der Bahnlandschaft Schweiz: Projekt abgeschlossen
Im Dezember 2003 hat sich der Bundesrat für eine Konsolidierung der Schweizer Bahnlandschaft nach dem Konzept ,SBB+X" ausgesprochen. Der unter Leitung des UVEK initiierte Prozess der aktiven Unterstützung von Zusammenschlüssen von Bahnen wurde nun abgeschlossen und die Ergebnisse heute vom Bundesrat zur Kenntnis genommen. Mit der BLS AG (BLS) und der Schweizerischen Südostbahn (SOB) werden auf dem Normalspurnetz künftig zwei weitere wettbewerbsfähige Bahnen neben der SBB eine wichtige Rolle spielen.
Mit der Umsetzung des vom Bundesrat beschlossenen Konzepts SBB+X für die Entwicklung der Schweizer Bahnlandschaft sollte die Effizienz des Bahnverkehrs in der Schweiz und die Wettbewerbsfähigkeit der darin aktiven Bahnunternehmen auch europaweit erhöht werden. Zur Erreichung dieses Ziels hat das UVEK in den letzten vier Jahren, in enger Abstimmung mit den Kantonen, eine Reihe von Projekten zur Verbesserung der Kooperation sowie dem Zusammenschluss von Unternehmen im Rahmen seiner Einflussmöglichkeiten aktiv unterstützt.
Der Bundesrat hat nun vom Abschluss dieses Prozesses Kenntnis genommen und festgestellt, dass die 2003 gesetzten Ziele erreicht werden konnten: Auf dem Normalspurnetz werden die BLS sowie die SOB neben der SBB eine wichtige Rolle spielen. Die heutige BLS ist aus einer im Sommer 2006 durchgeführten Fusion zwischen der BLS Lötschbergbahn und dem Regionalverkehr Mittelland hervorgegangen; sie betreibt insbesondere die Berner S-Bahn. Die SOB soll im Rahmen des Ausbaus der St. Galler S-Bahn am künftigen Verkehrswachstum überproportional partizipieren. Damit werden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Positionierung der SOB im Regionalverkehr geschaffen.
Die mehr als 20 schweizerischen Schmalspurbahnen bilden im Unterschied zur Normalspur kein zusammenhängendes Netz. Bei den Schmalspurbahnen steht deshalb eine engere Kooperation im Vordergrund, um Effizienz- und Synergiegewinne zu ermöglichen. Grosse Bedeutung kommt dabei dem von 9 Schmalspurbahnen gegründeten Gemeinschaftsunternehmen RAILplus zu, welches bereits heute in den Bereichen Ausbildung, Rollmaterial, Infrastruktur, Informatik und Marketing gemeinsame Dienstleistungen erbringt.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
Mob22_12.2007
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Die Raubrittertum: Mit Road Pricing wiederum ein Griff in den Geldbeutel!
Lesen Sie dazu die offizielle Mitteilung vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) und die Kommentare des TCS, ACS und strasseschweiz.
1) UVEK: Grünes Licht für Versuche mit Road Pricing (Mob20_12.200)
2) TCS: Road Pricing: Nein zu einer neuen Steuer mit negativen sozialen Folgen (Mob19_12.200)
3) ACS: Grünes Licht für Versuche mit Road Pricing - Affront gegen Steuerzahler und Privatverkehr (Mob18_12.200)
4) strasseschweiz: Grundsätzliche Ablehnung! (Mob17_12.200)
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1) Grünes Licht für Versuche mit Road Pricing
Gestützt auf neue Forschungsergebnisse hat der Bundesrat das weitere Vorgehen in Sachen Road Pricing diskutiert. Er hat beschlossen, dass die Einführung von Strassenbenützungsabgaben in Städten und Agglomerationen ermöglicht werden soll. Als ersten Schritt will er die rechtliche Grundlage für die Durchführung entsprechender Versuche schaffen.
Im Frühjahr 2007 hat der Bundesrat den UVEK-Bericht zur möglichen Einführung von Road Pricing in der Schweiz gutgeheissen. Der Bericht zeigt auf, dass Strassenbenützungsabgaben vor allem in staugeplagten Städten und Agglomerationen ein Instrument zur Lösung der Verkehrsprobleme sein können. Allerdings lassen die geltenden rechtlichen Vorgaben die Einführung von Road Pricing nicht zu.
Heute hat der Bundesrat ein mehrstufiges Vorgehen beschlossen. In einem ersten Schritt wird die Rechtsgrundlage für die Durchführung von Versuchen in Städten und Agglomerationen geschaffen. Gemäss dem Bundesamt für Justiz (BJ) ist dafür ein befristetes Bundesgesetz ausreichend. Festzulegen sind im Besonderen die maximale Höhe, der Gegenstand der Abgabe und der Kreis der Abgabepflichtigen.
Voraussetzungen für Road-Pricing-Versuche
Städte und Agglomerationen können freiwillig Versuche durchführen. Will eine Stadt oder Agglomeration einen Road-Pricing-Versuch durchführen, so hat sie vorgängig in einem Dossier nachzuweisen, dass die wesentlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung erfüllt sind. Dazu ist unter anderem das Gebiet festzulegen, in welchem Road Pricing gilt. Das vorgesehene Abgabesystem muss auf die vorhandene Verkehrsinfrastruktur und die übrigen Verkehrsmassnahmen abgestimmt sein, damit die zu erwartenden Folgen - etwa die Verlagerung auf den öffentlichen Verkehr - bewältigt werden können. Zudem müssen die Städte belegen, dass den Auswirkungen auf Wirtschaft und Umwelt Rechnung getragen wird.
Die Versuche sollen wissenschaftlich begleitet, die Veränderungen auf den Verkehrsablauf, das lokale Gewerbe, die Umwelt etc. erfasst und ausgewertet werden. Verlaufen die Versuche positiv, so wird in einem zweiten Schritt die Rechtsgrundlage für die definitive Einführung von Road Pricing in Städten und Agglomerationen geschaffen und der Artikel 82 Absatz 3 der Bundesverfassung angepasst.
Das UVEK bereitet die Unterlagen zu einem Gesetzesentwurf betreffend Durchführung von Pilotversuchen mit Strassenbenützungsabgaben vor.
Erkenntnisse aus «Mobility Pricing» fliessen ein
Eine wesentliche Grundlage für die Arbeiten stellen die Ergebnisse des soeben abgeschlossenen Forschungspaketes Mobility Pricing dar. In diesem wurde nachgewiesen, dass die Steuerung der Mobilität über den Preis grundsätzlich ein geeignetes Instrument ist, um eine effizientere Nutzung der Verkehrsinfrastrukturen zu erreichen. Dies vor allem deshalb, weil an neuralgischen Stellen schon geringe Verkehrsabnahmen dazu beitragen können, dass es weniger Staus gibt und dass insbesondere der öffentliche Busverkehr rascher vorwärts kommt. Um die Erhebung zu vereinfachen wird vorgeschlagen, die Nationalstrassenabgabe mittels elektronischer Vignette zu erheben. Auf diesem Weg liessen sich grosse Synergieeffekte erzielen: Künftige City-Mautsysteme können auf die gleiche Weise erhoben werden.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
Mob20_12.2007
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2) Road Pricing: Nein zu einer neuen Steuer mit negativen sozialen Folgen
Der Touring Club Schweiz (TCS) lehnt die Einführung von Road Pricing-Systemen kategorisch ab. Deren Einrichtung und Betrieb erweisen sich als sehr kostspielig und schlissen die weniger Bemittelten von der motorisierten Mobilität aus.
Entgegen den Behauptungen des Bundesrates stellen die Experten des Forschungspakets «Mobility Pricing» fest: «Auf Basis der aktuellen Problemlage (im Verkehrsbereich) dürften diese Vorteile aber zu gering sein, um die Einführung von
Mobility Pricing-Systemen zu rechtfertigen.» Trotz dieser Feststellung und der Tatsache, dass die Verkehrssituation in unseren Städten mit derjenigen von London oder Stockholm nicht verglichen werden kann, schlägt der Bundesrat heute vor, sehr kostspielige Pilotversuche durchzuführen, die er dann abbrechen will, wenn die Resultate sich als nicht überzeugend erweisen.
Der TCS erinnert daran, dass das die Installation von Road Pricing in Stockholm 600 Millionen Franken gekostet hat und dass in London etwa 50 Prozent der Einnahmen von für den Betrieb des Systems aufgebraucht werden.
Zusätzlich zu diesen katastrophalen Verhältnissen zwischen Kosten und Einnahmen unterstreicht der TCS den grundsätzlich antisozialen Charakter dieser Road Pricing-Systeme. Wenn der Verkehr begrenzt wird, indem man mit den Preisen spielt, dann wird damit als erstes die Mobilität der Personen mit geringerem Einkommen eingeschränkt. Schliesslich opponiert der TCS gegen die Erhebung einer neuen Steuer für die Automobilisten, die jetzt schon eine bedeutende Erhöhung der Treibstoffpreise auf sich nehmen müssen. Er erinnert, dass das Parlament kürzlich 20 Milliarden Franken für die Verbesserung der Verkehrssituation, vorab in den Agglomerationen, freigegeben hat. Diese Investitionen werden vollumfänglich von der Strasse übernommen und sind mit keiner zusätzlichen Last für die Steuerzahler verbunden.
Quelle: TCS, Vernier/Bern
Mob19_12.2007
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3) ACS: Grünes Licht für Versuche mit Road Pricing - Affront gegen Steuerzahler und Privatverkehr
Der Automobil Club der Schweiz lehnt die Einführung von Road Pricing in Städten und Agglomerationen grundsätzlich ab. Dem heutigen Entscheid des Bundesrates, eine Grundlage zu schaffen, um Road Pricing vorerst "nur" testen zu können, begegnet er mit Unverständnis. Andernorts durchgeführte "Versuche" haben gezeigt, dass die erforderliche Infrastruktur sehr teuer ist. So wurden in Stockholm für einen entsprechenden Versuch 600 Millionen Schweizer Franken aufgewendet. Ausserdem ist bekannt, dass 40% der Einnahmen aus Road Pricing für den Betrieb des Systems aufgewendet werden müssen. Entweder ist der Bundesrat bereit, entsprechende Summen an Steuergeldern in den Sand zu setzen oder er wendet bewusst die berühmte Salamitaktik an. Ehrlicher und transparenter wäre es, dem Volk eine Verfassungsänderung zur Abstimmung vorzulegen und damit als erstes einen Grundsatzentscheid fällen zu lassen.
Welches Problem soll denn mit Road Pricing überhaupt gelöst werden?
Tatsache ist:
- Unsere Strassen werden durch auf den Fahrzeugen und Treibstoffen
erhobene Abgaben und Steuern finanziert.
- Eine vom Bund in Auftrag gegebene Studie kommt zum Schluss, dass
die immer wieder gegen den Individualverkehr ins Feld geführten
externen Kosten nur etwa einen Zehntel des nachweislich bestehenden
externen Nutzens ausmachen.
- Die von Rot-Grün dominierten grösseren Kernstädte der Schweiz
verfügen bereits heute über per Lichtsignalanlagen gesteuerte
Einfahrtsbremsen.
- Die in den Städten noch vorhandenen Parkplätze werden so rigoros
bewirtschaftet, dass Lieferanten und Besucher ihr Fahrzeug kaum
mehr regelkonform abstellen können.
- In den Agglomerationen bestehen Parkzeitbeschränkungen. Für
Anwohnende und Firmen werden Parkkarten angeboten. Die restriktive
Handhabung führt bereits heute dazu, dass Pendeln mit dem eigenen
Fahrzeug nur möglich ist, wenn ein privater Parkplatz vorhanden
ist.
- Road Pricing ist teuer und trifft insbesondere finanzschwächere
Autofahrer hart. In London werden pro Einfahrt ins Zentrum rund
zwanzig Franken belastet.
Der ACS lehnt deshalb Road Pricing nach wie vor entschieden ab.
Quelle: ACS, Bern
Mob18_12.2007
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Zum Entscheid des Bundesrats punkto Ermöglichung von Road-Pricing-Versuchen
4) Grundsätzliche Ablehnung
strasseschweiz – Verband des Strassenverkehrs FRS lehnt die Einführung von Road Pricing in Städten und Agglomerationen grundsätzlich ab. Daran ändert auch der heutige Entscheid des Bundesrats nichts, eine Grundlage zu schaffen, um Road Pricing vorerst „nur“ testen zu können.
Bei Road Pricing für Zonen in Städten und Agglomeration geht es um die Reduktion der Verkehrsnachfrage, um Verkehrsverzicht und um Verkehrsverhinderung. Der Verkehr soll gewisse Gebiete meiden. Wer den Preis für die Benützung einer Strassenstrecke nicht bezahlt, soll sich arrangieren: auf den öffentlichen Verkehr (öV) umsteigen – sofern ein Angebot besteht –, eine andere Zieldestination oder eine andere Route wählen – sofern es diese gibt – oder schliesslich die Fahrt unterlassen. Dies ist dirigistisch und benachteiligt die Menschen mit niedrigen Einkommen. „Wer Geld hat, dem ist Road Pricing egal“, brachte es sogar Alexander Tschäppät, SP-Stadtpräsident in Bern, jüngst auf den Punkt.
Die Ziele von Road Pricing werden mittels Erschwernissen und Nachteilen beim Zutritt zum Perimeter erreicht. Damit soll der Verkehr von ausserhalb des Perimeters in den Perimeter reduziert werden. Benachteiligt wird der Verkehr von ausserhalb des Perimeters, bevorteilt jener innerhalb des Perimeters, weil dieser keine steuerpflichtige Zonengrenze überquert. Ein Zonenmodell richtet sich somit direkt gegen den Auto-Pendler aus der Umgebung von Städten oder aus den Agglomerationsgemeinden mit Arbeitsplatz oder Zieldestination innerhalb des Perimeters. Geschont wird hingegen der Binnenverkehr innerhalb des Perimeters. Das ist konfliktträchtig, weil der Zugang zu den Kernstädten behindert wird.
Die Kluft zwischen Stadt und Land könnte sich vergrössern; Aversionen der ländlichen Bevölkerung gegen die Metropolen könnten geschürt werden.
Die Stadt ist die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Mitte einer Region. Ihre Erreichbarkeit ist der wichtigste Standortfaktor für Handel, Gewerbe, Kultur, Bildung und Dienstleistungen sowie für die dort lebenden Menschen. Road Pricing in der Stadt birgt die Gefahr, dass diese Aufgaben der Zentrumsgemeinden weiter entwertet werden. Road Pricing in Städten wird mehr Verkehr im nahen Umland verursachen und die Kunden der Stadt in die Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ drängen.
Falls die Verkehrsnachfrage insbesondere zur Vermeidung bzw. Verminderung von Stausituationen auf den öV umgelenkt werden soll, so setzt dies entsprechende Verkehrsangebote des öV voraus. Den verdrängten Automobilisten müssen Alternativen in „öV-Form“ angeboten werden. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass das öV-Angebot während den täglichen Spitzen-Verkehrszeiten bereits voll ausgelastet ist und kaum noch zusätzliche Frequenzen übernehmen kann. Ausserdem entspricht das öVAngebot nur ungenügend der Verkehrsnachfrage im Tangentialverkehr innerhalb der Agglomerationen.
Praktisch alle öV-Linien führen radial in das Zentrum. Der öV ist somit für viele aktuelle Strassenbenützer keine echte bzw. gleichwertige Alternative; Road Pricing bewirkt also den Verkehrsverzicht.
Falls der Strassenverkehr zur Freihaltung von innerstädtischen Strassen mittels Road Pricing auf Umfahrungsstrassen gelenkt werden soll, müssen entsprechende leistungsfähige Stadtumfahrungen zuerst vorhanden sein. Solange die Automobilisten unfreiwillig durch die Stadt fahren, weil die Umfahrungsstrassen fehlen oder verstopft sind, erübrigt sich jede weitere Diskussion über Road Pricing.
Quelle: strasseschweiz – Verband des Strassenverkehrs
Mob17_12.2007
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Premiere für Transit-ROLA
ÖKOMBI etabliert erstmals eine ROLA mit Start und Ziel im Ausland. Diese neue ROLA verbindet Regensburg (D) und Trento (I) und bringt eine weitere Entlastung des Strassengüterverkehrs am Brenner.
  Der Aufwärtstrend bei der Rollenden Landstrasse wird sich auch 2007 fortsetzen. Ein guter Grund dafür wird eine neue ROLA-Verbindung sein, die erstmals weder Start noch Ziel in Österreich haben wird. Aufgrund der Route über den Brenner ist die Bedeutung der neuen ROLA aber durchaus gewichtig. Die neue Verbindung soll dazu beitragen, dass die Transit-Belastung durch den Strassengüterverkehr weiter gesenkt werden kann. Das Interesse ist bereits im Vorfeld sehr gross, denn aufgrund der Lenk- und Ruhezeitbestimmungen besteht deutlicher Bedarf bei den international tätigen Transportunternehmern hinsichtlich einer „langen“ Verbindung über die Brennerachse.
ROLA Brenner-Route 1.000 LKW pro Tag auf die Schiene
Mittelfristig will ÖKOMBI auf der Brenner-Route ein Fünftel des LKW-Transits auf die Schiene bringen – das sind 1’000 LKW pro Tag. Die neue Relation ist ein Schritt in die richtige Richtung. Gustav Poschalko, Geschäftsführer der ÖKOMBI: „Schon jetzt verkehren über den Brenner 38 Züge der Rollenden Landstrasse, ab heute sind es zwei mehr. Bei Vollauslastung holen wir täglich rd. 700 LKW von der Strasse – bis 2008 werden wir unser Angebot erweitern und die 1’000er-Marke anstreben.“
Ausser Vorteile nur Vorteile
Den LKW huckepack auf der Schiene zu transportieren hat eine Reihe von Vorteilen. Die neue ROLA Regensburg - Trento verkehrt fast ausschließlich in der Nacht, die Kunden umgehen dadurch das Nachtfahrverbot am Brenner. Ein weiterer zentraler Vorteil das Ausnutzen der Ruhezeit. Die Reise auf der 460 km langen Strecke wird auf der ROLA in 9 Stunden absolviert – damit wird die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit für die LKW-Fahrer eingehalten und der LKW bewegt sich trotzdem. Weiters sparen sie variable Kosten wie Wertverlust, Öl, Reifenabnutzung, etc. Österreichische und Deutsche ROLA-Nutzer können sich außerdem die KFZ-Steuer zurückholen. Die Vorteile für Mensch und Umwelt liegen auf der Hand. Gustav Poschalko: „Allein mit einem ROLA-Zug auf der vergleichsweise kurzen Strecke Wörgl-Brenner sparen wir durch den LKW-Transport auf der ROLA rund 2,5 Tonnen CO2. Im Vorjahr konnten wir so der Umwelt insgesamt 20.000 Tonnen CO2 ersparen.“
ROLA-Knoten Regensburg
Regensburg wird mit der neuen ROLA-Destination als Standort deutlich aufgewertet und ist ein echter ROLA-Hub der ÖKOMBI. Zusätzlich zur Verbindung Graz-Regensburg mit zwei täglichen Zügen, wird nun auch die Verbindung nach Italien angeboten. Regensburg zeichnet sich durch seine sehr gute Anbindung an das hochrangige Strassennetz aus und ist ein idealer Knotenpunkt für die Verkehre sowohl ins Rhein-Ruhrgebiet und Norddeutschland, als auch in den Raum Berlin, nach Tschechien und Polen.
RCA-Tochter ÖKOMBI als bewährter Partner
Mit der Integration der ÖKOMBI in den Konzernverbund der Rail Cargo Austria AG im Herbst 2005 begann der Aufschwung der Rollenden Landstrasse. Im Vorjahr wurde der Erfolg der neuen Struktur bereits deutlich - die Anzahl der transportierten LKW konnte um 40% erhöht werden. In absoluten Zahlen gemessen wurden im Vorjahr 276.000 LKW huckepack auf der Schiene transportiert, um 75.000 mehr als 2005.
Quelle: Rail Cargo Austria AG
Mob16_12.2007
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------China vor historischen Arbeitsmarktreformen - Wandel hin zu internationalen Standards und besserem Arbeitnehmerschutz
Erste europäisch-chinesische Studie über den chinesischen Arbeitsmarkt zeigt auch Probleme durch Fachkräftemangel und demographischen Wandel.
China startet mit Beginn des neuen Jahres einen der weitreichendsten Reformprozesse zur Modernisierung der Arbeitsgesetze und des Arbeitsmarktes in der Geschichte des Landes. Die neuen Gesetze sollen am 1. Januar 2008 in Kraft treten. Die Arbeitsmarktreformen gewähren dem einzelnen Arbeitnehmer deutlich mehr gesetzlich durchsetzbare Rechte und bedeuten mehr Rechtssicherheit auch für ausländische Arbeitgeber. Die Reformen geschehen zu einem Zeitpunkt, da sich China mit einem immer grösser werdenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und einem tiefgreifenden demographischen Wandel konfrontiert sieht. Diese Probleme könnten zu einer erheblichen Gefährdung für das weitere Wirtschaftswachstum des Landes werden. So lauten die Ergebnisse der ersten gemeinsamen europäisch-chinesischen Arbeitsmarktstudie durch die Shanghai Academy of Social Sciences und das Adecco Institut (London), in Zusammenarbeit mit der Universität Warwick (UK). Die Studie wurde in Zürich veröffentlicht.
"Wir erachten die geplanten Reformen der chinesischen Arbeitsgesetze als Durchbruch und grossen Schritt in Richtung internationaler Arbeitsmarktstandards. Tarifverträge, gesetzlich durchsetzbare Arbeitnehmerrechte und Kündigungsschutz sind in China keine Tabus mehr. Die neuen Arbeitsgesetze sind ein gutes Beispiel für die wachsende Offenheit Chinas, sich Erfahrungen aus dem Ausland, namentlich europäische Erfahrungen, zunutze zu machen", so Wolfgang Clement, Vorsitzender des Adecco Instituts und ehemaliger deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit.
Chinas Arbeitmarktreformen dehnen den Kündigungsschutz aus, schreiben mehr schriftliche Arbeitsverträge vor, verlangen prinzipiell gleichen Lohn für gleiche Arbeit, regeln die Schlichtung bei Arbeitsstreitigkeiten und weiten Ansprüche auf Abfindungen aus.
"Auch wenn die neuen Gesetze langfristig zu einer Steigerung der Lohnstückkosten in China führen können, wird es doch bedeutende Vorteile für ausländische Unternehmen geben, weil die Gesetze für mehr Transparenz und Rechtssicherheit sorgen", so Peter Siderman, Geschäftsführer des Adecco Instituts.
Die neuen Gesetze liefern den strategischen Fahrplan für die kommenden 10 bis 15 Jahre. Sie sollen die hohe Arbeitskräftefluktuation verlangsamen und eine grössere Verfahrenstransparenz bei der Beilegung von Konflikten am Arbeitsplatz bringen. Sie sollen einen besseren Schutz von Patenten und Geschäftsgeheimnissen gewährleisten und Anreize für Arbeitgeber bieten, in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren. Auch neue Formen der flexiblen Arbeitsgestaltung, z.B. durch Zeitarbeit, sowie die Inanspruchnahme von Personaldienstleistern werden zulässig.
"Am wichtigsten ist vielleicht, dass die chinesische Regierung die neuen Arbeitsgesetze quer durch alle Provinzen effektiver als bisher umsetzen will. Dies wäre eine der spektakulärsten vertrauensbildenden Reformen des neuen China", fügte Siderman hinzu.
Fachkräftemangel verlangsamt das Wachstum
Die Reformen sind auch als Antwort auf den wachsenden Fachkräftemangel und die demographischen Veränderungen zu sehen, insbesondere auf die Alterung der Erwerbsbevölkerung. Während die Arbeitslosigkeit unter ungelernten Arbeitskräften hoch ist, führt der Mangel an Fachkräften zu ernstzunehmenden Problemen. Dies trifft sowohl ausländische als auch chinesische Unternehmen. China leidet an einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in einer ganzen Reihe von Wirtschaftszweigen, von der verarbeitenden Industrie bis hin zu Dienstleistungen. Der Mangel im Bereich des mittleren und gehobenen Managements verlangsamt in einigen Branchen bereits das wirtschaftliche Wachstum.
Die Studie zeigt, dass der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften auf fünf Gebieten besonders ausgeprägt ist: mittleres und gehobenes Management, Mitarbeiter mit englischen Sprachkenntnissen, Personal für Forschung und Entwicklung, leitende Fachkräfte und Facharbeiter mit technischer Ausbildung. Trotz der jährlich fast 5 Millionen neuen Universitätsabsolventen in China (allein im Ingenieurswesen gibt es in China 600.000 Absolventen jährlich; in den USA sind es 70.000) finden ausländische Unternehmen nur schwer Bewerber mit ausreichenden Qualifikationen. Nur 10% der Absolventen verfügen über die für ausländische Unternehmen notwendigen Englischkenntnisse - obwohl 20% aller neuer Stellen durch ausländische Unternehmen geschaffen werden.
"Die Arbeitsmarktfähigkeit der Universitätsabsolventen würde sich verbessern, wenn sich China ebenso wie auf die Steigerung der Absolventenzahlen auch auf die Verbesserung der Ausbildungsqualität konzentrieren würde. Sowohl in Europa als auch in China müssen Staat, Schulen, Universitäten und Unternehmen beginnen, gemeinsam eine Brücke von der Schule oder Hochschule zur Arbeitswelt zu schlagen.
Die hermetische Trennung zwischen diesen beiden Welten ist ein Hauptgrund für den Fachkräftemangel - in China wie auch in Europa", kommentierte Wolfgang Clement.
Arbeitskräftealterung
Die Studie verweist ebenfalls auf den rasanten demographischen Wandel, der in China vor allem durch die Ein-Kind-Politik verursacht wird. Das Arbeitskräftepotential Chinas wird bis 2015 noch um knapp 5% anwachsen, dann wird ein Drittel der Bevölkerung über 50 Jahre alt sein (während in Indien 60% unter 30 Jahre alt sein werden). Die Zahl der Arbeitskräfte zwischen 20 und 24 wird in China nach 2020 sinken.
Wie auch in Europa, werden in China in den kommenden 10 bis 30 Jahren viele erfahrene Arbeitskräfte aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden, mit erheblichen Konsequenzen für den Fachkräftemarkt einerseits und die Sozialsysteme andererseits.
Die vollständige Studie finden Sie unter: www.adeccoinstitute.com
Über das Adecco Institut
Das Adecco Institut mit Sitz in London ist eine Wissensplattform zur Erforschung der Zukunft der Arbeit. Vorsitzender ist Wolfgang Clement, ehemaliger deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit (2002-2005). Geschäftsführer des Instituts ist Peter Siderman.
Ziel des Adecco Instituts ist es, eine Führungsrolle in der Diskussion rund um das Thema Arbeit zu übernehmen. Mittels Primär- und Sekundärforschung sowie durch Weissbücher und Diskussionsforen erarbeitet das Adecco Institut zukunftsgerichtete Modellvorschläge, die Unternehmen und Volkswirtschaften helfen sollen, Arbeitsmarktfähigkeit, Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.
Quelle: Adecco Institute
Mob15_12.2007
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Betriebsbewilligung für Lötschberg-Basistunnel wird wie vorgesehen am Freitag erteilt
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) wird am kommenden Freitag die Betriebsbewilligung für den fahrplanmässigen Vollbetrieb durch den Lötschberg-Basistunnel (LBT) ab dem 9. Dezember 2007 erteilen. Weil die Software des Zugüberwachungssystems bei der Mehrheit der Fahrzeuge noch angepasst werden muss, sind vorübergehende betriebliche Zusatzmassnahmen notwendig. Die Sicherheit ist gewährleistet, die Züge werden fahrplanmässig durch den Tunnel verkehren.
Der LBT ist am 15. Juni 2007 eingeweiht worden. Zuvor hatte das BAV die Bewilligung für den reduzierten kommerziellen Betrieb erteilt. Bis heute sind in diesem Ertüchtigungsbetrieb rund 6500 kommerzielle Güter- und Personenzüge durch den Tunnel gefahren. Hinzu kommen rund 2500 Testfahrten. Alle diese Fahrten fanden mit dem Zugsicherungssystem ETCS Level 2 statt.
Im Rahmen der durchgeführten Prüfarbeiten wurde nach einem ETCS-Software-Update bei einer Mehrheit der Fahrzeuge ein Softwaremangel im Zugssicherungssystem ETCS Level 2 festgestellt. Dieser wirkt sich im Normalbetrieb nicht aus, verhindert aber, dass die Züge im äusserst seltenen Fall einer elektronisch gesteuerten Rückwärtsfahrt aus dem Tunnel (sogenanntes Reversing bei der Evakuierung) am dafür vorgesehenen Ort angehalten werden. Der Betrieb mit ETCS Level 2 auf der Neubaustrecke Mattstetten - Rothrist ist nicht betroffen, da das Reversing dort nicht vorgesehen ist.
Auf Antrag der Tunnelbetreiberin BLS AG hat das BAV am Mittwoch einem vorübergehenden Betrieb ohne Reversingfunktion im Tunnel zugestimmt. Um trotzdem für den Ereignisfall ausreichend gerüstet zu sein, werden in dieser Zeit zusätzliche betriebliche Vorkehrungen getroffen. Unter anderem sind für den Personenverkehr nur Pendelzüge zugelassen, die bei einer allfällig notwendigen Rückwärtsfahrt - wie auf den meisten übrigen Bahnstrecken - regulär gewendet werden, d.h. der Lokomotivführer wechselt in den Führerstand am anderen Zugsende. Auch werden vorübergehend zusätzliche Zugsbegleiter eingesetzt, um die Einführungsphase des neuen Fahrplans im LBT zu unterstützten.
Bis zur Behebung des Softwaremangels durch die Industrie auf den rund 450 betroffenen Lokomotiven kann mit diesen Massnahmen ein sicherer Betrieb der Lötschberg-Basisstrecke gewährleistet werden. Es wird mit einer Zeitdauer von drei Monaten gerechnet.
Dieser Umstand hat keinen Einfluss auf die Betriebsbewilligung für den fahrplanmässigen Vollbetrieb des LBT, da bezüglich Infrastruktur die dazu notwendigen Anforderungen erfüllt sind. Sie wird am Freitag an der Tagung der Behördendelegation FinöV in Visp an die BLS AG übergeben. Die Behördendelegation ist ein konsultatives Organ für den Bau der vier Grossprojekte, die über den Fonds zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs realisiert werden.
Quelle: Bundesamt für Verkehr, Information und Informatik, Bern
Mob14_12.2007
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SBB Fahrplan bietet neue praktische Funktionen
Ab sofort bietet der Online Fahrplan auf www.sbb.ch den Nutzern neue, praktische Funktionen. So lassen sich Zugverbindungen direkt aus dem Fahrplan in elektronische Kalender buchen, in Dokumente importieren oder als Mail verschicken. Möglich ist neu zudem die Suche nach «Alternativverbindungen» und «alternativen Haltestellen».
Der Fahrplan auf www.sbb.ch ist eine der meistgenutzten Internetseiten in der Schweiz: Durchschnittlich 450'000 Fahrplanabfragen pro Tag tätigen die SBB Kunden online. Dabei verknüpft der Online Fahrplan zahlreiche Zusatzservices wie etwa den SMS Alarm für Pendler, Wetterprognosen, Veranstaltungen und freie Hotelzimmer am Zielort, Bahnverkehrsinformationen, direkter online Billettkauf, Fahrplan von Haustür zu Haustür und vieles mehr.
Ab sofort baut die SBB das Serviceangebot für die Kunden weiter aus: Neu lässt sich eine gewählte Bahnverbindung direkt in einen elektronischen Kalender (z.B. Outlook) als Termin buchen. Die Verbindungsdetails lassen sich auch mit einem Klick direkt in ein Dokument importieren oder als Mail an Freunde oder Geschäftspartner schicken.
Viele Wege führen nach Irgendwo…
Ebenfalls neu im Fahrplan integriert sind, unter «Erweiterte Suche», die Suchoptionen «Zusätzliche Alternativverbindungen» und «alternative Haltestellen an Start/Ziel berücksichtigen»: Die Kunden erhalten so nicht nur die schnellsten und bequemsten Verbindungen vom Start- zum Zielort angezeigt, sondern auch «alternative Verbindungen», welche teilweise etwas langsamer sein können, dafür aber andere Vorteile wie touristische Reiserouten berücksichtigen. Ebenso werden mit der Suche nach «Alternative Haltestellen an Start/Ziel» auch benachbarte Haltestellen in die Suche mit einbezogen. So finden Kunden aufgrund einer ungünstigen verkehrlichen Anbindung der Haltestelle, beispielsweise keinen Verkehr nach 18 Uhr oder am Wochenende, trotzdem eine Verbindung ans gewünschte Reiseziel.
Quelle: SBB, Bern
Mob13_12.2007
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Bilaterales Luftverkehrsabkommen: Schweiz und EU bereiten Verhandlungen über Inlandflüge vor
Die beiden Delegationen haben sich am Gemischten Ausschuss darauf geeinigt, Verhandlungen über die Aufnahme des so genannten Kabotage-Rechts in das im Jahr 2002 in Kraft getretene, bilaterale Luftverkehrsabkommen vorzubereiten. Zuerst wird eine Studie über die Auswirkungen durchgeführt. Zudem hat der Ausschuss beschlossen, weitere EU-Verordnungen in das Abkommen aufzunehmen, unter anderem die Basisverordnung für ein neues Regelwerk im Bereich Flugbetriebe und -operation.
Das bilaterale Luftverkehrsabkommen sieht vor, dass die EU und die Schweiz fünf Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages Verhandlungen über die Gewährung des Kabotage-Rechts im Luftverkehr (auch 8. Freiheit genannt) aufnehmen können. Bei der Kabotage handelt es sich um reine Inlandflüge auf dem jeweils anderen Staatsgebiet. Mit dem Kabotage-Verkehrsrecht könnte zum Beispiel eine Schweizer Gesellschaft Flüge von Paris nach Nizza anbieten. Nachdem das Luftverkehrsabkommen zwischen der Schweiz und der EU Mitte 2002 wirksam geworden war, hat die Schweizer Delegation jetzt offiziell den Wunsch nach Aufnahme von Verhandlungen über die 8. Freiheit deponiert. Die EU reagierte grundsätzlich positiv. Zuerst wird eine Studie über die Auswirkungen durchgeführt, die im Januar 2008 lanciert werden soll. Wann Verhandlungen aufgenommen werden können, ist noch offen.
Der Gemischte Ausschuss hat sich weiter auf die Übernahme der Verordnung «zur Harmonisierung der technischen Vorschriften und der Verwaltungsverfahren in der Zivilluftfahrt» geeinigt. Damit wird die Basis geschaffen für die neuen einheitlichen Vorgaben im Bereich Flugbetriebe und -operation. In Zukunft wird die europäische Flugsicherheitsagentur EASA die Umsetzung der Normen für die Zulassung und Aufsicht von Flugunternehmen regeln. Sie übernimmt diese Funktion von den Joint Aviation Authorities (JAA), einem Zusammenschluss von über 40 europäischen Luftfahrtbehörden, bei denen auch die Schweiz Mitglied ist. Bereits von den JAA übernommen hat die EASA die Zuständigkeit für die Zulassung und Aufsicht im Bereich Flugtechnik. Der EASA gehören neben den EU-Staaten die Länder Norwegen, Island und seit 2006 auch die Schweiz an.
Ebenfalls in das Abkommen aufgenommen hat der Gemischte Ausschuss die Verordnung zur Regelung der Flüssigkeiten im Handgepäck von Flugpassagieren. Bereits bisher hat die Schweiz die Begrenzungen von Flüssigkeiten angewandt, um eine einheitliche Handhabung in Europa zu gewährleisten. Die Schweiz unterstützt unverändert die Kontrolle von Flüssigkeiten, die an Bord von Flugzeugen gelangen. Sie spricht sich jedoch für weitere Abklärungen auf europäischer Ebene aus, um möglichst rasch alternative Massnahmen einführen zu können, die denselben präventiven Effekt gegen Attentate auf den Luftverkehr haben, für die Passagiere aber weniger einschneidend sind.
Der Gemischte Ausschuss des bilateralen Luftverkehrsabkommens Schweiz-EU trifft sich jeweils gegen Ende Jahr, um Fragen zur Anwendung des Abkommens zu besprechen und über die Aufnahme neuer Erlasse der EU in den Vertrag zu entscheiden. Bei der heutigen Sitzung in Brüssel handelte es sich um die mittlerweile sechste. Die Schweizer Delegation stand unter der Leitung von Raymond Cron, Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), die Abordnung der EU-Kommission führte Daniel Calleja an, Direktor Luftverkehr in der Generaldirektion Verkehr und Energie.
Quelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Bern
Mob12_12.2007
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Rekord-Angebot: 100 Millionen Euro für den ersten Spatenstich
Ein verlockender Deal: Ein Patentinhaber des IAT Innovativen Access Teams NRW beteiligt sich mit 100 Millionen Euro an dem ersten Projekt, das den Bau der "doppelstöckigen Magnetschwebebahn" in den nächsten zwei Jahren in Angriff nimmt - egal, in welchem Land.
Der Grund für die gigantische Investition ist die logische und effiziente Weiterentwicklung des bekannten Transrapid-Systems: Mit dem doppelstöckigen Magnetschnellbahnsystem auf nur einer Fahrbahntrasse und mit integrierten Umsetzungs- und Ausschleusungslösungen können sowohl Personen- wie auch Fracht-Fahrzeuge im gegenläufigen ungestörten Richtungsverkehr eingesetzt werden.
Die absehbaren Resultate der neuen Verkehrstechnik
Ein immenser wirtschaftlicher Gewinn für Handel und Unternehmen, eine Lösung des Umweltproblems durch integrierte Solar-Wind-Energie und die Revolution des Verkehrswesens durch eine neue Transportlogik. Logistik-Engpässe, Unfälle oder hohe Energiekosten gehören Dank der "doppelstöckigen Magnetschwebebahn" IAT ACCESS TEAM NRW der Vergangenheit an.
Klimaschutz durch gigantische Eigen-Investition,
auch durch Partner der Transport- und Logistikindustrie
Die weltweit geführte Debatte zeigt: Das Verkehrssystem der Zukunft muss im Einklang mit dem Naturschutz operieren. Die Magnetschwebebahn gilt zwar bereits heute schon als fortschrittliche Lösung des Personen- und Güterverkehrs, doch es mangelt an klaren Umsetzungszielen. Das doppelstöckige Magnetschnellbahnsystem IAT ACCESS TEAM NRW bietet sowohl theoretisch als auch praktisch die optimale Lösung: Das Konzept ist durchdacht und patentiert, das Vorhaben ist weltweit problemlos und schnell realisierbar mit Investitionspartnern aus Politik und Wirtschaft. Die neue Verkehrstechnik birgt ein unvorstellbares Marktpotenzial und schont dabei die immer knapper werdenden natürlichen Ressourcen - ein Beitrag deutscher Ingenieurskunst zur aktuellen brisanten Klimaschutz- und Energie-Debatte. Nun muss dieser Beitrag direkt, schnell, effektiv und nachhaltig noch in die Tat umgesetzt werden.
Um das zu erreichen, haben nun die Initiatoren selbst den ersten Grundstein für die Zukunft des weltweiten neuen Transportwesens gelegt: Ein Mitglied des IAT-Entwicklerteams ist bereit, auf eigene Kosten den Betrag von 100 Millionen Euro aufzubringen, um dieses innovative Projekt endlich an den Start zu bringen.
Diese private Investitionshöhe ist in dieser Sparte weltweit einzigartig.
Die Rekord-Summe soll dazu beitragen, eine ökonomisch und ökologisch zukunftsweisende Aufgabe möglich zu machen: den Aufbau eines neuartigen Verkehrssystems, welches die Umwelt entlastet, Hunderttausende von Arbeitsplätzen schafft und das globale Wirtschaftswachstum ankurbelt.
Unsere Investition von heute für unsere Zukunft von morgen
Die "doppelstöckige Magnetschwebebahn" setzt ein einmaliges, positives und weltweites Signal für die Entwicklung zukunftsorientierter und neuer Industriezweige.
Fakten, Ziele und Vorteile der "doppelstöckigen Magnetschwebebahn"
Das heute bekannte Transrapid-System war eine grundlegende Innovation der Bahntechnik. Elektronisch geregelte Tragmagnete lassen die Bahn schweben - ohne Räder, Achsen, oder Oberleitungen. Das berührungsfreie elektromagnetische Fahrsystem lässt Geschwindigkeiten in Bereichen über 300 km/h zu - mit hohem Fahrkomfort. Die "doppelstöckige Magnetschnellbahn" hat jedoch immense Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Transrapid-System:
- Eindämmung der globalen Temperaturerhöhung, nachweisbare CO²-Reduzierung
- Minimierung der Schallemission: Erst bei höheren Geschwindigkeiten kommt es zu Windgeräuschen, die jedoch unterhalb den herkömmlichen Verkehrsträgern liegen. Es gibt keine Motor- oder Reibungsgeräusche
- Sicherheitserhöhung durch automatisch betriebene System-Sicherheits-Fahrzeuge, die jeder Personenmagnetbahn als Begleitdrohne vorausschweben, im Kontrollmechanismus eingebunden sind und im Störungsfall das System abschalten
- Zudem können Lastenfahrzeuge in erheblichem Maße Container aufnehmen, der Güter-Straßenverkehr wird hierdurch reduziert und Staukosten entfallen
- Durch dieses System werden generelle Umweltschutzbedingungen verbessert
- Niedrigster Energieverbrauch durch Einsatz alternativer Energielösungen, Ausnutzung der Kinematik
- Hoher wirtschaftlicher Nutzen durch Investreduzierung
- Richtungsfahrbahnen schließen Zusammenstöße aus
- Problemloser Wechsel der Wagen ohne zusätzliche Trassen
Zusätzlich können durch den Einsatz der Magnetschwebebahn IAT die bisherigen bauwerksseitigen Investitions- und Betriebskosten deutlich reduziert werden, und zwar durch:
- Nutzung einer Fahrwegstrasse im doppelstöckigen Oben/Unten-Betrieb anstelle bisheriger Einfahrwegtrassen
- Verzicht auf teure Tunnel- und Kreuzungslösungen
- Minimierung der Unterhalts- und Instandsetzungskosten durch verschleißfreien Systembetrieb
- Flexibilität der Betriebsorganisation durch bedarfsausgerichtete Fahrzeugeinsätze
- Integration des Fracht- und Gütertransportes
- Erhebliche Entlastung der Autobahn zugunsten des Pkw-Verkehrs
Weitere Informationen und eine Film-Präsentation des Magnetschnellbahnsystem IAT finden sich unter
www.iat-team.de.
Quelle: IAT ACCESS TEAM NRW,
Kamen
Mob06_12.2007
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Was ist eigentlich eine Magnetschwebebahn und wie funktioniert sie?
Magnetschwebebahnen sind spurgeführte Landverkehrsmittel, die durch magnetische Anziehung oder Abstossung in der Schwebe gehalten werden. Räder sind dabei entweder gar nicht oder nur bei niedrigen Geschwindigkeiten notwendig.
In englischer Sprache ist für Magnetschwebebahnen das Kunstwort Maglev üblich, das in den 1960er Jahren durch den amerikanischen Physiker Howard T. Coffey aus dem Ausdruck „Magnetic Levitation“ abgeleitet wurde.
Umfangreiche Informationen, gemäss nachfolgendem Inhaltsverzeichnis, finden Sie unter folgendem Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetschwebebahn
Inhaltsverzeichnis
1 Magnetisches Schweben
2 Antriebsarten
3 Vorteile der Magnetschwebebahn
4 Nachteile herkömmlicher Magnetschwebebahnen
5 Geschichte
5.1 Deutsches Reich
5.2 Bundesrepublik Deutschland
5.3 Schweiz
5.4 Japan
5.5 China
5.5.1 Projekte
6 Die Entwicklung der Geschwindigkeitsrekorde bei Versuchsfahrten
7 Entwicklung
8 Ausgeführte Anlagen
Quelle: wikipedia.org
Mob05_12.2007
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Zwei Jahre TCS-Zweiphasenausbildung
Seit zwei Jahren engagiert sich der TCS auf dem Gebiet der Zweiphasenausbildung. Er hat sein Kursangebot in der obligatorischen Weiterausbildung (WAB) für Neulenkerinnen und Neulenker sukzessive ausgebaut. Mit einem Marktanteil von rund 35 % ist der TCS der grösste Kursanbieter.
Insgesamt haben seit Dezember 2005 18’422 Neulenkerinnen und Neulenker den Kurs I und 4’082 den Kurs II besucht. Die Kurse werden vom TCS Zentralverband, dessen Tochtergesellschaft Test & Training TCS AG, den Sektionen TI, VD, AG und dritten Gesellschaften mit Beteiligungen von TCS Sektionen angeboten. Zurzeit stehen dafür folgende Pisten zur Verfügung: Plantin (GE), Cossonay (VD), Lignières (NE), Stockental (Niederstocken, BE), Frick (AG), Schaffhausen (SH), Dübendorf (ZH), Betzholz (Hinwil, ZH), Weinfelden (TG), Altdorf (UR), Ambri (TI).
Der TCS ist auf dem Gebiet der Zweiphasenausbildung der einzige Kursorganisator in der Schweiz, der über ein flächendeckendes Angebot verfügt. Von der langfristigen Erfahrung des TCS und seine Kursorganisatoren im Bereich der Verkehrserziehung und der Unfall-Prävention kann jeder TCS Kursteilnehmer profitieren.
Das anfangs Jahr eingeführte elektronische Kursverwaltungssystem ReBus-Net ermöglicht die Kursreservation ab Internet, was den Zugang für potenzielle Kursteilnehmer wesentlich erleichtert. Die Online-Anmeldung erfolgt über www.2phasen.tcs.ch. Interessenten finden dort ausserdem ausführliche Informationen und eine interaktive Karte mit den Ausbildungsstandorten. Ein Klick auf den gewünschten Standort genügt, um detaillierte Informationen über das Kursprogramm des betreffenden Anbieters zu erhalten.
Mit dem Auf- und Ausbau der Zweiphasen-Infrastruktur leistet der TCS einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit, d.h. zur Reduktion der Unfälle von Neulenkern, insbesondere der „Risikogruppe“ der 18-24-Jährigen Fahrzeuglenker.
Mit den im Rahmen der Zweiphasenausbildung angebotenen Weiterausbildungskursen (WAB) werden insbesondere das Erkennen und das richtige Einordnen bestehender Risiken und Gefahren gefördert. Damit verbunden wird die Erkenntnis vermittelt, dass mit einem angemessenen Fahrverhalten Unfälle verhindert werden können. Der TCS empfiehlt daher den Neulenkerinnen und Neulenkern, den ersten Kurstag sechs Monate nach bestandener Fahrprüfung zu absolvieren und nicht bis zum Ende der dreijährigen Probezeit zu warten.
Positive Erfahrungen im Nachbarland Österreich
Unter dem Titel "Mehrphase" bringt' weist der österreichische Partnerclub ÖAMTC darauf hin, dass seit Einführung der Mehrphasenausbildung in Österreich (Pendant zur schweizerischen Zweiphasenausbildung) der positive Trend bei den Unfallzahlen mit jungen Lenkern, die ihre Fahrausbildung bereits hinter sich gebracht haben, weiter anhält. Gab es 2002 mit 170 Getöteten einen Rekord bei Unfällen mit Führerschein-Neulingen, starben 2006 83 Personen. Die Opferzahl hat sich somit halbiert. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl aller Verkehrstoten auf Österreichs Straßen 2002 bis 2006 um 23,6 Prozent verringert. Vergleichszahlen stehen in der Schweiz noch nicht zur Verfügung.
Quelle: TCS, Bern
Mob11_12.2007
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Jetzt sind die Weichen für die Euro 2008 gestellt
Mit der Gruppenauslosung der Euro 2008 starten die Vorbereitungen der SBB für das Grossereignis in die letzte Phase. Die SBB kann nun das Zusatzangebot für die Kundinnen und Kunden im Detail planen und den Spielpaarungen anpassen. Der Vorverkauf der Euro 2008 Fahrausweise wird im Frühling starten. Bereits heute können alle wichtigen Informationen über die laufend aktualisierte Website www.sbb.ch/euro08 abgerufen werden.
Unter dem Motto «Mehr Zug aufs Tor» will die SBB zusammen mit Ihren Partnern an der Euro 2008 möglichst viele Besucherinnen und Besucher zu den Spielen, in die UBS Arenen, in die Host Cities und zu Ausflügen in der Schweiz fahren. Dabei gilt das Matchticket gleichzeitig als Hin- und Rückfahrtsticket für den öffentlichen Verkehr – dies sogar länderübergreifend für die Schweiz und Österreich. Die SBB wird ihren Kundinnen und Kunden weitere attraktive Fahrausweise offerieren wie etwa das UEFA EURO 2008TM-Generalabonnement, das UEFA EURO 2008 TM -Halbtax oder das UBS ARENA RailTicket, das den Public Viewing Besuchern die günstige Anreise aus der ganzen Schweiz in jede Stadt mit einer UBS ARENA ermöglicht.
Mit der heutigen Gruppenauslosung sind die Spielorte der Mannschaften bekannt; somit kann die SBB die Detailplanung des Verkehrsangebots anpacken. Das öVAngebot auf der Schiene umfasst rund 2’500 Extrazügen. Die SBB setzt während der drei Spielwochen zur Gästebetreuung insgesamt 1500 Mitarbeitende zur Kundenberatung an den Host City- und Stadion-Bahnhöfen ein. Gleichzeitig mit dem Start des Fahrausweisvorverkaufs ab April 2008 wird der Fahrplan mit dem Zusatzangebot im Regional-, Fern- und internationalen Verkehr während der Europameisterschaft zur Verfügung stehen.
Bereits heute können alle wichtigen Information zum Angebot der SBB während der Euro 2008 über die laufend aktualisierte Website www.sbb.ch/euro08 abgerufen
werden.
Quelle: SBB, Bern
Mob10_12.2007
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Radongas fordert am zweithäufigsten Todesopfer
Radongas fordert in der Schweiz jedes Jahr zwischen 200 und 300 Todesopfern und ist nach dem Tabak die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Bis heute wurden in der Schweiz bei Radonmesskampagnen etwa 5000 Gebäude mit einer Radonkonzentration über dem Richtwert von 400 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/ m3) gefunden und ungefähr 1800 Gebäude, die den Grenzwert von 1000 Bq/m3 überschreiten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führt diesen Winter in Zusammenarbeit mit den Radonverantwortlichen der Kantone erneut Messkampagnen durch. Die Radonkonzentration kann mit Hilfe von Dosimetern gemessen werden. Für Gebäude, die den Grenzwert überschreiten, gibt es verschiedene, oft einfache Methoden zur Sanierung.
Radon ist ein natürliches, radioaktives Gas, das beim Zerfall von Uran im Boden entsteht. Durch Risse in der Gebäudehülle dringt es leicht in die Wohnräume ein. Radon und seine Folgeprodukte sind die Hauptexpositionsquelle für ionisierende Strahlung in der Schweiz. Im Weiteren stellt Radon unter den krebserzeugenden chemischen Substanzen bei Weitem das grösste, umweltbedingte Lungenkrebsrisiko dar. In der Schweiz erkranken jährlich etwa 2800 Personen an dieser Krankheit. Man kann annehmen, dass 8 bis 10% der Todesfälle, das entspricht 200 bis 300 Fällen pro Jahr, auf Radon in Wohnräumen zurückzuführen ist. Die Radonexposition in Verbindung mit Tabakkonsum erhöht das Lungenkrebsrisiko noch um ein Vielfaches. In der Strahlenschutzverordnung (StSV) ist ein Radongrenzwert von 1000 Bq/m3 für Wohn- und Aufenthaltsräume festgelegt. Für Neubauten und Sanierungen gilt ein Richtwert von 400 Bq/m3.
Seit mehr als zwanzig Jahren führt das BAG in Zusammenarbeit mit den Radonverantwortlichen der Kantone in der ganzen Schweiz Radonmesskampagnen durch. Um so viele Gebäude wie möglich mit einer Radonkonzentration über den gesetzlichen Werten ausfindig zu machen, wurden im vergangenen Winter mehr als 16'000 Gebäude kontrolliert. Betroffen waren namentlich die Kantone Bern, Graubünden, Neuenburg, Tessin, Wallis und Waadt. Es wurden nahezu 400 neue Überschreitungen des Grenzwertes festgestellt, womit das Total der Gebäude mit einer Radonkonzentration über dem Grenzwert in der Schweiz auf über 1800 angestiegen ist. Zudem wurden etwa 1000 Überschreitungen des Richtwerts festgestellt. Das Total der Gebäude mit einem zu hohen Richtwert beläuft sich somit neu auf etwa 5000.
Diesen Winter sind neue Messkampagnen im Jurabogen und in den Alpen vorgesehen. Radon kann mit Hilfe von Dosimetern, die von anerkannten Messstellen für 60 Franken pro Stück abgegeben werden, gemessen werden. Die Dosimeter müssen in der Heizperiode während etwa drei Monaten in den bewohnten Räumen, die dem Erdboden am nächsten sind, platziert werden. In einigen Gemeinden mit hohem Radonrisiko werden gratis Messkampagnen durchgeführt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Anhang.
Wird der Grenzwert von 1000 Bq/m3 überschritten, so ist eine Sanierung des Gebäudes unumgänglich. Oft kann diese auf einfache und kostengünstige Weise durchgeführt werden.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit
Mob09_12.2007
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Bundesrat legt seine Ziele für das Jahr 2008 vor
Mit den durch die Bundespräsidentin im Nationalrat vorgestellten Zielen für das Jahr 2008 legt der Bundesrat die Planung für das erste Jahr der neuen Legislaturperiode vor.
Der Bundesrat gibt jeweils zu Beginn der Dezembersession seine Ziele für das nächste Jahr bekannt. Diese sind auf die Legislaturplanung abgestimmt. In der neuen Legislaturperiode 2007-2011 sind für den Bundesrat fünf politische Leitlinien zentral: Es geht ihm um die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schweiz, um die Gewährleistung der Sicherheit, sodann um die Verbesserung der gesellschaftlichen Kohäsion, um die nachhaltige Ressourcen-Nutzung sowie um die gute internationale Vernetzung der Schweiz. Anfang 2008 wird der Bundesrat die Botschaft zur Legislaturplanung 2007-2011 verabschieden und seine strategischen Überlegungen zu den Leitlinien ausführlich darlegen. Das Parlament wird anschliessend zum zweiten Mal nach 2004 die Gelegenheit haben, seine Sicht zur Legislaturplanung mittels Bundesbeschluss zum Ausdruck zu bringen.
Mit den Jahreszielen 2008 stellt der Bundesrat seine Planung für das erste Jahr der neuen Legislaturperiode vor. Es stehen folgende Schwerpunkte im Vordergrund:
Zur Beseitigung von unnötigen Markthindernissen wird der Bundesrat dem Parlament eine Revision des Bundesgesetzes über technische Handelshemmnisse unterbreiten und die Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips vorschlagen. Mit Ausnahme übergeordneter öffentlicher Interessen (wie Gesundheits- oder Umweltschutz) sollen Produkte, die in Europa rechtmässig im Umlauf sind, ohne weiteres auch in der Schweiz zugelassen sein. Der Bundesrat wird ferner die Botschaft über die Förderung und Koordination im schweizerischen Hochschulbereich vorlegen. Es geht um die gemeinsame und einheitliche Steuerung durch Bund und Kantone des gesamten Hochschulbereichs (ETH's, Universitäten, Fachhochschulen). Mit der Botschaft zur Totalrevision des Mehrwertsteuergesetzes zielt der Bundesrat auf eine starke Vereinfachung der Steuersätze und des administrativen Aufwands für alle.
Im Projekt Aufgabenüberprüfung des Bundes wird der Bundesrat die Reformstossrichtungen zur Umsetzung der Abbauvorgaben festlegen und anschliessend im Rahmen eines Aktionsplans konkrete Massnahmen zuhanden des politischen Dialogs verabschieden.
Der Bundesrat wird sich auch mit der Neugliederung der Departemente befassen und insbesondere über ein Sicherheits- und ein Bildungsdepartement sowie über die Koordination von Aussenwirtschaft und Entwicklungshilfe diskutieren. Er wird ferner die sicherheitspolitische Strategie der Schweiz beraten und danach über das weitere Vorgehen entscheiden.
Zur anhaltenden Sanierung der Arbeitslosenversicherung wird der Bundesrat eine Botschaft erarbeiten, welche in den wesentlichen Elementen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mehreinnahmen und Einsparungen anstrebt. Im Weiteren bereitet der Bundesrat auch eine Vorlage zur vollständigen Ausfinanzierung aller öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz vor, ein finanziell sehr anspruchsvolles Vorhaben.
In der Energiepolitik wird der Bundesrat seine vier strategischen Grundsätze - Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Grosskraftwerke, Energieaussenpolitik - weiter konkretisieren und Vorentscheide zu marktwirtschaftlichen Instrumenten wie Lenkungs- oder Klimagasabgaben fällen. Er wird das Nachfolgegesetz zum CO2-Gesetz in die Vernehmlassung geben, mit dem die Eckwerte für die Klimapolitik nach 2012 festgelegt werden. Die Verstärkung der haushälterischen Bodennutzung und die Einführung des Raumkonzepts Schweiz schlägt der Bundesrat in der Vernehmlassung zu einem neuen Raumplanungsgesetz vor.
Im Verhältnis zur EU stehen die Entscheide über die Weiterführung des bis Mai 2009 gültigen Personenfreizügigkeitsabkommens und dessen Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien an. Ferner sind - mit dem sich allmählich abzeichnenden Einführungstermin November 2008 - wichtige Arbeiten zur Umsetzung der Assoziierungsabkommen zu Schengen/Dublin zu leisten. Als Beitrag seines weltweiten Engagements will der Bundesrat dem Parlament neue Rahmenkredite zur Fortführung der Entwicklungszusammenarbeit und der wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen sowie zur Finanzierung von multilateralen Entschuldungsmassnahmen unterbreiten.
Abgestimmt auf die Bundesratsziele haben die Departemente und die Bundeskanzlei ihre eigenen Ziele für das Jahr 2008 erarbeitet und sie dem Bundesrat zur Kenntnis gebracht.
Die gedruckte Fassung der "Ziele des Bundesrates im Jahr 2008" kann unter Beilage einer adressierten Klebeetikette kostenlos beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), 3003 Bern, bezogen werden.
Auch eine elektronische Bestellung ist möglich (E-Mail: verkauf.zivil@bbl.admin.ch).
Quelle: Bundeskanzlei
Mob08_12.2007
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Solarthermie-Kraftwerke: Die Wüste nutzbar machen
Die Sonne über Nevada dient als Lieferant von umweltfreundlichem Strom: In der Wüste des US-Staates arbeitet seit kurzem ein Solarthermie-Kraftwerk. In der ein Quadratkilometer großen Anlage wird gebündeltes Sonnenlicht genutzt, um Wasser zu erhitzen. Der erzeugte Dampf treibt eine Turbine von Siemens an. Die 64-Megawatt-Anlage versorgt etwa 14.000 Haushalte mit Elektrizität. Weltweit sollen weitere Kraftwerke dieser Art folgen, wie das Forschungsmagazin Pictures of the Future berichtet.
In der Solarthermie-Anlage Nevada Solar One des spanischen Energie-Konzerns Acciona Solar Power stehen Parabolspiegel mit einer Gesamtlänge von 76 Kilometern. Sie fangen die Sonnenstrahlen ein, bündeln sie und leiten den Hitzestrahl auf ein Absorberrohr. Darin zirkuliert ein spezielles Thermo-Öl, das die konzentrierte Sonnenkraft auf etwa 400 Grad Celsius erhitzt. Über einen Wärmetauscher erwärmt es Wasser. Dessen Dampf treibt schließlich die Turbine an. Mit der installierten Leistung von 64 Megawatt produziert die Anlage jährlich rund 134 Millionen Kilowattstunden und spart im gleichen Zeitraum nach dem weltweiten Energiemix etwa 80.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen ein.
Die Dampfturbine von Siemens Power Generation (PG) muss dabei speziellen Anforderungen gerecht werden. Ein Solarthermie-Kraftwerk ist sonnenabhängig und wird täglich herunter- und bei Sonnenaufgang wieder hochgefahren. Die Turbine arbeitet deshalb nicht nur mit einem, sondern mit zwei Turbinenteilen: einem Hoch- und einem Niederdruckteil, womit ein flexibler Betrieb möglich ist. Mit Erfolg, heute ist Siemens Weltmarktführer auf diesem Gebiet.
Bereits 2008 und 2009 sollen im spanischen Andalusien zwei weitere Anlagen in Betrieb gehen. Die Weiterentwicklung der Solarthermie ist derweil im vollen Gange: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt und erprobt zurzeit ein Direkt-Dampf-Verfahren. Schon in einigen Jahren soll ein Versuchskraftwerk in Betrieb gehen, dass Wasser statt Öl als Wärmeträger nutzt. Dies spart nicht nur das Wärmetauschersystem, sondern auch das toxische Thermo-Öl.
Quelle: Siemens (IN 2007.12.3)
Mob07_12.2007
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Erstmals vollständiges Inventar der Schweizer Klima-Messreihen
Die nationale Fachstelle für Klimabeobachtung bei MeteoSchweiz hat erstmals ein Inventar der schützenswerten Klima-Messreihen der Schweiz zusammengestellt. Vielfalt, Kontinuität und Qualität dieser Reihen sind beeindruckend. Sie reichen von Messungen der Temperatur über Beobachtungen der Vegetationsentwicklung bis hin zu Untersuchungen des Permafrosts im Hochgebirge.
Die weltweite Beobachtung des Klimas und seiner Änderungen hat in den vergangenen Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Im Zusammenhang mit der Verabschiedung der Klimakonvention der Vereinten Nationen 1992 wurde das globale Klimabeobachtungssystem (Global Climate Observing System GCOS) etabliert. GCOS wird gemeinsam von der Weltorganisation für Meteorologie, der UNESCO, dem UNO-Umweltprogramm und dem internationalen Wissenschaftsrat getragen. GCOS befasst sich mit dem gesamten Klimasystem: den physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften der Atmosphäre, des Ozeans und der Landoberfläche.
In der Schweiz wurde im Nachgang zur Ratifikation des Kyoto-Protokolls 2003 eine nationale Fachstelle zur Klimabeobachtung (Swiss GCOS Office) beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz geschaffen. Diese Fachstelle liefert mit dem Bericht ,Nationales Klima-Beobachtungssystem (GCOS Schweiz)" erstmals eine Bestandesaufnahme der langen Klima-Messreihen und internationalen Datenzentren in der Schweiz und ihrer Zukunftsaussichten. Die Erarbeitung des Inventars erfolgte in Zusammenarbeit mit ProClim, dem Forum für Klimawandel und globale Umweltveränderungen der Akademien Naturwissenschaften Schweiz (scnat), und den zuständigen Bundesämtern, Forschungsanstalten und Hochschulen und wurde durch einen Steuerungsausschuss aus Wissenschaft und Politik begleitet.
Die Schweiz verfügt über eine lange Tradition in der Klimabeobachtung, unter anderem über 150-jährige Temperatur- und Niederschlagsreihen in den Alpen, die längsten Eisbedeckungsdaten mitteleuropäischer Seen und langjährige Beobachtungsreihen von Birkenpollen im Mittelland. Zudem beherbergt die Schweiz zwei der wichtigsten und ältesten Kalibrations- und Datenzentren der Welt: das Weltstrahlungszentrum in Davos ist verantwortlich, dass die Sonnenstrahlung weltweit einheitlich gemessen wird; der World Glacier Monitoring Service an der Universität Zürich koordiniert die internationalen Gletscherbeobachtungen seit 1894.
Die standardisierten Klima-Messreihen der Schweiz bilden eine wichtige Grundlage für Arbeiten internationaler Klimaexperten, unter anderem des mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC). In den kürzlich erschienenen 4. IPCC-Bericht sind Schweizer Klima-Messreihen von Niederschlag, Strahlung, Schnee, Gletscher, Permafrost und Phänologie eingeflossen. Auch die Umsetzung internationaler Abkommen, wie z.B. das Montreal-Protokoll zum Schutz der Ozonschicht, profitiert wesentlich von den präzisen Schweizer Ozon-Messwerten von Arosa und Payerne.
Der Bericht identifiziert für jede Klimagrösse, inwieweit Zuständigkeiten oder finanzielle Ressourcen zur Weiterführung vorhanden sind. Er kommt zum Schluss, dass sowohl die rechtlichen Grundlagen sowie die Finanzierung der Messreihen und internationalen Datenzentren auf eine nachhaltige Basis zu stellen sind. Der Bericht ist auf Französisch und Deutsch bei MeteoSchweiz erhältlich; eine englische Version wird ab Februar 2008 verfügbar sein.
Bericht als pdf-Dokument >>>>>>> hier >
Auswahl einiger bedeutungsvoller Klima-Messreihen der Schweiz
Arosa
Längste Ozonmessreihe der Welt (seit 1926)
Jungfraujoch
Europas höchstgelegene Station zur Bestimmung der Zusammensetzung der Atmosphäre (seit 1931)
Corvatsch-Murtèl
Längste Permafrost-Messung der Schweiz (seit 1987)
Grand-St-Bernard
Über 100-jährige Temperatur- und Niederschlagsmessungen in den Alpen und Säntis (seit 1817 bzw. 1882)
Payerne
Ballonsondierung der Atmosphäre seit 1942 und Referenz-Messungen der Sonnenstrahlung seit 1992
Tessin
Aufzeichnung der Waldbrände seit 1900
Basel
Längste Beobachtungsreihe von Pollen in der Schweiz (seit 1969)
Genf
200-jährige phänologische Beobachtung der Kastanie (seit 1808)
St. Moritz
Europaweit einzigartige Beobachtung der Eisbedeckung der Seen (seit 1832
Andelfingen
Längste Abflussmessungen von Fliessgewässern der Schweiz (u.a. Thur bei Andelfingen seit 1904)
Quelle: Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
Mob04_12.2007
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Buslinie Sursee - Schöftland erhält neue Konzessionärin
Das Bundesamt für Verkehr hat die Konzession der Buslinie Sursee - Schöftland per Ende 2007 an PostAuto Region Zentralschweiz vergeben. Es folgte damit den Empfehlungen des Kantons Luzern.
Die heutige Konstellation mit der Konzessionärin Sursee-Triengen-Bahn und der beauftragten Transportunternehmung PostAuto Region Nordschweiz für die Buslinie Sursee - Schöftland läuft im Dezember 2007 aus. Der Kanton Luzern hatte im Mai 2007 dem Bundesamt für Verkehr beantragt, die auslaufende Konzession nicht zu erneuern. In seiner Empfehlung an die zuständige Bundesstelle machte der Kanton Luzern geltend, dass aus Gründen der Effizienz und einer optimierten Kundenorientierung die Konzessionärin und die beauftragte Transportunternehmung künftig identisch sein sollten. Strategische Gründe, darunter insbesondere der Punkt der Marktkonzentration im Raum Sursee, sprechen für eine Vergabe der Konzession an PostAuto Region Zentralschweiz mit Sitz in Luzern, da sie gleichzeitig auch Transportunternehmung und im Raum Sursee bereits heute präsent ist.
Die notwendigen Übergabearbeiten wurden bereits angegangen. Dazu zählen insbesondere die Information des Personals, die Betriebsform sowie die Übergabe der Busgarage in Triengen.
Der Kanton Luzern als Besteller der Leistungen bedankt sich ausdrücklich für die jahrelange gute Zusammenarbeit mit der Sursee-Triengen-Bahn und ist bestrebt, zusammen mit der neuen Konzessionärin PostAuto Region Zentralschweiz das bereits heute gute Angebot weiter zu entwickeln. Gleichzeitig erhalten die Gemeinden im Surental mit PostAuto Region Zentralschweiz eine Ansprechpartnerin, die von Sursee aus mehrere Linien betreibt und damit die regionalen Bedürfnisse und Anliegen sehr gut kennt.
Der Kanton Luzern beabsichtigt, das Busangebot zwischen Sursee und Triengen mit der Neuerschliessung der Industrie von Sursee weiter auszubauen. Dazu besteht ein Konzept im Zusammenhang mit den Teilstücken nach Wilihof und Kulmerau, das deutliche Verbesserungen für alle Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs bringen wird.
Quelle: ots, Luzern
Mob03_12.2007
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Präsentation der 32. Auflage der Motor Show in Bologna
Die Motor Show Bologna, die internationale Automobil-Ausstellung, findet vom 7. bis zum 16. Dezember 2007 in BolognaFiere statt. Der 5. und 6. Dezember sind die beiden Pressetage, die Fachbesucher haben am 6. und 7. Zutritt zum Salon, der 7. ist gleichzeitig der Eröffnungstag der Motor Show 2007.
Es ist die erste Veranstaltung eines neuen Kurses von Promotor International, der Gesellschaft, die die Motor Show seit 1981 organisiert und die vor einigen Monaten von der französischen Gruppe GL events, einem der weltweit bedeutendsten Unternehmen auf dem Gebiet der Organisation von Veranstaltungen, aufgekauft wurde.
Die Phasen der kürzlichen Wachablösung wurden von der Geschäftsführerin von Promotor International, Giada Michetti, erläutert: „Es waren mehrere Entwicklungsschritte, die Alfredo Cazzola, den Gründer, Präsidenten und Hauptaktionär von Promotor International, zu dem Entschluss veranlassten, die Gesellschaft der GL events anzuvertrauen, aber ich bin der Meinung, dass dies heute vor allem die ideale Gelegenheit ist, Alfredo Cazzola für die außerordentlichen Resultate zu danken, die er in diesen langen Jahren erzielt hat. Es waren äußerst lehrreiche und sehr anstrengende Jahre, in denen wir Teil eines bedeutenden Wachstumsprojekts sein durften, der dazu beigetragen hat, Promotor International zu einer Struktur von höchster Professionalität zu machen, einer Gruppe von absolut überragenden Fachleuten, fähigen, kreativen, flexiblen und aufmerksamen Personen.“ Giada Michetti fuhr dann fort mit der Präsentation des Teams, das das ganze Jahr über an der Realisierung der Motor Show arbeitet: Marco Angrisani, kaufmännischer Leiter von Promotor International, Simona Morej, Project Manager der Motor Show, Federica Cazzola, Marketing-Leiterin, Simona Sandrini, Sport Events Manager der Veranstaltung, Maria Rita Tattini, Verantwortliche für die Kommunikation, und Gian Primo Quagliano, Leiter des Centro Studi Promotor. Im weiteren Verlauf ihres Vortrags lieferte Giada Michetti einige Daten über GL events, eine Gruppe, die sich auf über 3000 Mitarbeiter in mehr als 80 Standorten und Büros auf der ganzen Welt stützen kann: “2005 belief sich der Geschäftsumfang von GL events auf 434 Millionen Euro, im letzten Jahr verzeichneten die Einnahmen der französischen Gruppe einen Zuwachs von 14% - 62 Millionen Euro – und in den ersten neun Monaten 2007 stieg der Nettoabsatz der Gesellschaft um 31,5%. GL events will bis Ende 2007 die 620 Millionen Euro übertreffen, was ein Wachstum von 25% gegenüber 2006 bedeuten würde. Die Gesellschaft verfügt in der ganzen Welt über Ausstellungs- und Kongressgebäude und Strukturen für die Organisation von Veranstaltungen: in ganz Europa, in Brasilien, in Kanada, in den USA, in den Arabischen Emiraten und in China. Die Gruppe hat sich in den letzten Monaten bei mehreren internationalen Veranstaltungen hervorgetan, sportlichen wie dem Cricket-Weltcup in Jamaika, dem Rugby-Weltcup in Frankreich und den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro, aber auch kulturellen, wie dem Filmfestival in Cannes. 2008 wird GL events außerdem an der Organisation der Olympischen Spiele in Peking beteiligt sein. Es ist klar, dass die Kapazitäten und Synergien einer Gruppe dieses Kalibers ein enormes Wachstumspotential für Promotor International darstellen. Außerdem glaube ich, dass dies die beste Gelegenheit ist, ein weiteres Mal zu unterstreichen, dass das Band zwischen der Motor Show und der Stadt Bologna unauflöslich ist. Promotor International ist heute Teil einer großen Firma von Weltniveau, innerhalb der ich den präzisen Auftrag habe, die in unsere Zuständigkeit fallenden Veranstaltungen im Messeviertel von Turin und natürlich auch die Smau in Mailand und die anderen Automobilveranstaltungen, wie My Special Car Show in Rimini und eben die Motor Show, weiter auszubauen. Bei der Organisation dieser Auflage des Salons haben wir uns ganz besonders bemüht, dem ganzen Kfz-Sektor einen starken und noch konkreteren Impuls zu geben. Die Gelegenheiten zur thematischen Vertiefung bei der Motor Show 2007 gliedern sich in drei Hauptstränge: Automarkt, Ökologie und Verkehrssicherheit. Zusammen mit Anfia und Unrae haben wir für den 7. Dezember die Eröffnungstagung der Motor Show organisiert, deren Titel „Mobilität und Umwelt in einer integrierten Systemsicht“ ist und in deren Verlauf eine Untersuchung des CSST (Studienzentrum für Transportsysteme) über das Verhältnis von Mobilität und Umwelt vorgestellt wird.
Danach hatten die Mitglieder des Teams das Wort: Der Erste war Professor Gian Primo Quagliano, der kurz die Situation des Automarkts in Erwartung des traditionellen Pressetermins des CSP am 4. Dezember erläuterte: „In Italien verlief das Jahr 2007 dank den im Haushaltsplan vorgesehenen Verschrottungsanreizen für den Kfz-Markt befriedigend; komplizierter wird das Szenarium, das den Markt 2008 erwartet, wenn diese Anreize, das einzige positive Element des zu Ende gehenden Jahres, wegfallen. Trotzdem ist die Situation nicht so schlecht wie ursprünglich angenommen, weil sich die Krise der Sub-Prime-Darlehen besser in den Griff zu bekommen war, als im ersten Moment befürchtet. Gegenwärtig bewegt sich der Weltmarkt mit drei verschiedenen Geschwindigkeiten: Nicht nur Italien, sondern ganz Europa erlebt einen Moment der Stagnation, während einige der Märkte der hoch motorisierten Länder, wie USA und Japan, in Schwierigkeiten sind, und wieder andere, wie Brasilien, Indien, China und Russland, ihre Aufholjagd fortsetzen und Monat um Monat wachsen“.
Anschliessend sprach der kaufmännische Leiter von Promotor International, Marco Angrisani: „Wenn wir uns alles gründlich ansehen, was gleichzeitig auf der Motor Show passiert, sehen wir Myriaden von Einzelteilchen, die in nur zwölf spektakulären Tagen ein außergewöhnliches Mosaik bilden: Produktausstellungen, Momente der Vertiefung, Probefahrten für die Besucher, Rennen mit Meisterfahrern von internationalem Rang, musikalische Veranstaltungen, Prämiierungen für Sportveranstaltungen und viele Gäste aus der Welt des Sports und der Medien. Das alles zusammen ist einer der Gründe, warum mehr als die Hälfte unserer Besucher mindestens drei oder vier Mal wieder zur Motor Show kommen und mit ihrem Besuch zufrieden sind. Mit Freude kann ich auch unterstreichen, dass die Motor Show unter dem Gesichtspunkt des wirtschaftlichen Ertrags für unsere Aussteller ein außerordentlich wichtiges Ereignis ist: Über 20% unserer Besucher verlassen den Salon mit der Absicht, innerhalb von sechs Monaten ein neues Auto zu kaufen. Bei dieser Auflage stehen 343 Aussteller im Katalog, davon 83 ausländische aus 16 verschiedenen Ländern; die Zahl der bis heute geplanten Premieren ist 92, davon 8 Welt- und 6 Europapremieren. Eine der Besonderheiten unseres Salons besteht darin, dass man in den Außenbereichen die Produkte persönlich ausprobieren kann. Bei dieser Auflage sind es neun Außenbereiche plus die Shell Arena, Schauplatz von Rennen und speziellen Produkttests. Letztes Jahr wurden von den Besuchern fast 68.000 Probefahrten durchgeführt“.
Federica Cazzola, Marketingleiter von Promotor International, gab einen Überblick über die vielen Partner, die die Motor Show 2007 unterstützen: „Ich meine, dass allein das Gewicht unserer Sponsoren eine Vorstellung von dem wirklichen internationalen Rang des Salons vermittelt: Ich nenne an erster Stelle die Gruppe Barclaybank, die mit der Marke Barclaycard im zweiten Jahr hintereinander Hauptsponsor der Motor Show ist, aber unter unseren Partnern sind auch der Sponsor der Renn-Arena, Shell, die Beiersdorf-Gruppe mit der Marke Nivea For Men, unser Mediensponsor Bridgestone, Eastpak, Bomb Boogie, Google, Exxon Mobil, TNT Global Express, Coca Cola, Nestlé, Red Bull und San Benedetto. Der Salon bietet auch mehrere Sonderinitiativen: Eines der Hauptthemen der Auflage 2007 wird dank unserer Kreativität die Umwelt sein, und in diesem Sinne wird auf dem Messegelände von Bologna die Kampagne „Fight for Nature“ vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit den Vereinigungen Anfia und Unrae geschaffen wurde und dem Publikum den Weg verständlich machen will, den die Autowelt in den letzten Jahren in Richtung Umweltschonung zurückgelegt hat. An diesem Weg müssen sich auch alle anderen beteiligen, die mit der Problematik der Umweltverschmutzung zu tun haben, in erster Linie der Verbraucher. Großer Wert wird auch auf umweltschonende Kraftstoffe und Technologien gelegt, mit der Area EcoCity, die sowohl mit einem Ausstellungsraum als auch mit einem Außenbereich für Testfahrten vertreten ist und in der die größten italienischen Herstellerfirmen von werksseitig eingebauten oder nachrüstbaren Autogasanlagen vereinigt sind. Im dritten Jahr hintereinander wird für My Special Car Show Werbung gemacht, die Ausstellung für Autotuning und Sportwagen, die vom 28. bis 30. März 2008 auf der Messe von Rimini stattfindet. Auf dem Programm stehen auch mehrere Veranstaltungen außerhalb des Salons: Am 5. Dezember steigt im Palazzo dei Congressi von Bologna das Konzert von Patty Pravo, organisiert in Zusammenarbeit mit Ascom (der Vereinigung der Kaufleute von Bologna), und am 7. Dezember findet die 3. Auflage von Motor Show e la Cultura statt, ein Streifzug durch elf Kunstgalerien der Stadt, die Werke zum Thema Motoren ausstellen. Der Salon möchte ein weiteres Mal mit der Stadt Bologna Hand in Hand gehen.
Simona Sandrini, Sport Events Manager der Motor Show 2007, erläuterte detailliert den sportlichen Teil der Motor Show 2007: „Wie das Motto der neuen Werbekampagne unterstreicht, die speziell dem sportlichen Kern unseres Salons gewidmet ist: Bei uns sind die Rennen seit jeher zu Hause. Dieser Satz genügt, um das enge Band zu verdeutlichen, das seit über 30 Jahren den Salon mit dem Motorsport verbindet. Hier einige Daten zu den zehn Tagen Nonstop-Wettbewerben: Auf dem Programm stehen 38 Veranstaltungen, 13 Rennen auf der Piste, 11 Rallyes, 6 Termine mit 3 Motorradrennen und 8 Vorführungen, dabei sind auf 9 verschiedenen Bahnen insgesamt über 280 Piloten im Einsatz, davon 212 Autofahrer, und über 330 Autos, Motorräder und Quads.
Die Shell Arena – die zusammen mit ihrer Paddock-Zone auch ein außerordentlicher Platz für Geschäfte ist, nicht nur für Sport und Spektakel – ist an 12 Tagen mit insgesamt fast 100 Rennstunden geöffnet. Die Gesamt-Kilometerzahl, die von allen an dynamischen Aktivitäten beteiligten Fahrzeugen zurückgelegt wird, beträgt über 10.000: eine sportliche Aktivität, die eine feste Struktur wie eine Rennbahn mit Mühe in einem ganzen Jahr erreicht. Anlässlich des Memorial Bettega möchte die Motor Show mit einer Vorführung an den Piloten Colin McRae erinnern, der mehrfach im Mittelpunkt der Rennen in der Shell Arena stand“.
Zum Abschluss hatte Maria Rita Tattini, die Verantwortliche für Kommunikation von Promotor International, das Wort: „Letztes Jahr waren 2.600 italienische und ausländische Journalisten bei der Motor Show, die Zahl der Akkreditierungsanträge lag über 7.500. Zur Abdeckung der Veranstaltung hatten wir letztes Jahr über 3.000 Artikel in der Tagespresse, in Zeitschriften und in der Fachpresse, über 900 Stunden Sendezeit im Fernsehen und über 200 Stunden Sendezeit im Rundfunk. Dieses Jahr wurden 1.300 italienische Pressevertreter und über 4.000 ausländische eingeladen. Im Einzelnen begrüßt Promotor International in Bologna 40 internationale Medien aus Brasilien, Russland, Indien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Belgien und Holland. 45 Verlagsgruppen werden dieses Jahr mit einem Ausstellungsstand auf dem Salon anwesend sein, mit insgesamt 61 Fach- und anderen Zeitschriften und 9 Tageszeitungen, dazu 12 Radio- und 12 Fernsehsender. Die Werbekampagne der Motor Show 2007, die im achten Jahr hintereinander von der Agentur Armando Testa organisiert wird, konzentriert sich auf das Thema Umweltschutz und hat einen Wert von rund 10 Millionen Euro.
Abschließend möchte ich auf die Website www.motorshow.it hinweisen – die ihr zehnjähriges Jubiläum feiert –, auf der seit September der Kartenvorverkauf in Gang ist, und auf die gebührenfreie Rufnummer 800.177.767 für Besucher, die bis zum 16. Dezember täglich von 10 bis 22 Uhr angerufen werden kann.“
Quelle: Promotor International S.P.A, Bologna
Mob02_12.2007
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Die Schweiz übernimmt die Kosten nach dem Tornado-Absturz
Die Schweiz übernimmt die für die Bewältigung der Folgen des Absturzes eines deutschen Tornado-Jets im Berner Oberland angefallenen Kosten. Diese belaufen sich auf rund 60'000 Franken.
In diesen Kosten sind unter anderem Flugleistungen ziviler Helikopterunternehmen und der alpinerettungschweiz enthalten.
Die Schweiz kann diese Ausgaben von Deutschland zurückfordern. Aufgrund der engen, freundschaftlichen Kooperation und der traditionellen Grosszügigkeit, die Deutschland der Schweiz entgegenbringt hat sich der Bundesrat entschieden, auf eine Kostenrückführung zu verzichten.
Am 12. April 2007, kurz vor 15 Uhr, stürzte im Berner Oberland ein Tornado-Jet der Deutschen Luftwaffe ab. Dabei kam der Pilot ums Leben, der Waffensystemoffizier überlebte dank Schleudersitz schwer-, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Jet war in Lechfeld (D) gestartet, flog via Nîmes (F) und Korsika (F) nach Emmen, wo die Maschine landete und aufgetankt wurde. Von dort aus startet sie zu einem unbewaffneten, bewilligten "Navigationsflug".
Die Unfallursache ist Gegenstand einer laufenden Untersuchung.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bern
Mob01_12.2007 |